Einleitung
In der neuesten Episode des Podcasts „Benzingespräche“ diskutieren Tim Klötzing, Jascha Breuer und Philipp Kroschke über innovative Verkaufsstrategien im deutschen Autohandel. Sie beleuchten, wie neue Ansätze die Kundenbindung stärken und den Verkauf fördern können.
Ein neuer Blick auf den Autohandel
Der Podcast beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 2023, das für viele in der Branche mit Licht und Schatten startete. Besonders hervorgehoben wird das DHT Neujahrsempfang in Berlin, das als gelungener Auftakt für das Jahr galt. Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Branche.
Die Rolle von autobörse.de
Jascha Breuer, Leiter von autobörse.de, berichtet über den erfolgreichen Plattformwechsel und den Relaunch der Webseite. Mit einem neuen Technologiepartner im Hintergrund hat autobörse.de die Grenze von 200.000 angezeigten Fahrzeugen überschritten. Dies zeigt, wie wichtig technologische Innovationen für den Erfolg im Autohandel sind.
Der Kochstore in Berlin als Vorbild
Ein weiteres Highlight der Episode ist der Besuch im Kochstore in Berlin. Dieses markenunabhängige Autohaus legt großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre und Kundenbindung. Die Einrichtung bietet nicht nur Verkaufsräume, sondern auch Eventflächen, die den Kunden ein einzigartiges Erlebnis bieten. Diese Strategie zeigt, dass ein persönlicher Ansatz im Autohandel von Vorteil sein kann.
Zukunft des Autohandels
Die Diskussion im Podcast wirft die Frage auf, ob solche innovativen Ansätze die Zukunft des Autohandels prägen werden. Der Fokus auf Kundenbindung und individuelle Erlebnisse könnte eine Alternative zu den traditionellen Glaspalästen der Hersteller darstellen.
Fazit
Der Podcast „Benzingespräche“ bietet wertvolle Einblicke in die aktuellen Trends und Entwicklungen im deutschen Autohandel. Die besprochenen Strategien zeigen, wie wichtig es ist, sich an die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden anzupassen und neue Wege zu gehen, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Jahresauftakt 2023 im Autohandel
- Technologische Innovationen bei autobörse.de
- Der Kochstore in Berlin als Beispiel für Kundenbindung
- Zukunft des Autohandels
Key Takeaways:
- Neujahrsempfang als erfolgreicher Jahresauftakt
- Relaunch von autobörse.de als technologischer Meilenstein
- Kundenbindung durch innovative Verkaufsräume
- Markenunabhängige Autohäuser als Zukunftsmodell
- Wichtigkeit von persönlichen Erlebnissen im Autohandel
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Benzingespräche – der Personality- und Branchenpodcast der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast führt mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Online-Marketing-Spezialist, Unternehmercoach und Agenturinhaber. Diese Folge wird unterstützt durch autobörse.de. autobörse.de ist die Mobilitätsplattform von Santander Deutschland. Als Deutschlands größter herstellerunabhängiger Fahrzeugfinanzierer bietet Santander mit seinem großen Händlernetzwerk Autointeressierten über autobörse.de eine Vielzahl von neu und gebrauchten Händlerfahrzeugen an. Und unterstützt Händler bei der Digitalisierung ihres Point-of-Sale. Interesse? Dann schreiben Sie an autobörse.santander.de. Herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Heute in einer meiner Lieblingskonstellationen, die es im letzten Jahr auch schon einmal gab. Warum ich diese Gäste so mag? Weil in den letzten Jahren über die gemeinsamen Tätigkeiten in der Autobranche, da ist echt eine Freundschaft entstanden. Und deswegen herzlich willkommen Jascha Breuer, Leiter der autobörse.de und Philipp Kroschke, geschäftsführender Gesellschafter der Kroschke Gruppe. Hallo Jascha. Hallo Philipp. Hallo Tim, hallo Philipp. Schön euch zu sehen, eigentlich zu sehen. Ich sehe aber euch nicht, weil meine Software spinnt, aber ich weiß, wie ihr ausseht. Danke, dass du uns eingeladen hast, Tim. Moin, moin ihr Lieben. Ich freue mich wieder dabei zu sein und Gott sei Dank ist es ein Podcast. Das heißt, wir müssen auch nur zu hören sein, denn nicht alle Funktionen am Gerät von Jascha funktionieren. Ja, heute ausnahmsweise. Technik ist immer so eine Sache, aber das stört uns ja nicht. Ich glaube, Philipp, Jascha, ihr habt euch gestern oder vorgestern erst noch gesehen. Den Jascha habe ich auch erst vor ein paar Tagen gesehen, also von daher wissen ja, wie wir aussehen und da draußen viele kennen uns ja auch. Aber das ist ja nicht der Kern, warum wir uns mal hier wieder zusammen befinden. Jungs, das Jahr 2023 hat schon wieder so ein paar Tage auf dem Buckel. Wie geht’s euch, wie ist das Jahr so zu euch, so ganz allgemein gesprochen? Allgemein hat das doch gut gestartet, oder? Ja, würde ich sagen. Wir haben jetzt Ende März, wo wir aufnehmen und ich finde das Jahr insgesamt hat gut gestartet mit dem DHT Neujahrsempfang zum Beispiel. Da haben wir uns ja auch alle drei gesehen. Tolle Veranstaltung in Berlin, richtig viele Gäste, starkes Event und das geht so weiter mit den Highlights. Absolut. Also so ein bisschen wie das letzte Jahr geendet ist, würde ich mal sagen. Licht und Schatten. Also wenn ich auf den Markt gucke, kann ich immer noch nicht vor Freude aus dem Schlüpper springen. Aber