Einleitung

In der neuesten Episode von ‚Benzingespräche‘ spricht Tim Klötzing mit Julia Riedmüller, Head of Sales and Marketing bei Immobilio, über die Herausforderungen und Chancen der Elektromobilität im Autohandel. Immobilio bietet innovative Lösungen, um den Autohandel auf die Zukunft der Mobilität vorzubereiten.

Immobilio: Ein Überblick

Immobilio hat sich als First Mover in der Elektromobilitätsbranche etabliert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden einen umfassenden Zugang zum Ökosystem der Elektromobilität und hilft dabei, Barrieren bei der Kaufentscheidung abzubauen und die Kundenbindung zu stärken. Julia Riedmüller erklärt, wie Immobilio den Autohandel unterstützt, neue Geschäftsfelder zu erschließen und mit der Elektromobilität Geld zu verdienen.

Die Herausforderungen im Autohandel

Obwohl Elektromobilität kein neues Thema mehr ist, steht der Autohandel vor der Herausforderung, mit der schnellen Entwicklung Schritt zu halten. Laut Riedmüller fehlt es oft an umfassendem Wissen über Ladeinfrastruktur und Kundenberatung. Immobilio bietet hier Unterstützung durch Schulungen und innovative Lösungen, die den Handel befähigen, kompetent und zukunftsorientiert zu agieren.

Persönlicher Werdegang von Julia Riedmüller

Julia Riedmüller bringt eine beeindruckende Karriere im Bereich Marketing und Vertrieb mit, die sie unter anderem bei Beresa und Kuhn & Witte verbracht hat. Ihre Erfahrung im Autohandel und ihre Leidenschaft für die Branche machen sie zur idealen Besetzung für ihre Rolle bei Immobilio. Sie teilt ihre Vision, den Autohandel bei der Transformation zur Elektromobilität zu unterstützen.

Fazit

Die Episode bietet wertvolle Einblicke in die Zukunft der Elektromobilität im Autohandel. Immobilio zeigt, wie durch innovative Ansätze und enge Zusammenarbeit mit dem Handel die Herausforderungen der Elektromobilität gemeistert werden können. Der Podcast mit Julia Riedmüller ist ein Muss für alle, die die Zukunft des Autohandels aktiv mitgestalten wollen.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Vorstellung von Immobilio und deren Rolle im Autohandel
  • Herausforderungen der Elektromobilität
  • Werdegang von Julia Riedmüller
  • Innovative Lösungen für den Autohandel
  • Zukunftsperspektiven der Elektromobilität

Key Takeaways:

  • Immobilio bietet umfassende Lösungen für die Elektromobilität.
  • Der Autohandel steht vor komplexen Herausforderungen.
  • Julia Riedmüller bringt wertvolle Erfahrung in ihre Rolle ein.
  • Innovationen sind der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Autohandel ist entscheidend für den Erfolg.

📄 Vollständiges Transkript anzeigen

Benzingespräche – der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche und heute mit einem Unternehmensspecial und zwar mit Immobilio. Und jetzt kann der ein oder andere sagen, hey Moment, Immobilio, da war doch schon mal jemand zu Gast. Ja stimmt, Ralf Müssi war damals, gab sich die Ehre, wenn man so möchte. Und ja, nun diesmal haben wir ebenfalls eine nicht ganz Unbekannte der deutschen Autobranche im Talk, die bei Immobilio seit einigen Monaten ist. Und zwar die Julia Riedmüller, Head of Sales and Marketing. Julia, hallo. Hallo lieber Tim. Guten Morgen, wir sprechen uns am Morgen leider nicht live. Wir sehen uns, wenn wir uns sehen, haben wir immer, das ist immer schön. Also live wäre eigentlich schöner. Ja das stimmt, das stimmt. Aber es ist ja nun mal ein Podcast. Ganz genau, da braucht man ja nicht nebeneinander stehen dringend, das geht auch so wunderbar online. Ja, Immobilio, inzwischen wirklich kein unbekanntes Unternehmen der deutschen Autobranche, ihr macht wirklich eine Welle. Und die Kollegin Ralf Müssi, Dennis Reichel, sehr agil unterwegs. Die Plattform wird immer stetig weiterentwickelt und da wollen wir auch ein bisschen drüber sprechen. Und erstmal vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst und uns das Unternehmen nochmal ein bisschen näher bringst und vor allem die Dienstleistungen und Ziele von Immobilio vorstellst. Super, gerne. Die letzten Monate, du bist auch viel unterwegs. Du sagtest heute Morgen, die letzten Tage viel unterwegs. Ja. Du, was ist denn da los? Zwei Jahre Hauptversammlung gerade hinter mir. Einmal vom Renault-Verband und einmal vom BMW-Verband. Es war einmal in Bonn, einmal in München. Also genau, viel Action. Morgen bin ich in Berlin beim, da darf jeder Jury sein, vom Deutschen Mobilitätspreis, vom Bundesministerium für Verkehr und Digitales. Auch spannend, aber ja, es ist gerade eine krasse Woche. Eine krasse Woche, okay. Ja, du