Einleitung

In der heutigen digitalen Welt ist Videocontent ein unverzichtbares Element jeder erfolgreichen Marketingstrategie. Besonders im Autohandel bietet Videocontent neue Möglichkeiten, um Kunden zu erreichen und zu binden. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Videocontent so wichtig ist und wie Sie ihn effektiv in Ihrem Autohaus einsetzen können.

Die Bedeutung von Videocontent

Videocontent hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Mit dem Aufstieg von Plattformen wie TikTok und der zunehmenden Nutzung von Instagram und Facebook für Bewegtbildinhalte hat sich die Art und Weise, wie wir Inhalte konsumieren, grundlegend verändert. Videos bieten eine authentische und dynamische Möglichkeit, Geschichten zu erzählen und Emotionen zu vermitteln. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber ein Video erzählt die ganze Geschichte.

Vorteile von Videocontent im Autohandel

Videos sind nicht nur authentischer als Bilder oder Texte, sondern können auch mehr Emotionen wecken und das Interesse der Zuschauer länger halten. Für Autohäuser bedeutet dies, dass potenzielle Kunden länger mit den Inhalten interagieren und sich stärker an die Marke binden. Zudem ermöglicht Videocontent eine bessere Darstellung von Fahrzeugen und Dienstleistungen, was zu einer höheren Kaufbereitschaft führen kann.

Herausforderungen bei der Erstellung von Videocontent

Die Erstellung von Videocontent ist komplexer als das Erstellen von Texten oder Fotos. Neben der Bildqualität muss auch der Ton stimmen, und es ist wichtig, eine klare Geschichte zu erzählen. Die Vorbereitung spielt eine entscheidende Rolle: Welche Szenen sollen aufgenommen werden? Welche Botschaft soll vermittelt werden? Diese Fragen müssen im Vorfeld geklärt werden, um ein erfolgreiches Video zu produzieren.

Tipps für die erfolgreiche Videoproduktion

Um Videocontent erfolgreich zu nutzen, sollten Autohäuser in die richtige Ausrüstung und Schulung ihrer Mitarbeiter investieren. Ein Marketingmanager allein kann diese Aufgabe oft nicht bewältigen, es sei denn, er hat spezielle Kenntnisse im Bereich Videoproduktion. Eine gute Vorbereitung und Planung sind entscheidend, um hochwertige Videos zu erstellen, die die gewünschte Wirkung erzielen.

Fazit

Videocontent ist ein mächtiges Werkzeug im Marketing-Mix eines Autohauses. Es bietet die Möglichkeit, Kunden auf eine authentische und emotionale Weise anzusprechen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Mit der richtigen Strategie und den passenden Ressourcen können Autohäuser von den Vorteilen des Videocontents profitieren und ihre Markenbekanntheit und Kundenbindung steigern.

Themen:

  • Bedeutung von Videocontent im Autohandel
  • Vorteile und Herausforderungen der Videoproduktion
  • Strategien für effektiven Videocontent
  • Rolle des Marketingmanagers
  • Technische und kreative Aspekte der Videoproduktion

Key Takeaways:

  • Videocontent ist authentischer und ansprechender als Bilder oder Texte.
  • Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für den Erfolg von Videos.
  • Investitionen in Ausrüstung und Schulung sind notwendig.
  • Videocontent kann die Kundenbindung und Markenbekanntheit steigern.
  • Die richtige Strategie ist entscheidend für den Erfolg.
📄 Vollständiges Transkript
Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Dieser Podcast wird präsentiert von Yareto, dem Finanzierungsexperten für den Kfz-Handel. Auf Yareto.de könnt ihr als Autohändler schnell und einfach Autokredite und Leasingkonditionen für eure Kunden vergleichen, anfragen und abschließen. Und das mit Top-Zinskonditionen. Euer Vorteil? Sekundenschneller transparenter Vergleich, eine einheitliche Antragsstrecke und vieles mehr. Mit über 10 Banken für Absatzfinanzierungen holt ihr einfach mehr für euch und eure Kunden raus. Yareto.de Hallo und herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen. Und heute wieder ein herzliches Willkommen an Paul Merten, selbstständiger Social Media und Performance-Marketing-Experte. Hallo Paul. Hallo Tim. Schön wieder hier zu sein. Ganz genau. Ja, ich freue mich auch total mit dir regelmäßig gemeinsam Marketing-Content besprechen zu dürfen, wenn man so will. Und so auch Wissen für die Marketers da draußen auch noch mal gebündelt in so einem Format weiterzugeben, das ist immer schön. Dem kann ich nur zustimmen, denn gutes Marketing ist wichtig. Okay, das ist eine politisch sehr korrekte, sehr kurze Antwort, die wir auch glaube ich 10 Minuten lang ausrollen können oder eine Stunde. Ja, auf jeden Fall. Ja, aber zunächst mal, Paul, eine Frage. Warum ist es gut, genau mit dir über Marketing zu sprechen? Das ist eine sehr schöne Frage, die ich hier sehr gerne und auch den Zuschauern sehr… Scheiße, den Zuschauern. Also ihr seht uns nicht, aber Paul und ich sehen uns. Von daher, Paul, mach einfach weiter. Okay, den Zuhörern, warum macht das Sinn? Kurz zu meiner Geschichte. Ich bin jetzt seit über 12 Jahren, habe ich mit Autohäusern zu tun. Ich habe selber im Autohaus gearbeitet und ich habe 2012 in meiner Ausbildung, hatte ich den ersten Berührungspunkt mit Marketing und Social Media. Wir waren ein kleines Autohaus mit 8 Leuten und da musst du halt alles machen. Und unter anderem durfte ich auch Zeitungsanzeigen gestalten und ich durfte auch in meiner Ausbildung den Facebook-Account betreuen. Das war meine erste große Aufgabe und das hat sich dann über die Jahre entwickelt. Und seitdem begleitet mich Social Media schon. Seit 2020 sehr intensiv LinkedIn, weil ich mir als Verkäufer natürlich auch immer die Frage gestellt habe, wie komme ich denn an neue Kunden, wenn es mein Autohaus nicht machen kann. Und ja, so ist das irgendwie hineingewachsen, vom Verkauf ins Marketing. Und letztendlich, als ich dann im Autohaus Liebe mehr Richtung Marketing machen konnte, da habe ich dann so richtig gemerkt, dafür brenne ich auch. Das ist ein richtiges Herzensthema und ich habe von Marketing-Kampagnen geträumt, wie man Google Ads-Kampagnen schaltet, wie man Facebook-Werbekampagnen plant. Deswegen ist es, glaube ich, eine ganz gute Idee, mit mir darüber zu sprechen. Gute Sache und eine schöne Verbindung, weil ich erlebe immer wieder Marketeers in der Autobranche, die aber ganz selten nur mit dem Verkauf zum Beispiel sprechen und ab und zu das auch ein bisschen missverstehen. Kein Vorwurf da draußen, aber es gibt es. Ja, absolut. Also das ist, glaube ich, auch so meine Stärke, dass ich ja selber mit den Kunden auch gesprochen habe, dass ich auch weiß, was möglicherweise ankommt, was vielleicht auch nicht ankommt. Und dieses Verständnis aber auch zum Thema Autohaus, ja. Also das ist eine natürlich meine große Stärke, da ich jeder Abteilung letztendlich gearbeitet habe. Gut, Autos habe ich jetzt nicht repariert, das nicht. Aber ich weiß grundsätzlich, wie es funktioniert und mir brauchst du halt jetzt nicht erklären, wie so ein Autohaus aufgebaut ist. Und das ist ein ganz guter Grund da, mit mir darüber zu sprechen. Okay. Jo. Hätten wir das erstmal geklärt, ne? Ich glaube auch. Okay. Ja, was wollten wir denn jetzt diesmal machen? Und da haben wir so im Vorklapp ja überlegt, ist ja total nett, dass wir uns irgendwas ausdenken und darüber sprechen. Und dann kam, glaube ich, dir oder so die Idee, hey, lass uns doch mal schauen, dass wir die Leute involvieren da draußen. Und dann haben wir gesagt, LinkedIn ist da eine ganz gute Reichweite, ein starkes Ding. Und haben bei LinkedIn abstimmen lassen. War auch ganz schön, lief irgendwie anderthalb Wochen oder eine Woche, glaube ich, die Abstimmung, waren etliche Stimmen drin. Und wir hatten drei Dinge zur Auswahl. Ich habe gerade nur den Gewinner-Content hier stehen. Wir hatten Newsletter. Genau, Newsletter, Personalmarketing und den Gewinner, äh, die Gewinnerin oder der Gewinner. Ganz genau, Videocontent-Erstellung. Ja, super spannendes Thema, ne? Interessant. Bewegt-Bild ist so historisch gesehen, ich bin ja auch schon ein paar Tage dabei. Mit Fotos arbeiten im Autohaus, Fotos machen und so, alles gut und schön. Sobald aber dann irgendwie Bewegt-Bild hinzukommt, das ist dann schon immer irgendwie eine Stufe drüber und deutlich komplexer. Und gerade bei dir weiß ich, dass das echt ein Thema von dir ist. Und, keine Ahnung, du schon hunderte, tausende Videos und Reels produziert hast. Aber du bist da für mich definitiv