Einleitung

In der Jubiläumsausgabe des Podcasts ‚Benzingespräche‘ wird das Blatt gewendet: Statt wie gewohnt interessante Persönlichkeiten aus der Automobilbranche zu interviewen, steht diesmal der Gastgeber selbst im Mittelpunkt. Tim Klötzing, ein erfahrener Online-Marketing-Experte und Autoliebhaber, teilt seine persönliche Erfolgsgeschichte und gibt Einblicke in seine berufliche Laufbahn.

Der Werdegang von Tim Klötzing

Tim Klötzing begann seine Karriere in der Automobilbranche nicht als Influencer oder YouTuber, sondern mit einer soliden Ausbildung als Reprohersteller, dem Vorläufer des heutigen Mediengestalters Print. Nach einigen Jahren in diesem Berufsfeld entschied er sich, BWL zu studieren und leitete anschließend die Produktion sowie den Vertrieb in einer Werbeagentur. 2004 gründete er seine eigene Marketingagentur, die sich auf die Automobilbranche spezialisiert hat.

Die Leidenschaft für Autos

Schon früh entwickelte Tim eine große Faszination für Autos, beeinflusst durch seine älteren Brüder. Diese Leidenschaft führte ihn schließlich dazu, seine Agentur auf den Bereich Mobilität zu fokussieren. Heute bietet seine Agentur ein breites Spektrum an Dienstleistungen für den Autohandel an, von klassischen Printmedien bis hin zu innovativen digitalen Marketinglösungen.

Die Agentur Breitengrad Marketing

Mit der Spezialisierung auf den Autohandel hat sich die Agentur Breitengrad Marketing einen Namen gemacht. Sie bietet maßgeschneiderte Marketinglösungen, die auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem programmatischen Advertising, das es ermöglicht, zielgerichtete Werbung effizient und kostengünstig zu schalten.

Freundschaften in der Branche

Im Verlauf seiner Karriere hat Tim wertvolle Freundschaften in der Automobilbranche geschlossen, darunter mit Philipp Kroschke und Jascha Breuer. Diese Beziehungen haben nicht nur zu erfolgreichen beruflichen Kooperationen geführt, sondern bereichern auch das persönliche Leben von Tim Klötzing.

Fazit

Tim Klötzing ist mehr als nur der Gastgeber des Podcasts ‚Benzingespräche‘. Er ist ein leidenschaftlicher Autoliebhaber und ein erfahrener Marketingexperte, der es versteht, Menschen und Marken in der Automobilbranche zusammenzubringen. Seine Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie man seine Leidenschaft zum Beruf machen kann.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Die Karriere von Tim Klötzing
  • Die Gründung von Breitengrad Marketing
  • Die Bedeutung von Autos in Tims Leben
  • Programmatic Advertising im Autohandel
  • Freundschaften in der Automobilbranche

Key Takeaways:

  • Tim Klötzing begann seine Karriere als Reprohersteller.
  • Er gründete 2004 seine eigene Marketingagentur.
  • Die Agentur ist auf die Automobilbranche spezialisiert.
  • Programmatic Advertising bietet effiziente Marketinglösungen.
  • Freundschaften in der Branche sind wertvoll und bereichernd.

