Benzingespräche · Folge 193 · · 53 Min
Dirk Walter, Strategic Partner Manager, Autoscout24

Worum es geht
Die Dirk Walter Story In dieser Folge spreche ich mit Dirk Walter von Autoscout24 über alles, was die deutsche Autobranche aktuell umtreibt - von internationalen Einblicken bis zu ganz persönlichen Erfolgsgeschichten. Wir diskutieren, wie sich der Handel verändert, warum Netzwerken und Austausch wichtiger denn je sind und was wirklich hinter den Kulissen passiert. Dabei teilen wir Erfahrungen, Anekdoten und ehrliche Meinungen zu neuen Geschäftsmodellen, der Rolle von Marketing und den Herausforderungen im Handel. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um Menschen, Mut und die kleinen Dinge, die den Unterschied machen - manchmal sogar ein Stück Kuchen. Wenn du wissen willst, wie die Autobranche wirklich tickt und welche Geschichten bisher niemand erzählt hat, dann ist diese Episode für dich. Dirk Walter auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dirk-walter/
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00:00 Benzingespräche. Der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinung zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen und heute ein Gast, über den ich mich sehr freue, den ich, ich würde sagen, inzwischen sehr gut kenne, den ihr wahrscheinlich auch irgendwie alle kennt. Er nickt schon fleißig. Und wir das irgendwie über die Jahre eigentlich, weil wir uns immer so gut austauschen, bin ich jetzt erst auf die Idee gekommen, mal endlich den lieben Dirk Walter von Autoscout24 zu begrüßen. Hi Dirk!
01:14 Hi Tim! Guten Morgen! Wie geht's dir? Ich freue mich, dass ich da bin. Endlich mal! Ist das, das wird mir jetzt in der Anmoderation erst bewusst. Wir sprechen immer so, wie beste Buddies und ich habe noch nie darüber nachgedacht, dass wir es gar nicht im Podcast gemacht haben. Ja, es war zu naheliegend, ne? Was willst du machen? Es war zu naheliegend. Man, zu Hause musst du ja auch nicht jeden Tag alle interviewen oder den Nachbarn und da freue ich mich. Guck mal, da haben wir ja ein bisschen Anlauf genommen und jetzt machen wir dann das nächste Highlight. Ja, absolut. Ich meine, wir haben ja schon illustre Ideen für gemeinsame Formate, wenn man so will. Aber so das Eigentliche, dass wir uns mal, also über dich vor allem, weil ich bin ja nur dein Gastgeber, dich hier ein bisschen Schausseins darstellen und mal ein bisschen ausfragen, wer denn du bist und wo du herkommst und dies und das, das haben wir irgendwie aus den Augen verloren. Aber da sind wir. Jetzt ist die richtige Zeit und jetzt machen wir es einfach. Ganz genau.
02:08 Du bist aktuell bei Autoscout24 oder was heißt aktuell, bist du gerade gelandet als, jetzt muss ich ablegen. Strategic Partner Manager. Was ist das, Dirk? Ja, was macht ein Strategic Partner Manager oder was mache ich da als Strategic Partner Manager? Hoffentlich einen positiven Unterschied für ganz viele Handelsgruppen. Also, das ist ein bisschen breit gefächertes Thema, lässt auch viel Raum für Möglichkeiten. Vorrangig ist natürlich ein Thema, wie kann man beim Unternehmen wie Autoscout24 den Vertrieb unterstützen. Und da bringe ich jetzt vielleicht auch ein bisschen Netzwerkfähigkeiten mit. Ganz viel bin ich auf der Suche nach Best Cases. Ich bin viel unterwegs im Handel und schaue, was funktioniert, was sind die Themen der Händler, was sind Herausforderungen, wie kann man helfen, wie kann auch ein Unternehmen wie Autoscout24 da unterstützen und helfen.
03:03 Und eine Facette, die da besonders interessant für mich in der Zukunft ist, neben verschiedenen Veranstaltungen, Events, ob digital, ob vor Ort persönlich, ist natürlich die internationale Ausrichtung der Scout-Gruppe. Also europaweit oder auch in Kanada inzwischen. Das ist natürlich dann besonders spannend. Da freue ich mich auch, da ein bisschen Austausch zu machen, aus den einzelnen Märkten was mitzubringen oder auch hinzubringen. Spannend. Ja, ist total spannend. Also wirklich von aller Perspektive bis rein in die Autohausgruppen. Wenn man dann das strategische Thema anschaut und eine Autohausgruppe zum Beispiel sagt, hey, wir wollen jetzt wirklich mal ein bisschen ernst machen und wir haben uns eine Strategie überlegt, wie wollen wir die Vermarktung auf einer Plattform wie Autoscout gestalten.
03:49 Da brauchen wir vielleicht ein bisschen Unterstützung oder vielleicht brauchen wir auch jemanden, der bei uns an den Standorten oder mit dem Vertriebsteam da über eine gewisse Zeit enger zusammenarbeitet. Und all das ist auf meiner großen Roadmap. Und da bin ich selber aufgeregt und neugierig, wie sich das entwickelt und was wir im Laufe des Tuns da natürlich auch feststellen. Was läuft besonders gut? Manchmal kommt man ja nach einer gewissen Zeit auf eine Idee, das hat man ursprünglich nicht auf dem Schirm, aber es bietet sich einfach an, auch dieses oder jenes noch zu vertiefen. Und dann bin ich ja sofort dabei mit meinen tollen Kollegen. Ja, immer am Start und hast du ja vorhin auch schon angesprochen oder auch gesehen, die letzten Monate. Seit Juni gestartet. Eigentlich bin ich ja nur unterwegs in meinem dirkigen Motor. Ja, absolut. Ich finde das super spannend, dass auch die europäischen oder die anderen Märkte von Autoscout24, wo die ja auch sehr stark sind, dass du da auch Erkenntnisse mit generieren darfst und die Vernetzung. Da werden wir auf jeden Fall nochmal sprechen, weil das finde ich total spannend. Irgendwie so die deutsche Autobubble, die haben wir, die kennen wir, da kennen wir, glaube ich, die Mechanismen auch relativ gut alle oder jetzt, die sich wirklich tief mit dem Handel befassen. Es fehlt aber ja ab und zu mal so ein Blick woanders in andere Märkte, wie es da funktioniert. Also ich muss sagen, ich wohne in der Nähe von der voller hornischen Grenze im Ruhrgebiet. Ich müsste jetzt echt lügen, wenn ich wüsste, wie in Holland der Markt funktioniert. Also ich weiß, dass es anders ist.
05:14 Genau. Man kann nicht alles übersetzen. Das ist ganz klar. Es gibt verschiedene Bedingungen, verschiedene Gewohnheiten im Handel, bei den Verbrauchern und so weiter. Aber es gibt immer mal Punkte, die sind es ja wert. Also einmal aus der Allerperspektive und dann natürlich ganz konkret für den Händler. Denn ein Auslandsgeschäft ist ja auch nicht so, dass es jeder zum ersten Mal hören würde. Aber man kann es ja auch professionalisieren. Und dann ist Autoscout aus meiner Sicht natürlich da auch eine besonders spannende Geschichte. Dieses Segment kannte ich bisher aus meiner beruflichen Laufbahn so nicht mit so einem B2B-Marktplatz, wo man international ganz gut handeln kann. Also das ist wirklich interessant und für viele Händler natürlich auch eine spannende Sache. Und da will ich ja auch wieder dabei sein und schauen, was läuft, was ist die Herausforderung, was kann man anderen erzählen. Denn wir haben es ja oft schon auch gemeinsam festgestellt, wenn man sich mit dem Handel unterhält, mit Autohäusern, ist ja oftmals die Frage immer, wie geht es den anderen? Was machen die anderen? Was sagen die anderen?
