Einleitung

Im aktuellen Podcast ‚Benzingespräche‘ von Tim Klötzing wird die faszinierende Geschichte der Wiedmann Autohausgruppe beleuchtet. Lisa Wiedmann, die Geschäftsführerin, gibt Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge ihres Unternehmens.

Die Wiedmann Autohausgruppe: Ein Familienunternehmen mit Tradition

Die Wiedmann Gruppe ist eines der größten familiengeführten Autohäuser in Deutschland. Gegründet 1956 von Brunos Vater, hat sich das Unternehmen kontinuierlich vergrößert und betreibt heute 14 Autohäuser und vier Vertriebsstützpunkte in vier Bundesländern. Die Markenpalette umfasst Mercedes-Benz, Daimler Truck, VW, VW-Nutzfahrzeuge, Fuso und Smart.

Ein beeindruckender Neubau in Ebermannsdorf

Im Juli dieses Jahres eröffnete die Wiedmann Gruppe ein neues, gigantisches Autohaus in Ebermannsdorf. Lisa Wiedmann beschreibt die Herausforderungen des Umzugs und die Anpassung an neue Prozesse, betont jedoch die strategische Bedeutung der Lage an der Autobahn A6, besonders für den Lkw-Bereich.

Fokus auf Nachwuchsförderung

Ein zentrales Thema im Gespräch ist die Nachwuchsförderung. Mit einer Ausbildungsquote von 20% setzt die Wiedmann Gruppe auf die interne Entwicklung von Fachkräften. Lisa Wiedmann hebt hervor, dass die jungen Mitarbeitenden nicht nur auf Work-Life-Balance fokussiert sind, sondern aktiv etwas bewegen und sinnstiftende Tätigkeiten ausüben möchten.

Lisa Wiedmanns Weg ins Autohaus

Interessanterweise begann Lisa Wiedmann ihre Karriere als Juristin. Ihr Mann überzeugte sie, ihre juristischen Fähigkeiten im Familienunternehmen einzubringen. Seit 2014 ist sie Teil der Geschäftsführung und hat maßgeblich zur Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen.

Fazit

Die Wiedmann Autohausgruppe ist ein beeindruckendes Beispiel für ein erfolgreiches Familienunternehmen, das Tradition mit Innovation verbindet. Der Podcast bietet spannende Einblicke in die Automobilbranche und zeigt, wie wichtig es ist, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Themen:

  • Die Geschichte der Wiedmann Autohausgruppe
  • Neubau in Ebermannsdorf
  • Nachwuchsförderung und Fachkräftemangel
  • Lisa Wiedmanns Karriereweg

Key Takeaways:

  • Die Wiedmann Gruppe ist eines der größten familiengeführten Autohäuser Deutschlands.
  • Der neue Standort in Ebermannsdorf ist strategisch wichtig für den Lkw-Bereich.
  • Eine hohe Ausbildungsquote sichert den Nachwuchs im Unternehmen.
  • Junge Mitarbeitende sind motiviert und suchen sinnstiftende Tätigkeiten.
  • Lisa Wiedmanns juristischer Hintergrund bereichert die Unternehmensführung.
📄 Vollständiges Transkript
Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Bevor es nun losgeht, ein kurzer Hinweis auf einen starken Partner, der diesen Podcast möglich macht. CarWow! CarWow ist die führende Neuwagen-Plattform für Autokäufer, Händler und Automobilhersteller. Wussten Sie schon? Mit über 3 Millionen Besuchen pro Monat ist CarWow eine der einflussreichsten Automotive-Media-Brands und bietet Herstellern und Händlern Zugang zu Deutschlands größter Neuwagen-Audience. Mehr Infos auf carwow.de In Erinnerung an Bruno Wiedmann, der leider kurz nach diesem Interview verstorben ist. Herzlich Willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche und es ist mal wieder soweit. Meine Co-Hostin, die Juliane Schleicher, ist wieder bei mir. Hallo Juliane. Hallo Tim. Da sind wir mal wieder, schon jetzt in der sechsten Folge. Richtig, die Zeit rennt. Wahnsinn, aber du hast auch immer wieder total coole, spannende Gäste dabei. Kommen wir gleich drauf, muss man sagen, wer dabei ist. Und es ist ja wieder eine Folge in deinem Pink Network. Was haben wir denn da? Genau, also die sechste Folge Pink Network Podcast für alle, die Pink Network noch nicht kennen. Das ist sozusagen das Community- oder Netzwerkformat für Autohändlerinnen und Unternehmer in Auto- und Mobilitätshäuser. Existiert seit Ende letzten Jahres. Wir treffen uns regelmäßig bei Händlerinnen in ganz Deutschland und verbringen immer eine gute Zeit zusammen und tauschen uns aus. Und es macht so viel Spaß, so viele tolle, spannende Themen, vielseitige Themen. Und ich nutze dann natürlich das Netzwerk, um ab und an mal auch eine der Damen in einem Podcast zu befragen. Genau, genau. Wen haben wir denn