Einleitung
In der neuesten Episode des Podcasts „Benzingespräche“ spricht Tim Klötzing mit Markus Moser, dem Zentralbereichsleiter Marketing der Best Group, über die aktuellen Herausforderungen und Chancen im Marketing des Autohandels. Der Podcast beleuchtet persönliche Einblicke und professionelle Ansätze, die für die Zukunft des Autohandels von Bedeutung sind.
Die Best Group und ihre Struktur
Die Best Group ist ein Zusammenschluss von 22 Betriebsstätten, die sich auf Marken des VW-Konzerns konzentrieren. Mit rund 1.000 Mitarbeitern im Rhein-Main-Gebiet bietet die Gruppe zentrale Services an, um den operativen Betrieb der Autohäuser zu unterstützen. Moser erklärt, dass der Fokus auf zentralen Dienstleistungen liegt, um die Effizienz zu steigern und den Kundenkontakt zu optimieren.
Herausforderungen im Jahr 2020
Das Jahr 2020 stellte sowohl privat als auch beruflich eine Herausforderung dar. Moser berichtet, wie die Corona-Pandemie Schwachstellen im Autohandel aufdeckte, insbesondere im Bereich des Remote-Vertriebs und der Datenanalyse. Die Notwendigkeit, Autos auch ohne physischen Kundenkontakt zu verkaufen, rückte in den Vordergrund und erforderte schnelle Anpassungen im Geschäftsmodell.
Die Entwicklung der Marketingabteilung
Seit seinem Eintritt in die Best Group im Jahr 2015 hat Moser die Marketingabteilung aufgebaut und weiterentwickelt. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Bündelung von Expertenwissen und der Einführung von Channel-Ownern. Diese Struktur ermöglicht es der Best Group, flexibel auf die vielfältigen Anforderungen des modernen Autohandels zu reagieren.
Die Zukunft des Autohandels
Moser betont die Bedeutung von Eigenverantwortung und Flexibilität im Marketing. Die Abteilung soll sich von einer klassischen Struktur hin zu einem Service-Modell entwickeln, das den Autohäusern bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Diese Transformation ist entscheidend, um den Herausforderungen der Digitalisierung und der sich schnell ändernden Marktbedingungen gerecht zu werden.
Fazit
Der Podcast bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik des Autohandels und die strategischen Überlegungen, die notwendig sind, um in einem sich wandelnden Umfeld erfolgreich zu bleiben. Markus Moser zeigt auf, wie wichtig es ist, auf Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig die Leidenschaft für das Automobil zu bewahren.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Struktur und Marken der Best Group
- Herausforderungen im Jahr 2020
- Entwicklung der Marketingabteilung
- Remote-Vertrieb und Datenanalyse
- Die Zukunft des Autohandels
Key Takeaways:
- Die Best Group bietet zentrale Services für Autohäuser.
- 2020 hat Schwachstellen im Autohandel offengelegt.
- Remote-Vertrieb wird immer wichtiger.
- Marketing muss flexibel und serviceorientiert sein.
- Eigenverantwortung im Team ist entscheidend.
- Die Digitalisierung erfordert schnelle Anpassungen.
- Leidenschaft für das Automobil bleibt zentral.
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Benzingespräche, der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstorys, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um verschiedene Blickwinkel und persönliche Ausblicke. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und freier Berater für die Automobilbranche, Autoliebhaber und Agenturinhaber. Bevor es los geht, ein Hinweis auf einen starken Partner, der mich bei meinem Podcast unterstützt. Yareto. Bei Yareto können Autohändler in Deutschland Absatzfinanzierungs- und Leasingangebote von mehr als 10 Finanzdienstleistern auf einen Blick vergleichen, anfragen und abschließen. Und das alles mit nur einem Login. Wer Yareto ausprobieren möchte, bekommt mit Hinweis auf meinen Podcast exklusiv für das erste abgerechnete Geschäft eine 250 Euro Stück Prämie. Das ist doch was. Einfach auf Yareto gehen oder bei deren Vertrieb melden. Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Und heute haben wir als Gast einen erfahrenen Marketingkollegen und Menschen, der sich einige Gedanken zur Zukunft des Autohandels macht. Herzlich willkommen Markus Moser, Zentralbereichsleiter Marketing der Best Group. Hi. Hallo Tim, grüß dich. Schön, dass Sie es einrichten konnten. Ja, wir haben ja schon ein bisschen nach einem Termin gesucht. Dich hatte ich schon deutlich länger auf dem Zettel. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass ich mal mit einem echten Marketingkollegen mich austauschen kann. Aber zunächst so die Frage, die Best Group. Vielleicht mal ein paar Leuten erst mal näher zu bringen, was die Best Group ist. Die ist nicht jedem vielleicht ein Begriff. Erzähl doch mal. Also die Best Group bündelt sozusagen die Aktivitäten von in Summe 22 Betriebsstätten, verteilt auf mehrere Inhaber und auf mehrere Autohäuser. Und wir in der Best Group legen starken oder wollen jetzt einen Punkt stärker ausbauen, nämlich zentrale Services anzubieten, sodass die Kollegen vor Ort sich wirklich direkt auf den Kontakt mit dem Kunden konzentrieren können und Themen wie Administration, Buchhaltung oder auch Marketing, die wollen wir einfach zentral für alle anbieten. Welche Marken habt ihr da im Portfolio? Wir sind im VW-Konzern unterwegs, das heißt also VW, Audi, Skoda, VW-Nutzfahrzeuge. Das sind unsere Marken. Okay, 22 Standorte war glaube ich richtig. Das heißt, wie viele Häuser und wie viele Mitarbeiter und wo ist die Best Group angesiedelt? Wir nennen es immer so schön Rhein-Main-Decker-Gebiet. Also wir sind ungefähr 1.000 Mitarbeiter und die 22 Standorte liegen so im Rhein-Main-Gebiet geballt. Wir haben Ausläufer in Moosbach am Neckar und sind in Bad Hersfeld vertreten mit dem Autohaus Fink. Aber Rhein-Main-Gebiet ist so der Kern. Okay, das ist ja schon nicht eine unerhebliche Größe mit 1.000 Mitarbeitern so viele Standorten, so ein Zusammenschluss und du bist da Zentralbereichsleiter Marketing. Das ist schon spannend. Ich frage im Moment in diesem Corona-Jahr 2020 immer ganz gerne am Anfang. Wie war denn dein Jahr 2020 so privat, beruflich? Wie ist denn dein Fazit? Privat wie beruflich kann man wirklich sagen herausfordernd. Also wenn ich jetzt mal ins Private reinschaue. Wir haben einen Sohn, der zweieinhalb Jahre alt ist. Da war dann zwischenzeitlich mal die Kita zu, dann war sie wieder auf. Meine Frau und ich, wir sind beide berufstätig. Da wird schon was von einem Abverlangt privat. Aber auf der anderen Seite, finde ich, hat es auch gezeigt, dass man dankbar sein darf. Weil auf der einen Seite sind wir gesund und auf der anderen Seite haben wir zum Glück Jobs, die so eine zeitliche Gestaltung einfach zulassen. Also dass mal vormittags jemand daheim ist, um auf den Kleidern aufzupassen und dafür nachmittags oder abends gearbeitet werden kann oder ähnliche Konstrukte. Das ist in diesem Jahr viel, viel mehr wert als sonst, weil die letzten Jahre war es Luxus, genau so sich seine Zeit einteilen zu können. Jetzt ist es für Familie mit Kindern eigentlich fast unabdingbar. Beruflich, finde ich, hat man das Gefühl gehabt, dass wir uns bei einigen Themen mal im Grenzbereich erleben durften. Also wenn wir jetzt mal auf den Autohandel schauen, dort wo wir beide unterwegs sind, finde ich, hat dieses Jahr ganz, ganz klar Schwachstellen aufgezeigt, die es auch schon vor Corona gab. Aber jetzt kommen sie halt verstärkt hervor. Also wenn man zum Beispiel mal an das Thema Remote-Vertrieb denkt. Natürlich hat man vor drei Jahren schon darüber diskutiert, ob man Autos auch mal verkaufen kann, ohne dass jemand im Autohaus steht. Jetzt müssen wir es auf einmal können und zwar von heute auf morgen. Und auch das Thema Datenanalyse wird für uns jetzt viel, viel wichtiger, weil wir mit schnell verändernden Umfeldvoraussetzungen klarkommen müssen. Beispielsweise Kilometerlaufleistung in unserem Markt geht nach unten. Was macht das mit unserem Servicegeschäft? Was macht das mit Leasingrückgaben etc.? Und da können wir viel, viel stärker mit unseren Daten arbeiten im Autohandel, als was allgemein betrachtet aktuell eigentlich tun. Okay. Also schon herausforderndes Jahr, hast du schon ganz eingangs gesagt. Also das teile ich auch uneingeschränkt. Das ist, höre ich, also sagt ja keiner irgendwie, hey, das war jetzt ein total easy-peasy Jahr oder sowas. Also alle paar Wochen irgendwie ein neues Szenario, auf das man sich irgendwie einstellen muss. Und ich habe immer so ein bisschen den Eindruck, dass gerade im Bereich Digitalisierung, Prozesse, Marketing einer irgendwie so ein Brennglas rausgeholt hat und das auf uns gesetzt hat oder auf euch da im Handel gesetzt hat. Ja, definitiv. Das umschreibt es leider ganz gut, Tim. Okay. Jetzt