Einleitung

Nach einer intensiven neuntägigen Reise nach China bin ich zurück in Deutschland und reflektiere über die beeindruckenden Erlebnisse, die ich dort gesammelt habe. Gemeinsam mit meinen Begleitern Jonas Dross und Mike Künast hatten wir die Gelegenheit, tief in die chinesische Kultur und die fortschrittliche Welt der Mobilität einzutauchen.

Technologische Fortschritte in China

Während unserer Reise haben wir zahlreiche innovative Elektroautomarken kennengelernt, die in Deutschland weitgehend unbekannt sind. Marken wie Hypertech und IM, Intelligent Motors, zeigen, wie weit die chinesische Automobilindustrie bereits ist. Besonders beeindruckend war unsere Fahrt mit einem Hi-Fi X, einem visionären Elektroauto, das die Zukunft der Mobilität repräsentiert.

Infrastruktur und Geschwindigkeit

Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit dem Transrapid in Shanghai, einer Technologie, die ursprünglich in Deutschland entwickelt wurde. Die Chinesen haben diese Technologie übernommen und weiterentwickelt, was zeigt, wie schnell sie neue Ideen umsetzen. Auch die Zugfahrt von Peking nach Shanghai war beeindruckend. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h und einem hochorganisierten Service an Bord, der es ermöglicht, Essen direkt an den Platz zu bestellen, zeigt China, wie effizient Mobilität sein kann.

Kulturelle Eindrücke

China ist ein Land der Gegensätze. Während die Metropolen wie Peking und Shanghai mit ihrer Größe und Modernität beeindrucken, gibt es auf dem Land noch traditionelle Lebensweisen. Diese Mischung aus alter Kultur und modernster Technologie macht China zu einem faszinierenden Ort.

Fazit

Die Reise nach China hat mir gezeigt, wie weit die Mobilität dort bereits fortgeschritten ist und welche Möglichkeiten sich für die Zukunft ergeben. Die Offenheit für neue Technologien und die Geschwindigkeit, mit der diese umgesetzt werden, sind beeindruckend. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen auf die globale Automobilindustrie auswirken werden.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Technologische Innovationen in der chinesischen Automobilindustrie
  • Erfahrungen mit dem Transrapid in Shanghai
  • Kulturelle Eindrücke aus Peking und Shanghai
  • Vergleich der Infrastruktur in China und Deutschland
  • Die Rolle von Apps im Alltag in China

Key Takeaways:

  • China ist ein Vorreiter in der Elektroautomobilität.
  • Die Infrastruktur für Mobilität ist hochentwickelt und effizient.
  • Technologische Innovationen werden schnell umgesetzt.
  • Die kulturelle Vielfalt Chinas bietet spannende Kontraste.
  • Die Reise zeigt die Potenziale und Herausforderungen der Zukunft der Mobilität.

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Neun Tage Reise nach China liegen hinter mir und heute sitze ich den ersten Tag wieder hier zu Hause in Deutschland in Essen und lasse das alles noch mal ein bisschen Revue passieren. Da habe ich auch Gott sei Dank in China direkt die Chance ergriffen. Das geht ja alles nicht direkt online, sondern einfach mit dem Laptop was aufgenommen mit dem lieben Mike Künast und dem Jonas Dross. Da mache ich ein ganz kleines Intro, weil die Reise war schon wirklich enorm, was wir da so erlebt haben. So ganz kleine Auszüge. Am letzten Tag noch mit dem Transrapid gefahren. Ganz genau die Technologie, die in Deutschland entwickelt wurde und die eingesetzt wurde. Die steht in Shanghai und in der Testphase allerdings auch. Aber die haben gesagt, wir kaufen das mal und machen so einen Test und das zeigt auch so ein bisschen, wie die da drüben so unterwegs sind. Die denken sich Sachen aus, die gehen in die Möglichkeit, die machen einfach und schauen, was draus wird. Das ist so das Gegenteil, was man teilweise in Deutschland so erlebt. Die schauen, ob die Chance da ist und dann machen die da los. Wir haben ganz tolle Elektroautomarken kennengelernt, die man hier gar nicht kennt. Hypertech oder IM, Intelligent Motors und wir sind noch am letzten Abend mit einem Hi-Fi X gefahren, mit einem unglaublich geilen Elektroauto, was sehr visionär ist und die Marke gibt es gar nicht mehr. So was konnten wir da erleben. Haben viel wirklich in den neun Tagen, ich weiß gar nicht, wo die Zeit geblieben ist, gefühlt war ich jetzt drei Wochen unterwegs, weil jeden Tag so viel Eindrücke waren. Und in dem Podcast, den ihr gleich hört, habe ich mir so ein bisschen versucht Mühe zu geben, dass wir erst so ein bisschen unsere persönlichen Eindrücke ein bisschen schildern, dann so ein bisschen das Kulturelle, was wir erlebt haben, so ein bisschen sortieren und dann natürlich ganz viel über das Thema Auto sprechen. Und ja, das ist das, was ich am Anfang loswerden wollte und da wünsche ich euch jetzt viel Spaß und los geht’s. Benzingespräche, der Branchen- und Personality Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content Creator und freier Automarketingberater. Kurzer Hinweis auf meinen starken Partner Auto1.com. Auto1.com, Europas größte Handelsplattform für Gebrauchtwagen, hat richtig was zu bieten. Die meisten wissen es ja, als Händler könnt ihr Gebrauchtwagen kaufen und vermarkten, aber jetzt kommt’s. Denn seit einiger Zeit erhält man bei Auto1.com sogar eine eigene Finanzierungslinie und kann Fahrzeuge mit einem Klick direkt nach der Auktion ohne Einsatz von Eigenkapital finanzieren. Das sogar mit einer 24-Stunden-Rückgabe-Auktion. Und für alle Remarketing-Spezialisten da draußen gibt es jetzt die neuen Händler-Auktionen, mit denen man in Zahlungnahmen, Leasingverläufer und Co. an über 60.000 Händler in 30 Ländern vermarkten kann. Schaut gern vorbei auf Auto1.com. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen und heute mit einer etwas besonderen Ausgabe, weil normalerweise nehme ich zu Hause online auf mit meinen Gästen oder treffe die persönlich und da ist man ja in Deutschland unterwegs. Das ist heute definitiv nicht der Fall. Ich grüße aus Shanghai, aus China und mit bei mir sind heute zwei Gäste, besitzen mich auf Reise. Und zwar den Jonas Dross, Key Account Manager der Kroschke Gruppe. Hi Jonas. Hallo Tim, danke, dass ich heute da sein darf. Ja, auf jeden Fall. Und mitgebracht haben wir dazu noch den Mike Künast, Bereichsleiter Vertrieb Mobilität der Santan der Consumer Bank AG. Hallo Tim. Hi. Auch wieder schön, gemeinsam einen Podcast zu machen. Absolut, habe ich das richtig aufgehalten. Ich muss nämlich immer feuchtig sein, wenn ich euren Namen sage. Ja, das läuft super. Ist klar. Ja, wir sitzen hier zusammen bei mir im Hotelzimmer, also relativ gut zusammengebastelt und haben hinter uns ein Fenster, gucken aus dem, keine Ahnung, 20. 