Einleitung
Im neuesten Podcast von ‚Benzingespräche‘ spricht Tim Klötzing mit Ute Heller und Martin Endlein über den DRT Report 2023. Dieser Bericht bietet umfassende Einblicke in den deutschen Autohandel und beleuchtet aktuelle Trends und Entwicklungen. Die Experten diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die sich aus den neuesten Daten ergeben.
Ein Rückblick auf die Präsentation
Die Vorstellung des DRT Reports 2023 fand vor einem beeindruckenden Publikum von fast 800 Teilnehmern statt. Ute Heller und Martin Endlein, die maßgeblich an der Erstellung des Berichts beteiligt waren, teilten ihre Eindrücke von der Veranstaltung. Die Resonanz war überwältigend, und die Präsentation wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Die Bedeutung des DRT Reports
Der DRT Report ist ein unverzichtbares Instrument für die Automobilbranche. Er bietet nicht nur eine Momentaufnahme der aktuellen Marktlage, sondern auch wertvolle Langzeittrends. Die Experten betonen, dass die Erstellung des Berichts eine intensive Phase der Datensammlung und -analyse erfordert, die mit viel Liebe zum Detail durchgeführt wird.
Herausforderungen bei der Datenerhebung
Ein wesentlicher Aspekt des DRT Reports ist die umfangreiche Datenerhebung, die in Zusammenarbeit mit der GfK durchgeführt wird. Die Befragungen sind komplex und erfordern eine sorgfältige Planung, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen. Die Experten diskutierten die Herausforderungen, die mit der Erstellung eines solchen umfassenden Berichts verbunden sind.
Zukunftsperspektiven und neue Fragen
Nach der Präsentation ist vor der Präsentation: Die Arbeit an neuen Fragen und Themen für den nächsten Report hat bereits begonnen. Die Experten betonten die Bedeutung von Feedback aus der Branche, um relevante und zukunftsweisende Themen zu identifizieren, die im nächsten Bericht behandelt werden sollen.
Fazit
Der DRT Report 2023 bietet wertvolle Einblicke in die Entwicklungen des deutschen Autohandels. Die Experten von ‚Benzingespräche‘ haben mit ihrer Diskussion wichtige Aspekte beleuchtet und die Bedeutung des Berichts für die Branche unterstrichen. Der Austausch von Ideen und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fragen stellen sicher, dass der DRT Report auch in Zukunft ein unverzichtbares Instrument für die Automobilbranche bleibt.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Vorstellung des DRT Reports 2023
- Einblicke in den deutschen Autohandel
- Herausforderungen bei der Datenerhebung
- Zukunftstrends und neue Fragen
- Feedback aus der Branche
Key Takeaways:
- Der DRT Report bietet umfassende Einblicke in den Autohandel.
- Die Präsentation wurde von fast 800 Teilnehmern besucht.
- Die Datenerhebung erfolgt in Zusammenarbeit mit der GfK.
- Langzeittrends sind ein wichtiger Bestandteil des Berichts.
- Feedback aus der Branche ist entscheidend für die Weiterentwicklung.
- Nach der Präsentation ist vor der Präsentation: Die Arbeit am nächsten Report hat begonnen.
📄 Vollständiges Transkript anzeigen
Benzingespräche – der Personality- und Branchenpodcast der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast führt mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Online-Marketing-Spezialist, Unternehmercoach und Agenturinhaber. Wollen Sie 24-7 deutschlandweit mehr Zuhaltsgeschäfte generieren? Dann gibt’s jetzt einen kurzen Boxenstopp bei meinem Partner Instamotion. Instamotion ist der Online-Experte für den Verkauf von Premium-Bestandsfahrzeugen. Mit Instamotion profitieren Sie von attraktiven Zusatzverkäufen ohne Einstellgebühr, ohne Lead-Kosten. Eine Reservierung Ihres Fahrzeugbestandes ist bis zum Verkaufsabschluss bei Instamotion nicht notwendig. Die Garantie und Gewährleistung gegenüber dem Endkunden werden über den Anteilseigner, die Allianz, geregelt. Für weitere Informationen oder eine Partnerschaft mit Instamotion melden Sie sich gerne unter partner-at-instamotion.com. Herzlich Willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche und heute live aus Berlin. Und erstmal eine ganz kleine Entschuldigung vorab, ich habe eine leichte Halsentzündung. Es kann sein, dass ich mich heute ein bisschen tiefer anhöre als sonst, aber das ist nicht ganz so gewollt und wir kämpfen uns mal ein bisschen so durch. Ja, heute ist der Tag 1 nach der Vorstellung des DRT Report 2023. Und der hat unzählige, viele aktuelle Fakten des deutschen Autohandels und da habe ich mir so überlegt, weil das ist eine Menge Stoff. Und da möchte ich direkt zwei der Verantwortlichen im Gespräch haben und die habe ich mir für heute gesichert. Herzlich Willkommen von der DRT, Ute Heller, Senior Projektmanager. Ich habe mir gesagt, ein Versprecher ist immer drin. Und der Martin Endlein, Head of Corporate Communications. Hallo Ute. Hallo. Hallo Martin. Hi Tim. Super toll, dass wir direkt am nächsten Tag mal drüber sprechen können. Das war gestern Abend auch echt eine richtig tolle Veranstaltung. War für euch auch ein, sagen wir mal, ein etwas erweitertetes Plenum als sonst. Ja, wir hatten ja in der Vergangenheit vor Corona immer so roundabout 200, 250 Gäste. Und gestern so mit über 800 oder knapp 800 waren es, glaube ich. Ja, war schon eine Hausnummer, war toll. Hat Spaß gemacht. Wirklich, wirklich. Also im Ruhrgebiet sagen wir auch gerne, war fett. Und wir haben gerade auf dem Weg, wo wir hingelaufen sind, zu dem Aufnahmeort, haben wir auch kurz gesprochen. Das habt ihr echt richtig gut gemacht. Dankeschön. Nochmal Lob an der Stelle. Ihr habt da oben euch die Bälle zugespielt und die Daten und Fakten präsentiert. Und der Raum war mucksmäuschenstill und ist euch gefolgt. Also echt richtig toll. Waren aber auch viele