Einleitung
In der neuesten Folge des Podcasts ‚Benzingespräche‘ tauchen wir tief in den DAT-Report 2026 ein, der kürzlich beim Branchen-Kick-Off in Berlin vorgestellt wurde. Tim Klötzing spricht mit Uta Heller und Martin Entlein, den Köpfen hinter dem Report, über die neuesten Trends und Herausforderungen der Automobilbranche.
Der DAT-Report 2026: Ein Überblick
Der DAT-Report ist seit über 50 Jahren ein unverzichtbares Instrument für die Analyse der Automobilbranche. Jedes Jahr werden rund 5000 Endverbraucher befragt, um ein umfassendes Bild der aktuellen Marktentwicklungen zu zeichnen. Der Report ist nicht nur eine Sammlung von Daten, sondern ein lebendiges Dokument, das sich ständig weiterentwickelt, um den dynamischen Veränderungen der Branche gerecht zu werden.
Werkstattkosten im Fokus
Ein zentrales Thema des diesjährigen Reports sind die steigenden Werkstattkosten. Die Befragung zeigt, dass viele Endverbraucher zunehmend skeptisch gegenüber den hohen Kosten sind, die bei Reparaturen und Wartungen anfallen. Diese Entwicklung könnte langfristig das Vertrauen in Werkstätten beeinträchtigen und die Nachfrage nach alternativen Lösungen wie gebrauchten Teilen oder neuen Servicekonzepten erhöhen.
Die Bedeutung der Datenvisualisierung
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Reports ist die Art und Weise, wie Daten aufbereitet werden. Dank einer erfahrenen Grafikerin und der Expertise von Uta Heller werden komplexe Informationen in ansprechende Infografiken übersetzt, die sowohl informativ als auch visuell ansprechend sind. Diese Aufbereitung ist entscheidend, um die Daten für ein breites Publikum zugänglich zu machen.
Zukunftsperspektiven und neue Themenfelder
Der DAT-Report 2026 beleuchtet auch neue Themenfelder, die in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Dazu gehören unter anderem die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Branche und die sich verändernden Erwartungen der Verbraucher an Mobilitätslösungen. Diese Themen sind entscheidend, um die Zukunft der Automobilbranche erfolgreich zu gestalten.
Fazit
Der DAT-Report 2026 bietet wertvolle Einblicke in die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Automobilbranche. Durch die Kombination aus umfassender Datenerhebung und präziser Analyse liefert der Report wichtige Erkenntnisse, die sowohl für Branchenexperten als auch für Endverbraucher von Interesse sind.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Vorstellung des DAT-Reports 2026
- Steigende Werkstattkosten und deren Auswirkungen
- Datenvisualisierung im Report
- Zukunftsperspektiven der Automobilbranche
- Neue Themenfelder im DAT-Report
Key Takeaways:
- Der DAT-Report ist ein wichtiges Instrument zur Analyse der Automobilbranche.
- Steigende Werkstattkosten könnten das Vertrauen der Verbraucher beeinträchtigen.
- Eine ansprechende Datenvisualisierung ist entscheidend für die Verständlichkeit.
- Neue Themenfelder wie Elektromobilität gewinnen an Bedeutung.
- Der Report bietet wertvolle Einblicke für die Zukunft der Mobilität.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen. Ja, wir sind eine Woche nach dem großen Branchen-Kick-Off in Berlin vom DAT Report 2026 von der Präsentation und ZDK Neujahrsempfang. Ja, das war ein Tag voller Erkenntnisse und vollen Netzwerken, muss man auch so sagen, dafür steht der Event. Und Erkenntnis Nummer eins für mich persönlich, der Branchen-Kick-Off, der wird immer größer und der sprengt bald jeden Rahmen. Aber da sprechen wir jetzt natürlich mit nicht nur einem Gast, sondern zwei Gästen drüber. Ich konnte mir nämlich wieder, das ist jetzt zwei Jahre her, die besten Gesprächspartner zu sichern, und zwar die Verantwortlichen von der DAT Group, und zwar die Uta Heller, Head of Corporate Communication beim DAT. Hallo Uta. Hallo. Ja, hallo. Und dann haben wir noch den Martin Entlein, auch Head of Corporate Communications. Hallo Martin. Hallo Tim, grüß dich. Ich bin so froh, euch eingefangen zu haben. Ich bin auf dem letzten Meter vor dem Termin euch entgegengekommen und gesagt, hey, super, wollen wir mal hier noch einen Podcast machen? Da dachte ich mir schon, der Moment ist ein bisschen uncool gewählt. Da kam auch eine schleppende Antwort, aber jetzt, eine Woche später, habt ihr wieder Luft, ne? Es geht so, ja. Wir sind ja froh, dass du überhaupt nach Berlin gekommen bist bei den Wetterverhältnissen, muss man ja auch mal sagen. Ich war mit der Deutschen Bahn unterwegs. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, was ich abends auch auf LinkedIn posten möchte. Und da war ein Satz drin, es war eine interessante Anreise mit der Deutschen Bahn. Es war total reibungslos. Ich hatte, glaube ich, zehn Minuten Verspätung. Als ich in Berlin ausgestiegen bin und den Gehweg betreten habe, da wurde es spannend. Die Anreise war leider nicht so einfach. Unser Flug wurde nämlich gecancelt und wir haben dann am Vormittag kurzfristig beschlossen, ins Auto zu steigen. Und siebeneinhalb Stunden später waren wir dann auch in Berlin, haben die Generalprobe verpasst. Aber wir konnten im Auto nochmal siebeneinhalb Stunden üben, also das war natürlich super. Und es hat auch wieder gezeigt, man kann sich leider auf viele Verkehrsmittel nicht verlassen. Aber aufs Auto. Wenn es ein Verbrenner ist, dann kein Elektroauto, gell Martin? Nicht mit meinem Auto gefahren, sondern mit Martins Auto. Standesgemäß mit italienischem Auto, genau. Martin, mit dem italienischen Auto auf der Bühne haben wir alle verstanden übrigens. Du hast es einmal auf der Bühne, so hast du es irgendwas mit dem Italiener so fallen lassen. Und ich glaube bei mir in der Reihe, beide waren mein engeres Netzwerk, alle so, ja ja Martin, wissen wir. Dein Herzchen, dein italienisches. Ja, also dafür, dass ihr die Generalprobe verpasst habt, würde ich sagen, sattelfest wie immer ihr beiden. Also das war ordentlich abgeliefert. Das war wirklich toll zusammengestellt. Ihr stellt ja nicht den ganzen DHT-Report vor mit allen, ich weiß gar nicht wie viele Seiten der hat, sondern ihr kuratiert das ja auch und das war echt gut. Also konnte ich viel mitnehmen. Ja, ich sage immer, der größte Schmerz ist Dinge wegzulassen. Wir könnten gerne zwei Stunden auf der Bühne alles vorstellen, aber erstens gibt es dann noch einen zweiten Part des Abends, da wollen wir natürlich auch noch Platz lassen. Aber es muss ja immer so eine Mischung sein aus Nutzen und Erfreuen und es soll kurzweilig sein. Und ich glaube, das ist uns gut