Einleitung
In der neuesten Episode von ‚Benzingespräche‘ begrüßt Tim Klötzing den CEO und Gründer von Aubex, Sven Fillinger. Gemeinsam beleuchten sie die innovativen After-Sales-Lösungen, die Aubex für die Automobilbranche entwickelt hat. Von der Gründungsgeschichte bis hin zu den spezifischen Dienstleistungen bietet dieser Podcast spannende Einblicke in ein Unternehmen, das sich auf die Optimierung von Prozessen in Autohäusern spezialisiert hat.
Der Werdegang von Sven Fillinger
Sven Fillinger, gebürtiger Hockenheimer, hat einen ungewöhnlichen Karriereweg hinter sich. Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann wechselte er zu T-Systems, wo er acht Jahre lang im Support tätig war. Dort entwickelte er erste Ideen für eigene Projekte, die er schließlich durch die Gründung von Aubex verwirklichte.
Gründung und Wachstum von Aubex
Aubex wurde 2009 inmitten der Wirtschaftskrise gegründet. Trotz der unsicheren Zeiten wuchs das Unternehmen stetig und zählt heute 60 Mitarbeiter. Mit Sitz in Hockenheim, direkt am bekannten Hockenheimring, hat sich Aubex zu einem anerkannten Dienstleister in der Automobilbranche entwickelt.
Fokus auf After-Sales
Aubex konzentriert sich auf den After-Sales-Bereich und bietet Softwarelösungen, Dienstleistungen und Prozessberatung an. Ziel ist es, die Effizienz in Autohäusern zu steigern und sie auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Die Lösungen reichen von der Lead-Generierung bis zur Fakturierung und werden individuell an die Bedürfnisse der Kunden angepasst.
Innovative Lösungen und Schnittstellen
Ein zentraler Aspekt der Aubex-Dienstleistungen sind die zahlreichen Schnittstellen zu verschiedenen Systemen. Diese ermöglichen es, Daten aus unterschiedlichen Quellen zu integrieren und Prozesse zu optimieren. Besonders hervorzuheben ist die papierlose Serviceakte, die den Workflow im Autohaus digitalisiert und effizienter gestaltet.
Ausblick und Zukunft
Mit einem klaren Fokus auf After-Sales und der Fähigkeit, sich an die sich wandelnden Anforderungen der Automobilbranche anzupassen, ist Aubex gut aufgestellt für die Zukunft. Sven Fillinger und sein Team arbeiten kontinuierlich daran, ihre Lösungen weiterzuentwickeln und den Autohäusern innovative Werkzeuge an die Hand zu geben.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Werdegang von Sven Fillinger
- Gründungsgeschichte von Aubex
- Fokus auf After-Sales-Lösungen
- Innovative Softwarelösungen und Schnittstellen
- Zukunftsaussichten für Aubex
Key Takeaways:
- Aubex bietet spezialisierte After-Sales-Lösungen für Autohäuser.
- Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und hat sich erfolgreich etabliert.
- Fokus auf Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung.
- Vielfältige Schnittstellen zu bestehenden Systemen.
- Digitale Lösungen für eine papierlose Serviceakte.
