Einleitung
Willkommen zu einer weiteren spannenden Episode von ‚Benzingespräche‘, dem Podcast, der sich mit den aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Trends der deutschen Automobilbranche beschäftigt. In dieser Folge diskutieren wir mit Experten über neue Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte, die die Branche revolutionieren könnten.
Die Jubiläumsausgabe: Ein Rückblick
In unserer halben Jubiläumsausgabe, der 151. Episode, begrüßen wir erneut unsere geschätzten Gäste Jascha Breuer von der Santander Autobörse und Philipp Kroschke. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die bisherigen Erfolge und diskutieren die neuesten Entwicklungen in der Automobilbranche.
Events und Netzwerken
Ein Highlight der Episode ist unser Rückblick auf das Event ‚Auto Business Friends‘, das in Köln stattfand. Hier trafen sich Branchenexperten, um über die neuesten Trends und Herausforderungen zu diskutieren. Besonders spannend war der Vortrag von Gerd Schaub über Auto-Abos und Car-Subscriptions, der interessante Einblicke in die Zukunft dieses Segments bot.
Die Bedeutung der Digitalisierung
Ein zentrales Thema der Episode ist die fortschreitende Digitalisierung in der Automobilbranche. Jascha Breuer berichtet von einem erfolgreichen Red Digital Event, bei dem 46 Digitalmanager und Marketer zusammenkamen, um über digitale Strategien und Innovationen zu diskutieren. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit in der digitalen Transformation sind.
Fazit
Die Automobilbranche steht vor großen Veränderungen. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen können Unternehmen besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet werden. ‚Benzingespräche‘ bietet eine Plattform für diese Diskussionen und hilft, neue Perspektiven zu eröffnen.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Jubiläumsausgabe des Podcasts
- Event ‚Auto Business Friends‘ in Köln
- Vortrag von Gerd Schaub über Auto-Abos
- Digitalisierung in der Automobilbranche
- Erfolgreiches Red Digital Event
Key Takeaways:
- Die Automobilbranche erlebt eine digitale Transformation.
- Auto-Abos und Car-Subscriptions sind auf dem Vormarsch.
- Netzwerkevents fördern den Austausch von Wissen und Erfahrungen.
- Digitalmanager spielen eine entscheidende Rolle in der Branche.
- Der Podcast bietet wertvolle Einblicke in zukünftige Trends.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Bevor wir in die neue Folge starten, ein kurzer Hinweis auf meinen starken Partner, der mich bei der Produktion meines Podcasts unterstützt. Die Kroschke-Gruppe ist euch allen sicher ein Begriff, weil die Kollegen einfach der Marktführer im Bereich Fahrzeugzulassungen in Deutschland sind. Kroschke hat die Abläufe bereits soweit digitalisiert, dass man den analogen Ablauf dahinter als Kunde nicht mehr spürt. Von daher, Kroschke digitalisiert eure Zulassungen und spart euch jedes Mal Zeit und Nerven. Klare Empfehlung. Vielen Dank für euren Support. Herzlich Willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Heute haben wir quasi eine halbe Jubiläumsausgabe. Die Jubiläumsausgaben sind immer rund und haben immer feste Gäste. Es ist nicht die 150. sondern das Jubiläum 151. Da sind meine besten Autobuddies wieder dabei. Der Jascha Breuer von der Santander bzw. Autobörse und der liebe Philipp Kroschke. Ich glaube, die beiden wollen mich vorstellen. Und wenn doch, macht es einfach selber. Hi Jascha. Moin Philipp, moin. Moin, moin ihr beiden. Schöne Grüße aus dem schönen und richtig kalten Hamburg. Ja, ist ja auch so. Wir haben ja aber noch irgendwie Herbst. Ich habe gehört, wir haben noch gar keinen Winteranfang. Wann ist denn eigentlich Winteranfang? Im Dezember erst? Hamburg ist halt gestern seit dem Schneelicht. Ihr habt ja Ketten aufgezogen, ne Philipp? Ne, wir fahren gar kein Auto mehr. Wir fahren nur noch Schlitten. Ach, wie war das mit den Bergen? War richtig. Jaja. Sehr schön. Ja, geil Jungs. Da sind wir mal wieder. Hamburger Berg. Ja, der Hamburger… Ne, das ist auf dem Kiez. Der Hamburger Berg ist auf dem Kiez. Da kann man böse abstürzen von diesem Berg oder auf diesem Berg. Du lecker Mio. Tief fallen. Okay, ich hatte gerade kurz den Ansatz, irgendwie für den Podcast zu intonieren. Irgendwas Sinnvolles hier reinzubringen. Ja, mach einfach weiter. Ja, hier sind wir mal wieder. Ich glaube, die Folge 100 und die Folge 50 haben wir, glaube ich, auch miteinander gemacht. Das war doch richtig, oder? Ich war dabei. Ich habe vergessen mitzuzählen. Ja, wir haben ja schon ein paar. Ja, geil. Da sind wir mal wieder. X Folgen weiter. Und wir sind auch wieder ein paar Monate weiter. Letztes Mal haben wir uns, glaube ich, im Sommer unterhalten zu dritt. Jetzt sind wir schon fast am Ende des Jahres. Und die Leute warten ja schon da draußen wieder, dass wir uns zusammensetzen und ein bisschen hier erzählen, was so los ist bei uns. Und ein bisschen Gossip teilen, glaube ich. Also ich werde auf jeden Fall drauf angesprochen. Weiß nicht, wie es euch geht. Jo. Jetzt müssen wir… Philipp? Philipp nicht. Natürlich. Wie sind denn wieder gute neue Folgen? Warte mal, Moment. Nein, die sind natürlich alle gut. Aber witzige neue Folgen. Witzige, genau. Das haben wir jetzt in 2 Minuten 22 auf jeden Fall schon ganz gut hingelegt. Ja, wir haben uns vor ein paar Tagen erst gesehen. Und da schließen wir auch den Bogen so mal zu, was so Phase bei uns ist. Wir haben uns vor ein paar Tagen erst in Köln gesehen. Und bei unserem Event Auto Business Friends. Da haben wir einen tollen Abend wieder verlebt. Erzähl mal, Jascha, was war denn da so los? Ja, wunderbar. Wir machen ja nicht nur Podcasts. Wir machen auch zweimal im Jahr Events für unsere Friends. Das rennt sich fast. Und