gelungen. Definitiv. Also, ihr habt dann einen umfangreichen DHT-Report 2026 runtergebrochen. Und um da aber erstmal nochmal so ein bisschen ein Gefühl für zu geben, den Umfang der Arbeit, den ihr da habt. Ihr fangt ja nicht Ende November an und geht auf die Straße und fragt mal irgendwie 17 Leute, was die beim letzten Fahrzeugkauf über den Kauf gedacht haben. Also, nehmt uns nochmal mit, was für ein Aufwand ist das? Wann fangt ihr ungefähr an? Wie ist das? Wie viele Leute arbeiten an dem Report? Wie viele Menschen habt ihr da befragt in dem Rahmen? Ja, wir fangen eigentlich jetzt wirklich schon an. Wir haben sogar aus Berlin schon manche Fragen mitgenommen. Und wir überlegen, was sind so die Themen, die uns interessieren? Was möchten wir für Fragen stellen? Die sammeln wir so ungefähr bis zum Sommer. Dann wird final der Fragebogen abgeschlossen. Wir machen das mit der GfK zusammen und die macht auch die Befragungen für uns. Das machen natürlich nicht wir. Es werden immer so rund 5000 Endverbraucher befragt. Und wir sind ein Team von sieben Leuten hinter dem DAT-Report. Ja, doch, sieben sind wir. Die Ergebnisse kommen dann Richtung Oktober, November. Und dann geht es ans Auswerten und an die Erstellung des DAT-Reports. Und dann natürlich im Januar immer an die Erstellung der Präsentation. Man muss vielleicht dazu noch sagen, dass wir uns immer vornehmen, den DAT-Report so aktuell wie möglich zu halten. Das bedeutet, wir machen nicht einfach nur eins zu eins das letzte Jahr und verändern einfach den Text und die Zahlen, sondern wir bringen immer neue Aspekte mit rein. Das ist ganz wichtig, weil sich in der Branche ja innerhalb dieses einen Jahres auch sehr viel tut. Deswegen müssen wir Fragen anpassen. Manche Fragen sind obsolet, die brauchen wir nicht mehr. Also deswegen lebt dieser Report. Es ist immer ein Jahr etwa, an dem wir arbeiten, mit dieser ganz intensiven Phase, wenn die Ergebnisse der Befragung kommen. Okay, zu dem Punkt neue Themenfelder komme ich sofort. Ich komme ja aus Marketing. Ich bin ja ursprünglich mal irgend so etwas wie ein Mediengestalter gewesen, vor ganz, ganz langer Zeit. Ihr habt ja natürlich auch eine irrsinnige Qualität in der Aufbereitung der Daten in Grafik und Co., um das auf zig Seiten in Infografik zu übersetzen. Das ist ja auch ein irrsinniger Aufwand, oder? Wir haben eine gute Grafikerin. Wir haben eine sehr gute Grafikerin. Wir haben aber auch eine sehr gute UTA, weil wir damals in der DAT beschlossen haben, die UTA bei uns einzustellen, weil das Gerücht umging, dass es keine bessere auf dem Markt gibt. Der UTA hat ja früher mal ein riesiges Kompendium erstellt, Autofahren in Deutschland. Lange ist es her. Das haben wir uns immer mit großer Ehrfurcht angeguckt und haben gedacht, wenn die das kann, dann macht die den DAT-Report richtig cool. Und das ist uns gelungen. Kann man schon so sagen. Vorbereitung ist alles. Ich liebe Excel. Ich habe ganz viele Excel-Tabellen und da wird das dann immer reingeklopft und sonst sowas. Aber mit den Jahren hat man dann auch eine gewisse Routine und dann geht es natürlich auch etwas schneller. Und wie gesagt, wir haben auch eine wirklich ganz tolle Grafikerin, mit der wir jetzt auch schon, glaube ich, wie viele Jahre zusammenarbeiten? Fünf Jahre mindestens. Und die macht das. Manches ist auch einfach schon so, wortlos läuft das so mäßig. Ich brauche das und das. Und sie, ja klar, ich weiß, was du denkst. Ja, also richtig gut, weil Daten darzustellen ist nicht immer das Einfachste. Ich ihnen das von früher auch noch. Und bei euren Reports ist es echt eingängig. Also das ist eigentlich das beste Lob. Es tut dem Auge nicht weh. Im Gegenteil, es tut dem Auge gut und du erkennst schnell, alles klar, darauf kommt es an. Ne, dafür nochmal Lob von meiner Seite. Es ist echt toll, macht Spaß. Letzter Hinweis dazu. Das Ganze muss korrigiert werden. Also da haben wir so ein 6-8-10-12-Augen-Prinzip. Also wir haben dann immer nochmal jemand, der Zahlen… Nochmal zwei Korrekturleserinnen, ja. Zwei Korrekturleserinnen und die müssen dann auch gucken, ob das, was in den Grafiken steht, auch im Text passt. Ja, also das ist bei 118 Grafiken und jede Grafik hat mindestens 20 Zahlen. Dann musst du das halt einfach nochmal einmal komplett durchgehen und schauen, ob das passt. Und das ist schon auch… Das, was von der DHT kommt, muss immer wasserdicht sein. Das ist so. Da muss man sich drauf verlassen können und das ist auch nochmal ein relativ großer Aufwand, bis das dann alles druckfertig ist. Okay. Kommen wir jetzt wieder zu den Themenfeldern. Der Report entwickelt sich ja auch immer so ein bisschen weiter, was so auch gerade einfach am Markt los ist. Ihr habt natürlich auch bei manchen Themen ja eine Datenhistorie, genau bei derselben Frage von, ich glaube, jetzt 50 Jahren. Über 50 Jahre her. 51 Jahre oder so. Das ist geil, natürlich so eine lange Entwicklung zu sehen. Aber was ist denn zum Beispiel in diesem Jahr neu dazugekommen? Viel. Viel. Das ist viel. Ja, aber was ich so am beeindruckendsten fand… Also wir haben schon gemerkt, dass sich diese Werkstatt, diese Kosten in der Werkstatt, dass sich das verändert. Aber wir haben das dieses Jahr auf einer ein bisschen anderen Basis beleuchtet. Und das haben wir uns schon letztes Jahr ausgedacht. Und wir hatten dann anhand von den Daten letztes Jahr das schon mal so probiert. Funktioniert das? Und das hat damals schon relativ gut funktioniert. Wir hatten da schon eine hohe Steigerungsrate. Und dann haben wir gezielt praktisch noch Fragen in die Richtung stellen können, um das noch ein bisschen besser rauszuheben. Und das ist wirklich was, was für mich eigentlich das Beeindruckendste war, mit diesen Werkstattkosten, wie sich das entwickelt hat und auch wie die Endverbraucher einfach darüber denken, dass wir da wirklich so langsam einem Kipppunkt ankommen, wo die Endverbraucher dann sagen, weiß nicht, ob ich das noch so lange mitmache und ob ich meiner Werkstatt da einfach noch so vertraue. Ob da jetzt Vertrauen kaputt geht oder verloren geht. Ja, das hat ja einen Teil eingenommen in eurer Vorstellung. Da war ich auch relativ überrascht und spiegelte aber auch ein bisschen mein Gefühl wieder. Weil auf der einen Seite arbeite ich in der Branche und kenne mich, glaube ich, ganz gut aus. Auf der anderen Seite bin ich ja Endverbraucher. Und ich glaube, die Zahl von der, ich glaube, die durchschnittlichen Kosten für einen Werkstattbesuch normal waren irgendwie so 2.200, 2.300 