Einleitung

In der neuesten Folge des Podcasts ‚Benzingespräche‘ begrüßt Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und Autoliebhaber, Jascha Breuer, Abteilungsdirektor für Marketing, Events und Incentives bei der Santander. Im Gespräch geht es um die Herausforderungen und Erfolge in der Automobilbranche, insbesondere in Zeiten der Digitalisierung und der Pandemie.

Einblicke in die Arbeit bei Santander

Jascha Breuer berichtet, dass die letzten Monate bei Santander von intensiven Entwicklungen geprägt waren. Die Einführung der neuen Mobilitätsplattform autobörse.de und das Händlerportal F.E.I.R. sind nur einige der Projekte, die aus seiner Abteilung stammen. Trotz der Pandemie und der Arbeit im Homeoffice bleibt das Team motiviert und produktiv.

Die Bedeutung von Digitalisierung

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Digitalisierung der Touchpoints mit Kunden und Händlern. Breuer betont, dass Santander hier bereits große Fortschritte gemacht hat, um den analogen Ablauf für Kunden nahezu unsichtbar zu gestalten. Dies spart Zeit und Nerven und ist ein wesentlicher Bestandteil der modernen Kundenbeziehung.

Persönlicher Werdegang und Werte

Jascha Breuer teilt seinen beruflichen Werdegang, der ihn von einem BWL-Studium in Bielefeld und Münster über verschiedene Stationen im Autohandel und Marketing schließlich zu seiner aktuellen Position bei Santander führte. Er spricht über die Werte, die ihn antreiben: Pünktlichkeit, Offenheit und Konsequenz. Diese Werte haben ihn erfolgreich durch seine Karriere begleitet.

Netzwerken und Mentoren

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist das Netzwerken in der Branche. Breuer ist bekannt für seine hervorragende Vernetzung und hebt die Bedeutung von Mentoren in seiner Karriere hervor. Persönlichkeiten wie Burkhard Weller und Marion Johl haben ihn maßgeblich beeinflusst und unterstützt.

Fazit

Das Gespräch mit Jascha Breuer bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Automobilbranche. Seine Erfahrungen und Werte sind inspirierend für alle, die in dieser dynamischen Branche tätig sind.


Show Notes & Key Takeaways

Themen:

  • Digitalisierung in der Automobilbranche
  • Führung und Teamarbeit bei Santander
  • Persönlicher Werdegang von Jascha Breuer
  • Netzwerken und Mentoren
  • Herausforderungen während der Pandemie

Key Takeaways:

  • Digitalisierung ist entscheidend für moderne Kundenbeziehungen.
  • Werte wie Pünktlichkeit und Offenheit sind Schlüssel zum Erfolg.
  • Mentoren spielen eine wichtige Rolle im beruflichen Werdegang.
  • Netzwerken ist essenziell in der Automobilbranche.
  • Die Pandemie hat die Arbeitsweise nachhaltig verändert.

