Einleitung
In der heutigen Episode von ‚Benzingespräche‘ spricht Tim Klötzing mit Irina Kochheim und Michael Bluni von Mehrkanal über die entscheidenden Faktoren für erfolgreiches Autohaus-Marketing. Mehrkanal bietet innovative Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Automobilbranche zugeschnitten sind.
Mehrkanal: Die Lösung für modernes Autohaus-Marketing
Mehrkanal hat sich als verlässlicher Partner für Autohäuser etabliert, indem es maßgeschneiderte Marketinglösungen bietet, die den Verkauf unterstützen und gleichzeitig Effizienz und Kosteneinsparungen fördern. Irina Kochheim, die seit 14 Jahren im Unternehmen tätig ist, betont die Bedeutung von automatisierten Prozessen, die manuelle Arbeit minimieren und die Beziehung zwischen Händlern und Kunden stärken.
Die Bedeutung von Veranstaltungen und Feedback
Michael Bluni hebt die Rolle von Veranstaltungen hervor, bei denen Mehrkanal wertvolles Feedback von Händlern erhält. Diese Rückmeldungen fließen direkt in die Weiterentwicklung der Lösungen ein, um den Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht zu werden. Ein Beispiel dafür ist das Gespräch mit einer Händlerin, das zu konkreten Verbesserungen in der Marketinglösung führte.
Innovative Ansätze und technologische Expertise
Mit einem starken technologischen Hintergrund und einem tiefen Verständnis für die Automobilbranche bietet Mehrkanal mehr als nur technische Lösungen. Michael Bluni, der auch eine Coaching-Ausbildung absolviert hat, betont die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes, der sowohl technologische als auch menschliche Aspekte berücksichtigt.
Fazit: Mehrkanal als strategischer Partner
Mehrkanal positioniert sich als strategischer Partner für Autohäuser, die ihre Marketingaktivitäten optimieren möchten. Mit einem klaren Fokus auf Effizienz, Kosteneinsparungen und Kundenbeziehungen bietet das Unternehmen Lösungen, die den Herausforderungen der Branche gerecht werden.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Einführung in Mehrkanal-Marketing
- Effizienzsteigerung im Autohaus-Marketing
- Rolle von Veranstaltungen und Feedback
- Technologische und menschliche Aspekte
- Strategische Partnerschaften in der Automobilbranche
Key Takeaways:
- Mehrkanal bietet maßgeschneiderte Marketinglösungen für Autohäuser.
- Automatisierte Prozesse reduzieren manuelle Arbeit und Kosten.
- Feedback von Händlern ist entscheidend für die Weiterentwicklung der Lösungen.
- Ein ganzheitlicher Ansatz berücksichtigt sowohl Technologie als auch menschliche Faktoren.
- Mehrkanal stärkt die Beziehung zwischen Händlern und Kunden.
- Effizientes Marketing ist entscheidend für den Erfolg von Autohäusern.
- Veranstaltungen bieten wertvolle Gelegenheiten für Austausch und Innovation.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich Willkommen zurück in meinem Podcast Benzingespräche und heute mit einem weiteren Unternehmens-Special eines spannenden Unternehmens. Wir sprechen also heute mit Irina Kochheim und Michael Bluni von Mehrkanal. Hallo Irina. Hi Tim. Hi, da sind wir. Und hallo Michael. Hi Tim. Da sehen wir uns schon wieder und wir kennen uns ja irgendwie auch schon so ein paar Tage. Wir haben schon ein paar Sachen zusammengearbeitet und ja, ich kann mir jetzt kaum bessere Gesprächspartner vorstellen, um mal so ein bisschen Mehrkanal uns hier mal ein bisschen zu erklären, näher zu bringen und so einen Sneak-Peak behind the scenes zu machen. So, zuletzt haben wir Michael uns oder wir haben uns beide gesehen in Düsseldorf bei einem großen Marketing-Event und da haben wir auch eine Panel-Diskussion gehabt. Da warst du bei Michael. Genau. Thema Schlüsselfaktoren für erfolgreiches und effizientes Autohaus-Marketing. Genau. Das war ein ganz cooler Event, ne? Das war eine super Veranstaltung. Wir haben es im höchsten Maße genossen. Es war super organisiert. Genossen sogar? Ja, sehr genossen sogar. Also nicht nur kulinarisch, sondern auch tatsächlich inhaltlich und von den Personen, die dort waren, ja. Also Irina und ich, wir sind ja sehr, sehr viel unterwegs und unterhalten uns ja in der Automotive-Branche mit sehr, sehr vielen Playern und auch Akteuren und das war ein super angenehmer Event. Die Vorträge waren super. Wir haben ganz viele Inhalte mitgenommen, vieles Neues gelernt, alte Bekannte wieder getroffen, aber auch viele neue Gesichter gesehen und auch neue Menschen kennengelernt. Man muss auch sagen, dass das Publikum sehr, sehr interessant war und wir hatten auch im Nachgang nach der Veranstaltung tatsächlich noch ein paar Gespräche mit Händlern bzw. mit den Marketing-Verantwortlichen größerer Händlergruppen, was mich auch wirklich sehr erfreut hat, dass es dann auch noch im Nachgang weitergegangen ist. Ich würde an der Stelle ganz gerne eine Sache erwähnen, die ist nämlich echt super interessant. Wir haben uns mit einer Händlerin unterhalten, einer größeren Automarke und ich glaube, wir haben bis ein Uhr irgendwie an der Hotelbar gesessen. Das war schön. Stimmt, ihr wart ja länger an der Bar als ich. Sehr lang an der Bar, aber jetzt nicht nur, um uns irgendwie sinnlos zu betrinken, nein, so war es nicht. Nein, aber wir haben ein super, super wertvolles Feedback von ihr bekommen und zwar in der Nutzung unserer Marketing-Lösung. Und dieses Feedback haben wir hier ins Unternehmen gespielt. Es ist durch mehrere Abteilungen gelaufen. Es gibt jetzt tatsächlich auch dort auf Herstellerseite die ersten Gespräche, um diese angetriggerten Prozesse aufzunehmen, die Problematiken zu lösen und das Erlebnis für die Händler in Bezug auf unsere Lösung auch zu verbessern. Von daher ist es also wirklich ein geniales Ping-Pong gewesen sozusagen, was wir da auf dieser tollen Veranstaltung erlebt haben. Ja, so soll es sein. Und es gibt auch viele große Veranstaltungen oder viele Veranstaltungen, wo man nicht so in den Austausch kommt, leider. Und deswegen freue ich mich da umso mehr und Grüße gehen auch raus an die Juliane, die es da auch möglich gemacht hat. Absolut. Und genau so, was auch ihr Ziel war, die Vernetzung untereinander. Aber auch, ihr wart ja als Partner dabei, dass auch solche Gespräche da in Wallung kommen sozusagen. Bevor wir jetzt noch näher auf mehr Kanal und so eingehen, würde ich ganz gerne euch noch ein bisschen vorstellen, wie ist euer Werdegang? Was waren so berufliche Stationen bisher? Und da würde ich den Ball mal rüber zu Irina flanken. Sehr gerne, danke. Ja, ich habe schon zu Schulzeiten gesagt, dass ich unbedingt im Marketing arbeiten möchte, weil ich schon sehr früh diese Leidenschaft zum Marketing entdeckt habe. Und während meines Studiums als auch nach meinem Studium habe ich