Einleitung

In der neuesten Episode von ‚Benzingespräche‘ begrüßt Tim Klötzing den Experten Benjamin Keller, Global Client Partner Automotive & Mobility bei Meta. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die aktuellen Trends und Herausforderungen der Automobilbranche und diskutieren, wie digitale Plattformen wie Meta die Zukunft der Mobilität beeinflussen können.

Die Rolle von Meta in der Automobilbranche

Benjamin Keller erläutert seine Rolle bei Meta und wie das Unternehmen mit großen Automobilherstellern und dem Handel zusammenarbeitet. Er betont die Bedeutung von Plattformen wie Facebook und Instagram für die Umsetzung abverkaufsfördernder Maßnahmen und die Förderung neuer Fahrzeugmodelle.

Der Einfluss digitaler Technologien

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Einfluss digitaler Technologien auf die Automobilbranche. Keller hebt hervor, wie immersive Technologien und das Metaverse neue Möglichkeiten im Marketing und entlang der automobilen Wertschöpfungskette eröffnen. Auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) wird intensiv diskutiert, insbesondere wie AI in den Vordergrund rückt und die Interaktion mit Kunden verändert.

Standortvorteile und Netzwerke

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den strategischen Standorten von Meta in Deutschland, insbesondere dem neuen Büro in München. Keller beschreibt, wie die Nähe zu großen Automobilherstellern und einer lebhaften Startup-Szene die Zusammenarbeit und Innovation fördert.

Persönliche Einblicke und Motivation

Abschließend gibt Keller persönliche Einblicke in seine Karriere und seine Motivation, in der Automobilbranche tätig zu sein. Er beschreibt seine Entwicklung vom Key Account Manager bei L’Oreal über Google bis hin zu seiner aktuellen Position bei Meta. Die kontinuierliche Transformation der Branche und die Möglichkeit, diese aktiv mitzugestalten, sind für ihn zentrale Antriebspunkte.

Fazit

Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die digitale Transformation der Automobilbranche und die Rolle, die Meta dabei spielt. Für alle, die sich für die Zukunft der Mobilität interessieren, ist dieses Gespräch ein Muss.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Metas Rolle in der Automobilbranche
  • Digitale Plattformen und ihre Bedeutung
  • Einfluss von KI und Metaverse
  • Strategische Standorte und Netzwerke
  • Persönliche Karriere von Benjamin Keller

Key Takeaways:

  • Meta arbeitet eng mit OEMs und Händlern zusammen.
  • Digitale Technologien bieten neue Marketingmöglichkeiten.
  • KI wird zunehmend im Frontend sichtbar.
  • München ist ein strategisch wichtiger Standort.
  • Die Automobilbranche steht vor einer großen Transformation.
  • Persönliche Motivation und Entwicklung sind entscheidend.

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Benzingespräche – der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Dieser Podcast wird präsentiert von Yareto, dem Finanzierungsexperten für den Kfz-Handel. Auf Yareto.de könnt ihr als Autohändler schnell und einfach Autokredite und Leasingkonditionen für eure Kunden vergleichen, anfragen und abschließen. Und das mit Top-Zinskonditionen. Euer Vorteil? Sekundenschneller transparenter Vergleich, eine einheitliche Antragsstrecke und vieles mehr. Mit über 10 Banken für Absatzfinanzierungen holt ihr einfach mehr für euch und eure Kunden raus. Yareto.de Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Und heute herzlich willkommen Benjamin Keller, Global Client Partner Automotive & Mobility bei Meta. Hallo Ben. Hi Tim. Herzlich willkommen bei uns im Meta-Office hier in Hamburg. Ja, total toll hier zu sein und ist auch sehr eindrucksvoll, wenn man hier so hinkommt. Anmelden, Schranke, Hochsicherheitstrakt, da haben wir gerade ein bisschen drüber gesprochen. Ja, danke. Thanks for having me. Immer gerne. Also wir freuen uns immer gerne über Besuch. Vielen Dank. Okay. Ja, ich habe dich auf dem ein oder anderen Event im Autohandelskontext mal kennengelernt und hat jetzt ein bisschen gedauert, aber ich bin total happy, dich für den Podcast eingefangen zu haben. Aber erstmal so vorab, du bist nicht pauschal der Ansprechpartner für den Autohandel bei Meta in Deutschland, der irgendwelche Probleme mit dem Account löst, richtig? Also das bin ich teilweise auch, aber ich muss ein bisschen weiter ausholen. Du bist ja heute hier bei uns am Standort Hamburg. Wir sitzen sowohl in Hamburg als auch mit einem weiteren Kollegen in Berlin. Wir sind das Meta-Dach Automotive & Mobility Team, wie du das auch schon einleitend gesagt hast, bezugnehmend auf meine Rolle. Wir arbeiten primär mit den OEMs zusammen, also mit den großen Herstellern. Ich bin in meiner Rolle unter anderem zuständig für das Geschäft mit der VW-Gruppe Global auf unseren Plattformen. Das macht sehr, sehr viel Spaß. Das ist ein ganz toller Kunde. Und natürlich auch mit dem Handel. Beispielsweise morgen bin ich wieder digital auf einer Händlerkonferenz eingewählt. Und dieser Connect mit dem Handel ist für uns auch nach wie vor ganz wichtig. Wir versuchen aber den Handler auch immer dahingehend zu enablen, dass er versteht, wie unsere Plattformen funktionieren und wie kann er die letztendlich bestmöglich auch nutzen. Und wir hoffen natürlich immer auf sehr produktive, spannende Austausche mit dem Handel, die nicht damit zu tun haben, dass was nicht läuft, sondern das, was läuft. Und dass wir neue, tolle Ideen mit dem Handel als auch mit den Herstellern gemeinsam auf unseren Plattformen umsetzen können. Jedes Mal, wenn wir sprechen, bist du am Folgetag auf irgendwie digital bei irgendwelchen Dealer-Conferences. Ja, du, das ist meine Aufgabe. Und das macht eigentlich letztendlich auch am meisten Spaß, draußen an der Front zu