Marketingberatung · Website-Projektlotse
Website-Relaunch im Autohaus: der Projektlotse
Sie bauen die neue Website nicht selbst. Ich auch nicht.
Ich sorge dafür, dass Sie das Richtige beauftragen und dass am Ende ankommt, wofür Sie bezahlt haben.
Der Punkt, an dem diese Projekte kippen
Ein Relaunch ist für ein Autohaus eine der größten Einzelinvestitionen im Marketing. Und es ist die Investition, bei der im Haus am wenigsten Fachwissen sitzt.
Sie bekommen Angebote, die sich nicht vergleichen lassen. Jeder Anbieter schneidet den Leistungsumfang anders zu, nennt die Dinge anders und lässt weg, was unbequem ist.
Wer soll das beurteilen? Der Marketingmitarbeiter hat so etwas noch nie gemacht. Die Geschäftsführung kann die Technik nicht prüfen. Und die IT ist für das DMS zuständig, nicht für eine Website.
Also entscheidet am Ende der Preis, oder das beste Gefühl im Termin. Beides sind schlechte Kriterien für eine Entscheidung, die Sie die nächsten fünf Jahre begleitet.
Woran es dann tatsächlich scheitert
Nicht am Aussehen. Das Aussehen ist der Teil, über den im Projekt am längsten gesprochen wird, und der Teil, der am wenigsten kostet, wenn er schiefgeht.
Am Fahrzeugbestand. Die Anbindung an Warenwirtschaft und Datenfeeds ist der technisch anspruchsvollste Teil jedes Projekts. Wenn sie hakt, steht die Seite mit falschen Preisen und verkauften Fahrzeugen im Netz.
An den Schnittstellen drumherum. Warenwirtschaft, Middleware, CRM, Telefonanlage, Terminbuchung für die Werkstatt. Jede einzelne davon ist ein eigenes Gespräch mit einem eigenen Anbieter, und keiner von ihnen fühlt sich für das Ganze zuständig.
An den alten Links. Jede Seite, die heute Besucher hat, braucht eine Weiterleitung. Wer das erst nach dem Livegang merkt, hat Sichtbarkeit verbrannt, die über Jahre entstanden ist.
Und an der Pflege. Wenn nach dem Projekt jede Textänderung ein Ticket beim Anbieter ist, wird die Seite nie gepflegt. Dann steht in zwei Jahren wieder ein Relaunch an.
Die Gefahr, die niemand einpreist
Ein Fall aus der Branche, anonym, weil er niemandem nützt, wenn er einen Namen trägt.
Eine Autohausgruppe hat einen Relaunch über ein gutes Jahr vorangetrieben. Agentur beauftragt, Gestaltung abgenommen, Inhalte gepflegt, Termin für den Livegang gesetzt. Kurz davor fiel auf, dass mehrere markenabhängige Schnittstellen nicht funktionieren. Nicht eine, mehrere.
Das Projekt wurde ohne Ergebnis beendet. Gut 60.000 Euro, die nichts hinterlassen haben außer Erfahrung. Der Relaunch wurde danach noch einmal von vorn angegangen.
Das Bittere daran: Schnittstellen fallen nicht kurz vor dem Livegang aus. Sie funktionieren von Anfang an nicht, es merkt nur niemand, solange keiner danach fragt. Genau deshalb steht die Prüfung der Schnittstellen in meinem Ablauf ganz vorn, in der Bestandsaufnahme, und nicht am Ende in der Abnahme. Was am Anfang eine Frage von zwei Stunden ist, ist am Ende ein abgebrochenes Projekt.
Ein Relaunch ist selten ein Website-Projekt
Er ist ein Marketingprojekt mit einem Website-Anteil.
Die Fragen, die am Anfang zu klären sind, haben mit Technik wenig zu tun. Wofür steht Ihr Haus, wenn man die Herstellermarke weglässt? Welche Geschäftsfelder soll die Seite tragen, und in welcher Reihenfolge? Was soll ein Besucher tun, und woran messen Sie, ob er es getan hat?