tolle Zahlen dabei. Und die halt die Branche auch wieder bewegen werden. Absolut. Gestern, danach war ja noch die Abendveranstaltung. Das war Wahnsinn. Ich habe das Gefühl gehabt, alle waren da. Ich habe mehrfach versucht, mit Freunden und Bekannten in der Branche Gespräche zu führen. Es war eigentlich nicht möglich, weil immer noch jemand dazukam. Ich weiß nicht, wie es euch abends noch ergangen ist. Ja, es war schön, vor allem nach den Coronajahren, wo wir unsere Präsentationen nur via Videostream gemacht haben. Und es war schön, auch mal wieder so viele Leute vor Ort zu sehen. Und ja, das war wirklich toll. Es waren viele schöne Gespräche. Ich hatte irgendwann den Versuch unternommen, ein Gesprächspartner sagte zu mir, sag mal, ist der und der da? Die möchte ich gerne kennenlernen. Ich sage, ja, der ist auf jeden Fall da. Ich hole den mal eben. Nicht mehr gefunden, gell? Erstens nicht mehr gefunden, den einen. Und du bist nicht mehr zurückgekommen? Ich bin nicht mehr zurückgekommen. Und der andere irgendwann gefunden hat, wo warst du? Ich sage, ich habe alles gegeben. Es sollte nicht sein. Ihr habt alle Zahlen im Kasten. Ihr habt den DRT-Report fertig. Der ist so gut wie gedruckt. Ihr habt präsentiert. Fällt da eine Last für euch ab? Ja. Wir sagen immer spaßeshalber nach. Oder wir haben die letzten Wochen immer gesagt, nach dem 19. Januar fängt unser neues Jahr erst an. Wir bekommen immer so im Oktober die Daten und dann geht es so in die heiße Phase der Umsetzung. Und Texte schreiben und dann für den Report und dann auch die Präsentation erstellen. Und dementsprechend, ja, die letzten Wochen waren doch sehr aufregend, anstrengend. Es ist ja so, wie Uta schon gesagt hat, wir kriegen ja eine riesige Fülle an Zahlen. Und wir müssen dann immer gucken, wie die Zahlen der aktuellen Befragung auch mit den Vorjahren vergleichbar sind. Und was hat sich geändert? Und dann sitzen wir zusammen und gucken das alles an. Und dann haben wir quasi drei Monate am Stück Arbeit und dann aber daraus nochmal drei Wochen auch nur für diese Präsentation. Weil die Kunst besteht ja dann immer darin zu überlegen, was lassen wir weg. Ja genau, die Fakten, die wichtigsten Sachen zu bringen. Und wenn man uns gestern gehört hat, also Martin und ich, wir können glaube ich ununterbrochen über die Daten reden. Und wenn wir uns vier Stunden gegeben hätten, die hätten wir auch gefüllt. Ja, also das ist immer für uns das Schwierigste an dieser Präsentation, zu sagen, es ist alles so cool und das ist wichtig und das ist wichtig. Und dann müssen wir sagen, nee, leider müssen wir drauf verzichten. Also wir hätten auch Trends dabei gehabt, wo man sieht, wie sich die Marktanteile in der Werkstatt zum Beispiel entwickeln. Über 30 Jahre. Über 30 Jahre. Wir sind ja nächstes Jahr 50. Wir könnten auch diese Langzeit-Trends zeigen. Das ist ja auch super, weil das sackt ja auch schon viel aus. Und dann müssen wir immer mit so einem tränenden Auge sagen, nee, das lassen wir weg. Diesmal nicht. Für mich wird der DHT-Report ja jetzt echt persönlich, in dem ich mit euch sprechen darf. Und der ist mir in den letzten Jahren, oder seitdem ich ihn kenne, halt auch immer aufgefallen durch halt… Ich habe immer so gesagt, ich bin ja alter Printler. Ich habe Mediengestalter, den Vorvorgänger gelernt und weiß, was ihr da macht. Und wenn ich so die Grafiken sehe, wenn ich die Texte sehe, wie das ausgearbeitet ist, habt ihr ja unheimlich viel Liebe zum Detail da drin. Und jetzt, wo ich so mit euch spreche, also das ist ja total authentisch. Ich weiß nicht, wie das so aussieht. Das ist ja voll euer Baby, richtig gut. Bisschen, ja. Ich sage immer, man muss schon ein bisschen verrückt sein. Aber in einem positiven Sinne, uns macht das unglaublich viel Spaß. Also das ist so, gestern, als wir nochmal eine Generalprobe gemacht haben, dann sage ich, Martin, guck mal, da könnte man doch die und die Frage stellen. Und er so, ja. Und dann, wir haben schon eine Liste, die wir jetzt während dem Erstellen aufgemacht haben, wo wir praktisch jetzt schon überlegen, welche Fragen wir dann im nächsten Report stellen. Und das ist dann schon, oh cool, und guck mal, und da und hier. Und das ist natürlich auch gestern mit den ganzen Gesprächen, da kriegt man ja auch die Infos, da kriegt man die Sachen, wo wir unsere Ideen auch herziehen. Wo wir sagen, okay, das ist ein Thema, da müssen wir mal tiefer eingehen. Das ist gestern sehr oft angesprochen worden oder so. Da könnte man mal gucken, ob wir da mehr rauskriegen. Ja, es ist ja bei uns immer so, nach dem Report ist vor dem Report. Und wir machen, wie gesagt, wenn wir die ersten Zahlen kriegen, dann legen wir schon neuen Orten an für den nächsten Report. Und auch wie Uta schon gesagt hat, dieses Feedback aus der Branche. Und natürlich beobachten wir das, was passiert. Und dann müssen wir eben diesen Balanceakt machen zwischen Bewahrung der langen Reihen und der Fragen, die wir quasi seit 50 Jahren stellen, plus die neuen Themen mit aufzunehmen. Aber nochmal um auf das Thema Print und diese Liebe zum Detail. Die Uta und ich, wir sind ja beide irgendwie Verlagsmenschen. Also wir sind beide irgendwie in Verlagen nicht groß geworden. Da waren wir schon groß, aber wir kennen diese Arbeit. Und wir wissen auch bei den ganzen Print-Produkten, das war ja auch immer die Frage, wie kann man so ein Zahlenwerk überhaupt zugänglich machen? Und Print ist nach wie vor, natürlich gibt es eine PDR-Version, aber das Print ist für uns schon nach wie vor so ein Thema, weil die Leute dann wissen, wo der steht oder wo der liegt. Und dann können die da reingucken und vielleicht was nachschlagen. Und ja, das ist so diese Liebe