Euro. Ja, beim Unfallschaden. Unfallschaden, ja. Genau so einen habe ich jetzt gerade. Und ich glaube, die Rechnung liegt jetzt gerade nicht hier, aber das waren, glaube ich, 2.258 Euro. Jetzt kommt aber der Clou. Ich bin jetzt nicht irgendwo reingefahren und musste einen Kotflügel und einen Scheinwerfer gewechselt haben, sondern jemand ist mit seinem Einkaufswagen an meinen Heck gekommen. Und der Schaden war so groß, dass du, also mein Fingernagel ist groß dagegen. Das war minimal. Und meine Frage war nur, ich habe mit dem Autohändler gesprochen und ihm ein Bild geschickt und sagte, kriege ich ein Problem bei der Rückgabe? Sagt er, ja. Ich sage, das siehst du doch gar nicht. Sagt er, doch. Sehen wir. Und dann denkst du so, also wie gesagt, das war kein halber kleiner Fingernagel und da war noch nicht mal das Lack weg. 2.300 Euro. Und dann denkst du so, was ist denn mit euch los? Das ist heftig. Wie gesagt, wir haben das ja runtergebrochen auf das Thema Wartung, auf das Thema Reparatur und dann hat ja Raphael noch das Thema Unfallschaden mit reingebracht. Das deckt sich aber mit den Zahlen, die wir auch im DHT-Report haben. Mit den 2000 Euro war ja sozusagen aus einer anderen Datenbank von uns. Aber das passt relativ gut zu dem, was die Endverbraucher uns spiegeln. Und vielleicht darauf noch ergänzend zu, das, was es mit den Menschen macht, das ist tatsächlich dieser neue Aspekt, weil wir diese Ideen, also gehe ich auf gebrauchte Teile, lasse ich nur noch das Notwendigste reparieren, mache ich do it yourself, also diese Geschichten, die mal wirklich so schwarz auf weiß mit Zahlen zu belegen, das, was wir vorher immer gefühlt haben. Und jetzt mal wirklich zu sehen, wie viele Menschen es sind. Es sind viele, es ist deutlich über die Hälfte, die sagt, ich habe mein Werkstattverhalten geändert. Und das muss eigentlich schon auch ein Signal für die Branche sein. Hat das unmittelbar auch damit zu tun, ich habe mir eine Zahl noch gemerkt, ihr habt das durchschnittliche Fahrzeugalter auch präsentiert, was von 7,6 auf 9,5 hoch ist. Wie steht das da im Kontext, dass Menschen möglicherweise auch das Vertrauen in Werkstätten und Händler verlieren? Hat das damit zu tun oder ist das eher, ich will mir nichts Neues kaufen? Beides. Also die Menschen haben ja ihren Fahrzeugkauf aufgeschoben, so lange gewartet, bis es nicht mehr ging. Das ist ja auch so eine Zahl, die uns überrascht hat mit dieser Notwendigkeit des Autokaufs, wie hoch das diesmal war. Und wenn es einfach nicht mehr geht und die Fahrzeuge altern und wieder mehr gefahren werden, haben wir einen höheren Verschleiß. Dann haben wir eben auch den hohen Bedarf an individueller Mobilität. Also jeden Tag aufs Auto angewiesen zu sein bei deutlich über 80 Prozent. Also das führt dann dazu, dass eben die Leute dann entweder sich entscheiden, lasse ich es nochmal reparieren. Oder wie es eben bei den Gebrauchtwagenkäufern war, Kaufgrund Nummer eins, es geht eben nicht mehr zu reparieren. Und dann muss man sich was kaufen und dann kommen solche Zahlen zustande. Also einerseits das Thema Gebrauchtwagenpreise, darüber können wir nachher nochmal reden, aber auch das Thema Werkstattkosten. Also es hängt mit dem Alter der Fahrzeuge auf jeden Fall zusammen. Im Endeffekt ist das Alter auch so eine Summe aus der ganzen Entwicklung, die wir gerade haben. Also erstens halten die Autos länger. Gut, dann kann ich sie länger halten. Aber viele sind auch gezwungen, ihre Autos länger zu halten. Oder um jetzt zum nächsten großen Thema zu kommen, sie warten ab, weil ihnen die Elektromobilität einfach noch nicht das bietet, dass sie wirklich hier jetzt umsteigen. Und das ist alles so, wir fanden dieses Alter ein ganz zentrales Thema. Deswegen haben wir uns das auch sehr am Anfang von unserer Präsentation gebracht, weil das einfach so viel widerspiegelt. Da kannst du ganz viele rein interpretieren oder rauslesen. Sind das, bevor wir auf die E-Mobilität gehen, erstmal so persönlich an euch gefragt. Was sind denn so für euch so die wichtigsten Erkenntnisse oder Aha-Momente, wo die Zahlen gekommen sind? Was ist euch so als DAT-Report, DAT-Report 2026? Was sagt ihr da? Oh, nachdenke ich, die haben sich noch gefallen. Wir können Seitwärtsbewegungen beim Preis. Beim Preis, der Preis, das war eigentlich schon, ich hätte gedacht, dass der Neuwagenpreis deutlich stärker gestiegen ist. Da haben wir echt ein bisschen gestruggelt, das am Anfang, bis wir es dann analysiert haben, dass hier einfach eine Strukturveränderung dahinter sitzt. Dass die Leute einfach ganz anders dieses Jahr gekauft haben und deswegen der Preis sich eher seitwärts bewegt hat, wie nach oben. Bei Neu- und Gebrauchtwagen, kann man sagen. Und dann natürlich Gebrauchtwagen, Kauforte, das war das. Freier Handel, 38 Prozent, das war so, wow, kann das sein? Nochmal checken, nochmal hinterfragen und nochmal Gegenchecks machen. Das war schon heftig so. Über dem, vor dem Markenhandel. Gab es noch nie in der Geschichte der Menschheit. Aber es passt in das Bild, das wir haben, mit der wirklich schwierigen wirtschaftlichen Situation, Und wir alle, wie wir hier sitzen und vielleicht auch viele, die zuhören, sind ja in einer, ich sag mal, privilegierteren Situation. Wir haben einen Dienstwagen und das funktioniert irgendwie alles gut und jetzt hast du aber da draußen Menschen, die einfach, die wenig Rücklage haben, die aber jeden Tag fahren müssen. Und dann suchen die sich ihre Fahrzeuge, wenn sie die nicht mehr reparieren lassen können, suchen sich die auf beim freien Handel. Weil im Vergleich zum Privatmarkt da dann immer noch das Thema Gewährleistung natürlich eine Rolle spielt. Dann habe ich eine Sicherheit. Freier Handel hat sich auch stärker professionalisiert über die Jahre und dann passen plötzlich die Autos ins Budget. Und beim Markenhandel wissen wir ja, wir haben ja die Durchschnittspreise im Report, da liegen wir bei 25.000 plus. Beim freien Handel liegen wir deutlich drunter. Höhere Laufleistung, älter, mehr Vorbesitzer, aber eben Mobilität für einen kleineren Geldbeutel. Das passt schon irgendwie alles ins Bild, muss man sagen. Aber wir haben es erstmal auch mehrfach nachprüfen lassen müssen, weil wir es nicht glauben konnten. Da habe ich auch echt die Augenbrauen hochgezogen, weil wenn man sich so den Trend der Entwicklung der Markenhändler anschaut in Deutschland, die werden immer größer, die kaufen andere Gruppen dazu, die kaufen aber auch kleine dazu. Und meine Denke war da immer, dass der freie Handel da stark unter die Räder kommt. Nicht so super gut digitalisiert. Dann kommen die auch noch von wir kaufen dein Auto und so von der Seite unter Druck, dass die Fahrzeuge abfließen und die vielleicht nicht mehr so gut zukaufen können. Da habe ich echt ein bisschen Sorge gehabt, weil das sind ja teilweise echt tolle Familienunternehmen, die aber einfach nur ein oder zwei Standorte haben. Und vielleicht auch gesagt haben, so letztes Mal, als die Marke um die Ecke kam und, ich übertreibe mal, die neuen Fliesen gefordert hat, nee, da machen wir nicht mehr mit, wir machen das alleine. Finde ich eine super Sache. Und wenn ich auch sehe, dass da einige wirklich gut sind und es verstehen, dann auch eine Marge zu machen und Daseinsberechtigung haben, ist echt toll. Und die Zahl, da dachte ich so, wow, krasse Entwicklung. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass der Markenhandel seinen Job nicht beherrscht. Wir haben ja im DR Teleport auch gefragt, wie denn die Performance der Verkäufer war, aus Sicht der Käufer und da ist das kleine Einmaleins oder die Klaviatur des Gebrauchtwagenhandels, das merkt man schon, da ist der Markenhandel stärker. Deutlich stärker sogar. Deutlich stärker. Wirklich proaktive Ansprache, all diese Dinge. Das heißt, die haben das Thema Gebrauchtwagen als eigenes Profitcenter verstanden. Die guten Händler, die großen Händler, die verstehen das alle. Sie haben nur sortimentspolitisch gesprochen, oftmals zu teure Fahrzeuge. Diese jungen Gebrauchten, die jahrzehntelang mega gefragt waren, das hat immer funktioniert, aber in einer wirtschaftlichen Situation, in der wir uns in Deutschland befinden, wo das Geld so knapp ist und die Menschen eben schauen müssen, bezahlbare Mobilität zu finden, dann finden sie die eben oft beim freien Handel. Ja, da kommt viel zusammen, also das bei der Anschaffung, auch die Anschaffungsarten, denke ich mal, der Autokauf. Ich habe letztens noch so ein Gespräch geführt, da ging es sekundär um Autos, da ging es um ein anderes Gut, was auch sehr teuer ist und da sprach jemand so ganz lapidar drüber. Ich sage mal, was es war, es war eine teure Uhr. Und der sprach da so ganz lapidar drüber und der war auch gar nicht so alt. Da habe ich den beiseite genommen und gesagt, sollen wir mal hier in die Innenstadt gehen und mal gucken, wie viele sich das leisten können? Jetzt kommen wir auf den Teppich und da muss man einfach schauen, dass wir arbeiten in dieser Autobranche mit unserem Produkt, für uns ist das irgendwie normal und vielleicht haben wir auch die Mehrheit für den ganz genau. Und ihr habt ja auch so eine Zahl genannt, dass eine überproportionale Zahl der Autokäufer ländlich sitzt. 41 Prozent, ja. Das sind eigentlich zwei Zahlen, die kaum einer im Kopf hat. Das erste ist mit den 88 Prozent. Achso, ja gut. Also Thema Bestand. Wie viele Fahrzeuge da draußen sind eigentlich im Privatbestand? 88 Prozent von 50 Millionen, das muss man sich auch mal auf der Zunahme stellen. Also neun von zehn, sage ich immer. Sind privat, also keine Firmenwagen? Keine Firmenwagen, genau. Hätte ich niemals. Das wissen viele Leute nicht oder vergessen es, haben es leider noch nicht begriffen. Alle reden nur über Geschäftswagen. Ja, genau. Und das ist so ein Mini-Anteil und dann erklärt sich auch manchmal auch diese Entwicklung, warum dauert das so lange mit der Elektromobilität? Klar, wenn du nur so einen ganz kleinen Prozentsatz hast, der das beeinflusst, dann ist das halt leider die träge Masse. Und die träge Masse sind Liesin Müller und Otto Normalverbraucher. Und die Zahl ist deswegen so unbekannt, weil wir oft getriggert werden durch die Neuzulassungen. Zwei Drittel gewerblich, klar, das ist super, das sind Flotten, Autovermieter, Zulassung auf Handel und Hersteller. Aber im gesamten großen PKW-Bestand in Deutschland? Man fokussiert sich gerne auf die Neuzulassungen, da heißt es ja 40 Prozent, was weiß ich, BEV oder sonst sowas. Also klar, das stimmt alles, aber das ist halt nur ein kleiner Bruchteil vom großen Ganzen. Deswegen, das heben wir immer sehr hervor, diese 88 Prozent. Aber genau, du hast ja dieses Räumliche noch angesprochen, also ja, das muss man sich auch vergegenwärtigen. Alle denken, es gibt hier ganz viele Neuzulassungen und es gibt ganz viele Städter. Aber dem ist halt leider nicht so. Es gibt halt, die Stadt macht, was haben wir, 30 Prozent. 30 Prozent Großstadt, 29 Prozent Mittelstadt und 41 Prozent sind dann in der Kleinstadt, bis 20.000 Einwohner. Und das hat ja auch der Jens Nietzschmann in seiner Eröffnungsrede schon gesagt. Also die Menschen, die zu Hause ihr Auto parken und theoretisch laden können, die entscheiden eben anders als der Laternenparker in der Stadt. Wir wissen auch, dass eben von allen Pkw-Haltern in Deutschland eben nur die Minderheit überhaupt über eine eigene Garage verfügt. Also das sind ja auch so Punkte, das heißt, das sind Entscheidungen rund um Mobilität. Wenn man die trifft, muss man solche Zahlen immer im Hinterkopf behalten. Okay, mir schweben gerade noch zwei Themenbereiche vor. Ich muss mal gucken, wie wir die aufdröseln. Das eine ist Elektromobilität, die Entwicklung. Und das andere, können wir so daran anhängen, Loyalität der Marken gegenüber. Da habt ihr auch so einen ganz coolen, ich habe gerade noch eine Mitschrift von mir gefunden. 72 Prozent der Pkw-Halter bevorzugen etablierte Marken. Obwohl 63 Prozent den Wettbewerb begrüßen. Ja, das ist ein guter Thema. Okay, also das ist irre. Aber vielleicht können wir ja über die E-Mobilität einsteigen und uns dann in die Markenwelt und vielleicht auch neue Marktteilnehmer vorrauben. Ja, Elektromobilität 2025, 2026. Die maximale Erfolgsgeschichte, alle sind happy, alle haben ein Elektroauto jetzt da stehen. Und was sagt ihr dazu? Was sagt der Markt? Ja, was sagt der Markt? Ziel fast erreicht, würde ich sagen, mit 10 Millionen. Bei 15 Millionen waren es, glaube ich, sogar mal. 15 Millionen wollten sie haben, genau. Ja, Trägemasse, würde ich sagen. Also wir sehen auf jeden Fall, die Masse bewegt sich Richtung Elektromobilität. Hier haben wir bei den Endverbrauchern deutlich mehr Offenheit. Die sind aufgeschlossen. Sie finden immer noch, dass das alles zu teuer ist. Und sie haben auch immer noch Bedenken Richtung Batterie und Technologie und so weiter. Aber wenn wir unsere Daten mit denen von vor drei Jahren vergleichen, sehen wir ganz klar, okay, hier bewegt sich was. Langsam, aber es bewegt sich was. Und