Einleitung

In der neuesten Episode unseres Podcasts ‚Benzingespräche‘ sprechen wir mit Tekin Haas, dem Gründer und Geschäftsführer von Car on Sale. Er gibt uns Einblicke in die Entstehung und das Wachstum seines Unternehmens, das den Gebrauchtwagenhandel revolutioniert.

Der Weg zu Car on Sale

Tekin Haas, ursprünglich aus Nürnberg, hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und startete seine Karriere bei der Boston Consulting Group. Dort sammelte er wertvolle Erfahrungen im Bereich Unternehmensberatung, bevor er sich entschloss, mit Car on Sale eine digitale Plattform für den Gebrauchtwagenhandel zu gründen.

Die Vision von Car on Sale

Car on Sale hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gebrauchtwagenhandel reibungsloser und effizienter zu gestalten. Die Plattform digitalisiert den Inzahlungnahmeprozess und erhöht die Vermarktungsreichweite von Fahrzeugen. Dies geschieht durch eine optimierte Ansprache potenzieller Käufer und eine End-to-End-Betreuung des Verkaufsprozesses.

Der Marktplatz für Autohändler

Car on Sale fungiert als B2B-Marktplatz, der sowohl markengebundene als auch freie Autohäuser anspricht. Auf der Einliefererseite profitieren Händler von einer gesteigerten Reichweite und höheren Erträgen, während Käufer von einer zuverlässigen und schnellen Abwicklung profitieren.

Erfolgsfaktoren und Herausforderungen

Seit der Gründung im Jahr 2018 ist Car on Sale stark gewachsen und beschäftigt mittlerweile rund 100 Mitarbeiter. Die Herausforderung besteht darin, kontinuierlich qualifizierte Mitarbeiter zu finden und die Prozesse weiter zu optimieren, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Fazit

Car on Sale zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung im Gebrauchtwagenhandel erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit einer klaren Vision und einem engagierten Team hat sich das Unternehmen als wichtiger Akteur in der Automobilbranche etabliert.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Gründungsgeschichte von Car on Sale
  • Vision und Mission des Unternehmens
  • Digitalisierung im Gebrauchtwagenhandel
  • Herausforderungen im Wachstum
  • Erfolgsfaktoren im B2B-Marktplatz

Key Takeaways:

  • Car on Sale digitalisiert den Inzahlungnahmeprozess.
  • Die Plattform erhöht die Vermarktungsreichweite von Fahrzeugen.
  • End-to-End-Betreuung sorgt für reibungslose Abläufe.
  • Das Unternehmen hat seit 2018 stark expandiert.
  • Herausforderungen bestehen in der Mitarbeitergewinnung.
  • Car on Sale ist ein wichtiger Akteur im digitalen Autohandel.

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Benzingespräche, der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstorys, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um verschiedene Blickwinkel und persönliche Ausblicke. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und freier Berater für die Automobilbranche, Autoliebhaber und Agenturinhaber. Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Heute mit einem Unternehmensspecial und zwar mit Car on Sale. Und wer kann uns die Idee und Insights von Car on Sale näher bringen als Gründer und Geschäftsführer Tekin Haas. Hallo Tekin. Hallo Tim. Super. Ich freue mich, dass es klappt heute Long-Distance-Podcasting, Ruhrgebiet Berlin sozusagen. Ja, vielen Dank. Ich freue mich auch sehr. Ja, cool. Du, bevor wir uns so in dem Special um dein Business kümmern, lass uns doch ein bisschen über dich mal sprechen. Wie ist dein Werdegang und wie kam es zu Car on Sale? Ja, sehr gerne. Also, wie kam es zu Car on Sale? Ich bin vielleicht, ich fange mal ganz von Anfang an. Ich komme ursprünglich aus Nürnberg, bin dort geboren und aufgewachsen, habe dann nach dem Abitur Wirtschaftsingenieurwesen studiert an der Uni Erlangen Nürnberg. Das ist so eine Mischung aus Maschinenbau gewesen und Betriebswirtschaftslehre. Damals noch ein sehr neuer Studiengang, mittlerweile tatsächlich schon ein Massenstudiengang. Und komme ursprünglich aus einer sehr unternehmerisch geprägten Familie. Mein Vater hat ein Taxiunternehmen gehabt, teilweise auch nebenher ein bisschen Kfz-Handel gemacht und hat eigentlich auch geplant gehabt, ein kleines Prüfzentrum aufzubauen. Das bedeutet HU und AU zu machen und hat eigentlich darauf gewartet, dass der sozusagen studierte Sohn endlich dazu stößt, damit er expandieren kann. Und tatsächlich war das auch immer so eine Idee, die mir ganz gut gefallen hat, wo ich mir dachte, okay, dann kann