Einleitung

In der neuesten Episode des Podcasts „Benzingespräche“ spricht Tim Klötzing mit Juliane Schleicher über ihre beeindruckende Karriere in der Automobilbranche. Mit 22 Jahren Erfahrung im Autohaus und zuletzt bei Autohaus Next hat Schleicher zahlreiche Veränderungen miterlebt und entscheidend mitgestaltet.

Ein Rückblick auf 22 Jahre

Juliane Schleicher begann ihre Karriere im Jahr 2000, einer Zeit, in der das Internet gerade begann, die Welt zu verändern. Sie war Zeugin des Übergangs von Print zu Digital im Verlagswesen und hat maßgeblich zur Entwicklung von Autohaus Online beigetragen. Ihre Arbeit hat sie in viele Teile der Welt geführt, darunter das Silicon Valley und Israel, wo sie wertvolle Einblicke in die Zukunft der Automobiltechnologie gewinnen konnte.

Die Transformation der Verlagswelt

Schleicher beschreibt die Transformation der Verlagsbranche als eine der größten Herausforderungen ihrer Karriere. Die Verlagerung von Print zu digitalen Medien hat das Informationsverhalten der Leser drastisch verändert. Heute konsumieren Menschen Informationen auf vielfältige Weise, sei es durch YouTube, Podcasts oder traditionelle Artikel.

Neue Geschäftsmodelle in der Automobilbranche

Ein weiteres Thema, das Schleicher anspricht, ist die Einführung neuer Geschäftsmodelle wie das Auto-Abo. Was vor wenigen Jahren noch als innovative Idee galt, ist heute eine gängige Praxis im Autohandel. Diese Entwicklung zeigt, wie schnell sich die Branche anpassen muss, um den sich ändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Persönliche und berufliche Veränderungen

Nach 22 Jahren entschied sich Schleicher für einen beruflichen Neuanfang. Sie spricht über die Herausforderungen und Überlegungen, die mit einem solchen Schritt verbunden sind, und betont die Bedeutung von Unterstützung durch Freunde und Kollegen in dieser Zeit des Wandels.

Fazit

Juliane Schleicher hat in ihrer Karriere viel erreicht und erlebt. Ihre Erfahrungen bieten wertvolle Einblicke in die Dynamik der Automobilbranche und die Notwendigkeit, sich ständig weiterzuentwickeln. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel für die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit und lebenslangem Lernen.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Karriere in der Automobilbranche
  • Transformation im Verlagswesen
  • Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle
  • Auto-Abo als Vertriebssäule
  • Persönliche und berufliche Veränderungen

Key Takeaways:

  • Die Automobilbranche hat sich in den letzten 22 Jahren stark verändert.
  • Der Übergang von Print zu Digital war eine große Herausforderung im Verlagswesen.
  • Neue Geschäftsmodelle wie das Auto-Abo gewinnen an Bedeutung.
  • Internationale Erfahrungen bieten wertvolle Einblicke und Impulse.
  • Unterstützung und Netzwerke sind entscheidend für berufliche Veränderungen.
  • Anpassungsfähigkeit ist in der sich schnell verändernden Branche unerlässlich.
  • Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Benzingespräche – der Personality- und Branchenpodcast der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast führt mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Online-Marketing-Spezialist, Unternehmercoach und Agenturinhaber. Bevor es losgeht, ein Hinweis auf einen starken Partner, der mich bei meinem Podcast unterstützt. Yareto. Bei Yareto können Autohändler in Deutschland Absatzfinanzierungs- und Leasingangebote von mehr als 10 Finanzdienstleistern auf einen Blick vergleichen, anfragen und abschließen. Und das alles mit nur einem Login. Wer Yareto ausprobieren möchte, bekommt mit Hinweis auf meinen Podcast exklusiv für das erste abgerechnete Geschäft eine 250 Euro Stück Prämie. Das ist doch was. Einfach auf Yareto gehen oder bei deren Vertrieb melden. Herzlich Willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräch und zu allererst einmal ein frohes gutes neues Jahr 2023. Wir sind im Januar. Heute mit einer Wiederholungstäterin hier in den Benzingesprächen und gleichzeitig einer guten Freundin. Herzlich Willkommen Juliane Schleicher. Meiner persönlichen Meinung nach eine der bestvernetzten Personen im deutschen Autobusiness. Hallo Juliane. Hallo Tim. Vielen Dank für die erneute Einladung und dir auch erstmal ein gutes, gesundes und hoffentlich für uns alle friedliches neues Jahr 2023. Ach genau. Ich habe gerade noch beim Aussprechen gesagt, Mensch was sage ich noch zu dem neuen Jahr. Das hast du jetzt wunderbar viel besser gemacht. Vielen Dank. Das sehe ich nämlich genauso friedlich und sowas alles. Du Wiederholungstäterin. Heute werfen wir mit dir deswegen eher so einen kurzen Blick in den Rückspiegel. Und zwar so auf dein Schaffen in 22 Jahren Autohaus und zuletzt bei Autohaus Next. Und alles was wir sonst da schon zu besprochen haben, haben wir in Folge 55 im letzten März schon besprochen. Deswegen werfen wir sofort den Blick, den kurzen Blick in den