06:09 Was läuft bei den anderen? Und das kann man ja alles vorwegnehmen, aufnehmen und aufbereiten. Da bin ich dann auch wieder mit verschiedenen Formaten zukünftig am Start, um das dem Handel als Mehrwert zu geben. Ja, sehr, sehr gut. Ich bin ein bisschen neidisch. Also die europäischen Eindrücke und so. Du musst mal mitkommen, Tim. Ja, wir arbeiten dran. Achso. Wir lassen uns was einfallen. Ich habe eine Idee, ja. Ja, wir haben eine Menge Ideen. Das ist ja das Schlimme. Da ist unser Umfeld nur nicht drauf vorbereitet. Ja, das ist der Preis, wenn man manchmal ein bisschen außerhalb jeglicher Boxen denkt und ein bisschen schnell ist. Also in einem Preis muss man immer zahlen. Ganz genau. Dirk, da wo du jetzt bist, wie bist du da hingekommen? Also dein Werdegang. Also man weiß, vor Autoscow24 gab es eine mobile.de-Zeit. Aber nimm uns mal so ein bisschen mit, wo kommst du her, damit wir dich noch ein bisschen besser kennenlernen.
07:04 Genau. Also wie bin ich da gelandet? Irgendwie muss man sagen, alles ein Wunder. Oder vielleicht auch nicht. Ursprünglich dachte ich mal, ich will was Journalistisches machen. Und ich habe dann Politik, Medienwissenschaften studiert. Und dann war ich ein bisschen im Hintergrund beim Fernsehen gewesen. Und dann habe ich gedacht, okay, das sieht ja nur von außen geil aus, aber so richtig verdienst du damit auch nichts und so. Und dann kam ich auf die Idee, weil, ich habe nebenbei, habe ich ja immer im Verkauf gearbeitet und war auch eine Zeit lang selbstständig. Telekommunikation, Riesenbranche. Und naja, man muss alles mal probieren, aber man lernt ja viel und das schleift ein und macht was. Genau. Und dann bin ich über Bekannte praktisch, die haben gesagt, ey, hier, wir brauchen geile Leute, die Vertrieb können. Und du scheinst ja so ein Vogel zu sein. Und da bin ich ja bei der Scout-Gruppe schon mal gelandet, vor 20 Jahren. Vor über 20 Jahren inzwischen Immobilienscout in dem Fall. Das war meine erste Berührung mit dieser ganzen Scout-Gruppe und neun Jahre mich um Makler gekümmert. Erklärungsbedürfige Online-Produkte kann ich jetzt schon über 20 Jahre. Wird ja vielleicht was hängen geblieben sein. Und dann wurde der ganze Laden, gehörte damals zur Telekom, verkauft. Und dann wurde geschaut, ja, okay, Immobilienscout läuft gut. Wie läuft es denn dann auch bei Autoscout? Und dann wurden ein paar Leute an Autoscout schon mal ausgeliehen, war ich mit dabei. Und so hatte ich vor 14 Jahren
08:31 oder 12, 13 Jahren irgendwie schon mal die erste Berührung mit dem Autoscout. Und Autoscout sitzt in München. Ich bin ja hier im Raum Berlin. Also ich wohne jetzt auf dem Dorf. Damals wohnte ich in Berlin. Und lokal war es dann passend. Dann kam jedenfalls Mobile in mein Leben. Und dann habe ich ja so viele Highlights da erleben können für ganz viele Jahre. So viele spannende Sachen mitmachen, mitplanen, entwickeln, durchführen, dabei sein. Also mega. Und irgendwie kam dann immer eins zum anderen, zum anderen, zum anderen. Ich habe ganz klassisch ganz viele Jahre Telefonvertrieb gemacht. Das konnte ich auch super, würde ich einfach mal sagen. Das hat mir total Spaß gemacht. Und dann hatte ich so oft immer tolle Kollegen oder Teamleiter, Manager, die gedacht haben, ach Mensch, du kannst doch vielleicht auch das machen. Und irgendwie wurden mir die geilen Sachen immer so ein bisschen hingeschoben. Dann habe ich genug angeboten. Oder hatte selber Ideen. Und das ist ganz oft eben auf fruchtbaren Boden gefallen. Und dann hatte ich so verschiedene Sachen über Ankauf. Key Account Manager war ich ein paar Jahre lang. Und dann kamen solche Sachen wie dann diese inzwischen weltberühmte Moor-Konferenz, die ich ja miterfinden durfte und mitmachen. Und was dann kam.
09:46 Der binare Podcast und so weiter. Und so kam die ganze Geschichte Geschichte. Und jetzt hatte ich ja zwischendurch mal ein paar Monate Rentnerleben. Und dann hat ich großes Glück, dass viele Unternehmen aus der Branche sich gemeldet hatten und mir einfach Sachen angeboten haben. Und Autoscout hat mir eigentlich das allerbeste Angebot gemacht. Das war nicht gleich auf meiner Bingo-Karte. Und dann habe ich gedacht, na, ist ja witzig, dass das Universum hat ja manchmal oder gibt dir ja manchmal die Möglichkeit, Dinge neu anzuschauen, neu bewerten, neu zu entscheiden. Und da bin ich total happy, dass mich da eine Situation wieder entstanden ist, wo ich sage, ey, das ist wieder ein Traumjob. Was für ein Glück. Und wo ich das Gefühl habe, das ist jetzt, ich sehe das nicht nur als Job, sondern denke ich, ey, ich bin jetzt hier wieder voll in meiner Berufung, kann die tollen Sachen machen, bin unterwegs im Autohandel, weil das liebe ich ja. Das ist ja fast wie mein Hobby, Autohäuser besuchen. Aber weil ich Profi bin, dass ich mir Geld dafür gebe. Hobbys kosten viel Geld.
10:42 Und ja, will ich natürlich sozusagen den Betrieben da immer einen Mehrwert bringen. Es muss ja nicht immer ein ganz konkretes Produkt sein, sondern oftmals ist es ja das Thema Austausch, Nähe, Vertrauen, Sicherheit. Einfach mal im Gespräch, dass neue Ideen kommen oder dass man ein gutes Beispiel zeigen kann. Und dann kannst du den Leuten vielleicht auch ein bisschen Mut oder Hoffnung geben. Es sind ja Zeiten gerade oder immer mal wieder in der Menschheitsgeschichte gibt es ja so Phasen, wo dann viele sagen, es ist vielleicht, es war schon mal einfacher und angenehmer. Und dann musst du ja trotzdem irgendwie da durch. Und dann denke ich, es ist ja umso wertvoller, wenn du zwischendurch ein gutes Gefühl bekommst oder aus dem Gespräch manchmal eine Idee entsteht, wo du wieder Hoffnung hast, wo du denkst, ey, das wäre doch was für uns. Oder ach, das könnte für mich ein Weg oder eine Lösung sein.
11:39 Ja, diese Anregung, die Netzwerke mit Menschen, die auch Erfahrung haben und so, das ist super wertvoll. Und das finde ich auch schön, dass du es sagst, weil ich habe das bei mobile.de auch so, du hast mir eigentlich meine nächste Frage eigentlich vorweggenommen. Wie hast du dich bei mobile.de so entwickelt und was waren so die Steps? Das heißt, da haben wir alle schon abgefrühstückt. Aber ihr habt ja irgendwann, also in meiner kleinen Wahrnehmung als Tim, der sich auch jetzt in den letzten, ich sage mal, weiß ich nicht, sieben Jahre auch viel mehr im Netzwerk, in der Automobilbranche so vernetzt hat. Vorher kann ich es nicht so gut beurteilen. Habt ihr ja viel mehr Richtung, ich sage mal, Händlerbindung getan und Austausch und Networking, wo Sales nicht in allererster Linie stand, sondern halt über die Bindung natürlich auch Sales irgendwo entsteht und Sales im Windschatten ja auch läuft. Da habt ihr ja unheimlich viel getan. Und war das, ja, wie soll ich die Frage stellen? Ich frage, ich stelle die ganz doof. Wie kam das, dass es so einen Shift gab mit so einem großen Unternehmen, was ja von seinen, ich nenne das mal förmlich Mitgliedsbeiträgen lebt, doch viel stärker auf den Handel nochmal zuzugehen und mit Wissen in Austausch zu gehen und da darüber die Bindung zu machen? Ja, also aus meiner Sicht war das auch der Corona-Situation geschuldet.
