Einleitung
Willkommen zu einer neuen Episode von ‚Benzingespräche‘, dem Podcast, der tief in die Welt der deutschen Automobilbranche eintaucht. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf den bevorstehenden DAT-Report 2024, der wie jedes Jahr mit Spannung erwartet wird. Tim Klötzing spricht mit Uta Heller, Senior Projektmanagerin, und Martin Endlein, Head of Corporate Communications, über die neuesten Trends und Entwicklungen, die den Report prägen.
Die Bedeutung des DAT-Reports
Der DAT-Report ist seit einem halben Jahrhundert ein unverzichtbares Werkzeug für die Automobilbranche. Er liefert nicht nur umfassende Daten und Fakten, sondern auch wertvolle Einblicke in die Entwicklungen und Trends, die die Branche prägen. Dieses Jahr steht besonders das Thema der gebrauchten E-Autos im Fokus, da es die Branche nachhaltig beeinflusst.
Ein halbes Jahrhundert DAT-Report
Seit 50 Jahren bietet der DAT-Report eine Fülle von Informationen, die für die strategische Planung und Entscheidungsfindung in der Automobilbranche unerlässlich sind. Die historische Kontinuität der Fragen ermöglicht es, Trends über Jahrzehnte hinweg zu verfolgen und Entwicklungen präzise zu analysieren.
Fokus auf gebrauchte E-Autos
Ein zentrales Thema des diesjährigen Reports ist der Markt für gebrauchte E-Autos. Angesichts der wachsenden Nachfrage und der Herausforderungen, die mit der Elektromobilität einhergehen, ist es entscheidend, die Dynamiken dieses Marktes zu verstehen. Der Report bietet hier wertvolle Einblicke und Prognosen.
Herausforderungen und Chancen
Die Automobilbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen, von der Digitalisierung bis hin zu neuen Mobilitätskonzepten. Der DAT-Report 2024 beleuchtet diese Aspekte und bietet Lösungsansätze und Strategien, um erfolgreich in die Zukunft zu navigieren.
Fazit
Der DAT-Report 2024 ist ein Muss für alle Akteure der Automobilbranche. Er bietet nicht nur eine umfassende Analyse der aktuellen Marktsituation, sondern auch wertvolle Prognosen für die Zukunft. Nutzen Sie diese Einblicke, um Ihre Geschäftsstrategien zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Einführung in den DAT-Report 2024
- Historische Bedeutung des Reports
- Fokus auf gebrauchte E-Autos
- Trends und Entwicklungen in der Automobilbranche
- Herausforderungen und Chancen
Key Takeaways:
- Der DAT-Report ist seit 50 Jahren ein unverzichtbares Werkzeug.
- Gebrauchte E-Autos sind ein zentrales Thema des Reports 2024.
- Der Report bietet wertvolle Einblicke in die aktuellen Trends.
- Herausforderungen der Branche werden detailliert beleuchtet.
- Strategien zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen werden aufgezeigt.
📄 Vollständiges Transkript anzeigen
Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Kurzer Boxenstopp bei meinem Partner dieser Folge, Mehrkanal. Als führender Anbieter für Marketinglösungen bringt Mehrkanal die Werbemaßnahmen Ihrer Marke auf die Straße. So erreichen Sie Ihre Kunden automatisiert, hyperpersonalisiert und mit dem entscheidenden Plus an Relevanz. Seit mehr als 20 Jahren bietet Mehrkanal nicht nur eine umfangreiche Marketingplattform, sondern auch einen erstklassigen Full-Service in allen Marketingfragen. Lokalisieren, konfigurieren, buchen und messen Sie Ihre Werbemittel und Kampagnen mit Mehrkanal. Mehr Informationen www.mehrkanal.com Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen. Und einige Tage nach dem Branchen-Kickoff und der Veröffentlichung des neuen DAT-Reports 2024 melden wir uns mit den wichtigsten Erkenntnissen. Und in dem Satz ist eine Sache schon nicht ganz richtig, glaube ich, weil wir sind, glaube ich, noch vor der Veröffentlichung des DAT-Reports, richtig? Ja. Ja, hallo erst mal. Ja, stimmt. Ja, ganz genau. So, mein Skript ist an der Stelle schon irgendwie passé. Wir sagen erst mal, ganz wichtig, hallo Uta Heller, Senior Projektmanager und Martin Endlein, Head of Corporate Communications. Hallo Uta und hallo Martin. Ja, hallo Tim. Ganz genau. Super, ja. Ich habe das so vorbereitet und merke gerade beim Vorlesen so, hey, der DAT-Report ist ja noch gar nicht draußen, wo wir sprechen. Der kommt erst nächste Woche. Dann ist aber auch ziemlich zeitgleich mit der Veröffentlichung ein Podcast. Wie auch immer. Hast du gut eingetaktet. Ja, das ist gut getaktet. Letztes Jahr hatte ich das Glück, euch wirklich am nächsten Tag im Interview zu haben. Und dann ging das sehr schnell on-air. Diesmal eine Woche Verzug da drin. Aber mir war es total wichtig, dass wir wieder sprechen, weil ich war ja auch in Berlin und ihr habt wieder einige interessante Zahlen in sehr komprimierter Form vorgestellt. Und dass wir da nochmal drüber sprechen und so ein bisschen tiefer eintauchen. Weil wenn jemand Zahlen, Daten und Fakten parat hat, dann ja auf jeden Fall ihr beiden. Ich bin immer beeindruckt. Danke. Tschüss. Ja, ich habe noch zwei Erkenntnisse. Erkenntnis Nummer eins, der Branchen-Kickoff ist in allen Belangen ein, ich habe das mal gut to be genannt, für jeden in der Branche. Es war ja irrsinnig. Diesmal habe ich euch gefragt, knapp über 1.100 Menschen werden ungefähr da gewesen sein. Wahnsinn. Und Erkenntnis Nummer zwei, auch dieser DAT-Report bleibt sich in seinem Umfang, in der Tiefe und definitiv in der Professionalität treu. Und da muss man ja auch sagen, ein halbes Jahrhundert, das ist ja 50. Wahnsinn. Ja, das war auch für uns so ein kleines Jubiläum. Und viel Akten einsichten und viele Recherche von historischen Zahlen. Das war richtig toll. Ja. Ihr habt auch in Berlin, habt ihr, glaube ich, die Ausgabe 1 oder die Null-Ausgabe einmal auf dem Screen gehabt. Das sah fast noch aus, als wenn jede Ausgabe mit der Schreibmaschine manuell produziert wurde. Ja, also das war tatsächlich mit der Maschine geschrieben und immer eine Seite Text, dann kam eine Seite Grafik, dann kam eine Seite Text und eine Seite Grafik. Und die Seiten waren nur auf einer Seite bedruckt. Dann gab es eine Spiraleftung und dann war das das erste DAT-Report. Krass. Sehr basic. Ist ja auch mit nichts zu vergleichen, was man heute printtechnisch kennt. Ich habe den Beruf ja auch gelernt, wenn du jetzt auch noch sagst, so mit Maschine geschrieben und dann Grafiken drin. Wir sind ja, da sind wir ja fast noch im Holzschnitt damals mit Grafiken. Bei Klebebindung, genau. Die wurden mit Tusche gezeichnet, diese Grafiken und mit dem Lineal. Also das waren ja zum Teil ganz einfache Balken, ganz einfache Säulendiagramme. Und das