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Benzingespräche, der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstorys, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um verschiedene Blickwinkel und persönliche Ausblicke. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und freier Berater für die Automobilbranche, Autoliebhaber und Agenturinhaber. Bevor wir jetzt gleich in die neue Folge starten, ein kurzer Hinweis auf einen starken Partner, der mich bei der Produktion meines Podcasts unterstützt. Die Kroschke-Gruppe ist euch allen sicher ein Begriff, weil die Kollegen einfach der Marktführer im Bereich Fahrzeugzulassung in Deutschland sind. Kroschke hat die Abläufe bereits soweit digitalisiert, dass man den analogen Ablauf dahinter als Kunde nicht mehr spürt. Von daher, Kroschke digitalisiert eure Zulassungen und spart euch jedes Mal Zeit und Nerven. Klare Empfehlung. Vielen Dank für euren Support. Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche und heute mit einem spannenden Gast, bei dem fast jeder von euch gleich sagen wird, den kenne ich. Herzlich willkommen, Jascha Breuer, Abteilungsdirektor Marketing, Events und Incentives bei der Santander. Hallo Jascha. Hallo Tim. Vielen Dank für die Einladung zu deinem Podcast, über die ich mich sehr gefreut habe. Ja, sehr, sehr gerne. Wir stehen ja schon schon länger in Kontakt und ich hatte ja schon das Glück, mit dem einen oder anderen von euch von der Santander zu sprechen. Und in dem Kontext waren wir auch immer im Kontakt oder war es ganz klar für mich zu dem Zeitpunkt schon, auch wenn du es noch nicht geahnt hast, du wirst auch noch dran glauben müssen. Okay, danke. Ja, Jascha, die letzten Monate waren durchaus, da war einiges los bei der Santander und auch in deinen Ressorts, Stichpunkte wie autobörse.de, generell die Themen Digitalisierung von Touchpoints mit euren Kunden beziehungsweise Händlern und zeitgleich läuft da draußen noch eine Pandemie. Wie geht es dir denn so? Ja, erstmal vielen Dank für die Frage. Grundsätzlich geht es mir gut. Ich bin gesund. Ich arbeite jeden Tag im Homeoffice und es geht mir gut. Aber du hast schon recht, bei uns ist viel passiert, viel los. Seit einigen Monaten die neue Autobörse als Mobilitätsplattform. Wir haben jetzt das Händlerportal F.E.I.R. gestartet, kommt also auch aus meiner Abteilung heraus und im letzten Monat natürlich viele digitale Events konzeptioniert, aber auch umgesetzt bei uns in der Hauptverwaltung. Du siehst, da wird es nie langweilig und ja, da kommen noch ein paar spannende Themen, aber die darf ich leider noch nicht verraten. Du hast jetzt gerade gesagt, komplett im Homeoffice. Wie ist das so für dich? Also abgesehen davon, dass es natürlich eine Arbeitsumstellung ist, aber ihr habt ja in Mönchengladbach ja ein sehr großes Gebäude, sehr viele Kollegen. Ich war mal mittags da und da war ich mal in der Mittagspause mit euch. Das ist ja schon echt Socializing, muss man ja schon beinahe sagen bei euch. Ja genau, also das ist nicht nur ein sehr großes Gebäude, sondern ein sehr schönes Gebäude, auch angepasst an die neue Arbeitswelt. Insofern, das vermisst man schon. Die Sideboard-Gespräche mit dem Mitarbeiter, das Gespräch mit dem Juristen an der Kaffeebar, wo man vielleicht das ein oder andere schneller regelt als per E-Mail. Ja, ich glaube, das vermissen wir alle. Ich bin auch froh, wenn es so langsam wieder losgeht. Wir können nach wie vor in die Bank, aber wir sollten es vermeiden. Insofern, ja, wir sind im Homeoffice alle und gehen partiell mal rein, wenn es wichtig ist. Okay, werfen wir mal den Blick in den Rückspiegel. Wir sind ja im Auto unterwegs, wenn man so möchte. Du bist ein Baujahr 1974, bist verheiratet, hast eine Tochter. Du lebst in München, kommst aber gebürtig aus Hamm. Hast erstmal BWL studiert mit dem Schwerpunkt Marketing, Organisation, Wirtschaftsinformatik und das damals in Bielefeld und Münster. Das war so 2001. Danach bist du direkt quasi in den Autohandel gestürmt und warst Assistent der Geschäftsführung bei Krüll in Hamburg 2001, 2002. Danach bist du zur AVG als Marketingleiter 2002 bis 2003. Dann warst du bei der Wella-Gruppe als Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit 2003 bis 2005. Danach bist du in eine Werbeagentur gegangen, Herrwert und Partner und da warst du Seniorberater Automotive. Da schloss sich natürlich dann die Erfahrung aus dem Automobil schon, dann mit dem Marketingwissen und danach warst du noch selbstständiger Marketingberater bis 2009 und dann kam quasi der Schwenk auf das, was du auch heute noch machst, Abteilungsdirektor Marketing Events Incentives der Santander und das machst du bis heute. Das ist so dein Rekord, wenn man das so englisch sagen darf. Genau, nur der Einstieg war ein bisschen