vertrittst ja seit einigen Monaten der Funktion Head of Sales natürlich und Marketing, aber Sales bist du natürlich echt auch überall gefragt und unterstützt wahrscheinlich den Ralf und den Dennis da ganz stark, auch in der Präsenz natürlich, in der Verkörperung des Unternehmens. Ich versuche es zumindest. Jule, ja. Okay, alles klar, sehr lustig. Ich bin da pur auf Konzept, das machst du schon ganz gut, würde ich sagen. Dankeschön. Auf jeden Fall. Ich glaube, der eine oder andere Hörer wird sich jetzt denken, die beiden kennen sich ganz gut. Ja, stimmt schon. Wir kennen uns ja auch schon ein paar Jahre und es ist immer schön, wenn wir uns sehen. Ja, bevor wir jetzt so auf Immobilio im Detail noch so zu sprechen kommen, kannst du mal nochmal ein bisschen was über deinen Werdegang, über deine beruflichen Station vor Immobilio sagen, weil du bist ja keine Unbekannte und du hast Autohandel durchaus drauf, würde ich sagen. Ja, gerne. Also eigentlich hat das alles mal in Bayreuth begonnen, da habe ich nämlich Sportökonomie studiert. Jetzt erstmal nicht so fernab vom Auto handelt. Ich war selbst leidenschaftliche Basketballerin, dann damals auch bei Adidas ein halbes Jahr Praktikum gemacht, durfte Basketballgrößen wie Kobe Bryant, Detlef Schrempf und so persönlich kennenlernen. Und irgendwie war für mich klar, das ist die richtige Branche, da will ich hin und dann kam alles anders. Gestartet bin ich noch im Plan, war erstmal bei Red Bull Deutschland im Sportsponsoring. Ich habe Sebastian Vettel als kleinen Dutz im Büro erlebt, der ist damals 98 ins Förderprogramm von Red Bull aufgenommen worden. Und dann kam die Liebe und ich bin nach Stuttgart zu Kodak gewechselt aus der Sportbranche, habe hier im Europäischen Produktmanagement meine erste Erfahrung gesammelt und erzähle ich immer gerne. 2004 wurde dann meine erste Tochter geboren und wir sind dann aufgrund des Jobs meines Mannes nach Berlin gezogen und Kodak hat mir zur damaligen Zeit, also vor 20 Jahren, einen Homeoffice Vertrag gegeben, wo ich ja jetzt wieder zurück bin in dem Thema. Und ich habe dann damals von Berlin aus für Kodak weitergearbeitet, mit Telefonspinne Conference Calls gemacht und irgendwie jetzt im Nachgang total verrückt. Damals gab es auch keine Elternzeit, nach zwölf Wochen ging es wieder um den Job und naja, da kam meine zweite Tochter, wir sind wieder umgezogen und nochmal umgezogen und irgendwann in Osnabrück gelandet. Dann habe ich dann zehn Jahre Geschäftsführerin von so einem der größten Breitensportvereine Niedersachsens gemacht, hatte damals so knapp 9.000 Mitglieder, war also wieder zurück, war eine tolle Zeit. Er kam, um unseren Nachzug zu überlegen und ich hatte mir eine Auszeit genommen, weil der ziemlich krank war. Und Ende des Jahres 2016 kam dann ein Anruf von einem Freund von uns, der damals Personalleiter war bei Beresa, mit der Frage, ob ich Lust auf was Neues hätte, ob ich wieder Lust hätte einzusteigen. Also ich war ein Jahr lang einmal raus und er hätte da eine spannende Position als Marketingleiter gebrochen. Ein kleiner Funfact, da dachte ich so, Autohandeln? Weiß ich nicht, ja. Und lange Rede kurzer Sinn, dann bin ich 2017 zu Beresa gewechselt in die Marketingleitung, war da bis 2021, bin 2021 in die Vertriebsleitung PKW Gesamt bei Beresa gewechselt, habe sogar meine Zertifizierung zur Mercedes-Benz Verkaufsleiterin dann gemacht und 2022 abgeschlossen, hatte wirklich tolle Jahre bei Beresa, in denen ich einfach unheimlich viel lernen durfte. Bin dann noch 22, ich glaube den kennen auch alle, zu Olli Bohn und Kuhn & Witte gewechselt als Leitung Business Development. Olli und ich, ich habe damals gesagt, Olli, wir machen das Experiment gerne, hybrides Arbeiten, drei Tage in Buchholz in der Nordheide vor Ort und zwei Tage Homeoffice, war auch total spannend. Ich durfte da den Pfarrershandel kennenlernen, habe Piaggio als Marker bei Kuhn & Witte mit Olli zusammen dann eingeführt, aber dann eben festgestellt, dass das Experiment, diese Trennung drei Tage regelmäßig von der Familie irgendwie nichts für mich ist und der Ralf Missi, der hatte mich damals schon nach Beresa angesprochen, aber da war ich ja schon an Olli vergeben, kam da wieder auf mich zu und so habe ich mich dann Mitte dieses Jahres im Mai entschieden, ich bleibe dem Autohandel erhalten, aber eben in Form eines Dienstleisters, bin zu Immobilio gewechselt und mache da eben Remote, also wie vor 20 Jahren, weil das mit der Familie super vereinbar ist, auch wenn ich viel unterwegs bin, aber so kann ich trotzdem dann auch eben wochenweise von zu Hause aus