nehmen wir mal so mein Konzeptchen wieder und da werfen wir erst mal den Blick in den Rückspiegel. Und zwar, du bist ein 85er Baujahr, du bist verheiratet, du hast ein Kind, hast du gerade gesagt, zweieinhalb Jahre alt. Du lebst in Seligenstadt, Rhein-Main-Gebiet und hast ursprünglich erstmal eine Ausbildung zum Automobilkaufmann gemacht. Dann hast du dich auch noch erdreistet, ein Studium hinterherzulegen zum Betriebswirten. Und dann hast du begonnen, als Marketingmanager beim Autohaus Kunzmann zu arbeiten, 2010. Da warst du vier Jahre, gute vier Jahre. Und dann bist du quasi aus dem Handel mal rausrotiert zu einem Dienstleister, zur Viact. Da warst du von 2014 bis 2015. Da hast du Consultant für Autohausmarketing gemacht, bist dem Marketing treu geblieben. Und 2015 bist du dann wieder auf die Handelsseite rüber geswitcht zu deinem jetzigen Team, zur Best Group. Und da bist du bis heute. Da muss ich sagen, wenn ich das so studiere, das habe ich hier so vor mir liegen, da gibt es ja irgendwie irgendwo eine Leidenschaft zu Automobilen. Und da zwingt sich mir immer die Frage auf, wie kam das und wie äußert sich das? Ja, sehr zum Leidwesen von meinen Eltern, weil ich als kleiner Junge eigentlich schon immer mit leuchtenden Augen in irgendwelchen Autohäusern stand. Und wenn du da an einem Autohaus vorbeigefahren bist, wusstest du genau, es gibt Herz, wenn du jetzt nicht anhältst und mit dem Kleinen mal kurz da durchläufst. Und da war es auch eigentlich sogar fast egal, welche Marke. Und ich kann mich noch daran erinnern, so als zwölf, dreizehn, stand auf einmal so ein 56K Modem bei uns in der Wohnung. Und dann habe ich mal fleißig angefangen, Prospekte zu bestellen bei allen möglichen Marken, bis irgendwann das ganze Kinderzimmer voll war. Und meine Mutter wiederum wieder die Leidtragende war und verrückt geworden ist dadurch, dass irgendwann Automarken bei uns angerufen haben, um zu fragen, wann ich denn jetzt endlich mal den neuen Golf 4 oben fahren möchte oder ob ich jetzt mal ganz gerne eine E-Klasse kaufen möchte oder ähnliches. Und dann hat sie dann erklärt, dass ich leider noch keinen Führerschein habe, wenn sie dann noch ein bisschen warten. So war es für mich eigentlich klar. Wenn Ausbildung, dann im Autohaus. Und mich hat es immer wieder daran zurückgezogen. Cool. Ich finde das total spannend. Bei Jungs ist es nicht so abwegig, dass die irgendwie ein Herzchen für Autos haben, aber die Geschichte, dass es auch dann einen beruflichen Einschlag kriegt, ist dann immer so ein bisschen anders. Gut, du bist jetzt seit gut fünf Jahren bei Best. Was sind denn deine aktuellen Herausforderungen und wie hat sich jetzt so dein Job wirklich in den letzten fünf Jahren verändert? Das ist ja schon eine große Zeitspanne und eine große Veränderung in der Zeit wahrscheinlich gewesen. Ja, also als ich 2015 bei Best gestartet bin, war meine Mission, mein Auftrag, eine Marketingabteilung aufzubauen. Und Auftrag im Jahr 2020, 2021 ist es viel, viel stärker, Expertenwissen zu bündeln. Also, dass wir beispielsweise nicht nur Marketingmanager bei uns hier im Team haben, sondern dass wir eine Zuordnung bei Channelowner oder ähnliches haben. Weil dieses Umfeld im Autohandelsmarketing sich da die letzten fünf Jahre auch gewaltig gewandelt hat. Also wenn wir jetzt beispielsweise mal auf die Dimension schauen, Herstellerpflichtmaßnahmen, die sind erschreckenderweise umfangreicher und komplexer geworden, anstatt dass sie einfacher oder weniger werden. Verschiebungsmaßnahmen sind viel, viel kurzfristiger und laufen auch nicht mehr so wahnsinnig lang. Und die Kanalauswahl, die wir im Autohandel haben, die ist gigantisch. Das bietet ganz, ganz viele Vorteile, aber hat halt auch die Herausforderung, dass wir uns nicht mehr nur mit SEA auseinandersetzen müssen, mit Suchmaschinenplatzierungen, sondern auch noch mit Börsen, wie beispielsweise Leasingmarkt oder ähnliches. Und das alles gilt abzubilden. Ja, das ist natürlich auch ein Riesenunterschied. Du hast ja gesagt, am Anfang warst du quasi die Marketingabteilung. Dann wirst du wahrscheinlich auch wirklich an vielen Themen noch hands-on gewesen sein. Und jetzt bist du ja dann, ich sag mal, in einer steuernden, in dem steuernden Mechanismus, sage ich mal. Marketingmanager habt ihr vier, fünf, sechs? Wir sind ein sechsköpfiges Team