In der neuesten Episode von ‚Benzingespräche‘ begrüßt Tim Klötzing Alexander Kropf, Leiter Digitalisierung, Marketing und PR sowie Mitglied der Geschäftsführung der Klinike Gruppe. In einem spannenden Gespräch teilt Kropf seine Erfahrungen und Einsichten in die Welt des Automobilmarketings.
Alexander Kropf, geboren 1971 in Kassel, hat einen bemerkenswerten Karriereweg hinter sich. Nach einer Banklehre, die er auf Drängen seiner konservativen Eltern absolvierte, fand er seine wahre Leidenschaft im Bereich Marketing und Werbung. Sein Weg führte ihn von einer Ausbildung in der Grafik über ein Marketingstudium in Köln bis hin zur Gründung seiner eigenen Agentur.
Zwischen 2001 und 2012 leitete Kropf erfolgreich seine eigene Marketingagentur, bevor er 2013 zur Klinike Gruppe wechselte. Dort übernahm er zunächst die Rolle des Marketingleiters und stieg später zum Mitglied der Geschäftsführung auf, wobei er auch die Bereiche Digitalisierung und PR verantwortet.
Im Gespräch mit Tim Klötzing teilt Kropf seine Erfahrungen und die Herausforderungen, die die Automobilbranche mit sich bringt. Besonders die Digitalisierung und die sich wandelnden Mobilitätskonzepte sind zentrale Themen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Unternehmen darstellen.
Kropf betont die Wichtigkeit, stets offen für neue Technologien und Trends zu sein, um im hart umkämpften Automobilmarkt erfolgreich zu bleiben. Die Klinike Gruppe setzt dabei auf innovative Lösungen und eine starke Kundenorientierung.
Alexander Kropf spricht auch über seine persönlichen Erfolgsstrategien. Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse ist die Bedeutung von Netzwerken und der kontinuierlichen Weiterbildung. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und von deren Erfahrungen zu lernen.
Darüber hinaus betont er die Relevanz von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in einer sich ständig verändernden Branche. Nur wer bereit ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sich anzupassen, kann langfristig erfolgreich sein.
Das Gespräch mit Alexander Kropf bietet wertvolle Einblicke in die Welt des Automobilmarketings und zeigt, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und offen für Veränderungen zu sein. Seine Karriere ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie man durch Leidenschaft und Engagement in der Automobilbranche erfolgreich sein kann.
📄 Vollständiges Transkript
Benzingespräche – der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Kurzer Boxenstopp bei meinem Partner dieser Folge. Claim Plus – Du willst eine einfache und sorgenfreie Schadensabwicklung? Diese soll am besten nichts kosten und Deine Mitarbeiter deutlich entlasten? Claim Plus macht’s möglich. 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Ich bin da scharf drauf gewesen, das Gespräch zu führen, weil ich schätze ihn sehr, weil wir auch gerade im Vorgespräch haben wir auch schon wieder sind total in die Vergangenheit abgeglitten, weil wir so ein paar Parallelen so irgendwie im Werdegang haben und voll mit dem Herzen Marketeers sind, Marketing lieben, glaube ich. Ich gucke ihn an. Ja, alles klar, er nickt. Und wir sind beide in der Autobranche unterwegs. Also herzlich Willkommen Alexander Kropf, Leiter Digitalisierung, Marketing und PR und Mitglied der Geschäftsführung der Klinike Gruppe. Hallo Alex. Hallo Tim. Vielen lieben Dank für die Einladung. Hab mich sehr gefreut. War längst überfällig, wie du schon eingeleitet hast. Ich weiß gar nicht, wo wir uns mal über die Füße gelaufen sind auf irgendeiner Veranstaltung, aber in der Vorstellungsrunde haben wir uns schon so angeschaut und gedacht, das ist ja ganz ähnlich. Also da war so eine Grundsympathie da, das fand ich von Anfang an sehr schön und heute klappt es ja dann. Vielen Dank für die Einladung. Ja, ganz genau. In der Vorbereitung auf dem Podcast habe ich nochmal so dein LinkedIn-Profil quer Wolle genommen sozusagen und habe gesehen, da waren wir irgendwie gemeinsam auf der Veranstaltung, da und da und da. Und das waren jetzt nur die letzten Monate und ich weiß, das müsste jetzt so ein halbes oder dreiviertel Jahr ungefähr her sein. Da hatten wir schon mal telefoniert und mal gesprochen und da haben wir halt so die Parallelen rausgefunden, auf die wir gleich noch kommen und da war auf jeden Fall schon Stein im Brett, sagen wir hier im Ruhrpott. Genau, passt. Passt, genau. Okay, damit können wir den Podcast auch abhaken. Fertig. Wir mögen uns. Gehen wir mal so auf das klassische Format, was wir hier immer haben. Wir machen erstmal den Rückspiegel, Blick in den Rückspiegel, so ein bisschen in die Vergangenheit, zu deinem Werdegang. Du bist im Baujahr 1971, bist in Kassel geboren und lebst da auch wieder, bist verheiratet, hast drei Kinder plus ein Enkel. Da hast du ja schon eine Menge zu tun, ne? Ja, ich war fleißig und da es alles Mädels sind, kenne ich mich mit Frauen verdammt gut aus. Okay, also da draußen, wenn jemand akute Fragen zu Frauen hat und irgendwelche Tipps braucht irgendwie, dann ist der Alex der richtige Ansprechpartner. Weiß zumindest, wann man am besten mal ins Badezimmer kommt. Okay, du bist vom Werdegang her, du bist betriebswert mit Schwerpunkt Marketing, hast das 94 bis 98 studiert. Du hast dann deine eigene Agentur gegründet von 2001 bis 2012, auch durchaus ein paar Tage gemacht. Und bist dann Marketingleiter bei der Klinike Gruppe geworden, 2013 bis heute so gesehen bei der Klinike Gruppe, aber hast da innerbetrieblich das so ein bisschen verändert, weil du bist inzwischen auch Mitglied der Geschäftsführung, hab ich vorhin schon gesagt. Und du hast ja auch weitere Aufgaben mit Digitalisierung und PR übernommen und das seit 2018. Genau. So, da stehen wir heute. Ja, wenn ich jetzt mal so die Vita kurz Revue passieren lasse. Ja, meine Eltern waren recht konservativ, die haben mich erst mal in eine Banklehre geschickt, das hat sie nicht aufgeführt. Ah, dass der Junge was Anständiges lernt. War nicht das Schlechteste, hat mir aber nie Freude bereitet. Ich war im Herzen immer lieber Grafiker oder hab mich für Werbung interessiert und bin dann tatsächlich nach der Banklehre nach Köln gegangen, um nach einer Werbeagentur zu gucken, um da ein Praktikum zu machen zur Orientierung. Das war seinerzeit