arbeiten. Genau. Okay. Ja, was hat dich denn, wenn ich sagen darf, verleitet, zu Immobilio zu wechseln? Also natürlich einmal Ralf, der überzeugend war und dann kurz und knackig gesagt, ich habe es bei beiden Händen an, wo ich war, eingeführt, ich bin vom Produkt hundertprozentig überzeugt, bin von der Vision überzeugt, die Ralf und Dennis beide haben und auch die daraus resultierende Strategie, die Firmenphilosophie, die mir auch zum Beispiel die Möglichkeit gibt eben Remote zu arbeiten, auch wenn ich viel unterwegs bin. Immobilio ist eben für mich die Antwort auf all die Fragen, die Herausforderungen, die der Automobilhandel und auch weitere Zielgruppen im Bereich Elektromobilität haben, das finde ich sehr, sehr spannend. Ich finde die unkomplizierte Einführung, die Herangehensweise, wie die Firma arbeitet, das alles sind Themen, die mich überzeugt haben davon. Und natürlich, wie gesagt, auch das Gründerteam Ralf und Dennis, das sind Visionäre, die beide etwas bewegen wollen und ich arbeite mit solchen Menschen einfach unheimlich gern zusammen. Ja, da muss ich nochmal nachhaken, weil du hast ja jetzt das quasi große Glück, dass du quasi erstmal auf Kundenseite das Produkt, Dienstleistungen, die Software, wie auch immer man das nennen möchte, erlebt hast und auch die Einführung mit begleitet hast und da natürlich ganz gut beurteilen kannst, was für einen Job die machen und dann bist du erst dahin, das ist richtig, ne? Das ist richtig, genau, absolut. Ich habe es bei beiden Händlern eingeführt und natürlich den Autohandel und auch die ganzen Herausforderungen erlebt, die da jetzt entstehen werden mit Elektromobilität und kann dann eben aus Kundensicht das Ganze natürlich auch beurteilen und finde es super spannend, auch den Autohandel in diese Richtung zu beraten und zu enablen, das ganze Ökosystem der Elektromobilität für sich nutzbar zu machen. Okay, ja, das interessierte mich einfach nochmal, weil man kann immer viel über Dienstleister und was sie halt im Programm haben sprechen, aber Proof of Concept, darum geht es ja letztendlich. Ja. Wie ist die Erfahrung und wie funktioniert es in echt? Ja, genau, genau richtig. Immobilio, jetzt bist du natürlich auf der anderen Seite, deswegen darf ich dir ja so Fragen stellen wie, was ist denn der Elevator-Pitch? Das habe ich den Ralf auch gefragt, aber ich würde es natürlich gerne auch mal von dir, so Sales-Marketing-Talk. Was gibst du den Leuten denn, wenn die bei euch, wenn du mit Menschen in Kontakt kommst, die euch noch nicht kennen oder vielleicht nur den Namen kennen, wie beschreibst du denn Immobilio und welches Problem löst ihr? Elevator-Pitch, sagt man ja so schön, ein, zwei Sätze, mehr nicht. Und um diese ein, zwei Sätze, wir kommen ja wahrscheinlich nachher noch ein bisschen mehr auf im Detail. Auf den Punkt zu bringen, sage ich, Immobilio ist der First Mover in der Branche. Durch unsere Produkte erhalten unsere Kunden den ganzheitlichen Zugang zum Ökosystem der Elektromobilität. Gemeinsam mit dem Autohandel, Flottenbetreiber, Versicherungen, et cetera, ebnen wir den Weg in die Elektromobilität und unser Ziel ist es führenden bei der Kaufentscheidung abzubauen, die Kundenbindung zu stärken und dem Automobilhandel die Möglichkeit bieten, mit dem Ökosystem der Elektromobilität auf den Punkt gebracht, eben auch Geld zu verdienen. Würdest du sagen, weil du auch die Erfahrung aus dem Autohandel hast, würdest du sagen, dass Stand heute, also Ende 2023, der Autohandel noch immer nicht komplett, ich sag mal mit Absicht, perfektes Wissen zum Thema E-Mobilität hat, in der Umsetzung, Ladeinfrastruktur, in der Kundenberatung? Nee, natürlich hat er das nicht. Also das hat verschiedene Gründe. Das eine ist die Komplexität, die dieses ganze Thema mit sich bringt. Diese Komplexität, die sich dann auch noch permanent in einer Geschwindigkeit verändert, in der man erstmal mithalten muss. Dabei hat der Autohandel noch sein Kerngeschäft, was eben in vielen Bereichen noch nicht die Elektromobilität ist, ist nur ein Teil davon. Und das alles sind natürlich Hintergründe, weshalb der Autohandel noch gar nicht das perfekte Wissen, wenn man es jetzt so nennen will, haben kann in dem ganzen Thema. Ist eigentlich komisch. Ich bin ja sehr, ich liebe den Autohandel, muss ich vorweg schieben. Ich auch. Es ist schon komisch, weil das Thema ist ja nicht mehr ganz neu. Ab und zu habe ich den Eindruck, dass so, ja der Weg wird gegangen, auch irgendwie nachhaltig gegangen, da geht die Reise hin, aber so, wie so oft kommen Kunden mit Fragen rein oder Kunden sind teilweise besser