diesmal zu Gast? Oder wen hast du schon zu Gast gehabt? Also hast du heute zu Gast. Genau, heute habe ich zu Gast die Lisa Wiedmann von der Wiedmann Autohausgruppe. Die sitzen in Ahlen und haben im Juli diesen Jahres ein gigantisches, Tim, ein wirklich gigantisches Autohaus in Ebermannsdorf bei Amberg in der Oberpfalz eröffnet. Da bin ich hingefahren, weil ich war wirklich neugierig, wie das funktioniert in so einem riesengroßen Autohaus. Und Lisa hat mich empfangen. Sie ist Geschäftsführerin mit ihrem Mann zusammen. Und sie hat eine ganz tolle Geschichte, weil sie ist eigentlich studierte Juristin. Wollte immer Rechtsanwältin werden, Rechtsanwältin für Medizin, so Medizinfälle, also Medizingerichtsgeschichten. Und hatte auch nie einen Plan B, das war immer ihr Wunsch. Und ja, und ihr Mann hat dann irgendwann gesagt, du, ich brauche eine Anwältin in meinem Autohaus, komm doch zu mir. Und ja, was am Anfang für sie völlig unvorstellbar war, ist heute ihr Leben. Und sie brennt wirklich und sie lebt für das, was sie tut. Ihre Augen glänzen, wenn sie von ihrem Autohaus spricht. Und ja, es war ein ganz tolles, wirklich tolles Interview. Also gerne reinhören. Gerne reinhören, so zur Größeneinordnung. Ich glaube 17 Standorte, Mercedes, Smart, VW, über vier Bundesländer verteilt, über 1000 Mitarbeiter. Ja, Mercedes-Benz, Truck. Genau, Mercedes-Benz, Truck, Smart, VW. Und auch schon alteingesessen, über ein halbes Jahrhundert alt und auch älter. Ja. Und ja, ich würde sagen… Keine kleine Nummer. Nee, überhaupt nicht. Ich würde sagen, bevor wir es weiter ausdiskutieren, legen wir los. Hören wir rein. Oder hören wir rein in deine Aufnahmen mit der Lisa. Alles klar, von meiner Seite aus, ich sage schon mal viel Spaß und tschüss. Und die Juliane sagt auch… Viel Spaß beim Reinhören. Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Pink Network Podcast. Heute endlich mal wieder live und in Farbe, nicht am Laptop, aus Ebermannsdorf in der schönen Oberpfalz. Mein Gast sitzt mir gegenüber, Lisa Wiedmann von der Wiedmann Gruppe. Hallo Lisa. Hallo Juliane, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Ja, ich freue mich. Vielen Dank für die Einladung an einem ganz besonderen Ort, einem gigantischen, riesengroßen Autohaus-Neubau. Ihr seid da jetzt kürzlich erst eingezogen oder habt es offiziell eröffnet im Juli. Wo sind wir denn hier? Wir sind hier in Ebermannsdorf, das ist nahe von Amberg, direkt an der Bundesautobahn A6. Wir haben hier ein neues Autohaus gebaut und arbeiten jetzt seit circa fünf Monaten im neuen Gebäude, haben den Umzug ganz gut verkraftet, haben uns an die neuen Prozesse, an die neue Örtlichkeit ganz gut gewöhnt, sind mit einigen Restarbeiten noch beschäftigt. Es läuft noch nicht alles so rund, wie wir uns das vorstellen, aber wir sind auf einem guten Weg und freuen uns, dass wir hier so ein tolles Grundstück bekommen haben, in der Größe und hier in der Lage an der Autobahn. Das ist für uns natürlich schon auch für den Lkw-Bereich gigantisch. Ja, es ist wirklich gigantisch. Wiedmann Gruppe, viele kennen euch, ihr gehört auch zu den größten Autohandelsgruppen in Deutschland, aber gebt doch gerne mal ein paar Details zum Besten, wie lang gibt es euch schon, welche Standorte habt ihr mit dabei, welche Marken etc.? Sehr gerne. Also wir sind ein Familienunternehmen, ein familiengeführtes Unternehmen. Mein Mann und ich, wir sind in der Geschäftsführung, wir sind reiner Familienbetrieb, um das mal so zu sagen, trotz der gewissen Größe, die wir zwischenzeitlich haben. Den Grundstein für das Unternehmen hat damals mein Schwiegervater gelegt, 1956 im schwäbischen Husenhofen. Wir sind Schwaben, ich gehe davon aus, man hört das auch an meinem Dialekt, obwohl wir auch in der Oberpfalz in Zeute sind, gehe ich davon aus, wir finden uns zurecht. Damals ganz klassisch, die Kühe aus dem Stall und eben Fahrzeuge rein. So nahm das Ganze seinen Anfang und die Firmengruppe ist eben durch Übernahmen in den letzten Jahren gewachsen, sodass wir mittlerweile 14 Autohäuser haben und vier Vertriebsstützpunkte in vier Bundesländern, das ist Baden-Württemberg, Bayern hier in der Oberpfalz und Sachsen und ein Autohaus auch noch in Brandenburg. Wir vertreten die Marken Mercedes-Benz, Daimler Truck, VW, VW-Nutzfahrzeuge, Fuso und Smart und