Einleitung
Willkommen zu einer ganz besonderen Ausgabe der Benzingespräche! In der 100. Folge des beliebten Podcasts werfen wir einen Blick zurück auf die Anfänge, die Highlights und die Entwicklung des Formats. Gastgeber Tim Klötzing, ein erfahrener Experte der deutschen Automobilbranche, teilt seine Erfahrungen und spricht mit besonderen Gästen über die Reise, die der Podcast bisher durchlaufen hat.
Der Beginn einer unerwarteten Reise
Tim Klötzing begann den Podcast aus Neugierde und Leidenschaft für die Automobilbranche. Ohne festen Business-Plan startete er mit einer Nuller-Folge, die den Grundstein für viele spannende Gespräche legte. Der erste Gast, Jörg von Steinecker, war ein Pionier der Digitalisierung und half dabei, den Podcast ins Rollen zu bringen.
Höhepunkte und besondere Momente
In den letzten Jahren hat der Podcast eine Vielzahl von Gästen aus verschiedenen Bereichen der Automobilbranche willkommen geheißen. Von CEOs und Inhabern bis hin zu Autoverkäufern und Professoren – die Vielfalt der Stimmen macht den Reiz der Benzingespräche aus. Besonders berührend war das Feedback eines Gastes, der durch die Aufnahme seine eigene Karriere reflektierte und tief bewegt war.
Ein Blick in die Zukunft
Während Tim Klötzing stolz auf die bisherigen Erfolge zurückblickt, hat er auch klare Vorstellungen für die Zukunft. Er plant, hochkarätige Vertreter europäischer Automarken in den Podcast zu integrieren und die Relevanz der Benzingespräche weiter zu steigern. Die Zusammenarbeit mit neuen Marken und die Teilnahme an Veranstaltungen wie der IAA bieten spannende Möglichkeiten, das Format weiterzuentwickeln.
Fazit
Die 100. Folge der Benzingespräche ist nicht nur ein Meilenstein, sondern auch ein Ansporn, die Reise fortzusetzen. Mit einer Mischung aus persönlichen Geschichten, Branchenwissen und zukunftsorientierten Themen bleibt der Podcast ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die sich für die deutsche Automobilwirtschaft interessieren.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Entwicklung des Podcasts seit 2019
- Highlights und besondere Gäste
- Zukunftspläne für Benzingespräche
- Einfluss neuer Automarken
- Persönliche Geschichten und Branchenwissen
Key Takeaways:
- Der Podcast startete aus Neugierde und Leidenschaft.
- Vielfalt der Gäste spiegelt die Breite der Branche wider.
- Persönliche Geschichten schaffen emotionale Verbindungen.
- Tim Klötzing plant, die Relevanz des Podcasts weiter zu steigern.
- Zusammenarbeit mit neuen Marken bietet spannende Perspektiven.
📄 Vollständiges Transkript anzeigen
Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Bevor es losgeht, ein kurzer Boxenstopp bei einem, nein, bei allen meiner wirklich tollen Partner, weil das ist die Ausgabe 100 und da bin ich der Meinung, da gehören alle bisherigen Unterstützer mal genannt und zwar mache ich das einfach sicherheitshalber alphabetisch. Autoscout24, dankeschön. Die autobörse.de, danke. Autoprof, kawau, e-mobilio, allen dreien, dankeschön. Instamotion hat mich auch unterstützt, danke sehr. Die Kroschke-Gruppe, die Santander, Deutschland, dankeschön. Last but not least, Jareto, vielen herzlichen Dank, dass ihr mich unterstützt habt und auch einiges möglich gemacht habt, das ist nicht selbstverständlich. Ihr habt mir vertraut, ich vertraue euch, danke sehr, dass ihr dabei wart und in Zukunft auch dabei sein werdet. Und an der Stelle, ja, ein längerer Werbespot, der irgendwie keiner ist, aber jetzt geht’s los mit der Aufnahme. Viel Spaß dabei bei Folge 100. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen und heute mit einer besonderen Ausgabe für mich mit der Folge 100, der schiere Wahnsinn 100 Folgen. Ja, ich habe erst überlegt, mache ich alleine vielleicht eine Folge, so ein bisschen retrospektiver, aber irgendwie mein, wenn ich da irgendwie alleine Geschichten erzähle, das ist ja irgendwie langweilig. Da gibt es noch ganz, ganz tolle, eigentlich andere Gäste, mit denen ich das zusammen genießen kann. Und ja, deswegen habe ich mal wieder meine Lieblingskonstellation zusammengetrommelt, die es in diesem Jahr schon gab, im letzten Jahr schon gab. Und ja, warum genau die beiden? Weil in den letzten Jahren sind so über gemeinsame Tätigkeiten in der Autobranche und auch durch den Podcast genau mit den beiden Jungs echte Freundschaften entstanden. Und deswegen herzlich willkommen Jascha Breuer, Leiter der autobörse.de und Philipp Kroschke, Geschäftsführer und Gesellschafter der Kroschke Gruppe. Hallo Jascha und hallo Philipp. Moin lieber Tom, Tim. Tom ist auch nicht schlecht. Moin lieber Tim aus München-Gladbach. Tom ist auch gut. So Folge 100. Vielen Dank für die Einladung und ich freue mich, euch beide zu sehen. Philipp natürlich auch. Gruß nach Hamburg. Schön, dass wir uns auch mal wieder sehen. Ja, hallo Jascha, hallo Tom. Hier ist euer Felix. Ach nee, Moment. Das war der andere Podcast. Moin Jascha, moin Tim. Ja, lieber Tim, vielen, vielen Dank, dass wir heute deinen 100. Podcast mit dir zelebrieren dürfen. Das ist echt eine große Ehre und ich kann das nur zurückgeben. Da ist eine ganze Menge gewachsen, auch in dieser echt witzigen und sehr unterschiedlichen Konstellation. Absolut. 