mehrere Stationen im Marketing durchlaufen, bevor ich letztendlich zum Mehrkanal gekommen bin. Und man muss sagen, ich habe mich aktiv beim Mehrkanal beworben, weil ich gesehen habe, dass Mehrkanal im Bereich Händlermarketing mit großen Marken zusammenarbeitet. Unter anderem auch Peugeot und Renault. Das fand ich sehr reizvoll. Deswegen habe ich mich auch beim Mehrkanal beworben und ja, ich wurde nicht enttäuscht, denn seit genau 14 Jahren begleite ich Marketingprozesse in der Automobilbranche und darf als Teil von Mehrkanal Marketingprozesse fortlaufend weiterentwickeln. Diese optimieren immer mit dem Ziel, ein erfolgreiches Händlermarketing zu gewährleisten. Okay, cool. Meite, und du so? Ja, was soll ich sagen? Ich komme aus einer künstlerisch-musischen Familie, deshalb habe ich auch viele Jahre in der Musikbranche gearbeitet. Da würde ich jetzt nicht zu weit darauf eingehen, aber ich kann zumindest sagen, da habe ich gelernt, den richtigen Ton zu treffen und den Takt zu halten. Ich bin dann unheimlich viel herumgekommen. Ich habe in den letzten 20 Jahren immer im technologiegetriebenen Umfeld gearbeitet, auf internationaler Ebene auch internationale Teams geleitet. Und wir haben ja hier bei Mehrkanal halt entsprechend auch einen sehr technologischen Anspruch, unter anderem auch. Und ja, das hat mir natürlich super in die Karten gespielt, die Erfahrungen und die Erfahrungswerte da beizubehalten. Zudem habe ich in den letzten zwei Jahren noch ein Studium gemacht, habe noch eine Coaching-Ausbildung gemacht, weil ich einfach sage, wir können uns viel über Business und Technologien unterhalten. Am Ende des Tages sind es aber immer Menschen, die dahinterstehen, die Entscheidungen treffen und die auch natürlich durch ihr privates Umfeld in der Art und Weise, wie sie Entscheidungen treffen, beeinflusst werden. Und ich glaube, es ist unheimlich wichtig, in der Zusammenarbeit mit Kunden ein ganzheitliches Verständnis zu entwickeln. Wo kommen die Leute her? Wie denken sie? Was sind Ziele und Ängste, die sie begleiten in ihrem Leben? Weil ich glaube, hier bei Mehrkanal haben wir immer den Anspruch, so ein bisschen mehr zu schaffen als nur eine technische Lösung. Und deshalb hat sich da die Coaching-Ausbildung in diesem Kontext für mich auch massiv gelohnt, weil ich einfach viel stärker auf Zielsetzungen eingehen kann und ein viel besseres Verständnis nochmal für den Menschen mitbringen kann, der mir da gegenüber sitzt. Okay, so mit Blick jetzt auf eure Vita. Was hat euch denn konkret so in den Kontext Auto gebracht bei dir, Irina? Du hast gerade gesagt, so hey, da habe ich gesehen, die arbeiten für Peugeot und Renault, das war irgendwie anziehend. Gibt es in deinem Werdegang oder in deinem All-Over-Vita irgendwie so eine Anziehungskraft mit Auto oder nicht so? Nichts Spektakuläres. Ich bin ein Dorfkind und bei uns sind damals die Busse einmal die Stunde gefahren. Das heißt, ich war froh, als ich endlich siebzehneinhalb Jahre alt war und meinen Führerschein damals machen konnte, damit ich selbstständig irgendwo hinfahren konnte und nicht für meinen Nebenjob eine Stunde im Voraus mit dem Bus vorfahren muss, um da halt kostbare Zeit zu verlieren. Ja, es hat mich einfach schon gereizt. Also Peugeot, Renault, das sind halt große Player vor Ort. Es geht ja halt auch noch weiter mit weiteren Automobilmarken. Die Automobilbranche ist auch sehr innovativ, entwickelt sich immer wieder weiter und das habe ich dann halt auch in meinen letzten Jahren mit begleiten dürfen. Privat sagen auch Freunde und Familie, dass ich auch schon so eine Art Automobil-DNA in mir besitze, weil ich das auch aktiv auch in Urlaubszeiten immer wieder zu dem Thema Autos spreche. Und Michael, bei dir? Es ist natürlich eine ganz hervorragende und schöne Situation hier bei Mehrkanal. Wir arbeiten mit den großen Herstellern zusammen, wir sind ganz, ganz tief verwurzelt in der Automotive-Branche und wenn du mal so nah mit Menschen in der Branche arbeitest, dann merkst du, dass die auf der einen Seite sehr traditionsbewusst sind, aber auf der anderen Seite auch ganz viele Menschen in dieser Branche sehr progressiv denken und für uns auch teilweise Innovatoren und Innovationstreiber sind in der Zusammenarbeit. Und ja, es herrscht eine wahnsinnige Leidenschaft und das spiegelt auch so ein bisschen unseren Charakter hier bei Mehrkanal wieder. Wir sind traditionsbewusst, aber trotzdem auch auf der anderen Seite sehr modern eingestellt und ich glaube deshalb funktioniert dieses Zusammenspiel mit der Automotive-Branche da schon ganz gut. Also getrieben wurde ich nicht. Ich bin dann halt hier gelandet und bin dann auch sehr gerne geblieben, wie meine Verbleibezeit hier bei Mehrkanal auch zeigt. Ich meine, ich bin jetzt in meinem zehnten Jahr, von daher, es macht schon viel Spaß, in der Automotive-Branche aktiv zu sein. Okay, Mehrkanal also. Michael, was ist denn der Elevator-Pitch von Mehrkanal? Das ist ja mal eine schöne, krasse Frage. Ja, der Elevator-Pitch, ja ich glaube wir brauchen ein paar Etagen mehr, damit ich dir das mal ganz kurz näher bringen kann. Nein, also ganz kurz gefasst ist es so, wir machen Marketing erfolgreicher. Und jetzt ist es ja so, Tim, du hast ja eingangs erwähnt, wir sind ja jetzt auf dieser Veranstaltung gemeinsam gewesen. Das ist ja nicht die erste Veranstaltung, wir haben ja jetzt mehrere Dinge schon gemeinsam erlebt und man trifft ja immer wieder auf sehr ähnlich gelagerte Herausforderungen. Dem Handel ist halt das Marketing extrem wichtig, aber genauso wichtig ist der Verkauf. Und es ist wahnsinnig wichtig, dass diese Dinge halt auch irgendwie Hand in Hand laufen. Und wenn man mit den Leuten spricht, dann werden immer wieder die gleichen Schmerzpunkte halt geäußert. Man möchte das Marketing verbessern, aufs nächste Level bringen, man möchte aber Zeit und Ressourcen sparen und man möchte vor allen Dingen auch irgendwie Kosten sparen. Am Ende des Tages geht es aber nicht nur darum, sondern es geht darum, dem Handel zu ermöglichen, ein viel intensiveres Verhältnis und eine Beziehung zum Kunden aufzubauen. Den Kunden wirklich auf allen Kanälen abzuholen, ohne sich dabei total verausgaben zu müssen oder an irgendwelche Grenzen zu stoßen. Und da kommen wir eigentlich ins Spiel. Genau, denn wir ermöglichen mit unserer Lösung, dem Marketing die nötige Gewichtung zu geben, ohne dass dadurch mehr manuelle Arbeit erzeugt wird. Also im Gegenteil, aus diesen manuellen, herkömmlichen Marketingprozessen machen wir einen automatisierten, Zeit- und Kostensparenden Prozess. Das hört sich in der Theorie sehr einfach an, ist es nicht. Ja und damit es auch tatsächlich