Einleitung

In der neuesten Episode von ‚Benzingespräche‘ spricht Tim Klötzing mit Max Müller, dem Head of Alpine Deutschland, über die spannende Verbindung von Tradition und Moderne in der Motorsportwelt. Alpine, eine Marke mit einer reichen Rennsportgeschichte, erlebt seit 2018 eine Renaissance, die sowohl die Historie als auch die Zukunftsvisionen der Marke umfasst.

Alpine: Eine Marke mit Rennsport-DNA

Alpine wurde 1955 von Jean Relais gegründet, mit dem klaren Ziel, nicht nur an Rennen teilzunehmen, sondern diese auch zu gewinnen. Diese Philosophie ist tief in der DNA der Marke verankert und prägt bis heute die Entwicklung und Vermarktung ihrer Fahrzeuge. Max Müller betont, dass alles bei Alpine ‚born from racing‘ ist und sowohl von als auch für Rennsportbegeisterte gemacht wird.

Strategische Markenentwicklung

Seit seiner Ernennung zum Head of Alpine Deutschland im Jahr 2022 hat Max Müller ein Team aufgebaut, das die Marke auf dem deutschen Markt weiter etablieren soll. Mit einem Fokus auf die Händlernetzentwicklung und den Ausbau des stationären Handels plant Alpine, seine Präsenz in Deutschland zu verdoppeln und die Kundenbindung zu stärken. Müller ist überzeugt, dass der Erfolg der Marke stark von der Zusammenarbeit mit lokalen Handelspartnern abhängt.

Vertrieb und Service: Ein strategischer Ansatz

Alpine setzt auf ein solides Händlernetz, um den Kunden eine maximale Erreichbarkeit zu bieten. Der Plan sieht vor, dass Kunden innerhalb von 30 bis 35 Minuten Fahrzeit einen Alpine-Standort erreichen können. Diese Strategie unterstreicht die Bedeutung des stationären Handels für die Marke und zielt darauf ab, sowohl den Vertrieb als auch den Service zu optimieren.

Ein Blick in die Zukunft

Mit einem starken Team und einer klaren Vision für die Zukunft sieht Max Müller die Marke Alpine gut aufgestellt, um im Motorsport und darüber hinaus erfolgreich zu sein. Die Verbindung von Tradition und Innovation ist der Schlüssel, um die Marke in der modernen Automobilwelt zu positionieren und neue Kunden zu gewinnen.

Fazit

Alpine zeigt eindrucksvoll, wie eine traditionsreiche Marke ihre Wurzeln im Motorsport mit modernen Ansätzen verknüpfen kann, um in der heutigen Zeit relevant zu bleiben. Mit einem klaren Fokus auf den Ausbau des Händlernetzes und die Kundenbindung ist Alpine auf einem vielversprechenden Weg, die Zukunft des Rennsports mitzugestalten.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Alpines Motorsportgeschichte
  • Markenentwicklung und Händlernetz
  • Strategien im Vertrieb und Service
  • Die Zukunft von Alpine im Motorsport

Key Takeaways:

  • Alpine ist tief im Motorsport verwurzelt.
  • Die Marke setzt auf ein starkes Händlernetz.
  • Max Müller hat ein engagiertes Team aufgebaut.
  • Alpine plant, seine Präsenz in Deutschland zu verdoppeln.
  • Tradition und Moderne werden bei Alpine erfolgreich verknüpft.

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Benzingespräche – der Branchen- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Bevor es nun losgeht, ein kurzer Boxenstopp bei meinem starken Partner e-Mobilio. Mit e-Mobilio erzielen Sie attraktive Zusatzerlöse und decken alle Aspekte der Elektromobilität umfassend ab. Egal ob passende Wallbox, der richtige Tarif, die maximale Förderung oder der CO2-Bonus. Perfekte Beratung dank des digitalen e-Kauf-Beraters. 350 Autohauspartner mit über 1500 Standorten nutzen diesen bereits. Wechseln Sie mit e-Mobilio auf die Überholspur. Mehr Informationen unter www.e-mobilio.de Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Hier und heute vom schönen Hockenheimring. Ich freue mich, heute einen Gast für ein Gespräch gewinnen zu können, der in Deutschland für eine besondere und sportive Marke verantwortlich ist. Und zwar Max Müller, und zwar Head of Alpin Deutschland. Hallo Max. Hallo Tim. Ja, was soll ich sagen, ich freue mich auch hier zu sein. A, mit dir, B, am Hockenheimring. Ich meine, könnte es eine bessere Umgebung geben für das Thema Benzingespräche. Ja, ist schon stark. Man muss jetzt auch noch fairerweise sagen, die Sonne scheint. Hier ist perfektes Trackday-Wetter. Echt Wahnsinn. Ja, wir sind total begeistert. Ich meine, du siehst es selber, wir gucken hier aus dem Fenster. Wir sitzen direkt an der