so insgesamt muss man sagen, ja, das erste Quartal ist rum. Bei uns geht vieles voran. Manche Dinge können wir nicht steuern. Das ist dann halt so. Aber in diesen unsteuerbaren Themen steuern wir ganz gut durch. So kann man das mal sagen. Und bei dir? Bei mir? Du, erstmal noch einen Satz zu dem, was der Jascha sagte zum DHT Auftakt Event in Berlin, was wir auch, Philipp. Ich wusste da nicht so ganz genau, was mich da erwartet. Ich wusste nicht, wie viele da sind und ich wusste irgendwie, ja, es werden vielleicht 100, 200 Teilnehmer oder so sein, weil ich vorher auf dem Event noch nicht war. Als wir dann da waren, war ja irgendwie gefühlt jeder da. 600, 700 Leute. Das war echt krass, oder? Ja, ich fand es auch sehr gut gemacht von der DHT zusammen mit dem ZDK. Wirklich tolle Veranstaltung, guter Jahresstart für die gesamte Branche, finde ich. Ich kann das nur unterschreiben. Ich war auch überrascht, wie groß das ist. Da ist man ja so ein bisschen in so eine Lücke reingesprungen. Irgendwie fehlt ja dieser Neujahrsempfang, der eigentliche, wo man dann halt irgendwie gefühlt jeden getroffen hat. Aber das war jetzt nochmal eine Nummer größer und kann ich auch bestätigen. Das macht schon Spaß, wenn man so ins Jahr starten kann. War eine tolle Veranstaltung. Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass alle so positiv waren. Also ich meine, es gibt ja auch immer eine Lichte und Schatten, sagtest du glaube ich vorhin, Philipp. Aber ich hatte irgendwie da vor Ort, alle haben sich tierisch gefreut. War ein toller Austausch und sehr viele Gespräche, wo auch gemerkt hast, so, ja, ist nicht nur nice, jemand so zu sehen, sondern es ist auch sehr schnell so inhaltlich geworden. Sag mal dazu was und ich kann dir hier helfen und so. Ich fand das ziemlich bemerkenswert. Positiv aufgeladen alle. Fand ich auch. Ja, absolut. Ja, bei mir, Jahresauftakt, ja, viel Licht, viel Schatten. Er trifft es natürlich auch. Gibt ein paar Neuigkeiten, aber lass uns, weil der Jascha gerade auch so ein bisschen den DRT da so erstmal in den Ring geworfen hat, wollte ich erstmal ganz kurz beim Jascha noch bleiben. Neben dem, dass da so der Jahresauftakt so gelaufen ist, du verantwortest ja seit einiger Zeit die Autobörse und es ist sicher a way to go und einiges passiert. Wie ist denn da so jetzt in deiner Tätigkeit so aktuell so die Lage? Wir haben uns da ja viel vorgenommen und das werden wir auch durchziehen und wir hatten dieses Jahr ein Highlight tatsächlich. Wir haben nämlich am 22. März praktisch einen Plattformwechsel, einen Relaunch gehabt, weil wir einen neuen Technologie Partner im Hintergrund haben, Frontend, Backend. Und das war die letzten Monate. Könnt ihr euch vorstellen, harte Arbeit hier vom gesamten Team. Da sind ja immer viele in der Bank auch involviert und das hat Spaß gemacht, das Thema, Gesamtthema. Und wir sind ganz froh, dass wir jetzt am 22. März online gegangen sind. Wir kriegen das Feedback, dass die Seite viel klarer ist. Wir spielen ja nach wie vor, wie ihr wisst, keine Werbung aus. Das heißt, Fokus auf die Autos. Es sind auch mehr Autos sofort auf der Startseite zu sehen. Die sind detaillierter beschrieben. Und dem einen Highlight, wie gesagt, diesem Technologie Partner Wechsel, kam sofort das nächste. Denn ein paar Tage später hatten wir dann die Grenze von 200.000 Fahrzeugen geknackt. Und das ist ja so, ich sag mal, wir feiern nicht die zehntausender Schritte, aber so 200.000, das war jetzt schon mal wieder ein Highlight für uns. Also ganz kurz, 200.000 seit Launch der Plattform? Wirklich end-to-end verkaufte Fahrzeuge? Nee, angezeigte Fahrzeuge. Also angezeigte Fahrzeuge, die auf der Website zu sehen sind. Da sind wir natürlich weit hinter den beiden großen. Aber ich sag mal, in zwei Jahren, zweieinhalb Jahren 200.000 Fahrzeuge zu erreichen, ist schon eine gute Menge. Und da sind wir stolz drauf. Jetzt müssen wir gucken, wie es weitergeht. Ja cool, das ist ja genau, also 200.000 ist natürlich, klar, zehntausender Schritte zählen, nee, aber das ist ja schon eine geile Zahl. Cool, Respekt, also Respekt, Gratulation. Aber du sagst es, was steht an, was kommt noch? Ja, ich will nochmal auf eins, weil der Philipp eben sagte, 200.000 verkauft, da hätten wir gerne, kommt sicherlich nochmal irgendwann. Nein, aber das ist das große Thema dieses Jahr, dass wir es möglich machen wollen, dass man Autos vom Sofa aus kaufen kann auf der Autobörse. Und dass wir damit den Händlern auch ermöglichen, dieses transaktionale Geschäft. Das ist ein ganz großes Thema dieses Jahr, das wird auch dieses Jahr kommen. Aber auf die 200.000, das war die Stückzahl, die wir praktisch anzeigen, ja. Aber ja, Tim, zu deiner nächsten Frage, was kommt noch? Ich hatte dieses Jahr, und Tim, du warst dabei, wir hatten eigentlich ein gemeinsames Highlight, wir haben uns mit ein paar Händlern in Berlin getroffen und haben dort die Jenny Koch besucht, in dem Kochstore in Berlin. Ein markenunabhängiges Autohaus, so wie Jenny Koch mit ihrem Vater das Autos haben will. Und ich fand das sensationell, muss ich sagen. Das ist ausgerichtet viel auf Events auch. Sie sind ja, glaube ich, ein bisschen über zwei Stunden in der Lage, ein komplettes Event dort darzustellen. Sechs