sein, um das mal ganz lapidar auszudrücken, auch direkt Feedback zu bekommen. Was treibt den Handel um? Wie können wir als Plattform auch einen Wertbeitrag letztendlich liefern für Händler als auch für Hersteller? Du weißt, wir sind in einer spannenden Zeit hier. Ich weiß nicht, wann der Podcast ausgestrahlt wird, aber die Black Week, die Cyber Week steht letztendlich kurz bevor. Wir sehen jetzt schon unglaublich tolle Handelsaktivierungen auf unseren Plattformen. Ich könnte jetzt den einen oder anderen Händler nennen, aber tolle werbliche Maßnahmen, die kreativ sehr, sehr spannend umgesetzt sind. Unfassbar spannende Angebote, die aktuell am Markt sind, die natürlich auch über unsere Plattformen Facebook, Instagram beworben werden. Und wo ich auch sagen muss, da ist der Handel einfach sehr stark umsetzungsorientiert. Also auch ich bin immer wieder überrascht, was ich natürlich auch für Anzeigen ausgespielt bekomme auf unserer Plattform. Also ich bin meistens im Targeting mit drin tatsächlich und leite auch sehr, sehr viel Händlerwerbung an die Hersteller weiter. Also ich einfach auch sage, euer Händler macht da gerade was ganz Tolles auf unserer Plattform. Das ist eine tolle kreative Ansprache, eine tolle Angebotspromotion, das ist eine tolle User Journey auf die Webseite, dass der Nutzer direkt weitergeleitet wird, kann dort direkt sein Lied abgeben. Und das sind für mich dann einfach auch spannende Sachen, Händler und Hersteller immer wieder zusammenzubringen und solche gemeinsamen Aktionen auch gemeinsam zu denken und umzusetzen. Okay, neben Berlin seid ihr nicht nur in Hamburg und Berlin, sondern auch seit neuestem in? In München. Sehr gut. Ja, seit wenigen Wochen auch in München. Ich habe es online nachvollzogen. Wir können uns auch das nächste Mal sehr gerne in München treffen. Ja, also wir können einmal die ganzen Offices durchmachen. Ich war ein paar Tage vorher in München und dachte so, man, ich habe es verpasst. Ja, es war eine ganz tolle Eröffnung, also mit viel Publikum von unseren Unternehmenspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und hatten eine tolle Eröffnung, haben ein ganz, ganz tolles Büro da unten, auch einen großen Community Space, den wir nutzen werden. Also es werden sehr viele Veranstaltungen zukünftig auch in München stattfinden. Ich spreche da immer gerne auch eine Einladung aus, dass wir uns auch da nochmal vor Ort treffen können. Und ist natürlich, sagen wir mal, auch aus der Perspektive für uns als Automotive und Mobility Team ganz, ganz wichtig, diesen Standort in München zu haben. Also viele gerade der deutschen OEMs sind dort vertreten. Es ballt sich. Es ballt sich. Und die dann auch nach München einladen zu können, um dort gemeinsame Termine zu haben, da freuen wir uns schon drauf. Und daher wird das Office auch genutzt werden und hat auch absolut seine Berechtigung, in München vertreten zu sein. Viele neue asiatische OEMs landen auch erstaunlicherweise in München. Und ich habe mal mit jemandem gesprochen, der einen chinesischen OEM in Deutschland den Markteintritt begleitet. Und da haben wir genau darüber gesprochen. Und der sagte, in China ist halt Bayern und dann München bekannt als Deutschland. Das ist ein bisschen kurios. Und daher geht es nach München. Ja, also ich kann sicherlich auch aus unserer Perspektive sagen, München ist für uns einfach auch ganz wichtig. Also da ist eine tolle Hochschullandschaft. Also mit der TUM, mit der LMU, unfassbar viel Talent, was für uns als Company einfach auch spannend ist. Gerade wenn wir uns auch in neue technologische Felder bewegen. Also das ganze Thema Metaverse AI wird bei uns auch ganz stark aus München herausgetrieben. Man kann da auf einen tollen Talentpool zurückgreifen. Ein unfassbar lebhaftes Unternehmertum von alteingesessenen großen Industrieplayern, die da schon sind. Wir wissen, welcher große OEM München sein Zuhause nennt. Eine ganz lebhafte Startup-Szene. Da muss man sagen, dass München einfach sehr, sehr viel richtig macht. Und natürlich, ob es neue OEMs oder chinesische Importer sind, wenn man es so bezeichnen möchte, als auch die großen Tech-Companies, die letztendlich alle am Standort München sind. Es hat absolut seine Berechtigung, da zu sein. Und wir freuen uns, Teil dieser Mini-Community jetzt zu sein und dort eben auch unseren Fußabdruck hinterlassen zu können. Okay. Wir gucken ja immer erstmal so ein bisschen Blick in den Rückspiegel. Und da geht es so ein bisschen um den Werdegang von dir. Baujahr 84. Bist gebürtig aus der Elvis-Stadt Friedberg in Hessen und lebst in Hamburg. 2011 bis 2014 Key Accounter L’Oreal. 2014 bis 2016 Senior Account Manager bei Google. Und seit 2016 inzwischen bist du hier bei Meta auf verschiedenen Positionen wie Client Solution Manager Automotive, Client Partner Automotive, Global Client Lead Automotive. Und seit diesem Jahr auch Client Partner Automotive Mobility. Jetzt bist du, wenn man das so mit dem Online-Game so sieht, seit gut zehn Jahren bei zwei großen Playern unterwegs. Und bei Meta in den Funktionen steht auch immer Automotive dabei. Wie kam es bei dir zu der digitalen Ausrichtung auf der einen Seite und auf der anderen Seite so dieser Schwerpunkt Automotive? Zufall? Es ist tatsächlich Zufall gewesen, ja. Ich musste auch ein bisschen weiter dazu ausholen. Also damals dieser Weg von L’Oreal zu Google. Google hatte mich angeschrieben. Ich fand das total faszinierend. Ich habe deren Geschäftsmodell ehrlicherweise gar nicht verstanden. Habe aber gesagt, oder ich wusste, dass dieser Bewerbungsprozess bei Google sehr herausfordernd ist. Dieser Challenge will ich mich stellen. Und dann nach sehr, sehr vielen Interviews hieß es, ja wir würden dich gerne einstellen. Da habe ich gedacht, wow, das mache ich. Und dann kam