ich wirklich was eigenes aufbauen bzw. weiter ausbauen, was mein Vater schon aufgesetzt und angesetzt hat. Ja, dann kurz vor Ende des Studiums war es dann so, ich hatte tatsächlich ganz gute Noten und war da in so einem Förderverein und da sind die amerikanischen Unternehmensberatungen unter anderem McKinsey und auch die Boston Consulting Group bei einem Workshop dabei gewesen, wo ich auch teilgenommen habe. Und ja, da wurde mir gesagt, du könntest eigentlich ein ganz guter Unternehmensberater werden. Hab dann mich damals für die Boston Consulting Group entschieden und bin sozusagen in die weite Welt der Unternehmensberatung gegangen. Da war es so, dass ich relativ schnell dann als Ingenieur schon in so eine gewisse Praxisgruppe gekommen bin, die sich Operations Practice nannte. Also bedeutet, es wurde nicht nur PowerPoints und Excel gemacht, sondern es ging eigentlich wirklich auch darum, in der Produktion von verschiedenen, unter anderem Automobilzulieferern und auch OEMs, Optimierungen durchzuführen. Und das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, wirklich auf einem weißen Papier mal ein Konzept aufzusetzen, aber dann auch wirklich zu implementieren und dann zu sehen, okay, das, was man auf dem Blatt Papier am Anfang gezeichnet hat, ist in der Realität dann doch etwas anders. So dass ich dort viel mitnehmen konnte, mit sehr viel motivierten Menschen zusammenarbeiten konnte. Es war auch schön, nicht der Smarteste im Raum zu sein, sondern ganz im Gegenteil von vielen smarten Leuten viel zu lernen. Sei es Junior oder Senior, das war eigentlich total, das war überhaupt nicht wichtig. Aber ich habe so nach zwei Jahren gemerkt, ja, das macht Spaß, aber man springt doch von Projekt zu Projekt. Und in dem Moment wollte ich ins Sabbatical gehen. Das bedeutet, mir eine Auszeit nehmen. Das konnte man bei BCG sehr gut machen. Und meine Doktorarbeit anfertigen, hatte dann damals schon meinen Doktorvater an der Uni Passau gefunden. Und genau in dem Moment hat mich ein alter Weggefährte, mein Mitgründer der OOS, angerufen und ich kann mich noch an das erste Telefonat erinnern. Da war ich noch bei BCG und war noch auf einem Projekt, bin da gerade in München gelandet, bin damals aus China zurückgeflogen von dem Projekt. Und das Telefonat, der ist so mit der Tür ins Haus gefallen. So, ja, ich will eine Autoplattform machen und mein Vater hat gesagt, ich soll dich anrufen und das müssen wir unbedingt machen und so weiter und so fort. Dann habe ich zu ihm gesagt, du, ich bin in einer Woche wieder in Nürnberg, lass doch mal zusammensetzen und dann mal diskutieren, was du genau vorhast. Dann hat er mir alles erklärt. Ich habe meine Due Diligence gemacht, also mal selber analysiert und habe gesehen, okay, das ist ein wirklich sehr, sehr großer Markt plus noch sehr viel analog. Und eigentlich kann man da den Autohandel unterstützen mit einer guten digitalen Lösung. Ich habe damals dann den Fabian und den Tom, das sind auch zwei Mitgründer von uns, die ich aus dem Studium kenne, die noch angesprochen. Und wir waren relativ schnell an einem Tisch gesessen. Vier Jungs, drei Laptops. Der Urs hatte damals noch keinen eigenen Laptop, den haben wir mit dem ersten Umsatz einen Laptop gekauft. So haben wir losgestartet. Cool, da ist ja viel zusammengekommen dann. Definitiv, ja. Cool, also ich finde das immer bemerkenswert, wenn dann noch so aus der Vergangenheit Leute auftauchen und dann irgendwie Kollegen und dann bringt man das an einen Tisch und dann entsteht so eine Idee daraus und dann bleibt es auch nicht bei der Idee, sondern ihr habt ja durchgezogen. Definitiv, Umsetzung ist am Ende das Wichtigste. Ja, genau. Umsetzung ist das Wichtigste. Ich frage ja oder mich interessiert ja, so das auf den Punkt gebracht, was ist denn euer Elevator Pitch? Was ist denn, womit pitcht du, wenn es darauf ankommt, in kurzer Zeit eure Idee? Also was unsere Vision ist, ist im Grunde genommen, dass wir reibungslosen Autohandel ermöglichen möchten. Das ist sozusagen die Vision ganz oben, Top Layer. Wenn man vielleicht eine Stufe runter gehen würde, ich meine, was ist unser Pitch vor allem auch zu unseren Einlieferern oder zu unseren Partnern im Autohandel? Ist ganz klar, wir möchten denen mehr Ertrag bei ihren Gebrauchtwagen vor allem im Inzahlungnahmeprozess hinbekommen. Das sind eigentlich so zwei Ebenen. Das eine ist, mehr Ertrag ist, wir versuchen natürlich den Inzahlungnahmeprozess zu digitalisieren. Das