13:07 Denn es ging ja natürlich, an der großen Börse geht es ja, oder ging es so wie allen, auf einmal hast du Angst um deine Umsätze. Klar, die Geschäfte mussten schließen, Autohäuser mussten ja schließen. Und das heißt natürlich für eine Vertriebsmannschaft, für Key Account Manager, der ich ja damals war, mit noch anderen tollen Kollegen, um Gottes Willen, jetzt können wir nicht mehr, wir können nicht die Betriebe besuchen. Was wird passieren? Eine große Börse lebt ja hauptsächlich davon, dass ganz viele Inserate da drauf sind. Das ist ja einfach so, egal welche. Das ist, ob es jetzt Automobilbörsen sind oder ob es so ein Booking ist oder sonst wie. Da muss halt viel drauf sein. Das ist das, was das meiste Geld bringt. Und natürlich befürchten dann ein Portal oder Befürchteten, wenn die Läden jetzt schließen, nehmen die alle ihre Inserate runter. Denn auch ein Autohaus wusste ja nicht, was passiert jetzt. Kostet uns das nur Geld? Wie lange hält die ganze Situation an? Wo gebe ich Geld aus? Oder wenn keiner kommen kann, was mache ich dann? Und so weiter. Und so sind ja dann in herausfordernden Situationen Menschen und Unternehmen gefordert, sich was anderes einfallen zu lassen. Und in unserem Vertriebsteam damals kamen wir eben auf die Idee, okay, wie kommen wir denn trotzdem an den Handel ran? Wie können wir eine Brücke bauen, eine Unterstützung geben? Und so startete damals diese ganze Webinar-Geschichte eigentlich aus dem Key-Account-Team heraus mit meiner ganz, ganz tollen ehemaligen Kollegen Anja. Die müssen wir auf alle Fälle grüßen. Du kennst
14:33 ja Anja auch, deine chinesische. Anja! Genau. Und so hat man dann gesagt, komm, wir machen Webinar. Und dann ist es gut gelaufen. Und ich weiß, die ersten Webinare, da bin ich stolz drauf, dass wir das vorgeschlagen haben und auch die Möglichkeit dazu bekommen. Also das ist ja das eine, was haben Leute als tolle Ideen oder sehen als wertvolle Lösung. Und dann brauchst du ja auch eine Führung oder ein Management, die sagt, es ist okay, mach das mal. Wir glauben da dran. Oder wir geben euch dieses Maß an Tanzbereich, dass ihr das einfach mal macht. Und die ersten Webinare, das waren alles Service-Themen. Da waren Rechtsanwälte eingeladen, ne? Also Lohnfortzahlung und du kannst in den Bundesländern andere Egel, ne? Du darfst dann so kontaktlos verkaufen. Was kann man alles machen? Also das waren die Sachen, die eigentlich gar nicht mit den Produkten einer Online-Börse zu tun hatten, sondern wirklich der komplette Fokus hin zum Handel.
15:26 Und da muss ich mal sagen, das kam ganz stark getrieben von den Key-Account-Leuten. Das sind ja in den Unternehmen meistens die, die wirklich Kontakt zur Basis haben. Die sind ja da und hören ja jeden Tag, was sagen die Kunden, was brauchen die Kunden. Und leider wird oft zu wenig darauf gehört. In ganz vielen Unternehmen, ne? Was sagen die, ne? Wenn es die Key-Accounter mitbringt, dann ist es ja immer wie stille Post. Dann ist es nicht so wertvoll. Aber ich finde, man sollte viel besser drauf hören. Weil das sind genau die, die vor Ort sind und die das ja, wenn sie einigermaßen fit sind, auch schnallen. Was ist da los? Ich habe eine spontane Frage an der Stelle. Weil du ja auch wirklich viel unterwegs bist und viel erlebt hast und auch in der Phase. Bekommst du von großen Händlern mehr Feedback oder mehr Rückkopplung oder von kleinen Händlern?
16:19 Ja, würde ich so gar nicht sagen. Ich würde es gar nicht an Groß und Klein festmachen. Ich glaube, die Themen können anders sein. Wenn man 25 Standorte hat, dann hat man ja vielleicht noch ein paar andere Themen, als wenn man einen Standort hat. Wenn man mehrere Marken hat und Hersteller im Boot und Banken, die dazu gehören, ist es nochmal anders, als wenn ich relativ Free Jazz machen kann. Ich würde das festmachen an den einzelnen Personen. Wen hat man da vor sich? Oder wie sind die Leute drauf? Spricht man jetzt mit Menschen, die irgendwie besonders fit, neugierig, offen sind und vielleicht den Ehrgeiz haben, die Dinge, die mich betreffen, die Dinge, die ich nutze, für die ich Geld ausgebe, würde ich möglichst optimal nutzen? Oder ich will es verstehen oder will immer mal abgleichen, was ist denn da der richtige Nutzen, die richtige Strategie für mich, für meinen Betrieb?
17:04 Oder hast du Leute, die aufgrund ihrer vielen Mützen, die sie hier aufhaben, dafür gar keine Zeit haben und irgendwie läuft der Laden und irgendwie ist noch genug Geld da oder man denkt, man weiß und kennt schon alles. Also ich würde sagen, es liegt an den Menschen und nicht an der Größe des Betriebes. Okay. Dann warst du, also ich lünker gerade mal hier auf meinen Infoscreen, du warst ja all over über neun Jahre, fast zehn Jahre bei mobile.de und jetzt hast du gesagt, du bist im Sommer vor gut, jetzt müssen wir auf die Uhr gucken, gut zwei Monaten, bist du angetreten bei Autoscout24 und erstmal eine Frage vorab, weißt du, Wie viele Kilometer bist du bis jetzt in deinem neuen Dirkimobil gefahren, wie viele Händler hast du schon gesehen in der neuen Funktion? Du bist ja nur unterwegs.
17:54 Ich bin nur unterwegs, ach na, ich weiß nicht, naja, im Monat bin ich an die 10.000 schon gekommen, also fast 20.000 mit meinem Dirkimobil schon, wir können bald Neues uns zugeben. Mein Traum ist ja ein großer Bus mit Fahrrad drin und hast du hinten ein Büro und dann fährst du von Autohaus zu Autohaus. Also lass dir ganze Gäste mitnehmen und so weiter, hinten ein kleines Studio drin, also das wäre am allerbesten. Also insofern wahnsinnig viel unterwegs, das liebe ich ja auch. Und gerade, weil ich jetzt ja auch neu gestartet bin im Unternehmen, ist es ja mein eigener Ehrgeiz. Natürlich will ich ja rauskriegen, wie läuft es da, was sagen die Leute. Viele Themen sind dann ähnlich, jetzt bin ich ja auch schon lange genug irgendwie in der Branche und hatte ich ja vorhin schon erzählt, über 20 Jahre überhaupt Online-Geschichten, Online-Marktplätze.
18:47 Da gibt es schon Vergleichserfahrungen oder Vergleichsmasse. Aber natürlich will ich ja ganz konkret wissen, was sagen die Händler, was läuft gut, was läuft überhaupt nicht gut, was brauchen die Händler, was wünschen sich die Händler, was kann man machen. Habe ich festgestellt, ist Autoscout ziemlich flexibel, also deutlich flexibler als andere Firmen, die ich schon mal kennengelernt habe für individuelle Lösungen. Und also ich will eigentlich den Dingen mal auf den Grund gehen und für den einzelnen Händler, für das einzelne Autohaus überlegen, okay, mit den Möglichkeiten, die da sind, was ist für dich, lieber Händler, hier konkret das Beste. Nur weil für den anderen das die richtige Sache ist, muss es bei dir ja nicht passend sein. Und so bin ich dann unterwegs. In dem Sinne, ich freue mich auch darüber, dass ich ja wahnsinnig viele Händler, auch andere aus der Branche, also Dienstleistung und so weiter, aber Fokus ist ja die Händler, dass Händler sich gemeldet haben in den letzten Monaten und gesagt haben, ja, und dann musst du unbedingt bei uns vorbeikommen.