haben rund 1050 Mitarbeitende. Jetzt kommen wieder welche dazu, es ist ja jetzt wieder Ausbildungsstart. Wir haben zum 1.8. in Sachsen und Brandenburg schon unsere neuen Azubis begrüßt und zum 1.9. kommen dann in Baden-Württemberg und in Bayern noch viele weitere Azubis hinzu und insgesamt sind es knapp 90 Auszubildende, die mir jetzt willkommen heißen. Und hattet ihr Probleme oder habt ihr Probleme Auszubildende zu finden oder tut ihr euch leicht aufgrund eurer Größe, eurer Bekanntheit? Ja, also ich muss sagen, wir hatten einen ganz guten Zuspruch, tolle Bewerbungen, aber man merkt natürlich, dass sich die jungen Leute auf anderen Medien bewegen wie wir und man da eine andere Art und Weise Ansprache suchen muss. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen von sozialen Medien über, auch so zu sagen, wir bieten Azubis in unserem Unternehmen die Möglichkeit an Projekten teilzunehmen, wirklich aktiv Dinge auch zu bearbeiten, wirksam zu werden, was Sinnvolles zu tun. Von dem her muss ich sagen, dass wir da ganz gut unterwegs sind und uns freuen, dass wir da so viele neue, hoffnungsvolle junge Leute wieder bekommen. Ich meine, in Zeiten von Fachkräftemangel ist das ja schon ein Thema. Wir haben eine Ausbildungsquote, die so bei rund 20% liegt und schauen eben, dass wir unser Nachwuchs von innen heraus generieren. Einfach dann auch zu sagen, das sind Leute, die kennen unser Unternehmen, die kennen unsere Prozesse. Und natürlich muss man sich um die Auszubildenden kümmern. Das ist heute so und das war aber auch schon vor 30 Jahren so. Es wird ja gerade, wenn man im Internet auch unterwegs ist, sprechen ja alle immer von Generation Z und Work-Life-Balance und diesen Themen. Wir haben das kürzlich durch einen anderen Zusammenhang mal erhoben. Also wir haben Generation Z, rund 400 Mitarbeitende bei uns im Unternehmen, und können es tatsächlich so nicht bestätigen, dass es da nur um Work-Life-Balance geht. Also das sind wirklich tolle junge Mitarbeitende, auch Auszubildende, die wollen was bewegen. Die möchten sich einsetzen, die möchten Teil des Ganzen sein, die möchten sinnstiftende Tätigkeiten machen. Und die haben aber auch einen großen Respekt gegenüber Mitarbeitenden, die jetzt schon lange im Unternehmen sind. Also die Anerkennung, was aufgebaut wurde, die ist da. Und das Verständnis dafür. Also das heißt, so ein Unternehmen, wir sind ja auch schon im harten Wettbewerb, baut man ja nicht mit Work-Life-Balance auf. Und deshalb das Thema für uns ist schon zu sagen, jetzt nicht nur für Azubis, sondern für alle Mitarbeitende, dass sie sich bestmöglich an ihrem Arbeitsplatz entfalten können, was Sinnvolles tun. Einfach auch die sinnbefreite Arbeit, Blindleistung so gut es geht zu eliminieren und dann dadurch auch eine Zufriedenheit herstellen. Weil nur zu sagen, ich arbeite jetzt weniger, meine ich nicht automatisch, meine Lebensqualität nach oben. Eine Balance, ich möchte auch, dass es mir im Job gut geht, dass ich mich verwirklichen kann, dass ich was schaffen kann, sagt man auch schwäbisch. Klar möchte ich auch, dass ich in der Freizeit eine entsprechende Qualität habe. Aber das ist danach noch mal das Thema von jedem eigenen, die Freizeit zu organisieren. Das ist zumindest in der Firma ja halbwegs die Rahmenbedingungen. Also deshalb, für uns ist es toll, wir haben viele junge Leute, wir schaffen was, es geht voran und ja. Sehr schön, das macht Hoffnung, das stimmt positiv. Weil man hört ja immer so viel Negatives oder so viel Missmut auch oder teilweise Perspektivlosigkeit auch. Was das ganze Thema Personal- oder Fachkräftemangel angeht oder auch dieses ganze Thema Nachwuchs fürs Autohaus, junge Leute zu finden und zu begeistern auch für die ganzen Automobilberufe. Ja, also es ist natürlich schon ein Thema, Fachkräftemangel, das spüren wir natürlich auch. Aber wir sind jetzt grundsätzlich jemand, der nicht großartig jammert, sondern eben schaut, okay, wie kann ich mich dann positionieren, wie kann ich mich als Arbeitgeber attraktiv machen. Wir haben natürlich auch die Industrie, die eine absolute Konkurrenz für uns ist, wo wir dann schauen müssen, okay, wie viele Vorteile habe ich als Familienunternehmen für Mitarbeitende. Und ich denke, da sind wir auf einem ganz guten Weg, um das entsprechend auch