Einleitung
In der aktuellen Folge des Podcasts „Benzingespräche“ diskutieren wir über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen in der Automobilbranche. Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, teilt seine Einblicke zusammen mit seinen Kollegen Jascha Breuer und Philipp Korschke. Die Episode bietet spannende Perspektiven auf zukünftige Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte.
Erfahrungen aus Italien und Frankreich
Tim berichtet von seiner Zeit in Italien, wo er interessante Beobachtungen zum Straßenbild gemacht hat. Im Gegensatz zu Deutschland sind dort viele ältere Fahrzeuge und Kleinwagen zu sehen. Diese Unterschiede verdeutlichen, wie vielfältig die Automobilkulturen innerhalb Europas sind.
Marktentwicklungen und neue Vorschriften
Philipp Korschke erläutert die Auswirkungen neuer Vorschriften, wie der GSR2-Verordnung, die eine Alkoholwegfahrsperre in Fahrzeugen vorschreibt. Diese Regelung hat zu einer kurzfristigen Erhöhung der Zulassungszahlen geführt. Zudem wird die Marktentwicklung neuer Teilnehmer, insbesondere aus China, intensiv beobachtet.
Veränderungen in der Nutzung von Fahrzeugen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Wandel von Besitz zu Nutzung. Die Automobilbranche sieht sich einem Trend zu Abo-Modellen und anderen Nutzungsformen gegenüber, was langfristig die Eigentumsverhältnisse von Fahrzeugen verändern könnte.
Strategische Ausrichtung und Zukunftsaussichten
Tim Klötzing plant, seinen Fokus stärker auf strategische Marketingberatung zu legen. Der Podcast „Benzingespräche“ wird in Zukunft seltener erscheinen, um mehr Raum für qualitativ hochwertige Inhalte und tiefere Analysen zu schaffen.
Fazit
Die Automobilbranche steht vor bedeutenden Umbrüchen. Neue Mobilitätskonzepte, technologische Innovationen und veränderte Nutzungsgewohnheiten prägen die Zukunft. Unternehmen müssen flexibel und innovativ sein, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu bleiben.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Erfahrungen aus Italien und Frankreich
- Einführung der GSR2-Verordnung
- Marktentwicklung neuer Teilnehmer
- Wandel von Besitz zu Nutzung
- Strategische Ausrichtung von Tim Klötzing
Key Takeaways:
- Die Automobilbranche ist im Wandel und erfordert neue Denkansätze.
- Neue Vorschriften wie die GSR2 beeinflussen den Markt signifikant.
- Der Trend geht von Fahrzeugbesitz zu flexiblen Nutzungsmodellen.
- Chinesische Hersteller gewinnen an Bedeutung in Europa.
- Qualität vor Quantität: Fokus auf hochwertige Inhalte im Podcast.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Diese Folge wird unterstützt durch autobörse.de. autobörse.de ist die Mobilitätsplattform von Santander Deutschland und bietet über ihr großes Händlernetzwerk Autointeressierten eine Vielzahl von neuen und gebrauchten Händlerfahrzeugen an. Autos online verkaufen, das ist jetzt mit autobörse.de für alle Händler möglich. Interesse? Dann schreiben Sie uns an. autobörse.santander.de Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen und ich muss mehr oder weniger direkt mit dem Lacher hier anfangen, weil ich mir gerade überlegt habe, wie fangen wir denn heute an? Und da kamen sehr illustre Vorschläge von meinen beiden Kollegen, von meinen Autobusiness-Friends. Wir sind mal wieder soweit, dass wir zu dritt hier sitzen und zu dritt heißt immer der liebe Jascha Breuer und der liebe Philipp Korschke und ich. Hallo Philipp, moin moin ihr Lieben. Heute mal nicht gemeinsam live und in Farbe, das war letztes Mal so schön mit euch in einem Raum. Das war schön in Hamburg, das war gut, ja. Das ist auch die schönste Stadt der Welt. Sollten wir wieder machen. Ja. Ja Jungs, die 8 Uhr Termine, wenn wir online aufnehmen, das sind nicht meine Favoriten, sage ich euch nach wie vor. Ich glaube ja und da müssen wir anders regeln in Zukunft. Aber um die Uhrzeit ist man noch so richtig schön frisch. Ach ja, ja, aber ich könnte mir jetzt auch andere vorstellen. Okay, darüber machen wir mal einen eigenen Sonderpodcast. Was stellt sich Tim morgens um 8 Uhr vor? Okay, alles klar. In dem Sinne, wir sind hier im Podcast und wir wollten mal wieder die Köpfe zusammenstecken und mal wieder hören, was so los ist bei uns und was wir so in der Branche sehen. Das ist ja immer so ein bisschen unserer Aufhänger. Und ja, lass mal hören, oder? Ja, lass mal reden Tim. Ich bin der Gastgeber, darf heute rein starten und den Aufschlag machen. Ja, es ist immer lustig, weil ich bin ja normalerweise gewohnt, die Fragen zu stellen und dann wird mir das hier und gerade bei euch immer wieder wunderbar um die Ohren gehauen und umgedreht. Ja, was ist denn