aktuell. Okay. Und da delegierst du ja dann die Sachen dann auch rein. Das hat sich ja für dich persönlich ein ganz anderes Arbeiten, oder? Ja, mehr noch. Ich halte mich eigentlich aus vielen operativen Themen direkt raus. Das heißt, also wenn jetzt ein Marketingmanager aus meinem Team mit dem Serviceleiter beispielsweise was ausarbeitet, läuft das gar nicht mehr großartig über meinen Tisch. Also ich sehe manchmal Ergebnisse erst, wenn sie schon kommuniziert sind. Und das ist auch gut so, weil das bringt die einzelnen Kollegen eine viel stärkere Eigenverantwortung. Und das Ganze hat nicht zum Schluss meinen Stempel und mein Gusto, sondern das von genau der Person, die diese Kampagne eben aufsetzt und umsetzt. Und das halte ich für extrem wichtig. Das ist, glaube ich, ein ganz großer Erfolgsfaktor, dass wir Menschen im Marketing extrem viel Eigenständigkeit und Freiheiten geben, wie sie welche Dinge kommunizieren und vorantreiben. Ist aber natürlich, wenn du da ein sechsköpfiges Team hast, die auf ihren Expertisen, sage ich mal, oder in ihren Expertisen arbeiten, du musst aber dennoch ja schon noch irgendwo, ich sag mal, das gesamte Marketing schon noch irgendwo dirigieren. Also eine gewisse, ich sag mal, Ausgewogenheit, sodass das übergeordnete Ziel natürlich verfolgen, denke ich mal. Da hast du absolut recht. Also was wir jetzt für die für die nächsten Monate auf der Agenda haben, ist es, und das ist dann erst mal mein Job, genau das zu formen, keine klassische Marketingabteilung mehr zu sein, sondern Marketing ist das Service anzubieten. Also so, wie wir es aus dem Software-Bereich kennen, dass du dann eine Leistung beziehst, wenn du sie brauchst und dann keine beziehst und auch keine bezahlst, wenn du sie nicht brauchst. Genau das wollen wir für unsere 22 Betriebsstätten im Autohandel sein. Und das sind dann wiederum meine Themen, mit denen ich mich auseinandersetze und bei denen ich überlege, wie müssen wir uns ausrichten, um die einzelnen Standorte und die einzelnen Fahrtriebsleiter und die einzelnen Bereiche einfach so mit Marketingleistung zu unterstützen, dass es funktioniert, aber auch effizient ist. Ja, extrem spannend. Also dieses MAAS, Marketing as a Service, viele kennen ja das SAAS immerhin schon, aber MAAS ist halt noch nicht wirklich gängig. Das habe ich auch noch nicht häufig gehört bei Marketingverantwortlichen, gerade auch im Autohandel nicht. Da habe ich erst mal aufmerksam zugehört. Und also jetzt hast du das schon ein bisschen beschrieben. Du bereitest das jetzt vor, bereitest das auf, du nimmst deine Kollegen mit. Wie transportiert ihr denn diese Denke ins Unternehmen rein? Also ich sage jetzt mal Richtung Entscheider und dann auch Richtung die Häuser, die es dann letztendlich ja beziehen dürfen. Ist eigentlich ganz easy, Tim. Der Grundgedanke ist der folgende. Du bezahlst für Marketing-Services, wenn du uns brauchst und wenn du uns gerade nicht brauchst, bezahlst du nicht aus Sicht eines Fachbereichs, eines Vertriebsbereiches zum Beispiel. Und genau das bietet uns die Möglichkeit, einen gewissen Fokus auf bestimmte Themen zu legen, weil damit sind wir in der Steuerung unabhängiger von den einzelnen Fachbereichen. Also wir sind sozusagen unser eigenes Profit-Center. Und wir verfolgen bei dem Marketing-as-a-Service-Ansatz drei ganz zentrale Attribute. Das eine ist, dass wir skalierbares Marketing machen wollen und wir wollen sogar so weit gehen, dass wir sagen, wir wollen sogar Content skalieren. Das Ganze soll extrem datengetrieben werden oder datengetrieben sein. Wir wollen hin, wir wollen den Weg gehen, dass Daten entscheiden, welche Marketing-Budgets in welche Kanäle reinfließen oder ähnliches oder welche Kunden genau jetzt vom Call-Center angerufen werden. Und ehrlich gesagt, wenn wir es nicht datengetrieben machen, haben wir auch keine Chance, eine digitale Customer-Journey darzustellen. Und genau da müssen wir hin. Und der dritte Punkt, der mir sehr, sehr wichtig ist bei dem Marketing-as-a-Service-Ansatz ist, wir wollen proaktiv sein. Dadurch, dass wir ganz, ganz nah am Autohandel, also wir sind nicht nur nah am Autohandel dran, wir sind mittendrin. Wir wollen Impulsgeber sein für bestimmte Themen. Wir haben den Anspruch an uns, dass wir einem Fachbereich, sei es ein Vertriebsleiter oder auch ein Serviceleiter, dass wir ihm