zu der Optik und zu diesen Grafiken und so. Das braucht man schon. Wenn man eine Affinität dafür hat, wie ich die habe. Ich habe das gesehen. Ich habe gesehen, dass das nicht einfach so, wir haben jetzt hier Zahlen, Daten, Fakten und die veröffentlichen wir mal in einer vielleicht etwas gestalteten Excel-Datei oder Excel-Chart, die wir irgendwie abdrucken. Das ist ja schon meilenweit darüber hinaus. Bevor wir weiter ins Detail gehen, folgt der DHT-Report eigentlich immer einer gleichen oder ähnlichen Vorgehensweise oder Aufbau vom wie läuft das Projekt ab? Vielleicht könnt ihr uns da mal so ein bisschen mitnehmen. Ja, also es läuft eigentlich immer nach einem relativ ähnlichen Schema ab. Wir sammeln jetzt praktisch auch schon die Fragen. Dann setzen wir uns irgendwie so Richtung Juni immer mit der GfK, die ja die Auswertung für uns, also die Befragung für uns macht zusammen und dann diskutieren wir über Fragen. Dann gucken wir, welche Fragen fallen raus, welche Fragen, wie der Martin schon sagte, weil wir es ja im Langzeittrend haben, bleiben drin und was können wir für neue Fragen einbauen. Das sind uns leider immer ein bisschen, wir sind sehr begrenzt. Ja, und dann geht die Studie ins Feld. Die geht dann so Richtung Juli bis Oktober. Nee, kommt noch. Wir haben ja drei Teile ins Feld und dann kriegen wir die Ergebnisse. Dann geht es an die Umsetzung und im Januar präsentieren wir die Daten. Okay, oder ab Januar präsentieren. Das ist ja jetzt nur der Auftakt. Wir werden noch ein paar andere Veranstaltungen nicht mehr in dieser Größe haben, aber bei einzelnen Herstellern präsentieren wir dann die Daten. Wir sehen ja immer das Ergebnis, Martin. Wie sieht denn, wenn ihr mit der GfK sprecht, wird ja ein Fragebogen erstellt, der ja den PKW-Haltern oder den Fahrzeughaltern gestellt wird. Wie umfangreich, wie viele Fragen stehen da drin? Also angenommen, die GfK erwischt mich und sagt, hast du mal 50 oder 500 Minuten Zeit für ein paar Fragen. Wie umfangreich sind das? Also ich glaube, Uta, der Autokäufer-Fragebogen, der dauert in der Befragung etwa eine halbe Stunde. Und diese Befragung findet face-to-face statt. Das heißt, die Exploratoren der GfK müssen die Menschen auf der Straße rekrutieren. Die gehen dahin, wo Menschen sind. Und die gehen dahin, wo, wie soll ich sagen, da muss es ja auch immer einen gewissen Proports geben, Stadt und Land. Und all solche Dinge müssen ja beachtet werden. Das muss immer ja auch, wie Uta in der Präsentation schon gesagt hat, das muss alles gewichtet werden, damit wir repräsentativ sind. Und jeder, der sich mal mit Marktforschung beschäftigt hat, der weiß, mal schnell eine Umfrage machen ist unheimlich schwierig. Und auch der Wille der Menschen, an einer Umfrage oder einer längeren Umfrage teilzunehmen, ist immer kompliziert. Aber diese Fragebögen sind… Wir streiten uns immer, streiten nicht, aber ich bin halt immer jemand, der sagt, die Frage können wir doch auf keinen Fall weglassen und die UTA sagt dann, wir opfern die für eine andere oder andersherum und dann kommt am Ende eben immer dieses Gespräch auch mit der GfK zustande, weil wir die Fragen ja auch zum Beispiel nicht suggestiv stellen dürfen, also man muss ja in so einer Befragung, darf man die nicht von vornherein framen, wie man so irgendwie sagt oder man darf ja nicht in irgendwelche Richtungen, man muss vollkommen neutral sein, man muss diesen ganzen Regularien der Marktforscher ja auch entsprechen. Okay, weil das hat mich mal interessiert, weil irgendwo müssen die Fragen ja oder die Antworten ja herkommen und die Probanden müssen sich ja auch da Zeit für nehmen und das ist ja schon, wenn man den THT-Report halt durchblättert, da ist ja einfach super viel drin und das muss ja halt auch gefragt werden. Wir haben eben noch nicht verraten, wie viel nicht drin ist im THT-Report, also wir haben ja eigentlich immer noch viel mehr, aber man muss halt irgendwo dann auch eine Grenze ziehen. Die Befragung läuft über, du hast gesagt, einen Zeitraum von drei Monaten und da sind dies ja 4.600 Stimmen, also Befragte. Und die teilen sich ja auf in diese drei Gruppen und das heißt, es sind etwa so roundabout 1.300 Neuwagenkäufer, private Neuwagenkäufer, 1.300 Gebrauchtwagenkäufer und dann eben nochmal so, dass die 4.600 voll werden, PKW-Halter. Okay, also die jetzt nicht unbedingt irgendwie was erfüllt haben müssen, also einfach, haben sie ein Auto? Ja, genau. Ja, klar, genau. Also du brauchst die Grundvoraussetzungen da reinzukommen natürlich, sonst fliegt man sofort aus der Studie raus. Und was halt auch ganz wichtig ist, das ist eine Endverbraucherbefragung, also wir fragen wirklich nur den privaten Halter, den privaten Neuwagenkäufer und Gebrauchtwagenkäufer und das ist ja auch das Besondere an unserer Studie, dass wir hier halt auch andere Ergebnisse kriegen, wie wenn man jetzt einen gewerblichen Kunden befragt, der hat ganz andere Kaufpreisklassen und sonst sowas, in denen er sich bewegt wie jetzt ein Privatkunde und so. Ja, die Frage habe ich gestern Abend genau im Kontext bei der Preisentwicklung von Gebrauchten und vor allem bei Neuwagen, als ich die Zahlen gesehen habe, dachte ich so, wenn ich so in meinem bekannten Freundeskreis oder hier im Raum rumschau, die alle einen Firmenwagen haben, dass, also selbst wenn man es gemittelt hätte, wird es nicht hinkommen. Ja, aber es gibt halt auch Friseure oder Pflegedienste oder Kleinesplotten mit Kleinstwagen, ja, das ist immer so die eigene, ich nenne es immer so die eigene Wahrnehmung, die eigene Bubble, in der man ist. Genau. Naja und es gibt auch Leute, die ganz normale Jobs haben und die fahren halt keine Firmenwagen und dann. Ja, man muss also