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Benzingespräche · Folge 167 · · 39 Min

Autohausmarketing 2025 - Talk mit Paul Merthen

Cover des Podcasts Benzingespräche

Paul Merthen

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Kernaussagen

  • Effizienz und Qualität der Leads sind entscheidend.
  • Social Media bietet große Chancen für Autohäuser.
  • Künstliche Intelligenz verändert die Marketinglandschaft.
  • Neue Agenturen bringen frischen Wind, aber auch Herausforderungen.
  • Fachkräftemangel erfordert gezielte Weiterbildung.
  • Branchenkenntnis ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Worum es geht

Update Talk zum Stand des Marketings im deutschen Autohandel In dieser Episode der Benzingespräche sprechen Tim Klötzing und Paul Merthen über die Herausforderungen und Chancen im Marketing für den deutschen Automobilhandel im Jahr 2025. Sie beleuchten die Rolle von Social Media, die Bedeutung von Lead-Qualität, die Komplexität des modernen Marketings und die Auswirkungen von KI auf die Branche. Zudem wird der Fachkräftemangel und die Notwendigkeit von klaren Marketingstrategien thematisiert. Die Diskussion endet mit einem Ausblick auf die Zukunft des Autohandels und die Relevanz von Authentizität im Marketing. Takeaways Die Herausforderungen im Marketing 2025 sind vielfältig und erfordern innovative Ansätze. Social Media spielt eine entscheidende Rolle bei der Lead-Generierung im Autohandel. Die Qualität der Leads ist wichtiger als die Quantität. Fachkräftemangel im Marketing ist ein ernstes Problem. Eine klare Marketingstrategie ist für den Erfolg unerlässlich. Marketingeffizienz wird zunehmend wichtiger in der aktuellen Wirtschaftslage. KI hat das Potenzial, die Marketinglandschaft zu revolutionieren. Authentizität bleibt ein zentraler Wert im Marketing. Die Komplexität des modernen Marketings erfordert spezialisierte Agenturen. Die Zukunft des Autohandels wird stark von technologischen Entwicklungen geprägt sein. Links: Paul Merthen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/paul-merthen/ Paul´s Newsletter: https://bit.ly/4bIwSWP

Zusammenfassung

In der neuesten Episode der Benzingespräche widmen wir uns den Herausforderungen, die das Marketing im Jahr 2025 für den deutschen Autohandel bereithält. Gemeinsam mit unserem Gast Paul Merten, einem Experten für Social Media Marketing im Autohaus, beleuchten wir die Trends und Strategien, die Autohäuser heute und in Zukunft erfolgreich machen können.

Der Wandel im Marketing

Paul Merten, der selbst aus dem Autohaus kommt, hat sich als Marketingexperte etabliert. Er berichtet von seiner Erfahrung, wie er Social Media Kanäle wie Instagram und TikTok erfolgreich für Autohäuser genutzt hat, um Reichweite und Leads zu generieren. Der Fokus liegt dabei auf der Effizienz und der Qualität der generierten Leads.

Social Media als Schlüssel zum Erfolg

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Rolle von Social Media im Autohandel. Merten betont, dass es nicht nur darum geht, viele Leads zu generieren, sondern auch die Qualität dieser Leads sicherzustellen. Hierbei spielt die richtige Ansprache und das Verständnis der Zielgruppe eine entscheidende Rolle.

Herausforderungen durch KI und neue Agenturen

Ein weiteres Thema ist der Einfluss von Künstlicher Intelligenz und die Herausforderung durch neue Agenturen, die mit großen Versprechen auf den Markt drängen. Merten warnt vor überzogenen Erwartungen und betont die Wichtigkeit von Branchenkenntnis und einer fundierten Strategie.

Fachkräftemangel im Marketing

Der Fachkräftemangel ist auch im Marketing des Autohandels spürbar. Viele Autohäuser haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden, das die neuen digitalen Herausforderungen meistern kann. Merten sieht hier einen klaren Bedarf an Weiterbildung und Motivation der Mitarbeiter.

Fazit

Die Episode zeigt, dass der Autohandel vor großen Herausforderungen steht, aber auch enorme Chancen bietet. Mit der richtigen Strategie und einem klaren Fokus auf Qualität können Autohäuser die Potenziale von Social Media und KI voll ausschöpfen.

Zum Thema

Positionierung für Autohäuser

Passende Beratung

Marketingberatung: Für Autohäuser

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00:00 Benzingespräche. Der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinung zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content Creator und freier Automarketingberater. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen. Heute habe ich ein Thema ausgesucht, was mir meistens, wie ihr wisst, groß am Herzen liegt. Das ist das Thema Marketing. Und da möchte ich einfach eine Serie aufgreifen, die ich im letzten Jahr mit einem lieben, guten Freund und Partner so aufgegriffen habe. Die Headline heute ist, was sind denn so die größten Herausforderungen im Marketing 2025, aber mit dem Fokus auf den deutschen Automobilhandel.

01:17 Und da kann ja nur einer zu Gast sein, der Paul Merthen. Hallo lieber Paul. Hallo Tim. Schön, dass wir uns mal hier im Podcast wiederhören. Ja, jetzt bist du auch mal wieder Gast, ne? Ja, ist cool. Das fühlt sich richtig klasse an. Jetzt muss ich mir die Fragen nicht ausdenken. Das nimmt mir extrem viel Arbeit ab. Also vielen, vielen Dank, dass du mich eingeladen hast. Ja, sehr gern, weil der Paul hat nämlich inzwischen auch einen Podcast, der sich auch ganz viel mit Social Media Marketing im Auto handelt und so auseinandersetzt. Und da sehr hands-on, glaube ich, ist in den lösungsorientierten Talks. Ja, absolut. Also wir gehen da wirklich tief rein, geben da Quick-Vins, Anleitungen, kleine Impulse, die man direkt umsetzen kann. Manche brauchen ein bisschen länger, aber wir gucken uns halt wirklich an. Das ist so mein Herzensthema. Wie können wir mit Social Media im Endeffekt irgendwie Geld verdienen und Autos verkaufen? Und das sind so viele Ebenen. Je tiefer man da eintaucht, desto spannender wird das ganze Thema.