so ist es auch. Und dieses Mal hat uns unser Friend Dirk Heinheit von der Mollgruppe eingeladen. Und zwar zu Lamborghini und Bentley nach Köln. Ich muss sagen, das Gebäude habe ich zu Anfang nicht gefunden. Aber als ich es gefunden hatte, war es erstaunlich. Und wahnsinnig. Unten war irgendwie ein Verkaufsgespräch. Der hat alle sieben Minuten das Auto mal kurz angelassen für die Jungs daneben. Wunderbar. So schnell habe ich die Kamera nicht hingekriegt, um einen Film zu drehen. Aber es war ein ganz tolles Event. Es war ein ganz toller Gastgeber, das Team mit Dirk Heinheit zusammen. Coole Location, oder Philipp? Fantastisch. Also ich habe Köln erst mal gar nicht gefunden. Das ist auch schwer, bleiben Sie beim Wissendorf. Wo ist das denn jetzt schon wieder? Ich bin in Hamburg. Richtig toll. Tolle Gastfreundschaft, geile Autos. Auch echt cool, so eine Industrial-Style-Halle. Zwei echt coole Marken. Und wir hatten einen richtig coolen Speaker dabei. Nämlich den Gerd Schaub. Ein guter Bekannter, der ja mal Fleetpool erfunden hat. Und uns ein bisschen mit in das Thema Auto-Abo, Car-Subscription mitgenommen hat. Ein bisschen Historie, wo kommt das her? Wir durften lernen, dass er so der Pionier für das ganze Thema in Deutschland war. Und hat nicht nur so ein bisschen über die Geschichte erzählt, sondern auch uns einen kleinen Ausblick gegeben. Wo geht denn das ganze Thema hin? Ist ja doch relativ viel los in dem Segment. Und fand ich ein toller Vortrag. Großen Dank raus an Dirk und natürlich an Gerd. Und an das Team von Dirk. Oh ja, die dürfen nicht vergessen werden. Die dürfen wir nicht vergessen. Absolut. Das war für mich eine spannende Diskussion. Auch die Händler, die sich eingebunden haben zum Thema Auto-Abo. Der eine sagt eher so, der andere sagt eher so. Ich fand es wieder super. Tolle Location da oben. Lecker Essen, lecker Getränke. Wunderbar. Wird nicht einfacher, ne? Du musst ja immer so ein bisschen … Die Location muss irgendwie cool sein, muss irgendwie was mitbringen. Dann ein cooler Speaker. Wird nicht einfacher. Nee, aber die Challenge accepted, sagt man ja so schön. Klingt doch schön. Beide dabei. Ja, absolut. War auch für mich als Sportwagen-Freund … Das war wie im Himmel für mich. Das war ja wirklich ein Sagenumwogen. Hat richtig viel Spaß gemacht. Du sagst es, Jascha, das war auch eine schöne Diskussion, die wir da mit den Händlern geführt haben. Unterschiedlichste Meinungen zum Thema Auto-Abo. Darum geht es ja, ne? Meinungsaustausch. Ja … Tim, hattest du diesen lilanen Urus, der da unten steht, hattest du den jetzt gekauft oder hast du doch den gelben genommen? Nee, nee, Hedler on, Schlüpfer blau. Hast du den genommen oder den lilanen? Nee, ich habe den lila Metallic mit gelber Innenausstattung. Den. Der ist jetzt am Start. Nicht. Mein mattschwarzer Bentley-SUV fährt sich übrigens auch supergeil. Ja, stimmt. Und den Jascha meine ich auch schon in Düsseldorf der Kür gesehen zu haben mit seinem Aventador. Oder Revolut oder wie das Ding heißt, das neue von … Ah, crazy. Wir haben uns eingedeckt. Muss sich für Dirk auch lohnen, wenn er uns dann schon einlädt. Da sind schon einige Autos über den Tresen gegangen, oder? Ja, ist ein guter … Ich meine, Dirk hat es drauf, ne? Mit Häppchen anfüttern und dann mit Urus, Aston Martin, Bentley und Co. rausgehen lassen. Okay. Wir haben zusammen einen Eventgast gegeben. Aber wenn ich das so sehe, wir waren alle drei in den letzten Wochen, glaube ich, relativ viel unterwegs. Wir haben viele Leute gesehen, viele Gespräche geführt. Gerade das mit den Menschen sprechen und zu hören, was so in der Branche los ist, darüber wollen wir ja auch reden. Ich flanke mal wieder rüber zum Jascha. Was hast du denn in den letzten Wochen neben unserem ABF-Event Tolles Feines erlebt und wen hast du da alle so gesprochen und was waren da so die Themen? Ja, wie in meinem Kalender sind mehrere Highlights gewesen. Da war der IFA-Kongress, immer wieder spannend, muss ich sagen. Gute Netzwerkveranstaltung, trifft mal viele Leute. Auch spannende Gastredner. Wir hatten die Moore-Konferenz letzte Woche, wo wir uns auch gesehen haben, von Mobile in Berlin, auch spannend. Tolle Themen, groß aufgemacht, echt klasse. Hab ich gehört, da gab es einen richtig geilen Vortrag. Aber nicht über Schilder. Natürlich. Der Kroschke hat einen Vortrag gehalten, der war mega. Ach so, sorry. Ich habe zugehört, aber ich musste den ja halten. Aber da kam jetzt die Umfrage, da kannst du ja klicken, der war super. Oder haben sie dich ausgenommen aus der Umfrage? Also wir hatten dann intern noch ein gutes Event, das war in Spanien. Da haben wir uns mit unseren Partner-Plattformen aus Spanien und Portugal getroffen, um zu gucken, was haben wir für Synergien. Das war auch sehr spannend, muss ich sagen, in Madrid. Aber für mich das absolute Highlight, und ich glaube für die Teilnehmer auch, war unser Red Digital Event. Wir haben also Ende Oktober, wir haben es ja 2021 schon mal gemacht. Tim, wir hatten ja schon einen Podcast darüber. Aber wir haben ja letztes Jahr angefangen, ein Event zu machen, nur für Digitalmanager aus der Branche. Jetzt waren 46 Leute da. Wir hatten ein paar Absagen, ein paar kurzfristige. 46 Digitalmanager und Marketingleute waren da. Wie gesagt, wir sind ein Unternehmen kleiner, es kam halt der Marketingverantwortliche. Und das war super. Wir haben am Vorabend angefangen, oder am ersten Abend angefangen, mit einer exklusiven Präsentation von MAP-Studie. Und haben dann auch noch so ein Kennenlernspiel gemacht. Dann sind wir Essen gegangen und dann die Bar. Und an der Bar sagten dann die ersten schon, ey, super Event. Ich sag, da ist doch noch gar nichts passiert, außer Essen und MAP-Studie. Nee, super Event. Ja gut, und das ging dann auch weiter. Am nächsten Tag haben wir verschiedene Vorträge gehabt. Wir haben so kleine Gibtages, Workshops gehabt, etc. Und den Schluss hat dann Jörg von Steinecker mit künstlicher Intelligenz gemacht. Das war super. Die sind weitestgehend. Also ich sag mal, 90% sind auch bis zum Ende geblieben. So bis vier, kurz nach vier. Wir haben auch eine Umfrage gemacht. 