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Benzingespräche · Folge 185 · · 44 Min

Fabien Rossetti von Rossetti Coaching & Consulting GmbH

Cover des Podcasts Benzingespräche

Fabien Rossetti

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Worum es geht

Unternehmensspecial mit RCC: Prozessoptimierungen wie ein Schweizer Uhrwerk In dieser Folge tauche ich gemeinsam mit Fabian Rosetti von RCC tief in die Welt der Prozessoptimierung für Autohäuser ein. Wir sprechen darüber, warum viele Betriebe auf einer wahren Schatzkiste sitzen und wie die Hauptschlagader im Unternehmen der Schlüssel zu mehr Effizienz, Kosteneinsparungen und Zukunftsfähigkeit wird. Fabian teilt praxisnahe Einblicke, warum lokale Optimierungen oft in Sackgassen führen und wie Prinzipien aus der Industrie – wie der One Piece Flow – echten Mehrwert im Autohaus schaffen. Ich hinterfrage, wie sich Branchenwissen übertragen lässt und warum Begeisterung für Veränderung heute wichtiger ist denn je. Wenn du wissen willst, wie dein Autohaus reibungslos wie ein Schweizer Uhrwerk laufen kann, ist diese Episode Pflichtprogramm. Vernetzen: Instagram: https://www.instagram.com/fabien.rossetti?igsh=MTI5NHFmeTh0eTFiYQ== LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/fabien-rossetti/ Wissensbooklet zu Eurer Schatzkiste: https://rcc-automotive.ch/#leitfaden Webseite: https://r-c-c.ch/

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00:00 Benzingespräche. Der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinung zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content Creator und freier Automarketingberater. Herzlich willkommen zurück in meinem Podcast Benzingespräche und heute haben wir endlich auch mal wieder ein Unternehmensspecial. So mit Blick auf die Website unseres heutigen Gastes wird sicher spannend, denn dort steht, so reibungslos und zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Worum es dabei geht, wird uns in diesem Talk der Inhaber und der Geschäftsführer von RCC und zwar Rossetti Coaching und Consulting GmbH verraten, der liebe Fabian Rossetti.

01:16 Hallo Fabian! Hallo Tim, ich grüße dich aus der Schweiz. Aus der Schweiz, das freut mich, eine quasi eine Long-Distance-Aufnahme hier, außereuropäisch. Aber sicher doch. Ah, das ist sehr lustig, dass du auch jetzt gerade so antwortest. Wir haben gerade im Vorfeld ja schon ein paar Minütchen gesprochen und da hattest du irgendwas am Rande deiner Mitarbeiterin gesagt. Ich habe wenig verstanden, so ein bisschen, aber das war sehr, sehr Schweizer. Das ist so. Ich wollte dich fragen, hast du was verstanden? Ja, irgendwas auf der Website, auf die Website? Ja, siehste, siehste, bist schon halb Schweizer. Ja, geil. Ja, das ist natürlich eine schöne Analogie mit dem Schweizer Uhrwerk, das gefällt mir.

02:06 Absolut. Und ja, es beschreibt eigentlich sehr schön und bildlich, was wir tun. Ein Unternehmen reibungslos verzahnen, damit es zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert. Mit Swiss Quality. Mit Swiss Quality. Ja, wir haben uns neulich in Würzburg beim Remarketing Day kennengelernt. Genau. Und ja, da kam ich das erste Mal so mit diesem Pitch, mit diesem Schweizer Uhrwerk in Kontakt und dann sind wir in Kontakt geblieben. Und dann las ich das nochmal auf deiner Website und ich fand das ein ganz schöner Aufhänger erstmal. Und da wollen wir ja natürlich auch noch drüber sprechen, aber bevor wir inhaltlich so auf das eingehen, worum es so bei deiner Unternehmung geht.

02:52 Ich möchte erstmal wissen, wer bist denn du eigentlich und wie bist du da hingekommen, wo du heute bist? Ja, sehr gerne. Ja, eben, wie schon gesagt, mein Name Fabien Rossetti, Inhaber der Firma RCC. Und ja, wie bin ich hier hingekommen, das frage ich mich manchmal auch, aber so spielt das Leben, oder? Vielleicht da vom Schulischen her mal die Mittelschule besucht, danach noch nicht genau gewusst, was ich machen soll. Habe dann eine verkürzte Bankenlehre gemacht für Mittelschulabsolventen. Bin also Banker. Ach so. Genau, habe dann Wirtschaft studiert an der Uni Zürich.

03:39 Aber nach dem Studium wollte ich mal was Richtiges tun, wo man was anfassen kann. Und bin dann in die Industrie zu ABB. Das ist ein grosser schweizerisch-schwedischer Technologiekonzern, 140'000 Mitarbeiter. War da in einem Global Trainee-Programm und war direkt dem CEO der ganzen Gruppe angehängt. Und das war super spannend. Durfte da verschiedene Stationen durchlaufen. Eine unter anderem habe ich in China gelebt und gearbeitet. Ich habe sonst auf der ganzen Welt unterwegs gewesen für ABB. Habe in der Schweiz, in Zürich selbst, eine Fabrik, Greenfield, aufbauen dürfen.