hat sich dann erst so wirklich Anfang der 80er-Jahre, wurde das Layout so ein bisschen moderner für die damalige Zeit, kann man sagen. Da waren dann schon Grafiken, wo der Text außenrum geflossen ist. Da hat die DAT sich ein bisschen mehr Mühe gegeben, aus heutiger Sicht könnte man sagen. Aber es war damals schon ein Riesenaufwand mit dem technischen. Ja und was das Faszinierende ist, dass einfach unglaublich viele Fragen seit damals bis heute genau gleichgestellt werden. Da haben vor allem auch so unsere Dienstleister, mit denen wir zusammenarbeiten, die die Befragungen für uns machen, die achten da auch peinlichst genau drauf, dass da nichts geändert wird. Und wir haben wirklich Fragen, die von damals 1974 an bis heute original gleichgestellt werden. Das ist schon ein Schatz, den wir da haben und das ist dann schon auch lustig, wenn du das zum Teil liest. Manchmal sind auch sehr wilde Sachen gefragt. worden und das ist sehr lustig und unser Werkstudent musste sehr oft ins Archiv runtersteigen und noch mehr holen. Ja, also das ist Wahnsinn. Ja, macht Spaß. Genial und ich meine, 50 Jahre DHT-Report war ja allen bewusst, dass ihr aber auch, ich sage mal, manche Datenreihen dann auch in einem großen Plenum da aufgemacht habt. Ich habe das wirklich auch so in der Audience gemerkt. Die waren alle mucksmäuschenstill und haben wirklich, die sind dem so gefolgt. Das war wirklich ein ganz, ganz toller Einblick, den ihr da geliefert habt. Zunächst mal so ein toller Auftakt mit so vielen bekannten Gesichtern. Man ist ja aus dem Hallo und sagen ja bis abends ja gar nicht durchgekommen irgendwie und dann so viele Insights. Das musstet ihr natürlich auch ein bisschen kuratieren. Was zeigt ihr an dem Tag? Abstimmung mit dem ZDK war eine gemeinsame Veranstaltung ja natürlich auch. Ich habe ja gerade vorher schon gesagt, da habt ihr ordentlich abgeliefert. Ich habe euch gelobt für euch beide, was ihr da auf der Bühne wieder so professionell abgezogen habt. Mein höchster Respekt fällt jetzt erst mal wieder ein bisschen Last von euch beiden ab. Ganz persönliche Frage. Tja, guter. Also ja natürlich, man arbeitet ja wirklich lange auf diesen Moment hin und dann speziell auf diesen einen Punkt mit der Präsentation und wenn das dann durch ist, dann der erste Moment ist, wenn dann unsere Präsentation zu Ende ist und wir dann wieder sozusagen von der Bühne runtergehen. Das ist schon der erste Glücksmoment, würde ich mal sagen, wo wir dann so richtig mal durchatmen können. Ja und jetzt haben wir natürlich viele Anfragen und es geht jetzt auch weiter. Also das Interesse am Report ist groß und das freut uns natürlich auch. Also so richtig Pausen machen können wir jetzt nicht, aber so ein bisschen zwischendurch durchatmen müssen wir schon. Genau, aber es macht auch Spaß. Also es ist ja auch so klar, es ist eine große Veranstaltung. Es ist auch immer wieder aufregend, da vor so vielen Menschen zu präsentieren, aber es macht uns ja auch unglaublich Spaß zu präsentieren und einfach zu zeigen, was wir haben und wir könnten ja drei Stunden da auf der Bühne stehen und was erzählen und dann wirklich, wie du sagst, das zu komprimieren, zu sagen, okay, das sind jetzt unsere Facts, die wir heute teilen möchten. Das ist immer so ein bisschen so, ja, also auch immer so die Woche dann vor unserer Präsentation immer sehr, wir nehmen das nie, lass uns das nehmen und so. Das macht schon Spaß. Um mal so aus dem Nähkästchen zu glauben, wir kämpfen manchmal um Themen, also um Zahlen, so nach dem Motto, Uta, die Zahl wäre schon cool, wenn wir die drin hätten und dann gucken wir uns an und dann sagt Uta manchmal so, nee, die tun wir raus oder ja, die lassen wir drin, weil sie in das ganze Konzept passt und die Schwierigkeit ist immer, was lassen wir weg, weil wir haben so unfassbar viele tolle Zahlen. Und wir haben auch immer unsere Lieblingszahlen, also die sind oft auch nicht die gleichen. Und da müssen wir dann manchmal kämpfen, welche Lieblingszahl reinkommt. Also ich war noch nicht auf so vielen Veranstaltungen von euch, wo der DAT Report vorgestellt wurde. Aber ich habe das so, als ich da saß, dachte ich so, ah, okay, jetzt schauen wir mal, was so das Zahlenupdate zu letztem Jahr ist. Und das war es ja nicht. Ihr habt schon durchaus Fokus auf andere Dinge gelegt, da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen. Also da habt ihr durchaus anders selektiert und da interessiert mich natürlich, wenn wir gleich drauf zu sprechen kommen, warum. Ja, das ist ein Thema, wenn wir nachher noch drauf kommen, wir können aber auch gleich was dazu sagen. Nee, komm, hau raus. Ja, also wir schauen uns natürlich immer an, was bewegt die Branche. Also was sind die wichtigsten Themen? Und das macht es uns dann in der Auswahl einerseits schwer, weil wir dann auf Dinge verzichten müssen, die wir gerne gegenüber dem Vorjahr dargestellt hätten. Aber wenn man halt jetzt merkt, das Thema gebrauchte E-Autos zum Beispiel, das haben wir relativ spät reingenommen, weil wir halt gemerkt haben, wir hatten quasi den ganzen Januar über so viele Anfragen an unser Haus, die sich nur um gebrauchte E-Autos drehen und es geht auch nicht weiter. Und deswegen haben wir gesagt, wir wussten schon, dass es im DAT Report eine Rolle spielen wird, aber ob wir es auf der Bühne so groß präsentieren, das war uns noch nicht so ganz klar. Haben es dann aber reingenommen, das war auch gut, weil das einfach, das ist ein Thema, das wird uns das ganze Jahr beschäftigen, nicht nur dieses Jahr, aber auch das nächste Jahr. Also das ist eines der großen Themen und natürlich auch eine Kernkompetenz der DAT hierzu eben natürlich auch Auskunft zu geben. Erstmal, damit wir noch so ein bisschen den Umfang der Arbeit oder eure Arbeit an einem Report verstehen. Wie lange arbeitet euer Team, wie groß ist euer Team? Eine Zusatzfrage. Wie lange arbeitet euer Team daran und wie viele Menschen werden dazu befragt und welcher zeitlicher Horizont? Das ist die Frage, die beantwortet ihr wahrscheinlich auch im Schlaf. Ja, also unser Team ist, wir sind so sechs, sieben Leute, die am DAT Report arbeiten. Das ist hier die Kommunikationsabteilung und ja, wie lange arbeiten wir dran? Wir arbeiten kontinuierlich dran. Also das war jetzt in Berlin, da haben wir uns schon wieder neue Fragen für den nächsten Fragebogen aufgeschrieben. Das ist durch diese Gespräche mit den Leuten, da kommen auch Themen. Also es kamen Leute auf uns zu, die sagten, das fand ich super, das