früher im Autohandel schon, weil ich schon bevor und während des Studiums bei Bereser in Münster gearbeitet habe und meine Diplomarbeit bei der Leuhr-Gruppe in Koblenz geschrieben habe. Das Autothema begleitet mich. Okay, ja für mich, ich bin ja auch Vollblut-Marketingmann mit der Passion Auto, wenn man so möchte. Du Marketingmann und gehst als erstes in die Autobranche und dann als zweites findest du dann sozusagen das Glück beiner Bank. Was ist denn da los? Also was ist denn da passiert? Das muss man dazu sagen, das Auto war vor dem Marketing da. Irgendwie die Automotorsport war immer präsent bei uns zu Hause und deswegen war für mich klar, ich gehe irgendwann in die Automobilbranche. Damals als Praktikant bei Bereser in Münster wie gesagt und so das Thema Marketing, Autos, Autos war irgendwie dann so meine Passion und nach der Autos-Erfahrung und als selbstständiger Dienstleister für die Branche fehlte mir irgendwie noch die Bank sage ich mal und den Schritt habe ich auch bis heute nie bereut. Ich bin aber kein Banker, ich bin ein Marketingmann wie du und der bei einer Autobank arbeitet, bei der Autobank kann man auch sagen. Ja, das darf man ruhig so sagen. Wenn ich das so häufig passiere und seitdem ich auch in der Branche bin, ist die Santander ja eigentlich regelmäßig jedes Jahr irgendwie auf mindestens so dem ersten Platz Autobanken oder so. Ich will jetzt keinem anderen zu nahe treten, aber da seid ihr ja schon eine Bank, die Benchmark. Das stimmt. Gab es denn, so du sagtest, da zu Hause gab es immer die Automotor und Sport. Da hat dein Vater dann auch wahrscheinlich eine Rolle mitgespielt und der war wahrscheinlich dann auch Inspirator Automobil und was war denn dein erstes Auto? Hat das auch mit deinem Vater zu tun? Ja, tatsächlich eher mit meiner Mutter. Also mein Vater hat tatsächlich die Automotor und Sport gelesen. Deswegen habe ich die mitgelesen als Zweitleser und mein Vater hat damals den VW Kübelwagen, VW 181, hat er meiner Mutter gekauft als Auto. Das ging auch ein paar Tage oder Wochen gut, aber dann der Einstieg, das war nicht so gut, das war nicht so komfortabel. Das gesamte Auto, das war glaube ich eher ein Hobby oder Spaß von meinem Vater. Den Kübel der Frau schenken? Ja, genau. Und dann haben wir uns kurz vor meinem 18. Geburtstag geeinigt, wie ich das dann bezahlen könnte und das habe ich hingekriegt. Insofern der erste VW 181, der auch knappe anderthalb Jahre, glaube ich, gehalten hat, weil wir jeden Winter irgendwie eine Platte dazugeschweißt haben. Aber das war ein super Auto nach wie vor. Der broch nachher so viel, dass der Motor eh nicht mehr schieben konnte, oder? Ja, mehrere Motoren, ja. Ach klasse. Du hast studiert und hast dann direkt nahtlos in den zehn Jahren eine recht steile Karriere, möchte ich so sagen, mit einigen spannenden Etappen gemacht. Was hat dich denn so in den Jahren angetrieben und welche Werte spielen für dich eine Rolle und welche Werte machen dich erfolgreich? Die ersten beiden Stationen, muss ich sagen, die waren gar nicht so kurz geplant. Die waren so ein, anderthalb Jahre. Das war von mir gar nicht so geplant, kam aber dann trotzdem so. Man muss wissen, dass ich nach dem Studium, wieder nach dem ersten, aber auch nach dem zweiten Job immer mit Burkhard Weller in Kontakt war. Der dritte Anlauf hat dann einfach funktioniert. Per Handschlag haben wir die Zusammenarbeit beschlossen. Ich habe dann auch gekündigt. Er hatte keinen Vertrag in der Tasche. Ich habe mich auf seinen Handschlag verlassen und das war gut so. Bei mir war immer so das Thema Automobil, immer das Thema Marketing, Vertrieb, was mich so angetrieben hat und die Motivation war eigentlich so, auch nach dem Studium oder als Assistent der Geschäftsleitung zu sagen, ich will irgendwann Marketingleiter sein. Ich möchte das selbst machen im Autohandel. Das hatte ich ja damals bei der AVG und natürlich in ganz anderer Dimension dann bei Burkhard Weller nochmal. Das war immer auch diese Faszination an Autos und der Branche, die mich getrieben hat. Irgendwann, speziell jetzt bei der Bank, kam so das Thema Teamführung, Leadership dazu. Ich habe ein unheimlich gutes Team. Wir sind seit Jahren, kennen wir uns und arbeiten super zusammen. Die Werte, die dabei sind, weil du sie angesprochen hast, denke ich, mich ausmachen, sind das Thema Pünktlichkeit, Offenheit, persönlich, ehrlich, aber auch konsequent zu sein. Das sind so die Themen, die mich auch so antreiben, die mich so weitergebracht haben. Du hast jetzt den Burkhard Weller vorhin erwähnt. Weil du den jetzt so explizit angesprochen hast, hat er eine besondere Rolle da für dich gespielt auf dem Weg? Ja, sicherlich. Ich hatte so in meinem Automobilen Lebensweg, Automobil-Marketing-Lebensweg, so drei Mentoren, außer meiner Frau, meiner