Einleitung
In der heutigen Episode von Benzingespräche spricht Tim Klötzing mit David Henselight, dem Gründer und Geschäftsführer von PKW-Gutachter. Das Unternehmen hat sich auf die Erstellung von PKW-Gutachten spezialisiert und bietet innovative, digitale Lösungen für die Automobilbranche an. Erfahren Sie, wie PKW-Gutachter die Prozesse in der Branche optimiert und welche einzigartigen Dienstleistungen sie anbieten.
Die Entstehung von PKW-Gutachter
David Henselight, ein leidenschaftlicher Autoenthusiast, gründete PKW-Gutachter vor fünf Jahren. Ursprünglich inspiriert durch sein erstes Unternehmen, das den Online-Kauf von Autos vereinfachte, erkannte er den Bedarf an digitalen und effizienten Gutachtenprozessen. Diese Erkenntnis führte zur Gründung von PKW-Gutachter, das heute mit einem deutschlandweiten Netzwerk von Gutachtern arbeitet.
Einzigartige Dienstleistungen und Lösungen
PKW-Gutachter bietet seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen. Jeder Geschäftskunde erhält ein individuelles Auftragsportal, das nach den spezifischen Anforderungen und dem Corporate Design des Kunden gestaltet ist. Diese White-Label-Lösung ermöglicht es den Kunden, ihre eigenen Berichte und Prozesse zu integrieren, was PKW-Gutachter von anderen Anbietern abhebt.
Effiziente Prozesse durch Digitalisierung
Mit einer speziell entwickelten App für Gutachter wird der gesamte Begutachtungsprozess standardisiert und optimiert. Die App ermöglicht es den Gutachtern, Aufträge zu verwalten, Fahrzeuge zu begutachten und die Ergebnisse direkt in das System einzuspeisen. Dies gewährleistet eine gleichbleibend hohe Qualität der Gutachten und eine schnelle Bearbeitung der Aufträge.
Zielgruppen und Kunden
PKW-Gutachter richtet sich sowohl an Privatkunden als auch an Geschäftskunden. Besonders im Fokus stehen Fuhrpark-Management-Unternehmen, Schadensteuerer und Rechtsanwälte. Diese Kunden profitieren von den flexiblen und individuellen Lösungen, die PKW-Gutachter bietet.
Fazit
PKW-Gutachter revolutioniert die Automobilbranche mit digitalen und effizienten Gutachtenlösungen. Durch die Kombination von technologischem Fortschritt und maßgeschneiderten Dienstleistungen bietet das Unternehmen seinen Kunden einen echten Mehrwert. Für Unternehmen, die in der Automobilbranche tätig sind, stellt PKW-Gutachter eine wertvolle Ressource dar, um Prozesse zu optimieren und die Qualität ihrer Dienstleistungen zu sichern.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Gründung und Motivation von PKW-Gutachter
- Digitale Lösungen und Prozesse
- Maßgeschneiderte Kundenlösungen
- Netzwerk von Gutachtern
- Zielgruppen und Kunden
Key Takeaways:
- PKW-Gutachter bietet individuelle White-Label-Lösungen.
- Ein deutschlandweites Netzwerk von Gutachtern sichert Qualität.
- Die Digitalisierung optimiert den Begutachtungsprozess.
- Fuhrpark-Management und Schadensteuerer sind Hauptkunden.
- PKW-Gutachter ermöglicht schnelle und flexible Gutachten.
- Technologischer Fortschritt als Schlüssel zum Erfolg.