sehe ich ein bisschen anders. Könnt ihr mal dazu was machen und so weiter. Dementsprechend, wir haben immer einen Ordner und da werden kontinuierlich die neuen Fragen aufgeschrieben. Und ja, wir gehen jetzt Jetzt so in die Nachbereitung, fangen aber schon gleichzeitig an, den neuen Fragebogen aufzubauen. Wir haben ja viele Fragen, die stehen, aber wir haben immer auch ein Set an Fragen, wo wir flexibel reagieren können. Wir gucken, welche Fragen vom Vorjahr haben nicht funktioniert, welche könnten funktionieren, wo müssen wir vielleicht auch Fragestellungen ändern, weil es nicht verstanden wird. Genau, dann so Richtung Sommer schließen wir den Fragebogen ab. Der geht dann ins Feld oder Richtung Frühjahr, dann geht der ins Feld. Wir kriegen dann so Oktober, November die ersten Zahlen und naja, nach dem Report ist vor dem Report. Also es ist eigentlich kontinuierlich gearbeitet. Ja, und aus dem Team ist es so, die Arbeiten sind unterschiedlich verteilt. Also das Kernteam sind Uta und ich. Wir kümmern uns dann wirklich um den Aufbau der Seiten, welche Fragen fliegen raus, welche Themen fliegen raus. Wir haben auch Themen, die nur alle zwei Jahre mal kommen. Das muss man einfach entscheiden, aber insgesamt arbeiten wir ein Jahr an diesem Report und etwa drei Wochen an der Präsentation. Das ist so der Zeithorizont und wir hatten jetzt den Vorteil, dass wir eben, Uta hat schon gesagt, einen Werkstudenten hatten. Wir haben vieles im Archiv, vieles hier oben und extra für diese 50 Jahre mussten wir dann auch nochmal sehr stark selektieren, welche Zahlen nehmen wir rein. Da muss man ja auch wieder Abstriche machen, wo können wir vielleicht 50 Jahre noch im Report verstecken. Das haben wir jetzt diesmal auch anders gemacht. Da gibt es sogenannte Wasserstandsmeldungen, nennen wir die immer auf den Seiten. Die sind dann speziell gekennzeichnet, wo dann besonders spannende Themen, die vor 50 Jahren so waren und jetzt anders, die haben wir dann da zum Beispiel reingeschrieben. Also zum Beispiel, wenn wir bei den Käufern sind, in welchen Quellen die sich informieren. Und dann haben wir praktisch einen kleinen Klapp gemacht und gesagt, okay, wie war denn das Informationsverhalten vor 50 Jahren? Oder wenn wir bei Gebrauchtwagenpreisen sind, wie war denn der Gebrauchtwagenpreis dann vor 50 Jahren? Weil das einfach irgendwie dann so ein bisschen nice to have ist, was man dann noch zusätzlich hat. Wie viele Menschen habt ihr jetzt für den aktuellen Report befragt im letzten Jahr? Das waren ungefähr 4700 Endverbraucher und die teilen sich dann eben auf in so rund 2800 Autokäufer. Die müssen auch zu einem bestimmten Zeitraum im letzten Jahr ihr Auto gekauft haben, neu oder gebraucht. Wichtig ist, bei Neuwagen müssen es private Neuwagenkäufer sein und die PKW-Halter sind dann eben sozusagen auch so etwas über 2000. Und dann kommt diese Gesamtsumme zustande. Und das Schöne ist halt, dass die Menge der Menschen so groß ist, dass sie entsprechend gewichtet werden kann. Das ist ja auch ganz wichtig. Das macht das Marktforschungsunternehmen für uns. Und die Gewichten, die Zahlen dann immer so, dass er repräsentativ wirklich für alle Gebrauchtwagenkäufer, für alle privaten Neuwagenkäufer und für alle privaten PKW-Halter ist. Diese drei Zielgruppen, die finden sich im DRT-Report wieder. Okay, ich muss gerade schmunzeln. Private Neuwagenkäufer sind ja inzwischen auch gar nicht mehr so einfach anzutreffen. Also die Zahlen vom letzten Jahr hört, was im Neuwagenbereich, wo es hauptsächlich hingegangen ist, nicht in dem privaten Bereich. Nein, zwei Drittel der Zuwachsungen sind gewerblich, nur ein Drittel ist privat, ja. Ja, das ist schon, ich glaube, ich schwinge mich mal auf. Und was ihr gezeigt habt, war ja ein Diagramm Neuwagenpreis 1974, 2023 die Entwicklung in Relation zum durchschnittlichen Einkommen eines deutschen Haushaltes, glaube ich. Das war ja krass. Auf den ersten Blick dachte man so, ja okay, ihr habt glaube ich erst den Neuwagenpreis präsentiert. Ich glaube, ich habe es hier auch irgendwo von ca. 13.000, was war das? Für 5.320 waren es 1974 auf 44.630 ist es gestiegen. Der Anschaffungspreis genommen. Genau. Ganz genau, da kann man ja noch so denken, ja okay, Fahrzeuge sind teurer geworden. Und dann habt ihr die zweite, das durchschnittliche Jahreseinkommen drüber gelegt. Okay, Linie stieg auch und dann kam ja erstmal so ein Moment, die Relation. Ja, genau. Das ist ja irrsinnig. Ja, die mögen wir auch, die Grafik. Also die erklärt auch so viel. Naja genau, 1974 gab der private Neuwagenkäufer so knapp 40% seines Gehaltes für ein Auto aus und heute sind es 80%. Also fast sein ganzes Jahreseinkommen gibt er für einen Neuwagen aus. Wenn er es kann. Sollte er. Ich wollte gerade sagen, da brauchen wir jetzt nicht unbedingt eine Matheprofessur für, dass jemand das in einem Jahr so nicht tun wird, weil er ja irgendwie noch ein Leben hat. Und da verändert sich ja auch, ihr seid ja auch ein bisschen darauf eingegangen, wie werden denn die Fahrzeuge gekauft? Werden die noch wirklich gekauft? Werden die finanziert? Gibt einen starken Anstieg in, ich sag mal, alternativen Finanzierungsmodellen, ne? Ja, also Privatleasingquote ist auch jetzt auf den Allzeithoch gestiegen. Es ist immer noch bei knapp über 25%. Im Durchschnitt, also der durchschnittliche Autonormalverbraucher, wenn er sich ein Auto leisten möchte, dann will er es auch gerne besitzen. Das ist nach wie vor so. Wir haben aber beim Neuwagen natürlich speziell einen sehr hohen Finanzierungsanteil. Also der Anteil der Neuwagen, die nicht irgendwie finanziert oder geleased sind, da liegen wir bei unter 20%. 