bedeutet, Fahrzeuge, die in Zahlung genommen sind oder auch Leasingläufer, Langzeitsteher, die man normalerweise eher an regionale Aufkäufe abgegeben hat oder an einen kleinen Kreis, an der Stelle die Vermarktungsreichweite zu erhöhen und vor allem auch mit gewissen E-Commerce-Lösungen die Nachfrage sehr stark zu steigern. Also das bedeutet, im richtigen Moment den richtigen Käufer über den richtigen Kanal anzusprechen und das Fahrzeug zu verkaufen. Wieso weniger Aufwand? Weil wir eigentlich komplett End-to-End den ganzen Prozess für die Einlieferer übernehmen. Das bedeutet wirklich von der Inserierung des Fahrzeuges über unsere eigenen Fahrzeugbewertern. Wir stellen das Fahrzeug online, wir verhandeln das Fahrzeug nach für unsere Autohäuser bzw. für unsere Einlieferer und managen eigentlich auch den ganzen Bezahlprozess mit Cost-Pay, was so ähnlich so eine Pay-Per-Lösung ist, die wir aufgebaut haben, aber dann auch den Transportprozess hinten raus. Das bedeutet bei Cost-Cargo ist das eine digitalisierte Prozesskette, um somit auch so wenig wie möglich Aufwand und reibungslos wie möglich den Prozess durchzuziehen. Okay, da bist du jetzt schon so ein bisschen hier und da ins Detail gesprungen. Ich stelle nochmal zwei, drei Fragen so ein bisschen voran. So zu euren Anfängen und der Entwicklung und ein paar Kennzahlen von Car-on-Sale. Wie alles bei Car-on-Sale begann, hast du gerade schon so ein bisschen erzählt. Wann war das und wie groß ist denn euer Team inzwischen und wo sitzt ihr? Also wann hat das angefangen? Wir haben 2018 uns das erste Mal getroffen, damals dann auch die GmbH gegründet, so richtig losgegangen mit den ersten Fahrzeugen. Es ist eigentlich Anfang 2019. Wir sind damals in Nürnberg losgestartet, sind aber dann relativ zeitnah nach Berlin gezogen, um einfach gewisse Start-up-Erfahrungen, aber vor allem auch Entwickler zu finden, die es hier in Berlin einfach deutlich einfacher zu finden als in Nürnberg. Mittlerweile sind wir, wenn ich jetzt alle Praktikanten und Kollegen, die unterstützen mit dazuzähle, sind wir ungefähr 100 Kollegen, die an Car-on-Sale unterstützen. Vor allem in den letzten Monaten haben wir da aktiv investiert und auch das Team aufgebaut, weil wir einfach sehr ambitioniert und ehrgeizig sind, was unsere Ziele angeht. Okay, wow, also in sehr kurzer Zeit echt eine Hausnummer, krass. Also die Kennzahl kannte ich nicht und deswegen bin ich so überrascht. Das ist natürlich für euch aber auch im Mitarbeiterbereich natürlich eine Herausforderung. Also das geht ja schnell bei euch. Ja, also definitiv. Klasse. Wer sind denn so klassisch eure Kunden? Also dadurch, dass wir ein Marktplatz sind, auf der Einliefererseite Fahrzeuge bekommen und auf der Käuferseite Fahrzeuge verkaufen, haben wir auf der Einliefererseite meistens klassisch markengebundenen Handel. Das bedeutet ein Vertragsautohaus, was gewisse Inzahlungnahmen hat, die entweder aus Gewährleistungsgründen nicht mehr selbst verkaufen möchte oder aber auch Fahrzeuge in Zahlungen nimmt, die einfach nicht ins Portfolio passen. Man die Verkaufsberater nicht dazu hat, die spezialisiert auf dieses Fahrzeug oder beziehungsweise auf den Hersteller sind und damit im B2B-Bereich diese Fahrzeuge abverkaufen möchte. Nichtsdestotrotz ist aber nicht so, dass wir nur Vertragshändler auf der Einliefererseite haben. Wir haben tatsächlich auch den einen oder anderen Einlieferer, der nicht markengebunden ist, dort aber vor allem mit neuwertigeren Gebrauchtwagen handelt und sagt, ich möchte gerne im Remarketing-Bereich professionalisieren und das mit einer digitalen Lösung den Prozess abwickeln. Auf der Käuferseite haben wir grundsätzlich auch Autohändler. Meistens sind das etwas kleinere Händler, die Zugang zu Fahrzeugen, vor allem qualitativ gut inspizierten Fahrzeugen haben möchten, wo sie Vertrauen haben, dass die Fahrzeuge sauber aufgenommen worden sind und vor allem, was denen auch meistens wichtig ist, dass das ein stringenter und schlanker Prozess ist in der Bezahlung und im Transport, sodass sie sich darauf verlassen können, wenn sie das Fahrzeug bezahlt haben, relativ schnell auch das Fahrzeug erhalten, um dann es selber natürlich an den Mann bringen zu können. Ist das gleichzeitig, ich sage mal, gerade das, was du gerade zum Schluss so gesagt hast, dieser reibungslose Ablauf und sich darauf verlassen können, eine gewisse Schnelligkeit. Ist das das Problem, was ihr bei euren Kunden löst? Also wo ist so der Painpoint