96% waren super zufrieden mit dem Event und haben auch was mitgenommen im Alltag. Und ich muss jetzt mal intern die Prozesse durchgehen, dass wir das nächstes Jahr wieder machen, wo die Teilnehmer darauf hoffen. Das war echt gut. Und es wurde auch bei uns noch eine geschlossene LinkedIn-Gruppe mit fast 80 Teilnehmern. Wurde da auch nochmal gut bewertet, weil da lagen jetzt die Vorträge hoch, etc. Also das war natürlich mein persönliches Highlight, unabhängig davon, wie er am Dienstag das super war, unabhängig davon, dass die anderen genannten Events auch toll waren. Er war die Strategical Event, weil es auch auf mein Thema Autobörsen natürlich einzahlte. Und die ganzen Online-Themen waren mein persönliches Highlight. Lieber Philipp, du warst nicht der Wahl? Ich war auch nicht der Wahl. Aber Philipp, hattest du noch eine Frage? Ja, ich habe noch eine Frage. Schönes Event, tolles Wissen vermittelt. Wie war denn so die Stimmung von den Teilnehmern? Was konntest du da so mitnehmen? Weil 45, 46 oder 48 Teilnehmer sind ja auch unterschiedliche Häuser, unterschiedliche Stimmungslagen. Ich sage jetzt etwas, was weniger Branchenstimmung ist, aber was eine andere Stimmung ist, die zu empfangen war, dass viele der Online-Marketer sagen, ja, wir haben das Budget X und wir wollen dann eine Kampagne machen. Und dann kommt aber der Verkaufsleiter, Geschäftsführer, wer auch immer und sagt, nee, wir machen lieber Radiowerbung oder wir machen doch lieber Zahlungsanzeigen. Und ich meine, du kannst ja sehr schön im Online-Marketing darstellen, wie viel Geld setzt du ein, was kriegst du am Ende aus. Wirklich wunderbar, bei der Zeitung kriegst du das, beim Radio auch nicht und so weiter. Und selbst große Gruppen haben dieses Phänomen. Ich fand das total erstaunlich, weil ja mehrere auf mich zugekommen sind mit diesem Thema. Aus meiner Zeit beim Händler kannte ich das zumindest in der letzten Station bei Bukabella nicht, weil der ist natürlich sehr marketingaffin. Da war das eine kürzere Diskussion, aber so ein Unternehmer muss das mal haben, der sagt, jo, das lohnt sich, dass wir jetzt ein großes Event machen und Geld ausgeben. Und nach vier Tagen zählen wir mal, wie viele Autos dabei verkauft wurden. Aber hier, das Thema werden wir irgendwie aufnehmen müssen für das nächste Event. Und dann nützt es auch nichts, wenn du mit guten Zahlen präsentierst. Da muss man mal gucken, wie wir Erfolgsbeispiele aus der Branche kriegen. Aber das war erstaunlich, muss ich sagen. Also das war wirklich ein bisschen so, ja, online muss sein, aber mach doch lieber Radio oder mach doch lieber Zeitung. Das ist ein Phänomen, das ich auch wahrnehme. Ich auch viel mit dem Marketingverantwortlichen so in Kontakt stehe, dass dieser Reibungspunkt mit Vertrieb und Geschäftsführung, die nicht mit den digitalen Medien so vertraut sind oder einfach so mit der Zeit gehen, muss man auch schon fast sagen, das ist echt schwierig, das zu synchronisieren. Und ich glaube, dass die immer unsicherer werden, ob der neuen Kanäle und Möglichkeiten und dann noch KI obendrauf und dann kommt möglicherweise reflexartig, ja, Radio hat schon immer funktioniert und dann kam immer jemand. Das ist ein Sicherheitsaspekt und das beschäftigt mich auch gerade viel, das so auszuleveln, weil ich ja auch durchaus viel in dem Bereich arbeite. Also selbst in großen Gruppen, selbstgestandene Leute. Also es ist jetzt nicht, sagen wir mal, nur kleine Leute, wo jemand im Marketing so ein bisschen macht, dass selbst Großgruppen sagen, dann sind wir in einem Geschäftsleitungsmeeting und da sagt einer, ne, ich will Radiowerbung. Ja, wir setzen uns gerne lieber für Radiowerbung. Also ein komisches Phänomen. Aber, Tim, wir haben so lange geredet, der Philipp holt die ganze Zeit Luft, der scharrt mir in den Hufen. Philipp, wo warst du die letzten Wochen? Wir holen jetzt mal so ein bisschen, ihr holt jetzt mal ein bisschen wieder auf. Ihr holt jetzt mal so ein bisschen wieder auf zu den anderen. Naja, beim letzten Podcast hatten Tim und ich ja nicht so viel Redezeit und deswegen haben wir jetzt einfach mal geredet und dich gar nicht zu Wort kommen lassen. Nee, ist ja auch richtig. Sei euch ja auch gegönnt. Danke. Ihr habt ja auch Spannendes zu erzählen. Du hast jetzt eine Minute und 20 Sekunden Zeit. Jascha, hier, Jascha, ich zeig mal eben den Schnauze-Button für dich und mich. Kann man Stinkefinger hören? Kann man Stinkefinger hören? Ja, also, klar, wir waren zusammen auf der More-Conference, was ich, wie ich finde, tatsächlich echt ein absolutes Highlight war. So alles, Qualität, Referenten, Location. Und ich meine mal Referenten, nicht nur mich. Also es war auch ein echt toller Querschnitt an Leuten da. Also echt eine richtig, richtig gute Veranstaltung. Aber auch andere Highlights, denn nicht nur du, lieber Jascha, veranstaltest quasi eigene Events, sondern ich habe gemeinsam mit der Jule Schleicher und dem ZDK ein ganz neues Format ins Leben gerufen. Wir haben nämlich, wir haben ja diese Community, die Neo-Mobility-Rockstars, junge Autohaus-Unternehmer, Nachfolger, junge Führungskräfte und, und, und. Und mit denen haben wir uns mit der Politik, mit Politikern in Berlin getroffen, organisiert durch den ZDK. Und das war auch mal ein ganz spannendes Austauschformat, weil man ja sonst, sagt man ja, man schimpft immer, und die Politik