in der Praxis auch so funktioniert, sorgen wir mit unseren maßgeschneiderten, aber auch innovativen Marketinglösungen und Agenturleistungen dafür, dass es dann auch wirklich auch so funktionieren kann. Für die Zuhörer vielleicht ganz einfach formuliert und das haben wir im Prinzip bei der Panel-Diskussion oder bei der letzten Veranstaltung, auf der wir gemeinsam waren, habe ich es auch so formuliert und ich glaube, das ist auch sehr verständlich so. Stell dir das einfach wie ein perfektes GPS fürs Marketing vor. Du musst ja nicht jede Straße kennen im Marketing, das ist auch unmöglich, selbst wenn du dir ganz viele Spezialisten irgendwie an Bord holst. Und trotzdem, wenn du unser Marketing-GPS oder unsere Lösung nutzt, dann kommst du ganz einfach und sicher ans Ziel. So kann man es vielleicht auf einfache Art und Weise ausdrücken. Genau und dann hoffen wir für alle, dass alle da draußen ihre Ziele gut kennen. Das ist immer eine sehr spannende Geschichte, weil da trifft man auch teilweise in der Branche, ich bin ja nun mal auch im Marketing in der Branche unterwegs und man ist doch hier und da noch erstaunt, dass die Zielrichtung nicht so super klar ist. Und gerade die Synchronisation, die du auch gesagt hast zwischen Sales und Marketing, ist eine der allerwichtigsten, die ist aber auch recht häufig brisant, weil Marketing häufig teilweise nicht den Stellenwert genießt, den es genießen sollte. Ich formuliere das mal vorsichtig. Deswegen ja auch so ein Event wie in Düsseldorf, wo wir nur Marketeers gehabt haben. Ja, ganz genau. Gut, aber das ist ja ein Punkt, wo wir halt extrem auch ins Spiel kommen in unserer Lösung. Denn da geht es ja genau darum, diesen Weg aus diesem Dschungel herauszufinden. Es ist ja auch eine wahnsinnig anspruchsvolle Situation für Marketing-Abteilungen bei großen Handelsgruppen zum Beispiel. Es ist der große Dschungel. Du hast viele Trends. Du hast Technologien, die wahnsinnig schnell voranschreiten. Das gesamte Kundenverhalten verändert sich sehr, sehr schnell. Es ist also wirklich ein riesen Dschungel. Du musst viele Entscheidungen treffen. Und dort immer die richtigen Ziele zu definieren, ist verdammt schwierig. Und ich glaube, da kommen wir natürlich auch ins Spiel, insbesondere auch mit unserer Agenturleistung, um da einfach zu sagen, hey Leute, wir gehen nicht nur mit der Machete vor und schlagen den Dschungel frei, sondern einer von uns klettert auch auf die höchste Palme und schaut mal, was passiert denn so in den nächsten zwei, drei Jahren. Und das teilen wir unseren Kunden mit und so führen wir sie halt sicher dadurch. Und das ist auch das Schöne am Mehrkanal. Also das genieße ich auch als Consultant beim Mehrkanal. Einfach diese langjährige Erfahrung und Expertise. Wie gesagt, seit zwei Jahrzehnten begleiten wir die großen Player in der Automobilbranche. Man hat so viele Gespräche geführt. Man kennt teilweise die Ziele, aber wie du auch lieber Tim vorhin gesagt hast, nicht jeder kennt so wirklich sein Ziel oder ist sich da nicht so ganz einig, nicht so ganz schlüssig. Und es ist einfach schön, wenn man dann halt mit dieser Erfahrung da reingehen kann und den Kunden dann auch gut beraten kann oder vielleicht halt auch neue Zielsetzungen, neue Denkanstöße vorgeben kann. Welchen Mehrwert hat eine Handelsgruppe, wenn sie euch an Bord holt? Die Frage war so richtig schön eigentlich an dich gerichtet, Irena und ich gucken Michael an. Das ist natürlich relativ sachundienlich. Ist nicht schlimm, ich fühle mich trotzdem angesprochen. Also das ist halt auch das Coole mit Michael zusammen. Wir sind da halt wirklich so ein Double Team, sind viel unterwegs und führen auch gemeinsame Meetings durch, sind da schon so ein eingespieltes Team. Also auch wenn du ihn anguckst, antworte ich dann manchmal. Also was hat eine Handelsgruppe davon, wenn sie uns an Bord holt? Ja, wie eingangs gesagt, wir arbeiten seit über 20 Jahren mit den Zentralen der großen Automobilherstellern zusammen, also mit den Herstellern und Importeuren direkt. Und wenn man früher eine klare Trennlinie ziehen konnte, stehen heute die Handelsgruppen vor nahezu identischen Herausforderungen, die wir beim Mehrkanal lösen können und müssen. Also wir haben unterschiedliche Problemstellungen mitgebracht, über die wir ganz gerne in deinem Podcast sprechen würden, weil wir glauben, dass wir damit die Allgemeinheit auch ansprechen. Und Irena hat jetzt gerade von der Trennlinie gesprochen. Die Herausforderungen, die verwachsen immer mehr miteinander und man kann immer mehr Herausforderungen, die normalerweise ein Hersteller und eine Zentrale hat, mit den Herausforderungen der Handelsgruppen vergleichen. Handelsgruppen heutzutage werden größer, die kaufen kleinere Händler auf, aber auch teilweise kleinere Gruppen. Und du hast natürlich in so einem Prozess, wenn du jetzt jemanden aufkaufst, immer natürlich gewachsene Businesskulturen und Prozesse. Und es ist unfassbar schwierig, Prozesse zu vereinheitlichen. Also normalerweise hast du immer irgendwie einen Kopf und einen Entscheider, der in der großen Gruppe sitzt, die die kleineren Gruppen oder kleineren Händler aufkauft. Und es herrscht eine wahnsinnige Intransparenz. Nicht nur auf Seiten der Akteure, sondern auch auf Seiten der Kunden. Dieses Kundenerlebnis verwäscht halt auch. Teilweise bekommen Kunden ja gar nicht mit, dass ihr Autohaus dann auf einmal zu einer Gruppe gehört. Und da verlierst du den Kunden. Auch oft. Loyalitäten gehen verloren. So ein Kunde bekommt dieses gesamtheitliche Angebotsbild gar nicht mit, was dann im Zuge der Zugehörigkeit zu einer Gruppe auf einmal verfügbar wäre. Und bei den Prozessen, das musst du dir so vorstellen wie einen bunten Strauß Blumen, es ist einfach wahnsinnig schwierig, Prozesse, die vielleicht über Jahrzehnte gewachsen sind, zu vereinheitlichen. Und da ist es enorm wichtig, dass man das probiert, zu schauen, welche Prozesse sind redundant, welche Prozesse sind gleich, welche Prozesse kann ich automatisieren. Und da kommen wir natürlich auch massiv ins Spiel. Aber nicht nur das Autohaus oder die Händlergruppe wächst. Das Marketing wächst ja auch mit. Was gestern noch händisch mit vielen einzelnen Schritten umgesetzt wurde, funktioniert heute so nicht mehr. Jetzt müssen wir uns ja wirklich auf die sich immer veränderten Kundenbedürfnisse und Marketingherausforderungen einstellen, damit umgehen. Das heißt, die Händlergruppen, die müssen ja auch Automationslösungen nutzen. Das ist nämlich der Schlüssel zum Erfolg. Genau, wir erleben viele Beispiele auch in Gesprächen. Ich habe letztes Mal auch ein Gespräch in der Motobranche geführt. Da wurde mir gesagt, dass