auf Kundenseite, wo ihr genau wisst, so da müssen wir, da legen wir Wert drauf. Das ist genau unser Case. Also der Case ist eigentlich folgender, dass wir vor allem Autohäuser, die im Entzahlungnahmenprozess, wenn ich mir das aktuell anschaue, sieht man, dass das ja noch sehr analog läuft. Ich kann dir vielleicht eine kurze Anekdote dazu erzählen, der Urs, als er mich damals angesprochen hatte und gemeint hat, dass meistens die Entzahlungnahmen aktuell noch an zwei, drei Aufkäufer gehen. Das bedeutet, das sind Kundenbeziehungen, die seit Jahren bestehen und dementsprechend die Fahrzeuge vor allem exklusiv an diese Händler abverkauft werden. Konnte ich mir das gar nicht so richtig vorstellen, weil ich dachte, eigentlich müsste man das doch im digitalen Zeitalter deutlich weiter streuen und die Vermarktungsreiche weiter erhöhen. Ich bin damals, ich kann mich noch erinnern, in seinem Auto ausgegangen und habe mir das angeschaut. Das bedeutet, ich habe mich selber eigentlich als Autohändler ausgegeben, habe ein paar Fahrzeuge angekauft und habe die dann innerhalb von kürzester Zeit sogar noch nicht an Endkunden, sondern an gewerbliche andere Händler weiterverkauft und habe schon relativ viel Marge aus den Transaktionen gezogen. Das erste, was ich gemerkt habe, ich habe mir gedacht, okay, wenn jetzt der gewerbliche Händler weiterverkauft an Endkunden, da ist ja dann auch noch mal eine gewisse Marge, die beim Autohaus verloren geht. Und dann habe ich gemerkt, okay, das ist ein Punkt, den könnten wir lösen, einfach relativ simpel, indem wir dem Autohaus eigentlich ein Netzwerk geben mit Aufkäufern, in einem digitalisierten Prozess, die Vermarktungsreichweite zu erhöhen. Und wieso das so wichtig ist, ist relativ simpel. Ich meine, zum einen ist extremer Margendruck auf den Neuwägen zu spüren. Ich meine, wenn man weiter schaut mit der Elektrifizierung des Antriebsstangs, auch im Werkstattbereich, werden die Margen eher sinken, als dass sie steigen. Das bedeutet vor allem, das Gebrauchtwagengeschäft ist wichtig, nicht nur dort eben die Inzahlung nahm, die Liesenrückläufer zu höheren Margen zu verkaufen, aber auch in Zahlungnahmen ankaufen zu können. Weil sie müssen sich überlegen, oder die meisten Händler müssen sich natürlich überlegen, es gibt mittlerweile auch digitalisierte Lösungen, vor allem, um Inzahlungnahmen anzukaufen. Es gibt da viel Wettbewerb von Startups oder Grown-Ups. Das bedeutet, kann ich ein Fahrzeug besser im Remarketing verkaufen, kann ich das natürlich auch zu höheren Inzahlungnahmepreisen ankaufen. Das war das, was wir eigentlich von Anfang an im Kopf hatten. Da haben wir uns überlegt, okay, wichtig ist, dass wir einfach einen sauberen, digitalisierten Prozess End-to-End aufbauen und vor allem den E-Commerce-Gedanken relativ stark auch in unsere Prozesskette implementieren. Das war eigentlich auch die Vision von Anfang an, die wir auch tagtäglich immer noch verfolgen. Also habt ihr, ich sag mal, neben der Idee, diese Auktionen zu machen, also diese Breite dem Handel zur Führung zu stellen, war sofort auch weitere Dienstleistungen geplant? Stichworte Cospay hast du gerade schon mal angerissen und Coscargo. War das sofort neben der Auktionsplattform euer Case oder habt ihr dann gemerkt, da fehlt noch was? Tatsächlich, ganz am Anfang war das natürlich nicht ein Gedanke, den wir hatten mit Cospay und Coscargo. Der kam dadurch, weil wir eigentlich von Anfang an einen extrem starken Fokus auf den Kunden hatten. Das war eines unserer Kernwerte und was wir gemerkt haben in den ersten Transaktionen, es hat gut funktioniert, die Fahrzeuge zu verkaufen, aber was wir gemerkt haben, wir hatten den Bezahlprozess nicht in der Hand. Das bedeutet, in 80 Prozent der Fälle hat der Käufer sauber überwiesen an den Einlieferer. Aber es gab eben auch die 20 Prozent der Fälle, wo es nicht passiert ist. Und dann haben wir gemerkt, okay, es ist extrem viel manueller Aufwand und wie man so schön in der Start-up-Sprache sagt, das skaliert nicht. Das bedeutet, wie viele Personen müssten wir haben, um manuell hinterherzutelefonieren, ob überwiesen wurde oder nicht. Dann haben wir gesagt, okay, wir müssen eine saubere Bezahlschnittstelle haben. Mit dem Transport war das ähnlich. Ich kann mich noch an die ersten Tage erinnern, mein Mitgründer Urs und ich, wir saßen da und wir haben den Transport noch selber gemanagt. Das war eine Excel-Liste, wo wir sozusagen manuell alles disponiert haben an die