Benzingespräche · Folge 135 · · 35 Min
Newsletter Marketing - Talk mit Paul Merthen

Kernaussagen
- Newsletter bieten stabile Kommunikationskanäle.
- Personalisierte Inhalte erhöhen die Relevanz.
- Regelmäßige Interaktion stärkt die Kundenbindung.
- Wichtige Kennzahlen sind Öffnungs- und Klickraten.
- Optimierung erfordert Planung und Pflege der Liste.
Worum es geht
Newsletter Marketing im Autohandel In dieser Folge diskutieren Tim und Paul Merthen über die Bedeutung von Newsletter-Marketing und die relevanten Kennzahlen. Sie teilen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu Versandfrequenz, Öffnungsrate, effektiver Klickrate und Bounce Rate. Darüber hinaus betonen sie die Bedeutung von Datenqualität und relevantem Content für den Erfolg von Newsletter-Kampagnen. In diesem Gespräch diskutieren Paul und Tim die Bedeutung von Newslettern im Marketing und geben praktische Tipps zur Optimierung. Sie sprechen über die Planung von Newsletter-Themen, die Bedeutung von Datenqualität und Individualisierung, sowie die Auswertung und Optimierung von Newsletter-Kampagnen. Des Weiteren betonen sie die Wichtigkeit von Verantwortlichkeit, einer guten Newsletter-Software und einer sorgfältigen Umsetzung. Abschließend teilen sie Marketing-Hacks und ermutigen die Zuhörer, das Gelernte schnell umzusetzen. Takeaways Die Versandfrequenz und die Öffnungsrate sind entscheidende Kennzahlen im Newsletter-Marketing. Die effektive Klickrate und die Bounce Rate geben Aufschluss über die Wirksamkeit von Newsletter-Kampagnen. Datenqualität und relevanter Content sind entscheidend für den Erfolg von Newsletter-Kampagnen. Die Planung von Newsletter-Themen und die Erstellung eines Redaktionsplans sind entscheidend für eine effiziente Newsletter-Kampagne. Datenqualität und Individualisierung sind grundlegende Aspekte für den Erfolg von Newsletter-Kampagnen. Die Auswertung und Optimierung von Newsletter-Kampagnen sind entscheidend, um den Erfolg zu messen und zu steigern. Verantwortlichkeit, eine gute Newsletter-Software und eine sorgfältige Umsetzung sind wichtige Faktoren für erfolgreiche Newsletter-Kampagnen. Schnelle Umsetzung von gelernten Tipps und das Folgen von Marketing-Experten auf Plattformen wie LinkedIn sind hilfreich für die berufliche Entwicklung. Links: Paul Merthen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/paul-merthen/ Paul´s Newsletter: https://bit.ly/4bIwSWP
Zusammenfassung
In der digitalen Welt von heute, in der soziale Medien und mobile Kommunikation dominieren, könnte man leicht denken, dass Newsletter-Marketing ein Relikt der Vergangenheit ist. Doch gerade im Autohaus-Marketing bietet dieser Kanal ungenutztes Potenzial, das es zu erschließen gilt. In dieser Episode von ‚Benzingespräche‘ diskutieren Tim Klötzing und Paul Merten die Relevanz und Effektivität von Newslettern im modernen Marketing-Mix.
Die unterschätzte Kraft des Newsletters
Paul Merten, selbstständiger Social-Media- und Performance-Marketing-Experte, betont die Wichtigkeit von Newslettern als stabilen Kontaktpunkt zu Kunden. In einer Zeit, in der soziale Medien von unzähligen Ablenkungen geprägt sind, bietet der Newsletter eine fokussierte Kommunikationsplattform. Merten hebt hervor, dass die regelmäßige Interaktion über Newsletter die Kundenbindung stärkt und als effektives Mittel zur Bestandskundenpflege dient.
Warum Newsletter-Marketing im Autohaus?
Newsletter-Marketing ermöglicht es Autohäusern, sowohl neue als auch bestehende Kunden gezielt anzusprechen. Die Möglichkeit, personalisierte Inhalte zu versenden, erhöht die Relevanz und damit die Öffnungs- und Klickraten der E-Mails. Zudem sind die Kontakte über Newsletter oft ‚wärmer‘, da sie bereits ein gewisses Interesse am Unternehmen gezeigt haben.
Wichtige Kennzahlen im Newsletter-Marketing
Tim Klötzing und Paul Merten diskutieren über entscheidende Kennzahlen, die den Erfolg eines Newsletters bestimmen. Die Öffnungsrate, die im Durchschnitt bei 20 bis 25 Prozent liegt, ist ein Indikator dafür, wie viele Empfänger den Newsletter tatsächlich lesen. Noch wichtiger ist die effektive Klickrate, die bei etwa 17 Prozent liegt und zeigt, wie viele Leser auf Links innerhalb des Newsletters klicken.
Optimierung und Herausforderungen
Die Erstellung eines erfolgreichen Newsletters erfordert eine sorgfältige Planung und Optimierung. Merten weist darauf hin, dass die Versandfrequenz entscheidend ist. Eine wöchentliche Frequenz kann effektiv sein, solange der Inhalt Mehrwert bietet. Zudem ist es wichtig, die Newsletter-Liste regelmäßig zu pflegen und zu segmentieren, um die Relevanz für die Empfänger zu erhöhen.
Fazit
Newsletter-Marketing ist ein mächtiges Werkzeug im Marketing-Mix eines Autohauses. Es bietet die Möglichkeit, regelmäßige und direkte Kommunikationskanäle zu Kunden zu pflegen und die Kundenbindung zu stärken. Durch gezielte Inhalte und eine durchdachte Strategie können Autohäuser den vollen Nutzen aus diesem oft unterschätzten Kanal ziehen.
Links aus der Folge
Gespräch als Text
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00:00 Benzingespräche. Der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinung zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater.