📄 Vollständiges Transkript anzeigen
Benzingespräche – der Personality- und Branchenpodcast der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast führt mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Online-Marketing-Spezialist, Unternehmercoach und Agenturinhaber. Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche und heute melden wir uns mit einem Unternehmensspecial und zwar mit PKW-Gutachter. Okay, man kann erahnen, worum es sich so dabei drehen könnte, aber damit wir einen optimalen Überblick bekommen, spreche ich heute mit David Henselight, Geschäftsführer und Gründer von PKW-Gutachter. Hallo David. Hi Tim, danke, dass ich da sein darf. Kurz zu mir, ich bin David Henselight, 34, habe vor fünf Jahren gegründet, bin Vertriebsingenieur und gekommen bin ich dazu, weil ich das Online-Auto-Kaufen-24-Punkt hier gegründet hatte, sprich das Amazon für Fahrzeuge, das man einfach ins Internet reingehen kann. Man kann sein Fahrzeug aussuchen, kaufen und bezahlen, die ganze Prozesskette mit Lieferung und da bin ich dann zu dem Thema Gutachten gekommen und habe mir gedacht, Mensch, das kann man auch ganz digital schneller und besser machen. Okay, also hast du quasi erstmal vor einigen Jahren, ich sag mal, was anderes dir ausgedacht und hast dann so im Prozess festgestellt, ah, da ist noch was anderes Spannendes, was möglicherweise noch einen größeren Bedarf hat oder einen größeren Need hat, oder? Ja, im Prinzip eigentlich eher eine Lösung für das Unternehmen zu schaffen, weil es ja doch immer sehr unterschiedlich ist von Organisation zu Organisation. Unterschiedliche Berichte, unterschiedliche Qualitätsmerkmale und das versuchen wir halt, oder auch schwarze Schafe in der Branche und das versuchen wir halt, oder schaffen wir ganz gut, in den Griff zu bekommen. Woher kommt denn deine persönliche Leidenschaft zum Automobil? Also bist du jemand, ich sag mal, der so die Branche irgendwo entdeckt hat und sagt sich so, ja, da ist bestimmt ein tolles Geschäftsmodell jetzt total toll oder ich glaube nämlich eher, dass du auch ein Car-Guy bist? Das bin ich auf jeden Fall. Also als kleiner Stöpsel hatte mich mein Vater mal mitgenommen zum Rackstar Race ohne Köpfhörer und das war super laut. Und dann auch immer zum Motorrad Rennen Weltmeisterschaften, wenn sie in Deutschland stattgefunden haben und das hat also damals schon mich angefixt. Ich hatte eine Mofa mit 14 schon frisiert, dass ich kein Fahrrad mehr fahren muss auf dem Dorf, wenn man aufwächst. Inzwischen fährt natürlich keine Busse und keine Bahn. Immer Fahrrad macht keinen Spaß. Ja, absolut. Und du hast mir auch gesagt, du bist quasi auch neben dem, dass du jetzt inzwischen beruflich halt jeden Tag mit dem Thema Auto zu tun hast, bist du auch jeden Tag wirklich auch am Thema Auto persönlich mit Interesse dran. Genau, ich selber arbeite auch draußen, um mir das auch mal anzuschauen, die Prozesse zu optimieren. Bin an den Fahrzeugen dran, privat selber habe ich, ich schaue selber immer gerne nach Fahrzeugen, nach Oldtimern, bin super autoaffin, habe da richtig Bock drauf. Auf heiße Reifen. Pkw-Gutachter, so ganz konkret, da wollen wir doch mal ein bisschen was zu hören. Welche Probleme löst ihr da de facto und was macht ihr da bei Pkw-Gutachter anders beziehungsweise einzigartig? Fangen wir mal mit dem letzten an. Einzigartig macht uns das hingehend, weil wir für den Auftraggeber, sprich der Businesskunde, immer, sofern er das wünscht, ein individuelles Auftragsportal erstellt, gebrandet nach seinem CI, Farbenlogo etc. und nach seinen Wünschen. Sprich, jeder Kunde ist ja einzigartig und genau diese Nische bedienen wir. Ihr seid quasi so ein