zwar werden Vorurteile abgebaut und positive Eindrücke werden verstärkt. Wir sind da, haben wir auch gezeigt, noch im einstelligen Prozentbereich. Aber gerade beim Abbau von Vorurteilen sehen wir doch die deutlichste Veränderung dieser großen Masse an Endverbrauchern. Mal ganz unabhängig, ob die schon im E-Auto gefahren sind oder nicht. Ganz unabhängig davon, ob die ein E-Auto schon selber geladen haben oder nicht. Aber die bewegen sich. Aber das ist eben genau diese Transformation, die nicht linear funktioniert. Und das ist auch das, was in der Politik noch nicht angekommen ist, dass man solche Dinge nicht mit Erwartungshaltungen verknüpfen kann, dass jetzt plötzlich alle nur drauf gewartet haben, ein E-Auto zu kaufen. Nein, tun sie nicht, sondern das ist eine neue Technologie. Und wir hatten vielleicht auch noch dazu diese, wie nennt man es, Urengste. Da gab es ja auch einige interessante Punkte, die uns plötzlich vor Augen geführt haben, warum ist dieser Umstiegswille oder diese Bereitschaft noch nicht da. Wir hatten das Thema mit den Bränden. Mit den Bränden und mit dem, dass man liegen bleibt. Das waren auch so Zeiten, wo wir gesagt haben, hey, echt, so hoch? Das war ja über, ja, ein Zweidrittel war das. Genau, die, dass beide Argumente da zugestimmt haben. Das waren schon so Sachen, wo wir vielleicht aus der Branche auch echt abstrus finden, weil wir sagen, warum haben die Leute da immer noch so Angst? Ja, das ist … Ich bin ja Verbrennerfahrer und aber das, was ihr da vorgestellt habt, also diese Bedenken und dann aber auch auf der anderen Seite erfahrene E-Autofahrer, was die da so sagen. Ja, verstehe ich total beides. Also ich kann mir vorstellen, wenn ich hier so ein Elektroauto habe, dass das durchaus alltagstauglich und Fahrspaß ist, weil das für mich auch urban funktionieren würde. Auf der anderen Seite so dieses Liegenbleiben und Co. Direkt nach eurem Event hatte ich in Hamburg einen anderen Event und bin von da aus nicht mit dem Zug nach Essen gefahren, sondern spontan von einem Geschäftspartner an der Stelle. Liebe Grüße an den Benjamin Thiel, mit seinem Tesla nach Essen gefahren. Und für mich war das dann so, okay, alles klar, du brauchst die Deutsche Bahn nicht, du hast jetzt ein Auto, du hast ein E-Auto, ja geil, mal testen. Und dann war das aber so für mich so, wie lange brauchst du von Hamburg nach Essen? Das sind so dreieinhalb Stunden, vier Stunden maximal so in etwa. Okay, dann waren wir kurz, dann frag ich ihn, damit kann ich ja durchfahren, ne? Ja. Nein. Dann war der auch nicht voll geladen. Und dann hatten wir aber auch noch eine Baustelle, blablabla, kam alles zusammen und ich wollte nur noch nach Hause. Also meine Erfahrung war so mäßig. Ja. Also von allem was bestätigt. Wir haben ja, wir haben ja, kann nicht einfach ja sein. Wir haben das Thema mit den, also wenn zwei Drittel sagen, sie haben Angst, liegen zu bleiben und wenn auch zwei Drittel sagen, sie haben Angst vor diesen Bränden, dann sehen wir, dass da noch relativ viel Unwissenheit in der Masse ist. Wir haben aber auch, und das war ja auch, das haben wir noch nie irgendwie so deutlich gemerkt, die Menschen, die 31 Jahre Fahrerfahrung haben und die, die auch ganz oft schon Autos verkauft haben, 6,4 Autos hatte jeder PKW-Halter im Schnitt. Der hat jedes von diesen Autos irgendwie verkauft, es war aber immer ein Verbrenner. Das heißt, er hat immer ein Gefühl dafür entwickelt über die Jahre, was kriege ich für die Kiste noch? Egal, ob ich sie für den Warenverkauf in Zahlung gebe, ob ich sie meiner Nichte schenke, whatever. Und dann tagen aber 72 Prozent, ich bin unsicher, beim Wiederverkaufswert eines E-Autos. Völlig klar, die haben noch nie ein E-Auto weiterverkauft. Woher soll es denn kommen? Und dann waren die 31 Jahre lang mit einem Auto unterwegs, waren mindestens 1,6 Mal in der Werkstatt, wenn wir es mal ganz genau nehmen wollen. Und dann wissen die, wie sich Werkstattrechnungen entwickeln. Jetzt haben sie eine neue Technologie in der Motorhaube, wissen nicht, wie es weitergeht mit einem E-Auto. Ist völlig klar. Also da muss auch irgendwie von den Betrieben, aber auch von anderen Akteuren unserer Branche einfach transparent gemacht werden, dass es da keine großen Bedenken geben braucht bei einem E-Auto. Also das sind halt einfach so Dinge, solche Zahlen machen es dann einfach glasklar. Das geht langsam. Neun Prozent haben gesagt, oder sieben waren es, die gesagt haben, ich werde jetzt innerhalb der nächsten zwölf Monate mich für ein E-Auto entscheiden. Also die Zahlen, die wir da haben, die erklären das wirklich glasklar. Jünschner sagt es wohl nicht öfter, wenn man in der T-Report reinschaut. Man fragt sich, wo die ihre Informationen hernehmen, wenn nicht von euch und noch anderen wirklich Wissensstiftenden in der Branche. Das ist immer kurios. Also da habe ich auch die eine oder andere echt interessante Diskussion in Berlin geführt. Gerade, warum Politik nicht näher an der Branche ist, um einfach neutral Informationen mitzunehmen. Aber welchen Einfluss habe ich da schon? Thema Loyalität und Co. Neue Marktteilnehmer, da habt ihr auch euch umgehört und Zahlen dabei. Was sagt ihr dazu? Da gibt es eine ganze Menge zu sagen. Wir schauen uns mal die neuen Hersteller an. Wir haben ja China in den Fokus genommen. Was denken die Menschen so über China? Unsere erste Erkenntnis war eigentlich, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen der breiten Masse der PKW-Halter und den Menschen, die gerade durch die Customer Journey durchgelaufen sind, die sich ein neues Auto gekauft haben. Wir müssen von den Größenverhältnissen her sagen, es gibt etwa 950.000 Menschen, die letztes Jahr neu ein Auto gekauft haben. Und es gibt über 40 Millionen PKW-Halter. Diese beiden Zielgruppen zu analysieren, war schon ziemlich spannend. Was waren unsere Erkenntnisse bei den Haltern? Die Wahrnehmung auf der Straße? Die war eigentlich recht positiv. 