Rückspiegel. Juliane, 22 Jahre beim Fachmagazin Autohaus mit verschiedenen Aufgaben und Verantwortung sind zu Ende gegangen. Wenn du da so einen Blick so auf die Zeit zurück wirfst, was waren denn da so Highlights bzw. was hat dich denn in all den Jahren, also wirklich 22 Jahre ist verdammt lange Zeit, in der Branche so gehalten? Ja, wenn du das so oft sagst, dann klingt das echt lang und das ist ja auch verdammt lang. 22 Jahre, 22 tolle Jahre, definitiv, sonst wäre ich ja auch nicht so lange geblieben. Ich habe die Zeit sehr genossen, deswegen gucke ich auch natürlich nur kurz in den Rückspiegel, weil ich lieber nach vorne gucke. Aber es war eine tolle Zeit. Ich habe viel, viel lernen dürfen über die Autohandelsbranche, habe wahnsinnig tolle Leute kennengelernt, mit denen ich auch immer jetzt noch über Jahre verbunden bin und auch in Zukunft bleibe. Ich habe Freundschaften gefunden fürs Leben, Wegbegleiter, die ich auch nicht mehr missen möchte, so auch dich, lieber Tim. Und von daher blicke ich persönlich, sehr persönlich auf die 22 Jahre. Es war eine spannende Zeit, ich durfte sehr viel lernen, ich durfte sehr viel erleben. Ich habe die Welt gesehen, ich habe viele verschiedene Aufgaben gehabt und immer alles in dieser Autohandelsblase mit den verschiedensten Themen und der Herausforderungen der Branche, die ich begleiten durfte, aus denen ich auch immer wieder lernen durfte. Ich hatte tolle Kollegen wie Familie, die ich auch vermisse, das muss ich sagen und mit denen ich auch immer noch in Kontakt bin und das mag ich auch sehr, dass da jetzt nicht so der komplette Bruch ist. Und wie gesagt, es ist alles persönlich und ich nehme viel mit fürs neue Jahr aus den vergangenen 22 Jahren und freue mich auf alles, was jetzt kommt. Ja, du hast gerade so zwei Dinge da so kurz gesagt, da muss ich nochmal ganz kurz einhaken. Zum einen, in der Zeit hast du natürlich auch einen extrem interessanten Shift mitgemacht, jetzt einmal in der Branche und einmal auch im Verlagswesen. Am Anfang wird das sehr, ich sag mal, printlastig gewesen sein und jetzt zum Schluss hast du Autohaus Next, ein rein digitales Produkt, verantwortet. Das ist ja auch ein Riesensprung, ne? Ja, definitiv. Als ich angefangen habe 2000, das war ja das große Jahr des Internets, des World Wide Web, da wurde dann Autohaus Online auch ins Leben gerufen. Ich habe das auch alles miterlebt und mit begleiten dürfen in verschiedenen Abteilungen und Stationen. Und auch das, die Transformation und die ganzen Digitalisierungsthemen, die auch die Autohandelsbranche betroffen haben die letzten Jahre und auch noch betreffen, hat natürlich auch die Verlagsbranche betroffen, definitiv. Das Informationsverhalten der Kunden oder der Leser hat sich extrem verändert, ja, von Print zu Digital. Jeder entscheidet heutzutage, wann er welche Informationen bekommt. Informationen, sich wo bezieht. Und da muss ich natürlich die Medienwelt, die Verlagswelt auch, also gerade die Printmagazinswelt, natürlich schon ordentlich drehen, um da dabei zu bleiben und da auch relevant zu bleiben. Das ist eine große Herausforderung, nicht nur für Fachmagazine, ja auch für viele andere Titel. Es war eine spannende Zeit. Wir haben viel ausprobiert und ich beobachte das natürlich weiter, kriege das natürlich auch viel mit, wie sich das entwickelt. Aber es ist sehr, sehr viel Veränderung drin. Es ist sehr viel Dynamik drin, auch in den Verlagen, definitiv in den Medien. Wenn ich auch so 20 Jahre zurückdenke, ich bin ja alter Printler, also gelernter Mediengestalter, also der Vor-Vormediengestalter noch. Beinah bin ich noch, Schriftsetzer bin ich beinah geworden noch. Im einen Jahr wäre ich, also damals habe ich gedacht, Gott sei Dank werde ich kein Schriftsetzer, sondern Reprohersteller. Und jetzt so rückblickend, hätte ich doch ganz lieber so eine Urkunde gehabt, wo Schriftsetzer draufsteht, weil es historisch einfach was ziemlich Cooles gewesen wäre. Und wenn man so überlegt, was man damals gemacht hatte und ich war auch eine Zeit lang in einem Verlag tätig, hab am Anfang noch, wir haben Klebeumbrüche noch gemacht und was weiß ich nicht alles. Also wirklich und Dunkelkammer und Fotos belichtet in einer Dunkelkammer und was weiß ich nicht für ein Zeug. Und wenn man dann jetzt so, dass das Tagesgeschäft so jetzt so hat, mit Medien, verschiedene, wie wollen Leute am liebsten kommen, also konsumieren, Informationen konsumieren. Der eine guckt gerne, was weiß ich, bei YouTube, der andere hört lieber Podcast, hier unser Thema oder mein Thema. Und der andere liest gerne, das ist echt Wahnsinn. Und das geht halt einfach auch jetzt alles, die Vielfältigkeit. Jetzt hattest du gerade auch noch Teile der Welt besprochen, Reisen. Und das war ja auch ein spannendes Thema und das war mit Sicherheit auch immer so, Blick über den Tellerrand und das wieder mit nach Deutschland nehmen zu dürfen. Definitiv, ja. Definitiv, ja. Ich durfte Silicon Valley