📄 Vollständiges Transkript anzeigen

Benzingespräche, der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstorys, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um verschiedene Blickwinkel und persönliche Ausblicke. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und freier Berater für die Automobilbranche, Autoliebhaber und Agenturinhaber. Jubiläum, Ausgabe 50 der Benzingespräche. Bevor es losgeht, heute ein besonderer Dank an alle meine Supporter, autobörse.de, Autoprof, carwow, die Kroschke Gruppe, Santander und Jaretto. Sauber alphabetisch geordnet, weil ich da niemals sortieren wollte, weil ich allen gleich bei dankbar bin. Ein weiterer Dank gilt natürlich euch, den Hörern da draußen. Toll, dass ihr Lust habt zuzuhören. Und danke auch für das laufend positive Feedback von euch. Das macht richtig Spaß. Und nun auf geht’s mit einer wirklich spannenden Jubi Edition. Herzlich willkommen zum Podcast Benzingespräche von Tim Klötzing. Mein Name ist Jascha Breuer und ich moderiere heute diesen Podcast zusammen mit meinem Freund Philipp Kroschke. Herzlich willkommen, Philipp. Ja, moin moin. Wir haben heute Tims Podcast gekapert, um ja etwas mehr über den eigentlichen Gastgeber mal zu erfahren. Aber wieso genau machen wir das denn eigentlich, Jascha? Ja, es war eine Zeit, den Podcast mit und über Tim Klötzing zu machen. Bisher hat er immer den Podcast mit ganz interessanten Gesprächspartnern aus der Branche gemacht. Jetzt drehen wir den mal um. Aber Philipp erzählt uns mal mehr dazu. Ja gut, also die Idee ist natürlich, dass Tim ist ja mit dem, mit seinem Podcast ist er ja mittlerweile selber eine kleine Branchengröße geworden und hat einen ordentlichen Bekanntheitsgrad und ist eine dieser interessanten Persönlichkeiten, über die man ein bisschen mehr erfahren will. Und Tim macht ja doch deutlich mehr als nur Podcast. Und wir würden gerne heute ein bisschen mehr dazu erfahren, was Tim neben dem Podcast, wir werden sicherlich noch ein bisschen was zu den Beweggründen erfahren, warum Tim Podcast machen, wofür man das noch alles nutzen kann. Aber vor allen Dingen auch, was der Tim noch so alles macht. Tim, jetzt erst mal herzlich willkommen in deinem Podcast. Ja, hi. Schönen guten Tag auch. Ich bin fasziniert, den Auftakt mal nicht machen zu dürfen. Und ja, ich freue mich da zu sein. Danke. Tim, mein Lieber, jetzt stell dich doch erst mal vor. Sonst erfährt man immer ganz viel über deine Gäste. Und jetzt wollen wir alle mal ein bisschen was zu dir erfahren. Wie alt bist du? Wo kommst du her? Bist du eigentlich von Beruf Podcaster, YouTuber oder Influencer? Oder was ist eigentlich dein Beruf? Beziehungsweise viel, viel wichtiger, was ist eigentlich deine Berufung? All right. Also ich bin keine Influencer. Also ich bin, da sehe ich mich nicht. Ich bin ja eigentlich, komme ich ja ganz woanders her. Und also grundsätzlich bin 46 Jahre alt und ich habe ganz früher wirklich klassisch technischen Beruf gelernt. Den Reprohersteller, das ist quasi, muss man sich vorstellen, der Vorgänger vom heutigen Mediengestalter Print. Und das war, ich habe geschlossen 1996, also schon ein paar Tage her. Dann war ich ein paar Jahre in dem Beruf unterwegs. Habe dann aber so mit Mitte, Ende 20 BWL noch studiert und habe dann einige Jahre in einer Werbeagentur gearbeitet. Da habe ich die Produktion geleitet, nachher vertrieblich da, den Key Account, die Leitung gehabt und dann 2004 die eigene Marketingagentur gegründet. Und das war damals zu der Zeit noch relativ printlastig. Also kommen sie aus dem klassischen Bereich. Das habe ich auch gelernt. Jetzt hat sich natürlich in all den Jahren eine Menge geändert. Und der Alltag ist quasi, wenn man das mit früher vergleicht, kaum noch wieder zu erkennen. Weil wenn wir früher klassisch print unterwegs waren, macht das heute in unserem Business vielleicht noch so gerade mal 15 Prozent aus. Der Rest ist also komplett digital. Und das war auch eine gute Aufstellung in der heutigen Zeit. Corona hat das natürlich maximal beschleunigt. Und jetzt hast du da noch ein Wort, mir untergeschoben, Berufung. Ein sehr großes Wort. Bricht man es aber so ein bisschen, in meinem Fall, so runter zu Marketing. Also im Grunde habe ich mein Leben lang irgendwie Menschen zusammengebracht mittels Marketing im kommerziellen Bereich. Und das Podcasting kam dann halt irgendwann dazu. Und das merke ich auch, dass es einen unheimlichen Vernetzungsfaktor so mit sich bringt. Und das macht mir extrem viel Spaß. Sag uns doch mal, also erst mal natürlich super spannender Werdegang schon mal. Aber du hast dich ja so ein bisschen spezialisiert. Wann kam denn das Auto sozusagen in den Mittelpunkt? Denn wir kennen uns ja nicht von ungefähr, sondern weil wir alle irgendwo um und mit Autos zu tun haben. Wann war das denn klar, dass das so ein bisschen im Mittelpunkt deiner Tätigkeiten stehen wird? Ich bin Junge. Ich bin Carguy. Und letztens kam die Frage schon mal auf und da habe ich so lange drüber nachgedacht. Und ich erinnere mich echt noch gut. Ich habe zwei ältere Brüder. Und der älteste, wir kommen aus dem Ruhrgebiet, der hatte wirklich mal Manta mit Fuchsschwanz. Also das ist wirklich klassisch. Da erinnere ich mich wirklich dran. Und meine Brüder waren… Das erklärt sich so vieles. Die waren beide schon sehr affin mit den Themen. Also die waren 80er, hier Motorrad und dann Autos und so. Und wir haben halt einen Altersabstand. Und das hat mich halt dann schon früh irgendwie fasziniert. Und damals beruflich, als ich noch in der Agentur angestellt war, haben wir damals für BMW gearbeitet. Und das war irgendwie… Dann fiel das auch so an seinen Platz und hat mich beruflich dann schon nie so losgelassen. Und Auto ist einfach ein Teil von mir. Und es hat sich in der eigenen Agentur halt immer weiter herauskristallisiert, dass wir wirklich auch eine Subline unter unserem Firmennamen haben, Marketing für Mobilität. Und ich kann jeden Tag mit dieser Materie arbeiten. Und das ist maximal geil. Und ich glaube, das geht euch nicht anders. Absolut. So ist es. Tim, für unser Interview habe ich mir den Philipp ausgesucht, dass wir das zusammen machen. Jetzt würde mich mal interessieren, wie hast du den Philipp überhaupt kennengelernt und