Pitlane, gucken auf ca. 300 strahlende Gäste. Alle sind glücklich. Wir haben Kunden, die mit ihren eigenen Fahrzeugen heute auf die Strecke dürfen. Wir haben Interessenten, die heute zum ersten Mal das Thema Alpin erleben können und dürfen. Und ich glaube, mit der ganzen Community hier hat heute jeder eine gute Zeit. Und das ist einfach fantastisch. Das ist genau der Grund, warum wir das alles tun. Ja, absolut. Alpin ist ja eher eine kleine Marke mit einer echt langen Rallye und rennsportreichen Historie. Und seit 2018 ist Alpin mit einer starken Neuauflage wieder auf dem Markt und erfolgreich. Ich habe das so ein bisschen beobachtet, weil ich sowieso ein Herz für sportliche Automobile habe. Zuletzt fiel mir bei euch in der Kommunikation wirklich besonders auf, dass ihr so die Historie mit dem Aktuellen so verbunden habt und wie ihr da so auftretet. Und da habe ich einfach mal Kontakt mit dir aufgenommen und jetzt sitzen wir hier am Hockenheimring bei einem schönen Event. Das ist echt gut. Also schön, dass das geklappt hat. Da muss ich auch erst mal Danke sagen, dass du auch reagiert hast. Weil das ist mir wirklich aufgefallen, wie ihr da so die Historie mit Status jetzt und der Zukunft verbindet. Ja, mich hat die Kontaktaufnahme auch super gefreut. Und wir haben das ja alles total spontan auf die Beine gestellt. Und die spontanen Sachen sind ja dann doch oft die besten. Du hast gerade so ein bisschen darüber gesprochen, dass wir unsere Marke gerne auch mit der Historie irgendwo verknüpfen. Und wir sagen auch selber, wir sind born from racing als Marke. Jean Relais, damals in den 50ern, hat die Marke nur gegründet, hat die ersten Fahrzeuge nur gebaut mit dem Ziel, Rennen zu gewinnen. Nicht nur zu fahren, sondern zu gewinnen. Da kommen wir her und diese Werte, die verbinden wir mit uns, mit unseren Fahrzeugen bis heute, das steckt ganz tief in unserer DNA. Apropos DNA. Mein Podcast ist immer so aufgebaut, erst mal den Blick in den Rückspiegel und danach Fernlicht an und in die Zukunft schauen. Und wenn wir in den Rückspiegel schauen, dann stolpern wir erst mal über deinen Werdegang. Du bist im Baujahr 87, du bist gebürtig aus Aachen. Du lebst auch noch in der Nähe bei Aachen, aber auf der anderen Seite quasi. Nicht auf der bösen, dunklen Seite, sondern einfach in Belgien. In Kelmis? Kelmis? Kelmis, genau. Kelmis, okay, alles klar. Du hast ein Studium absolviert, International Events Management and Business Administration. Danach noch Studium Event Management an der University Leeds Beckett. Danach bist du über verschiedene Stationen im Bereich Projektmanagement, Promotion und Kommunikation 2011-2016 unterwegs gewesen. Und dann ging es in die Autobranche, Renault Deutschland, verschiedene Stationen im Außendienst inklusive Senior-Referent Händler-Netzentwicklung. Da wird es ja spannend. 2016 bis 2022 und jetzt bist du seit 2022 Head of Alpine Deutschland. Max, da vertrittst du eine wirklich historische, nein nicht historische, traditionsreiche Marke. Und ich weiß über euch, so in Stichpunkten, 1955 gegründet. Motorsport und Rallye. Im Grunde nur ein Modell. Ich hoffe, ich ecke damit nicht direkt an, aber sprechen wir noch drüber. Leichtbau, Renault nah. Jetzt, was ist Alpine? Was ist Alpine? Ja, das ist immer eine gute Frage. Wir sagen, wir bei Alpine, wir sind born from racing. Da sind wir eben schon mal drauf angegangen. Unsere anderen zwei Leitsätze sind, alles was wir tun ist made by racers, for racers at heart. So born from racing, eben drauf eingegangen. Das ist ganz klar unsere DNA. Alles was wir tun, tun wir für den Motorsport, für sportliche Fahrzeuge, für sportliche Emotionen. Wir sind born from racing. Made by racers bedeutet für uns, alles was wir tun, wir sagen selber, wir sind Racer. Jeder bei Alpine ist ein Racer. Alle mit denen wir zusammenarbeiten, unsere Partner, das sind alles Racer. Das heißt nicht zwangsläufig, dass wir alle Rennfahrer sind, aber alles was wir tun ist… Ich sehe dich ja gerade dabei, du kommst gerade in Stocken, das können wir ja ruhig sagen. Das ist schon ein bisschen Competition, oder? Das ist Competition, ich bin in Stocken geraten, weil ich hier gerade wieder ziemlich schnell in Alpine vorbeigesaufen bin. Eigentlich sollte die Pitlane gerade geschlossen