20 Prozent oder so. Das ist schon so. Anders ist es ja auch nicht zu stemmen. Wer will das denn schon sich leisten können? Die Kohle hat man nicht auf der hohen Kante liegen, um es mal lapidar zu sagen. Ja, und es zeigt halt auch, wie wichtig der Gebrauchtwagenmarkt wird. Ja. Also einfach, wenn man sich das so ins Verhältnis setzt, dann sagt man, okay, privat, ja, Gebrauchtwagen, das kann man sich dann noch eher leisten. Also, ja, Otto-Normalverbraucher. Es gibt ja leider auch welche, die nicht so hohe Gehälter haben. Okay. Bevor wir weiter ins Detail gehen, erstmal nochmal so grundlegende Fragen so zum Report. Habt ihr, seid ihr auch schon ein bisschen drauf eingegangen, bleibt der Report immer in den Grundzügen gleich oder sagt ihr, ihr habt euch jetzt so Titzen an dem Abend schon gemacht, wo Fragen aufkamen, werden die dann irgendwie in einem Gremium nochmal durchsprochen und dann, nee, unsere Eckpfeiler bleiben gleich und wir haben, ich übertreibe mal, 30 Prozent Platz für Neues oder, also wie geht ihr da so von Jahr zu Jahr vor und wie setzt ihr Schwerpunkte? E-Mobilität ist ja ein neuer Schwerpunkt, wenn man so möchte. Ja, zwangsläufig, genau. Ja, genau. Wir haben ein Setting an Fragen, die sind konstant und an denen wird auch nicht gerüttelt. Da darf auch an der Fragestellung nichts verändert werden. Die müssen wirklich genau gleich bleiben. Das sind die Preise, das ist aber auch diese Finanzierungsquote und so weiter. Das sind alle Sachen, ja, Informationsvorhalten, genau, oder auch, ja, Wartungsvorhalten, Reparaturvorhalten. Das sind Fragen, die sind gesetzt und die werden nicht verändert und die dürfen auch nicht angefasst werden. Und dann haben wir so einen kleinen Teil an variablen Fragen. Wir nehmen auch immer mal wieder Fragen von vor ein paar Jahren, nehmen mal her und sagen, ah, passt die mal wieder? Das ist ja dann auch wieder interessant, wenn du dann wieder einen Trend abbilden kannst, genau. Also das ist immer so. Ja, und dann natürlich aktuelle Entwicklung. Also jetzt vor zwei, drei Jahren, da haben wir natürlich Corona ganz groß aufgenommen. Wie hat sich das ausgewirkt? Das ist natürlich jetzt komplett uninteressant, so was fällt dann einfach raus. Und ja, jetzt haben wir probiert, so ein bisschen darzustellen, wie die wirtschaftliche Situation des Halters sich auf den Autokauf und auch auf die Autohaltung, also das, weil das einfach ein Thema der letzten zwei Jahre ist und wie sich das dann wieder spiegelt. Genau, da probieren wir dann halt immer aktuell auf einzugehen. Ja, und Elektromobilität, das ist das Thema der Branche. Beim Endverbraucher ist es immer noch nicht das große Thema, aber das interessiert ja natürlich auch die Branche. Was denkt der Endverbraucher? Ja, vielleicht noch ergänzend, die Customer Journey, wie sie ist, die verändert sich natürlich auch leicht. Aber wir wollen dem Leser des DHT-Reports und die, die damit arbeiten, natürlich schon die Möglichkeit geben, auch zu vergleichen, wie war das früher, wie ist es heute. Wenn man einen alten DHT-Report nimmt, findet man ja auch Sachen wieder und dann kann man da für sich schon auch Schlüsse draus ziehen. Aber grundsätzlich diese Customer Journey im Kauf ist wichtig, das Werkstattverhalten ist wichtig und Elektromobilität. Das sind so diese Kernpunkte plus die Beziehung der Menschen zu ihren Autos. Und diese Veränderungen da rauszufinden, wir haben es bei der Präsentation mit der Beziehungsdauer ja auch so genannt, das ist schon ganz krass gewesen. Also da sprechen wir ja vielleicht noch mal drüber, dieser Nichtbedarf, sich gerade ein Auto zu kaufen, der hat uns so überrascht. Das war wirklich, das war krass. Wir saßen da und haben uns angeguckt und dachten, das kann gar nicht wahr sein. Wie viele Menschen gerade sagen, mein Auto ist völlig okay. Ich habe gar keinen Bedarf, ein neues zu kaufen, bin noch zufrieden mit meinem alten. 61 Prozent der Halter sagen das. Das ist im Schnitt schon neun Jahre alt. Und dann sieht man ja auch, warum diese Kaufzurückhaltung, die ja gerade 2023 so evident war, wie sich die auch erklären lässt. Und auch warum Elektromobilität im Moment beim Endverbraucher nicht funktioniert. Diese Zahl mit den 80 Prozent, die sagen, ich fahre mein Auto jetzt einfach mal weiter und warte mal ab, was da draußen so passiert. Unfassbar. Das erklärt aber auch vieles. Und das ist das Schöne, dass wir es mit dem aktuellen Report eben geschafft haben, ein Ja zu erklären, das für uns alle irgendwie so auch ein außergewöhnliches Ja war. Und warten ab, was passiert hier mit den Antriebsarten. Und dieses Verharren des Marktes und des Abwarten, das zeigt sich halt in den Zahlen wirklich gut. Das trifft ja irgendwie von vielen Dimensionen irgendwie aufeinander. Ihr habt ja auch Zahlen drin gehabt, Reparaturhäufigkeit und Co. Die Intervalle werden immer länger. Das sind dann offensichtlicher Fahrzeuge, die qualitativ immer besser geworden sind und jetzt auf einem sehr hohen Niveau sind, auch schon im Gebrauchtwagensektor. Dann eine Unsicherheit in der Antriebstechnologie, in dem Wandel, wirtschaftliche Problematiken. Also die Dimensionen habt ihr ja alle versucht so ein bisschen zu beleuchten. Was lest ihr daraus, wenn ihr die Zahlen bekommt? Und ich frage jetzt mal so, was zieht ihr daraus? Was seht ihr da für die Branche? Hm. Wir können die Geschichte mit der Party erzählen. Ja, machen. Naja, also es gab mal so eine grundsätzliche Überlegung, dass man sagt, ja, der Branchenauftakt, das muss alles ganz super werden und tolle Stimmung verbreiten. Also ganz, das war so vor einem Jahr. Da haben wir dann gesagt, okay, wir schauen mal. Und dann hatten wir ja 50 Jahre DHT Report und Uta und ich haben uns dann überlegt, wie machen wir denn das mit dem Bild für das Editorial? Das muss ja schon ein Knaller sein. Das muss ein Knaller sein. Dann haben wir mit dem Fotografen zusammen, haben wir dann uns überlegt, haben wir Deko gekauft, Luftballons. Uta hat zwei Torten gebacken. Noch am Abend vorher hat er die Kuchen mitgebracht, da haben wir so Kerzen drauf gesteckt, mit 5 und 0 haben die angezündet. Konfetti. Konfetti hat geregnet. Und haben dann Fotos gemacht mit viel Glitzer, viel Gold, viel Party und haben Sekt nebenher gedruckt und hatten eigentlich auch eine gute Stimmung und dann, ja. Ja, und dann haben wir uns die Zahlen angeguckt und haben uns gedacht, ja, so Partystimmung ist es aber nicht. Aber die ganze Fotosession eigentlich dann wieder für beendet erklärt, haben uns für ein ganz schlichtes Foto im Editorial entschieden, wo wir einfach nur da stehen und in die Kamera gucken und eben kein Partyhut aufhaben. Und ja, also was wir daraus gelesen haben, um auf deine Frage zurückzukommen, die Situation in der Branche ist wirklich schwierig, muss man sagen. Also das gilt nicht nur für Hersteller, wo der Auftragseingang schwierig ist. Das gilt nicht nur für Händler, die Schwierigkeiten haben, ihre Fahrzeuge loszukriegen, sondern ist auch für den Endverbraucher schwierig, weil er einerseits eben so stark aufs Auto angewiesen ist, aber andererseits eben halt auch Angst hat, dass er sich das bald nicht mehr leisten kann. Und in diesem Spannungsfeld ist dieser Report jetzt entstanden und spiegelt das wirklich auf fast jeder Seite wider. Ich meine, wir reden auch noch über positive