überreisen, ich war in New York, in Israel, in Lissabon. Ich habe viel gesehen, dafür bin ich auch sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit dazu beruflich auch hatte. Und der Blick über den Tellerrand tut immer gut, kann ich nur jedem raten, ab und zu mal aus mal andere Länder auch einfach anzuschauen, wie dort Dinge funktionieren, wie da Business funktioniert, auch wie dort Autohäuser ihr Business machen. Da lernt man immer, da nimmt man immer was mit. Natürlich auch viel Spaß und eine gute Zeit, aber das bereichert einen so sehr, da kann man echt lange davon zehren auch und kriegt auch immer wieder neue Impulse und dann neue Ideen. Und ich brauche das auch immer, ich brauche immer wieder mal den Blick über den Tellerrand, um dann selber auch wieder mein Gehirn anzustrengen und auf neue Ideen zu kommen. Von daher, ich kann das nur jedem empfehlen, privat wie beruflich. Ja, absolut. Ich war auch mal im beruflichen Autokontext im Silicon Valley und das ist echt so, was mir so gerade einfällt, da haben wir irgendwo in San Francisco eine kleine Company besucht, mir fällt gerade der Name nicht ein, aber die so, das ist jetzt drei, vier Jahre her und die haben halt Datensammlungen über Dongles im Auto gemacht, also die Bewegungsdaten vom Auto, um das zu aggregieren und nachher Versicherungen halt für Tarife zur Verfügung zu stellen. Und das war damals noch so, alle, also da waren 20, 30 Unternehmer, also alle aus der Autobranche und alle so, meint ihr das ernst? Da wollt ihr was draus stricken? Und jetzt inzwischen, selbst in Deutschland, Werbung, hey, pass mal auf, wir können angepassten Tarif, wie du Auto fährst, dann brauchst du in den Dongles das Auto hängen, zack, zack, das war schon eindrucksvoll. Hast du auch irgendwie so aus den Jahren irgendwo so eine Erinnerung, wo du gesagt hast so, ui, was machen die denn da und das ist irgendwie Realität? Ja, ein gutes Beispiel ist FAIR, das amerikanische Unternehmen, die das ganze Thema Auto-Abo ja auch angegangen sind als einer der ersten mit. Das war damals ganz spannend und auch irgendwie alles noch so neu, das war jetzt vor vier Jahren so ungefähr und jetzt mittlerweile ist es eine der Säulen des Vertriebs, ja, im Autohandel, Auto-Abo und völlig normal für uns alle. Total normal. Das war ein gutes, oder auch in Israel haben wir uns viele Startups angeguckt, die gerade so im technischen Bereich an der Autoentwicklung beteiligt waren und wovon vieles jetzt mittlerweile auch schon in den Autos auch einfach verbaut ist oder mit angewendet wird, was eben vor vier Jahren oder so noch irgendwie alles neu war. Von daher geht schon schnell die Entwicklung. Ja, Stichwort Auto-Abo muss ich gerade an jemanden denken, den Namen erwähne ich gleich auch noch, aber wenn ich so meinen Bekanntenkreis rumfrage, die jetzt nicht in unserer Branche arbeiten, Auto-Abo, wie soll das so laufen? Und dann Begegnisse irgendwie im Vorbeigehen, Beispiel Stephan Lützenkirchen, Auto-Abo, ja klar. Das ist doch das Allernormalste von der Welt, seit Jahren. Ja, das bewerten wir in unserer Autohandels-Bubble nochmal ein bisschen anders, glaube ich. Wir befassen uns ja tagtäglich mit den Themen. Ja, absolut. Aber deswegen ist es auch so wichtig, ab und zu mal aufzuschnappen, wie die Themen eigentlich bei den Endkunden besetzt sind oder eben nicht. Und da wird ab und zu vielleicht auch vergessen, wie weit die sind. Ja, und das zeigt natürlich auch immer, dass diese ganzen neuen Themen erklärungsbedürftig sind, dass sie eben nicht normal sind. Da der Autohandel natürlich auch eine große Chance hat, seinen Know-how auszuspielen bei dem Kunden, um eben solche Themen dem Kunden auch näher zu bringen, zu erklären. Weil es eben für die Kunden nicht selbstverständlich ist. Wir wissen alle, wie AutoAbo funktioniert, aber der Kunde weiß es eben zum großen Teil nicht. Und das ist auch ein Thema für den Autohandel, wo er, wie gesagt, punkten kann, wo er sagen kann, komm zu mir, ich bin der Fachmann und ich verkaufe dir jetzt nicht ein Auto, sondern ich verkaufe dir was oder ich kümmere mich um deine Mobilitätsbedürfnisse und wir suchen dann das Passende für dich raus, wenn es dann am Ende AutoAbo ist, ja. Ja, Veränderung. Apropos Veränderung, wie ist es dir denn so in den letzten Monaten so ergangen beziehungsweise wie geht es dir aktuell mit deiner beruflichen Veränderung nach so langer Zeit? Ja, rückblickend war es ein sehr turbulentes letztes halbes Jahr 2022, sehr aufregend für mich, mir viele Gedanken gemacht, habe viele Gespräche geführt, habe auch eine Weile gebraucht, um mich selber zu finden, um selber zu schauen, wo will ich eigentlich hin, was will ich machen. Durch die vielen Gespräche und durch die viele Ermutigung auch, durch Freunde auch und Bekannte aus der Branche, habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, mich selbstständig zu machen. Das ist ja ganz wichtig, super! Und habe das jetzt