so los? Ich bin jetzt wieder da in Deutschland, in Essen. Ich war jetzt knapp vier Wochen Vacation in Italien bei meiner Freundin, weil die da für ein Jahr arbeitet. In Norditalien, so Ecke Fummersee, erstmal so eine natürlich ganz geile Gegend. War echt interessant, weil wie auch hier in Deutschland wettermäßig echt spannend, weil jedes Wochenende hast du da irgendwie einen halben Weltuntergang erlebt, wo irgendwelche Straßen weggesprüht worden sind und was weiß ich nicht. Gleichzeitig hast du aber irgendwie 25 Grad, teilweise in der Nacht und das war ganz, ganz merkwürdig, aber sonst auch cool. Die Vacation-Erfahrung so für mich ist, muss ich fairerweise sagen, gemischt, weil das einfach so, ich arbeite hier zu Hause konstant besser, da habe ich mehr Struktur, ist so meine Erfahrung. Sonst Italien, ich habe natürlich so auf Autos und den allgemeinen Verkehr da so geachtet, wie ist denn da so das Straßenbild und das ist echt interessant, weil auf der einen Seite du hast perfekte Autobahnen, weil die da die Maut halt durchziehen. Du hast Endstaus an den Mautstationen zum Teil, wo du 20 Minuten brauchst, um von der Autobahn also drauf oder runter zu kommen. Sonst, was echt krass ist, ein ganz anderes Autobild so auf den Straßen. Da hast du nicht so viele große SUVs oder moderne, also junge Autos, sondern du hast sehr viele so Mini-SUVs und was dann auffällt, sowieso viele Kleinwagen und sehr viele alte Autos. Also ich sage mal Fiat Panda erste Generation. 4×4, ganz wichtig. Ja leider nicht. 4×4. Der leider nicht, also das sind ganz alte Dinger. Ich habe auch einen gesehen oder alte Fiat 500er, wo teilweise mit Panzer-Tape das Lenkrad zusammengeklebt ist, damit das überhaupt mal funktioniert. Also das ist echt schon krass. Also wirklich ein ganz anderes Straßenbild da irgendwie. Also nicht zu vergleichen wie so hier in Deutschland, in unserer Bubble, die man ja teilweise so als normal ansieht. Ansonsten noch in Südfrankreich gewesen, weil das Wetter in Italien scheiße war, ist deutsch gesagt und sowas. Ja was noch. Letztes Jahr irgendwann ist mir so ein Claim in den Kopf gesprungen, mit dem ich mal arbeiten wollte. Umparken im Kopf. Da bin ich letztes Jahr irgendwann im Spätsommer, im Herbst irgendwie drüber gestolpert und dachte so, Mensch das ist irgendwie geil. Das trifft so schön Entwicklungen in der Autobranche. Ist aber ja eigentlich von früher besetzt, weil es gab ja mal eine große Opel Kampagne dazu. Aber irgendwie ist das so in meinem Kopf geblieben und dann mal geschaut, ja ist auch eingetragen, aber war nicht mehr lange. Und siehe da, lange die Füße still gehabt und das habe ich mir jetzt eintragen lassen und wollte mal schauen, was da in Zukunft mal mit passiert. Und deine Ideen, was würdest du damit machen? Ja ich hatte ganz ganz tolle große Ideen und dann habe ich mal ein bisschen weiter darüber nachgedacht. Weil es wird die Beratung bei mir, die Marketingberatung spielt eine deutlich größere Rolle jetzt inzwischen bei mir. Das Podcast Thema wird ein bisschen ruhiger werden, weil das nimmt viel viel Zeit in Anspruch, wöchentlich ein Format zu machen. Ob ich den Podcast umbenenne, war so eine Idee, weiß ich nicht ganz genau. Vielleicht kriegt das einen Co-Namen, einen Zweitnamen oder so oder einen thematischen Namen. Ob ich jetzt meine Firma umbenenne, weiß ich auch noch nicht ganz genau. Also das ist so, die Ideen waren da, müssen wir mal gucken, ob die auch sinnvoll sind. Aber ich habe die Marke jetzt erstmal und mal schauen, was damit passiert. Also ich glaube mit euch oder mindestens mit Philipp habe ich letztes Jahr auch mal irgendwie darüber gesprochen. Und wollen mal gucken, was daraus wird. Ich hatte tatsächlich mein Mikro gerade mal ausgemacht wegen Nebengeräuschen. Ich finde es passt, ich finde so gerade so dieses Umparken im Kopf passt so wahnsinnig zum Markt. So dieses einfach mal Dinge neu denken, nicht starr in seinem Denken sein, das war ja auch so der Gedanke von Opel. Sollte ja anders wahrgenommen werden von verstaubt hin zu hoch innovativ. Ich weiß nicht, ob denen das insgesamt unendlich gut gelungen ist. Das hat ja die Tina Müller gemacht. Ich fand es eine geniale Kampagne. Also geil, dass du das jetzt hast. Lass mal drüben denken. Ja, müssen wir daraus machen. Also ist jetzt nicht so geplant, so von wegen, jetzt brauchst du noch eine neue Veranstaltungsreihe und was weiß ich nicht alles. Da haben wir eh schon genug von und da haben wir auch gute bei. Da brauchst du sowas auch nicht. Aber das wird irgendwas sein, was mich so begleitet. Da muss man mal schauen. Ganz genau, also das kommt irgendwie. Ja, was ich angedeutet habe, Verteilung