19:44 Und jetzt habe ich eine riesen Excel-Listung, bin ja nicht der Experte für Excel-Listen, aber für den es gebe ich nie. Und dann habe ich alle notiert und so, wie ich die Routen mache, dann bietet sich das an und dann fahre ich halt die Handelsgruppen ab. Oftmals immer mit dem Key-Account-Manager dabei, weil es ist ja für beide Seiten dann eine gute Sache. Ich war selber lange genug Key-Account-Manager und deswegen weiß ich ja, dass bei den großen Gruppen bist du ja als Key-Account-Manager nicht immer vielleicht bei der Geschäftsführung oder beim Inhaber. Manche von denen haben mich aber eingeladen. Wunderbar, kann ich gleich eine Vernetzung herstellen. Ja, mir geht gerade noch so durch den Kopf. Ich habe dich über die Jahre eigentlich eher irgendwie im Marketing verordnet, irgendwie witzigerweise, weil du halt auch stark mit dem Marketing-Team bei mobile.de aufgetreten bist.
20:36 Genau. Aber bist du aber gar nicht. Also passiert das häufiger, dass du in so eine Marketing-Schiene vielleicht so orientiert wirst? Ja, immer wieder und ich war zwischendurch auch mal beim Marketing ansässig, weil ich hatte dann teilweise so Stellen, die es vorher nicht gab und dann ist die Frage, wo hängen wir denn die am besten hin? Und manchmal sind das ja so Nahtstellen, dann ein bisschen da, ein bisschen da. Also ganz oberflächlich gesagt, würde ich ja sagen, also Vertrieb oder Marketing ist für mich alles das Gleiche. Jetzt sagen natürlich die Experten, das stimmt überhaupt nicht, ist mir natürlich völlig wurscht. Ja, Marketing ist ja auch Vertrieb und so weiter. Und wenn du einen guten Eindruck machst, dann ist es auch ein Produkt, was du verkaufst. Ich sage mal, meine Hauptprodukte sind Vertrauen, Ansprechbarkeit, Nahbarkeit, ein gutes Gefühl.
21:25 Das will ich wiederhaben oder ich habe das Gefühl von Sicherheit. Das gefällt mir einfach. Das sind meine Hauptprodukte. Und die Produkte des Unternehmens sind für mich die logische Konsequenz, dass die dann danach kommen. Denn wenn du vorher nicht anständig die Tür öffnest, du kennst dich ja aus beim Marketing, dann nützt nichts, dass du tolle Produkte hast. Du musst ja die Leute öffnen können dafür, dass sie mehr wissen wollen oder überhaupt bereit sind, mal zuzuhören oder irgendwie Lust haben, was auszuprobieren. Und eine meiner großen Überzeugungen ist ja, der Kopf findet immer die Erklärung dafür, was der Bauch schon entschieden hat. Und deswegen will ich immer in den Bauch rein.
22:01 Ich kann nur sagen, für meine Biografie klappt das. Ich habe zwei Gedanken dazu. Das eine ist, machen wir erst das Formelle. Wir könnten ja mal so einem lieben Matze Matthias Schmidt sagen, er ist Marketer. Okay, er wird sich jetzt wahrscheinlich im Grabe umdrehen. Er ist aber natürlich nicht im Grabe, sondern er ist ja mein Nachbar. Nein, also ich sehe mich immer als Verkäufer. Also ich verkaufe einen guten Eindruck und gute Laune im besten Fall. Und ich finde auch aus Respekt fürs Gegenüber, weil ich ja auch denke, es ist ja auch deren Lebenszeit. Und dann will ich einfach, dass es für beide Seiten irgendwie gut ist. Und das muss ja, weißt du, du bist ein guter Mensch, ich bin ein guter Mensch.
22:48 Du bist okay, ich bin okay. Und wenn man das regelmäßig hinkriegt als Basis, dann kann man ja darauf aufbauen und dann erstmal rauskriegen, was ist denn da überhaupt das Thema. Und ich will gern helfen, ich will gern unterstützen, können wir das? Oder in welcher Form können wir das? Und so ticke ich dann einfach, ja, bisher ging es immer gut. Toi, toi. Ja, ich habe gerade häufiger die Diskussion, da doch schon eine Diskussion, aber jetzt beim Autohändler, ob Marketing nicht die wichtigste Abteilung im Autohandel ist. Das sehen natürlich andere Beteiligte immer anders, aber Marketing wird nie als wichtige oder kaum als wichtige Abteilung oder Funktion im Autohandel gesehen.
23:36 Und das ist halt echt falsch. Ja, also ich glaube auch, dass es falsch ist. Ich glaube, zwischen Marketing und Vertrieb allein, aber auch mit anderen Abteilungen, gibt es ja so viele überschneidende Punkte. Und immer nur Silo denken, das ist eh Quatsch. Ich bin total dafür, gesamtheitlich an Dinge ranzugehen. Und was nützt eine schönste Produktentwicklung, wenn es hinterher keiner weiß, wenn es nicht übersetzt werden kann, so wie es die, die es nutzen sollen, verstehen können. Ich habe eine Produktentwicklung auf Chinesisch, aber meine Kunden sprechen alle nur Finnisch. Na, herzlichen Glückwunsch. Also brauche ich ja irgendwas, was das dann übersetzt, was Begehrlichkeiten weckt, was irgendwie Neugierde weckt und damit dann das Verständnis, ach, das ist ja wirklich ein Vorteil für mich.
24:25 Also ich bin total auch für das Thema Marketing. Ich habe ja vorhin gesagt, für mich ist das alles das Gleiche. Ist nicht besonders wissenschaftlich, aber ich will ja damit nur zum Ausdruck bringen, ich mag die Dinge, diese wichtigen Dinge gar nicht so sehr trennen. Vertrieb und Marketing, das hat alles mit den Kunden zu tun. Das ist alles eine Verbindung des Unternehmens hin zu den Kunden. Und wie genau da die Sportart ausgefächert ist, das ist ja nochmal ein anderes Thema. Aber ich will total, dass man es gesamtheitlich denkt. Okay, jetzt gehen wir mal so auf die Ist-Situation. Mich interessiert natürlich total, wenn du so viel im Handel unterwegs bist, wie ist denn die Stimmung da draußen aktuell, wenn du wirklich in den Häusern bist und Gespräche führst?
25:14 Also da geht es ja mit Sicherheit um möglicherweise auch ein paar Kennzahlen, aber auch ganz viel. Wie ist denn so die Stimmungslage, die Gemüslage da draußen? Weil Autohandel ist in den letzten Jahren zumindest kein absoluter Ponyhof gewesen. Was nimmst du da so wahr? Ja, ich nehme gemischtes, gemischtes Hack, also gemischtes Feedback. Also natürlich, die finanzielle Situation, die Ertragssituation, das ist, was bei ganz, ganz vielen eine große Herausforderung ist. Parallel hast du aber auch Gruppen, war neulich erst bei einer tollen Riesengruppe, die hatte im Mai und im Juni Rekordmonate.
26:00 Und das hört man ja gerade auch nicht häufig. Ich stelle aber fest, dass das eine Gruppe, die viele Dinge ganz anders macht. Also die bisherigen Sachen, empfinde ich so, werden von immer mehr Händlern auf den Prüfstand gestellt. Was jahrelang funktioniert hat, jahrelang war das unsere Normalität. Ist es denn in Zukunft auch noch unsere Normalität? Das kann verschiedene Sachen betreffen, das kann Beziehungen zum Hersteller betreffen, das kann das Bankengeschäft sein, das können Börsen sein. Freut sich auch nicht jeder drüber, viele Händler, die dann sagen, wir wollen am liebsten eine Unabhängigkeit oder immer mehr unabhängig werden von Marktplätzen, von Autobörsen und so weiter. Die Kunden werden schwieriger. Natürlich, das Geld ist knapp bei den Kunden, dann wird es bei den Autohändlern auch knapp.