bisschen White Label, passt das dann für den Businesskunden an? Genau, wir sind White Label, passen das für den Kunden an, was er benötigt an Berichte, wenn er jetzt spezielle Berichte benötigt, beispielsweise Zustandsberichte mit Sonderwünschen, irgendwelchen Logos in den Bildern oder auch mit beispielsweise weißen Hintergründen, auch das ist möglich. Wir passen uns da halt voll und ganz an den Kunden an und nicht der Kunde an uns und das ist halt der Vorteil gegenüber den anderen. Aber generell, PKW-Gutachter, das Geschäftsmodell ist, ihr begutachtet PKW im Auftrag des Kunden und ihr stellt quasi eine Lösung bereit, wo die Prozesse durchdefiniert sind, damit es schnell, individuell und flexibel ist. Wir haben auch draußen ein Gutachternetzwerk deutschlandweit, mittlerweile auch stellenweise europaweit und können halt, weil wir auch eine App haben, mit der wir arbeiten als Gutachter, ist der Prozess immer klar und immer auch definiert. Bedeutet, der Gutachter hat seine App, sieht seinen Auftrag, weiß, wo er hinfahren muss, nimmt das Fahrzeug dann auf und wird durch den Gutachter bearbeitet. Heraus kommt dann ein Gutachten mit PKW-Gutachter-Logo. Sprich, es hat immer dieselbe Qualität, immer dasselbe Design. Außer der Kunde möchte jetzt ein eigenes Design haben, aber auch das ist möglich. Also habt ihr quasi ein nationales, also deutschlandweites Netzwerk an Gutachtern, die genau nach euren Vorschriften, Vorschriften oder Prozessen halt arbeiten, damit die Qualität gewährleistet ist. Genau, damit die Qualität gewährleistet ist, die Schnelligkeit gewährleistet ist und der Kunde immer weiß, wenn er uns beauftragt, er bekommt immer die gleiche Qualität. Okay, ja, das ist natürlich echt wichtig, gerade in der Masse. Wenn du da Schwankungen hast, wenn die Unterlagen kommen, bist du wahrscheinlich eher zweiter Sieger, wenn du alles erstmal wieder auf einen Stand bringen musst. Genau, ich sage immer, unser Dienst ist eigentlich immer wie so ein Schlüsseldienst. Wenn man ihn braucht, dann braucht man ihn sofort, wenn man ein Problem hat. Ja, neuralgischer Punkt. Das ist so, ja. Jaja, ich erinnere mich auch an mein vorletztes Fahrzeug, wo wir irgendwann mal schnell einen Gutachter brauchten, weil was schief gegangen ist mal im Straßenverkehr, aber das ist eine andere Geschichte. Wer genau ist euer Kunde? Privatleute, Gewerbe, wenn Gewerbe? Im Prinzip ist es ein Privat- und ein Gewerbekunde. Doch unsere Zielgruppe ist eher der Fuhrpark-Management-Anbieter, der Schadensteuerer, Rechtsanwalt, Dienstleistungen oder ähnliches, die mit uns zusammenarbeiten. Sprich, wir nehmen Kontakt auf oder die mit uns, besprechen das ganze Thema, ist und soll Situation, bearbeiten das Ganze dann, die bekommen von uns dann das Werkzeug mit an die Hand und dann geht das los. Und dann kommen die Aufträge rein, wir bearbeiten das Ganze, der Kunde kann dann auch in sein Management-Portal von uns zur Verfügung gestellt bekommen, sehen, wie weit ist der Bearbeitungsstatus, rechtzeitig wie Ampelsystem, mit Datum, Beauftragung. Er kann sich die Unterladen selber herunterladen, Bilder herunterladen, kann das aber auch individualisieren, wenn er sagt, ich habe hier 500 oder 700 Werkstätten, kann er uns die per Excel mitgeben. Dann kann er linksseitig beispielsweise einen Reiter haben, Werkstatt, dann kann er uns bei der Beauftragung gleichzeitig die Werkstatt mitgeben und muss diese nicht einfach immer eintragen, genauso wie auch bei Rechtsanwälten. Wenn er sagt, ich arbeite mit dem Rechtsanwalt, kann man ihn hinterlegen, dann kann der Rechtsanwalt selber auch reingehen und kann den Auftrag bearbeiten vom Auftraggeber. Nochmal eine Frage, wo