00:52 Herzlich Willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche und heute ein herzliches Willkommen meinem regelmäßigen Gast Paul Merthen. Hallo Paul. Hallo Tim. Wie geht's? Ja, auch du. Mir geht's ganz gut. Und wie ich gerade im Vorgespräch hörte, dir ist auch nicht langweilig. Du bist selbstständiger Social-Media- und Performance-Marketing-Experte und dir ist aktuell auch nicht langweilig, ne? Nee, tatsächlich nicht. Also das freut mich natürlich sehr und da bin ich sehr dankbar drüber, aber es fordert einen natürlich schon, dann an allen Ecken und Enden unterwegs zu sein und gleichzeitig natürlich irgendwie auch ein Ergebnis abzuliefern für die Kunden. Das ist schon doch nochmal was anderes, muss ich sagen, als ich mir vor einem Jahr gedacht habe, okay, ich mache mich jetzt selbstständig. Ja, du, das entwickelt sich immer mit allem weiter, ne? Und das, womit du dich ja jetzt in die Unternehmer oder ins Unternehmertum wagst, ist ja was, was du ja schon viel länger drauf hast. Und deswegen will ich ja auch mal mit dir sprechen, weil du ja auch immer viele Insights hast zu Themen und Co. Und jetzt gerade im Vorgespräch sagtest du auch, ey, Mensch, das Thema von heute steht schon länger fest, aber sagtest, ey, ich habe am Wochenende gerade erst wieder eine Aktion gemacht für einen Kunden, wo ihr echt einen richtig geilen Erfolg hingelegt habt. Und das ist ein Kanal, der echt wichtig ist, der ein ganz wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix ist und auch eine besonders, eigentlich eine viel größere oder wichtigere
02:21 Rolle im Autohaus-Marketing spielen sollte. Paul, worum geht's? Es geht um Newsletter-Marketing. Und alle so, oh Gott, hör auf. Gibt's das noch? Ist das nicht schon längst totgesagt? Macht man das nicht heutzutage über WhatsApp? Ja, gut, man muss fairerweise sagen, WhatsApp ist eine gute Ergänzung, aber das stimmt. Ich meine, du hast ja auch diverse Kunden und meine Kunden auch. Das überfordert die meisten dann doch nochmal. Erstmal eine Disziplin sauber aufsetzen und der Newsletter auch, wenn man selber vielleicht sagt, so hey, Mensch, ich bin, mein Postfach ist regelmäßig voll mit irgendwelchen Newslettern, die man sich selber eingebrockt hat und nicht gecancelt hat. Aber so ist es ja eigentlich. Aber es ist ja eigentlich ein wirklich cooles Tool. Und du hast ja auch einige Erfahrungen, du kannst ja mal teilen, du hast ja auch schon seit Jahren damit zu tun.
03:16 Ja, also ich bin ehrlicherweise richtiger Fan von Newsletter. Klar habe ich auch sehr, sehr viele Newsletter abonniert, die mir irgendwann mit der Zeit auf den Sack gehen. Und die melde ich auch regelmäßig ab. Da bin ich auch wirklich rigoros nach einer gewissen Zeit. Aber ich habe auch Newsletter. Das habe ich jetzt auch in Vorbereitung auf unseren Termin. Dachte ich so, okay, also die habe ich mal irgendwie vor drei, vier Jahren oder so abonniert und kriege seitdem wöchentlich, kriege ich, ja, E-Mails von denen. Und was auch komisch ist, und da habe ich mich auch nochmal beobachtet, warum habe ich die nicht abgemeldet? Ja. Das ist nämlich auch, wenn ich nämlich häufig mit Kunden darüber spreche, ja, Newsletter, wie häufig sollte man das machen, sage ich halt klar, ja, gerne so viel wie möglich, solange es halt Mehrwert bringt. Aber dazu gleich mehr. Und manche sagen dann so, ja, einmal die Woche, das ist doch viel zu viel, das nervt. Aber das ist halt immer so die eigene Empfindung. Und das ist echt spannend. Und von daher, Newsletter ist spannend, ein spannendes Tool.
04:17 Ja, also wie immer im Leben, es kommt drauf an. Und ich bin auch gerade echt nachdenklich. Ich versuche gerade auch irgendwie, es war vor etlichen Jahren noch viel komplexer, gute Newsletter zu machen, weil einfach die Software dafür halt nicht so gut war. Und dann, ja, wie, da gab es ja noch keine Responsive Designs. Responsive Design ist halt ein neutrales Design, was auf allen Endgeräten sauber funktioniert. Und das war alles noch nicht da. Und dann hast du Newsletter gemacht und dann hast du es getestet, was weiß ich, auf Apple. Und das sah nicht schön aus. Und dann hast du wieder Microsoft geguckt und der sah toll aus. Und dann war das immer so ein nerviges Thema, was auch den Kunden dann genervt hat, weil, ja, das soll so nebenbei rausgelassen werden und so. Und das hatte keinen Stellenwert einfach. Und ich ärgere mich auch so ein bisschen über mich selber, wenn ich so rückblickend, dass wir das nicht stärker forciert haben. Also das ist so, weil warum sind Newsletter wichtig? Ganz offen gesprochen.
05:21 Ja, also warum sind die wichtig? Also zum einen ist es ja schon so, dass du nochmal einen zusätzlichen Kontaktpunkt zu Neukunden, aber auch bestehenden Kunden generieren kannst. Am Ende gewinnt immer der, der die meisten Kontaktpunkte hat. Zusätzlich ist es halt auch ein, sag ich mal, ein Kanal, wo in Anführungsstrichen wenig Wettbewerb ist. Ja. Klar, du konkurrierst in dem Postfach mit anderen E-Mails, keine Frage. Aber ich komme ja aus dem Bereich Social Media. Da wirst du ja von tausend Dingen abgelenkt. Ja. Von tausend Dingen. Und wenn du E-Mails, wenn du dir bewusst E-Mails anguckst oder ich weiß nicht, wo du das machst, ich mache das tatsächlich sehr häufig, wenn ich mir nochmal eine E-Mail angucken will, am Computer. Nicht am Telefon. Ich mache das tatsächlich am Computer, um das nochmal richtig zu lesen. Und das heißt ja auch, dass die Personen, die eine E-Mail vor sich haben, sich intensiver damit beschäftigen. Und auch gerade für das ganze Thema Kampagnen kannst du halt wirklich zielgerichtet Leute akquirieren. Und die Kontakte sind halt meistens wärmer. Deswegen super wichtig.