Dinge, da gibt es tolle Sachen, wo man auch sagen kann, auch in Berlin, ja, vorgestellt, können wir nachher nochmal reden. Aber ansonsten ist dieses Jahr und zeigt auch auf dem Cover des Reports, es ist irgendwie schon eher so, naja, dunkel, schwierig einfach, so würde ich es mal sagen. Angespannt und herausfordernd. Ja, ja, genau. Aber es ist ja auch, ich sage häufiger ganz gerne, es ist kaum eine Zeit, wo der Autohandel, die Autobranche nicht irgendwie in irgendeiner Krise hier gerufen hat. Das tangiert die wirklich auf extrem vielen Ebenen und man wünscht sich immer so mal ein, zwei Jahre Ruhe, damit man sich mal bekrabbeln kann, damit man sich mal ein bisschen neu ausrichten kann, auf den Kunden konzentrieren kann, die Vertriebsmodelle, die sich ändern, da ist ja so viel in Bewegung, ja. Ja, die Pause, ich glaube, die werden wir nicht haben in den nächsten Jahren. Also das, ich glaube, das geht hier weiter und ja, die Elektromobilität zieht bei den Endverbrauchern noch nicht so richtig, aber, und das merken wir ganz deutlich, da ändert sich was. Und das sehen wir jetzt in den Zahlen, da fängt an ein Umdenken stattzufinden, aber nicht in der Geschwindigkeit, wie sich vielleicht die Hersteller das wünschen würden. Und das ist so, auch unser Appell ja immer, hört dem Endverbraucher zu und hört wirklich, was der sagt. Ja, der Hersteller produziert, also ist ja ganz weit vorne, also in der Kette, in der Entscheidungskette, das so hinzustellen, aber teilweise habe ich auch den Gedanken, dass es der politische Wunsch der Veränderung der Mobilität, ja, ist halt ein Wunsch, ne. Da habe ich häufig den Eindruck, das ist nicht mit dem Endkunden irgendwie besprochen. Ja, ja, genau. Das haben wir ja an den Zahlen auch gesehen, wir haben ja bewusst auch mal die Politik hier mit reingenommen in die Befragung, um den Endverbraucher mal zu bitten, eine Möglichstellung dazu nehmen, ne. Hältst du die Fokussierung der Politik einzig auf Elektromobilität für richtig und wichtig? Und da haben wir ja gemerkt, diese 19 Prozent, die dahinter stehen, da gegenüber stehen halt 61 Prozent, fast zwei Drittel, die sagen, ich finde es nicht gut, also ich bin da eher für Technologieoffenheit und diese Skepsis. Da hatten wir ja auch dieses Zitat, ne, von Kurt Tucholsky, der gesagt hat, das Volk versteht vielleicht das meiste falsch, aber fühlt das meiste richtig. Und dieses Gefühl der Menschen, dass da was noch nicht für mich passt, dieses Gefühl hatten wir an ganz vielen Stellen, ne, auch in den Parts, wo es um die Technologie und so weiter geht. Also da hat der Mensch einfach noch so ein Gefühl, er ist da noch nicht bereit dafür. Das Umdenken findet statt, das ist richtig, aber eben das Gefühl passt noch nicht so. Ja, auch ein anderer Punkt, der ein paar Jahre her ist, kurz bevor die Corona-Krise so eingesetzt hat, ging es ja ganz stark um, ich nenne das jetzt mal ein bisschen ketzerisch, den Abgesang der Individualmobilität. Ist ja dann durch Krise und Co. durch Corona so ein bisschen in den Hintergrund getrieben, getreten und da sagt ihr ja auch, da habt ihr ja Zahlen, ne, 84 Prozent, mir macht das Autofahren Spaß. 90 Prozent, ein eigenes Auto ist elementar, garantiert mir Freizeit und Unabhängigkeit. Freiheit, ja. Das sind ja also 90 Prozent, das ist ja quasi fast jeder und dann will man fast jedem aufobtruieren, so ne, Individualmobilität ist es nicht. Es gibt halt keine Alternativen. Die Alternativen, die es gibt, sind oft unzuverlässig. Das haben wir jetzt auch wieder gesehen. Kurz vor Berlin hatten wir den Streik mit der Bahn und dann haben wir das Deutschland-Ticket. Und wir alle, wie wir hier sitzen, wissen ja, dass in Deutschland eben nur knapp 30 Prozent in der Großstadt leben. Und selbst wenn man im Speckgürtel von der Großstadt lebt, hat es mal erzählt, wie lange sie brauchen würde, wenn sie jetzt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die hier ganz gut funktionieren, wie lange sie brauchen würde, bis sie dann hier ist im Büro. Also das sind ja alles so Dinge, das funktioniert einfach im Leben vieler Menschen nicht. Es gibt da keine Alternative. Und das Automobil ist einfach da das wichtigste Transportmittel für die meisten Menschen in Deutschland. Klar, wir befragen immer die, die ein Auto haben. Genau, aber es ist in großen Zügen einfach alternativlos. Bei der Geschichte, ihr habt es genannt, Pkw-Halter und ihre Beziehung zum Auto. Jetzt haben wir gerade schon gesagt, 84 Prozent Autofahren macht Spaß, 90 Prozent wollen das Auto für die persönliche Freiheit. Das Nächste fand ich auch echt schön, weil ich bin sehr emotional mit meinen Autos verbunden. 73 Prozent freuen mich jedes Mal, mein Auto zu sehen. Ja. Coole Frage, by the way. Aber dann kriegen die hohen Zahlen ja echt eine Delle. 46 Prozent, quasi die Hälfte, habe wegen aktueller Entwicklungen Angst, mir mein Auto bald nicht mehr leisten zu können. Wow, da kommen wir ja wieder so an die andere Geschichte. Preisrelationen zu Einkommensrelationen und was die Kosten für Mobilität sind. Dann Besteuerung, CO2 und Co. Das zahlt ja alles darauf ein. Das ist ja echt dramatisch. Kraftstoffpreise war ja auch so ein Thema. Gott sei Dank jetzt im letzten Jahr nicht mehr so hoch. Aber das hat man schon auch gemerkt. Mit diesen astronomisch hohen Kraftstoffpreisen haben viele Menschen auch gesagt, da ist die Frage, ob man sich das noch leisten kann. Das Beispiel ist immer, in Berlin gibt es viele Krankenschwestern und Pfleger, die eben außerhalb von Berlin leben. Und die, wenn sie Schichtdienst haben, nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu der Zeit kommen können. Die müssen mit dem Auto fahren, die müssen jeden Tag mit dem Auto fahren. Und die müssen nicht nur den Sprit bezahlen, sondern auch die Parkgebühren. Und das ist ja auch in so Städten, wo die Parkgebühren immer stärker steigen, dann für so einen Pflegeberuf Menschen ganz schwer, das noch zu kalkulieren. Wie viel bleibt dann im Geldbeutel noch übrig? Und diese Angst, die spiegelt sich eben hier in diesen 46 Prozent auch wieder. Ja, das ist wirklich Wahnsinn. Was ist denn so eurer persönlichen Meinung nach noch so die wichtigsten Erkenntnisse, die so aus den Zahlen rausgekommen sind, wo ihr die Ergebnisse hattet und dann gesagt habt, so, nee, nee, ich übertreibe mal, da muss ein Fehler in der Frage sein, das haben die nicht verstanden oder so. Nee, nee, doch, ist so. Also was ist denn noch herausgestochen, was vielleicht auch in Berlin