grundsätzlich ja bei den Neuwagen aufpassen, ein Drittel aller Neuzulassungen sind ja privat und zwei Drittel sind gewerblich, aber nicht alle zwei Drittel dieser gewerblichen Zulassungen sind ja Dienstwagen, sondern das sind ja Autovermieter, das sind Zulassungen auf Hersteller, Testwagen, das sind ganz viele, wie gesagt, auch diese Pflegedienste, die Small Commercials, also die kleinen Flotten und das ist eine sehr heterogene Zielgruppe. Wir haben manchmal immer nur so die obere Mittelklasse, Fahrzeuge so im Auge und denken immer, ja, dann passen doch die Preise alle nicht, aber das ist eine relativ bunte Mischung auch in diesem gewerblichen Bereich und deswegen kann man da nicht so richtig, also das würde auch zum DHT-Report gar nicht passen, aber die Preise, also klar, das ist einfach eine andere Range. Man muss natürlich auch immer gucken, zu welchen Preisen kauft denn auch ein gewerblicher Kunde eigentlich oder zu welchen Preisen liest ein gewerblicher Kunde, hat der vielleicht auch Nachlässe, von denen wir gar nichts wissen, sind dann vielleicht die Preise doch auch irgendwie anders, aber wie gesagt, das ist alles nicht Thema des DHT-Reports. Ich habe gerade ganz, ganz viele Sachen, Rede vom gestern Abend im Kopf, weil die nächste Frage ist sehr offen und vielleicht habe ich da aber direkt noch eine Einschränkung dazu. Gibt es in diesem Jahr einen gewissen Schwerpunkt bei Themen und da hänge ich mal eben was dran, weil ich jetzt gelernt habe, letztes Jahr im Juni ungefähr, habt ihr die Fragen fertiggestellt, an die GfK gegeben und letztes Jahr im Juni waren wir eigentlich im laufenden Jahr schon, ich sag mal, mit Ukraine-Krise, Lieferketten, Energiekrise, Bahntissich an, habt ihr dabei, weil eine ganz wichtige Kennzahl, die ihr auch so gesagt habt, Stichwort Angst, wie viele Leute Angst haben in dem Kontext, ein Fahrzeug zu kaufen oder so, oder das zurückstellen, habt ihr bei den Fragen auch was Aktuelles im laufenden Jahr schon mit reingebracht, wo auch so eine Kennzahl dabei rauskommt, diese Angstkennzahl, ich nenne das jetzt mal so ein bisschen. Also du meinst, ob wir da vorher schon getestet haben, ob das funktioniert oder nicht? Nein, nein, ob ihr bei eurem Fragenkatalog quasi auf so eine aktuelle Begebenheit, so eine Großwetterlage schon gesagt habt, dann nehmen wir vielleicht ein, zwei Fragen mit dazu rein. Also gerade die Angstfrage ist neu, also 50 Prozent der PKW-Halter haben Angst, sich aufgrund der aktuellen Lage bald ihr Auto nicht mehr leisten zu können, heißt die Frage ja, die haben wir, wir stellen, also das ist so, man muss ein bisschen Glaskugel gucken und wir stellen dann manchmal auch Fragen, die veröffentlichen wir nicht, weil sie nicht funktionieren. Also wir saßen im Sommer zusammen und sagten, okay, die Lage ist irgendwie nicht so toll und so hier Kabelbäume fehlen und so weiter, lass uns mal da eine Frage, also das ist schon auch viel so Gefühlssachen, wo wir gucken müssen, dass wir in die richtige Richtung gehen. Und klar, ja, also das sind, ja, viel auch Gefühl ist es dann und wie gesagt, manchmal stellen wir auch Fragen, die wir dann nachher nicht veröffentlichen, weil das nicht so ganz funktioniert hat. Ja, wir beobachten ja jeden Monat die Zahlen und wir kriegen auch jeden Monat Feedback aus den Gesprächen, die wir führen und dann merkt man relativ schnell, wo so der Hase hinläuft. Das war ganz dramatisch damals mit Corona. Da saßen wir auch zusammen irgendwie 2020 und haben gesagt, wir wissen überhaupt gar nicht, wie wir das machen sollen, weil wir wissen nicht Lockdown und so weiter. Ist jetzt nicht unser Thema für heute, aber jetzt in dem speziellen Jahr 2022 haben wir gemerkt, relativ zeitig, dass es keine Gebrauchtwagen gibt. Also es gibt auch keinen Nachschub an Gebrauchtwagen und der Gebrauchtwagenmarkt ist aber für den DRT Report so extrem wichtig. Ist eigentlich eines der zentralen Kapitel und dann muss man irgendwie auf diese Situation reagieren. Nicht nur, dass man fragt, wo die Menschen eben sich informiert haben oder wo sie gekauft haben, sondern eben auch, was war anders an dem Kauf? Und warum hast du dich anders entschieden und warum hast du vielleicht deinen Autokauf gar nicht gemacht? Also das sind so Dinge, die kommen einem dann doch irgendwann relativ schnell, wenn man so die Medienlandschaft und halt auch diese vielen Kontakte, die wir natürlich auch nach draußen haben, dann nutzt und bekommt und dann formt sich das dann auch irgendwann. Also habt ihr da wirklich den Schuss Aktualität dann halt auch wirklich drin. Also die Basic-Fragen, wenn ihr so eine lange Datenaufzeichnung habt, dass ihr die auch weiterführen könnt und dann halt das Gespür, was gerade dann los ist da draußen. Also zum Beispiel kam uns die Idee, lass uns doch mal fragen, wie viel, also Martin meinte irgendwann, naja, aber viele kaufen gerade gar kein Auto. Und dann kamen wir irgendwie auf die Idee, lass uns doch mal fragen, wie viel jetzt einen Autokauf geplant hatten und den dann aber nicht umgesetzt haben. Fand man eine super interessante Frage und das ist dann auch, als dann die Daten kamen, das ist dann ein bisschen wie Weihnachten bei uns immer, hast du die Ergebnisse schon gesehen? Das waren ja dann 13 Prozent der Pkw-Helder, die gesagt haben, okay, ich habe einen Autokauf geplant, aber habe ihn aus unterschiedlichsten Gründen in dem Jahr nicht umgesetzt, also 2022 nicht umgesetzt. Bei den 13 Prozent in der Infografik habt ihr ja dann aufgeschlüsselt nochmal, was dann die Gründe waren und der erste Grund, da stand ein Wort in Klammern, das Wort unverschämt. Wie kam das denn da rein? Also das ist eben das Schöne an so einer Endverbraucherbefragung, weil