- Starke Positionierung in der Automobilbranche.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich Willkommen zurück in meinem Podcast Benzingespräche. Heute mit einem Unternehmensspecial und zwar mit Aubex. Um euch als Unternehmen die Dienstleistungen und die Ziele von Aubex vorzustellen, begrüße ich heute den CEO und Gründer Sven Fillinger. Hallo Sven. Hi Tim. Ja, schön, dass wir heute zusammengefunden haben und quasi nochmal reden können. Ich hatte mich erst so darauf vorbereitet, hey schön, dass wir uns endlich wiedersehen. Aber wir hatten ja jetzt vor ich glaube zwei, drei Wochen mal das Glück, dass ich euch spontan besucht habe bei euch im Unternehmen und das hat echt Spaß gemacht. Und ich muss sagen, also erstmal Kompliment ganz am Anfang. Du hast da echt ein tolles Unternehmen aufgebaut. Nicht schlecht. Vielen Dank Tim. Macht auch richtig Spaß und daher jeder auch, der vielleicht mal in der Nähe ist, so wie du beim Rennfahren, einfach mal melden. Gerne einen Kaffee bei uns trinken. Ja, ganz genau. Beim Rennfahren. Ja, ich war in Hockenheim. Ihr sitzt in Hockenheim. Also unmittelbar. Also ihr seid quasi auf dem, ich will nicht sagen Vorplatz, aber fast auf dem Parkplatz vom Hockenheimring. Richtig, ja. Und du bist gebürtiger Hockenheimer. Ich bin gebürtiger Hockenheimer und auch am Hockenheimring aufgewachsen. Ah cool. Ok ja, da sind wir schon fast dabei, wie ich so den Einstieg immer mache. Bevor wir halt über dein Unternehmen Aubex sprechen, ein bisschen was zu dir. Wie ist denn so, wie ist dein Werdegang und was waren deine beruflichen Stationen bisher? Was müssen wir da wissen? Mein Werdegang ist ein bisschen atypisch. Ich bin nicht ganz so ideal auf der Schule gewesen und habe dann vorzeitig den Abgang gemacht. Habe dann eine Einzelhandelskaufmannslehre gemacht, also weit weg von Automotive. Durfte dann aber zur T-Systems wechseln, war damals noch in Weinheim. Habe da Support gemacht und für alle, die es nicht wissen, T-Systems macht Dilamentumssysteme für VW und Mercedes und war da acht Jahre. Irgendwann hatte ich da die eine oder andere Idee und die konnte ich da nicht verwirklichen und dann habe ich gesagt, ok, dann gründe ich halt eine Firma. Da habe ich so die eine oder andere Idee, ich mache mal was anderes. Bevor wir so zum Gründungsjahr jetzt von Aubex und so kommen, eine Parallele. Also Schulzeit war auch nicht mein Highlight. Ja, im Nachhinein wäre das natürlich schön gewesen, mit mehr aufgepasst, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber zurückdrehen kann man es nicht, von daher ist es so, wie es ist. Nee, ist so, aber ich glaube dir würde es wahrscheinlich genauso gehen wie mir. Ich habe vor einigen Monaten wirklich noch meine alte Klassenlehrerin von der 10. Klasse, die mich so mit Mühe und Not, die hat immer irgendwie ein bisschen an mich geglaubt, die mich so über die Hürde der Zehnten des Abschlusses gehievt hat auf dem Gymnasium. Und dann haben wir uns unterhalten, die ist natürlich auch schon ein bisschen betagteres Alter und der konnte ich halt so ein bisschen erzählen, was aus mir geworden ist. Und die hat gesagt, habe ich gesehen damals, deswegen habe ich dir geholfen, das war echt cool. Hey, ich glaube deine alte Klassenlehrerin würde auch sagen, cool Sven. Vielleicht muss ich mal wieder auf ein Klassentreffen gehen, ist ein guter Hinweis. Ja, da schaut man sich dann um. Sag uns doch mal ein paar Sätze zu Aubex. Wann habt ihr gegründet, wie groß seid ihr? 2009 haben wir gegründet, war auch ein ganz spannendes Jahr, wer sich erinnert, Ende 2008, Anfang 2009 hat die Wirtschaftskrise angefangen. Als ich gegründet habe, war das noch nicht ganz absehbar, Gott sei Dank vielleicht im Nachhinein, weil das hätten wir uns wahrscheinlich nicht gewagt. Und inzwischen sind wir 60 Mitarbeiter, wir sitzen am Standort Hockenheim, haben wir ja schon gesagt. Das ist auch immer ganz angenehm, weil auch wenn man irgendwo