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Benzingespräche · Folge 15 · · 31 Min

Frank Fiegenschuh, Inhaber des F3 FahrzeugforumFiegenschuh

Cover des Podcasts Benzingespräche

Frank Fiegenschuh

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Worum es geht

Vom Vollblut-Vertriebler mit Vollgas in die Sportwagen-Nische. Warum macht man sich heute noch in der Autobranche Selbständig, wenn man Geschäftsführer bei einem Porsche Zentrum ist? Und: womit? Wie prägen gut 27 Jahre Karriere im Autohandel mit häufigen Standortwechseln und immer neuen Herausforderungen? Wie fällt das Urteil über das aktuelle Spannungsfeld zwischen Auto-Hersteller und -Handel aus? Bei meinem Besuch bei Frank sprechen wir über diese und noch so einige weitere Themen, die er sehr gut erfasst und treffend auf den Punkt bringt. Ich war gespannt darauf zu erfahren, warum man seinen sicheren Posten als Geschäftsführer in einem Porsche Zentrum aufgibt und es in schwierigen Zeiten auf eigene Faust anders gestaltet. Dabei reden wir natürlich auch über die Veränderungen der Branche und eine immer weitere klaffende Kluft ziwschen dem stationären Handel und eben den Herstellern. Alle haben Ihre Themen. Alle haben Ihre Anforderungen. Kann man dies auf Sicht fair für alle gestalten? Ein spannendes Gespräch in dem ich einen durch und durch sympatischen und dynamischen Menschen kennenlerne, der sich verwirklicht. Links: F3 FahrzeugForumFiegenschuh GmbH & Co.KG: https://fiegenschuh.com/

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00:00 Benzingespräche. Der Podcast führt mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um verschiedene Blickwinkel und persönliche Ausblicke. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und Freiberater für die Automobilbranche, Autoliebhaber und Agenturinhaber. Hallo, herzlich willkommen zurück zu meinem Podcast Benzingespräche. Heute mit einer neuen Ausgabe und einem neuen spannenden Gast, der über 27 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche mitbringt. Hallo Frank Fiegenschuh. Hallo, schönen guten Tag. Schön, dass wir das heute einrichten können und das muss ich einfach rausheben. Super schickes Ambiente. Also jeder, der so ein leichtes Herz für Autos, tolle Autos hat, der kommt hier sehr gerne hin und ist hier echt direkt zu Hause. Echt toll. Vielen Dank. Dankeschön. Nicht nur, was hier steht physisch, sondern auch so das Ambiente drumherum. Tolle Bilder. Schön. Echt, hast du gut hingestellt.

01:13 Ja, vielen Dank. Es freut mich, dass du dich wohlfühlst. Ja, genau. Da sitzen wir nämlich im F3 Fahrzeugforum Fiegenschuh in Bochum. So der ganzen Form halber, wo wir hier genau sitzen. Da kommen wir auch noch später zu, was du hier so treibst. Ein paar Eckdaten zu dir. Du bist Inhaber hier von dem F3 Fahrzeugforum Fiegenschuh und hast natürlich noch einige Stationen davor. Die will ich mal kurz so ein bisschen aufzählen. Du bist parallel im Moment auch noch freier Trainer bei Porsche für neue Mitarbeiter. Richtig. Auf dem Taycan. Genau. Da werden also Mitarbeiter angeschult durch dich und mit der Marke Porsche infiziert oder gebrandet. Genau. Also die Mitarbeiter, die für den Taycan bei Porsche eingestellt werden durch laufend viertägiges Training. In diesem Training ist in den Tagen zwei, drei und vier der Taycan natürlich der Hauptpunkt. Und der erste Tag ist quasi willkommen bei der Marke.

02:08 Wofür steht die Marke? Historie der Marke? Porsche Motorsport? Also alles das, was die Marke eben besonders macht. Da habe ich dann mit Trainerkollegen die Aufgabe, den neuen Mitarbeitern das ein bisschen näher zu bringen. Und das macht sehr, sehr viel Spaß. So brandest du das Herz von denen auf Porsche. Ich zünde dir ein bisschen auf die Marke ein. Ja gut, okay. Du warst auch vorher schon lange bei Porsche unterwegs. Von 2013 bis 2018 warst du Geschäftsführer vom Porsche Zentrum in Recklinghausen. Genau. Richtig. Und da habe ich natürlich auch ein bisschen recherchiert. Ein regelmäßiger Gast auf dem Treppchen der Porsche Team Trophy. Vertriebsteam Auszeichnung. Da habt ihr richtig Gas gegeben. Ja, also ich war ja dann nur, ich sage mal, Kopf des Ganzen. Die Arbeit hat mein Team gemacht, mein Vertriebsteam. Generell war ich da in der glücklichen Situation. Ein tolles Team an Mitarbeitern, die über die Jahre auch oder das Team ist auch über die Jahre sehr stark gewachsen. Ich hatte da wirklich ein tolles Team und die sehr erfolgreich waren und auch noch sind und es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ja, super. Was man bei den beruflichen Eckdaten, habe ich mir noch dazu geschrieben, mehr als begeisterter Sportwagen-Klassik-Fahrzeug-Kenner.

