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Benzingespräche · Folge 93 · · 47 Min

Philipp Kroschke und Marcus Olszok von der Kroschke Gruppe

Cover des Podcasts Benzingespräche

Philipp Kroschke · Marcus Olszok

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Worum es geht

Unternehmensspecial mit Kroschke zum Thema Stand der digitalen Zulassung in Deutschland 2023 Wie weit ist die digitale Zulassung von Fahrzeugen in Deutschland? Welche Hürden gibt es dabei? Sind die Ämter flächendeckend auf die Umstellung vorbereitet? Was ist der Ideal-Zustand? Im Gespräch mit Geschäftsführer Philipp Kroschke und Marcus Olszok (Head of carTrust) gehen wir der Sache auf den Grund und bekommen eine gute Übersicht. Die Kroschke Gruppe ist einer der wichtigsten Player im Bereich der Fahrzeugzulassungen in Deutschland und dies schon in 3. Generation. Früher ging es um Schilder und Prägestellen - heute auch noch, aber die Digitalisierung macht auch nicht vor der Zulassung halt. Und so ist die Kroschke Gruppe bereits seit Jahren auf dem Weg und arbeitet hart daran, sämtliche Prozesse im Bereich B2B2C als auch B2C komplett neu und digital aufzustellen. Kroschke ist im Grunde bereits jetzt in der Lage, die Zulassung digital anzunehmen: je nachdem wie weit die Zulassungsstellen sind, auch komplett digital durchzuführen - oder sie kümmern sich um den noch teils analogen Prozess, optimiert für den Kunden der keinen Aufwand mehr hat. Links: www.kroschke.de // www.kroschke.de/shop/branchenloesungen/cartrust Philipp Kroschke auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/philipp-kroschke-858993161/ Marcus Olszok auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/hamburgerjung/

Gespräch als Text

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00:00 Herzlich willkommen zurück in meinem Podcast Benzingespräche. Heute mit einem Unternehmensspecial und zwar mit Kroschke. Kroschke, ich denke, großartig braucht man das Unternehmen jetzt nicht mehr vorstellen. Allerdings steht die Zulassungsbranche und damit auch Kroschke vor einem riesigen Umbruch der digitalen, internetbasierten Zulassung. Das Thema an sich, als auch die Lösung von Kroschke in diesem Bereich, besprechen wir heute gleich mit zwei Experten. Einmal einem der beiden Geschäftsführer, Philipp Kroschke und dem Head of Car Trust, Markus Olchok. Hallo Philipp, hallo Markus. Moin, moin, hallo Tim. Moin, hallo. Hallo, ich hoffe, es geht euch gut. Natürlich, klar. Wir dürfen mal wieder Teil deiner Sendung oder von Benzingesprächen sein, da kann es uns doch noch gehen.

00:51 Du bist ja ein alter Hase, wir haben es ja schon ein paar Mal unterhalten. Der Markus ist heute hier quasi ein neuer Gast, aber ein ganz, ganz wichtiger. Das werden wir gleich natürlich noch rausfinden. Philipp, wir haben ja schon häufiger gesprochen. Bei Markus, es freut mich irrsinnig, dich kennenzulernen. Du bist da Head of Car Trust und da bin ich natürlich wirklich gespannt, was es damit auf sich hat. Die Digitalzulassung, darüber wollen wir heute sprechen. Ein interessantes Thema, in Klammern. Ich weiß da nicht so super viel drüber, deswegen ist es heute auch eine Learning Lesson for me. Aber es ist auch ein Thema, was in der Öffentlichkeit und in der Branche ja durchaus hier und da auch kontrovers diskutiert wird. Bevor wir uns dem widmen, lasst uns ganz kurz so ein bisschen über euch sprechen.

01:38 Wer seid ihr, wie ist euer Werdegang, was sind eure Aufgaben bei Kroschke? Ich fange jetzt einfach mal mit dem Markus an. Ja, sehr gerne. Ja, also, wer bin ich vielleicht, hilft es erst einmal zu wissen, dass ich schon seit vielen Jahren Geschäftsmodelle analysiere für die Arbeitgeber, für die ich tätig bin und diese dann hinsichtlich auch der vor allen Dingen technischen Möglichkeiten von heute neu beurteile. Und das kann ich vor allen Dingen ganz gut, weil ich eben gelernter Informatiker bin und dadurch die Technologie von heute recht gut beurteilen kann, aber vor allen Dingen auch verstehe und darauf basierend dann eben Lösungen erarbeite, die gegebenenfalls vor ein paar Jahren so noch gar nicht möglich gewesen sind. Und als wir zusammensaßen, Philipp, Felix und ich, 2018 ist das gewesen, als ich in die Kroschke-Gruppe eingetreten bin, da hat mich einfach überzeugt, dass Philipp und Felix das Unternehmen jetzt schon für die nächste Generation vorbereiten möchten und einfach bereit sind, dafür einiges zu investieren.

02:39 Und jetzt kommt der für mich fast wichtigste Punkt und auch bereit sind, Schmerzen zu ertragen. Weil, naja, es gehört halt immer auch bei solchen Themen, bei neuen Themen, wenn man Geschäftsmodelle analysiert, prüft, wie man das aus heutiger Sicht angehen würde, dann gehört da eben auch mit zu, dass man nicht nur finanzielle Schmerzen haben wird, sondern auch unternehmerische beziehungsweise auch kulturelle Schmerzen haben wird. Und die beiden haben damals einfach klar und deutlich gemacht, dass sie das Unternehmen auch in die nächste Generation führen möchten. Das hat mich wahnsinnig überzeugt. Und dann in so einem Umfeld kreativ zu werden, das macht dann besonders viel Spaß. Und bis heute habe ich das auch nicht bereut, dass ich mich darauf eingelassen habe. Also du bist ITler.

03:24 Absolut, ja. Ich bin ein kleines IT-Nerd-Kind, würde ich behaupten. Also ich liebe es, mit aktueller Technologie zu spielen, mich damit zu befassen, einfach alles mal auszuprobieren, um dadurch zu lernen. Okay. Und gleichzeitig, ich glaube, das ist dann vielleicht der Vorteil, den ich mitbringe, bin ich trotzdem in der Lage, auch mit Nicht-ITlern zu sprechen und die Probleme und die Herausforderungen, die man gegenüber dann hat, zu verstehen und das dann hinsichtlich aktueller Technologien bewerten zu können. Ja, super wichtiger Punkt, ne? Und ich muss hinten ran fügen, sagen wir mal, du hast jetzt IT-Nerd gesagt, mit einer, ich glaube, meine Hörer werden es unterschreiben, mit einer fantastischen Radiostimme, mein Freund. Ich kann ja mal drüber sprechen, wenn ich deine Jingles dann demnächst einspreche. Ja, das ist gar nicht so unklug.