man muss, also das haben wir auch immer gelernt, wenn man da mit der GfK spricht, man muss den Endverbraucher manchmal triggern. Also wenn wir nur fragen, warum hast du den Kauf nicht, warum hast du den nicht realisiert? Hohe Preise. Und wenn man dann aber sozusagen dem so einen Stups gibt und sagt, hohe unverschämte Preise, weil das ist ja auch das, wir haben das ja ganz am Anfang auch gesagt, den Menschen ist das Thema Kosten im Jahr 2022 jeden Tag begegnet und das war sozusagen deren Überthema. Denen war dieses ganze andere, was in der Autobranche eigentlich wichtig ist, Transformation und Digitalisierung und alles, das ist beim Endverbraucher gar nicht angekommen. Der hat jeden Tag geguckt, dass er seine Kohle zusammenhält und wenn man dann in der Befragung halt sagt, was war der Grund, warum du das nicht gemacht hast, hohe Preise oder hohe unverschämte Preise, dann glaube ich, ist nochmal der Anschubser vielleicht, dass er dann sagt, da mache ich jetzt meinen Haken oder da bitte einloggen. Wir haben uns dann am Ende irgendwie auch gewundert, dass das noch drin stand, aber irgendwie hat es auch gepasst, weil wenn man sich die Preise dann anschaut, die haben sich ja wirklich unglaublich nach oben entwickelt. Und dann hat es dann irgendwie aus Sicht des Endverbrauchers, das müssen wir immer bedenken, wir gucken hier durch die Brille des Endverbrauchers und für den waren die Preise eben dann einfach irgendwie unverschämt hoch. Ja, das ist nichts Böses, weil der Händler kann nichts dafür, der muss die Autos irre teuer einkaufen, der hat nichts und so weiter, das ist also kein böser Wille, aber ich glaube aus Sicht des Endverbrauchers passt es dann wieder. Ja, das ist Wahnsinn, ich glaube die Gebrauchtwagenpreise so ganz grob überschlagen, plus 20, 25 Prozent so die Ecke meine ich. Ja, 18 hätte ich jetzt gesagt, aber ich bin auch gerade… Also der Finale war ja 18.800 und du meinst jetzt die Veränderung zum Vorjahr, ne? Ganz genau. Ja, roundabout 18. 18 hätte ich jetzt gesagt. Plus 18 Prozent, ja. Genau, bei den Gebrauchten, bei den Neuen war es nicht ganz so. 13. 13, ne? Ja, genau. Wahnsinn, welche Zahlen ihr alle parat habt. Das Krasse ist immer noch, die Uta hat nicht nur die Zahlen im Kopf, sondern die weiß auch genau, welche Fragennummer im Fragebogen zu dieser Frage passt. Weil wenn wir dann irgendwann die nächsten Zahlen raussuchen oder wir kriegen eine Presseanfrage und wir sitzen ja im gleichen Büro, dann sage ich immer, du wir haben eine Anfrage zu der Zahl so und so und die Uta sagt dann, das ist Frage 23 B, Frage 23 B im Neuwagenfragebogen. Okay. Haha, stimmt gar nicht, manchmal. Doch, doch, das ist schon ziemlich krass und dann weiß ich sofort, wo ich nachgucken muss und dann finde ich die Zahl. Genial. Was sind denn eurer persönlichen Meinung nach so die wichtigsten Erkenntnisse in diesem DRT-Report? Um es vielleicht plastisch zu machen, weil bei der Frage habt ihr auch so, was war denn so ein Aha-Effekt, als die GFK-Zahlen kamen? Wo ihr drüber geguckt habt und gesagt habt, was ist das denn? Also gibt es da so Auffälligkeiten oder wo ihr gesagt habt, das ist aber merkwürdig? Ja, es ist schwierig bei so vielen Zahlen. So ein paar Sachen sind mir schon irgendwie im Kopf geblieben. Also ich fand ganz interessant, dass die Menschen, die ein Auto gekauft haben, wir fragen immer, zu wie vielen Händlern bist du gefahren? Mit wie vielen unterschiedlichen Händlern hattest du Kontakt? Und das krasse war im Jahr 2022, den meisten hat ein Händler Kontakt gereicht. Also die sitzen zu Hause und die informieren sich. Wir haben dann die Quellen angeguckt, ja Online-Offline-Quellen. Und dann ein Händler im Radius um den Kirchturm, da fahren die hin. Und dann sagt der Händler, weißt du was, lieber Kunde? 34 Prozent Stammkunden und so, alles gut. Aber wenn es auch ein neuer Kunde war, selbst dann hat sich der Händler hingesetzt und hat für den das passende Auto gefunden. Und das fanden wir irgendwie schon krass, weil man denkt, wenn es keine Autos gibt, die fahren alle weit. Dann brauchst du ja tausend Kontakte und so. Tausend Kontakte, nein. Also das ist wirklich drastisch nach oben gegangen. Also diese Bindung an diesen einen Händler. Das war schon außergewöhnlich. Ja, das war außergewöhnlich. Und ansonsten, klar, wenn es jetzt ein normales Jahr gewesen wäre, dann, es gibt ja viele, wir fragen ja auch, hast du ein neues Auto über so eine Online-Plattform gekauft? Und da ist ja immer so die große Frage, machen das die Menschen? Kaufen die wirklich ein Auto online? Die werden also geführt und am Ende zu einem Händler, landen die und dann kaufen die das Auto. Und diese ganzen Online-Plattformen, die hatten ja auch keine Autos. Und auch dieser Bereich ist nicht gestiegen. Da sind wir auch wieder bei 13 Prozent, glaube ich, gewesen, die einen Neuwagen online gekauft haben. Das ist irgendwie auch seit Jahren nicht richtig hochgegangen. Also da ist irgendwie diese Bindung auch wieder zum Handel, vor Ort, Beratungskompetenz und alles, das ist schon irgendwie… Es ist halt anders, so ein Auto kauft man nicht wie Schuhe. Und auch die müssen passen, naja gut. Aber Auto ist halt doch noch etwas komplexer und dieser Kaufprozess über Internet, das ist einfach schwierig, sagen wir es mal so. Diese Auffälligkeit deckt sich so mit einer Frage, die ich später stellen wollte. Das ist so die Schnittstelle, weil der TÜV Nord, die IFA, Benek Meyer und das Autohaus haben zusammen eine Digitalstudie gemacht. Und da waren auch etliche Kennzahlen zu Customer Journey, also so der klassische Blick, wie toll digital das alles so läuft. Und bei einigen Fragen war fast 50 Prozent der Verbraucher haben