03:18 Ja, also ja, Kenner. Schwer zu verneinen, ne? Ja, also wenn man das so lange macht, dann macht das ja auch Spaß, dann muss es auch Spaß machen. Und letzten Endes, ich kann nichts anderes wie Autos. Und dementsprechend, also das Thema Sportwagen und auch klassische Fahrzeuge haben mich schon immer fasziniert. Ja, kommen wir gleich noch, wenn wir in den Rückspiegel schauen, zu deinem Werdegang. Da haben wir auch noch so ein paar Stationen. Warum ich jetzt auch mit dir reden musste, war, ich habe mir deine Webseite ja auch noch angeschaut und da bin ich natürlich über das Wort kommt vorbei. Ich führe gerne Benzingespräche, steht da so ungefähr drauf. Und dachte so, Moment, wir Benzingespräche führen, da bin ich ja im Moment, da muss ich erst mal hin. Also auch jetzt mit der Ausgabe, wo wir es in dem Rahmen führen, da müssen wir einfach drüber sprechen. Weil ich selber komme ja nicht aus dem Autohandel, habe aber auch schon ewig lange mit Autos zu tun. Und da haben wir uns vor einigen Wochen schon mal getroffen und ein bisschen unterhalten, haben wir auch gemerkt, so Mensch, die Wellenlänge stimmt und das Auto, das Auto hin und her und da passt schon viel übereinander.

04:22 Da warst du, jetzt neulich mussten wir noch einen Termin skippen, weil du die Mitarbeiter auf den Taycan eingeschult hast. Richtig, genau. Und da konntest du zumindest den Wagen sehen und schon mal stehend erleben. Jetzt darf ich es ja zugeben, also wir haben in dem Trainingszentrum, haben wir das Fahrzeug da stehen gehabt, zuerst als Prototyp. Und jetzt eben nach Fall der Presse, Sperrfrist dann eben auch das, in Anführungszeichen, richtige Fahrzeug. Und wir konnten dieses Fahrzeug also auch anfassen, reinsetzen, riechen, schmecken, fühlen. Und das war schon, also beziehungsweise an dem Tag war auch das Spannende, weil zeitgleich auch das neue Werk für den Taycan in Stuttgart eröffnet wurde. Und da merkte man wirklich, dass in dem gesamten Bereich, wo wir da auch trainieren, das ist in unmittelbarer Nähe zum Porsche-Museum und auch zum, ich sag mal, auch zum Porsche-Werk in Zuffenhausen, dass da wie so ein Ruck durch die Firma ging. Also so eine Aufbruchsstimmung war. Es war eine schöne Eröffnungsfeier. Und man merkte aber auch, dass auch die neuen Mitarbeiter schon wussten, um was es jetzt geht. Dass da auch Zukunft gemacht wird jetzt. Und dass es extrem wichtig ist, auch für die Marke Porsche, dieses Fahrzeug der Taycan. Und das war schon besonders, als wir das Auto dann da

05:48 stehen hatten, das Auto zu sehen. Es wurde ja viel darüber gesprochen. Es wurde viel darüber diskutiert, wie viele Sachen wurden von dem Auto, von der Studie, die ja damals auf die IA vorgestellt worden ist und die ja viel Beachtung bekommen hat, wie viel wurde mit eingebaut in die... Was wurde übernommen in das Serienfahrzeug? Und das Designteam um den Michael Mauer, die haben da wirklich viel oder die haben geschafft, viel mitzuretten in die Serienfertigung. Es ist einfach ein faszinierendes Auto. Klasse. Ja, das interessierte mich einfach, jetzt mal jemanden face-to-face zu haben, der schon mal am Lack gepackt hat, wie man hier im Ruhrgebiet sagt. Ja, richtig, genau. Prima. Bevor wir also in den Rückspiegel noch einsteigen, sag doch mal ein paar Sätze zu deinem Fahrzeugforum hier. Was ist das Konzept? Was machst du hier?