Transportunternehmen. Es kamen natürlich viele Rückfragen, es gab Fehler in der Datenübertragung, sodass wir gesagt haben, okay, auch den Teil müssen wir so schnell wie möglich digitalisieren, automatisieren. Und dann ist der Gedanke mit Cross-Cargo gekommen, um das sauber abzubilden. Okay, wenn ich da so nachfragen darf, weil an der Stelle bin ich alleine. Ich bin ja nur Agenturmensch und nicht so tief in Auktionen und gerade nicht im Payment und vor allem nicht in der Cargo drin. Werden dann einzelne Autos von A nach B transportiert? Habt ihr eine eigene Flotte oder werden dann, ich sage mal, Lkw-weise die Fahrzeuge dann transportiert? Wie muss ich mir das vorstellen? Also meine doofe Frage von mir persönlich. Nee, sehr gerne. Also wie wir es machen, ist folgendermaßen, dass wir Partnerunternehmen haben, Transportunternehmen, mit denen wir Rahmenverträge haben und an der Stelle dann auch im Grunde genommen digital uns verknüpft haben. Also bedeutet mit sogenannten APIs, also Schnittstellen gebaut haben zu denen. Und sobald Transportaufträge kommen, haben wir eine gewisse Logik aufgebaut, weil im Transport ist natürlich Auslastung ganz wichtig. Das bedeutet, wenn man eine hohe Auslastung hat, hat man gute Preise. Wenn die Auslastung auf den Lkw natürlich nicht so hoch ist, dann kann man sich vorstellen, dass pro Kilometer einfach deutlich mehr gezahlt wird. Uns ist wichtig, dort kompetitive und gute Preise anbieten zu können für unsere Käufer. Und hierzu disponieren wir diese Aufträge. Die werden dann optimiert in eine Routenlogik eingebaut und damit dann auch die Fahrzeuge final disponiert. Vielleicht noch ein Kommentar zu Cost Cargo. Das war auch am Anfang sehr stark eigentlich so ein Zusatzservice, den wir Anbieter geboten haben, damit wir unser Auktionsgeschäft deutlich reibungsloser durchführen können. Aber spannend war es dann eigentlich, dass wir die ersten E-Mails bekommen haben. Und das ist für mich eigentlich immer die schönste Bestätigung, wenn man etwas nicht in den Markt pusht, Und dann gab es die ersten Aufkäufer, die gesagt haben, ich habe woanders ein Fahrzeug gekauft, kann ich die eigentlich auch bei euch transportieren? Dann haben sie gesagt, ja klar, ich meine, am Ende können wir die Aufträge gerne, wie ich schon vorhin gesagt habe, Auslastung ist wichtig, dann haben wir eine höhere Auslastung, ist ja gut. Dann war es so, dass ich mal bei einem Verkaufsleiter war, bei einem Autohaus, um da mal wieder einen Kaffee zu trinken und mit ihm ein Feedback-Gespräch durchzuführen. Dann hat er zu mir gesagt, Herr Haas, also ich finde es schon ein bisschen schade, dass Sie Ihren Käufern anbieten, mit dem Transport-Service Fahrzeuge von A nach B zu transportieren. Ich meine, ich habe ja auch Endkundenauslieferungen, kann ich den eigentlich, kann ich euren Service auch mal gerne nutzen? Und das war dann eigentlich so der Punkt, wo wir gesagt haben, okay, diesen Service können wir nicht nur im Auktionsgeschäft nutzen, sondern den können wir eigentlich dann auch nochmal rausbrechen, ein gewisses Brand drum bauen, was wir dann auch gemacht haben mit Cost Cargo und eigentlich isoliert auch anbieten, was sehr gut ankommt und wo wir auch sehr stolz drauf sind. Ja, das ist Wahnsinn, was sich dann daraus so entwickelt. Also kriegt man Feedback und auf einmal hört man so noch so ein Neat irgendwie aus dem Handel, was man ja wirklich wie so ein Baustein noch da so integrieren kann. Wenn eure Kunden oder wenn Händler sich bei euch anmelden auf der Auktionsplattform, ist dann Cost Pay und Cost Cargo sind dann, ich sag mal, Kann-Module. Also die können sich an den Auktionen bedienen und können dann daran partizipieren und das nutzen oder ist Cost Pay so ein Part of the Deal oder wie muss ich das vorstellen? Also Cost Pay ist tatsächlich verbindlich. Das haben wir auch überall eingebaut. Hintergrund ist einfach der, ist es wirklich für beide Seiten deutlich angenehmer. Hintergrund ist, der Käufer, man muss sich das so vorstellen, hat eine gewisse virtuelle E-Bahn, die er dann auch immer bei jedem Kauf hat. Ist für ihn einfacher, er muss ja nicht jedes Mal eine neue E-Bahn eingeben, wenn er Fahrzeuge bei uns kauft und wir können einfach sauber digital nachverfolgen, ob das Fahrzeug bezahlt oder nicht bezahlt wurde. Auf der Einlieferer Seite ist es toll, weil er garantiert weiß, okay, das Fahrzeug ist bezahlt worden und damit natürlich der ganze Prozessschritt der Verauktionierung einfach deutlich