voll der richtige Ansprechpartner. Das ist, das ist super lieb. Und ich habe jetzt natürlich keine konkrete Zahl, wie viele Videos es waren. Aber ich mache es ja wirklich jetzt schon ein paar Tage, ein paar Jahre. Und da kommen locker über tausend Videos, Reels zusammen, die ich mittelbar, aber auch unmittelbar letztendlich betreut habe. Und ich möchte vielleicht auch mal dir und auch den Zuhörern einen Kontext geben, warum Videocontent halt so wichtig ist. Das hat alles, beziehungsweise so richtig vatert aufgenommen, 2020, 2019, als TikTok auf den Markt kam. TikTok hat ganz schön viel verändert und hat halt eben auch die anderen, sag ich mal, die alten Plattformen wie Instagram, wie Facebook auch dazu bewegt, mehr über Videocontent zu denken. Und es macht ja nun mal einfach auch Sinn, wenn wir mal überlegen, wie unser Leben abläuft. Wir gucken ja, also wir sehen ja nicht in einzelnen Bildern, sondern wir sehen ja in Videos. Und das ganze Leben ist ein Video. Und dementsprechend ist es ja viel authentischer, ein Video sich anzusehen, als ein perfekt bearbeitetes Bild. Ja, absolut. Ich habe mir so ein paar Fragen dazu ausgedacht, um da maximal nah an das Thema dran zu kommen. Braucht man überhaupt Videocontent? Und wenn ja, warum und wofür? Also meiner Meinung nach braucht man das unbedingt. Also es führt überhaupt gar keinen Weg dran vorbei. Videos sind, wie ich es gerade eben auch schon sagte, viel echter. Viel echter als Bilder, viel echter als Texte. Videos können auch, sag ich mal, ein bisschen mehr auslösen in mir, als ein Bild das kann. Man kann halt bei Bildern sehr viel nachbearbeiten. Man kann so lange bearbeiten, bis dieses Auto oder die Person halt perfekt aussieht. Bei Videos ist das deutlich schwieriger. Also wenn du bei Videos irgendwas wegbearbeiten willst, da brauchst du richtige Profis dafür, die diese Videos halt auch bearbeiten können. Und vielleicht kennst du auch den Spruch, vielleicht hast du es mal gehört, ich habe das jetzt letztens mal aufgegriffen, ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte. Klar. Aber ein Video erzählt die Geschichte. Und das finde ich so super treffend halt, weil das ja auch stimmt. Und jeder, der jetzt irgendwie online unterwegs ist oder allein schon, wenn jemand Filme guckt, da gibt es immer eine Story. Und die verfolgt man ja gerne. Da gibt es einen Held, der erst irgendwie am Boden ist, dann steht er wieder auf, dann fällt er nochmal hin und dann steht er wieder auf. Und das macht ja schon Spaß, dem zu folgen. Und damit halte ich natürlich auch die Leute länger an der Plattform, was für die Social-Media-Plattform ja ziemlich gut ist. Aber ich halte sie natürlich auch länger an mir. Und jeder Instagram-Kanal, jeder TikTok-Kanal, da steht dann oben links oder in der Mitte steht der Profilname Autohaus so und so. Und jetzt sieht er halt das Video und trotzdem sieht er immer wieder, ah ja, das ist ja von dem Autohaus. Und deswegen ist es ja viel, viel besser, wenn ich irgendwie 40, 50 Sekunden dieses Video sehe, als wenn ich halt ein perfekt inszeniertes Auto kurz sehe, sag, ja, gefällt mir, scroll weiter. Ja, absolut. Ich habe das vorhin schon so leicht angesprochen, das Thema Bewegtbild, ich nenne das jetzt nochmal einfach effektiv so, ist einfach viel komplexer als ein Text oder ein Foto. Du hast schon gesagt, wenn du in einem Video was rausretuschieren möchtest, dann ist das schon problematisch gegenüber einem normalen Foto. Und du hast dann auch noch die Audiospur. Und ich habe es auch schon häufig erlebt, dass so ein Video, nicht jeder möchte gerne vor die Kamera, ist ja schon mal eine Sache. Aber selbst wenn du irgendwie ein Auto filmst oder sowas und ein Verkaufsvideo machst, da muss ja auch noch gesprochen werden. Du hast ja mehrere Ebenen einfach. Absolut. Also ja, deswegen ist so ein Videocontent schon komplexer. Also du hast ja viel mehr Faktoren, die du berücksichtigen musst. Du hast jetzt schon ein paar genannt. Es ist jetzt nicht das absolute Unmögliche und deswegen, man sieht ja sehr viele Videos, also es ist ja machbar. Aber es erfordert schon mehr Zeit und man muss sich auch viel mehr damit beschäftigen. Und vor allem aber auch im Vorhinein. Also wenn du irgendwie sagst, okay, ich mache jetzt spontan ein Foto, dann wird das wohl ganz gut klappen. Das kann immer noch ein gutes Ergebnis sein. Wenn du jetzt aber sagst, okay, ich will spontan ein Video drehen, eine tolle Geschichte mit meinen Kollegen aufnehmen oder ein Carporn drehen. Auch das ist jetzt, es braucht viel mehr Vorbereitung. Also du musst wissen, welche Szenen will ich aufnehmen? Was will ich denn eigentlich mit dem Video aussagen? Wo soll die Reise denn hingehen? Das heißt, die größte Komplexität ist eigentlich die Vorbereitung. Und wenn du dann drin bist, ja na klar, muss der Ton stimmen. Natürlich sollte es nicht zu dunkel sein, keine Frage. Man möchte ja auch was sehen. Und das macht letztendlich auch, wenn man immer so, das frage ich mich immer. Social Media wird immer so klein gehalten im Autohaus oder auch die Mitarbeiter, die Mitarbeiterinnen. Du kannst aber eben nicht mal nur kurz ein Video erstellen, so mal schnell. Das funktioniert nicht. Und so wird halt Social Media oder auch dieses Videomarketing halt ein richtiger Job. Du musst dich damit beschäftigen, musst gucken, was funktioniert. Du musst schauen, wie halte ich denn die Leute an der Stange, dass sie das Video auch bis zu Ende gucken. Da