06:25 Man braucht ja niemandem erklären, dass Bestandskundenpflege oder Bestandskundenaktivierung ja viel einfacher ist oder meistens viel leichter ist, als einen Neukunden zu gewinnen und von sich zu überzeugen. Der erste Deal hat stattgefunden. Es ist ein gewisser Grundschuss da und das ist halt gut. Und ein Newsletter ist ja genau das, weil ich über irgendein Geschäft vorher schon die Daten habe und meistens auch nur Opt-in habe, dass ich die halt benachrichtigen kann. Und das ist halt schon echt wertvoll. Und die Berührungs- oder die Touchpoints, die du ja genannt hast, die sind halt so eminent wichtig. Weil wenn ich das nicht habe, dann habe ich irgendwann mal ein Geschäft gemacht und dann rutscht es im Zweifel beim Neuwagenkauf dann irgendwie ins Raster vom Hersteller oder von der Herstellerbank, der nach zweieinhalb Jahren die anschreibt und sagt, ihr Leasing ist ausgelaufen, geben sie ihr Auto zurück.
07:24 Am besten noch ohne neues Angebot und so. Und der Händler ist dann ganz raus. Also du hast zweieinhalb Jahre Zeit gehabt, Trust weiter aufzubauen. Das ist halt schade, ne? Das ist super schade. Das ist wirklich super schade. Ja, das ist super schade. Ich meine, wir sprechen ja über viele, viele Themen Marketing. Es gibt echt allerhand zu tun. Also der Werder Newsletter auf jeden Fall. Ein Kanal, wir können ja heute mal ein bisschen eruieren, der relativ einfach aufzusetzen ist. Natürlich gibt es ja da links und rechts noch ein paar Hürden. Aber wenn man die aus dem Weg geräumt hat, ist das, sag ich mal, auch von der Erstellung her. Wenn du einmal die Grundlagen aufgesetzt hast, wirklich ein super einfaches Ton, um regelmäßig Kontakt mit deinen Kunden zu haben. Ja, sehe ich auch so. Ja, lass uns mal vielleicht, lass uns mal über ein paar Kennzahlen zu Newslettern sprechen, worauf es da so ankommt. Weil nicht jeder, der hier zuhört, das jetzt, hat jetzt schon x-mal ein Newsletter verschickt. Ich finde es aber ganz gut, dass man mal so, vielleicht erst mal so die Buzzwords mal bespricht und dann auch sagt so ganz grob, ja, was da realistische Werte sind, ne?
08:32 Ja. Du, da, wo willst du mit dem ersten anfangen? Dann droppe ich sozusagen mal das erste Wort. Ich nehme mal die Versandfrequenz. Also die Frequenz ist letztendlich das, wie häufig ich Newsletter verschicke. Ich habe es vorhin schon mal so ein bisschen angeteasert. Das kann einmal in der Woche sein. Das könnte auch täglich sein. Das kann aber auch einmal im Monat sein oder einmal im Quartal. Also da gibt es unterschiedliche Varianten aus der Erfahrung, was ich jetzt mit meinem eigenen Newsletter habe, aber auch mit den Projekten, die ich betreue. Und das ist auch ähnlich wie bei Social Media. Du brauchst halt viele Berührungspunkte. Ja. Und eine gute Frequenz ist einmal die Woche. Ja. Das ist nämlich zu viel. Das liest du dann einmal und sagst, ja, okay, ach, die gibt es auch noch. Schön. Vielleicht ist auch ein interessantes Angebot dabei. Aber das ist eine gute Frequenz, mit der ich gute Erfahrungen habe.
09:30 Ja, absolut. Wir haben so ein paar Kennzahlen jetzt so aus der persönlichen Erfahrung teilen wir jetzt. Und das, was du gerade sagtest, deckt sich noch mit etwas anderem. Weil jetzt in der Vorbereitung haben wir mal geschaut, was sind denn belastbare Kennzahlen? Belastbare Kennzahlen jetzt im Kontext, ich sag mal Newsletter-Versand Automotive. Da kriegst du online nichts raus. Und jetzt haben wir mal geschaut, was gibt es da sonst noch für Kennzahlen, die man bekommen kann. Und da gibt es einen sehr großen deutschen Newsletter-Versender. Und der hat gerade Ende 2023. Anfang 2024. Tausend Versender auf seiner Plattform mal ausgewertet und hat auch die Kennzahlen damals zusammengefasst. Und das deckt sich. Da sagt man so zwischen zwei und vier Mal im Monat, was ja in die wöchentliche Rhythmik geht. Es gibt auch Branchen, die noch häufiger unterwegs sind. Aber das braucht man dann vielleicht hier nicht. Nächste Kennzahl ist die Öffnungsrate. Wie viele Menschen gucken sich den Newsletter letztendlich an. Also nicht nur Eingang-Postfachs, sondern da wird gemessen, die wird wirklich geöffnet und ein paar Sekunden lang angeschaut und im Zweifel auch gescrollt. Das ist natürlich erst mal schön, aber wir kommen gleich noch zu einer anderen Kennzahl, die noch viel schöner ist. Aber seine Öffnungsrate wirklich so ganz grob im Durchschnitt 20 bis 25 Prozent
10:55 in der Ecke. Und wenn man sich jetzt überlegt, man schickt, weiß nicht, 1000 Leuten in den Newsletter und ich sag mal durchschnittlich 250 Leute Gucken sich das an. Du bist unzufrieden mit deinen Marketing-Ergebnissen. Jetzt mal aufgepasst. Ihr kennt mich als euren Podcast-Host und Experten für die deutsche Autobranche. Aber wusstet ihr auch, dass mein eigentliches Business die Tim-Klötzing-Marketing-Beratung ist? Im Grunde mache ich den Job schon seit über 20 Jahren. Ich unterstütze Autohäuser und Dienstleister rund um den Autohandel mit meiner Marketing-Erfahrung in der Autobranche. Was mache ich da genau? Ich berate meine Kunden von der Positionierung, Strategie, Marketingplanung, Agentursteuerung, Lead-Optimierung, Online-Marketing und so weiter und so fort. Kann man sich auch ein bisschen wie einen externen Marketingleiter, externen CMO vorstellen. Das Beste dabei, mein Wissen und Leidenschaft für Automotive-Marketing kann man buchen. Also, wer Bock hat, sein Marketing zu verbessern und mehr Umsatz zu machen.