der Chef der Gruppe, dass es sein Hobby ist, irgendwie Facebook und Instagram zu machen. So kann Marketing heute halt nicht mehr funktionieren. Das ist die These, die wir nicht nur in den Raum stellen, sondern die sich eigentlich auch in unseren Projekten und auf Basis unserer Erfahrung immer wieder bestätigt. Wächst deine Gruppe, müssen sich deine Prozesse automatisieren. Du kannst es sonst nicht mehr steuern. Das wird unfassbar schwierig, weil einfach ganz, ganz viele Faktoren damit einspielen. Und du verlierst, wenn du nicht automatisierst, wenn du versuchst, alles händisch zu erledigen, dann läufst du wirklich Gefahr, eine konsistente Kundenerfahrung, ein konsistentes Kundenerlebnis zu riskieren. Und wenn dieses Kundenerlebnis nicht mehr konsistent ist, dann verlierst du den Kunden. Ja, gerade wo du sagtest, wenn ein Geschäftsführer an Social Media hängt. Ich meine, wenn er da persönlich unterwegs ist und authentisch ist, total fein. Aber gerade wenn wir auch darüber reden, wir machen Marketing, um nachher Sales anzuregen, sehr konkret, dann ist das kein Thema für die Geschäftsführung mehr. Absolut. Ja, sehen wir ja genauso. Also wir in unseren Projekten, um da mal ganz kurz vorweg zu greifen, ich weiß nicht, ob wir später noch über die Projektmethodik sprechen, aber grundsätzlich ist es ja so, wir treffen ja immer auf unterschiedliche Prozesse und auch unterschiedliche Systemlandschaften. Und das ist für uns wichtig, dass wir uns da ganz, ganz tief einarbeiten und halt schauen, wir wollen nicht eine Automationslösung überstülpen, sondern wir wollen uns ja perfekt integrieren in die bestehenden Abläufe. Diese optimieren, aber uns auch in die bestehende Landschaft integrieren. Also wir kommen jetzt nicht unbedingt und schaffen die komplette Landschaft ab. Und wie du dir vorstellen kannst, wenn du jetzt eine Handelsgruppe bist, die mehrere Gruppen und Händler dazukauft, sagen wir, du hast jetzt 30 Standorte, dann ist es wahnsinnig schwierig zu begreifen und zu erfassen, was wird denn jetzt an welchem Standort genutzt. Es geht ja, ich meine, es geht ja von Excel und Outlook bis hin zu unterschiedlichen DMSen etc., müssen wir nicht drüber sprechen. Also das weiß jeder, wissen auch die Zuhörer da draußen einfach. Und da kommst du halt nicht drumherum zu sagen, du brauchst eine integrierte Lösung. Die muss in deiner Landschaft sein, die muss funktionieren und die muss dich durch Automation entlasten. Das kann nicht sein, dass da der einzelne Chef entscheidet darüber, wie irgendwie auf Facebook gepostet wird oder welche Facebook-Kampagnen oder Instagram-Kampagnen halt gefahren werden. Also damit läufst du halt wirklich das Risiko, dich selbst abzuschaffen. Welche Mehrwerte oder Problematiken gibt es noch? Ja, wir haben das, Händlergruppen, die führen ja in der Regel mehrere Marken an mehreren Standorten, wie Michael das schon gesagt hat. Das heißt, die Zielgruppe einer bestimmten Marke muss logischerweise anders angesprochen werden, als die Zielgruppe der anderen Marke. Zum Beispiel auf Basis von demografischen Parametern. Genau, also demografische Parameter ganz genau, da auch schon mal kurz vor weggegriffen, Thema Daten werden wir wahrscheinlich gleich auch noch drüber sprechen. Grundsätzlich geht es aber darum, dass man halt schon sieht, du hast zwar in der CI etc. hast du zwar einen homogenen Auftritt, aber die einzelnen Standorte können voneinander natürlich sehr stark auch abweichen. Und genau diese lokalen Präferenzen versuchen wir zu berücksichtigen und wir halten das auch für absolut notwendig. Es gibt Beispiele von großen Gruppen, zum Beispiel hier im Ruhrgebiet, die sagen, wir machen nichts Standortindividuelles. Ja, wir fahren einfach nur eine Kampagne für die komplette Gruppe. Wir haben eine etwas andere Ansicht. Wir sagen ja, du kannst das machen, aber du würdest ja potenziell deinen Kunden in Dortmund anders abholen, als deinen Kunden in Köln oder in Mühlheim oder vielleicht sogar in Hamburg oder wo auch immer. Und da legen wir großen Wert drauf, diese lokalen Präferenzen zu berücksichtigen. Und das nicht manuell, sondern wie gesagt auch da automatisiert. Ich würde da auch gerne noch ein anderes Beispiel ergänzen, Michael, weil wir das jetzt nämlich noch neulich hatten in einem Gespräch mit einer Händlergruppe. Ja, das erleben wir halt immer wieder. Die haben sich wirklich sehr, sehr viel Mühe gegeben und haben eine supertolle Facebook-Kampagne ausgearbeitet, die aber schlichtweg nicht funktioniert hat. Und weißt du, warum nicht, lieber Tim? Weil einfach in dieser Ortschaft nicht diese Facebook-Nutzer unterwegs waren. Das heißt, diese wundervolle, ausgestaltete Kampagne konnte gar nicht wahrgenommen werden und war auch überhaupt nicht erfolgreich. Also das ist wirklich entscheidend, was ja auch Michael gesagt hat, dass diese lokalen Präferenzen berücksichtigt werden. Ein anderes Beispiel ist ja auch das Thema Digital Out of Home. Das funktioniert sehr gut für Standorte, die urban gelegen sind, aber bei den ländlichen Standorten ist das wiederum kein Thema. Das heißt also, was bekommst du denn von uns beim Mehrkanal? Du bekommst nämlich Tools an die Hand und auch einen Support, mit dem du individuell entscheiden kannst, wie lokal du als Zentrale oder als Händlergruppe pro Standort werben möchtest. Du nutzt Kampagnen und Werbemittel so, dass sie optimal ankommen bei deiner Zielgruppe, indem sie zum Beispiel standortrelevante Präferenzen berücksichtigen. Sind so Dinge wie Ferienzeiten zum Beispiel. Ich kann ja Standorte haben, die in unterschiedlichen Bundesländern sind. Die Ferien fangen unterschiedlich an. Du sprichst die Leute mit unterschiedlichen Angeboten unterschiedlich an. Irina hat halt gerade auch etwas ganz Wichtiges erwähnt. Sie sagte halt, wie du als Zentrale oder Händlergruppe pro Standort werben möchtest. Denn wir glauben daran, dass es schon okay ist, wenn die großen Handelsgruppen an zentraler Stelle eine Marketing-Arteilung haben. Und aus den Gesprächen haben wir ja gelernt, da sind ja teilweise 12, 15 Leute bei den großen Händlergruppen auch aktiv. Das ist auch total super. Die möchten natürlich auch irgendwie ein Cockpit haben. Die möchten von zentraler Stelle aus die Möglichkeit haben, Entscheidungen zu treffen. Ist auch enorm wichtig. Du musst ja den einzelnen Standort, den musst du ja auch irgendwo aus der Verantwortung nehmen, Marketing-relevante Entscheidungen treffen zu müssen. Es ist doch cool, wenn der Standort sich entsprechend auf Vertrieb konzentrieren kann. Geschäftsmodelle, Businessmodelle, Mobilitätskonzepte verändern sich. Er hat ja ganz andere Herausforderungen an dem einzelnen