wann? Ja, das ist eine sehr, sehr gute Frage. Weil da musste ich lange kramen und da muss ich auch fairerweise muss ich es verraten, den Philipp auch fragen. Wir haben uns mal vor längerer Zeit… Im Zweifel auf einem Event. Im Zweifel auf einem Event. Ganz genau. Und das war es auch. Das war auf einem Kfz-Betrieb-Event. Und kurioserweise auf dem Women’s & Junior Award. Irgendwann mal in Köln. Wir haben das Jahr gar nicht so genau rausgekriegt, aber sind wir abends, wo auch immer, natürlich an der Bar ins Gespräch gekommen. Und dann hatten wir, glaube ich, lang… Also haben wir irgendwie in Kontakt gehalten und dann wollte ich dich im Podcast haben. Und dann hat sich quasi der Kontakt wieder aufgeschaukelt und hat sich wirklich eine echt tolle Freundschaft daraus entwickelt. Das kann ich nur bestätigen. Der Podcast ist nun auch schon zwei Jahre her und ist immer enger geworden und macht sehr viel Spaß. Kann ich nur bestätigen. Aber jetzt mal, wir sind ja ein Dreier, wir sind ja ein Triumphirat. Und wann ist Jascha in dein Leben getreten? Der liebe Jascha ist quasi in meinem Leben beinahe gestolpert. Nein, wir sind ineinander gelaufen auf dem Neujahrsempfang vom Autohaus 2020, meine ich. Anfang letzten Jahres, noch vor Corona. Ja, glaube ich auch. Und da sind wir so irgendwie, standen wir da und Jascha ist ja nun mal auch nicht unbekannt in der Branche. Und irgendwie hatte ich so, irgendwie kenne ich sie irgendwo her. Und dann tauschen wir die Namen aus. Und er so, ach, du machst ja die Podcast. Und dann waren wir auch irgendwie relativ schnell im Gespräch. Und den Jascha habe ich dann auch irgendwann gewinnen dürfen, dass er auch in meinem Podcast dabei ist. Und da hat sich ja auch inzwischen auch eine tolle Freundschaft draus entwickelt. Und das ist auf jeden Fall sehr wertvoll. Und dass ihr mich jetzt hier so eingefangen habt, das war dann naheliegend irgendwie. War damals aber noch nicht geplant, Tim. Ja, ich weiß. Für die Zuhörer, wir haben auch einen kleinen WhatsApp-Chat. Tres Amigos. Wir tauschen uns zu autospezifischen Themen aus. Nur. Nur. Fast ausschließlich. Ja, aber jetzt lasst uns doch noch mal so ein bisschen stärker ins Detail gehen. Du hattest gerade schon so ein bisschen gesagt, das Auto steht im Mittelpunkt. Das hat ein bisschen auch damit zu tun, dass du ein Junge bist und einfach eine große Faszination für das Thema Auto hegst. Eure Agentur ist im Autohandel bekannt grundsätzlich, aber vielleicht nicht jedem. Vielleicht wäre es schön, wenn du einfach noch mal ausführen könntest. Was macht ihr denn eigentlich noch alles als Agentur für den Autohandel? Und was ist der Schwerpunkt? Welche Themen habt ihr da zu bieten? Das ist ja, glaube ich, mal ganz interessant für unsere Zuhörer. Ja, also die Agentur heißt Breitengrad Marketing für Mobilität. Und die Agentur gibt es schon länger, habe ich ja schon gesagt. Und wir haben uns vor sieben, acht Jahren haben wir uns einfach die Frage gestellt im Review des Jahres, mit welcher Branche arbeiten wir am meisten. Und da haben wir auch einfach den klassischen Pareto entdeckt, dass wir wirklich 80 Prozent damals schon im Autohandel gemacht haben und 20 Prozent sonstige Branchen. Und kurioserweise ein Jahr später haben wir noch mal so ein bisschen Review gemacht. Wo sind denn in diesem Jahr Dinge schief gegangen? Und da haben wir wieder ein Pareto entdeckt. Und das waren 80 Prozent der Dinge, die irgendwie nicht richtig gelaufen sind, waren in den letzten 20 Prozent der Nicht-Autokunden. Und da war für uns klar, wir haben eine klare Spezialisierung und wollten auch mit so einem Bauchladen nicht mehr rumrennen. Und dann haben wir uns halt auf die Autobranche konzentriert, was mir persönlich natürlich sehr gut gefallen hat auf jeden Fall. Und das ist so die Branchenausrichtung. Und der Schwerpunkt in der, ich sage mal, technologischen Ausrichtung, habe ich auch schon so angedeutet, wir kommen aus dem Print. Da haben wir im Grunde für Autohäuser eigentlich alles gemacht, was man machen kann. Von der Außenkennzeichnung bis hin zu personalisierten Mailings und Co. Da haben wir alles irgendwie gemacht. Hunderte, wenn nicht sogar tausende von Kundenzeitungen, Mailings, den ganzen Driss halt. Also alles, was man machen kann. Und online schwang früher so ein bisschen mit, mal hier und da mal eine Website. Und dann ging es mit Google Ads halt los. Und da haben wir dann irgendwann erkannt, dass die Digitalisierung auch des Marketings und die neuen Kanäle online halt ein Riesenpotenzial bergen. Und da sind wir seit einigen Jahren wirklich schwer unterwegs. Google Partner sind wir schon lange, sind aber viel auch im programmatischen unterwegs. Programmatic Advertising ist halt eine Art Online-Marketing, wo man nicht mehr selektiv einzelne Plattformen bucht, sondern Marketing da schaltet, wo die Zielgruppe unterwegs ist. Also basierend auf Cookies auch, was natürlich ein bisschen schwerer geworden ist. Aber da gehen wir einfach einen anderen Ansatz. Und der Ansatz ist sogar noch viel stärker als der alte, weil er viel zielgruppenorientierter ist und teilweise auch günstiger ist. Und das war häufig großen Marken vorbehalten, weil die Budgets, die marketing Spendings sehr hoch waren. Und da haben wir eine Möglichkeit gefunden über direkte Kontrakte, dass wir es dem Handel zugänglich machen und halt auch handelsgerecht mit kleinen Budgets machen, was so meiner Meinung nach relativ einzigartig in Deutschland ist mit der Zielgruppe Autohandel. Ja, das ist so, das was wir da machen. Habt ihr eine lokale Fokussierung, wo ihr Kunden bedient oder ist eure Kundschaft eigentlich bundesweit aufgestellt? Gibt es da irgendwelche, gibt es regionale Grenzen, wo ihr arbeitet? Nee, das ist wirklich bundesweit. Also am liebsten mich interessiert eigentlich so noch der Nachbarmarkt Holland und Co., wo wir aber der Autohandel wieder irgendwie, müssen wir mal gucken, wie das so funktioniert. Da habe ich leider noch zu wenig Plan und zu wenig Kontakte, aber sonst Deutschland bundesweit. Und dann halt wieder, wir arbeiten halt für den Autohandel im Schwerpunkt und dann denken wir wieder maximal lokal. Also das ist dann so Local-Based-Marketing, wenn du möchtest. Das wäre jetzt so ein bisschen auch