Benzingespräche · Folge 136 · · 38 Min
Martin Achter (kfz-betrieb) und Lena Model (Vogel Communications Group)

Kernaussagen
- Events sind entscheidend für den Austausch in der Automobilbranche.
- Die Planung beginnt oft mehr als ein Jahr im Voraus.
- Ein starkes Team ist essenziell für den Erfolg eines Events.
- Die Redaktion spielt eine zentrale Rolle bei der inhaltlichen Gestaltung.
- Effektive Kommunikation und Koordination sind entscheidend.
- Der Erfolg eines Events hängt von vielen Faktoren ab.
- Events bieten eine Plattform für Innovationen und Networking.
Worum es geht
Insights zu den Automotive Business Days und zum Automotive Business Award In dieser Folge geht es um die Automotive Business Days und den Automotive Business Award, der im Rahmen dieser Veranstaltung verliehen wird. Tim spricht mit Lena Model, der Produktmanagerin Events, und Leo Martin Achter, dem Redakteur und Ressortleiter beim Kfz-Betrieb. Sie erläutern den Aufwand und die Vorbereitungen, die hinter dem Event und der Award-Verleihung stecken. Lena betont, dass die letzten zwei Wochen vor der Veranstaltung besonders intensiv sind, aber sie fühlt sich gut vorbereitet. Sie müssen Ablaufpläne schreiben und die Betriebe briefen, die auf der Bühne stehen werden. Martin erklärt, dass die Vorbereitungen für den Award schon viele Monate vor der Veranstaltung beginnen. Sie müssen sich mit den Referenten austauschen und das Programm planen. Lena erwähnt auch, dass sie ein großes Team haben, das ihnen bei der Organisation und Umsetzung des Events hilft. Martin betont die Bedeutung der Sponsoren und wie sie dazu beitragen, der Branche Impulse zu geben. Der Ablauf für die Teilnahme am Award beinhaltet eine Bewerbungsphase, eine Auswahl durch die Jury und Besuche der nominierten Betriebe. Die Jury des Automotive Business Awards reist durch Deutschland und bewertet die teilnehmenden Betriebe. Jedes Jurymitglied hat einen Bewertungsbogen für jede Kategorie. Die Ergebnisse werden verrechnet und dienen als Basis für die Jury-Sitzung. Die Gewinner werden in den Kategorien Vertrieb, Service und Digitalisierung ausgezeichnet. Es gibt auch Top-Betriebe, die sich platziert haben. Es gibt eine Diskrepanz zwischen Bewerbung und tatsächlicher Leistung der Betriebe. Die Branche entwickelt sich durch die Auszeichnung weiter, indem Leuchttürme ausgezeichnet werden, von denen andere lernen können. Es gibt eine Zurückhaltung bei Bewerbungen im Bereich Online-Marketing und Online-Vertrieb. Kleine Betriebe haben genauso gute Chancen wie große Betriebe. Die Nutzung von Marketingkapital nach der Auszeichnung liegt in der Verantwortung der Betriebe. Die Einführung des autonomen Fahrens in Deutschland wird noch Jahrzehnte dauern. Links: Martin Achter auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-8er/ Lena Model auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-model-0a5592180/ Unterstützt durch: yareto: das unabhängige B2B-Portal für den Vergleich von Fahrzeugfinanzierungen für den Autohandel. www.yareto.de
Zusammenfassung
In der dynamischen Welt der Automobilbranche spielen Events eine entscheidende Rolle. Sie bieten nicht nur eine Plattform für den Austausch von Ideen und Innovationen, sondern auch für die Vernetzung von Fachleuten. In dieser Episode von ‚Benzingespräche‘ gibt Tim Klötzing Einblicke in die Planung und Durchführung solcher Veranstaltungen.
Die Bedeutung von Events in der Automobilbranche
Events sind in der Automobilbranche von großer Bedeutung, da sie die Möglichkeit bieten, neue Technologien und Konzepte vorzustellen. Sie sind ein Schaufenster für Innovationen und bieten den Teilnehmern die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends zu informieren.
Planung und Herausforderungen
Die Planung eines Events beginnt oft mehr als ein Jahr im Voraus. Lena Mode, Produktmanagerin Events, und Martin Achter, Redakteur beim Kfz-Betrieb, erläutern die Herausforderungen, die bei der Organisation solcher Veranstaltungen auftreten. Von der strategischen Ausrichtung bis zur operativen Umsetzung gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen.
Die Rolle der Redaktion
Die Redaktion spielt eine zentrale Rolle bei der inhaltlichen Gestaltung der Events. Sie ist verantwortlich für die Auswahl der Themen und Referenten, um sicherzustellen, dass die Veranstaltungen den Teilnehmern wertvolle Inhalte bieten.
Ein starkes Team hinter den Kulissen
Hinter jedem erfolgreichen Event steht ein engagiertes Team. Bei der Vogel Communications Group arbeiten verschiedene Abteilungen Hand in Hand, um sicherzustellen, dass alles reibungslos abläuft. Von der Event-Agentur bis zum Marketingteam sind viele Hände im Spiel.
Fazit
Die Organisation von Events in der Automobilbranche erfordert viel Planung und Koordination. Doch der Aufwand lohnt sich, denn diese Veranstaltungen bieten unschätzbare Möglichkeiten für den Austausch und die Weiterentwicklung der Branche.
Links aus der Folge
Gespräch als Text
Automatisch erstellte Abschrift, Namen abgeglichen.
00:00 Benzingespräche. Der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinung zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Dieser Podcast wird präsentiert von Jareto, dem Finanzierungsexperten für den Kfz-Handel. Auf jareto.de könnt ihr als Autohändler schnell und einfach Autokredite für eure Kunden vergleichen, anfragen und abschließen. Und das mit Top-Zinskonditionen. Euer Vorteil, sekundenschneller, transparenter Vergleich, eine einheitliche Antragsstrecke und vieles mehr.
