Einleitung

In der siebten Ausgabe des Pink Network Podcasts begrüßt Jule die engagierte Geschäftsführerin Christina Dost von der Autohausgruppe PETA. In einem fesselnden Gespräch teilt Christina ihre Erfahrungen und Herausforderungen in der Automobilbranche.

Über Christina Dost und die Autohausgruppe PETA

Christina Dost ist seit der Übernahme durch die Autohausgruppe PETA im Jahr 2016 ein fester Bestandteil des Unternehmens. Die Autohausgruppe, bekannt für ihre breite Markenvielfalt, erstreckt sich über drei Bundesländer und umfasst 25 Standorte. Christina ist eine Herzblut-Geschäftsführerin, die ihre Arbeit liebt und stets mit Leidenschaft dabei ist.

Vielfalt und Herausforderungen im Autohaus

Christina beschreibt ihre Rolle als bunt und vielseitig. Sie ist verantwortlich für zahlreiche Bereiche, darunter Personal, Marketing, CRM und Digitalisierung. Die Vielseitigkeit ihrer Aufgaben hält sie stets auf Trab und motiviert sie, jeden Tag neue Herausforderungen anzunehmen.

Fachkräftemangel als größte Herausforderung

Ein zentrales Thema im Gespräch ist der Fachkräftemangel in der Automobilbranche. Christina betont die Wichtigkeit der Ausbildungsoffensive der Gruppe, um dem Mangel entgegenzuwirken. Mit 160 Auszubildenden legt die Autohausgruppe großen Wert auf die Nachwuchsförderung.

Eröffnung des Mehrmarkenhauses in Erfurt

Ein weiterer Meilenstein für die Autohausgruppe war die Eröffnung des Mehrmarkenhauses in Erfurt. Christina erläutert die Herausforderungen und Erfolge dieses Projekts, das Marken wie Opel, Peugeot und Citroen unter einem Dach vereint.

Fazit

Christina Dost ist ein inspirierendes Beispiel für Engagement und Leidenschaft in der Automobilbranche. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, sich den Herausforderungen der Branche zu stellen und stets nach vorne zu blicken.

Themen:

  • Christina Dosts Rolle bei Autohaus PETA
  • Herausforderungen in der Automobilbranche
  • Fachkräftemangel und Ausbildungsoffensive
  • Eröffnung des Mehrmarkenhauses in Erfurt
  • Vielseitigkeit der Aufgaben einer Geschäftsführerin

Key Takeaways:

  • Christina Dost ist eine engagierte Geschäftsführerin bei Autohaus PETA.
  • Die Autohausgruppe PETA ist bekannt für ihre Markenvielfalt.
  • Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen der Branche.
  • Die Ausbildung junger Menschen ist entscheidend für die Zukunft.
  • Das Mehrmarkenhaus in Erfurt vereint mehrere Automarken unter einem Dach.
  • Christina Dost schätzt die Vielseitigkeit ihrer Aufgaben im Autohaus.
📄 Vollständiges Transkript
Benzingespräche – der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Bevor es nun losgeht, ein kurzer Hinweis auf einen starken Partner, der diesen Podcast möglich macht. CarWow! CarWow ist die führende Neuwagen-Plattform für Autokäufer, Händler und Automobilhersteller. Wussten Sie schon? Mit über 3 Millionen Besuchen pro Monat ist CarWow eine der einflussreichsten Automotive-Media-Brands und bietet Herstellern und Händlern Zugang zu Deutschlands größter Neuwagen-Audience. Mehr Infos auf carwow.de Herzlich Willkommen zurück bei den Benzingesprächen und es ist mal wieder soweit. Die liebe Jule, die ist quasi an meiner Seite, ein bisschen virtuell, aber dann ist es wieder Zeit für eine Sonderausgabe des Jule. Pink Network. Ganz genau. Sehr schön. Jetzt schon in der siebten Auflage, meine Güte. Ich bin so ein bisschen auch stolz auf dich. Du hast auch Durchhaltevermögen, du ziehst durch. Das sind mir die richtigen. Erzähl doch mal, was ist heute für uns dabei? Ja, ich habe ein ganz interessantes Gespräch geführt mit Christina Dost. Sie ist Geschäftsführerin für die Mercedes-Betriebe der Autohausgruppe PETA. Autohausgruppe PETA kennt man natürlich in aller Munde, großer Händler. Christina hält sich immer gerne ein bisschen zurück und ich habe im Podcast auch gesagt, die Frau hinter Andreas und Helmut PETA. Aber sie hat sich sehr gefreut, dass ich sie eingeladen habe, dass ich ein bisschen über ihre Arbeit, über ihre vielseitige Arbeit im Autohaus gesprochen habe. Was sie so bewegt. Sie ist auch ein absoluter Herzblut-Mensch, eine Herzblut-Geschäftsführerin. Sie liebt das, was sie tut. Sie hat keinen 9-to-5-Job. Sie macht gerne Überstunden und es stört sie nicht. Sie ist immer on fire und weiß immer, was los ist in ihrem Autohaus. Das war ein sehr erfrischendes Gespräch, sehr unterhaltsam und ich habe viel erfahren über Christina. Wir kennen uns schon viele Jahre, aber so gut habe ich sie tatsächlich noch nicht gekannt. Und es ist ein schönes Gespräch, hört gerne rein. Klasse. Ich habe natürlich auch schon ein Stückchen reingehört und ich habe ein bisschen gestaunt. Ich sage nur, ein Blumenstrauß an Aufgaben, was sie so alles betreut. Oh ja, oh ja. Da bin ich echt gespannt, was ihr da draußen dazu nachher sagt. Das ist ein toller Podcast. Und bevor ich jetzt irgendwelche Fragen noch weiterstelle oder verrate, würde ich sagen, Jule, was machen wir? Reinhören. Viel Spaß. Ganz genau. Viel Spaß bei dieser Sonderausgabe. Dankeschön. Herzlich willkommen zur siebten Ausgabe schon vom Pink Network Podcast. Ich freue mich, dass ich heute eine ganz tolle Gesprächspartnerin hier am Mikrofon habe. Christina Dost vom Autohaus PETA. Hallo Christina. Hallo Jule, grüß dich. Schön, dass du dir die Zeit genommen hast, ein bisschen mit mir zu sprechen. Über dich, über deine Arbeit im Autohaus und für alle, die dich noch nicht kennen, weil du bist ja so ein bisschen die Frau hinter der Familie PETA. Stell dich doch gerne kurz vor. Ja Jule, ganz lieben Dank erstmal an der Stelle für die Einladung und für die Möglichkeit und tatsächlich auch dem Interesse. Ich freue mich sehr darüber. Christina Dost ist mein Name. Ich bin 39 Jahre jung, stamme aus Sachsen-Anhalt aus dem Ort Dessau-Roslau und bin seit der Autohaus-PETA-Gruppe, seit der Übernahme 2016. Wir waren ja vorher drei Standorte als Satellit von der Beresagruppe und wurden dann aufgrund deren Erweiterung im Westen veräußert. Und die Autohaus-PETA-Gruppe hat uns gekauft und mich quasi gleich mit. Und ja, es stimmt, die Frau hinter der Familie