40 Prozent haben schon ein chinesisches PKW wahrgenommen und so weiter. Und erhoffen sich dadurch auch mehr Wettbewerb. Die waren da eigentlich positiver gestimmt dem ganzen Gegenüber. Und auf der anderen Seite hast du dann die Neuwagenkäufer, die sich intensiv mit ihrem Autokauf beschäftigt hatten und die dann eben plötzlich nicht mehr so positiv gestimmt waren, weil sie sich offensichtlich doch mehr an die etablierten Marken halten. Und eben dann auch am Ende sagen, so ein Kauf kommt für mich nicht in Frage. Da waren wir ja bei 5 Prozent, die gesagt haben, ja, könnte ich mir vorstellen. Und bei den Haltern waren wir ja deutlich drüber, da waren wir fast bei 30 Prozent. Also wir haben es dann natürlich wieder ein bisschen relativiert, weil diese Menschen, die jetzt gerade sich ein neues Auto gekauft haben, die 44.560 Euro im Schnitt ausgegeben haben für so ein neues Auto, die haben in der Regel A. noch kein chinesisches Auto gekauft und B. müssen sie natürlich auch ein bisschen rechtfertigen, dass sie jetzt gerade hier ihr Auto gekauft haben von einer etablierten Marke. Aber das ist schon interessant, dass obwohl der Anteil der chinesischen Fahrzeuge im Bestand noch so klein ist, 0,2, glaube ich, war der Marktanteil, trotzdem eine relativ gute Sichtbarkeit. Klar, die sehen auch ein bisschen anders aus. Deswegen nimmt man sie auch häufig wieder wahr. Aber das, was du gesagt hast mit dieser Markenloyalität und diesen, ich erhoffe mir davon auch Preisvorteile, also das passt schon irgendwie dann auch wieder zusammen. Also wenn du sagst, ja, ich finde den Wettbewerb cool, weil dann erhoffe ich mir vielleicht, dass auch die etablierten Hersteller vielleicht mit ihren Preisen ein Stück weit runtergehen. Denn es ist ja irgendwie absehbar, dass die Chinesen hergekommen sind, um zu bleiben. Und dann müssen sich vielleicht die etablierten Hersteller auch ein Stück weit mit ihren Preisen nach unten bewegen. Das war, glaube ich, so der Hintergedanke bei den Haltern, die dann eben solche Aussagen gemacht haben, die uns erst mal widersprüchlich vorkamen, aber dann am Ende eben doch passen. Ich lese da gerade so ein bisschen zwischen den Zeilen und meinen Eindrücken. Druck ist ja aber auch, wenn man das medial so wahrnimmt, kommen die deutschen etablierten Hersteller massiv seit einigen Jahren unter Druck. Ich übertreibe mal. IAA in Frankfurt, früher gab es viele Chinesen, die gekommen sind, fotografiert haben und irgendwie geschaut haben, dass sie mit der Marke z.B. Landwind irgendwie nachbauen können. Und jetzt inzwischen ist es eher, die Messen in China sind für die Europäer super wichtig, weil wir echt gucken müssen, was die da inzwischen auf die Räder stellen an Qualität und Technologie. Und da geraten natürlich Etablierte unter Druck. Und das glaube ich, dass das nicht nur das Fachpublikum inzwischen mitbekommt, sondern auch Endkunden, die sowas mal sehen oder Probe sitzen und dann denken, boah Wahnsinn, ist ja irre, für wie wenig Geld ich auf einmal eine gesteppte Leder-Innenausstattung bekommen kann, serienmäßig. Und bei Deutschen musst du da nochmal einen kleinen Wagen drauf packen, damit du Leder kriegst. Das wird glaube ich schon gerne in Kauf genommen. Ist auch ein gewisser Imageverlust für einige Marken, denke ich mal. Aber letztendlich die Bereitschaft, dann wirklich das vermeintliche Experiment für ein chinesisches Auto einzugehen, ist dann doch wieder nicht. Und dann bist du ja gezwungen, die Marken sind nicht lange am Markt. Das ist fast zwangsläufig ein Neuwagen. Die Chance, mit Gebrauchtwagen da reinzukommen, wäre wahrscheinlich einfacher. Aber das ist ja die Krux an sich. Ja, also der Zeitpunkt, der Chinesen in den deutschen Markt zu kommen, ist, ich sage es mal, denkbar schlecht. Weil wir haben oft elektrische Fahrzeuge, die von China kommen. Und wir haben ja Vorbehalte immer noch gegen elektrische Fahrzeuge und natürlich dann auch Vorbehalte gegenüber neuen Marken. Und das war auch einer der Gründe, warum wir in unserer Präsentation unsere drei DAT-Experten, Kollegen, mit auf die Bühne geholt haben. Weil ja auch klar wird, nur ein geiles Produkt zu haben reicht nicht aus. Das hat der Alexander Stricker ja auch nochmal klar formuliert. Die kommen mit geilen Produkten, die haben gezeigt, dass sie tolle Autos bauen können. Und die haben auch gezeigt, dass sie schon lange tolle Autos bauen können. Das kennen wir nur nicht, weil die auf dem Heimatmarkt erfolgreich waren, aber noch nicht hier. Und jetzt kommen die mit tollen Produkten. Aber dann, klar, ich brauche keine fünf Showrooms mit 250 Kilometer Entfernung, wo ich hinfahre, um mir so ein Auto anzuschauen. Das ist der erste Punkt. Und der zweite Punkt ist, wenn Stückzahlen gemacht werden, zum Beispiel über das Flottengeschäft, dann hören wir natürlich auch von den Fuhrparkleitern, ich mache erst mal keine Experimente, weil ich brauche Ersatzteilversorgung und dann gibt es ja auch noch irgendwie ein CO2-Thema, wenn die Ersatzteile aus China kommen, dann ist das nochmal ein ganz anderer Fußabdruck. Und wann kommen diese Teile? Also da gibt es eben oft noch auch Vorbehalte bei den Leuten, die Entscheidungen über große Stückzahlen treffen. Und da muss natürlich dann auch erstmal so ein chinesischer Hersteller in die Ausschreibungen reinkommen und auch beweisen, tolle Autos haben sie, aber das muss halt funktionieren. Und dann ist dann im Moment der Entscheidung dann doch wieder eher der Schwenk zu einem etablierten Hersteller, wo man Service-Netz kennt, Ersatzteilversorgung kennt und all diese Sachen. Und von diesen Themen ist ja der Endverbraucher ganz weit weg, also der hat da noch gar keine Ahnung. Aber vor allem jüngere Menschen finden ja diese chinesischen Autos durchaus interessant, weil ja jetzt zum Beispiel hier das ganze Entertainment-Zeug, das ist ja einfach eine ganz andere Hausnummer. Ich habe neulich mit meinem 24-jährigen Neffen geredet und ich glaube, der würde sich sofort ein China-Auto kaufen, wenn er es sich leisten könnte. Aber das ist einfach so, die gehen ganz anders an die Sache ran und dementsprechend, ja, da könnten die durchaus Fuß fassen. Ja, Junge, die Gruppen ansprechen. Also wenn wir so in der Branche haben wir ja das Wissen, dass auch deutsche Hersteller mit Chinesen zusammenarbeiten, zum Teil die Technologie reinkommen, Batterien reinkommen und was es nicht alles gibt. Audi hat eine große Kooperation mit SAIC und sowas. Das wissen wir, das wissen aber die Endkunden ja nicht. Und ich glaube, wenn das auch nochmal bekannter wird, dass Deutsche inzwischen auch auf die Technologie von chinesischen Herstellern setzen, dann werden die da möglicherweise auch nochmal stärker aus Tableau kommen. Aber das tut sich schwer auf dem deutschen Markt. Die kommen rüber und meinen, so, wo ist der Händler, der mein Auto verkaufen will? Los geht’s. Ganz so einfach ist dann doch nicht. Ja, ja, ja. Also spannend, sehr spannend. Das war auch in der Vorbereitung, als wir dann mit dem Alexander Stricker das Gespräch geführt haben. Er