Fahrzeuge, meine ich, habe ich im Kopf, passen da rein. Oben eine Etage, ganz oben Dachterrasse, coole Meetingräume. Tim, kannst du gleich auch nochmal ergänzen. Da gibt es den einen von Union Berlin, da gibt es den einen Motorraum, ich glaube ein 12 Zylinder war es oder ein 6 Zylinder, der unter dem Tisch war, mit einem Rennanzug an der Wand. Ein VIP Raum, fand ich auch schick und das Wohnzimmer. Also ganz coole Atmosphäre, wo man dann mit dem Kunden sprechen kann und das alles markenunabhängig. Und wie das Feedback ist von Jenny, dass die Kunden sehr gerne sich dort aufhalten, fand ich mega spannend. Also echt super gemacht. Darf ich mal die ketzerische Frage stellen, verkaufen die damit mehr Autos? Mein Vater würde immer sofort fragen, so und, haben wir damit ein Schild mehr verkauft, weil irgendwas schöner ist? Also ich finde das auch, ich habe das auf Bildern gesehen, das sieht schon richtig geil aus, aber die eigentliche Zielsetzung, die man dann ja verfolgt ist, dass man mehr verkauft oder nicht. Also würde ich jetzt sagen. Ja, platt jetzt, ob die mehr dadurch verkaufen, kann ich jetzt nicht sagen. Ich weiß aber, dass die Familie Koch in der Vergangenheit immer was besonderes war in Berlin im Kontext Autohandel, weil die halt so sehr starken familiären Ansatz haben. Die haben sich extrem um ihre Kunden gekümmert und die haben immer Wert drauf gelegt, schöne Events für ihre Kunden zu machen, ob das Konzerte waren und hier die Kelly Family hier und noch ein Sänger da und ein Weihnachtsmarkt und was weiß ich nicht alles. Und als die dann vor der Aufgabe standen, also die Chance auch zu haben, das so in Stein zu bauen, die hatten die Möglichkeit, die neue Zentrale zu bauen, haben die halt so quasi ihren familiären Ansatz halt wirklich in Stein gebaut und wenn du da hinkommst, merkst du das. Und so die Kundenbindung unterstreichen die immens und wir wissen ja alle, Neukunden gewinnen ist eine Sache, schwierig. Kundenbindung ist auch so eminent wichtig und teilweise auch dann auch ein bisschen einfacher zu verkaufen und das machen die da 1a mit und das Kuriose bei den vier Verkaufsräumen, die sind ganz heiße Union Berlin Fans, jetzt musste ich echt aufpassen, sonst hätte ich jetzt das falsche Team genannt, dann wären die wahrscheinlich hier vorbeigekommen und hätte ich Ärger gekriegt. Und also der Raum ist halt echt cool, die anderen Räume sind auch cool und dann haben wir aber nachher gefragt, was nehmen die Leute denn am ehesten wahr? Die wollen ja immer ins Wohnzimmer und das fand ich so okay, die kommen hier hin und beschäftigen sich mit dem Autokauf und setzen sich ins Wohnzimmer und im Zweifel können die auch oben an eine permanent besetzte Bar gehen in der ersten Etage, wo dann gelegentlich auch Jenny Koch und ihr Vater, ich sag jetzt mal bewusst rumhängen und ansprechbar sind. Also das ist echt richtig, richtig gut. Ist das irgendwie Automobilvertrieb, lokaler Automobilvertrieb der Zukunft so? Also heißt nicht irgendwie Hersteller, Design irgendwas, Hochglanz, Glaspalast, sondern etwas, wo der Kunde einfach gerne hinkommt, sich wohlfühlt und ich kann es mir gerade, also mit eurer Beschreibung, ich war leider selber noch nicht da, aber irgendwie klingt das nach etwas, was ich auch echt geil finden würde. Also es gibt dann so die, die ja, ich finde digital geil und das ist irgendwie so das Pendant dazu zu sagen, okay, wenn ich nicht den digitalen Weg gehe, gehe ich irgendwo rein, wo ich mich wohlfühle und das klingt total geil danach. So ist es. Muss ich also auch mal hin. Jaja, musst du auch mal hin und ich sag mal das Stichwort Eigenmarke. Eigenmarke wurde hier, finde ich, in dieser Kochstore sensationell gespielt. Das, was der Vater von Jenny aufgebaut hat und jetzt so weitergeführt wird, ist so, in dieser Kochstore findet man das komplett wieder und das fand ich so bemerkenswert auch, was Tim sagte, oben mit der obersten Etage, wo permanent eine Bar ist und die Damen Getränke bringen und wo man sich mit Kunden trifft oder auch Meetings macht etc. Echt stark, echt stark und die Wahl der Fliesen war eine eigene Wahl, nichts vorgeschrieben, also komplett individuell auf Koch und nicht auf irgendeinen Hersteller. Ja, ganz kurz noch ein Funfact am Rande. Die haben wirklich das, die haben den Architekten gebrieft mit ihren, ich nenne das jetzt mal Vorlieben und Co. Daraufhin wurde was entworfen. Dann haben die gesagt, die haben schon seit Lichtjahren, es gibt in Berlin irgendeine sehr lokal in Berlin ansässige, so ein Local Player, so eine Band und dann haben die den Sänger davon noch geholt und gesagt, hör mal, guck dir mal den Raum an. Wo würdest du denn Traversen hinhängen, die ein bisschen gut aussehen, die immer da hängen bleiben können und damit das so, damit wir schnell umrüsten können, dann beleuchten wir Autos, aber wenn die Events sind, dann dreht sich der Strahler, dann hast du eine Bühne und die haben halt so diesen Charakter da reingebracht und was ich total krass fand, dass die so einen starken Bezug zu dem Liedsänger auch haben und der war dann glaube ich schwer krank geworden, konnte zur Eröffnung nicht kommen und dann haben die hinterm Haus, ist ein Teil von einer Straße gebaut worden extra und dann haben die wirklich