12:02 Und das mit einem Partner, der die Branche genau kennt und sich genauso reinkniet wie du, schau mal auf meiner Website vorbei. www.tim-klötzing.de Das ist schon nicht schlecht. Das ist wirklich schon ein sehr, sehr guter Wert. Und auch aus der Erfahrung kann ich da noch ergänzen, je größer die Newsletter-Liste wird, also wenn du irgendwie, was ja aber irgendwie auch ganz klar ist, wenn du jetzt eine Newsletter-Liste von 20.000 Leuten hast, dann ist wahrscheinlich der Inhalt sehr generisch und wahrscheinlich nicht für jeden irgendwie interessant. Ja, die größer du das machst, desto geringer wird auch die Öffnungsrate. Die kleiner du das machst und spezifischer, personalisierter, dann wirst du halt merken auch, okay, die Öffnungsraten gehen hoch. Also, 20% ist wirklich da schon ein sehr, sehr guter Wert.
12:52 Okay. Genau. Next up. Nehme ich jetzt mal eine sehr, sehr wichtige Kennzahl, nämlich die effektive Klickrate. Also, das heißt, die E-Mail, die ist im Postfach. Wir haben sie geöffnet. Und jetzt ist irgendwo in dieser E-Mail ein Link versteckt oder ein Button hinterlegt. Und das ist ja, wenn wir uns das vielleicht mal vorstellen. Ich mache es mal relativ plakativ. Wir haben jetzt vielleicht eine E-Mail-Newsletter, wo ein spezielles Fahrzeugangebot drin ist. Ich öffne das und klicke dann auf den Button Angebot sichern zum Beispiel und lande, wenn ich da draufgeklickt habe, auf der Landingpage. So. Das ist quasi der Klick, den ich da oder die Newsletter-Anbieter da messen. Und da gibt es eine Zahl auch aus dem Report. Die Zahl liegt bei 17%. Und das kann ich jetzt vielleicht auch mal relativieren. Ich weiß nicht, wie deine Erfahrungen sind. Das ist auch schon ein sehr, sehr guter Wert.
13:48 Ja, der ist schon gut. Ich glaube, da darf man vielleicht zwei, drei Prozente abziehen. Die haben insgesamt 15 Branchen ausgewertet. Und da geht es, also die stärkste ist irgendwie die Kulturbranche, wo, wenn Leute sich für kulturelle Dinge ein Newsletter bestellen, dann ist das halt immer High Interest.
14:12 Autohandel ist da halt schon eher ein bisschen hinten bei. Selbst wenn du eine Klickrate von, weiß ich nicht, 15, 12%, das ist absolut in Ordnung. Also, weil, was passiert denn dahinter? Die klicken drauf und kommen auf deine Website oder auf deine Landingpage, die natürlich bestmöglich da sein sollte. Und also jetzt ein Angebot zu haben und die Leute klicken drauf, weil das diese genau triggert. Und dann kommen die auf die Startseite von deiner Homepage. Schwierig. Ja, ist nicht das, was sie erwarten. Ja, also im Online-Marketing, das ist vielleicht auch nochmal ein guter Leitspruch, kennst du bestimmt auch. Man verkauft immer den nächsten Klick. Also, wenn ich jetzt im Newsletter bin und ich bewerbe dort ein Angebot, dann verkaufe ich quasi meinem Leser den Klick, auf meine Internetseite zu gehen.
15:07 So, ist der Interessent auf der Internetseite, verkaufe ich ihm quasi die Möglichkeit, eine Anfrage zu stellen. Nicht den Verkauf, sondern erst mal verkaufe ich ihm die Möglichkeit, die Anfrage zu stellen. Und genauso ist es halt eben beim Newsletter.
15:23 Ja, absolut. Ja, danach haben wir noch eine, ja, ich sag mal, eine Kennzahl, die ist nicht so super spannend, das ist die Bounce Rate. Ja, ich muss gerade echt überlegen, wie erkläre ich die Bounce Rate. Das sind nicht mehr existente E-Mail-Adressen, wenn, weiß ich nicht, Menschen die E-Mail-Adresse gewechselt haben, wie auch immer. Dann kommt die gar nicht erst irgendwo an. Und da sollte man nur auf achten, ist immer ein guter Indikator, um, ich sag mal, eine gewisse Datenhygiene walten zu lassen. Weil wenn du, ähm, wiederum, hast du sehr große Verteiler, ne, 20.000 oder so und hast da eine Bounce Rate. Also im Durchschnitt liegt die bei 0,5 Prozent. Ja. Aber immer wieder auch, kurioserweise. Und du kannst dadurch natürlich schauen, okay, den brauchst du nächstes Mal nicht mehr mehr anschreiben.
