Einleitung

In der neuesten Episode des Podcasts ‚Benzingespräche‘ gewährt Tim Klötzing, Experte der deutschen Automobilbranche, einen tiefen Einblick in die Entstehung und Zukunft seines erfolgreichen Formats. Ohne Gast, dafür mit viel persönlicher Reflexion, teilt er seine Gedanken über die Herausforderungen und Freuden des Podcastings.

Herausforderungen und Erfolge

Tim Klötzing spricht offen über die Herausforderungen, die mit der Produktion eines wöchentlichen Podcasts einhergehen. Der Aufwand, interessante Gäste zu finden und spannende Themen zu entwickeln, ist nicht zu unterschätzen. Dennoch überwiegt die Freude über das positive Feedback der Zuhörer und die Möglichkeit, ein breites Netzwerk in der Automobilbranche aufzubauen.

Ein Rückblick auf fünfeinhalb Jahre Podcasting

Der Podcast ‚Benzingespräche‘ hat sich über die Jahre zu einer festen Größe in der deutschen Automobilwirtschaft entwickelt. Tim erinnert sich an die Anfänge, als er noch ohne großes Netzwerk versuchte, Gäste zu gewinnen. Heute ist er stolz darauf, dass er Persönlichkeiten interviewen kann, die er einst für unerreichbar hielt.

Der Wandel im Fokus

Ein zentraler Punkt der Episode ist der Wandel, den Tim in seinem beruflichen Leben vollzogen hat. Nachdem er seine Marketingagentur verkauft hat, konzentriert er sich nun auf strategische Marketingberatung und die Weiterentwicklung des Podcasts. Diese Veränderung spiegelt sich auch in der Frequenz der Podcast-Episoden wider, die nun in einem zweiwöchentlichen Rhythmus erscheinen.

Ausblick und neue Inhalte

Die gute Nachricht für alle Fans: ‚Benzingespräche‘ wird fortgesetzt, allerdings mit einem angepassten Veröffentlichungsrhythmus. Tim plant, den Podcast mit noch mehr Mehrwert zu füllen und gelegentlich auch Themen aus dem Bereich Marketing zu integrieren. Zuhörer sind eingeladen, ihre Wünsche und Ideen für zukünftige Episoden mitzuteilen.

Fazit

Tim Klötzing zeigt sich dankbar für die Unterstützung seiner Zuhörer und freut sich auf die kommenden Herausforderungen. Der Podcast bleibt ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit und wird weiterhin spannende Einblicke in die Automobilbranche bieten.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Entwicklung des Podcasts ‚Benzingespräche‘
  • Herausforderungen im Podcasting
  • Berufliche Veränderungen von Tim Klötzing
  • Zukunftspläne für den Podcast
  • Integration von Marketingthemen

Key Takeaways:

  • Der Podcast wird fortgesetzt, jedoch mit einem angepassten Rhythmus.
  • Tim Klötzing hat seine Marketingagentur verkauft und konzentriert sich auf strategische Beratung.
  • Feedback von Zuhörern ist entscheidend für die Weiterentwicklung des Formats.
  • Neue Inhalte werden auch Marketingthemen umfassen.
  • Die persönliche Entwicklung von Tim Klötzing spiegelt sich im Podcast wider.