noch komplett anders als heute. Ich kenne sogar noch eine Freundin, damals haben die Eltern der BBDO, also der Agentur, Geld bezahlt, damit ich ein Praktikum machen konnte. Also es hat ja keiner auf dich gewartet. Es war Klinkenputzen. Und ich habe damals, ich weiß nicht, ob du noch die MEX-Jahrbücher kennst, da gab es auch das Gesicht des Jahres. Und die haben immer einmal im Jahr so ein Werbejahrbuch rausgebracht mit den besten Agenturen Deutschlands. Und da habe ich alle so in Köln abgegrast und dachte noch nach der Banklehre mit so einem schicken Binder um den Hals, würdest du da was reißen. Am Ende bin ich dann ins Gespräch gekommen, weil die einen Ausfall hatten mit einem Praktikanten und saß dann da und durfte in die Grafik eintreten. Und dann kam der Chef um die Ecke im Hawaii-Hemd und völlig locker und gleich geduzt, war sehr schräg damals. Und dann war ich Teil dieser Agentur, das war die Entevi damals, die gehörten auch zu den Top Ten. Und wir hatten auch schon damals einen Automobilbezug, weil wir die Budgets für Mercedes-Nutzfahrzeuge hatten, ein paar Aufträge und Subaru haben wir für Deutschland gemacht, das war ganz spannend. Und dann bin ich da, habe ich eigentlich gestartet in der Grafik, als Hiwi sozusagen, als Praktikant. Und was spannend war, ich habe da mit dem, Josi hieß er, der lebt leider nicht mehr, aber der andere Kollege, der Text gemacht hat, war Frank Schätzing, der heutige sehr prominente Buchautor. Und Frank hat damals schon immer geschimpft, die ganzen Werbescheiß-Texte, wir haben da glaube ich mal für Chris Bohrhammer so Kataloge gemacht, der hat auf den Scheiß keinen Bock, ich will lieber schreiben und hat ja dann seinen Erfolg auch noch gefunden später. Ja, schön zu sehen, wie sich das so weiterentwickelt auch, wie Menschen sich dann so im Laufe des Arbeitslebens so über den Weg laufen und dann nachher irgendwo wieder auftauchen, das habe ich auch andauernd und das ist irgendwie total schön. Absolut, ja. Und dann ging die Reise weiter, wenn man so im Marketing oder in der Werbeagentur weiterkommen will, dann muss man auch irgendwie eine Ausbildung zum Thema haben und dann habe ich eben noch Marketing studiert in Köln, immer wieder in Agenturen gearbeitet und als dann meine erste Tochter kam und wir wieder zurück nach Kassel gehen wollten, weil wir eben die Anbindung zur Familie hatten, habe ich hier keine adäquate Agentur gefunden und dachte, dann probierst du es mal selber. Und ja, da sind dann zwölf, dreizehn Jahre draus geworden, Selbstständigkeit, war sicherlich nicht verkehrt in der Zeit, das hattest du nicht erwähnt, haben wir auch einige Startups gemacht, ich habe jetzt Web 1.0 praktisch in der Zeit auch miterlebt. Na klar, darauf haben wir gebaut. Ja klar, ich auch. Ein schönes Framework und so, das war brutal. Ich habe auch damals, bin ich auch direkt in ein Praktikum gerutscht, weil mich einfach kein anderer haben wollte. Ich war voll chaot, nachher zehn haben die mir empfohlen, geh mal lieber nicht mehr zum Gymnasium und dann musste ich halt einen Job finden. Habe mir so wenig im Marketing gelandet, weil mir jemand echt eine Chance gegeben hat, das war sehr schön. Und dann hat sich das alles so weiterentwickelt und dann war ich auch mal, witzigerweise nach meiner Ausbildung, das war in Essen in einer kleinen Agentur und Verlag, alles sehr handwerklich und dann habe ich gedacht, so Tim, jetzt du hast das geilste Potenzial ever, bist gut ausgebildet. Dann war ich in Düsseldorf, in der Agenturstadt Düsseldorf und bei einer großen Agentur und habe dafür irgendeinen Job vorgesprochen und das war auch wie, das war ein Kulturschock. Da saß irgendein Kreativer vor mir und ich war ja schon ausgebildet in dem Bereich und das war völlig, ich habe da gesessen und einfach nur Bauklötze gestaunt, weil das völlig ein anderer Stern war. Und dann bin ich wieder da raus und habe gedacht, das ist also die große Agenturwelt, ich weiß nicht. Nee, irgendwie weiß ich nicht. Ich weiß, was du meinst, das kenne ich auch noch, gerade in den Metropolen, Köln war ja auch vorne mit dabei, da habe ich auch immer mal gewechselt und von daher habe ich da so meine Einblicke gekriegt. In Kassel ist ja ein bisschen kleineres Städtchen mit 200.000 Einwohnern, ist das überschaubar und das waren immer kleine, kleinere Agenturen, aber da habe ich einfach nichts Adäquates gefunden, was so gepasst hat. Also ich muss das mal so zusammenfassen, also kurz zusammengefasst ist, du hast Bankkaufmann gelernt, hast dich dann quasi umgeschult als Grafikdesigner, du hast dann studiert, du hast dann eine eigene Marketingagentur gegründet, weil du nicht das passende in Kassel gefunden hast für dich. Und dann irgendwie nach elf Jahren, zwölf Jahren hast du gedacht, nö, alles klar, ich gehe zur Klinik, zack, fertig. Ja, so halb, also ich habe dann sieben Jahre die Agentur alleine gemacht, habe mich aber immer gefreut, oder hatte immer Lust auf einen Partner, dass man gute Zeiten und schlechte Zeiten gemeinsam teilt, dass man mal in den Urlaub fahren kann und sich auf einen anderen verlassen kann. Damals hatten wir zunächst so fünf Mitarbeiter und später ist es dann so auf knapp zehn Mitarbeiter immer angewachsen und dann hatte ich einen Partner dabei und wir hatten dann, ja, ich finde grandiose Idee, wir haben im Kitesurfen angefangen und haben festgestellt, da gibt es keine Brillen, keine Adäquaten und dann haben wir damals gesagt, wir haben so Bock mal Produktdesign zu machen, wir entwickeln mal eine Brille. Dann haben wir eine Sport-Action-Brille entwickelt, das Ganze haben wir sieben Jahre gemacht, mit dem Ziel, die Firma dann auch zu verkaufen, aber das hat so eine Eigendynamik gekriegt. Wir haben das nur zum Spaß bei der ISPO in München angemeldet, bei der internationalen Sportmesse und waren dann von dreitausend Leuten oder Bewerbern unter den Top Ten und haben dann sofort einen Messestand geschenkt bekommen und das ging so dauernd weiter, weil das alle toll fanden, dass man sich in so einer Nische gegen die anderen großen Firmen etabliert, einfach nur über eine Idee und das haben wir dann planmäßig irgendwann verkauft und mein Freund ist zurück nach Frankfurt gegangen oder Partner und dann wollte ich was Neues machen, dann war ich so lange selbstständig