06:39 Also letzten Endes besteht das Konzept aus drei Einzelteilen, die wir versuchen zusammenzubringen. Wir haben einmal den Fahrzeughandel, das heißt, wir vermarkten hier Fahrzeuge im Großteil mit dem Kundenauftrag für die Kunden eben, die aus verschiedensten Gründen die Fahrzeuge nicht selber vermarkten wollen. Das müssen jetzt nicht nur hochpreisige Sportwagen sein, das können auch... Also ich sage immer, ich hätte gern Fahrzeuge hier, die Charme haben, die eine Ausstrahlung haben. Ich hatte auch schon Käfer Cabrio hier, ich hatte auch schon einen Audi Urquattro hier, der jetzt vom Preisgefüge her vielleicht jetzt nicht ganz so reinpasste, aber das Auto ist einfach, hat einfach Ausstrahlung, der war auch relativ schnell weg. Die Autos sollen einfach Spaß machen. Das ist der eine Punkt. Der zweite Punkt ist das Thema Storage. Also wir lagern hier auch Fahrzeuge ein.

07:27 Das ergänzt sich mittlerweile, das musste ich auch lernen im Laufe der doch noch kurzen Zeit, wo wir das hier machen, aber es gibt auch Leute, die lagern ihre Autos ein, weil sie sie nicht mehr fahren oder weil sie keinen Platz mehr zu Hause haben. Dann ergibt sich aber auch, die sagen dann, ich fahre eh nicht mehr damit. Ich lagere den jetzt hier ein und wenn jemand kommt und so ein Auto sucht, dann verkaufen. Kannst du machen. Das heißt, da haben wir so ein bisschen so einen fließenden Übergang mittlerweile. Genau. Und das dritte ist, dass wir hier auch eben auch Fahrzeugaufbereitung machen. Das heißt, wenn jemand kommt und sein Auto hier, ich sage mal, aufbereitet haben möchte, das kriegen wir auch hin. Wir versiegeln die Fahrzeuge. Es gibt verschiedenste Themen. Wir machen das mit der Firma Carsten Solution zusammen, die auch hier mit installiert ist. Es gibt da dann aber auch Leute, die ihre Fahrzeuge dann hier eingelagert haben, dann am Wochenende mal nutzen. Dann machen wir die am Wochenende oder beziehungsweise nach der Nutzung am Wochenende dann am Montag sauber. Das heißt, wenn das Auto dann wieder für vier Wochen hier steht, dass da auch nicht dann irgendwie, ich sage mal, der obligatorische Vogelschiss auf der Motorhaube ist. Das machen wir dann alles weg, dass die Fahrzeuge dann auch wieder sauber dann eingelagert sind. Und so spielen diese drei Punkte mittlerweile sich echt gut gegenseitig die Bälle zu. Es kommt jemand, der sein Auto aufbereitet haben möchte und sieht, oh Mensch, guck mal hier, steht da ein schicker Elva als Beispiel. Der ist auch noch zum Verkauf. Interessiere ich mich mal dafür.

08:42 Und befruchtet sich so ein bisschen gegenseitig. Richtig, genau. Kann denn jemand, der sein Auto hier eingelagert hat, das zugelassen ist, quasi jederzeit sein Auto rausholen? Ja. Da gibt es dann Zutrittsmöglichkeiten. Richtig. Also jeder Kunde, der das möchte. Manche sagen auch, möchte ich gar nicht. Aber die, die das möchten, kriegen diese Zutrittsmöglichkeiten eben. Wir haben ja hier sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen. Die werden natürlich dann geschult, was sie machen müssen, worauf sie achten müssen, was sie auch nicht dürfen, sonst dass hier eben auch nichts passiert. Und wie gesagt, also die Autos sind auch für die Leute, die regelmäßig ihre Autos holen, so geparkt, dass sie ohne Stress auch, ich sag mal, außerhalb der Öffnungszeiten vorbeikommen können, ihre Autos holen. Ja, vielleicht muss man, wenn jetzt jemand hört und noch nicht auf eurer Website zum Beispiel war und auch nicht das Glück hat, so wie ich jetzt gerade mich hier umzuschauen, hier stehen nicht gerade 25 Golf 2 Liter TDIs. Das ist schon ein etwas anderes Segment. Hier vor mir steht ein wunderschöner Carrera S964er.

09:43 993er. 993er, okay. Und da vorne sehe ich irgendwie auf eine abgedeckte Fahrzeuge. Da weiß man schon, die sind nicht umsonst abgedeckt. Das hat seinen Grund. Also das, wobei da hinten steht ein alter M3, E6, E30, E30, ja. Ein Sport Evo. Ja, ein Sport Evo, meine Güte. Da guckt noch ein Z1 um die Ecke, ja. Also es ist schon eine breite Streuung, aber es sind schon hochwertige Fahrzeuge, die dann auch hier aufgewahrt werden. Wobei du aber gerade das Thema Golf ins Spiel gebracht hattest. Wir hatten hier tatsächlich letztens im Rahmen eines Suchauftrages, habe ich für einen Kunden einen Golf 1 50 PS Diesel gesucht, weil das sein erstes Auto war, den er wiederhaben wollte. Und das haben wir dann gefunden, dieses Auto. Und wir haben den dann hier aufbereitet. Und das Auto sorgte für so viel Aufmerksamkeit, dass selbst hier der ein oder andere Ferrari oder auch Porsche, der hier standen, nebensächlich wurden. Weil wirklich die Kunden, die sich das Auto hier angeguckt haben, die fanden das so charmant. Und das ist das, was ich gerade angesprochen habe. Die Autos müssen Charme haben. Und dieser, ich meine, so ein 1er Golf, das ist ja nicht viel Auto. Aber der stand hier. Wir haben den auch schön mittig platziert, als wir den ausgeliefert haben. Und das war wirklich toll auch zu sehen, dass Leute, die jetzt auch hier mit so hochwertigen Autos fahren, dass die trotzdem den Sinn für so, für das Automobil