26:46 Also da ist vieles, was schwierig ist, bisher überall in jeder Branche. Und parallel will ich aber auch immer aufmerksam sein für die Sachen, wo ich denke, ah, das funktioniert. Also ich nehme nicht nur Negatives mit, sondern ich nehme ja auch mit Hoffnung zum Beispiel. Jetzt nenne ich einfach mal chinesische Marken. Da gibt es viele Händler und klassische Mercedes-Kette, BMW-Kette, da hätte ja vor wenigen Jahren keiner gedacht, dass die sich mal ein ausländisches Fabrikat da hinstellen. Jetzt sind sie alle froh, die die X-Pengs, die die BYDs und so weiter haben. Oftmals rettet es denen den Arsch, sagen die Händler. Wird es dann wahrscheinlich auch stimmen. Und natürlich neue Marken versprechen ja auch immer so ein bisschen ein Optimismus, ein Aufbruch, eine Hoffnung in die Zukunft.
27:34 Ah, damit wird es was. Jetzt haben wir bei denen auch noch nicht allen festgestellt, wie ist es denn, wenn die drei bis fünf Jahre stark im Markt sind. Wie verhalten sich hinterher die Gebrauchten? Thema Werkstattgeschäft ist natürlich auch etwas. Auch mit der E-Mobilität ist Werkstattgeschäft ein Thema. Also würde ich sagen, es ist gemischt. Und wie bei allen Sachen, glaube ich, ist das Wichtigste, was zwischen den Ohren passiert. Also wie sind Leute im Kopf aufgestellt? Wie ist das Denken? Bin ich in Schockstarre, weil ich bin ja 100 Jahre Volkswagen-Händler und jetzt wird es ja auch nicht mehr so leicht? Oder irgendwie, was machen wir denn da? Und diejenigen, die schon in den letzten Jahren immer besser angefangen haben, sich selbst mal zu überlegen, Moment mal, ich bin ja ein Unternehmer, ich kann ja selber auch entscheiden oder ich kann ja selber überlegen, okay, dieses und jenes war 20 Jahre lang richtig, aber ist es das in dem Maße jetzt immer noch?
28:27 Und die stehen anders da. Also man merkt jetzt schon andere Ergebnisse und ich würde auch versprechen, die haben in drei und in fünf Jahren auch andere Ergebnisse. Ja, es ist lustig, dass du sagst, dass das Unternehmer sind. Natürlich sind sie es, aber die sind ja auch, also gehen wir jetzt mal vom Markenhandel aus.
28:49 Ist den ja auch echt hart aberzogen worden. Machen wir uns mal, reden wir mal Tacheles. Also welcher Hersteller hat denn schon wirklich Bock auf einen total mündig agilen Händler, also Markenhändler, der da seine Suppe kocht, obwohl er dadurch möglicherweise mehr Produkte von ihm verkauft? Also es ist ja eigentlich totaler Irrsinn und es ist wirklich freies Unternehmertum. Ich sage nein, aber es ist schön, wenn es wieder Strömungen in die Richtung gibt, ganz klar. Ja, das ist interessant und das hat alles immer seinen Preis und immerhin für und wieder. Man kann ja, es gibt natürlich auch Vorteile, hast du eine große Marke, die Ware kommt zu dir auf den Hof, ab einer bestimmten Menge muss es dann kein Vorteil mehr sein, okay, aber Marketing-Sachen werden vorbereitet, interessiert dann nur keinen, wenn es alles 0815 gleich aussieht.
29:39 Ja, ist auch wieder Hersteller-Marketing, warum soll ich als Unternehmer ein anderes Marketing machen? Ja, und dann ist es ein bisschen malen nach Zahlen. Also das kann ja heißen, okay, ich weiß, das ist erprobt, irgendwie ist es wie McDonalds, bloß anders, das ist Franchise, okay, ungefähr in dem Rahmen funktioniert das. Und natürlich habe ich dann den Preis. Natürlich ist es eine Frage der Abhängigkeit, natürlich kann ich empfinden, das ist aber Druck, weil ich muss diese und jene Zahlen schaffen. Und da denke ich auf der anderen Seite, in den letzten Jahren ist es ja im Autohandel auch ein bisschen schon bewiesen worden. Vor ein paar Jahren, wo es viel anfing, dass Händlerverträge einfach geendet sind oder nicht mehr neu vergeben wurden, waren viele völlig im Schock und also gar nicht mal so wenig davon stehen noch heute super da.
30:27 Es gibt ja manchmal im Leben Situationen, wo man sagt, im konkreten Moment ist es vielleicht ein Verlust, eine Niederlage oder fühlt sich ganz schlimm an. Und in der Rückschau kann es aber auch ein Geschenk gewesen sein. Und da hast du ja auch Handelsgruppen, wo man das sieht. Die sind nicht mehr dieser und jener Markenhändler und wurden gezwungen, sich neu zu erfinden, sich neu aufzustellen, neu zu handeln. Und das kann auch ziemlich gut oder befreiend sein. Und es gibt auch welche, die mit Absicht oder selbst ihre Verträge kündigen. Und für andere passt aber die Geschichte. Also ich denke, das wird immer vielfältiger auch werden, auch in der Zukunft, was den Autohandel oder Autohäuser betrifft. Ja, also ich nehme auch in den letzten Jahren, ich weiß nicht, es kann Zufall sein, es können viele Dinge sein, aber ich nehme mal mehr sehr erfolgreiche freie Händler wahr, die auch einen guten Job machen und lukrativ, also ein lukratives Geschäftsmodell haben.
31:22 Das sind aber meistens, also mir fallen jetzt gerade nur drei ein, die da wirklich echt richtig krass unterwegs sind, die waren immer frei, kurioserweise. Die haben keine Verträge, sind nicht gekündigt worden und die haben auch keine Verträge. Also aus der, also so wie ich die kenne, das wären Kandidaten gewesen, die aktiv gekündigt hätten, weil die gesagt hätten, Emma, ihr habt sie nicht alle. Aber die waren immer frei und die haben sich einfach entwickelt und haben ihre Nische und ihre Chance gesehen und sind da halt sehr, sehr klar drauf gegangen. Und es sind hier ein wenig Händler, also es sind aber auch viele Erfolgsgeschichten, die einfach nie laut sind, muss man ja auch fairerweise sagen. Das stimmt. Manche verschwinden auch, oder man kann es so sehen, man kann es so sehen. Erfolgsgeschichte kann ja auch sein, dass ich sage, okay, ich habe jetzt zum richtigen Zeitpunkt den Absprung geschafft.
32:10 Ich verkaufe meinen Laden einfach an die nächstgrößere Kette oder jemanden aus dem Ausland und das kann ja auch ein Erfolg sein. Das ist ja verschieden. Was sind die individuellen Ziele? Und was du gerade angesprochen hast, da bin ich ja sehr dafür, so Unternehmertum. Was die offenbar die ganze Zeit gemacht haben oder machen mussten, ist ja sich ständig fragen, okay, wer sind wir, wer wollen wir sein? Was sollen denn unsere Kunden sein? Wie soll unsere Ware sein? Wo ist denn Geschäft für uns drin? Und ich kann mir vorstellen, dass man auch nach Jahrzehnten oder Generationen ein bisschen verwöhnt sein kann. Der Hersteller stellt mir immer alles hin und da muss ich ja gar nicht so viel selber denken. Und jetzt muss ich mal gucken, wie verkaufe ich die ganze Geschichte.