und ich wollte mal eine Firma wieder von innen sehen, also da stand ich an so einem Punkt, jetzt muss sich nochmal was ändern im Leben und da stand dann zack, der Florian Klinicke, der gleiches Baujahr ist wie ich und ich habe für Klinicke auch immer mal, für einzelne Autohäuser hatten wir immer mal was gemacht und der kam dann so, der hat das ja auch sehr geschickt gemacht, muss ich im Nachhinein sagen, weil eigentlich wollte ich hier nur mal so reingucken und aus dem reingucken, weil Klinicke sind zwölf Jahre jetzt schon geworden oder über zwölf Jahre und sagte dann, ja, wir hätten jetzt hier Lust, so eine zentrale Abteilung aufzubauen fürs Thema Marketing und hättest du nicht Lust, das zu machen? Aus heutiger Sicht, damals hatte ich vom Automobilhandel noch nicht so viel Ahnung, war das schon sehr früh, dass er solche Gedanken hatte und das ganze Inhouse gelöst hat und so ging es dann bei Klinicke eigentlich los, war ich so eine One-Man-Show, damals hatten wir noch 850 Mitarbeiter glaube ich, also war das Ganze noch überschaubarer, aber als One-Man-Show auch absolut nicht zu handeln. Schwierig, glaube ich auch. Wir haben noch klassisch Print dann gemacht, ich habe relativ schnell eine Grafikerin eingestellt dürfen und dann haben wir ja klassisch Print damals gemacht und alles, was über die WKZ-Sachen und so hinausging und individuelle Marken, Florian war, was das Thema Marke angeht, auch schon sehr weit, das hat er immer gesagt, wir brauchen auch die eigene Marke irgendwann. Ach stark, super. Also generell zu der Zeit, du hast ja gerade selber gesagt schon, so zu denken, also nicht nur Marke, sondern halt auch hey, lass uns beim Unternehmen dieser Größe nicht rein auf Dienstleister setzen, was ja auch eine Lösung ist, wenn du das passend findest, sondern Inhouse zu machen und das Know-How halt auch Inhouse anzureichern. Ich will ganz kurz noch auf einen Aspekt hinaus, der mich in gewisser Weise auch beschäftigt hat, wo wir uns kennengelernt haben, so bei dem Lebensweg, weil ich habe auch eine Marketingagentur gehabt, ja relativ lange und habe die vor zwei Jahren hinter mir gelassen, um das mal so zu sagen, habe die verkauft und bin dann ja nicht mehr und habe dann so in der Orientierungsphase viele Gedanken gesponnen. Was machst du denn jetzt und mal gucken, ganz seicht mal so erklärt und dann kam auch immer wieder so die Option oder die Überlegung, ja Mensch, habe ich mit ein paar engen Freunden darüber gesprochen, die alle selber Unternehmer waren oder sind, auch ich kann mir vorstellen, vielleicht nochmal in ein größeres Unternehmen auf dem C-Level, also Marketing, also CMO oder sowas, mal reinzugehen und so, dass man auch Gestaltungsspielraum hat und Verantwortung trägt und steuern kann. Und dann sagten alle so, nee, das geht ja gar nicht, du kannst doch nicht vom Unternehmer zum Angestellten wechseln, das Verstehen deiner Arbeitgeber, da kommst du gar nicht in Frage und du selber musst ja auch umdenken, das geht irgendwie nicht. Und das hat mich total beschäftigt, also erstmal ist das, was andere denken ja sowieso nicht mein Meinungsbild erstmal, nur so die Reflexion von anderen Unternehmern, wie wir darüber denken, die hat mich total stutzig gemacht und die hat mich da einfach so vorsichtig werden lassen und jetzt habe ich einen vor mir, der den Shift gemacht hat. Lass uns da mal drüber sprechen. Da habe ich tatsächlich auch mit vielen anderen schon oft drüber gesprochen. Mein Bruder, als er es erfahren hat, der ist auch selbstständig, aber in einem ganz anderen Metier, sagte nur, willst du das wirklich machen? Dass du nicht mehr tun und lassen kannst, was du willst und feste Arbeitszeiten oder keine Ahnung, das könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen. Ich so, nee. Es müssen natürlich die Rahmenbedingungen stimmen und das war jetzt natürlich eine besondere Situation, weil Florian, wie gesagt, mein Baujahr, wir kennen uns ja, ich glaube, seitdem wir 15 oder 16 sind schon, Kassel ist jetzt nicht so groß. Kennen sich da fast alle. Da hatte ich eine ganz andere Vertrauensbasis. Das heißt, ich durfte mich von Anfang an relativ frei hier bewegen und ja, konnte im Prinzip alles machen und habe es mit ihm abgestimmt und in der Regel hat er immer gesagt, jo, machen wir. Da habe ich auch Bock drauf. Das ist natürlich eine andere Situation, als wenn ich jetzt hier im Rathaus angefangen hätte. Das hätte ich auch nicht gekonnt, wenn ich so auch in der Denke so eingeschränkt gewesen wäre und nur noch so ein Rädchen im Prozess. Aber ich habe da auch eine Weile gebraucht. Ich habe da auch ein gutes Jahr darüber nachgedacht, wie der Weg aussieht. Er hatte mir da auch ein paar Sachen angeguckt. Schwierige Entscheidung, extrem schwierige Entscheidung, vor allem, wenn man so lange Jahre die Fahne hochgehalten hat und ich habe dann damals die Mitarbeiter, wollte ich, dass es denen auch allen gut geht, die haben wir alle unterbekommen und habe eben auch Kunden, gut 150 Kunden aus Nordhessen gehabt, die mir am Herzen lagen, weil ich die jahrelang betreut habe und die dann auch zu übergeben in andere Agenturen. Das fand ich schon wichtig. Aber der Weg dann rüber ist mir, wie gesagt, durch diese Rahmenbedingungen gar nicht schwer gefallen. Aber ja, Dankeschön an Florian an der Stelle, weil das war letztendlich, dass er mich hat machen lassen hier in der Firma. Aber die Denke von so einer Firma, das musste ich auch neu feststellen, kommen wir vielleicht später nochmal drauf, als wir mal Autos verkauft haben, da waren wir ja relativ früh in 2019 online, da hat mich die Buchhaltung echt angeguckt und was habt ihr vor, das ist doch gefährlich und so. Da habe ich dann auch erst mal erlebt, wie so eine Firma in allen Strukturen denkt. Ja, wenn die Leute nicht mitgenommen sind, auf deutsch gesagt. In letzter Zeit, ich berate ja Firmen und da kommen wir immer wieder an den Punkt der Veränderung, Change und das macht vielen halt Angst und Unwissenheit. Absolut. Macht unsicher. So, guten Tag Herr Klitzing. Ja, macht aber Angst. Absolut. Also, wenn man über KI spricht, muss man immer über Change Management inzwischen sprechen, weil die Leute ziehen an den Stellen leider gar nicht mit. Die finden das gar nicht so begeisternd, wie wir. Das ist krass, oder? Ja, das