04:31 Wow. Und kam dort das erste Mal mit diesem Thema Prozesse und Abläufe in Berührung. Und irgendwie habe ich das nicht mehr losbekommen. Das ist ein Fluch. Das ist ein Fluch. Ich habe es nicht mehr losbekommen. Ich habe alles nur noch aus dieser Brille und aus dieser Optik gesehen. Und ja, war dann nach China wieder zurück in die Schweiz und habe dort die Finanzen geleitet von einer grossen ABB-Einheit. Und dort war es auch wieder spannend, oder? In den Finanzen bist du am Schluss des gesamten Geschäftsprozesses einer Unternehmung. Und alles, was bis dahin nicht funktioniert hat, spätestens in den Finanzen, poppt es auf mit ausstehenden Debitoren, Qualitätsverlusten etc.

05:16 Und ich wollte da den Ursprüngen auf den Grund gehen. Bin die ganze Prozessketten abgelaufen. Und habe gesehen, wow, da gibt es so viel Schmerz, so viel Missverständnis, so viel Stress. Da musst du was tun. Habe dann ein Konzept entwickelt, wie man ganze Firmen optimiert. Habe das der ABB verkauft. Die haben das gekauft, inklusive mir. Dann habe ich das intern dort gemacht. Bin dann raus. Bin noch in eine Beratungsfirma, um noch mehr Firmen kennenlernen zu dürfen. Und vor acht Jahren mich dann selbstständig gemacht, weil ich gemerkt habe, weisst du was? Das kannst du alleine besser. Ja, ich fühle das so ein bisschen. Ich bin schon sehr, sehr lange selbstständig.

06:05 Aber man ist ja nicht selbstständig so irgendwie auf die Welt gekommen und nicht aus der Schule raus. selten, also seltenst. Selten, ja. Und das ist halt so eine Entwicklung. Und ja, das ist schon sehr spannend. Ja, dann hast du dich dann selbstständig gemacht und gesagt, so, jetzt baust du das mal so auf, wie du der Meinung bist, dass das richtig funktioniert. Absolut. Absolut, genau. Ja. Ach, cool. Ja, auch spannend, dass du eine Zeit lang schon in China warst und in so einem großen Konzern auch da relativ zentral halt Funktionen hattest. Und da kommst du ja auch zwangsläufig mit dem ganzen Thema Prozesse und Co. natürlich in Verbindung. Und ich musste ganz am Anfang, wo du sagtest, du hast mal Benka gelernt, sagte ich so, na klar, was soll denn der Schweizer auch erstmal lernen nach der Schule, oder?

06:56 Natürlich, natürlich. Es gibt gar keine andere Berufslehre in der Schweiz. Ist das die weiterführende Schule auf der Benka-Schule, oder? Ja, genau, für jeden Schweizer. Nein, natürlich. Das war wirklich kompletter Zufall. Meine Patentante hat mir empfohlen, bevor dem Studieren mal noch was Richtiges zu tun. Und ich bin ihr eigentlich dankbar für diesen Hinweis, weil ich habe dort gelernt, was ich nicht will im Leben. Alles klar. Und eben, ich will etwas Hands-on machen, was Hands-ärmeliges. Deshalb bin ich dann auch in die Industrie. Und auch dort habe ich dann wieder gelernt, was ich viel mehr möchte, ist in den Mittelstand. Das macht noch viel mehr Spass.

07:42 Ich denke, wir kommen da sicher im weiteren Verlauf auch noch dazu, dass ich ja jetzt eigentlich nur noch im Mittelstand unterwegs bin. Aber eben, ich habe sehr viel gelernt, sehr viel mitnehmen dürfen. Ja, und vielleicht für deine Zuhörer und Zuhörerinnen, die Prozesse bei den grossen Firmen sind nicht besser als bei den kleinen. Nur so by the way. Schon mal gut gespoilert.

08:11 Ja, herrlich. Ja, bevor wir, mir liegt gerade noch auf der Zunge, ich bin damals mehr oder weniger von der Schule geflogen und mein ältester Bruder hatte einen Bekannten, der eine Marketingagentur hatte. Schwupp, das war mein Werdegang, mein Einstieg.

08:27 Aber kommen wir doch jetzt erstmal, jetzt kommen wir mal auf dein Unternehmen, auf die Coaching & Consulting, auf die RCC, auf die Rosetti Coaching & Consulting zu sprechen. Ich fange da immer erstmal so ganz plakativ an, was ist denn so euer Elevator Pitch? Ja, wir haben uns spezialisiert, die Geschäftsprozesse in mittelständischen Unternehmen, unter anderem eben auch Autohäusern und Garagen, end-to-end. Das heisst, über alle Abteilungen und Schnittstellen hinweg radikal zu vereinfachen, um unseren Kunden so sehr viel Zeit, Geld und auch Nerven zu sparen.

09:14 Das ist vielleicht so die Kurzversion und dann, ja, was kommt dabei raus? Also wir sprechen da immer, je nach Unternehmensgrösse, von sechs- bis siebenstelligen Kosteneinsparungen jährlich. Wir sprechen von Arbeitseffizienzsteigerung über das gesamte Unternehmen von 30%. Wir sprechen von Durchlaufzeitverkürzungen im Schnitt um 50%. Was dann natürlich wieder bedeutet, da kannst du schneller oder Standzeiten runter etc. Und dementsprechend auch mehr Umsatz generieren. Also es ist nicht im Sinne von, dass wir da einfach Prozesse neu malen, dass sie schöner aussehen, sondern wirklich immer mit Impact. Und da siehst du vielleicht auch, und da sage ich immer, Autohäuser sitzen förmlich auf einer Schatzkiste und wissen nicht, dass der Schlüssel dazu diese End-to-End-Geschäftsprozessoptimierung ist.