21. Stock auf eine gigantische Stadt mit, ich glaube, 25 Millionen Einwohnern. Das kann man sich kaum vorstellen. Und wir sind hier unterwegs mit der Reise, mit der lieben Sylvia Gerl von der BFC, mit der BFC Studienreisengruppe und haben jetzt hier eine gute Woche China hinter uns und uns war es wichtig, mal unsere Eindrücke total frisch mal hier rüber zu bringen. Und ja, wir waren in Peking einige Tage, dann sind wir mit dem Schnellzug hier runtergefahren, jetzt sind wir in Shanghai gewesen einige Tage. Das Programm ist bunt gemischt, kulturell haben wir einiges erlebt und uns schwirrt ja beinahe der Kopf, die beiden nicken. Und wir haben aber auch Autocontent quasi konsumiert und zwar live und in Farbe auf der Straße und bei einigen Händlern. Ich würde jetzt einfach mal den Ball mal rüberwerfen zu dir, Jonas. Jetzt so mit einer Woche hier in China, wie ist deine Gemütslage? Gute Frage. Also es ist erst mal total faszinierend, was hier so alles passiert, wie groß die Städte tatsächlich sind. Das ist mein erstes Mal in China. Ich hatte ehrlicherweise auch gar keine Vorstellung, habe mich vorher nicht groß schlau gemacht, sondern habe einfach da auf die wie immer gute Organisation von Sylvia Gerl vertraut und bin total noch geflasht von allem, was hier passiert, wie die Dinge hier passieren und wie weit uns China in einigen Dingen dann doch auch voraus ist. Okay. Mike? Aus meiner Perspektive ist halt wirklich so dieses beeindruckende Größe und Geschwindigkeit, um das wirklich mal ganz kurz zusammenzufassen. Und das Ganze wiederum verbunden eigentlich mit einer uralten Kultur und ganz vielen Werten, die aus dieser Historie heraus rühren. Und das ist eigentlich der Punkt, wo ich sage, es ist halt kein Widerspruch, sich auf seine Kultur zu besinnen, aber sich trotzdem gleichzeitig einen Neuen zu öffnen, neue Dinge auszuprobieren und dann wirklich auch mit Höchstgeschwindigkeit voranzugehen. Ja, die Pace, die Geschwindigkeit, die hier so gegangen wird, die ist, also ich habe es wie Jonas gemacht. Wann habe ich die Reise gebucht? Vor was weiß ich, drei, vier Monaten oder so. Und ich habe mich konsequent nicht mit den Städten, die wir besuchen, befasst, um einfach hierhin zu kommen und dann anzukommen und rauszustolpern aus dem Flughafen oder aus dem Bahnhof und zu gucken, was dann passiert. Und ich sage mal so, die Bahnhöfe sind hier einfach mal so durchorganisiert und so groß wie Düsseldorf oder Frankfurt, die Airports in Deutschland. Das ist schon echt krass. Und die Kultur, die so hier überall drunter liegt, die ist auch enorm. Das merkt man immer. Und gleichzeitig hat man so dieses, meine Güte, sind die weit vorne. Ja, also um jetzt auch mal konkreter zu werden und mal ein paar Beispiele zu nennen, was mich jetzt so wirklich beeindruckt hat. Zum einen, dass hier alles mit einer App funktioniert. Ich brauche keinen Geldbeutel, wenn wir es aus dem Haus nehmen. Ich muss nur noch mein Handy dabei haben. Ich brauche auch keine Sorge haben, dass das Handy irgendwann leer geht, weil ich mir hier überall eine Powerbank ausleihen kann, um mein Handy wieder aufzuladen. Und wenn ich im Zug sitze und von Peking nach Shanghai fahre und mit 350 kmh von dieser Strecke fahre, fahre ich nicht eine Kurve, weil die Strecke einfach komplett gerade ist. Stimmt, ja. Und ich kann mir im Zug Essen bestellen, was mir am nächsten Bahnhof geliefert wird und der Schaffner mir an den Platz bringt. So. Und das ist, das ist wirklich was, wenn man das als Deutscher sieht und dann das ein bisschen mal auf die deutsche Bahn überträgt. Das ist Wahnsinn, ja. Auch das von von Peking nach Shanghai, diese Strecke, das sind etwas über 1300 Kilometer, alle vier Minuten ein Zug fährt. Also ich glaube, in Deutschland fällt alle vier Minuten ein Zug aus, ja. Und das ist wirklich, wirklich krass, wie diese Organisation hier läuft und an was sie auch alles gedacht haben, weil natürlich kann man sich dadurch das Thema Bordrestaurant sparen, etc. Und ich habe einfach eine tolle Dienstleistung als Fahrgast, die ich dann auch genießen kann. Was ja aber, das war ja sowieso eines der Highlights der Reise generell, diese Zugfahrt, weil wir da natürlich einerseits gesehen haben, ah, wie pünktlich so ein Zug losfahren und ankommen kann. Punkt eins. Aber was ich zum Beispiel spannend fand, als wir angekommen sind, ist dieser Reinigungstrupp da durch, anschließend ist auf dem Rückweg der Trupp durch und hat die Sitze umgedreht und dann sind auch schon die neuen Gäste gekommen und dann ging das wieder ab in die andere Richtung. Und das ist einfach in einer Geschwindigkeit passiert. Man sagt, der Zug war ja ewig lang und ewig voll und das war alles zack, bumm, durch organisiert und dann ging das los. Man muss auch dazu sagen, dass auch die Reinigungskräfte, also gerade auch die WC-Reinigung, alle 20 Minuten stattgefunden hat. Also das ist nicht so wie in der deutschen Bahn. Also war schon einfach interessantes Erlebnis, das so mal zu sehen und wahrzunehmen. Ja, das war ja so die Verbindung zwischen Peking und Shanghai letztendlich und da hat man ja mal kurz auch, also erst mal in der Stadt, ich weiß nicht wie viel Einwohner jetzt Peking hatte, auch über 20 und hier sind 25 Millionen. Also bei Shanghai weiß ich es gerade, die Stadt ist 120 Kilometer von Nord nach Süd und 140 oder umgekehrt 140 Kilometer breit. Dann hat man mal so ein Gefühl dafür, wie groß das hier ist und also ein Standardwohnhaus würde ich sagen, ist hier eher so, wir gucken mal aus dem Fenster, 15 bis 20 Etagen geschätzt, Standard und das war es. Und wenn man dann zwischen den Metropolen herfährt, hat man so ab und zu mal so den Eindruck, wie das Leben vielleicht auf dem Land ist, wenn man da halt schon ein bisschen länglich daher fährt, was dann auch immer wieder echt sehr dörflich ist, wenn die da so fast nur mit Mofas, mit sehr alten Mofas durch die Gegend fahren und sehr alte Häuser haben, teilweise ohne Fenster und das war nicht gerade warm zu der Jahreszeit hier. Und dann auf einmal hast du wieder so eine Siedlung, aber wir reden jetzt nicht von einer deutschen Siedlung, sondern die Siedlung sind sagen wir mal 50 gleichaussehende Hochhäuser. Ja genau, gefühlt 30, 50, irgend sowas. Da wohnen dann gefühlt noch mal zweieinhalb Millionen Leute, aber da fährst du dann mit dem Zug vorbei, weil das halt eine Kleinstadt ist, da hält der Zug nicht. Genau, wir haben ja gelernt, bis in China ist alles bis eine Million Einwohner Dorf, genau und ab bis zehn Millionen Einwohner ist es eine Stadt, ab zehn Millionen eine größere Stadt und dann erst kommen die Metropolen. Das ist auch von der Definition ein bisschen anderer, wie wir die in Deutschland und Europa kennen. Über das, worüber wir jetzt sprechen, muss man ja einmal ganz kurz einordnen, dass in China an der Küste die Großstädte sind. Peking, Shanghai, Shenzhen, Hongkong und dann eine fehlt mir noch, Guangzhou, die größte Stadt, die größte Stadt der Welt, glaube ich. Die größte Stadt der Welt ist Tokio. Tokio, also eine der größten Städte mit über 33 Millionen Einwohnern. Top 3 in China. Genau, das ist so, nennen die auch so Tier 1 Städte oder Bereiche und dann gibt es ganz viel Land und da muss man auch fairerweise sagen, das hat, das ist nicht das, was wir gesehen haben. Nur, dass man mal das so einordnen