schneller geht. Und am Ende hier die Standzeiten auch verkürzt werden. Cost Cargo ist folgendermaßen so, das kann dazu gebucht werden von dem Käufer. Er kann es aber auch selbst abholen. Wir merken aber im Laufe der Zeit, dass eigentlich der Anteil der Cost Cargo Buchungen bei der verauktionierten Ware stetig steigt. Was darauf zurückzuführen ist, dass zum einen die Preise natürlich bei uns auch kompetitiver werden mit dem höheren Volumen. Aber es auch deutlich einfacher zu händeln ist, weil wir da natürlich in dem Bereich auch immer deutlich stärker optimiert und uns verbessert haben. Ja, das fand ich doch ganz spannend, dass man so auch weiß, dass wenn man bei euch als Händler unterwegs ist, was integriert ist und was so Kannleistungen sind. Das fand ich ganz interessant. Ich habe mich natürlich so ein bisschen auf euch vorbereitet oder auf dich vorbereitet und mit Blick auf eure Website sind mir noch zwei Dinge aufgefallen. Ihr arbeitet bereits europaweit, das eine. Und auf der anderen Seite habe ich halt auch gesehen, dass ihr durchaus Fahrzeuge im Programm beziehungsweise in den Auktionen habt, wo andere möglicherweise ein bisschen zurückschrecken. Also Stichwort Taxis, Reimporte, Behördenfahrzeuge, Unfallfahrzeuge. Vielleicht kannst du ein bisschen was zu der Europa-Ausrichtung schon sagen und auch zu solchen Fahrzeugen, weil das ist ja schon, also sehe ich nicht so häufig. Ja, sehr gerne. Also zum ersten Punkt ist Europa, bei uns ist es so, dass wir auch relativ zeitnah natürlich angefangen haben, in die europäischen Länder zu expandieren, vor allem auf der Käuferseite. Hintergrund ist relativ klar. Es gibt gewisse Preisarbitrage beziehungsweise Preisunterschiede in den verschiedenen europäischen Ländern und es gibt einfach Käufer, die für bestimmte Ware in Europa höhere Preise zahlen als in Deutschland. Deswegen haben wir dort auch Käufern oder ermöglichen wir Käufern aus dem Ausland auch auf die Fahrzeuge in Deutschland zu bieten und dort auch aktiv im Auktionsgeschehen bei K&S Hill teilzunehmen. Und zu Punkt zwei ist es so, dass wir vor allem auch bei Unfallfahrzeugen oder bei Behördenfahrzeugen beziehungsweise Taxen, die bei uns angeboten werden, ist natürlich ganz wichtig, dass die Fahrzeuge sauber inspiziert werden. Was wir an der Stelle machen, ist, dass wir dort auch strategisch vor allem mit eigenen Fahrzeugbewertern arbeiten. Das ist auch so, dass einer, mein Mitgründer, der vor allem aus dem Autobereich kommt, der OHS, dieses tatsächlich noch selber interviewt und einstellt, weil er sagt, er möchte ganz genau klargehen, dass, sichergehen, dass die Mitarbeiter, die wir als Fahrzeugbewerter bei uns einstellen, einfach das technische Know-how haben, nicht nur theoretisch, sondern auch praktischer Natur. Und dann mit der App, die wir aufgebaut haben, was eigentlich eine sehr strukturierte Checkliste ist mit verschiedensten Datenpunkten, die wir dort abprüfen, sicherstellen kann, dass wir das Fahrzeug im Zustand qualitativ hochwertig aufgenommen haben. Also es bedeutet auch, ein Unfallfahrzeug soll so genau und ehrlich aufgenommen werden, damit der Käufer Vertrauen haben kann an der Stelle. Wir verschauen uns dort auch zum Beispiel mögliche Reklamationen sehr, sehr genau an. In welchem Bereich sind die aufgekommen? War es eher mechanischer Schaden, war es ein optischer Schaden? Wie könnten wir, und da kommt dann ein Feedback-Loop an das Entwicklerteam, wie können wir unsere Inspektions-App noch weiter verbessern, beziehungsweise wie können wir unsere Fahrzeugbewerter besser schulen, damit wir an der Stelle so wenig wie möglich Reklamationen haben? Vielleicht noch ein Satz an der Stelle. Hintergrund ist einfach, es soll wie bei Amazon sein. Das bedeutet, ich möchte die Produkte, die ich dort kaufe, sollen wirklich so ehrlich wie möglich beschrieben werden. Und in dem Fall, wenn es dort Punkte gibt, die vielleicht nicht sauber aufgenommen worden sind, dann ist uns das auch ganz wichtig, in der Customer Care Abteilung für unsere Käufer da zu sein. Weil am Ende ist es natürlich wichtig, loyale Käufer zu haben, um die Kaufkraft zu stärken. Weil nur wenn man sehr loyale Käufer hat, dann kann man wieder auf die Einlieferer zugehen und sagen, wir haben eine sehr hohe Kaufkraft und ihr könnt eure Fahrzeuge bei uns auch sehr gut verkaufen. Ja, ihr braucht natürlich genau diesen Trust. Und das ist so auch das, was mir halt so im Kopf rumging, wenn man also spätestens bei Unfallfahrzeuge