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Umparken im Kopf · Folge 4 · · 9 Min

Prompting für Beginner - Wie mit der KI chatten?

Cover des Podcasts Umparken im Kopf
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Worum es geht

Prompting für Beginner - Wie mit der KI chatten? Meistere KI-Chatbots: 5 Techniken für bessere Antworten In dieser Episode von "Umparken im Kopf" nimmt Tim Klötzing uns mit auf eine Reise in die Welt der KI-Chatbots. Er teilt fünf praxisnahe Techniken, die dir helfen, bessere und gezieltere Antworten von KI-Systemen zu erhalten. Diese Techniken sind besonders wertvoll für die Autobranche, aber auch für alle, die im beruflichen oder privaten Bereich mit KI arbeiten. Kontextbasiertes Prompting: Lerne, wie du durch das Bereitstellen von Hintergrundinformationen präzisere Antworten erhältst. Rollenbasiertes Prompting: Entdecke, wie du der KI eine Rolle zuweisen kannst, um spezifischere und zielgerichtete Antworten zu bekommen. Few Shot Prompting: Erfahre, wie du durch Beispiele die KI trainierst, um strukturierte Antworten zu erhalten. Chain of Thought Prompting: Verstehe den Denkprozess der KI, indem du sie Schritt für Schritt analysieren lässt. Metaprompting: Nutze die KI als Prompt-Coach, um deine Anfragen kontinuierlich zu verbessern. Hör rein und entdecke, wie du mit diesen Techniken die Effektivität deiner KI-Interaktionen steigern kannst. Viel Spaß beim Prompten!

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00:00 Umparken im Kopf. Dein KI-Podcast für die Autobranche. Die Automobilwelt steht vor einem gewaltigen Umbruch. Künstliche Intelligenz verändert alles. Wie wir Autos verkaufen und warten und vor allem, wie wir denken. Wir sprechen über neue Trends, Chancen, mutige Entscheidungen und echte Praxisbeispiele, die den Autohandel von morgen prägen werden. Ich bin Tim Klötzing, KI- und Marketingberater und jemand, der glaubt, wer heute im Kopf umparkt, fährt morgen ganz vorne mit. Schön, dass du dabei bist. Lass uns gemeinsam den Blick auf die Zukunft richten. Hallo und herzlich willkommen zurück bei einer neuen Folge

00:54 Tim Klötzing Umparken im Kopf – KI-Wissen für die Autobranche. Ich bin Tim Klötzing und heute nehme ich euch mit in die Welt der KI-Chatbots. Egal ob ChatGPT, Gemini von Google oder Perplexity. Viele haben schon mal ausprobiert, so ein Tool zu befragen. Doch oft bleibt die Antwort irgendwie, naja, so mittel hinter den Erwartungen von euch vielleicht zurück. Wie bekommt man eigentlich wirklich hilfreiche, auf die eigene Situation zugeschnittene Antworten? Das ist ja die Frage, die ich sehr häufig gestellt bekomme und wo ich dann merke, okay, da können wir Wissen stiften. Ja, wie stellt man die richtigen Fragen, sogenannte Prompts, damit das funktioniert?

01:39 Tim Klötzing Genau darum geht's heute. Ich möchte euch heute mal fünf Techniken vorstellen, mit denen ihr sofort bessere Ergebnisse bekommt. Und ich verspreche, es ist alles super praxisnah, direkt aus dem Alltag im Autohaus, aus Verkauf, Marketing und Service, damit ihr das gut einordnen könnt. Also, los geht's. Kontextbasiertes Prompting. Das klingt erstmal kompliziert, ist aber ganz einfach. Statt die KI nur mit einer kurzen Frage abzuspeisen, liefert ihr erstmal alle wichtigen Hintergrundinfos mit. Warum? Weil die KI sonst gar nicht wissen kann, was in eurer Situation wirklich zählt. Ihr habt oder ihr baut sozusagen einen Rahmen, damit die Antwort wirklich zu eurem Fall passt.

02:26 Tim Klötzing Gerade wenn das Ergebnis stark von bestimmten Details abhängt, ist das Gold wert. Hier ein Beispiel. Nehmen wir an, ihr wollt einen attraktiven Beschreibungstext für ein Auto. Da gilt es nicht einfach nur zu fragen, wie beschreibe ich einen VW Golf? Sondern, ihr gebt einen Kontext mit. Der Kontext, wir haben einen jungen gebrauchten VW Golf, Erstzulassung 2022. Zustand, wenig Kilometer, steht frisch auf dem Hof. Tolle Ausstattung, Zielgruppe, junge Fahrer. Deine Aufgabe? Formuliere mir einen kurzen Text, der das Auto für Social Media interessant macht. Okay, das klingt schon ganz anders, oder? Die KI kann so viel gezielter antworten. Der Text passt besser zur Zielgruppe und wirkt viel persönlicher.

03:14 Tim Klötzing Zweitens, rollenbasiertes Prompting. Die Technik ist so ein bisschen wie beim Theaterspielen. Denn, ihr weist der KI eine Rolle zu. So bestimmt ihr, aus welchem Blickwinkel sie antwortet und welchen Stil sie dabei benutzt. Dadurch werden die Antworten automatisch passender für die Zielgruppe und enthalten oft genau das Fachwissen, das ihr braucht. Ihr könnt kreativ sein, ob die KI als Serviceberater, Marketingprofi oder Social Media Experte antworten soll. Beispiel aus dem Marketing. Stellt euch vor, ihr wollt eine knackige Werbeidee für einen Tag der offenen Tür entwickeln. Fragt doch mal so. Du bist ein erfahrener Autor aus Marketingmanager und willst eine kreative Werbeidee für einen Tag der offenen Tür im Frühling entwickeln.