Standort, als sich jetzt auch noch mit dem Marketing auseinandersetzen zu müssen. Und ich glaube, da spielen wir und da spielt unsere Lösung und auch insbesondere unser Support und unsere Agency-Services, die wir anbieten, eine ganz große Rolle. Auch zur Entlastung dieser großen Marketing-Abteilungen, die wir ja auch schon kennengelernt haben. Genau. Denn das, was wir erleben, ist, dass diese großen Marketing-Abteilungen zentral steuern, aber auch noch sehr silo-gesteuert sind. Das heißt also, wir helfen dabei, wirklich auch die Prozesse zu verzahnen und auch Kampagnen bestmöglich aussteuern zu können. Vor allen Dingen halt auch in unterschiedlichen Kanälen. Okay. Wenn ihr in so ein Projekt geht, dann kommt eine große Handelsgruppe, keine Ahnung, und sagt, super Sache, wir wollen jetzt loslegen. Wie läuft denn sowas dann ab? Also ganz konkret, ein bisschen plastischer werden. Ja. Also zunächst mal, was wir machen, ist, wir haben so einen riesengroßen Koffer, den wir mitbringen. Den machen wir auf. Und was ist drin? Ganz viel Erfahrung. So. Und die Erfahrung basiert auf vielen Erfolgsstorys, die wir auch in langjährigen Beziehungen nicht nur zu Handelsgruppen und Händlern, sondern auch zu den Herstellern aufgebaut haben. Also zunächst mal ist ganz wichtig, die individuellen Bedürfnisse der Gruppe zu identifizieren und darauf auch einzugehen, die Herausforderungen zu verstehen, aber auch ganz klar Ziele zu definieren. Ja, mit einer klaren Zieldefinition kommst du halt viel besser voran. Also wir lassen uns hier beim R-Kanal gar nicht auf irgendeinen Wischi-Waschi ein, um es jetzt mal so lapidar auszudrücken, sondern wir sagen halt ganz konkret, was sind eure Ziele? Wo sollen wir euch helfen? Und dann kommen wir rein mit der Erfahrung, und gehen dann auch nochmal einen Schritt voran. Also bei uns besteht die Dienstleistung ja nicht nur aus Technologie, sondern wir sind ja auch im Consultant tätig, und das ist ja auch eine unserer großen Säulen. Das heißt, wir gehen nicht her und stülpen eine Lösung über, sondern wir schauen uns die drei P’s an. Das heißt, was sind die aktuellen Projekte? Ja, wo wollt ihr hin? Was bewegt euch eigentlich gerade? Das ist das erste P, die Projekte. Das zweite P sind die Prozesse. Über welche Prozesse unterhalten wir uns eigentlich? Welche Prozesse erzeugen bei euch Schmerzen? Welche Prozesse sollen optimiert werden? Es ist nicht so, dass der Kunde hier nur in der Bringschuld ist, sondern wir bringen natürlich auf Basis unserer Erfahrung da auch viele Vorschläge mit. Und das dritte P sind die Personen. Über welche Personen sprechen wir eigentlich? Also wer ist eigentlich in diese Prozesse involviert? Welche Abteilungen? Weil du merkst ja sehr schnell, also wir steigen ja meistens über die Marketing-Abteilung oder die Marketing-Entscheider ein, und dann hast du im zweiten Meeting die IT und die Admins dabei sitzen. Dann hast du einen Datenschutzbeauftragten dabei sitzen. Dann kommt aber noch die Logistik. Also du hast ganz, ganz viele verschiedene Punkte, die verknüpft werden müssen. Das heißt, wir schauen uns die drei P’s an, Projekte, Prozesse und Personen, und schauen halt, wie werden diese Prozesse gelebt? Welche Aufgaben gibt es? Welche Zielsetzungen gibt es dort? Und auf Basis der ersten Analysen gehen wir dann rein, nehmen unsere Erfahrung aus dem Bereich Automotive, und das ermöglicht es uns dann am Ende des Tages auch ganz gezielte Vorschläge zu unterbreiten, in welchem Maße unsere Lösung eigentlich eingesetzt werden sollte, wie man starten könnte, also kleinstmögliches Starten. Ja, genau, und so machen wir ganz, ganz konkrete Vorschläge. Okay. Es besteht immer die Möglichkeit, erst mal klein anzufangen. In dem letzten Projekt, das ich begleitet habe, da haben wir nämlich halt auch wirklich mit einer ersten kleinen Kampagne gestartet, die aber auch glücklicherweise erfolgreich verlief, sodass wir dann halt auch mit der Händlergruppe weitere Kampagnen aufbauen konnten und diese dann halt auch noch ausbauen konnten. Ausbauen konnten, weiter ausbauen konnten. Wichtig an der Stelle ist einfach, also die Projektmethodik bei uns hat immer ein Ziel. Wir wollen die Leute, mit denen wir arbeiten, komplett entlasten. Das heißt, wir übernehmen das gesamte Projekt Management. In der Regel entstehen da sehr, sehr wenige To-Do’s auf Seiten unserer Kunden. Das ist ein sehr entspanntes Miteinander. Ja, du siehst mich gerade so ein bisschen wiegen. Ja, sind aber nach wie vor sind die Hausaufgaben groß. Die Hausaufgaben sind zu machen, ganz klar, aber wir geben schon eine eindeutige Hilfestellung und vor allen Dingen auf Basis der Erfahrung bringen wir eine Projektmethodik mit, die sich bewährt hat. Das heißt, die Überlegungen fangen halt nicht bei Adam und Eva an auf Kundenseite, sondern natürlich gibt es auch Fragenkataloge. Man muss sich auch mit gewissen Leuten unterhalten, wo kommen Daten her, wo sollen Daten hin, etc. Das wollen wir hier gar nicht runterspielen. Die Hausaufgaben bleiben immer dabei, aber grundsätzlich ist das keine Einstiegshürde. Es ist nichts, was jemanden in seinem Berufsalltag jetzt so bewegen wird, dass er sagt, oh mein Gott, dieses Projekt nimmt so überhand, ich kann es überhaupt nicht wuppen. Also da kommen wir ins Spiel. Wir haben Projektteam, die kommen rein und an der Stelle auch nochmal einen herzlichen Gruß an unser wahnsinnig tolles Support-Team. Wir bringen nämlich auch noch einen richtig, richtig guten Support mit, der die Leute wirklich an die Hand nimmt und auch wesentliche Dinge erläutert. Von daher ist unsere Zielsetzung immer, den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. Irina hatte gerade ein aktuelles Kundenprojekt genannt und zu dem Kundenprojekt würde ich auch nochmal gerne ergänzen. Wir haben tatsächlich zwei große Automarken innerhalb von vier Wochen an den Start gebracht mit den ersten Kampagnen, was eigentlich auch ein ganz schönes Bild dafür ist und ein ganz guter Beweis dafür ist, wie einfach es wirklich funktionieren kann und wie wunderbar unsere Projektmethodik da auch wirklich auch bei großen Konzernen mit vielen Prozessen greift und Problematiken löst. Ja, das war von mir auch noch so eine Frage irgendwo. Ihr arbeitet ja nicht nur rein für den Autohandel, sondern ihr kommt ja sehr stark auch aus der Hersteller OEM-Importeurspartnerschaften, wo ihr ja im Endeffekt für solche großen Organisationen arbeitet, aber letztendlich ja wieder für den Handel. Ganz genau. Okay und da setzt ihr, also da bin ich auch verwundert, wenn du sagst, in solchen kurzen Zeiten wird es geschafft, eine Lösung an den Start zu bringen, gerade wenn ich an große