herauszuarbeiten. Machen wir nochmal eine kleine Kurve zu dir zurück. Wie war denn dein Werdegang in deinem Beruf? Wie bist du ins Autohaus und quasi in diese Geschäftsführung, wo du heute bist, gekommen? Ja, also die Initiative ging tatsächlich von meinem Mann aus, der mir sozusagen den zweiten Bildungsweg hier eröffnet hat. Ja, wir hatten uns irgendwann mal unterhalten, da ging es um Anwaltskosten. Er meinte dann langfristig wäre das für die Firma schon ganz interessant, einen eigenen Rechtsanwalt im Haus zu haben. So war dann eben mein Eintritt in den Betrieb, das war 2014. Ja, es hat sich schon auch ein bisschen abgezeichnet. Ich habe da auch eine gute und große Rückendeckung von meinem Schwiegervater erhalten. Und deshalb war das schon irgendwann die logische Folge. Aber es war für mich jetzt nicht geplant, im Automobilbereich oder in einem Autohaus zu arbeiten, in der Position. Das heißt, du bist studierte Juristin? Genau. Und dein Mann hat dann irgendwann gesagt, bevor ich jetzt immer einen eigenen Anwalt bezahlen muss, fang du doch an. Offensichtlich hat er dann gut verhandelt, weil ich gesagt habe, ja, ich komme zu dir. Für mich wahrscheinlich eher, nee, das hat sich dann natürlich so ergeben. Und ich bin ja dann auch mit diesem Thema Familienunternehmen vertraut geworden. Ich habe nach dem Abi Jura studiert. Ich wollte schon immer Rechtsanwälten werden. Für mich gab es dann eben auch keinen Plan B, sondern nur den Plan A. Und ich bin da ziemlich zielstrebig und bin da so meinen Weg gegangen. Habe dann schon während dem Referendariat, also vor Abschluss des zweiten Staatsexamens bei uns in Ahlen, in einer mittelständischen Kanzlei mit zehn Anwälten gearbeitet. Hatte dann schon meine eigenen Mandate, die ich bearbeitet habe. Und konnte dann einen Tag nach der mündlichen Prüfung, also nach bestehendem zweiten Staatsexamen, dort mein sozusagen erstes echtes Arbeitsverhältnis angehen. Habe mich dann relativ schnell auf Medizin recht. Also jetzt überhaupt hat jetzt gar nichts mit Autohäusern zu tun. Die Spanne vom Rechtsanwalt weg hin zur Geschäftsführerin eines Autos, das ist schon groß. Das Übergreifende ist dann, dass man mit Menschen zu tun hat. Also das Thema Medizin reicht einfach, weil das Recht der Behandlungsfehler hat mich immer schon interessiert und war ja auch sehr erfolgreich. Habe mich dann als Fachanwältin für Arbeitsrecht weiterqualifiziert. Und bin dann, wie gesagt, auf die Initiative und aufgrund dessen, dass man sagt, okay, wir sind Familienunternehmen, dann ins Unternehmen eingetreten. Habe dann eine kleine Rechtsabteilung aufgebaut. Habe ganz klassisch Dinge bearbeitet, natürlich arbeitsrechtliche Themen, dann aber auch gerichtliche Angelegenheiten, außergerichtliche Korrespondenz mit Rechtsanwalten. Gibt es zwar wenig, aber es gibt es tatsächlich, auch in einem Autohaus. Habe damals die ganzen Versicherungsabrechnungen gegenüber meinem Schreibtisch, das heißt jeder einzelne Versicherungsabzug, dem habe ich mich angenommen. Ich bin ja Schwaben und habe versucht unter Hilfenahme der aktuellen Rechtsprechung dann noch die Differenzbeträge bei den Versicherungen geltend zu machen. Das läuft jetzt ja alles über den Dienstleister. Und so kamen eben immer mehr Dinge dazu, auch vertragsrechtliche Themen. Wenn man mal einen Mietvertrag gebraucht hat oder so, war das dann schon ganz geschickt, wenn man einen Anwalt im Haus hat. Damals waren es auch noch die ganzen Dieselverfahren, die gerichtlichen Verfahren. Und da habe ich mich dann so ein bisschen eingearbeitet, aber auch versucht, die Firma, die Struktur, Abläufe im Autohaus, das war für mich ja komplett neu, mich da einzuarbeiten, arbeite mich natürlich immer noch ein. Zwischenzeitlich auch die Marketingabteilung, bin verantwortlich fürs Marketing und fürs Personal und natürlich als Geschäftsführer auch übergreifend. Das heißt, man ist einfach immer Familienunternehmen, immer der Ansprechpartner. Es gibt zwar Zuständigkeiten, es gibt Bereiche, aber für Personen ist man für jeden der Ansprechpartner. Man merkt das dann auch am Wochenende, wenn die eine oder andere Reklamation direkt an meinen Mann oder an mich gerichtet wird. Aber das ist auch in Ordnung. Ja, das macht auch das Familienunternehmen aus, wie du sagst, jeder macht mit. Jeder ist