Wer diese Fragen nicht beantwortet hat, bekommt eine schöne Seite ohne Auftrag.
Was ich in diesem Projekt mache
Ich bin der Lotse, nicht die Werft. Fünf Etappen, rund sechs Monate.
Zuerst die Bestandsaufnahme.
Was die heutige Seite leistet und was nicht, wie die Datenfeeds laufen, welche Schnittstellen im Haus hängen, welche Projekte parallel offen sind. Dazu Gespräche mit Marketing und Geschäftsführung, weil beide unterschiedliche Erwartungen an dasselbe Projekt haben.
Dann die Zielsetzung.
Was die neue Seite kommerziell leisten muss und was markenseitig. Daraus entsteht ein belastbares Pflichten- und Wunschprofil. Dieses Dokument ist der eigentliche Hebel des ganzen Projekts: Ab dem Moment, in dem es existiert, sind Angebote vergleichbar.
Dann die Marktsicht.
Ich prüfe, welche Anbieter Erfahrung im Autohandel haben, Ihre Größenordnung abbilden können, die Datenschnittstellen beherrschen und verstehen, was Sichtbarkeit in KI-Antworten heute bedeutet. Am Ende steht eine Empfehlung mit Begründung. Neutral, weil ich an keiner Entscheidung mitverdiene.
Dann die Ausschreibung.
Sauberes Briefing an alle Anbieter, Angebotsvergleich auf einer Grundlage, Begleitung der Verhandlung bis zur Beauftragung, Unterstützung bei der Vertragsklärung. Hier entscheidet sich, was das Projekt kostet und was Sie dafür bekommen.
Und dann die Begleitung bis zum Livegang.
Ich sitze in den Projektterminen, halte Qualität und Zeitplan nach, sichere die Datenfeeds ab und prüfe die Abnahme gegen das, was vereinbart war. Auch die Weiterleitungsliste, die sonst regelmäßig vergessen wird.
Was ich nicht mache
Ich baue keine Website. Ich schreibe kein CMS, gestalte keine Seiten und pflege keine Inhalte.
Ich habe keine Hausagentur und keine Partnerschaft mit einem Website-Anbieter, aus der ich verdiene. Mein Honorar hängt nicht davon ab, wen Sie beauftragen.
Das ist keine Bescheidenheit, sondern die Bedingung dafür, dass meine Empfehlung überhaupt etwas wert ist. Wer Ihnen die Website verkaufen will, kann Ihnen nicht sagen, ob Sie sie brauchen.
Warum sich das rechnet
Ein Berater im Projekt kostet Geld, das vorher nicht eingeplant war. Der Einwand ist berechtigt, und ich höre ihn im Erstgespräch fast immer.
Meine Erfahrung ist eine andere. Der Anteil, den meine Begleitung am Gesamtbudget ausmacht, spielt sich in aller Regel schon im ersten Jahr wieder ein. Nicht durch einen Rabatt, den ich heraushandle, sondern dadurch, dass Sie Leistungen nicht einkaufen, die Sie nicht brauchen, dass Angebote vergleichbar werden, und dass Fehlplanungen auffallen, solange sie noch billig zu korrigieren sind. Die teuerste Korrektur ist die nach dem Livegang.
Dazu kommt etwas, das sich schlecht beziffern lässt: Ihre Leute müssen nicht Entscheidungen treffen, für die ihnen die Grundlage fehlt.
Aus einem laufenden Mandat
Eine Autohandelsgruppe mit mehreren Standorten und mehreren Marken stand vor dem Wechsel ihres Website-Anbieters. Im Haus gab es Marketing, aber niemanden mit Erfahrung in einem Projekt dieser Größe, und an der Seite hingen Warenwirtschaft, Middleware, CRM und Telefonanlage.
Der Kontakt kam nicht über eine Anfrage zustande, sondern nach einem Vortrag von mir über Sichtbarkeit in KI-Antworten. Der Geschäftsführer sprach mich danach direkt an, weil der Relaunch ohnehin anstand und im Haus die Kenntnisse dafür fehlten.