hat dann auch viel, viel mehr Geschichten erzählt. Das konnten wir leider nicht alles auf der Bühne wiedergeben. Aber der hat dann echt coole Geschichten einfach auch erzählt von seinen Besuchen in China. Und das ist schon total spannend, auch wie die ganz anders denken, also wie die Autos ganz anders entwickelt werden. Haltbarkeit und sonst sowas. Das ist ein total spannendes Thema. Das ist übrigens auch eine Frage, die man sich mal stellen muss. Also werden wir chinesische Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen in 30 Jahren irgendwie haben? Sind diese Autos sozusagen auf Haltbarkeit gebaut? Oder sind das Fahrzeuge, wie es der Alex auch gesagt hat, die eigentlich immer mal wieder, wie das Smartphone, alle drei Jahre getauscht werden, um wirklich immer das Aktuellste zu haben? Haltedauer in Deutschland ist ja unfassbar lang. Mit bis zu zehn, elf Jahren werden die Autos leer gehalten. Das ist wahrscheinlich ein anderer Markt. Und dann ist natürlich auch wieder die Frage der Nachhaltigkeit das eine Thema. Und das andere, ich habe es gerade hier mal kurz nochmal aufgemacht, die Angst, dass Daten in China verarbeitet werden. Also auch so, wie man sagt, die deutschen Hersteller stecken, also arbeiten mit chinesischer Technologie. Dann gibt es tatsächlich doch bei den Haltern und bei den Käufern 40 bis 50 Prozent sagen, da habe ich schon Bedenken, dass da meine Daten vielleicht irgendwie rausgehen und verarbeitet werden. Jetzt wissen wir alle unter uns, wir geben unfassbar viele Daten von uns preis. Auch an andere Plattformen. Aber trotzdem, also das sind alles so Dinge, die man so im Hinterkopf mal behalten muss, weil eben der Endverbraucher anders tickt, als wir uns das vielleicht manchmal vorstellen. Also ein Blick mit sich, ich mache es mal ganz neutral, der Blick mit sich verändernder Mobilität, zehn Jahre oder bis zum H-Kennzeichen, 30 Jahre in die Zukunft. Boah, da bin ich sprachlos. Also das ist so, auf der einen Seite kann das so eintreten, dass wir immer noch eine sehr individuelle, Individualmobilität haben. Toller Satz, aber ihr wisst, was ich meine. Auf der anderen Seite, es wird geforscht an Flugtaxis und was weiß ich nicht all im Zirkus. Und 30 Jahre in der heutigen Zeit finde ich, also zehn Jahre kann ich schon nicht. Ich bin ja sehr tief in dem Thema Künstliche Intelligenz drin und da habe ich letzte Woche erst einen Vortrag gehalten und am Anfang mache ich immer erst mal so globale Megatrends, drei, vier Stück. Und wenn man da guckt, was im Thema Robotik los ist, also ich war total irre, aber ich drifte ab. Trotzdem ist es nicht so langweilig, das ist auf jeden Fall Fakt. Das ist auf jeden Fall eine sehr, sehr spannende Zeit, in der wir stehen jetzt 30 Jahre auf der Bühne, Uta, und an der Nächte wird es geforscht. 30 Jahre, bitte nicht. Vielleicht als Hologramm. Ihr seid zu Hause, ihr denkt, was ihr sprecht und in Berlin steht ein Hologramm und das könnte natürlich sein. Okay, so kommen wir zusammen, ja. Ich habe mir noch gemerkt, fast 70 Prozent der Neuwagenkäufer und 80 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer geben an, dass ihr Kauf notwendig war, nicht aus Spaß, Jux und Dollerei oder Luxus. Auch eine Erkenntnis. Absolut notwendig, ja. Das sind meine persönlichen Lieblingszahlen aus dem DHT-Report, weil sie zwei Dinge zeigen. Erstens, es ist unglaublich wichtig, auch in der heutigen Zeit, dass man mobil ist. Also Mobilität funktioniert in Deutschland eben nicht verlässlich mit anderen Verkehrsmitteln, noch nicht. Deswegen ist man aufs Auto angewiesen. Und der zweite Punkt ist eben, dass die Notwendigkeit so hoch war, zeigt uns, dass die Autos, die die Menschen bisher gefahren haben, eben an einem Punkt angelangt waren, wo man sie eben dann abstoßen musste. Also nicht mehr reparabel, nicht mehr wirtschaftlich es zu reparieren. Und deswegen sind diese Zahlen so krass. Die waren in der Vergangenheit deutlich geringer. Alleine zum letzten Jahr hatten wir ja auch gesehen, 13 Prozentpunkte bei den Neuwagen und 11 Prozentpunkte bei den Gebrauchtwagenkäufern. Steigerungen, nur bei dieser Frage. Das sieht man aufgeschoben, aufgeschoben, aufgeschoben, gewartet. Und jetzt ging es nicht mehr. Und jetzt ging es nicht mehr. Und dann kommt das zustande. Und dann sind die Leute eben losgezogen und haben Autos gekauft. Und wir haben ja keine Mangellage mehr. Das heißt, Autos gibt es ohne Ende, gibt es genügend. Aber dann ist die Frage, was passt in meinen Geldbeutel? Und dann kommen wir wieder zu dem Thema, was wir anfangs hatten. Dann gucken sie beim freien Handel und dann haben sie da sich eben mit einem Auto, was vielleicht schon einen sechsstelligen Kilometerstand hatte, was vielleicht zwei Vorbesitzer hatte, was vielleicht schon nicht nur dreieinhalb Jahre alt war wie beim Markenhandel, sondern vielleicht sechs, siebeneinhalb Jahre alt war. Aber die Autos stehen gut da und dann kann man die kaufen. Und deswegen, also das zeigt so diese ganze Brisanz und dieses Spannungsfeld, in dem wir uns eben gerade durch diese wirtschaftliche Lage in unserer Branche befinden. Ja, total, total wahnsinnig spannend. Auch für mich jemand, der mit Marketing für den Autohandel zu tun hat, wie das Thema Umgang mit Kunden, wenn denn Mobilität gebraucht wird, zu denken ist und wie ernst zu nehmen das eigentlich auch ist und nicht einfach, wir reden ja nur noch über Leads, Conversions und nachher Kosten pro Verkauf und sowas. Die Ernsthaftigkeit einer Anfrage, wir haben ja viele Diskussionen gerade, wie gut Verkauf läuft im Autohandel, oder die Diskussion haben wir eigentlich schon immer. Da muss man echt gefasst sein, dass Menschen einfach auch echt Mobilität brauchen, ernst genommen werden wollen. Genau, es gibt halt nicht nur Geschäftswagenkunden, ja genau, es gibt ja nicht nur Geschäftswagenkunden, sondern es gibt halt mehr von den anderen und das darf man nicht vergessen. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass die Politik das noch nicht so ganz verstanden hat. Ja, genau. Vielleicht ein Aspekt noch zu den Händlern, also die Kunst besteht ja dann immer darin, natürlich neue Kunden zu gewinnen, aber viel größer oder viel erfolgsversprechender ist ja aus unserer Sicht dann doch eher, sich mal mit seinen Bestandskunden zu beschäftigen, weil wir ja im DR Teleport statistisch sehen, nach sieben Jahren kauft der ein neues Auto oder ein gebrauchtes. Jetzt gucke ich mal in meine Bestandskunden rein, wer hat denn vor sieben Jahren ein Auto bei mir gekauft? Was hat er denn für einen aktuellen Kilometerstand? Denn ich weiß, nach 156.000 Kilometern stößt er sein Auto ab. Und dann weiß ich auch ungefähr, ob sein Auto noch zu seinem Leben passt. 