02:11 Ja, absolut. Ich habe mal geschaut. Unser letzter Talk, der war, ich dachte erst im Juni 2024, der war im Oktober 2024 und da haben wir das Thema Black Friday aufgemischt. Das ist Oktober bis jetzt in Marketing gedacht oder auch in KI gedacht, eine Ewigkeit. So gut. Da haben wir auf jeden Fall ein bisschen Futter, worüber wir reden können. Und heute bleiben wir ein bisschen allgemeiner und schauen mal. Aber erst mal, vielleicht sind ja ein paar neue Hörer dabei. Und da ist so meine Fangfrage an dich, lieber Paul. Warum ist es denn eine sehr gute Idee, sich mit dir im Kontext Social Media Marketing im Autohaus zu unterhalten? Ja, also es ist auf jeden Fall eine gute Idee, weil ich selber aus dem Autohaus komme. Ich war Autoverkäufer. Bin dann später ans Marketing gewechselt, weil ich dachte, ich könnte besser Marketing machen als viele anderen Autohäuser oder Marketingabteilungen. Und ich würde sagen, das habe ich auch bewiesen. Wir haben damals in der Autohaus-Liebe-Gruppe einen Instagram-Kanal von 300 auf 15.000 Follower gebracht. Wir haben einen TikTok-Kanal mit 10.000 Follower aufgebaut. Wir haben Leads generiert. Wir haben Recruiting gemacht. Wir haben die Webseite, haben einen Relaunch gemacht. Also ich habe wirklich rechts-links Einblicke bekommen. Und jetzt mittlerweile, dieses Jahr werden es zwei Jahre, bin ich jetzt selbstständig und mache im Endeffekt den ganzen Tag nichts anderes, außer mir zu überlegen mit meinem Team, was mittlerweile sind wir jetzt vier Leute, die täglich daran arbeiten, gute Social Media

03:38 zu machen, Mehrwerte zu liefern und im Endeffekt unseren Kunden, den Autohäuser, unseren, ja, letztendlich die Leads in der bestmöglichen oder höchstmöglichen Lead-Qualität, ja, zu liefern. Und deswegen kriege ich da natürlich bei unseren Partnern vieles mit, wo da auch die Hürden sind und aktuell da auch die Herausforderungen. Du hast vorhin schon das Stichwort KI gesagt. Da ändert sich einiges und ist super spannend. Wenn das alles Ponyhof wäre, wäre es ja auch langweilig, vor allem für dich dann, ne? Ja, absolut. Ja, letztes Mal hier im Podcast, 2024 im Oktober, du hast gerade schon gesagt, bei dir hat sich einiges getan. Du hast inzwischen da ein Team mit vier Leuten, die sich um Content, Social Media und Co. kümmern. Was ist denn so, wenn du so ein bisschen schaust, was hat sich denn seitdem so getan? Womit beschäftigst du, beziehungsweise ihr euch denn aktuell, auf Deutsch gesagt, am meisten mit euren Kunden oder für eure Kunden?

04:40 Ja. Also hauptsächlich ist es so, dass wir, also ich komme eher so aus dem organischen Bereich. Das heißt, wir haben Videos, Inhalte erstellt für unsere Kunden, damit die mehr an die Sichtbarkeit kommen, ohne jetzt irgendwie Werbebudget zu investieren. Machen wir immer noch. Trotzdem ist es halt aktuell so, und das ist so eine mit der Herausforderungen, man will einen Ticken effizienter werden, man will quasi das Geld, was man investiert, irgendwie wieder rausbekommen. Und dementsprechend haben wir mit Lukas Dolbener zum Beispiel jemanden bei uns mit dem Team, der sehr performanceorientiert ist. Und dort schalten wir tatsächlich Werbeanzeigen, wo wir halt direkten Impact bekommen von, ich gebe das Geld aus und kriege am Ende das Geld zurück, beziehungsweise habe da durch diesen Mitteleinsatz eben Autos verkauft. Und da beschäftigen wir uns extrem viel mit, schauen, wie kriegen wir Leadpreise noch günstiger, aber gleichzeitig eben auch diese Leadqualität noch einen Ticken höher. Und das ist immer so die Waage, das sage ich immer wieder, immer diese Waage zwischen Leadqualität und Leadquantität zu finden. Und damit verbringen wir gerade extrem viel Zeit.

05:45 Das ist ja auch wirklich hochkomplex. Und in dem Kontext fällt mir was ein, worüber wir auch in der jungen Vergangenheit gesprochen haben, ist, es tauchen halt immer mehr Angebote auf von, ich sage mal, jungen, unbekannten Agenturen, die mit dem Versprechen daherkommen, mehr Leads als mobile.de zu schaffen in kürzester Zeit und wie toll die alle sind. Und nimmst du auch so wahr, ne? Ja, total. Also ich muss erst mal sagen, Respekt an all die, die das machen. Ich finde das richtig geil, wenn ich nach der Schule mit 18 schon gewusst hätte, dass ich irgendwie eine Agentur gründe. Crazy. Also ich finde das richtig. Also mein Respekt haben die Jungs und die Mädels. Nichtsdestotrotz ist das alles halt kein Zuckerschlecken. Und im Endeffekt, ja, es ist nicht schwer, im Monat 100 oder im Monat 400 Leads zu generieren. Vielleicht sogar noch mehr. Aber was bringen dir die Leads, die irgendwie 5 Euro kosten, wenn am Ende davon keiner verkauft wird, wenn der Verkäufer oder die Verkäuferin damit nicht umgehen kann, die dann irgendwann super frustriert ist und sagt, hey, das ist alles nur scheiße, was da kommt. Das kann halt nicht die Lösung sein. Und eine Autobörse zu ersetzen, das ist wirklich super naiv. Also haben wir damals im Autohaus aufprobiert, aber ganz ehrlich, es funktioniert nicht. Die hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Es gibt Menschen, die suchen jetzt nach dem Auto und die Börse ist eine super Erfindung dafür. Und dann gibt es halt eben aber auch diese Seite, die Leute,