32:57 Ich denke, wir sind gerade wirtschaftlich in einer Zeit, wo es einfach wichtig ist, dass man mal einen ehrlichen Kassensturz macht und sich überlegt, okay, das und das, was wir gemacht haben, hat uns bis hierhin gebracht. Jetzt stehen wir hier. Wie ist denn unsere Situation? Welche Zukunftsoptionen können wir uns denn vorstellen? Welche wollen wir denn haben? Was muss man dafür tun? Und bringen die Sachen, die wir bisher gemacht haben, uns genau dahin? Was muss ich dazu tun? Auf welche Punkte muss ich einen Fokus geben? Was kann ich auch weglassen? Oder was ist jetzt nicht länger hilfreich? Glaubst du, das passiert in der Breite? In der Masse sehe ich es nicht. Nee, ich nehme mich auch. Aber ich sehe, man sieht immer Geschichten, weil es ist wahrscheinlich wie Leistungssport, oder vielleicht stimmt wieder 80-20, stimmt ja meistens, ist immer eine gute Antwort.
33:44 Es ist wie vor Gericht, wie auf hoher See. Ja, genau. Also, du, ein paar gehen ins Fitnessstudio und nehmen toll ab oder sind fit und andere haben sich angemeldet. So. Wer ist schuldet, das Fitnessstudio? Ja, natürlich, da ist es zu weit weg. Und der Parkplatz vor der Tür ist nicht immer frei. Ja, das ist auch ein Thema im Orkohandel, Parkplatz. Parkplätze? Ja. Ach Gott, nee, komm, lass uns nicht über Parkplätze. Du hast doch wahrscheinlich jetzt alle paar Tage Erlebnisse, aber lass uns das vielleicht besser. Ja, aber ich muss gerne sagen, so fängt es ja auch schon an. Weil oftmals fragen die Leute im Handel, was kann man denn machen und ja, irgendwie, du musst rückwärts ein Rad fahren und dann sollst du noch drei Medizinbälle jonglieren.
34:35 Das ist natürlich, das ist ja echt viel, was eigentlich abverlangt wird von Betrieben. Aber ich bin total dafür, dass man sagt, Leute, guckt mal auf die Basics. Und Parkplätze zu haben, ist für mich das allererste. Denn, guck mal, ich fahre Autohäuser besuchen und ich habe Termine da. Die meisten, die freuen sich oder heucheln Freude. Also, finde ich jedenfalls gut. Und dann kurfe ich auch noch eine Runde, kurfe auch noch eine Runde. Oder sehe, Mensch, da ist ja auch ein Allwiederneben, stelle ich mich halt da hin. Weil 90 Minuten kann ich da ja parken und dann ist es auch in Ordnung. Aber, und das sage ich ja manchmal auch den Händlern, wenn ich jetzt ein Kunde wäre, ich hätte umgedreht. Ich bin jetzt zweimal hier rumgeguckt, hier am Arsch die Räuber. So ein Wolf kann ich auch woanders kaufen.
35:21 Schönes Westringen, bin ich weg. Und dann hört man sehr oft, ja, und jetzt haben wir gerade zu viel Bestand und jetzt kam doch mal eine Lieferung und wir wissen nicht, wohin. Glaube ich alles. Ist nur dem Kunden vollkommen egal. Der Kunde denkt ja nicht, na, die werden bestimmt gerade zu viel Bestand haben und eine Lieferung bekommen haben. Ach, da laufe ich doch acht Kilometer. Nee, denkt er eben nicht. Wo wir gerade schon bei Geschichten aus dem Autohandel sind. Geschichten aus dem Paulaner Garten. Genau. Wir haben uns ja ein paar Mal unterhalten und haben festgestellt, dass wir sehr viele Erlebnisse schon persönlich in Autohäusern hatten und aber auch Geschichten kennen. Und wir überlegen ja auch, das irgendwann mal zu verwerten. Ich sage das jetzt mal so ganz neutral. Wir können ja mal einen kleinen, wir können ja mal einen kleinen Ausblick machen.
36:11 Geschichten aus dem Autohandel. Hast du gerade was Spontanes, was du berichten kannst, sonst hätte ich was, worüber wir reden können, mal so ganz kurz. Ja, sag mal deine Idee zuerst. Meine Idee zuerst ist, es ist indirekt aus dem Autohandel. Also ich verkaufe gerade ein Auto an Privat, von Privat. Du kannst dir nicht vorstellen. Also Leute wollen aus meinem Inserat, aus meinem Auto nur das Lenkrad kaufen? Oder bieten mir einen Lamborghini Gallardo Spider wie neu an, der aber in einem Jahr eine Haarkennzeichnung kriegt? Ja, ich verstehe deine Frage nicht. Was ist denn daran ungewöhnlich? Was ist denn daran nicht neu?
36:57 Also das ist eine. Und letztes Jahr habe ich mir ein neues Firmen-Kfz gegönnt. Und die Erlebnisse im Markenhandel waren echt grausam. Ich muss es echt so sagen, es ist jetzt verallgemeinert. Und das stimmt ja normalerweise nicht. Das ist ja wirklich, das müssen wir sofort, bevor jetzt hier ein riesen Aufschrei kommt. Weil das war letztes Jahr, ich war bei drei großen deutschen Premium-Marken. Und eine davon, also ich sage es mal so, Mercedes, BMW und Audi, echt schwierig. Echt schwierig. Porsche, letztes Jahr war echt gut. Und jetzt war ich, letzte Woche war ich bei Porsche nochmal. Und das war eine Katastrophe. Also du wirst ja nicht mal gegrüßt.
37:43 Also gar nicht. Null. Und da habe ich auch bei LinkedIn was zu gepostet. Du kennst ja auch so LinkedIn, die Mechanik ein bisschen. Das Posting hatte nach einem Tag 27.000 Views. Siehst du? Naja. Das ist ein offenes Thema. Da drängst du eigentlich den Nagel auf den Kopf. Und mir geht es ja auch oft so. Also na klar, beruflich besuche ich ja einen Haufen Autohäuser. Ich habe ja mehrere, naja, deutlich über 100 pro Jahr schaffe ich auf alle Fälle.
38:15 Also es gibt Autohäuser, lass ich mich mal so ausdrücken. Es gibt Autohäuser, da kann man völlig entspannt und völlig unbehelligt eine halbe Stunde spazieren gehen zwischen den Autos lang. Es laufen manchmal Leute vorbei, die gucken dann, ich selbst erwische mich oft dabei, dass ich der Erste bin, der sagt, guten Tag, guten Morgen oder so. Dann sage ich halt, sagt man halt, denke ich, oder Mann ist halt nicht richtig, aber irgendwie ist es bei mir halt so drin. Ich grüße dann die Leute. Natürlich denke ich mir, pass mal auf, du arbeitest hier, dass hier Leute Umsatz machen. Das ist dein, davon kommt dein Gehalt. Was ist denn daran so schwer, dass du der Erste bist, der grüßt? Auch am Empfang sind es manchmal so, und das sind auch nicht alle. Du hast es ja auch richtig gesagt. Für alles, was man als Beispiel bringt, gibt es auch andere, wo man sagt, Perfektion, besser hätte ich es mir nicht denken können, als genau so.
39:06 Aber du hast dann beides. Ich gehe zum Empfang und sage, hallo, ich habe einen Termin mit Herrn Meisenkaiser. Und dann regelmäßig passiert es, den habe ich heute noch gar nicht gegeben. Also ich glaube, der ist gar nicht da. Dann denke ich, was ist das für eine Art und Weise. Dann sage ich natürlich, können wir das denn rausbekommen? Dann ist der da. Aber man kann ja die Verwunderung alleine haben. Aber weil du auch, das sagtest mit den Premium-Marken, privat ist mir passiert, mein Auto hatte noch eine Finanzierung drauf und die ist vor ein paar Monaten abgelaufen. Und die Herstellerbank, die schreibt denen, das klappt ja alles, automatisierte E-Mails geht ja problemlos.
39:51 Ja, ja, denken Sie dran, dann läuft das aus. Und dass Sie auch genug Geld auf dem Konto haben, dann kommt ja die Schlussrate und so weiter. Das schreiben die dir. Und wenn es erledigt ist, super, ist alles erledigt. Wir hoffen, es hat Ihnen gefallen. Bei dem Autohaus, wo ich es gekauft habe, war ein ganz junger Gebrauchter, habe ich schon das zweite Auto, also das ist das zweite Auto, was ich in diesem Autohaus schon gekauft habe.