10:14 Wir kommen sicher noch im Detail darauf, zu sprechen, was damit gemeint ist. Aber eben, ihr sitzt da draussen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, auf einer Schatzkiste. Und da vielleicht auch nochmal Spoiler-Alarm. Wir haben ein Wissens-Booklet, das wir dann am Schluss dieses Podcasts sicher nochmals promoten. Ja, ganz genau. Du bist jetzt gerade schon aus dem Elevator-Pitch, bist du schon so ein bisschen rübergegangen in die Problematiken, die Unternehmen haben und wo ihr da so ansetzt. Und du hast gerade ein paar Sachen genannt. Auf eurer Website habt ihr auch relativ viele Testimonials, die halt so berichten, was da halt so geschehen ist. Und da sagst du ja, dass Unternehmen so oder Autohäuser und Co. so auf der Schatzkiste sitzen.

11:04 Die haben eigentlich alles da. Ihr habt ein schönes Bild auch auf der Website mit dieser Matrix, mit den Prozessen, wo alles durcheinander gemalt ist und wo nachher das halt sehr linear ist. Das fällt mir ganz gut. Weil das auch, es ist ja nun mal auch einfach ein komplexes Thema. So einfach ist es dann genauso komplex wiederum. Lass uns mal vielleicht so den Autohandel ein bisschen stärker adressieren. Welches Problem geht ihr da an in den Autohäusern? Und ich intoniere schon mal so eigentlich so die nächste Frage auch so ein bisschen mit. Was bietet ihr da konkret? Welche Lösung? Wie geht ihr da ran? Ja, ja. Vielleicht nochmal vorgängig. Also eben im Sinne von, wo du gefragt hast, was für Probleme lösen wir im Autohandel.

11:53 Da arbeite ich gerne immer ein bisschen mit Bildern, weil das Thema komplex ist und weil es in meiner Branche mit meinen Produkten und Lösungen, die ich anbiete, eben verwehrt ist, dass ich dem Kunden sagen kann, du sitz doch da mal rein und mach eine Probefahrt. Dementsprechend spreche ich da gerne mit Bildern. Wenn es jetzt um die Herausforderungen und Probleme geht, mal zuerst einfach, stell dir vor, du hast deine Abteilungen und Teams in einem Autohaus, in einer Garage. Von Einkauf, Hereinnahme, Werkstatt, Verkauf, Aftersales. Und stell dir vor, zwischen diesen Abteilungen und Teams sind Wände.

12:45 Die sind fünf Meter hoch und zehn Meter lang. So. Und haben keine Tür. Okay, das ist schlecht. Und jetzt kommt da so ein Auftrag. Der kommt da beim Einkauf zum Beispiel, kommt da was rein, kann auch in der Werkstatt sein, egal. Aber jedenfalls stell dir diesen Auftrag vor, dass irgendein Paket sozusagen mit Informationen, was zu tun ist, etc. Dann machst du deine Arbeit, oder? Und danach, wenn du fertig bist, nimmst du dieses ganze Paket und schmeisst dieses über diese Mauer. Ja, die ist doch fünf Meter hoch. Dementsprechend, was kann so passieren?

13:30 Ja gut, etwas fällt wieder zurück, etwas bleibt oben hängen und irgendein Teil fällt auf der anderen Seite runter. Und mit diesem Teil arbeitet dann die nächste Stelle in deinem Unternehmen weiter. Macht irgendwas, aber du merkst schon, da ist schon mal irgendetwas verloren gegangen, etc. Und so arbeitet man dann weiter. Und übersetzt heisst das, die Prozesse und Abläufe sind da nicht klar, dass die Informationen und die wichtigen Sachen, die es braucht, nicht weitergegeben werden. Und was passiert da draus? Und ihr kennt das höchstwahrscheinlich alle oder viele von euch. Fehlende oder unvollständige Fahrzeugdokumente beim Ankauf.

14:18 Ineffiziente Fahrzeugbewertung, ungenaue Schadenserfassungen, Warten, Rückfragen, Unklarheiten zwischen Einkauf, Verkauf und Werkstatt. Unklare Zuständigkeiten. Wasch- und Tankkarten, die nicht auffindbar sind. Status des Autos, der nicht bekannt ist. Ist es jetzt im Technikcheck oder wo immer ist es? Und am Schluss des Tages die Konsequenz daraus. Rückfragen, Zeitverlust, Geldverlust, Nervenverlust bei den Kunden und bei den Mitarbeitern. Und am Schluss des Tages Margenerosion. Und das ist ein Thema, was natürlich vor allem in der Autobranche mit den nicht gerade höchsten Margen, nicht so wie in einem Industriekonzert wie ABB, nicht so hohe Margen hat.