im Ausland ist, Hockenheim kennt man doch, auch wenn wir nur ein bisschen was über 20.000 Einwohner haben. Es ist keine große Stadt, wir waren ja mal in der City, von daher hast du gesehen, Hockenheim ist überschaubar. Ja, das stimmt. Was hat dich denn ursächlich, du hast gesagt, T-Systems warst du vorher. Was hat dich denn so wirklich so verleitet, dein eigenes Unternehmen wirklich zu gründen und dann auch noch so volle Konzentration auf die Autobranche? Ich muss sagen, ich hatte, ich glaube es war so 2014, 2015 schon den Gedanken, damals habe ich meine eigenen Rechner zusammengebaut, also PCs. Und hatte so das Verlangen, irgendwo eine eigene Firma in dem Sektor zu machen. Natürlich dann kam der Einzelhandelskaufmann, das ging in eine ganz andere Richtung. Und als die Chance dann wieder da war, habe ich es einfach ergriffen. Und ich muss sagen, auch wenn ich am Hockenheimring bin, habe ich mit dem Thema Automotive gar nicht so viel zu tun. Früher natürlich Autobuild, als Junge klassisch gelesen, hat gewusst, welches Fahrzeug auf dem Markt ist und was gerade die neuesten Modelle sind. Aber ansonsten bin ich durch die T-Systems Nähe zu den Autohäusern in den Geschmack bekommen. Und habe da viele Potenziale gesehen und wollte da immer oder will heute noch dem Handel da einfach helfen. Und deswegen hat es gepasst, sich selbstständig zu machen in dem Bereich. Okay. Und dann aus einer Festanstellung, einige Jahre so der Sprung ins Unternehmertum. Wie war das? Ja, das war für mich ganz okay. Jetzt kannst du dir vorstellen, wenn das in die Situation meiner Eltern versetzt. Die haben einen Schulabbrecher, der hat es geschafft, dann irgendwie doch eine Ausbildung. Hat dann gewechselt und plötzlich, nachdem er eigentlich einen ganz guten Job hat, wirft er gerade wieder hin. Mein Vater hat immer gesagt, umso älter ich werde, umso größer werden auch die Probleme. Aber ich glaube, heute sagt er, es ist ganz okay. Schöne Geschichte. Da war wahrscheinlich ganz kurz mal Puls bei deinen Eltern. Der verrückte Sven hat eine Idee. Okay, also dann bist du jetzt mit Aubex unterwegs, schon seit einigen Jahren und durchaus erfolgreich. Was ist denn, ich nenne das immer, was ist denn der Elevator-Pitch? Was macht Aubex? Der Elevator-Pitch ist das, wir sagen, wir sind sehr speziell auf das Thema After-Sales. Das heißt, wir möchten gerade da auch den Autohäusern helfen mit Softwarelösungen, mit Dienstleistungen, mit Prozessberatung, teilweise Training. Dort die Effizienz zu heben und auch für die zukünftige Zeit sich darauf vorzubereiten. Das ist das, was wir tun und das halt mit verschiedensten Lösungen. Okay. Die nachfolgende Frage, welches Problem im Autohandel löst ihr? Ich weiß ja, welche Fragen du stellst, von daher habe ich mir da auch Gedanken gemacht. Wir haben nicht leider das Problem, sondern wir haben mehrere Themen. Das ist so ein bisschen, glaube ich, auch das, was wir versuchen beim Kunden zu machen. Wir schauen den Kunden uns erst an und sagen, was ist denn dein Pain? Wo hast du momentan den engen Pass und wo können wir dann am besten helfen? Das heißt, wir haben je nach Marke bis zu 20 verschiedene Lösungen, schauen uns den After-Sales-Prozess an, von Lead-Generierung bis zur Faktur und sagen, wo sind denn heute gerade die Bedarfe? Wo fangen wir mit dem Prozess auch an? Nicht selten, dass wir mit einem Produkt starten, einer Lösung starten und dann an der zweiten oder dritten nach implementieren. Ja, ihr seid ein seltener, ich sage das mal subjektiv, also nicht falsch verstehen, ein seltener Dienstleister, der sich nicht auf Sales konzentriert. Das ist ja gar nicht so oft meine persönliche Wahrnehmung. Absolut, ja. Ich glaube aber auch, mittlerweile ein großer Glücksfall, durch das Thema Direktvertrieb, hattest du ja auch schon in mehreren Podcasts beleuchtet, wird das Thema immer enger. Du hast natürlich im Gebrauchfahrzeughandel immer noch