ich am ersten Tag an bei Google. Und dann hieß es auch erst, ja heute erfahrt ihr denn, in welchem Team ihr seid. Also ich hatte den Job bei Google sicher. Und dann hieß es, Ben, du bist Teil des Automotive Teams. Und ich fand das klang ganz, ganz spannend. Und dann haben sie gesagt, wow, du hast das große Privileg hier mit den Automobilmarken zusammenzuarbeiten, die letztendlich von Google Seite zu beraten, was sie werblich auf den Google Plattformen letztendlich machen können. Und das hat das zusammengebracht. Tech auf der einen Seite und Google auf der anderen Seite. Das zieht sich jetzt seit zehn Jahren durch. Es macht jedes Jahr aufs Neue Spaß. Also auch jetzt, wenn ich in Richtung 2024 gucke beispielsweise. Es ist eine Industrie, die unter großer Transformation steht. Aktuell sicherlich auch in einem makroökonomisch sehr herausfordernden Umfeld sich bewegt. Und das mitzubegleiten, einfach auch zu zeigen, welchen Wertbeitrag natürlich jetzt unter der Perspektive Meta kann man leisten, um diese Industrie weiter voranzubringen oder seine individuellen Kunden, die man betreut. Das macht unglaublich viel Spaß. Und wenn ich jetzt zurückblicke, wir bei Meta sagen immer, wir feiern den Metaversary. Ich habe jetzt sieben Jahre Meta hinter mir. Und wie sich auch unsere Beratungsleistung einfach deutlich verbreitert hat. Also wir diskutieren natürlich immer noch primär darum, was kann man auf Facebook und Instagram als OEM, als Händler tun, um abverkaufsfördernde Maßnahmen umzusetzen, um das neue Auto, den neuen Facelift letztendlich zu promoten. Aber auch das ganze Thema Metaverse, immersive Technologien, welche Rolle spielen die denn? Einerseits im Marketing, aber vielleicht auch im Auto oder entlang der gesamten automobilen Wertschöpfungskette oder das ganze Thema AI, wo wir, glaube ich, auch sehr, sehr spannende Entwicklungen haben, wo man sagen muss, AI ist ins Frontend gekommen. Ja, dieser aktive Austausch, dieses aktive Exposure zu AI, welche Rolle wird das letztendlich spielen? Und die Breite der Themen, das hat unglaublich zugenommen. Wir sind da sicherlich deutlich über die Marketingdisziplinen hinausgegangen. Und das mit der Automobilindustrie zu diskutieren, das macht unglaublich viel Spaß. Und daher, auch im siebten Jahr oder im zehnten Jahr, gesamtgerechnet mit Google, bin ich total happy und jedes Jahr aufs Neue motiviert. Spielt das Automobil bei dir vielleicht auch in deinem Leben irgendwie eine besondere Rolle? Oder ist es vielleicht eher das Interesse an einer sich verändernden Mobilität oder warst du schon irgendwie Carguy oder so? Also ich würde auch sagen, ich habe da eine persönliche Evolution durchlaufen. Also das Auto im individuellen Eigentum, das ist bei mir nicht mehr der Fall. Ja, ich muss aber natürlich auch die Gesamtsituation in Betracht ziehen. Ich wohne hier in Hamburg. Hamburg ist eine Stadt, die unglaublich viele Mobilitätskonzepte einfach auch anbietet. Und diese Möglichkeit zu haben, eigentlich zu sagen, naja, ich gönne mir ein individuelles Mobilitätsbudget und basierend auf meinen persönlichen Erfordernissen öffne ich die App, die mir in dem Moment das beste Mobilitätsangebot liefert, das ist schon sehr, sehr spannend. Und das muss ich einfach auch sagen, das ist jetzt, sagen wir mal, für jemanden wie mich, der hier in der Großstadt wohnt, auch sehr zentral und der dadurch abrücken kann vom Auto als einzigen Mobilitäts-Dreiber oder Mobilitätsgut und eine unglaubliche Bandbreite an individueller Mobilität sich abrufen kann, für mich gerade sehr, sehr spannend und die richtige Mobilitätslösung. Jetzt bin ich auch mal wieder in Hamburg und bin mal wieder auch stadtkernnah untergebracht. Und ich hatte gestern Abend den hegen Traum, mein Auto nicht in der sehr teuren Tiefgarage abzustellen. Ja, keine Chance. Also wirklich keine Chance. Und dass man da, wenn man so urban halt unterwegs ist, dass man sagt, mein Autobudget ist mein Mobilitätsbudget. Letzte Mal, wo wir gesprochen haben in der Vorbereitung, musste ich ein bisschen drüber nachdenken, aber jetzt, wo ich auch hier in Hamburg bin, ein totaler Proof of Concept auf jeden Fall. Aber ich weiß, dass du auch ein Herzchen für Autos hast. Was war es denn bei dir? Also ich kann immer erzählen, du sagst ja auch Blick in den Rückspiegel. Mein erstes Auto war ein VW Beetle. Ich war schon immer sehr loyal gegenüber dem VW-Konzern, muss ich sagen. Und mein letztes Auto, da ging auch sehr viel Liebe und Geld rein tatsächlich. Das war ein Audi TT, zweite Baureihe, also 8J. Ja, wie soll man das sagen? Tiefer, lauter, breiter. Hat sehr, sehr viel Spaß gemacht, aber war dann irgendwie auch für die Stadt vielleicht nicht mehr ganz so ideal. Und dann habe ich mich schweren Herzens davon getrennt. Fand auch den Prozess der Trennung von dem Auto sehr, sehr spannend. Hatte das dann zu einem der großen Anbieter gefahren. Die hatten mir nach einer halben Stunde ein Angebot gegeben und nach einer Stunde war das Auto weg. Also auch das zu sehen, Autokauf, Autoverkauf, wie funktioniert das heute und die Bandbreite der Möglichkeiten, auch wenn man das unter die Headline Mobilität subsummiert, sind schon sehr, sehr spannende Dinge, die da einfach passieren. Du bist also hier eher der Ansprechpartner auf der OEM-Seite. Ich habe es so ein bisschen Bigger Business genannt. Kannst du mal so ein bisschen beschreiben, was dein Daily Business da so ist? Genau, also wir haben natürlich Partnerschaften zu den großen OEMs. Das ist auch ganz wichtig. Wie sieht das Daily Business aus? Also wir nehmen uns aller der Challenges an, die ein OEM einfach auch hat. Wir gucken insbesondere, wenn wir 2024 gucken, wie sehen Launches, wie sehen Facelifts aus? Wie können wir die auf unseren Plattformen bestmöglich positionieren? Welche