du sagst reingehen. Also der Gutachter, nee, andersrum, wenn der Kunde mit euch arbeitet, hat er, ich sage mal eine Webseite, ein Webinterface, wo er sich ja alles angucken kann. Und das geht dann durch eure Systeme, aber nachher der Gutachter, der draußen unterwegs ist, der arbeitet mit einer App, wo die Daten halt eingegeben und fotografiert werden und das wird dann wieder auf der Webseite zurückgespielt. Und das sieht dann auch der Auftraggeber, sprich er sieht auch die Originalbilder, kann sich die herunterladen, kann sich die auch im Großen anschauen selber. Bei den Gewerbekunden, Autohäuser. Autohäuser mit großem Kundenstamm, auch Zielgruppe, oder? Es kommt immer darauf an. In der Regel haben die Autohäuser ihren eigenen Gutachter, aber auch Autohäuser können wir bedienen, wenn die es gerne wünschen, genau. Das ist auch möglich. Ja, ich denke gerade so an den Fall Fahrzeugzukauf überregional. Das ist tatsächlich gar kein Problem, weil wir für die ein oder andere Autobörse arbeiten, die es da draußen gibt. Ich will jetzt keinen Namen nennen. Die arbeiten mit uns tatsächlich zusammen, damit wir dann den Zustand vom Fahrzeug feststellen, womit die dann arbeiten und das Fahrzeug verkaufen. Ich habe mir mal sagen lassen vom Chefeinkäufer eines sehr großen Unternehmens, wovon auch ab und zu mal Werbung im Fernsehen läuft. Der hat ja gesagt, dass unsere Berichte so gut sind, dass man das Fahrzeug blind ankaufen kann, sprich nur mit dem Bericht. Ja, geil. So soll es sein, also bestenfalls. Das ist ein gutes Lob. Wir optimieren das natürlich immer noch weiterhin. Unsere Systeme, unsere internen Systeme optimieren, Schulung etc. Das ist halt immer besser wert, die Qualität hat. Wenn ihr so einen Vorparkleiter oder hier hören ja wirklich viele auch aus dem Handel zu, angenommen es ist ein Händler, der euch beauftragt oder ein Vorparkleiter, wenn irgendwo irgendwas ist. Ein ganz klassischer Ablauf. Wie sieht der aus? Jetzt überlege ich gerade, muss so jemand schon Kunde bei euch sein, damit er überhaupt ein Gutachten bekommt? Oder kann man auch bei euch auf die Website gehen und sagen, ich brauche jetzt mal ein Gutachten? Haben wir auch gemacht, machen wir auch. In der Regel bekommen wir einen Auftrag. Ich habe da ein schönes Beispiel von einem Paketdienstleister aus Deutschland. Die haben uns konsultiert, die brauchen einen Zustandsbericht, weil sie das Fahrzeug gerne veräußern möchten. Haben uns dann oder mich selber auch angerufen. Ich habe das dann mit ihm besprochen und haben dann den Auftrag per E-Mail bekommen. Haben dann das Fahrzeug begutachtet und per E-Mail aus unserem System dann dem Bericht, dem Kunden zugeschickt. Der ist jetzt so gut gefallen, dass er sagt, Mensch, wir machen das jetzt mit euch deutschlandweit. Bauen es doch mit dem Portal. Optimal. Und dann hat er, also das ist quasi der erste Kontakt dann gewesen. Und wenn ihr jetzt das Portal quasi aufgebaut habt, gibt es für die halt irgendeine Webadresse. Die haben ein Portal, melden sich an und sagen, ich brauche ein Gutachten. Fahrzeug steht da und da. Genau, also er hat dann linkseitig beispielsweise Auftrag anlegen. Dann klickt auf Auftrag anlegen, trägt dann ein, was das für ein Fahrzeug ist. Wir sind angeschlossen an ADAT, deutsches Autobetreuung. Dadurch kann er dann auf unsere Kosten die Fahrgestellnummer sich ziehen. Was wir dann gleichzeitig wieder im Bericht haben, trägt dann den Besichtigungsstandort ein, wo wir das Fahrzeug zu besichtigen haben. Er kann uns dann noch eine Bemerkung hinterlegen, wie bitte nur freitags bis 17 Uhr begutachten beispielsweise. Dann klickt er auf Speichern. Wir sehen den Auftrag. Gleichzeitig