01:10 Mit über zehn Banken für Absatzfinanzierung holt ihr einfach mehr für euch und eure Kunden raus. Jareto.de Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Und heute haben wir einen Podcast, der ist so ein bisschen, ja, nicht zeitkritisch, aber es hat mit einem Event zu tun, der bald wieder stattfindet. Und zwar in Kürze finden die Automotive Business Days vom Kfz-Betrieb statt. Und zwar jetzt im Juni. Und was passiert da noch, wo immer alle, also die ganze Branche eigentlich so hinguckt? Da wird der Automotive Business Award in diesem Jahr 2024 wieder verliehen. Und ja, wissen jetzt alle Bescheid, ne? Im Juni ist das große Event und der Award wird verliehen. Und das wissen ja auch viele, weil da findet ja vorher eine Jury-Reise statt. Und la, la, la, da haben ja ganz viele Leute mit zu tun. Aber was ich mich gefragt habe, was steckt denn eigentlich für ein Aufwand hinter dem Event? Und was passiert alles im Vorfeld einer Verleihung von so einem Award? Und ja, wen könnte ich dazu besser fragen als zwei Insider? Und zwar zum einen die Lena Model, das ist die Produktmanagerin Events.
02:21 Hallo Lena. Hallo.
02:25 Und zum anderen der liebe Martin Achter, Redakteur und Ressortleitung beim Kfz-Betrieb. Hallo Martin. Leute, vielen Dank für das Gespräch heute. Ja, ich freue mich hier euch beide in wirklich der heißen Phase, ja kurz vorm Event, in zwei Wochen findet das nämlich statt. Und wenn es ausgestrahlt wird in einer Woche, dann musst ich wieder überlegen, ja in einer heißen Phase zu kriegen. Wie geht's denn euch? Sag mal Lena, wie ist denn der Status bei dir? Schläfst du noch oder schläfst du gut oder ist alles gerade Chaos? Glaube ich aber nicht. Du siehst sehr entspannt aus, muss ich sagen. Ja, also entspannt bin ich auf jeden Fall. Heiße Phase trifft es auf jeden Fall ganz gut. Die zwei letzten Wochen sind dann doch immer mit die intensivsten, was die Planung angeht. Natürlich haben wir das meiste eigentlich schon soweit abgeschlossen. Unsere Aussteller sind alle gebrieft vor Ort. Unser Programm steht natürlich komplett. Von daher sind wir da eigentlich ganz gut im Plan und in der Hinsicht auch schon beruhigt. Aber natürlich geht's jetzt noch dran, Ablaufpläne zu schreiben, vor allem für die Award-Verleihung. Wie genau gestaltet sich das vor Ort? Wann holen wir die Betriebe auf die Bühne? Die Betriebe müssen natürlich auch alle gebrieft werden. Die sind es auch nicht gewohnt, so auf der Bühne zu stehen und den Award eventuell am Ende übergeben zu bekommen. Die Urkunden, genau, damit die da auch beruhigt auf die Bühne am Ende können. Und ansonsten, ja, es ist einfach das Daily Business, was gerade noch so anfällt. Die Aussteller haben viele Fragen, Teilnehmer haben
03:52 Fragen. Genau, und damit meine ich am Ende auch nicht nur, dass das alles an mich gerichtet ist, sondern hinter uns steht noch ein Riesenteam, wo wir später auch nochmal darauf zu sprechen kommen, die da alle fleißig mitwirken. Und es wird auf jeden Fall nicht langweilig. Und man muss ja vor allem bedenken, dass wir hier unser eigenes Vogel Convention Center haben. Das heißt, parallel laufen ja auch noch andere Veranstaltungen, gerade im Sommer und im Herbst ist es immer auch so die heißeste Phase. Das heißt, da kommt quasi ein Event nach dem anderen. Und die Automotive Business Days und der Award sind da eins von vielen. Okay. Ja, genau. Also knapp über 40 Events bei uns im Jahr. Teilweise hier im Vogel Convention Center, manche auch an anderen Standorten in Deutschland. An der Stelle sind wir sehr gut ausgelastet und ja, die anderen Veranstaltungen laufen dann natürlich parallel auch irgendwie mit nebenher. Ja, okay. Ja, und das Bild ist natürlich auch zu meistern an jeder Stelle.
04:49 Okay. Also du bist quasi, du bist Vollblut-Eventlerin, ja? Ja, Vollblut-Eventlerin. Ah, krass. Habe ich ziemlich schnell gewusst, dass das, glaube ich, der richtige Weg für mich ist, da im Eventmanagement, wenn man einfach Spaß am Organisieren hat, dann ist das auf jeden Fall der richtige Weg. Okay. Und es wird nicht langweilig. Es wird nicht langweilig. Das ist, da sagst du was Schönes. Und wenn ich das so raushöre, du bist ja wirklich von, ich sag mal, von der Buchung, auch der Abend-Event-Location bis hin zur, was hast du vorhin gesagt, bis zu den Awards und Urkunden und Co., da hast du überall ein Auge drauf. Ja, also man muss dazu sagen, wir haben unsere eigene Event-Agentur, die Vogel-Event-Solutions, die auch nochmal ein riesiges Team bei sich sitzen hat, die uns da auch viel den Rücken frei halten und die da auch super viel übernehmen, weil bei uns ist natürlich vor allem auch die, also mit uns meine ich jetzt uns, Produktmanager-Events, die strategische Ausrichtung von den Events maßgeblich, also auch wie entwickeln wir uns weiter, was wollen wir mit unseren Events erreichen, wo gibt es vielleicht neue Themen, zu denen wir Events entwickeln können und wie gesagt auch die Weiterentwicklung von bestehenden Events, dazu gehören auch die Automotive Business Days und unsere Event-Agentur macht viel in der operativen Umsetzung, was wir als Einzelpersonen bei uns gar nicht schaffen würden. Deswegen sitzt da ein riesiges Support-Team, was sich um die Betreuung aller Stakeholder kümmert und auch verschiedene Projektleiter, die uns da an vielen Stellen auch den Rücken frei halten.