verstehe ich halt auch nicht. Wir haben ja im Vorhinein gesprochen und haben über das eine oder andere irgendwie, ich habe, vorhin hatte ich 20 Minuten Pause und da setze ich mich stumm vor YouTube und ich habe da so meine Quellen, wo ich weiß, da kommt jede Woche oder einmal im Monat irgendwie ein cooles Thema im Kontext Marketing und KI Entwicklung raus. Da habe ich mir noch schnell ein Video angeschaut, genauso gestern Abend oder vor ein paar Tagen mit dem neuen Bildgenerator von Chitchipiti und ich, ja, aber ist ja immer subjektiv. Ich verstehe nicht, warum andere das nicht interessiert, aber muss ich auch nicht. Wahrscheinlich auch so Pioniere damals gewesen. Wir haben ja auch vieles, gerade in den Webseiten, wir haben Dinge einfach ausprobiert, die gingen ja technisch, programmiertechnisch noch gar nicht. Wir haben ja ganz am Anfang versucht, das Interieur eines Jaguar Mark 2, das war für hier so eine Oldtimer-Werkstatt, versucht nachzubauen und diese Knöpfe zu animieren, ja. Aus heutiger Sicht simpel, damals mit Mouse-Over-Effekten und Frames und hast du nicht gesehen, eine riesen Herausforderung, wo wir mit drei Leuten eine Woche dran gebastelt haben, bis das funktioniert hat. Oder Shockwave Flash. Ja, das habe ich geliebt. Shockwave war, plötzlich war das alles möglich, ne. Und alle da draußen denken so, worüber reden die verdammt? Ich dachte, das ist ein Autopodcast. Absolut. Also das geht mir jetzt bei der Marketingabteilung hier dann bei den meisten auch so, die wissen gar nicht, wovon ich rede. Die sind ja eher dann in ihren Apps schon groß geworden und in ihren Systemen von heute. Lass uns mal wieder ein bisschen Richtung Autohandel gehen. Klinike. Jetzt vielleicht, um das mal so ein bisschen einzusortieren, stell doch mal ganz kurz Klinike so allgemein vor, das Unternehmen und dann vielleicht hinten drauf noch, wie das oder wie euer Marketing da aufgestellt ist. Mache ich sehr gern, ja. Klinike Automobilgruppe gibt es seit über 95 Jahren, 1930 gegründet, in dritter Generation und immer noch ein Familienunternehmen, Inhaber geführt von Florian Klinike. Wir haben aktuell 34 Autohäuser mit über 2200 Mitarbeitern und davon sind 300 Auszubildende. Also der Bereich Ausbildung liegt uns da sehr am Herzen. Seit vielen Jahren haben wir auch viele Module geschaffen. Wir werden jetzt dann mal die Milliarde Umsatz knacken. Das war auch erklärtes Ziel. Wir haben letztes Jahr die Autohausgruppe Deisenroth noch mit dazugenommen. Das macht richtig Freude, wie sich das entwickelt, weil die eine ganz ähnliche Kultur haben. Das ist immer schön, wenn man Autohäuser da übernimmt, die ähnlich ticken. Von der Systemlandschaft muss man sowas dann erstmal auf unseren Standard integrieren. Ja, sonst noch Fakten. Vergangenen Jahr knapp 16.000 Gebrauchte und Neuwagen knapp 14.000, 370.000 Servicestunden. Ja, nur mal um so ein paar Fakten da zu nennen. Spontane, schnelle Frage. Hast du belastbare Zahlen, wie viele Autos da von online verkauft worden sind? Verkauft ihr Autos online? Aktuell, also im vollen digitalen Prozess aktuell nicht. Das haben wir ja zwei Jahre voll gemacht. Im Nachhinein war es ein bisschen rechtlich eine Harakiri-Aktion, aber es ist nie was zurückgekommen. Das war dann halt echt schön. Florian sagte eigentlich, alle reden vom Online-Vertrieb, warum machen wir das denn eigentlich nicht? Ich habe früher schon Magento, Shopware und E-Commerce-Systeme aufgesetzt. Wir haben da viel gemacht. Ich verstehe es auch nicht. Das ist eigentlich kein Problem. Die Erklärungsbedürftigkeit eines Fahrzeugs ist eher das Hindernis, dass die Kunden auch mitgehen. Am Ende haben wir im ersten Jahr 69 Autos verkauft, aber es war natürlich auch eine knackige Rate. Ein Jahr später dann schon 160 Autos. Voll digital, ganz Deutschland. Das ging von Flensburg bis München. Es war ein Testbetrieb und es war eine Schweinerate, das gebe ich zu. Aber uns ging es ja darum, viel zu lernen. Auch wo die Leute, auf welche Medien die anbeißen und welche Maßnahmen wir fahren können. Wir haben das Ganze dann wieder zurückgefahren, weil der Markt einfach nicht reif war. Die Absprungquote war viel zu groß an Leuten, die sich dafür interessiert haben, aber auch vor dem Warenkorb Angst hatten und wo die Customer Journey gestört war. Also erstmal habt ihr ja schon mehr Fahrzeuge gemacht als Audi mit seinen, ich nenne das mal, komischen Piloten mit den 100 TTs. Und das andere ist ja so die Angst vor dem Warenkorb. Das ist ja, wie auch letztens, vor einem Jahr irgendwann auch erst drauf gekommen, einfach den Schritt jetzt reservieren mit Anzahlung. Ich glaube, dass teilweise so Details, wie der Knopf jetzt kaufen, jetzt verbindlich buchen. Die Leute hast du schon bis dahin bekommen und dann sind die aber so, boah ich bin im Internet, jetzt wird es aber ganz schön rechtlich, jetzt wird es ja ganz schön verbindlich und ich weiß, dass der ein oder andere Dienstleister ja auch so diese Button eingeführt hat. Jetzt reservieren, 500 Euro anzahlen und dann machen wir den nächsten Schritt. Ich glaube, da geht es auch so eine gesunde Grauzone, die vielleicht weiterbringt. Absolut, da gebe ich dir recht. Wir haben natürlich damals auch mit Barpreisen hantiert, was totaler Quatsch ist. Jeder Handyvertrag, Versicherungsvertrag wird im Netz gebucht und wenn du da irgendwie knackige 150 Euro oder so hast, dann macht das auch Spaß, dann habe ich auch keine Angst davor. Wenn ich aber 30.000 Euro auf irgendeinem Dienst anweisen soll, kriege ich schon mal eher Bauchschmerzen. Also das war eine von vielen Erkenntnissen aus der Zeit und die wichtigste war damals eben, uns gehen so viele Leads flöten, die unbearbeitet bleiben, aus Angst davor da irgendwas falsch zu machen, die können wir nicht ziehen lassen. Und dann haben wir uns eigentlich die Jahre darauf komplett mit der Lead-Generierung vielmehr auseinandergesetzt mit den Erkenntnissen und gesehen, dass wir die in der Qualität steigern, dass wir die gefundelt in die Autohäuser bringen. Und so ist eben, sage ich mal, unser digitales Ökosystem um Klinike.de, um diese Portalseite entstanden, die man sicherlich, ich meine so eine moderne und große Seite versteht man ja nicht, wenn man einfach nur die URL eingibt und ein bisschen guckt, was sehe ich da und