📄 Vollständiges Transkript anzeigen

Benzingespräche – der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen und heute eine etwas besondere Folge, weil kein Gast, nur ich. Und hier ist vorher nochmal so ein kurzes Intro von mir, weil der Podcast ist ein bisschen zusammengenagelt. Und zwar, der erste Teil, der jetzt folgt, den habe ich letztens in der Tat im Auto aufgenommen, als ich ein bisschen Zeit hatte. Ich stand aber auf dem Rastplatz, keine Sorge. Da habe ich so ein bisschen nochmal reflektiert, so zum Podcast. Da möchte ich gar nicht vorgreifen, da einfach rein. Und dann kommt nochmal im Break ein zweiter Teil, weil ich habe vor ein paar Tagen einen Podcast aufgenommen für den neuen Podcast von Paul Merten. Eine Empfehlung an der Stelle. Und da bringe ich es noch ein bisschen auf den Punkt, was ich jetzt in Zukunft so mache. Und das hänge ich noch hinten dran. Das kennst du eigentlich nicht, aber irgendwie. Von daher ist es quasi so ein gefühlter Zweiteiler mit dem hier Dreiteiler. Anyway, ich wünsche euch jetzt viel Spaß beim Hören. Macht’s gut. Ja, vor ein paar Monaten, so im Sommer 2024, hatte ich mal bei LinkedIn auch mal was geschrieben, dass ich so ein bisschen Podcast-müde bin. Und ein bisschen überlege, wie es so mit dem Konzept so weitergeht. Da wollte ich ein bisschen was zu erzählen. Ich hoffe, das ist okay. Wir haben hier ganz viele alte treue Zuhörer. Und inzwischen auch immer wieder ganz viele neue. Das ist immer ein ganz schöner Mix. Und ich werde mal regelmäßig darauf angesprochen. So, Mensch, ich kenne deinen Podcast schon so lange. Cooler Content und so, alles geil. Und dann auch welche. So, Mensch, ich habe da gerade erstmal reingehört. Und es ist ja irrsinnig, wie viele Folgen es da gibt und wie viele Inhalte es da gibt. Und über die Jahre hat sich da einfach ganz schön was angehäuft. Und ja, fünfeinhalb Jahre, jetzt knapp Folge, jetzt muss ich wirklich rechnen. Ich weiß es gerade aus dem Kopf. Ich glaube, 146, 147, 150 oder so in der Ecke sind wir gerade. Meine Güte, wirklich Wahnsinn. Ich will da ganz ehrlich sein. Im Sommer hatte ich so ein bisschen eine kleine Krise mit dem Podcast, weil wöchentliches Format ist nicht ganz ohne. Ich liebe es, die Gespräche zu führen. Ich würde die auch ohne Mikrofon führen, witzigerweise. Aber das Konzept eines Podcasts ist halt, das aufzunehmen und auszustrahlen, dass ihr auch was davon habt. Da habe ich so zwei Gefühle in mir. Zum einen bin ich super glücklich über den Erfolg und über das positive Feedback. Und das andere, ich bin einfach da ein bisschen müde. Und bevor ich da ein bisschen näher drauf eingehe, hole ich ein bisschen aus, einen ganz kleinen Rückblick. Fünfeinhalb Jahre Podcasting. Das war der Start, der nur so, ja mal gucken, was Podcasting so ist. Kein Plan von Audioformaten, welches Mikrofon und wie aufnehmen und so. Ja, das war alles, wusste ich nicht so genau. Einfach learning by doing. Und die erste Folge fällt mir da noch ein gerade. Das war eine Folge mit Jörg von Steinecker, der auch immer gerne für Experimente zu haben ist. Und so auch in meinem Falle. Lieber Jörg, vielen Dank dafür, dass ich damals, da bin ich nach Koblenz, glaube ich, zu dir gefahren. Und da war ich ganz aufgeregt im Auto, ob das alles klappt und wie das läuft. Und naja, hat auf jeden Fall geklappt. Und ja, dann am Anfang wirklich Kampf um Gäste. Wenn du da so kein irrsinnig großes Netzwerk hast, an die Leute zu kommen, da habe ich schon viele Chancen bekommen und bin da echt sehr dankbar. Ja, und inzwischen interviewt man so Leute, wo man echt so gedacht hat, unerreichbare Persönlichkeiten. Nun gut, müde. Der Aufwand, das müde, will ich ein bisschen erklären. Der Aufwand von solchen Produktionen ist halt nicht zu unterschätzen. Ich mache das wirklich alles alleine. Und die Themen und die Gäste, bin geneigt zu sagen, die werden immer schwieriger. Aber das muss man ein bisschen erklären. Nein, zu gucken, auf wen habe ich dann auch Lust zu sprechen und welches Thema möchte ich gerne besprechen. Da gibt es keinen Masterplan, sondern das entwickelt sich immer so, was gerade in der Branche so aktuell ist und wer was zu erzählen hat und dem gehe ich dann gerne