PETA tatsächlich. Manche sind auch der Meinung, ich bin verwandt oder verschwägert. Das ist tatsächlich nicht der Fall. Obwohl wir mittlerweile wirklich ein ganz, ganz persönliches Verhältnis haben. Da bin ich auch sehr froh drum und sehr stolz drauf. Und ich glaube, aufgrund dieses Verhältnisses ist es tatsächlich auch alles so zu dem gewachsen, wie wir heute miteinander arbeiten. Und das ist wirklich eine ganz tolle Sache. Also immer, wenn ich dich treffe, bist du gut gelaunt, hast immer Spaß an der Arbeit. Und ich glaube, du arbeitest sehr gerne beim Autohaus PETA. Ganz genau. Autohaus PETA, ich glaube, allen ein Begriff. Vor allen Dingen Familie PETA, Helmut PETA, Andreas PETA. Aber erzähl uns doch noch ein bisschen mehr zur Autohaus-Gruppe. Also wie viele Standorte, Mitarbeiter, Marken, etc. Ihr seid ja doch sehr breit aufgestellt. Genau, gerne. Ja, also wir sind eine Autohaus-Gruppe und erstrecken uns über drei Bundesländer. Der Hauptsitz ist in Thüringen im beschaulichen Nordhausen und geht dann bis nach Südniedersachsen und halt in Sachsen-Anhalt rein. Wir haben in Summe zwölf verschiedene Marken an Bord tatsächlich. Also 48 Marken und noch einige Service-Marken. Hat sich über die 30 Jahre so ergeben. Helmut PETA sagt man ja manchmal auch nach, er ist der Markensammler. Das kann ich jetzt tatsächlich nicht bestätigen, sondern es ist einfach so gewachsen. Und manchmal aus der Vergangenheit hat halt eine Herstellermarke durch Fusion mit einer anderen, eine andere Marke mitgebracht und solche Themen. Und dadurch sind wir eben so aufgestellt, wie es heute ist. Und es ist auch gut so, denn die Mehrmarkenwelt bietet natürlich auch den Kunden sehr viele Vorteile. Wir haben jetzt aktuell 800 Mitarbeiter bei uns in der Gruppe. Davon ungefähr 160 Auszubildende und legen sehr großen Wert auf die Ausbildung von jungen Menschen. Und diese Ausbildungsoffensive verfolgen die jetzt schon seit, ich sage mal seit fünf Jahren ungefähr. Und stellen wirklich jedes Jahr fleißig ein und übernehmen eigentlich zu 95 Prozent auch alle Azubis, die dann auch gerne bleiben. Und das ist also wirklich so unsere große Aufgabe, um uns selber in der Gruppe auch natürlich zu verjüngen. Und gerade dem aktuellen Fachkräftemangel, den es ja überall in ganz Deutschland gibt, eben entgegenzuwirken. Ihr habt ja kürzlich oder vor einem halben Jahr, glaube ich, die Stellantis-Mehrmarkenwelt auch, glaube ich, eröffnet in Erfurt, wenn ich mich erinnere. Ja, im April diesen Jahres haben wir unser großes Mehrmarkenhaus in Erfurt eröffnet. Ursprünglich, es war ja eine lange Entstehensgeschichte von der Grundstücksfindung. Es war ein altes Minol-Öllager, was stark belastet war im Boden und so weiter und wo sich bisher keiner so richtig herangetraut hat. Und Helmut Peter hat sich der Challenge angenommen, mit Andreas Peter zusammen natürlich. Und seit 2017 wurde dieses Grundstück da erstmal erschlossen, mit vielen öffentlichen Fördergeldern natürlich auch erstmal alles bereinigt. Und eine Grundwasserreinigung und was da alles möglich war, man konnte es ja in der Presse auch verfolgen letzten Endes. Und diesen Jahres konnten wir es dann endlich eröffnen und haben jetzt dort vor Ort, sind dem Hersteller ein bisschen gefolgt, der Fusion unter dem Dach Stellantis und vereinen da jetzt eben die Marken Opel, Peugeot, Jeep, Citroen und haben auf dem gleichen Grundstück auch noch für unsere Suzuki-Kunden ein kleines Suzuki-Autohaus daneben gebaut. Ja, und ich sag mal so, aller Anfang ist schwer, weil es ist alles neu. Gott sei Dank mit einer bestehenden Mannschaft, denn uns gab es ja vorher schon mit einem großen Opel-Autohaus in Erfurt, allerdings ein Mietobjekt und diese Mannschaft konnte dann in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Aber durch die Markenerweiterung gliedern sich natürlich auch neue Kollegen mit ein und für alle ist es neu, dass es alle Marken aus einem Guss gibt, sag ich mal, und an einem Serviceberater-Tisch. Und das ist schon sicherlich eine