meine nächste Frage gewesen. Siehst du in dem, was die Autohändler von euch erwarten beziehungsweise buchen, siehst du da eine Veränderung? Verändern sich die Schwerpunkte des Autohandels? Beziehungsweise würdest du vielleicht von deiner Seite aus sogar raten, dass Autohändler ihre Schwerpunkte, ihre Fokussierung im Vertrieb oder auch in der Art der Betriebsführung verändern? Du hast ja schon großen Marken, großen Brancheneinblick und siehst ja, was sich da alles verändert. Wir beide hatten ja auch schon Podcasts mit Branchenteilnehmern, die so ein bisschen daran kratzen, wie Autovertrieb geht. Und was siehst du da und wie könnt ihr da unterstützen? Unsere Position ist quasi, also ich sehe da ein Dreieck. Ich sehe da so den Handel mit dem Hersteller und uns als Marketing Agentur. Und wir arbeiten für den Handel. Und die Händler sind natürlich immer sehr herstellergesteuert im Marketing. Und das ist so Fluch und Segen zugleich, weil das eine Extrem ist, Händler A, der dann sagt, ja, mein WKZ ist aufgebraucht, deswegen kann ich kein Marketing mehr machen. Kann man so sehen, ist aber meiner Meinung nach echt sehr, sehr kurz gesprungen, weil dann geht nämlich eins ab, die Individualität. Der Handel sollte seine eigene Individualität am Markt zeigen. Und das ist so unser Fokus. Das geht ja sogar WKZ-konform. Also die Spielregeln, dafür sind wir da, dass wir die Spielregeln im WKZ wirklich maximal ausdehnen und die Individualität, das Image des Händlers da zeigen. Und jetzt haben wir auch das Glück, dass wir mit vielen großen Gruppen zusammenarbeiten, wo auch ein eigenes Marketingmanagement drin ist. Und da ist das Thema des eigenen Brandings schon da. Und da ist es nicht nur WKZ-abhängig. Da können wir halt ein bisschen breiter aufspielen. Und das macht echt Sinn. Die Identität am Markt, die eigene, ist extrem wichtig. Und wir arbeiten mit dem Handel und gucken, wie weit wir mit der Marke halt das breit machen können. Und wenn es dann irgendwo an ein Limit kommt, dann ist halt kein WKZ drin. Gib doch mal einen kurzen Tipp. Wie kann der lokale, gegebenenfalls auch regional aufgestellte Händler, seine eigene Marke stärken? Nur mal ganz kurz rein. Ich weiß, wir müssen ein bisschen auf die Zeit gucken. Aber ich glaube, das ist ganz, ganz spannend für viele, die jetzt zuhören. Wo müssen die Händler ihren Fokus drauflegen, um ihre eigene Marke neben der Herstellermarke stärker in den Vordergrund zu richten? Die Antwort steckt in der Frage. Die sollten den Fokus auf sich setzen. Die sollten ein eigenes Konzept haben. Die sollten eine eigene Planung haben. Und dann schauen, wie kann ich die Unterstützung der Marke oder der Marken sinnvoll damit kombinieren? Und nicht darauf warten, dass der Marketingberater der Marke am Jahresanfang kommt und dann sagt, so, hier ist schon mal der vorausgefüllte Marketingplan für dich. Rechts unten kannst du unterschreiben. Das ist halt ein diametraler Unterschied. Also das ist so dieses Klassische. Agiere ich oder reagiere ich? Und da ist es klar, es wird alles Richtung online ein bisschen stärker, da auch intelligente Kanäle zu wählen. Alles klar. Aber dieses Agieren. Ich habe meine Marke und ich will mein Unternehmen in den Fokus setzen und ich möchte den Erfolg haben mit meinem Hersteller. Das ist so das große Ganze. Und dabei könnt ihr helfen. Da habt ihr auch aufgrund eurer Erfahrungen, könnt ihr wirklich das mit dem Händler rausarbeiten. Toll. Vielen Dank. Jetzt hatte ich so ein bisschen das gekapert. Jascha startet schon mit den Hufen, weil er seine Fragen auch noch loswerden will. Entschuldige. Alles gut, Philipp. Aber das war jetzt auch ein bisschen interessensgetrieben, weil ich natürlich auch das Superspannend finde, was Tim macht. Aber lieber Jascha, du hast da noch einige Fragen. Ja, wenn es für den Hörer superspannend ist, alles gut, dann machen wir hinten noch fünf Minuten dran. Aber das Thema Podcast ist ja jetzt seit ein paar Jahren eh etwas ins Laufen gekommen. Und bei dir seit Anfang 2019 ungefähr, glaube ich, weiß ich, bist du damit gestartet, wenn man so deinen Podcast zurückverfolgt. Die erste Frage wäre, wieso gerade ein Autopodcast? Du bist ein bisschen aus der Historie, aber ich meine, du hättest ja auch was völlig anderes machen können in Richtung Marketing eher oder so. Aber wieso hast du dich für Auto entschieden? Ja, das hat sich so ergeben. Das war ja auch die Grundidee dessen, war ja auch nicht, so, ich mache jetzt einen Podcast, damit ich bekannt und berühmt werde. Abgesehen davon empfinde ich das nicht so, aber egal. Ein Freund von mir hat einen Podcast gemacht und ich habe ein paar Podcasts gehört. Und dann waren wir essen, habe ich ihn nur gefragt, sag mal, bring mal dein Equipment mit. Ich möchte das mal sehen. Und dann habe ich mir das halt so angeschaut und dachte so, Mensch, das ist irgendwie spannend. Also das ist so, das hat was und das irgendwie mit einem coolen Konzept. Und dann habe ich so, lass doch mal mit Menschen sprechen. Ja, und über was kann ich besser sprechen als irgendwie das, was ich eh schon mache? Und Autos ist halt, du, ich erkenne, wenn mir nachts Autos auf der Autobahn entgegenkommen, weise ich an den Lichtern, was für ein Auto das ist. Oder wenn ich irgendwo hinterher fahre. Ja, das ist, das ist wirklich crazy. Und ich habe früher wo gewohnt, wo eine Landstraße in der Nähe war. Also meine Ex-Frau, die hat mich nur angeguckt, weil ich wusste vom Gehör her, was vorbeifährt. Also, dass das in dem Kontext bleibt, war klar. Und mich interessieren auch darüber einfach Menschen. Und dann fand ich es so cool, mit Menschen zu reden, die augenscheinlich was bewegt haben und so einen gewissen Status auch sich erarbeitet haben. Wie haben die sich denn dahin entwickelt? Und das habe ich in erster Linie so für mich gemacht, weil es so ein bisschen Best Practice. Von den Menschen konnte ich eins zu eins erfahren, wie die das gemacht haben. Und das war so für mich total das Spannende. Und ich habe jetzt in einigen Gesprächen, wo ich das so mal gespiegelt bekommen habe, wo Menschen mir gesagt haben, Mensch, höre ich gerne und haben auch genau diesen Punkt, weil an viele Persönlichkeiten, da weiß man, was die tun und was die im Business sind. Aber