kürzlich auch getan. Ich bin eine Gründerin. Du bist eine Gründerin, ja nice! Geschäftsführerin, ja, total verrückt. Supergeil und du bleibst der Branche erhalten, habe ich so vernommen. Definitiv, definitiv, ich bleibe in meiner, ich bleibe in der Familie sozusagen. Das ist, glaube ich, ich glaube, ich werde das vorher anteasern, Leute, ihr müsst irgendwie Minute zwölf ungefähr hören, weil da ist das Allerwichtigste drin, danach könnt ihr vorher und nachher, es ist nice to have, aber da ist die wichtige Aussage, Julia, bleibt uns allen erhalten, das ist so schön. Ich wäre ja verrückt, wenn ich es nicht tun würde nach 22 Jahren und so vielen Kontakten und so vielen Freunden und das Gute ist, ich tue alles das, was ich vorher auch getan habe, alles das, was mir Spaß macht, was ich gelernt habe, wo ich Erfahrungen damit konnte und nur jetzt mache ich es halt für mich. Ja, schön. Und alleine und ich bin sehr aufgeregt. Ja, ich kann aber auch nachvollziehen, dass wenn man sehr lange auch, ich sage mal, in einem Unternehmen war, auch wenn die Aufgabe abwechslungsreich war, dann zu überlegen so, irgendwie mache ich mal mein eigenes Ding, ist nicht die allerleichteste Entscheidung. Aber ich finde es super. Definitiv nicht, ja genau. Also wenn man 22 Jahre lang jeden Morgen ins Büro gegangen ist und regelmäßig Gehalt bezogen hat und noch nie in seinem Leben was anderes gemacht hat, in seinem beruflichen Leben was anderes gemacht hat nach der Ausbildung, war das schon ein riesengroßer Schritt für mich. Und jetzt hier zu sitzen und zu sagen, ich bin selbstständig, ich habe meine eigene kleine Firma, ist so krass für mich. Ich hätte das nie gedacht im Juni oder im Juli. Die Pläne waren andere oder die Gedanken, sagen wir mal so, waren andere. Aber jetzt ist es so gekommen und dank der vielen Unterstützer und der Fürsprecher auch und Leute, die mich motiviert haben und auch zu mir gesagt haben, du schaffst das, du kannst das. Und ich habe auch den Nied erkannt in den Gesprächen, dass Kunden oder Firmen auch einfach die Themen, die ich jetzt betreue oder wo ich unterstütze, dass die da einfach Hilfe brauchen. Meine Firma heißt Neo Partners und Neo steht für Network, Events und Organization. Das ist so ganz einfach und sozusagen ich unterstütze Firmen vorwiegend im automobilen Umfeld, bei Projektmanagement im Bereich Events, Social Media, bei Networking, Content Management, alles sowas. Überall, wo Hilfe benötigt wird, bin ich da. Ja, erstmal habe ich gerade euch Hörern gegenüber einen riesen Vorteil. Ich sehe gerade leuchtende Augen. Das müsst ihr jetzt aus der Stimme einfach so rausziehen, dass der Jule das wirklich gut geht dabei. Ja, Neo Partners, Events, Network, Content Marketing hast du gesagt, Social Media. Ich habe da so auch schon was gesehen, dass da ein Projektchen schon Form annimmt. Pink Network. Ich habe da so ein Posting gesehen, da bist du agil unterwegs, um mal stabile junge Wortwahl zu nutzen. Genau, sehr agil unterwegs, ja. Pink Network ist tatsächlich eins meiner Herzensprojekte, die ich schon lange im Kopf habe und auch in der Schublade habe. Und das war das Erste, was ich mich wirklich getraut habe, auch einfach umzusetzen, einfach mal zu machen und zu probieren. Und dank einer lieben Freundin, die ich kennenlernen durfte, die Jenny Koch von Koch Automobile in Berlin, die zu mir gesagt hat, ich unterstütze dich dabei, das ist ein gutes Format, das ist eine coole Idee, wir machen das jetzt einfach mal. Habe ich tatsächlich einfach gesagt, okay und los. Und Pink Network steht natürlich zum einen für ein Netzwerk von Autohändlerinnen, Managerinnen, Geschäftsführungen in den Autohäusern, aber es wird jetzt nicht so ein Frauen helfen Frauen und so ein Emanzen-Ding, sollte es nicht sein, sondern Pink steht für mich auch für die Farbe der positiven Energie, der Kraft. Pink steht für Stärke, für Lebensmittel. Freude, für Extravaganz und auch für Engagement und für Selbstbewusstsein. Das sind alles Attribute, für die die Farbe Pink auch steht und auch für weibliche Führungskräfte im Automobilgeschäft und im Mobilitätsgeschäft. Und das ist der Ansatz von Pink Network, deswegen Pink. Und ich möchte sozusagen Autohändlerinnen und Managerinnen eine eigene exklusive Business Plattform für den Austausch, für Inspiration, Diskussion und Impulse geben. Und da hatten wir am 1. Dezember den ersten Kick-Off sozusagen in Berlin bei Jenny Koch und es war total schön und alle waren begeistert und alle haben gesagt, das ist eine tolle Idee. Frauennetzwerke gibt es natürlich viele, Women in Mobility und alles Mögliche, Female Leaders, aber es gibt eben keine Plattform oder kein Netzwerk nur für Autohändlerinnen oder Managerinnen aus Autohäusern. Und das war sozusagen meine Idee dahinter, die ich jetzt umsetzen werde. Weiter. Cool, auch mit der Jenny Koch, Grüße gehen raus. Die habe ich auch schon mal kennenlernen. Genau, liebe Grüße. Auch schon mal kennenlernen