kann, dass dann sehr ländlich, Bauernschaft, da dauert es auch noch ein bisschen mit der, ich sag mal, Entwicklung. Nur, dass ihr jetzt mal wisst, worüber wir sprechen. Wir sprechen über die Metropolregionen, wo, ich würde sagen, auch international schon ein Pulsschlag der Welt inzwischen abgeht. Absolut. Ich glaube, was vielleicht in dem Kontext aber auch wichtig ist, wir haben ja jetzt Peking und Shanghai gesehen und da muss man dazu sagen, es gibt halt auch nicht das China, selbst bei den Metropolen zu haben. Auch der Unterschied zwischen Peking und Shanghai war für mich halt auch einfach extrem. Peking wirklich so gefühlt quadratisch praktisch angelegt, sagen wir sehr formal, immer noch relativ grau, auch vom Umgang her, sehr viele Sicherheitskontrollen etc. Kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass ja gerade dieser Nationalkongress vorbereitet wurde oder die Taten des Nationalkongresses vorbereitet wurde und dann kommt man nach Shanghai und das ist eigentlich eher westlich geprägt. Also das eine wirklich eher so dieses, diese kommunistische Erwartungshaltung und das andere so weltoffen, eigentlich fast westlich geprägt, wo man wirklich auch deutliche Unterschiede sieht. Und was für mich halt interessant war, die haben halt auch eine völlig andere Autokultur. Da fahren gefühlt komplett andere Autos rum. Nur, also zu 95 Prozent nur vor allem einheimische Produkte am Ende des Tages auch, sehr viele Elektrofahrzeuge, sehr viele Marken, die bei uns auch noch überhaupt gar nicht auf dem Schirm sind. Und jetzt ist ja Großteil meines Jobs mich auch mit chinesischen Herstellern zu beschäftigen. Und wenn da auch für mich dann viele Dinge neu sind, weil sie halt einfach auch sehr schnell aufkommen. Wir haben in China über 80 Automarken. Ja, das ist mal wirklich eine Ansage und auch die Art und Weise, wie diese Automarken präsentiert werden, da kommen wir ja gleich noch drauf, ist auch eine ganz andere und hilft mir dann am Ende des Tages auch wieder besser zu verstehen, wie meine Kunden denken und warum manche Dinge bei uns anders funktionieren, wie sie hier funktionieren. Was mich aber auch noch beeindruckt hat, ist die Sauberkeit hier. Die Ordnung, die Sauberkeit, es ist, man muss, es ist alles Kamera überwacht, so, ja. Aber ich glaube nicht, dass ich hier ein 18-jähriges Mädchen abends um 22 Uhr in der U-Bahn unwohl fühlen muss. Absolut nicht. Wo du jetzt schon ein bisschen auf die Automarken gehst, erinnert es mich daran, dass ich am Anfang eigentlich sagen wollte, dass wir erst ein bisschen so kulturell sprechen wollen und auf jeden Fall das Autothema nicht zu kurz kommt, weil die Reise von der BFC, von der Sylvia Gerl, die ist halt maximal gut organisiert. Und wir haben jetzt nicht irgendwie neun Tage hier vor Ort Kultur, Tempel und Straßen uns angeguckt, sondern wir hatten auch ein paar Termine mit Fachleuten aus der Branche. Kommen wir gleich noch zu. Jetzt erstmal vielleicht noch so ein paar Eindrücke. Wenn ich jetzt nochmal so den Ball Peking hochwerfe, du hast da gerade schon den Unterschied der beiden Städte so genannt, gehe ich auch voll mit. Und was halt, was mir da so aufgefallen ist, ist diese, also an der Architektur unterscheiden sich die Städte schon extrem. Ich sage mal so, ich weiß nicht, ob es den Begriff wirklich gibt, aber so Brutalismus, die Bauten, die sind da eckig, die sind massiv, da ist so ein Gebäude irgendwie 200 Meter breit und eckig und die Straßen sind nicht einfach nur zwei oder vier Spurig, sondern sie sind sechs Spurig in eine Richtung und daneben kommt nochmal kleiner Park und dann fangen die Gebäude an. Da reden wir über eine Schneise von 150 Metern irgendwie und das ist da normal. Und das war schon sehr eindrucksvoll. Und Peking ist natürlich so, ist das Peking, das kulturelle, also verbotene Stadt und sowas. Auf jeden Fall das politische Zentrum. Das politische Zentrum und das merkt man da schon sehr stark. Und es war, wie du sagtest, die Städte, also hier würde ich sagen, hier sind wir im Kapitalismus angelangt und da war Sozialismus. Ja, kann ich, sehe ich auch so. Definitiv. Und nichtsdestotrotz, jetzt könnte man ja überlegen, okay, Peking, wenn man da so zurückblickt, dass das vielleicht abweisend war von den Menschen her, klingt ja gerade so, wenn ich darüber spreche. Das war es aber nicht, als wir abends unterwegs waren, superfreundliche Menschen, total offen. Wir waren da abends, sind wir ja durch Zufall in eine Karaokebar gelandet und wir waren da, alle rein und lustig und nett, also überhaupt kein Unterschweizelus. Und was ich auch noch ganz, ganz faszinierend finde, ist, dass man hier quasi komplett ohne Sprachkenntnisse überlebt. Ich kann kein Wort Chinesisch, ich kann auch kein chinesisches Schriftzeichen lesen, aber allein durch diese Alipay-App, mit der ich alles mache, das heißt, ich habe in jedem Restaurant einen QR-Code, wo ich auf die Karte komme. Mein Handy übersetzt das automatisch und ich kann einfach bestellen nach Bildern. Manchmal gelingt es gut, manchmal gelingt es nicht so gut, aber am Ende des Tages werden alle satt. Keine Kellnerin muss Englisch oder Deutsch sprechen, sondern ich kann einfach über diese App digital kommunizieren und das macht es natürlich deutlich einfacher, hier auch zurechtzukommen, auch als Tourist, als Fremder, als jemand, der sich das Land anguckt. Da haben wir in Deutschland, glaube ich, auch noch Themen. Ja. Geil, was die Technologie anbetrifft, die Einfachheit des Umgangs miteinander, was du alles machen kannst. Ja, ich stelle mir jetzt auch den Chinesen in Heidelberg vor, der in irgendeinem Wirtshaus sitzt und auf einer deutschen Karte versucht, was zu essen zu bestellen. Ohne Bild, nur mit ein paar Stiftzeichen, die er nicht kennt. Aber gut, schwierig. Ja, gut, manchmal waren die Übersetzungen auch schwierig. Ich habe gerade, ich gucke gerade auch auf ein Bild. Tofu mit Eisenplatten. Zwangsstörung, Saft, Maikorn. Ja, denkt man ja, mal gucken, was dann kommt. Also das war schon, war auf jeden Fall sehr spannend, was wir da bestellt haben. Und die sind alle sehr hilfsbereit. Aber kurioserweise sind die ja so hilfsbereit, dass die dann dir helfen und dabei immer lauter werden, aber in ihrer Sprache bleiben. Und du sitzt vor denen. Ja, ich verstehe das immer noch nicht, auch wenn es lauter wird. Es war nicht das Problem. Ja, ganz genau. Ja, da haben wir eine Menge gesehen, auch kulturell. Die verbotene Stadt, wenn die so erzählen, wie damals die Kaiser da regiert haben. Kaum vorzustellen. Kaum vorzustellen. Auch der Erhaltungszustand ist wirklich auch beeindruckend. Super gepflegt. Sehr gepflegt, auch wieder sehr, sehr sauber. Von daher ganz, ganz fantastisch. Also ich bin sehr froh, diese Reise mitgemacht zu haben. Ich hatte ja 2016, 17 war ich an der BFC. Da gab es diese Reise auch schon. Da war sie allerdings noch nicht so interessant, weil sich in China jetzt in den letzten Jahren wirklich viel getan hat. Ich jetzt da auch beruflich viel