so meiner Prius ist einfach dem geschuldet. So das hinter mir lassen von der Agenturwelt letztes Jahr hat doch ein bisschen länger gedauert. So im Kopf, auch in der Verarbeitung. Weil wenn man 20 Jahre eine Firma macht, dann braucht das doch länger, um umzuparken im Kopf. Sehr schön. Als ich selber erwartet habe und da ist es auch wirklich so, dass der Podcast jetzt, ich sag mal so in die zweite Reihe ein bisschen zurück geht. Weil er letztes Jahr im Fokus bei mir stand und wöchentlich wird es wahrscheinlich nicht mehr sein, sondern alle zwei Wochen. Weil ich möchte da einfach beste Qualität und gute Themen und tolle Gäste haben. Und das ist Qualität vor Quantität, der Klassiker. Vorfreude größer. Auch das. Ja, ansonsten die Marketingberatung, strategische Marketingberatung Automotive. Das ist bei mir wieder an erster Stelle und das wird auch in den nächsten Wochen und Monaten deutlicher nach außen. Da sind jetzt nach innen hin ein paar Sachen passiert. Da sind auch, eigentlich bin ich da auch schon darunter beschäftigt. Da muss man mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Also das sind so die Sachen, die bei mir gerade so am Bach sind. Von daher, ich mache jetzt mal einen Punkt. Jetzt habe ich hier eigentlich fast überzogen das Thema. Aber ich werfe jetzt mal den Ball rüber zum Philipp. Philipp, what’s up? Danke, der Ball landet bei mir. Ja, wir gucken mal ganz genau auf die Zeit. Ja, genau. Dann störe jetzt nicht. Nicht weiter. Also ich bleibe so ein bisschen bei meiner Aussage auch aus dem letzten Podcast. Für uns entwickelt es sich gerade okay bis gut. Wir sehen ein bisschen Markterholung für uns. Ein Teil dessen haben wir jetzt zuletzt gespürt. Wir haben Auslaufen einer GSR2-Vorschrift. Das ist ganz spannend. Fahrzeuge sollen künftig eine Vorrichtung für eine Alkoholkontrolle, eine Wegfahrsperre mit Alkoholkontrolle haben. Und Fahrzeuge, die das nicht haben, dürfen künftig nicht mehr zugelassen werden. Das hat ein bisschen für Vorzugs… Also es wurden jetzt ganz ordentlich Fahrzeuge zugelassen, die vor dem, ich glaube, 6. oder 7. Juli zugelassen werden mussten, weil da diese neue Verordnung in Kraft tritt und Fahrzeuge, die bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen. Und das hat bei uns für Vorzugs… Das Einzige, was ich mir davon gemerkt habe, war diese Alkoholwegfahrsperre, weil ich gedacht habe, dann lasse ich halt meine Kinder pusten. Naja. Wir gucken natürlich so ein bisschen auf die Marktentwicklung neuer Teilnehmer. Wir haben tatsächlich als Kroschke da sehr stark drauf gesetzt, dass das neue Marktteilnehmer, dass die hochziehen. Dank unseres Wirtschaftsministers, der in einer Nachtaktion die Förderung gekappt hat, sehen wir ja, dass die je-Auto-Verkäufe eingebrochen sind. Das führt natürlich auch dazu, dass gerade neue Hersteller jetzt nicht so Fuß fassen, wie wir es gedacht haben. Aber wer jetzt glaubt, dass das tatsächlich damit dann ad acta gelegt ist, da würde ich jetzt nicht dran glauben. Auf verschiedenen Veranstaltungen spannende Vorträge gehört, unter anderem auch von dem Professor Bratzel, der da auch ganz klar sagt, dass wir uns… Also wir brauchen uns nicht vormachen, dass die Chinesen nicht kommen. Die haben eine aktuell deutlich höhere Innovationskraft, was ich super spannend finde, hat ein schönes Chart dazu. Und was wir auch sehen im europäischen Ausland, sehen wir Wachstum im Bereich der E-Autos. Das heißt, Deutschland ist mit, ich glaube, Italien, Schweiz, gibt es so ein paar Inseln. Der Rest von Europa hat ein Wachstum drin. Also insofern, das gucken wir uns natürlich an, weil wir gesagt haben, das verändert den Markt, das verschiebt ein bisschen das Marktgefüge. Aktuell einfach gar nicht absehbar, aber tatsächlich eine große Erholung bei den Verbrennern und bei den traditionellen Herstellern. Das ist für uns schön, das nehmen wir gut mit. Organisation gut aufgestellt. Wir haben übrigens eine Studie auch gemacht mit den Leuten zusammen, weil wir nochmal noch ein bisschen weiter nach vorne geguckt haben, gesagt haben, wie werden sich die Märkte verschieben. Und auch da wird gesagt, es wird diese Marktveränderung geben. Auch nochmal spannend. Im Übrigen glaubt die Leute daran, dass es einen Wechsel von Besitz noch stärker zu Nutzung geben wird. Das ist eher Nutzermodelle. Das wiederum ändert natürlich am Ende auch, wem gehört das Auto? Bleiben Hersteller häufig Eigentümer der Autos? Wird also das Thema Abo-Modelle stärker befördert? Eine sehr, sehr spannende Studie nach vorne raus. Wir werden Wachstum in europäischen Märkten noch sehen. Die Leute glauben, dass da noch Wachstumspotenziale sind. Also