muss ich mal eben schnell eine Frage einwerfen. Gerne. Wenn wir sagen, im Autohandel ist ein Marketingmanager. Ja. Und jetzt kommt der Klassiker. Jetzt wird irgendwie erkannt, ah Mensch, hier Bewegtbild, super Sache. Und der Chef sagt so, du bist mein Marketingmanager, jetzt machst du auch Videocontent. Du grinst schon. Das ist ja, ist es der Marketingmanager oder ist das eigentlich die Berufsbezeichnung des, ich sag mal, Content Creator Bewegtbild Video? Also ein Marketingmanager wird das in der Regel nicht ableisten können. Außer er hat halt selber wirklich diese Skills sich angeeignet, weiß, wie das funktioniert, kann ordentlich mit einer Kamera umgehen, mit Ton und so weiter. Also diese eierlegende Wollmichsau wird es in der Regel nicht geben. Er wird das irgendwie hinkriegen und man wird irgendwie sagen, ja, ist eigentlich ganz okay. Und das ist ja wahrscheinlich besser, als wenn wir es nicht gemacht hätten. Durchaus, keine Frage. Aber wenn du es halt irgendwie professionell machen willst, dann macht es schon Sinn, mit einem Content Creator zusammenzuarbeiten oder einen Videografen extern oder halt intern ausbilden. Da gibt es ja beide Wege. Muss ja nicht immer gleich die externe Agentur sein. Aber du siehst es halt in der Qualität. Und wir haben ja auch jemanden, Tim, mit dem wir da gemeinsam arbeiten. Es ist halt doch schon mal ein krasser Unterschied, wenn du so einen Videografen mit im Team hast. Das ist schon nochmal sehr, sehr viel wert. Ja, du bist viel flexibler und viel schneller einfach. Unbedingt, ja. Unbedingt, ja. Okay, ist denn neben dem, dass man jetzt eine Person mit den Skills braucht, die es regelmäßig macht oder ich sage mal mindestens eine Agentur oder einen Freelancer, der das hauptberuflich macht, der einmal im Monat, einmal in der Woche, wie auch immer, vorbeikommt und sich darum kümmert. Gutes Auge, Software und Co. Da sind wir eigentlich auch bei dem nächsten Thema. Was braucht man denn für ein Equipment, wenn man, angenommen, da ist jetzt jemand, der hat ein Auge dafür und möchte das besser machen als zum Beispiel nur mit dem iPhone. Ja, also grundsätzlich empfehle ich auch jedem, du kannst auch mit einem iPhone starten, um Videokontent aufzunehmen. Die Kameras sind mittlerweile extrem, naja, sagen wir mal, die sind sehr gut. Extrem gut sind sie nicht, weil extrem gut ist dann eher eine vernünftige Kamera. Da ist zum Beispiel die Sony Alpha 7 zum Beispiel so eine gängige Kamera. Die nutzen sehr, sehr viele Content Creator und auch viele Autohäuser, die ich kenne. Auch mein bester Kumpel und Geschäftspartner, der Alexander, der hat auch die Sony Alpha und der kann damit alles ableisten. Der kann gute Videos drehen, der kann super Fotos machen. Aber das brauchst du in den ersten Schritten meistens nicht. Also wenn du ein vernünftiges Telefon hast, super. Wo du aber unbedingt investieren solltest, ist ein Mikrofon. Weil es ist nichts schlimmer, als wenn der Ton schlecht ist. Wenn dann ist es zu leise oder es hallt zu sehr. Wir haben jetzt hier gerade einen Podcast. Ich hoffe, man versteht uns gut. Wenn dem nicht so wäre, würde wahrscheinlich die Person oder der Hörer, die Hörerin nicht bis hierhin zuhören. Das wäre faktisch. Deshalb unbedingt in ein Mikrofon investieren. Da kann man von 50 Euro bis Open End natürlich, ist da alles möglich. Ich habe da eins, darf man hier Marken nennen oder wie ist das? Warum nicht? Hast du vorhin auch schon. Stimmt, verdammt. Ich habe ein DJI-Mikrofon. Das hat 250 Euro, glaube ich, gekostet. Da habe ich zwei Sender drin, also zwei Mikrofone und einen Empfänger. Das ist schon mal super praktisch, weil ich kann auch mit zwei Leuten Videos aufnehmen. Wie so eine Interviewsituation. Das würde ich schon mal jedem empfehlen. Ja, du hast gerade so eingeratmet. Wolltest du etwas ergänzen? Ja, ich war gerade noch bei der Kamera zurückblicken, gerade noch mal hängen geblieben. Zwei Sachen. Es gibt einen sehr großen Influencer in Amerika. Irgendwie Brownlee oder Don, ich weiß nicht, wie der heißt. Der macht auf jeden Fall Autocontent. Er hat einen irrsinnig großen Kanal, eine irrsinnig große Reichweite. Der macht, glaube ich, so IT, Tech, Gimmicks und auch Auto. Ich dachte halt auch immer, am Anfang so gesehen. Irgendwann war irgendwo eine Spiegelung. Alleine mit seinem iPhone und hat sich einfach selber gefilmt, wenn du auch die richtige Software auf dem Telefon hast und eine gute Stabilisierung, erkennt man das schlecht, womit es gefilmt wurde. Ja, unbedingt. Also du erkennst es, den Unterschied, ja gut, vielleicht braucht man eher ein geschulteres Auge oder wirklich ein Interesse daran, wenn du mit der Kamera filmst, also mit der richtigen Kamera, dann hast du mehr Tiefenschärfe. Also das erkennt man schon. Aber im Endeffekt, wie gesagt, ist der Inhalt gut, das ist meistens noch viel entscheidender, ist der Inhalt gut, ist der Ton gut, dann kann das Video trotzdem erfolgreich werden. Also Kamera ist keine Garantie für ein erfolgreiches Video. Es kann auch sein, du kannst mit der Kamera nicht umgehen. Also das gibt es halt auch. Ich merke sehr häufig, ich habe ja ganz ursprünglich einen quasi handwerklichen Beruf gelernt und zwar den den Vorvorgänger vom Mediengestalter und in meiner Ausbildung habe ich wirklich viel, ich habe wirklich noch mit mit Stiften Linien zeichnen, Linien ziehen und all sowas und ich habe viel über Optiken gelernt. Goldener Schnitt und den ganzen Zirkus. Und wenn jemand