04:10 Philipp, dann stell dich doch nochmal den Hörern bitte vor. Also erstmal möchte ich noch einen kleinen Satz zu Markus sagen, denn Markus hat mal einen ganz, ganz faszinierenden Satz zu mir gesagt. Den ich nicht vergessen kann, weil er mich genauso, weil er, du weißt genau, Markus, du weißt. Ich erinnere, ja, ich glaube, ich weiß jetzt, was kommt. Also die Hörer natürlich, wahrscheinlich die regelmäßigen Hörer wissen, wir sehen uns, während wir jetzt miteinander sprechen. Wir sind also nicht nur per Voice-Stream verbunden, deswegen habe ich Markus schon schmunzeln gesehen. Markus hat im Auto, ich habe ihn nach Hause gebracht von einem Termin und Markus hat zu mir einen Satz gesagt, der sagte, weißt du, ich will ja nicht bei irgendeinem Unternehmen arbeiten, sondern ich will oder ich werde meinem Sohn irgendwann mal sagen, oder wenn mein Sohn mich fragt, was ich mache, sage ich ihm, du kennst doch das Zulassungswesen, dass dieses Digitale, dass das jetzt alles digital geht.

05:05 Ja, das hat Papa gemacht.

05:10 Markus, ich hoffe, zumindest Sinn habe ich richtig wiedergegeben. Das hat mich wahnsinnig fasziniert, weil das ist genau das, nicht irgendwas tun, sondern tatsächlich was verändern wollen. Markus, da hast du, da haben wir, glaube ich, den gleichen Spirit und das bringt uns wahnsinnig eng zusammen. Wir wollen was verändern. Wir wollen nicht das hier und jetzt nur ein bisschen besser machen, sondern wir wollen die nächste Stufe. Und müssen die auch gehen und das hast du genauso, verkörperst du genauso. Damit jetzt also Schluss der Bebeiräuchern. Du hast dich, genau, du hast dich fast vorgestellt. So, Herr Willitsch, die meisten kennen mich schon. Philipp Korske, dritte Generation in einem Familienbetrieb.

05:57 Wir machen nicht nur die Autoschilder, wie ich so gerne sage, sondern sind auch der größte Zulassungsdienstleister mit einem bundesweiten Netzwerk von 400 Priegeschops, Autoschildershops und 60 Zulassungsdiensten. Und ja, wir sind auch so ein bisschen Autorhausversteher und wollen im Endeffekt, das ist das Ziel meines Bruders und mir, das Thema Zulassung zu digitalisieren und Teil eines auch digitalen Fahrzeugvertriebs werden. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Und in Deutschland sind wir da schon sehr weit, was das Thema Digitalisierung angeht, aber dazu dann ja heute mehr. Ganz genau, ganz genau. Ja, der Markus hat gerade quasi meiner nächsten Frage schon fast noch ein bisschen vorweggegriffen.

06:45 Was hat dich dazu verleitet als ITler bei Korske zu Beginn? Vielleicht gibt es ja auch einen besonderen Autobezug. Oder was hat dich denn an der, ich sag mal, an der etwas größeren Bubble-Auto vielleicht gereizt auch? Oder war es wirklich die Transformation eines Familienunternehmens in die digitalisierte Zukunft? Also außer jetzt, dass ich und Felix und Philipp wissen das ganz genau, weil wir da schon ein paar Mal drüber gesprochen haben, außer dass ich gerne einen Dodge Challenger Hellcat mit 707 PS vor meiner Tür stehen hätte, habe ich ehrlich gesagt mehr Bezug zu Motorrädern als zu Autos. Dass das dann geht. Also ich liebe meine Kawasaki hier, die ich vor der Tür stehen habe und fahre damit sehr, sehr gerne durch die Gegend. Aber Gott sei Dank muss auch die zugelassen werden.

07:33 Und das habe ich auch zuletzt über unsere Dienstleistung gemacht, richtig? Genau. Ich muss dazu sagen, gerade als ITler hat man ja zum Glück die Freiheit, sich nicht auf eine Branche einlassen zu müssen und dann ist man bis zur Rente dort festgehangen. Das heißt, für mich stehen eher andere Punkte im Vordergrund. Philipp hat eben gerade schon einige genannt. Ich möchte etwas verändern können. Ich möchte in der Lage sein, den Mehrwert anderen sehr einfach erklären zu können, dass sie mein Gegenüber den Mehrwert sofort versteht. Und das ist hier einfach der Fall. Und wir haben wirklich in den Gesprächen, die wir zu Beginn geführt haben, 2018, haben wir diese Mehrwerte zusammen sehr schnell gesehen. Ich persönlich habe daran geglaubt, dass das, was mir dort erzählt wird, auch so eintreten wird. Das ist für mich auch sehr wichtig. Also Philipp und Felix wollen das auch, diese Veränderungen. Und sie wissen auch warum.

08:23 Und das sind für mich einfach Kriterien. Da ist es mir nicht wichtig, dass ich in der Marktforschung unterwegs bin oder eben bei jemandem wie Kroschke an der Stelle, sondern das Umfeld muss passen. Und das habe ich hier gesehen. Ich habe für mich persönlich sehr viel Potenzial gesehen in einem Unternehmen selber, was man alles digitalisieren kann, was man verändern kann, wie man aber auch mit der Power, die im Markt vorherrscht durch Kroschke, letztlich auch wirklich bestehende Sachen verändern kann und sogar treiben kann. Und das ist natürlich extrem spannend. Und das ist genau das, was ich gerne tue, was ich seit wirklich über einem Jahrzehnt auch gerne mache. Und da kann ich mich letztlich hier auch gerade sehr gut entfalten. Also es ist nicht so, dass ich irgendwie sagen muss, das ist überhaupt nicht eingetreten, sondern ganz im Gegenteil, es ist noch viel krasser gekommen, als ich es eigentlich dachte am Anfang.

09:16 Ja, sehr spannend. Philipp, Kroschke. Also, kurz und knapp. Also es geht jetzt nicht darum, dass du die Groschke-Gruppe in drei Worten irgendwie zusammenfasst. Darum geht es ja heute auch nicht so unbedingt, sondern die digitale Zulassung, die Dienstleistung, die ihr da macht. Wie würdest du das in einem Elevator-Pitch für so einen Autohändler oder vor Autohändlern, wenn du nur einen kurzen Moment Zeit hast, pitchen? Ja, Tim, eigentlich hast du es schon genauso gesagt, denn wir sind die Zulassung. Egal, wie die Zulassung heute und in Zukunft sein wird, bieten wir unseren Kunden die richtige Antragsstrecke, schon mit Schnittstellen in deren Vorsysteme. Das heißt, das muss so smooth sein, dass möglichst wenig Vorarbeit zu leisten ist.

10:07 Und egal, wie digital die Zulassung morgen ist, und wir werden gleich nochmal darauf eingehen, dass es keine, zumindest nicht kurzfristig, eine bundesweit flächendeckende digitale Lösung gibt, muss der Kunde, unser Kunde, das heißt jeder, der ein Auto verkauft, der unsere Zulassungsportale oder Beauftragungsportale bei sich einsetzt, das ist ja nicht nur das für einen Autohandel, sondern das ist auch für digitale Vermarkter, für Direktvertriebsmodelle, für digitale gebrauchtbaren Plattformen und, und, und, der muss sich darauf verlassen können, dass er eine Zulassung gemacht bekommt. Ob sie nun digital end-to-end ist oder ob es dann am Ende noch physische Bausteine gibt, wie zum Beispiel, wo kommt das Schild her? Oder aber was passiert mit den Fahrzeugdokumenten?