die Straße nach dem benannt, also wie viel Herz geht da noch? Ja super, das war echt gut. Also, wer noch nicht da war, sollte Jenny Koch mal kontaktieren. Ich melde mich schon mal an, liebe Jenny, falls du das jetzt hörst, ich melde mich an. Sehr geil, sehr geil. Ja, das war so mein drittes Highlight. Ja, okay. Aber da warst du dabei, Tim. Ganz genau. Ja, ich glaube einer von euch beiden fragte, was war denn bei mir so los in diesem Jahr bis dato? Genau. Ja, eine Menge. Ich bin ja sozusagen immer bekannt auch als Agenturinhaber von Breitengrad mit der Agentur, wo ich ja insgesamt gut 20 Jahre ein Unternehmen hatte mit dem Olli Noack zusammen, beziehungsweise jetzt kommt die Botschaft ja halt mal am Ex-Geschäftspartner. Ich habe das auf LinkedIn auch schon geteilt. Ich bin da nicht mehr im Unternehmen. Ich bin rausgegangen. Der Olli macht es weiter. Und das war natürlich jetzt nicht irgendwie im März so eine Entscheidung, hey, ich gehe mal raus und dann mal gucken, was man macht. Das war ein längerer Prozess. Und das hat mich einfach auch, das, was wir hier tun, dieses Podcasting, das habe ich jetzt vor relativ exakt genau vier Jahren im März 2019 begonnen. So lass mal hier so ein Mikrofon nehmen und irgendwie mal da reinquatschen und habe den Jörg Steinecker für die Ausgabe 1 irgendwie gewonnen. Und dann gucken wir mal, was passiert. Das ist so ein schönes Hobby gewesen. Und dann irgendwie habe ich da auch so viel positives Feedback gekriegt. Und da hat sich so viel daraus entwickelt, dass ich gesagt habe, dem möchte ich doch stärker nachgehen. Und wenn ich sage, alles hat seine Zeit, dann wissen alle, was gemeint ist. Aber zu alles hat seine Zeit muss man auch gelegentlich Entscheidungen treffen. Und das sind nicht nur Entscheidungen für etwas, sondern auch vielleicht mal gegen etwas. Und das war nicht einfach, weil das war eine tolle Zeit mit der Agentur, ein Unternehmen fast 20 Jahre zu haben. Da wissen, glaube ich, auch alle, was das bedeutet. Einen tollen Geschäftspartner zu haben an der Seite, Mitarbeiter, mit denen man wirklich viel bewegt hat. Ja, das ist, das Kapitel ist dann jetzt zu Ende geschrieben, möchte ich so sagen. Und jetzt, viele haben es ja gemerkt, ich mache viel mehr mit dem Podcast inzwischen und bin mehr auf Events unterwegs. Und was ich ja nicht sein lasse, ist ja, ich habe so viel Erfahrung im Bereich Marketing und der Autobranche. Das höre ich ja nicht auf und bin jetzt halt einfach ohne Agentur unterwegs und mache da so mein Ding. Lieber Tim, eine ganz wichtige Frage. Wie geht es dir jetzt damit? Das ist ja, ich glaube, das ist ja ganz, ganz wichtig. Und wer dich kennt, hat ja auch gesehen, dass dich das Thema zuletzt auch angefasst hat. Also man hat ja das schon angemerkt, dass das etwas ist. Interessiert mich mal. Geht es dir gut damit? Ist das jetzt ein gutes Gefühl? Ja, erst mal überrascht es mich, dass du das so… Ganz locker sagst du, man hat das so mir irgendwie angemerkt, weil ich natürlich versucht habe, solche Gedanken sind erst mal meine. Und auch wenn so eine Entscheidung getroffen wird, ist der Erste, der davon erfährt, natürlich derjenige, mit dem ich ein Geschäft zusammen habe, aber es lässt sich halt auch nicht so ganz vermeiden. Und es war auch durchaus nicht nur die Agentur zu haben, den Podcast auch zu machen und noch ein, zwei andere Sachen noch zu machen. Das war einfach was zu viel. Das habe ich dann festgestellt. Da hat mein Körper mir auch Signale gegeben. Hör mal, Tim, ist zwar geil, dass du auf so vielen Hochzeiten tanzen willst, aber irgendwie ist der Tanzbein lahm. Pass mal auf dich auf. Und ja, das war das. Und wie geht’s mir jetzt? Wirklich gut. Also mein Kopf muss es halt noch so realisieren. So ein langer Lebensabschnitt oder man spricht ja immer so von sieben Jahren Lebensabschnitte. Da sind einige jetzt zu Ende und das fällt gerade alles an seinen Platz. Und es geht mir wirklich gut, macht unfassbar Spaß. Auch Projekte. Mit dir, Jascha, mache ich das eine oder andere Projekt zusammen. Mit der Santander, mit dir, Philipp, mache ich Projekte zusammen. Und das ist für mich eine totale Bereicherung und darauf kann ich mich jetzt konzentrieren. Philipp, du siehst mich jetzt gerade immerhin. Ich strahle dich an. Und der Jascha muss das meiner Stimme entnehmen. Ja, ich kenne dich auch. Deswegen ist es eine tolle Botschaft. Ich freue mich, dass du diesen Sprung gewagt hast und entschuldige die Unverblümtheit, aber wir sind ja auch Freunde. Darf ich, glaube ich, so sagen? Da merkt man das schon und man merkt dir auch jetzt das an, aber ich wollte es einmal auch hören für unsere Hörer, dass es dir richtig gut geht damit. Tim, ich habe auch noch eine Frage. Wir hatten über das Thema auch schon gesprochen, auch hier in der Dreierkonstellation, Out of the Record, aber Thema Podcast, ich finde das ja auch mega spannend. Das ist sicherlich auch ein Tool, was immer mehr kommt in der Kommunikation. Bisher hattest du Personen im Fokus, die du dann interviewt hast. Jetzt merkt man, kommen auch so Themen dazu. Dann machst du mit dem Philipp ja dieses Thema der neuen Marken. Mega spannend, finde ich super gut. Ist da noch so mehr im Kopf, in welche Richtung du podcastmäßig gehen willst? Boah, klares