informiert als der Handel und das ist natürlich dann ein bisschen schwierig dann zu glänzen und dass der Handel da nicht auch von sich aus viel mehr Gas gibt, weil es ist kein neues Thema. Also ja, ja, ja, nein, also schwierige, also es ist kein neues Thema und es ist doch ein neues Thema. Das ist das, was ich vorhin meinte. Die Geschwindigkeit, die Veränderung in diesem ganzen Thema, die ist so rasant schnell, dass das Mithalten, wenn du eben nicht die richtigen Tools an der Hand hast oder eben auch die Beratung mit dabei hast, das Mithalten in diesem Thema, ein schwieriges Förderprogramm ändern sehe ich. Dann wird ein Förderprogramm wieder auf, ein neues kommt. Beispiel der THG Quotenhandel jetzt, ja. Auch wahnsinnig, wie dieser Markt sich gerade entwickelt. Also überall sind immer wieder irgendwelche Strömungen und es ist natürlich unheimlich schwierig für den Autohandel diesen Weg mit all den anderen Themen, die noch drumherum sind, das dürfen wir nicht vergessen, mitzugehen. Aber 2023, auch im Kontext der Elektromobilität für den Autohandel, kein einfaches Jahr. Einige der Hersteller haben aufs Agentursystem umgestellt. Also es sind ja so viele Themen, die da einwirken, dass es glaube ich so schwierig ist, auch sich da so aufzustellen, dass man sagt, so ich habe da jetzt den perfekten Weg und ich weiß genau, in welche Richtung ich gehe. Und vor ein paar Jahren ging es um das ganze Thema Digitalisierung permanent, das geht ja auch mit dem Ganzen einher. Jetzt kommt das Thema KI, also es sind so viele Themen, die da auf und das ist crazy und Elektromobilität ist eben ein großes Thema, was eine wahnsinnige Komplexität hat. Ja, das ist auch, ich war letzte Woche auch noch auf einem Event unterwegs und da sagte ich so, jedes Jahr im Autohandel denkt man so, meine Güte, ist hier viel los und zwölf Monate später denkst du, das war ja noch ein Ponyhof. Ja, genau so ist es und auch die Hersteller eiern zum Teil ja auch rum, also auch da fehlt ja dann auch, sage ich mal, teilweise die klare Strategie, wonach sich dann ein Autohandel ausrichten kann, das kommen wir auch noch mit hinzu. Ja, richtig. Okay, welches Problem im Autohandel ganz konkret löst ihr? Genau, das passt eigentlich genau zu dem, was wir gerade besprochen haben, nämlich, dass die Beratungsleistungen eben rund um das Thema Elektromobilität extremst komplex sind. Jetzt versetzen wir uns mal in die Lage, ganz, ganz, ganz früher, da kam der Kunde und der Verkäufer konnte sich in der Beratung vollkommen auf das Auto konzentrieren. Also welcher Motor, welche Innenausstattung, Farbe, es gab kleine Produktpaletten etc., die regelmäßig zu Zeiten als Kunden noch Bargezahlt waren. Dann kam Finanzdienstleistungen, Versicherungen, komplexe Margenvorgaben des Herstellers, beispielsweise DSE-Quoten oder im Mercedes-Benz Umfeld heißt Customer Loyalty Index etc. hinzu. Das heißt also, der heutige Verkäufer ist ja bereits schon mit einer Vielzahl von weiteren Themen rund um das Fahrzeug beschäftigt. Und jetzt kommt noch Elektromobilität und ein noch weitaus größerer Beratungsbedarf als je zuvor. Aktuell, wie du so schön gesagt hast, haben wir noch die wissenden Kunden im Autohandel, also die im Endeffekt schon sich sehr vorinformiert haben. In naher Zukunft, und davon bin ich übrigens 150 Prozent überzeugt, wird der Massenmarkt auf den Autohandel zukommen, denn Elektromobilität wird einen Hochlauf erfahren. Gerade einen ganz spannenden Vorschlag dazu, von dem Klaus Mayer, ehemaliger CEO von Mercedes-Benz China gehört, bei einer BYD-Store-Eröffnung, der das Ganze herleitet, auch aus dem chinesischen Markt. Also wirklich sehr, sehr spannend. Das heißt also, der Massenmarkt kommt auf den Autohandel zu. Die Fragen zum Thema Elektromobilität sind ja weitaus mehr als nur noch das Fahrzeug. Nämlich, wie kann ich zu Hause laden? Welche Wallbox ist denn die passende eigentlich für meinen Bedarf? Ja, also da auch die naive Vorstellung, die es dann zum Teil gibt, dass man jetzt eine Wallbox, einen Hersteller-Wallbox nimmt und alle Kunden kaufen die Hersteller-Wallbox. Man braucht genau wie im Autohandel, ich stelle mir ja auch nicht nur ein Modell ins Haus, gibt es halt unterschiedlichste Wallbox-Modelle, die auf unterschiedliche Bedürfnisse des Kunden passen. Gibt es passende Förderprogramme in meiner Region? Wie kann ich diese nutzen? Welche echte Reichweite hat denn mein Wunschmodell? Also dieses Thema Reichweitenangst hat man ja verschiedensten Forschungen ab. Immer noch ein großes Thema. Ist ein Verbrenner nicht eigentlich günstiger? Gerade jetzt dieses Jahr mit den