100 Folgen. Das ist wirklich, ich habe es gerade schon gesagt, wirklich crazy und was irgendwie als mal gucken, wie so ein Mikrofon-Headset funktioniert und ich stelle das mal online, was sich daraus entwickelt hat. Und das ist wirklich, ich habe so in meinen Notizen, es gibt einen Film, der bla bla bla, eine unerwartete Reise und so beschreibe ich, wenn mich jemand so fragt, warum und hin und her, sage ich immer, es war eine unerwartete Reise. Es hat sich so entwickelt und da ist wirklich eine Menge passiert. Aber erzähl doch mal von der Entwicklung. Ich meine, du warst im Marketing-Geschäft, im Agentur-Geschäft und da hast du ja so ein bisschen nebenbei Podcasts gemacht. Das war mal hier mal einer, mal da mal einer. Das war Spaß, Sport und Spiel so ungefähr. Das war einfach mal ausprobieren und gucken, wie das Audio-Format so funktioniert. Da gab es keinen Business-Plan und keinen Business-Case hinter. Das war wirklich ausprobieren. Vielleicht kommen wir da gleich nochmal drauf zu. Ich sehe den Philipp und dem brennt es auf den Lippen. Der wollte mich nämlich gerade schon was sagen. Naja, 100 Folgen, da brennt es einem ja unter den Nägeln, mal so ein bisschen einzutauchen und wirklich mal zu fragen, wie begann denn das? Mit wem begann denn das? Wie bist du auf deinen ersten Gast gekommen und warum war das gerade der? Ich weiß es gerade tatsächlich gar nicht mehr, wer das genau war. Und dann musst du unbedingt mal sagen, bei 100 Folgen, also die hundertste gibt es ja erst jetzt, und dass Jaschas und meine Folge mit dir sicherlich zu den Highlights gehörten. Aber mal von denen ganz abgesehen, würden wir natürlich echt super gerne mal wissen, was waren denn die Highlights? Und wie gesagt, wie hat das alles begonnen? Ja, wie gesagt, Spielspaß und keine Ahnung so. Einfach mal, ich habe einen Freund gehabt, der ein bisschen gepodcastet hatte damals und das wollte ich mal irgendwie näher wissen und deswegen habe ich den mal gefragt und hab mir das Equipment mal angeschaut und bin dann auch wirklich monatelang, also direkt gutes Equipment gekauft. Monatelang lag es da in der Ecke der Klassiker. Gekauft, super geil und dann irgendwie nicht ins Rollen gekommen und ich wusste nicht, für wen ich einen Podcast machen wollte und der Kumpel sagte dann, mach ihn doch einfach für dich und die Antwort fand ich so erschlagend klar und gut, dass ich gesagt habe, ich mache das jetzt einfach mal. Dann habe ich eine Nuller-Folge gemacht und die war noch alleine und dann die Folge 1. Ich hatte damals schon einen ganz guten Draht mit dem Jörg von Steinecker und den habe ich dann, weil ich weiß, dass Jörg jemand ist, der unheimlich gerne ausprobiert. Ihr kennt den ja auch, der, wenn das Thema Blockchain oder so aufgekommen ist, das ist ein gutes Beispiel, dann baut er sich erstmal eine Blockchain und guckt, wie das eigentlich funktioniert. Und dann habe ich ihm davon erzählt und er sagt, ja, Riesensache und dann habe ich meine Sachen gepackt und bin zu ihm gefahren und habe das dann irgendwie da aufgebaut und dann haben wir einfach Podcast Nummer 1 aufgenommen. Das war Januar, Februar, März, März 2019. Echt schon ein paar Tage her. Und darüber hinaus Jörg, totale Digitalisierungskoryphäe. Mit ihm mache ich immer zum Jahreswechsel noch einen Podcast, um einfach zu fragen, sag mal Jörg, wie ist denn aus deiner Sicht das letzte Jahr so verlaufen im, ich sage mal, digitalen Autohaus-Kosmos und was ist der Ausblick für nächstes Jahr? Das ist immer ein ganz schöner Jahreswechsel dann. Und ja, weitere Highlights. Natürlich eure Folgen, ne? Also ich muss mal nachschauen. Philipp war Folge 17 im November, 19. Also dich habe ich schon sehr früh an die Angel bekommen. Ich weiß gar nicht, warum du ja gesagt hast. Der erste Podcast, den ich je gemacht habe, lieber Tim. Und ich kannte deinen Podcast, Benzingespräche schon. Wir beide kannten uns zu dem Zeitpunkt tatsächlich noch nicht. Und ich war so stolz drauf, dass überhaupt jemand sich dafür interessiert. Und ja, deswegen war es relativ leicht. Ich weiß sogar noch, wo wir den aufgenommen haben. In Hamburg in der Hanselounge. Richtig. Boah, jetzt hättest du mich jetzt gefragt. Da hätte ich echt geschwommen. Aber ja, richtig, genau. In seinem sehr edlen Ambiente, wo ich mir noch einen Sack holen musste, um reinzudürfen. Das stimmt. Das stimmt. Und ich hatte dich, glaube ich, nicht vorgewarnt. Ja, das war für mich super aufregend, weil es das erste Mal war, dass ich einen Podcast aufgenommen habe. Und viel aufregender war dann am Ende, den auch zu hören, wie der dann geworden ist. Genau. Auch schon wieder eben. Inzwischen bist du ja Profi. Inzwischen bist du Profi. Ja, Jascha, Mai 2021, Folge 46, hatte ich dich dann angeschaut. Ich weiß jetzt auch nicht, warum ich 30 Folgen hinter Philipp bin, knappe 30 Folgen. Aber da braucht es, glaube ich, erst eine Networking-Veranstaltung, dass wir uns gesehen haben, kennengelernt haben. Aber genau wie bei Philipp war auch die, ich war aufgeregt vorher und man macht sich natürlich vorher mega Gedanken, was man überhaupt sagt und wenn man mit dir vorher das Briefing hat. Also war total spannend und ja, dann am Ende das auch noch zu hören. Ja, total cool. Vielen Dank für die Möglichkeit auch. Ja, immer gerne, weil ich habe ja sowieso das Credo, das Feedback bekomme ich auch sehr häufig, dass Menschen den Podcast gerne hören, weil meine Gäste im Fokus stehen. Ich sehe mich selber gar nicht, ich bin in meinem eigenen Podcast sehe mich nur so als Nebenschauspieler, der irgendwie ein bisschen durchleitet. Es geht immer um die Inhalte und vor allem habe ich ja viele Podcasts gemacht, die zum Thema auch Persönlichkeitsentwicklung und ich sage mal so Retrospektive auf eine Karriere auch so hatten. Und da war auch ein Highlight, ohne dass ich jetzt den Namen nenne, wo der Podcast im Kasten war und der einen dann vorab gehört hat. Und da war er auch im Urlaub, das hat ein bisschen gedauert und der schrieb mir dann, der müsste mit mir telefonieren und ich dachte, oje, jetzt irgendwas mit dem Podcast doof. Und dann habe ich wirklich das Feedback gekriegt, der sagt, ich