ich sag es mal so, ein sehr positiver Unterton für unsere Branche grundsätzlich. Großes, also auch da, wir hören von Konsolidierung. Das sehen wir aber auch im Handelssektor. Also spannende, ganz, ganz spannende Themen. Tim, zu dir, dein Italien-Thema. Wir sind ja auch jetzt seit letztem Jahr beteiligt an dem italienischen Zulassungsdienst. Und was wir gerade gesehen haben, ganz, ganz spannend. Tesla hat gerade ein massives Wachstum in Italien gehabt. Die hatten tatsächlich einen Riesenschub. Insofern, Italien ist ja tatsächlich nicht so unbedingt aktuell schon Elektromobilitätsland. Aber Tesla hatte gerade einen Riesenschub in Italien. Fand ich sehr, sehr spannend. Ich glaube, es kommt auch immer so ein bisschen darauf an, in welche Region du guckst. Ist ja so ein bisschen in Deutschland nicht anders. Ob du in eine Innenstadt, also ob du in eine Großstadt guckst, da hast du ein anderes Gefüge von Fahrzeugen als gegebenenfalls auf dem Land. Insofern. Wie war dein Bauchgefühl, Tim? Hast du viele Elektroautos gesehen in Italien? Ja, erstaunlicherweise, erstaunlicherweise ja. Hätte ich so nicht erwartet, weil wirklich, du hast so unheimlich viele Kleinstwagen, also ich sag mal einen normalen Fiat 500 oder den ganz alten Fiat 500 und sehr alten Fahrzeugbestand. Und jetzt, wo ich so mal reflektiere, ja, es waren auch erstaunlich viele Elektroautos da unterwegs. Aber auch eher so im, ich sag mal so, so Mid-Size und Small-Size SUV, also diese kleinen hochbeinigen Dinger. Und wenn du dann weiterdenkst, ist es ja halt genau diese günstigen kleinen Elektroautos, die brauchen es auch für solche Länder. Auch jetzt, du sagst ja gerade, in welchem Teil Italiens. Ich war im Norden. Der Norden Italiens ist immer so ein bisschen, eigentlich so ein bisschen, sagt man da, der etwas besser situierte Teil. Und Teslas waren da auch unterwegs. Aber wenn du, ich war in Mailand. In der Innenstadt, klar, Mailand ist super Luxus. Das kannst du nicht vergleichen. In Florenz, in der Innenstadt, sind die Autos vertrieben so ungefähr. Ist schwer zu sagen. Aber Teslas habe ich da einige gesehen. Elektroautos mehr als ich erwartet habe. Fand ich, fand ich, fand ich auch sehr spannend. In Rom, ich war in Rom, muss ich sagen, die Dichte an Elektroautos noch verhalten. Aber als ich das jetzt gehört habe, weil wir tatsächlich da auch zusammenarbeiten, freue ich mich natürlich, dass auch da das losgeht. Also Elektro, brauchen wir uns nichts vormachen, wird auf dem Vormarsch sein. Ich glaube, wie gesagt, ich glaube so ein bisschen der Studie, weil man es auch so sehen kann, so ein Stück weit, dass das jetzt erst mal Verhalten sich entwickelt und dann aber 28 rechnet man mit einem Push. Wir sehen ja auch noch mal so eine Veränderung. Thema BYD baut in Ungarn eine Fertigung, eine eigene. Das ändert natürlich auch Dinge, wenn du eine andere Logistik hast. Ach spannend. Also ich muss sagen, also ich bin gerade mal wieder super optimistisch. Dieses Jahr insgesamt. Wir bauen uns massiv um, weil man muss ja so ein bisschen sagen, auch unsere Bausteine werden digitaler. Zulassungswesen kommt noch nicht so richtig in die Gänge, aber wir sind eigentlich set dafür. Das war uns wichtig. Insofern gehe ich mit ganz, ganz viel positivem Gefühl in die zweite Jahreshälfte und jetzt dann ab demnächst erst mal in den Urlaub. Und das ist mein Stichwort. Ich gebe mal schnell weiter und mache jetzt hier mal Worturlaub. Lieber Jascha, was ist denn bei dir los? Sekunde, Sekunde. Ich habe noch eine schnelle Frage. Weil du ja auch sagtest, Einschnitt durch die Einstellung, Förderung Elektroautos und sowas da dran hängen. Was haltet, da kam jetzt Anfang des Monats, Habeck plant Änderungen bei der Dienstwagenbesteuerung. Jetzt sind deine Berichtungen ganz schnell auch gefragt, Philipp. Vollelektrische betriebene E-Autos sollen anders besteuert werden, Sonderabschreibungen. Das soll jetzt den Nachfrage-Push auslösen. Also, kann ich noch nicht sagen, weil ich kann nicht Glaskugel gucken. Aber jetzt nimmt man es mal ein bisschen auseinander und sagt, guck dir den Neuwagenmarkt an, der zu mittlerweile 60 Prozent oder sogar mehr, weiß ich gerade gar nicht, aus Flottenfahrzeugen besteht. So, das heißt, wenn du hier den Kauf erleichterst und tatsächlich muss ich auf uns, wenn ich auf uns mal gucke, wir setzen uns gerade sehr, sehr stark mit dem Thema E-Autos als Flottenfahrzeuge. Die waren zuletzt in den Leasingkonditionen nicht ganz optimal, wegen der Restwerkproblematik. Wenn du jetzt an anderer Stelle sozusagen diese Restwerkproblematik tatsächlich damit kompensierst, dass du bessere Besteuerungsmodelle hast, machst du es