Herausforderung, da sind wir gerade noch am Zusammenfinden und Zusammenwachsen. Aber bis jetzt läuft es ganz gut an und das Haus wird sehr gut angenommen und da freuen wir uns natürlich sehr drüber. Sehr schön. Und was sind genau deine Aufgaben in der Autohaus-Peter-Gruppe? Also ich habe den Mercedes-Benz-Stern auf der Stirn. Wir haben ja bei uns 25 Standorten, davon sind elf Standorte Mercedes-Benz-Häuser. Aktuell sind wir noch in zwei GmbHs aufgeteilt, eben genau durch diese damalige Ur-Mutter-GmbH, sag ich mal, in Thüringen-Niedersachsen und 2016 die Übernahme in Sachsen-Anhalt. Diese Standorte fusionieren wir jetzt zum 01.01.2024 zu einer großen Mercedes-Benz-GmbH in der Peter-Gruppe. Ich bin die Geschäftsführerin dort gemeinsam mit den Herren Peter und kümmere mich wirklich eigentlich von A bis Z um alle Themen, die anfallen. Wir haben uns zwar schon aufgeteilt, natürlich auch in der Geschäftsführung, sodass der Schwerpunkt von Andreas Peter liegt ja im Vertrieb und von Helmut Peter im Service, Finanzen und Bauwesen und meine Wenigkeit in Themen wie Personal, Marketing, CRM, EDV, Digitalisierung und Standards und Audits und Verträge, sowas. Ein bunter Blumenstrauß, sag ich mal. Irgendwie ist man da doch mit jedem Bereich beschäftigt. Ja, sehr schön. Aber das klingt sehr vielseitig, sehr vielfältig. Was macht dir am meisten Spaß? Was ist deine Lieblingsaufgabe? Ich sage mal, mir macht grundsätzlich eigentlich der komplette Job und auch die Vielseitigkeit Spaß und dass man eben wirklich auch in allen Sparten unterwegs ist. Also man ist jetzt nicht nur im Vertrieb, nur im Service oder so, sondern es tangiert mich wirklich alles, vom Pkw bis zum Lkw, vom Vertrieb über den Service bis hin zum Personal, zum Marketing. Und das ist eigentlich so die spannende Aufgabe, dass man jeden Tag neue Herausforderungen natürlich hat und mit den Menschen vor Ort gemeinsam Lösungen für unsere Probleme zu finden, auch wirklich ganz nah an der Basis zu sein, was unsere ganzen Prozesse, Projekte und so weiter angeht. Also da kann ich mir die Zeit für nehmen, weil ich halt hauptamtlich diese Marke alleine nur betreue. Was heißt nur, aber eben nicht noch elf andere. Ja, das macht mir ganz großen Spaß tatsächlich. Okay, klingt gut. Was sind deiner Meinung nach so die aktuell größten Herausforderungen? Also nicht nur jetzt im Bereich Mercedes oder jetzt euer Autohaus, auch so branchenübergreifend. Also ich würde behaupten, die größte Herausforderung ist das Personal, also der Fachkräftemangel. Das ist wirklich, glaube ich, unser allergrößtes Problem. Ich war letzte Woche auf der Vertretertagung und habe mich auch mit Kollegen unterhalten und es geht wirklich allen so und es geht allen gleich. Und letzten Endes können wir uns nur mit dieser Ausbildungsoffensive selber helfen, denn die Babyboomer, die jetzt alle auch frühzeitig in Rente gehen, also keiner bleibt bis zum Schluss, sondern die meisten gehen eben vorzeitig in Rente, die werden ein Gap ausmachen zu 35 Prozent, die uns einfach an Personal fehlen und so viel kommen eben nicht nach mit Generationen X, Y, Z, etc. Das ist jetzt bei uns allen schon spürbar und die Corona-Zeit hat uns natürlich da auch nicht groß geholfen, jeder ist vielleicht, nicht jeder, aber einige sind natürlich ein kleines Stück bequemer geworden oder haben eben die Welt kennengelernt, wie es auch sein kann, vielleicht mit einer mobilen Arbeit und all solchen Dingen. Bei uns im Autohaus ist es natürlich so, wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, unsere ureigenste Aufgabe ist es, Fahrzeuge zu verkaufen und zu reparieren und da brauche ich natürlich die Menschen vor Ort. Also ich habe da wenig Möglichkeiten, jemanden da zu unterstützen und wenn jetzt jemand nicht mehr bis 22 Uhr im Service arbeiten möchte oder keinen Samstag mehr oder wie auch immer, das ist schon ein großes Problem und da stellen wir uns und ich glaube, das ist im Moment so unsere absolute Hauptaufgabe, das Thema Personal eben zu bewältigen und uns