steht er wartend auf Zuweisung. Wir weisen das dem entsprechenden Gutachter zu. Der Gutachter sieht das, terminiert den Auftrag, begutachtet das Fahrzeug, wird kalkuliert oder auch nicht, je nach Berichtsart. Und dann ist er auch abgeschlossen. Der Kunde kann sich den dann herunterladen. Also wirklich die Prozesse ganz simplifiziert, damit es einfach für den Kunden ganz easy ist. Im Endeffekt bei euch läuft es optimiert durch. Und der Gutachter da draußen, der arbeitet auch genau nach euren Regeln. Und da kommt nachher immer Top Qualität raus in der Begutachtung. Wie viele Gutachten sind bei euch denn schon so in den fünf Jahren entstanden? Ich habe überhaupt kein Gefühl dafür, wie viele Gutachten da draußen in dieser Welt zu entdecken. Also es ist unterschiedlich, weil wir erst vor zwei oder was haben wir jetzt? 23? Wir haben vor einem Jahr erst angefangen mit der Software rauszugehen. Deswegen kann ich beinahe gar nicht sagen, was davor so wirklich angefallen ist. Weil ich kann das natürlich jetzt in dem Prozess, in dem Portal sehen, was wir gemacht haben. Also es ist auf jeden Fall vierstellig. Da muss Volumen drauf. Da muss Volumen drauf, ja klar. Ich finde das immer so spannend, dass wir haben da irgendwie schon so vierstellig oder hochvierstellig Gutachten erstellt. Da passiert ja eine Menge. Da arbeitet ja ein Gutachter und der fällt raus. Genau, die Systeme ja auch. Die Zahnräder passen tatsächlich übereinander und das funktioniert auch. Wir sehen das immer wieder da draußen, dass die Leute auch sagen, erst heute habe ich es zu hören bekommen. Also es funktioniert super. Wir steuern jetzt immer mehr ein. Die finden das klasse. Dadurch, dass wir auch auf den Kunden eingehen. Also wir sagen jetzt nicht, wir haben hier eine Plattform, bitte benutzt das. Sondern wirklich sagen, was benötigst du. Super flexibel. Also flexibel in der Plattform. Und auch super schnell in der Abwicklung, wenn es unbedingt notwendig ist. Also dass wir dann auch mal samstags zum Kunden rausfahren und Besichtigung durchführen. Ja, dann habe ich mal hier in der Vorbereitung, habe ich mir euer Unternehmen ja auch ein bisschen angeguckt. Und ihr wurdet auch direkt im Juli letzten Jahres, 2022 also, mit dem Business Hero Award ausgezeichnet. 13.000 Teilnehmer haben da teilgenommen und da habt ihr euch durchgesetzt und gewonnen. Sind es solche Auszeichnungen, die dich da antreiben oder was ist es, was dich antreibt? Ja, das war bei dem Award, dass wir uns gar nicht beworben haben. Sprich, es kam eine E-Mail in meinem Postfach. Ihr wurdet nominiert zum Business Hero Award und ich konnte das erst gar nicht glauben. Hab dann erst mal bei der Firma angerufen tatsächlich, weil ich das mit Scherz gehalten habe. Das kann ja jeder sagen. Dann haben die gesagt, nee, sie haben sich nominiert und dann mussten wir eine Bewerbung abgeben. Tatsächlich auch. Die wurde dann durch, ist durch die Jury gelaufen, die Bewerbung. Und dann haben wir uns von über 13.000 Teilnehmern durchgesetzt. Ja, nicht schlecht. Aber das ist nicht das, was dich antreibt, so ein Service. Nein, für mich sind es die Auftraggeber und die Kunden selber, die mich antreiben, weil ich einfach das Beste für den Kunden und für den Auftraggeber herausholen möchte. Das beste Ergebnis erzielen möchte. Das ist das, was mich antreibt. Ja, ich finde es auch spannend, weil du hast ja vorhin gesagt, dass du teilweise auch noch mit rausfährst. Und ja, du bist selber aber kein Gutachter, oder? Ich bin selber kein Gutachter, nein. Achso, dann fährst du wirklich raus. Genau, wir haben intern selber im Backoffice ausgebildete Gutachter. Wir bilden die auch aus, nicht selber, aber