sagen, jetzt müssen wir mit dieser Kampagne auf diese Themen setzen. Und ich glaube, dass wir diese drei Attribute nur dann mit einer schnellen Geschwindigkeit formen können, wenn wir das in einem Service-Ansatz sehen und nicht in einem klassischen Marketing-Abteilungsansatz. Ja, das ist ein guter Punkt. Service-Ansatz und Marketing-Abteilung sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Ich hatte die ganze Zeit schon auf den Lippen, wo du gesprochen hast. Dann seid ihr quasi eine interne Werbeabteilung. Ich mache jetzt mal plakativ. Ihr seid ja nicht eine Werbeagentur in eurer Gruppe. Ich denke nicht, dass ihr alles an die Sachen, die produziert werden, macht ihr, glaube ich, nicht in-house, denke ich mal. Also ihr seid eine steuernde Einheit. Absolut. Also was wir, um jetzt mal ganz konkret diese Abgrenzung zu einer Agentur zu nehmen. Wir wollen durch Datenanbindung und durch einen Full-Service von Anfang an, was Marketing angeht, wollen wir ganz, ganz viele Anknüpfungspunkte oder eigentlich sogar alle Anknüpfungspunkte nutzen. Das heißt also, wir warten nicht, bis ein Auftrag an uns geht, um dann zu schauen, wie können wir jetzt helfen? Das ist ein Weg, den es geben kann, aber das wird nicht der favorisierte Weg für mich sein, sondern wir gehen das sehr, sehr proaktiv an. Und auch wenn ich das Wort Profit-Center vorhin genannt habe, es geht bei uns im Kern darum, dass wir kostendeckend arbeiten. Und dementsprechend ist es uns ganz, ganz wichtig als Marketing-as-a-Service, dass wir uns unsere Arbeitszeit und die Zeit, die dann auch an die einzelnen Bereiche faktoriert wird, so gewinnberingend wie nur möglich einsetzen. Was nicht heißt, dass wir auch nicht bei mehreren Themen eine Agentur brauchen, weil bei all dem Expertenwissen, was wir uns, was wir bündeln und was wir uns aneignen wollen, wird es auch immer wieder genügend Themen geben, die können wir gar nicht abdecken. Ich kenne mich ja auch ein bisschen aus, so in der Auto-Handels-Komödie. … Marketingwelt und es sind ja auch nicht so viele Betriebe, die schon, ich sag mal, nicht nur Marketingleiter haben, sondern ein sechsköpfiges Team. Das ist ja schon durchaus eine Schlagzahl. Das ist nicht so häufig. Und die dann auch noch verzahnt, so wie du sagtest, so auf ihren Hauptthemen dann arbeiten. Das ist nicht so häufig und finde ich schon sehr spannend, was ihr da macht. Absolut. Ich bin auch mal gespannt, was das Jahr 2021 und die Entwicklung hin zum Marketing-as-a-Service für uns so mitbringt. Okay. Ja, das ist auf jeden Fall. Ich bin gespannt. Ich werde da Mäuschen spielen, weil ihr gerade so viel zusammenwerft und das dann wiederum zentral bearbeitet. Das finde ich einfach einen spannenden Ansatz, sowas halt zu zentralisieren und dann so konsequent zu steuern. Okay. Ja, das fand ich erstmal total spannend, was du da bei euch im Unternehmen treibst und das auch so ein bisschen raus zu zoomen. Oder eine Frage an dich. Wir haben noch gar nicht richtig rausgezoomt. Wenn du so euer Konzept, was ihr da so entwickelt, nimmst und das mal so ein bisschen mit dem allgemeinen Autohandel da draußen in eine Vergleichbarkeit setzen würdest. Kannst du das? Also siehst du euch da schon irgendwie an einer exponierten Stelle, dass ihr einfach die Freiheit habt, anders zu denken wie Marketing-as-a-Service gegenüber anderen Betrieben vielleicht? Ich glaube, das kann man so pauschal gar nicht beantworten, Tim. Da kommt es, glaube ich, auch ganz, ganz viel darauf an, in welcher Unternehmenskultur ist man unterwegs. Oder um jetzt mal ein Beispiel zu nehmen, wenn wir jetzt ein Autohaus haben, was vielleicht aus 30 Mitarbeitern besteht, nur aus einem Standort, wo du gar nicht in den Dimensionen denken musst, dass du Zentralbereiche hast, die sozusagen Services bieten, damit sich der Serviceberater, der Serviceleiter vor Ort um die Kunden kümmern kann, da kann es auch riesengroße Vorteile haben. Im Prinzip so, wie es der Dirk Steger bei einem meiner letzten Podcasts gesagt hat, also das Geschäftsmodell für den kleinen, für den in Anführungszeichen kleinen Händler, der aus einem Standort besteht, die sind nach wie vor da und da bist du auf einmal auch wieder viel flexibler. Die große Herausforderung ist diese Orchestrierung in so einer Gruppe. Ja, sehe ich auch so. Also das war in der Tat mit dem Dirk Steger, bei