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Benzingespräche · Folge 190 · · 42 Min

Benjamin Thiel, Carlution by Everyco

Cover des Podcasts Benzingespräche

Benjamin Thiel

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Worum es geht

Unternehmensspecial mit Carlution by Everyco In dieser Episode mit Benjamin Thiel von carlution by Everyco GmbH wird die Bedeutung digitaler Sichtbarkeit im Autohandel beleuchtet. Es werden die innovativen Lösungen von carlution vorgestellt, die Händler bei der Steigerung ihrer Online-Präsenz und Verkaufszahlen unterstützen. Wir sprechen über modernes Marketing in Social Media und Google Vehicle Ads und die Anforderungen an die neuste Generation von Autohandels-Websites. Stichwort: GEO. Also KI-Suche. Vernetzen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/benjamin-thiel-8849b29a/ Website: https://carlution.de/

Zum Thema

GEO und KI-Suche im Autohandel

Passende Beratung

KI-Beratung: Für Autohäuser

Gespräch als Text

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00:00 Benzingespräche. Der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinung zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content Creator und freier Automarketingberater. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen. Ja und heute sind wir mit einem Unternehmensspecial unterwegs und mit einem Partner, mit dem mich persönlich schon eine längere Geschichte ja so gesehen verbindet. Aber da kommen wir gleich noch drauf. Und zwar, wen haben wir denn hier heute? Herzlich willkommen, Benjamin Thiel von der Everyco GmbH. Du bist Geschäftsführer von der Everyco GmbH, um das in der vollen Länge mal darzustellen. Was Everyco mit seiner Lösung Kaluschen genau macht, darüber wollen wir heute genau im Detail sprechen. Hallo Benjamin.

01:19 Hallo Tim. So, da sitzen wir mal endlich gemeinsam voreinander und sprechen mal über Business. So sieht's aus, ja. Und endlich mal so wirklich direkt voreinander. Sonst haben wir viel Kontakt über Telefon. Jetzt heute mal bei uns. Ja, ganz genau. Ich freue mich auch. Es ist auch eine Live-Aufnahme. Wir sehen uns hier face-to-face und das ist wirklich wunderbar. Ja, längere Geschichte verbindet uns. Ich hatte früher ja auch eine Marketingagentur und ich glaube, wir haben gerade gerätselt, zehn Jahre, zwölf Jahre, 14 Jahre her. Da waren wir, glaube ich, beide bei Toyota drin als Agentur. Und wir haben, ich glaube, irgendwie was Digitales, Online-mäßiges gemacht. Und du hast ein Newsletter, Kundenzeitung und sowas angeboten. Und da waren wir in den gemeinschaftlichen Newsletter von Toyota Deutschland drin an die Händler. Und irgendwann dachte ich mir, wer ist denn dieses Eriko? Wer steckt denn dahinter? Und das war eigentlich ein ganz guter Move.

02:16 Und ich habe damals so meine Blickwinkel verändert, weg von da Konkurrenten und hin und her zu Mitbewerbern und lass doch mal telefonieren. Da habe ich dich angerufen und gesagt, wer bist denn du eigentlich? Was machst denn du eigentlich? Und daraus ist, seitdem kennen wir uns und tauschen uns regelmäßig aus. Das ist echt toll. Ja, also ich kann mich auch sehr gut daran erinnern, weil auf einmal kam eine E-Mail rein, stand Tim Klötzing und ich dachte mir, den kennst du? Was will der jetzt? Und dann war es, wie du gesagt hast. Dann haben wir kurz miteinander telefoniert, haben uns ausgetauscht und dann war genau das, was du gesagt hast. Es war nicht ein Gegeneinander, sondern es war ein, ja, es war ein Miteinander. Wo habt ihr eure Kompetenzen? Wo haben wir unsere Kompetenzen? Ja, und jetzt irgendwie 10, 12, wir wissen es ja nicht genau, Jahre später sitzen wir jetzt hier.

03:03 Ja, man könnte es jetzt nachgucken, aber es wird jetzt irgendwie die ganze Aufnahme nochmal zerstören, wenn wir jetzt wieder nochmal aufspringen und gucken und machen und tun. Das machen wir jetzt nicht. Ja, also ihr merkt schon, wir kennen uns ganz gut und jetzt sind wir endlich mal im gemeinsamen Podcast hier und sprechen mal über das, was der Benjamin Thiel ja mit seiner Beratung hier so macht. Also, bevor wir da näher drauf einsteigen, müssen wir jetzt erstmal wissen, wer ist eigentlich Benjamin Thiel? Also, erzähl doch mal ein bisschen über deinen Werdegang, berufliche Stationen und Co. Bist du ja an dem Punkt bist, wo du heute bist und wir heute hier sitzen dürfen? Ja, sehr gerne, Tim. Also, mit dem Automobilbereich und was ja letztendlich dann halt auch das Thema Kaluschen ist, habe ich ganz frühe Berührungspunkte schon gehabt, weil war ja immer das Thema so Schülerjobs, was macht man?

03:54 Ich war 15, 16, meine Schwester hat eine Personalvermittlungsagentur gehabt, damals für die Marke Ford. Und das war eine Zeit, da haben ja die Promoter und Hostessen noch die Fotos für Setcard per Post geschickt. Und das Ganze musste ja digitalisiert werden, weil damals war es einfach so, der Autohandel wollte natürlich auch auswählen, welcher Promoter kommt, welche Qualifikationsstufen. Ja, und so bin ich eigentlich mit den frühen Jahren schon in den Autohandel irgendwie reingerutscht, ohne dass ich es eigentlich bis dahin wusste. Und ja, das ging dann einfach so weiter. Und 2018, als ich dann meinen Führerschein auch hatte, ich ja auch viel mit der Marke Ford da schon Kontakt hatte, brauchte man natürlich auch einen Promoter.