06:18 Okay, ja, klasse. Da sprechen wir gleich weiter drüber, aber jetzt müssen wir auch mal den Martin erstmal hier reinholen. Martin, ist das jetzt gerade für dich bezogen auf die Awards und den Event deine heiße Phase oder kommt die genau an dem Tag und die war schon? Tja, teils, teils. Also die Aufregung ist natürlich am Veranstaltungstag oder an den Veranstaltungstagen sind ja zwei und die Abendveranstaltungen mit am größten. Die Arbeit kommt aber eigentlich davor, schon viele Monate davor, viele, viele Monate davor. Nach der Veranstaltung ist vor der nächsten Veranstaltung, so ungefähr muss man sich das vorstellen. Was uns jetzt gerade noch beschäftigt als Redaktion, kurz vor der Veranstaltung, ist das Onboarding, das redaktionelle Onboarding der Speaker. Wir müssen uns mit den Referenten austauschen, mit den Diskutanten und uns so ein bisschen gegenseitig updaten. Wo soll es hingehen mit den Vorträgen auf der Veranstaltung? Was ist da jetzt schon an Vorarbeit geleistet worden? Weil das Ziel ist ja, die Vorträge sollen dann am Ende dem Publikum schmecken, sie sollen ankommen, sie sollen die Contents vermitteln, die für die Händler, die bei uns dann doch den Großteil des Publikums ausmachen und die Servicebetriebe, die vor Ort sind, denen soll das Programm natürlich bestmöglich passen. Das Publikum soll neue Impulse bekommen, Best Practice. Darum geht es uns ein Stück weit, so bei der Veranstaltung. Und dafür muss man
07:46 natürlich dafür, dafür muss man sorgen, wir müssen uns mit den Speakern austauschen, dass genau, dass der Content dann am Ende zustande kommt, den sich die meisten dann wohl auch erwarten. Das Ganze läuft neben der normalen redaktionellen Arbeit her, die wir auch haben. Jeder kennt unsere Webseite, der in der Branche aktiv ist, jeder kennt unser gedrucktes Magazin, die entstehen nebenbei ja auch noch ganz nebenbei. Ja, klasse. Ja, liebe Lena, nochmal zum Event, weil das interessiert mich dann doch, weil ich war ja schon einige Male bei euch und durfte ja quasi genießen, was du dann da vorbereitet hast. Was ist denn so, also was für ein Vorlauf bedeutet so ein Event für dich und was sind so jetzt gerade bei den Automotive Business Days, ja, so die größten Herausforderungen, wenn du das mal so rauspickst?
08:38 Also der Martin hat es vorhin eigentlich schon ganz gut getroffen mit der Aussage, nach dem Event ist vor dem Event. Also gerade jetzt so einen Monat vorsitzen wir tatsächlich schon wieder an der Vorbereitung für 2005. Das heißt konkret, die ersten Vorkalkulationen auch für nächstes Jahr müssen schon wieder getroffen werden. Unsere Teilnehmertickets sollen natürlich auch direkt nach der Veranstaltung wieder in den Verkauf gehen. Das heißt, damit müssen wir uns einmal auseinandersetzen, dass das alles sofort startklar ist, sobald die Leute am Mittwoch die Eventhalle verlassen. Und dann geht es aber natürlich primär erstmal vor allem auch in die Reflexion der diesjährigen Veranstaltung. Das heißt, wir setzen uns meist in einem halbtägigen Workshop tatsächlich zusammen und schauen einmal, was kam programmseitig gut an, welche Themen kristallisieren sich gegebenenfalls auch sogar direkt schon für nächstes Jahr raus. Welche Marketingmaßnahmen sind total gut gelaufen?
09:33 Welche haben vielleicht nicht das Ergebnis gebracht, das wir uns erhofft hatten? Also wir gehen wirklich die Veranstaltung einmal von A bis Z durch, damit wir direkt wieder alles fürs nächste Jahr schon mehr oder weniger runtergeschrieben haben, was wir anders machen wollen, was wir genauso wieder machen wollen. Ja, das Ganze passiert auch mit unseren Sponsoren, die da ja natürlich auch eine riesige Unterstützung für uns sind. Auch da gehen wir ins Gespräch und holen uns genauso deren Meinungen ab. Ja, und dann geht es eigentlich direkt mit der Redaktion und in dem Fall auch mit dem Martin schon wieder ans Programm. Die allererste Priorität ist eigentlich immer, dass wir unsere Programmschwerpunkte ausarbeiten. Dann wie gesagt, ich sage mal so langweilige Themen wie, dass wir die Veranstaltung natürlich auch irgendwo kalkulieren müssen, was sind die Ausgaben für nächstes Jahr. Wir kümmern uns direkt wieder um unsere Locations. Durch das Vogel Convention Center haben wir den großen Vorteil, dass wir unsere Tagesveranstaltung hier machen können, die Abendveranstaltung. Da gehen wir in eine externe Location. Da schauen wir, dass wir das direkt auch fürs nächste Jahr reserviert haben. Ja, und dann, also eigentlich zieht sich 13 Monate durch die Vorbereitung. Krass. Und stoppt auch nicht wirklich. Also man kann nicht sagen, okay, jetzt nach dem Event haben wir irgendwie mal zwei Monate Pause, sondern es geht Schlag auf Schlag weiter. Okay. Also das Programm ist so ein Zusammenspiel zwischen Martin, Redaktion,
11:00 Redaktion, euch. Das ist so ein... Du bist unzufrieden mit deinen Marketing-Ergebnissen. Jetzt mal aufgepasst. Ihr kennt mich als euren Podcast-Host und Experten für die deutsche Autobranche. Aber wusstet ihr auch, dass mein eigentliches Business die Tim-Klötzing-Marketing-Beratung ist? Im Grunde mache ich den Job schon seit über 20 Jahren. Ich unterstütze Autohäuser und Dienstleister rund um den Autohandel mit meiner Marketing-Erfahrung in der Autobranche. Was mache ich da genau? Ich berate meine Kunden von der Positionierung, Strategie, Marketingplanung, Agentursteuerung, Lead-Optimierung, Online-Marketing und so weiter und so fort. Kann man sich auch ein bisschen wie einen externen Marketingleiter, externen CMO vorstellen? Das Beste dabei, mein Wissen und Leidenschaft für Automotive-Marketing kann man buchen. Also, wer Bock hat, sein Marketing zu verbessern und mehr Umsatz zu machen und das mit einem Partner, der die Branche genau kennt und sich genauso reinkniet wie du, schau mal auf meiner Website vorbei. www.tim-klötzing.de Ja, also, da hat am Ende wirklich eigentlich die Redaktion bei uns die Hoheit, weil natürlich die ganzen Redakteure tagtäglich im Austausch mit den Autohäusern sind, die wissen, was gerade passiert, was es für interessante Themen gibt, die vor allem dann auch auf so einer Veranstaltung gut gespielt