Zielgruppen wollen wir erreichen? Welche User Journeys wollen wir modellieren? Dass jemand eine passgenaue Anzeige auf Facebook und auf Instagram sieht, dann idealerweise auf die Herstellerseite geht, dort die maßgebliche Conversion leistet und vielleicht sogar direkt auch das Interesse beim Handel bekundet. Also das Modellieren von User Journeys letztendlich, basierend auf den Business Needs der OEMs, aber auch beispielsweise das Ongoing-Performance-Geschäft. Da sind wir jetzt so ein bisschen in diesen englischen Termini unterwegs, aber gerade in der jetzigen Situation, wo man einfach auch sieht, ich habe es ja angesprochen, makroökonomisch schwieriges Umfeld. Die Nachfrage lässt nach. Das ist einfach auch das Feedback, was wir aus dem Handel von den OEMs bekommen. Also wie kann man nachfrageinduzierende Maßnahmen auf unseren Plattformen eigentlich kontinuierlich umsetzen? Wir sind jetzt gerade in der großen Nachfragephase drin. Hier nochmal Ende Q4, auch wie positioniert man sich in diesen Black Week Wochen? Wie kann man hier über attraktive Leasingraten Angebotskommunikation auf unseren Plattformen machen? Wohlwissend, dass es natürlich sehr werbeintensive Wochen sind. Also wir machen eigentlich alles, um über unsere Plattformen das Geschäft der OEMs und Händler positiv zu beeinflussen. Ich sage mal, wir haben auch die Berechtigung dazu. Vielleicht hast du unsere letzten Q3-Zahlen gesehen. Wir haben fast 4 Milliarden Menschen auf unseren Plattformen global, die sich mindestens einmal im Monat auf den Plattformen einwählen sozusagen. Das sind ja die maßgeblichen KPIs. Wir können eigentlich nachweisen, dass wir 1,3 Milliarden Menschen global auf den Plattformen haben, die ein Interesse an Automotive haben. Und diese Menschen zusammenzubringen, und das ist eigentlich das Schöne, und das hat auch diese soziale Komponente, Social Media, Menschen mit Interesse, die zusammenzubringen mit anderen Menschen, aber auch mit Businesses, mit Herstellern, mit Händlern. Das matcht einfach gut und diese Berechtigung haben wir einfach und können damit einfach auch positiv das Geschäft der OEMs und Hersteller darauf einwirken. Wenn du über Plattformen sprichst, also für euch Meta ist immer Facebook, Instagram, legt ihr schon zusammen, oder? Das legen wir zusammen. Wir nehmen da eigentlich gar keine Trennung vor. Beide Plattformen sind total relevant und diese Rückspiegelanalogie, was du gesagt hast, die ist eigentlich ganz wichtig. Also wir sind jetzt so ein bisschen knapp über 18 Jahre alt. Wir wurden ja als Social Network gegründet, damals noch an der Harvard Universität, auch von unserem jetzigen CEO, Mark Zuckerberg. Wir konnten ja niemals ahnen, dass Automotive so ein beherrschendes Thema auf unseren Plattformen wird. Das wusste man damals nicht, aber ich glaube, das kannst du auch an dir selber nachvollziehen. Du fährst ein tolles Auto, vielleicht sind wir die Plattformen, auf denen du als erstes ein Bild postest, dass du mit deinem Auto auf dem Racetrack warst. Und es fühlt sich sehr natürlich an, Automotive-Content auf unseren Plattformen zu sehen. Diese ganze Leidenschaft für das Thema Automobil, die wird auf Facebook und auf Instagram gelebt. Ich glaube, wir haben über 86.000 Gruppen auf Facebook, die sich mit dem Thema Automobil beschäftigen. Ich bin damals auch mit meinem Audi TT in die entsprechende Gruppe gegangen und habe mich da mit Leuten vernetzt, habe die dann in der realen Welt auch getroffen und wir haben über die Autos gefachsampled und dann einfach auch zu sehen, Autowerbung fühlt sich natürlich an auf unseren Plattformen, die hat ihre Berechtigung und das funktioniert auch alles ganz gut. Und das ist einfach sehr, sehr schön zu sehen, dass das alles sehr stimmige Parameter sind, die da ineinander greifen. In meinem Podcast geht es ja stark oder stärker um den Autohandel. Im Vorgespräch für den Podcast hier sprachen wir auch darüber, die unterschiedlichen Interessen von Herstellern und Händlern. Da muss ich jetzt natürlich so ein bisschen aufpassen, wie ich da frage. Hersteller sind starke Partner von euch im organischen, aber auch im Paid-Ads-Bereich, konkurrieren aber ja letztendlich auch mit dem Handel und dem Händler, die ja auch die eigene Reichweite, ihr eigenes Branding und auch die Sales bei euch versuchen zu erzielen, die Conversions, wie ihr es genannt hast, umzusetzen nachher. Wie siehst du, beziehungsweise wie sieht Meta dies? Es ist ja schon eigentlich ein bisschen Konkurrenz-Bidding. Also ehrlicherweise, ich sehe die Konkurrenz-Situation so nicht. Wie gesagt, ich bin morgen auch auf einer Konferenz, die kommt herstellerinduziert. Wir sind da eingeladen, das freut uns sehr, um auch dem Handel wieder ein Update zu geben, was kann man machen. Ich sehe sehr viele Hersteller sehr partnerschaftlich mit den Händlern zusammenarbeiten. Also wie kann man auch Händler enablen, diese großen digitalen Plattformen, ob das unsere sind oder andere sind, bestmöglich zu nutzen. Das Schöne ist dann auch, wenn wir natürlich sehen, wir sind im Werbebaukasten mit drin. Die Maßnahmen, die ein Händler macht, sind WKZ unterstützt letztendlich. Und wir sehen auch sehr, sehr viele Hersteller, die die handelsfördernde Kampagnen beispielsweise bei uns laufen lassen. Die einfach auch sagen, wir können das vielleicht in dem Moment eine Idee professioneller. Wir übernehmen das Marketing für dich lieber Händler und spielen professionalisiert die Anzeigen letztendlich aus. Aber du profitierst davon, dass du dann Nachfragen für deinen Inventar, was du auf dem Hof stehen hast, bekommst. Also ich sehe die Konkurrenzsituation nicht so stark. Man sieht eigentlich eine sehr gestreamline Wertschöpfungskette, wo beide Partner ihre Berechtigung haben und ziemlich genau