04:40 Ich kannte ja auch die anderen Teammitglieder durch die Setcards und so weiter. Irgendwann war so der Punkt, wo mich meine Schwester angesprochen hat, kannst du dir das auch vorstellen? Ich sagte, ja klar, da war eine Produktschulung, dann bin ich zur Produktschulung nach Köln zu Ford gefahren. In dem blauen Turm? In dem blauen, genau, genau. Und wer die Schulung damals gemacht hat, weiß ich in der Tat gar nicht mehr. Aber da war dann irgendwie so für mich auch so dieses Herz für die Marke Ford, was in Kombination auch noch war. Ich habe meinen Führerschein, den habe ich auf dem Ford Focus damals auch noch gemacht. Und das hat irgendwie alles gepasst. Ja, und dann war für mich das Thema, ich habe als Promoter bei Ford oder mit Ford gestartet. Und dann ging das einfach weiter. Und dann hast du dir quasi im Office das coole Team aus den Promotern selber zusammengestellt, mit dem du gerne arbeiten möchtest und hast dann fantastische Wochenenden verlebt.

05:31 Nee, nee, so hat das nicht funktioniert, weil ich ja den Ferienjob ja dann, also den Job dann ja nur in den Ferien gemacht habe, im Office bei meiner Schwester. Aber letztendlich waren es dann, ja, man kannte sich halt, ne? Also das war halt schon eine coole Einstiegszeit halt auf jeden Fall. Okay, ja cool. Und dann hat sich das so weiter generiert vom Promoter sein mit so ein bisschen Markenbezug. Und was ist dann passiert? Ja, irgendwann wurde natürlich auch ein Teamleiter gebraucht. Und wenn du halt so deine 10, 15, 20 Einsätze hattest, gibt es halt erweiterte Schulungen. Dann bin ich halt einfach als Teamleiter mit reingekommen. Dann gab es für BMW noch damals ganz neues Produkt, Einser Roadshow. Auch da war ich als Promoter aktiv.

06:20 Ja, und irgendwann war so die Frage, okay, was machst du jetzt? Willst du ja nicht ewig Promoter bleiben? Dann, ja, wurde ein Job in Köln einfach bei meiner Schwester frei. Und dann habe ich gesagt, alles klar, Promoter war ich selber. Ich habe zugearbeitet schon, ich weiß, was die können. Also Teambesetzungen und Händlergespräche durchgeführt. Und irgendwann hieß es ja, wir brauchen auch jemanden, der fährt zum Händler. Ja, und dann war ich halt relativ jung, so 23. Und dann saß ich halt einfach so 60-jährigen Geschäftsführern gegenüber, denen ich dann erklären musste, wie funktioniert jetzt eigentlich so eine Street Promotion. Also so eine Street Promotion, um halt auch junge Menschen anzusprechen, weil das einfach natürlich ein bisschen was anderes ist. Da triffst du auf den einen oder anderen, ne?

07:05 Da triffst du auf den einen oder anderen, der halt auch nicht deine Ansicht teilt. Ja, auch das. Und dann, der ein oder andere wird sich dran zurückerinnern, 2009. Wir haben alle noch kein richtiges iPhone gehabt, hieß es aber so. Ich glaube, Abwrackprämie haben wir jetzt alle genannt, aber es hieß, glaube ich, Umweltprämie, gab es ja diese Verschrottungsprämie. Jetzt wollen wir eine junge Zielgruppe erreichen. Und dann haben wir so leicht angefangen mit, ja, Veranstaltungen auf Facebook zu kommunizieren. Wir sind dann da auf einem Stadtfest und so weiter, weil Facebook, heute sagt man ja Alte-Leute-Portal, darf man ja offiziell nicht so sagen. Aber, das ist übrigens, was mir mal eine Händlerin sagte, also der sagte, der Vater, warum hast du eigentlich meine Freundschaftsanfrage bei Facebook noch nicht angenommen und die 22-jährige Tochter sagte, Papa, wer will denn mit seinem Vater befreundet sein?

07:57 Ja, also das war, das war, wie sich das Ganze entwickelte. Und dann haben wir einfach festgestellt, der Handel sucht andere Lösungen. Also andere Lösungen in dem Sinne, nicht nur eine Street-Promotion durchzuführen, sondern auch Online-Zielgruppen zu erreichen. Und das war der Grund, warum ich dann 2010 mich selbstständig gemacht habe mit der Everyco, die korrekterweise dann auch noch als Gesellschaft für Handels- und Online-Marketing eingetragen werden musste. Ja, ist beim Namen dann immer… Nahliegend. Ja, und dann hat sich das einfach in die Richtung entwickelt, dass wir frühzeitig angefangen haben, den deutschen Automobilhandel in Richtung Online-Marketing, Social-Media-Marketing zu beraten. Und ja, wie es dann kommt, dann machst du halt einen guten Job. Und dann sagt der Händler, ja, aber ihr könnt ja bestimmt auch uns vielleicht mal eine Landingpage bauen.

08:47 Und dann ging das über Webseiten weiter und ja, Google Ads. Und so hat sich das dann einfach… So ging die Reise dann weiter. Also bist du dann quasi vom Promoter in die Selbstständigkeit gerutscht. Im Grunde genommen, wenn man das mal so über fünf, sechs Jahre zusammenfasst, ging das genauso schnell. Ja, also ich liebe das ja, mit so vielen unterschiedlichen Menschen hier im Podcast zu sprechen, weil die Werdegänge so massiv unterschiedlich sind. Zuletzt habe ich mit dem Dennis Schmidt gesprochen und ich sage mal in Kurzform vom Tellerwäscher zum Geschäftsführer. 23 Jahre in einem Unternehmen, von ganz unten als Aushilfe. Hat da irgendwas draußen gemacht und ist da Geschäftsführer und seit Jahren wirklich federführend und hat auch das neue Gebäude mitentwickelt und alles.