verantwortlich und fühlt sich natürlich auch verantwortlicher, wenn man einfach nur angestellt ist. Man hat eine andere Sichtweise. Ich musste das aber auch erst lernen. Klar, in der Kanzlei arbeitet man auch sehr selbstständig als Rechtsanwalt, aber es ist einfach immer Familienunternehmen auf der anderen Seite. Aber es sind schon nochmal ganz andere Themen, zumal dann auch in der Größe. Ja, ich glaube, man fühlt sich, wie gesagt, noch mehr verantwortlich. Auch natürlich für die vielen Mitarbeiter, die ihr habt. Da spielt auch, glaube ich, noch mehr die Leidenschaft für den Beruf. Man hängt da drum, sein Herzblut gibt man da. Das ist schon nochmal, glaube ich, das große Plus eines Familienunternehmens, dass alle daran arbeiten, dass es gut wird, gut bleibt, dass es in die Zukunft geht. Absolut, ja. Und ich hatte mit meinem Schwiegervater und mit meinem Mann einfach die besten Lehrmeister. Mittlerweile brenne ich für das Thema Unternehmertum. Das hätte ich mir früher so nie vorstellen können. Du hast vorhin gesagt, die Verantwortung. Natürlich hat man Verantwortung. Ich habe Verantwortung für Mitarbeiter. Ich bin aber auch verantwortlich und muss verantwortungsbewusst umgehen mit dem Unternehmen. Das sind Herausforderungen, aber es ist auch absolut reizvoll. Zu sagen, ich kann was bewegen, ich kann Dinge in Gang setzen. Auch die Freiheit zu sagen, es soll in die oder in diese Richtung gehen. Natürlich dann immer noch mit entsprechenden Rahmenbedingungen, die die Hersteller und aber auch die Politik vorgeben. Man ist ja schon etwas determiniert. Und dann das Spannende bei einem Familienunternehmen zu sagen, das Unternehmen hat ein Gesicht. Und bei uns dann auch noch einen Namen. Mal speziell und schon auch eine Herausforderung, aber das Thema Identifikation spielt ja schon auch noch mal eine ganz große Rolle. Da leuchten deine Augen. Absolut. Ich komme ins Schwärmen, aber das ist schön. Ja, so muss es ja sein. Da sieht man, dass du dafür lebst, was du da tust. Euer Slogan ist ja Wiedmann bewegt. Was bewegt dich denn aktuell so am meisten? Wir sind immer in Bewegung und das ist auch das Gute. Wir bleiben nicht stehen. Es gibt immer neue Dinge, die natürlich abhängig sind von inneren Themen. Firmen, Interna, wo wir sagen, okay, wir gehen jetzt in die Richtung und natürlich auch von unseren Themen. Intern bewegt uns gerade das Thema Digitalisierung. Das ist jetzt wieder so ein Schlagwort. Aber wenn wir jetzt hier gerade auch in Ebermannsdorf sind, wir haben vor einem Dreivierteljahr angefangen, unsere Serviceprozesse, unsere Werkstätten zu digitalisieren. Das heißt, wir haben komplett papierlose Werkstattabläufe. Das ist eine riesen Transformation, ein riesen Change, den wir, denke ich, ganz gut vorbereitet haben. Digitalisierung ist ja nicht immer nur neue Systeme und neue Hardware, sondern Digitalisierung ist eben auch der Mensch, den man da mit ins Boot holen muss, den man vorbereiten muss. Und da fangen wir diese Woche, wir haben in Ebermannsdorf gestartet, erst mit Workshops und gehen dann weiter. Wir haben schon sechs, sieben Standorte sind schon voll digitalisiert und Hut ab vor unseren Mitarbeitenden in der Werkstatt. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Projekt so gut läuft. Also es wird voll angenommen. Das ist auch, sage ich mal, über Generationen hinweg zu sehen, wie toll sich die Mitarbeiter gegenseitig unterstützen und eigentlich Feuer und Flamme sind und sich freuen. Dann letztendlich, wenn das ganze Thema implementiert ist, welche Vorteile dieser digitale Prozess bringt. Weil das bringt eine absolute Transparenz, ja auch letztendlich eine Effektivität. Man spart sich auch den Weg zum Drucker und so weiter. Klar, es ist ein Riesenthema, eine Riesentransformation, aber da freuen wir uns, dass das so gut funktioniert und dass wir diesen Schritt gewagt haben. Ja, apropos digitale Werkstatt, was uns natürlich auch bewegt, ist das Thema Nachhaltigkeit. Das ist für uns ein überlebenswichtiges Zukunftsthema. Was macht ihr da so alles, verschiedene Projekte? Thema Neubauten jetzt hier in Ebermannsdorf. Schon bei Neubauten schauen wir natürlich, dass wir da relativ unabhängig von allen möglichen äußeren Einflüssen sind. Wir haben eine große PV-Anlage, aber auch das Thema digitale Werkstatt. Das