gesagt, dass die doch noch den Touchpoint, den Händler haben wollen. Und das fand ich gut, fand ich richtig schön, weil das, was seit Jahren ja so gesagt wird, so Plattformen, alles voll durchdigitalisiert. Du kannst den Jetzt-Kaufen-Button und auf dem iPad mit dem Fingerunterzeichen, dann kommt das Auto zu dir gerutscht und du brauchst dich vom Sofa gar nicht erheben. Ich will nicht sagen, dass es ein Märchen ist. Ich habe selber, mein letztes Auto habe ich im Grunde voll digital gekauft. Aber es ist doch nicht da, wo alle reden, dass es jetzt eigentlich ist. Also der letzte Meter, wirklich der Trust, die große Anschaffung des Autos, das ist nach wie vor der Händler. Ja, es gibt ja Hersteller, die machen das bewusst digital. Das kann ich alles machen, wissen wir ja. Da geht es auch alles mit einem Auslieferungsszenario dann irgendwo. Aber in so einem Jahr, 22, wo ja auch viele, das war ja auch ein Teil unserer Präsentation, die Hälfte der Autokäufer hat anders gekauft als geplant. Und das heißt, ich habe mich dann plötzlich auch mit Marken beschäftigt, die ich vorher gar nicht auf dem Zettel hatte. Denn die Autos sind ja auch nicht einfach, sondern eher komplexer. Und dann habe ich ja auch sozusagen dann noch die Marke gewechselt. Dann habe ich 15 verschiedene Assistenzsysteme und dann will ich schon irgendwie mal das vielleicht spüren oder so und auch mal erfahren. Und dann will ich am Ende vielleicht auch noch, wenn ich jetzt 42.650 Euro für einen Neuwagen ausgegeben habe im Schnitt, dann will ich vielleicht auch nochmal mir sozusagen auch das Gefühl vom Händler holen. Ich habe das ja auch zu der richtigen Entscheidung getroffen. Und der Händler begleitet mich dann in diesem Kauf ja auch dieses Stück und steht mir dann auch irgendwie da zur Verfügung. Und das ist schon in so einem Jahr, wo es einfach wenig Autos gibt und lange Lieferzeiten, da ist dann irgendwie auch der Endverbraucher schon froh gewesen. Also es gibt diese Menschen, die gerne das alles online machen. Die wird es auch immer geben, die sind noch nicht in großen Stückzahlen da. Wir sagen ja 13 Prozent haben das online gekauft, aber dann eben umgekehrt die 87 Prozent, die dann eben sagen, nee, das passt, ich will da lieber zum Händler fahren. Und ich möchte noch was ergänzen, das ist auch noch eine emotionale Komponente. Also vielen Leuten macht das einfach auch Spaß, Auto zu kaufen. Wir fragen da auch noch eine andere Frage, da sagen 70 Prozent der neuen Neuwagenkäufer, sie haben sich über einen längeren Zeitraum intensiv beschäftigt. Und das war eher ein positives Erlebnis. Also das kommt auch noch dazu. Deswegen musste ich gerade kurz hin, die Zahl hatte ich da nicht verraten, da habe ich jetzt kurz hin geblüht. Ich wusste, es war hoch, aber. Da müssen wir wieder sagen, wir reden über die Endverbraucher. Und nicht über Dienstwagenfahrer, die wissen, in meinem Budget ist ein A4 oder Passat oder was auch immer. Und dann ist eher nur noch die Frage, welche Räder, welche Farbe. Reden mit Freunden oder Kollegen, der jetzt genau das Auto schon hat und so weiter. Also das ist ganz online, funktioniert halt nicht. Der Fuhrparkleiter bestellt dann online, aber die Kollegen fahren dann sozusagen vom anderen Arbeitskollegen das Auto mal Probe. Das ist ja bei uns auch bei der DHT so. Und dann sagt man, was hast du da jetzt für ein Auto bestellt? Lass mich doch mal fahren. Und dann sagt man unserem Fuhrparkleiter, wenn bei mir der Wechsel ansteht, dann hätte ich gerne das. Und dann ist das alles gut und dann macht er das voll digital. Ja, absolut. Glaubt ihr, also das hören wahrscheinlich die Hersteller, die OEMs und Importeure nicht so gerne, aber ist vielleicht auch durch so eine Verknappung und durch so eine ausgelöste Krise die Markenloyalität gefährdet? Weil wenn anders gekauft wird und die Hälfte anders kauft als gedacht und dann auf andere Marken auch ausgewichen wird, weil da ist es irgendwie lieferbar oder welche Gründe auch immer. Ich meine, die Zahl deutet so ein bisschen darauf hin, sonst würde ich ja nicht fragen. Also wir haben immer Markenwechsler. Das war auch so ein Phänomen bei Volkswagen, als die ganze Dieselkrise kam. Da hat man ja gesagt, Volkswagen verliert massiv an Kunden und so. Aber wir weisen das im DHT-Report auch aus. Wir fragen immer, fährst du nur eine Marke, fährst du zwei bis drei Marken oder ist dir die Marke eigentlich relativ egal? Und diese zwei bis drei, die hat man eigentlich immer. Das ist eine relativ große Gruppe. Und die Marken, die sagen, die Marke ist mir eigentlich egal. Nicht egal. Das sind dann die, die nach dem Budget kaufen. Und es kann schon sein, dass jemand dann mal von der einen auf eine andere Marke wechselt, aber der war dann vielleicht eh nicht so markenaffin. Aber wenn ich immer schon eine Marke im Kopf quasi habe, dann bleibe ich auch dabei. Und dann setze ich vielleicht aus und verschiebe meinen Autokauf, bis das Auto wieder lieferbar ist. Oder ich suche halt auf dem Gebrauchtwagenmarkt so lange, bis ich es kriege. Und das haben wir jetzt auch gerade bei diesen Performance-Fahrzeugen gesehen, dass eben Leute, die ein bestimmtes Fahrzeug mit M-Paket, mit S-Line oder mit AMG oder was auch immer, da sind die dann auch bereit, auf dem Gebrauchtwagenmarkt für ein ein oder zwei Jahre altes Fahrzeug den ehemaligen Listen-Neupreis zu bezahlen, einfach weil sie sagen, ich will das, ich kann es neu nicht mehr bestellen oder es ist unendlich Lieferzeit. Also suche ich mir auf dem Gebrauchtwagenmarkt und dann muss ich halt den Preis dafür bezahlen. Aber interessante Frage. Vielleicht könnte man da was draus machen. Ja, das wäre jetzt wieder so ein Impuls, wo man sagt, im