04:03 Tim Klötzing Mach einen Vorschlag, der Familien anspricht. Die KI schlüpft jetzt in die Rolle eines Profis, liefert meist Ideen, die genau auf die Zielgruppe passen. Und ihr bekommt Tipps, auf die ihr vielleicht selbst nicht gekommen wärt. Kleiner Input von mir. Wenn man das so macht, ist es wirklich erstaunlich, was da noch für Antworten kommen, auf die man wirklich nicht gekommen ist. Also das ist schon spannend. Drittens. Few-Shot-Prompting. Okay, jetzt wird es praktisch. Mit dieser Technik zeigt ihr der KI anhand von Beispielen, was ihr erwartet. Das hilft besonders, wenn die Antwort eine bestimmte Struktur oder ein festes Muster haben soll.

04:49 Tim Klötzing Ihr trainiert die KI im Kleinen, wie sie eure Aufgabe angehen soll, ganz ohne Programmierkenntnisse. Das geht übrigens auch nicht nur mit Texten, sondern auch mit Tabellen oder kurzen Listen. Beispiel aus dem Service. Kategorisiere folgende Kundenanfragen. Beispiel 1. Mein Auto zeigt eine Warnlampe, was tun. Ab in die Kategorie Werkstatttechnik. Beispiel 2. Wann kann ich meinen Servicetermin vereinbaren? Das kommt in die Kategorie Terminservice. Oder Beispiel, mein Leasing läuft bald aus. Wie gehe ich vor? Kategorie Leasingvertrag. Mit diesen Beispielen versteht die KI sofort, wie sie neue Anfragen einsortieren soll.

05:35 Tim Klötzing Das spart zum Beispiel im Service, kann das super viel Zeit sparen und sorgt für mehr Klarheit in der Kommunikation. Viertens, Chain of Thought Prompting. Wow, was eine Wortschlange. Ist aber relativ simpel. Hier fordern wir die KI auf, nicht einfach nur eine Lösung zu liefern, sondern den Denkprozess Schritt für Schritt zu erklären. Das ist super hilfreich, wenn es komplex wird. Ihr bekommt nicht nur ein Ergebnis, sondern könnt auch nachvollziehen, wie die Antwort zustande kommt. Das gibt Sicherheit, besonders wenn ihr selbst noch nicht so viel KI-Erfahrung habt oder bei komplizierten Themen mehr Transparenz wollt. Das ist wirklich gut, weil häufig bei komplexen Sachen wundert man sich schon, was da in Millisekunden hinten rauskommt.

06:26 Tim Klötzing Und da hätte man ja schon ganz gerne den Denkprozess und den bekommt man so. Ein Beispiel aus dem Verkauf. Ich habe einen Kunden, der schwankt zwischen E-Auto und Diesel, beide als Jahreswagen. Bitte analysiere Schritt für Schritt, welche Argumente für den Kunden jeweils sprechen und zeige mir, wie ich ihn beraten könnte. Die KI legt dann offen, wie sie zu ihren Empfehlungen kommt. Vom Preis über die Unterhaltskosten bis hin zur Alltagstauglichkeit. Das macht die Beratung nachvollziehbarer und gebt euch Argumente an die Hand, die ihr direkt nutzen könnt. Fünftens, mein persönlicher Favorit, Metaprompting. Die KI hilft euch im Grunde sogar, noch bessere Prompts zu schreiben.

07:13 Tim Klötzing Das nennt sich dann Metaprompting. Ihr nutzt die KI quasi als Promptberater, der euch sagt, wie ihr eure eigenen Fragen und Aufgaben noch klarer und effektiver stellen könnt. So lernt ihr nebenbei, wie man Prompts immer weiter verbessert und bekommt wertvolle Tipps direkt vom System. Ich habe mir das so eingerichtet, dass es so läuft, dass ich einen separaten GPT habe, wo ich meine Fragen reinstelle, der mir dann Ergebnisse liefert, ein Prompt liefert, mit dem ich dann weiter arbeite. Hier ein Beispiel aus dem Marketing. Hier ist mein Entwurf für einen Prompt, mit dem ich ein Social Media Post zum Frühjahrscheck im Autohaus erstellen möchte. Bitte bewerte meinen Prompt. Was ist schon gut?

07:59 Tim Klötzing Was kann ich klarer oder kreativer machen? Gib mir zwei konkrete Verbesserungsvorschläge. So bekommt ihr direkt Feedback und lernt mit jedem Versuch neu dazu. KI wird zu eurem Promptcoach. Das finde ich sehr schön. Ja, das waren sie. Fünf Techniken für alle, die im Prompting Game, also bei KI-Chatbots, noch so ein bisschen am Anfang sind und bessere Ergebnisse wollen, weil die vielleicht darunter leiden, dass es zu allgemeingültige Antworten sind. Und das kann man wunderbar mit allen machen. Ob das jetzt im beruflichen Kontext ist oder auch im privaten Bereich. Die fünf merken, vielleicht die Folge einfach nochmal anhalten, zurückspulen und da mal reinhören. Und ja, im Grunde könnt ihr die Stichworte auch bei ChatGPT und Co. eingeben und euch das erklären lassen.

08:50 Tim Klötzing Einfach ChatGPT aufmachen, erklär mir kontextbasiertes Prompting, erklär mir rollenbasiertes Prompting. Dann bekommt ihr quasi die Anleitung selbst aus dem System. Also, ausprobieren, experimentieren, bessere Ergebnisse einsetzen, bekommen und einsetzen. Von daher, von meiner Seite, viel Spaß beim Prompten, werdet besser und habt Spaß dabei. Bis demnächst, macht's gut, tschüss.