Jein. Also erstmal war es für mich echt ein Schritt von ungefähr einem monatlichen Rhythmus auf einen wöchentlichen Rhythmus zu gehen. Das ist schon nicht ohne und ich bin auch froh darum, dass da auch so viel Feedback kommt, weil ich mag das total, diese Menschen in den Fokus zu stellen, was ja früher im Kern so der Podcast war. Das möchte ich jetzt aber in den Sachthemen nicht vernachlässigen. Also immer, wenn ich auch mit dem Philipp jetzt einen Ralf Kranz interviewt habe oder so von Neo, den stelle ich erstmal vor und beleuchte so ein bisschen seine Vita. Das ist dann so ein bisschen die Kurzform. Da geht es halt nicht in die Tiefe der Personen, sondern danach dann abgebogen auf die Sachthemen. Und diese New Brands ist halt eine Sache, es ist erstaunlich, wie viel auch innerhalb unserer Autobubble immer noch so wenig wissen, was da kommt oder was schon da ist. Und da möchte ich einfach, ich will mich jetzt nicht irgendwie als den Contentbringer und Lehrer, keine Ahnung, aber das ist so wichtig, dass es auch in die Branche reinkommt, damit alle wissen, was ist denn da so los. Das zum einen einfach so Wissen stiften und Wissen teilen. Ein anderes Projekt zum Beispiel. Entschuldigung darf ich fragen, ist das geheim, welche Marken noch kommen oder kannst du darüber sprechen? Neo hattet ihr schon? Neo hatten wir schon. Jetzt in Kürze, wenn der hier ausgestrahlt wird, ist auch Smart erschienen. Und die anderen, da sind wir noch dran, das fällt dann an seinen Platz. Da wird noch nicht gespoilert sozusagen. Ja, dann habe ich noch ein anderes Projekt, was auch schon begonnen hat mit der Juliane Schleicher. Und das ist auch echt interessant, weil ich erstmal nachdenken musste, wo sie den Vorschlag gemacht hat, hey Tim, ich würde einen Podcast in deiner Serie machen. Und ich so, wie meinst du das? Ja, ich habe da eine Idee, ich habe hier mein Pink Network und so. Und das ist eine schöne Sache, Frauen in Führungspositionen, Management, die einfach wichtige Funktionen bekleiden und so ein bisschen Featuren. Da machen wir eh Treffen und ich hätte Bock irgendwie denen auch eine Bühne im Podcast zu geben und die würde ich interviewen und das wird dann bei dir ausgestrahlt. Und dann habe ich so, okay, gut zu wissen, kurz drüber nachgedacht, finde ich gut. Lass uns das auch machen, weil das ist auch einfach ein schönes, bereicherndes Thema. Ohne jetzt irgendwie zu sagen, dass das jetzt besonders wichtig ist, irgendwelche Personengruppen zu featuren. Also einfach guten Content. Und die Jule ist auch eine gute, die macht tolle Sachen und deswegen Bühne frei, ganz klar. Was noch in der Zukunft, weiß ich nicht. Also ich sage immer gerne in Gesprächen, hast du eine geile Idee, dann komm her, lass mal sprechen. Ja, cool. Viel Erfolg von uns beiden natürlich. Danke sehr, danke sehr, danke sehr. Sowas von. Und wir sind ja auch Teil sozusagen dieser Reise und wollen das auch sein, denn wir haben ja auch noch ein weiteres gemeinsames Projekt, wo es jetzt demnächst auch wieder weitergeht, ne? Stimmt. Was? Stimmt. Was? Was? Ihr müsstet die Gesichter sehen. Wovon spricht er? Wovon spricht er? Ja, ne, diese Ansammlung aus unseren Freundeskreisen im Automobilhandel. Na, wovon spreche ich, lieber Tim? Vom ABF oder von den ABFs und zwar von den Autobusiness Friends. Richtig. Genau. Insofern haben wir da ja, haben wir schöne gemeinsame Projekte auch. Ganz genau. Jascha, da standen wir am Schlauch, ne? Ja, ganz kurz. Ich dachte, er hätte schon wieder was Neues erfunden, wovon ich jetzt nichts wusste. Aber es sind die Autobusiness Friends. Ganz genau, ja. Da haben wir letztes Jahr ja einen Auftakt gemacht, der war echt cool und der hat auch wirklich klassisch im Vortrag begonnen und im Stuhlkreis geendet und war eine heitere Diskussion, sehr persönlich und sehr fachlich nah anfassbar. Das war echt cool und da sind wir in diesem Jahr auch wieder dran. Ich weiß nicht, ob dir jemand was zu sagen möchte? Ja, am 22. Mai treffen wir uns bei Kroschke in Ahrensburg. Ganz im Norden diesmal. Yippie! Und das wird spannend. Den Referenten zählen wir jetzt noch nicht, denke ich, aber der wird spannend, weil den auch jeder kennt. Aber es ist eine spannende Veranstaltung und ja, schauen wir mal, wie das Feedback dann ist. Danach werden wir es wahrscheinlich mal im Rheinland machen, denke ich. Ja, ich habe da auch schon eine Idee. Okay, jetzt hast du so gemeinsame. Aber Philipp, was ist denn bei dir so los? Ui, ui, ui. Also ich glaube das, was natürlich viele und was ständig in der Diskussion ist, ist natürlich, was passiert da jetzt gerade mit der digitalen Zulassung. Und heute ist Freitag, der 31. März. Natürlich nicht, wenn wir ausstrahlen, aber in der Aufnahme. Und das bedeutet, heute liegt sozusagen die Fahrzeugzulassungsverordnung bzw. die neue Gesetzgebung im Bundesrat. Ihr wisst schon wo. Da, wo entschieden wird. Jetzt komme ich nicht drauf. Im Bundesrat. Genau, so. Und heute wird es durchgewunken. Das heißt, es geht tatsächlich im September weiter damit, dass wir jetzt in die nächste Stufe der digitalen Zulassung eintreten. Und das hat für uns natürlich schon große Implikationen grundsätzlich. Wenn die Zulassung immer digitaler wird, werden sich auch die Wege, sich