habe im Urlaub gesessen, er war in Bergen damals, hat das gehört und hat selber die letzten Jahre und Jahrzehnte resümiert, mein aller Ruhe und war total angefasst. Kriege ich heute noch auf dieses Feedback totale Gänsehaut. Das sind definitiv so Highlights oder Stefan Quari, damals noch bei Skoda, mein ich, Vertriebsleiter Deutschland, das war für mich ein unerreichbarer Podcastgast. Und dann bin ich extra nach Frankfurt an den Flughafen gefahren, in irgendeinem Airport, Lounge, da haben wir uns dann getroffen und einen total entspannten Podcast aufgenommen und seitdem schreiben wir uns auch regelmäßig und kennen uns halt und das sind so tolle Sachen. Und ich müsste eigentlich zu jedem Podcast was sagen, weil ich will ja keinen vergessen, aber die Vielfalt ist es, die Unterschiedlichkeit der Gäste, wirklich von großen Persönlichkeiten und Inhabern, CEOs, aber auch runter zum Autoverkäufer, der irgendwie was zu sagen hat, habe ich eine Riesenvarianz da drin. Dienstleister, Berater, Rechtsanwälte, Professoren, alte Hasen, Junioren und das ist einfach, ja das ist total spannend und so ist ja die Branche letztendlich, ist ja nur ein ganz kleiner Spiegel von mir in die Branche rein. Wenn wir bei den Highlights bleiben, hättest du noch einen Wunschansprechpartner oder Podcastteilnehmer oder ein Wunschthema, wo du sagst, ah das steht doch ganz oben auf der Liste, bin ich noch nicht reingekommen. Oh ja, ja und zwar, ich mache in der jungen Vergangenheit, also ich merke, dass meine, die Relevanz von dem Podcast durchaus gegeben ist und ich auch jetzt zum Beispiel mit der Sonderserie, mit dem Phil zusammen, die New Brands, da interviewe ich Deutschlands CEOs von Automarken, hauptsächlich aber von chinesischen Automarken, Aiways, BYD, Great Wall, wie sie alle heißen, Smart Deutschland. Lynk & Co. war der Global C oder Alain Visser hat einfach mal zugesagt für den Podcast. Ich würde mir beinahe mal wünschen, auch ein paar, ich sag mal, hochkaräter, europäische Automarken in den Podcast zu kriegen. Habe aber so die Befürchtung, ich weiß nicht, was die so sagen und dürfen, aber das weiß ich nicht. Vielleicht ist das sowas wie die Zukunft, aber auch nicht. Ja, dann lass doch mal dafür sorgen, dass das demnächst, dass das demnächst mal passiert, aber vielleicht haben wir ja noch ein bisschen Lust, den ein oder anderen neuen Vertreter noch zu interviewen. Jetzt ist ja IAA, wer weiß, ob uns da noch jemand vor die Füße oder vors Mikrofon läuft. Aber sag mal, ganz kurz, wir haben ja über die Highlights gesprochen, aber was mich bei sowas ja auch immer gleich interessiert ist, was waren so, also nicht Lowlights im Sinne von, das ist total doof gelaufen, sondern eher so, was waren so lustige Begebenheiten, wo du heute noch drüber lachst und schmunzelst oder sagst so, ey, das ist so schief gelaufen oder keine Ahnung, die Anbahnung war so lustig oder so schwierig oder so, keine Ahnung. Das würde mich ja auch nochmal interessieren, weil sowas ist ja, bis man dann auf so einem Professionalitätsniveau ist, das du ja jetzt heute auch hast, sind doch bestimmt tausend Sachen auch passiert. Boah, erstaunlich wenig, muss ich fairerweise zugeben, weil das Schlimmste, was ja eigentlich passieren kann, ist, dass man ein Gespräch führt und nicht auf Aufnahme gedrückt hat. Und das hat ein guter, ja, ist ein guter Freund von mir passiert, der hat einen internationalen DJ, der auch Deutscher ist selber, interviewt, knapp über eine Stunde, fantastisches Gespräch und dann drauf und ja. Oh Gott. Und so ein Gespräch führst du nicht zweimal. Deswegen bin ich da immer extrem penibel, was den Rekordbutton angeht, von daher ist mir noch nichts flirten gegangen auf der Seite. Aber ansonsten, boah, gar nicht so viel, also muss ich echt, ne, also ich habe aber auch einen hohen Anspruch an mich selber. Ich bin immer gut vorbereitet, ich habe immer die Technik stehen, die Batterien sind auch immer geladen. Weiß ich nicht, also, na klar, einmal ist ein, die Vorbereitungen, die ich an meinen Gästen mache, die sind ja, die gehen ja nicht einfach in den Podcast und wissen nicht passiert, was passiert, sondern die sind ja schon, die wissen ungefähr, was kommt, ja. Einer hat es dann mal halt wirklich schriftlich ausformuliert und fing dann an, Antworten abzulesen und das war mit Sicherheit einer der nicht so ganz so geilen Podcasts, wenn man ehrlich ist, weil es braucht immer Flexibilität, genau wie mit euch Jungs. Ne, also kann ich, kann ich gar nicht so, was mich halt immer wieder überrascht hat, war, dass ich teilweise die Menschen vorher gar nicht so gut kannte und wenn ich dann halt auch über den Werdegang und die eigenen Vieter so gesprochen habe und die so ins Nachdenken kamen, wir haben immer sehr, sehr schnell eine Ebene gefunden, sehr vertrauensvoll, sehr guten Umgang, wo dann auch so ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert wurde und die sehr offen waren und auch tolle Geschichten, persönliche tolle Geschichten erzählt haben und die haben, ich stelle ja auch in meinem Podcast nie irgendwelche Fragen, die irgendjemand in die Ecke stellen oder so, weil das, ich bin kein, ich bin ja kein Reporter der Zeitung mit den vier großen Buchstaben, der irgendwelche Sensationen, ich bin ja kein Reporter in dem Sinne. Also kann ich gar nicht so genau sagen, Philipp. Also immer alles super gelaufen, ich kann das zumindest bestätigen von unseren Podcasts, die wir gemacht haben. Da hat sich ja jetzt in den letzten Jahren für dich viel getan, vom Agenturinhaber zum Nenvis-Podcaster der Branche, aber da hat sich ja viel verändert und auch innerhalb des Podcasts gibt es ja verschiedene Varianten für