09:39 Das ist so total irre, ne? Also wie unterschiedliche Werdegänge sind und finde ich jetzt bei dir auch wieder so schön, so schön wie das Leben dann so ein, so leitet und sehr spannend. Okay. Hätte ja auch niemand gedacht, aber ich finde immer gerade auch das Beispiel, was du gesagt hast, wenn du halt einen guten Job machst, dann hört das Ganze ja auch nicht auf. Also warum soll jemand mit dir aufhören, zusammenzuarbeiten, wenn es doch läuft? Und warum sollst du nicht, wie der Herr, von dem du gerade berichtet hast, nicht einfach auch die Karriereleiter weiter hochgehen? Weil wir haben doch heute alle Möglichkeiten. Genau. Hat sich immer wohl gefühlt und hat immer die Möglichkeiten gehabt. Genau. Okay. Dann wissen wir jetzt schon mal, wer du bist. Das ist schon mal gut. Jetzt wollen wir ja so ein bisschen über dein Unternehmen sprechen hier.

10:24 Und wir haben schon gesagt, das heißt Everyco. Und ihr habt aber eine Lösung, die heißt Kaluschen. Und da wollen wir eigentlich heute darüber sprechen, weil das ja eigentlich so die Essenz jetzt ist aus deinem Unternehmen, was jetzt im Fokus steht. Und sag doch mal ein bisschen in der Kurzform, was macht denn ihr da eigentlich? Die Kurzform ist, dass wir dem Autohandel zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Es ist halt einfach so, wir stellen es immer wieder fest. Über 90 Prozent der Händler sind digital nicht so sichtbar, wie sie sein sollten. Und es gibt so drei Bausteine, zu denen das Ganze gehört. Das ist einmal das Thema Webseite.

11:11 Da verlieren sich viele Nutzer, bevor sie erstmal, ist der erste Schritt. Ja, sie müssen ja erstmal die Webseite finden. Jetzt haben wir heute einen großen Wandel mit dem Thema KI. Das heißt, wir haben jetzt mittlerweile KI-basierte Webseiten, die halt ganz klar einen Fokus haben, um bei KI-Systemen gefunden zu werden. Dann haben wir das Thema mit den Google-Vehicle-Ads, die Zielgruppen genau ausgespielt werden können. Und wir haben das Thema mit den datengetriebenen Social-Media-Kampagnen. Und diese drei Dinge vereinen wir halt in dieser Marke Kaluschen, die ich vor, das ist jetzt auch zehn Jahre her, ungefähr, neun bis zehn Jahre her, die ich einfach eingetragen habe, weil wir gesagt haben, okay, der Handel braucht eine Lösung und mit Kaluschen haben wir sie geschaffen.

11:58 Okay, und die hat jetzt einfach noch ein bisschen Zeit gebraucht, um sich dann sozusagen zu entfalten in voller Blüte. Im Grunde genommen ist das so, also wir haben das Ganze schon mal gespielt, 2018 bis 2020, dann kam Corona, der ein oder andere erinnert sich noch dran. Und wir sind einfach in dem Moment von den Digitalisierungsanfragen der Händler überrannt worden. Und wir haben diese Marke immer wieder bei uns auch gehabt, also die Webseite gab es auch, aber, weißt du, für uns ist es immer so, es geht nicht um Masse, es geht halt einfach immer um Klasse, es geht um Qualität. Und das ist auch der Grund, die Händler, mit denen ich zusammengearbeitet habe, 2009, 2010, als ich mich selbstständig gemacht habe, diese Kunden sind noch da.

12:51 Und das war für mich immer so der Anspruch, ich muss nicht mit irgendeiner Marke, Produkt oder Dienstleistung ganz schnell neue Kunden erreichen. Und deswegen war diese Marke Kaluschen einfach nicht so im Vordergrund. Unsere Kunden kannten die, aber wir haben nicht die Kapazität gehabt, in der Qualität, die wir in den zehn Jahren davor abgeliefert haben, noch viel mehr Kunden aufzunehmen. Und das hat sich jetzt einfach geändert, dass wir gesagt haben, okay, wir haben uns jetzt komplett neu aufgestellt, auch durch das Thema KI, Google Vehicle Ads, dass wir jetzt Prozesse bei uns im Unternehmen haben, dass wir auch dafür sorgen können, dass ein Kunde, der jetzt mit uns zusammenarbeiten möchte, in kürzester Zeit ins Onboarding kommt. Okay, ich frage mal am Anfang ja, ich habe so einen roten Faden, wenn ich nicht nur über Personen, sondern Unternehmen spreche, wo wir erstmal sagen, sowas macht man hier genau.

13:46 Und da versuchen wir jetzt mal entlang zu hangeln, weil ein Teil davon hast du schon erwähnt. Welches Problem löst ihr denn de facto mit Kaluschen für den Autohandel? Also das, was wir lösen, ist die Sichtbarkeit für die Händler und dann hinterher nicht nur das Thema Sichtbarkeit, sondern dass auch Conversions generiert werden, die dann letztendlich auch zu Verkäufen am Point of Sale sorgen. Das ist einfach so. Es gibt viele Spieler auf diesem Markt, die sagen, ich mache das oder ich mache das. Aber wir haben doch heute so eine Multi-Touchpoint-Strategie. Jeder Konsument weiß das doch und wir wissen das noch besser. Es nützt doch nichts, dem Konsumenten einmal zu sagen, ach hier übrigens, das ist meine Webseite.

14:36 Ach hier ist irgendwie eine Fahrzeuganzeige. Ach hier ist irgendwie ein Newsletter. Ich wette sogar, dass wir diese Touchpoint, was wir früher im BWL-Studium gelernt haben, du brauchst sieben, acht, neun Touchpoints im Marketing, durch diese Reizüberflutung, brauchst du heute viel, viel mehr. Stimme ich dazu. Ja, es ist ein ganz kurzer Einschub, weil ich ja auch Marketeer durch und durch bin. Ich sage ganz gerne, es war vor 10, 15 Jahren wesentlich einfacher, eine Marke, eine lokale Marke zu verankern und ins Gedächtnis zu bringen als heute. Du hast so viele Kanäle, die es damals gar nicht gab. Du hast so eine Vielfalt. Das ist schon deutlich schwerer geworden, ja. Ich glaube auch der Punkt, dass sie da bleibt, also im Kopf, dass das extrem herausfordernd ist, weil dadurch, dass du auf so schnelle Weise immer wieder digitale Medien pushen kannst, sorgt halt einfach dafür, dass du, ja, dass einfach immer neue Produkte und Dienstleistungen ja in den Kopf des Konsumenten kommen und du deshalb als Autohaus, um da den Bezug mal zu haben, einfach auch viel schneller und aktiver sein musst, um in dem Moment, wo der Interessent eigentlich ein Käufer wird, im Kopf zu sein.