sein, deshalb war ich ein bisschen abgelenkt. Ja, so ist das. Made by racers, wir lieben Competition. Alles was wir tun, machen wir so gut wie es können. Wir wollen immer das Beste erreichen. Das bedeutet für uns auch irgendwo, made by racers und for racers at heart ist glaube ich wenig erklärungsbedürftig. Unsere Kunden, unsere Interessenten, das sind Rennfahrer bis ganz tief in den Herzen runter. Jeder von uns hat eine Leidenschaft für sportliche Fahrzeuge und das verbindet uns alle. Das habe ich auch gestern Abend, wir waren gestern Abend hier schon unterwegs und dann hat man auch das Glück mit deinem Team zusammen zu sitzen. Da hat man auch gemerkt, du hast verschiedene Kollegen bei in verschiedenen Positionen in eurem Unternehmen. Und die waren jeder so in ihrer Disziplin echt voll da. Also es war nicht so, ja ich arbeite jetzt irgendwie bei so einem Autounternehmen oder so. Die waren echt voll da. Der eine Kollege, du sagst so Zahlen und der war ja total tief in allen Themen. Also das ist schon cool, was ihr da in dem Team auch verbindet. Ja, ich habe allgemein total Glück gehabt mit meinem Team. Ich durfte letztes Jahr im Januar 2022 die Verantwortung für die Marke Alpine übernehmen. Und habe auch den Auftrag bekommen ein Team aufzubauen, um die Marke einzubringen. An dem Punkt, wo sie auch hingehört, das was sie verdient. Und ich habe direkt bei den ersten Stellenausschreibungen genau die richtigen Leute erwischt. Ich konnte relativ früh auch Fabian Kieselbach begeistern teilzunehmen. Der verantwortet jetzt seit Februar letzten Jahres den Vertrieb und macht das Ast rein. Wir konnten enorm gut unsere Zahlen steigern. Kurze Zeit später habe ich Kai Ahlert für die Themen Marketing und Netzentwicklung begeistern können. Das ist so das Kernteam. Das ist das Fundament, mit dem wir gerade die Marke und das Team weiter aufbauen. Ich bin total happy und kann mich total glücklich schätzen, dass ich solche Racer für die Marke und fürs Team gewinnen konnte. Schön. Nochmal so ein bisschen den Blick auf dich sozusagen. Wie bist du denn in die Autobranche gelangt und wie dann zu Alpine? Ja, gute Frage. Ich könnte dir jetzt erzählen, dass da ein total roter Faden und ein riesen Plan hinter steckt. Aber wie immer, das stimmt natürlich nicht. Im Prinzip hat alles damit begonnen, dass ich an der Leeds Beckett University in Leeds, England Events Management studiert habe. Und dann bin ich nach Hamburg gekommen in eine Eventagentur und durfte da super viele interessante Projekte begleiten. Und unter anderem haben wir auch den Großkunden, die Continental, betreut. Und ich fand es damals schon faszinierend, wie gut die Leute von Continental aus der Autobranche einfach drauf waren. Das hat mir am meisten Spaß gemacht. Da ist so ein bisschen das Feuer entzündet worden. Daraufhin habe ich mich beworben bei einer Agentur in Hamburg, die für BMW den Formel-BMW-Talent Cup, die Formel-BMW-Racing Experience, umgesetzt hat. Ich hatte dann das Glück, das auch zu bekommen. Das ist gut. Danach hat es mich nicht mehr losgelassen. Dann war ich in der Autobranche, verschiedene anderen Stationen, auch für das Mini-Handelsmarketing etc. gearbeitet. Und wurde dann irgendwann von Renault angeheuert, um im Außendienst Berater-Handelsmarketing zu machen. Und dann war ich auch auf Herstellerseite angekommen. Bin von daraus in den Vertrieb gewechselt. Du hast es eben schon kurz skizziert. Dann Händlernetzentwicklung. Wir reden darüber, dass wir die Marke Alpine dahin bringen wollen, wo sie hingehört. Das geht nur, wenn man Leute hat, die sich auch darauf fokussiert. Deshalb darf ich jetzt das Team und die Marke aufbauen. Und wenn man eine Marke aufbaut, baut man das Händlernetz auf. Ich kann mir vorstellen, dass es da auch gleich nochmal in die Richtung geht. Deshalb gehe ich darauf jetzt weniger ein. Aber da hat mir Netzentwicklung natürlich geholfen. Wir machen viel Marketing. Wir haben aus der Zentrale von Frankreich seit letztem Jahr auch viel Verantwortung fürs Marketing ins Land bekommen. Das steuern wir alles aus dem Team raus. Da stecken wir viel Herzblut auch rein. Und all diese Stationen, die ich vorher bekleidet habe, haben am Ende doch per roten Faden dazu geführt, dass wir heute hier zusammensitzen dürfen. Du hast gerade