ein Gespür für Ausschnitte, Dimensionen und sowas hat, das ist natürlich, dann bist du natürlich sofort einen Schritt weiter. Also ich mache selber, ich bin jetzt nicht der mega krasse Videograf oder Fotograf. Also ich kann das ein bisschen und ich habe manchmal schon so Fotos gemacht und dachte so, eigentlich ist das Foto ganz gut, aber irgendwie haut es mich nicht vom Hocker. Und das sind manchmal so Nuancen, dass das Fahrzeug nicht im richtigen Winkel steht oder ja. Das merkst dann nur du wahrscheinlich. Ja, das merken schon mehr Leute, weil irgendwie ist es atypisch. Man kennt ja diese ganzen perfekt gestellten Bildern aus der Zeitung und da denkst du so, ja okay, sieht gut aus. Und dann guckst du dir das Bild an und denkst so, ja ist eigentlich nicht schlecht, aber irgendwas stimmt nicht. Man kann es nicht so richtig sagen, woran es liegt, aber weil halt unsere Augen sehr viel perfekte Sachen sehen. Und auch so eine Bildaufteilung, die trägt halt eben dazu bei, dass irgendwas untypisch aussieht und dann sagst du, nee, passt nicht. Irgendwie wirkt das nicht rund. Da gibt es ja inzwischen auch viele Helfer. Also diese Grids und bist du wirklich horizontal, bla bla bla. Da kommen wir ja auch zum Thema Software letztendlich. Die Software in der Kamera ist ja, oder die Hilfsmittel in der Kamera sind ja schon weit. Aber auch dann die Nachbearbeitung, ja. Genau, also vielleicht noch mal kurz zu der Hardware. Ich würde das jetzt kurz noch abschließen wollen. Ja gerne. Du hast es vorhin schon angesprochen, dass man ein Gimbal hat, also dass man wirklich sich kümmert um die Bildstabilisation. Super wichtig, wenn es irgendwie verwackelt aussieht, wirkt es immer ein kleines bisschen unprofessionell. Okay, schnell Gimbal erklären. Ein Gimbal ist sozusagen wie ein verlängerter Arm. Da steckst du dein Handy drauf und das sorgt dann dafür, dass dein Handy halt wie gesagt nicht wackelt. So ein Gimbal kostet, gibt es aber von bis. Ich habe jetzt einen, auch wieder von meiner Lieblingsmarke DJI. Der kostet 150, aber der erfüllt genau das. Ich habe da keine Wackler drin. Das sieht alles super, super geschmeidig aus. Auch noch ein sehr, sehr geiler Tipp ist Licht. Wenn dann du hast, ja, wenn dann so eine Art, also eine Softbox, das ist quasi wie so eine, stell dir eine Kiste vor, wo eine Lampe drin ist und da ist so ein weißes, weißes Tuch drüber und das gibt halt ein schönes, solides Licht, dann sind die Personen besser ausgeleuchtet. Oder auch super, super praktisch, das hatte mir der Adrian als Tipp mitgegeben, der Adrian vom Otto aus Siebrecht. Er sagte, hier es gibt so eine Handleuchten, 50 Euro und die machen so extrem viel Licht, ist richtig, richtig geil. Die kannst du halt überall mit hinnehmen oder auch, wenn du halt Videos im Auto machst, weil das ist nämlich auch immer häufig ein Problem, dass es zu dunkel ist und da so eine Handleuchte, super praktisch. 150 Euro, das ist geil. Okay, cool. Genau, also das heißt, wenn du jetzt dein ganzes Equipment zusammensammelst, plane da ungefähr 400 bis 700 Euro ein, jetzt ohne Kamera. So eine Kamera, wenn wir jetzt mal die Sony Alpha nehmen, bist du irgendwo zwischen 1.500 bis 2.600 Euro. Okay. Genau, und dann geht’s weiter. Dann hast du aufgenommen, dann hast du alles im Kasten. Genau. Dann geht’s weiter, Verarbeitung. Ja, und da gibt es auch eine Vielzahl von Programmen, die man nutzen kann. Wir sind ja jetzt beim Videothema. Was für die meisten sehr zugänglich ist, ist CapCut. Das ist ein Schnittprogramm und das kannst du am Handy nutzen. Das ist schon mal mega cool und auch am PC. Also, das ist super, super praktisch und mit ein bisschen Übung kann jeder sozusagen zum Videoeditor werden. Und es gibt eine kostenlose Variante und eine bezahlte Variante. Muss man für sich entscheiden, ob man die Bezahlvariante braucht. Kostet, glaube ich, 70, 80, 90 Euro im Jahr. Er ist also auch, glaube ich, für ein Autohaus bezahlbar. Zu gerade eben. Genau. Sonst gibt es weitere Schnittprogramme. Es gibt Final Cut, es gibt DaVinci oder Premiere Pro. Also, Premiere Pro, damit arbeiten sehr, sehr viele Videoeditoren da draußen. Kostet dann ein kleines bisschen mehr. Premiere gehört mit zur Adobe. Also, vielleicht hat das der ein oder andere sowieso schon mit in einem Paket mit drin. Ich habe das auch im Paket mit drin und mache immer einen großen Bogen drum, weil das ist echt nicht mein Teich. Ja, ist ordentlich ohne. Also, ich muss sagen, ich schneide viel tatsächlich auch mit CapCut, weil es super einfach ist. Also, es ist wirklich super einfach. Und Premiere habe ich auch lange Zeit einen Bogen drum gemacht, weil es nicht gut ist, sondern weil es wirklich so extrem viel geile Sachen kann. Und das sich erstmal beizubringen ist halt zeitintensiv. Ja, okay. Jetzt ist alles quasi da. Man kann loslegen. Was braucht man als Vorbereitung für einen Dreh? Ja, was braucht man für eine Vorbereitung? Also, wir hatten es vorhin schon mal ganz kurz, vielleicht in so einem Nebensatz. Du brauchst unbedingt einen Plan vorher, weil ohne Plan wird das ein Desaster werden. Das heißt, wenn du sagst, okay, ich möchte einen Carporn drehen, dann schreib dir die Szenen auf. Schreibst du dir wirklich auf? Das irgendwie spontan zu machen, wird in den meisten Fällen nicht funktionieren, weil spätestens dann im Schnitt denkst du, ja Mist, irgendwie die Szene fehlt noch. Verdammt. Also unbedingt vorher einen Plan haben. Und auch wenn deine Kollegen