dürfen und auch echt gemerkt, so im Kontext zu bleiben, die hat Drive. Ja, die hat richtig Drive und die hat Bock und wir reißen uns gegenseitig mit und haben Ideen gehabt dafür und es war so unkompliziert und es hat so Spaß gemacht. Wir haben uns da auch überhaupt keinen Druck gemacht. Wir haben gesagt, wir gruppieren uns jetzt und wenn am Anfang nur fünf oder zehn Leute kommen, ist auch okay. Am Ende waren es dann über 20 und der Zuspruch war riesig und wir haben gesehen, dass da ein Bedarf ist und der Wunsch danach bei den Autohändlerinnen sich einfach auszutauschen, weil Autohändlerinnen oder auch Geschäftsführerinnen einfach andere Themen haben als die männlichen Kollegen. Das ist nun mal so, das ist jetzt auch nichts bekannt. Viele Männer arbeiten ja gerade im Vertrieb oder eben auch in der Geschäftsführung und Frauen haben einfach andere Bereiche, die sie führen, viel mit Personal, viel Marketing, viele administrative Aufgaben, Service auch, überraschenderweise. Und das ist einfach spannend zu sehen, welche Herausforderungen die so haben, welche Themen für die Damen interessant sind. Und das gibt so viel neuen Input und das ist schon spannend. Das sehe ich so auch als Baustein bei dir, weil bei dir habe ich immer so, wenn ich so an dich denke und so Antrieb und so Menschen zusammenbringen, Menschen vernetzen. Das ist ja auch das, was du in den letzten Jahren ja auch viel gemacht hast. Das liebe ich. Das ist das, was ich am besten kann. Menschen zusammenbringen und das mir riesig Freude bereitet. Und wenn ich dann Menschen zusammen sehe, wie die sich austauschen und dass sie einen tollen Abend haben oder eine tolle Veranstaltung und dann hinterher rausgehen und sagen, das war eine gute Veranstaltung, das hat mir auch was gebracht, auch neuen Impuls oder mehrwertig oder so. Das macht mich glücklich und dafür brenne ich halt. Und das sehe ich auch nicht als mein Beruf, sondern als meine Berufung. So das hat mir schon immer Spaß gemacht. Und jetzt darf ich das machen, was mir die größte Freude bereitet und andere dabei unterstützen. Ja, was ich, was wir ja auch in der Vorbereitung so hatten. Ich habe mir so eine Notiz gemacht. Events sind nicht nur Events. Zum einen haben die sich ja irgendwie verändert. Und wovon leben Events eigentlich? Das ist ein B2B-Business. Ja, B2B ist Beruf und Business, ganz klar. Aber irgendwie hängt das ja doch ganz stark an dem persönlichen Netzwerk. Definitiv. Und die menschliche Komponente, die so wichtig ist. Starke Netzwerke, Händlerallianzen. Vielleicht sprechen wir da ein bisschen drüber. Also grundsätzlich Events im B2B-Bereich, also B2B-Business ist People-Business. Das war die letzten 22 Jahre, seit ich in der Branche bin, schon immer so. Das funktioniert. Business funktioniert am besten, wenn sich Menschen gegenüberstehen, sich in die Augen schauen, vielleicht auch noch ein Bierchen zusammen trinken, da dann sozusagen Kontakte knüpfen. Und das hat uns auch die Pandemie gezeigt, dass Digitale funktioniert für eine gewisse Zeit, für gewisse Themen. Also alles, was so spezielle Inhalte sind, also alles so Seminarinhalte, mal für einen Tag oder ganz spezielle Themen. Da funktioniert Digital schon. Aber alles, wenn es ums Netzwerken geht, ums miteinander verbinden, ums kennenlernen, da braucht es Events, da braucht es Corporate-Events, meiner Meinung nach. Und die sind extrem wichtig für den Unternehmenserfolg und sollten unbedingt in jeder Firma im Marketingbudget eingeplant werden. Also es gibt im B2B-Bereich nichts ohne physische Events, weil die eben die ideale Möglichkeit bieten, die eigene Marke zu präsentieren oder auch mit der Zielgruppe zu interagieren, Kundenbeziehungen zu pflegen, persönliche Verbindungen zu knüpfen. So, das ist intern wie extern, also sowohl bei Kunden als auch bei Mitarbeitern am Ende. Also ein Corporate-Event ist ja dann auch ein Mitarbeiter… Also wenn ich eine Weihnachtsfeier mache oder ein Sommerfest, ist es auch ein Corporate-Event. Aber dann tue ich was für meine Mitarbeiter, was ja auch wichtig ist, was die interne Kommunikation fördert, was das Image des Unternehmens auch fördert bei den Mitarbeitern. Das ist ja auch total wichtig. In Zeiten von Fachkräftemangel und von schwindender Loyalität auch bei Mitarbeitern und großer Fluktuation ist es extrem wichtig, dass auch Unternehmen sozusagen intern ihr Image… Da kann man natürlich auch mit Events viel machen. Absolut. Events brauchen so einen inhaltlichen Mehrwert, natürlich so einen thematischen Aufhänger, schon klar. Nicht immer. Wenn es eine Weihnachtsfeier ist, dann nicht. Okay, da gebe ich dir natürlich recht. Hat aber auch einen inhaltlichen Sinn und Zweck. Hat auch einen Inhalt, ja. Aber ich meine, das haben wir so diese B2B-Networking-Events, so was, wo die Branche halt irgendwie zusammenkommt. Da gibt es ja den einen oder anderen Verlag, der ja auch da aktiv ist. Und das ist halt der inhaltliche