Unternehmen, für Persönlichkeiten, jetzt diese Markenserie fand ich super spannend, die du mit Philipp auch zusammen gemacht hast. Machst du lieber Tee, machst du lieber Persönlichkeiten, also was hat sich auch so für dich verändert, vielleicht kannst du darüber noch mal ein bisschen erzählen. Also angefangen hat es ja wirklich mit, da waren ja fast alle Podcasts mit Persönlichkeiten und deren Werdegängen, also da ging es viel auch um Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmensentwicklung auch teilweise. Das war also eher so Personality-Talk und ich habe das früher auch ein bisschen anders genannt, ich habe das mal ein bisschen anders umbenannt, weil immer häufiger Themen dazu kamen, die einfach Sachthemen sind, die aufgetaucht sind, über die man wunderbar auch mit Verantwortlichen sprechen kann. Also nicht zum Beispiel der Deatere-Podcast. Dieses Jahr, wo ein Riesen-Event in Berlin war und dann hatte ich wirklich das Glück, vorher mit denen mich abzusprechen, am nächsten Tag was aufzunehmen mit den Machern und das am nächsten Tag schon auszustrahlen, dass quasi dieser DRT-Report im Print draus war, also digital zum Teil draußen war, aber auch eine Audiospur, das war ja schon beinahe Journalismus, wenn man so möchte. Das macht natürlich schon Spaß, auch der Branche Sachthemen zu vermitteln, das auf der einen Seite und was waren sonst so Veränderungen in den Jahren? Ja, es lebt natürlich immer von persönlichem Austausch und da war Corona natürlich ein bisschen schwierig, weil ich relativ schnell nach dem Start halt in so eine Remote-Aufnahmeschleife halt reingefallen bin und das ist so, ja okay, aber das funktioniert inzwischen auch sehr gut und auch so die Technik, wir sehen uns ja jetzt auch hier an verschiedenen Standorten, das funktioniert ganz wunderbar. Das ist auch okay und der Switch jetzt für mich in diesem Jahr hat sich ja komplett nochmal verändert, eine Agentur, den Agentur-Tim gibt es ja so nicht mehr, weil ich das hinter mir gelassen habe. Ich mache nicht nur noch die Podcasts, sondern mache halt Marketing-Beratung, aber halt ohne eine Agentur, einfach nur strategische Marketing-Beratung. Das ist für mich auch ein riesen Shift und eine Weiterentwicklung, ist aber wirklich auch genauso, wie ich es möchte und fühle mich da wirklich sehr, sehr gut mit und diese Podcast-Entwicklung, die hat natürlich einen riesen Anteil da für mich, auch mit den Menschen, die ich inzwischen kenne und das ist wirklich ganz toll, ein etwas größerer Teil dieser Branche werden zu dürfen, das macht Spaß. Also ich habe eine Frage und einen Wunsch. Der Wunsch wäre, dass wir drei uns mal zum nächsten Podcast live treffen. Ich glaube, das ist nochmal eine andere Atmosphäre, dann hat man auch keine WLAN-Probleme, sondern wir reden einfach drauf los. Das wäre der Wunsch an dich Philipp und an dich Tim, dass wir uns mal live treffen. Und die Frage ist, machst du lieber so diese Persönlichkeit-Podcasts oder machst du lieber so themenspezifisch für Unternehmen oder sagst du, das kann man gar nicht unterscheiden, weil es alles Interessantes am Ende ist. Also kannst du das, gehört ja auch mit zu Veränderungen, dass du die Podcasts und solche so ein bisschen aufgesplittet hast in B2B, in Persönlichkeit, in eigene Themen, wie du sagst, DRT-Report. Ja. Also erst mal macht alles Spaß, also grundsätzlich. Ich bin natürlich ein Riesenfreund von Menschen zu treffen, die auch schon eine gewisse Persönlichkeit sind. Ist auch egal, auf welcher Leiter die der Karriere so stehen, sondern die einfach schon was so sich entwickelt haben, mit denen drüber zu sprechen, um davon zu lernen letztendlich, weil das ist für mich immer, das sind ganz viele Inspirationen. Und kann ich aber so gar nicht unbedingt sonst sagen, weil Sachthemen sind auch unfassbar spannend, mit dem, weiß ich, Jörg von Steinecke als Beispiel, mit so jemandem zu sprechen, der so ein irrsinniges Wissen in der Digitalisierung, in der Branche, in der Autobranche hat, das ist einfach, da kann ich auch nur lernen. Und ich sehe das so, wenn ich da was mitnehmen kann, dann ist die Chance groß, dass da draußen auch jemand was damit anfangen kann und was lernen kann. Und es gibt ja verschiedene, es gibt ja so eine Sonderserie mit der Kroschke-Gruppe zusammen, New Brands, haben wir jetzt einige gemacht, mit der lieben Juliane, schöne Grüße an der Stelle. Haben wir ja auch so ein Projekt, das Pink Network, was die Jule macht, wo es ja um, ich sag mal, Frauen in der Autobranche geht. Da gibt es auch einen Podcast zu und da bin ich ja quasi nur Intro-Macher und sie ist ja Host dann dieser Serie, ist auch, finde ich, riesig, weil das auch wieder eine gewisse Zielgruppe adressiert und ich hoffe, allen was bringt. Super. Du denkst ja auch weiter nach vorne, du hast dich ja so ein bisschen, genau was du gerade gesagt hast, du hast dich ein bisschen aufgeblättert, du bist hin von der Vorstellung von Persönlichkeiten, auch jetzt so zu diesem Special Podcast, Serien zu bestimmten Themen. Was sind denn die, was könnten denn so nächste Themen sein, auf die du guckst? Wo muss denn auch Veränderung hingehen? Ich persönlich, wenn ich das so sagen darf, finde Podcast sind ja aktuell eines der wichtigsten Informationsmedien. Wir sehen ja manchmal so ein bisschen, dass das Thema Lesen, also Printmedien nimmt so ein bisschen ab, Podcast haben sich extrem entwickelt, aber müssen auch spezifisch sein und müssen natürlich auch eine Relevanz haben. Wo geht es bei dir dahin? Wie kann es weitergehen? So jetzt der hundertste, wenn wir den zweihundertsten machen, was glaubst du, was hat sich bis dahin bei dir getan? Fächerst du weiter