16:12 Oder wenn du siehst, du gibst das vielleicht hoffentlich zurück in dein System. Und das ist ein existenter Kunde. Dann lass mal schauen, wie wir die aktuelle E-Mail-Adresse dann rauskriegen. Genau, ja. Super wichtiger Punkt, Datenqualität, ja. Ja, und du hast es gerade schon angesprochen, ne, ähm, es gibt immer wieder Autohäuser, die, ich sag mal, keine besonders hohe Datenqualität haben. Und wenn du dann hergehst und nimmst jedes Mal 20.000, 30.000, ich hab schon von Mailings gehört, die noch größer waren. Und das, das war, sagen wir mal, echt schwierig, weil wenn du dann die Bounce Rate, das sind ja teilweise Daten, die sind zehn Jahre alt, da ist die Bounce Rate nicht 0,5 Prozent. Da ist die richtig schick hoch und dann wird's wichtig, ne, was machst du draus?
17:01 Und, ähm, wenn man dann da ist, dass du halt selektieren kannst, dass du sagst, pass mal auf, wir machen hier, äh, eine Bestandskundenaktion im, was weiß ich, Servicebereich, ähm, für Autos, für ein spezielles Thema, was nach fünf Jahren eintritt, dann bitte aber auch nur die selektieren. Und wenn dann der Verteiler klein wird, dann wird's interessant. Absolut, ja. Kurzer Break in eigener Sache. Ihr kennt Tim Klötzing als euren Podcast-Host und als kompetenten Netzwerker in der Autobranche. Aber wusstet ihr, dass Tim auch ein führender Marketingberater mit der Expertise aus hunderten Projekten und über 20 Jahren Erfahrung ist? Er unterstützt Autohäuser und Dienstleister rund um den Autohandel bei allen Marketingthemen, von der Positionierung bis zum Online-Marketing.
17:51 Für mehr Informationen einfach auf LinkedIn kontaktieren. Absolut. Was natürlich gute, ähm, Indikatoren wären, ähm, zum Beispiel nach dem Neuwagen, eine Hauptuntersuchung läuft nach drei Jahren aus, wäre quasi ideal, ne? Da weißt du, den, den, den Zeitpunkt, den weißt du mit der Erstzulassung vom, vom Fahrzeug, ähm, das wäre zum Beispiel eine, eine E-Mail-Newsletter-Sequenz, die man dafür halt nutzen kann. Und dann wirst du halt sehen, ähm, dass die, die KPIs, die Kennzahlen auch in deine Karten spielen werden.
18:22 Absolut. Und das Heft darfst du ja auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Ähm, eigentlich so spontaner Gedanke, bitte nicht erst eine Woche vorher die Leute anmailen, sondern da würde ich auch so ein Ding machen, so drei Monate vorher, mach meinen Termin, nochmal ein Follow-up, hör mal, du hast einen Termin gemacht oder du hast noch keinen Termin gemacht, du kannst jetzt auch schon den, äh, den Ersatzwagen dazu nehmen oder was auch immer, was wir dir anbieten können. Und dann kannst du einen richtig schönen Loop da drumherum aufbauen. Ja. Man muss es nur wollen. Man muss es wie immer erst mal, erst mal machen. Ja. Ja, das ist ja der, ne, der Content. Ähm, jetzt, äh, jede Woche einen Newsletter rausschicken mit drei Angeboten. Also drei, sagen wir mal, Fahrzeugangeboten, ne? Machst du irgendwie hier der, was weiß ich, der Ford Cougar für X und der Golf für Y und der dritte auch noch.
19:15 Ja. Ja, muss schon ein bisschen, bisschen besser sein, ne? Unbedingt. Also Content ist auf jeden Fall wichtig, äh, Content ist so, mit so mein Herzensthema, deswegen mache ich auch viel Social Media und das gilt halt genauso für, für den E-Mail, äh, Newsletter. Deswegen, finde ich, sehe ich da auch sehr, sehr viele Vergleiche, ja? Ähm, ähm, und du musst, hast halt versuchen zumindest, dass du irgendwie interessant für deine Leser bist. Also das ist egal, ob du jetzt, ähm, ein Kurzvideo hochlädst, ob du einen LinkedIn-Beitrag machst, ob du einen Blog-Beitrag machst. Die Frage für den Interessenten ist immer, was ist für mich drin? So. Und genauso sieht er auch den Newsletter. Wenn der jetzt sieht, Mensch, hier, neues Fahrzeugangebot und dann denkt sich der Kunde, Mensch, krass, vor zwei Wochen habe ich doch erst mein neues Auto abgeholt.
20:05 Sicherlich, ja, ist für den nicht interessant. Ähm, genauso kannst du aber Content da rumbauen. Du könntest ja sagen, okay, hier, das ist eine Newsletter-Sequenz für, für Leute, die ihr Auto jetzt zwei Wochen haben, ähm, prüf mal das. Oder hier sind nochmal drei Tipps, wie du dein Auto immer sauber halten kannst. Ähm, oder drei Tipps, wie du, ähm, was können wir noch machen? Drei Tipps, ähm, für, oder Produktempfehlungen. Ja, drei, zwei Produkte, die wir dir empfehlen können, damit du mit deinem, mit deinem Fahrzeuglack immer schön und glänzend bleibst. Und wenn es, und wenn es nur eins ist, ne? Ich meine, du bist ja immer in irgendeiner, äh, Season, in irgendeinem, äh, im Frühjahr, im Sommer, keine Ahnung. Also, es, ja, wenn man sich jetzt überlegt, okay, nächste Woche muss ein Newsletter raus, verdammt, welches Thema mache ich und so, einmal am Anfang des Jahres hinsetzen, einmal einen Plan schreiben, so einen Redaktionsplan, da dauert es vielleicht eine Stunde, ja, aber dann hast du mehr oder weniger 52, äh, Standard-Themen für den, den Newsletter und dann hast du noch zwei Angebote oder drei dazu und dann bist du fertig.