so den Background, ja, bei LinkedIn gibt es einen Lebenslauf, aber so die Zeilen dazwischen. Bei Burkhard Weller, der hat irgendwie noch gesagt, seine erste Ausbildung, die ist gar nicht so bekannt. Und irgendwie Kaufmannsgehilfe oder sowas war das, wo du denkst, ah, ist aber kurios. Aber er hat ja auch angefangen. Also das ist so die Verknüpfung dessen, Interesse und Marketing. Da quatscht man vielleicht auch ganz gerne. Also Auto und Kommunikation ist dann vielleicht ein Podcast. Weißt du noch, wer dein erster Podcast-Interview-Gast war? Ja, das war der Jörg von Steinecker. Ich habe gerade einfach mal geguckt, weil ich es gespannt fand, mit wem du sozusagen reingestartet bist. Und das ist ja auch so ein bunter Hund der Branche, der sich auch so mit der Digitalisierung befasst. Und ich bin gerade nochmal so durchgescrollt, was für Branchengrößen du da alles schon hattest. Jascha Breuer. Natürlich, Philipp Groschke. Wahnsinn. Das war Clemens, Burkhard Weller. Das sind ja wirklich interessante Gesprächspartner. Da wäre ja die Frage, wie kommst du an die Gesprächspartner und wie unterschiedlich reagieren die? Weil ich sage mal Podcast, nicht jeder hört Podcast, nicht jeder weiß überhaupt damit was anzufangen, sei denn überhaupt schon mal in einem Podcast gewesen zu sein. Also wie reagieren die Leute und wie kommst du an diese Personen? Ja, das ist unterschiedlich. Also häufig sind es Empfehlungen. Und darüber hinaus habe ich mir relativ früh eine Liste gemacht mit Wunschgästen, wo ich einfach so aus der Branche gesehen habe, so Mensch, mit denen möchte ich gerne mal sprechen. Wie zum Beispiel, fällt mir ganz spontan, der Malte Krüger von mobile.de ein. Der ja häufig auch, ich sage mal medial, dann erst präsent ist, wenn die letzte Preisrunde war. Was ja auch nicht immer dankbar ist vielleicht. Und da ich dann auch rausgefunden habe, dass Malte Krüger aus Essen kommt und zwar der ist groß geworden. Ich glaube, lass es, wenn überhaupt, zehn Kilometer von da sein, wo ich groß geworden bin und sich dann über mein privates Umfeld auch noch so Schnittstellen ergaben, habe ich ihm dann auch keine große Chance gelassen. Da musste man zwar hartnäckig sein, man kommt nicht an solche Persönlichkeiten direkt dran. Auch wenn du probierst als Fremder Burkhard Weller anzutriggern, da kommst du nicht durch. Aber wenn man dann mit dem Jascha zum Beispiel so einen Netzwerker im Bereich hat und der Jascha dann auch noch rausfällt. Burkhard Weller, damals gearbeitet und eng gearbeitet und ich mache mal einen Kontakt, dann passiert das so. Aber bei manchen, da bin ich einfach hartnäckig und die sind dann sehr neugierig auf das Medium, weil Podcast kennt irgendwie jeder. Aber fast keiner von denen war schon mal quasi ein Gast in einem Podcast. Und dann so diesen Plot mit selber ein Review machen ist sehr interessant. Jörg von Steinecker ist auch ein sehr neugieriger Mensch und dem brauchte ich gar nicht lange anzünden für die Idee. Der hat gesagt, lass einfach machen. Und dann fällt mir noch der Ralf Schütte. Ich will jetzt keinen, den ich nicht nenne, irgendwie sagen, dass es irgendwie langweilig war. Aber so spontane Gedanken, Ralf Schütte. Mit dem hatte ich auch ein wunderbares Gespräch und der hat mir auch nachher ein ganz tolles Feedback, ein emotionales gegeben. Und das sind dann so die Momente, wo, ob das jemand nachher draußen hört oder nicht, ist mir egal. Ja, es hört sich jetzt ein bisschen drastisch an, aber so diese Emotionen und diese tollen Gespräche, darum geht es mir. Ja, super. Jetzt könnte man sich ja vorstellen, dass dies neben den ganzen Printmedien, neben Apps und so weiter, digitalen Medien, könnte man sich auch vorstellen, dass der Autohandel das Medium Podcast nutzt, sei es für Kunden, also ein eher externeren Podcast, wie aber auch für Mitarbeiter, wo man sagt, gerade wenn man eine größere Gruppe hat, aber eigentlich ist die Gruppe ein größeres Auto, ist die Gruppe ja egal, um den Mitarbeitern etwas mitzuteilen, über gewisse Themen mit den Mitarbeitern zu sprechen. Könntest du dir das vorstellen? Gab es da schon Anfragen? Ist das eine Konzeption, die für den Autohandel interessant ist? Nein, das ist so, ich stock da ein bisschen, weil, wie hoch ist die Relevanz eines Autohauses für seine Kunden? Das nimmt ja leider immer weiter ab. Also dieses, früher, da gibt es so einen, diesen Leuchtturmhändler in seiner Stadt und für alle war klar, wo das Auto hin muss. Das ist ja durch Online, ist ja alles sehr verwässert und die Loyalität ist einfach nicht mehr da. Deswegen ist so ein Podcast vom Autohaus für seine Kunden, halte ich für, also sehr hoher Aufwand im Branding, natürlich schon geil. Aber ich glaube, das ist, halte ich für schwierig, außer man ist echt extrem gut und vermarktet das extrem hart. Weiß ich nicht so genau, muss ich fairerweise sagen. Große Händler, also Ketten mit mehreren hundert, mehreren tausend Mitarbeitern, könnten einen Podcast intern benutzen, Mitarbeiterbranding und das auch zum Recruitment einsetzen, meiner Meinung nach, das könnte schon was sein. Ich habe in dem Bereich, ich bin ja da auch ein bisschen umtriebig und bin auch darauf angesprochen worden von Unternehmen, ob ich nicht für die ein Podcast mache. Und das sind größere Unternehmen, klar, und die nutzen dann eigene Führungspersönlichkeiten für, ich sage mal, das für den internen Nutzen. Und da macht das durchaus Sinn. Und eine andere Company hat gesagt, wir nehmen halt wichtige Mitarbeiter, die über die Arbeit bei dem Unternehmen sprechen und die Lösungen, die die machen und nutzen das halt extern wiederum im Recruitment, im Branding. Also das sind so Ansätze, so Autohandel, so B2C, wäre interessant, ja, aber da muss ich sofort die Klammer drum setzen, erwartet bitte nicht, dass ihr eine Monster-Reichweite bekommt oder dass sofort drei Tage später irgendwie zehn Kunden reinkommen und sagen, ich habe euch gehört, ich muss ein Auto haben. Aber für Mitarbeiter, für interne Themen sicherlich interessant, sicherlich eine Möglichkeit, ein Medium, wo man es mal nutzen kann, wo man es mal probieren kann. Ja, aber dann brauchst du eine gewisse Größe, weil wenn du, ich sage mal, jetzt 50 Mitarbeiter hast, also das ist dann zu klein. Du sagtest gerade eben schon, dass du auch quasi so Corporate-Podcasts schon machst. Darfst du dazu was sagen? Darfst du über die Firmen reden? Für wen machst du denn sowas? Geh doch noch mal so ein bisschen, du hast schon so ein bisschen Einblick geliefert, aber wenn du darfst, geh doch da noch mal so ein bisschen drauf ein, weil vielleicht ist ja jetzt das eine oder andere größere Autohaus da, das sagt, okay, ganz spannend. Aber so richtig genau weiß ich noch nicht, wofür ich es nutze. Wer sind denn so deine Kunden im Corporate-Bereich und was machst du denn genau für die? Also eins kann ich relativ einfach und schnell beantworten. Es ist zum Beispiel nicht die Firma Groschke. Ich verurteile das, nein, Quatsch. Alles gut? Alles. Er gibt sich gerade die ganze Zeit über nach, warum wir das noch nicht, warum wir noch nicht so einen schönen Corporate-Podcast haben. Alles klar. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht bei dem einen Partner, ob ich darüber sprechen kann. Das muss ich mal eruieren. Bei dem anderen, weil die Podcasts auch frei im Internet zugänglich sind, ist es halt so, dass DILADESK zum Beispiel das nutzt. Und da waren jetzt die Entwicklungsleiter, DILADESK hat halt einen Relaunch der ganzen Software-Architektur gemacht. Und darüber wird dann halt gesprochen, um das halt auch nochmal für Neugierige aus dem Handel, es gibt ja durchaus im Handel auch ein bisschen Tech-Affine, dass die das besser verstehen, was da passiert ist mit dem Relaunch. Und die nutzt es halt auch im Recruitment, weil gerade, ich sag mal, Entwickler, High-End-Entwickler nicht einfach zu finden sind. Und die können sich über so ein pures, direktes, offenes Medium, was auf der Tonspur daherkommt, und halt Mitarbeiter, Menschen halt so über ihre Tätigkeit sprechen, einen ganz guten Eindruck machen, wie das dort halt so ist. Und das ist ein guter Plot in dem Falle. Und ja, das ist sowas, ich konzipiere das mit den Unternehmen zusammen, also es ist nicht so, dass ein Unternehmen kommt und sagt, ich möchte einen Podcast, und ich sage, ja super, ich moderiere den, sondern ich hinterfrage das sehr genau. Und deswegen stelle ich auch so ein bisschen diese B2C, Autohandel, mittelgroßes Unternehmen, stelle ich das in Frage, weil da würde ich dann direkt sagen, so, boah, du, können wir machen, aber ich gebe zu bedenken. Und da gehe ich wirklich ins Konzept mit rein. Und jetzt über meine Erfahrungen im Marketing und auch jetzt viele Podcasts habe ich relativ schnell bis hin zu sofort eine Idee, was man machen kann, wie die Ausrichtung ist und wie es in der Umsetzung dann funktioniert. Und weil ich dann halt auch selber moderiere, habe ich es in der Hand und mache auch die Produktion. Und ich habe immer so den Ansatz, dass, also Dealerdesk, so eine Softwarearchitektur, habe ich keinen Plan von im Grunde, ich bin ja kein Entwickler. Aber ich mache immer so einen Proof of Concept, wenn ich danach verstanden habe, worüber geredet wird und was es ist, dann ist es auch gut für den Hörer. Und das ist immer so ein bisschen mein Gedanke dahinter. Und neben dem, mit dem Coophead Podcast, habe ich auch eine Zusammenarbeit mit dem Autohaus, die extrem schön ist, weil das Autohaus natürlich jeden kennt. Und die auch so die Interviewpartner teilweise ein bisschen vorfiltern und da auch Gesprächspartner bei sind, an die ich jetzt nicht direkt kommen würde. Und das ist natürlich auch eine tolle Vorlage und eine richtig schöne, also da wird es ja für mich das erste Mal so ein bisschen, ja, so ein bisschen Richtung Presse. Da komme ich mir beinahe vor wie so ein kleiner rasender Reporter. Und das ist für mich eine schöne Sache einfach und eine unerwartete Reise. Mal gucken, wer den Filmtitel zusammenkriegt. Ich nicht. Ich nicht, Herr der Ringe. Herr der Ringe, ah, okay. Eine unerwartete Reise. Eine unerwartete Reise, da war was. Aber Podcast ist ja echt ein spannendes Thema. Ich muss sagen, ich höre selber auch Podcast, aber nur, wenn ich im Auto bin oder wenn ich irgendwo im Urlaub bin und irgendwo liege, so, wenn ich mich konzentrieren kann. Jetzt im Wohnzimmer so zwischendurch mache ich das nicht. Aber wenn wir über das Thema Podcast sprechen, würde mich interessieren, welche Podcasts hörst du denn noch? Also andere Podcasts? Welche Themen sind das? Oder sind das ganz bestimmte, die du immer und immer regelmäßig hörst? Ja, das pendelt bei mir sehr stark und hat einfach so damit zu tun, womit ich mich beschäftige aktuell selber und wie viel Zeit ich habe letztendlich. Was ich schon gerne regelmäßiger höre, ist morgens Steingarts Morning Briefing. Der ist auch recht bekannt, weil der einfach natürlich tagesaktuell ist und der hat einen gewissen, wenn man so die politische Lage in Deutschland so anguckt, also die nimmt der schon auch mit einem gewissen Grundhumor auseinander und das finde ich immer sehr schön. Also sehr fundiert und ein bisschen humorvoll, das mag ich. Jetzt relativ neu an den Markt gekommen ist Lanz und Precht. Ich mag den Lanz eigentlich in seiner TV-Show nicht so wirklich, weil ich seine Interview-Art nicht so mag. Den Precht finde ich ganz gut und die beiden funktionieren in dem Podcast brillant, weil die sich auch nicht dabei beweihräuchern, wie geil die beide sind, sondern die sind da sehr in der Diskussion drin und das ist echt gut und die Jungs sind wirklich, also die haben echt Inhalt, die Jungs. Was haben die für Themen? Das ist in der letzten Zeit, vor der Wahl, Offenheit und Wahrheit in Wahlprogrammen war ein Thema. Jetzt zuletzt haben sie über das Thema Arbeit gesprochen und das hat auch einen durchaus philosophischen Ansatz. Wie ist die Arbeit, wie hat die sich entwickelt, Arbeitssituationen und wie könnte die Arbeit der Zukunft aussehen und Digitalisierung, Wegfall von Arbeitsplätzen, Grundeinkommen und sowas. Das regt einen auch als Unternehmer natürlich ein bisschen zum Nachdenken an und das bewegt halt die Birne. Ansonsten gibt es einen ganz tollen Podcast im Fitnessbereich, Fitness mit Marc heißt der, der nicht einfach sagt, geh ins Fitnessstudio, ist alles gut und du musst ganz viele Wiederholungen machen, sondern der macht viel zum Thema Ernährung, einfacher, guter Content. Wie motivierst du dich, mal wieder zum