auf die gleichen Ziele hinarbeiten. Okay. Auch so Hochgebiete? Ist marginal. Also spielt eigentlich keine große Rolle bei uns. Das sieht man so nicht. Okay. Ja, interessant, weil von anderen Plattformen hört man das viel stärker. Ich weiß auch, welche Plattformen du meinst, wo man… Niemand fühlt sich angesprochen. Alles gut, wo man Bidding-Strategien anpassen muss. Das ist einfach so. Das ist bei uns nicht der Fall. Wir sehen also gerade in den letzten zwei Jahren, ich kann dir unser Produkt dazu nennen, das sind die Automotive Inventory Ads. Die werden sehr stark herstellerseitig genutzt, aber die profitieren tut der Handel am Ende. Die sagen, liebe Händler, gebt mir als Hersteller euer Inventar. Euer Inventar spiele ich Realtime bei Meta ein. Dort konstituieren sich daraus passgenaue Anzeigen. Also ich gebe dir ein Beispiel, wenn wir jetzt denken, wir sollten dir eine Automotive Inventory Anzeige ausspielen und du bist im Ruhrgebiet. Wir identifizieren dich, du bist für einen SUV in Market. Dann bekommst du von dem Hersteller eine Automotive Inventory Ad ausgespielt mit verfügbaren SUVs um deinen Standort drumherum. Aufgesetzt hat das der Hersteller, aber wenn du dann natürlich auf die Anzeige klickst und machst dann den Händlervisit oder den Reachout zum Händler, profitiert der Händler davon. Und das ist für mich eigentlich das, was man sagt, da ist eine konkurrente Wertschöpfungskette, wo beide Partner auf das gleiche Ziel letztendlich hinarbeiten. Und dieses partnerschaftliche Zusammenarbeiten ist das, was ich zumindest aus meiner Rolle deutlich stärker wahrnehme, was unsere Plattform angeht. Wobei wir da natürlich in den nächsten Jahren bei verschiedenen Marken natürlich auf einen etwas differenzierten Markt mit dem Agenturvertrieb kommen, weil der Neuwagen halt bei OEMs, bei den Herstellern läuft und nicht mehr beim Handel. Und ich habe gerade auch so überlegt, ob das nicht in Zukunft, die Diskussion ist schon da. Also mit ein paar Händlern, mit denen ich zusammenarbeite, habe ich durchaus Diskussionen, wie sieht das Marketing ab nächstem Jahr schon aus, je nach Marke. Weil die Denke, den Neuwagen als Händler nicht mehr zu bewerben, das haben die noch nicht im Kopf. Das ist ganz komisch, weil du hast immer vier Säulen, Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service, Teile und im Zweifel noch Aftersales irgendwas, also fünf. Die sind safe und dann ist auf einmal der Neuwagen weg. Das ist noch, da passiert was. Da wird was passieren und wir sehen ja, dass diese Diskussionen an Intensität deutlich zugenommen haben. Ich kann ja auch jetzt sagen, aber es gilt glaube ich für die ganzen anderen Plattformen, wir sind jetzt natürlich auch in den Jahresgesprächen mit den großen OEMs. Wir diskutieren Strategie 2024 und gerade das Zusammenspiel Hersteller und Händler und welchen Einfluss das dann auch auf Werbemaßnahmen hat, im konkreten Fall Neuwagen unter neuen Vertriebsmodellen. Das ist zu diskutieren. Da sind wir natürlich auch spannend, wie sich da Hersteller und Händler aufstellen, was das für uns als Plattform bedeutet. Nur für mich ist es wichtig, zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich da ein sehr partnerschaftliches Verhältnis, wo wir auch mit den jetzigen Solutions, die wir anbieten, einen sehr starken Wertbeitrag zu leisten können. Eine ganz klassische Frage von mir. Meta mit den wichtigen Plattformen Facebook und Instagram. Welcher Kanal funktioniert deiner Meinung nach besser, wenn es A um Image und B um Sales im Auto handelt? Kann ich dir pauschal nicht beantworten und du wirst auch von uns niemals eine Antwort dazu bekommen, die sagt, es ist Facebook oder es ist Instagram. Beide Plattformen haben ihre Berechtigung dazu und das muss man sich so ein bisschen technisch aufrollen. Das heißt, wenn ich eine Anzeige schalte über unseren Anzeigenmanager, dann ist unser System immer dann am stärksten, wenn ich gar nicht vorkonditioniere aus meiner persönlichen Wahrnehmung, bitte spiel nur auf Facebook oder spiel bitte nur auf Instagram aus. Du gibst unserem System immer ein Werbeziel mit, ich möchte Image treiben, ich möchte Conversions treiben, aber ich determiniere nicht, ob das besser über Facebook und über Instagram gelingt. Unser Algorithmus oder unsere Werbe-AI sozusagen, die sucht sich die Plattform aus, wo es am besten funktioniert. Und vielleicht ist es für den einen Hersteller, sehe ich nachher in der Ausspielung meiner Anzeigen, ich bin überproportional stark auf Facebook, der andere überproportional auf Instagram, aber das Werbeziel wurde erreicht, ohne dass wir durch unser menschliches Denken dem System vorkonditionieren, bitte spiel zu so und so vielen Anteilen auf der Plattform aus. Das fühlt sich ein bisschen unnatürlich an, weil man natürlich aus der früheren Werbeplanung eigentlich so vorgeht, dass man solche Sachen sehr, sehr genau vorgibt. Oder ich gebe sehr genau eine Zielgruppe vor. Unser System ist immer dann besonders intelligent, wenn ich dem System sehr, sehr viel Freiheit gebe. Ich sage, ich möchte das Werbeziel erreichen, aber liebes System, du kriegst unglaublich viel Freiheit von mir. Du darfst auf Facebook, du darfst auf Instagram ausspielen, du darfst in einer sehr breiten Zielgruppe ausspielen und da erstmal die richtigen Leute finden. Und dann erzielt man die bestmöglichen Werberesultate zum günstigsten Preis, also zu einer günstigen Cost-Per-Conversion. Hat so ein bisschen den Programmatik-Advertising-Ansatz, empfinde ich gerade so. Ist halt nur interessant, dass das im Kleineren, also mit zwei Plattformen auch schon so gedacht wird, weil Programmatik-Advertising, wenn du so rausgehst, ist ja Open Field. Du gehst nur, Zielgruppe, ist egal, wo die sich bewegen, ich möchte da halt erwischen, wo