10:54 Was ist eigentlich mit einer Abmeldung, die ja auch nur hybrid-digital ist, denn am Ende musst du immer noch irgendwelche Codes beilegen? Ein Kunde, der mit uns zusammenarbeitet, muss sich darüber keine Gedanken machen, sondern wir führen ihn durch den Prozess, wie auch immer der aussieht. Okay. Jetzt habe ich schon fast ins Detail gegangen, aber ich glaube, da Ansätze für mögliche Fragen, die wir dann in einem Detail vielleicht nochmal klären können. Ich merke schon, Markus. Ja, ich glaube, ich würde Tim jetzt einfach mal ganz frech eine Gegenfrage stellen, weil das mache ich auch ganz gerne. Super. Wie wäre es denn, wenn du 24-7 von überall aus der Welt aus in nur fünf Minuten deine Fahrzeuge digital zulassen, abmelden, ummelden oder wieder zulassen könntest und nie mehr zur Zulassungsstelle gehen musst?

11:42 Ja, definitiv ein Träumchen. Ja, und das bedeutet eben die digitale Zulassung. Das ist im Kern das, worum es nachher geht. Natürlich aus Sicht von Händlern nochmal ein bisschen anders, weil sie dadurch andere Vorteile genießen. Sei es jetzt beim Gebrauchtwagenhändler, der halt eben das Samstagsgeschäft trotzdem abschließen kann, wo der Kunde nicht eine Woche später aufgrund der Zulassung wiederkommen muss, aus München irgendwie in Berlin das Auto gekauft, sondern Probefahrt, findet er super, kaufen, weg vom Hof. Und das sind alles Vorteile, die da natürlich damit einhergehen. Aber Markus, jetzt muss ich nochmal ganz kurz einhaken. Das entspricht ja nicht der kurzfristigen Realität. und darüber wollen wir heute mal informieren. Ja, das ist klar, aber Tim hat ja nach einem Elevator-Pitch gefragt. Das ist, so muss Zulassen künftig sein.

12:27 Aber heute wollen wir ja auch mal ein bisschen darüber informieren, was denn jetzt oder auch in den nächsten, lass es uns erstmal zwölf Monate sein, was sehen wir da, was möglich ist und wie können wir in einer Welt, in der nämlich noch nicht bundesweit und überall und alles so super, wie wir uns das vorstellen, möglich ist, wie kann Kroschke trotzdem der Partner an der Seite der Autohäuser für oder auch jedes Vermarktungs-Fahrzeug-Vermarktungs-Konzept, wie können wir an der Seite stehen und was können wir tun, damit die Zulassung kein Thema für das Auto ist, sondern sich wirklich auf das Thema Autoverkauf konzentrieren. Denn was du da beschreibst, ist die Wunschwelt, wo wir alle hinwollen, das wäre so Richtigkeit und so könnte es irgendwann sein. Aber erstmal müssen wir mal darüber informieren, dass die Welt leider noch nicht morgen so ist, sondern dass noch drei Hürden zu nehmen sind.

13:22 Aber das soll nicht das Problem unserer Kunden sein und dafür sind wir da. Ich habe eigentlich eine Frage, die ist eigentlich schon fast doof. Aber ich stelle sie trotzdem, weil ich finde immer sehr, sehr, ich sag mal, plastisch daran zu gehen, immer sehr verständlich. Thema Zulassung, diese wird digital. Was bedeutet das de facto, Markus? Aus Sicht des Endkunden jetzt, der die Zulassung durchführen möchte oder aus Sicht des Händler? Also letztlich, oder ich kann ja mal ein bisschen globale Ansätzen. Kombiniert Händler, also ein Kunde kommt zum Händler und dann ist der Wunsch da. Wir können ja auch die Unterschiede zur klassischen Zulassung auch mal sonst einmal thematisieren an der Stelle. Also grundsätzlich erstmal digitale Zulassung bedeutet zunächst einmal, dass ich wirklich 24 Stunden, 7 Tage die Woche eine Zulassung in Auftrag geben kann.

14:15 Das über digitale Medien, digitale Plattformen, Webinterfaces etc. Und ich kann mich vor allen Dingen in zweierlei Hinsicht anders verhalten als bei einer klassischen Zulassung. Bei einer klassischen Zulassung oder allgemein bei einer Zulassung sind zwei Themen immer wichtig. Die Identifizierung der Person oder juristische Person auf die später zugelassen werden soll. Und das zweite ist der Nachweis, dass ich dies auch für dieses Auto tun darf. Also die Verfügungsberechtigung über das Fahrzeug habe. Und da ist es bisher so, dass ich deswegen vor allen Dingen auch zum Amt gehen musste, weil ich mich vor Ort identifizieren, ausweisen musste mit meinem Perso oder eben Kroschke beauftragt habe, wo Kroschke dann mit einer Kopie zum Amt hinläuft vom Perso.

15:00 Ich muss eine Vollmacht unterzeichnen etc. Und ich muss natürlich die Papiere vorlegen und damit die Verfügungsberechtigung nachweisen. Und in einer digitalen Zulassung kann ich diesen Part eben komplett digital abbilden. Das heißt, ich kann zunächst einmal auf bestehende Identifizierungsanbieter zurückgreifen. Das kennen wir oder viele kennen das. Indem ich eine App habe, dann mache ich ein Video-Identverfahren. Dort ist dann eine Agentin oder ein Agent, die mir sagt, jetzt zeig mir mal deinen Perso in die Kamera. Guck mal nach links, guck mal nach rechts etc. Es gibt aber noch viel mehr Verfahren, mit denen ich mich online identifizieren kann. Bank-Identverfahren oder ein Foto-Identverfahren. Abseits davon, dass natürlich auch die Identifizierung über den Online-Personalausweis geht. Und da habe ich das erste Thema schon mal gelöst, digital.

15:50 Und jetzt kommt es zum zweiten Thema. Und da sind wir persönlich noch nicht ganz zufrieden mit. Aber im ersten Schritt sicherlich auch schon mal ein guter Schritt nach vorne. Auf den Fahrzeugbriefen oder auch auf den Fahrzeugschein sowie auf den Kennzeichen sind ja seit ein paar Jahren sogenannte Sicherheitscodes aufgebracht. Und wenn du nur eine digitale Zulassung durchführen musst, dann musst du eben diesen Sicherheitscode freilegen. Und die Kombination aus Fahrzeug-Identifizierungsnummer, also die Fahrgestellnummer früher, dem Sicherheitscode und der Nummer auf dem jeweiligen Dokument, die kennt nur das Kraftfahrtbundesamt. Und wenn du die also eingibst online, dann kannst du dem Kraftfahrtbundesamt so gegenüber nachweisen, dass dir scheinbar die Papiere vorliegen. Du hast damit diese Berechtigungsnachweise durchgeführt und eine Online-Zulassung, Abmeldung oder Ummeldung, Wiederzulassung kann halt durchgeführt werden.