mit in die Videos sollen, natürlich vorher prüfen. Manche brauchen ein Skript, manche nicht, aber zumindest sollten sie einen roten Faden haben, was in dem Video vorkommt. Also, das ist auch super wichtig, auch wirklich mit den Kollegen, Kolleginnen da Termine zu haben, feste Termine, weil es ist immer so, wirklich. Also, ich kenne das ja selbst. Es ist immer so, wenn du dann sagst, ey, wir wollten ja heute drehen, dann kommt ein Kunde rein, dann klingelt das Telefon, dann ruft man mal die Disposition an. Ja, hast du jetzt den Kaufvertrag schon? Oder die Zulassungsunterlagen? Es ist immer irgendwas. Und deswegen muss ich da komplett und auch das Team muss ich da für diesen Videodreh mal kurz rausnehmen können. Also konkret wie möglich. Ja, so konkret wie möglich. Und wirklich an einem Skript zu arbeiten und sich vorher auch, das sehe ich auch zu selten, sich vorher wirklich Gedanken zu machen, was möchte ich denn mit diesem Video denn sagen? Also, was ist denn das Ziel am Ende davon? Was soll denn der Zuseher, äh, der Zuschauende, was soll er denn danach machen? Oder was soll dieses Video denn aussagen? Also, diese Idee sollte man vorher haben und das ist auch der Job eines Marketers, das vorher zu wissen. Okay. Und jetzt sagst du gerade so von hinten denken, was möchte man damit ja aussagen und Co. Was ist denn, ah, das ist eine wunderbare Frage, was ist denn der perfekte Videocontent? Welches Thema? Viel Spaß. Da muss ich euch jetzt enttäuschen. Ja, Tim, du hast mir die Fragen zur Vorbereitung geschickt und meine Antwort, ich muss alle Leute da draußen jetzt enttäuschen, wie man perfekten Videocontent macht, weil das super individuell ist. Und es hängt auch wirklich von den Ressourcen ab, die einem zur Verfügung stehen. Ja, wir haben es vorhin schon gesagt, hast du Videografen, hast du keinen? Bist du eine Volumenmarke, bist du eine Premiummarke? Sind deine Kunden, also bist du eher im B2C, also im Endkundenbereich unterwegs oder hast du einen sehr hohen Businesskundenanteil? Das sind ja alles Fragen, die man sich vorher stellen muss und darauf baut man letztendlich dann auch eine Videostrategie auf. Aber ich habe trotzdem ein paar Punkte mit gebracht, wie man das Bestmögliche aus seinem Video herausholen kann. Ja, feuerfrei. Okay, also das sind 126 Punkte. Dann suche ich mir mal die besten 8 raus. Ich wollte jetzt eigentlich sagen, die sollen sich bei dir melden. Okay, ich sage es euch gleich. Also Punkt Nummer 1, wenn wir diese Videos machen, ich gehe jetzt erstmal davon aus, wenn wir bei diesem Videothema, wenn wir darüber sprechen, dass wir uns auf die Plattform TikTok und Instagram konzentrieren. Ich würde jetzt nicht irgendwie sagen, ja, wie macht man ein erfolgreiches Imagevideo oder erfolgreiche YouTube-Videos? Das ist jetzt nochmal ein anderes Thema dann. Deswegen würde ich mich da jetzt erstmal darauf konzentrieren, auf den gängigen Social-Media-Plattformen. Und da vielleicht, um euch das, also ihr kennt das bestimmt alle, wenn jemand auf Instagram oder auf TikTok unterwegs ist, dann scrollt man die ganze Zeit durch den Feed. Und du hast, diese Statistik habe ich jetzt schon sehr, sehr häufig gehört, 0,2 Sekunden Zeit, um die Leute auf dein Video aufmerksam zu machen. So, und wie gesagt, wir scrollen hier durch, wir scrollen hier durch. Also muss ich ja irgendwas haben, was die Person veranlasst, sich das Video anzusehen oder zumindest mal kurz hängen zu bleiben. Also, das heißt, wenn ich jetzt so ein Video habe oder dann auch im Schnitt, sich mal wirklich darauf zu konzentrieren, was passiert denn, was passiert denn zu Beginn? Weil, wenn da jetzt zum Beispiel in den ersten 0,5 Sekunden nichts passiert, weil, ja, weiß ich nicht, gibt es sehr häufig, also sehe ich sehr, sehr, sehr häufig, da werden 0,5 Sekunden verschenkt und da verliere ich halt auch die Follower dann, beziehungsweise nicht die Follower, die Leute, die sich die Videos ansehen. Also, darauf mal wirklich achten. Und dann sind wir schon beim zweiten Punkt. Wenn ich jetzt geschafft habe, die Person ist hängen geblieben an dem Video, dann habe ich drei Sekunden Zeit, die Person zu überzeugen, sich das Video bis zum Schluss anzugucken. Um das vielleicht nochmal deutlich zu machen, weil das immer noch sehr gängig ist in der Praxis, aus den guten alten YouTube-Zeiten, weil es die Höflichkeit gebärt. Ich stelle mich erst mal vor, ich bin der Verkaufsberater von Autohaus XY und sage dann, heute zeige ich dir das Auto. So, und in den meisten Fällen ist es so, dass in den ersten drei Sekunden nur die Vorstellung stattfindet. Da habe ich dann schon keinen Bock mehr, da verliere ich das Interesse und scroll weiter. Ja, krass. Ich muss es versuchen, am Anfang zu sagen, hey, pass auf, das kannst du in diesem Video erwarten und dann kannst du dich nochmal kurz vorstellen. Ja, kannst du machen. Musst du nicht unbedingt, aber kann man machen. Wenn ich nicht weiß, worum es im Video geht, dann interessiert es mich nicht. Ich müsste auch sagen, meine Aufmerksamkeitsspanne ist super gering. Dann sind wir schon beim nächsten Punkt, Fachbegriffe weglassen. Also, wenn man jetzt irgendwie sich super kompetent darstellen will und irgendwie sagt, ja, Rekuperation, keine Ahnung, was gibt es noch für coole Begriffe aus dem Autohaus, jetzt fällt mir ja gar nichts ein, AC-Laden, DC-Laden. Das wissen wir natürlich, was das ist und was sich dahinter verbirgt, aber jemand, der das erste Mal mit deinen