auf, themenspezifischer machst du? Also das interessiert mich einfach rasend. Ja, das ist eine gute Frage. Wären wir jetzt live auf der Bühne, hätte ich gesagt, das ist eine gute Frage. Ich komme später darauf zurück. Im Vier-Augen-Gespräch. Nein, ich mag die Varianz und ich möchte weiterhin genau die Gespräche mit Persönlichkeiten führen, wo man was von lernen kann, auf der Seite. Aber auch Sachthemen nicht vernachlässigen, auf gar keinen Fall, weil die Autobranche ist so eine vielfältige. Jetzt haben wir halt eine Sonderserie, die wirklich Frauen adressiert in der Branche. Dann haben wir eine Sonderserie mit neuen Marktteilnehmern, New Brands haben wir auch schon gerade angerissen. Was jetzt zeitnah für mich auf jeden Fall ein Thema ist, ich habe ja eine sehr lange Marketing-Erfahrung und wir haben ja in der Agentur auch locker zehn, 15 Jahre Autohandelskommunikation fast ausschließlich gemacht. Daher kenne ich das Thema ja sehr gut. Das Thema Marketing im Autohandel ist ein spezielles. Das hat sich in den letzten Jahren, Gott sei Dank, entwickelt und viel mehr Händler oder Handelsgruppen leisten sich auch Marketing-Manager. Früher war das nicht so, da war das noch häufig im Verkauf angesiedelt und beim Inhaber und so. Da ist es sowieso zu kurz gekommen. Jetzt gibt es, verantworte ich dafür, ist aber auch nicht gerade leicht, weil da gibt es auf einmal eine Marketing-Abteilung, die gab es vorher nicht und dann ist das eventuell mal ein junger Kollege, der noch nicht so erfahren ist oder ein alter Hase, der keine Branchen-Erfahrung hat. Das ist dann unheimlich unter Druck und was ich wahrnehme, die haben keine Plattform untereinander. Ich merke, wie wenig vernetzt solche wichtigen Menschen in dieser Branche sind und das habe ich gerade so ein bisschen aufgegriffen, weil ich für mich das Thema Marketing im Autohandel auch nochmal auf den Prüfstand gestellt habe, für mich selber ja auch und da auch so gemerkt habe, da müsste mal was passieren. Das ist jetzt so ein Projekt, was jetzt demnächst kommen wird auf jeden Fall, aber einen Rückblick in 100 Folgen weiß ich noch nicht so genau. Dann lassen wir uns einfach überraschen. Aber nochmal zu diesen Marketing-Themen im Autohaus. Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, weil ich auch so eingestiegen bin in die Autobranche, aber es war schon immer ein schwieriges Thema und ich glaube auch, dass es jetzt mehr Marketing-Verantwortung gibt. Jetzt ist, glaube ich, aber Steps 2 längst gefordert, so das Thema des digital Verantwortlichen. Also ja, Marketing musst du machen, aber du musst ja auch nicht nur als Leiter einer Plattform, sondern in Summe musst du ja digital viel besser aufgestellt sein und ich glaube, dass es da noch ein bisschen mangelt. Ich weiß nicht, ob da deine Erfahrung ist oder auch von deinen Kunden her, aber das fehlt glaube ich enorm. Ja, gebe ich dir auf jeden Fall recht. Da gibt es aber Gott sei Dank schon, also da gibt es in vielen Unternehmen wirklich einen Digitalisierungs, also ein CDO, wenn du so möchtest. Nein, gibt es nicht so häufig wie CMOs, wie Marketing-Verantwortliche. Da gibt es aber halt schon einige Spezialisten am Markt, die bei vielen Gruppen schon einiges vorangetrieben haben und das ist nach wie vor da und geht auch weiter. Das hat gewisse Touchpoints, weil Marketing immer digitaler geworden ist. Da hast du natürlich automatisch so eine Schnittmenge. Für mich geht das gerade auch noch sehr stark. Ich arbeite mit Autohandelsgruppen im Marketing zusammen, aber nicht in der Digitalisierung. Da muss ich sagen, auf einem gewissen Grad habe ich gefährliches Halbwissen, da möchte ich nicht hin. Aber was für mich gerade ganz stark aufkommt, ist das Thema Künstliche Intelligenz. Das interessiert mich persönlich immens und merke, was da so Wahnsinniges passiert und in welcher Geschwindigkeit das passiert. Im Bereich Online-Marketing war der Autohandel auch schon extrem weit hintendran leider und das könnte bei KI auch nochmal passieren. Deswegen habe ich mir das Thema jetzt wirklich vorgenommen und verbringe jeden Tag da im Endeffekt Zeit mit und gehe da dran. Und das wird auch stärker im Fokus meines Tuns stehen und da wird es mit Sicherheit auch Podcasts geben, die sich genau um das Thema auch noch mitkümmern werden. Ja, finde ich mega spannend. Du hattest dazu, meine ich, habe ich in Erinnerung einen Post auch gemacht bei LinkedIn. In meiner Freizügigkeit habe ich ja drunter geschrieben, lass uns darüber doch mal sprechen mit Kamingesprächen. Da hast du gesehen, da kamen ja sofort ein paar Kommentare. Du kannst uns sofort alle zum Kamingespräch einladen zur Künstlichen Intelligenz. Ich glaube, dass wir da genug Partner von der einen Seite, die uns der Branche helfen können, auf der anderen Seite aber auch digital verantwortlich der Autohändler. Also ich sehe im Hintergrund, du hast ja einen Kamin, vielleicht machen wir das einfach bei dir zu Hause bei einer schönen Flasche Wein, treffen uns zum Kamingespräch und du lädst einfach zum Künstlichen Intelligenz Meeting beim Benzingespräch mit einer Flasche Wein ein. Das wäre doch mal eine Idee. Philipp ist bestimmt auch dabei. Ich habe nur gehört Alkohol, insofern plaat mich auf jeden Fall ein. Aber es geht ja genau darum, um diese Megatrends sich anzuschauen und darüber zu diskutieren, welchen Einfluss könnten die denn auf den Autohandel haben. Man braucht ja nicht daran glauben, dass der Autohandel eine geschlossene Bubble ist, die nicht davon betroffen ist, wie sich Kommunikation verändert, wie sich die Art einzukauft. Das ist ja mein ständiges Thema. Insofern, ich bin so super gerne dabei, dass wir uns dazu mal austauschen. Keine