07:11 die jetzt noch nicht aktiv suchen. Und das sind ja die, die wir zum Beispiel über Social Media ansprechen, die daran noch gar nicht gedacht haben. Also die sozusagen lauwarm sind und die holen wir. Dementsprechend hat das beides seine Berechtigung. Ja, ich habe konkret, konkret, indiskret habe ich ein Beispiel, weil nichtmals ein Kunde von mir, sondern jemand, den ich so aus der Branche, aus dem Autohandel kenne, hat mit einer Agentur zusammengearbeitet. Ich sage den Kundennamen nicht und sage den Agenturnamen nicht und hat das über einen gewissen Zeitraum getestet. Und sagen wir mal so, der war nicht so ganz so happy. Und dann habe ich so mit ihm darüber gesprochen und der hat mir mal die Zahlen verraten, was da generiert wurde über ein paar Monate hinweg. Und was nachher auch, der konnte ganz, der konnte auch relativ gut sagen, was die verkauft haben. Und das war eine Volumenmarke. Sprich, da ist nicht viel Budget an einem neuen Wagen. Und ja, da hat das die Marketingkampagne pro verkauftem Fahrzeug jenseits der 2000 Euro gekostet. Und das ist nicht cool.

08:19 Also das ist, glaube ich, auch das der große Unterschied zwischen diesen ganzen Jungagenturen, die kommen. Wie gesagt, die Anzeigen zu schalten, so eine Kampagne aufzusetzen, das ist keine Raketenwissenschaft. Das könnte ich jemandem im Autohaus oder außerhalb vom Autohaus in 15 Minuten erklären, dann ist es erledigt. Die Magie liegt zum einen natürlich drin, ein ordentliches Tracking aufzubauen, dass man halt sieht, okay, wie finde ich das Geld jetzt hier ausgebe? Wie kann ich nachweisen, dass ich das irgendwie reinbekomme? Und dann ist es halt wirklich ein ganz, ganz großer Part, diesen Übergang von ich habe diesen Lead bekommen zum Verkäufer oder zu der Verkäuferin, die im Endeffekt ein ganz anderes Mindset haben muss, als wenn jemand, ein Laufkunde ins Autohaus kommt und sagt, ja, den hätte ich gern. Da hast du eigentlich als Verkäufer oder Verkäuferin schon gewonnen.

09:07 Hier ist es halt ein bisschen was anderes. Und diesen Prozess, und da haben wir auch einen Online-Kurs entwickelt, einen sehr, sehr guten Verkaufstrainer aus der Autobranche, den Frank Frichert, den kennst du ja auch, der da uns nochmal supportet. Und wir sprechen regelmäßig mit den Verkäufern, um uns halt auch Infos zu holen, wo es hängt. Und wenn wir diesen Prozess halt ganzheitlich sehen, und den würde ich gerne ganzheitlich sehen bei uns in der Firma, dann ist, glaube ich, auch das, was uns einen Ticken stärker macht als die Marktbegleiter. Ja, eher Branchenkenntnis. Aus dem Autohaus, fürs Autohaus. Bin ich ein großer Freund übrigens von. Da sagt der, der nicht im Autohaus gearbeitet hat. Smart. Ja, aber ich bin schon ultimativ lange dabei. Ich fühle mich so. Ich sage ja heute immer noch gerne, ich würde ja immer noch gerne eine Ausbildung im Autohaus machen, in der Werkstatt, um selber schrauben zu können, weil ich es einfach nicht kann. Aber es wird ja kaum noch was geschraubt, von daher.

10:03 Ja gut, das stimmt. Aber Ausbildungsplätze, ich glaube, da fallen mir zwei, drei ein, wo du dich bewerben könntest. Ob die mich nehmen? Ah, ich weiß ja nicht genau.

10:13 Was ist denn so im Marketing, wenn du das so Revue passieren lässt? Du bist unzufrieden mit deinen Marketing-Ergebnissen. Jetzt mal aufgepasst. Ihr kennt mich als euren Podcast-Host und Experten für die deutsche Autobranche. Aber wusstet ihr auch, dass mein eigentliches Business die Tim-Klötzing-Marketing-Beratung ist? Im Grunde mache ich den Job schon seit über 20 Jahren. Ich unterstütze Autohäuser und Dienstleister rund um den Autohandel mit meiner Marketing-Erfahrung in der Autobranche. Was mache ich da genau? Ich berate meine Kunden von der Positionierung, Strategie, Marketingplanung, Agentursteuerung, Lead-Optimierung, Online-Marketing und so weiter und so fort. Kann man sich auch ein bisschen wie einen externen Marketingleiter, externen CMO vorstellen. Das Beste dabei, mein Wissen und Leidenschaft für Automotive-Marketing kann man buchen. Also, wer Bock hat, sein Marketing zu verbessern und mehr Umsatz zu machen und das mit einem Partner, der die Branche genau kennt und sich genauso reinkniet wie du, schau mal auf meiner Website vorbei. www.tim-klötzing.de Wie ist denn, was ist gerade los im Marketing mit dem Autohandel? Was sind da so die Buzzwords?

11:33 Die Buzzwords sind natürlich KI, Marketing-Effizienz. Es gibt auch ein Thema, ich will es jetzt ungern sagen, aber Fachkräftemangel ist jetzt vielleicht nicht so krass, wie wenn ich keine Leute für die Werkstatt habe. Aber was ich halt eben oft sehe und das ist auch auf gar keinen Fall despektierlich gemeint, es fehlt halt im Marketing an dem entsprechenden Personal. Also, es rutschen da Leute rein. Ich meine, im Endeffekt, ich bin da auch reingerutscht als Autoverkäufer ins Marketing. Aber ich habe halt extrem viel Zeit mit diesen Themen verbracht, weil ich da einfach gut drin werden will. Da holst du dir Leute rein, die haben teilweise leider keine Erfahrung da drin und sind nicht stark genug motiviert leider. Das ist so. Und dementsprechend, wenn ich die Motivation nicht habe, setze ich mich nach Feierabend nicht nochmal hin und gucke mir irgendwie zwei Stunden ein Webinar oder irgendwie ein YouTube-Video an. Das mache ich nicht. Und auf der anderen Seite hast du halt eben, und da will ich auch keinen Vorwurf machen, einen Verkaufsleiter oder Verkaufsleiterin oder eine Geschäftsführung, die musste vor 20 Jahren nicht so krass gut im Marketing sein. Das musste man nicht. Das hat auch so irgendwie funktioniert. Und worauf ich hinaus will, wenn jemand, der selber kein Marketing gemacht hat, aber die Leute einstellt, woran will er denn im Bewerbungsgespräch wissen, ob die Person geeignet ist oder nicht? Das funktioniert halt nicht. Und das ist ein Thema, was ich sehe.