und was die macht. Und jetzt hast du mal Gelegenheit, also sowohl, dass die Politik wirklich mal von, von jungen Leuten aus dem Autohandel, die nämlich, apropos Stimmung, Tim, die alle Bock drauf haben und die alle an die Zukunft des Autohandels denken, oder glauben, ihre Meinung und das, was notwendig ist, mal zum Thema, was muss die Politik eigentlich dazu beitragen, damit das auch funktioniert. Und es war echt ein, ein tolles Format, hat richtig Spaß gemacht in beide Richtungen. Also das werden wir auf jeden Fall weiter fortführen. Das hat, also man kann doch mehr in die Tiefe gehen. Du hast dann schon auch so eine Situation, so Politiker hast du das Gefühl, sobald sie auf der Bühne stehen, haben die eine andere Art von Sprache, nämlich Politikersprache. Es gibt so Politikersprache, Deutsch, es gibt so einen Duden. Also immer auch vorsichtig, was man sagt. Da war dann schon so Wahlkampf-Mode. Da stand dann irgendwie Vertreter FDP, CDU, SPD und Grüne und dann ging schon Wahlkampf-Mode los. Im Hintergrund hatte man das Gefühl, dass die sich eigentlich ganz gern mögen und ganz gut verstehen. Aber dann auf der Bühne geht natürlich dann so dieser Wahlkampftalk los. Genau. Das war ganz spannend zu sehen. Also das hat echt Spaß gemacht. Ein anderes tolles Event, was ich wirklich leiden mag, ist die Herbstakademie auf Sylt. Von Erinnerung, Schleswig-Holstein. Einfach auch wirklich so ein Herzens-Event. Das ganze Setting ist toll mit Sylt und wieder tolle Referenten gehabt. Hat echt Spaß gemacht. Viel Austausch. Aber ganz ehrlich, darum geht es ja auch. Deswegen machen wir ABF, weil nichts geht über Netzwerk. Also dieser Austausch, dieses Best-Cases. Wie machst du das? Wie gehst du damit um? Ja, klar, manchmal ist es auch ein bisschen Stammtisch-Kultur, wo sich alle auf die Schenkel hauen und sagen, die Politik ist böse oder der Hersteller ist böse. Aber es ist dann doch auch wieder so, wie macht ihr das? Mit was für System? Egal was, ich kann immer nur wieder sagen, das bringt uns und das bringt unsere Branche voran. Diese Kombination Netzwerk und Impulse. Ich finde es einfach geil. Macht einfach Spaß. Okay, ja neben den Events. Philipp, du warst aber auch so viel unterwegs. Jetzt haben wir uns gerade erst in Köln gesehen und am nächsten Morgen, ich glaube, als ich mein Hotel in Köln verlassen habe, warst du schon in Berlin wieder und echt viel on Tour. Ja, ist im Moment viel, aber ihr kennt mich ja nun schon so ein bisschen. Eigentlich fühle ich mich am wohlsten, wenn ich unterwegs sein darf. Also, on the road bin ich eigentlich ganz gerne. Vielleicht jetzt so, wie ist so insgesamt State of Mind? Was ist los bei uns dieses Jahr? Wir haben einen großen Strategie-Prozess gemacht. Das heißt, wir haben unsere Strategie gechallenged. Wir haben unsere Spielfelder nochmal gechallenged. Wir haben uns mit einer ganz tollen Beratung zusammengetan. Aber ich muss sagen, diese Art von Arbeit, das heißt ständig in Workshops. Wir hatten gefühlt, alle zwei Wochen hatten wir ganztägige bis anderthalbtägige Workshops in einem Strategie-Team, dann in einem großen Team. Und für mich war es wirklich, jetzt die letzten Wochen wieder unterwegs zu sein, hat mir einfach gut getan, in der Branche einzutauchen und mich wieder mit meinen Freunden aus der Branche auszutauschen. Also, dieser Strategie-Prozess ist unbedingt notwendig, aber das hat bei mir echt Energie gesaugt, weil du wirklich in Details gehst und dir die Frage stellst, warum ist diese Kundengruppe noch wichtig? Warum ist dafür dieses Produkt wichtig? Sollten wir das so weiter bespielen? Der eine kann das besser, der andere ist darin nicht so gut. Ich fühle mich wohler, wenn ich im Austausch bin. Diese harten Workshop-Tage haben ganz ordentlich an mir gezerrt. Wie sieht es bei euch aus? Ja, das sind ja aber auch intensive Tage, weil man wirklich so in die Reflexion geht und viel über Dinge so ein bisschen Revue passieren lässt und so reflektiert, wie es war und dann halt auch den Ausblick nach vorne und Strategien entwickeln. Da ist ja wirklich Gehirnschmalz gefragt und das ist ja auch echt intensiv. Das sind ja auch Themen jetzt hier in der Geschäftsleitung, die ja so ganz tief in einem drin sind und dann mal zu schauen, wie findet das auch Einzug halt ins Business. Von daher kann ich das gut verstehen und war bei mir in diesem Jahr ähnlich, wenn ich ehrlich bin. Weil ich mir auch viele Gedanken gemacht habe, so über das ganze Jahr hinweg, wie stelle ich mein Business auf und da habe ich im Sommer auch schon mal bei LinkedIn auch schon was zugemacht irgendwie, dass ich nicht so genau wüsste, wie es mit dem Podcast irgendwie so weiterläuft und so und habe mir da viele Gedanken zugemacht und das ist auch so weit gegangen, dass ich zuletzt eine Podcast-Folge aufgenommen habe. Da saß ich im Auto und habe einfach mal so ins Mikro gesprochen und habe was aufgenommen und dann war ich noch zu Gast in einem anderen Podcast beim Paul und da habe ich das mal so ganz gut auf den Punkt gebracht, was jetzt eigentlich bei mir so Phase ist, welches Business ich mache. Und das habe ich so zusammengeschnitten gemacht und getan und habe das mal zwei Freunden zum Probehören gegeben. Der eine Freund heißt, ich glaube der eine hieß Jascha und der andere glaube ich Philipp oder so. Ja, komische Typen und die haben mir beide gesagt, ey Tim, voll die nicht so tolle Idee. Du hast mir das nicht gesagt. Wir haben das anders formuliert. Ja, aber irgendwie, ich war bis zu dem Punkt, weil das so genau mein Gefühl war und ihr so, boah, weiß ich nicht, weiß ich nicht. Aber das, was du sagen willst, kannst du dann jetzt hier bei uns sagen. Mach es doch einfach trotzdem mal. Du kannst es ja doch mal in den Äther schmeißen, dann