was ist auf der Titelseite. Da sind über tausend Seiten online, da muss man schon Systeme einsetzen, um eine Website von außen analysieren zu können, wie viele Landingpages dahinter sind. Also da wird es ja dann, das sind so meine Probleme oft die Autohäuser abzuholen und die Verkaufsleiter, die überhaupt nicht schnallen, was wir online eigentlich für sie für einen Weg, für eine Customer Journey gebaut haben. Das ist wie bei einer SEA-Kampagne, wo sie dann eben fragen, ich habe es jetzt bei Google eingegeben und ich finde es halt nicht. Ich sehe es nicht. Ja, sorry, da musst du mir jetzt einfach vertrauen, dass wir unseren Job gemacht haben. Ah, El Clasico. Ja, aber das ist leider nach wie vor immer noch ein Thema. Machen wir mal den Loop zu, wie sieht denn euer Marketing-Team aus? Damals gestartet eben alleine und dann Printer aufgebaut klassisch. Ich sage mal, deswegen ist es eine gewachsene Struktur, die dort entstanden ist. Damals war es wirklich eine Print-Abteilung, dann wurde Internet mehr, haben wir damals noch über Agenturen gemacht. Dann hat der Florian gesagt, ich hätte das ganze Inhouse lieber, wir machen am liebsten alles selber, stelle ich lieber Leute ein. Und so ist das dann lustig vor sich hin gewachsen und jetzt nach zwölf Jahren haben wir es eigentlich so auf fünf Units aufgeteilt. Wir haben einmal klassisch Marketing und jede Unit hat auch einen Teamleiter, wo eben ein Konzeptionist sitzt mit klassisch Grafik. Wir haben für den Bereich Events eine Kollegin, die sich da im kleinen Team drum kümmert und dann eben ein Digital-Team, was wir jetzt seit sieben Jahren haben. Das nennen wir G-Lab, das ist ein bisschen cooler, weil du musst ja auch die richtigen Leute in so ein Team reinkriegen. Jetzt komme ich von der Agenturseite und du wirst mir sicher bestätigen, früher waren das sehr verrückte Leute in so einer Agentur und wir haben verrückte Räumlichkeiten gehabt, um möglichst kreativ zu sein. Und dann kommst du in so ein Autohaus und sollst so irgendwo hinten vor der Raufasertapete sitzen, da sind die raus, da haben die keinen Bock so zu arbeiten. Das war dann eben auch wieder ganz schön, wir haben so ein historisches Gebäude, den Messinghof und dahinter ist das Kutscherhaus und mit Fachwerk und echt eine coole Location. Da haben wir die dann reingesetzt und das fanden die ja schon mal alles so cool von der Umgebung und das hat sich kontinuierlich weiterentwickelt, dass man eben auch mal einen Systementwickler mit dazu bekommt. Und was habe ich noch vergessen, Telefonie gehört für uns da auch mit dazu. Aus dem ehemaligen internen Telefonmarketing, was mal über VW gegründet wurde vor neun Jahren, ist bei uns jetzt das Klinike Contact Center geworden, was wir kontinuierlich weiter aufbauen und für die Zentraltelefonie für alle Häuser im Prinzip gerade aufbauen. Also in- und outbound? Genau, aber wir hatten früher nur outbound, dann hat es sich über die Jahre verwettert und jetzt ist ganz klarer Auftrag die Autohäuser zu entlasten und im Prinzip die Null zu übernehmen und wir haben die ersten drei Häuser auch schon übernommen, wo die gesamte Telefonie erstmal bei uns im GCC, sagen wir immer, im Contact Center ankommt. Okay, spannend. Ist es auch ein Online-Sales-Team, was dann bei dir im Marketing verortet ist oder ist es wirklich Sales, was anderes? Auf die Schnittstelle will ich. Ja, Klinike24, was ich eben so ein bisschen erzählt habe, wo wir die Autos verkauft haben, da haben wir dann irgendwie so einen Twitter-Weg gesucht. Im ersten Jahr haben wir das über ein Autohaus, über das Audi Zentrum Kassel abgewickelt und das hat nicht gut funktioniert, weil der Verkäufer natürlich mit dem ganzen Autohausgeschehen immer involviert war. Im Folgejahr haben wir uns einen abgezogen, der dann wieder bei uns in der Marketing saß, haben dann mal große Software hochgefahren wie HubSpot und so, um noch besser zu analysieren und noch mehr die Lead-Qualifizierung und so in den Systemen zu pflegen, um noch mehr zu sehen, wo kommen denn unsere Conversions her und das hat dann wieder nicht geklappt, dass ihm die Abwicklung in den Autohäusern immer erschwert wurde, weil plötzlich hatten dann die Kollegen Angst, dass er mit seinen Online-Geschäften da die Kunden abnimmt und ich glaube, schwieriger Weg, wir haben das jetzt wieder, wir haben eine zentrale Einheit und ich bin sehr dankbar, das haben wir ganz neu aufgebaut aktuell mit jemandem, der Verkaufsleiter ist, aber auch schon immer ein Techie war und aus dem Marketing kommt und ich glaube, es geht nur mit solchen Leuten, die diese Affinität zu beiden Seiten haben, sonst wird es schwierig. Eine intrinsische Motivation, die einfach die Zusammenhänge auch kennen. Ich habe letztens einen, jetzt muss ich echt überlegen, ist auch egal, wo ich es gehört habe, aber auch einen Online-Verkäufer, der total stark war, jetzt kommt es aber, der hatte eine irrsinnig hohe Abschlussquote, aber nur bei den Leads, die über leasingmarkt.de kamen. Ja. Ja, du schmunzelst schon, weil es ist ja voll hart subventioniertes Geschäft, da funktioniert nur die Schweinerate auf deutsch gesagt und du zahlst ja für die Leads auch noch viel Geld und der Online-Verkäufer hat sich da drauf gestürzt, hat da seine Nische entdeckt und hat ja Provisionen noch oben drauf gekriegt. Also eigentlich gar nicht geil. Das ist der Punkt, gerade mit diesen Plattformen und den einhergehenden Lead-Kosten, die da so überall entstehen, aber da geht es dann nicht über die Qualität des Verkäufers, dann hat er eigentlich das System von Leasingmarkt verstanden, du musst der Schnellste sein, der dann im Rückruf ist, die Beantwortung muss halt extrem schnell sein und dann kommst du auch zu deiner Conversion. Das machen wir natürlich auch. Beim Thema Schnelligkeit bin ich ja sofort schon wieder, beim Thema KI und was man alles so mit Automatisierung hinbekommen könnte und auch mit Voicebots und Co., dass du innerhalb von Sekunden auch theoretischen Rückruf qualifiziert machen könntest, aber das lassen wir vielleicht nochmal außen vor. Einen riesigen Blumenstrauß an Ideen habe ich da natürlich, die man einsetzen kann. Wir haben uns jetzt wieder dazu entschlossen, es auf ein Minimum von Projekten zurückzuziehen und die dann erstmal durchzuführen, weil es sind so viele