21:09 Genau, und, ähm, ich meine, jetzt mit, äh, Chat-GPT, und das ist nur mein Rat, um da wirklich effizient zu sein, ähm, nutze Chat-GPT dafür, super einfach, ähm, erstelle mir eine Newsletter-Sequenz, gibt mir vielleicht auch Themen, die für meine Zielgruppe Autofahrer interessant wären. Kriegst du alles. Und kriegst du alles super, super easy. Deswegen, ähm, wenn, wenn wir jetzt die Möglichkeiten haben, dann sollten wir sie doch auch nutzen. Ähm, ja, wie wird es denn, also wir haben schon viel jetzt, äh, äh, so gesagt und erklärt. Ich hab hier eigentlich noch so die Frage aufgeworfen, wie wird es richtig betrieben? Ähm, jetzt haben wir schon das Thema Datenqualität und Individualisierung angesprochen, ne? Ja, also wir Marketer sind darauf angewiesen, dass wir aus dem System vernünftige E-Mail-Adressen am besten mit, äh, Ansprache und Co. bekommen. Genau.
21:55 Ähm, das ist ja erstmal der, ja, das ist wirklich echt Grundvoraussetzung. Da muss man echt das sauber aufgleisen und, und wen spreche ich da an? Und, ähm, ja, Targeting habe ich noch dazu geschrieben. Da geht es um die Inhalte, ne? Das ist ja so dein Thema, ähm, und die Umsetzungsqualität. Genau. Also, ja, können Sie vielleicht noch mal kurz zusammenfassen, ne? Also es ist wichtig, ähm, wenn du jetzt eine Newsletter-Kampagne hast, dass du vorher weißt, wen will ich ansprechen, hat mir jetzt ja schon ein paar Punkten auch gesagt. Ja. Und dann halt wirklich auch, ähm, im Sinne des, ja, des Lesers zu denken, also wirklich sich immer die Frage zu stellen, was hat der davon? Und auch immer ein Call-to-Action zu setzen, auch immer irgendwie ein Ziel damit verfolgen, also nur ein Newsletter zu verschicken, um ein Newsletter zu verschicken, bringt dir halt auch keine Punkte.
22:43 Ja, ganz, ganz genau. Und der eigentliche Newsletter, der, der hört ja eigentlich nicht hinterm Verschicken auf, wenn man ehrlich ist, ne? Ne. Ne, so richtig spannend wird es ja dann tatsächlich erst in der, in der Auswertung, also da, äh, geht ja auch manchmal mein Herz so ein bisschen auf, äh, wenn man dann schaut, okay, ähm, hab ich vielleicht, ähm, also die Erfahrung hab ich jetzt alle selber mit meinem Newsletter gemacht. Ich hab den jetzt ein paar Mal hin und her umgestellt und, äh, ich hab zum Beispiel den Fehler gemacht, ähm, da kann ja jemand anderes vielleicht daraus lernen, ähm, ich dachte so, okay, jetzt schick ich einmal die Woche was raus. Und ich hab viel zu viele Themen angesprochen, weil ich dachte, okay, das möchte ich noch gerne sagen und das wär mir noch wichtig und übrigens hier, buch doch das noch und kauf dir, ähm, kauf dir irgendein Produkt von mir.
23:30 Ähm, ähm, das ist alles zu viel, ja, weil das alles Verwirrung stiftet und ich hab da halt gesehen, okay, es gab's dann irgendwie in dem Newsletter zwölf Klicks, aber gefühlt jeder, jeder Link wurde einzeln geklickt, also völlig ineffektiv, ja, und das siehst du halt dann auch erst in der, in der Auswertung, ähm, genauso, wenn man dann mehrere Newsletter verschickt hat und dir dann mal anschaust, okay, wie sind denn wirklich diese, diese Öffnungsraten, ähm, weil wir müssen uns vorstellen, das Erste, was wir sehen im Postfach ist letztendlich, die Betreffzeile, so, und wenn die mich nicht abholt, wenn die mich nicht huckt, wie wir so schön sagen, ähm, also wenn die mich nicht am Haken hat, dann werde ich die E-Mail nicht öffnen, ja, und es ist wirklich so, wenn das langweilig ist, dann hast du eine, eine miserable Öffnungsrate, wenn du irgendwie, wir hatten letztens eine Kampagne, da stand, Wahnsinns, äh, Lagerabverkauf, so, und da hast du irgendwie ja schon Bock drauf zu klicken, weil, okay, Wahnsinn, hier kann ich ja richtig Geld sparen, okay, mach ich, ja, oder wir hatten mal eine Kampagne für eine Veranstaltung, ähm, da haben wir, da haben wir geschrieben, ähm, deine persönliche Einladung, so, zu dieser Veranstaltung, und
24:44 das hatte auch extrem hohe Öffnungsraten, da waren wir bei, bei 40%, ich glaube irgendwie was, 39% noch was, äh, aber da hast du gemerkt, ah, okay, so, persönlich ist ein, ist so ein Trigger-Wort, aber auch hier, Wahnsinn, ne, also, ähm, ähm, extrem irgendwo, und, ähm, das siehst du halt dann nur in der Auswertung, ja. Absolut, und nach dem, nach dem, nach der, ähm, nach der Auswertung danach, du musst natürlich dich auch um die Landingpage kümmern, das hatten wir vorhin auch schon ganz kurz, ne, wenn du da einfach auf die Startseite verlinkst, so, dann, ach, ist halt ein bisschen verloren. Ähm, ähm, die Landingpage musst du es aufgreifen, einmal vielleicht den lang erklären, und, ja, überall ein Call to Action drauf, und dann hast du im Zweifel den Lead, so simpel und plakativ wie möglich, das umsetzen, dass du wirklich den Lead hinten rauskriegst, das, was du möchtest, und nicht da irgendein Verwirrspiel draus machen, ähm, ja, also, ist so gesehen, ne, wir sitzen hier so, ja, klar, ist eigentlich ganz easy, ne?