sie sich halt bewegen. Und dass ihr den Gedanken quasi bei euren Plattformen halt auch so verfolgt. Genau, ist ein wichtiger Gedanke. Ja, den muss man auch glaube ich da draußen absolut nochmal erklären, weil ich auch andere Einstellungen vornehmen kann. Also ich erlaube es eigentlich im Anzeigenmanager noch sehr, die Einstellungen vorzunehmen, dass ich etwas vorab determiniere. Aber eigentlich muss ich einen anderen Weg gehen. Ich muss darauf vertrauen, dass dieses System, diese Werbe-AI so intelligent ist, mein Werbeziel zu erreichen, mit dem größtmöglichen Freiheitsgrad, den ich dieser Werbe-AI letztendlich geben kann. Okay, da habe ich jetzt nicht so die richtige Antwort rauskitzeln können, aber ist in Ordnung. So ist die Antwort eben. Ja, das muss man lernen, aber dafür sind wir ja auch als Teams letztendlich da, gemeinsam diese neuen Werbeparadigmen umzusetzen. Ich glaube, ich liebe diese Rückspiegel-Analogie, Marketing auf digitalen Kanälen 2020 und 2023, 2024, das sind radikale Unterschiede. Und das macht es einfach auch für mich so spannend, im Digital Advertisement zu arbeiten, weil mit einem Technologiestand und Wissensstand von 2020, mache ich eigentlich kein professionelles Marketing mehr auf digitalen Kanälen. Das sind neue Infrastrukturen, das sind Integrationen, ich muss APIs bauen, ich muss, relativ einfaches Beispiel, ich muss meinen Bestand beispielsweise an eine Plattform übermitteln, voll integriert, ich brauche keine manuelle Anzeige mehr aufsetzen für dieses eine Modell, sondern Anzeigen bauen sich selbstständig zusammen aus einem Bestand, den ich übermittel und zeigen die passgenaue Anzeige der individuellen Person, die auf der Plattform erreicht wird. Und das sind neue Werbeparadigmen, die muss man umsetzen, da muss man auch drauf vertrauen können, da muss man auch einen Test-and-Learn-Ansatz haben. Ja, sowas Neues zu testen, immer gegenüber dem alten Ansatz und dann eigentlich zu gucken, outperformt dieser neue Ansatz, das ist mein altes Paradigma. Und so sind wir arbeitstechnisch unterwegs und das mit starken Partnern gemeinsam zu machen, die auch diese Denke verinnerlicht haben, das macht unglaublich viel Spaß. Und jetzt vielleicht nochmal letzter Satz dazu, da ist auch oftmals der Autohandel sehr entscheidungsfreudig, weil die einfach auch wissen, es macht Sinn, mich neuen Gegebenheiten anzupassen, ich kann sehr schnell neue Sachen umsetzen, daher ist der Handel auch für solche Sachen immer ein starker Partner. Starker Partner, aber ich habe immer das Gefühl, dass sie so ein paar Jahre hinterher schwimmen. Sehe ich nicht so, also der Autohandel, ich meine, es gibt das eine Extrem und es gibt das andere Extrem. Also Hersteller sehe ich da anders, die sind weiter vorne, finde ich. Also ich kann jetzt zehn Autohändler nennen, die eine hochprofessionelle Marketingabteilung haben, die einfach auch verstanden haben, ich muss, also Social Media Marketing, das ist eine professionelle Disziplin, ich muss professionelle Leute dafür heiern, sowohl auf der Content-Seite, du hast es angesprochen vorhin im Vorabgespräch, ich muss Leute heiern, die richtig die Formate bedienen können. Ich muss Leute einstellen oder eine Agentur oder Freelancer, die das richtig technologisch aufsetzen können. Und wenn das verstanden ist, und das haben mittlerweile sehr, sehr viele Händler verstanden, dann entsteht da ein hochprofessionalisiertes digitales Handelsmarketing aus. Ich sage mal so, in dem Kontext von dem Handel, in der Gänze in Deutschland, hast du halt, ich sage mal, die Top 50, und dann hast du aber auch noch eine Mittel-something-hundred, und da drunter gibt es auch nochmal something-thousand. Und da ist natürlich auch viel wenig los. Also ich kann immer nur sagen, das ist ja auch schön, dass man diese Bandbreite letztendlich hat, und ich sehe das auch immer auf den Händlerkonferenzen, ich glaube auch der Austausch untereinander, unter den Händlern, der hat deutlich zugenommen. Das stimmt, ja. So früher hat mal jeder so sein Territorium abgesteckt, und auf diesen Händlerkonferenzen einfach auch zu sehen, da ist ein Händler, der hat sehr, sehr professionelle Strukturen für digitales Marketing, andere Händler haben das vielleicht noch nicht, und dieses gemeinsame Lernen voneinander. Und da kommt ja auch wieder die Rolle des OEMs, Händler zusammenzubringen, eigene Konferenzen zu haben, externe Partner dazu einzuladen, dass da so ein positives Momentum generiert wird. Wir sprechen ja dann von Enablement, und dann kann man voneinander lernen, und es kommt letztendlich wieder allen zugute. Du siehst, wir auch aus unserer Perspektive, wir sind ein Social Network, immer sehr sozial, wir versuchen eigentlich die Macht der Gruppe irgendwie zusammenzubringen, und in den meisten Fällen gelingt uns das ganz gut. Automotive im Allgemeinen, das ist ja, wie du auch schon sagtest, eine große und wichtige Branche für Meta. Entlang so der Wertschöpfungskette Automotive, was habt denn ihr da so alles im Angebot? Plattformen, neue Entwicklungen, AI, Metaverse? Genau, also wie du schon gesagt hast, also hättest du mich mit dem Podcast vor sieben oder fünf Jahren aufgezeichnet, da hätte ich gesagt, das sind hier unsere Werbebausteine, die wir für die Automobilindustrie haben. Da muss man auch dazu sagen, sehr, sehr viele Werbeformate bei uns sind auch auf den Needs der Automobilindustrie mit entstanden. Thema Lead-Ads, Automotive Inventory-Ads, Automotive Model-Ads, da schwingt immer der Name Automotive mit. Das heißt, wir haben in dem Fall Werbeformate für die Needs der Automobilindustrie designt auf unseren Plattformen. Also zeigt auch nochmal welchen Stellenwert die Industrie hat. Aber du, wir diskutieren entlang der gesamten Automobil-Wertschöpfungskette, Einsatz