40:16 Zwischendurch kriegt man immer die E-Mails, Newsletter, hier eine Veranstaltung, neues Modell, so und so, bla bla bla. Nichts, es kommt nichts, dann denke ich, wie schade, auch der Verkäufer, der hat doch hoffentlich auch an mir verdient. Ich habe ein Auto gekauft, ich habe eine Finanzierung genommen und ich habe ein Auto bei ihm in Zahlung gegeben. Der hat doch drei Geschäfte mindestens an mir gemacht. Und Räder gab es ja auch noch. Also der hat genug Geschäfte gemacht. Und ich kombiniere ihn und der ganzen Abteilung in diesem Autohaus, und das wird nicht das Einzige in ganz Deutschland sein, muss es in dem Sinne ja gut genug gehen, dass man es gar nicht nötig hat, überhaupt mal anzurufen. Ich habe ja davor auch schon einen jungen Gebrauchten gekauft, den hatte ich knappe drei Jahre, jetzt wieder knapp drei Jahre um und so weiter. Dann könnte man ja überlegen, Hallöchen, Mensch, du fährst doch den auch schon jetzt zwei Jahre, wollen wir mal gucken?
41:06 Oder Mann, ich habe hier so einen tollen reingekriegt, da musste ich an dich denken, willst du mal vorbeikommen? Das ist ja aus meiner Sicht keine Schwierigkeit, könnte man machen. Nichts ist passiert. Den verkaufe ich jetzt, aber nicht in dem Autohaus, kriegt ein anderer Ende. Also, das ein Tod des anderen Brot. Absolut. Es gibt aber auch Geschichten, das ist jetzt wieder, es geht sehr stark auf den Verkauf und so. Es gibt aber auch echt gnadenlos viele witzige Geschichten aus dem Autohandel. Und wo wir auch, wenn wir irgendwie auf Events und so sind, dann hört man ja immer irgendwo so ein Gossip wieder, was irgendwo passiert ist. Sowas müssen wir mal, sowas wollen wir sammeln und ab und zu mal einfach mal kundtun, weil das sind so Dinge wie, mir fällt immer so eine alte Geschichte ein, von einem freien Händler ist ewig her. Und da waren alle Mitarbeiter eine Zeit lang, wir wollten wirklich die Marketingmaßnahmen messen am Point of Sale.
41:55 Und alle waren angehalten zu erfassen, bei jedem Kundenkontakt zu fragen, warum bist du jetzt gerade da? Und so simpel es ist, es stand ein Kunde im Laden, hat mit einem Verkäufer gesprochen und der Kunde war wieder weg. Der Verkäufer hat nichts eingetragen, ist der Geschäftsführer zu dem hingegangen und hat gesagt, ja, wo kam der Kunde denn her? Er guckt ihn an, ja durch die Tür.
42:21 Und was lernst du daraus? Das sind geile Geschichten. Nur mehr Werbung an der Tür.
42:28 Ja, aber das ist ein wichtiger Punkt auch für ganz viele Autohäuser, überhaupt messen und irgendwas erfassen, aber dann auch richtig messen und erfassen. Ewigkeiten, es gibt mehrere größere Autohäuser, aber jedenfalls eine von den relativ großen, die misst seit Jahren schon. Und vor Jahren haben die mir das schon mal erzählt, ja, und die allermeisten Kunden bei uns sind Stammkunden. Ich sagte, ja, Gratulation, ist doch super. Und jetzt habe ich das neulich wieder gehabt, ah, alles Stammkunden und so weiter, toll. Und wie messt ihr das dann? Ja, machen wir ganz schlau. Und zwar jeder Verkäufer, bevor der in seinem System überhaupt noch weiterkommt, hat der ein Pop-up-Fenster. Und da sind dann die verschiedenen Quellen, wo der Kunde herkommen könnte, aufgefächert. Und dann sage ich, ja, prima, lass uns das mal angucken.
43:14 Und ich gucke mir dieses Pop-up-Fenster an und denke, alles klar. Natürlich stehen da verschiedene Gründe. Das erste ist Stammkunde und da ist das Häkchen schon drin. Man muss nur auf weiter drücken. Also, ich will ja nur sagen, messen ist super, aber man muss es nicht richtig machen. Also, in solchen Fällen müsste der Aufwand, ich müsste in dem Sinne immer den Aufwand haben, ein Häkchen zu setzen. Und dann könnte ich es auch gleich richtig setzen oder an der richtigen Stelle. Und dann, denke ich, müsste man nach einer Zeit sogar noch die Reihenfolge verändern. Ja, ja, das müsste so rollieren. Ja, du müsstest, wenn du Verkaufsleiter bist oder so, dann musst du mal einen Test machen. Dann schreibst du irgendwann mal rein, weiß ich nicht, Salami-Brötchen oder weiß ich, Gartenschere. Dann siehst du ja, dass Leute überhaupt nicht lesen, sondern ich klicke immer da hin und klicke immer nur weiter, weil es mich interessiert.
44:02 Ja, das sind die Geschichten. Also, ich habe ja auch schon hin. Ja, und so kommst du dann zu dem Eindruck, als ob die ganze Bevölkerung eines Bundeslandes bei dir Kunde ist. Und wenn du dann gerne Zahlen guckst, überlegst du dir, stimmt ja gar nicht. Nee. Ah, also wir werden mal da was draus machen. Ich liebe das. Ja, das beteiligt gerne. Vielleicht machen wir irgendwo eine E-Mail-Adresse oder irgendein Formular für anonyme Einsendungen von Kuriositäten aus dem Autohandel. Und das müssen jetzt bitte nicht nur diese versiebten Verkaufschancen sein oder schlecht behandelt, sondern irgendwie Kuriositäten aus der Werkstatt oder was auch immer. Das sollten wir wirklich machen. Ich liebe ja Autohäuser.
44:47 Und das ist ja so toll und gleichzeitig manchmal so absurd. Die Geschichten, die man sich so gegenseitig erzählt, also wenn man irgendwie so mit dieser Branche zu tun hat, dann hat man ja einiges schon gehört. Manchmal ist man trotzdem nochmal begeistert, was wirklich noch möglich ist. Aber wenn man mit Leuten spricht, die nicht in dieser Bubble sind oder wenn das jetzt eine Serie wäre, dann würden doch Millionen Leute sagen, Also so ein Quatsch, wer denkt sich denn so einen Schwachsinn aus? Das gibt es ja gar nicht. Und die Wirklichkeit ist noch viel krasser. Das ist ja das Unterhaltsame daran. Du kennst doch mit Sicherheit, wir müssen gleich mal ein bisschen auf die Zeit achten, aber du kennst doch 100 Pro die Serie, die Discounter, oder? Ja, das kenne ich, ja. Da sieht man häufig Szenen, wo man so denkt, ja, so ähnlich schon mal erlebt oder doch, das traue ich meinem Discounter um die Ecke durchaus zu.
45:40 Ja, und dann musst du nicht nur ein großer Autodiscounter sein. Wobei, der Deutschlands größte Autodiscounter ist ja sehr professionell in den Abläufen. Also da fällt mir sowas nicht. Und dann, das muss ich auch mal sagen, ich meine jetzt zum Beispiel Autoland mal damit. Das ist ein Riesengebilde, wo man, wenn man hingeht, sofort begrüßt wird. Es sind sofort Leute da. Und das ist in vielen anderen Autohäusern nicht der Fall. Die wollen halt verkaufen. Da ist halt der große Fokus, verkaufen, verkaufen. Und dann, logischerweise, muss man mit Menschen sprechen. Ja. Aber man, ich habe so viele Ideen, aber die sind jetzt so konkret, das machen wir gleich, wenn das Mikro aus ist. Weil, wir kommen jetzt zur Abschlussfrage, lieber Dirk. Und die habe ich heute ein bisschen angepasst, weil du es bist.