13:00 Ja, da gebe ich dir definitiv recht, dass das Marketing im Autohandel früher, ich traue mich das fast nicht zu sagen, viel einfacher war. Du hattest weniger Kanäle. Das ist ja eine Komplexität. Du, heute musst du ja wirklich überlegen, was für ein Angebot habe ich da? An wen, was ist, welches Angebot, welche Zielgruppe, welcher Kanal könnte denn passen? Ist es Reichweite? Ist es Lead-orientiert? Ist es ein teures Produkt? Ist es ein Werkstattangebot? Die Matrix, ja, die ist schon krass geworden. Ja, voll. Also deswegen, also warum gibt es im Endeffekt auch so viele Agenturen? Weil du irgendwie ja, also im E-Commerce sieht man das ja auch total krass. Da gibt es, also auch jetzt hier im Autohandel eine Social-Media-Agentur, dann gibt es eine Recruiting-Agentur, dann gibt es eine Agentur, die deine Website macht, dann gibt es noch die Agentur, die Agentur, Conversion-Optimierungs-Agentur, was es nicht alles gibt. Aber weil es halt eben so komplex ist, wenn du halt als Unternehmen irgendwo in einem Bereich richtig gut sein willst, musst du dich halt auf ein Thema mal committen. Ich muss halt sagen, jetzt mal in unserem Beispiel, ja, wir würden gerne Performance-Marketing machen, dann heißt es aber auch, jo, mach das jetzt mal richtig und wir ziehen das jetzt mal für einen längeren Zeitraum durch, bis es funktioniert und nicht, ja, wir probieren das jetzt mal zwei Monate, ach, irgendwie hat es nicht geklappt und dann holt man sich das nächste Shiny-Object und sagt, ja, ja, dann machen wir da jetzt halt wieder Zeitungswerbung.

14:27 Keine Ahnung, ja. Also ein bisschen Ausdauer und ein bisschen Vertrauen in den Prozess, den sollte man auch mal gewinnen. Ich glaube, wir haben da mal drüber gesprochen und ich musste echt jetzt gerade schmunzeln, wo du sagst Shiny-Objekt und danach sagst du Print-Marketing oder sowas, weil ich weiß nicht, ob wir darüber sprachen, aber ein Podcast, den du mir irgendwann, glaube ich, mal empfohlen hast, da geht es hauptsächlich um Online-Marketing und da war jemand zu Gast und auf einmal kamen die auf Print-Mailings irgendwie zu sprechen und waren so, überleg mal, du schickst da Briefe und die kommen da, nicht alle kommen in den Haushalt rein, aber wenn die im Haushalt sind, dann liegen die da rum und das wird ja von mehreren gelesen, überleg mal, welche Öffnungsgrad und Klickgrad, wenn das, das ist ja total Wahnsinn und ich dachte so, ja, guten Morgen, das gibt es schon länger, das ist nicht neu.

15:18 Aber das ist halt die Verpackung, die es macht, ne? Sie wird einfach neu, erzählt die Geschichte und auf einmal ist es das neue Ding, was du machen musst, worauf du dich stürzen musst und da muss man manchmal auch die Kirche im Dorf lassen. Definitiv, es ist eine Frage, ob es funktioniert. Also es gibt definitiv, es gibt sogar Händler, die geografisch irgendwo sehr dezentral auf dem Land sind, wo die Zeitungsanzeige noch funktioniert, weil die Marke, die sie haben, der Neuwagenkäufer ist 57 Jahre alt. Warum nicht? Ja, bin ich total dabei. Das würde ich jetzt in Zentral-Berlin vielleicht nicht machen, aber so ist es halt, ne? Genau. Okay. Das ist also, wie gesagt, das Personal ist halt ein Thema, das sind halt zwei Seiten, das ist einmal das, was reinkommt und im Endeffekt von den Personen, die halt das Personal einstellen, wo es auch manchmal fachlich nicht ausreichend ist.

16:10 Dementsprechend hast du dann mal angenommen, diese Person auch eingestellt, die vielleicht zu 40 Prozent in diesen Job passt und wie bildest du dir dann weiter? Und das ist so auch diese zweite Herausforderung, die ich sehe. Du hast von den Herstellern deine Verkaufstrainings, die Trainings im Servicebereich und so weiter. Ich merke auch, es gibt mehr Hersteller, die da auch Zeit und Energie investieren und das finde ich super. Aber das Angebot ist halt noch nicht, also meiner Meinung nach noch nicht breit genug. Es gibt keinen, wo man jetzt irgendwie sagen kann, boah, wenn ich mich im Marketing speziell im Autohaus weiterbilden möchte, dann gucke ich mir das an, weil die wissen das, die haben die Erfahrung. Und dann hast du halt eben, ja, versuchst du immer Vergleiche zu ziehen, ne? OMR guckst du halt als Mitarbeiter aus dem Autohaus oder Mitarbeiterin, sagst, ja, okay, OMR, die machen das für einen Schuhladen so.

17:04 Probieren wir auch mal und merken dann, ja, es ist halt doch ein anderes Geschäft. Schwierig. Wir sprachen ja auch drüber. Und mein erster Impuls war auch OMR, weil die einfach sehr breit aufgestellt sind.