Autoschilder zu kaufen oder auch einen Zulassungsdienst zu beauftragen, natürlich andere. Und ich rede natürlich immer so gerne drüber und sage, ja, nein, wir sind im September, wird Kroschke nicht abgeschaltet, sondern die Wahrheit ist nämlich, es wird erstmal an verschiedenen lokalen Zulassungsstellen funktionieren, aber im September noch nicht an jeder Zulassungsstelle. Insofern, was wir jetzt gerade machen und wo wir sehr, sehr stark hinterher sind, ist zum einen noch mal stark zu verstehen, was kann denn künftig die Großkundenschnittstelle, das digitale Zulassungswesen, und was kann sie auch nicht. Wo sind Grenzen gesetzt? Wo können wir mit Leistungen dann wieder sozusagen diese Lücken, die dann da entstehen, schließen, ob das lokale Lücken sind, weil es eine Zulassungsstelle gibt, die es noch gar nicht anbietet, oder ob es prozessuale Lücken sind, weil irgendwo muss das Autoschild ja dann doch wieder ins Autohaus kommen oder ans Auto, oder ob es dann auch weitere Lücken sind, weil noch gar nicht alle Vorgangsarten abgefiedelt werden. Und wer uns kennt, weiß ja auch, wir haben verschiedene Beauftragungsportale. Was wir jetzt auch tun, ist, diese darauf vorzubereiten, dass sie dann auch ins digitale Zulassungswesen einliefern können. Wir sind ja auch Pilotprojektteilnehmer der Großkundenschnittstelle, wo wir dann künftig in Mannheim als einer der Ersten tatsächlich aus unserem System echt digitale Zulassungen machen können. Und das ist jetzt etwas, was uns… Entschuldigung, wir spielen das jetzt mal durch. Ich bin Autohändler und habe dem Tim ein Golf GTI verkauft. Ich arbeite auch mit eurer Schnittstelle und mit einem Straßenverkehrsamt, wo das online alles geht. Wie läuft das dann? Also wir haben das Auto unterschrieben, wir haben einen Finanzierungsvertrag gemacht bei der Sanda und der Konsumerbank. Tim will den GTI haben. Jetzt sagt er, will ich zulassen auf Essen. Was passiert jetzt im nächsten Schritt? Also was muss ich als Verkäufer machen? Was muss Tim vielleicht noch machen? Wie ist der Prozess dann? Tatsächlich ist unsere Zielsetzung, gerade wenn du im Autohaus sitzt, ist es erstmal so, dass du unser Portal hast, mit dem du uns auch jetzt schon beauftragen kannst. Das heißt, du gibst alle notwendigen Daten ein. Wir müssen nochmal schauen, wie stark digitalisiert dann auch das mit dem Fahrzeugbrief ist. Ist das ein Gebrauchtwagen? Ist es ein Neufahrzeug? Und, und, und. Aber im Endeffekt ist unsere Zielsetzung, dass du uns mit den Daten, die du auch jetzt schon nutzt, um uns zu beauftragen für den physischen Prozess, dass du mit denen weiterarbeitest und wir geben dann diesen Datensatz weiter in die Zulassungsstelle. Es gibt noch eine kleine Herausforderung. Das ist nämlich das Thema Identifikation. Wir müssen sicherstellen, dass sich Tim dann auch identifiziert. Da gibt es vier Varianten. Videoident, Postident bzw. Bankident, den Personalausweis und natürlich am Ende auch Persönliches erscheinen. Ihr kennt ja mittlerweile diese Identifikationsform. Das muss gemacht werden. Das wird dann neu sein. Genau. Und im Endeffekt soll es aus unserer Sicht so sein, dass das mit unseren schon jetzt bekannten Portalen funktioniert. Das heißt, unser Kunde soll sich nur unwesentlich umstellen müssen, wenn es dann darum geht, digital zuzulassen. Und dann ist natürlich am Ende, muss man gucken, wird es noch einen physischen Prozess geben, denn irgendwo muss das Autoschild dann ja doch auch herkommen und gesiegelt. Und das ist jetzt genau das, wo wir gucken, wie können wir das schlank in den Prozess bauen. Bisher ist es ja so, wir kommen zum Autohaus, holen dann die Unterlagen und liefern dann sozusagen die zugelassenen Unterlagen aus. Und da müssen wir jetzt mal gucken, wie kommt dann das Schild ins Autohaus zurück. Habt ihr die Sachen schon quasi fertig und wartet jetzt noch darauf, dass es scharf geschaltet wird? Weil ihr beschäftigt euch ja schon sehr lange damit. Nein, also fertig wäre wahrscheinlich jetzt übertrieben, aber wir sind wahnsinnig weit, dass wir da schon verproben können. Und dann ist noch die Frage der Multiplikation. Wir können das dann erst mal an ein, zwei Zulassungen stellen in Deutschland, Mannheim und wahrscheinlich auch Hamburg. Und dann ist die Frage, wie kriegen wir das noch stärker multipliziert. Ehrlich, ich weiß es gerade selber nicht ganz genau, wie sozusagen der Fertigstellungsgrad ist. Da müsste ich meinen Kollegen, den Markus Olzok und seine Mitarbeiterin, die Nadja Brück, mal dazu holen, weil die sind technisch so tief drin. Markus saß auch gerade und es gibt Bundesrat TV, der hat sich tatsächlich die Sitzung gerade im Fernsehen angeguckt und gewartet, dass unser Thema kommt. Also der ist da ganz tief drin, der könnte es dir jetzt im Detail beantworten. Für uns ist es so, dass es das wohl wichtigste, weil existenzielle Thema für uns, für unser Unternehmen ist. Das ist das, was uns jetzt alle am meisten triggert, weil es auch sehr breit ist. Du musst die Zulassungsdienste auch darauf einstellen, du musst die Systeme gebaut haben. Also es ist von der Themenvielfalt, du musst Menschen neue Prozesse beibringen, das ist halt sehr, sehr breit. Also das ist das größte Thema, was wir haben, neben dem, dass wir immer