Vergleich zum letzten. Nee, irgendwie habe ich gerade gedacht, wäre ja mal interessant zu fragen, was für ein Mindset man hat vielleicht am Morgen. Also du siehst so entstehen auch neue Fragen. Maybe. Ich habe ja so ein paar Daten ja auch aufgenommen da gestern. Wie ist denn so der Bereich Elektromobilität? Da haben sich die Fragen wahrscheinlich in den letzten Jahren ja erst entwickelt, sage ich mal. Es ist ja ein neues Themenfeld, wenn man so möchte. Also wir hatten bis, ja, letztes Jahr ging es schon einigermaßen. Martin lacht schon, weil er weiß, was ich sagen möchte. Konnten wir immer gar keine Grafiken darstellen, weil wir zu wenig Fallzahlen hatten. Und jetzt haben wir endlich im Kaufbereich genug Fallzahlen zusammen, sodass wir Sachen richtig schön runterbrechen konnten. Also wir konnten jetzt zum Beispiel erstmalig auch fragen, die BEV-Käufer, warum hast du dir keinen Verbrenner gekauft? Das sind natürlich tolle Sachen, weil dann können wir den BEV-Käufer gegen den Verbrennerkäufer gegenüberstellen. Im Endeffekt die gleiche Frage stellen, mit unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten. Aber das sind dann natürlich interessante Sachen. Da merken wir, jetzt haben wir endlich genügend Stückzahlen zusammen. Es ist immer noch auf einem niedrigen Niveau, dass wir nicht jede Frage dann ganz tief runterbrechen können. Wir brauchen immer eine gewisse Fallzahlgröße, dass das repräsentativ ist, weil sonst die Schwankungsbreite zu groß wäre. Ja, genau so ist es. Das ist vielleicht auch so eine Besonderheit von unserem DHT-Report. Das, was wir da drin an Zahlen haben, die müssen immer wasserdicht sein. Also wir könnten eine Aussage treffen zu einem Vorbesitzkäufer einer Importeursmarke wohnhaft in der Kleinstadt. Dann haben wir aber nur irgendwann, wie die Udo schon sagt, die Fallzahl ist so klein, dass die Aussage eigentlich nicht mehr … Die wird zu schwammig und dann nicht mehr … Dann machen wir es ja auch nicht. Also das sagen wir dann auch klar, wir könnten dir eine Auswertung geben, aber die wäre nicht repräsentativ und dann machen wir es auch nicht. Weil dann ist es nicht mehr DHT. Bei der DHT muss das dann sozusagen auch passen. Seht ihr in den Antworten, gerade bei BEVs oder BEVs, seht ihr da eine stärkere Akzeptanz? Ist das Thema eine stärkere Zufriedenheit als Verbrenner? Wächst der Elektromarkt nachhaltig? Wird der stärker? Wir haben ja nachher, gestern war ja auch noch der Vortrag vom Herrn Karpinski, wo er auch sagte, dass die Relation ja auch noch so klein ist. Und wenn man die Ziele in 2030 erreichen will, müsste man ja so und so viel und das ist ja so nicht ganz der Realität entspricht. Könnt ihr in euren Datenerhebungen sehen, dass es ist da und wächst jetzt so richtig mit dem Doppelwumms vom Scholzi? Oder ist das so, ja, wenn es ganz stark weiter gefördert wird, dann geht es vielleicht in die richtige Richtung, aber ansonsten c? Ja, ist eine gute Frage. Also wir versuchen ja die Rahmenbedingungen zu klären und die Rahmenbedingungen für uns sind immer das Thema Parken und Laden. Das haben wir ja irgendwie auch immer, das vergessen viele, wenn man über E-Mobilität spricht, muss man immer denken, wo steht mein Auto nachts? Und wenn ich es nachts nicht laden kann, die Uta hat gesagt, im Idealfall habe ich einen Stecker, eine Wallbox, eine eigene Garage. Wie viele haben eine eigene Garage? Und alleine das schon mal zu analysieren, 46 Prozent aller Pkw-Halter, knapp zwei Drittel aller Neuwagenkäufer, aber wenig Neuwagenkäufer, viele Halter. Also so diese grundsätzlichen Rahmenbedingungen. Aber natürlich, also E-Mobilität ist präsent, ist da und wächst, in seiner Bedeutung wächst, wird größer, findet auch Akzeptanz im Markt, aber halt nicht für jeden Mobilitätsbedarf. Und das muss man halt beachten. Flächenland Deutschland, wie viele leben in der kleinen Stadt, in der Großstadt? Das sind alle so diese Rahmenbedingungen, die wir einfach mal darstellen. Wir zeigen es einfach, wir wollen es ja auch nicht beurteilen, weil wir weder sagen können, wir finden es gut oder schlecht. Es ist ein Teil unserer Branche und wir müssen diesen Teil dieser Branche in einem Report analysieren. Aber natürlich, die Menschen, die sich bewusst für so ein Auto entscheiden, die finden das natürlich auch toll. Und das haben wir ja gesehen, also dieser Umweltgedanke, diese Technologiebegeisterung, die Prämie, die man mitnehmen konnte, das sind schon so Dinge, die man dann da irgendwie auch sehen kann. Also das macht den Leuten dann auch irgendwo Spaß. Also das ist diese Begeisterung von der neuen Technologie, aber es ist doch immer auch so ein kritischer Gedanke, dass eben bei den Haltern 67 Prozent gesagt haben, Technologie für mich noch nicht ausgereift. Aber halt auch immer noch eine gewisse Unkenntnis, auch bei den Begrifflichkeiten. Also das ist halt so, der Endverbraucher, der nicht jeden Tag mit diesen Themen zu tun hat, der tut sich dann auch eben schwer mit diesen ganzen Sachen. Ja, oder auch eine gewisse, ich sag mal, Naivität, mit dem die Endverbraucher da vielleicht auch manchmal reingehen. Also sich auch manchmal ein E-Auto anschaffen und nicht wollen. Wirklich darüber nachdenken, wie die Ladesituation ist und dass das vielleicht doch nicht so komfortabel ist, wenn man nicht zu Hause laden kann. Also wenn man dann, was weiß ich, durch den halben Ort laufen muss, um sein Auto wieder abzuholen, das geladen ist, wenn hoffentlich die Ladestation frei war und man sein Auto dort abstellen konnte. Ja, und diese Situation wird ja nicht besser. Also ich glaube nicht, dass in dem Rahmen die Ladeinfrastruktur wächst, als in derselben Stückzahl wie Fahrzeuge auf den Markt kommen. Ja, das