Ahnung, Tim, dir wird was Geiles einfallen. Ob man das mit mehreren Themen in einer Sendung sozusagen oder aber ob man sagt, man sucht sich ein spezifisches Thema raus und guckt dann einfach mal, holt sich Experten dazu. Ich freue mich einfach. Das sind genau die Themen, über die wir diskutieren müssen und wo wir auch dem Handel helfen, sich damit auseinanderzusetzen. Und das hast du mit Benzingesprächen ja quasi immer schon getan, nämlich dabei zu helfen, Impulse zu setzen mit deinen entsprechenden Ansprechpartnern für die Kollegen aus dem Autohandel. Ja, ist mir auch in letzter Zeit immer wieder mal so gespiegelt worden, dass der Podcast anscheinend wirklich viel gehört wird und dass Leute halt auch zum Nachdenken anregt. Und das ist ja, also was will ich mehr? Bin ja total happy. War eine unerwartete Reise, um den Bogenschlag zum Anfang zu machen, dass das solche Ausmaße an den Büchern ist. Sehr dankbar. Und da Trends mitzunehmen und KI als, würde ich jetzt sogar schon fast nicht mehr als Trend bezeichnen. Das ist mehr. Und das ist unfassbar wichtig, gerade in der Vorbereitung wirklich mal einen Überblick zu erstellen, was ist denn schon da und was wird denn schon wo, wie eingesetzt mit Künstliche Intelligenz im Kontext Auto. Ja, so geht es weiter. Da brauchen wir uns, glaube ich, keine Sorgen machen, dass wir nicht ausreichend Themen haben, die sozusagen doch einen Impact auf den Markt haben. Das ist ja so derartig vielfältig. Bei uns fängt es schon bei den ganzen Personal- und Recruiting-Themen an. Auch dazu könntest du eigentlich fast schon eine Serie starten mit der Fragestellung, wie geht denn das eigentlich weiter, wenn dem Handel weniger Menschen zur Verfügung stehen? Und da wieder Bogenschlag, KI, wie kann man denn KI dafür nutzen, Prozesse so zu automatisieren, dass man sich vielleicht auch ein bisschen unabhängiger macht. Also ich glaube, uns gehen die Themen nicht aus. Nee, absolut nicht. Absolut nicht. Ja, ihr Lieben, jetzt haben wir mal so ein bisschen meine 100 Folgen, so ein bisschen Rückblicken mal betrachtet, was sich da so getan hat. Wir haben aber ja üblicherweise den Tress-Podcast, uns drei im Podcast gab es ja schon gelegentlich mal und da pflegen wir ja auch immer einen guten Austausch über aktuelle Themen und deswegen jetzt genug von mir zu dem Zeugs. Deswegen würde ich einfach mal, jetzt will ich den Jascha mal was fragen. Jascha, also, was du, Leiter autobörse.de, gib uns doch mal einen kurzen Abriss, wie steht es denn da, was gibt es da Neues bei euch, aber halt auch so, ich nenne das mal, was gibt es denn so an News vom Börsenmarkt-Plattformen? Also erstmal zur eigentlichen Position, weil du mich angesprochen hast, die Position macht nach wie vor Spaß und sensationell in der Bank. Wir haben glaube ich in den letzten Monaten eine sehr, sehr gute Entwicklung hingelegt mit der Autobörse. Wir haben gute Händler da hinzugewonnen, wir haben auch eine gute Stückzahl an Fahrzeugen hinzugewonnen, wir haben jetzt über 200.000 Fahrzeuge auf der Plattform und wir haben eigentlich ein gefülltes Backlog, sodass wir doch mal mehr Entwickler bräuchten, aber das musste halt priorisieren. Wir werden in den nächsten Monaten noch zwei Sachen launchen, die wirklich attraktiv sind für Endkunde wie auch für Händler und da suchen wir dann am Ende in der Börsenlandschaft und deswegen komme ich darauf, auch so unser Feld, weil du, man hat ja gesehen, es gibt einige Portale, die es schon nicht mehr gibt, also da sind so ein, zwei, drei, die waren auch echt gut von der Darstellung, vom Prozess, von der User-Journey etc. Aber leider gibt es die nicht mehr und es gibt natürlich in Deutschland die beiden Großen, die nach wie vor super performen, wo man auch dabei sein muss, aber dann gibt es wie uns auch mehrere kleinere, die teilweise unterschiedliche Wege gehen. Wir haben das ganz konkrete Ziel, Nummer drei zu werden in Deutschland und ich glaube, das werden wir auch erreichen. Das heißt aber nicht unbedingt an der Stückzahl der Fahrzeuge wie die beiden anderen Großen im gleichen Maße, sondern ich glaube, dass wir andere Dienstleistungen abbilden werden, dass der Händler sagt und auch der Endkunde sagt, die Autobörse ist so attraktiv, dass wir da drauf gehen. Und ich sage mal nochmal einen kleinen Blick in die Zukunft, der ja auch nicht neu ist. Wir wissen alle, wir haben als Bank auch eine eigene Leasing-Gesellschaft, Stichwort Autobörse, da kann man was mit machen. Wir haben eine eigene Auto-Abo-Plattform, Wabi heißt die, Stichwort Autobörse. Das kann man auch alles irgendwie vernetzen, was andere externe Plattformen oder andere Plattformen sich zusammensuchen müssen, integrieren müssen und so weiter. Das haben wir alles im Haus und ich glaube, das sind Vorteile neben diesen beiden genannten. Die sind gut und die werden wir in den nächsten Monaten ausspielen werden, sodass es da viele Neuerungen für den Handel gibt und für den Endkunden. Und ein ganz wichtiges Thema, sorry, ein ganz wichtiges Thema, habe ich vergessen, auch nichts Neues, aber das Thema Transaktionalität steht natürlich im Fokus. Und da hat die Branche auch eine Plattform verloren, die bei diesem Thema Transaktionalität, also ein Auto online kaufen, sehr, sehr gut war aus meiner Sicht. Wir werden das auch machen, aber wir werden nur den Prozess stellen. Das heißt, die Händler, die bei uns inserieren, können dann Autos online verkaufen, finanzieren, leasen, whatever. Wir bieten den Prozess, der Händler verkauft aber in eigenen Nahen sein Auto online. Das ist ein ganz wichtiges Thema für uns, weil wir das auch den Händlern versprochen haben, weil das die Händler auch von uns