17:21 Und ich sag mal, die Basic-Trainings, das ist okay, das kannst du jemandem definitiv an die Hand geben. Aber wenn es dann spezifischer wird, Autohandel ist leider echt komplex, weil du hast halt einfach keinen Online-Shop, wo das Produkt 15 Euro kostet oder 100 Euro ein paar Schuhe sind, sondern du hast da ein Objekt, was im Zweifel im Durchschnitt 50.000 Euro kostet. Und da ist, da sieht es halt echt anders aus und du kannst auch nicht darauf zielen, dass der Sneaker-Kunde im Durchschnitt, sagen wir mal, greifen wir mal hoch an 30 ist, ist halt da auch wieder anders. Da kann ich dir auch nochmal ein Beispiel geben aus der Praxis, weil das ist auch nochmal ein Unterschied, der war uns auch nicht bewusst. Wir haben für einen Händler, die verkaufen Verbrenner, aber natürlich auch Elektrofahrzeuge.

18:09 Und wir haben halt gesehen, als wir geschaut haben, okay, also ich habe die Verkäufer gefragt. So, ich habe gefragt, wie lange braucht ihr denn von Lead-Eingang, bis ihr das Teil verkauft? So, und bei dem Elektroauto war es oft so, dass es zwischen zwei und vier Wochen ist. Bei dem Verbrenner war es, sag ich mal, ein bis zwei Wochen. Das ist erstmal der Sales-Cycle. Das ist die erste Erkenntnis, okay, Lead kommt rein, der unterschreibt nicht sofort. Das ist wirklich so, weiß nicht, ein Prozent, wo es funktioniert. Beim Rest ist es ein bisschen anders und bei Elektrofahrzeugen dauert es noch länger. Dann haben wir hinterfragt, woher kommt das? Dann haben wir uns die Verkäufer zurückgespiegelt. Das liegt einfach daran, wir haben sehr, sehr viele Kunden, die sich das erste Mal, also für uns alle normal, Elektromobilität mittlerweile, aber die haben sich das erste Mal damit beschäftigt, haben sich gefragt, ja, wie ist denn das mit den Ladekarten?

18:59 Wo kann ich denn laden? Kann ich zu Hause laden? Ist da eine, wie ist die Reichweite und so weiter? Und dementsprechend mussten die Verkäufer erstmal viel mehr Zeit in die Aufklärung investieren, damit dann der Kunde sagen kann, okay, jetzt verstehe ich es, jetzt kaufe ich es. Das ist halt auch spannend, das darf man halt nicht vergessen. Also im Endeffekt, und das hast du, glaube ich, auch schon ein paar Mal gesagt, ist, Autohandel, Autohaus ist halt ein People-Business. Definitiv. Und das ist ja auch kurios, weil man sagt ja auch immer wieder, dass häufig die Kunden, die ins Autohaus kommen, besser informiert sind, häufig, als der Autoverkäufer. Weil die wollen ein ganz spezifisches Auto haben und dann wissen die genau, alles klar, wenn der 10 Kilometer eine Linkskurve fährt, dann verbraucht er weniger, als wenn er rechts rumfährt. Und der Verkäufer so, what the, egal.

19:46 Und das ist, glaube ich, im E-Auto-Bereich anders. Ich glaube, die informieren sich auch, aber dann, wenn die dann da sind, dann so, ach so, wie ist denn das mit der Wallbox? Ach so, wie ist denn das mit der Tankkarte oder was auch immer, ne? Das ist dann schon nochmal ein Showstopper, vielleicht für eine schnelle Unterschrift. Ich glaube, da wäre ich persönlich auch echt, boah, da wäre ich auch anders. Da würde ich viel mehr Fragen stellen. Verbrenner kannst, würde ich jetzt mal fast sagen, weiß ich alles. Ja, ja. Total. Genau. Okay, ja, spannend. Okay, und dann hast du aber auch gedroppt, ich habe noch die Buzzwords Marketing-Effizienz und KI. Was möchtest du zuerst? Oh, Mensch, du lässt mir die Wahl.

20:33 Na gut, ich bin ja auch der Gast. Ja, okay, dann lasse ich dir die Wahl Marketing-Effizienz. Ach, Mist. Ja, Marketing-Effizienz ist, ja, absolut mehr denn je ein Thema. Also zumindest so, was ich jetzt in den letzten Jahren mitgenommen habe. Viel, sag ich mal, um Corona, nach Corona wurde extrem viel probiert. Da kam ja auch so vor Corona noch, so 2016, 17, 18, so die ersten Social-Media-Agenturen, die alle nicht geliefert haben und die dann viele verbrannte Erde hinterlassen haben. Dann hat man probiert, vieles selber zu machen. Dann hat man nach Corona sehr viel getestet, halt, wo können wir online irgendwie was machen. Und überall irgendwo Geld ausgegeben. Und jetzt schaut man natürlich, okay, Nachfrage, wirtschaftliche Situation, Nachfrage geht zurück.

21:22 Braucht man diesen Kanal wirklich? Braucht man diese Agentur wirklich? Müssen wir das unbedingt machen? Und wie können wir aus dem, was wir aktuell haben, noch mehr rausholen? Das ist ja, glaube ich, die Wunschlösung, die jeder Unternehmer oder Unternehmerin hat. Also, das geht mir ja genauso. Da hatte ich auch all meinen Kunden, ja. Das ist ja total logisch. Aber das hat auf jeden Fall einen Stellenwert gewonnen. Das ist so die Erfahrung, die, oder aus den Gesprächen, die wir mitbekommen. Und so nice-to-have-Dinge, wie, ach ja, komm, wir machen jetzt mal ein bisschen Social Media, ohne Ziel, funktioniert halt nicht. Also, wenn, dann hast du vorher ein Ziel und du weißt, wo du hin willst, okay. Aber wenn du jetzt sagst, ja, wir machen das jetzt mal, um, weiß ich nicht, mal ein paar schöne Videos zu haben, das reicht nicht.