nach. Und da ist halt so die Frage, wenn man das jede Woche macht und vorplanen muss und macht und tut, kann ich euch da überhaupt noch Neues, Unterhaltsames liefern? Stets bemüht, sage ich da mal ganz gerne. Da kann man mal zusammen lachen. Da ist auch ein bisschen Druck entstanden bei dem Podcast, weil es hat sich irgendwann dahin entwickelt, dass ich ganz viele Anfragen hatte, so Mensch, wir möchten da gerne Partner werden mit eigenen Folgen oder Spots drauf schalten und so und dann verpflichtet man sich ja auch in einer gewissen Weise und dann entsteht halt auch irgendwie Druck. Und Druck ist immer so eine Sache, die ja nicht unbedingt Spaß machen muss und die hat mir in dem Kontext keinen großen Spaß gemacht. Ja, in fünfeinhalb Jahren ist natürlich super viel auch passiert. Wenn wir das mal ganz, ganz runter dampfen. Damals hatte ich meine Marketingagentur noch, die habe ich seit Anfang 2023 nicht mehr. Da haben sich auch die Antriebe und der Fokus auch so ein bisschen verändert und die Konstante daraus war der Podcast. Und das ist eigentlich wirklich schön, weil der mich auch so überträgt und das auch Spaß macht. Und da kommen wir auch schon zu der anderen Seite, Momente des Glücks. Ich habe das mal so formuliert oder möchte das so formulieren. Das Feedback von euch, ob das per E-Mail ist oder LinkedIn und vor allem auf Events in echt. Das ist schon wirklich, das ist richtig toll. Also da bin ich sowas von dankbar für, dass dieses Hobbyprojekt so ein Ausmaß angenommen hat und offensichtlich euch gefällt und euch vielleicht auch hier und da weiterbringt und ihr das gerne hört. Menschen stoppen mich auf Messen mit den Worten. Hey, du kennst mich nicht, ist aber egal. Ich höre regelmäßig deinen Podcast. Weitermachen ist geil. Wie es genau so passiert. Völlig fantastisch. Das macht wirklich richtig, richtig Laune und macht auch richtig, richtig Spaß. Da noch so passiert. Also das Netzwerk daraus ist so toll. Die Podcastpartner, das ist ganz toll. Also da kann ich nur sehr, sehr dankbar sein. Das ist auch so Podcasting, ein komisches Ding in den Interviews. Kommt man sich so sehr schnell, ich sag mal gefühlt so nah, obwohl man sich gar nicht so gut kennt und daraus entstehen dann halt auch zum Teil wirklich tollste Freundschaften. Grüße gehen raus an meine ABF, an meine Auto-Business-Friends, den Philipp Kroschke und den Jascha Breuer vor allem, die mich auch immer unterstützt haben und wenn auch mal irgendwie so ein bisschen, wenn nicht so in Dreifach, die dann gesagt haben, hey Tim, was ist da los, gib Gas. Dankeschön, der, der und ganz, ganz, ganz, ganz viele andere, die ich jetzt alle nicht hier aufzählen kann. Ja, wie geht es jetzt weiter? Also, die gute Nachricht, es geht weiter. Es wird aber nicht mehr so häufig weitergehen. Ich habe das schon gemerkt, das wöchentliche Format habe ich jetzt auf zwei Wochen entzehrt. Das ist einfach, ich möchte den Spaß daran haben und den Spaß, den soll man auch hören und fühlen. Ich möchte da einfach ausgewählte Gäste haben, gute Themen, Mehrwert. Ihr sollt ja auch immer was mitnehmen für euch und da möchte ich auch noch viel, viel besser werden. Der Antrieb für mich ist ja auch, ich möchte ja selber dabei lernen und es soll Spaß machen und das wird definitiv über allem stehen. Was gibt es denn sonst noch zu erzählen? Es geht einfach weiter. Ich wollte euch da wirklich mal mit einer kurzen, prägnanten Folge mal aufs Laufende bringen. Ich freue mich da drauf. Mein Redaktionsplan ist schon gut gefühlt. Da entsteht aber kein Druck, sondern meine Pläne sind dann sehr flexibel. Ich schaue, dass das richtig schön ist und da auch meine Frage an euch. Was möchtet ihr hören? Welche Themen brennen euch hinter den Nägeln? Soll ich irgendwas Besonderes noch mit reinbringen? Da kommt mir gerade noch der Gedanke dazu. Mein eigentlicher Beruf ist ja nicht Podcaster. Ich bin ja Marketingberater. Es wird immer mehr mal Content im Bereich Marketing geben, weil mich das einfach, das ist mein Daily Doing. Da werde ich immer wieder was mal bringen. Da habe ich jetzt auch schon so eine kleine Planung stehen. Das wird auch ein bisschen ergänzend noch dazukommen für die Marketingaffinen unter