15:51 Ja, absolut. Also, ihr macht das Thema Sichtbarkeit im Großraum, Marketing, ihr beratet. Ja. Also sowas, muss man da vorauten. Genau, also wir beraten ja nicht nur, sondern wir setzen halt auch um. Okay. Ja, wir haben ja durch die Händler, mit denen wir zusammenarbeiten, viele Daten, die wir zurückgespielt bekommen und wissen deshalb auch, was bei welcher Marke oder auch Unternehmensgröße funktioniert. Es ist halt einfach so, dass ein Standorthändler natürlich ganz anders behandelt werden muss als ein Mehrmarken, Mehrstandorthändler. Und durch die verschiedenen Händler bekommen wir ja die Daten und können dann darauf individuell eingehen. Hm, okay.

16:37 Was bietet ihr mit Kaluschen ganz konkret, du hast ja schon ein paar Sachen genannt, aber das würde ich ganz gerne so ein bisschen nochmal wiederholt haben, ganz konkret an und wem? Also, wem wir das anbieten, ist dem deutschen Autohandel. Okay. Das kann man ganz klar so sagen. Dabei ist es für uns aber auch nicht entscheidend, ob es jetzt ein Einstandorthändler ist oder ein Mehrmarken, Mehrstandorthändler. Das spielt jetzt für uns in dem Sinne keine Rolle. Viel wichtiger ist für uns, dass wir mit Menschen in dem Betrieb sprechen, die etwas entscheiden dürfen und die auch etwas verändern wollen. Weil viele stellen ja immer fest, oh, es geht irgendwie besser oder sie kriegen mit, wie es andere machen, aber eigentlich wollen sie nichts bei sich verändern.

17:27 Ist halt so ein typischer Klassiker. Schon mal gehört. Schon mal gehört, genau. Kennst du auch. Und deswegen muss man das einfach dahingehend einkategorisieren. Es geht ganz klar um den deutschen Autohandel und es geht halt einfach um Entscheider in Autohäusern, die etwas verändern wollen. Was wir denen anbieten, ist erstmal das Thema Status Quo. Weil wir sind nicht per se immer so, dass wir sagen, du musst jetzt alles neu machen. Vielleicht ist das, was gerade unternommen wird, auch gut und richtig. Vielleicht ist es aber auch so, dass nur an zwei, drei Stellschrauben nachgebessert werden muss. Und mein Ziel ist es nicht, hinzugehen und zu sagen, du brauchst jetzt eine neue Webseite, du musst jetzt das ändern, du musst das und so weiter. Sondern wenn doch das, was da gerade funktioniert, nur ein bisschen verbessert werden muss, dann reicht es doch auch manchmal zwei, drei Stellschrauben anzupassen.

18:22 Richtig. Ich glaube, das ist einfach auch ein großer Unterschied aus meiner Erfahrung, was halt unsere bisherigen Kunden an uns schätzen. Weil du arbeitest nicht 10, 15, 20 Jahre mit Menschen zusammen, wenn das nicht funktionieren würde, was wir tun. Richtig. Also ja, bei mir ist das Kopfkino die ganze Zeit an, deswegen ich weiß gar nicht, wie ich das sortieren soll. Weil ich kenne die Problematiken natürlich auch, wenn man mit dem Thema Marketing im Autohandel unterwegs ist. Da ist viel falsche Wahrnehmung, würde ich jetzt mal so sagen. und viel so Blockadehaltung, weil Marketing, ich glaube nicht nur im Autohandel, auch in anderen Branchen, häufig das eher ungeliebte Kind ist und der Vertrieb first.

19:08 Der Vertrieb hat eh keinen Bock auf die bunten Bilder vom Marketing und dann wird auch kein Budget reingeschossen. Ja. Du nickst, ne? Ja, ja, richtig, richtig. Deswegen kommen auch die Autohäuser ja auch nicht wegen eigentlich Marketing-Herausforderungen auf uns zu, sondern sehr oft ist es ja ein Vertriebsproblem. Ein Vertriebsproblem im Sinne von, ich habe zu viele Fahrzeuge von, ich habe zu wenig Personal, ich würde gerne, dass sich meine Fahrzeuge, dass sich die Standtage verändern oder jetzt auch, haben wir ja mitbekommen, dass ein Datendienstleister ja wohl technische Probleme aufgrund eines IT-Sicherheitsvorfalls hat. Das ist ja auch kein Marketing-Problem, warum jetzt 12, 13 Händler auf uns zugekommen sind, sondern das ist ja ein Vertriebsthema.

19:57 Und dann lösen wir sehr oft die Vertriebsthemen mit Marketing-Maßnahmen. Ja, was total sinnvoll ist. Weil, dass ich zu wenig Fahrzeuge verkaufe, liegt meistens am Thema Sichtbarkeit oder halt falsche Einpreisung. Und wenn ich natürlich das Thema Sichtbarkeit verändern kann, habe ich natürlich eine ganz andere Wahrnehmung. Ja. Und dann freut sich der Vertrieb. Ja, natürlich. Es ist immer der Vorlauf von Vertrieb. Es ist halt immer so. Ja, aber viele sind einfach so, ja, wir müssen ein Vertriebsproblem lösen. Nein, wir müssen eigentlich ein Marketing-Problem lösen. Ja, wir sind auf einer Mission. Wir sind eigentlich auf einer Mission, aber jeder kennt ja den Spruch, Marketing gibt das Geld aus, was Vertrieb verdient hat. Ja, ja, die ganzen Vorurteile. Ich weiß, ich weiß. Sag mal, wie seid ihr denn aufgestellt?