Familie und engen Freunden, zwei Leute, die auch in der Branche eigentlich bekannt sind. Das eine ist ein Freund meiner Eltern, ein Mercedes-Sendler aus meiner Heimatstadt Aalen, der leider 2014 verstorben ist. Das ist Paul Ostendorf. Bei dem habe ich als ein 18-, 19-Jähriger im Garten gesessen, weil der mir mal erklärt hat, wieso der Einstieg in die Automobilbranche funktionieren könnte, was ich dazu machen muss, was ich brauche und so weiter. Ganz toll, ja. Und das Zweite, wie du sagst oder gefragt hast, war tatsächlich Burkhard Weller. Der war mein Direktorchef bei der Weller-Gruppe, durch den ich viel gelernt habe, das konsequente Handeln, das Machen einfach und durch den ich auch viele Branchenleute kennengelernt habe. Wir hatten beide so die Leidenschaft für Events und das Thema Autohausmarke nach vorne treiben. Deswegen haben wir uns immer gut verstanden. Die Dritte war bei Santander, muss man sagen, meine erste Chefin, Marion Johl, die Grande Dame der Branche, sage ich mal, über die ich viel über die Branche kennengelernt habe, viel über die Bank, das Bankwesen kennengelernt habe und auch nochmal viele Menschen kennengelernt habe. Ja, das zeichnet dich ja auch aus. Du bist ja extrem gut vernetzt. Wir haben uns das erste Mal getroffen, letztes Jahr im Januar, bei der Neujahrsveranstaltung vom Autohaus in München. Genau. Und das war ja Wahnsinn. Ich glaube, wir standen da ein paar Minuten und original jeder, der vorbeigekommen ist, erkanntet euch. Das ist auch eine schöne Veranstaltung. Absolut. Aber gut, ihr seid ja auch mit der Santander oder in deinem Verantwortungsbereich seid ihr ja auch bei fast jedem Branchen-Event dabei in irgendeiner Form. Sponsort das oder nehmt auch selber teil. Ich glaube, bei der Oldtimer-Rallye vom Autohaus fährst du, glaube ich, auch mit. Genau, richtig. Mit was denn? Letztes Jahr noch, da haben wir uns eingeliehen, vorletztes Jahr mit dem Suzuki LJ80 und dieses Jahr wird es ein Jeep Wrangler. Das ist so ein kleiner Jugendtraum, YJ mit den eckigen Scheinwerfern. Da fahre ich mit meinem Vertriebskollegen Mike Künast zusammen. Ah cool, der Mike. Sehr schön. Okay, du bist seit 2009 jetzt schon bei der Santander. Wenn du die Zeit mal so Revue passieren lässt, was waren denn da so im Rückblick die wichtigsten oder herausragendsten Momente für dich in dieser Zeit, in diesem Unternehmen? Boah, da gibt es sicherlich viele. Zum Grundsatz muss ich erstmal sagen, dass ich glücklich bin, damals diese Entscheidung getroffen zu haben, dass ich zu Santander gehe. Das ist mein Grundsatz. Zum Zweiten habe ich bei Santander, wie ich es auch schon gesagt habe, echt ein großartiges Team. Wir haben wenig Fluktuation, verstehen uns super und wuppen die größten Projekte. Das ist einfach toll, jeden Tag mit denen zusammenzuarbeiten. Wenn man das fachlich sieht, will ich das mal so vielleicht auf zwei, drei Themen eingrenzen. Das erste Thema ist unser Kundenmagazin Impuls. Das geht an Händler raus. Das haben wir vor neun Jahren implementiert. Damals natürlich, wie gesagt, haben wir überhaupt genug Inhalte. Also wir haben so viel Inhalte, wir könnten auch vier oder fünf Magazine machen und als Agenturmensch weißt du ja, wie schwer es ist, ein Kundenmagazin zu argumentieren. Da ist ja auch das teure Porto etc. Aber wir haben Erfolg mit diesem Magazin. Wir haben auch eine digitale Version und wir haben immer genug Inhalte. Das Zweite ist so das Thema Professionalisierung von Events und Incentives und dabei nicht nur das eigentliche Event, egal wo es ist, sondern auch gerade bei Incentives, so die Herleitung, das Konzept hinter einem Incentive, um Umsätze oder Erträge zu generieren. Und das Dritte ist so die Strukturierung und Weiterentwicklung des B2B-Marketings, der Kommunikation. Jetzt seit einigen Tagen mit unserem Händlerportal F.E.I.R., wo wir alles dem Händler zur Verfügung stellen, was wir haben. Er muss nicht mehr groß suchen, sondern alles in einer Plattform. Das sind, denke ich, so die drei großen fachlichen Themen, die mich seit 2009 begleitet haben. Okay. Gab es da so Einzelne? Ich frage nochmal so nach, weil das ist halt schon eine lange Zeit. Du hast ja unheimlich viel, ich weiß jetzt nicht, das kann ich jetzt nicht beurteilen, wie sehr ist die Santander in diesem Zeitraum gewachsen? Gab es da größere Veränderungen? Ja, wir sind immer, also ich sage mal, ob wir machen kleine Incentives und Events, wir machen große, aber jetzt keine herausragenden, wo ich sage, das möchte ich ja vorheben, einfach das Grundsätzliche, dass ich sage, so ein Kundenmagazin zu installieren und über Jahre mit Leben zu füllen. Wir haben da Preise dafür gewonnen, also Auszeichnungen mitgewonnen mit dem Magazin, aber auch die Events und Incentives, das zu professionalisieren mit dem Team in