damit in Verbindung komme und daraufhin gesagt habe, jetzt gehe ich mit, wenn sich die Chance ergibt. Und das war wirklich also die beste Entscheidung und fällt auch wieder unter unser Jahresmotto 2025 geil. Also das war es definitiv. Grüße gehen raus an den Philipp an der Stelle. Genau. Geil 2025. Genau. Was vielleicht auch noch ein Thema gewesen ist, was mir aufgefallen ist, wenn man noch nicht bei Autos sind, ist das ganze Thema Zweiräder in allen Formen und Varianten. Das eine ist ja wirklich dieses interessante Thema, dass du halt überall an jeder Ecke gefühlt Fahrräder mieten kannst und dass an jeder Ecke irgendwelche Elektroroller unterwegs sind, die auch gern bei nachts ohne Licht unterwegs sind, weil das ist jetzt nicht so wichtig und es hilft auch bei der Reichweite, wenn man ohne Licht unterwegs ist. Aber die fahren wirklich in alle Richtungen, kreuz und quer. Die sind bepackt bis oben hin mit irgendwelchen Sachen. Da wird alles mitgeliefert, alles gemacht, was die da auch immer mit ihren lustigen Helmen unterwegs sind, um dann irgendwo Essen abzuholen und wieder irgendwo hinzuliefern. Also was man auch in den Restaurants so erlebt hat, wie viele Essenslieferanten dort die Tüten abholen. Wie die Ameisen. Wie die Ameisen und in einer des unheimlichen Geschwindigkeit daraus stürmen, auf ihren Roller springen und weiter ballern. Das ist schon echt, also das ist am Ende das Thema, was wir vorhin auch schon beim Zug hatten, wo du sagst, du kannst halt an den Zug dein Essen bestellen, das wird dann halt geliefert, kommt just in time an, weil da einfach so viele Menschen unterwegs sind, die sich darum kümmern, dass das Zeug, was du bestellst, zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Auch da müssen wir uns als Deutsche manchmal wundern, beziehungsweise die Chinesen wundern sich. Das Thema hatten wir heute auch. Wir hatten unsere schöne Baustelle in Lüdenscheid mal kurz zur Diskussion gegeben, dass wir da seit Jahren versuchen, mal wieder eine Brücke zu bauen. Das konnte unser chinesischer Guide nicht so ganz verstehen, weil wenn man in China eine Brücke baut, dauert es maximal drei Monate und wenn man morgen 20.000 Arbeiter braucht, dann hat man die. Ja, wie auch immer, aber es scheint hier zu funktionieren. Wenn ich mir die ganzen Brücken in Shanghai angucke, wie die ihre Autobahn sechsspurig übereinander legen, das ist schon Wahnsinn. Hatten wir heute Morgen im Bus das Thema zum Thema Schlaglöcher? Glaube ich oder gestern, ich weiß nicht mehr, an einem der letzten Tage haben wir überlegt, wann wir hier in den letzten sieben Tagen waren wir viel mit Bussen unterwegs, weil die Entfernungen sind schon heftig, mit Bussen auf normalen Straßen und Autobahnen unterwegs fahren und uns ist, glaube ich, ein von uns ist, glaube ich, ein Schlagloch in der Stadt. Ein Schlagloch in der Innenstadt neben der Baustelle ist mir aufgefallen, aber das war das eine. Das eine, hier ist kein Schlagloch. Das ist Geschichte. Das hat der Bus gemeldet. Total irrenich und das ist auch der Unterschied, weil China 1,4 Milliarden Menschen und hier in dem Ballungsgebiet, wenn man alles zusammenzählen würde, ist es immer noch ein Bruchteil davon und aus dem Hinterland die Arbeitssituation, jetzt reden wir hier so, alles geil, alles toll und so, der Guide war heute sehr offen und sagte, das ist nicht alles Gold, was glänzt, wenn man das so sagt. Da gibt es auch eine ganz große Bevölkerungsgruppe, die große, größte Probleme hat. Das Thema Wanderarbeiter ist eins davon und das ist nicht schön für die, aber es ist die einzige Möglichkeit und das ist auch so kulturell akzeptiert, dass es so ist. Hier für Baumaßnahmen, Projekte und Co. Morgen kannst du Arbeitskräfte haben, die bauen. Wird Vermittler angerufen und dann geht das los. Und der Vermittler, ich habe einen Scherz darüber gemacht, habe ich so gesagt, und der Vermittler hat dann irgendwie eine WeChat-Gruppe mit 50.000 Empfängern oder wie? Sagte er, ja, genau. Ja, also wir klingen jetzt natürlich sehr euphorisch, Tim, da hast du recht. Auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt, auch wenn sich die Schulkinder, weil sie so viel Druck haben, selbst das Leben nehmen. Das ist dann die Schackanleiter dieser Medaille. Das dürfen wir ja auch nicht außer Acht lassen, aber lass uns doch mal zum Thema Auto kommen. Genau, da wollen wir langsam die Kurve rüber kriegen, weil das ist ja auch so Sinn und Zweck der Reise. Und das Thema Auto, das fängt ja im Grunde schon an, wenn man hier aus dem Hotel geht oder aus dem Bahnhof oder aus dem Flughafen rausgeht und es fahren ja überall Autos rum und dann erwartet einen erstmal irgendwie ein ganz anderes Straßenbild und alles, was wir so gewohnt sind von unseren westlichen Marken. Und jetzt sieht man, okay, in Deutschland, ich sage mal, dass man regelmäßig einen Tesla sieht, gekauft, alles gut. Welche Marke? Welche ausländische Marke oder Elektromarke sieht man noch häufig in Deutschland? Da muss ich jetzt mal schon da schon ganz spontan so ein bisschen drüber nachdenken. Ist jetzt auch dem geschuldet, was ich hier gesehen habe. Aber hier ist die Frage, welche elektrische Marke siehst du nicht? Oder welche kennst du noch? Oder welche kennst du noch? Auch das. Das ist ja das Interessante dabei, dass du hier wirklich extrem viele unterschiedliche Marken siehst und gefühlt von 70 Prozent hast du ja noch nie was gehört. Und das ist ja eigentlich für mich auch so ein Thema. Du sagst, was sind eigentlich potenzielle Marken, die zum Beispiel theoretisch nach Deutschland kommen könnten? Und welche Marke gibt es nächstes Jahr noch oder übernächstes Jahr noch? Also was hat eigentlich welche Relevanz? Ja, die eine Marke, die wir in Shanghai gesehen haben, IM, Intelligent Motors. Die crazy, Alibaba steht dahinter, noch ein anderer Tech-Konzern und ein Autobauer. Die Produkte waren perfekt. Also wir haben ja eine Probefahrt mit diesem Auto machen dürfen und wir sind mit dem Auto einfach autonom gefahren. Der Fahrer saß am Steuer, der hat telefoniert. Das Auto hatte das Navi an, dass es weiß, wo lang es fahren muss. Das Auto wusste aber auch, wie lang welche Ampel noch grün, gelb oder rot ist. Das war wirklich Wahnsinn. Das Auto ist über fünf Meter lang, hat aber eine Hinterachslenkung. Das heißt, der Wendekreis ist bei fünf Metern irgendwas. Fünf Meter Wendekreis bei fünf Metern Fahrt. Das ist wirklich Wahnsinn. 787 PS Systemleistung. Also auch wirklich verrückt und kann mit 900 Volt über 600 Kilometer in zwölf Minuten nachladen. 