kriegst du vielleicht noch mehr Rückmeldung. Aber wenn du uns fragst, kriegst du eine ehrliche Antwort. Dafür sind wir da. Umgekehrt ist es ja genauso. Ja, exakt. Deswegen habe ich es auch genau euch beiden Kollegen ja geschickt, weil ich war mir nicht zu 100 Prozent sicher und die Unsicherheit hat mich ja dahin gebracht. Und es ging einfach darum, dass so dieses, jetzt mache ich seit fünf oder fünfeinhalb Jahren den Podcast, jetzt sind wir bei Folge 151, wenn das hier erscheint. Und seit Anfang letzten Jahres habe ich das wöchentlich gemacht und da bin ich echt ein bisschen müde geworden, weil das einfach auch, du bist konsequent in dieser Schleife, was zu tun und ich bin da halt auch sehr konsequent in dem, dass wenn ich sage, der erscheint Montag, dann erscheint am Montag was. Und ich habe einen Qualitätsanspruch, das heißt, das muss immer gut sein und das macht die Sache halt nicht einfacher. Wenn du jede Woche allein in so einem Mikroquatsch und das veröffentlichst, ist es auch deutlich einfacher, als wenn du einen Gast dabei hast. Das musst du ja auch immer irgendwie planen, machen und tun. Und da habe ich schon länger mit gehadert und gleichzeitig ist es ja so, dass mein eigentlicher Beruf, Marketingberatung oder externer CMO oder wie auch immer man es nennen möchte, immer mehr Zeit in Anspruch wieder nimmt. Und nachdem ich ja letztes Jahr aus der Agentur rausgegangen bin, bin ich ein bisschen runtergefahren, jetzt ist es wieder voll da, aber ohne Agentur und das hat überhaupt nicht mehr funktioniert. Und da habe ich einfach mir viel Gedanken zu gemacht und habe mich nicht mehr wohl gefühlt und habe das umgestellt und habe mir gesagt, ich mache es jetzt nur noch zwei wöchentlich. Das ist immer noch, also ist immer noch regelmäßig, ist immer noch Arbeit, aber ist halt nur 50% der Arbeit, das ist schon mal gut und da möchte ich auch einfach nach wie vor echt guten Input liefern, darum geht es ja. Und ob das jetzt, vielleicht, ich habe auch zwischendurch jetzt in den zweiwöchentlichen Rhythmus, bin ich jetzt seit zwei, drei Monaten und habe jetzt in einem Monat nicht zwei gemacht, sondern drei. Also ich schaue, dass ich mir da einfach ein bisschen mehr Freiheiten gönne und wenn mal einer, wenn mal ein Podcast ein Tag später kommt oder einer extra, ist ja auch schön. Also im Nutshell, du machst weiter, das was wir dir auch empfohlen haben, du machst weiter, zweimal im Monat und wenn einer dazwischen fliegt, dann ist das auch gut. Ganz genau. Es gibt immer mal ein besonderes Event, einen besonderen Menschen, den du kennst, eine besondere Autorouge, Messe, whatever. Ganz genau. Also das läuft so weiter und ist auch gut so und vielleicht schicke ich noch eine Botschaft hinterher, dass ich vom Beruf, Haus, kein reiner Podcaster bin, sondern halt Marketingberater. Weil ich hatte jetzt, ist ja inzwischen jetzt sechs Wochen oder so her, hatte ich innerhalb von einer Woche mit zwei Kontakten, die ich sage mal so Dienstleister aus dem Universum rund um den Autohandel sind, die ich irgendwie auch kenne. Und dann sprachen wir so und li la la dies und das und dann kamen wir irgendwie auf Marketing zu sprechen und da haben wir darüber gesprochen und dann fragte der mich ja im Moment, wie, du machst Marketing. Und ich innerlich so, oh Gott, wenn das so mein Umfeld, die ich auch kenne in der Branche, nicht hundert Prozent wissen, dass du eigentlich gar kein Podcaster bist, sondern Marketing-Spezialist, dann ist ja irgendwie komisch. Und seitdem arbeite ich da auch echt dran und da ist die Brücke zum Philipp. Da habe ich mir so viele Gedanken zugemacht, dass das auch wieder richtig wahrgenommen wird, dass was auch strategisch meine Zukunft ist, dass die Leute das da draußen verstehen und ja, ich mache Marketing. Du musst mal zwei, drei Marketing-Leute in deinen Podcast einladen, die mal nur über Marketing sprechen. Ja, es kommt immer mehr dazu, dass wir Marketing-Themen drin haben. Letztens haben wir was zum Thema, ist genau jetzt die Black Week, ist jetzt aktuell, wir sind Ende November. Und da habe ich jetzt vor, weiß ich nicht, vier oder vor sechs Wochen einen Freund von mir, Paul Merten, was aufgenommen, was eine gute Idee ist, nicht in der Black Week oder Black Friday morgens aufzuwachen und dann schwarze Autos mit einer schwarzen Innenausstattung zu irgendeiner Rate irgendwie auszuloben und dann zu meinen, dass die Kunden einem die Bude einrennen, sondern vielleicht, dass man vorher mal ein bisschen drüber nachdenkt, also strategisch das aufsetzt und dann auch den Vertrieb, die Geschäftsführung und Marketing zusammenbringt und dann halt eine gute Aktion macht, die vielleicht auch ein bisschen Aufmerksamkeit kriegt, wenn sie kreativ ist und gesteuert ist und wie man sie misst. Also sowas sind da Themen und das wird auch kommen, ich überlege auch, ob ich ab und zu mal Folgen mache, wo ich alleine spreche, wo ich einfach mir das Mikro nehme und irgendwas da mal erzähle zu dem Thema, weil da ist wirklich noch viel zu erzählen, sagen wir mal so, da ist viel los, das macht doch Spaß. Na, im Januar kann man den Marketing-Tim ja auch auf einer tollen Veranstaltung erleben, habe ich mir sagen lassen. Ich hörte davon. Vielleicht bist du ja auch Mitorganisator. Vielleicht bist du ja auch da. Ja, vielleicht bin ich auch da. Die Neomobility-Marketeers. Richtig, mit der lieben Jule, das steht wieder ins Haus. Ende Januar, beste Empfehlung. Datum, Ort, wo muss ich mich anmelden? Also ich komme ja wahrscheinlich nicht hin, aber Marketing-Leute. Ja, Datum, Ort, der 29.30. Januar in Berlin, das ist direkt hinter dem DAT-Auftakt, Tagung in Berlin auch und da sind wir ja an dem einen Tag in der Cupra-Garage am ersten Tag, wenn ich mich nicht irre und