den Abläufen, in den Ideen, die wir dahinter haben und genauso bei der Kommunikation, das mal zu strukturieren und sicherlich vor ein paar Jahren noch analog, jetzt heute digital, aber das sind einfach so große Themen. Natürlich haben wir viel, viel mehr gemacht, aber dafür reicht die Podcast-Zeit wahrscheinlich. Okay. Du hast es ein paar Mal so das Team angesprochen, was da auch um dich herum ist. Du verantwortest ja mehrere Bereiche, so ist meine Wahrnehmung. Genau. Wie groß ist das Team oder die Teams, die du da managt und wie viele Menschen arbeiten um dich herum oder arbeiten dir zu oder arbeiten an den Zielen, die ihr gemeinsam habt? Ja, ich sage mal, es sind zwei große Bereiche. Das eine ist die ganze Kommunikation, also die Händlerkommunikation, B2B-Kommunikation und das andere ist Events und Incentives. Das ist inzwischen nicht mehr in Teams aufgeteilt, sondern eine große Abteilung, aber das sind so zehn, elf Leute, mit denen ich da fast täglich zu tun habe, mal mehr, mal weniger, je nachdem, wie so die Meetingstruktur ist. Aber ja, wie gesagt, ein super Team, macht Spaß und langjährig alle zusammen. Ja, merke ich. Wenn ich mal mit euch irgendwie zu tun habe auf anderen Ebenen, merkt man auch immer so, das spürt man irgendwie, wenn man mit einzelnen Mitarbeitern zu tun hat. Ist total entspannend, ein totaler Team-Wir-Gedanke. Also es ist echt, macht immer Spaß da mit euch was zu machen. Hatte ich vorhin schon angesprochen, du bist wirklich bestens vernetzt in der Branche und bei vielen Branchen, Events auch persönlich dabei. Die Santander ist natürlich da als Sponsor auch aktiv und dadurch bist du ja nicht nur, ich sage mal, über die Medien und die tägliche Arbeit so am Puls der Branche, sondern einfach auch die persönlichen Gespräche, wo du ja vorhin auch gesagt hast, so die persönlichen Gespräche im Team jetzt bei euch mit Corona, die so ein bisschen ausgesetzt sind, ist ein bisschen schade, aber durch diese Gespräche hast du natürlich, bist du super nah dran und da würde mich interessieren, so aus deinem Blickwinkel, wie hat sich denn so die Autobranche in den letzten zehn Jahren entwickelt, schrägstrich verändert? Ja, tatsächlich trägt das Vernetzte, was ich glaube ich ganz gut mache oder ganz gut kenne, dazu bei, dass man da so verschiedene Personen kennt und die Hintergründe kennt und so weiter. Was ja kein Geheimnis ist, diese Expansion der großen Autohausgruppen, die ist ja in den letzten zehn Jahren unheimlich gewachsen. Das Tempo ist vielleicht jetzt ein bisschen raus, aber trotzdem sind es die, die noch weiter wachsen. Das ist ein Punkt. Ich finde die Digitalisierung im Handel, wo vor zehn Jahren wahrscheinlich noch nicht so viel daran gedacht haben oder aktiv daran gearbeitet haben, aber das kommt ja speziell in den letzten Jahren enorm. Mir persönlich geht das noch ein bisschen zu langsam, aber es gibt halt so ein paar Musterbeispiele, finde ich, wie sagen wir, Beresan Münster oder Lug oder Schwabengarage, Autokönig Berlin oder sagst, das ist ja schon ein Shop, die können alles, was auch die großen Plattformen können. Das finde ich super spannend, was sich in den letzten zehn Jahren, was man natürlich auch merkt, ist so, dass der Hersteller noch mehr Nähe zum Kunden sucht, sei es durch Direktverkäufe oder über Applikationen in den neuen Autos. Da muss man natürlich als Händler gucken, wie kommt man nach wie vor an den Kunden ran. Und spannend finde ich, muss ich sagen, zwei Themen. Das eine ist das Thema neue Geschäftsmodelle, Auto-Abo, finde ich super spannend, mehrere Startups gegründet in den letzten Jahren, kommen immer wieder welche hoch und finde ich echt spannend und ich glaube, das kann und wird auch eine Säule für den Handel sein, Auto-Abo als Mobilitätsform anzubieten. Und das zweite Thema ist Richtung Hersteller, dass so viele neue Marken, aber auch mit neuen Konzepten auf den Markt gekommen sind. Also super spannend finde ich Cupra, sage ich mal, die Modelle von Cupra sind ja einfach super spannend, aber noch spannender finde ich einfach Polestar oder Lynk & Co., die ja beide aus dem Geely-Konzern kommen, gerade so Lynk & Co., die ja auch mit einem Abo-Modell kommen, neben Finanzierung, die weniger Modelle bauen und so. Also sehr, sehr spannend und beobachte ich einfach. Glaubst du denn, dass die Endverbraucher, letztendlich die Kunden, die die Autos fahren, verstehen die das alle schon so oder brauchst du da noch? Ja, ich glaube, wenn man jetzt diese Frage auf das Auto-Abo zielt, da glaube ich, braucht es den einen oder anderen Endkunden, der noch vielleicht ein bisschen Nachhilfe braucht, weil der sieht natürlich, im Autohaus kostet das Auto so und so viel oder die Finanzierung oder Leasingrate beim Auto-Abo höher, weil natürlich beim Abo viel mehr inkludiert