Inhalten Kontakt hat, der versteht nur Bahnhof. Der weiß nicht, worum es da geht und der hat auch keine Lust darüber nachzudenken, ja, was könnte denn das jetzt heißen? Also, sich da wirklich mal anzuschauen, was sagen wir denn in den Videos oder das kann auch bei Fotos oder bei Texten ist genau das Gleiche. Mal wirklich zu schauen, kann das jeder verstehen? Kann das auch meine Oma oder mein Opa verstehen? Weil, wenn es die nicht verstehen, dann werden es die Zuschauer auch nicht verstehen. Absolut. Mal so die Frage, weil du hast auch gerade gesagt, wir denken jetzt erstmal Richtung Instagram und TikTok, nicht Richtung YouTube. Wo setzt man welchen Content ein? Weil das schon ein Unterschied ist oder vielleicht differenzierst du sogar jede Plattform? Also, wenn du natürlich richtig granular und das wirklich höchst professionell machen willst, dann müsstest du jede Plattform anders bespielen. Das ist so. Aber es ist ja in der Regel undenkbar, so ehrlich muss man ja sein. Du brauchst ja wirklich Manpower. Diese Reels, die TikToks, die sorgen im Endeffekt dafür, dass du erstmal die Aufmerksamkeit auf dich bekommst. Das ist deren Motivation. Also, wenn du irgendwie ein Video hast, was vielleicht viral geht, sage ich jetzt mal, oder was irgendwie Mehrwert liefert, dann haben die das erste Mal mit dir Kontakt. Und dann musst du halt während der Zeit probieren, diesen Kontakt warm zu halten und Vertrauen aufzubauen. Und da ist dann unter anderem ein Mittel, YouTube-Videos zu machen, also längere Videos. Und dann zum Beispiel zu sagen, heute zeigen wir dir eine Fahrzeug- Präsentation. Das sind die Highlights von dem Modell, wo man viel tiefer in die Themen reingeht. Da dann lieber YouTube-Videos machen. Wie häufig kann oder sollte man Videocontent veröffentlichen? Grundsätzlich, viel hilft viel. Also, das ist jetzt mein Ansatz. Ich höre alle stöhnen da draußen. Ja, also, je mehr, desto besser. Also, wenn ich mir die Insights angucke, also die Statistiken bei Instagram, bei TikTok. Ich bekomme halt, sage ich mal, 80 bis 90 Prozent meiner neuen Follower bekomme ich durch Reels, ja, durch TikToks. Wenn ich einen Beitrag mache, also nochmal kurz, 90 Prozent der Leute haben mich vorher noch nicht gekannt. So, das ist halt ein riesiger Hebel. Mache ich jetzt Foto-Beiträge, landen die in den meisten Fällen bei deinen bestehenden Followern. Ja, also Reels, du gewinnst vielleicht neue, machst Beiträge, du, wie sagt man, du baust eine Beziehung zu deinen Kunden auf. Okay, verstanden. Deswegen auch immer eine Strategiefrage. Willst du Reichweite erzielen? Willst du neue Follower gewinnen? Dann mach so viel Videocontent, wie es nur geht, dreimal am Tag. Okay. Nein, aber grundsätzlich, wenn du jetzt, sage ich mal, dreimal die Woche posten würdest, dann würde ich mich schon darauf konzentrieren, dass zwei davon Videos sind. Okay. Kurze Nebenfrage. Ist Videocontent auch das richtige für LinkedIn? Ja, also hängt immer auch so ein bisschen davon ab. Ich Ich kenne Accounts, bei denen funktioniert das richtig gut. Es gibt auch Accounts, und ich habe es ja selber auch probiert, bei mir funktioniert es irgendwie noch nicht so richtig gut. Was zum Beispiel Sinn macht, wenn du Videograf bist und du erstellst Video-Content bei LinkedIn, das macht dir einfach Sinn. Er zeigt sein Portfolio, macht halt Sinn. Deswegen kommt es wahrscheinlich da auch besser an. Oder du legst dich halt komplett darauf fest, du machst nur Video-Content. Und dann wird es wahrscheinlich auch irgendwann funktionieren. Also pauschalisieren kann man da nicht. Wie misst man den Erfolg? Es ist auch immer eine Frage vom Ziel. Heute in der Folge geht es ja darum, dass wir uns das Video an sich angucken. Und ich habe da zwei KPIs, die für mich da entscheidend sind. Also zwei Kennzahlen. Das sind einmal die Views. Also wie viele Leute haben sich mein Video angesehen? Und warum mache ich das? Weil es mir perfekte Aufschlüsse darüber gibt, ist mein Thema interessant gewesen oder nicht. Also wenn du dir jetzt, wenn du zuhörst, und du guckst auf dein Instagram-Profil oder auf das Instagram-Profil von deinem Autohaus, und du siehst, Mensch, dieses Video hat ja unter 500 Views. So, dann ist die logische Schlussfolgerung, das Thema ist einfach super uninteressant. Oder in den ersten drei Sekunden ist nichts passiert. Wie wir es vorhin besprochen hatten. Ich hatte jetzt letztens ein Thema, vielleicht auch aus der Praxis, da ging es um Garantie. Kubra hat zum Beispiel die Garantie auf fünf Jahre verlängert. Und Garantie ist einfach kein sexy Thema. So, es ist einfach verdammt schwierig, dafür ein Video zu machen, was irgendwie viral gehen könnte. Ja, und da ist dann immer die Frage, wie kann man das Thema irgendwie so verpacken, dass es dann doch für die Leute interessant wird. Hast du aber zum Beispiel ein Thema und sagst, wir hatten es auch schon mal im Podcast, Elektroautos. Du sagst fünf Dinge, was an Elektroautos richtig geil ist, dann wirst du höchstwahrscheinlich sehr viel Views bekommen und auch sehr viele Kommentare, warum ihr Autos vielleicht auch nicht so geil sind. Bei so einem trockenen Thema wie Garantie, da driftet es bei mir im Kopf schon wieder direkt ab. Eigentlich ist das so trocken, da muss ja schon fast ein Meme-Video von machen. Garantie hat er. Ja, zum Beispiel. Aber das wäre mal ein kreativer Ansatz. Wir haben den Ansatz so gewählt, weil wir Deutschen, wir lieben ja Versicherung. Ja, Garantien, Versicherung, ganz