wir schicken die dann quasi zu einer Schulung für das Know-how. Aber ich selber bin kein Gutachter, nein. Aber ich fahre auch raus, ich selber kenne die App auch in- und auswendig, ich nehme selber auch Fahrzeuge damit auf, damit ich auch weiß, wie es funktioniert, was man besser machen kann, besser machen muss, wo es hakt, dass wenn die Leute mich anrufen oder auch die Gutachter dann sagen, Mensch, ich habe hier ein Problem, kann ich denen im besten Falle selber weiterhelfen. Okay, also dir kann man wahrscheinlich nicht mehr so einfach einen schlechten Gebrauch andrehen inzwischen, oder? Absolut nicht, das ist auch eher, ich würde sagen, eine Berufskrankheit. Ich gehe tatsächlich an Fahrzeugen vorbei und sehe kleine Dellen, Kratzer und rechne das schon zusammen. Oh mein Gott, oh mein Gott, ja, da fällt mir nur, naja, okay. Ich wollte schon wieder über mein eigenes Fahrzeug sprechen, das lasse ich lieber sein. Aber den Tick hast du ja bestimmt auch, man hat ja seine Affinität zum Fahrzeug. Ganz schlimm, also ich bin so Auto, also wenn ich abends durch die Gegend fahre, oder so an den Lichtern erkenne ich, was da kommt. Teilweise, ich habe früher ein bisschen ländlicher gewohnt, da war eine Landstraße, ich habe die Autos am Sound erkannt. Also gut, jetzt vielleicht nicht ein BMW 316i, vielleicht nicht, aber alles, was irgendwie ein bisschen mehr Motor hatte oder kein Elektroauto war, da kann es mich echt nachts wecken. Das ist ein tolles Hobby, was einen jeden Tag umtreibt und dich anscheinend ja auch. Also ich höre am Motorsound stellenweise auch, was das für ein Fahrzeug ist und erkenne natürlich auch nachts an den Lichtern, Vorder- sowie Rückleuchten, was für ein Fahrzeug das ist. Also das ist völlig verrückt. Ja, das Kuriose ist, wenn wir uns unterhalten darüber so locker, ist das ganz klar. Hör dich mal in deinem Freundeskreis um, das ist gar nicht so klar. Ne, tatsächlich nicht. Also wenn man sich unter seines Gleichen ist, sage ich es mal so, dann ist das so völlig normal. Aber ich mache mir da selber auch immer einen Scherz draus, wenn ich dann abends durch die Gegend fahre und meine Frau sitzt nebenan und dann fragt sie mich, was ist das für ein Auto? Dann sage ich ihr das, fahren wir dann vorbei. Stimmt. Ja, okay, cool. Habt ihr sonst irgendwelche, ich sage mal Meilensteine, die jetzt so in Angriff genommen werden? Gibt es Ausbaustufen, irgendwas, was du noch berichten kannst? Also Meilensteine wird es sein demnächst, dass man sein mit unserer App am Fahrzeug selber die Fahrgestellnummer ziehen kann, sprich der Gutachter. Das ist gerade in Planung, dass man den Fahrzeugschein abscannen kann mit der Handykamera, dass dann die Daten da reingehen. Meilensteine oder auch einfach ein noch besserer Dienstleiter zu sein, sage ich es mal so. Also wirklich jetzt auszubauen, weil wahrscheinlich können eure Systeme noch mehr verkraften. Absolut. Also wir selber können auch mehr verkraften. Leichte Expansion ist super. Ja, glaube ich auch. Ja, wenn das System oder die Dienstleistungen oder, sag mal System oder Dienstleistung in dem Bereich, wenn das einmal steht, dann kann es auch skalieren. Also dafür seid ihr ja vorbereitet. Ja, cool. Richtig. Auch mit der Manpower da draußen. Also es ist überhaupt kein Thema, ob es dann 100 oder 200 Tafelschäden sind oder 100 Zustandsberichte an einem Standort. Haben wir auch schon gemacht. Überhaupt kein Thema. Ja, cool. Danke dir bis daher, dass du mal so ein bisschen erzählt hast, was PKW-Gutachter ist und was PKW-Gutachter halt macht. Und wichtig für mich war so ein bisschen zu verstehen, wie funktioniert es? Und was sind dann halt so die Hauptmerkmale, womit