ist. Also ja, gerade wenn so neue Geschäftsmodelle wie Abo kommen, glaube ich, braucht es eine Lernphase für den Endkunden, aber das geht vorbei. Irgendwann versteht er das auch, dass er nur tanken muss und ich finde es aber ein sehr spannendes Modell, was der Handel sich auch unbedingt angucken sollte. Hattest du mal in solchen Gesprächen einen Moment, wo du, ich sage mal, durch Gesprächspartner, die sagen wir so ein Burkhard Weller oder so, auch jetzt in den letzten Jahren, wo jetzt nicht ein spezielles Gespräch, aber so als Beispiel, dass wo du Sachen gelernt hast, wie ein Händler funktioniert, wo du gedacht hast, da müssen wir mit der Bank uns aber auch mal Gedanken machen und mitziehen oder den was ermöglichen oder sowas, weil ihr seid ja ganz nah dran. Ihr hängt ja davon auch, ihr hängt nicht dran, aber davon ab, aber so ähnlich. Ja, also ich sage mal so, unabhängig jetzt von dem Burkhard Weller, das ist ja in jedem Händlergespräch. Also ich habe auch so einen Marketingkreis, wo so acht bis zehn Händler drin sind. Wir treffen uns im Normalfall ohne Corona zweimal im Jahr und sprechen immer ein paar Themen. Das mache ich zusammen mit dem Mike Künast und ich sage mal, egal ob jetzt Thomas Hanselmenke, Mike Künast oder ich mit Händlern sprechen, ich glaube, man nimmt da immer was mit, was man zu Hause in der Bank oder in der Bank dann weiter verarbeitet und überlegt, wie kann ich dem Händler und somit auch vielen anderen noch helfen, einen Prozess einfacher zu machen, kundenorientierter zu machen etc. Das bin natürlich nicht nur ich alleine, aber ich glaube, man nimmt am Ende in jedem Händlergespräch, in jeder kleinen Notiz nimmt man ein Thema mit, was man dann in der Bank wiederum umsetzen kann oder als Anregung dient. Ja, ihr entwickelt ja auch ständig neue Optionen oder Möglichkeiten für den Handel, den zu unterstützen letztendlich. Genau, das resultiert immer aus so Gesprächen, aus Bedürfnissen, die der Handel hat, die wir beim Endkunden sehen und die wir dann konzessionieren für den Handel praktisch. Okay, ja sehr spannend auf jeden Fall. Also ich blicke auch so auf die letzten Jahre zurück und teilweise fällt mir das sogar schwer, mich an die Situation von vor zehn Jahren zu erinnern, weil in den letzten, sagen wir mal zwei bis drei Jahren extrem viel los war, im letzten Jahr sowieso noch mal total beschleunigt hat alles. Genau, genau, ist wirklich schwer. Also ich muss ein bisschen grübeln jetzt, aber ich glaube, das Thema Digitalisierung findet sich immer wieder, oder Geschäftsmodelle, neue Geschäftsmodelle auch für den Handel finden sich immer wieder, aber so richtig, so zehn Jahre, da müssen wir vielleicht jetzt mal ein bisschen mehr darüber nachdenken. Ja, fällt mir auch schwer. Also ich von meinem Blick aus, ich habe die Autobranche zwar im Fokus, aber habe ja als Unternehmer eine Marketingagentur und wenn ich mich nur an den Grad unserer eigenen Digitalisierung oder an den Grad unserer Online-Angebote vor zehn Jahren erinnere, das war ja analog. Da gab es digital schon, aber überhaupt nicht ausgeprägt. Also schon mal gar nicht für die Autobranche. Also es gibt ja immer so flapsig gesagt, der Autohandel, wenn ich mit Fachleuten spreche, der Autohandel hängt im Online-Marketing so zwischen drei und fünf Jahre zurück. Ist sehr plakativ, ist auch nicht mehr ganz so, aber bei einigen schon. Also es gibt Ausnahmen nach oben, wenn man sich Beresa, Emil Frey und Co. anguckt, die da sehr weit sind in der Digitalisierung, aber auch im Online-Marketing und wenn man sich dann so die KMUs in dem Mittelstand so anschaut, wo das Marketing auch teilweise noch an den Inhabern hängt, da wird es schon inkonsistenter. Ja und das ist das, was ich eben meinte. Ich habe ja auch die Beispiele genannt, die du gesagt hast und das sind jetzt die Beispiele. Da gibt es sicherlich noch ein paar mehr, zwei Hände von mir oder wie viel auch immer, aber ich glaube, dass auch kleinere und mittlere Händler die Zeit packen müssen und sagen müssen, wir müssen einfach gewisse Dinge digitalisieren, weil der Kunde erwartet ist von uns. Es kommt halt nicht mehr jeder ins Autohaus und wie es früher war und nimmt einen Prospekt mit, überlegt dann drei Wochen, kommt dann wieder, sondern viele informieren sich online und wollen auch online abschließen oder online finden und am besten Amazon im Prinzip. Ja, okay. Online abschließen. Ihr macht einen Online-Vertragsabschluss, glaube ich schon, oder? Richtig, ja. Habt ihr da, jetzt keine Ahnung, du das jetzt speziell weißt, aber habt ihr da einen Erfahrungswert, wie sich das, sagen wir mal, im letzten Jahr oder so vielleicht verändert hat, auch Corona induziert? Steigend. Steigend. Steigend auch, weil der Handel das immer mehr anbietet und natürlich gerade, wenn die