46:26 Na dann. Lieber Dirk, du bist ja ein großer Fan. Von Kuchen bei Geschäftstermin. Richtig. Wie macht man das denn, so regelmäßig Kuchen zu essen und so eine tolle Figur noch zu haben wie du? Wenn ich das machen würde, ich wäre kugelrund und brauche den SUV allergrößten Klasse, der mich überhaupt noch einpasse. Ja, also das ist natürlich, guck mal, ich kann ja auch Marketing, wie wir festgestellt haben. Und das ist die Verpackung. Ich bin also, unten drunter bin ich unglaublich fett. Nein. Nein, also ich habe immer die Einstellung, im Kuchen ist Glück und keine Kalorien. Und dann geht das eigentlich. Und ich ernähre mich ja nicht nur von Kuchen. Also als kleiner Tipp.
47:12 Aber natürlich gibt es schon regelmäßig, wenn ich unterwegs bin. Also die Profihändler, die haben es ja inzwischen gelernt. Am Anfang muss man selber den Kuchen mitbringen. Es ist ja auch meine Lebenszeit. Und dann, ich meine, die meisten Leute essen gern Kuchen. Und wenn jemand besonders sportlich ist, dann kannst du ja auch Obst mitbringen oder so. Also alles möglich. Ich denke, es macht einfach einen Unterschied. Und es tut den seriösen Themen und der seriösen Unterhaltung ja keinen Abbruch. Es macht nur das Drumherum einfach viel schöner, angenehmer. Und es bleibt in Erinnerung. Und auch das ist ja wieder Marketing. Denn ich besuche Autohausgruppen. Die werden jeden Tag von 100 anderen noch besuchen. Das ist jetzt übertrieben. Aber ständig kommen dann Leute und dann kann es ja hilfreich sein, wenn du, ja, es muss mit der Kompetenz passen und hoffentlich passt es mit der Persönlichkeit auch.
48:00 Aber wenn man insgesamt ein Paket schnüren oder mitbringen kann, was dich positiver in Erinnerung behalten lässt als manch anderen und dass die Freude umso größer ist, wenn du dann wieder kommst. Also ich liebe Kuchen essen, aber ich esse es ja nicht von früh bis spät. Und zwischendurch kann ich auch Hüttenkäse essen und Obst und Gemüse. Und man kann sich auch bewegen. Und ich gucke mal, ich habe ja viel Energie und habe ein bisschen Hochenergetisches. Dann verbrenne ich da alles. Denn ich kann ja sagen, Außendienst ist natürlich auch eine körperliche Arbeit. Da kannst du ja nicht einfach sitzen und wegschlafen wie die Totenaugen von London, sondern es ist auch die Lebenszeit des Handels. Und deswegen muss man da auch ein bisschen dabei sein. Das Geheime deines Rezepts ist ja, das Dirk Immobil ist ja so ein Auto wie Fred Feuerstein, das früher gefahren hat.
48:46 Du hast also einen echten Fußantritt, ne? Richtig, genau. Aber ich lasse es so aussehen, als könnte der auch mit E fahren. Genau. Und zum Kuchen, das möchte ich hier an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, hast du ja immer noch ein Special jetzt inzwischen dabei. Den Dirkicafé. Ja, es ist doch wieder wie ein Wunder. Und zwar, ich habe eine eigene Röstung, eine Super-Röstung. Super Dirkie Approved heißt es. Eigentlich wie ein Qualitätssiegel. Bloß als Kaffee verpackt. Man kriegt natürlich überall, auch in Autohäusern. Na, nicht überall. Aber im Regelfall kriegt man, das ist wieder eine andere Geschichte, was man nicht angeboten bekommt. Aber oftmals kriegt man Kaffee angeboten. Und auf dem super tollen Neo-Mobility-Festival im Juni in Köln, du warst ja auch da, hast ja einen fantastischen Vortrag gehalten.
49:36 Und wer nicht dabei war, der hat wirklich was verpasst. Der ist halt seiner Zukunft acht Jahre hinterher, kann ja nächstes Jahr aufholen. Also Jule, super toll, was für ein Festival. Mit Philipp gemeinsam, mit Philipp, also wirklich was die da gemacht haben. Und Autoscout24 als der Obersponsor. Das war gleich mein Einstieg sozusagen, dann wieder ins Berufsleben. Ja. Und da war unser Kumpel Jonas Dross. Wir waren ja mit ihm in China gewesen. Richtig, der Jonas. Und der tolle Jonas, den müssen wir natürlich grüßen, der arbeitet ja bei Kroschke und hat aber mit Kumpels seine eigene Rösterei, 6-8-Kaffee-Rösterei in Mannheim gemacht. Und sagte, ey, so geil, dass du jetzt bei Autoscout bist und du bist dann wieder so viel unterwegs und ich habe doch hier den tollen Kaffee, weil der schmeckt ja wirklich hervorragend.
50:24 Haben wir zu Hause. Den kannst du doch dann mitnehmen. Und mein toller neuer Chef, der Andi Gebele, der stand dann daneben und Jonas meinte, da, weißt du, dann schreibe ich auch drauf, hier ist von SuperDirky und mach dein Bild da drauf und dann kannst du es weg. Und weil der Andi ja eine spitzen Führungskraft ist und ja selbst aus dem Autohandel kommt. Das liebe ich bei Autoscout auch so umso mehr, dass man ganz viele Kollegen und auch Führungskräfte hat, die aus Autohäusern kommen. Nicht Theorie, sondern Praxis. Und der Andi hat gesagt, lass uns mal was überlegen. So und jetzt habe ich diese Spezialröstung. Der ganze Kofferraum ist voll. Geil. Wenn ich seit letzter Woche, dann hatte ich den zu Hause und konnte den dann mitnehmen und konnte jetzt diese letzte Woche die ersten ausliefern. Und der erste Händler, der ist Alex SuperDirky Approved als Best Case bekommen hat, ist Michael Walter.
51:09 Walter schon aufgrund des Nachnamens. Das ist der Geschäftsführer vom Audi Zentrum Halle Nord. Und dann habe ich noch ein paar andere verteilt. Ist natürlich super. Also Dirk Immobil Kaffee hilft natürlich. Es macht Spaß. Das gibt mir einen Haufen Kontakte. Also Leute melden sich und sagen, ist ja krass, damit musst du bei uns mal vorbeikommen. Und ich sage, ich bin ja lieber eingeladen, als dass ich die Akquise mache. Ja, das ist geil. Und mir war es auch nochmal wichtig, schnell den Jonas, weil ich ihn sowieso, wir mögen ihn sowieso. Die China-Reise mit ihm war wirklich ein Hammer. Und ich finde es so toll, mit welcher Hingabe er seine 6.8 Kaffee Rösterei macht. Das ist wirklich eine Empfehlung. Wer echt guten Kaffee will, der sollte sich das mal besorgen. Kleiner Werbeslot. Unentgeltlich, weil es einfach geil ist.
51:55 Jemand, der mit so viel Herzblut was macht, soll unterstützt werden. Dirk, wir sind für heute durch. Aber nur für heute. Ja, dann legen wir uns wieder hin, Tim. Genau. Autohandel. Aber ich freue mich auf die nächste Runde. Und falls es irgendwann mal wieder was Tolles, digitale Geschichten gibt, also bei Autoscout, die es bisher noch nicht gab, da fühle ich auch jetzt schon mal wie ein Gast. Ah, das ist gut. Das nehme ich doch gerne an. Und die Händler genauso. Also alle müssen zuhören, alle zuschauen und auch dabei sein. Ja, okay. Dann sind wir heute hier mit unserem Talk durch.
52:41 Und herzliches Dank, Dirk, für deine Zeit. Du bist viel unterwegs. Deswegen echt cool, dass ich dich da mal abgreifen konnte. Ich sage tschüss, macht's gut da draußen. Wir hören uns bald wieder mit einer ähnlich spannenden Story wie heute. Mit viel Spaß und tollen Insights. Ich sage von daher tschüss, macht's gut. Und die letzten Worte haben immer meine Gäste, lieber Dirk. Danke, lieber Tim. Danke, liebe tolle Händler. Alles Gute, viel Erfolge. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao.