11:09 immer noch haben. Das Automobil, ne? Genau. Ja, eine schöne Geschichte. Also auch zu wissen, dass du dich mit dem Thema halt, wenn jemand sowas an dich ranträgt, dich auch um sowas kümmerst. Sehr gern sogar. Und das macht auch Spaß. Mein bester Kumpel Peter, der hatte in der Jugend einen Golf 1 GTI. Aber nicht den Pirelli. Der hat wirklich lange, lange das in Eigenregie gemacht und hat sich genau dieses Fahrzeug in genau derselben Farbe wieder besorgt. Und ist jedes Mal, wenn der da reinsteigt, da ist die Welt in Ordnung. Ja, da kommen Jugenderinnerungen hoch. Also witzig, ich suche tatsächlich auch gerade für einen Kunden einen Pirelli-Golf in dunkelblau. Das ist auch nicht so einfach zu finden. Also gute Autos mit möglichst hohem Originalanteil. Aber das macht wirklich Spaß. Das ist so dieses Emotionale, was das besonders macht. Okay. Ja, dann haben wir mal so einen akustischen Eindruck, was du hier mit deinem Fahrzeugforum machst. Auf jeden Fall, dass man so ein bisschen das erahnen kann und was du auch hier anbietest. Weil das ist schon, finde ich, eine ganz feine Sache, die man auch nicht so häufig in der Konstellation mit den drei Bausteinen sieht.

12:22 Na, das wollte ich auch mal ein bisschen herausstellen. Ja. Zu dir. Da gehe ich immer in den Rückspiegel. Wir sind ja hier Auto-Wheel-Thema. Jetzt gucken wir in den Rückspiegel. Zu dir. Ich habe natürlich wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass du auch ein 75er Baujahr bist. Ja. Super, super genialer Jahrgang. Kann ich dir nur zu gratulieren. Willkommen im Club. Vielen Dank. Du bist verheiratet, hast zwei Kinder. Da habe ich gleich noch eine Kontextfrage zu, 11 und 13. Und du lebst in Holzwickede. Jetzt kommt die Reise. Gebürtig aus Stuttgart, aufgewachsen in München, aber deine Eltern kommen aus dem Pott. Richtig. Schon eine Rundtour, ne? Ja. Ja, kam dadurch. Mein Vater war früher viel beruflich unterwegs und war immer an verschiedenen Standorten eingesetzt. Und zu dem Zeitpunkt, also wie gesagt, wie du schon sagst, ursprünglich kommen meine Eltern aus dem Ruhrgebiet. Meine Mama kommt hier aus Bochum, mein Papa kommt aus Fellbad. Und irgendwann verschlug es meine Eltern dann beruflich nach Stuttgart. Da bin ich dann geboren. Mein größerer Bruder ist noch in Fellbad geboren. Und nach ein paar Jahren in Stuttgart ging es dann direkt nach München. Also ich war zweieinhalb, als es dann nach München ging. Und meine Eltern leben auch heute noch in München. Und ich bin dann irgendwann, nachdem ich meine Lehre bei BMW gemacht habe und dann in den Verkauf gegangen bin, irgendwann in die Situation gekommen, dass es geheißen hat, also Fiegenschuh, wenn du dich jetzt beweisen willst in irgendwelchen Führungsaufgaben, dann musst du auch mal ein bisschen Mobilität

13:52 beweisen. Und dann kam ein bisschen Glück auch dazu. Das heißt, ich habe dann meine jetzige Frau kennengelernt, die aus Dortmund kommt. Die habe ich aber in München kennengelernt. Das war schon mal die erste glückliche Fügung. Und das Zweite war, dass mein damaliger Chef in München dann Niederlassungsleiter in Essen geworden ist. Und dann habe ich mir irgendwann überlegt, okay, dieses Paket passt. Also meine jetzige Frau und ich, wir haben damals festgestellt, also ganz unsympathisch finden wir uns jetzt nicht und da könnten wir uns mehr draus vorstellen. Und ich habe dann auch meinen damaligen Chef gefragt, ob er sich vorstellen könnte, mich mitzunehmen nach Essen. Und dann haben wir eben dieses Paket geschnürt und dann bin ich für BMW nach Essen gegangen. So kam es dann, dass ich ins Ruhrgebiet gegangen bin und habe dann fünf Jahre für die BMW-Nastung in Essen gearbeitet.