heißt, diese Massen an Papier, die wir hier überall gelagert haben, das fällt natürlich alles weg. Das spielt dann schon auch auf das und zahlt auf dieses Thema ein. Wir versuchen auch, sage ich mal, zwischen unseren Standorten diese ganzen Themen zu elektrifizieren. Natürlich nicht mit allem, aber so die Postroute, dass man sagt, man macht das mit einem E-Fahrzeug oder mit einem E-Transporter. Also es sind auch kleine Dinge, die dann auf das ganz Große einzahlen. Wir sind auch mit der Hochschule in Aalen gerade in einem KI-Projekt, sagen wir, macht sich Gedanken. Da geht es um Angebote, Nachfrage und Verfügbarkeit von Strom aus regenerativen Energien und wie kann ich das anhand einer KI nutzen und entsprechend dann zielgerichtet bereiten. Das ist ganz interessant. Da ist eine große Spedition mit dabei. Das sind für uns einfach auch neue Wege. Generell versuchen wir einfach, als Gruppe klimaneutral zu werden. Da haben wir einen Arbeitskreis gebildet oder wie man so schön sagt, ein Projekt. In Aalen haben wir erst mal eine IST-Aufnahme gemacht und schauen, welche Stellschrauben haben wir, damit wir dieses Ziel erreichen. Gibt es da einen Zeitplan oder sagst du, bis 2030 wollen wir klimaneutral sein? 2035 wäre jetzt mal unsere Deadline. Je früher, desto besser. Aber natürlich muss man sich Ziele setzen, damit man sie auch erreicht. Wir sind da schon ambitioniert drin, weil das ist für uns absolut zukunftsfähig. Du bist ja sehr engagiert, auch intern, was deine Mitarbeiter angeht. Was macht ihr als Gruppe im Thema soziales Engagement? Generell sind wir sehr aktiv, was das Thema Sponsoring angeht, Sportsponsoring, Veranstaltungen. Aber wir unterstützen auch Einrichtungen, also firmengruppenübergreifend. Was wir dann noch haben, ist eine gemeinnützige Stiftung. Der Stiftungszweck ist die Förderung von Bildung und Erziehung, weil man einfach sagt, Bildung ist der Schlüssel zu allem. Bildung ist wichtig, Bildung ist die Zukunft in allen Bereichen und für alle. Und da sind wir regional tätig, also genau dort, wo wir eben auch unsere Autohäuser haben, in unterschiedlichsten Projekten. Also das kann sein, wir fördern Einzelpersonen. Wir haben beispielsweise schon ein Stipendium für einen Stormatikstudenten an der Hochschule in Aalen gefördert oder zur Verfügung gestellt, der zwischenzeitlich seit 2019 bei uns in der Firma arbeitet und das ganze Thema digitale Anwendungen und digitale Entwicklung begleitet. Also nicht ganz uneigennützig. Aktuell fördern wir eine Medizinstudentin mit Einzelabitur. Haben aber auch schon einfach Schulen unterstützt oder Einrichtungen mit Beträgen, wo man sagt, okay, das ist jetzt einfach, was würde ich sagen, Sie können sich einen Wunsch oder das erfüllen und speziell iPads oder sonstige Themen dann eben auch anschaffen. Das heißt, ihr unterstützt dann sozusagen die Schulen selber oder die Kinder, die dann in diese Schule gehen? Nein, die Schulen oder die Fördervereine der Schulen. Wir haben auch schon Choristen gefördert, die eben eine Zusatzausbildung dann durch unsere Förderung genossen haben. Wir sind da relativ breit aufgestellt und das ist für uns einfach ein Herzensthema. Klingt spannend, ja. Aber es ist auch wichtig, finde ich, dass man jetzt über den Job hinaus auch als Familienunternehmen seiner Verantwortung gerecht wird und auch unterstützt und auch was wiedergibt. Also wir sehen, dass wir eine soziale Verantwortung haben und wir sind schon so, dass wir sagen, wir wollen regional unterstützen und haben auch die Möglichkeit zu unterstützen. Schön. Wir beide haben uns ja kennengelernt im März diesen Jahres beim Pink Network in Augsburg bei der AWAG. Da warst du das erste Mal dabei, das hat mich sehr gefreut. Wie wichtig ist dir grundsätzlich das Thema Netzwerken? Bist du eine Netzwerkerin oder sagst du auch, ich habe das da einfach mal versucht, eigentlich bin ich nicht so der Typ dafür oder wie wichtig ist dir das Thema? Also ich finde das Thema Netzwerk absolut wichtig, also sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Gerade das Thema Pink Network, das hat mich total angesprochen. Das war morgens im Büro und ich habe dann irgendwann diese Werbung für dieses Pink Network Event gelesen. Ich dachte, in Augsburg, das ist jetzt nicht weit weg von Ahlen. Und ich muss