Kosten und so weiter und so fort. Dann kommt das Thema dazu, dass der Kunde heutzutage viel weniger ins Outdoors kommt als früher, wie wir wissen. Also muss der Verkäufer wenden. Er kommt und poilt Beraten. Richtig. Und den Kunden dann dank seiner Beratung und verkäuferischen Fähigkeiten. Ich bin jetzt kein Fan davon, dass der Verkäufer heute nur noch Berater ist. Das finde ich nicht, sondern er muss auch noch eine Abschlussstärke besitzen. Aber die Beratung rückt jetzt weitaus mehr in den Vordergrund. Außerdem wurden auch Jahre viel in Steine und Erden investiert und der digitale Leuchtturm der Autohändler, nämlich die Webseite außer Acht gelassen. Aber wo kann ich die Kunden heutzutage gewinnen, die eben nicht mehr ins Autohaus kommen? Und wie kann ich meine Bestandskunden im Loop halten? Da gibt es ja zahlreiche digitale Möglichkeiten, die uns das Marketing, wie du schon weißt, Tim, ermöglichen. Ich, dein Ehemann, das Kerngeschäft auch. Und genau, da setzen wir an und bieten eben dem Autohändler die Möglichkeit, unkompliziert seine Kunden abzuholen, auf seiner Webseite, eben auf der Couch oder dann aber auch als Beratungsinstrument am Point of Sale. Und zusätzlich ist eine große Herausforderung, dass wir einen starken Rückgang erleben werden im Servicegeschäft. Ich denke, das steht außer Frage. Und wie kann dieser kompensiert werden? Und genau damit haben wir uns beschäftigt. Und dann mit unserer Lösung kann der Autohändler mit allen Themen rund um die Elektromobilität eben auch Marschen erzielen und zumindest einen Teil dieses zukünftig rückläufigen Geschäftsmodells kompensieren. Okay, du bist schon hier und da auf das Eingang auf meine nächste Frage quasi eingegangen. Was bietet ihr konkret an? Also bietet ihr quasi am Point of Sale, also quasi am Verkäuferarbeitsplatz, ein, ich sage mal, Tool, Modul an, was er mitnutzen kann, aber auch ein Add-on für die Website? Nee, sondern unser Tool ist eine Lösung, eine sogenannte White-Label-Lösung. Das heißt also, sie wird in die Webseite des Automobilhändlers integriert. Das heißt, der Kunde bleibt auf der Webseite des Automobilhändlers. Er ist im Ökosystem des Automobilhändlers weiterhin. Und diese Webseite kann der Kunde eben, also unsere Lösung, wir nennen das den sogenannten E-Kaufberater, der kann der Kunde eben bequem von der Couch zu Hause oder der Verkäufer am Point of Sale von der Webseite aus den Kunden beraten. Das sind intelligente Klickstrecken. Wir haben mittlerweile über 200.000 Kaufberatungen, wo der Kunde mit seinen Fragen, die er haben wird, also welche Wallbox passt zu mir, da gibt es eine Klickstrecke mit Fragen, die wir aus diesen 200.000 Kaufberatungen eben entwickelt habt. Genau. Und der Verkäufer am Point of Sale oder der Kunde zu Hause kann durch diese Klickstrecke laufen und kriegt dann das passende Produkt sowie auch einen Video-Installations-Shake, den wir mit anbieten. Wir haben ein Elektriker-Netzwerk. Das heißt, wir bieten auch eine direkte Installation der Wallboxen mit an. Kann die Wallbox direkt dann im Shop, immer noch im Ökosystem des Händlers, die Wallbox im Shop dann sich bestellen. Die Abwicklung, alles rund ums E-Commerce-Thema machen wir für den Händler. Und der Händler erhält aber eine Marge, sei es jetzt beim Video-Installations-Shake. Wir haben eigene Elektriker, die mit dem Kunden dann durchgehen. Wir haben ein Elektriker-Netzwerk. Der Händler kann aber auch seine eigenen, das schlägt die regionale Zusammenarbeit, seine eigenen Elektriker mit in unser Netzwerk einbinden. Er kann ihn beraten über dieses Tool. Und wie gesagt, und oder, und das ist das, was ich auch einen riesen USP finde, dass das eben nicht etwas ist, was jetzt nur der Verkäufer am Verkäuferarbeitsplatz hat, sondern das Tun ist so intuitiv und einfach, dass der Kunde das auch zu Hause kann. Und genau das ist ja unser Ziel, dass jetzt nicht der Verkäufer sich in ein Tool intensivst einarbeiten muss, damit er dann beraten kann, sondern dass das Tool so unkompliziert ist, dass der Kunde es auch selbst bedienen kann. Das heißt, er kann auch zu Hause auf dem Sofa sich direkt die Wallbox beim Autohändler bestellen. Wir haben da über 150 verschiedene Wallbox-Modelle im Angebot, die dann aber eben immer nach den Fragen, wird das passende Modell, das Matching-Score, wird das passende Modell dem Kunden angeboten. Wir haben Reichweitenrechner, also das ist auch für die Einwandbehandlung am Point of Sale dann für den Verkäufer super spannend, weil wir einen Reichweitenrechner haben, auf das jeweilige Modell bezogen. Also sagen wir mal beispielsweise, Kunde