quasi die Brücke schon geschlagen auf meine nächste Frage, ganz unbewusst. Und zwar, wie seid ihr vertrieblich und im Service aufgestellt? Du warst ja gerade schon mal im Stichwort Händlernetzentwicklung. Also feel free to talk about it. Also ich finde das Thema oder der Begriff Händlernetzentwicklung, der beschreibt es eigentlich ganz gut. Auch wir haben uns wie jeder andere Hersteller auch mit dem Thema Agenturvertrieb auseinandergesetzt. Wir sind aber der absolut festen Überzeugung, dass wir nicht ohne stationären Handel dahin kommen können, wo wir halt hinwollen. Und das geht nur gemeinsam mit starken lokalen Partnern. Und deshalb glauben wir an unsere Handelspartner und werden auch das lokale Netz weiter ausbauen. Vertrieblich wie auch im Service. Also wir stehen heute bei 25 Vertragsstandorten mit in Summe 17 Händlern. Und ja, das Ganze wollen wir so ungefähr in den nächsten Jahren verdoppeln, damit wir natürlich auch deutschlandweit eine gute Servicenetzanbindung haben. Und der Kunde so im Schnitt ungefähr 30 bis 35 Minuten Fahrzeit dann maximal hat, bis er zu seinem nächsten Standort kommt. Also einen Plan habt ihr schon, dass ihr sagt, wir möchten das so verteilen, dass ein Kunde halt eine gewisse Fahrzeit ertragen kann. Sagen wir mal so, weil das kommt ja immer wieder. Es gibt ja so Händlernetzentwicklung, ja hier Ballonsgebiete ländlich, keine Ahnung. Und dann entwickelt sich das so und dann gibt es halt sehr strukturierte Pläne dazu. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, wir sind da eher von der strukturierteren Natur. Wir haben eine super starke Händlernetzentwicklung, grandioses Team hier in Deutschland, haben da viel Glück. Und somit behaupte ich jetzt einfach mal, ja, wir haben einen sehr guten Plan, den wir auch stringent verfolgen. Lauft ihr dann, ich habe ja vorhin schon bei der Charakterisierung von Alpine gesagt, Renault nah. Lauft ihr da so ein bisschen im Windschatten von Renault-Händlern, wo ihr euch dann andockt, weil schon eine gewisse Nähe da ist? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Oder kann jetzt auch ein Ford-Händler sagen, geile Marke, her damit. Also wie läuft das? Wir sind eine Marke des Renault-Konzerns. Damit sind wir in irgendeiner Form definitiv Renault nah. Das ist ganz klar so, aber mir ist auch super wichtig, dass wir eine eigenständige Marke sind. Wir sind über Jahre im Windschatten geflogen, aber es gibt eine ganz klare Konzernentscheidung. Wir sind eine Marke und so leben wir das auch aus. Deshalb gibt es eigene Teams. Wir sind absolut verantwortlich für das, was wir tun. Mit dem Blick auf das Handelsnetz, wir gucken, also Renault als Konzern ist sehr familienartig. Wir haben sehr, sehr viele Familienbetriebe deutschlandweit und wir glauben auch an eben diese Betriebe. Das heißt, wenn wir einen neuen Standort in einer Region sehen, sprechen wir als erstes mit dem lokalen Partner von vor Ort. Wenn sich aus den Gesprächen nichts ergibt, würden wir natürlich links, rechts über den Teller herangucken. Bisher hatten wir diesen Fall noch nicht. Wir haben auch da ein gutes Netz, mit dem wir sehr gut zusammenarbeiten können und das verfolgen wir auch. Das ist unsere Prio. Das ist dann gleichzeitig auch Service? Dass diese Partner dann auch gleichzeitig einen Service abbilden? Genau, bei uns gibt es Stand heute nur Vertriebs- und gleichzeitig gekoppelte Serviceverträge. Das eine gibt es aktuell ohne, das andere nicht. Okay. Was mir so aufgefallen ist, ich so im Herzen ja Marketer und dann noch Automobilaffin. Das ist eine ganz fantastische Mischung, finde ich persönlich zumindest. Als Marketer ist mir so aufgefallen, das Marketing von euch ist wirklich hoch emotional und das trägt eine starke Verbindung zwischen dem neuen Fahrzeug und halt auch den alten Fahrzeugen. Wir standen vorhin hier vorne, da ist noch heute ist ein Alpin, nicht Fanclub, sondern so ein Automobilclub. Ja, wir haben, glaube ich, aktuell zwei Alpin Clubs hier vor Ort, die lokales Treffen veranstalten. Ja, genau richtig. Und dann standen wir vorhin da vorne und dann standen halt die alten, dann stand eine neue und dann stand wieder eine alte. Und dann haben wir kurz, oder du hast mir gesagt, guck mal da hin, guck mal da hin, guck mal da hin, wie das halt so