nicht auf der großen Bühne war? Hm, ja, es war, ich hab hier, gestern haben wir von unserem Drucker das erste Vorab-Exemplar. Ja, die beiden sind ganz stolz, die haben es mir vorhin gezeigt. Das war total schön, die haben es in der Hand gehabt und sich gefreut. Ja, ich blätter mal durch. Ja, wir haben eine schöne Frage gestellt, die fand ich eigentlich toll da im Werkstattbereich. Ja, und zwar haben wir den Werkstattkunden gefragt, jetzt blätter ich gerade, wo ich es habe. Tiefe Ansprache. Ja, ja, genau. W23. Ja, genau, und zwar das Angebot an Zusatzleistungen am Point of Sale und zwar, ob eine aktive Ansprache erfolgt ist. Also man hat einen Werkstattaufenthalt, Inspektion oder sonstiges und ist da eine aktive Ansprache bei Reifen, kleinen Reparaturen oder Zubehör erfolgt? Und das war wirklich so eine Frage, ja, die war krass, weil gut 60 Prozent oder zwei Drittel der Befragten, die sagten, nö, da hat es keine aktive Ansprache gegeben. Also das ist so was, das war wirklich, das war nicht, also da bist du, hast du die Zahlen schon gesehen? Das kann doch nicht wahr sein. Die wenigsten werden aktiv angesprochen, also einfach auch noch was für ein Potenzial da in den Werkstätten ist für Zusatzleistungen. Klar, die Werkstätten, die sind zum Teil sehr ausgelastet und die haben wenig Kapazität, aber wie wichtig einfach Kundenbindung ist und wie einfach man da einfach den Verbraucher auch abholen könnte. Das war so was, wo, das war, es war ein Highlight schon. Ja, ja, um die Zahl noch zu verraten, wir sind da wirklich im niedrigen einstelligen oder ganz niedrigen zweistelligen Bereich, wo Menschen angesprochen wurden. Und wir hatten im letzten, in den anderen DR-Therapeuts ja schon immer die Menschen, die sagen, so kleine Kratzer und Roststellen gibt es ja kaum mehr, aber Kratzer würde ich gerne beheben lassen. Die Hälfte der Pkw-Halter hätte Interesse, dass sie angesprochen werden, darauf mit Smart Repair mal irgendwie die ein oder andere Delle auszumerzen und wird einfach nicht gemacht. Und natürlich, die, die, die haben alle viel zu tun, aber das war, das war schon eine krasse Erkenntnis, die wir da hatten. Ja, spiegelt aber, ich sage einfach, was ich denke, spiegelt aber, es spiegelt aber auch die Realität wieder. Und die Realität sieht so aus, wie ihr es erhoben habt, aus Kundensicht. Okay. Und die andere Realität ist ja häufig die der Geschäftsführer, Manager und Co., die das nicht wahrhaben wollen. Die sagen, nee, bei uns alles super, aber irgendwo, wenn man dann, allen ist das irgendwie bewusst, ich meine jetzt den schwarzen Peter da auf irgendjemand eine Annahme zu schieben, ist auch nicht richtig, ganz klar, der heißt Ruck und Co. Aber der geht potenzial einfach verloren. Ganz kurze, schnelle Anekdote, das habe ich mal auf LinkedIn gepostet und da habe ich ein riesen Echo drauf gekriegt. Da fahre ich mit meinem Auto zum Winterreifenwechsel. Okay, fahre hin, warte drauf, weil ich die Werkstatt kenne, ein ganz toller Laden, keine Inhaber, alles toll. Dann wird der Wagen wieder rausgefahren, steht da, dann kommt die Kollegin, gibt mir den Schlüssel, dann kommt noch einer aus der Werkstatt und sagt, ja, die Reifen waren da eingelagert, die Räder. Dann sagt der Werkstattmeister, ja, ich wollte Sie noch darauf hinweisen, die Reifen sind eigentlich abgefahren, eigentlich müssten die gewechselt werden. Ich gucke ihn an, ich sage, ja, wann denn? Sagt er, ja, also jetzt irgendwie ein paar Wochen haben sie noch Zeit, aber im Winter würde ich die schon noch wechseln. Und ich innerlich nur so, das ist nicht euer Ernst, Leute, das ist nicht euer Ernst. Ihr habt die Räder letztes Frühjahr von mir bekommen, runtergenommen, eingelagert, jetzt tut ihr die drauf und wenn die drauf sind danach, sagt ihr, ich brauche neue? Das gibt es doch gar nicht, also da geht viel, leider viel Potenzial verloren und ich glaube, es ist keine Böswilligkeit, es ist keine Dummheit auf Deutsch gesagt, sondern ich glaube, da muss man einfach alle Beteiligten, die da in einem Autohaus arbeiten, darauf aufmerksam machen, dass der Kunde da besser beraten wird und dem geholfen wird letztendlich mit seiner Mobilität. Hm. Ja, stimmt. Wir haben noch was gefunden, glaube ich, gell? Ja, weiter. Das finde ich noch eine tolle Kraft, das da. Mach du was zu dem. Nee, sag du weiter. Also, wir haben mal analysiert, die Leute, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben mobilisieren, also die sogenannten Erstkäufer in der DRT-Sprache. Die Erstkäufer, die sind ja immer weniger, leider, aber wir haben mal analysiert, wie viel die eigentlich, wie tief die in die Tasche greifen müssen, um sich ihr erstes Auto zu kaufen. Und es war, 2017 haben wir da mal geguckt, da hat so ein Fahrzeug für den Erstkäufer noch 5600 Euro gekostet, jetzt muss er schon fast 10.000 Euro bezahlen. Also, ein junger Mensch, der seinen Führerschein gemacht hat, vielleicht Anfang 20 ist, wenn der sich mit einem Gebrauchtwagen motorisieren möchte, muss er fast 10.000 Euro bezahlen. Also, das ist schon ein ganz schöner Sprung. Das hat sich quasi in den letzten Jahren, das sind hier eins, zwei, drei, vier, in den letzten sieben Jahren. Verdoppelt hat sich das verdoppelt. In den letzten sieben Jahren? Ja, genau. Also, wir reden hier nicht über 50 Jahre, wir reden nur über sieben Jahre. Ich war auch noch bei der langen Zeitsprung. Nein, nein, nein, nein. Wow. Und das ist eben dieser massive, wenn du dich an die lange Reihe erinnerst, da waren ja gerade in den letzten zehn Jahren diese massiven Preissprünge und das spiegelt sich eben auch für den Erstkäufer wider. Ja, also der kriegt eigentlich gar kein günstiges Auto, weil 10.000 Euro für einen Gebrauchtwagen im Schnitt ist auch noch verdammt viel Geld. Und dann läufst du ja als junger Mensch, sagen wir mal, du bist jetzt unabhängig von deinen Eltern oder möchtest das gerne, du kannst 10.000 Euro nicht aufbringen, stehst entweder bei der Bank oder möchtest ein Leasing haben und wie sind diese jungen Menschen gegenüber eingestellt? Bescheid? Ja, die kriegen ja zum Teil auch gar keine Verträge, weil du musst erstmal einen Arbeitsvertrag haben und dass du dann einfach würdig bist. Sicherheit. Und so einer neue Mitarbeiter, der hat ja genau diesen Fall jetzt. Ja, mit seinem Bruder, mit seinem Vater zusammen, hat er das dann finden können. Ja, genau. Boah, das ist eine krasse Zahl. Also das vor allem auf sieben Jahren, dass ich für Fahranfänger, boah, Wahnsinn. Okay, da habt ihr