Organisationen denke, wo Prozesse gerade in der Entscheidung auch schon mal dauern, in solchen kurzen Zeiten da eine Lösung an den Start zu bringen. Ja, es ist enorm wichtig an der Stelle, das wird ja oftmals außer Acht gelassen, dass man alle Akteure an den Tisch bringt. Es ist wichtig, den Handel mit an den Tisch zu holen. Es ist wichtig, letztendlich die Nutzer einer Lösung an den Tisch zu holen und die Nutzer finden sich nicht nur auf zentraler Seite, sondern auch insbesondere auf lokaler Seite an dem Standort selbst. In der Regel gehen wir so vor, dass wir sagen, wir holen uns die Leuchttürme, wir sprechen mit unseren Kunden und sagen, hey, gebt uns die Händler, gebt uns die bestperformenden Händler, gebt uns die mittelmäßig performenden und die schlecht performenden. Wir holen die an einen Tisch, wir nehmen die von Anfang an mit rein. Wir nennen das Ganze halt unser Leuchtturmprojekt dann halt, ganz genau. Es geht in Betatesting, so ein Rollout, der funktioniert dann vielleicht nicht sofort über die gesamte Gruppe, beziehungsweise er wird sinnvollerweise nicht sofort komplett ausgerollt, sondern du machst vielleicht erstmal mit den Leuchttürmen, erweiterst dann, holst dir nochmal ein Feedback ein. So hast du die Möglichkeit, innerhalb des Rollouts auch gewisse Prozesse nochmal zu verbessern. Und was ganz, ganz wesentlich ist und was wissen wirklich die wenigsten, man hat eine Absprungrate von 67 Prozent auf Nutzerseite, wenn es kein vernünftiges Onboarding gibt. Das ist massiv wichtig. Es reicht nicht aus, den Leuten nur die Technik oder die Technologie zu erklären und zu sagen, hey, wir haben ein neues System, hier musst du drücken, damit folgendes passiert. Sondern wir bei Mehrkanal gehen an der Stelle tiefer rein. Wir versuchen eine Selbstwirksamkeit auf Seiten der Nutzer zu erwirken, zu erreichen, in der Zusammenarbeit. Das heißt, wenn die nach vier oder sechs Wochen des Vorlaufs in der Anbahnungsphase an den Start gehen, wissen die genau, welche Maßnahmen in dem System sind abgebildet, inwieweit sind die sinnvoll für mich, wie nutze ich sie für mich und meinen Standort am allerbesten. Und das sind ganz, ganz wesentliche Dinge eines Onboardings. Und das genießt bei uns wirklich die allerhöchste Priorität. Okay. Wahnsinn. Gibt es von dir noch Dinge zu ergänzen? Ja, vielleicht. Warum können wir innerhalb von kürzester Zeit an den Start gehen mit einer wirklich neuen Lösung? Warum ist das so? Weil wir auch nicht immer diese große gesamtheitliche Lösung direkt implementieren, sondern klein anfangen. Das heißt, wie Michael eingangs gesagt hat, man schaut sich wirklich die akuten Bedürfnisse und Herausforderungen an, gerade für die Händlerschaft. Und so setzen wir das dann halt auch in den Projekten um, damit diese dann halt auch optimal funktionieren können und erweitern dann halt auch immer das Portfolio um weitere Technologien, weitere Services, die halt immer auf ein optimales Marketing ausgerüstet werden. Also nicht direkt mit der Kanone auf die armen kleinen Spatzen schießen und dann erwarten, dass die ohne Erklärung überleben. Nein, aber darf ich ein bisschen was rausspoilern? Das war tatsächlich vor 13, 14 Jahren nicht so. Da war es wirklich so, dass wir gerade für die Hersteller und Importeure eine ganzheitliche Marketinglösung implementiert haben. Das war wirklich eine riesengroße Sache. Also da wurde wirklich von heute auf morgen ein neues Marketingportal aufgesetzt. Und die Händler waren auch teilweise irritiert, weil sie auch wirklich nicht wussten, okay cool, ich habe jetzt hier ein neues Tool, aber ich weiß nicht, wie das funktioniert. Früher habe ich das nämlich so gemacht, jetzt finde ich aber auch mein Bildmaterial nicht mehr an dieser Stelle, wo ich es früher gefunden habe. Das war wirklich eine enorme Belastung für die Händlerschaft. Dadurch, dass wir ja auch schon seit Jahrzehnten unser Inhouse-Service hier fahren, ein Support-Team, ein Hotline-Team. Tim, Irina, wenn ich an der Stelle einhaken darf. Es ist so, die höchste Zielsetzung ist natürlich immer bei deiner Nutzerschaft die höchste Akzeptanz zu erlangen. Und wir sind ja bei Mehrkanal auch so ein bisschen Daten- und Zahlenfreaks und wir messen eine ganze Menge. Und das, was wir festgestellt haben, ist eigentlich bei den letzten Projekten, dass wir eine wahnsinnig hohe Akzeptanz erzielt haben. Und es ist so, wie Irina sagte, vor 13, 14 Jahren gab es die großen Enterprise-Lösungen und da ist es schwieriger gewesen, diese Akzeptanz herzustellen, auch mit einem guten Onboarding, weil der Nutzer als solches überlastet war. Er geht ins System und dann ist es wie ein Kind im Spielzeugladen. Wo fange ich an und wo höre ich auf? Und jetzt ist es so, dass wir uns wirklich ganz gezielt auf eine Kampagne zum Beispiel konzentrieren. Das schließt aber nicht die Möglichkeit aus, trotzdem mit einer großen Lösung zu starten. Es hängt natürlich auch so ein bisschen von deiner Händlerschaft oder Skillset, das ist kein gutes Wort, aber es hängt so ein bisschen davon ab, von deinen Erfahrungswerten. Wie wird die Sache denn aufgenommen bei mir? Es ist extrem unterschiedlich einfach. Ja, absolut. Ich meine das auch vor langen Zeiten, auch 10, 15 Jahre in der Zeit, auch mitbekommen zu haben bei der einen oder anderen Marke, dass solche Enterprise-Lösungen, ich wollte vorhin Suite sagen, du hast Portal gesagt, das ist schon mal eine große Enterprise-Lösung, wir werden da auf den Handel losgelassen. Und dann werden teilweise nicht ihr konsultiert, um das einzuführen, sondern damals, was ich in Erinnerung habe, wurde dann über den Hersteller, über die Handels-Marketing-Berater an den Handel erklärt. Und allein da ist schon ein Verlust im Knowledge, meiner Meinung nach. Auf jeden Fall. Weil selbst die das nicht überschauen können. Ja, und da entsteht ja auch Reibung an den drei Säulen, die wir ja eingangs genannt haben. Also du hast ja erstmal, du musst ja unfassbar viel Ressource einsetzen, damit du überhaupt zu einer Kampagnenbuchung kommst. Du hast unheimlich viel Zeit, die eingesetzt werden muss und es kostet dich am Ende des Tages halt auch was. Vielleicht ist es aber auch teilweise so, auch die Angst vor dem Shitstorm, dass wenn jetzt eine Zentrale etwas für die Hersteller unternimmt, diese den Händlern anbietet, dass die Händler dann halt wirklich mit einem Shitstorm reagieren, weil es für die einfach eine Überforderung ist, eine Überlastung ist. Heutzutage ist es tatsächlich so, dass wir wirklich Webinare durchführen mit den Handels-Marketing-Beratern und der Händlerschaft in gewissen Zeitslots, um da halt auch immer wieder Optimierungen zu ermöglichen. Ja, allerleintisch. Allerleintisch, ganz