übernommen wurde, so am Fahrzeug. Das ist echt Wahnsinn. Das habt ihr im Marketing, finde ich auch, an ein paar Punkten sehr gut gemacht. Es gibt einen Spot mit dem, da wird irgendwo, ich weiß nicht, ob das Monte Carlo mit der alten blauen rumgefahren wird und dann mit dem neuen immer durcheinander und dann trinken die nachher einen Kaffee zusammen oder sowas. Das ist Wahnsinn, finde ich so richtig geil. Wie ist denn euer Marketingansatz, wenn du das so vielleicht so ein bisschen komprimiert umschreiben kannst? Das läuft auf ein paar Antworten hinaus. Okay, feuerfrei. Feuerfrei. Ja, gerade mit der A110, wie du es gerade gesagt hast, ich denke, unsere Ingenieure haben da einen herausragenden Job gemacht. Die haben ganz klar den Auftrag damals bekommen, hol die alte Werte in das Hier und Jetzt, übertrag es von damals auf heute. Das Ziel war, einen radikalen Leichtbau zu entwickeln. Total puristisches Fahrzeug, agil, wendig, aber auch leistungsstark, so wie damals. Das ist uns gelungen, absolut. Und diese alten Werte, die uns seit damals bis heute begleiten, die versuchen wir auch ins Marketing einzubringen. Speziell, wenn es auf das aktuelle Modell die A110 einzahlen soll. Da haben wir ein Asset. Nicht jeder Hersteller hat so eine Historie wie wir und die wollen wir natürlich auch spielen. Das wollen wir kommunizieren. Da sind wir stolz drauf. Absolut. Also es ist wirklich echt emotional. Wie gesagt, das ist mir aufgefallen und das gibt es in der heutigen Zeit nicht so häufig. Ist aber für euch natürlich auch so ein bisschen ein Glücksfall, dass ihr, ich sage mal so ein bisschen, der Ami würde sagen, on the green field ein bisschen starten kann, aber dann halt schon mit einer Historie im Rücken, mit hoch emotionalem Produkt halt so starten kann. Ist aber mit Sicherheit auch nicht ganz ohne, wenn du frei, aber irgendwie hast du dann doch eine Tradition dahinter. Wir haben das Glück, dass auch unsere Zentrale uns viel freie Hand in Deutschland lässt. Wir dürfen viel frei entscheiden über die Budgets und wir wollen die Marke vor allen Dingen nicht nur nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar machen. Das war in den letzten Jahren enorm schwierig, Stichwort Corona. Da konnte die Strategie nicht so ausleben, wie wir das gerne getan hätten. Aber ich denke, heute ist das beste Beispiel, wenn wir beide hier wieder aus dem Fenster gucken. Wir sind am Hockenheimring, Alpine Track Day, Lapis Bleu. Das ist genau das natürliche Umfeld, wo unsere Fahrzeuge hingehören. Das ist da, wo die Fans unserer Marke das Fahrzeug sehen und erleben wollen. Und das ist genau das, was wir tun. Wir wollen die Leute ins Fahrzeug bekommen, wir wollen begeistern. Macht auch nicht mehr jeder Hersteller. Ich möchte da jetzt keinen wissen, ich nenne ja auch keine Namen. Hatten wir auch kurz darüber gesprochen. Solche Events sind echt selten geworden. Und ich finde, hier am Hockenheimring gibt es noch eine andere Marke, kann man ja auch ruhig sagen. Porsche mit dem permanenten Driving Experience Center, meine ich, heißt es. Und die machen ja nichts anderes, als die Leute noch mal näher ans Fahrzeug zu bekommen und emotional aufzuladen. Und genau das macht ihr hier auch im großen Rahmen. Und echt Wahnsinn. Mein Herz sagt an alle, die da Autos bauen draußen, macht sowas. Aber muss ja jeder selber wissen. Ihr seid ja keine Volumenmarke. Dennoch sieht man eure Alpine, ich komme aus dem Ruhrgebiet, schon immer wieder mal auf der Straße. Echt immer wieder auch ein Hingucker. Wie zufrieden seid ihr mit dem, ich nenne das mal Relaunch, seit 2018? Gerade der Startschuss in 2018, der war absolut erfolgreich. Da können wir einfach nur zufrieden sein. Wir haben eine Premiere-Edition gelauncht und die innerhalb von Minuten wirklich verkauft. Die Kaufanträge, die haben wir größtenteils 2018 geschrieben, 2019 haben wir enorm viel ausgeliefert. Und dann kam die Corona-Phase, da sind die Verkäufer eingebrochen. Wir haben leider nicht genug Zeit gehabt, um zu sagen, hey, wir sind wieder da. Da sind die Verkäufer eingebrochen, jetzt ist das zu Ende. Corona ist glücklicherweise für uns alle vorbei und wir können wieder, wie heute, an die Strecke gehen. Wir haben es dann letztes Jahr geschafft, nachdem wir auch angefangen haben, das Team