12:30 werden können. Also, da bin ich tatsächlich dann eigentlich auch mehr Zuhörer und bringe das Ganze dann vielleicht mal mit in ein Konstrukt und in den Programmablauf, aber da verlassen wir uns voll und ganz auf die Redaktion und deren Expertise. Okay. Das Event-Team, also wie viele Menschen sind quasi hinter, vor und neben den Kulissen am Start, um das so reibungslos und schön hinzustellen bei euch? Ich habe tatsächlich versucht, mal das gesamte Event-Team in einer Zahl zu definieren, aber es ist mir nicht wirklich gelungen. Man muss dazu sagen, wir haben total viele Kompetenzen hier bei uns im Haus bei der Vogel Communications Group gebündelt und es sind einfach super viele Abteilungen, die da bei einem so einem Event mit drin hängen. Das fängt bei uns Produktmanagern Events an, die einfach die Projektleitung und Verantwortung haben und wo auch wirklich alle Kommunikationsstränge zusammenlaufen am Ende des Tages.
13:31 Wir haben, wie ich schon erwähnt habe, unsere Event-Agentur mit an Bord, die sich über die komplette operative Umsetzung von dem Event kümmern und auch unser Support im Hintergrund sind. Das heißt, die gehen tagtäglich ans Telefon, wenn irgendjemand mit Fragen anruft, die beantworten Mails, die über sämtliche Formulare an uns geschickt werden. Wir haben unsere Redaktion, die inhaltlich für das Programm verantwortlich ist, was wir auch schon hatten. Dann haben wir unser Produkt- und Zielgruppen-Marketing, die die kompletten Marketingmaßnahmen für die Veranstaltungen ausarbeiten und sich da tagtäglich Gedanken machen, die die Marketing-Kits für unsere Referenten, für die Aussteller anlegen. Also da hängt auch ein Team mit vier Personen dahinter. Dann haben wir unseren Sales, der für die gesamte Sponsoren- und Ausstellerakquise verantwortlich ist. Also man merkt schon, es sind sehr viele Abteilungen mit sehr vielen Personenteilen, die da mit drin hängen und ohne die das auch gar nicht möglich wäre.
14:25 Deswegen tue ich mir das sehr schwer, das in einer konkreten Zahl zu definieren. Dazu kommen natürlich auch unsere Techniker von der Location. Ja, das ist unendlich. Hey, ja, ich hatte jetzt gedacht, oh, zack, das sind irgendwie, weiß ich nicht, zehn Leute, zack, oder 20 oder 30. Ich bin kein Eventler, ich weiß das nicht so genau. Ja, so eine große Veranstaltung geht ja auch nicht ohne Sponsoren über die Bühne. Seid ihr beiden da federführend im Vertrieb und sprecht mit den Dienstleistern, wie auch immer, und werbt die ein? Ich stelle die Frage jetzt einfach mal in Richtung Martin oder so.
15:03 Ja, danke. Also das ist, man kann es nur als Gesamtaufgabe bezeichnen, da da spielen verschiedene Faktoren und verschiedene Bereiche in unserem Haus mit rein. Wichtig ist, ja, dazu zu sagen, grundsätzlich, wir arbeiten hier in Form langjähriger Partnerschaften, gerade mit den Sponsoren zusammen. Das wird auch jedem, wenn man so auf die Events blickt, wie wir die Events nach außen bewerben. Da sind auch immer die Logos der Partner abgebildet und man kann erkennen, die Gruppe, die jetzt beteiligt ist, das sind insgesamt sechs Award-Partner, dass die unsere Events schon viele, viele Jahre begleiten und jetzt eben auch den Automotive Business Award und die Automotive Business Days. Und da eint uns auch ein bestimmter Gedanke, den wir, also uns als Redaktion und die Sponsoren, was wir da transportieren wollen. Wir wollen nämlich der Branche ein Stück weit Impulse geben mit der Veranstaltung.
15:59 Also damit meine ich jetzt mit dem Fachkongress, den es gibt, die Automotive Business Days, aber eben auch mit dem Award, den es gibt. Es geht um Best Practice und halt eben auch einfach darum, in die Branche neue Ideen reinzugeben, was man in seinem Geschäft nicht doch noch so anstellen kann, um das ein Stück weit nach vorn zu bringen. Und das kann in jedem Bereich sein, den es in einem Autohaus, in der Werkstatt gibt. Und so sind eben der Award und die Tagung auch zu verstehen. Best Practice und neue Impulse. Der Award. Beschreibt doch mal, was ihr da genau auszeichnet und wie der Ablauf für ein teilnehmendes Autohaus konkret aussieht.
16:39 Ja, gerne. Mit dem Award geht es darum, die besten Konzepte und oder Strategien von Händlern und Werkstätten in drei Feldern auszuzeichnen, nämlich Vertrieb, Service und Digitalisierung. Und das haben wir früher mit einzelnen Awards gemacht. Es gab einen Vertriebs-Award, es gab einen Service-Award, Internet-Sales-Award, Digital-Automotive-Award, wie sie nicht alle hießen. Das haben wir jetzt ein Stück weit zusammengefasst seit drei Jahren. Und heute machen wir das Ganze analog zur Tagung, also Automotive-Business-Days. Wir hatten da früher verschiedene Tagungen, auch mit dem Award so. Es gibt jetzt einen großen Award und den gibt es in verschiedenen Kategorien, nämlich Vertrieb, Service und Digitalisierung, den Automotive-Business-Award.