mich jetzt auch ein bisschen schockiert, weil das ist echt schade. Und jedes Jahr gibt es ja auch immer die Erhebung. Ich weiß gar nicht, ob die bei euch drin ist, ob junge Menschen einen Führerschein machen möchten oder nicht. Jedes Jahr wird ja die Sau durchs Dorf getrieben und dann muss man einfach hingucken, habt ihr in Berlin gefragt oder irgendwo in Brandenburg, Metropole oder Land. Ist das mit drin, bei euch wahrscheinlich? Nee, ist bei uns nicht drin, aber es gibt um KBA gibt es die Erhebung mit den Führerscheinzahlen und man sagt ja immer, die werden weniger, aber es gibt halt auch weniger junge Menschen in Deutschland, aber die jungen Menschen, also die Lust aufs Auto ist da schon nach wie vor vorhanden. Es ist halt immer nur die Frage, wenn ich jetzt in der Großstadt lebe, Miete oder Führerschein, Miete oder Auto, Miete oder Parkplatz, also Wohnungsmiete, das ist schon immer eine schwierige Abwägung. Aber wenn man vom Dorf kommt. Vom Land, da bleibt ja mehr gar nichts anderes übrig. Die sind auch alle mit 18 motorisiert, die auf dem Land leben, weil denen bleibt ja gar nichts anderes übrig. Das sehen wir hier im Umkreis von Stuttgart ja schon, also das geht uns in New York schon genauso. Sollen wir noch eine letzte Zahl fragen? Nee, ich glaube Tim hat genug oder willst du noch was hören? Wir haben noch eine letzte krasse Zahl. Wir sind gerade hier, los, raus, haut rein! Ja und zwar, wir haben auch nach Rabatten gefragt. Sehr untypisch für die DHT. Ja, genau und zwar beim Neuwagengeschäft und dann haben wir herausgefunden, jetzt habe ich es, 92 Prozent der Neuwagen, der privaten Neuwagenkäufer haben Rabatte oder Zusatzleistungen erhalten beim Kauf und das spitzet sich einmal auf in Rabatte, die man mit dem Händler ausgehandelt hat oder den Hauspreis, dass der Händler schon an sich einen Rabatt gegeben hat oder kostenfreie Zusatzleistungen und nur sieben Prozent haben keine Nachlasse erhalten. Und das war für diese Jahre während Corona ja so außergewöhnlich, dass es kaum Rabatte im Handel gab, kaum Rabatte. Und jetzt tatsächlich fast 100 Prozent mit irgendeiner Art von Nachlass. Wir fragen nicht, wie hoch der Nachlass ist, das machen wir nicht, weil das ist irgendwie unseriös. Aber diese große Mehrheit, die jetzt wirklich mit irgendeiner Art von Nachlass ein Auto bekommen hat, das hat uns auch sehr überrascht. Wenn man merkt, wie sich das gedreht hat. Also so mäßig, ja, jetzt seien es auch nur Fußmatten oder irgendwas, aber irgendwas on top bekommt man. Neuwagen, ne? Ich denke da gerade in eine andere Stoßrichtung, Agenturvertrieb. Ja. Wie soll, wenn 48 Prozent Rabatt mit dem Händler ausgehandelt, wie soll das denn in Zukunft funktionieren im Agenturvertrieb, wenn die Handels, also wenn man nicht mehr handeln kann? Das hört sich jetzt ein bisschen vereinfacht an, aber ihr wisst, was ich meine. Ja, ja. Wenn die Hände gebunden sind. Ja, und dann muss ja der OEM permanent, also das, was er ja eigentlich nicht will, der will ja eine Preisstabilität, das könnte im nächsten Jahr mal mit reinbauen. Sehr gut, wird notiert. Ja, also das ist mit Sicherheit eine interessante Dimension auch, wie wenn der Neuwagen quasi nur noch oder fast nur noch über Rabatte und Co. oder Zusatzleistung da an den Mann gebracht wird und das möchten die OEMs abschalten, ist ja auch total legitim. Ja, das wird mit Sicherheit eine spannende Sache. Ja, wir haben einen Blick auf die aktuellen Zulassungszahlen von Elektroautos. Wir wissen alle, was da gerade passiert. Gestern wurden die Zulassungszahlen vom KBA veröffentlicht. Wir haben fast halb so viele Zulassungen nur wie im Dezember. Und wir wissen, da geht gerade extrem eine Rabattenschlacht los. Also, ja. Oh Mann, oh Mann, oh Mann, oh Mann. Ja, auch gebraucht. Also wir haben echt noch ein paar Punkte. Ich habe eigentlich noch Fragen zum Thema Loyalität. Ich habe noch Fragen zum Thema Kaufwille und E-Auto. Die Stunde ist schon fast rum, gell? Ja, wir sind schon über 40 Minuten. Das ist das Verrückte. Ist es okay, wenn ich euch in den nächsten Wochen nochmal behellige? Ja, klar, natürlich. Wir haben viele Themen. Ja, ich glaube auch. Wir müssen da, ich möchte mit euch noch ein paar Sachen beleuchten. Weil das ist jetzt so ein Querflug mit den interessantesten Sachen. Aber wir merken ja an jeder Stelle, dass wir irgendwie noch eine Verbindung zu einem anderen relevanten Thema haben. Das ist halt so extrem untereinander vernetzt, das Thema. Ja, genau. Total. Ja, lass uns nochmal ganz kurz zum Thema Kaufwille und E-Auto. Da wart ihr ja auch unterwegs. Was ist denn da eure aktuelle Erkenntnis? Ich meine, die Zahlen sind aus letzten Sommer in etwa. Wenn ihr das jetzt so mit eurer Erfahrung, was zum Jahresende so passiert ist, was seht ihr dann da kommen? Naja, wir können ja nicht in die Zukunft schauen. Wir können einfach, wir betrachten ja immer das vergangene Jahr. Da können wir einfach sagen, okay, bei diesem eher positiven Statement so mäßig, ein E-Auto ist umweltfreundlich in der Nutzung, bietet Fahrspaß, perfektes Alltagsauto, dann merken wir, dass Zahlen nach oben gehen. Also da gibt es vom Endverbraucher eine deutlich höhere Zustimmung und dann bewegt sich was. Also da merken wir wirklich, das dreht langsam so in eine positive Richtung. Aber es ist immer noch, wenn man den Markt anguckt, es ist immer noch zweigeteilt. Es gibt sowieso gut die Hälfte, die sagt, ja, geht, da geht was voran, ist cool. Und die andere Hälfte ist eher unsicher oder lehnt das ab. Sehr einig sind sich die Endverbraucher, wenn es negativ wird. Also Summe ist sich zu teuer in der Anschaffung, Technologie noch nicht ausgereift, Batterie, großer Unsicherheitsfaktor. Da sind sie sich sehr einig. Drei Viertel stimmen dem zu. Das ist natürlich immer noch negativ. Und dann, willst du das erzählen? Ja, nur als ergänzend. Wir haben dieses Thema, das man ja diesen Osborne-Effekt nennt. Das heißt, du willst dir was kaufen, aber du weißt eigentlich, dass die Technologie so schnell fortschreitet, dass wenn du das bekommst, ist es eigentlich schon alt. Selbst beim Neuwagen. Wenn du in der Customer Journey bist und dich beschäftigst mit allem Möglichen, dann weißt du, okay, jetzt muss ich mal einen Punkt machen, und dann kommt der Moment der Wahrheit, dann kaufe ich mein Auto, aber ich weiß genau, wenn es da ist, ist es alt. Und diese Technologiesprünge, die wir nach wie vor erleben, und immer diese angekündigten Game Changer, die kommen und noch ein größerer