da auch irgendwo aus traditionellen Ansichten, sage ich mal, anzupassen und uns bereit zu machen für die neue Zeit und da auch eben attraktiv zu sein auf dem Arbeitsmarkt. Ja, darüber hinaus, neben Personal, das Thema Digitalisierung natürlich, das geht ja auch alle an und alle müssen sich darum kümmern und wir gucken auch in alle Sparten, wo können wir sinnvoll, muss ich dazu sagen, Prozesse digitalisieren, weil nicht jeder digitale Prozess ist ein guter Prozess, nur weil es keine Probleme gibt. Also es soll ja schon auch arbeitserleichternd sein und soll die Effizienz steigern, solche Dinge, also das analysieren wir immer erst und dann gucken wir, wir haben einen ganz großen Katalog an Projekten, die aktuell laufen, also es ist wirklich ein großes Schwanen. Ja, da können wir uns wirklich austoben. Ja, das ist so ein Thema, was uns wirklich umtreibt. Die Themen wie Antrieb, Nachhaltigkeit, Umweltmanagement, das ist natürlich auch alles, was uns beeinflusst, aber was wir immer in erster Linie mit beeinflussen können, denn letzten Endes müssen wir die Fahrzeuge nehmen, die der Hersteller uns gibt und die Antriebsarten verkaufen, die der Hersteller im Moment auf dem Markt hat. Da sind wir jetzt, glaube ich, nicht in erster Linie gefragt, aber natürlich müssen wir auch irgendwo mit gutem Beispiel vorangehen und müssen uns dafür rüsten, dass man natürlich den Kunden das auch alles erklärt, was diese Technologien mit sich bringen und dieses komplette 360-Grad-Ökosystem darum, dass der Kunde eben nicht nur weiß, was bedeutet elektrisch fahren, sondern wie kann ich laden, wo gibt es die Förderung und, und, und, das sind ja wirklich alles Themen. Da müssen auch wir uns erstmal reinpuchsen, so wie alle anderen natürlich auch, aber ich glaube, wer da dieses 360-Grad-Package hat, der ist da wirklich vorne mit dabei tatsächlich. Das heißt, ihr bietet euren Kunden außer dem Verkauf oder Leasing von E-Fahrzeugen jetzt auch Angebote rund darum schon an oder also, was ich, Wallboxen oder den Installationspartner oder wie läuft das bei euch? Genau, also wir haben aktuell regionale Kooperationen, sind aber auch daran interessiert, das in der Zukunft so auszuweiten, dass der Kunde schon alles im Prinzip auf unserer Internetseite findet und sich da auch wirklich vollumfassend beraten kann, dass wir eben vor Ort der verlängerte Arm sind und wer es regional mag, die meisten sind ja verheiratet mit den regionalen Stadtwerken vor Ort, das ist ja nun mal so jedenfalls bei uns, dass natürlich man da eben auch Kooperationsmöglichkeiten hat, für den Kunden einfach da ist. Sehr gut. Und Thema nochmal zurück zum Personal, für uns alle das schwierigste Thema aktuell, Ausbildungsoffensive. Wie sieht es bei euch aus? Macht ihr spezielle Aktionen? Wo sucht ihr eure Auszubildenden? Was macht ihr da irgendwie Personalmarketing-technisch? Also da sind wir wirklich sehr aktiv, muss ich wirklich sagen, und egal mit wem ich mich auch unterhalte, vielleicht aus unterschiedlichsten Erinnerungen in der Kfz-Branche, alle die, die sagen, es gibt keine Auszubildenden, sind meistens auch die, die wirklich nichts oder sehr, sehr wenig in diese Richtung machen. Also wir sind wirklich auf jeder Azubi-Messe, wir gehen in Schulen, wir haben Kooperationen mit Schulen gefunden, dass die, ich sage jetzt mal wie eine Art Wandertag, zu uns ins Autoraus machen und dort erklären wir die Berufe, die wir eben alle ausbilden und beantworten Fragen und machen eine Betriebsführung und solche Themen. Wir haben ganz viele Praktikanten bei uns, also jeder, der sich für ein Praktikum bewirbt, das ist auch eben schon in der Region bekannt, weil wir es eben auch natürlich anpreisen, weil nur so kann der Azubi auch wirklich mal einen Einblick gewinnen, wie ist denn überhaupt eine Arbeit im Autoraus und ist es für mich eigentlich was, weil jemand, der bis jetzt nur auf der Schulbank saß, woher soll der wissen, ob er ein guter Tischler wäre oder ein besserer Mechatroniker oder eben doch lieber im