am zweiten Tag sind wir bei mobile.de, so beides auch Locations, wo man eventtechnisch jetzt nicht so mal eben mal ein Event machen kann. Und Jule hat das wunderbar vororganisiert und dann haben wir ja alles in Line gebracht und da haben wir wirklich richtig, richtig gute Themen. Da gibt es auch eine Website zu, das muss ich mal hier in den Shownotes verlinken. Ich habe die URL jetzt gerade nicht im Kopf, aber es geht über, ja KI ist überall drin, der Klassiker. Also KI-Themen haben wir auch drin, KI-After-Sales, Kampagnen, Affiliate-Marketing, ach Gott, WhatsApp-Marketing. Also alles, was so oder Impuls-Vortrag auch so nicht rein Auto handelt, sondern was ist im Marketing-2025-Phase. Solche Eindrücke geben wir und wir haben ganz viele Themen, wo wir so Hands-on machen. Wir machen wirklich Kleingruppen, wo wir mit den Referenten halt nicht nur Frontbestellungen machen, sondern zusammenarbeiten. Das wird richtig gut. Klingt fantastisch. Jule kann uns dann ja einen kleinen Sponsoring-Beitrag abgeben. Nächste Woche hat sie ja auch was ganz Schönes, das HR-Forum von ihr. Auch ein tolles Thema halt, brauchen alle. Superspannendes Thema, nicht ganz einfach, du kommst an die Leute im Auto-Handel. Tatsächlich, die Personaler sind nicht so auf so einem Podest, beziehungsweise so, dass du sie so ansprechen kannst, wie jetzt beispielsweise die Marketeers oder die natürlich Vertrieb, die ja auch ständig im Markt unterwegs sind. Ist gar nicht so einfach, aber ein super wichtiges und superspannendes Thema. Also ich kenne es jetzt, die letzten Jahre hat sich das ja verschärft mit dem Thema Fachkräfte. Du könntest ja meinen, weil sich da jetzt am Markt leider auch viel tut, was Insolvenzen angeht, aber es bleibt irgendwie angespannt, umso wichtiger. Also ich setze mich mit dem Thema auch auseinander. Ich bin ja nicht mehr Personaler, aber ich glaube, du kommst gar nicht mehr drum herum, auch als Unternehmenslenker oder Eigentümer oder wie auch immer, dich mit dem Thema zu befassen in der Fragestellung, was musst du eigentlich tun, um die Leute, die du hast, weiterzuentwickeln. Das ist ja auch bei uns gerade so ein Riesenthema. Wir werden von einem Filialisten, der Autoschilder macht oder auch Zulassungsdienstleistungen erbringt, werden wir zu einer Art Digitalfirma. Wir bauen Portale, über die du beauftragen kannst. Wir bauen Schnittstellen zu Vorsystemen. Wir machen das nicht nur für Autohäuser. Wir machen das für digitale Plattformen, für OEMs. Du brauchst auf einmal ein ganz anderes Skillset in deiner Mannschaft und so geht es dem Handel ja auch. Du hast Elektroautos, die da kommen. Du hast Direktvertriebsmodelle, digitale Modelle und irgendwie musst du dem ja Herr werden. Du kannst ja nicht alles austauschen. Für solche Themen, ich finde, da kann man tatsächlich echt noch mehr machen, was so Events oder Infoveranstaltungen oder so Austausch-Workshop-Veranstaltungen angeht. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Ich finde, das ist ein ganz, ganz… Das wird, ich finde, gar nicht genug diskutiert. Wir sprechen ganz viel über Sales. Wir sprechen ganz viel über Agenturmodelle und alles. Aber dass wir teilweise die Leute ja auch dazu brauchen, die solche Dinge bewegen und bedienen, finde ich manchmal kommt ein bisschen kurz. Aber gut, das ist meine Wahrnehmung. Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Aber ich finde, das kommt manchmal ein bisschen kurz. Und manchmal, das ist auch so ein Ding, wenn wir dann jetzt rumgefragt haben, ja, hier habt ihr eine Personalerin. Nee, das macht der Chef selber mit. Der Chef macht die Einstellung, macht das selber mit. Und die Buchhaltung haben wir outgesourcet. Ja, klar, Einstellung ist klar und Buchhaltung kann es auch aus. Also hier Gehaltsabrechnung und sowas. Aber wer macht denn Mitarbeiterentwicklung? Wer sagt denn, ob du die richtigen Mitarbeiter hast oder wunderst dich, worum Mitarbeiter gehen? Ja, klar, wenn du nicht reininvestierst. Also ich finde das echt krass. Da habe ich gestern noch mit der Silvia Gerlz so telefoniert, die gerade irgendwie auf Deutschland-Tour ist, habe ich den Eindruck. Immer auf Deutschland-Tour. Die ist immer unterwegs, die liebe Silvia. Greetings raus, liebe Silvi, Kussi. Juhu. Die hat doch gesagt, die hört jeden Podcast im Auto, immer, jederzeit. Und die empfiehlt den auch gerne weiter und zwar da, wo sie gestern erzählte, die ist ganz viel bei Berufsfachschulen und sowas unterwegs für Automobilkaufleute. So quasi die Erstausbildung, die noch nicht dann zur BFC kommen, so die Erstausbildung. Und die sagt, das ist immer so super spannend, weil die erzählt da viel über ihre Chinatrips. Und die sagt, die kommt da an junge Menschen, die wirklich so Bock auf die Branche haben und dann teilweise auch so darunter leiden, dass die in ihrer Ausbildung noch nicht so den Zugang haben an, ich sag mal, so eine Silvia Gerl. Wer Silvia Gerl mal erlebt hat, die nimmt dich mit auf die Reise und danach willst du auf jeden Fall das machen, was die Silvia sagt, so ungefähr. Und in dem Bildungssystem sind da halt nicht so viele Raketen wie Silvia unterwegs. Und deswegen sagt, da sind so viele Talente und das ist so toll. Die empfiehlt immer diesen Podcast weiter netterweise an die Leute. Wenn ihr ein bisschen was über die Branche lernen wollt, dann hört mal in den Podcast rein. Da gibt es immer tolle Interviews, vielleicht die Dreier-Interviews mit den drei schrägen Vögeln. Da müsst ihr mal ein bisschen aufpassen, was die so erzählen. Und wenn ihr euch bei einer tollen Autobank bewerben wollt, dann bitte sandt dann der.de. Was ist denn das jetzt für ein Werbe-Flyer, der jetzt hier akustisch reinschneit? Umgekehrt, Werbung für Silvi Gerl für das Thema