noch ein bisschen damit kämpfen, dass noch nicht genug Autos da sind, immer noch zu viele Zulassungen sind für die Personalsituation, die man in Deutschland auch gerade vorfindet. Also diese typischen Sachen, die einen gerade triggern. Ja, aber abgesehen davon weiß ich ja zum Beispiel, du hattest letztens einen Long-Distance-Flight. Also es gibt ja noch ein Thema, was Kroschke durchaus beschäftigt. Ich sage mal ganz plakativ, Kroschke goes Südamerika. Was ist denn da los? Ja, verrückt. Also ich habe ja irgendwann mal mir vorgenommen, der größte Zulassungsdienst der Welt zu werden. Mit 20 oder so. Bam, das sind Ziele, Jascha, oder? Ja, ich bin gespannt, was jetzt kommt. Ich habe Südamerika gekauft. Bei Risiko. Alles. Monopoly nicht, Risiko, ne? Hast du besetzt? Nein, Spaß beiseite. Das ist natürlich, also erstmal ist es so unfassbar groß, dass man sagt, das ist ja spinnert. Aber irgendwie fang mal mit irgendwas an. Und ich habe ja eine Schwester- oder Tochtergesellschaft mit einem Partner gegründet, die Deutsche Kennzeichentechnik. Und mit der haben wir tatsächlich jetzt vor kurzem, und deswegen war ich auch in Südamerika, nämlich in Ecuador, unsere erste Prägestelle in Ecuador aufgemacht. Ganz kurz zum Hintergrund, Ecuador verändert gerade ein Stück weit sein Zulassungswesen. Die haben bisher eine zentrale Stelle für Zulassungen und auch die Ausgabe von Autoschildern gehabt und bauen das jetzt dezentral auf, wollen auch Städten und Gemeinden die Möglichkeit geben, selber zuzulassen und dort dann auch eine lokale Schilderversorgung aufzubauen. Und tatsächlich war ich da, weil wir einigen Bürgermeistern und Landräten, ich weiß gar nicht, wie die da heißen, unser Modell einer Prägestelle vorgestellt haben. Und das war sehr, sehr spannend. Also ich war unfassbar aufgeregt, vor diesen Leuten dann zu sprechen. Ich habe auf Deutsch gesprochen und dann musste jemand quasi das ins Spanische übersetzen. Es ist sehr merkwürdig, vor Menschen zu sprechen auf Deutsch, wissend, dass die nicht ein Wort davon verstehen, sondern erst, wenn derjenige das dann übersetzt hat. Und das war eine spannende Kiste. Ja genau, das ist eine der Herausforderungen. Das ist jetzt ein Baustein und man lernt und fängt halt an zu lernen, auch viel über das Land. Und eine ganz witzige Begebenheit, wir haben uns da mit der Präsidentin des Händler- oder des Importeursverbandes getroffen, die ähnliche Portale jetzt bauen für ihre Autohändler, um im Autohaus, aus dem Autohaus heraus auch Zulassung zu beauftragen. Da habe ich gesagt, ah, da kenne ich jemanden, der das schon hat, lass doch mal zusammensetzen. Also ganz winzig, es sind Mäusenschrittchen zum größten Zulasser der Welt, aber jeder Berg fängt mit dem ersten Schritt an. Philipp, wie kann ich mir das vorstellen? Also Prägestelle in Ecuador, vermutlich am Strand, verbunden mit einem Bikini-Verleih oder so. Also wie kann ich mir das vorstellen? Erzähl nochmal im Detail, wo hast du eine Location, wo gehst du da hin, das weißt du natürlich. Aber erzähl mal, wie kommt ihr da hin? Habt ihr da einen Office eröffnet? Nein, es ist genau so. Es ist ein alter Handtuch und Liegenverleih, direkt am Strand. Wir haben eigentlich nur Models, männlich wie weiblich, die dort arbeiten. Da ist natürlich auch Alkohol während der Arbeitszeit erlaubt. Klar, die sind alle besoffen von Cocktails und arbeiten auch umsonst. Es ist total krass, ganz andere Arbeitsverhältnisse. Kein Betriebsrat, nix, weil die lachen ja den ganzen Tag nur und freuen sich. Team Kroschke, Ecuador. Genau richtig, Spaß beiseite. Wir haben uns einen Partner in Ecuador gesucht, der kommt aus dem Bereich der Fahrzeuge. Der hat eine große Reparaturwerkstatt und Fahrzeugbewertung und im Hinterhof hat er eine kleine Prägestelle eingerichtet. Erstmal in Quito, das ist die Hauptstadt, um dort schon mal zu zeigen. Es geht jetzt immer noch darum, dass wir den Leuten, uns kennt ja da keiner, so und jetzt geht es erstmal darum, auch bekannt zu werden. Es geht darum, auch zu verstehen, warum sollte sich eine Gemeinde oder eine Stadt für uns entscheiden, mit denen Lobbyarbeit zu machen, das aber auch erstmal zu zeigen und zu sagen, guck mal hier. Cool, lass uns mal von Ecuador, guten Start auf jeden Fall, also Däumchen gedrückt, Mäuseschrittchen sind Schritte. Dankeschön. De nada. Muy bien, muchas gracias. Lass uns mal von Ecuador wieder zurück nach Deutschland rüberzoomen. Was treibt dich da noch so um, Philipp? Tim, ganz ehrlich, ich muss ein bisschen auf die Zeit gucken. Ja, dann mach doch, guck du mal auf die Zeit. Nein, das war Spaß, weil du doch immer, du passt doch immer bei mir auf, weil ich doch immer, ich laber mich doch tot. Dann jetzt ganz, ganz schnell, ich habe noch zwei tolle Themen, die ich promoten möchte, oder das dritte wäre Auto Business Friends, da freue ich mich schon riesig drauf. Aber ein kleines Projekt, das ich zusammen mit CarWow mache, jeder kennt ja die Oldtimer-Klassik-Ausfahrten und irgendwie kam der gute Philly Seiler von Amende auf den spannenden Gedanken, das kann man doch eigentlich auch mit Elektroautos machen und einfach auch mal durchtesten. Und wir bauen jetzt tatsächlich mit Neopartner, mit Jule Schleicher, die steckt gerade hinter den ganzen