15:14 Umso wichtiger ist es, dass all diese Probleme eliminiert werden. Und das jetzt vielleicht eben zum Thema Problem. Und du stoppst mich, wenn ich stoppen soll. Aber im Sinne von, was bieten wir nun an? Was haben wir für eine Lösung? Und warum ist diese Lösung auch speziell? Ich habe über die letzten 19 Jahre, wo ich das mache, ein System entwickelt, wo man seine gesamte Unternehmung optimieren kann. Und in den letzten acht Jahren mit der eigenen Firma haben wir das bei über 700 Prozessoptimierungen in über 160 Unternehmungen schon gemacht.

16:03 Und was tun wir? Wir optimieren eure Hauptschlagader. So, was ist die Hauptschlagader? Nun, das ist vom Erstkundenkontakt, Überbeschaffung, Hereinnahme, Werkstatt, wenn es eine hat, Verkauf, Rechnungsstellung, Aftersales.

16:31 Dieser Ablauf, also im Sinne vom Kundenerstkontakt und wie der da jetzt durchläuft, bis Rechnung gestellt und Geld erhalten, das ist eure Hauptschlagader. Warum nennen wir das so? Nun, ganz einfach, weil dort verdient ihr euer Geld oder eben, wenn das nicht perfekt ineinander greift, reibungslos und zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk, dann verbrennst du Geld. Und ich denke, ich glaube, das ist wirklich mal schon ein sehr wichtiges Take-Away für deine Zuhörerinnen und Zuhörer. Geht ab morgen neu in eure Firma und denkt nur noch in dieser Hauptschlagader.

17:18 Nicht nur in den einzelnen Abteilungen, sondern in dieser Hauptschlagader. Und diese optimieren wir über alle Abteilungen und Schnittstellen hinweg, damit diese Aufträge einfach nur noch so durchfliessen. Ohne Rückfragen, ohne Wartezeiten, Standzeiten runter etc. Und was da auch ganz wichtig ist, wenn wir das tun, dann lösen wir diese Probleme richtig. Weil, vielleicht kennt ihr das, irgendwo passiert irgendetwas. Sei das in der Werkstatt, sei das im Verkauf, irgendwelche Dokumente fehlen oder das Auto muss nochmals auf die Hebebühne, weil irgendwas vergessen wurde oder was auch immer.

18:05 Irgendjemand schreit und dann rennt man dorthin und macht irgendetwas. Man macht einen Quick-Fix, Husch-Husch, weil es muss ja weitergehen. Man macht ein Pflaster drüber. In der Schweiz nennen wir das Pflasterli-Politik. Also einfach ein kurzes Pflaster drauf und weiter geht's. Und was passiert dann? Ja gut, spätestens eine Woche später oder einen Monat später, was passiert, Tim? Irgendwann rutscht das Pflaster ab. Genau. Und es passiert wieder. Und das darf nicht sein. Und das macht man, indem man nicht am Entdeckungsort des Problems irgendwas löst, sondern in der Hauptschlagader zurück an den Entstehungsort des Problems geht und es dort abstellt.

19:03 Und das ist eigentlich das, was wir mit unseren Kunden gemeinsam tun. Auch ganz wichtig, es ist nicht so, dass wir da jetzt einfach reinkommen und sagen, ja, das läuft scheiße, das macht ihr ja schlecht. Nein, das sind alles Experten in ihren Bereichen. Und mit denen gemeinsam verbinden wir das über alle Abteilungen schnell hinweg, dass das einfach nur noch fließt. Ja, also ich habe diverse Dinge gerade im Kopf. Die erste ist, man merkt definitiv, dass du für dein Thema brennst. Und das finde ich schon mal erstmal total fantastisch. Und du hast so eingesetzt, ich kenne ja auch viele Autohäuser, Autohausgruppen und ich komme zwar so aus der Marketing-Ecke, aber über die Jahre kriegst du natürlich auch alles andere so ein bisschen mit.

19:50 Und das ist, du hast gesagt, in Zeiten, wo der Margendruck definitiv nicht entspannter wird und in Zukunft, wenn auch das Thema Werkstatt margentechnisch durch die E-Autos nochmal massiv unter Druck kommt, wird die ganze Sache nochmal angespannter laufen. Absolut. Da ist man, glaube ich, auch angewiesen darauf, Betriebe zu haben, die sauber funktionieren. Ich sage das jetzt bewusst, sauber funktionieren, weil ich mir jetzt nicht anmaße, irgendwie vorzuschreiben, wie sowas zu funktionieren hat im Detail. Aber das wird wirklich notwendig. Ich sehe da immer, oder du sagst gerade, wenn wir zu Unternehmen kommen, gehen wir ja nicht da rein und zerreißen alles. Du sagst, wir sind Experten, das ist alles richtig. Aber man kommt ja schon da rein und sieht Dinge und da muss man ja wirklich sehr behutsam erstmal aufnehmen, gucken.

20:42 Ich habe auch selten unterschiedliche Autohausgruppen erlebt, wo irgendein Stand gleich war. Das ist ja auch immer höchst individuell, das wird sich ja wahrscheinlich auch mit dir denken. Da ist ja am Anfang erstmal wirklich sehen, aufnehmen, analysieren angesagt, oder? Absolut, genau. Das ist so. Und eben das Wichtige ist eben, dass wir das mit den Leuten gemeinsam tun, oder? Im Sinne von, wir nehmen diese ganze Hauptschlagader mit ihnen auf und das ist extrem wichtig. Warum? Weil damit auch die einzelnen Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Abteilungen oder Teams verstehen, dass, wenn im Einkauf zum Beispiel irgendetwas vergessen wurde oder gesagt hat, ja, ja, liefern wir noch nach, was das hinten raus für einen Schmerz geben kann, für alle, oder?