ihr punktet? Stichwort Schnelligkeit, Flexibilität und halt, dass ihr eine einheitliche Qualität immer da rauskriegt. Das wollte ich da mal nochmal raushören. Ich habe noch eine klassische Abschlussfrage. Da kommt hier keiner raus. Alle wissen, was gemeint ist. Wann sitzt denn du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto und also wirklich einsteigen, Kommando geben, fahre mich was, was ich zu arbeite oder fahre mich zu einer Adresse und du liest Zeitung? Jetzt, das solltet ihr sehen. Er verdreht die Augen und guckt in den Himmel. Das ist eine gute Frage. Ich würde beinahe behaupten in 25 Jahren. Okay, du kommst sofort mit der konkreten Zahl. Das ist gut. Also es fängt ja auch mit der Versicherung zusammen. Wer zahlt im Schadenfall? Das Fahrzeug oder der Fahrer? Der Hersteller? Ja, krass. Also wir hatten uns ja gerade vor der Aufnahme noch unterhalten, so, ah man, dass du dich auch auf diese Frage so ein bisschen freust. Und wir aber so über eigentlich Level 3 ungefähr gesprochen haben, was machbar ist ohne Probleme. Aber dann der Schritt wirklich auf Level 4 und dann eigentlich im Grunde Level 5, was ich ja frage. Das ist dann schon echt nochmal ein Schritt. Und ich finde es auch interessant, mit welcher Begründung du das so formulierst, weil die Gäste hier, die ich so habe, die sind ja aus verschiedenen Branchen um den Autohandel oder selber aus dem Autohandel. Und die beleuchten diese Frage immer so mit ihrem Kontext. Und du kommst jetzt sehr schnell mit dem Versicherungsaspekt um die Ecke. Sehr spannend. Ja, wir selber in Hamburg haben ja auch in der HafenCity die autonomen Busse, die kleinen. Ich weiß nicht, ob du die kennst. Da habe ich von gehört. Die wollte ich ja immer mal irgendwie nutzen, aber ich weiß nicht genau, wo die fahren. Aber das muss ich mir mal irgendwann mal anschauen. Ich auch nicht. Ich habe sie noch nie gesehen. Für mich ist das ja irgendwie verdrungen. Aber das soll ja funktionieren scheinbar. Aber ich glaube noch, da sitzt jemand drin und es wird ausgetestet. Das ist eine spannende Sache, autonomes Fahren, dass man drinnen sitzt und Zeitungen liest. Ich weiß nicht, ob ich dem vertrauen könnte, wenn man selber sehr gerne Auto fährt. Man möchte ja immer gerne das Lenkrad greifen. Thema Vertrauen ist auch eins, ganz klar. Absolut. Oder wenn ich meine Frau kenne, die bremst ja recht früh. Also lieber Safety first. Bin ich gespannt, was da auf uns zukommt. Wie gesagt, wer dafür zahlt im Schadenfall. Man sieht es ja bei anderen Elektroherstellern, dass dann da auch schon Unfälle passieren, trotz diverser Assistenzsysteme. Ja, ist richtig. Aber es sind, du sagst das Wort Assistenzsysteme. Da bist du als Fahrer immer noch die letzte Instanz. Das ist natürlich richtig. Aber wer haftet im Falle des Falles? Das ist eine spannende Frage. Ja, du. Dann war hier heute mit unserem kleinen Interview mit dem Special zu PKW-Gutachter, pkw-gutachter.de. Aber euch findet man, wenn man das eingibt sowieso. Ja, zu Ende für heute. Ja, David, ganz lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, dass wir ein bisschen darüber sprechen konnten. Mir war es einfach, wie gesagt, wichtig, dass wir verstehen, wie es so läuft und so deine Hintergründe. Und da haben wir jetzt auf jeden Fall alle was dazugelernt. Dankeschön. Ich danke dir, Tim, dass ich daran teilnehmen durfte. Sehr gerne. Ich hoffe, dass du es ein wenig verstanden hast. Die Hörer da draußen, was wir machen, sehr gut. Auf jeden Fall. Ja, super. Dann sind wir mit dem Podcast für heute am Ende. Und ja, macht’s gut da draußen. Wir hören uns bald wieder. Und tschüss und ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.