14:42 Und dann kam irgendwann der Anruf von einem sehr guten Freund von mir, der damals bei Porsche in München war, ob ich nicht mit ihm zusammen quasi das Porsche-Zentrum in München machen wollen würde. Ich in der Position des Verkaufsleiter, er damals als Geschäftsführer. Und so hat sich das dann ergeben, dass ich dann wieder zurück nach München gegangen bin. Quasi zurück in die Heimat. Was damals dann aber ein Thema war, dass ich gependelt bin. Und das war natürlich sehr, auf Dauer sehr, sehr anstrengend. Aber es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht, weil die Aufgabe einfach für mich sehr fordernd, aber auch fördernd war. Das Porsche-Zentrum in München ist eine Institution in der Porsche Handelsorganisation. Es gibt ja drei Porsche-Zentren in München, in München-Süd, dann der Olympiapark und auch eben das älteste auch in der Schleibinger Straße mit einer sehr großen Historie. Und das war dann für mich auch eine Ehre, da arbeiten zu dürfen. Aber wie gesagt, ich habe auch viel gelernt. Das war meine erste richtige Führungsposition.

15:43 Und das habe ich mit sehr, sehr viel Freude gemacht, bis dann irgendwann der Anruf aus der Heimat kam. Damals von der Hülpert-Gruppe, das dann um das Thema Porsche-Zentrum Recklinghausen ging, was damals neu gebaut wurde oder was damals zu dem Zeitpunkt neu entstanden ist. Ob ich dann Lust hätte, dieses dann als Geschäftsführer zu leiten. Ja, du bist, fundiert hast du das ja, ausgebildet Automobilkaufmann, zertifizierter Automobilverkäufer, das war noch im Rahmen bei BMW. Genau. Und du hast auch studiert Automotive Management. Also das hast du schon so drunter gelegt. Ja, das war aber erst zu der Zeit bei Porsche. Das war dann Richtung Führung. Genau, Richtung Porsche hat das damals angeboten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Automobilwirtschaft in Nürtingen-Geisting beim Professor Willi Dietz und beim Professor Stefan Reintl.

16:31 Und da haben wir das dann gemacht. Also da hatten die Geschäftsführer die Möglichkeit, diese Weiterbildungsmaßnahme zu machen. Das war echt anstrengend und das war auch sehr fordernd, weil sowohl Professor Dietz als auch Professor Reintl uns ganz am Anfang sofort gesagt haben, also ein Jodeldiplom machen wir hier nicht, sondern hier wird richtig gearbeitet, Männer. Und das war berufsbegleitend. Wir waren zwar regelmäßig dann für drei Tage immer in Stuttgart und haben das dann gemacht, aber es war berufsbegleitend und wir hatten ja alle keinen Job, wo uns langweilig war. Also das war schon über den Zeitraum wirklich sehr fordernd. On top, ne? Ja. Wann bist du denn wirklich in den Bann des Automobils geraten? Angefixt? Ist ja häufiger mal so der Papa oder?

17:17 Genau. Ja. Also das ist tatsächlich so, wir haben in der Familie Benzin im Blut. Mein Papa ist schon Autofan durch und durch gewesen, ist er auch immer noch. Mein Bruder auch. Mein Bruder ist auch in der Autobranche und das hat sich eigentlich über die ganzen Jahre hat sich das so entwickelt. Als dann mein Papa mit meinem Bruder und mir zum ersten Formel 1 Rennen gefahren ist, da war es dann eigentlich um uns geschehen. Also dann war das Thema Rennsport auch quasi in unseren Herzen drin und alles, was ums Thema Auto ging. Ich habe früher statt Kinderbücher habe ich Auto, Mutter und Sport gelesen. Es war immer da und darum war es auch klar, als es dann um die Berufswahl ging. Ich wollte eigentlich immer mal Autodesigner werden, aber da fehlte mir die Kreativität für. Also ich konnte nicht zeichnen oder kann ich heute noch nicht. Und dann habe ich gesagt, komm, was kannst du? Erstmal machst du eine Lehre als Automobilkaufmann und dann habe ich im Laufe der Zeit in meiner Lehre eben mir rausgesucht, wo habe ich am meisten Spaß dran, was würde funktionieren. Und ich habe glücklicherweise eine sehr fundierte und sehr gute Ausbildung bei BMW in München genossen in den Niederlassungen und die habe ich dann auch verkürzt abschließen können. Und dann musste ich noch ein bisschen warten, weil ich das Mindestalter für Verkäufer noch nicht hatte. Dann kam noch der Zivildienst dazwischen, der dann auch noch 13 Monate, glaube