Mehrwert. Aber halt auch, ja, wer ist da? Sind die Kontakte interessant? Nimmt man was mit? Und pflegt man sein Netzwerk? Also ich selber, wenn ich jetzt gerade spontan auch nochmal reflektiere, habe auch immer geschaut, wer ist denn da? Also ich weiß nicht immer pauschal, welche Händler oder so da sind. Aber ich weiß halt ungefähr so aus meinem Netzwerk, so, hm, wer ist da? Und dann entscheide ich auch so ein bisschen, dass, ja, ein bisschen Klassentreffen mit Add-on so ungefähr. Und dann immer, ob es die immer gleichen Locations sein müssen. Das ist so auch seit Jahren, sag ich, ich hänge mich mal ein bisschen aus dem Fenster, so örtlich gesehen immer relativ festgefahren, ob da müsste es auch mehr Auswahl geben oder mehr Flexibilität. Ist aber nur meine kleine Meinung. Ja, kommt das die Location am Ende an. Wenn es eine coole Location ist, die Leute immer wieder hingehen, dann hat es auch so eine gewisse Tradition. Irgendwann, dann ist es auch, funktioniert es auch. Also kenne ich auch solche Beispiele. Aber ich glaube, wichtig ist, dass man, wie du auch sagst, Mehrwerte schafft. Ich glaube, was sich verändert hat im Laufe der Pandemie ist, dass die Autohändler oder grundsätzlich auch Unternehmerinnen und Unternehmer einfach genau abwägen, gehe ich zu einer Veranstaltung oder nicht? Und was passiert auf dieser Veranstaltung? Kriege ich da auch Mehrwert? Kriege ich da einen Impuls? Sind da Speaker, die mich interessieren? Also man geht jetzt nicht mehr auf jede Veranstaltung, so wie es vielleicht vor ein paar Jahren noch war, weil es irgendwie eine warme Mahlzeit und ein kühles Bier gibt. Ich glaube, das hat sich schon verändert, auch weil die Unternehmer eben wichtige Themen haben. Die müssen schauen, wie sie ihr Business vorandringen. Und von daher, das hat sich schon verändert. Und das sollten sich alle Unternehmen auf die Fahne schreiben, wenn man jetzt ein Event plant, schon zu gucken, was für ein Thema hänge ich da auf? Was für Inhalte biete ich da an? Und sei es nur ein cooler Speaker oder jemand ganz Bekanntes, der eine tolle Keynote macht oder der dann auch Impulse mitgibt, wo dann alle sagen, wow, toll, dass ich den mal gehört habe, wollte ich schon immer mal so. Ja, darauf kommt es an. Das trennt die Spreu vom Weizen am Ende so. Ja, absolut. In der Vorbereitung haben wir mal gesprochen und wir sind irgendwann so ein bisschen abgedriftet auf das Thema der Autohäuser selber. Also jetzt keine B2B-Veranstaltung im Sinne von hier trifft sich die Autobranche, sondern was ist denn eigentlich mit den Autohäusern so los? Networking und gute Events. Und da haben wir irgendwie gesagt so, ja, was haben wir da eigentlich gesagt? So dass irgendwie vor 10, 15, 20 Jahren war das nicht großartig anders. Ja, du meinst jetzt die Veranstaltungen, die Autohäuser durchführen? Veranstaltungen in Autohäusern. Also der Klassiker, ein Frühlingsfest mit Hüpfburg und Bratwurst und anhand der eingelösten Bons wird halt gezählt, wie viele Leute da waren. Ja, der Klassiker, der Klassiko. Ja, das ist der Klassiker. Gibt es immer noch. Ja, Wintergrill oder wie sich das nennt. Ja, Angrillen, Wintergrillen. Ich glaube immer, wenn irgendwie eine neue Modelleinführung ist, dann wird halt da bei der Hersteller sagt, machst du ein Event drumherum oder kriegst du ein bisschen Budget und dann wird das gemacht. Genau. Besprachen wir über Potenzial. Ja, damit logge ich natürlich keine neuen Kunden und auch jetzt nicht unbedingt die Bestandsfunden, außer die, die die Freibär möchten, hinterm Ofen vor. Auch Autohäuser sollten oder können mehr Events in ihrem Marketing mit einplanen. Bin ich der Meinung, weil Autohändler oder Autohäuser ein großes Potenzial haben. Alleine schon aus der räumlichen Perspektive, also räumlich in dem Sinne. Die haben da große Glaspaläste stehen. Das wissen wir alle. Die Modelle werden nicht mehr. Die werden eher weniger. Durch Thema Elektromobilität etc. Alles, alles nicht neu. So, dann hast du da große Showräume stehen und große Plätze, wo früher mal hunderte Gebrauchtwagen standen, was jetzt ja auch nicht mehr so der Fall ist. Was machst du denn damit? Und da finde ich schon, haben Autohäuser die idealen Voraussetzungen, gerade im ländlichen Bereich, Städte mal ein bisschen ausgenommen, aber gerade im ländlichen Bereich, weil sie ja eben auch eine Marke haben, weil sie Stammkunden haben, weil sie bekannt sind, auch durch vielleicht sportliche oder soziale Engagements. Da haben sie das Potenzial, sozusagen eine Begegnungsstätte zu werden und gerade so auf dem Land, wo es vielleicht mal noch ein Gemeindehaus gibt oder auf dem Bauhof eine Feuerwehrhalle oder was weiß ich so. Aber ansonsten die Räumlichkeiten nicht so da sind, sind die Autohäuser da zu sagen, kommt doch zu uns. Wir machen bei uns was. Beispiel Autohaus Bellendorf habe ich jetzt letztens auf LinkedIn gesehen. Tobias Bellendorf. Der hat da halt eine Modenschau gemacht oder ein anderes