natürlich Dienstwagengebern leichter, sozusagen sich dafür zu entscheiden. Also, wir haben tatsächlich jetzt auf vielen verschiedenen Klassen und Ebenen E-Autos jetzt aufgenommen. Zum einen natürlich, weil wir sagen, CO2-Fußabdruck ist uns wichtig und unsere Autos sind natürlich ein Teil. Das heißt, ich glaube, das wird wichtiger werden, aber ich glaube, so eine Unterstützung seitens des Gesetzgebers kann echt helfen, Unternehmen ein bisschen das zu erleichtern, hier sich dem zu öffnen. So, weil ich muss sagen, so der Netzwerkausbau ist okay, klar. Ich habe auch zu meiner Fuhrparkleiterin gesagt, wir müssen unseren Leuten, weil diese Frage nämlich aufkam, sagte, ja scheiße, wo lade ich denn dann? Und ich habe gesagt, wir müssen als Unternehmen auch unseren Leuten ein bisschen dabei helfen zu sagen, okay, wie geht denn das jetzt mit einer Ladeinfrastruktur bei uns? Was ist mit den Karten? Wo kannst du? Also, ich glaube, da ist ein bisschen mehr Aufklärung für notwendig, aber das ist, glaube ich, machbar. Also insofern, Entschuldigung, dass ich das Dorf mal wieder zweimal umrundet habe, aber ich würde sagen, ich glaube daran, dass das helfen kann, weil sich viele gerade damit auseinandersetzen aus unterschiedlichen Gründen. Okay, alles klar. So, nur aber, nur aber der Jascha, Menschenskinder, jetzt war ich aber selber nicht schuld. Worturlaub. Du solltest in diesem Podcast den Untertitel Worturlaub geben, weil das ist so ein schönes, schönes Wording. Ich bin sehr froh, unser Freund zu sein. Äh ja, was gibts für Worte? Philipp geht in Urlaub, Kim war vier Wochen im Urlaub, ich war noch eine Woche in den Bergen. In Vacation. Ja, aber bei mir war es Vacation, war ja gar kein Urlaub. Bei mir war es wirklich Urlaub, und zwar in den Bergen, nachdem wir Anfang Juli für die Outing Brothers und die Best Friends gewonnen haben bei Outlaws. Das war wirklich die Highlight, weil ich so wahr, also nicht gewonnen habe, Entschuldigung, also ich fühle mich ein bisschen, aber ja, ich fühle mich ganz, wir sind ja ganz enttäuscht. Alles Sieger. Hinter den beiden großen, Biver und Autoscout, die den ersten Platz belegt haben, bin ich zurecht, herzlichen Glückwunsch, war ich da, war ich so nicht einfach der Sieger. Ich habe mich selbst gefreut, weil Biver war mit so einer kleinen Plattform, die auf drei Jahren am Markt ist, da den dritten Platz wiederholen zu können, das fand ich fein, fand ich schon riesig gefreut. Ich habe ein gutes Feedback bei LinkedIn auch bekommen, bei den Kursen und so weiter, an der Insel, also irgendwie sehr geil. Das zweite Highlight, was wir jetzt auch technisch kommuniziert haben, ist, wir haben uns halt Gedanken gemacht in der Bank, wie wir unsere ganzen digitalen Produkte näher an die Zielgruppe bringen, und wir hatten ja in dem Podcast auch schon mehrmals darüber gesprochen, wir haben ja nächstes Jahr ein Event gemacht in Oktober nur für Digitalmanager, also waren so ein Teil Geschäftsführer dabei, die haben uns versprochen, dass wir Biver den Digitalmanager schicken und wir machen das halt ganz Netzwerk, also wir fokussieren uns da nicht drauf, die Geschäfte werden nicht drauf verkauft, weil wir langfristig nur Digitalmanager, oder wenn die Aufnahmegruppe keinen Digitalmanager hat, der hat den Marketingverantwortlichen, der der Digitalmarketing mitmacht oder ausbauen soll, dann kommt der Aufnahmegruppe, dass das Red Digital Network unterscheidet sich oder unterteilt sich, das ist ein großes Punkt, das eine ist, wir machen wieder die Bond, für die Digitalmanager sind es am 29. und 30. Oktober in Düsseldorf statt, also alle Digitalmanager, die hier zuhören, alle Marktfunker, ich habe ein Iphone, darf ich auch kommen? Nein, das geht auch nicht. Dann haben wir eine Community bei LinkedIn, die nennt sich Red Digital Community, das ist eine geschlossene Gruppe, da haben wir Passworts, die teilnehmen wir jetzt schon nach 3 Wochen, wo wirklich nur Digitalmanager drin sind und 4 Personen von der Bank, aber ich habe auch schon 15 Anfragen auf Leute mit Iphone gelegt, ich habe auch schon 10, 15 Anfragen auf Kundenleister abgelehnt, das tut mir auch herzlich leid, viele davon kennen ihn natürlich, aber diese Gruppe ist wirklich nur für Digitalmanager, wir werden dort Dinge posten, die nur an die Digitalmanager interessiert werden und für die interessant sind, das wird ganz spannend, da müssen wir zweifelhaft zusammen, dann machen wir mit 3-4 Leuten und überlegen uns neue Themen. Das sind nicht die großen Themen, aber das ganze Network-Thema ist das Thema Coaching, wir werden für die Digitalmanager, aber auch für die Marketingverantwortlichen, die den Bereich