900 Volt war kein Versprecher. Wir in Europa bauen gerade gelegentlich ein Auto mit 800 Volt. Ja, am Ende ist das ja, wir hatten ja so einen gemeinsamen Podcast auch schon, wo du ja immer deine Spiegelfrage nach vorne ausblickt, Frage stellst. Da kam ja immer dieses Thema so, wann fährst du das erste Mal in einem echten autonomen Auto? Und ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht und dass das wirklich auch so gut funktionierte. Weil das ist ja wirklich auch, das Auto hat den Fahrer einmal zum Eingreifen aufgefordert, als bei mir, wo ich mitgefahren bin, so ein Tesla versucht hat, so von ganz rechts nach ganz links mal eben direkt vor dem Auto vorbeizufahren. Wo er gesagt hat, das ist jetzt zu knapp. Und ansonsten hat er das alles alleine gemacht, inklusive Abbiegen, Lenken, Spurwechsel, Auto überholen, das komplette Programm. Von der Marke, ich meine, wir sind ja nun mal in der Branche unterwegs. Und das war jetzt ein Beispiel, wo wir halt wo waren und keiner kannte es. Und wie weit die schon sind in so kurzer Zeit, ist ja so bemerkenswert. Und dass jetzt Software- oder Kommunikationskonzerne in diese Branche gehen. Und ja, dieses Teil fährt auch Auto, bewegt sich auch. Aber das Interieur, die Software, auch wenn man hier mit Didi, also dem, ist das das asiatische Pendant zu Uber, kann man das so sagen? So in etwa. Ja, Uber kennt ja jeder. Der hat auch so ein Telefon in der Mitte hängen. Der weiß ja, wo er hinfahren muss. Und dann sind wir da gefahren. Ich gucke so auf sein Handy und denke, das gibt es doch gar nicht im Navi. Da zeigt er die Rotphase an vor uns in der Sekunde. Also exakt genau. Das heißt, die Vernetzung der Fahrzeuge und der Infrastruktur, die ist, ob es auf dem Land so ist, müssen wir mal einklammern. Aber in den Ballungsgebieten ist das Thema geregelt. Genau, also gerade dieses Thema Ampel, also an den Ampeln selber, vielleicht kurz als Erklärung, wird im Prinzip grundsätzlich auch die Restlaufzeit der grünen oder roten Phasen angezeigt. Und genau diese gleiche Information hat aber auch das Auto gehabt und das Navi gehabt und hat das entsprechend angezeigt. Und das war schon interessant und nicht nur für die nächste Ampel, sondern eigentlich für alle Ampeln, die im Einzugsbereich des Navis gewesen sind. Und damit kannst du natürlich auch ganz anders fahren. Und das hat man natürlich auch gemerkt. In dem Kontext vielleicht noch eine Bemerkung oder was mir auch in dem Fall aufgefallen ist, wie leise die Stadt ist. Unglaublich gewesen, wenn man sieht, was hier für ein Verkehr durchfließt und durch diesen hohen Anteil an Elektroautos hast du fast keine Motorgeräusche mehr. Und das macht natürlich extrem viel aus, so grundsätzlich beim ganzen Thema Lautstärke. Ich habe da immer ein bisschen drüber geschmunzelt, weil es gibt ja diese Reifenlabels und dann gibt es ja auch das Reifengeräusch, Abrollgeräusch und da habe ich mir echt noch nie drüber Gedanken gemacht. Hier stehen wir an der Straße und haben so, was hören wir denn jetzt? Reifen. Ja, es ist auch wirklich Wahnsinn. Also ich wohne ja in Mannheim und da ist ja ab und an das eine oder andere Auto mal etwas lauter. Das wird hier nicht passieren. Also das wird hier nicht passieren. Ich habe jetzt hier auch noch kein Auto gesehen, was irgendwie, auch wenn die Ampelfasen angezeigt werden, wenn es wieder grün wird, mal Vollgas losfährt. Also da würde ich mich noch zügeln müssen wahrscheinlich, wenn wir das in Deutschland haben. Aber es ist schon sehr interessant und um jetzt bei dem Besuch mal zu bleiben, allein auch das Thema Werkstatt. Also die haben die Werkstatt halt drei Etagen in die Höhe gebaut. Ja, das wäre was, wo wir in Deutschland sagen, geht nicht. Und die machen es halt. Und auch da haben wir uns dann quasi den nächsten Lacher der Chinesen abgeholt, wie es um das Thema Werkstattvorlauf ging. Und die sagen Werkstattvorlauf, also erst mal war das Wort schwer zu übersetzen für unseren Guide, weil es einfach ein unbekanntes Wort ist. Die haben hier spätestens nach zwei Tagen, in der Regel nach einem Tag, ihren Werkstatttermin. Also nicht nur den Termin vereinbart, ja, das ist auch in Deutschland manchmal, sondern die haben ihren Termin, die sind da und dann wird es erledigt. Und wenn ich heute bis jetzt noch ungefähr meine neuen Bremsen zum Beispiel bestelle, dann werden die mir morgen um zwölf eingebaut. Wir haben es jetzt fünf vor sechs. Am Abend, am Abend. Und das ist was, das ist wirklich verrückt. Und dann fragen die, ist das bei euch? Dann sagen wir, ja, Werkstattvorlauf, zeigen wir mit den Fingern die Zahl vier. Meinen die, ah, vier Tage. Nee, vier Wochen. Und dann haben die gesagt, wie macht ihr das? Wie funktioniert das bei euch, dass ihr vier Wochen Werkstattvorlauf habt? Und das ist was, das ist halt hier dem massiven Wettbewerb auch geschuldet. Wir haben schon gesagt, 80 Marken hier, die alle um Kunden auch ringen. Ja, die Autos sind mehr oder weniger mit den gleichen Features ausgestattet. Wir haben uns viele Automarken angeguckt. In Peking war eine Straße, wo quasi ein Autoausstellungsraum am anderen war. Da waren wir einen ganzen Abend mit beschäftigt. Und die Autos haben halt einfach Sachen, wo man dann immer sagt, ja, braucht man das? Weiß ich nicht, ob man einen Sternenhimmel braucht, der Sternschnuppen wirft im Van hinten drin. Ob man das braucht, ist das eine, ob ihr es habt, ist das andere. Schick war es schon, ne? Schick war es schon. Na, salut. Und ich glaube, das war ja auch, war das dieses Hyper, Hypertec? Oh, Tim, es kann sein, dass der Hypertec das auch hat. Ja, das war Great Wall Motor mit dem Sternenhimmel. Das war GWM, genau. Dann nebenan, wir springen jetzt mal eben nach Peking zurück. Gerne. Zu einem anderen Autohändler beziehungsweise zu dieser Mall, wo man so drumherum, da war eine Freizeitmall mit Eisfläche. Oben drüber war eine Kartbahn, tausend Essläden und dann in der Mitte war so ein Würfel. Und da waren im Endeffekt eigentlich nur Automaten drin. Nio. Great Wall. Great Wall, Ica, Sika-Ica, Li, Li Motor. Xiaomi, Xiaomi war um die Ecke. Huawei. Die waren da alle vertreten und die kommen mit ihren Produkten, mit schönen City Stores, wo so zwischen drei und fünf Autos drinstehen. Schön gemacht, kommst rein, kriegst auch immer ein Wasser in die Hand gedrückt. Die sind mit ihren Produkten da, wo die Menschen ihre Freizeit verbringen. Ihre wenige Freizeit. Wenige Freizeit, ganz genau. Und super geballt. Und da laufen die Menschen halt drumherum, gehen in die ganzen Läden rein, wie wir Langnasen uns da die Nasen platt gedrückt haben. Dann stehst du da auf einmal vor einem Geschäft Hypertech, glaube ich, oder Hypertech, glaube ich, und schaust das Auto an und denkst du, ja, okay, ist irgendwie so ein Mid-Size SUV Design, sagen wir mal, gefällig. Und dann hast du den Preis so übersetzt und war der, glaube ich, 42.000 Euro, so die Ecke. Und dann haben wir uns den Innenraum angeguckt. Ja, ich würde behaupten, bei einer deutschen Luxusmarke, weil der Innenraum Alcantara, gesteppte Sitze, alles gemacht, da kostet der Innenraum die Hälfte. Aber locker. Zumal es in dem Innenraum einfach Features gibt, die du in Deutschland auch gegen Geld nicht kriegst. Das ist ja das Nächste. Also da kommt es ja, also allein, dass man, man hat keinen Türöffner mehr, sondern man drückt innen auf den Türöffner, dann geht die Tür auf. Und man hat dann aber oben am Dachhimmel nochmal einen