16:40 Und das ist natürlich extrem viel komfortabler, als es bisher im klassischen Segment der Fall ist, wo ich Dokumente erstmal von A nach B schicken muss, dann dahin gehen lassen muss oder selber hingehe, Ausdrucke mir zusammensuchen muss, was ich überhaupt unterschreiben muss und dann natürlich einen Termin brauche. Also das Hauptproblem ist ja heutzutage fast eher der Termin auf der Zulassungsstelle, als dass ich die richtigen Dokumente beisammen habe. Und das lösen wir eben mit der digitalen Zulassung, beziehungsweise nicht wir, sondern das wird halt mit der digitalen Zulassung gelöst. Wir haben natürlich durch unsere gesamte Positionierung am Markt mit den ganzen Zulassungsdiensten, FIALEN und Co. ein extrem gutes Netzwerk, was auch das Thema angeht. Ich möchte danach ja auch losfahren, brauche also auch Kennzeichen. Und ich möchte natürlich auch in einem Abbruchsszenario betreut werden und nicht einfach alleine in der Welt stehen und mich jetzt fragen, was ist denn jetzt eigentlich?

17:32 Oder noch schlimmer, es gibt wirklich einen Abbruch in der digitalen Zulassung, dann muss ich mir auf einmal einen Termin auf der Zulassungsstelle holen. Das ist genau das, was Philipp meinte. Nein, musst du nicht. Deswegen gibt es eben diese Vorteile von so einem Dienstleister wie Kroschke. Wir kümmern uns darum, du kommst auf jeden Fall zum Ziel, egal was passiert und wir helfen dir dabei eben mit digitalen Tools. Aber ich glaube, das sind so die beiden größten Unterschiede bei der digitalen Zulassung und dadurch ergibt sich einfach dann ein Mehr an Service. Du hattest ja vorhin mir so die Gegenfrage gestellt, Wie geil wäre das, wenn? Ja, geil. Philipp so, oh, da sind wir noch lange nicht. Machen wir es mal konkret. Wo liegen denn aktuell die Grenzen der digitalen Zulassung?

18:17 Ja, soll ich euch übernehmen? Gerne, Markus. Also Philipp hat natürlich vollkommen recht. Also du hast ja einen Elevator-Pitch vorhin angefragt, dann pitchen wir auch natürlich. Ja, das ist auch klar. Aber wenn man dann ein bisschen ins Detail geht, dann wird man eben feststellen, dass ab 1.9. vor allen Dingen die gesetzliche Grundlage gegeben ist. Dann hat man am 1.9. geht die neue Fahrzeugzulassungsforderung, tritt dann in Kraft und damit darf man überhaupt eine digitale Zulassung nutzen. Jetzt ist es so, dass das Software-seitig jetzt von unserer Seite aus alles soweit vorbereitet ist. Also bei uns funktioniert ab dem 1.9. alles, dass man eben diese Dienstleistung in Anspruch nehmen kann. Aber die Verfügbarkeit bei den Zulassungsstellen wird ein Thema sein, was uns ja wirklich schwer beschäftigen wird.

19:11 Denn die Zulassungsstellen müssen auch ihre hauseigene Software aktualisieren. Da sind die Hersteller der Zulassungsstellen-Software scheinbar auch soweit, dass sie bereitstehen. Aber die Zulassungsbehörden müssen eben diese Software aktualisieren, um dann die digitale Zulassung noch zu unterstützen. Und da gibt es so ein bisschen gerade ein Glaskugel gucken. Nicht nur von uns, sondern auch von den Ministerien, Kraftfahrt-Bundesamt etc. Es ist bis heute einfach noch nicht klar, welche Zulassungsbehörden alle nachher diese digitale Zulassung unterstützen werden. Wir versuchen das natürlich über unser Netzwerk auch gerade in Erfahrung zu bringen. Auch das Kraftfahrt-Bundesamt oder das Ministerium erzeugt da gerade so eine Liste.

19:58 Aber es wird so sein, dass wir eine flächendeckende Verfügbarkeit zum 1.9. nicht haben werden. Und es steht derzeit nicht fest, wann wir eine flächendeckende Abdeckung sozusagen dann der digitalen Zulassung haben. Und solange das nicht gegeben ist, kann halt keiner garantieren, dass eine digitale Zulassung doch noch möglich ist. Also wenn du bei uns digital zulassen möchtest und du lässt dann vielleicht im Münchner Raum zu als Beispiel, München würde nicht dabei sein bei der digitalen Zulassung, dann geht es natürlich sofort in den klassischen Prozess. Wir helfen hier wieder dabei, wir unterstützen nicht, alles in Ordnung. Aber es geht die digitale Zulassung in dem Moment nicht. Und das liegt gar nicht mal an uns, sondern an dem Moment, dass eben dann die jeweilige Zulassungsstelle die Software noch nicht aktualisiert hat.

20:44 Philipp, willst du ergänzen? Ich wollte doch mal sagen, und das ist genau da an der Stelle, weil es geht ja auch so ein bisschen darum, wir machen auch ein bisschen Werbung für uns. Und wichtig ist halt, dass dem Autohaus oder demjenigen, der das Fahrzeug verkauft, ja auch über welchen Kunden wir da gerade schauen, dass der im Endeffekt trotzdem seine Zulassung bekommt. Denn das ist ja so ein bisschen wie, was willst du jetzt? Den Nagel in der Wand oder das Bild, was du dir anschaust an der Wand? Und hier geht es darum, dass ein Fahrzeug zugelassen werden muss. Für uns ist ganz klar, wir bilden sozusagen das Zulassungswesen erstmal lokal und auch überregional genau so ab, wie es zu dem Zeitpunkt verfügbar ist. Das heißt, unser Portal, in unseren Portalen, die wir gebaut haben, kannst du sehen, kann es eine Zulassungsstelle schon digital?

21:36 Dann sagst du zulassen und dann geht das digital. Kann eine Zulassungsstelle im Lachparkkreis das nicht? Und das ist ja genau das, was passieren kann. Das heißt, du hast ein Autohaus, das sitzt in, keine Ahnung, Mannheim so. In Mannheim wird es wahrscheinlich schon ab September gehen. Ja, aber Landau oder Kaiserslautern oder Grünstadt, Bad Dürkheim, können das vielleicht dann noch nicht. Das heißt aber, deren Kunden, die haben ein Set, die geben uns ihre 50 Zulassungen mit. Und ein Teil davon kann digital zugelassen werden. Und ein Teil davon kann halt nicht digital zugelassen werden. Das muss dem Autohaus aber in ihrem Prozess mehr oder wenig egal sein. Die brauchen nur die Informationen, wie funktioniert es jetzt? Die brauchen die Abrechnungsmöglichkeiten und, und, und.