Möglichkeiten, die du hast. Total, total irrsinnig, ja. Aber ja, KI wird dann eine wesentliche Rolle spielen, auch bei uns und da vielleicht, was wir uns eben da Gedanken machen, bei der Qualität der Lead-Beantwortung, da eben mit einer, wir haben ein eigenes LLM aufgesetzt, also Large Language Model, wo wir im Prinzip die Qualität jetzt erstmal heben wollen, dass es ist noch nicht fertig, aber dass der Verkäufer dann die Möglichkeit hat, über eine Klinike AI-Button im Prinzip seine Antwort nach unseren Kriterien zu generieren und wenn wir das überhaupt hinkriegen, dass das alles mal ohne Schreibfehler und mit einer ordentlichen Anrede und so rausgehen würde, dann hätten wir schon viel gewonnen. Das muss gar nicht so ein komplexes Ding sein. Also, ich habe eine Ahnung, wo das zusammenhängt und wer das macht und so. Es ist ja auch interessant, in den letzten, keine Ahnung, wie lange ist JetJPT jetzt irgendwie draußen? Zweieinhalb Jahre, keine Ahnung, so ungefähr, ne? Zweieinhalb Jahre oder so. Dezember, ja genau. Müssten knapp zweieinhalb Jahre sein. Und die ersten eineinhalb Jahre, wo es draußen war, da haben sich so Insellösungen und hier Texten, Werbetexte und so und blablabla alles entwickelt und Bildverarbeitung, nicht Bildverarbeitung, sondern Bildgenerierung, KI und dann kamen ab und zu so ein bisschen schlauere Sachen daher. Und jetzt ist das ja so angekommen und ich sehe da einfach so dieses 2.0, dieses Agents-Thema, wo du halt mehrere KIs quasi in einen Agenten, in einen digitalen Mitarbeiter packen kannst, der dann prozessual dann auch arbeiten kann und da geht es richtig rund. Da geht es echt richtig rund. Absolut, da gehe ich sofort mit. Also das probieren wir da ja auch aufzusetzen und ich finde, was die meisten Autohäuser da nämlich auch noch nicht verstanden haben, dass sie an die Probleme kommen werden, wenn sie jetzt drei, vier KI-Projekte starten auf unterschiedlichen Modellen und mit unterschiedlicher KI, wie willst du jemals wieder diese Daten und diese Systeme zusammenführen? Das wird ein Kernproblem sein, weil die KI ist nur so gut wie deine Daten am Ende, mit der du sie speist und deswegen haben wir uns eben entschieden, die Projekte reduziert, aber die dann auch konkret durchzuziehen und aber auf unserer eigenen KI-Basis am Ende anzugehen, dass wir langfristig und ich meine mit Kundendaten bin ich da nach wie vor im Datenschutz, kann ich nur jeden vorwarnen. Ja, wir sind DIN ISO 27001 zertifiziert, das ist seit drei Jahren nach dem amerikanischen Standard. Wir lassen das nicht zu, dass da irgendwelche Fehler passieren, das wäre eine Katastrophe. Absolut. Ich muss mal eben ganz kurz gucken hier auf mein Skript, weil da sind wir definitiv schon von abgewichen. Ja, gebe ich dir recht. Neigen wir immer zu, wenn wir aufeinander treffen. Ja, kommt irgendwie von einem Thema aufs andere, ich hoffe, das ist interessant für euch da draußen. Jetzt hast du eine Frage, die ich eigentlich hatte, schon so mitbeantwortet, aber da will ich nochmal vielleicht ein bisschen näher rangehen. Ob bei Klinike immer klar war, dass sie das eigene starke Marketing-Team braucht und wie lang und wie schwierig die Entwicklung war? Vielleicht die Frage haben wir eigentlich weitgehend beantwortet, aber der Weg dahin, ich meine, wenn du externe Dienstleister hast und du hast Projekte oder du hast eine Dauerbetreuung, gibt es eine Pauschale, okay, alles gekauft, muss Geld für ausgegeben werden. Beim Thema Mitarbeiteraufbau von einer Organisation, von einer eigenen Marketing, das ist ja nochmal, also das ist ja anders. War das immer, also war da die Bereitschaft immer da von der Geschäftsführung oder war das Überzeugungsarbeit? Und ganz kurz, wie viele Köpfe all over sind in eurem Marketing-Team? Also die, wie gesagt, das Vertrauen war da und ich bringe natürlich aus meiner Selbstständigkeit, selbst und ständig, viel mit. Du kennst es selber, wenn ein Mitarbeiter ausgefallen ist, musstest du das irgendwie lösen vor Kunde, war dann egal wie. Am Ende hast du da in allen Themen selber auch zumindest eine Grundahnung. Ja, ich kann ein bisschen PHP, ich weiß, wie man einen Server einrichtet, aber andererseits kann ich auch Photoshop, Illustrator und diese Sachen bedienen. Aber nicht mehr heutzutage, schon gar nicht in dem Deep Dive, der heute, mit dem die Leute da hantieren. Aber das hat natürlich im Aufbau ungemein geholfen. Am Anfang waren es ja nur Grafiker und wenn ich jetzt heute sehe, wir haben einen SEO-Experten dazwischen und einen SEA, der nur Google-Themen macht oder sowas, da musst du ja auch verstehen, wovon der spricht, um die führen zu können als Gruppe. Das hat mir sehr geholfen. Gab gar keine Diskussion und keine Überzeugungsarbeit. Da ist der Florian, wie gesagt, da bin ich auch dankbar drüber, dass wir da ganz offen immer reden können und er da das Vertrauen hat und dass du da deinen Credit kriegst und er sagt, dann probieren wir das jetzt mal. Ein Autohaus oder eine Autohausgruppe gibt auch manchmal so schwachsinnig Geld an verschiedenen Stellen aus, ohne Sinn und Verstand. Das wird sicherlich allen so gehen. Die Sachen haben sich aber auch immer am Ende für uns gelohnt, dass wir weitergekommen sind. Marcel, einen richtigen Bock haben wir ja auch nie geschossen. Das ist gut. Und wie viele Köpfe hast du jetzt da in der Verantwortung? Wir sind jetzt ohne das Call-Center oder das Contact-Center, das sind jetzt 14 Leute, aber im Marketing sind wir 20 Leute. Wow, okay, alles klar. Wir gehen jetzt mal langsam mit dem Blick aus dem Rückspiegel raus und machen das Fernlicht an und gucken so ein bisschen in die Zukunft. Ich glaube, da haben wir auch schon so ein bisschen drüber gesprochen, Marketing im Autohandel. Worauf legst du besonderen Wert, um in Zukunft gut aufgestellt zu sein für euch? Eine Gretchenfrage, sehr schwer für die Zukunft aktuell. Muss man auch wieder sich rumdrehen und sagen, wir haben mal vor fünf Jahren ausgerufen, wir machen nur noch digital, wir machen kein Klassisch mehr. Da wurden wir auch abgestraft. Print funktioniert nach wie vor ganz gut. Man muss wissen, wo, in welchem Medium und wie. Oder das beste Beispiel, ich halte es gerade in meinen Händen, heute aus dem Druck gekommen, haben wir hier so eine 40-seitige Broschüre gemacht