Akku, noch eine größere Reichweite und dieser und jener und noch ein neuer Chinese. Dann frage ich mich als Endverbraucher irgendwann, lasse ich das jetzt einfach mal alles an mir vorbeisausen, so wie 80 Prozent der PKW-Halter gesagt haben, ich lasse das mal an mir vorbeisausen und warte mal ab, was ihr da so treibt in der Industrie und in der Politik. Und dann, wenn der Moment für mich gut ist, dann schlage ich zu. Also dieses Abwarten, wann kommt jetzt endlich mal das für mich passende Auto, was zu meinem Mobilitätsbedarf passt und Batterie elektrisch angeziehen ist, dieses Abwarten werden wir auch in diesem Jahr noch ziemlich deutlich spüren. Was natürlich dem Hochlauf der Technologie natürlich eigentlich die Beine wegzieht. Ja, natürlich. Und das versuchen jetzt mit diesen ganzen Nachlässen. Da wird sich schon was tun. Ja, natürlich. Weil das funktioniert. Wir hatten ja auch diejenigen, die sich ein BEV gekauft haben, gefragt, warum hast du dir ein BEV und keinen Verbrenner gekauft und die Top-Nennung war die Förderprämie nutzen und dementsprechend werden auch diese Rabatten und diese Verbrenner, die wir jetzt haben, Die jetzt da massiv hier in den Markt rücken, die werden auch was bringen. Die bringen aber halt auch Verunsicherung, weil die sagen, aha, das könnte plötzlich die Autos doch günstiger machen. Ja genau, das ist ja das, was viele gefordert haben. Also so mäßig, die sind alle noch zu teuer. Und wir verlagern das Problem halt nach hinten, weil was machen wir mit den Gebrauchslagen? Wer kauft denn dann noch ein gebrauchtes E-Auto, wenn zum gleichen Preis ich ein neues mir anschaffen kann? Und das hat dann noch alte Technologie, das Gebrauchte. Also das ist so praktisch, was passiert mit diesem Gebrauchslagenmarkt? Wir verlagern so das Problem, also wir lösen das Problem jetzt, aber haben hinten raus ein riesiges Problem. Und über die Restwerte haben wir noch gar nicht gesprochen. Also das sind ja auch so Themen, Fahrzeuge, die jetzt im Leasing mit einem vorab festgesetzten Restwert drinstehen und dann kann das Fahrzeug aufgrund von massiven Preisveränderungen diesen Wert nie wieder auf dem Markt erzielen. Dann wird es wirklich kompliziert und dann haben wir die Öfe vollstehen und die Händler wissen nicht, was sie damit machen sollen. Weil lieferfähig sind die neuen Fahrzeuge ja auch. Also früher war immer das Argument, nimm es gleich mit das Auto, sonst musst du ja 14 Monate warten. Aber das ist ja in den seltensten Fällen noch der Fall. Also deswegen, das ist auch ein Thema, das müsste man mal separat beleuchten. Gebrauchte Elektromobilität, wie gesagt, wird uns dieses Jahr ganz extrem noch beschäftigen. Glaube auch, da habe ich auch einige Gespräche geführt und was ich so aus dem Handel höre, jetzt nicht aus Endkundensicht, sondern aus Handelssicht, die sich mit Restwerten auskennen und da auch echte Beispiele. Und nicht, da war mal ein Auto, das hat an 10.000 Euro an Wert verloren, sondern da sind x Autos, die sind im Durchschnitt um. Also die machen Brand, sagt man ja im Handel so schön. Nicht schöne Zahlen. Abschlussfrage. Machen wir es jetzt mal. Sagt zu. Waren wir aber gerade beinahe schon. Was wird eurer Meinung nach die größte Veränderung am Markt 2024 sein, die im nächsten DAT-Report für AHA sorgt? Der Opener im nächsten Jahr. Ob wir richtig lagen. Wenn wir das schon wüssten, dann hätten wir ja schon die halbe Miete. Ja, gute Frage. Also jetzt die Zulassungszahlen, diese Steigerungen bei den Verbrennern, das hat uns schon überrascht. Also ich glaube so, viele sagen, jetzt gönne ich mir nochmal einen Verbrenner. Also dass wir da nochmal irgendwie größere Stückzahl sehen. Und das Thema China spielt natürlich noch eine große Rolle. Also welche Chinesen werden sich auf dem Markt irgendwie festsetzen? Was wird sich etablieren? Das ist alles nicht so golden, was da so kommt. Auch innerhalb der Organisationen hört man das. Und das Vertrauen in Made in China. Made in China ist für die Endverbraucher noch kein Qualitätsmerkmal. Sehr niedrig, da habt ihr auch eine Zahl gehabt. Ich glaube, war es 80 Prozent, die dem so… 88 Prozent, die es nicht kaufen würden. Eher nicht, ja. Aber gut, 60 Prozent, die sagen, okay, ich habe es schon in der Presse wahrgenommen. Und das fand ich auch wieder so eine Zahl, wo ich gedacht habe, wow, okay, die geben ganz schön Gas. Und werden auch wahrgenommen von den Endverbrauchern. Und die Händler haben ja auch damit eine Alternative. Es ist ja oft so, dass sie sagen, mein angestammter Hersteller schafft es nicht, ein Auto zu bauen, was so und so viel unter diesem Preis hat. Und dann gehe ich halt zu einem chinesischen Hersteller und versuche, meinen Kunden davon zu überzeugen. Also ich glaube, gebrauchte E-Autos und China, das wird für Next India Teleport schon eine richtig große Geschichte werden. Okay, haben wir doch da mal einen ganz groben Forecast. Und wir sammeln mal, wir machen demnächst nochmal eine Folge. Und dann machen wir nochmal so einen Cross-Flug, weil das macht mir irrsinnig viel Spaß, mit euch zu reden, weil ihr so viel Wissen da habt. Und bis dahin habe ich auch den richtigen, also den langen DHT-Report vorliegen. Und dann werde ich mir auch ein paar, wie sagt man, Knicke oder Eselsohren reinmachen, worüber wir sprechen müssen. Ja, genau. Wenn wir noch ein bisschen Werbung machen dürfen, ab morgen wird das schon versendet. Wir können ein bisschen früher versenden, als wir ursprünglich gedacht haben. Die Druckerei hat gestern schon erste Vorab-Exemplare geliefert. Dementsprechend, also du wirst auch die nächsten Tage einen aus deinem Tisch haben, Tim. Ich wollte gerade sagen, also ich möchte nicht nur PDF haben. Ich habe es mir überlegt. Ihr habt das vorhin hochgehalten. Ich habe gesehen, schön mit partiellem Lack drauf und allem, was man so braucht. Mega. Gut, gute Sache das. Ihr Lieben, ganz herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ihr habt gerade viele Anfragen medial und müsst über alle Reden und Antworten stehen. Deswegen umso dankbarer bin ich, dass ich die Stunde bei euch abknapsen durfte. Ich werde euch noch mal nerven, die Tage, mit einem neuen Terminchen. Und dann machen wir noch mal weiter. Es macht so einen Spaß. Tja, gerne. Okay. Ja, vielen Dank, dass ihr auch da draußen hier Interesse gezeigt habt, zugehört habt, wo auch immer ihr wart. Wir sagen Tschüss, Danke und bis bald. Macht’s gut. Vielen Dank. Tschüss. Ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.