20:47 Du spielst jetzt bestimmt darauf an, welche Abteilung wir hier ein bisschen abdecken und was wäre hier bei uns im Team. Ja, so ein kleiner Eindruck. Kleiner Eindruck. Ja, da muss ich immer sagen, da bin ich besonders stolz auf mein Team, denn meine erste Mitarbeiterin, die ich vor elf Jahren eingestellt habe, die ist noch bei uns. Wir haben ja am Anfang SEO gemacht. Mittlerweile, die letzten drei Jahre, hat sie sich zur Geo-Expertin weiterentwickelt. Wir haben hier ein Content-Team, die in kürzester Zeit Landingpages bestücken können, Webseiten neu erstellen können. Ich meine, du weißt es, wurde jetzt auf LinkedIn auch gefeiert. Wir haben eine Webseite für den Autos in kürzester Zeit fertiggestellt. Dann ist es so, dass wir hier ein Social-Media-Team haben, was vor Ort beim Kunden ist, was Videos dreht, wo wir Social-Media-Accounts betreuen.

21:39 Wir haben hier zwei Mitarbeiter, die sitzen aber nicht bei uns in Deutschland, weil die vorher bei oder für Google Direktkampagnen umgesetzt haben. Das heißt, auch hier haben wir direktes Know-how von Mitarbeitern. Und ja, letztendlich haben wir hier ein 15-köpfiges Expertenteam mit mir 15, weil ich gehöre ja nun auch dazu, 15-köpfiges Expertenteam, die in der Tat den ganzen Tag nichts anderes machen, als den Autohandel zu betreuen. Und einfach ein eingespieltes Team sind. Ja, ich bin derjenige, der ganz oft vorausgeht. Ich habe eine Mitarbeiterin, die sich dann ums Onboarding kümmert, die hier das Ganze mit koordiniert.

22:25 Ja, und so kriegen wir es halt hin, dass wir die meisten Anfragen innerhalb von 48 Stunden einfach beantwortet und umgesetzt kriegen. Ich weiß, wie wichtig das tiefe Wissen für den Autohandel ist, weil die Branche ist maximal reguliert. Du bist auch schnell mit Abmahnung und Co. dabei. Und ich erlebe das halt auch immer wieder bei Kunden von mir, die, ich arbeite ja auch für den Handel, wie auch für Dienstleister, aber gerade jetzt im Handel, die mit, ich sag mal, wenn ich jetzt sage, irgendwelche Agenturen, soll das nicht böse sein, aber Agenturen, die keine Fachexpertise im Autohandel haben. Das meine ich mit irgendwelche. Und das ist halt echt immer, das tut mir schon beinahe weh zu sehen, weil das ist da normalerweise immer schon passiert, dass eine Abmahnung gekommen ist und dass eigentlich die nächste Abmahnung richtig teuer wird und dennoch nicht daraus gelernt wird.

23:17 Und wenn dann auch zum Teil Website-Relaunches anstehen, dann kommt häufig ein Angebot, was ja nicht einfach nur die Seite überarbeiten ist, sondern dann noch ein Posten, Entwicklung der API für die Anzeige von Gebrauchtwagen. Muss dann entwickelt werden. Das ist halt wenig sinnvoll, wenn es Agenturen gibt, die das alles schon gelöst haben. Ich meine, ihr seid, muss man auch fairerweise sagen oder fair enough, es gibt auch andere, die das können, aber es ist halt immer eine gute Idee. Ich empfehle immer, sucht euch eine Agentur aus oder sucht euch ein Beratungsunternehmen aus, die Know-how in eurer Branche haben. Das wirst du auch kennen. Ja, also es ist auch absolut wichtig. Ich meine, du hast das Thema Abmahnung gerade angesprochen. Wir kennen das Thema mit der Deutschen Umwelthilfe, aber es ist ja nicht nur da.

24:06 Das böse Wort gesagt. Das böse Wort, genau. Die Interessenvertretung der Umwelt könnten wir ja auch sehr weit ausgelegt. Sehr weit ausgelegt, genau. Nee, es geht ja aber nicht nur um das Thema jetzt fehlende Verbrauchsangeben, sondern wir haben ja auch das Thema einfach mit Wettbewerbsrecht. Ja, also du hast ja auch im Impressum bestimmte Sachen, die du einfach angeben musst. Du hast bei Finanzierungs- und Leasinggeraten bestimmte Dinge, die du halt einfach kennzeichnen musst. Und ich muss auch ganz klar sagen, also ich gehe jetzt hier auch nicht hin und mache irgendwie eine Webseite für irgendwie eine Eisdiele oder für ein Restaurant, weil ich da halt einfach auch, ich kann das einfach, ich muss einfach sagen, ich kann das einfach nicht. Ich kenne mich da auch nicht drin aus. Deswegen möchte ich das auch nicht machen.

24:52 Deswegen ist da immer so mein Tipp, gerade wenn ich vielleicht mal über den Tellerrand als Autohändler gucken möchte, sollte ich mir zumindest mal eine Expertise reinholen in Form von einem Partner, der schon mal Webseiten im Autohandel gemacht hat. Und das ist so ein bisschen das, was ich auch immer ankreide, dass man der Meinung ist, ja, es geht irgendwie billiger, es geht irgendwie schneller und so weiter. Es wird dadurch weder besser, noch habe ich langfristig damit wirklich einen Erfolg. Und auch das Thema, was du ansprachst mit Schnittstellen und so weiter, es ist ja auch so, wir machen es ganz oft so, dass wir mit unseren Kunden auch dann die Angebote detailliert durchsprechen.

25:39 Und bei uns gibt es keinen Punkt jetzt Entwicklung, Schnittstelle und so weiter. Und spätestens, wenn solche Punkte auf einem Angebot drauf sind, sollte der Autohandel einfach auch mal hellhörig werden weil ein Experte sollte das halt einfach standardmäßig im Portfolio haben. Ja, sollte. Lass mich dir sagen, das entspricht nicht der Realität. Fallen gerade mit Sicherheit ein, zwei, drei Projekte, von denen ich weiß, die irgendwo am Markt gerade in Umsetzung sind, ein, wo das halt genauso ist, wie du gesagt hast, wie es nicht sein sollte. Aber muss ja letztendlich jeder Unternehmer, jedes Unternehmen dann nachher wieder selber entscheiden. Definitiv. Also ich meine, dafür ist der Unternehmer Unternehmer, damit er selbst entscheiden kann, was er halt unternimmt. Deswegen, ich möchte den ja auch gar nicht verurteilen, wenn er sich für jemanden entscheidet, der nicht Experte ist.