oder Taxen, ist schon nicht das Einfachste. Seht ihr denn, dass die, ich sag mal, genauso gut verauktioniert werden wie andere Fahrzeuge? Oder gibt es da zum Beispiel im deutschen Markt eine größere Zurückhaltung als zum Beispiel in einer internationalen Auktion? Also tatsächlich ist es so, ich meine, wir haben mittlerweile fast knapp 20.000 Käufer bei uns auf der Plattform und es ist natürlich ein weiteres Spektrum an verschiedensten Spezialisierungen. Es gibt Käufer, die spezialisieren sich auf eine bestimmte Marke, auf ein bestimmtes Modell oder auf ein bestimmtes Alter. Es gibt aber auch Käufer, Tim, genauso wie du gesagt hast, Unfallfahrzeuge, die spezialisieren sich nur auf den Bereich. Was wir auch stark machen ist, wenn wir ein Onboarding vornehmen, dann fragen wir hier an der Stelle die Präferenzen ab. Also das bedeutet, wir fragen wirklich ganz ehrlich, was für Fahrzeuge, Kategorien, was für Marken, was für Modelle kaufst du eigentlich, um dann so Profile von Käufern aufzubauen? Dann haben wir das und im Laufe der Zeit mit dem Beat-Verhalten, mit dem Kauf-Verhalten, mit gewissen Klick-Verhalten erkennen wir natürlich, ob sich dieses Profil bestätigt oder eventuell das sogar noch ein bisschen verändert. Und wenn wir diese Profile haben, dann können wir natürlich an der Stelle Fahrzeuge, genauso wie du es genannt hast, Taxen, Reimporte oder auch Unfallfahrzeuge, deutlich besser im E-Commerce-Ansatz auf dem richtigen Kanal, zur richtigen Zeit, dem richtigen Kunden anbieten, um an der Stelle dann auch sicherzustellen, dass in allen Segmenten die Kaufkraft gut ist. Cool. Also das ist cool. Danke für die Info noch. Also das macht es für mich jetzt auch deutlich verständlicher. Cool. Was mir noch aufgefallen ist, K&Sale arbeitet mit einem sehr transparenten Pricing. Kannst du da mal so ein bisschen was zu erzählen und ein Gefühl geben, wie das Pricing sich verhält? Ja, sehr gerne. Also auf der Verkäuferseite ist es folgendermaßen. Bei uns ist es so, wir haben unsere Fahrzeugbewerter-Kollegen, die die Fahrzeuge aufnehmen und die hochwertige Bilder machen, die Autohäuser anfahren und dann auch auf die Auktion listen und im letzten Punkt sogar, wenn irgendwelche optischen Schäden sind, die wir übersehen haben, dann haften wir auch dafür. Es ist so, dass wir sagen, die Aufnahme ist erst mal kostenfrei. Wenn wir aber ein Fahrzeug verkaufen sollten, dann haben wir was geleistet und dann kostet es 99 Euro an der Stelle. Auf der Käuferseite auch sehr transparent. Das bedeutet, wir haben dort Staffelpreise aufgegeben. Das bedeutet, es beginnt mit 59 Euro und haben wir aber auch gecappt. Das bedeutet, es gibt ein gewisses Limit. Auch wenn ein 30.000 oder 40.000 Euro Fahrzeug verkauft werden sollte, kostet es maximal 349 Euro. Also ist dann quasi pro Fahrzeug abhängig vom Kaufpreis nachher letztendlich eine gewisse Fee? Genau, bei dem Käufer ist es am Ende dann Staffelpreise, die aber dann auch irgendwann gedeckelt sind. Okay, und das habt ihr ja auch transparent und da wissen alle, worauf sich dann vorher einlassen. Also keine Blackbox. Genau, absolut transparent aufgezeigt auf der Plattform. Wenn geboten wird, ist eine Gebührenliste hinterlegt auf der Käuferseite. Bei der Verkäuferseite sprechen wir das natürlich an, wenn wir in eine Kooperation gehen, wie da die Konditionen sind. Und da auch an der Stelle ganz wichtig im E-Commerce-Ansatz gibt es natürlich nur Transparenz und versuchen dort auch auf beiden Seiten sehr viel Vertrauen aufzubauen. Also wir haben uns so ein bisschen auf das Gespräch vorbereitet. Mir liegt ja noch eine weitere Frage auf der Zunge. Gibt es so bei euch gerade aktuelle Entwicklungen oder Next Milestones, die ihr erreicht? Ist da gerade was in der Pipeline, was noch erzählenswert ist? Also was, glaube ich, sehr wichtig sind, sind zwei Punkte. Ich meine, der erste Punkt ist ganz klar, dass wir vor allem als Unternehmen auch weiter expandieren möchten. Das bedeutet, wir möchten unsere Lösungen in ganz Deutschland anbieten. Das bedeutet, wir sind hier auch sehr stark im Vertrieb investieren, dass wir auch Kollegen finden in Regionen, wo wir aktuell noch nicht so stark besetzt sind oder noch nicht so stark einen Kundenstamm haben. Das ist Punkt eins, sicherlich zu expandieren. Und der zweite Punkt ist im Sinne unserer Vision reibungslos zu sein, ist natürlich immer weiter jeden möglichen Prozessschritt zu automatisieren, zu digitalisieren. Und das Wort