wichtig. Ja, geil. Und deswegen ist quasi diese Garantie, also die Garantie ist von zwei Jahre auf fünf Jahre verlängert worden, die wurde extra für uns Deutsche entwickelt. Das war quasi die Idee, die wir damit haben. Alles klar. Also, Views, ein Thema, das zeigt dir schon mal, ist dein Video interessant oder nicht. Und das zweite Thema, um zu schauen, wie gut ist dein Video, ist die Watchtime. Also, wie lange wird dein Video geschaut? Und ein Ziel wäre es, also da musst du richtig gut sein, also dein Ziel muss es ja sein, die Leute so lange wie möglich an deinem Video zu halten. Und wenn du es schaffst, am Ende des Videos noch 20% der Leute dran zu halten, dann bist du krass. Okay, die Watchtime kriegt man in den Analytics oder in den Stats bei, ich schätze mal TikTok, Instagram, Meta? Genau, auch bei YouTube. YouTube, okay, alles klar. Das kriegst du bei jeder gängigen Plattform. Okay, ja, spannend, danke dafür. Hast du sonst noch weitere Tipps? Ja, also gerade, ich meine nicht nur Videos, generell, schaffe wiederkehrende Formate. Also, jeder hat vielleicht irgendwie eine Lieblingsserie, vielleicht ist es eine auf Netflix, vielleicht ist es gute Zeiten, schlechte Zeiten. Man guckt ja irgendwie eine Serie, weil man die gut findet. Und nichts anderes können wir ja mit unseren Social-Media-Accounts oder mit unseren Videos machen, indem wir ein Format haben, was immer wiederkehrt, wo die Leute schon so ein bisschen drauf hinfiebern, oh, was kommt denn jetzt als nächstes? Ein Kumpel von mir zum Beispiel, der hat ein Format für sich entwickelt, wo der TikTok-Kanäle von anderen Personen zerstört. Und dort werden die, klingt erstmal sehr hart, da guckt er sich die Kanäle an, was ja immer spannend ist, oh, er zerstört die Kanäle, der kriegt jetzt richtig auf den Sack die Person dort. Also, das schafft ja schon eine gewisse Erwartungshaltung beim Zusehenden. Und das macht er, er analysiert die Kanäle, gibt ein paar Tipps, sagt, was man besser machen könnte, sagt aber auch, was vielleicht noch nicht so gut ist. Aber trotzdem freue ich mich immer wieder, weil ich dann auch was dazulernen kann. Deswegen also, schaffe wiederkerne Formate. Und vielleicht gibt es ja, ich habe einen großen Traum, einen von vielen, ich würde gerne mal eine Autohaus-Sitcom drehen. Ah. Nicht The Office, sondern The Autohaus. Ja, irgendwie so, ja. Ach. Ja, das bin ich, du. Wir suchen ein Autohaus, was da drauf Bock hat, weil da bin ich ja auch bei. Weil da habe ich sicher tausende von Ideen. Und du weißt, dass ich diesen einen Instagram-Channel mit dem Uhrenverkäufer aus Düsseldorf Ah, es ist wirklich nicht zu glauben. Das teilen wir demnächst mal. Das ist einfach nur, es funktioniert. Der verkauft binnen Minuten Luxusuhren. Ja, aber es ist halt auch immer diese wiederkerne Persönlichkeit. Ja, ja, ganz genau. Oh, großartig. Das halten wir fest. Wir müssen ein bisschen auf die Uhr gucken. Okay. Wir switchen auf den Marketing-Hack of the Week. Was hast du denn da im Gepäck diesmal? Was richtig außergewöhnlich ist. Ich habe mir letztens selber mal Autohäuser angeschrieben. Das war auch eine kleine Ja, okay. Zum einen will ich Kunden keine Frage, aber zum anderen war es auch mal für mich total interessant, weil ich das immer ein bisschen anders gelebt habe. Du schreibst jemanden an und in den meisten Fällen, wenn die Person nicht da ist, kriegst du irgendwie eine Abwesenheitsnotiz. Gerade bei E-Mail-Verkehr. Da steht irgendwie drin, ja, wir sind jetzt von da und da nicht erreichbar, aber ab dem so und sofielten kannst du mich erreichen. Und das macht für mich halt guten Kundensupport aus und auf den Medienkanälen gilt das genauso. Der Kunde entscheidet am Ende immer, wo er den Kontakt aufnimmt. Selbst wenn wir wollen, dass er bei uns anruft, am Ende entscheidet der Kunde, ob er uns eine Mail schreibt oder uns per WhatsApp, falls wir es anbieten, dort schreibt. Daher unbedingt mal zu schauen, kann ich eine Abwesenheitsnotiz oder so eine automatische Rückmeldung anbieten und sagen, ey, ja, wir melden uns gleich. Wir sind gerade noch super beschäftigt, aber schau dich doch gerne in der Zeit mal auf unserer Internetseite um. Zum Beispiel. Also da mal wirklich einen Fokus rein drauf legen und auch in dem Zusammenhang, wenn du mal einen neuen Follower bekommst, das ist wirklich ein Hack. Schon fast verboten, den jetzt preiszugeben, aber schreib dem doch mal, ja, vielen Dank fürs Folgen. Was würde dich denn interessieren auf unserem Kanal? Warum folgst du uns? Ja. Super wertvoll. Das ist wirklich ein richtig geiler Hack. Okay. Also die Socials auch wirklich, wenn man da angeschrieben wird, im Blick haben. Unbedingt. Die Quote, die du da hattest, die war erschreckend. Von daher. Ich würde es vielleicht auch noch mal kurz relativieren. Natürlich bin ich ja irgendwo ein Dienstleister, der, ich hatte es ja schon gesagt, auch auf der Suche nach neuen Potenzialen ist. Eine Antwort geht immer. Eigentlich schon. Okay. Super. Paul, ganz lieben Dank, dass du dir wieder die Zeit genommen hast und wir ein bisschen philosophieren konnten über die Marketingwelt. Und die Themen für nächstes Mal, die haben wir auch schon im Petto. Durch die Umfrage, die arbeiten wir jetzt ab. Und ja, dann würde ich sagen, Dankeschön. Gerne. Danke, dass ich wieder dabei sein durfte. Ja, immer gern. Wir machen ja mal weiter. Dann sind wir raus für heute. Vielen Dank, ihr Lieben. Macht’s gut. Bis demnächst.