genau. Und dann konkret anfassen. Ganz genau. Und es ist ja halt auch bei uns auch so, wie gesagt, dass wir da halt auch nicht rumträumen oder so, sondern wie gesagt auf Veranstaltungen kommen Händler auf uns zu und sagen, hey, ihr seid die von Mehrkanal, super, es macht uns richtig Spaß mit eurer Lösung halt auch zu arbeiten, weil die Prozesse einfach wahnsinnig vereinfacht sind und der Einstieg halt auch so einfach ist. Ja, super und ich bin auch durchaus in der Nähe zum Handel, super wichtig, dass es dann halt auch so smooth oder immer besser läuft bei solchen komplexen Dingen. Es ist nach wie vor komplex, viele Kanäle, die da integriert werden und auch wenn man mit einer Kampagne startet, hat man ja nachher immer noch viel mehr Optionen. Ich kenne euer System auch und weiß ja um die Komplexität, wenn man es einfach Enterprise-mäßig rausschieben würde. Ganz genau. Okay, lass mich noch so ein Stichwort oder Buzzword, kann man beinahe sagen, Thema Daten. Okay. Ist ja auch, ihr bildet da mit einer Plattform, mit einer Software Dinge, Prozesse ab, aber das wichtigste Gut, schätze ich mal, sind auch da Daten. Auf jeden Fall. Das, was wir halt stellenweise noch erleben, ist halt die absolute Nichtnutzung von vorhandenen Daten. Also wir finden immer wieder unterschiedliche Daten und Arten von Datensätzen vor Ort auch. Das sind nicht nur Kundendaten, das sind halt auch Fahrzeugdaten und andere Daten. Das Weitere muss heutzutage der Scope auch erweitert werden. Ich sage nur Stichwort Cleanroom. Du musst also Daten hinzunehmen, die vielleicht gar nicht primär mit deinem Fahrzeug zu tun haben, sondern den Kunden ganzheitlich zu verstehen. Wo macht er Urlaub? Wann fährt er? Braucht er eine Dachbox? Hat er Kinder? Sind da Kindersitze hinten drin? Ja, nein und so weiter und so fort. Wir sagen halt immer, Daten sind der Schlüssel, um eine vernünftige Kundenloyalität aufzubauen. Warum? Weil heutzutage hat jeder die Erwartungshaltung, ein sehr personalisiertes Kundenerlebnis zu erleben oder zu erfahren. Und das ist natürlich enorm schwierig auch für die Entscheider in den Handelsgruppen, für die Marketingentscheider. Viele Datensätze an unterschiedlichen Stellen. Und weißt du, wenn du Omnichannel wirklich betreiben willst und die Kanäle miteinander verzahnen möchtest, dann musst du eine absolute Datentransparenz haben und du musst auch eine vernünftige Strategie dahinter haben. Und diese Marketingstrategien auf Basis von Daten, die müssen unbedingt angepasst werden. Und zwar bei sehr, sehr vielen da draußen, mit denen wir uns unterhalten. Weil dieses Thema Omnichannel, du kannst ja noch so viele Spezialisten pro Kanal bei dir in der Abteilung sitzen haben, aber Omnichannel bei der Menge an Daten, die wir haben, kann halt nur funktionieren, wenn du es irgendwie automatisierst und im laufenden Betrieb optimierst. Und die Kanäle auch vernünftig und mit der notwendigen Relevanz effizient und effektiv miteinander verzahnst. Und da spielen Daten eine wahnsinnig riesige Rolle. Ja, schwieriges Thema. Gerade wenn wir nochmal den Fokus auf Richtung Autohandel legen, ist die Datenlandschaft eher sehr dezentral. Das zu orchestrieren ist mit Sicherheit eine Herausforderung. Aber da habt ihr wahrscheinlich Schnittstellen und könnt das alles involvieren. Ja, man muss ja sagen, dass die Autohausgruppen wirklich auf einem Riesenberg von Daten sitzen. Das tun sie. Unterschiedliche Systeme, unterschiedliche CRM-Systeme, unterschiedliche Dealer-Management-Systeme. Leute, ihr müsst mit euren Daten arbeiten. Ihr müsst sie wirklich halt aktiv nutzen und auch verzahnen. Ich glaube, die Transferleistung, die bei vielen noch nicht angekommen ist, ist einfach, es ist wichtig heutzutage, eine loyale Beziehung zu deinem Kunden aufzubauen. Und das funktioniert in der Regel sehr gut, wenn du den Kunden kennst. Und den Kunden kennen heißt, Daten zu generieren und den Kunden auch über Daten zu verstehen. Es gibt diese wunderbaren Beispiele. Vor ein paar Jahren habe ich mal auf der Opti in München gearbeitet für so eine Augenoptika. Und dann ging es darum, die Augenoptika aufzuschlauen. Und da waren dann halt Leute bei, die sagten halt, ich kenne alle meine Kunden. Wie viele Kunden haben sie denn? Ja, so an die 3000. Okay, wie viele davon sind männlich und weiblich? Ja, ist doch egal, spielt ja keine Rolle. Ich kenne aber meine Kunden. Ja, so ein klassisches Beispiel halt. Und heute geht es viel tiefer. Ich meine, jeder kennt die Situation. Ich bin im Haushalt, bei mir zu Hause sind vier Leute, ich habe zwei Kinder. Die surfen halt über unser WLAN. Das heißt, mir werden halt manchmal Dinge auf dem Smartphone angezeigt, die ich nicht unbedingt sehen möchte, die mich aber auch nicht interessieren. Und heutzutage, das Kundenerlebnis ist halt so, wir sind alle unfassbar sensibel, wenn uns Dinge angezeigt werden, die uns nicht interessieren. Früher war es vollkommen normal, da hast du irgendwie deinen Text vom Brief, da hast du gesagt, okay, gut, interessiert mich nicht. Und heutzutage bist du ganz hochsensibel. Du reagierst da sensibel und fragst dich, warum verdammt nochmal wird mir das jetzt angezeigt? Und das Ganze ist halt datenbasiert. Und da kommen wir halt ins Spiel und wir können genau dazu verhelfen, relevante Kundendaten, Daten zu konsolidieren aus unterschiedlichen Quellen und eine ganz, ganz hohe Relevanz zu schaffen für den einzelnen Standort, aber auch für die Zentralen, für die Händlergruppen. Okay, ja cool, darum geht es. Also Beziehungen leben davon, dass man sich kennt und der Berg an Daten, der ist da, den kann man nutzen und dafür seid ihr da. Ja, du sagst es ja, du möchtest ja wirklich mit dem Kunden eine Beziehung aufbauen und ihn in seinem Lebenszyklus begleiten. Das heißt, dein Kunde wird ja auch teilweise zu deinem Fan und diese Fans muss sich halt auch immer fortlaufend richtig ansprechen, individuell ansprechen. Ja, oh Mann, meine Stimme versagt gerade beinahe. Ich bin so, ich höre so zu. Tim, du bekommst gleich erstmal einen schönen warmen Tee bei uns. So ungefähr, ja ganz genau. Wir gehen gleich mal in die Küche. Ich wollte nur noch ein bisschen ergänzen, es gibt ja auch noch so einen verbreiteten Irrglauben. Bauchgefühl, Bauchgefühle regieren heute immer noch und wir erleben das heute auch noch, dass Händlergruppen in ihrer Marketingabteilung beispielsweise nur Google Werbung schalten. Ja. Aber weißt du warum? Weil sie es können. Genau, weil sie, da haben sie wirklich ihre Komfortzone, das können sie und die anderen Kanäle, die lassen sie komplett außer Acht. Da kommen wir natürlich auch mit unserer Automatisierung ins