kommt ins Haus, sagt, ich möchte gerne die A-Klasse kaufen, und dann kann man direkt auf das Modell gehen, kann die Reichweiten mit einer Reichweiten-Spinne den Kunden anzeigen. Man kann auch einen Easy-Kosten-Check haben, wir eben auch das Ganze mit einem Verbrennermodell vergleichen und damit auch mal Einwandbehandlung bei all den Fragen, die der Kunde macht. Also macht … Den Verkäufer als Unterstützung geben, Entschuldigung, ja. Nee, du bist ja Gast, du hast immer Vorfahrt quasi. Ja. Also da macht ihr wirklich den Händler vor Ort White Label, das ist ja der wichtige Punkt dabei, zum Spezialisten, zum Local Hero in E-Mobilität. Genau, vor Ort und auf seiner Webseite, also auch digital. Und wenn der Händler da ein gutes digitales Marketing drumherum bietet, ein Newsletter, wo er den Kunden Richtung des E-Kaufberaters auch lenkt, vielleicht auch ein E-Newsletter speziell auf seine Kunden abzielt, stellt er sich eben auch digital und am Point of Sale als Kompetenzzenter für Elektromobilität dar. Und das eben sehr einfach und unkompliziert. Weil die Einbindung ist unkompliziert, ich hab ja wie gesagt, ich hab’s gemacht. Das ist ein Kurzsnippet, was man auf seine Webseite einbindet. Dann gibt’s ein Customizing, wo man seine Bildwelten und Farbwelten eben hinterlegt. Und das ist mit wenigen Klicks dann eingebunden. Das ist das, was mich auch immer so davon überzeugt hat. Und wir haben dann oft, wenn wir jetzt Pitches haben mit Händlern, dann, aha, ich hab zurzeit so viele Projekte. Und dann sag ich immer, kein Problem. Das ist kein komplexes Projekt, sondern das ist eine Einbindung auf der Webseite. Wir machen dann Schulungen digital mit dem Verkaufsteam, damit die einmal den E-Kaufberater kennenlernen. Auch noch ein großer USP von dem Tool ist, dass wir auch, damit eine Vertriebssteuerung stattfinden kann, also so ist es ja manchmal, man führt Tools ein und sie werden nicht wirklich genutzt, gibt es ein sogenanntes Verkäufer-Login und die Händler erhalten monatlich auch eine Auswertung, wie das Tool benutzt wird, sodass sie dann damit auch natürlich Vertriebssteuerung umsetzen können. Okay, ja cool. Danke, dass du da nochmal so den Fokus drauf gelegt hast, weil das ist, ich finde immer, es muss plastisch sein. Es muss so ein bisschen real erklärt werden, was sowas kann. Und das habe ich jetzt verstanden zumindest. Und das ist gut. Es ist aber ja auch nicht das Einzige, was wir haben. Ich muss jetzt dazu sagen, ich sage immer so, wenn wir bei den Händlern sind, sage ich immer, das ist unser Einstiegsprodukt, ist der E-Kaufberater. Was ist dein USP? Einmal, dass dein Verkäufer am Point of Sale zusätzliche Margen generieren kann und in der Beratung sich eben als Experte aufstellen kann. Das andere, dass du dich digital als Kompetenzzentrum für Elektromobilität darstellen kannst. Und natürlich auch, ich meine, ich habe im Marketing gearbeitet, weiß, wie die Kapazitäten oft sind, sei es Content. Du musst ja permanent, gerade wie wir vorhin sagten, es ändert sich permanent rasant irgendetwas. Du musst den ganzen Content aufrechterhalten. Das fordert Kapazitäten und natürlich auch Wissen. Das nehmen wir alles ab, weil den E-Kaufberater decken wir immer wieder ab. Da stehen dann auch Themen zu aktuellen Förderungen drin und so weiter und so fort. Dann schulen wir auch immer wieder. Da können sich unsere Bestandskunden immer wieder einloggen. Wir haben verschiedenste Webinare um das Thema. Das heißt also, wir machen auch unheimlich viel im Bereich der Schulung, um da auch dann unsere Bestandskunden vorzubilden. Das ist das eine Produkt, was wir haben. Wir haben aber noch mehr. Okay, dann, Moment, was habt ihr noch? Also was müssen wir hier noch, was darf nicht unerwähnt bleiben, so rum? Genau, also das ist ja das schöne junge Firma. Wir entwickeln uns stetig weiter. Und der Eitschrieb, wie ich immer sage, ist eben der E-Kaufberater. Das ist die Toastbrot für den Autohändler jetzt. Und dann gibt es die Möglichkeit, wir haben eine weitere Abteilung, die nennt sich Immobility Consulting & Services. Und das beschreibt es eigentlich schon schön. Wir elektrifizieren zusammen mit dem Autohändler Großkunden des Autohändlers. Das spielen auch schon einige unserer Bestandskunden wirklich sensationell mit. Was bedeutet das, sage ich mal pragmatisch gesprochen? Ich bin ein Großkundenverkäufer und ich habe einen großen Kunden, also eine Firma, einen Firmenkunden, mit einem großen Fuhrpark und vielen Herausforderungen. Und verkaufe ich dem meine Fahrzeuge, habe mit dem das Flottengespräch. Und dann sagt der