17:24 Die Arbeit im Autohaus, die erfolgt immer stärker vernetzt. Und das war eigentlich der Grundgedanke, der uns auch zu dieser Umstellung geleitet hat vor ein paar Jahren. Also die Bereiche, die arbeiten immer stärker vernetzt miteinander in den Kfz-Betrieben und deswegen haben uns auch der Gedanke, dass wir auch uns auf dieser Ebene stärker vernetzen möchten, beziehungsweise unsere Veranstaltungen vernetzen möchten. Aber es gibt die Schwerpunkte nach wie vor und in diesen Feldern können sich die Betriebe auch bewerben, also Vertriebs-Service und Digitalisierung. Und ja, man muss nicht überall zur Spitzenklasse gehören, sondern man kann einfach loslegen und sich bewerben. Okay. Und der Ablauf für, wenn ich da mit meinem Autohaus teilnehmen möchte? Genau. Also der Ablauf, der ist mehrstufig, so muss man ihn sehen. Wir schreiben zunächst mal jedes Jahr zum Jahresende. Also da läuft der ganze Prozess, wie du es gerade gehört hast, schon ein Stück weit.
18:20 Wir laufen zum Jahresende, wir schreiben zum Jahresende den Award aus. Da berichten wir dann drüber in unserem Magazin, auf unserer Website. So, jetzt ist das Bewerbungsverfahren eröffnet und dann können sich die Betriebe eins, zwei, drei Monate lang bewerben. Und wenn wir die Bewerbung, das Bewerbungsverfahren ist digital, wenn wir dann die Bewerbungen am Ende der Bewerbungsfrist haben, dann wählt die Jury, das Kfz-Betrieb also, und die sechs Partnerbetriebe aus, die sich mit ihren Bewerbungen hervortun. Und wenn die Bewerbungen dann eine gewisse Qualität haben, also wir können natürlich nur einen Teil dann in so eine engere Auswahl nehmen. Also die nominieren wir dann gemeinschaftlich für den Award. Und diese Betriebe, die besuchen wir dann vor Ort. Und das lohnt sich auch.
19:11 Wir gehen da auf eine lange, lange Rundreise. Da reisen wir oft mehrere tausend Kilometer durch unser Land ab. Und es lohnt sich immer wieder, weil wir stellen oft fest, dass die Papierform nicht deckungsgleich, also nicht eine digitale Form, aber die Papierform, sage ich jetzt mal, ist nicht deckungsgleich mit dem, was wir vor Ort erleben. Da gibt es manchmal schon Ausreiser nach oben und nach unten. Also da geben wir mal einem Betrieb eine Chance, weil wir denken, die Bewerbung ist nicht gut. Aber insgesamt sehen wir da schon ein gewisses Potenzial. Und manchmal ist es eben auch umgekehrt, dass die Bewerbung spitzenmäßig ist. Aber dann läuft es halt im Vorortgespräch einfach nicht so. Und es lohnt sich halt eben, sich auf den Weg zu machen. Das ist verdammt anstrengend. Also jeder ist auch immer ganz froh, wenn diese Reise herum ist. Die macht zwar irrsinnig viel Spaß. Man lernt viele neue Leute kennen. Man bekommt viele neue Einblicke. Es geht dann über drei, vier Wochen und man ist echt lange unterwegs. Man ist dann nur in Hotels und man ist dann auch eben froh, wenn man wieder mal zu Hause ist. Ja und dann dem ganzen Wahnsinn schließt sich dann an. Also dieser Rundreise eine abschließende Jury-Sitzung, in der wir nochmal alles durchgehen. Während der Jury-Rundreise hat auch jedes Jury-Mitglied einen Bewertungsbogen dabei für jede Kategorie. Da können Punkte vergeben werden, also da müssen Punkte vergeben werden für einzelne Leistungen. Und das fängt dann wirklich damit an, gibt es eine Präsentation
20:38 oder nicht. Das ist relativ fein durchdekliniert. Und wir vergeben für vieles Punkte einfach und dann addiert sich das Ganze. Und so kommt dann jeder Betrieb, den wir besuchen, am Ende zu dem Punkt der Ergebnisse des einzelnen Jury-Mitglieds. Und das Ganze wird dann natürlich verrechnet auf die Jury. Und damit ergibt sich schon mal ein numerisches Ergebnis, das dann Basis ist für die Jury-Sitzung. Da haben wir dann schon so ein Ranking. Wir wissen, welcher Betrieb sich wo positioniert hat. Das ist dann wieder auch eine Papierform. Und die bedarf dann halt eben auch Gespräche. Und manchmal muss man da sehr lang diskutieren. Und in diesem Jahr war die Diskussion, ich glaube, Lena, du kannst es bestätigen, die war sehr, sehr lang. Also die war außergewöhnlich lang. Und das ist dann oft auch wirklich ein schwieriger Punkt, da zu einer Entscheidung zu kommen. Wen zeichnen wir am Ende aus? Wir zeichnen am Ende drei Kategorie-Sieger aus. Die stehen dann wirklich, das sind die Gewinner des Automotive Business Awards 2024. Jetzt in diesem Jahr in der Kategorie einmal Vertrieb, einmal Service und einmal Digitalisierung. Und dann gibt es eben noch die Top-Betriebe, die sich auch platziert haben.