26:28 Aber ich möchte auch nicht, dass er hinterher bei mir jammern kommt. Also wir haben das auch, also wir haben auch Interessenten, die dann auf uns zukommen, die dann sagen, ja, ich habe vor drei Monaten erst meine Webseite neu gemacht und dann stellen wir so eigentlich fest, oh wow, also die sieht nicht mal so aus, als wenn die vor drei Jahren gemacht wurde. Das fällt denen dann ganz oft erst im Nachgang ein. Deswegen auch hier einfach mal eine zweite oder dritte Meinung einholen. Das schadet einfach nicht. Ja, also und kostet normalerweise auch nicht viel. Kostet auch nicht viel. Ja, klar, dass da ein Experte ist, der mal über ein Angebot schaut oder der einfach mal sagt, okay, hast du an die und die Sachen gedacht, ist im Nachgang halt sehr oft günstiger, als wenn man einmal die falsche Entscheidung trifft.

27:13 Richtig. Da komme ich ja gelegentlich auch ins Spiel, weil ich ja Unternehmen halt auch berate und von vornherein halt schaue, dass wir nicht in solche Lücken laufen und das ja dann so gewiss so meine Beratungsleistung, die das dann direkt schon so ein bisschen framet, damit da nicht solche Lücken kommen. Ich weiß, du bist ja viel im deutschen Autohandel bei vielen Händlern. Du bist viel persönlich unterwegs und suchst ja auch die Nähe zu den Autohäusern und zu den Unternehmern. Deswegen interessiert mich das jetzt von dir auch total so mit Blick auf die deutsche Autobranche. Welche Herausforderungschancen siehst du für den Autohandel aktuell? Das ist natürlich jetzt ein Riesenthema. Vielleicht erst mal offene Frage.

27:59 Offene Frage, okay. Jetzt kannst du erst mal, ich wollte es so ein bisschen beschränken, aber das lasse ich einfach. Ich sehe momentan sehr, sehr viele Chancen aus folgenden Aspekten. Es verändert sich gerade wahnsinnig viel. Also nicht nur das Thema Elektromobilität oder was das Thema Fahrsicherheitssysteme betrifft. Jetzt ist der Spritpreis relativ hoch. Dann sprechen wir nicht über vielleicht nur Elektromobilität. Wir sprechen auch über Hybrid. Dann sprechen wir über neue Absatzkanäle. Das heißt zum Beispiel über Google Vehicle Ads oder noch mehr Lead-Generierung über Social Media. Es ist so viel Bewegung gerade im Handel wie seit Jahren nicht.

28:45 weil aber auch viele Player Möglichkeiten sehen, Geschäft zu generieren. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Ich meine, wir machen das ja auch alle nicht, weil wir ein eingetragener Verein sind. Muss man auch ganz klar sagen. Ihr seid gar nicht der Arbeiter am Samariterbund. Nein, das sind wir nicht. Nein. Ich glaube, ich habe den falschen Termin hier. Da bin ich froh, dass du es am Anfang richtig eingedeutet hast. Aber das ist genau der Punkt. Es lässt sich einfach eine Menge gerade gestalten. Und wir kriegen es auch mit. Es gibt viele Veränderungen in Standorten, in Hersteller- und Händlerstrukturen. Also es gibt viele Händler, die wollen gestalten. Und es gibt viele Anbieter, wie jetzt nehme ich mal einfach Google mit den Vehicle Ads, die lassen auch Möglichkeiten zu, dass der Handel gestaltet.

29:35 Jetzt ist es dann immer nur der Punkt, gehe ich diese Gestaltungswege mit und informiere ich mich. Ich war jetzt ja ein paar Mal auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs. Und das finde ich immer ein bisschen schade, weil du triffst sehr oft die gleichen Menschen. Wenn ich aber sehe, dass der Autohandel ja viel breiter ist von den Marken, von den Personen, denke ich mir, okay, entweder habt ihr es nicht nötig oder ihr seid in ein paar Jahren abgehängt. Und ich würde mir einfach, wenn ich heute Händler wäre und noch nicht aktiv auf Veranstaltungen gehe oder jetzt sage ich mal, klar, Händler, Arbeitskreise und so weiter, aber mir einfach mal zwei, drei Veranstaltungen rausnehmen und dort mit Händlern in Austausch gehen. Denn viele denken ja immer, wow, ich muss das Rad neu erfinden.

30:24 Das Rad ist eigentlich schon so oft neu erfunden worden. Selbst wenn wir jetzt gerade über KI-Systeme und so weiter sprechen, ist es für viele alles wahnsinnig neu. Aber wir nutzen das zum Beispiel seit drei Jahren. Wenn du auf den Veranstaltungen jetzt bist, das Thema KI ist jetzt nicht irgendwas Gehyptes, sondern das ist einfach da. Es ist da, es ist aber auch im Hype. Ja, es ist im Hype. Aber es ist keine Blase. Also es ist ja, es ist ja, Danke, ja. Es ist, guck mal, vielleicht da einfach mal, um das abzuschließen. Wir haben ein Auswertungssystem, wo wir dem Handel zeigen können, wie viele Nutzer über ChatGPT, Perplexity, Gemini auf die Webseite des Händlers gekommen sind, wonach der Nutzer auch in Gemini gesucht hat und ob der dann hinterher einen Anruf getätigt hat oder ein Formular ausgefüllt hat.