Autohäuser jetzt zu waren, sie natürlich auf die digitale Strecke hingewiesen haben. Okay. Ja, jetzt sind wir ja quasi jetzt aktuell und deswegen den Blick aus dem Rückspiegel raus. Jetzt machen wir das Fernlicht an, nicht die Lichthupe, nur das Fernlicht. Und da bleiben wir mal so bei der Supervision von der Autobranche. Wie wird sich deiner Meinung nach die Autobranche in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln? Ich weiß, das ist ein langer Zeitraum, aber ich kann mir vorstellen, dass du, respektive ihr, euch da auch viele Gedanken zu macht. Ja, also ich glaube, da gibt es verschiedene Perspektiven. Es gibt so die Kundenbrille, setze ich mal auf, der zum Beispiel auf das Thema Auto, Abo vielleicht mehr Einfluss nehmen wird oder mehr Nutzen wird und deswegen das auch beim Handel abfragen wird. Ich denke, dass der Kunde auch online mehr erwartet. Er ist oft bei Amazon, er ist bei großen Shops und die ja inzwischen sehr leicht zu bedienen sind mit wenigen Klicks. Und dieses Online-Erlebnis muss man, denke ich, auch im Handel in den nächsten Jahren implementieren. Dann gibt es ja so die Handelsbrille, da kommt das Thema Digitalisierung, das vielleicht ein bisschen mehr Geschwindigkeit reinbringen. Die großen Gruppen werden sicherlich noch ein bisschen weiter expandieren, aber die großen Gruppen müssen auch irgendwie sehen, wie sie an diesen Ökosystem-Plattformen, die draußen im Markt sind, dass sie vielleicht daran partizipieren, dass sie da reinkommen etc. oder eine eigene Plattform, Kundenplattform aufbauen. Dann gibt es so die Herstellerbrille, denke ich. Die werden immer näher an den Kunden heranrücken wollen durch die Anbindung im Fahrzeug wahrscheinlich, durch Applikationen, durch Direktgeschäft. Und was ich sehr spannend finde, gerade so in den letzten Monaten, finde ich, ist so dieses Thema Elektromobilität. Da hat man jetzt auch in Fachzeitschriften viel drüber gelesen, aber ich sage mal, in den letzten Monaten die Fachzeitschriften, da kommt ja jedes Mal ein neues Modell. Und jetzt merkt man so, wie die Werkstöre aufgehen und immer ein neues Modell, das gewinnt aus meiner Sicht rasant an Geschwindigkeiten. Da ist eine News nach der anderen. Jetzt muss es nur noch die Regierung hinkriegen, dass wir halt genug Ladezellen kriegen, dass das Netz auch hält, wenn wir alle die Autos laden. Aber das ist eine spannende Thematik, auch für den Autowandel natürlich. So, ich habe jetzt gefühlt 17 Fragen. Ich versuche mal zusammenzufassen. Die erste ist auch wirklich persönlich gemeinte. Glaubst du, dass die Elektromobilität die Technologie oder eine Übergangstechnologie sein wird? Das würde mich mal interessieren, als alter Petrolhead auch. Ja, genau, das ist das Schwierige dabei. Lieber habe ich den Benziner, der da vorne rasselt oder den Diesel. Aber ehrlich gesagt beschäftige ich mich auch mit dem Thema, ob das was als Dienstwagenfahrer oder wie auch immer, ob das was für mich sein könnte. Aber ich glaube ja, Elektromobilität wird kommen, wird stärker kommen und wird keine Übergangsszenario, sondern es wird Bestand haben, neben anderen Techniken auch. Also ich glaube nicht, dass es nur noch Elektromobilität geben wird. Ich glaube, es wird die nächsten 10, 15 Jahre mindestens auch noch die Petrolheads geben, in Anführungsstrichen. Ja, das auf jeden Fall. Also ich schaue ja immer mit einem Auge auch auf die Entwicklung von E-Fuels, von synthetischen Kraftstoffen, weil das ja die Verbrennermotoren ja auch safen würde sozusagen. Wird nur extrem wenig darüber berichtet und relativ kurz gehalten, obwohl das ein spannendes Umfeld eigentlich ist. Ich war heute auf LinkedIn unterwegs, habe irgendeinen Bericht gelesen, da ging es auch um die Hersteller, um den Direktvertrieb, da ging es um irgendeine Marke. Ich kriege es gar nicht mehr zusammen, aber da hat jemand drunter kommentiert, ist ja eigentlich egal, ob die Marke das macht, weil meiner Meinung nach wird jede Marke 2025 den Direktvertrieb haben. Ist nicht von mir, ist nicht von dir. Hast du eine Meinung dazu? Das ist die Frage, wie man Direktvertrieb meint, der Hersteller holt den Kunden rein, vertreibt und wird über die Autohäuser ausgeliefert. Also das geht bei mir persönlich in die Seele natürlich als Handelsmensch nicht ran. Ich bin im Autohandel groß geworden. Ich glaube, das wird stärker, habe ich ja eben gesagt. Ich glaube, dass die Hersteller versuchen, mehr Direktbeschäft zu machen. Aber ob das alles ganz ohne Handel geht, kann ich mir nicht vorstellen, weil ein Auto ist nun mal keine Jeans, die ich mal eben online kaufe, sondern das will ich fühlen, das will ich testen. Auch das Fahren, wie du eben gesagt hast, Elektromobilität. Ich weiß ja gar nicht, wie die fahren und wie es ist, wenn ich die ganze Zeit 150 fahre, wie lang