Weiterentwicklung, Fachkräfte. Wir sprechen drüber. Silvi, Geschäftsführerin der BFC, Fachhochschule für Automobilwirtschaft. Beste. Ist auch nur zu empfehlen. Bisher wollte nur einer von der BFC Schildermacher werden, der Jonas Drossner. Der macht natürlich coolere Sachen. Der Einzelschicksal. Aber du, hat der auf Sylt, hat der, war der sozusagen eine… Eine lebendige Visitenkarte für das Haus Kroschke. Aber tatsächlich sind da wirklich tolle Leute her, tolle Ausbildung, kleiner Werbe. Heute sind wir, heute reihen wir Werbung an Werbung. Liebe Silvi, diese Werbung ist für dich. Aber es gibt ja bei euch, Philipp, wahrscheinlich noch andere Jobs außer Schilder prägen, ne? Gehe ich von aus. Verstehe nicht, was du meinst. Wird außer Schilder prägen? Natürlich. Ich sage es ja gerade, dass wir mittlerweile viel, viel mehr sind. Wir müssen uns halt weiterentwickeln. Wir haben Entwickler, wir haben eine riesen Entwicklertruppe. Wir haben natürlich draußen Außendienstler. Wir haben, auch ganz spannend, natürlich Vertrieb ist ja nicht nur der Vertrieb, sondern der Jonas Dross ist deswegen auch gekommen, weil wir Kundengruppen ansprechen wie neue OEMs oder digitale Plattformen. Und da hat er gesagt, das finde ich geil. Das ist so, da lasse ich mich von anzünden. Und ja, wir sind schon breit aufgestellt. So, das war jetzt der Werbeblock der Kroschke-Gruppe. Ich kokettiere immer so ein bisschen damit, dass ich doch nur ein kleiner Schilder-Bäcker bin. Ja, ja, wissen wir auch. Wolle-Schilder? Jetzt gerade nicht, aber ich komme nochmal darauf zurück. Hier kriegst du die doch von mir geschenkt. Ich glaube, auch darauf kommen wir zurück. Jascha? Okay, ja cool. Was haben wir denn sonst noch im Köcher? Erzählt doch mal ein bisschen. Jascha hat zu wenig Redeanteil. Moment, Philipp. Ich habe ziemlich wenig Redeanteil heute, deswegen muss ich das ein bisschen vervollständigen und mache den nächsten Werbeblock natürlich für die Autobörse. Was mich in den letzten Wochen mich und mein Team beschäftigt hat, wir haben das ganze Onboarding für Händler dieses Jahr ein bisschen verändert mit einer eigenen Programmierung. Und da haben wir jetzt die Vereinfachung, dass sich große Händlergruppen mit ganz vielen Standorten sehr einfach bei uns anmelden können. Das ist echt, man würde fast sagen sexy, aber wir haben uns andere Plattformen angeguckt, wie die das machen. Ich glaube, das haben wir sehr, sehr gut geleistet und wir gehen fest davon aus, mit der Unterstützung meiner ganz vielen Kollegen im Außendienst, dass wir nächstes Jahr ein großes Wachstum an Fahrzeugen haben. Und wir fangen jetzt nächstes Jahr langsam an, die internen Systeme zu vernetzen. Jeder kommt so mit seinem Stecker und sagt, ich will auch an die Autobörse, ich will auch an die Autobörse. Mehr kann ich dazu nicht sagen, aber ich bin der stotternden Überzeugung, nächstes Jahr 2025 wird gut. Ich glaube, die drucken auch ein T-Shirt. 2025 wird gut. Oder, Philipp? Wird das bei euch auch gut? Das ist so witzig, dass du das sagst, weil tatsächlich wäre das genau das, was ich gerade sagen wollte. Lass doch mal ein bisschen in Richtung 2025 gucken und gucken wir eher optimistisch in Richtung 2025 oder zurückhaltend oder eher total pessimistisch. Ich selber gucke eher optimistisch. Ich kann nicht sagen, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Hurra-Jahr erwarte, mit einem explodierenden Markt. Aber ich finde, wir haben guten Grund, am Ende daran zu glauben, dass es ein gutes Jahr wird. Für mich eine Sache, wir werden Regierungswechsel haben. Ich glaube, das wird uns gut tun. Sorry, dass ich das so sage. Ich glaube, das wird Dinge lösen, insbesondere in der Wirtschaft. Da habe ich eine große Hoffnung dran. Am Ende weiß ich es natürlich nicht. Wenn du dann wieder eine große Koalition oder so hast, dann hebt sich auch wieder vieles ab. Aber ich habe da irgendwie eine Hoffnung. Ich glaube, das ist manchmal schon die Psychologie, dass die Leute aufatmen und sagen, okay, doch wieder Konjunkturlaune entsteht. Eine andere Sache, die mich positiv aufs nächste Jahr gucken lässt, ist das ganze Thema Förderung E-Autos wieder. Da wird sich sicherlich was tun. Das wird den Markt ein bisschen bewegen. Natürlich auch ein bisschen der Preiskampf, der da angefächert wird. Das ist nicht schön für jeden, aber für einen Dienstleister, der am Ende davon lebt, dass möglichst viele Autos zugelassen werden oder dass sich da etwas bewegt. Das ist etwas, wo ich natürlich positiv hingucke, wenn Autohersteller Anreize schaffen, dass das verkauft wird. Da freue ich mich drauf und da sind die Anzeichen tatsächlich sehr gut. Insofern eher optimistisch. Wir glauben, dass wir das gut mitnehmen können. War ein schwieriges Jahr. Wir haben ja irgendwie sieben Prozent Minus zum Vorjahr in diesem Jahr. Das hat dieses Jahr eher schwierig gestaltet und insofern eher positiv nach vorne. Wir müssen mal gucken, was mit VW wird. Das wird sicherlich nicht ganz einfach werden. Aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, eher einen Daumen nach oben. Das ist leider gerade so ein negativer Touch. VW fährt in der Presse jetzt heute wieder, gestern wieder und so weiter. Das spiegelt sich dann immer im Handel wieder, bei den Endkunden wieder noch vorsichtiger. Und alle warten, bis die neue Regierung kommt und dann kaufen sie wahrscheinlich wieder Autos, weil es hoffentlich eine Förderung gibt. Das ist leider im Moment so ein bisschen… Ja, mache ich nochmal. Also ich glaube, Jascha und ich hätten gerne jeweils ein Kennzeichen von dem ein Kroschke, wo einfach nur 2025 gut draufsteht. Kann ich auch 2025 geil? Ja, kannst auch machen. Gut ist mir zu wenig. Ich will immer mit ein bisschen mehr Rieschen. Es muss mehr sein als gut. Okay, die