reibungslos, deswegen habe ich es auch schon so oft angesprochen in unserem Podcast, ist wirklich ein sehr, sehr elementar wichtiger, weil wir eigentlich immer den Ansatz haben, wenn wir merken, dass irgendwas, also wenn wir eine neue Idee haben, dann versuchen wir es erst mal manuell zu validieren, ob diese Idee funktioniert. Aber sobald wir merken, es funktioniert und die Idee versuchen zu industrialisieren, dann versuchen wir es relativ schnell mit Digitalisierung und Automatisierung zu machen. Das bedeutet, der zweite Punkt ist natürlich in diesem Wachstum oder in der Expansion auch weiter zu optimieren und vor allem auch weiter zu digitalisieren beziehungsweise zu automatisieren. Super, vielen Dank für das für das offene Gespräch. Und da waren total viele Insights drin, die man vielleicht auf dem ersten Blick auf der Website noch nicht kriegt. Also wann hat man auch mal die Chance, mit dem Gründer zu sprechen und so die Idee von demjenigen erklärt zu bekommen? Ganz, ganz lieben Dank. Das hat ganz viele Insights halt erklärt, was ihr da macht und cooles Produkt. Dafür danke, klar. Aber du kommst aus meinem Podcast auch nicht raus, ohne meine standardmäßige Abschlussfrage, die ich allen stelle. Und zwar, wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto, fährst von A nach B, also einsteigen, nicht um die Umwelt kümmern? Da bin ich doch mal gespannt, was der Tekin mir da jetzt erzählt. Das ist tatsächlich keine einfache Frage. Ich glaube, ich bin auch, ich möchte mir nicht anmaßen, dort Experte zu sein. Das genaue Timing ist sicherlich sehr schwierig. Würde mir wünschen, in den, vielleicht Mitte des nächsten Jahrzehnts, wenn es funktionieren würde. Was ich tatsächlich bei dem Thema sehr spannend und interessant finde, ist, ich habe auch mal ein Team kennenlernen dürfen, das vor allem an dem Thema arbeitet. Und der Unternehmergeist und auch die Innovationskraft, die von solchen Unternehmern, von so einem Management Team dann auch ausgehen, hinter so einem Ziel hinterher zu schreben. Die Visionen, die sie dann auch haben und wie sie sich das auch wirklich klar vorstellen können, jeden Tag sich gewisse Meilensteine machen, um dies zu erreichen. Das fand ich extremst motivierend und befruchtend. Und ich glaube, da kann man als Unternehmer auch sehr viel lernen daraus, um dann auch diesen Spirit zu versprühen im eigenen Team und auch im eigenen Unternehmen. Und die eigenen Visionen, die man hat, dann auch Realität werden zu lassen. Du sagst also so Mitte, Mitte nächstes Jahrzehnt. Jetzt muss ich aber nochmal rauskitzeln. Ist das was, worauf du dich dann freust? Oder bist du jemand, ich möchte das Lenkrad in der Hand haben, ich möchte das Gaspedal und die Bremse spüren? Die Frage muss ich tatsächlich runterbrechen. Also ich sage es mal, wenn ich, wenn ich geschäftlich unterwegs bin, muss ich ganz ehrlich sagen, finde ich das ganz angenehm, wenn ich, wenn ich nicht Autofahren muss, weil ich einfach die Zeit produktiv nutzen kann. E-Mails beantworten kann oder auch in Meetings teilnehmen kann. Wenn ich persönlich unterwegs bin mit der Familie, fahre ich unheimlich gern Auto. Es macht dann auch Spaß, mal auf einer Landstraße vielleicht ein bisschen schneller zu fahren. Natürlich nicht über die Geschwindigkeitslimits zu überziehen. Immer in allen Regeln natürlich. Also von daher könnte ich mir auch vorstellen, wenn es dann auch weiterhin möglich ist, wenn wir das autonome Zeitalter betreten haben, dass ich trotzdem das Lenkrad auch mal selber in der Hand haben kann. Sehr gut. Okay, klasse. Du, Tekin, ganz lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dass wir über deine Firma, dein Unternehmen sprechen konnten, was du da dem Handel anbietest, welche Lösungen ihr da habt. Das fand ich höchst interessant. Und auch zum Abschluss, dass man so merkt, du bist auch wirklich jemand, der so Produktivität, wenn ich nicht selber fahren muss, dann mache ich das, dann arbeite ich auch gerne mal im Auto. Aber auf der anderen Seite durchaus auch gerne Auto fährst und schon eine Liebe dazu hast. Toll. Sehr gerne. Super. Dann sind wir für heute mit dem Podcast, mit dem Unternehmensspecial von Car & Sale durch. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich denke, ihr habt da auch einige Insights gewonnen und es hat Spaß gemacht. Vielen Dank fürs Zuhören und wir hören uns bald wieder. Und dir, Tekin, danke nochmal. Ciao. Mach’s gut. Dankeschön.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.