Training zu gehen? Der hat so eine Subline, die heißt, nackt gut aussehen. Und zwar in dem Kontext, wie möchte ich sein? Und das finde ich ganz gut. Ich muss gerade ein bisschen schmunzeln, weil das ist ja ein akustisches, ich sehe die Jungs und das war auf jeden Fall gerade sehr lustig. Drei Jungs in einem Chat, aber egal. Gut, was höre ich noch gerne? Den Podcast von TradRepublic, ohne Aktien wird auch schwer, der auch tagesaktuell ist und so ein bisschen coole Trends mal abbildet, wenn man so ein bisschen investiert und so. Das ist ganz cool. Und ja, sonst verschiedene Podcasts, immer sehr selektiv im Bereich Unternehmertum, Entwicklung, sowas. Ja, spannend, danke. Ja, mein Lieber, wir haben schon einen relativ weiten Bogen gespannt zu dem, was die Agentur macht, was du eben im Podcast machst. Aber hast du noch weitere Projekte, für die du dich engagierst? Weitere Themen, die dein Leben so ein bisschen beherrschen bzw. bewegen? Ja, also augenscheinlich ist mir ja nicht langweilig, deswegen kann ich das mit Ja beantworten. Wobei, das mit den Podcasten hat in den letzten anderthalb Jahren echt Fahrt aufgenommen. Also ich darf ja einen Corpel-Podcast produzieren und dann mit dem Autohaus die Zusammenarbeit, meinen eigenen Podcast ja auch noch. Das ist inzwischen schon zeitlich ein Aspekt geworden in meinem Leben. Aber ich habe so die Corona-Zeit, Ich bin seit einigen Jahren mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung für mich selber unterwegs im Kontext Unternehmertum, weil ich mich da einfach weiterentwickeln möchte und mein Unternehmen, die Agentur besser führen möchte. Und Corona-Zeit habe ich so dafür genutzt. Ich habe Coaching-Ausbildungen selber durchlaufen. NLP, neurolinguistische Programmierung habe ich gemacht. Ich habe eine Hypnose-Ausbildung gemacht. Zuletzt in diesem Jahr habe ich eine Coaching-Ausbildung im Bereich Persönlichkeitsmodelle gemacht. Das nennt sich Deep Ocean. Das ist eine total spannende Geschichte und ich habe da für mich sehr viel draus ziehen können. Ich bin da an einem gewissen Punkt, wo ich das Gefühl habe, mit der Erfahrung kann ich das auch anderen weitergeben. Das hat es mir gerade so angetan und andere Menschen nach vorne bringen. Das ist gerade so, was mich total beschäftigt. Das klingt spannend. Kannst du es nochmal konkreter beschreiben, wie du das auch in der Zukunft weiter umsetzen oder forcieren möchtest? Ich setze einen relativ klaren Fokus auf Unternehmer, Manager und Menschen, die sich im Business-Bereich weiterentwickeln möchten. Da steht am Anfang die Analyse der Persönlichkeit. Da gibt es ein wissenschaftlich sehr valides System. Das ist sehr spannend. Das Wissen um seine Ausprägung der Persönlichkeiten. Ich habe es durchlaufen und habe da riesige Aha-Effekte gehabt. Ich merke auch in den ersten Coachings, die ich auch aktiv mache, dass das den Menschen Dinge in der Vergangenheit extrem gut erklärt. Ich habe das gemacht, weil so bin ich einfach. Mit so einem Wissen und einem Wollen, sich selber auch weiterzuentwickeln, ist das natürlich sehr wertvoll. Weil man da nicht mal überlegen muss, wie könnte man denn da vielleicht rangehen. Sondern man kann konkret mit den starken und weniger starken Ausprägungen arbeiten. Das ist super mächtig und das ist eine richtig geile Sache. Ihr merkt schon, ich bin da relativ angezündet bei dem Thema und das wird noch stärker werden. Das ist toll. Da könnten wir ja fast einen eigenen Podcast nur für dieses Thema mit dir machen, lieber Tim. In Planung. Du bist ja sonst auch immer derjenige, der auch dann so ein bisschen auf die Zeit schaut und das will ich jetzt auch tun. Insofern kommen wir jetzt sozusagen ins letzte Drittel unseres Podcasts und kommen zu einer Frage, die natürlich jetzt wieder sehr themenbezogen ist. Wir kommen aus dem Automotive-Bereich. Du sagtest, dass du da eine hohe Affinität hast. Jetzt erzähl uns doch mal, was ist denn so dein Traumauto? Traumauto. Und welches war dein erstes Auto? Danke, danke. Normalerweise träumt man von einem Auto, aber man startet ja meistens dann doch eher realistisch ins Automotive-Leben. Am Zögern habt ihr schon gemerkt, dass mir das mit dem Traumauto, jetzt hast du mir eine Brücke gebaut, mit dem anderen Auto kann ich schneller anfangen. Und zwar, das war wirklich ein einfacher, kleiner Polo 2. G40. Ne, ne, ne. Wirklich war ganz so eine Möhre. Also wirklich so ein Steilheck irgendwie oder Stufenheck, ich weiß es gar nicht mehr. Und da war ich einfach froh, dass es sich bewegt hat. Hat auch leider nicht so lange gedauert. Da habe ich schon den ersten Crash damit gehabt. Der hat leider nicht so lange ausgehalten. Aber dann, du, das Auto ist auch locker. Ich habe wirklich viele Autos in meinem Leben gefahren. Wenn man das mit Leasing jetzt mal in Kontext bringen würde, ich bin ein Kurzzeit-Leaser. Also eine Haltwertzeit haben meine Autos nicht, weil ich die alle crashe, wenig, aber ich wechsle gerne. Du wärst also für Abo-Modelle. Du bist also der beste Abo-Kunde mit regelmäßigem Fahrzeugwechsel. So gesehen ja, aber irgendwie dann doch nicht. Wobei, nächstes Jahr muss ich mal gucken, ob ich da überbrücken muss. Keine Ahnung. Ich bin einfach, ich mag halt Autos wechseln. Ich mag die Abwechslung. Ich finde das total toll. Und da schlagen wir jetzt die Brücke wieder hin zu Traumauto. Traumauto, um Himmels Willen. Das ist eine Frage, die du so einem Car-Guy… Also erstmal habe ich den Luxus, wirklich einen Sportwagen zu besitzen. Und das ist schon ein Traumauto. Das ist eine Lotus Exige, die auch so gemacht ist, dass die Rennstrecken trauglich ist. Und das ist auch ein großes Hobby von mir, auf der Rennstrecke zu fahren. Hat sie einen Namen? Nein, das ist die Echse. Die ist weiblich und die Echse. Und Lotus ist immer weiblich. Und Trackdays sind für mich… Wenn man viel um die Ohren hat, braucht man so seine Ausgleiche, seine Ventile. Sport natürlich, klar. Aber Motorsport ist ein ultimativer Fokus für den Kopf mit ganz viel Adrenalin. Und dann bin ich da, wo ich sein muss. Und ja, weitere Traumautos… Ich hatte letztens das Glück, eins fahren zu dürfen. Porsche 356 Spyder. Jungs, wenn man das einmal bewegen durfte, braucht man danach eigentlich gar kein Auto mehr fahren. Das ist wirklich ein Traum. 