21:46 Ich habe mir gerade schnell zwei Stichworte gemacht. Auf der einen Seite, wo du sagtest, also ich, man bekommt das ja hier und da medial so ein bisschen mit. Wenn ihr da auf Tour seid und die Jury durch Deutschland reist, dann denke ich immer, oh, ich habe voll Bock dabei zu sein, weil es auch so interessant ist, in Betriebe reinzukommen. Und die präsentieren sich ja auch von ihrer innovativen Seite, nennen wir das mal so verkürzt. Und da wäre ich schon ganz gerne bei. Aber wenn ich dann teilweise mitkriege, ein Jury-Mitglied kenne ich auch ein bisschen, wo der dann immer ist. Und so gesehen du auch. Dann denke ich immer so, eieiei, das ist aber wirklich eine lange Reise. Und dann fällt mir noch ein so diese, ich nenne das jetzt mal Diskrepanz zwischen Bewerbung und Realität. Vor zwei Jahren, das war aber nicht der Automotive Business Award, sondern ich glaube der Gebrauchtwagen Award, den Luke gewonnen hat in Essen. Und ich bin ja auch Essener und ich wusste, dass die da hinten hier in dem einen Stadtteil da so ein bisschen irgendwas bauen. Und dann sind die ausgezeichnet worden. Und ich dachte so, wow, das ist aber nicht schlecht. Und da war die Diskrepanz zu dem, was die tatsächlich da hingesetzt haben. Weil ich nachher mit Benjamin Kaiser, schönen Grüße an der Stelle, der hat mir mal so einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Also wir haben uns da getroffen und der ist mit mir wirklich den Prozess eines ankommenden Autos bis zur Auslieferung durchgegangen. Boah, krass. Also das konnte man in der Bewerbung, also
23:13 selbst die Auszeichnung hat das nicht wiedergegeben, was das eigentlich für ein krasses Ding ist. Ja, also das Automobil-Business, damit meine ich jetzt wirklich das Business der Autohäuser, Werkstätten, der Händler, ist ein sehr komplexes Business. Und am Ende für so eine Bewerbung muss man als Betrieb das, mit dem man sich ins Rennen begibt, aufs Wesentliche reduzieren. Die ganze Komplexität dahinter, die lässt sich in so einer Bewerbung nur in Teilen abbilden. Ich habe es auch wieder in diesem Jahr gemerkt, da ging es teilweise. Nehmen Sie mal Digitalprojekte, wo man merkt, die Betriebe, die stehen da nicht erst seit fünf Jahren dahinter, sondern das gehört schon seit 15 oder 20 Jahren zur DNA. Und die schrauben da immer wieder weiter dran und verbessern sich und verbessern sich. Und tun und machen, das ist mitunter schon beachtlich. Ja, man kann es nur so sagen.
24:09 Ja, gibt es in dem Kontext, ohne da irgendein Novum oder irgendwas vorwegzugreifen, oder siehst du oder seht ihr da über die Jahre hinweg eine Entwicklung in der Branche durch diese Auszeichnung, durch die Bewerbungen? Kannst du da irgendwas zu sagen, was dir vielleicht so auffällt? Ich kann jetzt ein paar Schlaglichter nennen, die mir jetzt aufgefallen sind. Da liegt jetzt der Schwerpunkt wahrscheinlich in dem Bereich Digitalisierung. Das ist die Kategorie, die ich so in Anführungszeichen ein bisschen mitverantworte. Ich kann vielleicht auch ein bisschen was in Richtung Service und Vertrieb sagen, weil ja, es greift alles immer stärker ineinander über. Und Digitalisierung ist ja dann auch so das Bindeglied. Das ist kein Geschäftsfeld der Autohäuser. Also ich spreche jetzt trotzdem mal vom Feld der Digitalisierung. Ich merke da in den letzten Jahren so eine gewisse Zurückhaltung bei den Bewerbungen mit Konzepten. Und zwar ist das jetzt so seit ein, zwei Jahren in einer gewissen Hinsicht. Ich nenne es jetzt vielleicht mal so, würde es mal als den Bereich Online-Vertrieb, Online-Marketing beschreiben. Das ist gerade so ein bisschen rückläufig. Ich habe da keinen wirklichen Reim drauf, weil auch im Online-Marketing, im Online-Vertrieb, man kann ständig viel Neues tun, immer weiterarbeiten. Sicher haben da viele Betriebe nach Corona oder mit Corona
25:33 so einen gewissen Ust erlebt. Aber warum zögern manche Betriebe gerade auf der einen Seite? Ich habe mir mal so überlegt, so KI könnte da vielleicht ja tatsächlich so ein Treiber sein, weil das ist für viele, gerade auch Dienstleister, gerade ein wichtiges Thema. Aber die Kfz-Betriebe, die fragen sich, glaube ich, an vielen Orten noch, ist das wirklich sinnvoll? Was bringt mir das? Verstecken sich hinter dem Schlagwort KI tatsächlich Konzepte, die wir im Alltag einsetzen können, die uns Nutzen bringen? Und KI, ja gerade so im Bereich Online-Marketing, stelle ich mir doch gewisse Nutzungsmöglichkeiten vor. Schlagwort so Mail-Automatisation, Digitalisierung, also da glaube ich, da kann es vieles geben, aber gleichzeitig fehlt so ein Stück weit noch der Praxisanschluss auf der anderen Seite. Also ja, ich wollte noch sagen, ich würde mich eher auch wieder freuen, wenn gute Online-Marketing-Konzepte, digitale Journeys, Online-Offline, also wenn es sowas wieder stärker gäbe bei den Bewerbungen. Aber ich stelle auch fest, dass es Aktivitäten, digitale Aktivitäten in anderen Feldern gibt. Der digitale Service-Prozess, Werkstatt-Prozess, das ist so ein Punkt, das hat für viele Händler glaube ich gerade echt eine hohe Bedeutung und das finde ich auch richtig cool. Also was wir da auch sehen, das macht Spaß. Und ich sage mal, für den Kunden ist der Punkt des Autokaufs ja ein Punkt, aber es ist halt eben nur ein Zeitpunkt und dann kommt
27:00 oft für den Händler lange Jahre nichts. Aber der Kunde hat trotzdem ja immer wieder Berührung mit dem Autohaus, nämlich über die Werkstatt. Da kommt das Auto 1, 2, vielleicht dreimal im Jahr rein, hoffen wir so oft wie möglich für die Branche. Und da passiert ja eigentlich ganz viel und deswegen investieren da vielleicht auch viele gerade viel Geld rein und viel Gehirnschmalz, um dann die Prozesse ja freundlicher zu gestalten, kundenfreundlicher zu gestalten, dass der Werkstattaufenthalt komfortabler wird und auch so ein bisschen stärker vom Sofa zu Hause aus buchbar und in der Hinsicht mehr Spaß machen kann. Also das ist so eine Entwicklung jetzt der letzten Jahre. Ja, und das kann ich jetzt gar nicht nur in eine Richtung werden. Ja, bitte Lena. Was man da vielleicht auch noch ein bisschen ergänzen kann zum Automotive Business Award. Unser Ziel ist es ja auch irgendwo, die Entwicklung in der Branche durch diesen Award mehr zu treiben, weil wir sagen ja immer, wir zeichnen Leuchttürme in der Branche aus und oft ist es ja auch so, dass man einfach voneinander lernen kann. Und wenn dann auch die Betriebe vor Ort sind oder auch andere Betriebe verfolgen, wer da seinen Projekten ausgezeichnet wurde, das ist ja vieles, was man auch selber einfach mit in den Betrieb nehmen kann und bei sich selbst setzen kann, beziehungsweise vielleicht auch mal Prozesse hinterfragen kann. Und das soll ja auch so ein bisschen Impulse in die Branche zurückgeben.