22:23 Aber im Endeffekt drücken sie nur auf den Knopf und sagen zulassen. Und wissen dann, alles klar, das ist der Prozess. Alles klar, das ist der Prozess. Das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig nochmal zu sagen, dass das ja auch die große Herausforderung sein wird, die jetzt auch so ein bisschen gar nicht so offenkundig diskutiert wird, dass es einfach diese Herausforderung gibt, dass das nicht flächendeckend. Und wann ist es denn, in welcher Form flächendeckend? Und Markus hat gerade auch ein schönes Thema angesprochen, nämlich, was ist eigentlich, wenn Prozesse, wenn System, wenn das Software, wenn das abbricht, wie geht es dann weiter? Wie geht es in einem volldigitalen Prozess dann weiter? Gibt dann keine Zulassung mehr? Und solche Fragen, das ist genau das, was wir tun. Diese Fragen beantworten wir unseren Kunden.

23:10 Und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig, weswegen wir auch nochmal genau diesen Podcast waren, zu sagen, wir wollen auch ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten. Ich würde da gerne eine Sache nochmal hervorheben. Und zwar die Systeme, das, was die digitale Zulassung systemseitig über euch funktioniert. Genau bis zur Schnittstelle, die quasi in den Ämtern softwaremäßig vorgesehen ist. Best Case. Richtig? Also die Zulassungsstellen haben eine eigene Software in der Zulassungsstelle von Herstellern. Genau. Und ihr seid so weit, dass ihr quasi an die übergeben könnt und die, wenn sie es, also theoretisch geht es. Genau. Aber praktisch reden wir über deutsche Ämter.

23:55 Hier und da.

23:59 Ja, wobei, also, ja, richtig, also theoretisch geht es. Die Schnittstelle steht, die Formate sind alle bekannt. Wir haben auch diverse Tests schon durchgeführt, die erfolgreich durchgeführt worden sind. Also es steht und fällt letztlich damit mit der Anbindung der Zulassungsstelle. Und da muss ich auch die Zulassungsstelle ein bisschen in Schutz nehmen, weil es liegt oftmals dann nicht nur an den Zulassungsstellen, sondern wenn man sich vorstellt, dass der Softwarehersteller dann halt ab einem Zeitpunkt X sagt, meine Software ist jetzt bereit und dann muss ich noch einen IT-Dienstleister beauftragen, der dann die Software einspielt, aktualisiert. Das Ganze muss noch getestet werden und dann geht es live. Dann haben wir einen Zeitraum X, in dem das ablaufen wird. Und hier sind wir jetzt gerade in einem Zeitraum natürlich ein Zeitfenster reingelaufen, was sich um zwei, drei Monate herumdreht.

24:47 Und da ist es, glaube ich, relativ normal, dass wir keine 100% Abdeckung dann erreichen können. Insofern sind da verschiedene Faktoren, die dazu gerade darauf einspielen. Aber auch da bin ich dann bei Philipp, das muss unseren Kunden erstmal egal sein, warum das so ist. Sondern unsere Kunden müssen einfach davon ausgehen, dass sie immer das beste Angebot angeboten bekommen. Digital wo geht, klassisch wo es nicht geht. Und sie natürlich im Fall der Fälle auch weiter betreut werden. Also ich nenne mal so eine Zahl, alleine wenn es um die EVB, die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer geht, die ich von der Versicherung bekomme, damit ich dann eine Zulassung auch durchführen kann, um dem Amt gegenüber zu bestätigen, dass mein Fahrzeug versichert ist. Da gibt es so viele unterschiedliche Datenkombinationen.

25:34 Also der Markus Olzog, wie er im Perso steht, in der Straße 1. Da steht bei mir im Perso vielleicht Straße mit SZ1, bei der Versicherungsstraße mit Doppel S hinterlegt. Das ist im klassischen Stil der Fall. Da guckt eine Sachbearbeiterin oder ein Sachbearbeiter drauf und sagt, naja, das ist die gleiche Straße, ist okay. Eine Maschine sieht da Unterschiede. Und damit gibt es schon mal einen Abbruch, wo wir uns dann darum kümmern und das klären. Aber alleine dort sind so circa 30 Prozent stehen da im Raum an Abbruchquote, nur aufgrund dieses Datenmissmatches. Und davon gibt es so einige Punkte in diesem Prozess, die wir natürlich versuchen systemweit zu lösen, so wie es geht. Aber wenn das nicht gelöst werden kann vom System aus, dann sind halt unsere Serviceteams dahinter, die sich in diesem Klärfall, wie es bei uns dann heißt, dann annehmen und dann für eine Lösung sorgen, indem wir bei der Zulassungsstelle anrufen oder eben mit dem Kunden ins Gespräch gehen.

26:27 Ich wollte das gerade nochmal so ansprechen, dass quasi die digitalen Prozesse eurerseits, wie auch, ich sag mal, Ämterseits bereits stehen, mit dem Hintergedanken auf eins, dass eure Kunden quasi digital bei euch einliefern können und egal, ob die Strecke nachher voll digital durchläuft und funktioniert oder aber ihr euch kümmert, weil in dem Kreis geht es noch nicht und der Prozess auf jeden Fall als Erfolg wieder zurückkommt, als angemeldetes Fahrzeug. Das ist ja der wichtige Punkt, der jetzt funktioniert. Genau, also unsere Kunden haben natürlich nur eine Eingabestrecke und das System tut dann alles dafür, dass diese Daten dann auch so verarbeitet werden, wie es in dem besten Fall möglich ist und genau diese Systeme stehen auch, das funktioniert und letztlich sind wir jetzt so ein bisschen darauf angewiesen natürlich, wie die Gegenstelle, wie es angenommen werden kann.

27:22 Ja, das Wichtige ist, es kommt eine Anmeldung zustande und der Kunde, ob es jetzt ein Händler oder B2C vielleicht auch ist, hat einen Erfolg. Das ist ja das, worauf es ankommt.

27:37 Jetzt nochmal so, also, ja, man kann euch beauftragen mit der Zulassung. Was bedeutet das ganz konkret? Einmal B2C, wenn ihr mit Händlern arbeitet und B2B, jetzt weiß ich gar nicht, ob die Frage legitim ist, ob B2C bei euch beauftragen kann oder nur B2B, Entschuldigung. Lieber Tim. Ja, Entschuldigung. Selbstverständlich. Was wir mal gedacht haben, ist, wir haben unsere Kundengruppen geclustert und haben gesagt, wie ist eigentlich der Beauftragungsweg und wer beauftragt uns da? Wir haben ein Tool gebaut, nämlich On, das gibt es schon, beziehungsweise auch das Sporgänger-Modell, Kroschke On, das haben wir schon seit vielen Jahren im Einsatz, dass ich wirklich auf die Beauftragung aus dem Autohandel heraus, konzentriert.