immersiver Technologien. Ist die Automobilindustrie sicherlich eine der Industrien, die das am meisten nutzt? Fängt im Designprozess an, dass sich Designer mittlerweile in virtuellen Räumen treffen, und die ersten Designs der neuen Autos teilen. Die treffen sich über VR-Brillen. Der eine kann in den USA sitzen, der andere in Asien, der andere hier. Man muss die nicht alle mehr einfliegen lassen. Man trifft sich in virtuellen Räumen, designt zusammen. Man hat viele Fabrikdesigns, die zunächst virtuell in Virtual Reality simuliert werden, bevor physisch die Fabrik angepasst wird. In den vielen Automobilfabriken haben auch viele Mitarbeiter schon Smart Glasses letztendlich auf, die einem helfen, das richtige Teil aus dem Regal zu nehmen, also massiv die Produktivität erhöhen. Viele Trainings finden in Virtual Reality statt, Verkaufstrainings beispielsweise. Das ist für uns einfach auch spannend zu sehen, wie werden diese Technologien in einer der maßgeblichen Industrien in Deutschland genutzt. Können wir da über unsere Devices, wir haben die Quest 3 hier stehen beispielsweise, auch einen Wertbeitrag liefern. Ganz tolle Sache, die wir mit Cupra Deutschland und verschiedenen Partnern umgesetzt haben. Eine Mixed Reality Experience, wo ich den Cupra Born erleben kann. Wäre jetzt glaube ich zu viel, das zu erklären, aber einfach, dass man es mal gehört hat. Aber jetzt auch das ganze Thema AI, ein ganz spannendes Projekt für uns. Es gibt verschiedene Developer, die unser Large Language Model, Lama 2 heißt das, nutzen. Das ist ein Open Source Model, ähnlich wie ChatGBT, nur dass ich als Developer wirklich kostenlos nutzen kann. Wir bauen darauf unterschiedliche AIs, also diskutieren gerade das Thema AI Sales Bot. Ich habe da die ersten Entwicklungen gesehen. Das heißt, du kannst dich de facto mit einer AI in einem normalen Gespräch auseinandersetzen. Ich würde sagen, die ist auf dem Level des stärksten menschlichen Verkaufsberaters eines Händlers unterwegs. Da siehst du, was für Themen wir einfach auch haben gerade. Was deutlich über das Thema Werbung, in Anführungszeichen Marketing hinausgeht und was sich sehr gewandelt hat. Und das macht einfach auch Spaß, diese viel, viel mehr Anknüpfungspunkte mit der Industrie zu haben. Mit den Themen sind wir ja schon beinahe, jetzt nehmen wir den Blick aus dem Rückspiegel. Meine Güte, heute bin ich aber gut drauf. Also den Blick aus dem Rückspiegel und machen das Fernlicht an und gucken mal nach vorne. Weil mit den Themen gucken wir eigentlich schon in die Zukunft, was du gerade so beschrieben hast. Mit deinem starken digitalen und Social Media Hintergrund. Welche Rolle werden die sozialen Medien bei der Vermarktung von Fahrzeugen in Zukunft einnehmen? Also ich glaube, die spielen jetzt schon eine sehr, sehr große Rolle. Und wenn wir uns diesen gesamten Marketing Funnel letztendlich angucken, also irgendwie oben angefangen mit Awareness, es kommt ein neues Modell, es kommt ein Facelift. Wir haben eigentlich über sehr, sehr viele Werbewirkungsnachweise einfach auch gezeigt, dass unsere Plattformen da einen positiven Wertbeitrag haben können. Dass ich Fahrzeuge promoten kann, dass ich Marken positionieren kann, neue Markenwerte transportieren kann. Dass ich Autos oder die Verkaufsanbahnung in die Wege leiten kann. Also ich glaube, die Rolle von Social Media und auch da gesprochen über unsere Plattform hinaus als Wertbeitrag, als Geschäftsbeitrag für Automotive, die wird einfach noch zunehmen. Einfach auch mit der Tendenz, dass ich immer mehr Zeit auf digitalen Kanälen letztendlich verbringen werde. Und ich glaube, es wird nochmal professionalisierter sein. Das ist ja auch dieses, was wir brauchen, dieses Co-Development mit der Industrie. Wir sind ja auch bereit, in Solutions zu investieren. die auf die Needs der Industrie letztendlich ausgelegt sind. Automotive Inventory Ads, Automotive Model Ads, beispielsweise Lead-Ads auf unseren Plattformen. Und ich glaube, die großen Trends, wenn ich mal Richtung 2024 gucke, also das ganze Thema Creator-Marketing, dass ich mich auch als Marke davon löse, einen Markenkontent zu promoten, sondern dass ich Credible Voices finde, die für mich sprechen beispielsweise. Ich glaube, wir werden gerade auch in Deutschland sehen, dadurch, dass viele Marken, neue Marken in den Markt reinkommen, dass die alten Marken auf ihre Markenwerte zurückgehen. Ja, auch das promoten werden, auch diese Sicherheit an die Verkäufer geben werden. Hey, wir sind schon 100 Jahre am Markt, da kommen ganz, ganz viele neue. Ja, also vielleicht macht es Sinn, sich doch eher mit uns auseinanderzusetzen. Also das Thema Marke wird eine große Rolle spielen und das Thema Ongoing-Verkaufsmaßnahmen nächstes Jahr. Glaubst du, dass das Creator-Game im Automotive noch stärker wird? Ja, also ich muss ganz klar sagen, dass ich dieses Jahr sehr, sehr viele Marken gesehen habe, die auf diesen Creator-Content gehen, wo man auch sagen muss, wenn der Creator oder die Creatorin gut ausgewählt sind, dass ein sehr glaubhafter, ehrlicher, authentischer Content dadurch entsteht. Und wir testen das ja auch immer. Also nehmen wir den klassischen Corporate-Marken-Content, nehmen wir den Creator-Content, lassen das beide an die gleiche Zielgruppe ausspielen und wir gucken nachher auf den maßgeblichen KPIs, was hat denn stärker performt. Und wir sehen in ganz, ganz vielen Fällen, dass gut gemachter Creator-Content klassischen Marken-Content outperformen kann. Und ich finde es natürlich auch super spannend, es gibt auch Händler im regionalen Umfeld, die einfach auch sagen, naja, wer kann denn mein regionaler Creator sein? Ja, ich habe hier vielleicht eine Fußballmannschaft, die in der Regionalliga spielt. Ja, und ich hire meinen eigenen Creator darüber. Ich