euch, dass wir alle da auch noch ein bisschen besser werden und einen besseren Job machen können. Vielen Dank fürs heute zu hören. Vielen Dank fürs letzte Mal zu hören und für in Zukunft zu hören. Ich freue mich, dass ich das machen darf, mit euch immer sprechen darf. So halten wir das. Wir sehen uns, wir hören uns. Wenn euch irgendwas auf dem Herzen liegt oder so, einfach kontaktieren. LinkedIn ist da ein sehr guter Kanal. Meld euch und wir sehen mal weiter. So, wie gerade schon angedroht. Hier ist noch gar nicht Schluss, sondern es geht jetzt noch mit einem kurzen Teil weiter, den ich mit dem Paul Merten aufgenommen habe. Das möchte ich euch nicht vorenthalten, weil ich finde, das bringt das ganz gut auf den Punkt, was so bei mir so anliegt. Von daher noch mal ein paar Minuten. Viel Spaß. Okay, aber jetzt ist es ja so, Anfang letzten Jahres hast du ja den Cut gezogen. Du hast die Agentur verlassen und vielleicht kannst du uns da mal mitnehmen. Wie kam es denn dazu? Warum hast du diesen Schnitt dann gemacht? Ja, ich bin rausgegangen. Ich habe die Agentur verkauft letztendlich. Und ja, was war so der ausschlaggebende Punkt? Ich habe einfach gemerkt, dass über die Jahre, 20 Jahre und vorher habe ich ja auch schon Ausbildung und was weiß ich nicht noch angestellt, gearbeitet in einer Marketingagentur. Da war ich ein bisschen müde von. Und da wollte ich einfach was verändern. Und ich habe auch gemerkt, dass so in den Jahren, man verändert sich ja auch. Man hat so seine Kompetenzen. Und das, was ich heute mache, strategische Marketingberatung, das war so eine Kompetenz, die ich in der Agentur bei den Kunden vor allem nicht richtig ausspielen konnte. Und das habe ich immer stärker gefühlt. Und das hat man aber so nicht mehr anbringen können. Und deswegen habe ich gesagt, nee, das mache ich alleine. Das entwickle ich alleine weiter. Das ist mein Thema. Das ist meine Kompetenz. Und deswegen habe ich dann gesagt, ich mache hier raus. Alles gut. Macht gerne weiter. Alles safe. Die Agentur gibt es ja nach wie vor. Ich habe dann schon ein paar Monate erst mal, ich sage mal, von dem Thema Auszeit gemacht und mich sehr auf das Podcasting konzentriert. Und habe dann so das neue Business, so wie es jetzt da steht, langsam aber sicher vorbereitet. Weil auch da wollte ich nicht einfach, ich sage mal, mit dem billigsten Mikrofon um die Ecke kommen, sondern mit einem guten Ansatz. Und das ist jetzt so auch sehr erfolgreich, ja. Ja, geil. Kannst du uns da schon was dazu verraten, was der Ansatz ist? Du, das ist, kurz gesagt, berate ich Autohändler oder Autohausgruppen und Dienstleister, die für den Autohandel wiederum tätig sind in strategischen Marketingfragen. Funktionierung, Branding, Unternehmensleitbilder, Produktkommunikation, das ist sehr häufig eine Problematik. Da sind Unternehmen nicht so richtig sichtbar oder werden falsch wahrgenommen. Gerade bei Dienstleistern mit digitalen Produkten sehr häufig, für die ist immer ganz klar, was die da machen und tun. Da habe ich mal so nachgefragt, ist denn dem Kunden auch bewusst, was ihr tut? Ja, dann kommt ein Achselzucken und dann fragt man mal nach. Nein, das sind so Themen, wo ich begleite. Und nachher halt natürlich auch in der Ausgestaltung der Maßnahmen, wo ich dann aber steuernd dabei bin. Teilweise ist es auch so, dass ich als externer CMO halt dazukomme, wo ich halt Unternehmen, die auf den Posten nicht besetzt sind, dass ich da auf den Posten gehe. Ob das Interim ist oder langfristig, das ist immer unterschiedlich. Also sehr flexibel, aber immer Marketingstrategie. So, das war es für heute. Das war die, ich habe es vorhin genannt, zusammengenagelte Folge, weil es irgendwie, wenn ich es hier im Editing sehe, diverse Spuren hat und unterschiedlichste Aufnahmesituationen hat. Aber mir war es einfach wichtig, euch da auf verschiedenen Ebenen schöne Analogie abzuholen. Und jetzt seid ihr im Bilde. Ich würde sagen, wir hören uns bald wieder. Und es ist und bleibt spannend. Habt eine gute Fahrt, wo auch immer ihr seid. Oder einen guten Tag, einen guten Run, was auch immer. Wir hören und vielleicht sehen wir uns. Macht’s gut. Tschüss.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.