28:27 Warum ist das wichtig zu wissen? Im Autohandel sitzen Profis, da sitzen Disponenten, Verkäufer, die machen das jeden Tag, die kennen sich aus, die wissen, welche Dokumente, die müssen anders durch den Prozess, da muss der Prozess anders gebaut werden, der Beauftragung. Das ist viel wichtiger, das, was wir jetzt gerade sehr, sehr stark bauen, ist, dass wir Schnittstellen zu deren Vorsystemen haben, dass die möglichst wenig Doppel-Eingaben haben. Aber es ist eine andere Art von Beauftragung. Dann als zum Beispiel im B2B2C-Bereich, im voll digitalen Fahrzeugvertrieb, im Gebrauchtwagen. Du bist in der Gebrauchtwagen-Börse, du findest dein Traumauto und willst es direkt kaufen, da muss natürlich auch eine Zulassung dazu. Da beauftragt uns tatsächlich der Endkunde, das ist unser Produkt Ready to Drive, das haben wir auf den zurechtgeschnitten und gesagt, da ist kein Profi, da haben wir es nicht mit einem Profi zu tun, sondern mit jemandem, der das zum ersten Mal vielleicht macht und sagt, okay, welche Unterlagen brauche ich jetzt, wie funktioniert das, wie lange dauert das, der hat ganz andere Fragen und dafür haben wir auch eine Prozesskette gebaut, eine digitale Prozessstrecke, die den Endkunden da durchführt.

29:34 Dann haben wir natürlich so Abo-Modelle, Vermieter, da sind viele Zulassungen auf einen Kunden nach einer Zulassungsstelle. Im Übrigen, das ist schon ganz schön digital, das ist schon ganz schön automatisiert, da müssen wir gar nicht mehr so unfassbar viel ändern und dann haben wir die wirklichen Individualkunden, ganz kleine Händler oder auch der Einzelne, der gerade ein Auto gekauft hat und möchte auch irgendwie digital zulassen, dafür haben wir auf unserer Website unseren E-Commerce-Bereich aufgebaut und das ist im Endeffekt noch wieder eine Individualkundenstrecke, da geht der Einzelne durch. Also so haben wir uns schon mal geclustert und gesagt, wir haben für nicht jede Kundengruppe, sondern jede Art des Fahrzeugbetriebs oder Beauftragung.

30:22 Wir haben uns überlegt, wer sitzt da uns gegenüber, wen müssen wir durch den Prozess führen. Das war für uns wichtig im Aufbau und im Endeffekt haben wir damit für jeden, der eine Zulassung hat, einen Kanal, der uns beauftragen kann. Klar, und das ist das, worüber wir gerade sprechen. Nächster Schritt, das ist zum einen natürlich diese Bereiche zu besetzen und bekannt zu machen und dann das, was Markus gerade beschreibt, nämlich dann auch möglich zu machen, dass aus diesen Portalen, die wir ja schon haben, die auch schon gelebt werden, dass das auch wiederum eine digitale Schnittstelle beziehungsweise eine Schnittstelle ins digitale Zulassungswesen findet. Aber wir haben keinen ausgeschlossen sozusagen, sondern konzentrieren uns wirklich, alle Ansprüchen, allen Ansprüchen direkt zu werden.

31:08 Ich würde mir vielleicht mal ganz kurz den Fokus, ein ganz kleines Stückchen weg von der digitalen Zulassung hin zu eurem Unternehmen vielleicht mal ganz kurz schieben, weil ihr kommt ja auch historisch aus dem Schilderprägen. Ganz analoger Prozess ursprünglich. Und jetzt seid ihr auch schon längerfristig auf der Reise in die Digitalisierung, wenn man das mal ein bisschen übertreiben möchte. Wie seid ihr denn so mit Hinblick auf die neuen digitalen Prozesse so aufgestellt? Das ist doch wahrscheinlich auch ein irrsinniger Aufwand, auch für ein Unternehmen, vielleicht an eurer Zentrale. Ich war letztens Jahr einmal da. Ihr habt neue Mitarbeiter, ihr habt Mitarbeiter wie Markus dabei, die ja auch für euch wahrscheinlich auch erst mal ein neues Mitarbeiterprofil darstellen.

32:02 Oh Gott, da können wir fast einen eigenen Podcast draus machen, was das bedeutet. Ein 66, 67, bald 67 Jahre altes Unternehmen in eine, in die neue Welt, in eine neue, ja, eine neue Zulassung, eine neue Mobilitätswelt zu transformieren. Und da hast du schon ganz viele Punkte angesprochen. Das Allerwichtigste erst mal. Und das sage ich jedes Mal. Es geht nicht um Digitalisierung per se. Es geht wirklich darum, und das ist nicht bloß Buzzword oder so Geschnacke, sondern es geht darum, zu verstehen, was der Kunde will. Und das ist erst mal bei uns ganz klar zu sagen, der will jetzt eine Zulassung, der will, dass sein Auto zugelassen wird. Und das muss möglichst smooth sein, das muss einfach sein, das muss genauso sein, wie das deutsche Zulassungswesen es gerade zulässt.

32:53 Und es hilft überhaupt nichts, dass wir es schon digital haben, wenn das Zulassungswesen noch nicht ist. Deswegen geht es nicht allein um Digitalisierung, sondern es geht darum, dass wir den besten Prozess für unseren Kunden anbieten, dass wir das bestmöglich verstehen. Das ist erst mal, das ist die Grundlage gewesen. Das haben wir an verschiedenen Stellen gelernt, durch unsere Beteiligung oder auch dem Auseinandersetzen mit Startups. Wie gründen die, warum gründen die, wie gehen die solche Dinge an, davon ein bisschen zu lernen. Wir haben es in Estland, haben wir ein digitales Zulassungswesen schon gesehen und haben uns gefragt, warum haben die das so gemacht, wie sie es gemacht haben, haben uns dann hinterfragt beziehungsweise haben mitgenommen und haben gesagt, was können wir davon mitnehmen und bei uns umsetzen. Das war schon mal sehr, sehr wichtig. Und ja, es ist ein kulturelles Thema und wir haben das große Glück, dass wir trotz denen wir natürlich aus einem wirklich zutiefst analogen Geschäft kommen und nicht nur, das haben wir ja nicht abgeschlossen.

33:47 Das Krasse ist ja bei uns, das muss ja weiter gut funktionieren, denn die Wahrheit ist, unser Filialbeschef ist unsere Cash-Kauf, ernsthaft. Und das muss richtig gut funktionieren. Die müssen weiterhin, müssen die gefordert, müssen geformt, müssen geführt und müssen optimiert werden. Aber es gibt so einen schönen Satz, das elektrische Licht ist nicht durch die Verbesserung der Kerzen entstanden, sondern dadurch, dass man auch am Ende mal bereit ist zu springen. Also das heißt, wir müssen tatsächlich ganz, ganz optimiert das weitermachen und das ist auch irgendwie eine eigene Kultur. Wenn man weiß, dass meine Großeltern schon das gleiche Erfolgsrezept, nämlich die Lage zur Zulassungsstelle, war 1957 schon das gleiche Erfolgsrezept einer erfolgreichen Trijale, wie es heute noch ist, der weiß, dass da tatsächlich auch noch ein anderer Fokus drauf ist.