22:07 Ja, es ist, dieses, komm, wir machen ein paar schöne Videos, wo Autos irgendwie featuren und das war's. Den Content, weiß ich nicht, es muss schon konkret individuell vom Autohaus sein, wenn sowas gemacht wird, weil dieses, ah, guck mal hier, wir haben hier das und das Auto. Die Hersteller machen den gleichen Content in 8K Cinema Production. Da braucht man ins Autohaus eigentlich nicht das Gleiche nochmal in grün machen und Geld dafür ausgeben. Je konkreter, desto besser. Also, das ist definitiv richtig, was du sagst, ja. Genau, also, das merken wir. Dementsprechend ist das eigentlich ein super Übergang, gerade zu dem Thema KI, weil mehr brauche ich dazu eigentlich nicht sagen. Also, man will einfach, also, vielleicht abschließend, man will aus dem, was man hat, in der Marketing-Effizienz mehr rausholen, Sachen, die nicht funktionieren, abschneiden.

22:58 Und das ist auch völlig legitim, würde jeder Unternehmer oder eine Unternehmerin genauso machen. Und KI ist natürlich dafür, also, wir haben es vor einem Vorgespräch gesagt, so vor einem Jahr, war so, ChatGPT, hat mal jemand so gehört, vielleicht mal ein bisschen rumgetestet in der kostenfreien Version.

23:18 Und heute, also, zumindest die Erfahrungen oder mit unseren Kunden, die sind schon ein Stück weiter, so, die bezahlen mittlerweile dafür und erfreuen sich daran, was man damit alles Cooles machen kann. Und ich muss sagen, das ging so auf einmal, es wurde Mainstream, also, so wie letztes Jahr im Autohandel LinkedIn Mainstream wurde, ist es jetzt, ChatGPT sind es KI-Lösungen. Und ich sehe das auch im Social-Media-Bereich, da sieht man ja eine kulturelle Entwicklung. Es gibt sehr viele Videos mittlerweile, die sich, ja, wie soll ich sagen, lustig machen über dieses Thema ChatGPT. Wie viele Leute reden jetzt abends auf der Couch mit ChatGPT und ich schließe mich da auch nicht aus. Ich frage den auch nochmal was. Ja. Das ist richtig, definitiv. Das ist angekommen.

24:04 Boah, habe ich aber aus diversen Anlässen echt eine echt differenzierte Meinung zu. Weil auf der einen Seite, wenn man sich da so mal umschaut in seinem Bekanntenkreis, ist bei mir zumindest so, dass viele bei künstlicher Intelligenz noch sehr zurückhalten und vorsichtig sind und eher so sagen, oh, hoffentlich explodiert das ganze Thema nicht und wir sind alle unsere Jobs los. Also wirklich angstbehaftet und auf der anderen Seite haben die meisten ihr Telefon und quatschen mit ChatGPT und vertrauen der Antwort ungesehen. Das ist schon spooky und auch, ich beschäftige mich in letzter Zeit viel mit, was sind denn intelligente KI-Anwendungen im Autohandel.

24:54 Du, jetzt konkret Hands-on-Marketing, hast ja viel mit Texten, Bilder generieren, vielleicht Videos generieren, all sowas zu tun und kannst dich da wunderbar unterstützen lassen. Ich bin da eher bei, wo sind KI-Lösungen im Autohandel wirklich sinnvoll, sprich, dass die mit Daten, mit Kundendaten und Fahrzeugdaten interagieren und intelligent sind und dann eine Lösung Mehrwert schaffen, wie Leads anreichern, Outbound-Telefonie mit den Daten, Abfragen, das ist Lead-Management und so. Und nicht einfach so eine Insellösung, ah, hier hat jemand irgendeinen GPT gebaut, das kannst du nutzen, zahlst da 20-fache dafür, was du in der Freeware zahlst oder so, nur weil da einer einen GPT vorgebaut hat.

25:40 Weiß ich nicht, das sind so Insellösungen, die sind nicht angeschlossen, das ist noch nicht richtig intelligent. Ja, also ich glaube, das ist auch irgendwie normal, ich denke mal, das ist mein Gefühl, ob es jetzt das richtig ist oder nicht, weiß ich nicht. Jetzt werden sich sehr, sehr viele Leute mit diesem Thema beschäftigen, es wird super viele Tools, also die, war ja im letzten Jahr schon so, ist dieses Jahr genauso, es kommen extrem viele Tools auf den Markt. Explodiert. Ja, und man hat auf jeden Fall ein Overload und dann wird sich das alles wieder konsolidieren und da wird man eigentlich mal sehen, wo jetzt wirklich die Qualität halt drinnen steckt. Und das ist genau halt auch so, also gibt es gerade viel und mir persönlich geht es da genauso, wenn ich da irgendwie eine neue KI lese, dass du damit, du hast gerade Video angesprochen, dass ich damit Videos machen kann. Natürlich will ich das testen, ja, das frisst aber auch meinen Fokus und das ist halt eben auch gerade die Gefahr, weil so vieles möglich ist und da darf man sich nicht verirren.

26:37 Man muss ja mal gucken, was passt, was kannst du machen. Ich habe im letzten Jahr schon mit einer KI gearbeitet, ich habe mich geklont, meine Stimme geklont, mein Video geklont und ich habe damit auch Inhalt gemacht, aber nur für einen Kunden, dem ich was erklärt habe, der hat das überhaupt nicht gemerkt. Krass. Und das ist cool und ich weiß auch, wie es geht, ich merke aber, hm, weiß ich nicht so richtig und ich muss noch ein Beispiel erklären, dann wird es auch ganz augenscheinlich, was ich damit meine. Es gibt ein Tool, was ich kenne und ich habe überlegt, ob ich einen vollautomatisierten Podcast mache. Den könnte ich Skripten lassen automatisch auf ein Stichwort, dann arbeitet der Maintext durch, ich tue das in so eine Plattform, meine Stimme ist geklont und der macht, ich gebe dem an, 10, 15, 20 Minuten Podcast, mach fertig.