von allen Porsche-Zentren von uns, wo jedes Porsche-Zentrum vorgestellt wird. Wir eröffnen ja am Freitag hier in Kassel den ersten Porsche-Klassik-Standort Deutschlands als Standalone-Betrieb. Und für den Anlass haben wir hier so eine klassische Print-Geschichte gemacht. Und das wird funktionieren, werden sich die Leute mitnehmen und finden das klasse. Man muss halt wissen, für welches Thema man sowas nutzt. Aber die klassische Anzeige kann auch mal nach hinten losgehen, dass gar nichts passiert. In Corona haben wir natürlich festgestellt, dass Newsletter-Marketing und Social Media eine irrsinnige Reichweite hat. Kostet uns nichts. Eigentlich muss das über einen Content steuern, kreative Ideen, ein bisschen gefundelt, mit Zielgruppen arbeiten, ist nicht mehr wegzudenken. Gerade Social Media habe ich auch unterschätzt, was das für einen Stellenwert bekommen hat. Wahnsinn, ja. Deswegen sind wir gerade auch in einer Restrukturierungsphase bei uns selber. Wir machen Workshops über ein halbes Jahr und klären gerade Social Media die Struktur neu, wie wir die für die Gruppe aufbauen. Da bin ich auch im Austausch mit anderen Gruppen, weil jeder hat da das Problem. Ist für dich Social Media eher Reichweite und Branding oder Sales-Kanal? Reichweite und Branding und nur zu 10% Sales. Aber da nicht wegzudenken. So die Haltung haben wir auch alle. Dann setze ich lieber auf eine schöne SEA-Kampagne in Google, wo wir wirklich voll auf Sales gehen. Aber ich glaube, das Wichtigste ist, das Gesamtpaket aus dem Marketing-Mix oder aus deinem Media-Budget, das muss passen. Da muss man dauernd justieren und verfeinern, wie ein Vergaser einstellen, dass das alles ordentlich miteinander funktioniert. Um eben zu so einem Power-Marketing zu kommen. Ja, es ist das Orchester, was spielt. Und da brauchst du im Zweifel die Harfe nur sehr fein eingesetzt. Und ab und zu brauchst du halt mal, was ist denn das Gegenteil, die Pauke oder die Trompete, die dann richtig Welle macht. Genau, da gebe ich dir recht. Und da brauchen halt auch die Autohäuser Unterstützung. Weil so ein Verkaufsleiter, wenn du mit dem Briefing-Gespräch machst, wie gehen wir mit der Kampagne raus, will ja sowieso alles und jede Markenbotschaft mit rein und hier noch Kundenkartepunkte. Also das Schlimmste, was man machen kann. Und andererseits müssen wir die aber auch mitnehmen, wenn wir auf die Reise gehen. Also Sales und Marketing muss sich gegenseitig verstehen und auch mitnehmen in den Themen. Ja, das ist nicht einfach. Dafür werbe ich und das ist das A und O. Die musst du synchronisieren oder synchronisieren, zumindest in Abstimmung und ein Verständnis gegenseitig zu bringen. Und dann versuchen saubere Prozesse hinzukriegen. Ich habe das gerade bei einem der Kunden, wo der Prozess gerade neu entwickelt wird und alle so, ja, ja, ist gar kein Problem. Dann hörst du nach zwei Wochen nochmal nach. Ja, nix. Also das ist dann doch schwierig, aber naja. Also von daher auch, um wieder auf deine Frage zurückzukommen, welche Medien da in Zukunft, die Website spielt natürlich eine wesentliche Rolle mit allem, was dazugehört. Da sind wir gerade wieder in einem neuen Prozess. Letztes Jahr haben wir das gesamte Backend umgestellt. Dieses Jahr greifen wir im Frontend an, Usability mal wieder verbessern. Ich habe da so in so einem Workshop, meine Kinder hatten mir mal so einen Tonaffen geschenkt. Der sieht ein bisschen doof aus. Ich weiß nicht, wieso sie mir den jetzt ausgerechnet geschenkt haben. Den habe ich dann irgendwie spontan mitgebracht, weil gerade so unsere jüngeren Marketeers immer wieder die Brille des Konsumenten aufsetzen müssen. Und der sitzt inzwischen immer bei uns im Besprechungsraum. Und das hat so eine eigene Dynamik gekriegt, weil die immer sagen, see it with the eyes of the monkey. Immer wieder, wenn wir uns verflechten in Diskussionen, wie wir was vorhaben, da schnallt der Kunde doch gar nicht, was wir da machen. Wieso machen wir das eigentlich? Und am Ende muss es für den Kunden passen und den müssen wir erreichen. Für die Zukunft ist das, glaube ich, auch das Allerwichtigste, den Kunden im Auge zu behalten. Und nicht seine eigenen Produkte und Themen, sondern was interessiert den, wo erreichen wir den überhaupt noch. Wir sehen, es wird immer schwieriger, in Social Media Videos aufzusetzen, die Attraction haben, dass die Leute hängenbleiben. Was da alles für ein Quatsch inzwischen gemacht wird, bei TikTok noch schlimmer. Ja, Wahnsinn. Wird eine Herausforderung. See it with the eyes of the monkey. Genau. Sehr schön. Ich hätte drei Stichwörter für dich und hätte gerne mal deine Meinung dazu und die relativ komprimiert und kurz. Wir müssen auf die Uhr gucken, schon recht lang. Und zwar Printwerbung, Mailings, Kundenzeitungen und sowas. Haben eine Daseinsberechtigung in gewissen Maßen, absolut. Die funktionieren noch, ne? Die funktionieren. Absolut. Wir haben letztes Jahr mehrere Mailing-Aktionen gemacht und wollten es mal sehen. Eine hat auch gefloppt, gefühlt ist die gar nicht irgendwie angekommen. Ich denke, man darf es nicht außer Acht lassen. Es muss aber am Ende auch bezahlbar sein, weil viele Zeitungen sind verdammt teuer geworden. Zeitungen teuer, Papier teuer, teurer geworden zumindest. Post ist nicht günstiger geworden. Die Zeiten früher mit Infopost und wie das alles hieß zu den Preisen, ist glaube ich auch vorbei, ne? Absolut. Ja, das ist eher das Stichwort. Also da dann in Zeiten, wo im Moment auch alle Autohäuser mal wieder so die Kosten eruieren und mal probieren alles gerade zu ziehen. Es lohnt sich immer mit der ortsansässigen Zeitung mal wieder die Preise zu verhandeln. Okay, dann Google Vehicle Ads. Sind wir natürlich dabei. Wir kämpfen noch gruppenweit mit systemischen Problemen, um sie adäquat für alle umzusetzen. Das hängt aber auch mit dem Bildstandard und den Richtlinien von Google Vehicle Ads zusammen und unserer Systemlandschaft. Wir werden einiges verändern. Also für uns ist das ein Must-Have, auch in der Berücksichtigung aller zukünftigen Aktivitäten. Was mich gefreut hat in Berlin auf der Moor-Konferenz kam ja rüber, dass da Google mit Mobile da auch doch eng zusammenarbeitet. Weil sonst hätte ich mir wirklich Sorgen gemacht, wenn so zwei große Marktplayer wie Mobile und Google da