21:45 Und deshalb ist es so wichtig, dass wir das gemeinsam aufnehmen und gemeinsam verstehen füreinander, aha, wenn du das machst, dann hat das bei mir diese Konsequenzen, oder wenn du das nicht machst, dann hat es für uns diese Konsequenzen. Um da mal dieses gemeinsame Verständnis herzustellen, und dann haben wir Methoden entwickelt, wie wir das Autohaus ganz neu denken können, wie so etwas ablaufen kann, helfen da den Menschen einmal ein bisschen mehr, da ausserhalb von ihrer jetzigen Denke zu denken und danach optimieren wir diese Hauptschlagader auch wieder gemeinsam, im Sinne von, dass das wirklich eine Teamarbeit ist, die Leute stolz sein können, oder im Sinne von, hey, das ist unser Ding, das ist nicht RCC-Ding, sondern das ist unser Ding, oder?

22:41 Natürlich mit unserer Expertise von Dutzenden von Autohäusern und aber auch von Dutzenden anderen Industrien, wo wir natürlich auch Ideen reinbringen, wo man sagen kann, du, bei denen funktioniert das, warum sollte das bei euch nicht funktionieren, oder? Ich muss da ganz kurz einmal reingehen, weil das lag mir vorhin auch so ein bisschen auf den Lippen und jetzt hast du es nochmal gesagt, es gibt durchaus Fälle, wo wahrscheinlich eher große Unternehmen oder sehr große Unternehmen, Consultants und Berater reinhauen, die da wie die Axt im Walde dann kreisen. Das ist ja, also du, ich spreche auch gerne in Bildern.

23:26 Ja, ja, gefällt mir, gefällt mir. Das ist ja genau nicht euer Ansatz, sondern ihr seid ja quasi Partner und geht dann wirklich in die Analyse sehr menschlich auch nah dran. Absolut, absolut. Und ich darf da sagen, und ich möchte da wirklich nicht irgendwie hochnässig rüberkommen, aber ich kenne wirklich den gesamten Beratungsmarkt von kleinen Häusern bis zu den ganz grossen McKinseys und wie sie heissen. Und ich darf sagen, diesen Hauptschlagader, End-to-End-Ansatz, so wie ich den über die Jahre entwickelt habe, und da steckt natürlich noch viel mehr dahinter. Du kannst nicht den Prozess einmal definieren und dann denken, der läuft immer.

24:13 Da brauchst du noch weitere Sachen. Also so, wie wir das entwickelt haben, gibt es kein zweites Mal am Markt. Darf ich mit Stolz und Überzeugung sagen. Ja, ich meine, ich darf dich jetzt dabei sehen, während du das sagst. Die Zuhörer leider nicht, aber ich kann sagen, Fabienne, der strahlt gerade. Der macht das gerne. Ja, nein, das ist so, das ist so. Ach, klasse. Du hast gerade noch andere Branchen angesprochen. Ich muss mal einmal so ein bisschen nochmal was zu euch fragen.

24:47 Wie seid ihr denn aufgestellt? Also wie lange gibt es euch? Wie habt ihr euch entwickelt? Ihr sitzt offensichtlich in der Schweiz. Ich glaube sogar in der Nähe vom Zürichsee, in Zürich. Genau. Vielleicht kannst du so ein bisschen mal so dein eigenes geschaffenes Unternehmen so ein bisschen mal illustrieren. Ja, ja. Also dort vielleicht eben vor acht Jahren angefangen, zuerst noch alleine unterwegs und habe dort eine grosse Palette im Sinne von Optimierungen angeboten. Also von Teamentwicklung über in Fabriken, Maschinenstandzeiten, Rüstzeiten, Optimierungen etc. alles.

25:34 Und habe dann aber gemerkt, ja, aus diesem gemischt waren Laden, was hat eigentlich immer am besten funktioniert und wo ist der grösste Schmerz? Und habe dann dort vor, was waren das, etwa vier Jahren oder so mal gesehen oder das mal so konsolidiert und einfach gesehen, dieses Thema Prozesse, das wird so falsch und so stiefmütterlich betrachtet, mit so falschen Glaubenssätzen. Und wir haben in kürzester Zeit die besten Resultate. Wir hatten da zum Beispiel eines der ersten Unternehmen, wo wir das gemacht haben, das ist ein Transportunternehmen, den haben wir eine Million eingespart innerhalb von einem halben Jahr. Und dementsprechend habe ich gesagt, ja, weisst du was, wir setzen nur noch auf dieses Thema Prozessoptimierung.

26:20 Das machen wir jetzt etwa seit dreieinhalb Jahren. Nur noch spitz auf dieses Thema sind momentan sechs Mitarbeiter. Wir sind da immer noch im Aufbau, das wächst und dann geht es wieder mal ein bisschen runter. Aber das Ziel ist da auch ganz klar Wachstum. Und ja, wir sind in Zürich lokalisiert, sind aber im ganzen Dachraum unterwegs. Also wir haben, ja, fast 50 Prozent der Unternehmen sind in Deutschland. Okay, ja, sonst würden wir ja auch nicht aufnehmen. Also weil mein Einflussbereich oder so, mein Home-Turf, der ist halt deutsche Autobranche. Da müsste ich jetzt lügen, wenn du mich jetzt irgendwas über den Schweizer Automarkt fragen würdest, würde ich nicht viel dazu sagen können.