31:17 Wenn du irgendwie nur eine Blase hast oder so, dann funktioniert das halt einfach nicht. Und das ist das, was ich mit Gestaltungsmöglichkeiten meine. Es gibt immer mehr Händler, die diese KI-Systeme, jetzt um das als ein Beispiel zu nehmen, nutzen, weil sie verstehen, das geht nicht weg. Also das ist ja wie eine E-Mail oder das Internet, das verschwindet ja auch nicht. Und deswegen einfach so ein bisschen auch mein Appell, nutzt das doch irgendwie. Also ihr habt die Möglichkeit, jetzt viel zu gestalten, also gestaltet doch einfach mit. Total. Und der Hinweis, auf Events zu gehen und nicht nur irgendwie Händler-RFA-Gruppen, die vielleicht ein bisschen kleiner sind, so auf größere Events zu gehen, in Austausch mit, häufig ist es ja so, dass auf der Bühne ja Vorträge sind, wo entweder auch ein Händler vorträgt oder ein Händler der Case ist.

32:05 Und ich sehe es halt immer wieder, dass danach Gespräche entstehen und der Händler, der auch vorgetragen hat, total Bock hat, das seinen Kollegen zu erzählen. Das ist, ich weiß gar nicht, ob es in anderen Branchen so üblich ist, aber das finde ich eine sehr partnerschaftliche und tolle Atmosphäre, wenn diese Gespräche entstehen, weil da nicht dieses so, ja, ich habe das jetzt grob auf der Bühne erzählt, aber dir, Mitbewerber, erzähle ich das nicht. Das ist ja überhaupt nicht so. Und das ist ja auch wieder, ich sage immer gern, die deutsche Auto-Handelsblase, die ist echt groß und gleichzeitig so familiär. Ja, also das ist genau das, was ich jetzt auch mitbekommen habe bei den Vorträgen, die ich mir auch selbst angehört habe. War es in der Tat so, dass danach Händler auf den Redner, was halt einfach ein Händler war, auch zugegangen sind und haben gesagt, wie habt ihr das gemacht?

32:55 Wie habt ihr das Problem gelöst? Und so weiter. Und dann war das auch noch so eine Art Dankbarkeit von dem Redner, weil er einfach gesagt hat, wow, ich wusste gar nicht, dass euch das so interessiert und die Problemstellung, die dahinter ist, ich nehme das für meine nächsten Vorträge mit rein. Weil nur so, also ich, wie du sagst, es geht nicht darum, irgendjemanden zu belehren, sondern auch gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren, weil jeder hat irgendwie was anderes ausprobiert und deswegen, das ist gerade so ein, auch Miteinander und nicht Gegeneinander, wie es auch schon mal war. Das ist ja auch was, was ich bei dir und bei euch in dem Team so schätze, wir kennen uns halt schon lange, dass ihr ja auch Menschen seid, die ja einfach gerne sprechen, die auch einfach, nee, hier rechts unten erstmal unterschreiben und dann rede ich weiter so ungefähr.

33:43 Bitte werfen Sie eine Münze ein. Wer war es? Happe Kerkeling. Bitte werfen Sie eine Münze ein. Ja, genau. Das ist ja bei euch einfach nicht so. Mit euch kann man ja einfach entspannt sprechen und dann schon mal so ein Gefühl dafür kriegen oder vielleicht auch ein bisschen Wissen bekommen und dann schauen, wie geht es weiter. Ja, das ist aber genau der Punkt, Tim, weil ich auch immer gesagt habe, ich möchte gar nicht mit jedem zusammenarbeiten. Okay, jetzt schalten ein paar Leute raus. Nein, die bleiben dabei, bleiben wir dabei. Nein, aber schau mal, es ist doch, es ist doch, es ist doch einfach eine Philosophie-Frage. Ich sagte ja vorhin schon, wir haben Lust, mit Händlern was zu gestalten, die auch was verändern wollen. Und lieber investiere ich doch mal einfach eine halbe Stunde in dem Gespräch und stelle fest, das passt oder das passt nicht. Was nützt es mir denn, wenn da rechts unten einer unterschreibt und wir beide irgendwie nicht klarkommen?

34:32 Ja, also ich hatte ja vor 14 Tagen ein Webinar zum Thema Google Vehicle Ads und dann rief mich ein Händler an, das war nach 18 Uhr. Mit dem habe ich dann einfach noch mal 45 Minuten telefoniert. Und dann habe ich ihm aber auch hinterher einfach die Frage gestellt, wollen wir das jetzt? Also willst du das mit uns umsetzen oder willst du dir jemanden anderen suchen? Wie war die Antwort? Nee, ich mache das. Also, okay, ich kenne andere Geschichten. Ja, aber es ist einfach so gewesen, er stellte mir in dem Gespräch noch zwei Fragen, er stellte noch drei Fragen, muss ich dazu fairerweise sagen. Zwei Fragen konnte ich ihn einfach mit meiner Kompetenz beantworten und die dritte Frage war halt einfach eine Preispunktfrage, wie halt ein Autohändler ist, ob da noch was am Preis geht.

35:18 Und da habe ich gesagt, nein, da geht nichts, das ist ein Preis und der bleibt halt einfach, ohne jetzt auch den Preis zu nennen. Und dann hat er gesagt, alles klar, das war so eine klare, verbindliche Antwort, A, zu seinen zwei Marketingthemen und zum Preisthema, dass ich einfach für mich festgestellt habe, wow, mit dem fühle ich mich wohl, Sonst hätte ich ihn ja zum Schluss gar nicht gefragt, wollen wir das jetzt umsetzen oder nicht. Und er hat auch verstanden, wie das bei uns funktioniert. Dann habe ich ihm am nächsten Tag eine E-Mail geschickt, wer sich mit dem Onboarding mit ihm auseinandersetzt. Und ja, jetzt haben wir seine Vehicle-Ads halt einfach schon online. Und das ist das, was ich meine, wo du auch sagtest, es kommt nicht immer auf die Unterschrift drauf an, es kommt halt auch so ein bisschen auf dieses Menschliche drauf an, was ja bei vielen einfach untergeht. Ja, das ist in der heutigen Zeit leider so.