aufzubauen, die Verkaufsvolumen innerhalb von einem Jahr direkt zu verdoppeln. Und auch dieses Jahr ist das Ziel, circa wieder plus 40 Prozent zu machen. Wir sind auf einem super guten Weg. Unsere Partner draußen machen einen herausragenden Job. Das werden wir wieder schaffen. Ab dem nächsten Jahr kommt dann unser erstes neues Alpinemodell auf den Markt und dann werden sich die Volumen noch mal dramatisch nach oben entwickeln. So zumindest unser klares Ziel. Wenn wir so auf die deutsche Autobranche blicken, wenn du da spontan so darüber nachdenkst, bist du happy, in der Nische unterwegs zu sein? Ich bin total happy, in der Nische unterwegs zu sein. Sportliche Autos ist eine meiner großen Leidenschaften. Ich kann nichts anderes sein als absolut begeistert. Ja, wir sind alle aktuell sehr stark in der Nische unterwegs mit dem, was wir bauen. Und ich kann jetzt nicht richtig darauf antworten, ohne dieses Fernlicht wieder einzuschalten. Das kommt als nächstes. Machen wir gleich. Dann überlasse ich den Übergang gleich dir. Ja, Nische nochmal. Also das macht schon Bock. Ich selber bin ja auch, wenn ich so in meinem Bekanntenkreis oder auch der Podcast zum Beispiel, wenn ich irgendwo bin und mich fragen, Leute, was machst du beruflich? Sag ich, Marketingberatung und habe einen Podcast, den ich so mache. Ach, so ein Podcast. Dann denken die immer, boah, wie viele hunderttausende Hörer hassen du so? Sag ich, nee, das ist die Autobranche, das ist eine Nische. Und jetzt gehen wir nochmal näher an sportliche Automobile. Es ist noch nischiger. Ich fühle mich in der Nische auch echt wohl, weil man kann es gut fokussieren. Da gebe ich dir absolut recht. Das ist auch so ein Grund, warum ich mich in der Nische wohlfühle. Wir sagen auch bei Alpine immer sehr gerne, wir wollen eigentlich nicht stumpf Kunden gewinnen, sondern wir wollen Fans für die Marke begeistern und generieren. Das ist eigentlich das, was wir wollen. Der Verkaufserfolg hinten raus, der ist eine logische Konsequenz, wenn wir unseren Job gut machen. Und in der Nische kann man einfach sehr gut experimentell auch im Bereich Marketing arbeiten. Das macht Spaß und das ist absolut spannend. Gefällt mir gut. Fernlicht. Habe ich zwei Fragen. Einmal, vielleicht machen wir direkt den Brückenschlag. Wie sieht die Zukunft von Alpine aus? Wie werdet ihr euch möglicherweise verändern? Was plant ihr? Die Zukunft von Alpine, die sieht hervorragend aus. Ähnlich wie das Wetter hier heute, 30 Grad blauer Himmel, so stelle ich mir auch unsere Zukunft vor. Da arbeiten wir sehr stark gerade dran. Wir bereiten uns nämlich genau auf diese vor. Eben schon angedeutet, nächstes Jahr, im zweiten Halbjahr, wird unser erstes neues Modell auf den Markt kommen. Die A290. Voll elektrisch. Also wir als Marke werden voll elektrisch werden. Das ist der klare Trend. Ich sehe schon dein Fragezeichen. Sportfahrzeuge, voll elektrisch, geht das? Können wir gerne gleich darüber diskutieren. Diskutiere ich sehr gerne darüber. Aber das ist definitiv unsere Zukunft. Wir werden die A110 noch eine Zeit lang weiter bauen, auch als Verbrenner. Aber alles, was jetzt sukzessive auf den Markt kommt von uns, wird voll elektrisch sein. Wir werden in der Zukunft, und da werden wir schon mittelfristig sein, in jedem relevanten Segment auch mit einer Alpine vertreten sein. Interessant. Wir werden also, ich sage mal auch, sportliche Lifestyle, eher volumenmäßige Produkte auf den Markt bringen. Wir werden aber auch weiterhin reine, waschechte Sportfahrzeuge bauen. Also mir liegt so auf den Lippen, noch gar nicht so die E-Thematik, sondern vielmehr, dass Alpine keine neue Marke ist, aber sich eigentlich jetzt zu einer neuen Marke entwickelt. Weil Alpine ja sehr stark an das Modell gebunden ist, auch in der Vergangenheit wie aktuell. Und E jetzt mit neuen Fahrzeugen um die Ecke kommt und sich ja quasi Alpine verändern wird. Allein in der Modellvielfalt. Ja, ich sage mal, die Welt verändert sich, das Wettbewerbsumfeld verändert sich ebenso. Und auch wir als Marke wollen uns verändern, müssen uns verändern, um am Markt auch irgendwo mit gegenüber den anderen Marktteilnehmern auch bestehen zu können. Wir haben aber auch eine starke Marke und das haben viele von den neuen Playern, die jetzt auf den Markt