27:11 Okay, ja, also die Angst braucht man nicht haben, dass man jetzt meint, da ist jetzt ein Schweizer, der von der Schweiz aus die deutsche Autobranche irgendwie aufrollen will. Also der ist auch da, also der ist nicht weit weg. Genau, genau. Ja, ich muss jetzt mal so in die Brücke, weil ich habe so viele Gedanken gerade im Kopf, weil ich die Branche halt ausgeführt bin. Also ich könnte noch zwei Stunden erzählen. Ich habe so viel, dass ich deinen Hörerinnen und Hörern noch mitgeben möchte. Aber lass du mal. Ja, pass auf, bevor wir, weil mich interessiert, du hast ja auch viel mit anderen Branchen zu tun und auch Erfahrung aus anderen Branchen. Was so da so auch für Prozesse, Ideen oder Lösungen sind, die halt rüber in die Autobranche super transferierbar sind, wo du halt, ich sage mal, anderes Branchenwissen super wunderbar auf die Autobranche anwenden kannst.

28:08 Also das interessiert mich total und dann auf jeden Fall ein paar Beispiele vielleicht und ja, das würde mich erst mal interessieren. Ja, nein, das ist doch gut.

28:18 Vielleicht mal zuerst noch, aber ganz generell gesprochen, was mir auch ganz wichtig ist und sicher ein Mehrwert ist im Sinne von, oder was wir immer wieder sehen. Oder vielleicht haben sich die einen jetzt gefragt, ja, warum diese Hauptschlager oder was soll das, oder? Das Thema ist einfach, oder, ich meine, es ist ja nicht so, dass bevor wir kommen, diese Autohäuser nicht schon selbst immer am Verbessern sind. Alle sind am Verbessern, das ist ja keine Frage, oder? Das Thema ist einfach, was wir immer wieder sehen, sind so zwei Punkte. Das eine ist, dass man dort, wo gerade das Problem am grössten ist, oder? Dort optimiert man.

29:05 Also in einer Abteilung, an einer Schnittstelle oder so und wir nennen das lokale Optimas. Und was ist dort dann meistens die Quintessenz? Man hat dort zwar was verbessert, aber hat sehr oft das Problem verlagert. Also wir haben zum Beispiel jetzt auch ein Autohaus, da war, im Detail kann ich es dir nicht mehr sagen, aber da wurde, ich glaube, aus der Werkstatt irgendein Problem gemeldet, hey, da werden wir überflutet mit diesen Sachen, die wir noch machen müssen. Und jetzt hat man das zurück in den Verkauf gebracht.

29:50 Mit der Konsequenz, dass die Verkäufer mehr administrative Arbeit haben und wir festgestellt haben, jetzt sind es schon 25 Prozent, wo sie administrative Arbeit haben und nicht verkaufen können. Und das sehen wir sehr oft, da werden dann einfach die Probleme verschoben, anstatt eben end-to-end, ganzheitlich das anzuschauen und beim Entstehungsort die Probleme zu lösen. Also das mal ganz wichtig, bitte macht keine lokalen Optimas. Und dann das Nächste auch nochmals vorgängig, bitte, oder wir sind im Thema Digitalisierung, KI, alle KI, KI, KI. Und jetzt, jedes Autohaus denkt, ja, ich muss jetzt auch KI, was ja völlig verständlich ist, aber was sehen wir dort, oder?

30:42 Wenn das Fundament, also diese Hauptschlagader, nicht reibungslos ineinander greift, dann investiert ihr da in KI-Tools, die euch gar nichts bringen, oder? Schönes Beispiel auch wieder, ein Kunde, die haben eine KI gekauft, ich weiss nicht, 10.000, 15.000 Euro, die E-Mails beantwortet. Tönt, Entschuldigung, in Deutschland heisst es klingt, in der Schweiz heisst es tönt. Tönt mal logisch und gut für den ersten Augenblick, aber was haben wir denn festgestellt? Diese KI beantwortet Rückfragen von Kunden. Ja, und was haben wir festgestellt? Wenn der Prozess klar wäre, weiter vorne, dann gäbe es gar keine Rückfragen.

31:31 Also haben wir jetzt 500.000 Euro investiert in eine KI. Flesterli. Wie? Flesterli. Flesterli, ja, genau. Und eben das einfach wirklich auch nochmals bitte zuerst optimieren, dann digitalisieren, sofern es überhaupt noch nötig ist. Und jetzt zum Transfer aus anderen Branchen, ein Beispiel zum Beispiel ist, unser Slogan ist ja eigentlich, Klarheit, Einfachheit, Fluss. Und dieses Fluss ist ein ganz wichtiges Thema und ich weiss nicht, sagt dir das was, One Piece Flow?