wollen. Das heißt also, was ja doch hier und da mal kolportiert worden ist, dass Kunden eigentlich gar kein großes Interesse haben, digital ihr Auto zu kaufen. Das ist so nicht wahr. Das heißt, ihr spürt immer noch ein großes Interesse daran, wirklich tatsächlich end-to-end digitale Fahrzeugverkaufsprozesse anbieten zu können, dass der Kunde das auch will. Weil wie gesagt, da wurde diskutiert. Ist das wirklich so? Kommt er nicht doch lieber in den Einkaufs, ins Geschäft? Das heißt, da ist Nachfrage. Da ist Nachfrage auf jeden Fall. Also auch Studien belegen ja, dass die meisten Endkunden lieber in den Handel gehen, Auto kaufen. Aber es ist ein Prozentsatz da, der online ein Auto kaufen will. Und deswegen gibt es ja von verschiedenen anderen Plattformen Ableger, wo man Autos online kaufen kann. Aber die Händler als solches, es ist natürlich ein großes Investment für einen Händler, so etwas im Prozess darzustellen auf der Website etc. Warum soll der das selber machen, wenn er einen kompletten Prozess von uns bekommen würde? Der nah am Handel ist, weil das unsere DNA nun mal ist, für den Handel das zu machen. Und ich glaube, wenn wir da den Prozess darstellen, dass wir dem Handel die Möglichkeit geben, seine Autos online zu verkaufen, dann muss er da nicht selbst investieren, sondern er kann das auf unserer Plattform machen. Und das bringt uns, glaube ich, in den nächsten Monaten uns und die Händler nochmal ein großes Stück nach vorne. Ich bin immer so ein bisschen ketzerisch dabei. Wenn ich natürlich die Kunden frage, die bei mir im Laden stehen, ob sie zu mir in den Laden kommen wollen, kriege ich natürlich ein sehr, sehr eindeutiges Ergebnis. Ja, ja, klar. Ja, ja, klar. Genau, genau. Also, ich bin gespannt, wir gucken ja auch immer so ein bisschen drauf, wie auch neue Geschäftsmodelle, also die neuen Hersteller sich am deutschen Markt etablieren. Und da ist das Thema Digital Sales, digitale Antragsstrecke oder die Auslieferung, es bleibt ein physisches Produkt, aber es ist natürlich immer ein Thema, dass das ein hybrider Prozess ist. Ich finde es einfach nur spannend, es zu beobachten und du bist natürlich da ganz, ganz nah dran mit der Autobörse am Kunden. Aber ein Teil eines solchen Online-Prozesses ist natürlich am Ende auch die Zulassung, ne? Da kannst du uns ja mal erzählen, lieber Philipp, was ist bei euch bei Kroschke allgemein, was es denn auch bei der Zulassung für Neuigkeiten gibt? Ja, wenn man auf den Kalender guckt, der 1.9. ist durch. Tim hatte mir gleich eine Sprachnachricht geschickt am 1.9. und sagte, er hört es in allen Radiosendern. Tim, erzähl doch mal ganz kurz, weil das wäre so ein bisschen eine schöne einleitende Worte. Ja, das ist, ich bin ja nicht ganz unbeleckt in diesem Thema auch. Ich habe ja auch ein Gespräch mit dir dazu geführt und auf jeden Fall der 1.9. und ich wohne ja in Nordrhein-Westfalen im Ruhrgebiet und da gibt es ja den WDR und in jeder Nachrichtensendung morgens war halt ganz groß drin, so ab heute digitale Auto-Zulassung, das geht jetzt alles digital, total easy und das geht so easy, dass man auch erst mal die ersten Tage nur mit dem ausgedruckten Beleg, den man dann irgendwie bekommt, ja mit einem Stück Papier im Auto Autofahren könnte und das wäre alles total toll. Und ich habe es mir so angehört und dachte, meine Güte, so einfach ist das. Das hat der Philipp mir gar nicht gesagt. Was wird Philly sagen? Was sagt der Phil? Tatsächlich, also 1.9. ist durch, vieles hat tatsächlich funktioniert, aber dass wir jetzt alle digital zulassen können, das ist leider noch nicht so. Wenn man mal sich ganz genau die Pressekonferenz auch oder die ersten Statements vom Herrn Wissing anhört, dann hat er gesagt, ja, die Hausaufgaben sind alle gemacht. Das Bundesverkehrsministerium hat seine Hausaufgaben erledigt. Jetzt liegt die Umsetzung in den lokalen Fahrzeugzulassungsstrukturen und wenn es jetzt irgendwie doch noch nicht funktionieren sollte, dann muss man wohl dort nach der Schuld suchen. Also die Wahrheit ist, natürlich sind noch nicht alle ready. Die technischen Voraussetzungen sind an vielen Stellen geschaffen. Die gesetzgeberischen Voraussetzungen sind alle geschaffen, aber wir haben eine föderalistische Zulassungsstruktur. Wir haben über 400 Fahrzeugzulassungsbehörden in Deutschland, die unterschiedlichste technische Stände haben, eine unterschiedliche IT-Readiness haben, so wie man das halt von überall her kennt. Und das macht aus einem bundesweit flächendeckenden digitalen Zulassungsangebot halt ganz schnell eine Flickschusterei so ein bisschen. Insofern, wir sind relativ nah dran, aber auch bei uns gab es große Herausforderungen. Wir waren auch noch nicht zum 1.09.100 prozentig ready, weil wirklich auch in den letzten Tagen davor immer wieder neue Anforderungen kamen, die manchmal noch nicht bekannt waren. Das war sehr, sehr spannend für uns. Andere haben diese Freigabe schon. Also jetzt werden wir in den nächsten, wir sind da jetzt ganz, ganz nah dran und gucken, welche Zulassungsstelle wird wie aufgeschaltet werden. Wir werden in den nächsten Tagen, ich hoffe, dass es wirklich in dieser Woche funktioniert, unsere Systeme auch freigegeben bekommen für die Großkundenschnittstelle. Technisch sind sie das schon, technisch können wir auch alles, aber du brauchst im Endeffekt eine Freigabe, um einliefern zu dürfen. Diese Freigabe haben wir tatsächlich noch nicht bekommen. Also das wird jetzt aber in dieser Woche passieren für uns. Aber natürlich ist das eins der relevantesten Themen. Deswegen haben wir alles darauf fokussiert. Was ich sagen kann, wir sind ja, was das Thema Zulassung, haben wir uns sehr stark an den