28:27 Ja, also zum Thema Online-Marketing und ich nenne das jetzt mal weniger Bewerbung in dem Segment. Online-Marketing ist ja auch mitunter eines meiner Themen und da ist halt auch die Schere extrem groß, wie der Handel in der Breite gesprochen dasteht. Es gibt da wirklich Leuchttürme und es gibt da aber auch eine große Phalanx, ich sag mal mittelmäßig stark ausgeprägten, das ist ja politisch hoffentlich korrekt formuliert. Und ich habe hier und da auch den Eindruck, dass der eine oder andere nicht so gern darüber spricht, wo er steht. Und andere, die stellen sich dann ins Rampenlicht und sagen, guck mal, was wir erreicht haben. Das ist halt auch höchst individuell und ich glaube, Online-Marketing ist nach wie vor echt ein Ding.
29:14 Da ist wirklich noch viel Luft nach oben. Es ist aber so vielfältig und so fordernd. Also ich meine, der Autohandler hat ja eh schon zig Themen und zig Herausforderungen. Aber Online-Marketing, also was ich spüre, ist eher, dass das Thema Marketing, Online-Marketing überall viel ernster genommen wird seit einigen Jahren. Aber viele, die angekommen sind. Das ist so mein Eindruck. Ja, vielleicht das. Vielleicht ist es tatsächlich auch manchmal die Angst, so ein bisschen zu zeigen, was man nicht doch alles kann. Auch wenn manche das Gegenteil behaupten möchten. Ich glaube, da ist auch schon viel Kompetenz im Autohandel vorhanden. Ja, nochmal zurück zu der Bewerbung und zu dem Gedanken.
30:01 Also man muss bei unserem Award nicht alles zeigen, was man kann. Also nicht die Komplexität des Autohauses zu versuchen, in Bewerbung zu quetschen, sondern es genügen da schon gute Ideen und einzelne Projekte. Und damit kann man vorankommen. Und vielleicht noch eine Sache, die ich natürlich beobachtet habe in den letzten Jahren, so das Thema Zusatzgeschäfte spielt eine Rolle. Also was gibt es neben dem klassischen Autohausgeschäft noch? Da merkt man, manche Händler begeben sich da mit ganz interessanten Ideen auf die Reise. Einer wird E-Bike-Hersteller. Manche, wir zeichnen auch nicht alles aus, wo wir Bewerbungen bekommen, aber manches finde ich schon toll. Also trotzdem, auch wenn wir es dann nicht auszeichnen am Ende, ein Betrieb hat die Bewerbung eingereicht, der hat keinen Award bekommen am Ende, aber der macht noch so ein Bootsgeschäft nebenbei, also so ein Sportbootgeschäft.
30:59 Und die Werkstatt hatte die Kompetenz, Motoren zu warten. Und Motoren ganz ähnlicher Bauart sind sowohl in Booten als auch in Automobilen verbaut. Und so entsteht für den Händler dann ein Geschäft. Und ja, das macht der ganz toll. Und das ist keine Eintagsfliege für den Händler, sondern ein Ertragsbaustein. Und man sieht da ganz tolle Sachen. Und in einem anderen Jahr hätte der, also er hat sich nicht in diesem Jahr beworben, und in einem anderen Jahr hätte der vielleicht durchaus gute Chancen gehabt in dem Jahr. Das war jetzt in der vergangenen. Da war das Bewerberfeld halt eben sehr gut. Ja, bei dem Arzt haben denn kleine Häuser die gleichen Chancen wie, ich sag mal, die großen Fische? Ja, grundsätzlich ja.
31:44 Also mit dem grundsätzlich muss ich es auch gar nicht einschränken. Man sieht jedes Jahr und man wird auch dieses Jahr wieder sehen, kleine und kleinste Betriebe sind mit in der Top-Riege der Top-Nominierten. Und es ist auch immer wieder beachtlich, was man da sieht. In den Bewertungsbögen, das weiß ich auch von meinen eigenen, die ich ausfülle, landen die immer wieder mit ganz, ganz vorne. Also da hat man am Ende, sag ich mal, wirklich eine Gruppe, die ist riesig. Und dann auch numerisch jetzt, nur mal von den Zahlen her gesprochen, die am Ende in den Tabellen, in unseren Bewertungsbögen rauskommen. Und dann auf Platz zwei ist auf einmal ein ganz kleiner Betrieb. Das ist schon wirklich erstaunlich. Und ja, wer sich jeweils durchsetzt, das muss sich einfach zeigen.