Autohaus. Die haben da ein Weihnachts-Vasar gemacht oder einen Weihnachtsmarkt aus gebrauchbarem Hof. Klingt ja erstmal nicht nach Raketenwissenschaft und wer ein oder andere würde jetzt sagen, ah Modenschau im Autohaus, aber ich glaube das Posting erinnert mich nämlich auch, die haben das lokal mit dem Mittelstand, mit dem Einzelhandel halt gestemmt und die haben dann Tickets verkauft und die waren innerhalb von einer Woche, glaube ich, ausverkauft. Punkt. Genau. Wie geil ist das denn? Weil die Leute, also auch gerade wie auf dem Land, in der Stadt sind natürlich die kulturellen Möglichkeiten und die Möglichkeiten zum Ausgehen oder was zu erleben, was anzuschauen, ist natürlich größer, aber in den ländlichen Regionen vielleicht eher nicht so und dann freut man sich vielleicht, wenn man weiß, am Samstagabend ist im Autohaus im benachbarten Ort vielleicht eine Theateraufführung oder das ist mal drei Wochen lang in der Galerie, da stellt ein örtlicher Maler oder Bildhauer oder ein Kulturverein stellt irgendwas aus. Es gibt so viele Möglichkeiten. Man kann mit den Bürgermeistern sprechen, man kann mit den örtlichen Vereinen sprechen. Also ich meine, das Netzwerk ist ja da. Vereinswesen. Genau, also gerade die Autohändler sind doch oft in den Orten auch sehr vernetzt. Sie kennen natürlich auch andere Unternehmer und es gibt so viele Möglichkeiten. Du hast letztens auch erzählt, die Kulturbranche leidet ja auch. Viele Bands haben keine Möglichkeit, irgendwo zu spielen, weil vielleicht Lokale nicht mehr da sind, wo sie früher gespielt haben oder weil die Lokale kein Personal haben und können das nicht abfedern, da die ganzen Gäste. Warum macht ein Autohaus nicht einfach mal ein Poetry-Jam, Konzertabend? Genau, ich hatte Comedy. Es gibt Comedy-Touren, also hier im Großraum-Ruhrgebiet, aber ich glaube Oberregional, da sind so ein paar Comedians unterwegs, die rotieren immer so ein bisschen und die haben wohl ganz cooles. Und ich weiß von Freunden, dass wenn dieses Comedy-Team da irgendwo in irgendeiner Kneipe hingeht, ist die Kneipe sofort ausverkauft. Und ich frage mich, wenn das doch so einfach ist, man muss die Ideen halt transferieren und das ist natürlich auch im Alltag, wo jetzt auch ganz viele andere Themen da unterwegs sind, fällt das vielleicht ja ein bisschen zurück. Und da hatten wir auch schon gesagt, da müssen wir mal ein paar Ideen spinnen und Autohaus-Inhaber, die einfach Bock haben, was Kreatives zu machen und nicht die 17. Bratwurst und das 18. Hüpfbrot dahin zu stellen, sollen sich auf jeden Fall mal melden und dann machen wir mal was Cooles. Ja klar, können wir machen. Also ich bin der Meinung, das funktioniert und da muss ich dir ein bisschen widersprechen, wenn du sagst, natürlich fällt das Thema jetzt gerade ein bisschen hinten runter, weil es andere Themen gibt. Aber worum geht es denn? Es geht doch darum, die Kunden ins Autohaus zu bringen, um zu sagen, hey, da sind eure Fachleute, da sitzen eure Berater, darum geht es doch am Ende. Und da ist das extrem wichtig. Wie kriege ich denn die Leute ins Autohaus, wenn sie kein Auto kaufen wollen? Ich mache daraus eine Begegnungsstätte, ich mache daraus einen Treffpunkt, wo man immer weiß, einmal im Monat findet im Autohaus XY ein spezieller Abend statt. Da singt der Chor, da spielen die Schülerbands, da, was weiß ich, Möglichkeiten ohne Ende. Ja, Familienangebote, was für Kinder, ich meine, es ist ja unendlich, was man da gestalten kann, weil meistens ist ja Platz da. Und häufig reicht ja schon Platz, wenn man nur ein paar Fahrzeuge an die Seite stellt. Also das ist ja echt machbar. Ja, das ist echt ein cooles Thema und da haben Autohäuser echt Chancen. Definitiv. Und natürlich, die eine Seite ist, was hier viele Autohäuser auch machen, sie engagieren sich sozial oder sportlich im örtlichen Fußballverein oder was weiß ich noch immer und präsentieren ja dann dort auch immer ihre Autos, aber sie gehen dann natürlich auch, sie gehen ja raus aus ihrem Autohaus. Bringt doch die Leute hin ins Autohaus. Ja, umdenken. Also Tim, ich bin der Meinung, sowas funktioniert und lass uns da eine Challenge draus machen, einen Aufruf, wer Bock drauf hat, das mal auszuprobieren. Ich würde mich da auch bereit erklären dazu, da mal ein bisschen zu beraten oder einfach mal ein paar Ideen mehr auszudenken. Coole Sachen. Um einfach mal zu zeigen, dass es funktioniert, ohne dass man riesen Budgets ausgeben muss, ohne dass man irgendwelche fancy Sachen machen muss. Ja, cool. Okay. Oder wie siehst du das? Ich bin da voll bei, also ich bin da voll bei, weil ich mag halt den Autohandel auch wirklich und mit allem, was die da tun, wie die da auch, ich sag mal ja auch eine Aufgabe in der Gesellschaft mit Mobilität und Co. haben und man immer, ja alles nur Internet und die werden alle überflüssig und so, das soll anders sein, das soll besser gehen. Und da machen wir uns da mal stark für. Und es gibt viele, viele