Türöffner, dass man sich nicht rausbeugen muss, um die Tür zuzumachen, sondern man klickt einfach drauf und dann geht die Tür wieder zu. Auch wieder so ein Thema. Brauchen wir uns oder brauchen wir uns nicht? Ja, aber ich brauche auch keinen elektrischen Fensterheber. Trotzdem haben es alle Autos mittlerweile. Der Convenience-Faktor ist viel höher jetzt, der hier gedacht wird, weil, dass ein… Erweitertes Transportmittel zum Wohlfühlen ist. Ja, und die Chinesen denken Auto ja auch ehrlicherweise anders. Die Chinesen denken Auto ja eher als Nutzungsgegenstand, wie ein Handy, als Technikgegenstand. Deswegen haben wir hier auch Produktzyklen, die ein Jahr oder sechs Monate sind. Hier kommt ja laufend was Neues auf den Markt, was dann wieder die neueste Technik beinhaltet. Und so nutzen wir das auch. Wir haben auch ja zwei, drei kleine Unfälle gesehen, wo in Deutschland sofort alle ausrasten würden und sich wahrscheinlich gegenseitig an die Gurgel springen, weil man das Auto des anderen kaputtgefahren hat. Und hier ist das Gefühl, wie wenn mein Handy runterfällt und das Display ist kaputt. Dann gehe ich halt zum Handy-Shop und lasse ein Neues reinmachen. Fertig. Also die Bindung zum Auto und die Art, die Auto gedacht wird, ist hier eine komplett andere, wie wir das von unserem Heimatmarkt her kennen. Ich glaube, am Ende haben wir das ja auch in der U-Bahn gesehen. Du lebst ja dein ganzes Leben mit dem Handy. Die gucken da TikTok, alles Mögliche. Da wird drüber kommuniziert, da wird gespielt und so weiter. Und am Ende haben die genau dieses Leben, was die hier führen, mit all diesen Möglichkeiten und Fähigkeiten, haben die so komplett ins Auto gebracht. Und wir haben ja zum Beispiel auch in diesem Einkaufszentrum, wo die ganzen Autohäuser waren, war so ein Riesen-Ladepark außenrum. Da saßen halt die Leute in ihrem Auto, haben in der Zwischenzeit auch rumgespielt und gemacht, weil die in der Zwischenzeit halt das Fahrzeug geladen haben. Das ist da halt der Standard. Da leben die quasi dann drin in dem Auto. Und das war dann halt einfach auch diese Technologie. Und am Ende hat man aber auch gesehen, die Geschwindigkeit zum Beispiel von den Displays, die Auflösung der Displays. Das war halt einfach wie ein großes Handy. Mit allen Möglichkeiten in der Insel, inklusive Video gucken und so weiter. Das war schon echt beeindruckend. Aber das ist halt das, wo wir uns dann möglicherweise auch umstellen müssen und sagen, das erwartet ja nicht, sagen wir mal, jemand in unserem Alter. Jetzt, sagen wir mal, arbeite ich mich so um die 50 rum. Sondern was will eigentlich die Jugend von heute? Was will der Jugend? Ja, ich bin ja erst 29. Was willst du mit deinen 29 eigentlich perspektivisch haben? Wie muss das eigentlich aussehen und funktionieren? Und das ist, glaube ich, so ein Thema, wo wir uns halt auch mit neuen Dingen beschäftigen müssen und überlegen, was will eigentlich der Kunde? Ich meine, wir reden darüber, dass hier potenziell 1,3, 1,4 Milliarden Kunden leben. Und wenn die dann entscheiden, dass das halt ein Standard ist, der cool ist, dann hat das natürlich schon Auswirkungen. Und dann leben wir ja auch, es ist immer noch Planwirtschaft hier. Und man merkt es halt, meine persönliche Meinung, dass Dinge eingeleitet werden. Und der Guide sagte auch, die machen ja fünf Jahrespläne und dann noch Langfristpläne. Und in aller Regel ist dann ein Fünf-Jahres-Plan, wird der halt eingehalten. Und bei allem Planwirtschaft, Kommunismus, jetzt sind wir hier in einer kapitalistischen Zentrale so ungefähr, die Menschen werden ja krass unterhalten mit der wenigen Zeit, die die haben. Also das ist schon nicht einfach hier zu leben und zu arbeiten, glaube ich. Das ist schwierig. Wir waren noch in Peking bei, haben wir echt das Glück gehabt, noch bei BYD zu sein. Bei einem richtigen Autohaus, was im Endeffekt ein privater Händler, Vertragshändler BYD war. Der hat, ich hau mal ein paar Ektaren raus, sieben Jahre alt, hat zwölf Filialen in Peking, alles nur BYD. Da muss man wissen, dass in Peking, Planwirtschaft, im Jahr 100.000 Autos nur verkauft werden. Also dürfen. Also da ist nicht irgendwie Hau raus und Feuer frei. Da muss man schon schauen, dass man da die Quote nicht überschreitet und der Markt wird sich dann aufgeteilt. Die haben da immer noch einen Anteil von 40 Prozent Benzin, Hybride und Elektro 60 Prozent. Was haben die so? Die Autos von den Preisen her, das startet bei kleinen BYDs, bei dem EU oder IGA. Wenn man das jetzt mal umrechnet, ist das nicht der Preis, der in Deutschland dann erzielt wird, wenn das Auto rüberkommt? Ist aber in Relation, genau. Und dann geht das hoch, ich sag mal so im Durchschnitt oberes Mittelmaß bis 50, so die Ecke, vielleicht mal 60, wenn es hochkommt. Aber dann hast du schon volle Bude und ein sechs Meter langes Schiff. Was aber zum Beispiel interessant war, war, dass diese Gruppe halt nur eine Lizenz hatte für den Verkauf der C-Reihe und du dann halt für diese andere Reihe quasi eine separate Lizenz brauchst. Ja, das wäre merkwürdig. Oder wo diese Han, Tang und Co. drin sind. Und da war dann halt nur dieser Sea Lion, Seagull und so weiter. Das sind die, die halt dort verkauft werden durften. Also dass dann selbst bei BYD nicht mal die komplette Produktpalette verkauft werden durfte, sondern da noch mal eine Trennung drin gewesen ist. Ja, wenn man das so in Relation setzt, wir haben mal so versucht rauszukriegen, durchschnittliches Gehalt hier so monatlich, dann haben die so 2.000 bis 2.500 Euro gesagt, wahrscheinlich eher in den Ballungsgebieten, dass man so ein bisschen einordnen kann, ob jetzt 50.000 oder 40.000 Euro umgerechnet halt sehr viel sind oder nicht. Also das ist auch, zum Beispiel das Thema Leasing kennen die hier nicht. Das ist entweder Taufencash oder maximal eine Finanzierung, so war das richtig. Genau, da war das Thema, dass in den Großstädten eher Barkauf ist und auf dem Land dann eher das Thema Finanzierung auch noch mal angesagt wird. Und Zinssatz war, glaube ich, gar nicht so extrem weit weg wie in Europa. Nee, war knappe 5 Prozent da. Ja, weil bei der Mike natürlich auf Sendungen, in dem er bellt. Dann habe ich zugehört, ja. Ja, was haben wir dann sonst noch so? Die haben da, das war ein Autohaus mit 80 Mitarbeitern gesamt, 15 Verkäufer und im Kundenservice, also Annahme, Werkstatt, da war ein bisschen schwammig, so 40 bis 60 Leute im Kundenservice, also da geht es rund. Und auch da die Werkstatt. Ich bin ja durch BMW-Audits auch viel durch Werkstätten gelaufen in Deutschland und in China jetzt bei den beiden Händlern war es so, die haben eine brutale Deckenbeleuchtung, also da müsste man sich um Luxwerte oder Ähnliches überhaupt keine Sorgen machen. Das ist Licht wie im OP-Saal. An einer Lackierstraße, wo nachher geprüft wird, ob da ein Steinschlag ist. Bei BYD war das auch interessant, dass sie da zum Beispiel an jedem Arbeitsplatz Kameras hatten, aber nicht um den Mitarbeiter zu überwachen, sondern damit der Kunde sein Auto sehen konnte während des Werkstatttermins. Genau, da konnte der Kunde beobachten und sagen, ok, wann fahren die mein Auto auf die Höhlebühne, was passiert da, wer macht hier was, wie sieht das aus. Schon interessant und spannend da. Aber was auch für mich zum Beispiel interessant war, die haben im Prinzip einen normalen Werktag, haben die nur 15 bis 17 bis 20 Durchgänge, aber dafür am Wochenende 60. Ja, stärker. Weil sie mich darüber gewundert hatten, wie das eigentlich sein kann mit so vielen Leuten in der Werkstatt so viel. So wenig durchgängig zu arbeiten. Die machen eigentlich im Laufe der Woche nur die ganzen Unfallfahrzeuge und am Wochenende kommen die Kunden und lassen dann ihren Kundendienst machen. Und da braucht es halt einfach die Menschen. 