entwickeln wollen, Coachings anbieten per Dienst, wir haben ja in der Bank ein Studio, ein Lautstudio, wo wir praktisch Schulungen anbieten, wo wir in Externen einkaufen oder der Freiwilligen ins Kommen sind usw., der dann zum Thema geht, zum Thema Qualifizierung, alles was die Digitalmanager angeht, schulen wir, das sind nur so Slots von 16 Minuten, 4, 5, 6 mal im Jahr, je nachdem, was auch die Digitalmanager wollen, das fangen wir vorher an. Also ein ganz spannendes Network, wir haben uns da viel Gedanken drumherum gemerkt, wie gesagt, Red Digital Network, das Event am 3.19.1936, so war die Community bei LinkedIn dann wichtig und die Coachings, die daraus dann entstehen, wirklich Highlights, zwei Highlights, die wir so im Juli abentenden, wo ich persönlich auch viel Erspruch dran habe und was wir einfach fördern. Also das waren so meine, neben den kleinen Urlaubsfotos, waren das meine beiden Highlights im Juli, nachdem wir natürlich, ich nehme das Thema einfach mal auf, ohne dass wir darüber gesprochen haben, nachdem wir natürlich eine herrliche Veranstaltung der Autobusiness Trends bei Frank-Philippe-Schuh hatten. Nochmal ganz herzlichen Dank an den lieben Frank, das war sensationell. Das war faszinierend ausgegangen und wir haben auch gesehen, wie lange das gedauert hat, alle anderen waren glaube ich genauso fasziniert wie wir. Das war ein Highlight der Veranstaltung. Das war so viel. Also ich fand schon die Geschichten stark, die der erzählt hat von den Herstellern, weil er war ja sehr tief in einem großen Konzern und die Storys, die Insights, die er da so erzählt hat, das cashte auf die Händler, das hat man gemerkt. Also ein Teil der geladenen Gäste ging dann mal zum WC, weil sie einfach sagten, ich bin im Unterflug, ich muss mal was essen, was trinken, aber es stand immer so ein Teil mit ihnen zusammen und dann weiter die Beschimpfung über die große Herstellerangehörigkeit. Oder auch die Software, aber wir haben ja gelernt von ihm, dass es die Chips sind und dass so ein Tesla eigene Chips herstellt und dass selbst ein, was war das, nicht Intel, weiß gar nicht, irgendein deutscher Hersteller von Chips gesagt hat, die sind uns gerade drei bis fünf Jahre voraus und dann auf die Frage, ist das überhaupt noch einholbar, sagt Christian, ja, doch, natürlich, klar, Konzentration drauf. Ich fand das, also ich fand so den Blick nochmal, auch das Auseinander, weil wir uns ja alle die Frage stellen, was passiert denn da jetzt an den Märkten, was entscheidet dann am Ende drüber, wer sozusagen Marktmacht oder Marktmacht hat. Und das waren echt tolle Einblicke. Also das hat auch mal wirklich einen Insight gegeben. Ja, neben dem, ich reflektiere das auch gerade nochmal so, neben dem tollen, ich sag mal auch die Veranstaltung davor, der Eva Kellershoff, wir haben, also irgendwie gelingt es uns ja irgendwie so einen coolen Austausch hinzukriegen. Und das war ja auch, da haben wir auch ewig mit der Eva irgendwie gequatscht, weil die auch so tief in so Themen, nicht, ich sag mal so, so den Alltags-Auto-Handels-Themen ist dann so ein bisschen so einfach mal der Blick rechts und links und nach vorne und oben und unten. Und da entstehen halt immer so coole Gespräche, also so schöne Runden. Und das war, ja, so ein bisschen, die hatten immer so gesagt, na komm, Viertelstunde, 20 Minuten Vortrag und dann so ein bisschen Netzwerk. Das ist mir, das war ja auch, ob das schon bei Uwe Brosset war, der uns so ein bisschen das Agenturmodell hat eintauchen lassen oder mit Malte Krüger, mit dem wir dann so ein bisschen die Plattformentwicklung und und und uns angeschaut haben. Wir hatten am Ende, hatten wir unter anderthalb, zwei Stunden, ist kein, konnte kein Referent sozusagen die Bühne verlassen. Das war, ist schon, ist schon spannend. Ja, also, merke ich dann. Liebe Community, ne? Ja, dabei sein ist alles. Am 19. November, nächste Auto Business Trends, mehr wird ja noch nicht verraten, aber am 19. November. Händler, die dabei sein wollen, schreiben uns einfach an. Und die Wahrheit ist, wir haben, wir können noch gar nichts. Hör auf. Wolltest du noch was sagen? Der Konzept steht doch, sensationell. Ja, wir haben auch, wir haben schon, also den Termin können wir schon verraten. Achso, und wer wird teilnehmen? Wir drei schon mal. Alles andere ist noch ein Geheimnis. Ganz genau. Es ist so geheim, dass nicht mal wir es wissen jetzt. Ja, das wollen wir schreiben, egal. Genau, genau. Ah, sehr schön. Ja, vielleicht schon. Mal gucken. Das war auch lustig, weil, wenn man das vergleicht mit Uwe Brossette, haben wir auch echt lange gequatscht. Und dann haben wir ja irgendwann einen Stuhlkreis gemacht