Fuhrparkmanager, ach, Elektrifizierung, alles nur eine Herausforderung, Flottenelektrifizierung und ich weiß nicht, und Mitarbeiterabrechnung und so weiter und so fort. Und dann kann der Autohändler sagen, da haben wir einen Partner, Immobilio, den kann ich Ihnen gerne vermitteln. Die machen alles, die machen alles rund um dieses Thema. Nämlich Flottenelektrifizierung, Standortelektrifizierung, Unternehmenselektrifizierung, Mitarbeiterabrechnung. Wir haben ein Produkt, das gibt es so nicht, das sogenannte Mitarbeiterportal. Und bei all diesen ganzen Themen, also sprich, wenn wir diesen Kunden dann elektrifizieren, profitiert wiederum der Autohändler mit, nämlich mit Marge. Das heißt also, wir praktisch elektrifizieren seinen Großkunden. Was passiert? Der Großkunde ist zufrieden. Der sagt, super, über meinen Autohändler XY habe ich meinen FuPak elektrifiziert, habe mich modern aufgestellt. Plus, der Autohändler profitiert mit Marge. Und das ist ein ganz, ganz spannendes Geschäftsmodell. Absolut, absolut. Wusste ich von euch auch noch nicht. Deswegen sehr gut noch eingeschoben. Ja, vor ein paar Monaten habe ich ja mit dem Ralf Missy auch den Podcast gemacht. Und seitdem ist ja auch ein bisschen was passiert. Erstmal wart ihr sehr präsent in diesem Jahr, so wie ich das empfunden habe überall. Und ihr habt aber auch jetzt einen weiteren Schritt, einen wichtigen Schritt für Startups halt genommen. Ihr habt weitere Investoren, eine sogenannte Series A Investorenrunde gehabt und habt nochmal Geld eingesammelt. Was bedeutet das für eure Arbeit und ja, für eure Zukunft? Jo, natürlich, genau. Also es hat sich unheimlich viel getan, in der Tat. Ein Wahnsinnsjahr, auch für die beiden Gründer sicherlich. Gerade auch in der heutigen Situation, Investitionen sammelt man nicht mehr so einfach ein, wie das früher war. Es ist natürlich erstmal eine unheimliche Stärkung auch. Und es zeigt einfach, wie erfolgreich Immobilio arbeitet, dass wir diese Series A einsammeln konnten. Und was bedeutet das faktisch? Faktisch heißt, wir haben die Möglichkeit weiter zu wachsen, die Vision umzusetzen, daran zu arbeiten, das Produkt weiterzuentwickeln. Genau das, was ich vorhin erzählt habe, diese Themen Immobilio, Consulting und Services, den 360-Grad-Ansatz, den Immobilio hat, zu stärken und uns weiterzuentwickeln. Personell natürlich, aber wie gesagt, auch in der Produktentwicklung, in all den Themen, um den Wachstum, der geplant ist, dann auch auf die Straße zu bringen. Also wird man weiter viel Positives von euch hören. Das würde ich hoffen. Nein, auf jeden Fall. Da bin ich definitiv überzeugt von. Sonst wäre ich nicht da. Absolut, absolut. Ja, sehr cool. Wenn wir nochmal so ein bisschen auf den Markt, auf den deutschen Markt schiebe ich so ein bisschen ein, so ein bisschen blicken. Welche Herausforderungen und Chancen siehst du so aktuell in dem Markt mit dem Hinblick oder dem Fokus auf den Übergang auf die E-Mobilität? Ich würde erst mal sagen, ich sehe enorme Chancen darin, weil ich bin so überzeugt davon, dass der Autohandel sitzt im Driver’s Seat. Und noch sitzen sie alle im Driver’s Seat. Und wenn ich das annehme, das Thema, dann habe ich unglaublich viele Chancen darin. Wie ich sagte, das Ökosystem und all das, was dahintersteckt, bietet so viele Möglichkeiten, mein Geschäftsmodell, was ja bei vielen Autohändlern auch stark auf den Service geprägt war, aufzufangen, mich zu transformieren und umzusetzen. Die Herausforderung ist natürlich, die Transformation zu schaffen. Da bin ich immer davon überzeugt, das passiert nur, wenn das Mindset in der Geschäftsführung, in der Führung liegt und ich das so dann auf das Unternehmen praktisch runterbrechen kann. Wenn ich meine Menschen mitnehme, es ist ja immer so der Schlagwort, nehmen die Menschen mit, nehmen die Menschen mit, aber das ist nicht nur ein Schlagwort, sondern das ist Realität. Das erlebe ich immer mal wieder noch, dass dann zwar in den Führungsetagen viel gedacht wird und auch tolle Ideen, aber die Menschen nicht mitgenommen werden. Und wenn ich das natürlich nicht tue, verliere ich sie. Die Herausforderung liegt natürlich trotzdem aktuell auf die ganze Ausbildung, Weiterbildung im ganzen Servicebereich für das Thema Elektromobilität. Und auch die Fachkräfte zu finden, diese dann zu schulen. Aber das ist ein kleines Thema, wie ich sage. Ich glaube, die Chancen sind da. Ich kann mein Markenportfolio ergänzen mit weiteren Marken, die jetzt nun mal aus dem asiatischen, insbesondere chinesischen Markt auf uns zukommen. Und da gibt es Spannende. Da kann ich mich öffnen als Händler, mich