Geschäftsmodellen orientiert. Das heißt, ist es ein Autohandel, ist es ein lokaler Vertrieb, dann ist die Beauftragung anders, als wenn du eine volldigitale Fahrzeugverkaufsstrecke hast. Wir haben für jeden Bereich ein Produkt gebaut. Im Autohandel nennt sich das ON. Für den Digitalvertrieb, ob das Hersteller sind oder Börsen, Gebrauchtwagenbörsen, gibt es ja unterschiedliche, haben wir einen Baustein gebaut, der heißt Ready to Drive. Wir haben einen Baustein für Vermieter, also für Großflottenzulassung. Und dann haben wir auch eine E-Commerce-Seite, die im Endeffekt auch den einzelnen Kunden abdeckt. Und da sind wir angebunden, wir sind technisch in der Lage dazu. Wir hoffen, dass das jetzt demnächst losgeht. Muss man sich jetzt mal angucken. Ich weiß, wenn wir die nächste Tress-Folge machen, keine Ahnung, wann das soweit sein wird, drei Monate, vier Monate, dann können wir schon wieder anders drauf gucken und sehen, wie funktioniert jetzt tatsächlich digitale Zulassung in Deutschland. Aktuell wird es wahrscheinlich noch wenig Erfahrungsberichte geben. Und ja, wir sind sehr gespannt. Das ist für uns ein existenzielles Thema, bleibt so. Mega aufwendig auch. Ja. Okay. Es ist mega aufwendig. Naja, weil du wirklich alles im Blick behalten musst. Viele haben sich das sehr, sehr leicht gemacht und gesagt, naja, die Neuwagenzulassung. Ja, was ist, wenn du die Daten noch nicht hast? Also, was ist mit Identifikation? Was ist mit privater Person juristischer? Es ist, also ich sage es mal so, für einen Schildermacher ist das schon eine ordentliche Herausforderung. Gott sei Dank sind wir das nicht mehr nur. Hm, ja krass. Alright. Ja, was haben wir sonst noch so auf dem Zettel stehen, was wir uns notiert haben? Hm. Wir wollten auf jeden Fall nochmal eine Veranstaltung machen mit Reiner. Unser Auto Business Friends wollte ins Rheinland gehen. Da müssen wir noch. Oh, die letzte war toll, oder? Die letzte war gut. Vielen Dank für die Gastfreundschaft, Tim. Mit Malte Krüger, nee, sowas gerade nicht gemacht. Ich fand unseren Keynote-Speaker sehr toll. Wir hatten eine Diskussionsrunde, die sollte, was hatten wir gesagt? So 15, 20 Minuten und dann kann jeder so ein bisschen sich selbst austauschen in der Truppe. Und am Ende hatten wir eine Diskussion, ich glaube fast zwei Stunden Frage, Antwort. Ich fand es einfach geil. Ich fand es einfach geil, wie die unsere Gäste auch mitgemacht haben. Richtig cool. Ich freue mich tatsächlich auf die nächste Runde. Wo findet die denn wohl statt? Die könnte im Rheinland stattfinden, vielleicht sogar im Niederrhein. Aber da müssen wir uns nochmal detailliert darüber unterhalten. Dann schicken wir die Einladung raus. Oder der Händler, der gerne daran teilnehmen möchte, der kann sich natürlich bei uns melden. Ganz genau. Das wird wieder hervorragend. Ich freue mich da auch schon total drauf, weil, wie gesagt, das letzte Mal, das war echt richtig cool. Und es ist mir auch selten passiert, dass ich vorne, ich nenne das jetzt mal Diskussionsrunde Panel irgendwie, da standen wir halt. Und das hat so lange gedauert, dass mir die Füße wehgetan haben irgendwann. Das ist echt krass. Das war super. Das war echt cool. Ja, ja, absolut. Aber das war wieder, alle hatten irgendwie dann doch was zu sagen und es gab so einen schönen Austausch. Genau das, was wir wollen. Auto, Business und Friends und lass uns quatschen und so. Super gut, Jungs. Dann würde ich sagen, ich fände es toll, wenn wir den Vorschlag von Jascha aufnehmen. Wenn wir dann unsere nächste Drehsfolge wirklich mal nicht nur über einen digitalen Kanal, sondern wieder gemeinsam aufnehmen können. Da würde ich mich richtig freuen. Oder wir müssen mal einen Live-Podcast machen. Müssen wir mal überlegen, ob das irgendwo in dem Kontext von einer Veranstaltung gewollt, gewünscht und geduldet ist, uns drei Spezialisten eine Bühne zu geben. Auch die Personen können sich bei uns melden. Mal gucken, wie viele Zuschriften wir bekommen. Ich würde sagen, da fällt uns auf jeden Fall was ein. Sonst machen wir es selber. Genau, sehr gut. Okay, ja, herzlichen Dank, Jungs. Tim, die … Letzte Worte. Famous last words. Philipp, fang du an. Ja, lieber Tim, nochmal herzlichen Glückwunsch zu deiner hundertsten Folge, zu deinem Jubiläum. Wir freuen uns, hoffentlich auch in der zweihundertsten dabei zu sein. Wir freuen uns auf all das, was sich verändert. Wir freuen uns auf deine Berichte über die Veränderungen in der Branche. Wir sind immer wieder gerne Teil und sind ganz stolz, heute oder ich, heute in der hundertsten Folge dabei gewesen zu sein. Und in dieser tollen Truppe, Jascha, dir auch vielen, vielen Dank, dass das hier so mit uns dreien so fantastisch klappt. Dankeschön. Ja, wie es nun mal ist, wenn Philipp etwas sagt, es ist alles gesagt, aber noch nicht von jedem. Insofern, Tim, nochmal vielen, vielen Dank, dass wir dabei sein durften. Auch die Tress-Folgen sind ja immer sehr spannend, aber auch dieser hundertste Podcast, glaube ich, war wieder sehr cool. Und wir freuen uns, dabei zu sein. Demnächst wir drei live, das wird, glaube ich, noch spannender als digital mit unterschiedlichen WLAN. Insofern, vielen Dank für die Plattform. Tim, weiter alles Gute. Und Philipp, ja, wir kommen wieder, wenn der Tim uns einlädt. Kriegen wir hin. Ich, das ist so mochwildort, ne? Also, ich bin dran. Sehr gut. Ich bin dran. Okay, ja, herzlichen Dank. Und ja, dann sind wir für heute durch. Und es war mir ein Fest, mit euch zu reden. Und ja, ich sag mal Tschüss da draußen. Ciao. Macht’s gut. Und wir hören uns mit der hundertersten bald wieder. Macht’s gut. Tschüss. Tschüss.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.