kommen, gerade im voll elektrischen Umfeld eben nicht. Und ja, vielleicht müssen wir als Marke ein Stück weit auch erwachsen werden. Das werden wir auch schaffen. Spannender Ansatz. Ich weiß gerade, wir sprechen so über die Zukunft einer Marke, wo natürlich auch noch nicht alles festgeschrieben ist. Absolut. Aber das ist auch genau das Spannende an der Aufgabe gerade. Wir entwickeln uns. Ich habe die Aufgabe bekommen, die Marke lokal in Deutschland zu entwickeln und wir haben viel freier Hand. Wir haben ein strategisches Ziel. Da wollen wir hin. Das kennen wir. Auf dem Weg müssen wir schnell sein. Made by Racers. Aber in welchen Gang ich schalte, das ist mir überlassen. Das macht total Spaß. Aber wirklich komplett E? Wirklich komplett E. Okay. Ich bin gespannt. Das Einzige, was hilft, ich glaube, wir hatten gestern auch kurz darüber gesprochen. Das Einzige, was hilft, ist die Erfahrung im Leichtbau, die ihr habt. Das wird mit Sicherheit ein Pluspunkt sein, weil es geht ja, wir sprachen ja gestern so darüber, da kommt ein neues Fahrzeug, E-Getrieben raus. Und dann das Allererste, der ist in 1,5 Sekunden auf 100. Da haben wir gestern so ein bisschen drüber philosophiert. Ist das wirklich die Kennzahl? Und von 0 auf 100 kann nicht die Kennzahl für ein E-Auto sein. Da geht es ja eigentlich eher um andere Dinge. Reichweite, Reichweite hat wieder mit Gewicht zu tun und all sowas. Da setzt es sich so ein bisschen an. Ich glaube, dass gerade im Sportwagenbereich diese klassischen Währungen, reine PS-Zahlen, 0 auf 100 etc., das wird sich verändern. 800 PS wird in Zukunft, kann heute auch schon fast jeder in ein Auto rein entwickeln. Das heißt, da müssen wir an anderer Stelle besser werden. Und da sind wir wieder, du hast es gerade eigentlich schon angerissen, wo wir bei Alpine sehr stark drin sind, sind leichte Fahrzeuge. Und eine hohe PS-Zahl kombiniert mit einem leichten, agilen Fahrzeug hat wieder einen positiven Einfluss auf die Reichweite. Wenn wir da stark sind, das wird eins unserer Assets sein. Wenn wir aber wirklich reine Sportfahrzeuge von Alpine in Zukunft reden, dann ist das unser Ziel. Ein leichtes Elektrofahrzeug mit einer hohen Reichweite und entsprechender Ladekapazität zu bauen, das sich auch weiterhin sportlich in der Kurve anfühlt. Wir wollen das agile Fahrgefühl, das wir heute unseren Kunden bieten können, das wollen wir auch in Zukunft weiter anbieten können. Und das wird für viele am Markt schwierig werden. Ja, wir treffen gerade noch auf eine andere Frage von mir, die ich da eigentlich mir aufgeschrieben habe. Wie siehst du die Zukunft von sportlichen Automobilen? Ich kann selber gar nicht so richtig beantworten, weil ich mir die Frage effektiv noch gar nicht so gestellt habe. Wirklich Sportwagen E, weil sich das in meiner kleinen Welt fast ein bisschen widerspricht. Du lächelst mich mit einem Riesenlachen an. Siehst du anders? Ich würde einfach vorschlagen, lasst uns das doch gemeinsam erleben. Tatsächlich, wenn es so weit ist. Ich glaube an die elektrische Zukunft, auch von Sportwagen. Ich denke, das hat durchaus eine Daseinsberechtigung. Leistung wird sich anders anfühlen. Wir beide müssen uns halt von einem gewissen Geruch, einer gewissen Vibration im Lenkrad, der Geräuschkulisse, davon müssen wir uns verabschieden. Aber wir werden andere Dinge dazu gewinnen, die uns sehr viel Freude bereiten werden. Und wir kommen jetzt vielleicht nicht drauf, weil wir es gerade noch nicht erleben können. Aber ich gehe sehr stark davon aus, dass gerade so motorsportbegeisterte Menschen wie wir, die werden darin schon eine neue Leidenschaft entdecken können. Und der Verbrenner ist auch nicht von heute auf morgen weg. Glücklicherweise. Ja, richtig. Danke. Wir sind im Grunde schon bei den Abschlussfragen angekommen. Da habe ich immer so ein paar Stichworte mit der Bitte um kurze Antwort. Das ist so, ja, in deinem Fall habe ich mir mal das Stichwort Antriebskonzept. Elektro. Punkt. Krass. Die Zukunft ist elektrisch. Wir wissen es alle. Die Regierung haben es entschieden. Da laufen alle Entwicklungen gerade hin. Wir können uns dem nicht entziehen. Wir wollen es auch nicht. Wir werden neue Wege finden, auch mit Elektromobilität unsere Kunden begeistern zu können. Und ich mache mir gar keine Sorgen