27:25 Das wird da draußen höchstwahrscheinlich keiner spüren, weil das schon so gut ist und ich könnte einen wöchentlichen Podcast raustun. Ist ja erstmal so, es hat ja irgendwas, aber und das ist das, was auch langsam sicher in der Szene, die sich mit KI so auseinandersetzt, das Thema Authentizität, mein Lieblingswert und mein Lieblingswort, wenn ich anfange, mich oder meine Stimme zu klonen und viele Hörer hören das ja, weil die mich irgendwie kennen, weil die mich mögen, weil die den Content gut finden. Und dann hören die das und irgendwann kriegen die Spitz, das hat der nie gesagt. Das ist ein Vertrauensverlust. Das ist wirklich so. Von daher, also der Versprecher in Authentizität, den könnte die KI auch hinkriegen, aber daran merkt ihr, ich bin es wirklich.

28:14 Ah, clever. Das wird immer wieder passieren. Ja, es ist tatsächlich so. Menschliche Interaktion. Ja, und das ist auch das, was wir auch merken. Man kann ja mit ChatGPT auch, also wir schreiben ja unsere Videos zum Beispiel, schreiben wir Skripte vor und ich habe über Jahre habe ich geguckt, Copywriting, wie kann ich mich verbessern, wie baue ich es so auf, dass Leute dem folgen können. Wie kriege ich die Leute dazu, eine gewisse Richtung zu denken oder wie kriege ich das hin, dass die Leute das denken, was ich will, sozusagen. Klingt jetzt ein bisschen manipulativ, aber es ist Werbung. Jetzt hat man das Gefühl auch, zum Beispiel mit ChatGPT, schreib mir ein Skript zu dem Thema, zack, kriegst du ein gut gewordertes Skript.

29:00 So, und dann liest du drüber und merkst irgendwie, wenn dann fehlt die Seele, es macht irgendwie nicht so viel Sinn und es bewegt mich nicht in eine Aktion. Ich kann es auch nicht bewerten, so wenn ich das Grundverständnis nicht habe, wie soll ich denn bewerten, ob was gut oder schlecht ist. Das finde ich ein bisschen schade, sieht man auch auf LinkedIn viele Beiträge, die mit ChatGPT geschrieben sind. Ich nutze es natürlich auch, also zur Unterstützung, aber eben mit dem Wissen, was wir über Jahre halt antrainiert haben. Und noch ein Funfact, wann hast du das erste Mal mit ChatGPT gearbeitet? Ich habe nämlich mal geschaut, wann ich mich angemeldet habe. GPT, warte mal, jetzt 24, ich glaube, die haben im Oktober oder November 23, gingen die doch online, meine ich. Ich habe erst gedacht.

29:47 Oder 22, also, wo die große, 22, ich müsste jetzt das schon machen. Aber wenn du ganz kurz die Brücke baust, sehe ich das in GPT, weil ich mich angemeldet habe, mein Account? Ähm, nee, das weiß ich jetzt nicht. Konto, warte mal. Auf die Schnelle. Auf die Schnelle, ich gucke mal eben auf dem zweiten Monitor, ist alles hier live und geflockt. Aber ich sehe es leider nicht, wann ich mich angemeldet habe. Aber ich weiß, ich glaube, ich war sogar noch in dieser ersten Welle in x Tagen zur ersten Million oder 100 Millionen Nutzer. Keine Ahnung. In der Welle war ich noch drin. Also, das war ganz, ganz direkt. Ziemlich, ziemlich krass, ja. Also, ich habe auch mal geschaut. Ich weiß jetzt aber tatsächlich nicht mehr, wo ich es gefunden habe. Aber es war so Oktober oder, ja doch, Oktober, genau, Oktober 2022.

30:38 Und das ist schon krass, weil es eigentlich gar nicht so lange her ist. Aber mir kommt es schon so vor, als würde ich immer damit arbeiten. Das ist irgendwie voll wild. Ich habe es witzigerweise gefunden, wenn das die richtige Validation-Mail ist, 5. Januar 23. Okay, da habe ich ein paar Tage eher online, aber du hast da viel mehr mitgearbeitet. Wie auch immer, Paul, wir driften völlig in KI-Talk hier ab. Ich weiß jetzt auf jeden Fall, was dich bewegt. Ja, danke. Danke, dass ich mein Leid klagen durfte. Ja, ist ja immer. Wir müssen ja auch im Laufenden bleiben. Und die Hörer da draußen auch, was sich so tut, ne? Jo. Dann, denke ich, könnte ich dir nochmal einen guten Einblick geben, was mich so bewegt.

31:26 Was gibt es denn auch bei dir, Tim? Sind wir jetzt in deinem Podcast auf einmal, oder was? Ja, ich meine, bei dir ist ja auch viel passiert. Die letzten Wochen, Monate, oder? Kann man ja auch mal sagen. Definitiv. Was hat sich denn so seit dem letzten, ja, sechs Monaten, letzten halben Jahr getan? Das ist echt krass. Ich arbeite mit einigen, es ist sehr unterschiedlich. Ich habe ja Autohausgruppen als Kunde, die ich berate. Wirklich, ich mache ja nicht Hands-on-Marketing, sondern strategische Marketingberatung. Und da arbeite ich mit Autohausgruppen zusammen, aber auch mit einigen Dienstleistern. Und das ist echt unterschiedlich, wo die Unterstützung brauchen. Und bei den Dienstleistern ist das häufig so, ob das jetzt junge Firmen sind oder wirklich ganz alt eingesessene, da habe ich viel, in Anführungsstrichen, Arbeit damit, die eigene Positionierung mal gerade zu rücken, um zu gucken, wie sind die positioniert?

32:28 Und welche Kommunikation haben die gegenüber ihrer Kunden? Und da stelle ich echt häufig fest, dass das nicht so klar ist und teilweise die Kunden nicht eindeutig das Angebot verstehen. Und das ist dann echt Arbeit am Fundament, wo man das mal so gerade rückt. Sag mal, wer seid ihr eigentlich? Und wenn das klar ist, was bieten wir eigentlich? Und wie redet ihr mit euren Kunden? Wie sendet ihr die Botschaft? Und dann immer die Gretchenfrage, glaubt ihr, dass eure Kunden das verstehen? Das ist immer höchst spannend. Was sagen die Leute? Also gehen die erstmal grundsätzlich eher prinzipiell davon aus, dass ihre Kunden das verstehen? Die gehen davon aus, ja, unausgesprochen.