Büro. Also geht halt nur Learning by Doing, meine Meinung, und jeder Azubi, der bei uns irgendwann mal einen Auszubildendenvertrag unterschreibt, der hat eben tatsächlich auch bei uns ein Praktikum gemacht und hat sich drei und fünf Tagen, je nachdem, das komplette Haus angesehen und sitzt dann aber auch überzeugt am Tisch und sagt, jawohl, ich kenne schon die Leute, ich kenne den Standort, ich habe gesehen, auf was ich mich einlasse und ich kann mir das eben durchaus vorstellen und so ist es eben für die jungen Leute nicht ganz so fremd. Ansonsten sind wir natürlich präsent auf allen möglichen Social-Media-Kanälen, online, machen da ganz viel und egal, wir sind ja ein sehr eventlastiges Unternehmen, sage ich mal. Das stimmt. Egal auf welchem Event wir sind, das Thema Personalrecruiting ist immer mit dabei, ob das ein Aufsteller ist oder ob das eben wirklich die Ausbildungsverantwortlichen sind, die da eben auch Rede und Antwort stehen für alle Fragen. Das ist natürlich müßig, keine Frage, es ist kein Selbstläufer, aber wir haben sensationelle Rücklaufquoten und ich muss wirklich sagen, wir haben die Wahl der Azubis. Ja, das ist wirklich was, da sind wir auch stolz drauf und freuen uns auch und eigentlich ist es auch die Regel, wenn man sich jetzt nicht danach für ein Studium etc. entscheidet oder der Liebe halt. Aber sonst wohin zieht, sage ich mal, dann ist es eigentlich auch die Regel, dass sie danach bei uns bleiben. Sehr schön. Das höre ich am allerliebsten, dass es da auch so positive Beispiele gibt. Man muss aktiv werden. Das ist einfach so. Man kann sich nicht hinsetzen und sagen, oh, es kommt ja gar keiner mehr. Man muss sich neue Wege suchen. Ich finde das auch klasse. Machen auch andere Autohäuser, dass sie wirklich auf Berufsmessen gehen, wirklich auch im lokalen, regionalen Bereich, da sehr aktiv sind, sich auch zeigen und einfach zeigen, was es für viele verschiedene und auch neue Berufsfelder es ja auch im Autohaus gibt. Ja, also gerade auch im Bereich der ganzen Elektromobilität oder E-Commerce, Marketing gibt ja wirklich viele attraktive Berufsbilder. Thema Nachhaltigkeit hast du vorhin schon mal ein bisschen angesprochen. Wir hatten am Mittwoch unser Think Network Event bei der Thiemeier-Gruppe in Bochum. Da ging es um das Thema Nachhaltigkeit. Die Thiemeier-Gruppe ist da sehr aktiv mit vielen verschiedenen Projekten und vielen Stellen. Wie sieht es bei der Autohospäter-Gruppe aus? Habt ihr auch Nachhaltigkeitsprojekte oder wie seid ihr da aufgestellt? Sagt ihr jetzt gut, klar, Prozessdigitalisierung gehört natürlich auch alles zum Thema Nachhaltigkeit, aber habt ihr irgendwas Spezielles, was ihr da macht oder wo ihr euch engagiert oder steht ihr da auch noch ganz am Anfang? Also tatsächlich beschäftigen wir uns schon mit dem Thema Nachhaltigkeit und alles, was es dazu bedarf, auch gerade bei der Sanierung unserer ganzen Häuser. Die Hersteller-Architektur-Vorgaben sind ja jetzt bei fast allen Marken überholt und wir müssen alle umbauen für die Zukunft, uns rüsten im neuen Look und Ziel, natürlich auch für den Kunden. Und da gucken wir schon, an welcher Stelle wir da verschiedenste Einflüsse mit einwirken lassen, ob wir jetzt eine Solaranlage auf dem Dach installieren oder solche Dinge, was eben bau-nicht-so möglich ist. Oder natürlich das Thema Beleuchtung, das haben wir schon lange umgestellt in allen Häusern, dass wir da eben auf LED gehen und solche Themen. Das ist auf jeden Fall bei uns mit im Fokus, aber eben im Laufe der Sanierungsarbeiten, sage ich jetzt mal. Und ansonsten haben wir oder unser Senior Helmut Peter hat einen absolut grünen Daumen. Also wir pflanzen jetzt nicht irgendwo Wälder tatsächlich, sondern wir bepflanzen unsere Häuser und Höfe, die wir da haben. Das ist schon ein grünes Markenzeichen und wir haben ja auch unsere Markenbäume vor den Häusern stehen, also Bäume im Mercedes-Benz-Stern-Look oder im Opel-Look. Genau, das steht bei uns überall vor der Tür. Ja, ich glaube, das sind bei uns eher so