25:45 Ja, ja, ja, es ist eigentlich, eigentlich einfach, aber, ähm, ist ja trotzdem immer eine Herausforderung, weil es ja auch, ist ja auch normal, es ist irgendwie, was, ähm, was macht man nicht täglich, ja, bis zu dem Zeitpunkt, wo du es täglich, täglich machst, ähm, man hat ja irgendwie Angst, okay, Datenschutz, können wir das einfach so machen, ihr habt das doch damals alles abgefragt, ja, könnt ihr machen, das muss in den Newsletter rein, klar, muss man sich vorher nochmal belesen, das gehört in den Impressum rein, zum Beispiel, und auch so ein paar andere Kleinigkeiten, Aber das findet man heutzutage, findet man sehr, sehr viel im Internet, ähm, die ganzen Newsletter-Plattformen, die bieten super viele, ähm, Infos, teilweise sogar Schulungen, ähm, und dann geht's wirklich einfach, Mensch, wenn wir jetzt starten wollen, wer macht's, so, das ist die einzige Frage, die man sich, die man sich stellt muss.
26:31 Ich, ich muss, ich, ich muss die ganze Zeit schmunzeln, weil, jetzt machen wir so, das ist ein einfach zu hebener Schatz, das ist ein low-hanging fruit in der Bestandskundenaktivierung.
26:45 Ja, und so ist es. So ist es. Was, was brauchst du für einen guten Newsletter, ne, jemand, äh, der im Zweifel verantwortlich dafür ist, das wäre schon mal ein guter Anfang, ne? Das ist der Anfang. Ja, ne, wirklich, also, du musst dir im Team, ähm, eine Person rausnehmen, oder du nimmst es dir halt selber an, ähm, damit zu starten, ja, also, das ist das, das ist das Wichtigste. Also, wenn es keine Verantwortlichkeit gibt, das ist immer so, dann macht's ja auch keiner, ähm, ist halt nicht zu machen, also, Newsletter, wir haben am Anfang schon gesagt, ist so super wichtig, ähm, du hast vorhin gesagt, Neukundenerquise, oder, du verdienst halt, also, neuer Kunde, neuer Lead, ist halt relativ teuer zu generieren. Wenn ich jetzt aber schon einen Bestandskunden habe, und den jetzt sage, Mensch, wir haben doch jetzt hier extra zum Black Friday, zum Beispiel, oder extra jetzt, ähm, für deine Urlaubsfahrt schon das perfekte Auto, was du kaufen kannst, so.
27:36 Dann, ich meine, der Newsletter an sich ist ja schon fast umsonst, ja, klar, ich muss den Dienstleister irgendwie bezahlen, die Preise, die liegen irgendwo, je nachdem, wie groß die Adresseliste ist, aber zwischen 50, 100, vielleicht 200 Euro maximal, aber dann brauchst du schon eine große Adressliste, und dann kannst du so, theoretisch so viele Newsletter wie möglich, ähm, versenden, das kostet dir kein Geld, schaltest du eine Werbeanzeige, bezahlst du Geld. Absolut. Ja, was brauchst du noch? Eine gute Adresselektion, passend zum Thema oder zum Angebot, da wird es immer ein bisschen heikel, ne, ähm, da weiß ich aus meiner Erfahrung mit der Zusammenarbeit von vielen Häusern, dass die, ähm, die Marketeers dann doch Probleme haben, aus der IT die passenden Selektionen zu bekommen.
28:22 Das ist nicht mal ganz so einfach, und da merke ich immer, dass, ähm, die da schon ein paar Mal sich eine blutige Nase geholt haben, auf Deutsch gesagt, äh, und die Daten nicht bekommen haben, aber da kann ich nur sagen, echt, wirklich dranbleiben. Es zahlt sich aus, weil nachher der Erfolg vom Newsletter an dir wieder hängen bleibt, also, weil du dir mal eine blutige Nase geholt hast, also, da musst du echt dranbleiben, also, das ist echt wichtig. Unbedingt, und es ist, ich kenn's ja selber, ähm, es ist, du kriegst aus den ganzen DMS, also aus den, ähm, äh, CMS, nee, DMS, aus den ganzen Werkstattsystemen. Dider Management, oder? Ja, egal, du willst, was ich meine. Ich verwechsel das immer, ich verwechsel das immer. Wir hatten zum Beispiel ein Programm, das hieß Icarus, ähm, das war, da waren andere unsere Kunden drin, und, ähm, daraus hab ich mir dann die Listen gezogen, also, ähm, die meisten Systeme können das, wenn nicht mit dem Dienstleister sprechen, ähm, es sind eure Daten, also, warum solltet ihr daran nicht rankommen dürfen, ja.
29:18 Das will ich auch nochmal dazu sagen, also, bleib da, wie du es schon sagst, bleib da dran, ähm, ja, das ist wichtig. Zu aller, zu allergrößten Not, das machen wir auch gelegentlich, bauen wir eine zweite Datenbank auf. Wir kippen, wir kippen es, äh, in so ein System, in Newsletter-Software, und fangen dann an, äh, zu schauen, wie wir da, äh, selektieren und wie wir da arbeiten. Das ist nicht immer einfach, aber es geht, ähm, das ist ja im Endeffekt so der letzte Punkt, was brauchst du dafür, ähm, oder der, also, da kommt noch einer dazwischen, den geb ich dir gleich, ähm, aber eine gute Newsletter-Software, ne, das ist echt, ähm, da gibt's gute Systeme, teilweise auch mit einem, mit einem kleinen CMS dahinter, wo man sehen kann, dass, das passiert, der und der hat geklickt und so, der ist auf der Landingpage und so, das kann man ja alles inzwischen auch messen. Aber dazwischen kommt noch was.