die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, aber gerade im Neuwagensektor ist es relativ eingeschränkt. Dadurch merken wir jetzt auch in den letzten Jahren, dass der Fokus immer mehr auf After-Sales geht und dazu gucken, wie können wir da effizienter sein, wo können wir da uns verbessern, wie können wir die Prozesse nachschärfen. Von daher, glaube ich, sind wir da aktuell richtig aufgestellt. Und historisch kommt es her, weil ich bei The Systems genau in dem Bereich auch die Systeme betreut habe, im After-Sales und da das Know-how auch bekommen habe und da natürlich auch die Schulungen in den Autohäusern gemacht habe und da tiefes Wissen in dem Prozess erlangt habe. Was bietet ihr da konkret? Beziehungsweise, ich weiß, dass ihr so historisch in einer Marke relativ stark unterwegs seid und da aber natürlich auch andere Marken natürlich betreut. Und du hast das, als wir bei dir saßen, auch so gesagt, ja, wir haben eigentlich Schnittstellen für diverse Systeme und Co. und Macht und Tut. Und da habe ich mir gedacht, so eine Softwarelösung oder Prozessberatung ist ja eins noch, aber so viele Schnittstellen, jeder Hersteller oder jede Marke ist anders. Lesen, Schreiben, sage ich nur, immer ein Riesenthema. Vielleicht kannst du nochmal so ein bisschen, also ein Beispiel vielleicht beleuchten, ein bisschen näher dran gehen. Also du hast was ganz Wesentliches angesprochen, das Thema Schnittstellen. Ich glaube, wir haben ganz viele Lösungen auf dem Markt und auch wir machen teilweise auch für andere Partner einfach nur Schnittstellen. Das heißt, wir haben, ich habe es jetzt nicht auf dem Schirm, ich würde sagen 30, 40, 50 verschiedene Schnittstellen. Angefangen von Wilhelm-Menschens-Systemen, Werkstattplanungssystemen, wo wir diese Daten lesen können, schreiben, hast du auch eben gesagt, ist ein ganz anderes Thema, da sind wir bei einer Handvoll vielleicht, aber Lesen ist ja schon mal was. Und auf der Basis haben wir uns auch immer weiterentwickelt. Wir kommen, du hast es auch gesagt in dem Satz schon, aus der Mercedes-Benz-Spatte ganz stark. Das ist garantiert ein Großteil unserer Kunden. Wir haben inzwischen aber auch Lösungen, die markenunabhängig sind und dadurch natürlich auch Schnittstellen für die anderen Systeme. Wenn wir vielleicht nochmal zum Beispiel auf die Produkte eingehen, wir haben auf der einen Seite das Thema digitales Marketing, das ist so der Anfang der Customer Journey, wo wir sagen, wie kriegen wir Leads, wie können wir da unterstützen, haben dann teilweise Tools, die aus verschiedenen vorhandenen Systemen der OEMs dann Daten zusammenführen, um da einfach wieder den Kunden das zu erleichtern, wo er halt heute in drei, vier Systemen eins am anderen schauen muss im Prozess. Ich sage, er muss ja nur noch an eins schauen. Der zweite Punkt ist das Thema eine papierlose Serviceakte. Das heißt, wir können die Auftragsmarke physisch ersetzen durch eine digitale. Und da natürlich auch nicht nur jetzt das Ganze digital abbilden, sondern dann auch durch ein Workflow, durch das Autohaus steuern, können Prozessvorgaben machen. Nur wenn das erfüllt ist, dann geht es auch einen Schritt weiter. Wir haben dazu wirklich viele Möglichkeiten. Und zuletzt vielleicht noch unser Self-Service Terminal. Und das ist jetzt so das Produkt, wo wir halt auch stark in allen Marken unterwegs sind, wo wir viele andere große Händlergruppen auch gerade beliefern und dafür halt auch die Schnittstellen haben. Weil so ein Check-In geht nur, wenn wir natürlich den Terminplanungssystem auch die Daten herkriegen. Mehrere Fragen. Das eine, digitale Fahrzeugakte, nennen wir es mal so. Ja. Nicht unbedingt. Wobei vielleicht, ganz kurz, ich würde vielleicht sagen, digitale Serviceakte, weil Fahrzeugakte ist schon wieder, also das Verkaufen. Okay, alles klar. Ich nenne es trotzdem mal ganz kurz Fahrzeugakte, weil das auf den Gedanken will ich hinaus, ist ja jetzt nicht letztes Jahr vom Himmel