34:39 Und trotzdem haben wir es geschafft, Menschen wie Markus Olszok anzuziehen und ganz viele andere mehr, die nämlich verstanden haben, dass wir es ernst meinen, damit zu transformieren und die uns aber auch im Umkehrschluss dabei helfen, unser Unternehmen neu zu denken und Dinge anzustoßen, neue Kulturelemente, vielleicht nicht mehr in Zweier-, Dreierbüros zu sitzen, sondern Großkommunikums, eine ganz andere Durchlässigkeit in der Information, nicht mehr Abteilung oder Bereichsstrukturell zu denken, sondern in einer Matrix-Organisation, der kann was zu einem Projekt beitragen und das ist völlig egal, auf welcher Hierarchie-Ebene er sitzt, sondern nur den Beitrag, den er leistet. Aber das sind alles kulturelle Bausteine, die wir, weil wir es einmal angefangen haben, konnten wir gute Leute anziehen, die das wiederum potenzieren, sich mit einbringen und damit Dinge wieder auflösen.

35:29 Das ist auch nichts, was du so schnappst und das machst du mal nach Mechanismus X, sondern du musst, das ist ein ständiger Prozess, du musst reinspüren in die Organisation, du musst spüren, was am Markt passiert, ich kann das gar nicht. Naja und man muss ja auch ehrlich sagen, Philipp, es ist auch nicht so, dass ihr jetzt erst seit vorletztem Jahr oder so damit angefangen habt, sondern wie du schon sagtest, alleine dein Vater hat ja schon 1999 noch DHD gegründet dazu, das war ja schon mal ein erster Schritt 1999, also ganz ehrlich, in dem Geschäft mal den Weitblick zu haben und so eine Digitaleinheit zu gründen, das ist auch schon nicht ohne und dann seid ihr nun auch schon seit mehreren Jahren dabei, genau dieses Thema noch weiter zu treiben, zu forcieren, also da gehört natürlich schon ein bisschen mehr dazu, als nur zu sagen, so wir wollen jetzt mal digital, das funktioniert glaube ich auch nicht und das ist eben aber das, was letztlich auch so ein bisschen den Erfolg jetzt mitspielt.

36:22 Es ist glaube ich bei uns ein schöner Mix aus wirklich Kolleginnen und Kollegen, die schon seit einer Ewigkeit in diesem Unternehmen sind, was ja auch wieder eine Aussagekraft darüber ausgibt, wie gut und familiär dieses Unternehmen auch mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch umgeht und was für eine Bindungskraft entstehen kann und gleichzeitig mit dem Mix und dem, ja doch dem Mix aus dann neuen Kollegen und Kollegen die vielleicht auch mal einen anderen Blick auf einige Sachen mit einbringen und das dann unter den Hut zu kriegen. Also ich glaube da ist so ein bisschen auch die Erfolgsstory dahinter, weswegen wir es auch geschafft haben, viele Kolleginnen und Kollegen mit auf diese neue Reise zu nehmen. Und das geht halt nicht, wenn von oben das nicht gewünscht ist und das meinte ich mit den Schmerzen. Und Tim, das was wir beide, das was wir beide machen, ständig am Markt, also du und ich auch, ständig am Markt unterwegs sein, ständig mit Leuten sprechen, eigene Formate zum Austausch finden, nicht nur Autohandel, auch Banken, alle Stakeholder, einfach zu verstehen, was passiert da.

37:23 Und das ist glaube ich auch ein Teil des Erfolgsrezeptes, dass das uns sozusagen, der das noch mit dazugehört, nämlich ganz viel Austausch, immer wieder verbrochen, auch mal wieder was reinschmeißen und sagen, sag mal, so haben wir es uns gedacht und dann kommt irgendein Echo zurück, klappt nicht, funktioniert nicht, ist doof oder also es ist auch diese Lust auf unseren Markt, dieser ständige, dieser ständige Austausch, der uns natürlich dabei hilft, ein Gefühl dafür zu bekommen. Stichwort Markt. Jetzt nehmen wir den Fokus weg von eurem Unternehmen, auf die digitale Zulassung, nur etwas anderer Blickwinkel. Welche, also welche Herausforderungen und Chancen seht ihr im deutschen Markt? Und da würde ich so ein bisschen auf den Handel mal blicken.

38:09 Könntest du die Frage konkretisieren für uns oder im Markt selbst, hat der Markt in der Form jetzt eine Chance? Doch, der Markt selber, sagen wir mal so. Also ich habe das eigentlich, habe ich die Frage genannt, welche Herausforderungschancen seht ihr im deutschen Markt für die digitale Zulassung? Vielleicht ist das ein bisschen einfacher. Also Herausforderungen haben wir schon einige benannt an der Stelle. Also für mich die größte flächendeckende Angebot, das ist sicherlich der der Painpoint überhaupt für alle Beteiligten, im Übrigen auch für die Behörden, also nicht jetzt nur für uns so, sondern insgesamt, weil ohne diese Abdeckung wird es halt schwer. Aber das kommt ja im Laufe der Zeit, nach und nach wird das ja kommen. Ich sehe hier vor allen Dingen, also Philipp korrigiere mich da, aber es ergibt sich hier gerade eine riesige Chance, endlich mal eine sehr bürokratische und auch analoge Dienstleistung voll digital zu ermöglichen.

39:07 Ja, mit all den Vorteilen, egal jetzt, ob es auch für den Handel ist oder für die Einzelpersonen, also wir haben Zeitersparnis, en masse. Wir haben auch allein die Standtage für den Handel, weil sie sonst immer das Fahrzeug auf dem Hof stehen haben, obwohl es schon verkauft wurde, mussten sie noch warten, bis die Zulassung durch ist. Da hat mal, ich glaube, da hat der Handel selber mal ausgerechnet, das sind so 35 Euro pro Tag an Standtagsgebühren, die da fällig werden. Stell dir mal vor, das sind fünf Tage, die zusätzlich on top kommen, bei den Neufahrzeugen und bei den Fahrzeugen insgesamt, die im deutschen Handel so über den Tisch gehen. Da haben wir immer ausgerechnet, nur mal so ganz grob, dass fast eine Milliarde Euro an zusätzlichen Kosten pro Jahr, nur weil die Autos nicht rechtzeitig vom Hof kommen, weil sie nicht rechtzeitig zugelassen werden können. Das sind halt, das sind unglaubliche Faktoren, die da einfach eine Rolle spielen und anhand der Darin sehen wir natürlich einen riesigen Schock.

39:58 Und zuletzt verändert sich der Markt selbst ja auch von dem lokalen Vertrieb von Fahrzeugen im Autohandel hin zu digitalen Fahrzeugvertriebsmodellen und wie sieht denn ein digitales Vertriebsmodell eines Autos aus, wenn du dann am Ende doch wieder mit Dokumenten auf eine Zulassungsstelle laufen musst. Also für mich stellt sich die Frage eigentlich gar nicht, ob die digitale Zulassung eine Chance am Markt ist, sondern es ist einfach eine logische Konsequenz, dass das ist, wie Konsumentenverhalten sich auch entwickelt. Also keiner möchte im Endeffekt seine Zeit mit einem Behördengang sozusagen einsetzen. Das muss man mal ehrlich so sagen, dass man seine Zeit, seine wenige Zeit ja anderweitig einsetzen möchte.