Spiel, denn gerade wiederkehrende Daten, die immer wieder eingegeben werden müssen, die können wir halt durch die Automatisierung logischerweise automatisieren. Und so können dann halt auch Kampagnen nicht nur in dem Google Netzwerk ausgeschaltet werden, sondern auch in weiteren Netzwerken und weiteren Werbekanälen, wo sich da auch wirklich die potenzielle Zielgruppe auffällt. Okay. Ich möchte noch mal ein bisschen den Blick auf mehr Kanal. Jetzt habt ihr da so eine Enterprise-Lösung und Omnichannel und Datenorchestrierung, 3Ps und was wir alles jetzt gerade schon gelernt haben. Wie seid ihr aufgestellt? Also standortmäßig weiß ich euch ja sehr zu schätzen, ihr seid auch hier in Essen, das ist schon mal gut. Aber sag mal so ein paar Eckdaten zu eurem Unternehmen. Ja, uns gibt es schon seit über 20 Jahren und mit unserer Marketingtechnologie, aber auch mit unseren Services begleiten wir unterschiedliche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, sind aber auch sehr, sehr stark in der Automobillandschaft verwurzelt. Aber nicht nur, ne? Nicht nur, aber da haben Michael und ich beispielsweise, ich hoffe ich darf das sagen, Michael und ich haben da unsere Leidenschaft. Aber ja genau, wir haben natürlich auch andere Branchen. Wir sind ein engagiertes Team mit über 100 Experten aus unterschiedlichen Bereichen. Also wir haben ein operatives Marketing-Management-Team, wir bieten Full-Service an, wir haben Campaign-Management und logischerweise Projekt-Management. Und das Schöne beim Mehrkanal ist, wir haben eine In-House-Software-Entwicklung. Und natürlich auch uns Consultings, darf man ja auch nicht vergessen, die unsere Kunden letztendlich dann halt langfristig begleiten. Das ist vielleicht halt auch ein Knackpunkt oder eine Besonderheit beim Mehrkanal, die wir halt sehr genießen. Wir haben langfristige Kundenbeziehungen. Wir sind weniger interessiert jetzt an Umsetzung von schnellen Lösungen, die aber auch vielleicht nur für zwei, drei Monate laufen, sondern wir begleiten unsere Kunden langfristig und schauen uns, wie auch schon Michael gesagt hat, wir schauen uns dann einfach auch die Markttrends an, um da halt auch unsere Kunden wirklich zielgerichtet frühzeitig beraten zu können und den Herausforderungen entgegenzuwirken. Welche Herausforderungen und Chancen seht ihr denn so im deutschen Automobilmarkt? Das ist jetzt so eine Meinungsfrage, da würde ich einfach mal dir mal rüberflanken, Michael. Ja, auch da kann ich halt nur sagen, wenn du dich mit den Menschen da draußen unterhältst, dann gibt es halt zwei Stichworte, über die man immer wieder stolpert oder die man halt immer wieder hört. Das ist natürlich auf der einen Seite das Agenturmodell, was sehr stark zum Denken anregt, vollkommen wertefreie Aussage, aber es wird darüber nachgedacht. Und es sind natürlich die ganz vielen Hersteller, die jetzt gerade auf den europäischen Markt stürmen, da natürlich auch primär die chinesischen Hersteller. Grundsätzlich sehen wir es aber so, dass die Herausforderungen immer noch im Bereich Daten liegen. Wir haben jetzt gerade so ein bisschen ausführlicher darüber gesprochen. Wir glauben, das ist ein ganz, ganz wesentlicher Knackpunkt. Und ein anderer Knackpunkt, kann Irina vielleicht auch nochmal was zu sagen. Wir sind auf sehr, sehr vielen Händlertagungen auch gemeinsam unterwegs und man meint es nicht, aber die Erweiterung des Portfolios spielt eine wahnsinnig große Rolle. Es ist eine wahnsinnige Chance, aber auch gleichzeitig eine wahnsinnige Herausforderung. Vielleicht kann Irina uns da auch nochmal so ein bisschen konkreter was zu sagen. Ja, gerne. Also der Markt entwickelt sich halt rasant immer weiter. Meine Kundschaft, mein Klientel verändert sich logischerweise auch. Das Kundenerlebnis wird halt ein ganz anderes. Ich habe Kunden in meinem Autohaus, die vielleicht, oder die natürlich gerne Urlaub machen möchten, aber die mal nicht wegfliegen möchten, sondern die ja vielleicht mit dem Camper verreisen möchten. Das heißt, ich als Autohaus biete dann halt auch meine Kundschaft mal einen Camper an, diesen dann halt auszuleihen, damit der Urlaub letztendlich vonstatten gehen kann. Also letztendlich dieser Level der Kreativität, der nimmt ja gar nicht ab. Wir haben neulich noch mit einer Händlergruppe aus dem Saarland gesprochen. Die haben eine Shop-in-Shop-Lösung gebildet, einen Barbershop. Die Ideen finde ich gut. Die ist mega gut, also die läuft auch richtig gut an. Die männlichen Interessenten schauen sich da nicht nur Fahrzeuge an. Nein, die lassen sich dann auch immer den Bart stutzen oder einen neuen Haarschnitt verpassen. Jobbike ist auch ein großes Thema. Bikes sind ein großes Thema. Wir haben ja auf der Automotive Business Days auch ausgestellt im letzten Jahr und da haben wir uns ja unter anderem auch getroffen, Tim. Und ja, wir haben halt von unheimlich vielen gelernt, dass sie halt sagen, hey, wir nehmen auch Bikes mit rein. Es gibt ja auch unheimlich viele Automobilhersteller, die eben auch die Fahrradschiene sogar parallel noch herstellen und auch anbieten. Und Jobbike, wie gesagt, ist ein Thema. Der Standort als solches, der wächst in seinem Portfolio und der wächst in Richtungen, über die wir vielleicht vor zwei, drei Jahren noch gar nicht nachgedacht haben. Das sind die Herausforderungen, die riesigen Chancen auch. Ja, und so ein Markenanstieg muss natürlich technologisch gut vorbereitet werden. Und da kommen wir ins Spiel und unterstützen. Ja, ich merke schon. Guter Partner hier. Vielen Dank. Erstmal arbeite ich, oder ich mag die Nähe zu euch sehr, weil ich merke auch, wie ihr das Unternehmen so entwickelt. Ich arbeite nicht bei euch, aber ich bin halt auch Essener und wir kennen uns halt, den Mehrkanal kenne ich auch schon sehr, sehr lange. Und da verfolgt man natürlich auch so ein bisschen die Entwicklung. Von daher finde ich das immer toll. Oder jetzt auch heute die Chance, da nochmal so nah dran zu kommen, um zu lernen. an, wie ihr da für den Handel arbeitet, wo ich da auch so unterwegs bin. Ihr beiden, vielen lieben Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dass wir sprechen konnten. Irina, Dankeschön. Danke dir. Michael, vielen Dank, auch dir. Sehr gerne, danke für die Einladung. Hat viel Spaß gemacht und dann würde ich sagen, sind wir für heute durch soweit und ich würde sagen, wir verabschieden uns. Ich sage tschüss, macht’s gut da draußen und die Irina sagt natürlich auch, jetzt guckt sie mich an. Winke, winke. Ich sage tschüss liebe Leute und wer noch Fragen hat, darf gerne bei uns aufschlagen. Ganz genau, immer gerne. Macht’s gut, ciao. Ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.