wird ja immer voller. Ja. Ja. Ja, okay. Ich habe jetzt erstmal die Menschen hinter den Zahlen und Fakten kennengelernt, aber mir war es halt wichtig auch zu sehen, wer macht denn das, weil ich erkenne halt die Liebe im Detail, die in der Therapeut steckt. Das muss jetzt nicht jeder draußen, jeder Händler abfeiern, wie toll die Infografiken sind, aber lasst euch gesagt sein, die sind schön, die sind mit Liebe gemacht. Dankeschön. Und ihr steht da auch, also das ist echt toll, das mal hinter den Kulissen so kennen zu lernen. Wir sind schon völlig zufrieden, wenn die Leser das selektiv lesen hier. Ja, genau. Ich glaube, den DHT-Report von vorne bis hinten zu lesen, wäre ein bisschen hartes Brot. Ja, wir kennen einige Menschen, die das gemacht haben, Uta zum Beispiel, ich zum Beispiel und das mehrmals auch von A bis Z. Während der Entstehung muss man ja wirklich und das ist wirklich verrückt, also und kurz vor Schluss lesen wir dann den auch noch einmal und dann prüfen wir noch mal die Zahlen. Dann kommt die Uta und sagt, du, ich habe hier noch was gefunden, da steht im Text eine andere Zahl als in der Grafik. Oh Mann, ja. Alter. Bei so einem Werk, das ist halt auch einfach viel. 119 Grafiken und in jeder Grafik mindestens zehn Zahlen und die alle nochmal irgendwie gegenprüfen und dann muss man die ja im Text auch nochmal prüfen und dann muss man noch ein bisschen auf Syntax und auf Zeichensetzung zu achten und da denkt man am Ende immer, wie eine schwere Geburt. Aber am Ende freut man sich, wenn man die Schmerzen vergessen kann. Absolut. Ich glaube auch, dass die Seite mit dem Inhaltsverzeichnis eine ganz relevante ist für ganz viele, weil die nämlich da quer lesen und sagen da, da und da und dann nehmen die sich die Infohappen da raus. Oder wir veröffentlichen ja auch immer einzelne Themen. Jeden Monat nochmal greifen wir ein Thema raus und arbeiten das nochmal auf, findet man auf unserer Homepage. So by the way. Die, die es jetzt hier hören, die haben so zwischendrin mal hier eine Zahl und da eine Zahl gehört. Geht auf die Seite vom DRT, schaut, dass ihr den DRT Report bekommt. Gestern in der Vorstellung, da habt ihr natürlich, da habt ihr ja schon viel mehr Zahlen vorgestellt als das, was wir jetzt im Handel gestriffen haben. Ich musste halt schmunzeln, weil Leute um mich rum haben relativ sehr häufig die Slides abfotografiert und die kannst du ja nachher runterladen. Aber du hast halt immer so, oh ne, das muss ich jetzt mitnehmen und verarbeiten. Die haben das auch gleich gepostet im Übrigen und gleich verlinkt auf Insta. Das war unglaublich, da ist gestern so die Post abgegangen, weil die immer gesagt, das kann ich doch gar nicht glauben, was ist denn das für eine Zahl und dann mit DRT verlinkt und die Sophie, unsere Social Media Managerin, hat es dann gleich wieder in unsere Storys reingepackt. Wahnsinn, was da los war gestern. Wir sind quasi am Ende der Ausgabe, aber hier kommt ja keiner ohne meine klassische Abschlussfrage raus und die ist in eurem Fall auch, wann sitzt du, Uta, das erste Mal in einem vollautonomen Auto? Du steigst da ein, du sagst dem Auto, fahr mich zur Arbeit und dann stehst die Beine übereinander, machst die Zeitung auf und steigst dann erst wieder aus und hast dich um nichts gekümmert. Was glaubst du? Wann? Okay. Ihr müsstet ihr Gesicht sehen. Ich hoffe nie. Okay, lass ich so stehen, aber es kommt keiner ohne Zahl raus. Ohje, okay. Vielleicht muss Martin erst antworten, dann kann ich noch mal ein bisschen drüber nachdenken. Okay, Martin, was sagst du dazu? Also in einer mittelitalienischen Kleinstadt niemals, weil es da nicht funktioniert. Da muss vollautonomes Fahren auch mit Gebäuden und allem kommunizieren. Sagen wir mal, in irgendwie so in Kalifornien, irgendwo so in so einem… Nee, mach mal hier, bei uns. Hier bei uns, in Deutschland. Weg zur Arbeit. Ganz plastisch. 2057. Okay, also way to go. Okay. Ja, also ich würde auch sagen, da brauchen wir schon noch 20, 30 Jahre. Also meine kleine Tochter hat immer mal wieder gesagt, sie möchte mal Autos erfinden, die fliegen können oder so schweben können und mein, also bis sie dann studiert hat, ja. Die ist jetzt elf, ne? Ja. Ja. Okay. Dann lass sie mal studieren, wenn sie 18, 19 ist. Nicht drei Jahre, sondern fünf Jahre mit Master und dann Entwicklungsarbeit. Also, ja, 20 Jahre. 20 Jahre im Endeffekt. Dann kommen wir dahin, ne? Ja. Ja. Ich finde das immer wieder Wahnsinn, wie groß die Spannweite der Antworten bei dieser Frage ist. Dann lass uns doch den nächsten Podcast in einem vollautonomen Fahrrad Autowagen zu dritt. Ja, da haben wir noch ein bisschen Zeit, ne? Ja. Dann können wir fahren. Ja, aber das, was du auch sagst, so, ich hoffe nie, geht mir im Grunde auch so, aber ab und zu bin ich sehr happy darüber, dass mein Auto theoretisch schon beinahe bei Level drei ist, wo ich nicht viel machen muss und … Ja, das ist keine Frage. Ich finde auch, die Assistenzsysteme, das ist ein schönes, gutes Gimmick, aber irgendwie, ich hätte glaube Probleme im Moment auf jeden Fall, die Kontrolle abzugeben. Okay. Ja, herzlichen Dank, Uta, herzlichen Dank, Martin, dass ihr mir direkt am The Day After Rede und Antwort gestanden habt. Das wird jetzt auch relativ schnell verarbeitet, damit es auch noch direkt rausgehen kann, die Leute den tollen … neuen DHT-Report erreicht. Vielen Dank für heute und ich sage schon mal Tschüss und ihr könnt euch auch noch verabschieden. Ja, vielen Dank, Tim, dass wir hier sein durften. Sehr gerne. Vielen Dank und natürlich allen Zuhörern viel Spaß beim Lesen unseres DHT-Reports. Ganz genau. Viel Spaß damit. Macht’s gut. Tschüss.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.