40:45 Insofern ist es hundertprozentig klar, dass wenn es leicht geht, wenn es digital geht, von zu Hause aus, von everywhere, so wie Markus das ganz zu Beginn beschrieben hat, dass das der Weg ist, wie eine Zulassung funktionieren muss und dann ist einfach das Tor offen. Die Frage ist, wie werden wir selber daran partizipieren und wie wird das am Ende auch nochmal digitale Vertriebsmodelle vielleicht beschleunigen und sozusagen nochmal mehr pushen, weil wenn du dann wirklich voll digital du sumst es aus, du machst die Finanzierung digital, Versicherung digital, Zulassung digital, dann lässt es dir noch vor die Tür stellen oder holst es in einem tollen Prozess noch irgendwo ab. Das ist doch ein geiler Prozess und am Ende entscheidet der sowieso der Endkunde was ein geiler Prozess ist und ganz ehrlich, wir haben es doch an so vielen Stellen gesehen, alles was du schönst musst und am Ende dann digital machen kannst, wird vom Kunden geliebt und angenommen und insofern Haken dran, wenn es denn dann vollumfänglich funktioniert, dann ist es die Zukunft.

41:42 Also viel besser könnte man an so einem Gespräch hinten dran keine Schleife machen, würde ich mal beinahe so sagen. Erstmal vielen Dank euch beiden, dass ihr da Rede und Antwort gestanden seid, aber ich habe noch eine letzte Abschlussfrage, die schieße ich mal so in Markus-Richtung, die variiert mal ausnahmsweise ein bisschen. Wann benötigen wir keine gedruckten Legitimationen wie Führerscheine, vielleicht auch Kennzeichen am Auto oder was auch immer mehr, um ein Fahrzeug zu bewegen oder zuzulassen. Fünf Gegenfragen. Jetzt kommt natürlich aus meiner Perspektive die beste Frage zum Schluss.

42:30 Nein, keine Gegenfrage, keine Sorge. Okay, da machst du jetzt nochmal einen Fass auf. Also wenn wir mit Kartross so weitermachen, dann in wenigen Jahren, würde ich sagen. Nein, also Spaß beiseite. Es ist in der Tat so, das umtreibt uns natürlich auch, also dass wir wissen, dass es irgendwann keine Papiere mehr geben sollte, keine Fahrzeugpapiere und ganz ehrlich, ein Kennzeichen ist nur dazu da, um einen Sichtkontakt herzustellen in einem Fall X. Polizei möchte kontrollieren oder ich sehe, wie Tim das Auto von Philipp anfährt, etc. Da brauche ich irgendein Sichtmerkmal. Wenn wir in eine sehr weite Zukunft denken und die Autos unterhalten sich mit der Infrastruktur der Stadt oder der Autos, die um einen herum sind, dann braucht keiner mehr ein Kennzeichen und ein Fahrzeugpapier sowieso nicht mehr.

43:23 Wir arbeiten in der Tat mit Kartross genau auch an diesen Themen schon sehr, sehr weit in die Zukunft denken. Das heißt, wir zeugen digitale Identitäten für Fahrzeuge, Rechte Nachweise, das was ich vorhin meinte, was jetzt noch auf Papier ist, Nutzungsberechtigung, Verfügungsberechtigung, Eigentumsnachweise. Warum solltest du das nicht alles über dein Handy managen können? In deiner Apple Wallet oder Google Wallet oder wo auch immer du diese Berechtigungsnachweise hast und bei einer Polizeikontrolle zeigst du nun QR-Code vor und sagst, hier, prüfen Sie gerne, ob ich das Fahrzeug fahren darf oder nicht und der Polizist oder die Polizistin sagt, ah ja, dankeschön, schöne Weiterfahrt. Das ist natürlich eine Zukunftsvision oder Vision, die wir sehr, sehr stark forcieren. Da arbeiten wir auch jetzt dran. Wir sind auch im europäischen Kontext in dem Bereich in Forschungsprojekten involviert, die auch von Deutschland aus gefördert werden.

44:12 Wann das kommt, kann ich dir nicht sagen. Ich gehe davon aus, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren sich genau in diese Richtung entwickeln werden und wir möchten mit als erstes am Start sein, wenn es darum geht, dass ich dir das Papier abnehmen kann und dir dafür ein digitales Recht auf dein Smartphone übertragen kann, weil dahin wird es gehen und das ist auch unsere Version des Ganzen und ich lade dich dann gerne zum Beta-Test ein, wenn wir soweit sind. Herzlichen Dank. Herr Philipp möchte noch was hinzufügen. Ich wollte gerade sagen, die Frage ist nicht wirklich, wann das so ist, sondern wann das in Deutschland haben das Ganze schon gesehen, dass es wirklich fast alles digital gibt, alles, alles, wo du dich ausweisen musst und, und, und.

45:04 Und ich weiß, unsere BMPV hat, du siehst, wenn ich das sage, Estland. Denn da haben wir schon gesehen, wie das alles wahnsinnig charmant digital geht und das muss unsere Benchmark sein. Die Frage ist, wann wird das in Deutschland mit dem Körder-Valismus und, und, und. Der braucht mal hin. Also, die sollten sich nicht jetzt gepikst fühlen, sondern eigentlich sollte doch die Branche total happy sein, dass ihr euch so lange schon so sehr, wenn ich das gerade höre, dass dein Vater im DAD schon 1998, 99, 99 schon eine Company gegründet hat, die so in so eine Richtung halt unterwegs ist, ihr als Nachfolgegeneration macht da richtig Meter, seid in den Ausschüssen drin und gebt Gas.

45:51 Da sollen sie doch alle lieber mit euch sprechen. Jeder, der eine Frage hat, der soll sich bitte bei euch erkundigen, wie man das vielleicht noch weiter nach vorne bringen kann, auch der Handel. Ihr seid ja ein perfekter Ansprechpartner. Und damit, meine Lieben, würde ich sagen, sind wir für heute am Ende. Es hat mir wirklich, wirklich großen Spaß gemacht, dich kennenzulernen, Markus, und auch dein Wissen da so, so zu bekommen. Philipp, dass du tief in dem Thema drin bist, das weiß ich ja, das kriege ich ja regelmäßig mit, aber dass es auch nochmal über die Breite über den Podcast halt nochmal gehen kann und wie gesagt, jeder, der noch irgendwo eine Unsicherheit hat, der einfach an euch wenden. Tim Dito, vielen, vielen Dank für das gute Gespräch an der Stelle. Und in der Tat, wenn jemand Fragen hat, kontaktiert uns einfach gerne, ganz unverbindlich.

46:38 Wir helfen auch gerne, es geht auch um Wissensverbreiterung und eben auch um den Markt weiter aufzuschlauen. Und nun ist wirklich alles gesagt. Vielen, vielen Dank, lieber Tim, für die Möglichkeit. Vielen Dank, Markus, denn du bist der eigentliche Experte. Ich kann das aber nur auf Geschäftsführer-Ebene, das ist ja, das ist ja nicht Expertenwissen.

46:59 Und natürlich fragt uns alle und jetzt, Markus, sag, gib mir schmutzige Kennzeichennamen mit dieser wahren Freundin. So wie immer, ne? Vielen Dank, Uwe. Leute, Leute, vielen Dank, wir sind durch für heute. Wir hören uns bald wieder. Macht's gut. Ciao.