sagen, ich bin so begeistert, ich war jetzt zum zweiten Mal dabei. Und das sind so tolle Frauen, die absolut im Leben stehen, ihren Job toll machen, absolutes Wissen haben, also absolute Experten auf ihrem Gebiet sind. Und wir bringen das jedes Mal, ich fahre jedes Mal nach Hause und nehme irgendwie eine Kleinigkeit für mich mit. Also es ist absolut wichtig auch mal, finde ich, aus der Firma rauszukommen, sich mal mit anderen Personen auszutauschen. Muss jetzt nicht unbedingt immer das gleiche Jobprofil sein oder aus der gleichen Branche kommen. Aber einfach, es ist so erfrischend und motiviert, das regt einen an. Und deshalb, ja, ich freue mich schon auf den nächsten Austausch, auf das nächste Network-Treffen. Ja, also es ist schon absolut ein Thema. Es gibt jetzt sicherlich Leute, die wesentlich mehr und besser netzwerken als ich. Das ist ja auch ein zeitlicher Faktor, sage ich mal. Aber wir sind schon, oder ich bin schon so, dass ich, wenn es mir anscheinend fühlt, ich bin gerne unterwegs, ich lerne gerne neue Leute kennen. Ich bin sehr offen, auch sehr kommunikativ. Und es bringt einen immer ja ein Stückchen weiter, sowohl beruflich, sage ich mal, wie auch privat. Ja, definitiv. Man darf es, glaube ich, auch nicht zu wichtig nehmen. Es ist ja auch oft so, wie andere auch schon im Podcast gesagt haben, es muss auch passen. Man muss jetzt auch nicht zu jedem Netzwerk treffen oder zu jeder Veranstaltung. Also meine Hauptaufgabe ist natürlich eine andere. Ich stehe jetzt nicht nur aus Netzwerken, sondern wir haben hier schon viele Themen jeden Tag. Und deshalb ist es etwas Besonderes. Und man sucht sich das ja auch gezielt aus. Da gehe ich jetzt hin und das gönne ich mir jetzt. Und da freue ich mich drauf. Ja, es muss immer sowohl von Person passen, vom Thema passen, aber auch der zeitliche Aspekt ist manchmal auch einfach nicht machbar. Ja, das ehrt mich umso mehr. Macht ihr denn für eure Kunden auch viele Veranstaltungen an den Standorten? Oder was macht ihr so in dem ganzen Thema Eventmanagement? Macht ihr da viel? Also jetzt nach Corona hat es massiv wieder angezogen. Wir haben letztes Jahr rund 45 Veranstaltungen gemacht. Nur externe. Da sind die ganzen internen Veranstaltungen mit Mitarbeitern, Afterwork oder sonstige Themen noch gar nicht mitgezählt. Und wir sind jetzt schon dieses Jahr in einer vergleichbaren Größenordnung. Also wir schauen schon, dass wir vor Ort sind. Es gibt ja viele Messen, es gibt viele Veranstaltungen. Wir öffnen aber auch die Häuser. Wir hatten jetzt gerade letzte Woche eine Sneak Preview der neuen E-Klasse und haben da interessanten Kunden ins Haus geholt. Also wir machen da relativ viel. Von Reitturnier über andere Dinge sind wir da ganz aktiv und haben auch eine tolle schlagkräftige Marketingabteilung. Das muss man auch sagen. Wir haben das ganze Konzept sozusagen einmal auf links gedreht. Wir haben eine Bestandsaufnahme gemeinsam gesagt. Wo stehen wir? Wo wollen wir stehen? Ein bisschen einen Zeitplan gemacht. Wie wollen wir auch die Marke Wibmer nach vorne bringen? Auf welchen Kanälen wollen wir wie aktiv sein? Da haben wir einen ganz schönen Schub gemacht. Die Marketingabteilungen in den Autohäusern sind ja immer noch nicht oft da, wo sie eigentlich von der Wahrnehmung oder von der Wertschätzung auch sein sollten. Da finde ich es schön, dass es solche guten Beispiele gibt, die sagen, wir haben uns das alles mal angeschaut und wir müssen dem eine andere Wertigkeit geben und eine andere Bedeutung. Einfach sich anders aufzustellen in der Marketing finde ich persönlich extrem wichtig. Es geht nicht ohne Marketing. Genau das. Und dann ist aber die Frage, welche Inhalte möchte ich transportieren? Das muss ja dann schon auch von einer gewissen Qualität und dann aber auch von einer gewissen Regelmäßigkeit sein. Und wie gesagt, wir haben da richtig tolle Mitarbeiter, die auch kreativ sind, die mit Ideen kommen und die sich ja immer wieder weiterentwickeln. Das ist ja auch kein Ding, wo ich sage, jetzt habe ich die Lösung und das ist die perfekte Lösung. Man lässt sich ja dann auch von äußeren Themen beeinflussen und sich auch inspirieren und das geht ja immer weiter. Es ist sehr dynamisch und da ändert sich ja auch relativ schnell relativ viel. Und da muss man einfach am Puls der Zeit