und uns hingesetzt. Bei den anderen Veranstaltungen habe ich nachher aber irgendwie abends Plattfüße gehabt, weil es, weil wir so in der Moderation mit den Speakern und da und hier und da noch einen Schwenk und so, hatte ich abends eigentlich immer Plattfüße. Ach, das wird geil. Ja, das wird cool. Dann haben wir noch mal einen Krankenwagen-Show. Absolut. Das war echt. Ganz genau. Da haben wir natürlich auch eine Benchmark gesetzt. Jetzt müssen wir mal gucken, ne? Ja, jetzt müssen wir mal gucken, was wir machen. Aber es ist ja immer eine Strategieabteilung. Deswegen gucken wir auch, wie das Ganze aussieht. Madders. Stimmt, ganz genau. Mein Blick auf das zweite Halbjahr. Ich habe schon eine Prognose abgegeben. Ich bin vergleichsverhalten, verhalten optimistisch. Dass es sich, also dass nicht diese Katastrophe, die wir irgendwie in 2023, 2023 hieß es ja, oh, Konsumflaute und das wird den Automarkt. Und sehe ich nicht, sehe ich auch auf Sicht gerade nicht, muss ich sagen. Also wir hatten ja auch schon gehört, naja, und die Bücher leer, sehe ich gerade nicht. Wie seht ihr das? Liege ich völlig falsch und sollte wach werden? Oder was ist dann so euer Blick auf das zweite Halbjahr? Also sehe ich das ähnlich. Wo ich so ein Fragezeichen noch habe, ist, was passiert mit den vielen neuen Marken? Wie werden wir weiter jetzt im zweiten Halbjahr versuchen, in den Markt zu kommen? Es gibt ja verschiedene Modelle oder Marken, die im ersten Quartal, sagen wir mal, nicht mehr Autos aus Lamborghini verkauft haben. Und da muss man also gucken. Ich meine, die kommen mit einem riesen Markt, mit tollen Autos, mit einer tollen Qualität. Teilweise Ingolstadt-Häuser, teilweise geht es über Händler etc. Teilweise Sponsoren, große Sport-Events. Da muss man gucken, wie geht es jetzt weiter? Was passiert jetzt im zweiten Halbjahr, dass diese Marken endlich auch an Masse gehen? Also Zulassung gewinnen, das geht nicht, Freund Philipp. Aber am Ende auf den Markt irgendwie, damit man die Autos auch mehr sieht. Also ich glaube nicht, dass es funktioniert, wenn du nur sagst, so hier ist das Auto, ist toll, fantastisch berichtet, große Location in der Innenstadt. Kauft mal, funktioniert nicht. Stehen die Autos alle in Bremerhaven und kommen nicht ins Land. Das Thema Marke machen, das Thema Marke ins Spiel bringen, hat jetzt einer ganz kurz gemacht. Aber das wird spannend, wie weiter in den Markt kommt. Du sprichst es gerade an. Glaubt ihr, dass das was geändert hat für BYD? Also jetzt sprechen wir die Marke mal an, die jetzt ja zuletzt wahnsinnig präsent war durch das Sponsoring der EM und die EM hat ein gutes Gefühl ausgelöst. Ja. Was glaubt ihr, ist da jetzt irgendwie was entstanden, wo die Leute sagen, cool, dass wir jetzt haben so ein Auto? Ich glaube nicht. Ich habe auch letztens irgendwo in den Medien eine Diskussion verfolgt, BYD, wenn die da nicht kurzzeitig auch ein Auto mal gezeigt hätten, in dem kleinen Schlitz, der da an dem Spielfeldrand ist, dann wüsste sowieso, also Licien Müller und der Franz Müller wissen nicht, was BD ist, wissen die nicht und wenn daneben steht, the greatest from NEW, das erschließt sich auch keinem, NEW muss man auch als Fachmann erstmal checken, was die damit meinen. Ich glaube, das ist für die drüben in Asien viel größere Aufmerksamkeit, zu zeigen, ey, wir, wir in Europa, guckt mal, wir besetzen das Thema da. Aber hier in Deutschland, ich weiß nicht. Ist meine persönliche Meinung. Also ich war während der EM, unabhängig davon, das war so wunderbar, aber auch in Hamburg und München und so, ich hätte viel mehr BYD auf Straßen erwartet, also echt so mit Shuttles, mit, also das hätte ich erwartet, bevor Pimpen mehr ist. An den Tänzern waren wir, das habe ich in Mitteldorf gesehen, da waren ja Locations, wo 2, 3, 4 Autos im Fernsehen waren, das war relativ gemacht, weil zunächst können die Leute achten, schönes Auto, gute Qualität. Weil ich persönlich hätte nicht viel mehr im Straßenbild erwartet und ich kenne nicht, aus Marketing bin ich, wo wir richtig das Ding in der Wand nehmen, wo man ganz anders spielen kann, damit die Leute verstehen, was die Tolle des Autos sind, was für eine Marke das ist, wo wir herkommen, etc. Das hätte man noch spielen müssen, ja. Ich habe noch etwas, was du gerade, Philipp, sagtest, zum zweiten Halbjahr, so Erwartungen. Ich glaube, dass es so markttechnisch, ökonomisch, wirtschaftlich gesehen, glaube ich nicht, dass die Endverbraucher gerade alle schreien, so ey, total geil, jetzt ist die Zeit für ein neues Auto. Ich glaube, dass viel von dem, was du auch merkst, dass es bergauf geht, viel Herstellerabsatz, Finanzierungsgetrieben ist, glaube ich, dass die Zinssätze wieder runtergehen, dass darüber viel angekurbelt wird. Das ist meine Denke. Aber wirtschaftlich, dass sie alle jetzt schreien, so ey, jetzt ist der Moment für ein neues Auto, das glaube ich noch nicht, ist meine Meinung dazu. Ist eine der Diskussionen, die wir insgesamt gerade führen, zu sagen, wird eigentlich der Neuwagenmarkt nochmal wieder über diese 3 Millionen Euro Grenze kommen? Viele Experten, mit denen man gerade… Zulassung, nicht Euro. Was habe ich gesagt? 