kleine Schritte, die wir machen, aber wir haben das auf jeden Fall auf dem Schirm und werden uns da auch zukünftig Gedanken zu machen, wie wir das weiter jetzt voranschreiten lassen. Jetzt sind wir ja schon fast am Jahresende. Mal so rückblickend, war 2023 für dich auch persönlich, also jetzt natürlich im Business-Umfeld, ein gutes Jahr? War es herausfordernd? Und wir gucken auf 2024, was habt ihr da auf der Agenda oder was ist auch für dich da ein besonderes Ziel oder ein besonderes Thema? Also ich muss grundsätzlich sagen, das haben wir auch jetzt intern bei uns mal besprochen, es gab eine Zeit, da gab es Höhen und Tiefen. Also so von der persönlichen Auslastung her, wo man wirklich sagt, jetzt ist mal wirklich hoher Anspannungsgrad und jetzt müssen wir auch wirklich alle gemeinsam für irgendeine Sache kämpfen, was gerade ansteht, je nachdem. Und dann gibt es auch mal wieder so ein Tief, wo man wieder durchatmen kann und sagt, da kann man sich mal wieder anderen Dingen widmen. In diesem Jahr hatte ich den Eindruck, von Januar bis heute ist es konstant auf einem so hohen Level, dass ich mich frage, wann eigentlich mal wieder die Zeit zum Durchatmen kommt, wo man sich mal wieder Themen widmen kann, die nicht tagesaktuell sind und die nicht die absolut volle Aufmerksamkeit von allem erfordern, sodass man eben auch wieder mal durchaus neue strategische Dinge auch angehen kann und in die Fläche tragen kann. Ja, also das ist schon aktuell, muss ich wirklich sagen, ein sehr anspruchsvolles Jahr gewesen. Wir haben jetzt auch, hatte ich vorhin schon eingangs erwähnt, die Firmenfusionen erfordert, wir sind also von elf Mercedes betrieben in eine GmbH. Das ist angefangen von EDV, von Software und sonstigen Dingen ein ganz großer Kraftakt. Also jedes Blatt, was man ja besitzt, jedes Formular muss geändert werden, Arbeitsverträge müssen angepasst werden, Software muss harmonisiert werden und parametrisiert. Da sind wir gerade in extrem vielen Projektrunden, auch seit mehreren Wochen dabei. Das gleiche macht man im Übrigen auch zum 1.1. für die ganzen Studentenmarken. Also die werden auch alle fusioniert in eine GmbH. Von daher kann ich wirklich sagen, also ich habe im Moment keine Luft für irgendwas anderes. Außer für mein Podcast. Ja, für den Podcast. Gott sei Dank. Das war mir auch wichtig, aber auch das muss man ja nochmal etwas schieben. Ja, also da stehen sehr viele Sachen auf dem Zettel und auf dem Programm. Und die Hersteller machen es uns ja auch nicht gerade leicht, weil da gibt es natürlich auch ständig Neuerungen, denen man sich wieder anpassen muss und mit denen man sich beschäftigt und die man dann wieder in die Fläche trägt. Und man darf auch bei der ganzen Geschwindigkeit eben nicht vergessen, die Mitarbeiter mitzunehmen. Und das ist auch so eine Herausforderung, wo ich auch denke, das ist in so einem herausfordernden Jahr wie diesem gar nicht so einfach. Und das muss man sich natürlich auch immer wieder vor Augen halten und sagen. Es gibt auch Menschen, die einem gedanklich vielleicht auch nicht so schnell folgen können, weil manch einer vielleicht auch den Hintergrund gar nicht kennt oder weiß und so weiter. Und da in der Kommunikation zu bleiben, alle mitzunehmen, die ganze Mannschaft und den Weg gemeinsam zu gehen, das ist schon auch eine große Herausforderung. Das glaube ich ja. Wir sind ja im Pink Network Podcast. Wie wichtig ist für dich Netzwerken? Auch natürlich in dem Hintergrund, dass du viel zu tun hast, wenig Zeit für mal den Blick über den Tellerrand links und rechts. Aber bist du eine Netzwerkerin oder sagst du, ich bleibe lieber hinter meinem Schreibtisch und arbeite? Also da wir uns ja schon des Öfteren treffen, Jule, glaube ich, kennst du die Antwort auf jeden Fall. Aber ich würde natürlich auch den Zuhörer nicht machen können. Also ich finde auf jeden Fall Netzwerkveranstaltungen wichtig. Und ich finde es auch gut, wenn man wirklich gut vernetzt ist in der Branche, weil es gibt immer Themen, wo man einfach