40 Minuten, hat er gesagt. Also Dauer einer großen Wartung. 40 Minuten schießen wir das Ding da durch. Weil halt auch nicht nur einer im Auto arbeitet, sondern das ist ja wirklich verrückt, wie prozessoptimiert die hier schon mit allen durchlaufen. Ja, Prozesse, das liegt aber echt. Da würde ich jetzt mal so die Schnittmenge mit der Kultur. Bei denen trifft sich gerade so dieses Kultur, sehr genauer, sehr ausdauernd. Wir haben es ja auch auf der Mauer gesehen. Wir waren ja auch auf der Mauer und kurz wieder ins Kulturprogramm. Wir waren auf der chinesischen Mauer und die Arbeitsmotivation von damals hat sich eigentlich ins Heute übertragen. Und jetzt gemischt mit Hightech. Die schaffen und jetzt gemischt mit Hightech. Und auch damals waren die Arbeitsbedingungen nicht immer top. Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich nicht. Aber sie schaffen was. Was mir auch noch so einfällt, ob das jetzt bei BYD vor Ort war oder bei IM. Der Guide hat mir auch den chinesischen Namen gesagt. Ich kann es nicht mehr sagen. Es ist einfach eine unfassbar schwierige Sprache. Bei fast allen in den Citystores oder auch bei den Autohändlern gab es meistens eine junge Dame, die mindestens zwei Handys in der Hand hatte und so ein Kamerastativ hatte. Und da klemmte immer ein Handy drin. Und ich glaube, dass die da permanent entweder Livestreams zu den Autos gemacht hat oder individuelle Beratungen. Eines ob das konnten, das haben wir nicht rausgekriegt. Die war die ganze Zeit, die stand da und hat etwas gefehlt und gemacht und getan. Und jetzt vielleicht ein guter Punkt, Tim. Jetzt kommen wir vielleicht noch mal ganz kurz auf dieses Thema, warum die so viele Citystores haben. Es ist ja auch ein Konzept, das man in Deutschland manchmal sieht, dass der eine oder andere Hersteller mit einem Pop-up-Store arbeitet, um da eben auch Kunden in der Innenstadt zu gewinnen. Bei den Chinesen ist es halt so, die arbeiten sehr, sehr lange. Wir haben es jetzt schon häufiger gesagt, aber die arbeiten in der Regel zwölf Stunden am Tag, mindestens dann noch mit hin- und zurückfahren. Das ist hier auch kein Spaß und haben dann eben sehr gedrängte Freizeit. Da haben die auch gar keine Zeit, in Shanghai irgendwo mal kurz hinzufahren, bei der Größe, die diese Stadt hat, um zu sagen, ich gucke mir jetzt am Wochenende mal kurz drei Autos an und überlege mir, was ich mir als nächstes zulege. Sondern die werden halt da abgeholt, wo sie wirklich unterwegs sind. Und wenn eben das Auto als Mobile Device gesehen wird, wie eben halt ein Handy oder Ähnliches, dann laufen die da vorbei und kommen so mit dem Produkt in Verbindung und können dann, wenn es denn zum Kauf kommen sollte, entweder direkt dort kaufen, online kaufen oder dann doch ins Autohaus fahren und das Fahrzeug auch dort kaufen. Also auch wieder ein sehr, sehr spannender Punkt, den wir hier haben. Und so funktioniert halt dieses Konzept oder das ist der Grund, warum das Konzept in China besser angenommen wird, wie es bei uns zu Lande angenommen wird. Da habe ich aber eine These zu. Ich glaube, dass das jetzt bei uns in Deutschland auch besser funktionieren könnte, wenn sich mehr, um das Trauen geht es gar nicht, sondern einfach die Lust und die Luft dafür haben, das auch zu investieren, da Autos hinzustellen. Ich glaube, das Hauptthema, das hat man ja auch gehabt, dass die in China mittlerweile ja keine Autohäuser oder keine Industriegebäude mehr im Stadtzentrum machen dürfen, sondern das alles nach außen verlagert wird. So, wenn du jetzt aber ins Autohaus fahren musst, weil du halt ein Auto angucken willst, bist du eine Stunde beschäftigt, einfache Strecke, um überhaupt in die Region zu kommen, wo theoretisch ein Autohaus stehen könnte. Und dadurch brauchst du natürlich auch diese Citystores. Da macht das natürlich auch Sinn. Ich glaube aber auch, selbst in Deutschland ist das mit Sicherheit ganz gut machbar, weil du damit natürlich auch Prozesse im Autohaus ganz anders gestalten kannst, weil du das in der Fläche viel besser anlegen kannst. Ob du das nach oben oder quer baust, hängt ja auch regional sehr stark davon ab, was Sinn macht. Und das sind so Dinge, wo man sich wirklich darüber unterhalten muss, wie kann man solche Dinge auch nutzen, um eben zum Kunden zu kommen, um dort Traffic zu erzeugen. Auch mit dem Thema dieser Influencer oder Influencerin, was sie da abgewickelt haben. Vielleicht nochmal ganz kurz zum Thema Arbeitszeit, weil du das auch gerade angesprochen hattest. Ich hatte mir das nochmal aufgeschrieben mit den Verkäufern bei BYD. Die offizielle Arbeitszeit ist von 8.20 Uhr bis 17.20 Uhr für die Verkäufer. Das Autohaus macht aber erst 20 Uhr zu. Und die Verkäufer sind natürlich ganz gern auch mit Überstunden beschäftigt, unbezahlt, weil ja das Autohaus bis 20 Uhr besetzt sein muss. Also faktisch ist die offizielle Arbeitszeit 8.20 Uhr bis 20 Uhr da. Hatte er was zu der Bezahlung von den Verkäufern gesagt? Waren die auch provisioniert, glaube ich? Die waren auch provisioniert pro Fahrzeug, also im Prinzip so wie wir das auch kennen mit dieser Bruttoertragsprovision. Und die sind halt so, bei BYD waren die dann halt bei 15.000 Yuan im Monat. Das sind dann Pima da um 2.000, 2.500 Euro, die die da verdienen. Ja, die Zeit, die rennt. Ich glaube, wir machen hier schon mal gleich einen Knopf dran. Das macht man so schön. Aber wir müssen ja nochmal weitersprechen, weil gestern hatten wir das Glück, auch einen ziemlich interessanten deutschen Kollegen hier in, ex-BFZler, der seit einigen Jahren in Shanghai in der Autowirtschaft arbeitet, bei einer sehr großen, namhaften deutschen Firma. Schnelle Grüße an den Henning Schulzky. Jetzt habe ich den Namen richtig. Das war auch höchst interessant, weil den konnten wir löchern. Das war super interessant, Fragen zu Agentur, Vertrieb, bla bla bla. Das hat er alles beantwortet, da machen wir nochmal separat was zu. Ich würde euch aber an der Stelle mal fragen, bevor wir mehr Licht anmüssen. Es wird hier wirklich gerade kuschelig. Uns fehlen nur ein paar Drinks noch. Die holen wir uns gleich. Wir gehen heute nochmal in Shanghai diese legendäre Skyline gucken. Was sind so die krassesten Momente, die ihr hier so