32:16 Ne. Das heisst, ein Stück Fluss, das kommt aus dem produzierenden Gewerbe, wo es irgendwelche Produktionslinien hat. Und jetzt sagt ihr mir, ja, aber wir sind doch keine Produktionslinie, kann man nicht für uns annehmen. Doch, kann man abgewandelt. Um was geht es? Bei diesem Einstückfluss geht es darum, dass man sagt, hey, es darf kein Stop and Go geben. Übersetzt jetzt zum Beispiel auf ein Autohaus, ein Fahrzeug soll nicht auf die Bühne runtergenommen werden und dann später nochmals hochgenommen werden, wieder runter, nochmals hochgenommen werden.

33:12 Genau, das muss in einem Abklatsch oder in einem One Piece Flow durchfließen. Ja, okay. Ja, ja, ja. Das ist ein ganz wichtiges Prinzip, dass wir mit unseren Autohäuser-Kunden anschauen und schauen, dass das möglich ist, dass es fliesst. Und jetzt höre ich schon die Gedanken von den einen oder anderen Zuhörerinnen und Zuhörern im Sinne von, ja, aber das geht ja nicht. Ja, warum? Ja, weil ich habe diese Informationen noch nicht oder dann kommt der Chef mit einer wichtigen Fahrzeugeaufbereitung, die nicht eingeplant ist.

33:58 Ja, und dann sind wir schon mitten in der Diskussion drin. Was ist eigentlich euer Planungsprozess? Gibt es da wirklich einen richtigen Standard? Wie ist der in die Hauptschlagader eingebettet? Warum fehlen Informationen? Was ist vorne falsch gelaufen? Also eben, da siehst du, das ist zum Beispiel ein Prinzip aus der Industrie, das sehr gut angewandt werden, also übersetzt werden kann, ins Autohaus. Okay, ja, das ist schon, also finde ich total, also ich finde es sehr eingängig, dass es so ist, weil warum Prozesse oder warum Autos zweimal anfassen, machen wir es mal ein bisschen plakativ, wenn es nicht notwendig wäre.

34:49 Okay, ja, ich finde das, ich finde, ich finde dieses Bild mit der Hauptschlagader sehr mächtig. Ich muss auch sagen, ich bin jetzt kein Autohändler, aber das, das resoniert so, selbst in mir, weil es so, so, so klar ist irgendwo. Ja, ja. Finde ich echt gut. Also da hast du was Cooles aufgebaut, auf jeden Fall.

35:10 Es macht auch Spass. Und vielleicht auch, warum macht es mit Autohäusern gerade so Spass? Weil wir hier in einem Business drin sind mit Menschen, die machen das ja auch Spass, die lieben Autos und da ist eine Leidenschaft dahinter, die es in einem produzierenden Gewerbe, wo es jetzt, ich weiss doch nicht, irgendwelche Abdeckstifte oder ich weiss nicht, jetzt nicht so sexy ist. Also im Sinne von, da ist sehr viel Leidenschaft drin, unglaublich viel Innovations- und Veränderungswille, den wir ja auch brauchen mit unseren Kunden und das macht einfach riesen Spass. Ja, absolut. Also ist ja auch, ein Teil der Subline von meinem Podcast ist ja durchaus Entwicklung, Perspektiven, Innovation, Zukunft und da drüber steht Menschen und Mobilität. Also das ist jetzt auch wunderbar.

36:10 Das ist eine sehr schöne Brücke. Absolut. Ich würde mal ein ganz kleines bisschen rauszoomen und dich mal fragen, wenn man so auf die deutsche oder allgemein so auf die Autobranche so blickt, in der Schweiz bist du ja auch unterwegs, welche Herausforderungen und Chancen siehst du aktuell für den Handel, wenn du das mal so abstrahierst, so mit deiner, ich sag mal, externen Beraterbrille, aber dann bist du ja doch tief drin. Ja, ja, ja, ja. Also schau, eine Glaskugel habe ich nicht, oder? Du auch nicht. Nein, ich auch nicht, leider nicht. Was ich einfach nur sagen kann, oder? Herausforderungen hat es immer schon gegeben und wird es immer geben.

37:02 Also, oder? Seien das neue Regularien, seien das neueste Trends bei den Autos, sei das Digitalisierung, KI etc. wird es einfach immer geben, was ich einfach sehe, wenn ihr eure Hauptschlagader so aufgestellt habt, radikal vereinfacht und im Griff habt, dann seid ihr so flexibel, so agil, habt so ein geringes Kostenniveau, dass ihr unglaublich schnell auf all diese externen Faktoren reagieren könnt. Und das ist eben die Chance, die ich da wirklich im Autohandel sehe, dass man wirklich gewappnet ist für alles, indem man sich so agil wie möglich aufstellt.

38:05 Also, bei mir rennt es sehr, total offene Türen ein, ne? Gerade mit, weil du sagtest ja im Vorhinein, wo wir uns abgestimmt haben, ich spreche gerne in Bildern, da kann man so schön erklären. Da hast du bei mir sofort die Antwort gekriegt, ja, unbedingt. Und da wusste ich ja noch nicht, mit welchen Bildern du kommst, aber das ist halt so super eingängig. Und auch mit diesem One-Piece-Flow, das macht auch extrem Sinn da drin. Ich hoffe, dass da draußen ganz viele auch so visuell veranlagt sind und das genauso aufnehmen, weil das ist einfach, wie soll ich das sagen, ich habe so ein Gefühl, Ich kann da natürlich nicht für alle da draußen sprechen, maße mir nicht an, aber das häufig, wenn man sich dieses Konstrukt Autohaus ansieht, das ist ja gerade, wenn die auch ein bisschen größer werden, aber auch schon in kleinen Autohäusern, das ist unheimlich vielfältig.