20 Prozent der Autokäufer sagen, ich habe deswegen gekauft, weil es sich mein Leben oder meine berufliche Situation geändert hat. Und darin besteht sozusagen die große Kunst, diese Menschen dann proaktiv anzusprechen und zu sagen, also laut DR Teleport wärst du jetzt eigentlich bereit, dir ein Auto zu kaufen, lieber Kunde. Das hat die DR Teleport gesagt und wenn die DR Teleport das sagt, dann muss das stimmen. Das ist total gut, das ist total gut, weil ich kriege das ja häufig mit im Autohandel, wie Bestandskundenmarketing gemacht wird. Und da hast du ja ein Segment 1, 2, 3, keine Ahnung. Segment 1 machst du irgendwie ein bisschen Aftersales und Retainer irgendwie, vermarktest du. Und dann guckst du, ah hier drei Jahre, um die drei Jahre, da machst du schon die erste Aktion für ein neues Auto. Segment 2, Segment 3 fällt völlig durch. Da kommt immer ein Totschlagargument. Ja, die Adressen stimmen bestimmt nicht mehr, leben die noch, also ganz harte Dinge. Es ist total valide, ich hoffe, da hören viele zu und nehmen sich das an. Da würde ich auch mal auf den ein oder anderen Händler zugehen und mal dafür werben. Da ist sogar noch ein ganz kleiner Tipp am Rande, sorry, wenn ich das noch unterbreche. Vielleicht sollten die Verkäufer und die Menschen in der Werkstatt noch ein bisschen enger miteinander sprechen, weil wir wissen ja, du kommst 1,6, 1,8 Mal im Jahr in die Werkstatt, du kommst aber nicht zu deinen Verkäufern. Und wenn dein Verkäufer dich nicht anspricht, dann könnte es zumindest der Kollege in der Werkstatt machen. Und ich glaube, da liegt auch noch ganz schön viel Potenzial in dem Moment. Klar, wir wissen, die Leute in der Werkstatt sind oft nicht so darauf trainiert, diese Sachen auch dann quasi anzusprechen. Es ist auch der Motto, ich habe dein Auto gerne repariert, aber passt es noch zu deinem Leben? Und dann sagt er, ja, jetzt habe ich eigentlich drei Dinge gekriegt. Ja, also wäre vielleicht dann doch gut, mal ein anderes Auto zu haben. Das sind alles so Punkte, bei denen wir dann sagen, da lohnt es sich auch mal, die Leute in der Werkstatt dafür zu sensibilisieren, die Menschen anzusprechen, aktiv, einfach sich trauen. Es dürfte eigentlich kein Fahrzeug durch die Werkstatt laufen ohne Gutachten. Kleines Gebrauchtwagengutachten und Impuls an Verkauf. Impuls an Verkauf. Ich habe lustigerweise eine Anregung für eine Frage, die immer steckt. Sehr gut, her damit. Ob Kunden sich darüber Gedanken machen, wie ein Fahrzeug nach ihrem Verkauf weiterverwertet wird. Und dann speziell Richtung Verbrenner und Richtung E-Mobilität. Weil ich glaube, da ist ganz viel Unwissenheit drin und ich sehe da ein Spannungsfeld in dem Kontext, dass gerade bei E-Autos immer gesagt wird, die sind ja pauschal sauber. Und du hast ja immer noch später, wenn du mal langfristig, wie du auch gedacht hast, zehn Jahre, 30 Jahre, da kam mir nämlich die Idee, weil so ein Ding, ich habe mal das Wort aufgeschnappt, ökologischer Rucksack, den es ja quasi jützig trägt. Und anders als beim Verbrenner, ob sich Leute darüber Gedanken machen, ob das auch da rein spielt vielleicht. Nur mal so ein Gedanke. Wahrscheinlich leider noch sehr viel zu wenig, aber ja. Nur mal so. Okay, danke. Nehmen wir mit. Ich komme zur Abschlussfrage. Was glaubt ihr, wenn wir nächstes Jahr uns die große Familie in Berlin wieder treffen, um euch zu lauschen mit dem DRT Report 2027. Und ihr bereitet den vor und dann kommen irgendwo Zahlen und dann sagt ihr, aha, das ist aber eine Veränderung. Habt ihr da eine Idee, was sich in diesem Jahr ändert bis zum nächsten Jahr? Eine Glaskugel funktioniert gerade nicht so gut. Sie reikt gerade auf der Glaskugel, sie befürchtet mich. Also wir befinden uns ja immer noch in so einer Übergangsphase und der Bedarf an Mobilität bleibt weiter hoch. Das heißt, wir werden wieder viele Menschen haben, die sagen, ich musste mir jetzt unbedingt ein Auto kaufen. Also ich denke, das wird wieder ein Punkt sein, dieser starke Bedarf. Immer noch dieser Nachholbedarf. Na ja, klar, Elektromobilität, da wird sich schon was tun. Mal spannend, ob die Prämie was bringt. Großes Thema. Da könnte schon noch mal ein bisschen was laufen. Wir haben jetzt nicht so geantwortet, dass es für dich jetzt richtig toll ist, aber ich glaube, wenn wir wieder fragen, was war der Hauptgrund, warum du dir ein E-Auto gekauft hast, hatten wir damals bei den ersten Jahren die Technik-Nerds, die gesagt haben, Technik begeistert. Ein Jahr später war es dann die Prämie, danach war es der Umweltschutz. Jetzt war es wieder das Thema Technikbegeisterung. Aber ganz vorne, ich kann zu Hause laden. Also privates Laden ist für die Menschen unglaublich wichtig. Und ich denke, wenn wir jetzt diese Prämie haben und die Menschen, die zu Hause eine Lademöglichkeit haben, dann wird es schon eine Auswirkung haben. Aber es ist halt, wie auch der Kollege Martin Weiss gesagt hat, es ist halt dann eher vielleicht schlecht für die Restwerte von den gebrauchten Elektroautos. Und das ist halt sozusagen auch ein Punkt, den man immer beachten muss bei solchen Prämien. Also die Antwort ist schwer auf deine Frage, um das so zu sagen. Aber das mit der Prämie werden wir mal reden. Ja, an allen Ecken und Enden ist was los. Wie immer, es kommt keine Ruhe rein. Ich würde sagen, schauen wir uns das Jahr mal an, was sich da so entwickelt. Mensch, ganz ganz herzlichen Dank, dass ich euch hier für den Talk gewinnen konnte und dann vielleicht den Menschen da draußen, die es live gehört haben, nochmal eine kleine Erinnerungsfunktion mit den Themen zu geben. Und einige konnten noch nicht kommen. Die können es dann jetzt nicht nur nachlesen, sondern auch ein bisschen hören von euch, weil das ist immer noch ein bisschen individueller, finde ich. Ja, sehr schön. Vielen herzlichen Dank für eure Zeit. Ja, vielen Dank dir, dass du uns eingeladen hast. Hat Spaß gemacht. Dankeschön. Immer wieder gerne. Und ja, dann schauen wir mal, was das Jahr 2026 so zu bieten hat. Und für heute sind wir durch. Und ich sage tschüss, macht’s gut da draußen. Und ja, Uta und Martin sagen auch noch was. Darf ich das zuhören? Ja, genau. Schönen guten Tag zum Schluss. Genau, auf ein spannendes Auto. Tschüss, macht’s gut. Tschüss.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.