mitgenommen habt? Egal was, ich fange mal an, weil ich das habe. In Shanghai steht das dritthöchste Gebäude der Welt mit 632 Metern. Da fährt man mit einem Aufzug am Stück hoch in 57 Sekunden. Das kann man sich nicht vorstellen. Ich glaube hoch, vor 18 Metern pro Sekunde. Jetzt denken wir alle mal ans Freibad, an den Zehner. Mit denen mal zwei in einer Sekunde. Ich habe das gefilmt, ich werde das mal posten. Da fällt einem nichts mehr. Also das ist erst irre. Dann diese schiere Sauberkeit, die physische Infrastruktur, die wir hier erleben. Von der digitalen mal ganz zu schweigen, habe ich so mitgenommen. Auf der Mauer mal laufen zu dürfen, das waren meine Top zweieinhalb. Mike? Für mich war das Thema dieses Gegensätzliche in China. Du hast alles in allen Extremen. Du hast gefühlt nichts, wo du jetzt sagst, aus deutscher Perspektive, das ist normal. Das ist immer entweder super groß, super klein, super schnell, super langsam, super digital, komplett analog. Das ist das eine. Das zweite ist für mich diese Freundlichkeit, diese Hilfsbereitschaft der Menschen. Egal wo man hingekommen ist, zu fragen. Wir standen gestern ein bisschen lost am Straßenrand und haben nach einem Restaurant geguckt. Kam direkt jemand an und meinte, habt ihr ein Thema, wo wollt ihr hin, was wollt ihr machen? Super freundlich. Das ist Endpunkt. Was mir tatsächlich aufgefallen ist, weil das für mich eines der großen Themen ist. Wir sprechen ja in Deutschland immer auch über Elektromobilität, was alles nicht geht. Da ist ja immer so ein ganz besonderer Punkt, das Thema Ladeinfrastruktur. Das geht bei uns nicht, weil es gibt gar nicht so viele Ladesäulen. Dann haben wir unseren Guide gefragt und gesagt, ihr seid so viele Menschen hier und eure Häuser sind so groß. Wie schafft ihr es eure Autos zu laden? Er hat gesagt, ich verstehe die Frage nicht. Dann machst du an deinem Parkplatz eine Wallbox. Wenn aber in so einem großen Haus so viele Menschen wohnen, sagt er, ich verstehe dein Problem immer noch nicht. Dann machst du halt eine Wallbox dran. Und ansonsten gehst du halt in den Supermarkt oder das sind halt große Parkplätze, da sind irgendwie 100 Ladesäulen. Du lädst halt einfach, wo ist das Problem? Und dann unterhalten wir uns in unseren vergleichbaren Mikrostädten dazu, was alles da nicht geht und dass man so ein Auto nicht laden kann. Und die gucken dich hier komplett verständnislos an und die haben schon einen Riesenanteil Elektromobilität. Das war für mich eigentlich dieser Punkt, wo du sagst, Leute, wir müssen einfach auch mal aufwachen und nicht in diesen ganzen Problemen denken, sondern sagen, was passiert eigentlich, wenn wir es einfach mal machen? Das ist auch ein Punkt, den nehme ich mir auch mit, dieses einfach mal machen. Und wir haben ja in Deutschland diese Debattenkultur, dass wir sehr oft und gerne und lang darüber sprechen, warum etwas nicht funktioniert. Und hier wird es halt mal gemacht so und getestet. Und wenn es gut ist, wird es weitergemacht. Und wenn es nicht gut ist, wird es geändert. Auch die Aufzugfahrt war wahnsinnig. Wahnsinn, ja, und auch der Ausblick. Ich kam mir vor wie im Miniatur Wunderland, wenn ich runtergeguckt habe. Du warst eine Minute vorher noch unten. Genau, du warst eine Minute vorher unten, du warst auf einmal oben und alles, alles war winzig, ja. Und natürlich auch so diese, diese Historie, die China hat, mit der die aber auch, wie sie damit umgehen, wie sie damit in die Zukunft gehen, wie sie sich die guten Dinge mitnehmen. Ich hätte mir eine Reise in eine, am Ende des Tages in eine kommunistische Diktatur schlimmer vorgestellt, zumindest nachdem, was ich gesehen habe. Ja, was, was du gerade gesagt hast mit dem, was alles nicht geht, dass man, dass das so präsent ist bei uns in der Kultur oder vielleicht in Deutschland gerade sehr akut. Also ich nehme hier definitiv eins mit. In die Dinge, auf die ich jetzt blicke, es besteht doch die Chance, dass es klappt. Go. Ja. Und das ist ganz wichtig. Also im Privaten, aber auch natürlich gerade im Beruf, wo es ja teilweise doch komplex zugeht, da besteht doch die Möglichkeit, dass es geht. Ihr bei Kroschke denkt auch ziemlich weit nach vorne. Da bestehen auch eher Chancen, dass Dinge klappen. Super wichtig, da ist der Philipp auch. Ja, natürlich der Vorteil und zieht ja auch ganz viele Leute mit und da haben wir auch einfach die Möglichkeiten, deswegen bin ich auch so gern bei ihm. Diese, diese, diese Mentalität, die du gerade ansprichst, dieses, wir machen es jetzt so und wir laufen los und wir gucken und wenn es nicht gut war, korrigieren wir den Kurs. Aber wir haben es gemacht und lieber mache ich was und scheitere dabei, wie ich, mache es nicht und überlege mir die ganze Zeit, was wäre denn gewesen. Und bei euch, bei der Santander, euch nehme ich auch nicht so, als die, ich sag mal, Standardbank mal nach Zahlen irgendwie war, sondern jetzt kenne ich euch natürlich auch ein bisschen und wo ich dann so merke, so ja, die denken auch flexibler und das ist, glaube ich, auch ein ganz wichtiger Teil bei euch. Am Ende ist das ja das, was wir hier halt häufig auch gesehen haben, dieses Ausprobieren, gucken, was sind neue Chancen, die wir gehen können, wo können wir vorne dabei sein, was können wir ausprobieren. Klar und das ist halt auch eine Mentalität, man muss halt auch lernen, dann mit den Misserfolgen umzugehen, wenn es halt mal wieder nicht funktioniert hat oder wenn es zu langsam gewesen ist. Aber am Ende können wir dann halt auch für uns sagen, diese, diese Mentalität, diese Einstellung hat uns halt am Ende auch dahin gebracht, wo wir heute sind. Dieses Ausprobieren und das finde ich halt gut so, das ist wichtig, dass wir uns das auch beibehalten in allen Dimensionen. Völlig verrückt, auf der Reise hierhin habe ich mehr oder weniger noch, ich bin bei der Santander-Kunde und habe digital abgeschlossen und habe, glaube ich, während der Reise auch noch digital eine Zulassung bei der Firma Kroschke gemacht. Mit einem Carbon-Kennzeichen. Das war sehr grün am Schluss, geil 2025 auf Carbon, so ist das. Ihr Lieben, ihr merkt, wir könnten jetzt wirklich noch Stunden weitermachen und da wird mit Sicherheit noch einiges, die Eindrücke sind so vielfältig, müssen wir einfach verdauen alles. Wo wir beim Thema verdauen sind, wir werden jetzt hier Schluss machen, weil wir werden jetzt hier irgendwie in die Großstadt reisen, ob mit U-Bahn, die, was auch immer und uns in eine Rooftop-Bar, würde ich mal vorschlagen, setzen und das nochmal genießen. Ein schönes Abschlussessen hier in Shanghai. Genau. Da seid ihr jetzt leider nicht dabei, das tut mir leid, aber so ist das Leben. Ich würde sagen, wir hören uns bald wieder, wo immer ihr uns hört. Was für eine Abmoderation. Aber so, na gut. Ich würde sagen, wir hören uns bald wieder. Macht’s gut da draußen. Schöne Grüße aus Shanghai, sagen der Tim, der Jonas und Mike. Macht’s gut da draußen. Ciao. Ciao.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.