einem Automotive Game Changer war der dabei, ganz interessant. Und ich hatte just gestern erst noch die Chance, mit einem kleineren, sehr spezialisierten Autohaus, was im USK-Bereich unterwegs ist, zu sprechen. Und das war quasi, viele reden ja Gruppe, groß, Synergien und Zusammenschmeißen. Und dann wird immer gesagt, ja, aber klein geht auch. Über die Kleinen wird sehr selten gesprochen. Ich hatte gestern wirklich mal das Glück, mit einem wirklich ganz kleinen Unternehmen zu sprechen, wobei ganz klein ist auch untertrieben. Und die fühlen sich in der Nische sowas von wohl. Die haben die Sachen, die arbeiten hauptsächlich mit Importmarken, die sie selber importieren und so. Die haben auch ganz wenig Zwänge von irgendwelchen OEMs und Herstellern und die sind extrem stark im Social Media unterwegs und verkaufen de facto Autos darüber, weil die gar keinen mobile.de Account haben. Das ist dann so das andere Ende der Fahnenstange. Und das war gestern so Proof of Concept, dass es da genau das auch gibt und auch sehr gut funktionieren kann halt. Absolut. Absolut. Also deswegen kann man das glaube ich gar nicht so pauschal sagen. Das kommt auf ganz viele Umfeldvoraussetzungen an. Ja, wird gespannt. Ja, du, ich möchte mal den Blick lösen aus dem Fernlicht und so ein bisschen Fernlicht betätigen und mal nach vorne den Blick werfen. Du machst dir schon durchaus regelmäßig, also wenn man dich so auf LinkedIn so ein bisschen verfolgt, du machst dir regelmäßig Gedanken zur Entwicklung und Transformation des Autohandels. Was macht dir denn Sorgen und was macht dir Mut? Mut im Sinne von, was findest du gut und wo gestaltest du vielleicht Dinge auch aktiv mit? Ich fange mal so rum an, wie du die Frage gestellt hast. Wir legen mal mit den Sorgen los. Also was mir Sorgen macht, ist diese ist diese extrem hohe Abhängigkeit von sehr, sehr wenigen Herstellern. Und selbst die Herstellerlandschaft konsolidiert sich ja jetzt immer weiter. Siehe zum Beispiel PSA und Opel. Zweiter Punkt, der mir Sorgen macht, das passt gut zu dem, was wir eben gesagt haben, Tim. Das Aussterben kleiner Autohäuser. Damit geht ein Stück richtig sorgfältige Marktbearbeitung und Kundenservice kann dadurch verloren gehen. Wenn wir mal auf das Thema Geschäftsmodell Präsenzvertrieb schauen, da wird das Ganze gerade schön gefährdet durch Plattformökonomie. Gefährdet in Anführungszeichen. Das ist immer die Frage, wie du beides zusammen nutzt. Aber aktuell kostet es uns Rentabilität und zukünftig kostet es uns vielleicht unsere Daseinsberechtigung für den Bereich Fahrzeugvertrieb. Ich hoffe mal nicht, dass das die nächsten Jahre der Fall sein wird. Aber an dem Punkt Präsenzvertrieb wird sich einiges tun. Und was ich auch sehr, sehr schade finde und was mir auch manchmal Sorgen bereitet ist, dass es immer noch zu wenige Autohändler, Autohäuser gibt, die sich über den Branchenwandel, in dem wir gerade mittendrin stecken, sich darauf nachhaltig reagieren. Zum Beispiel damit, dass man sich Gedanken macht, okay, wenn jetzt der Präsenzvertrieb schwächer wird, das heißt ja nicht, dass er morgen komplett weg ist, aber wenn er schwächer wird, welchen Teil der Wertschöpfungskette möchte ich denn im Handel zukünftig besetzen? Oder besetze ich vielleicht schon einen verdammt gut und kann den stärker ausbauen? Und wenn man auf die letzten 24 Monate schaut, gibt es zwar immer mehr schöne Beispiele, wo man sieht, Händler erarbeiten sich trotz ihrer Markenzugehörigkeit ein eigenes Profil, aber es sind eigentlich noch zu wenige. Ist das ein neues Thema? Also ich sehe das ja nicht als neues Thema. Gretsch ich mal gerade spontan rein, so die eigene Sichtbarkeit wieder zu stärken, weil das ist so meine persönliche ureigene Denke, wenn wir für Autohäusergruppen wie auch immer arbeiten, ist meistens eine Marke im Spiel. Wir als Externe sind aber nicht die Vertreter der Marke. Das wird ab und zu in der Tat irgendwie verwechselt, sondern wir arbeiten ja für den Handel, für den Händler und haben immer dessen Sichtbarkeit und Image halt so vor Augen. Und das finde ich extrem wichtig. Und wenn man sieht, wie in eurer Welt VW, Audi Betriebe gestaltet sind, ist man ja froh, wenn der Name noch an der Attika hängen darf. Absolut. Also natürlich ist es eine Herausforderung, ein eigenes Autohaus, eine eigene Handelsmarke zu haben neben