Wann der Projektlotse nicht passt
Wenn Sie nur eine neue Optik wollen und alles andere so bleiben soll, brauchen Sie mich nicht. Dann reicht ein Anbieter und ein klares Briefing.
Wenn die Entscheidung über den Anbieter im Haus bereits gefallen ist und der Vertrag steht, ist der größte Teil meiner Arbeit vorbei, bevor sie beginnt. Reden können wir trotzdem, dann geht es um die Umsetzungsbegleitung und nicht um die Auswahl.
Und wenn die Geschäftsführung das Projekt nicht wirklich will, sondern nur ein Häkchen setzt, sage ich ab. Das habe ich in anderen Zusammenhängen erlebt, und es lag nie am Budget.
Häufige Fragen
Bauen Sie die Website am Ende doch selbst?
Nein. Ich baue keine Websites, und ich habe auch keine Agentur im Hintergrund, die es für mich tut. Genau das ist der Grund, warum ich Ihnen sagen kann, ob ein Angebot stimmt.
Arbeiten Sie mit bestimmten Anbietern zusammen?
Ich kenne den Markt und weiß, wer im Autohandel liefern kann. Eine feste Bindung habe ich zu keinem, und ich bekomme von keinem etwas für eine Empfehlung. Die Shortlist entsteht aus Ihren Anforderungen, nicht aus meinem Adressbuch.
Wie lange dauert das?
Rund sechs Monate vom ersten Gespräch bis zum Livegang, je nach Größe des Hauses und Zahl der Schnittstellen. Der Löwenanteil der Zeit liegt nicht bei mir, sondern beim Anbieter und bei Ihren Zuarbeiten.
Was kostet das?
Abgerechnet wird als Monatspauschale über die Projektlaufzeit. Die Höhe hängt vom Umfang ab, von der Zahl der Standorte und der Schnittstellen. Tagessätze und Stundenabrechnung gibt es bei mir nicht. Was es für Ihr Haus bedeutet, sage ich Ihnen im Erstgespräch.
Wir haben die Agentur schon ausgesucht. Ist es dafür zu spät?
Für die Auswahl ja, für das Projekt nicht. Dann geht es um Briefing, Pflichtenheft, Qualitätssicherung und Abnahme. Sagen Sie mir, wo Sie stehen, dann sage ich Ihnen ehrlich, ob sich mein Einsatz zu diesem Zeitpunkt noch lohnt.
Und wenn sich herausstellt, dass wir gar keinen Relaunch brauchen?
Dann sage ich Ihnen das. Es kommt vor, dass eine bestehende Seite kein neues Fundament braucht, sondern saubere Daten, eine Weiterleitungsordnung und jemanden, der sie pflegt. Das ist der billigere Weg, und Sie sollen ihn kennen, bevor Sie ein Budget freigeben.
Gehört die Sichtbarkeit in KI-Antworten dazu?
Sie gehört in die Anforderungen, ja. Eine neue Website ist der Moment, in dem das mit geringem Aufwand richtig gebaut wird, und der Moment, in dem man es am teuersten nachrüstet. Was dahintersteckt, steht auf der Seite GEO und KI-Suche im Autohandel.
Der nächste Schritt
Sagen Sie mir, wo Ihr Haus steht: Wie alt ist die Seite, was hängt an ihr dran, gibt es schon Angebote. Ich sage Ihnen, ob sich eine Begleitung lohnt und an welcher Stelle sie am meisten bringt.
Wenn Sie sich vorher einlesen wollen: Was eine Autohaus-Website leisten muss und wie Sie ein Angebot prüfen, steht offen auf der Seite Websites für Autohändler. Wenn der Relaunch Teil einer größeren Baustelle ist, fängt es bei der Marketing-Potenzialanalyse an, und die laufende Steuerung beschreibt die Marketingberatung für Autohäuser.