vielen verrückten Themen, die scheinbar hier gehen, eine Ausfahrt von E-Fahrzeugen aus. Das heißt, die neuen E-Hersteller können dort sozusagen dem Handel, dem deutschen Autohandel mal ihre Autos präsentieren. Man kann die mal Probe fahren, da sind ganz spannende Fahrzeuge dann dabei. Da ich noch nicht weiß, wer genau jetzt am Ende entscheidet, aber wir sprechen halt alle neuen Hersteller an und ich glaube, das ist mal ein ganz spannendes Projekt, weil es halt mal anders ist, es ist was Neues. Und das zweite Thema ist, Jule und ich stellen ein neues Veranstaltungsformat auf die Beine, nämlich die NeoMobility Rockstars. Ein Format, was gerichtet ist an junge Führungskräfte und Nachfolger im Autohaus, was sich natürlich ganz stark mit vielen aktuellen Themen auseinandersetzt, was Startups vorstellt, wo wir uns mit auseinandersetzen. Wir haben ganz, ganz starke Keynote. Wer ihn kennt, den Sascha Pallenberg, ehemaliger Chief Transformation Officer von Mercedes-Benz, der wird die Keynote halten. Also es wird ein super tolles Programm, ganz operative Dinge wie Recruiting-Themen, Kultur-Themen, eigentlich alles das, was den Autohandel uns als Unternehmen gerade wahnsinnig betrifft. Schönes Format in Köln, am 13. und 14. Juni startet das in Köln und ich bin ganz stolz drauf, dass wir da so ein tolles Format auf die Beine stellen. Nice. Also für interessante kommende Projekte ist gesorgt, wenn ich hier so höre, was wir alle so treiben. Spannendes Jahr noch, ne? Jascha? Super. Also, ja. Wird spannend. Philipp, drücke ich dir die Daumen, dass das so was wird. Klingt auf jeden Fall beides sehr spannend. Sollte man sich wo immer auch anmelden. Ich weiß nicht, wo man sich anmeldet, aber klingt doch beides. Demnächst, demnächst nachzulesen bei Social Media. Aber du, es ist genau. Ich glaube, da geht’s uns allen so. Immer mal wieder was Neues ausprobieren. Trial and Error. Keine Ahnung, man freut sich, wenn es dann richtig geil funktioniert. Aber probiert halt was anderes, wenn es mal nicht funktioniert. Ich habe richtig Bock auf neue Formate. Genau. Ich habe richtig Spaß dran. Ja, ich meine, wir haben uns ja auch über die Branche irgendwie kennengelernt und da entstehen ja einfach auch so Freundschaften und es ist halt so wichtig, auch Wissen zu teilen und andere auch mitzunehmen. Nicht jeder hat die Zeit und die Muße, sich überall so reinzuarbeiten und Gedanken zu machen. Und dann ist es halt so wichtig, dass man halt auch so einen Austausch hat, Zusammenkünfte hat, wo man sich entspannt austauschen kann. Und wenn man da halt ein Teil von sein kann, das merke ich ja persönlich gerade sehr stark. Ach, total gut. Ich liebe die Autobranche einfach. Also von daher. Ich glaube, es ist essentiell wichtig, dass einfach Wissenstransfer stattfindet. Wie sagtest du das vorhin? Häufig befindet man sich in so seiner Bubble, seines operativen Tagesgeschäfts. Kennen wir alle. Und umso wichtiger sind alle möglichen Arten von Veranstaltungen, die einen da mal rausziehen, die einmal neue Themen wieder vor Augen führen. Das ist ja auch unsere Idee mit ABF. Das ist unsere Idee mit dem Podcast, dass man einfach auch mal Sachen anspricht. Genau das. Ihr Lieben, lasst uns noch mehr machen. Noch mehr Veranstaltungen. Das, was geht. Genau. Wir hatten uns neulich mal in so einem kleinen Kreis die Frage gestellt, ist eigentlich noch Platz für zusätzliche Veranstaltungen? Und das würde ich einfach mal mit dem Satz beantworten. Ja klar, wenn sie mehr Nutzen stiften als das, was da ist und wenn sie noch cooler sind und einfach noch mehr bringen, es ist immer Platz für was Neues. Es wäre ja Quatsch, zu sagen, man muss das alles so weiter machen. Aber nein, was Neues ist ja. Es muss halt nur irgendwie was sein, was es so noch nicht gab. Genau, was Mehrwert liefert, insbesondere für Handel. Absolut. Der steht im Mittelpunkt. Und die agierenden Personen. Genau. Ja, eigentlich ein ganz schönes Abschlusswort. Wir haben uns jetzt auch schon wieder ein paar Minuten unterhalten. Das hat so einen Spaß gemacht. Es ist immer ein Fest, mich mit euch zu treffen und auszutauschen und über dies und das zu sprechen. Machen wir es kurz. Männers, es ist so schade, dass die Zeit schon wieder vorbei ist. Ich könnte mich noch stundenlang weiter… Vielleicht hört dann irgendwann keiner mehr zu, aber wir hätten uns ganz Spaß. Ja, müssen wir in diesem Jahr auf jeden Fall noch einen zweiten machen. Vielleicht nach dem Termin der Auto-Business-Friends. Da zieht man ja auch immer viel Input. Gerade bei dem externen Referenten, den wir da gewinnen konnten, geht das bestimmt spannend. Ja, sehr, sehr geil. Alright, Jungs, dann machen wir jetzt hier die Schleife drum. Das war es mit unserem Tress-Podcast mal wieder. Danke Tim für die Einladung. Hat Spaß gemacht. Vielen lieben Dank, Tim, für das ganze Drumherum, für das Einbinden und das Organisieren. Immer so gern. Ja, dann vielen Dank auch nach da draußen, wer bis hierhin uns zuhören konnte. Gratulation. Jetzt könnt ihr wieder aufwachen. Ihr müsst jetzt wieder auf die Straße gucken. Der Autopilot war schon lange genug jetzt aktiv. Ihr müsst wieder selber fahren. Okay, macht’s gut da draußen. Macht’s gut. Ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.