964 Turbo, Audi R8. Ich liebe Mercedes-AMG GT. Es ist ein unfassbar schönes Automobil. Und ansonsten kann ich da nur sagen, in Düsseldorf gibt es eine Klassik Remis. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie bekannt das in Deutschland so ist. Es ist so ein alter, großer Ring-Lokschuppen, wo die Bahnen früher so gedreht, gewendet wurden. Das umfunktioniert in eine Oldtimer, Youngtimer, Supersportwagen-Ausstellung, wo man auch Fahrzeuge kaufen kann. Und ich würde sagen, fast alle Autos da sind mein Traumauto. Und du hast ja gleich noch um die Ecke jemanden sitzen, der bei sich in der Garage… Ich glaube, der zieht gerade um. Der ja auch unglaubliche Fahrzeuge in der Garage stehen hat. Schöne Grüße an Frank Fiegenschuh. Franky! Den ich neulich besucht habe. Und er musste mich dann irgendwann mit einem Baseballschläger aus seiner Halle treiben, weil da genau die Autos, die du aufgezählt hast, sich stapelten, gefühlt. Wahnsinnige Fahrzeuge. Absolut, absolut, ja. Ja, das dazu. Philipp, was war dann dein erstes Auto eigentlich? Mein erstes Auto war ein grauer Golf aus dem Fuhrpark, aus dem Gebietsleiter-Fuhrpark, den ich tatsächlich nach DRT, der Firma meines Vaters, abkaufen musste. Damals für 6000 Mark. Aber ich war damals mit 17, weil ich einen amerikanischen Führerschein hatte. The hottest guy in school, weil ich der Erste mit dem Führerschein war. Und dann mit diesem Golf, mit so einem Klappdach, also nicht ganz aufmachen, sondern nur so zum Klappen und schön Kasendreher drin. Bringt nur nichts, wenn man in Arnsburg wohnt. Aber okay, das ist ein anderes Ding. Sascha, und bei dir? Du bist gleich Porsche gefahren, oder was? Nein, nein, nein. VW 181 Kübelwagen in Rot. Oh, nicht schlecht. Hatte mein Vater sich gekauft für meine Mutter. Die hatte keine Lust mehr drauf. Dann stand der ein Jahr, rostete vor sich hin. Dann bin ich ihn gefahren und habe immer jeden Winter eine Platte drunter geschweißt. Das ging dann zwei Jahre gut. Merk dir, wir sind alle konzernlastig. Irgendwie schon. Volkswagen. Okay, Tim. Eine Frage, mit der du mit Sicherheit nicht rechnest, ist, wann fährst du denn das letzte Mal in einem Benziner oder in einem Diesel von Essen, deine Heimat, entweder nach München zu mir oder nach Arnsburg zu Philipp, ohne zwischenzutanken? Also, ich habe ja mit so einer gewissen Frage gerechnet, aber meine Abschlussfragen sind immer ein bisschen anders. Ja, das ist ja ein anderer Podcast diesmal. Ja, ja, ja, gut. Also, finde ich eine gute Frage. Also erst mal, ja, in den Autos meiner Wahl wird noch sehr lange Sprit getankt. Und ich bin mir auch recht sicher, dass selbst wenn irgendwann mal Neufahrzeuge nur noch elektrisch sind oder ich hoffe, auch noch andere Alternativen dabei sein werden und dass sich nicht nur diese Scheuklappen-Mentalität der aktuellen Politik auf E-Autos reduziert. Ich werde immer einen Benziner besitzen und deswegen habe ich da schon mal die Wahl. Das wird also für immer sein. Ich denke, das wird auch so sein, weil wenn die verbieten, Benziner oder Diesel zu fahren, gleicht das einer Enteignung. Das kann nicht funktionieren. Von daher wird das noch sehr lange so sein. So rein elektrisch bin ich noch gar nicht wirklich so gefahren. Ich denke schon, dass das ein entspanntes Reisen sein kann. Ja, und ich denke, die Technologie wird sich da auch weiterentwickeln, dass man das auf Langstrecke auch machen kann und ja auch sehr entspannt haben kann. Also mein jetziges Auto ist auch so, man kann es ja schon quasi teilautonom mit Lane Assist und Abstandstempomat ja fahren. Und wenn man so ein bisschen unterwegs ist, kann man das auch echt gut nutzen. Aber ja, also von daher, ich weiß gar nicht, ob ich mich da auf ein Ja so festlegen würde, aber das ist so tendenziell, vielleicht ist das eine bessere Antwort, dass ich überlege, was ich mit welchem Auto wohin fahre. Ich denke, das wird mal drei, vier Jahre dauern, schätze ich mal. Ist gar nicht so weit weg, dass ich überlege, auch mit dem Elektroauto irgendwo hinzufahren. Das glaube ich schon, ist im Horizont. Aber die Wahl, die halte ich mir immer offen. Dann freuen wir uns über deinen Besuch. Ja, wir sind schon am Schluss, Tim. Philipp, ich fand es super spannend, mehr über Tim zu erfahren. Ein bisschen auch über Philipp zu erfahren. Tres Amigos haben hier voll performt, muss ich sagen. Vielen, vielen Dank. Schon die Vorbereitung hat super viel Spaß gemacht. Die ganzen WhatsApp und E-Mails, die da hin und her gingen. Also super spannend, super schön. Philipp, vielleicht möchtest du auch noch was sagen, bevor der Tim dann sein Schlusswort sagen kann. Lieber Jascha, vielen Dank für den Anstoß zu diesem Podcast. Das kam ja von dir und auch quasi der erste Leitfaden der Fragen. Ja, hat mir auch unglaublich viel Spaß gemacht, davon abgesehen, dass ich immer viel Spaß mit euch beiden habe und hoffe, dass wir uns ganz bald in persona wiedersehen. Ich hoffe, dass unseren Hörern dieser Podcast auch viel Spaß gemacht hat. Lieber Tim, dir gehört in deinem oder gebührt in deinem Podcast Benzingespräche das letzte Wort. Ja, Jungs. Also, ihr habt mich ein bisschen aus der Komfortzone geholt mit der Idee, weil ich interviewe für mein Leben gerne. Und ich hatte auch durchaus schon mal die eine oder andere Anfrage, woanders im Podcast Gast zu sein. Hab das immer irgendwie nicht so gemacht, weil ich mich da einfach ein bisschen zurückhalte. Und jetzt kam die Anfrage von euch. Und es ist ja auch wirklich Ausgabe 50 Jubiläum. Großes, rundes Jubiläum. Und da dachte ich, okay, hab euch ein, zwei Mal vertröstet. Ihr seid hartnäckig geblieben. Und ich konnte jetzt meine Nervosität auch ablegen. Und es tut auch gar nicht weh. Von daher vielen Dank. Hat mir auch echt Spaß gemacht, mit euch zu quatschen, wie so ein Family Talk, der jetzt möglicherweise so ein bisschen viral geht, den andere halt auch miterleben dürfen. Also auch wieder ein schöner Gedanke. Ganz lieben Dank euch, dass ihr hartnäckig wart und hat mir großen Spaß gemacht. Und ja, dann bleibt mir nicht viel noch zu sagen, als macht’s gut da draußen. Ciao. Wir sehen uns und wir hören uns bald wieder. Macht’s gut. Ciao. Ciao. Ciao, ciao.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.