gute Beispiele, das möchte ich hier auch nochmal sagen. Es gibt wirklich viele engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die diese Themen auch angehen und die auch verstanden haben, dass es eben nicht mehr ausreicht, Autos anzukaufen und zu verkaufen und zu warten, dass der Kunde ins Auto kommt, sondern dass man selber aktiv werden muss und dafür liebe ich auch diese Branche, weil es eben viele, viele Unternehmer gibt, die mit Herzblut da dabei sind und einfach Vollblutunternehmer sind und in dritter, völlter, fünfter Generation, wie auch immer und genau, ich schätze diese Menschen sehr und ziehe auch meinen Hut vor ihnen und deswegen liebe ich diese Branche. Ja, absolut. Weil es viele tolle Menschen da gibt. Ja, genau. Da habe ich noch so ein Stichwort, weil wir sind im Grunde, das was ich von dir hören wollte, was passiert denn jetzt mit der Jule, was macht sie so und so, das haben wir jetzt erstmal rausgearbeitet, rausgekitzelt. Wir sind bei einer Abschlussfrage und die Abschlussfragen von letztem Mal machen jetzt wenig Sinn, die nochmal so zu stellen, deswegen würde ich von dir mal hören, was ist denn so deiner Meinung nach der größte Erfolgsfaktor für den Autohandel in der Zukunft? Und da habe ich so eine Ahnung, was kommt. Abgesehen davon, dass er seine Prozesse optimieren muss und digitalisieren muss und das im Griff haben muss, dass er seine Mitarbeiterthemen im Auge behalten muss. Das wird glaube ich 2023, 2024 ein Riesenthema werden, einfach der Fachkräftemangel oder die fehlenden Mitarbeiter, das wird ein Riesenthema sein und das wird auch ein Erfolgsfaktor des Autohauses in der Zukunft sein. Wie funktioniert ein Autohaus als Team? Habe ich gute Leute bei mir, die den Weg, den ich gehen möchte, mitgeben? Und am Ende dreht sich ja alles wieder ums Menschliche, um den Mensch. Der Erfolgsfaktor ist einfach der Mensch. Die Autohändler werden niemals überflüssig sein meiner Meinung nach, weil sie einfach eins haben, sie haben das Know-how, die haben die Expertise, um den Kunden vor Ort wirklich zu betreuen, Dinge zu erklären, Mobilitätsangebote zu erklären, auf ihn abzustimmen, das kann das Internet nicht. Das ist auch nicht neu, wissen wir ja alle schon. Natürlich kommt der Kunde gut informiert ins Autohaus und weiß viel, aber am Ende sitzt ihm dann gegenüber ein Mensch, ein Verkäufer, der seinen Beruf mit Leidenschaft ausübt und ihn bestmöglich berät, er hat die Möglichkeit das Auto anzuschauen, Probe zu fahren, gutes Gefühl zu kriegen, das wird es am Ende ausmachen. Auch das ist People Business. Ich habe mir da drei Worte erklärungsbedürftig genannt. Es ist eine Vertrauenssache, es sind Emotionen und das ist das Auto. Und auch da haben die Autohäuser einfach dieses große Potenzial, den Autokauf zum Erlebnis zu machen, zum Event zu machen auch für den Kunden. Das ist ein riesen Pluspunkt und ein riesen Potenzial und das sollte man nutzen. Ja, ich habe die Frage natürlich bewusst gestellt, weil ich habe schon geahnt, dass es in so eine Richtung geht und diese Anschauung mag ich auch so sehr und im letzten Podcast hatten wir auch so das Thema Mensch schon und ich finde das so schön, das so mal rauszustellen und das war ein bisschen Ziel meiner Abschlussfrage. Na sowas. Na sowas, ja. Jetzt ist es schon wieder vorbei. Jetzt ist es schon wieder vorbei, ne. Ach Mensch, jetzt sind wir wirklich schon wieder am Ende angekommen. Bin ich eigentlich der erste Wiederholungstäter oder gab es schon mehrere? Ne, da gab es schon den ein oder anderen, drei, vier Wiederholungstäter gab es und ich glaube es wird auch welche wieder, wieder, wieder geben sozusagen, weil die einfach immer spannende Erkenntnisse und spannende Meinungen haben. Da werde ich jetzt aber keinen raushauen, da musst du dich gedulden. Mache ich sehr gerne. Ich bin regelmäßiger Podcaster, habe Benzingespräche, ich liebe Benzingespräche, du machst das wirklich toll Tim und ich danke dir sehr für die erneute Möglichkeit mein Thema zu platzieren, Neopartners vorzustellen, Neopartners.de übrigens, ich habe auch eine Webseite, wenn ich ein bisschen Eingang bekommen habe. Ja, sehr schön. Also wer neugierig ist, schaut einfach mal drauf. Verlinke ich, genau, verlinke ich auch. So, genau. Super. Und es war mir wie immer ein großes Vergnügen. Ja, mir auch. Ich habe ja gar nicht, ich habe dich gar nicht großartig gefragt, sondern ich habe gesagt, dass. Ja. Wir machen eine Podcast. Achso, ja? Ja, stimmt. Ja. Okay. Ja, ganz lieben Dank, dass du Rede und Antwort gestanden bist und damit sind wir für die Ausgabe durch und ja auch nach da draußen vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe ihr konntet ein bisschen was mitnehmen wieder von der Jule und ja, also Jule ist weiter in der Branche, wir können alle glücklich sein. Ich bleibe da. Sehr schön, macht es gut da draußen. Ich gehe nicht verloren. Ciao. Tschüss.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.