18:44 ich, hatte gedauert. Ich hatte dann noch sogar ein bisschen verlängert, weil ich das Thema Medizin sehr spannend fand. Allerdings ich kein Abitur hatte, von daher konnte ich auch mit dem Thema Medizin nichts machen. Also kam ich relativ schnell wieder auf das Thema Auto. Und dementsprechend bin ich dann zurückgegangen und durfte dann relativ schnell in den Verkauf und habe dann meine Juniorverkäuferausbildung gemacht. Hatte da wiederum das Glück, dass ich einen Seniorverkäufer hatte, der mir extrem viel beigebracht hat. Und ich meine jetzt nicht technische Dinge, die kannst du dir aneignen, sondern psychologische, menschliche Dinge, die sehr viel wert sind. Und das war auch eine tolle Zeit. Das war wirklich sehr gut. Wenn du so auf die, ich habe das mal so grob zusammengerechnet, BMW ungefähr 20 Jahre, Porsche ungefähr so sechs Jahre, wenn du da so zurückblickst, du hast ja jetzt schon ein paar Erlebnisse mit Pendeln und dem Studium nebenberuflich erwähnt. Die oder das spannendste Erlebnis, wenn du so rückblickst, war da was?

19:45 So die interessantesten Learnings, die du so aus der Zeit gezogen hast. Sind da Sachen, die herausstechen? Vielleicht der Wechsel der Marken? Ich weiß es nicht. Ja, also der Wechsel der Marken natürlich. Wo ich das erste Mal wirklich, ich sage mal, viel gelernt habe, war 2008, 2009 im Rahmen der Krise. Da war ich ja noch bei BMW.

20:09 Welche Auswirkungen, Themen, die man sonst immer nur, ich war jung damals und man hat Fernsehen geguckt, man hat nicht viel Nachrichten geguckt, weil man lebte so sein Leben und alles war super, alles war toll. Und als ich dann das erste Mal Berührung hatte mit Themen, die in der Welt einfach wichtig sind, die passieren in der Welt und ich direkt davon betroffen war, weil unser Geschäft brach ein, wir hatten Themen, wir hatten plötzlich ganz andere Probleme als zu gucken, wo kriegen wir die ganzen Autos her, die wir verkaufen, sondern wem können wir denn jetzt noch ein Auto verkaufen? Das war keine schöne Zeit, aber es war eine sehr lehrreiche Zeit und es war eine spannende Zeit, weil ich sage mal, dann lernte man richtig das Verkaufen. Ein spannendes Erlebnis war dann natürlich der Markenwechsel. Für mich war es dreifach spannend, möchte ich sagen, weil in eine andere Stadt, also ich, oder wieder zurück, sage ich mal, München kannte ich ja, aber wieder zurück, dann eine neue Marke und dann die erste richtige Führungsposition in so einem, in so einem wichtigen Haus.

21:11 Das war sehr spannend, da habe ich auch nächtelang echt schlecht geschlafen, weil ich mir Sorgen gemacht habe und da habe ich auch viel gelernt, was ich kann, aber ich habe auch gelernt, was ich alles nicht kann. Auch ganz wichtige Erkenntnisse. Das tut auch teilweise weh, aber es war wirklich sehr lehrreich und ja, das dritte prägende Ereignis war natürlich, ich sage mal, die Öffnungszeit, die Startphase dann an dem neuen Standort in Recklinghausen von einem relativ kleinen Porsche-Zentrum, was ja dann auch eine Zeit lang nicht auf dem Markt war. Ich war ja noch drei Monate in dem alten Betrieb in Recklinghausen, der sehr, sehr klein war und dann der Neubau in dieses Vorzeigepizze, sage ich mal, wir waren zu dem damaligen Zeitpunkt bei Eröffnung das modernste Porsche-Zentrum in Europa, wir waren die Ersten, die neue Möbelziehe umgesetzt haben und so weiter.

22:01 Das war auch eine sehr spannende und sehr prägende Zeit dann. Okay. Was hat sich am meisten verändert, rückblickend? Kannst du da was rausgreifen aus dem wahrscheinlich Regal der Erfahrungen? In Bezug jetzt auf was? In Bezug auf Automobilindustrie oder Handel? Auf deinen Tun im Autohandel. Also wirklich mit Autos zu handeln. Hast du da, ja, über die Spanne, jetzt hast du eine Krise vorhin schon so rausgenommen, aber... Also es wäre ja schlimm, wenn ich jetzt sage, ich mache genau so alles wie vor 20 Jahren. Das sicher nicht. Also natürlich lernt man aus den Fehlern. Und ich habe viele Fehler gemacht. Das haben wahrscheinlich oder sagen wahrscheinlich viele Leute von sich. Aber natürlich habe ich versucht, aus den gemachten Fehlern zu lernen und ich würde im Nachgang betrachtet vieles wieder so machen, weil ich sage mal, es hat auch vieles sehr, sehr gut geklappt.