den Herstellermarken. Und auch da gebe ich dir komplett recht hin. Das ist nichts Neues. Das ist eine Hausaufgabe, die wir seit jeher haben, seitdem wir Unternehmer sind. Aber durch diesen Branchenwandel, der gerade erst losgeht, wird auch das einfach viel, viel stärker sichtbar, dass du als Unternehmen, vollkommen egal, ob du im Autohandel unterwegs bist oder in irgendeiner ganz anderen Branche, ein klares Profil brauchst, für was du stehst. Und in dem Moment, in dem sich Geschäftsfelder ändern und ein Geschäftsfeld, was ich vielleicht in der Vergangenheit oder aktuell noch gut belege, aber es in Zukunft starke Veränderungen geben kann, in dem Moment wird es umso wichtiger, ein klares Profil zu haben. Ja, absolut. Und das ist auch so das, was du dann aktiv mitgestaltest? Ich suche meine Stellschrauben und versuche da mitzumachen. Keine Frage, weil es einfach eine wahnsinnig spannende Branche ist. Welche Dinge findest du gut, die sich so aktuell entwickeln und transformieren? Vollkommen frei, welche Chancen wir eigentlich durch diesen Wandel haben. Also bleiben wir mal bei dem Beispiel, Präsenzvertrieb nimmt immer weniger Raum ein und umgedreht sind wir oder ist ein Autohändler stark im Thema Logistik, dann fokussiert er sich viel, viel stärker darauf. Und durch die Fokussierung auf ein bestimmtes Thema stecken da ja auch eine ganze Menge Chancen drin, auch Chancen, was den Ertrag angeht, um es mal komplett allgemein zu formulieren. Und was auch da spannend zu sehen ist, ist, dass es trotz allen Sorgen, die ich gerade genannt habe, dass es auch erfolgreiche Beispiele gibt, dass Autohändler, Autohandelsgruppen eigene neue Geschäftsmodelle etabliert haben. Sei es Online-Shops, sei es Logistikzentrum, sei es Software, wie wir es jetzt bei Verresa mal vor kurzem gehört haben oder auch Mobility as a Service. Also da merkt man wieder, welche Energie in dieser Branche steckt. Ein weiteres Thema, was mir Mut macht und ganz viel Zuversicht gibt und ich da auch gerne Energie reinstecke, ist, dass es immer mehr, ich nenne es jetzt mal Zweckverbündete gibt. Unschönes Wort für Kooperation. Also Zusammenschluss von mehreren Händlern zu einem ganz bestimmten Thema. Das heißt ja nicht, dass sie die nächsten 30 Jahre verbunden sein müssen, aber dass man vielleicht einen Zweckverbündeten findet für die Entwicklung von einer bestimmten Software oder für die Lösung von bestimmten Herausforderungen. Und ob es danach neue Herausforderungen gibt, die man auch gemeinsam löst oder ob sich die Wege da wieder trennen, sei mal komplett dahingestellt. Und da finde ich oder da tut sich ein echt spannendes Beispiel auf durch NAT-Netzwerk Autohaustransformation. Auch da hattest du, glaube ich, mal einen Podcast-Gast, der da ein bisschen was zu erzählt hat. Philipp. Genau, der Philipp Vosselt. Und ich glaube, wenn das richtig ins Laufen kommt und man über einen eingetragenen Verein Menschen bündelt, die im Autohandel arbeiten und den Wunsch haben, an neuen Geschäftsmodellen zu arbeiten, an einer Transformation zu arbeiten, dann kann da was Großes draus werden. Weil dann bist du nicht mehr abhängig davon, welche Möglichkeiten, welchen Spielraum du bei deinem Autohändler hast, bei dem du arbeitest, dafür, dass du arbeitest, sondern dann hast du Zugang zu einem Netzwerk, die sich alle mit einem ähnlichen Thema herumtreiben. Und ich glaube, da steckt wahnsinnig viel Musik drin. Ja, absolut. Also da hast du viele interessante Themen zusammengefasst. Erst so, wo man vielleicht ein bisschen sorgenvoll draufblickt und dann aber auch, was sich so entwickeln kann. Ich möchte eigentlich schon zu den Abschlussfragen übergehen. Was glaubst du, was erwartet die Autobranche in drei bis fünf Jahren? Handel und Hersteller? Also ich glaube zum einen, dass die Vorgaben durch den Hersteller, dass die zurückgehen werden und das wird Marketing zugutekommen, aber wahrscheinlich auch allen anderen Bereichen, was Standards, Pflichtbausteine angeht. Und da steckt für uns im Handel eine riesengroße Chance drin, nämlich mehr Raum und mehr Flexibilität für Kundenzentrierung. Das wird ein Riesenhebel sein. Ich glaube auch, dass wir im Handel viel abhängiger sein werden von Plattformen, weil das ist ein Trend, den wir in anderen Branchen sehen können, die diesen Wandel schon hinter sich haben oder mittendrin