damit vielleicht auch unabhängiger machen von einer Herstellerfixation jetzt. Oder sagen, ich stelle mich da weiter auf. Es gibt so viele Möglichkeiten rund um die Elektromobilität, mein Geschäftsmodell zu öffnen. Das sehe ich als eine große Chance. Ich weiß aber trotzdem natürlich, es ist jetzt immer so alles da einfach so dahergeplappert, dass viel Herstellerabhängigkeit natürlich auch dabei ist. Also am Ende ist man eben handelt. Also aktuell hat man die Chance, da noch einzugreifen. Genau, jetzt hat man die Chance einzugreifen. Und auch Herausforderungen haben wir ja all die Jahre gehabt. Und übrigens, das ist das, was ich so ein bisschen erfahren habe, es hieß immer jedes Jahr, dass man ganz besondere Herausforderungen hat. Es gibt immer die, die sie annehmen und in Chancen umwandeln und die Chancen nutzen. Und die gibt es auch heute, auch im Bereich der Elektromobilität. Wie ich sagte, so ein Thema wie so eine Großkundenelektrifizierung. Da mit den Firmen zusammenzuarbeiten, da sich gut aufzustellen, die Menschen gut zu beraten, sich das Ökosystem der Elektromobilität nutzbar zu machen. Da gibt es das grüne Autohaus, perspektivisch. Also ab 2024 kommt das ganze CSDR-Reporting. Es wird auf die Autohände aufzukommen und sich da gesund aufzustellen. Und das sich zu Nutze zu machen. Ja, also da musst du einfach bei sein. Wenn du jetzt schläfst, dann hast du einfach ein Problem. Ja, das ist so. Machen wir mal plastisch. Aber es gibt ja auch viele Möglichkeiten. Das finde ich irgendwie, beispielsweise wir, es gibt ja auch viele Möglichkeiten, Unterstützer, die sagen, hey, pass auf, wir haben die Kernkompetenz, wir unterstützen euch. Das wahrzunehmen und sich nutzbar zu machen, das ist auch, glaube ich, eine große Chance, die der Autohandel hat. Und die er dann ja auch gemeinsam macht. Er bringt ja auch viele Autohände. Es gibt ja viele, die sich da … Viele sind agil, aber viele halt auch ähnlich. Ja, das ist sicherlich. Ja, ganz genau. Okay, liebe Julia, ganz lieben Dank, dass du Rede und Antwort gestanden hast. Und ich fand das jetzt nochmal sehr spannend, dass ich jetzt mit dir sprechen konnte, weil du halt auch den Blick aus dem Handel hast und das Produkt oder Immobilio, Entschuldigung, wenn ich immer Produkt sage, ich denke immer in eine falsche Richtung, die Immobilio halt aus dem Handel praktisch kennst und daraus so ein bisschen deinen Blick darauf teilen konntest, weil das ist für die Hörer halt nochmal ein Blickwinkelwechsel und der ist ganz schön, das so zu verstehen. Ja, jetzt habe ich im Grunde nur noch die Abschlussfrage und da überlege ich, weil die habe ich dir schon mal damals irgendwann gestellt, der Klassiker, die Abschlussfrage ist eigentlich immer, wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto und fährst von A nach B. Das ist der Klassiker. Du hast das ein bisschen für diesen Podcast in Frage gestellt, aber das ist meine klassische Abschlussfrage. Du bist viel unterwegs. Wann kommst du demnächst irgendwo an einem Flughafen an? Nimmst dir, rufst dir digital irgendwie ein, ja, ein Taxi, wie auch immer, und das fährt dich autonom vom Flughafen zu deinem Termin, ohne dass du dann in dem Auto was tust. Was glaubst du? Genau. Warum habe ich diese Frage gestellt? Jetzt könnte ich ganz schlau irgendetwas daherquatschen. Ja, also das ist dies und das. Am Ende gebe ich dir die Antwort, das weiß ich nicht. Das ist von so vielen Rahmenbedingungen abhängig, die ich ehrlich gesagt nicht einwerten kann und nicht einschätzen kann. Soll ich jetzt die Jahreszahl sagen? Dann sage ich nachher das, was mal ein Vorstand eines großen Herstellers gesagt hat. Wir haben 30 Prozent online, also unsere Fahrzeuge, wir haben 30 Prozent unseres Fahrzeugabsatzes online gemacht bis 2025, sind so weit von entfernt. Da wird man immer dann nachher festgenagelt auf sowas. Da sage ich, ich wehse es nicht hin. Ich kann es dir nicht sagen. Bin davon überzeugt, dass es irgendwann passieren wird, aber ich kann dir nicht sagen, wann. Na gut, okay, dann lasse ich dich ausnahmsweise mal so da raus. Okay. Er ist hochverstetzt bemüht. Okay, ja, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dass wir heute nochmal über E-Mobilien gesprochen haben und du da ein bisschen Wissen teilen konntest und ja, dankeschön, Julia. Ich danke dir, es hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Okay, und damit sind wir raus für heute, wir beiden und wünschen euch alles Gute und wir sehen uns hier und da und hören uns auf jeden Fall wieder. Macht’s gut, ciao.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.