bleiben. Dann kommen wir schon fast zum Schluss. Meine letzte Frage noch. Was ist so für dich aktuell die größte Herausforderung oder die wichtigsten Themen, die dich so umtreiben? Das jetzt intern oder externe Herausforderungen, wo du sagst, ach, da denke ich jetzt gerade viel drauf rum oder das beschäftigt mich gerade intern. Also du hast ja schon das Thema mit der Papierlosen Werkstatt angesprochen. Es gibt tatsächlich viele Themen, die mich so beschäftigen. Es gibt natürlich auch viele Themen, sage ich mal, von außen, auch von den Herstellern kommen, mit denen wir zurechtkommen müssen. Das ist ganz klar. Andererseits haben wir auch das Vertrauen in die Hersteller, dass wir weiterhin erfolgreich am Markt tätig sein können. Das sind schon Herausforderungen. Eine weitere Herausforderung ist für uns natürlich auch, wir haben so eine Art Generationenwechsel in der Firma, zu sagen, wie können wir unsere Gruppe schlagkräftig und zukunftsfähig von der Führung an aufstellen. Und das beschäftigt uns natürlich genauso wie uns beschäftigt, wie können wir noch wachsen. Das heißt, wir sind ja eigentlich noch lange nicht am Ende. Es soll für uns weitergehen. Das heißt, auch da versuchen wir immer am Ball zu bleiben. Ein weiteres Thema ist für uns auch der Umbau unseres Stammhauses in Aalen. Wir haben ja jetzt dieses Jahr zwei neue Autohäuser eröffnet in Künzelsau und hier in Ebermannsdorf. Jetzt sind wir fertig mit Bauen und wir bauen gern. Also das haben wir von meinem Schwiegervater übernommen. Wir haben zwischenzeitlich auch eine eigene Bauabteilung in Aalen. Und das nächste Projekt startet jetzt ab September. Wir bauen unser Stammhaus in Aalen um nach der neuen Markenarchitektur des Herstellers Smart20X. Das wird nochmal ein ganz großes Thema. In diesem Zuge wollen wir auch unsere Werkstatt dort etwas erweitern, weil wir einfach, sage ich mal, räumlich ein bisschen an unsere Kapazitätsgrenzen dosen. Und da freuen wir uns schon drauf. Das werden mehrere Bauabschnitte sein, weil wir eben die Umbaumaßnahmen während des laufenden Betriebes versuchen durchzuführen. Und ja, das heißt, wir bleiben nicht stehen. Es geht weiter. Und was wir dann als nächstes bauen, das entscheiden wir dann, wenn wir in Aalen fertig sind. Spannend. Es gibt viel zu tun. Es gibt viel zu tun. Und du bist sehr engagiert. Packen wir uns an. Genau, ja. Und du hast richtig, richtig Lust drauf. Es ist so schön, das zu sehen, auch zu spüren. Auch wenn ich mit dir hier durchs Autohaus gegangen bin. Die Mitarbeiter freuen sich auch, sind alle irgendwie dabei. Es ist ein gutes Klima. Wenn man spontan hier reinkommt, man fühlt sich sofort wohl. Also ich glaube, das ist ja auch wichtig. Das ist schon auch unser Thema. Wir sind generell nah dran. Wir sind auch viel an unseren Standorten unterwegs. Und ja, wir sind einfach authentisch und versuchen auch unseren Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen. Ich meine, wir sind alle ein Team. Wir sind alle eine Firma. Wir sind Familienunternehmen. Wir haben auch flache Hierarchien. Das muss man auch mal sagen. Sehr gut. Wir haben ein sehr gutes Miteinander. Heute war es eigentlich ein bisschen ruhig. Wir haben ja unsere Digitalisierungsworkshops für die papierlose Werkstatt. Das heißt, die Serviceberater, die Werkstattmitarbeiter sind hier in ganztägigen Workshops unterwegs. Und da haben wir natürlich unsere Planung entsprechend angepasst, weil wir einfach von anderen Standorten die Erfahrung gemacht haben, wenn man den Betrieb voll laufen lässt nebenher, kann man sich nicht auf das Thema einlassen. Und da braucht man einen freien Kopf. Da braucht man Lust. Und da kann das nicht funktionieren, wenn ständig das Telefon klingelt. Und da haben wir da natürlich heute einen etwas ruhigeren Tag. Das ist jetzt so nicht üblich bei uns. Nein, aber ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Vielen Dank, dass ich mir den neuen Betrieb anschauen durfte. Ich wünsche dir und deinem Mann und eurem Team weiterhin viel Erfolg bei allem, was ihr noch so plant und vorhabt. Vielen Dank. Ich hoffe, wir sehen uns dann beim nächsten Pink Network am 15. November bei der Thiemeiergruppe in Bochum. Wunderbar, da bin ich auf jeden Fall dabei. Ich bedanke mich für das Gespräch. Vielen Dank, Julia. Ich danke dir. Danke.