Bestellung ist raus. Haben wir schon mal. Und mein Ausblick 2025, nachdem 2024 durchaus anstrengend war. Ich bin auch langsam müde von dem Jahr und der Winter kommt. Ich habe meinen Winterblues, das ist immer der Klassiker. Nein, also 2025 habe ich voll Bock drauf, weil ich habe so viel in diesem Jahr verändert und neu aufgestellt. Und habe jetzt meinen neuen Kunden, Dienstleister rund um den Autohandel, ein paar Autohausgruppen, die ich betreue, wo ich strategische Marketingberatung mache. Und da sind die Themen auch so spannend, wo man jetzt in langfristige Projekte reingeht. Positionierung von Unternehmen, Branding, Unternehmensleitbilder entwickeln, die Produktkommunikation. Das ist echt, vielleicht nochmal ganz kurz rausgepickt, das ist echt spannend, dass einige Dienstleister wirklich tolle Dienstleistungen haben. Und die so kommunizieren, dass der Empfänger der Autohandel, die nicht versteht, das ist phänomenal. Und die merken es auch nicht mal, ich muss da ein bisschen schmunzeln. Aber das sind echt tolle Projekte und die sind alle sehr langfristig, da kann man sich so richtig schön drauf einlassen. Und deswegen habe ich echt Bock auf 2025. Kommt jemand von euch mit nach Shanghai? Meinst du auf die Automesse? Tatsächlich werde ich mit Philly Seiler von Amende und Jule eine kleine Händlerreise auf die Beine stellen. Mit ganz, ganz spannenden Begegnungen. Wir haben den Chris Malorny, den kennen wir alle drei ja auch von unserem vorletzten ABF als Keynote-Speaker, der was zum chinesischen Markt sagen wird. Wir werden verschiedene Hersteller besuchen. Also ich habe da richtig Bock drauf, mal nicht nur hier in Deutschland darüber zu sprechen, welchen Impact wohl China und welchen Impact chinesische Autos auf uns haben werden, sondern wirklich mal vor Ort das zu erfahren. Wie ist das wirklich? Weil ich habe nur Gutes gehört, wie bombastisch das ist und bin sehr gespannt. Wann ist das? Nach Ostern. Ich habe jetzt die ganz, ganz genauen Daten gerade nicht im Kopf, aber es ist quasi nach Ostern. Ich glaube, ziemlich genau nach dem Osterwochenende. Ich habe die Podcasts, aber in den letzten Jahren gab es ja viele Podcasts zu diesen ganzen China-Messen. Die Leute, die da waren, ich glaube, Philipp war auch mal dabei. Ja, ich habe mit Philipp auch was gemacht. Megaspannend. Also ich bin in China Ende Februar, Anfang März mit der lieben Sylvia. Da fahre ich rüber und da haben wir irgendwie zehn Tage Programm. Das gucke ich mir endlich mal an, China. Deswegen, ich hatte den Auto Shanghai, das hatte ich auch auf dem Zettel. Da stehe ich auch mit Philipp immer, also mit dem anderen Seiler, am Ende in Kontakt. Aber ich habe jetzt lange nichts mehr gehört. Deswegen habe ich jetzt erst mal das eine klar gemacht, wobei mich das andere auch sehr reizt, weil mit den richtigen Leuten unterwegs sein ist nochmal schöner. Ja, was mich jetzt auch gerade wieder so ein bisschen drauf gebracht hat, ist, auf der More-Conference war der Klaus Mayer und der hat einen sehr, sehr spannenden Vortrag gehalten. Das ist ja immer so, wenn du manchmal in die ein oder andere Fachpresse reinhörst, sagst du, alles ganz schlimm und die kommen ja eh nicht und guck doch mal die Stückzahlen an. Und dann siehst du die Zahlen, welche Innovationskraft hinter chinesischen Unternehmen steckt. Wie die stärksten, wer die meisten Patente angemeldet hat und wie das so gemessen wird und wie groß die Anzahl der Elektroautos ist. Also ich glaube, wir brauchen nicht glauben, dass das bei uns nicht passiert. Die Frage ist wirklich nur, wann fassen die Fuß? Und dann muss man sich einfach damit befassen und am besten nicht nur mit den Autos, sondern auch mit der Kultur, die dahinter steckt. Also ich glaube, wir tun alle gut dran, uns noch stärker damit auseinanderzusetzen, was macht die eigentlich gerade so stark? Ja, also tolle Events, die da kommen. Und einhellige Meinung, 2025 wird ein tolles Jahr. Sind wir doch alle happy, oder? Wird super. Wird super, geil. Wird super. Okay, dann würde ich sagen, mit Positivität, 2025 wird geil, machen wir hier den Sack zu. Vielen Dank, dass du uns eingeladen hast, Tim. Ja, das ist keine Einladung mehr, das ist normal. Abo. Auto-Abo. Podcast-Abo. Das ist eine Erfolgsserie. Genau, die große Ausspielung. Bevor wir hier weiter Phrasen dreschen, würde ich sagen, ich verabschiede mich schon mal und sage danke da draußen, dass ihr mir zugehört habt bei dieser doch sehr illustren Runde. Und würde sagen, die anderen beiden verabschieden sich jetzt auch mal ganz artig. Der Jascha. Ja, danke Tim nochmal für die Einladung, danke Philipp, die beiden mega geil. Ich verabschiede mich auch, fand’s wieder super. Und denkt dran, 2025 wird super. Attacke im Handel, Autos verkaufen und vor allen Dingen nicht nur verkaufen, sondern auch finanzieren oder verliesen mit der richtigen Bank. Ich bedanke mich auch ganz herzlich, lieber Tim, dass du den Rahmen immer wieder schaffst dafür. Es macht immer wieder Spaß, am liebsten natürlich live. Ich wünsche allen da draußen jetzt erstmal eine schöne Weihnachtszeit. Hoffentlich schöne geruhsame Weihnachtsfeiertage. Kommt alle gesund ins neue Jahr. Ich freue mich schon, ganz ganz viele von euch beim ZDK Neujahrsgipfel oder DRT-ZDK Neujahrsgipfel zu treffen. Mit euch sozusagen dann gemeinsam in ein richtig geiles, wir haben es gesagt, richtig geiles 2025 zu starten. Und übrigens Tim, deine Idee mit den Autoschildern finde ich richtig geil. Ich biete es jedem an, der genauso denkt wie wir drei, nämlich dass 2025 geil wird, mich anzuschreiben. Dem schicke ich ein Autoschild mit 2025 geil. Und jetzt ist der Sack zu. Auf Wiederhören. Tschüss. Tschüss, schöne Weihnachten. Tschüss.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.