davor. Das wird großartig. Passt jetzt nicht hundertprozentig in das Alpin-Thema, aber Agenturmodell, Agenturvertrieb. Haben wir uns angeschaut, glauben wir nicht dran. Also nicht für unsere Marke. Wir glauben an unsere starken Handelspartner vor Ort. Okay. Dann noch ein Stichpunkt. Jetzt spreche ich ja quasi mit einem Hersteller, mit einer Marke. Fokus eher auf den Autohandel. Eigenmarke. Eigenmarke, da spielst du wahrscheinlich auf die Marke lokaler Händler X an. Ja, ja. Ich glaube, wir brauchen beides. Ich glaube, wir brauchen starkes Hersteller-Marketing. Genauso brauchen wir aber starkes lokales Marketing. Und der Händler vor Ort muss sich auch selber als Marke positionieren in seinem Markt gegenüber seinen Wettbewerbern, die um seinen Kühlschirm herum sitzen. Ich glaube, sowohl auf Herstellerseite als auch lokal können wir uns aber alle noch ein bisschen verbessern. Ich sage mal eben meine Meinung. Du kannst darauf antworten oder auch vielleicht nicht. Ich finde das echt schwierig, wie die Hersteller mit ihren großen leuchtenden Marken in den letzten Jahren halt dem Handel so den Platz abgerungen haben. Machen wir es am Beispiel von der Autohaus Attica. Da stand früher, was weiß ich, Autohaus, keine Ahnung dran, mit einem VW-Logo und inzwischen steht da nur noch Volkswagen und der Händler ist so runtergekippt. Halte ich so ein bisschen für schwierig, weil das ist ja nun mal echt ein Touchpoint und zwar ein wichtiger Touchpoint. Und ein paar Umfragen oder was heißt Umfragen, ein paar Reports haben auch ergeben, dass immer noch gern der letzte Meter dann doch bei dem Händler vor Ort irgendwie genutzt wird. Und das sollte, ich habe da so ein Problem mit, wie du merkst. Ich sage mal ein starker lokaler Händler vor Ort, wenn der seinen Namen groß am Autohaus steht und braucht, dann macht er auch was falsch im Marketing. Da sind wir uns, glaube ich, einig, oder? Ja, der muss bekannt sein einfach. Also das ist. Okay, da kommt eine Durchsage vom Tower. Keine Ahnung, aber egal. Wir machen einfach weiter. Im Grunde waren es schon die drei Stichpunkte, die ich so kurz mit dir, von dir beantwortet haben wollte. Jetzt kommt die klassische Abschlussfrage. Die muss ich mal ein bisschen umschreiben, weil die liest sich ganz einfach. Wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto? Also wirklich einsteigen, von mir aus Kommando geben, Zeitung auf, Füße hoch und dann fährt er dich zur Arbeit, wo auch immer hin. Ich denke, das erste Mal in einem komplett autonomen Auto werde ich definitiv beruflich sitzen. Privat für mich schwer vorstellbar, weil ich einfach so gerne selber hinter dem Steuerer das Kommando habe. Ich gehe davon aus, dass wir mit der lokalen Gesetzgebung, mit den Netzen, die wir auch dafür brauchen, wir werden noch 15 bis 20 Jahre brauchen. Okay, gut. Das ist meine Meinung. Ja, total gut. Ich finde das so positiv. Ich habe Gäste, da ist es wirklich schwierig, eine Zahl. Da wird philosophiert und hin und her und dann sage ich immer, sag doch mal eine Zahl. Das ist eine konkrete Zahl, kann ich gut mit arbeiten. Ich glaube, technisch werden wir viel, viel schneller sein. Aber eh, die Netze so ausgebaut sind, dass flächendeckend das auch wirklich möglich ist, alle ethischen Fragen geklärt sind, die Gesetzgebung die Wege geebnet hat, dass flächendeckend ausgerollt werden kann, das wird länger dauern. Ja, das ist richtig. Ja, Max, wir sitzen hier am Hockenheimring, die Sonne scheint. Da vorne stehen aus meinem Blickwinkel, würde ich sagen, 20, 30 Alpins in der Boxengasse. Das ist total toll, hier einen Podcast aufzunehmen, aber wollen wir nicht wieder rüber gehen? Ja, das wollen wir mal wieder erlebbar machen. Komm, lass uns beide noch ein bisschen Alpin heute erleben. Ja, also wir wünschen euch, wo auch immer ihr seid, wo auch immer ihr das möglicherweise, ich weiß, viele hören es im Auto, schön sicher fahren. Wir fahren gleich hier nochmal schön sicher auf dem Hockenheimring und machen Spaß. Ja, vielen Dank, Max, dass du dir die Zeit genommen hast und ja, würde ich sagen, wir verabschieden uns. Macht’s gut da draußen. Vielen Dank, Tim. Ja, komm, los. Auf geht’s. Gehen wir noch ein bisschen Spaß haben. Prima, macht’s gut. Ciao. Tschüss.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.