33:13 Und wenn ich dann so konkret die Frage stelle, dann ist die Antwort so jein. Und wenn ich dann sage, okay, jetzt versetzen wir uns mal in den Kunden. Und der Kunde ist nicht eine Autohausgruppe mit tausend Menschen, sondern ein Mensch, der es empfängt und entscheidet, ob das für ihn relevant ist oder für seine Firma relevant ist. Glaubt ihr, dass der mit seinem, ich sage jetzt mal ganz platt, Horizont das versteht? Und da geht man dann häufig dann nochmal echt dran und arbeitet an den Botschaften, damit das besser verstanden wird. Das ist so die Dienstlaster-Ebene. Und bei Autohäusern oder bei Autohändlern ist es, ich kenne kaum eins, das wirklich eine valide Marketingstrategie hat.

34:01 Und dazu zähle ich saubere Marketingprozesse, Überblick über die Kennzahlen, eine Marketingplanung oder Budgetplanung im Forecast. Nächstes Jahr gebe ich eine Million aus, super. Oder auch in der Retrospektive, okay, ich habe nur 800 ausgegeben, aber habe alle Ziele erreicht, super geil. Oder eben nicht, ich habe alles gerissen. Und ganz klar das Zusammenspiel Vertrieb und Marketing. Und da glaube ich, renne ich auch bei dir offene Türen ein, dass da immer noch die Zähne oder die Zahnräder nicht ineinander greifen. Und das ist so mühselig. Da kann man echt nur hart dran arbeiten. Ja, da musst du dranbleiben. Auf jeden Fall.

34:47 Wir tun mal unser Bestes. Ja, ganz genau. Also von daher, das beschäftige ich mich so aktuell. Und das sind sehr unterschiedliche Aufgaben, aber echt hochspannend. Und da möchte ich gerne auch meine Erfahrungen halt genau einbringen, um die Kunden besser zu machen. Na gut, und die Erfahrung bringst du jetzt nicht nur mit Lob zuschütten. Ich meine, du machst ja noch ein paar Tage länger Marketing als ich. Ja, und habe nicht im Auto ausgearbeitet früher. Okay. Kontra. Ganz genau. Nein, aber durch die Zeit hast du ja schon so viel gesehen. Das ist ja, also das muss man erstmal irgendwie aufholen. Das kannst du nicht einfach so aufholen. Das kannst du auch nicht aus Büchern lesen. Nee, und da ist, glaube ich, wie soll ich das jetzt neutral formulieren? Ich glaube, ich habe da einen Sweet Spot oder einen Vorteil.

35:35 Gerade mit dieser ganzen KI-Geschichte, die da aufkommt. KI ist immer nur so intelligent wie derjenige, der sie füttert oder anleitet oder sich unterstützen lässt. Und ich glaube, dass der strategische und kreative Prozess in Zukunft der Input so super relevant ist. Und wenn man da erfahren ist und erstmal die Auswahl der Tools versteht und dann auch noch den Input, den du ihm gibst mit dem Kontext, bist du einfach besser. Und da sehe ich auch, ich sage mal, Startups, die von der Seite kommen, in der Insellösung, guck mal hier, meine KI kann permanent das A besser zum B ausmalen, halt echt limitiert sind. Das sind echt die Dinge, die wir in Zukunft brauchen.

36:21 Und ich glaube, da bin ich Gott sei Dank noch neugierig genug, um mich da fortzubilden. Das mache ich seit über zwei Jahren. Und ich habe die richtigen Kontakte und die richtigen Cases. Also das ist super spannend. Also ich bin echt zufrieden gerade. Also ich habe gut zu tun und habe tolle Dinge zu tun. Du hast gefragt. Ja, sorry. Nee, ist aber auch mal interessant, also das auch mal zu hören, weil ich glaube, man kriege das manchmal gar nicht so richtig mit. Also klar, ich lese ja viele auf LinkedIn bei dir. Also wer jetzt mit Tim noch nicht vernetzt ist, aber sein Podcast hört, der sollte das jetzt tun. Ja, stets bemüht, Wissen zu teilen. Ja, das finde ich auch cool. Also gab es ja schon ein paar Beiträge. Ich habe hier letztens den, fand ich ganz cool hier mit der Zusammenfassung, Meeting-Zusammenfassung, dass du da so ein Tool hast.

37:08 Das habe ich mir gleich geholt. Danke, dass du mir den Link geschickt hast, übrigens. Das ist echt mega praktisch. Es ist, ich kann es nur echt jedem empfehlen. Und also keiner meiner Kontakte findet das irgendwie doof oder merkwürdig. Ich sage denen das. Es ist einfach nur mein persönlicher Notetaker. Und das hilft mir so, so krass. Also das ist wirklich, kann ich jedem nur empfehlen, sich unterstützen zu lassen. Cool. All right. Stark. Paul. Perfekt. Das war schön, wieder mit dir gesprochen zu haben. Und ich merke, du als Podcast-Host gehst in der Rolle auf, wenn du hier das Ruder übernimmst. Immer sehr gern. Okay. Dann würde ich sagen, wir sprechen uns in einiger Zeit wieder und gucken, wo wir dann wieder stehen und was uns gerade beschäftigt.

37:59 Und ich fand es wichtig, das mal wieder zu teilen, was uns beschäftigt als, ich sage mal, wirklich Spezialisten auf unseren Gebieten, die sehr ähnlich sind, aber doch ein bisschen differenziert sind. Weil da muss Wissen weiter rein. Und ich finde auch, hier werden mit Sicherheit welche zuhören, die sagen, ah, das ist eigentlich gar nicht so relevant für mich. Aber zum allgemeinen Verständnis ist das schon ganz gut. Ja. Top. Okay. Also, wie gesagt, dann habe ich dir auch nochmal zu danken, Tim. Vielen Dank für die Einladung. Hat wieder super viel Spaß gemacht. Immer sehr gern. Und ich freue mich auf jeden Fall aufs nächste Mal. Alles klar. So verbleiben wir. Und dann immer schön weitermachen. Und da draußen, danke fürs Zuhören und wir hören uns bald wieder. Macht's gut. Ciao. Ciao.