30:04 Genau, ähm, es braucht natürlich für einen guten Newsletter logischerweise auch eine gute Umsetzung, ne. Wir hatten es jetzt gerade eben schon mal, äh, gesagt, die Betreffzeile gehört für mich zu einer guten Umsetzung, ähm, Regelmäßigkeit, das ist für mich auch eine gute Umsetzung, ähm, und das natürlich die Texte, klar, wie gesagt, uns kann ChatGPT dabei helfen, dass wir einen Text schreiben, ähm, aber es braucht einen Text, es braucht auch nicht zu viel Text, ähm, und Bilder, oder auch mal ein Meme, können das Ganze auch mal auflockern, ja, ähm, nur weil wir ja jetzt, ähm, im Business unterwegs sind, und das ist auch völlig richtig, nicht richtig jeder, wie er mag, aber im Endeffekt sitzen hinter jedem Newsletter, hinter jedem Follower sitzen Menschen und jeder Mensch lacht gerne, also, sowas kann man halt eben dann auch gerne mal, mal auflockern, ohne sich da irgendwie, mal jemanden lustig zu machen oder sich blöd darzustellen, ähm, genau, also Texte, Bilder, ähm, sind gute Punkte, ja.
31:01 Also neben dem, dass er verkaufen soll, so ein Newsletter, letztendlich, darf er auch sympathisch sein und menscheln, guter Tipp. Unbedingt, ähm, wie gesagt, absolut am Ende, alles, alles Menschen, ähm, klar, und gerne keine Newsletter verkaufen, und da gehört auch zu einer guten Umsetzung letztendlich, dass ich dahinter auch die Grundlagen geschaffen habe, ja, und das ist auch ein Thema, was, ähm, auch das hat man gerade eben schon mal gesagt, die Landingpage, ähm. Ähm, guckst du dir an, passt die zum Newsletter, funktionieren die Links, kontrollier immer, kontrollier bitte immer die Newsletter, kontrollier dich dadurch, also, das unterscheidet ein Marketer von einem guten Marketer, wenn du einmal die komplette Strecke selber durchläufst und guckst, okay, das ist der Newsletter, es funktionieren alle Links, ich bin auf der Landingpage, Kontaktformular, wo kommt, wo kommt die Anfrage an, okay, kommt an, kommt die bei der richtigen Person an, wer leitet es weiter, Immer kontrollieren, also, Ja, du hast so recht, Du hast so recht, Funktioniert es nicht, Und, aber das habe ich auch alles selber gelernt, weil ich selber auch natürlich schon mal was nicht geprüft habe, und ich dachte, ja, das wird schon, aber es wird nicht, du machst, irgendwo machst du mal einen Fehler, Ja, Kann man vermeiden, Ähm, ja, kann man vermeiden, aber, ne, Fehler optimieren, Fehler, äh, wer, wer frei von Fehlern ist, wissen wir auch, ne, das ist ja, ist ja, ganz natürlich.
32:24 Genau, genau. Ich glaube, das Thema haben wir ja heute, äh, versucht mal zu pushen, und, und auf die Relevanz und die Wichtigkeit, und auch auf die, auf den, auf den, auf die Aussicht des Erfolges mal hingewiesen, äh, den man damit haben kann, also, das Professionalisieren ist echt, äh, echt eine richtig gute Idee, und, äh, bei guten Ideen sind wir hier bei unserem Abschluss, Marketing Hack of the Week. Was haben wir denn da diesmal? Boah, das ist, äh, sehr, sehr, sehr wild, und, ich würde jetzt einfach mal sagen, jeder, der Werbung nicht aushalten kann, der muss sich das abschalten, ähm, ja, also, ich würde es jetzt nicht als den krassesten Hack bezeichnen, aber es ist halt, ähm, und das merke ich auch immer wieder, ähm, ich brauche diese, diesen Input von außen, ob das jetzt aus der Branche kommt, oder, äh, ob das außerhalb der Branche kommt, ähm, es hilft mir aber extrem, wenn ich mal über den Tellerrand gucken kann, und, ähm, ähm, ich habe es jetzt schon gesagt, ich habe einen Newsletter, der Tim, der hat einen Podcast, es lohnt sich auf jeden Fall, äh, da immer mal wieder reinzugucken, solche Newsletter zu abonnieren, sich mal einen Impuls mitzunehmen, und, ich glaube, nee, da habe ich doch vielleicht nochmal einen Hack, weil, den hatte ich auch letzte Woche in einem Workshop gesagt, wenn du irgendwas aus diesem Newsletter, äh, aus dem, aus der Podcast-Folge mitnimmst, wenn du irgendwas aus einem Newsletter mitnimmst, wenn du irgendwo einen Blog-Beitrag liegst, irgendeinen Tipp, versuche es direkt umzusetzen, speichere dir das nicht ab, sondern sei schnell in der Umsetzung, weil so lernst du am schnellsten.
33:50 Hm, gut, schön, ja, ist total richtig, ähm, ich würde auch noch was hinzutun, also, den Podcast hier hören, ist eine gute Idee, immer. Ähm, ich denke aber auch, ähm, Menschen, guten Marketeers auf LinkedIn folgen und gucken, was, was, wovon die so sprechen, ähm, da sind, ähm, Paul und ich und noch ein paar andere, glaube ich, eine ganz gute Idee, sich zu vernetzen, macht immer Sinn, sich zu vernetzen und ganz spontan, ähm, von der OMR 2024, von der Online-Marketing-Rockstars, die ganzen Beiträge sind ja als Video bei YouTube online, äh, da kann man sehr selektiv sich die Themen rausziehen, das, äh, empfehle ich auch stark. Das ist ein guter Tipp, das ist ein guter Tipp. Ja, bist du zufrieden? Na, so gehe ich doch mit dem Lächeln, mit dem Lächeln aus der Podcast-Folge.
34:39 Alles klar, super, Paul hat's gesagt, ähm, wir beide gehen jetzt hier mit einem Lächeln aus der Podcast-Folge und wo auch immer ihr den Podcast hört, ich hoffe, ihr lächelt auch ein bisschen oder habt zwischendurch, äh, gelächelt und Co., aber ich bin überzeugt davon, wir sind alle gut drauf. Äh, ich würde sagen, wir sind raus für heute, ich sag, äh, macht's gut, wir hören uns bald wieder, äh, sagt Tschüss und der Paul macht den Rest. Oh, okay, jetzt hab ich die letzte Worte, ähm, ja, ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag, eine gute Fahrt und, ja, bis bald.