jeder ihr Süppchen gekocht hätten und wir als Autohändler dazwischen gestanden hätten und dann beide Plattformen hätten bedienen müssen. So scheinen die sich ja da zu besprechen, wie das Ganze abläuft. Aber absolut Pflicht. Okay, und dann noch Event-Marketing. Hat eine absolute Daseinsberechtigung. Wir machen wirklich von der Entenkirmes bis Probefahrten, wir spielen das Piano nach wie vor von allen Veranstaltungen. Nicht messbar immer, ist einfach so. Aber habt ihr, das ging vor etlichen Jahren mal ein bisschen durch die deutsche Handelslandschaft, dass man so ein bisschen schaut, dass man so zum Kunden geht, sprich in Shopping-Centren und Co., so Pop-Up-Stores. Ist das was, was ihr macht? Wir haben drei fest angemietete, ne vier sogar, Flächen in so großen Malls, wo wir Fahrzeuge haben und wo wir auch regelmäßig Verkäufer hinstellen. Das funktioniert nach wie vor, ist aber Personallast und die Mitarbeiter haben da auch wenig Lust drauf. Ein Verkäufer hat da keine Lust sich hinzustellen, aber funktioniert. Und so Flagship-Stores oder in der Innenstadt, wenn ich jetzt über unsere Chinesen, die wir an Bord haben, denke, die sind im Zentrum, haben wir eine Fläche, wo wir die aktuell positioniert haben. In China ist das ja total gang und gäbe. Du kommst ja in jede Mall rein, Erdgeschoss sind mindestens zwei, drei, vier Autohersteller, die da einen Store haben. Das ist schon echt anders, wo die Leute shoppen gehen. Muss halt auch passen, so von der Infrastruktur. In Köln habe ich mir da auch den chinesischen Shop mitten in der Innenstadt mal angeschaut. War nicht einfach, da ein Auto rauszugeben. Ich habe mich mit dem Verkäufer natürlich unterhalten. Die Rahmenbedingungen müssen schon passen. Ich hatte mir in Hamburg auch mal angeguckt, den gibt es nicht mehr. Aber die hatten dann acht Stellplätze auch, die fest reserviert waren vor der Mall. Das heißt, dann haben die auch vorne eine hingeschickt und dann Probefahrten und so gemacht. Und das hat wohl wirklich gut funktioniert. Und dann, wenn du anderen Autohausgeschäftsführern im Kontext Marketing mit etwas auf den Weg geben könntest, was wäre das? Also definitiv immer den Kunden im Fokus zu behalten. Nicht jeden Dienstleister Quatsch mitzumachen, gerade bei der KI. Es schreibt sich ja jeder Dienstleister irgendeine Form von KI an sein System. Da würde ich doch wirklich kritisch rangehen, ob das überhaupt Sinn macht. Aber weiterhin, wenn es jetzt kleinere Gruppen oder einzelne Autohäuser sind, viel in die eigene Marke zu geben und die Marke zu pushen. Und ich denke, wir sprechen ja fast immer nur im Marketing über Sales. Es wird mal langsam Zeit, auch über Service-Marketing mehr nachzudenken, gerade mit Einzug der BEVs und da an der Stelle den Kunden glücklich zu machen. Wir haben seit diesem Jahr einen CX-Manager für die Gruppe eingeführt, der nur für die Customer Relationship und für die Kundenzufriedenheit in allen Häusern den Hut auf hat mit Maßnahmen und die Tracked und Mystery Shoppings macht etc. Und das tun wir nicht ohne Grund, weil der Kunde muss sich wohlfühlen, der Kunde und da sind wir dann wieder bei den Menschen, die das Autohaus machen, das muss alles passen. Das ist ein Gesamtmix, der passen muss und da liegt die Zukunft drin. Sehr spannend. Ja, dann sind wir jetzt so mit dem normalen Setting an Fragen durch und jetzt kommt immer klassisch noch die Abschlussfrage und die ist eigentlich so ein bisschen heiß gelaufen, aber die wird nicht alt. Und zwar, wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto in Deutschland? Wirklich einsteigen, fahren lassen, nicht nur auf Autobahn, komplett Straßenverkehr und ja, wann ist es soweit? Wann wirst du das tun? Also wenn es das gäbe, würde ich es sofort tun. Ich wäre auch mal gespannt in Kalifornien da mitzufahren, bin neugierig bei sowas, habe ich noch nicht erleben dürfen. Ich glaube, ich habe hier viel mit Datenschutz auch zu tun gehabt. Ich glaube, wir fliegen fast eher auf dem Mars, als dass wir das hier vom Datenschutz her alles hinbekommen. Nee, aber Spaß beiseite. Ich glaube, vor 2030, 2035 wird es hier nichts mit all den Auflagen, wer soll das in der Politik etc. abschrauben und die Infrastruktur ist aus meiner Sicht nicht die Herausforderung, sondern es ist eher die Herausforderung mit den Rahmenbedingungen, die wir leider im Moment in Deutschland da an vielen, vielen Stellen haben. Das wird eher die Herausforderung sein. Okay, 2035 nehme ich so. Ich hatte letztens in China das Vergnügen, dass ich autonom mitfahren durfte, aber halt in China. Das ist halt eine ganz andere Rahmenbedingung. Aber war geil, oder? Oder hast du dich wohl gefühlt? Das ist halt für mich keine entspannte Situation, wenn ich ehrlich bin, weil es wirklich komisch ist. Also vor allem ein Auto, was geradeaus autonom fährt, okay. Aber wenn du wirklich nach Navi auch über Ampeln abbiegst und dich einordnen musst und Co. und dann auf der Ampel dann wirklich im Linksabbieger nochmal anhalten musst, weil du Gegenverkehr hast und irgendwo Fußgänger und das Auto kann das. Das ist schon echt abgefahren. Das glaube ich. Eine Arbeitskollegin hat das in Kalifornien gemacht und die sagte, also hier hat es Angst gemacht, hat sich noch nicht wohl gefühlt, zumal man da immer mal am Straßenrand auch orientierungslose Taxen gesehen hat. Die werden ja dann wieder eingesammelt und resettet, wenn sie da irgendwelche Probleme hatten. Ja, schauen wir mal. Also vielen lieben Dank, lieber Alex. Das war ein ganz tolles Gespräch mit dir. Das hat mir ganz, ganz viel Spaß gemacht und ich habe schon Ideen für weitere Gespräche. Das gebe ich gern zurück. Hat mir auch viel Spaß gemacht, lieber Tim. Und dann gerne noch zu anderen Themen ein Pläuschchen. Alles klar, dann würde ich sagen, wir sind raus für heute. Vielen Dank, dass ihr zugehört habt und macht’s gut. Wir hören uns bald wieder. Ich verabschiede mich und sage Tschüss und letzten Wort hat der Alex, der verabschiedet sich wahrscheinlich auch. Genau, vielen lieben Dank. Ich hoffe, es ist auch ein bisschen was rübergekommen und wir freuen uns immer auf einen Austausch. Gerne auch einen direkten Weg mal zu mir nehmen, falls ein Thema interessiert. Wir sind da immer offen für einen Austausch, der Tim ja auch. Vielen Dank. Tschüss, macht’s gut.