36:05 Und okay, also ich halte fest, du siehst viele Chancen für den Handel. Und ich glaube auch, dass viele Händler da draußen noch viele Chancen wahrnehmen sollten, weil die Zeiten sind anspruchsvoll, definitiv. Und es gibt, hauptsächlich muss man ja sagen, fairerweise große Autohandelsgruppen, die da auch führend sind, weil die einfach, die haben Marketing-Teams mit 17 Leuten und was weiß ich nicht. Da ist natürlich schon eine Menge Manpower, Know-how da. Wobei, sind auch nicht immer inhaltlich die besten Lösungen, muss man auch sagen. Aber wir sind auf einem guten Wege. Aber es gibt halt viele Häuser, die haben nicht so große Teams und die will ich ja auch permanent ermuntern. Macht weiter. Und ihr habt da eine Menge Chancen, auch in herausfordernden Zeiten.

36:51 Vielleicht da auch nochmal zu den großen Teams in diesen größeren Autohausgruppen. Auch hier ist es so, dass wir ganz oft gefragt werden, könnt ihr da mal drüber schauen. Also es ist jetzt egal, ob das jetzt die Webseite ist, Vehikel, manchmal sind es auch nur einfach Newsletter, ob die CTAs an der richtigen Stelle sind und ob man da noch was optimieren kann. Also auch so beginnt ja ganz oft das Thema Zusammenarbeit, dass es einfach mal heißt, schaut mal, ist das sinnvoll, wie wir das machen? Ja. Oder können wir das nicht anders machen? Ja. Ja, cool. Also, ich habe jetzt wieder eine Menge gelernt. In Klammern, ich musste es nicht lernen, weil ich die kenne. Aber es war mir mal wichtig, das nochmal so ein bisschen zu beleuchten, dass wir da mal in einer entspannter Atmosphäre darüber sprechen können und du einfach mal eure Firma mal vorstellen kannst, was ihr da so treibt und wofür das eigentlich gut ist.

37:48 Ja, vielen Dank, Tim. Also es hat jetzt einfach auch viel zu lange gedauert, muss ich jetzt auch einfach mal zugeben. Musst du selber zugeben, ne? Muss ich zugeben. Wir sprachen schon gelegentlich drüber. Es ist nicht so, dass du nicht schon mal gefragt hast, ob wir das machen, aber ja, manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden, Tim. So ist es ab und zu im Leben. Okay, gut, dann sind wir weitgehend durch und der Klassiker, die Abschlussfrage. Und das ist wirklich in der Tat lustig, weil, wie ihr alle wisst, ich bin ja noch nicht so aus dem E-Auto-Lager. Das ist vielleicht nett formuliert. Benjamin aber schon lange Tesla-Fahrer und liebt sein Auto und die Antriebsart. Ja, Moment.

38:33 Moment, wir müssen mal ein bisschen einhalten. Aber liebt die Antriebsart. Also ich liebe die Antriebsart. 2018 habe ich mich dazu entschlossen, elektrisch zu fahren. Und das Thema Qualität brauchen wir hier nicht drüber sprechen. Also das Thema Qualität ist nicht vergleichbar mit anderen Marken. Okay, alles klar. Aber ich liebe das Thema E-Antrieb. Das ist aber auch grundsätzlich, die Marke spielt ja keine Rolle. Ich bin ein großer E-Mobilitäts-Fan. Das ist einfach so. Dann ist die Frage, du kennst sie. Wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto? Ja. Steigst ein oder, ich sage immer ganz gerne, weil es naheliegend, du bist irgendwo oder zu Hause, machst die App auf, rufst dir einen Wagen, der kommt vorgefahren ohne Fahrer, du steigst hinten ein, der weiß schon, wo du hin willst, machst die Zeitung auf oder telefonierst und steigst wieder auf, aus, wo du angekommen bist.

39:26 In Deutschland. In Deutschland. Genau. Ich habe schon die wildesten Antworten mit jeder Ausrede. Okay. 20,35. Ich nagel mich da mal komplett auf den Datum fest. Boah, endlich die Zahl sagt, ja. Einfach aus folgendem Grund. Ich kenne das ja von Tesla. Ich weiß, dass es bei Mercedes so ein Level 3 Plus ja in dem Sinne gibt. Jetzt ist es, ich wohne jetzt in Niederlanden auch zugelassen worden. Ja, ja. Und bei Tesla ist es jetzt so, dass es ja in der Eifel so Teststrecken entsprechend gibt. Also es ist auch relativ. Ist das die Nordschleife? Nee, ist nicht die Nordschleife. Ich bin aber noch, was den Case, den du jetzt formuliert hast, ist ja nicht eine vordefinierte Strecke oder irgendwas mit Karten kategorisiert ist und so weiter.

40:16 Und ich weiß das einfach aus der Erfahrung, dass wenn die Kameras schmutzig sind beim Tesla, hat der auch immer wieder Probleme. Und du sprachst ja wirklich davon, komplett vollautonom, einfach durch Deutschland. Das heißt, ich kann von meiner Haustür sagen, ich möchte jetzt nach Cuxhaven fahren, dann möchte ich nach Berlin fahren, gerne noch Nürnberg, München und über Saarland vielleicht wieder zu Hause. Und da sage ich einfach 2035. Okay. Dankeschön. Ich hab zu danken, Tim. Hat mir sehr viel Freude gemacht. Haben wir den Podcast für heute im Kasten und es hat mir total viel Spaß gemacht. Ich hoffe, es war nicht zu sehr Marketing-Sprech, aber ich glaube, wir haben uns, glaube ich, ganz gut geschlagen, dass uns jeder folgen kann. Und ja, danke für die Offenheit, für die tolle Geschichte und die Philosophie, die ihr hier tragt, dass du das mal ein bisschen erzählt hast.

41:05 Ja, ich würde sagen, ich sage schon mal bis zum nächsten Mal. Ich freue mich auf die nächsten Folgen, die schon grob vorgeplant sind. Die werden auch alle sehr spannend und sage Tschüss, macht's gut da draußen und die Verabschiedung lasse ich immer meinem Gast da noch offen. Ja, ich hoffe, ihr habt viel Spaß gehabt, habt Freude daran gehabt, habt ein paar Informationen bekommen und ich kann euch eins garantieren, zehn Jahre dauert das nicht wieder, bis ich bei Tim im Podcast bin. Macht's gut. Tschüss. Ciao. Macht's gut.