38:56 Du hast unheimlich viele kleine Teile und vielen, wenn die dann versuchen, sich einen Überblick zu verschaffen, dann kommen die vielleicht sogar ins Wanken, ne? Ja, oder wo fängst du an, oder? Das ist etwas, das hören wir immer wieder. Sie sagen, nee, weisst du was, jetzt, wo wir zusammenarbeiten, wir sind so dankbar, weil eben, es gibt so viele Herausforderungen, Baustellen, wo fängst du überhaupt an? Das ist unglaublich komplex. Und da hatten wir gerade, ja, vor einem Monat einen Start mit dem Autohaus, das war genau die Aussage. Ich wusste nie genau, wo ich anfangen soll. Und dann kommt mir wieder der, der sagt das, und eben, KI muss ich auch, und überhaupt. Und eben da einfach die Message, hey, diese Hauptschlagader ist das Fundament.

39:42 Je stärker das Fundament von einem Haus ist, umso höher kannst du bauen. So einfach ist es, oder? Exakt, exakt. Und vielleicht noch eine Ergänzung zum Thema Herausforderungen, was ich wirklich schon mehrmals gesehen habe, jetzt auch in Autohäusern. Weisst du, dann stehst du da drin und siehst diese Herausforderungen zwischen den Abteilungen und Teams hin zum Kunden, etc. Und das, was ich wirklich schon sagen musste, und das ist in keiner Weise abwertend oder despektierlich gemeint, aber einfach im Sinne von, hey, weisst du was? Ihr braucht eigentlich die Herausforderungen draussen in der Welt und die Konkurrenz, die braucht ihr gar nicht. Ihr macht euch schon intern das Leben schwer, oder?

40:29 Und lasst uns doch, lasst uns doch das intern gemeinsam lösen und dann sind wir gewappnet für alles, was da draussen kommt. Ja, sehr, sehr wahr. Ja, so mit Blick ein ganz klein bisschen auf die Uhr, wir sind schon relativ lang. Mir ist aber noch wichtig, du hast am Anfang was angeteasert, was du, ich sag mal, den Hörern noch so mit auf den Weg geben wolltest. Da möchte ich auf jeden Fall noch drauf zurückkommen. Genau, ja, eben, wenn ihr wissen wollt, wie ihr da eure Schatzkiste in eurem Autohaus heben könnt, dann haben wir da ein Wissensbooklet für euch.

41:14 Und ich glaube, Tim, du wirst das sicher in den Shownotes verlinken. Mach mal. Ich kann da noch sagen, eben ein Link ist sicher www.r-c-c.ch. Nochmals r-c-c-c-c.ch. Oder ihr schreibt mir auf Instagram, fabien.rosetti unter f-a-b-i-e-n.r-o-s-s-e-t-t-i. Ja, dich kriegen wir schon hier connected. Ich habe keine Sorgen. Und eben, ich hätte noch so viel zu erzählen. Ich glaube, wir müssen da noch mal so eine Folge machen.

42:00 Ich glaube, da müssen wir noch mal dran. Also, ich finde das auch echt spannend. Und ich selber, ich liebe ja den Blickwinkelwechsel. Und es gibt einfach Dinge, die sind sehr komplex. Und wo ich auch mit meinen Kunden halt merke, okay, da gibt es, die kommen aus ihrem Muster nicht raus. Die kriegen keinen Überblick oder wie auch immer. Und wenn du dann einen Blickwinkelwechsel machst, so wie du es auch so tust, ist das sehr, sehr machtvoll oder sinnstiftend. Ja, herzlichen Dank für deine Zeit, dass du das in Ruhe noch mal so erklärt hast. Das hat auch bei mir so ein bisschen was ausgelöst. Finde ich total spannend, den Ansatz.

42:46 Und wir bleiben auf jeden Fall im Austausch. Und über LinkedIn haben wir uns sowieso. Vielleicht sprechen wir uns noch mal. Wir sehen uns vielleicht auf dem einen oder anderen Event. Who knows? Absolut. Aber ich kann das nur anregen. Quatsch mal mit dem Fabienne. Das ist also nicht nur inhaltlich wertvoll, das macht auch Spass. Go ahead, lacht aber ja, das wollte ich haben. Ja, ich bedanke mich auch ganz herzlich. Hat super Spass gemacht. Total entspannt. Und ja, es ist unsere Mission, dieses Wissen, diese Einfachheit, Klarheit und diesen Fluss in den Mittelstand zu bringen. Weil ja, wir haben einfach, wir haben schöne, tolle Unternehmungen und die sollen prosperieren.

43:33 Und das ist unser Antrieb. Sehr, sehr gut. Ja, dann herzlichen Dank. Und dann würde ich sagen, ich verabschiede mich schon mal. Macht es gut da draussen. Ciao. Wir hören uns bald wieder. Und Herr Fabienne sagt auch noch was Nettes. Okay. Auch von meiner Seite. Auf Wiedersehen. Eine gute Zeit. Danke.