habe zwei Fragen ganz schnell. Differenzierst du Creator und Influencer? Ähm, ja, also ich glaube, wenn wir nach Fachbuch gehen, kann man da eine Unterscheidung vornehmen. Also, ich nutze es eigentlich synonym. Okay, ja, weil ich habe nämlich gerade einmal bei einem meiner Kunden habe ich nämlich, die differenzieren das sehr stark. Ich glaube, der Influencer ist eher auf seinen eigenen Kanälen teilt er das. Und der Creator, glaube ich, im Kanal des Kunden, so wurde es mir erklärt. Ich muss da auch gerade ein bisschen passen. Hat seine Berechtigung. Ja, also ich nutze immer so ein bisschen mehr Creator, weil ein Creator grundsätzlich nochmal sich auch sehr stark darüber definiert, über eine starke Content-DNA. Ja, und vielleicht auch, also ein Creator kann auch eine Person sein, die vielleicht nicht so eine hohe Masse an Menschen bewegt, aber einen sehr, sehr tollen Content kreieren kann. Das wäre mein zweiter Punkt gewesen. Früher hat man ja, Influencer nehme ich nochmal das Wort, der Influencer, dieser riesengroßen Reichweiten hin und her. Und dann kam irgendwann so, nee, die Micro-Influencer, die gar nicht so ein großes Netzwerk haben, haben ja im Umkehrschluss einen höheren Trust, dass die wertvoller werden. Und hier und da fängt es an, dass das auch gespielt wird. Dass nicht alle diese irrsinnige Reichweite kaufen, weil die auch teilweise kaum noch bezahlbar ist, wenn man ehrlich ist. Und dann auf mehr Trust gehen. Genau, also wie gesagt, ich glaube, man ist immer dann gut in der Selektion eines Creators oder Influencers, männlich, weiblich gesprochen logischerweise, wenn ich ein sehr detailliertes Briefing habe. Wenn ich auch sage, für welche Werte soll er sie letztendlich stehen, welche Audience soll er bedienen, welche Content-DNA soll er haben und dann findet ein ganz gutes Match zwischen Hersteller, Händler und Creator letztendlich statt. Und wie gesagt, auch das mal im regionalen Kontext zu sehen, auch über Autohändler, die sagen, ich habe hier mir meinen regionalen Creator geschaffen, das ist eine ganz tolle Sache. Okay. Wie stark wird der Impact von KI-getriebenen Lösungen in der Vermarktung von Fahrzeugen sein deiner Meinung nach? Naja, riesig stark. Also alles, was auf unserer Plattform stattfindet, ist schon AI. Ja, das ist natürlich, es gibt immer so zwei Unterschiede. Ja, das ist eine vielleicht eher passive AI, die aber sehr intelligent ist in der Werbeausspielung. Ja, und dann gibt es natürlich dieses aktive Erleben von AI, was seit November letzten Jahres als JetGBT gelauncht wurde. Natürlich, dass das unmittelbare Auseinandersetzen mit AI ist. Ja, ich gebe einen Prompt ein und ich bekomme eine Antwort. Ja, und man hat es vielleicht auch auf der MetaConnect gesehen, also unserer großen Developer-Messe, die einmal im Jahr stattfindet. Also der AI-Bezug in unsere Plattformen, AI-Assistants, die sich unterschiedlich manifestieren auf der Plattform, das wird in der nächsten Zeit einen enorm hohen Stellenwert erfahren. Okay, ja, bis hierher, vielen lieben Dank, dass du mir Rede und Antwort gestanden hast. Meine klassische Abschlussfrage der Klassiker. Wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto, bestellst ein Fahrzeug, gehst runter, steigst da ein, machst ein Magazin auf und fährst, was weiß ich, von zu Hause zum Flughafen, von zu Hause zur Arbeit, was auch immer? Also ich würde wahrscheinlich sagen, wenn ich das nächste Mal in die USA reise, wo solche Angebote ja schon vorhanden sind. Aber auch nicht überall. Auch nicht überall. Und wir bleiben in Deutschland. Und wir bleiben in Deutschland, ja. Sein Gesichtsausdruck so, hm. Du, ich kann das nicht beziffern, aber ich glaube, man hat jetzt auch von diversen OEMs, die wir sicherlich alle im Kopf haben, die ein hohes Maß an Autonomie bereits im Auto haben, was natürlich noch nicht das zulässt, was du jetzt gerade gesagt hast, ja, dass ich mir vielleicht sogar ein VR-Headset aufsetze im Auto und sage, ey, fahre mich mal nach da und da. Aber ich glaube so, das Thema autonomes Fahren hatte so in den letzten zwei Jahren was so ein bisschen aus der Diskussion verschwunden. Jetzt durch die jüngsten Launches von verschiedenen deutschen OEMs ist es wieder sehr präsent geworden. Ich kann es dir nicht sagen, aber ich bin super gespannt drauf. Ich bin super gespannt drauf, wie sehr vertraut man auch der Maschine. Ja, wir haben das ja vorhin auch beim Thema Werbung besprochen, dass ich einer Maschine vertrauen muss, die Werbung richtig auszuspielen, dass ich wenig vorab entscheide oder wenig humane Interaktionen walten lasse, weil ich sage, die Maschine kann das, ich vertraue der. Wann das stattfindet, wann man auch selber diesen Shift im Kopf zulässt und sich darauf einlässt, ich weiß es nicht, aber ich bin super gespannt darauf. Tja, hier kommt leider keiner ohne irgendeine Zahl raus. Das versuchen immer wieder so Kandidaten. Gut, dann sage ich dir, das wird stattfinden im sehr spektakulären Maße bei der nächsten IAA. Was sind zwei Jahre und wer? Was sind zwei Jahre und wer? Okay, gucken wir uns das mal an. Ich würde sagen, wir treffen uns da und dann steigen wir mal irgendwo ein. Genau, gerne auch bei uns im Münchner Office, lassen wir uns mal autonom zum Office fahren. Ganz genau. Ja, super, super, vielen Dank für die ganzen Insights, die wir hier mitnehmen konnten und so deine Expertise, das ist echt super spannend und viele meiner Hörer sind halt auch so in der Marketing-Bubble unterwegs und das ist dann schon wertvoller Input. Vielen Dank für deinen Besuch, hat super Spaß gemacht und jederzeit gerne wieder. Perfekt. Ja, damit sind wir mit dem Podcast für heute durch und ja, will sagen, tschüss, macht’s gut und bis demnächst. Ciao, ciao.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.