22:53 Manche Dinge würde ich nicht mehr so machen, das ist ganz klar, aber es hat sich natürlich schon meine Herangehensweise bei vielen Dingen einfach geändert. Jetzt bin ich 44, will jetzt nicht sagen, das hat jetzt vielleicht was mit Altersweisheit zu tun, weil so alt fühle ich mich nicht. Aber ja, aus den gemachten Erfahrungen würde ich einfach heute viele Entscheidungen anders treffen. Okay. Jetzt hast du dich ja auch vor einem guten Jahr in etwa, bist du ja aus dem Porsche-Zentrum Recklingenhausen ja raus und hast dich, ich habe das so für mich so ein bisschen genannt, so aus dem Porsche-Handel verabschiedet. Und also jetzt auf Seiten der Geschäftsführerschaft auf dem Porsche-Zentrum auf der Ebene und machst jetzt dein eigenes Ding als Unternehmer. Erstmal finde ich das super. Ich finde ja Leute toll, die das in die Hand nehmen.

23:45 Und für mich drängen sich so, ja was heißt eine Frage auf, jetzt warst du so lange in einem großen Unternehmen mit einer Marke im Rücken tätig, was hat dich denn da jetzt bewogen zu sagen, so ich möchte jetzt mein eigenes? Also sagen wir es mal so, letzten Endes habe ich mich nicht von dem Porsche-Handel verabschiedet. Ja, ich musste, wo ich es ausgesprochen habe, gucke ich nach rechts, nach links, so im Porsche. Also ich habe mich einfach in die Selbstständigkeit verabschiedet, weil ich jetzt in einem Alter bin, jetzt kommt das doch wieder mit der Altersweisheit, aber ich jetzt in einem Alter bin, wo ich sage, ich wollte mich schon immer mal selbstständig machen, ich wollte schon immer mal mein eigenes Ding machen. Und das habe ich auch in der Homepage so niedergeschrieben. Mit 50 mache ich das aber nicht mehr. Das war natürlich schon ein Punkt, begibt man sich aus der Komfortzone raus, in der man zweifelsohne war oder nicht.

24:40 Ich habe mich dann dafür entschieden, obwohl ich in Recklinghausen in einer Situation war, wo alles gut war, aber im Laufe der Zeit, glaube ich, kristallisieren sich jetzt auch zukünftig Dinge raus, die diesen Schritt richtig erscheinen lassen. So hoffe ich es. Die Hoffnung ist aber auf alle Fälle sehr groß, denn sonst hätte ich es nicht gemacht. Denn ich glaube schon, dass sich der markengebundene Fahrzeughandel irgendwann selbst überholt. Und ich erkenne das daran, dass auch die Loyalität der Kunden einer einzelnen Marke gegenüber, die wird immer weniger. Also wenn du vor zehn Jahren einen Porsche-Fahrer gefragt hast, kommt für dich was anderes in Frage außer Porsche, dann hat er dich erstmal ausgelacht und hat er gesagt, natürlich nicht.

25:29 Das ist jetzt nicht mehr so, weil ja auch andere Automarken haben gelernt, wie es Autobauen geht, also Sportwagenmarken. Früher war Porsche einfach Porsche und da kam nicht viel dran. Vielleicht noch ein Ferrari aufgrund des Mythos. Aber letzten Endes ist auch einfach die Bandbreite an interessanten Fahrzeugen heute immer größer geworden. Und dann ist es natürlich auch so, dass die Händler immer mehr in einer extremen Abhängigkeit zum Hersteller sind. Ich sage das jetzt mal ganz salopp, der Hersteller gibt auch ganz gerne das Geld der Handelsgruppen aus, um sich selber gut darzustellen. Und das meine ich jetzt auch gar nicht böse. Das ist natürlich in CI-Zeiten auch notwendig. Aber aufgrund auch der Ergebnissituation von vielen Handelsgruppen sind natürlich manche Einschnitte, gerade im Immobilienbereich, ob das jetzt neue Fliesen sind oder ob das ganze Neubauten sind, natürlich ein immer schwerer zu stemmendes Thema für die einzelnen Handelsgruppen.