stecken. Und wenn wir sehen, welche Zuwachsraten beispielsweise ein Leasingmarkt die letzten Monate verzeichnet oder auch ein Carbauer, dann spricht es klar für diesen Trend. Ich glaube auch, dass der Direktvertrieb durch den Hersteller zunehmen wird. Ob der so gut funktioniert, wie es die Hersteller prognostizieren, da wage ich jetzt mal keine Gegenprognose aufzustellen. Und ich glaube auch, dass Elektromobilität die Spreu vom Weizen bis in fünf Jahren getrennt haben wird. Also die Händler, die sich stark damit auseinandergesetzt haben, wie Elektromobilität im Vertrieb oder in der Betreuung des Marktes funktioniert, die werden ganz große Vorteile dabei haben. Und da bin ich mal gespannt, welche Ideen und welche Konzepte und welche Herangehensweise das machen werden. Ich bin davon überzeugt, in fünf Jahren wissen wir es. Okay, spannend. Und welche ist denn deiner persönlichen Meinung nach jetzt aktuell die innovativste Entwicklung im Autohandel? Das ist immer sehr subjektiv, da kitzel ich immer meine Gäste ein bisschen. Ich ziehe mal einen Joker. Ich habe über die Frage lange nachgedacht und habe auch mal ein bisschen mit unterschiedlichen Menschen darüber diskutiert. Ehrlich gesagt fällt es mir auch hier schwer, eine ganz klare Antwort darauf zu geben. Aber ich glaube, dass drei Dinge dabei helfen werden, innovative Entwicklungen im Handel zu bringen. Nämlich das eine wird das Thema Vernetzung sein, Vernetzung mit Zweckverbündeten, Vernetzung mit Experten aus anderen Branchen, der Blick über den Tellerrand. Und damit ist der Branchentellerrand gemeint. Der wird ganz wichtig sein, denn die Blase Autohandel oder Autohandelsvertrieb, die dürfen wir auch ab und zu mal aufstechen, um mal zu sehen, was passiert denn außenrum. Und da gibt es viele, viele Impulse für innovative Ansätze. Und nichtsdestotrotz bringt es alles nichts, wenn wir nicht den Mut haben, Fehler zu machen. Den müssen wir haben. Denn immer dann, wenn wir was Innovatives machen wollen, müssen wir ausprobieren. Und immer dann, wenn wir ausprobieren, machen wir unweigerlich Fehler. Und der Umgang mit Fehlern, der ist ganz, ganz wichtig. Ja, du hast auch, du magst glaube ich das Zitat fail fast and learn. Genau, absolut. Schnell ausprobieren, schnell Fehler machen und schnell besser werden. Okay, dann habe ich jetzt noch so den finalen Endgegner für alle meine Podcast-Benzin-Gespräche-Gäste. Und zwar, wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto und fährst von A nach B und konzentrierst dich de facto nicht auf den Straßenverkehr? Das ist mutig, dass du mir als Marketeer so eine Frage stellst. Stets bemüht mutig. Also ich haue jetzt einfach mal einen raus, weil ich gebe zu, ich bin bei dem Thema nicht tief drin. Aber ich könnte mir sehr, sehr gut vorstellen, dass es bestimmt noch fünf Jahre dauern wird, aber keine zehn mehr. Also irgendwo im Bereich sieben, acht Jahre wird das der Fall sein. Und ich kann dir eines sagen, ich werde mich darauf freuen. Okay. Ja, wirklich so? Also schön wäre es dann, wenn du entscheiden kannst, wie du es machst. Und wenn du jetzt mal die 80 oder 90 Prozent der Fahrten, die ich im Auto sitze, nimmst, dann sind es Nutzfahrten. Von der Arbeit nach Hause, vom Einkaufen nach Hause und so weiter. Und wenn ich mir da die Zeit anders vertreiben kann, dann mag es mir recht sein. Das ist richtig. Ja, die Wahl. Das ist ein guter Punkt dabei. Klasse. Du, Markus, ganz lieben Dank. Das war super spannend, super informativ, mit jemandem aus dem Marketing mal wieder zu sprechen, aus dem Handel, der da gestaltet und walten kann und da sich so weiterentwickelt hat in den letzten fünf Jahren und die Dinge nach vorne bringt. Das brauchen wir in der Branche. Definitiv. Ich freue mich auch über jede Vernetzung in der Branche zu den Themen, über die wir gerade gesprochen haben. Also da zählt für mich eins. Gemeinsam können wir mehr erreichen. Ganz genau. Da werde ich, wenn der Podcast online geht, live geht, der wird ja auch bei LinkedIn und so geteilt, da werde ich nochmal auffordern, den Markus, den müsst ihr antriggern. Tauscht euch aus mit dem. Okay, ja super. Dann sind wir mit dem Podcast für heute durch. Ja, vielen Dank nochmal, habe ich schon gesagt und hat Spaß gemacht und wir hören uns bald wieder. Macht’s gut. Ciao. Ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.