der Akku da wirklich hält etc. Ich glaube, das Auto, bei dem Invest, ist es immer noch etwas, wo ich in einen Schwung gehen will. Und da ist die Frage, ist er klein oder groß? Aber wo ich reingehen will, wo ich fühlen will, ich persönlich glaube, dass das ohne Handel nicht geht. Okay. Welchen Einfluss wird denn diese, jetzt haben wir so über die Mobilität gesprochen, die sich da verändert durch die Antriebstechnologie, wenn man so möchte. Was glaubst du denn, welchen Einfluss wird diese Mobilitätsveränderung und auch die Digitalisierung, was für einen Einfluss wird das auf das Geschäftsmodell des Autohändlers haben? Es gibt also mehrere Einflussfaktoren oder auch Trends. So das Thema Digitalisierung, Abo-Modelle mit neuem Geschäftsmodell, Elektromobilität. Die Kunden wollen das Fahrzeug mehr nutzen, nichts besitzen, weniger Bindung zu Marken etc. Insofern glaube ich, vielleicht ist es sinnvoll, nicht mehr diese großen Autohäuser zu bauen. Lieber klein und fein als nicht nur Auslieferung, aber klein und frei als Showroom und lieber den Kunden versuchen, digital abzuholen, dort zu investieren und nah abzuholen und dann in den Handel zu holen, ins Autohaus zu holen. Da gehört vielleicht auch eine Änderung des Mindsets dazu, weghin vom Verkaufen, sondern hin dem Kunden die Mobilität anbieten. Ob er nur leasen will, finanzieren will oder auch nur abonnieren will für ein paar Monate, das ist das Thema. Ich persönlich glaube weiter an den Handel. Ich habe ja so den Hashtag DealerFirst, aber anders. Er muss digital stärker sein, kleiner und feiner in der Auslieferung oder im Handel insgesamt und noch näher an den Kunden ran, weil er kennt den Kunden. Er hat die Kundenadressen, er kennt, er weiß das meiste über den Kunden. Ich glaube, damit ist auch die größte Chance beim Handel, bei dem Thema etwas zu tun. Ja, sehr spannend. Diese Veränderungen, die da kommen für den Handel als auch euch, wir uns letztendlich, wir sind ja auch nur Dienstleister an der Branche, empfinde ich auch als extrem spannend. Mir wird sehr häufig in meinem privaten Umfeld gefragt, sag mal du mit deiner Marketingagentur, die ihr da eigentlich fast nur Autohändler macht, ist das eine schlaue Idee, da drauf zu setzen? Und wenn man die großen Nachrichten liest und da wirklich keinen Plan von hat, dann ist die Frage auch echt berechtigt. Auf der anderen Seite, die Fahrzeuge werden da sein, die Endkunden müssen erreicht werden. Für euren Fall, die Endkunden müssen Finanzierungslösungen bekommen, ein Finanzierungsdienstleister. Die Fahrzeuge müssen vermarktet werden. Ich mache mir da überhaupt keinen Kopf raus. Abgesehen kann ich davon gar nichts anderes machen, wenn ich ehrlich bin und ich mache es gerne. Ja, genau, die gleiche Einstellung habe ich auch. Ich glaube, es wird weiterhin den Handel geben und auch für euch als Agentur ist da noch genug Potenzial, dort zu unterstützen. Absolut, absolut. So, du Jascha, vielen Dank bis dato. Wir kommen zur klassischen Abschlussfrage. Die kennst du natürlich aus dem einen oder anderen Podcast, weil du ja immer artig hörst. Ich habe die Kurzform der Frage hier stehen, aber da ich schon die wildesten Antworten bekommen habe, die das Einschränken mit, wenn ich bei der Kneipe stehe, nein, das meine ich alles nicht. Wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto? Fährst du von A nach B, setzt dich rein, machst die Zeitung auf, achtest auf nichts und möchtest entspannt ankommen? Also ich sage mal so, am liebsten nächste Woche, wenn ich von München an München-Gladbach fahre. Aber im Ernst, ich glaube, teilweise können die Autos das ja heute schon mit Level 4, Level 5, etc. Ich glaube, wenn die heutigen aktuellen Autos, also in vier bis fünf Jahren die neue Generation von Fahrzeugen kommt und die gesetzlichen Vorgaben natürlich alle passen, dann könnte das so in vier bis fünf Jahren, denke ich, sein und dann kann ich mich entspannt zurücklehnen, deinen Podcast hören oder halt wieder Automotorsport lesen. Ich bin bei beiden dabei. Sehr schön. Jascha, ganz lieben Dank, dass du dich meinen Fragen und auch so ein bisschen so dem Rückspiegel so deines Werdegangs gestellt hast. Das war extrem spannend, weil viele kennen dich, viele haben dich erlebt, aber so häufig sind ja auch so die Werdegänge nicht bekannt und das finde ich immer wieder spannend, das mal so ein bisschen zu beleuchten. Ja, vielen Dank. Ich habe das zum ersten Mal gemacht, aber ich fand es super. Also danke. Hat echt Spaß gemacht. Sehr, sehr gerne und damit sind wir für heute mit dem Podcast auch am Ende angelangt und wer es bis hierhin geschafft hat und ich denke, das sind eine Menge. Vielen Dank fürs Zuhören und wir hören uns wieder. Macht’s gut. Ciao, bis dann. Danke.


Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.