32:30 Und auch in diesem Jahr haben wir wieder Familienunternehmen mit dabei, ein Standortbetriebe, teils nur mit einer Handvoll Mitarbeiter. Also da sind wir bei den ganz kleinen Betrieben. Und reicht bis an die Spitze. Ich kann immer nur sagen, es kommt auch darauf an, im vergangenen Jahr haben wir das Autohaus Sperber in Bamberg ausgezeichnet, BMW und Mini-Partner. Die waren ganz vorne in der Kategorie Vertrieb. Da waren sie Gesamtsieger. Und das ist sicherlich kein ganz kleiner Betrieb. Aber es ist auch kein riesengroßer. Die haben zwei Standorte. Und das ist für mich so, ja, das klassische Autohaus. Doch noch irgendwo. Und nach all den Jahren, in denen wir jetzt Awards machen, und es sind schon viele, viele, da möchte ich schon immer noch sagen, bei uns hat jeder eine Chance auf den Sieg.
33:16 Auch damit meine ich wirklich auch den Kategoriesieg. Ach, schön. Und auch möchte ich jetzt noch die Kehrseite sagen. Das ist so eine Ergänzung. Also manche Betriebe, die schaffen es dann nicht ganz nach oben ab. Die haben jemanden, der im Marketing fit ist. Jetzt sind wir wieder beim Marketing. Und die verstehen es dann auch mit dieser Auszeichnung Gewinnerbetrieb. Also nicht Kategoriesieger, sondern nur Gewinnerbetrieb, dann durchaus gut und geschickt im Marketing umzugehen. Dann sage ich mal, hallo Kreativität. Also da kommt es auf euch an, Betriebe damit umzugehen. Das ist dann nicht mehr unsere Aufgabe. Wir können die Awards vergeben. Das machen wir auch sehr gerne. Ja, das Marketingkapital, das muss dann jemand anderes nicht mehr aus dem Ganzen herausschlagen.
34:02 Das ist dann in den Autohäusern und Werkstätten. Ja, das muss man nutzen. Auf jeden Fall. Ja, erstmal an der Stelle vielen lieben Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt. Und ich habe jetzt nochmal wieder klassisch die Abschlussfrage drin. Wann? Stell dir erstmal der Lena die Frage. Lena, wann sitzt du denn das erste Mal in einem komplett autonomen Auto in Deutschland und lässt dich von A nach B fahren? Also morgens rufst dir ein autonomes Auto mit dem Handy, steigst ein, liest Zeitungen und steigst an eure Location wieder aus. Was meinst du? Ah, ich hatte die Befürchtung, dass du mich zuerst fragst. Eigentlich dachte ich, ich kann mich da auf dem Martin seine Extertise beruhen, weil er ja dann doch in der Branche ein bisschen tiefer drin ist.
34:47 Ja, aber umso interessanter auch bei dir. Ich tue mir da ganz schwer eine Aussage zu treffen. Wahrscheinlich hätte ich pauschal jetzt irgendwie 40, 50 Jahre gesagt vom Gefühl her. Auf der anderen Seite habe ich mir eher die Frage gestellt, will ich das wirklich? Also weil ich bin tatsächlich ein Mensch, ich habe sehr viel Freude am Fahren und am Selbstautofahren. Ich glaube, es ist schon in der einen oder anderen Situation praktisch, aber ich würde nicht komplett darauf verzichten wollen. Okay, vielen lieben Dank. Martin, was ist denn deine Antwort? Ja, also ich bin jemand, der auch das Steuer mal gerne aus der Hand geben kann oder auch würde und die Zeit gerne anders nutzen würde, die man im Auto verbringt. Auch wenn mir das Fahren viel Spaß macht, gerade auch bei uns in der Region.
35:35 Ja, aber trotzdem, also ich hatte neulich schon mal so in einem Call mal mit jemandem so eine kleine Wette. Jeder musste dann sagen, autonomes Fahren, wann glaubst du, klappt das? Und ich bin da jetzt auch eher pessimistisch und ich spreche da auch von Jahrzehnten und deswegen von Jahrzehnten, weil ich die Landstraßen mit einschließe. Also Lena und ich, wir sind Landeier, wir wohnen auch relativ nah beieinander und deswegen spielen Landstraßen für uns halt ein großes Thema. Also 30 Jahre oder nie, sage ich jetzt mal, 30 Jahre oder nie. 30 Jahre, deswegen, eben weil ich auch die Landstraßen mit einbeziehe auf den Autobahnen, da geht das Ganze vielleicht schon viel früher. Aber jetzt sind wir halt Landeier und da ist das ein ganzes Stück bis zur Autobahn. Landstraßen sind nicht immer im perfekten Zustand, sind sehr kurvig, sind mal unvorhergesehene Hindernisse dort.
36:23 Ja, ich wünschte mir sehr, dass es da schneller vorangeht und ich hoffte auch, wir kommen mal irgendwie in einen Zustand, wo man dann sagt, ja, als Landeier ist man mal abends in der größeren Stadt und kann Bierchen trinken sogar und sich rechtlich auf sicherem Boden dann auch von so einem autonomen Auto nach Hause fahren lassen. Also das wäre mein Wunsch-Szenario, aber mir fehlt echt noch die Fantasie und da bin ich einfach nur bei der Landstraße, auf der Autobahn. Ja, vielleicht haben wir es schneller, als mancher von uns denkt. Manches ist daher schon möglich auch. Genau, wir werden sehen. Okay, damit sind wir für den Podcast für heute durch und wie gesagt, ein großes Dankeschön, dass ihr euch die Zeit in der heißen Phase jetzt kurz vorm Award genommen habt.
37:08 Und ich freue mich irrsinnig drauf, weil die letzten Jahre war schon toll und dieses Jahr, würde ich auch sagen, wird das fantastisch, weil die Lena wieder ihre Finger im Spiel hat und das alles so toll organisieren wird und der Martin das Programm mitunter zusammengestellt hat. Das wird mega. Von daher, wir drei sehen uns bald in Würzburg bei euch und ich sage vielen Dank. Ich bin raus für heute und ich glaube, Lena und Martin sagen auch noch Tschüss. Ciao. Ja, danke für die Einladung. Tschüss. Ciao, macht's gut.