26:30 Und man begibt sich dadurch immer mehr in die Abhängigkeit von dem Hersteller. Warum der Hersteller das so macht, kann ich jetzt nur erahnen und kann mir nur mein eigenes Bild dazu machen. Aber eine gewisse Herstellerunabhängigkeit, glaube ich, belebt das, was ich hier mache. Ganz klar. Ja, das hast du ja schon gesagt, dass du hier... Also wir haben ja im Vorgespräch schon ein bisschen vorhin... Eigentlich waren wir im Vorgespräch schon total tief drin, wie wir gemerkt haben. Und Märkte verändern sich, der Automobilmarkt verändert sich. Und du hast ja hier wirklich ein flexibles Konstrukt. Genau. Und das hast du so hingestellt, wie du der Meinung bist, wie du da auch Lust dazu hast. Ja, letzten Endes ist es so, also die Kunden bestimmen ja das, was erfolgreich ist.

27:16 Und du musst dich ja nach den Kunden richten. Und du kannst den Kunden ja nicht überstülpen, deinen Willen überstülpen und sagen, so machen wir das jetzt. Letzten Endes, je mehr Geld der Kunde für ein Auto ausgibt, desto flexibler musst du sein und desto, ich sage mal, breit gefächert muss das Angebot sein. Also du kannst natürlich gucken, innerhalb einer Marke das Angebot möglichst breit zu fächern, was Porsche zum Beispiel macht, durch Baureihen wie ein Macan oder auch so ein Cayenne Coupé jetzt oder auch den Taycan. Wo ja aber auch beim Taycan natürlich ein gewisser Zwang dahinter ist, warum man das machen muss. Aber wenn man das ganze markenunabhängig machen kann, dann bringt das deinen doch noch weiter nach vorne. Denn wenn ich mir mal so die Garagen angucke oder jetzt mal gedanklich durch die Garagen gehe von meinen Kunden, da steht nicht eine Marke.

28:02 Da stehen auch jetzt nicht nur Ferraris oder auch nicht nur Porsche, sondern da steht einfach querbeet. Da steht auch mal eine V-Klasse von Mercedes. So kann ich den Kunden hier auch besorgen, das ist nicht das Thema. Und ich glaube, dass einfach eine gewisse Flexibilität in dem, was man tut, immer wichtiger wird. Fällt mir gerade so ein übertragendes Bild zu ein. So ein Tanker und ein Schnellboot. Richtig, genau. Und ich habe auch so ein blöder Spruch vor mir, sage ich mal, meine Mitarbeiter haben den auch irgendwann nicht mehr hören können. Ich habe immer gesagt, nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Und ich glaube, dass das auch, ich sage mal, in der Autoindustrie ja ein Gedanke ist, den man nicht unterschätzen sollte. Ja, also wenn man sieht, was so eine kleine Firma wie Tesla für eine Unruhe in die ganze Automobilindustrie gebracht hat, weil ein Elon Musk durch seine Firmen, die er vorher hatte, dementsprechend zu Kapital kam und gesagt hat, ich mache das jetzt einfach mal so.

29:01 Und auch nicht lange rumgeredet hat, sondern er macht einfach. Und ich glaube, dass vielen Konzernen mehr Macher gut stehen würden. Wir hatten vorhin das Beispiel bei BMW, damals als BMW den E65 eingeführt hat, den 7er BMW. Was haben die Prügel für dieses Auto kassiert? Vom Design her, vor allem aber auch von dem Bedienungskonzept iDrive. Natürlich war das nicht perfekt, aber sie haben es gemacht und sie haben auch schnell aus ihren Fehlern gelernt. Denn als das Facelift von BMW kam, vom 7er, wurden schon wieder viele Dinge ein bisschen anders gemacht. Aber das Kernkonzept dieses iDrive ist heute in jedem Auto drin, in jedem Auto. Das heißt, sie haben es gemacht. Sie haben keine Zweifel siegen lassen, sondern sie haben gesagt, sie machen es.

29:48 Und so hat es ein Elon Musk auch gemacht. Und ich glaube nicht, dass Audi einen e-tron vorgestellt hätte, Porsche einen Taycan vorgestellt hätte und dieses ganze E-Mobilitätsthema jetzt schon so weit wäre, wenn es Tesla nicht geben würde. Natürlich kann ich sagen, der Qualitätsanspruch von einem Tesla ist nicht toll. Ist er auch nicht, aber das Auto hat trotzdem eine riesen Fangemeinde. Und nochmal, die Leute wurden durch die Marke Tesla auf das Thema E-Mobilität hingewiesen, sage ich mal. Es implementierte sich in die Köpfe der Leute und auch natürlich in die Konkurrenz. Und Tesla hat es tatsächlich geschafft, Weltkonzerne vor sich her zu treiben und in Entscheidungen zu drängen, die sie dann treffen mussten, um in dem Sektor mitspielen zu können.

30:43 Danke fürs Zuhören bis hierhin. Weiter mit der Story geht es im zweiten Teil.