mal zum Hörer greift und einfach mal sich auch eine andere Meinung einholt, verschiedene Ansichten teilt und einfach auch von den anderen lernt. Denn einer alleine hat kein Patentrezept für alles. Ich scheue mich auch nicht davor, andere mal zu fragen, wie macht ihr denn das eigentlich? Und fahre auch mal zu anderen Vertretern und gucken mir das vor Ort an und holen mir da einfach mal ein Feedback oder eine Anregung, eine neue Idee, weil man muss ja nicht alles selbst erfinden. Und wenn andere Best-Practice-Beispiele haben, wo man wirklich sagt, da kann man auch von lernen und die sind nachweislich erfolgreich damit, warum sollte man sich da genieren und sollte sich das nicht mal ansehen? Und ansonsten sind wir ja auf sehr vielen Tagungen und Kongressen. Da war es dieses Jahr aufwendig. Da war ich auch bei vielen Kongressen vertreten, aber da war mir dann irgendwann nach dem dritten oder vierten, dachte ich, oh, den Vortrag hast du jetzt schon zum vierten Mal gehört. Ja, das muss man dann nicht tief machen. Das kommt dann natürlich auch vor, genau. Ja, also man versucht schon, da am Ball zu bleiben und auch am Puls der Zeit. Weil ich glaube, wenn man da nicht mit rausfährt, dann ist man einfach in seinem operativen Tagesgeschäft gefangen und beschäftigt sich einfach nicht mit solchen Dingen, wie wenn man sich bewusst mal ein, zwei Tage rausnimmt und sich wirklich mal auf diesen großen Kongressbühnen anhört, was gibt es denn eigentlich Neues. Da gibt es schon wirklich sehr interessante Veranstaltungen. Und ich hoffe, wir sehen uns auch nächstes Jahr bei der einen oder anderen auf jeden Fall wieder. Unbedingt. Christina, du hast nur ganz kurz privat, wenn du nicht im Autohaus arbeitest, und du arbeitest ja viel und auch gerne, was ist dein Hobby? Was machst du ansonsten am allerliebsten? Das ist eine sehr gute Frage, mein Hobby. Also ich muss dazu sagen, ich glaube, ich mache den Job mit einer absoluten Passion und Leidenschaft. Für mich ist es tatsächlich auch eigentlich in dem Sinne nicht wirklich eine Form von einer stringenten Arbeit, sondern ich lebe das 24 Stunden. Und ich habe jetzt nicht gefühlt, um 18 Uhr Feierabend und gehe nach Hause und lage mir die Sinnflut, sondern mein Mann arbeitet auch bei uns im Autohaus, der ist bei uns Serviceleiter. Und von daher ist er meine technische Komponente, was mir leider so abgeht. Man wächst natürlich mit den Aufgaben, keine Frage. Und er ist aber der Rückhalt, den ich auf jeden Fall da privat habe. Und wir können das alles nur gemeinsam lösen, denn wir haben auch einen achtjährigen ganz tollen Sohn. Und wenn ich zu Hause bin, dann erfordert auch der natürlich meine volle Aufmerksamkeit, weil es gibt nicht so selten auch Tage, wo ich nicht da bin. Und da weiß ich, ist er bei meinem Mann natürlich in besten Händen. Und das ist alles eine Frage, die mich immer viele fragen. Wie schaffst du das alles? Weil man ist wirklich, du kennst es ja selber, man ist wirklich manchmal nur auf der Flucht. Aber wenn man da so ein tolles Team zu Hause hat, dann ist das wirklich Gold wert. Und dann brauchen wir tatsächlich privat auch nur uns. Zeitmäßig passt da nicht so wirklich jetzt noch ein Hobby rein. Also ich würde sagen, meine Familie und meine Freunde sind meine Freizeitgestaltung. Also wir lernen, es geht nichts ohne eine gute Organisation und ohne ein gutes Team. Privat wie beruflich, das ist immer so, es geht immer leichter im Team. In diesem Sinne wünsche ich dir und deinem Team noch einen guten Jahresendsport, dass ihr bei den Herausforderungen immer trotzdem den Kopf oben behaltet und positiv in die Zukunft guckt. Ein tolles Jahr, 24 auf jeden Fall und bedanke mich bei dir, liebe Christina. Ganz herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast, ein bisschen mit mir zu sprechen. Ganz lieben Dank, Jule. Es hat mich sehr gefreut, hat großen Spaß gemacht. Ich hoffe, wir sehen uns ganz bald wieder persönlich. Das hoffe ich auch. Bleibt gesund. Vielen Dank, du auch. Danke dir. Tschüss.