3 Millionen Euro Zulassung. Oh, Entschuldigung. Ja, dass ihr so gut aufpasst und das in der Kurzeit tatsächlich, ist das eine spannende Diskussion, die wir gerade geführt haben, weil noch vor 2019, noch vor Corona, waren wir ja gut über den drei Millionen. Jetzt dümpeln wir irgendwo bei 2,8, 2,7. Ich habe da eine These und die These ist, dass wenn das Spielfeld geändert wird, also wenn wirklich der Push an Elektroautos kommt, meine These ist, dass es adzyklisch sozusagen Fahrzeugwechsel geben wird. Also wenn es tatsächlich irgendwie nochmal Mehrwerte für das Thema E-Autos, Verfügbarkeit, Preise sinken, günstigere Konditionen sozusagen, was Strom angeht, dass das nochmal ein kleiner Game Changer werden kann, wo Leute dann sagen, dann kaufe ich mir jetzt doch das neue Fahrzeug. So mal gucken, also hier mal diese These in den Raum geworfen. Wird natürlich nicht jetzt dieses, gilt nicht für Halbjahr 2 und wahrscheinlich auch noch nicht für 2025, aber das ist nochmal meine These zu der Annahme, dass wir nicht mehr über die drei Millionen Zulassungen, Neuzulassungen kommen. Spannend. Ansonsten Ausblick. Zweite Halbjahr. Ich bin guter Dinge. Ich habe durch Zufall gerade auf meinem Schreibtisch eine Karte gefunden. Ich zeige euch die mal eben und lese dann vor. Könnt ihr das lesen? Bisschen weiter zurück. Ja, so? Ja, geht gut. Könnt ihr lesen? Ich lese mal vor. The best way to predict the future is to create it. Also, das ist eigentlich ein schönes Abschlusswort eigentlich schon, außer ihr sagt jetzt, ey Tim, du bist zu früh dran. Aber es ist wirklich, es liegt an uns, das zu gestalten und das ist so wichtig. Deswegen im Park im Kopf. Mach was draus. Ja, stets bemüht ist ja mein Credo. Ja, also da wird was kommen, aber wohl dosiert und so wie es auch Sinn macht. Und da schauen wir mal, was sich daraus ergibt, weil ich finde es total toll. Ja, famous last words. Ich glaube, das jetzt zu sagen, famous last words, ist immer, wenn Menschen danach sterben. Wie war das? Der U-Boot-Kommandant, der gesagt hat, ich muss mal lüften. Ich kann mich nur bei euch bedanken. Das kriegt sich gar nicht die Arbeit an. Eigentlich müsste ich was dafür bezahlen, dass ich heute mit euch diesen Podcast machen durfte. Sponsoring ist diese Woche, ist dieses Mal wieder bei Jascha. Insofern vielen, vielen Dank. Und dann folge ich euch. Ich wünsche euch einen schönen Sommer. Ich düstern die Woche mal ab. Natürlich könnt ihr mich jederzeit erreichen, wenn ihr das wollen würdet. Aber ich bin dann erst mal weg und wünsche allen Zuhörern einen richtig schönen Sommer, hoffentlich mit viel Sonne und ja, viel Erholung. Vielen, vielen Dank euch beiden. Ich bedanke mich auch, die deutschen Influencer und Gastgeber dieses Podcasts. Und ja, das war es auch diese Woche. Und gibt 100 Fragen, ihr lasst uns jedenzeit noch ein bisschen über uns reden. Und wir hoffen euch einen schönen Spätsommer zu kriegen. Und ja, dann sehen wir uns bald schon wieder und machen bald auch wieder einen temporäischen Podcast. Denkt an den 19.11. Auto-Resistance. Meine Lieben, Dankeschön. Ganz genau. Der Sommer beginnt am 16. Juli in diesem Jahr. Total crazy. Aber gut. Ja, ihr bedankt euch bei mir. Das ist aber Quatsch. Ich bin ja froh, dass wir so toll quatschen können. Und irgendwie, ich habe auch, in Würzburg bin ich mehrfach bei den Automotive Business Days, mehrfach darauf angesprochen worden, auf unsere Podcasts, dass die doch sehr hilfreich sind. Und eine ganz schnelle, kleine Anekdote noch. Da bin ich irgendwann zur Toilette gegangen und war auf Toilette. Und dann stellt sich jemand, ist jemand auch auf Toilette und sagt, sag mal, bist du der und der? Ich sag, ja. Machst du diese Podcast? Ja. Da haben wir gerade im Auto fünf Stunden lang gehört. Ist echt gut. Ich sag, ja, sorry dafür. Das war echt lustig. Und dann hat der unser Podcast angesprochen. Wo ich gerade dein Mikro sehe. Was? Jetzt, jetzt ist vorbei. So, Ende aus. Mikro ist vorbei. Worturlaub. Worturlaub. Liebe Leute, macht’s gut. Ciao. Danke, dass du gehört hast. War wieder sehr lustig mit allem. Macht’s gut, ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.