gefallen. Es gibt es ja schon durchaus ein paar Tage. Wie siehst du die Akzeptanz von der Digitalisierung dieses Prozesses, das nicht mehr mit einer Mappe physisch durch den Laden gegangen wird und der Annehmer das dem Serviceleiter, wem auch immer, in die Hand gibt? Also die Schnittstelle Mensch. Wie siehst du die Akzeptanz, dass das digitaler ist und wird? Ja, das ist eine sehr gute Frage. Wir merken auch, wir müssen den Mitarbeitern nicht das System schulen. Das heißt, wenn wir so ein Projekt machen und Autohaus, wir sagen es mal, peerlos schalten, dann gehen wir wirklich im Changement vor. Das heißt, wir machen mit denen auch Rollenspiele. Wie kann der Prozess der Zukunft aussehen, dass die auch verstehen, warum wir das tun und gehen dann ganz auch mal, wie funktioniert so ein iPad, wie geht das jetzt weiter, um diese Ängste auch abzubauen. Natürlich, man hat über die Jahre immer die Auftragsmappe in der Hand und die Auftragsmappe war neben dem Schlüssel und dem Fahrzeug und dem Kunden das Allerwichtigste und die gibt es plötzlich nicht mehr. Was passiert da? Und ich war gerade letzte Woche mit einem neuen Mitarbeiter in einem Autohaus und die haben jetzt ein gutes eineinhalb Jahre die digitale Akte im Einsatz und da war das schönste Erlebnis, dass jemand gesagt hat, ich könnte mir das gar nicht mehr ohne vorstellen, biete nicht mehr zurück. Und wenn das irgendwann erreicht ist, dann ist natürlich genau so, okay, die erkennen den Mehrwert, die haben Effizienzgründen, überall transparent, die können die Daten von oben nach unten schicken, ohne dass die physisch durch die Stockwerke läuft, die Akte. Und aus Kundensicht ist für mich der kleine Nebeneffekt immer, aber ein ganz markanter, diese Ruhe, weil halt diese Laufwege weg sind. Das heißt, nicht mehr der Monteur kommt mit der Auftragsmappe zum Serviceberater gelaufen, sondern er schickt sie einfach direkt zum Serviceberater. Und solche Kleinigkeiten geben eine wahnsinnige Ruhe in dem Prozess und im Autohaus und im Service. Ist aber, ich finde das echt cool, dass ihr, du hast gerade sogar bis hin zu einem Rollenspiegel, was ihr macht. Dass es wirklich anfassbar wird, dass es nicht mehr anfassbar ist. Ja, genau. Also, das heißt, wir haben halt einfach kleine Kärtchen von Prozessschritten mit einzelnen Rollen und einzelnen Systemen und dann einfach mal eine Visualisierung. Weil das Schöne ist, wenn du so im Abdurchschnittsprozess unterwegs bist, dann hast du da teilweise 40, 60, 70 Systeme von halt Vermietung bis hin zu einem TÜV, bis zum Werkstattplanung und Kapazität und Stempeln. Und wenn das alles mal dargestellt wird und man kann sagen, okay, da springen wir ganz oft, wir haben es vorhin über Schnittstellen gehabt, über Prozessschnittstellen und können das dann besser modellieren und das Verständnis bei den Mitarbeitern produzieren. Was wollen wir denn da? Warum wollen wir das vielleicht auch vereinfachen? Dann können wir die auf die Reise mitnehmen und sagen, okay, das verstehen wir dann auch alles und denken dann auch neu. Und dann erleben wir auch schon, dass wir bei der Umstellung, ja, könnten wir noch das und können wir noch die Daten hier? Also dann haben wir genau das Wagenrad eigentlich, was wir wollen, schon angestoßen, um dann auch dann zukünftige Themen zu treiben. Also führt ihr mit Fokus auf eine menschliche Art und Weise, führt ihr menschlich quasi ein digitales Produkt ein? Ja. Cool. Ein Produkt ist ein Produkt. Digitalisierung ist Digitalisierung. Das ist ja immer unser Passwort für alles. Aber natürlich ist der Mensch da das Allerwichtigste, weil auch da, ich werde das nie vergessen, wir haben die Service Stähle, wo ich gerne was sagen möchte, was ja so ein Serviceberater unterstützen darf. Und wir sind da bei einem Geschäftsführer, bin ich mit der Säule auf so einem Rollwagen reingefahren, um das zu präsentieren. Und dann ruft er rüber zu den Mitarbeitern, das ist euer Kollege, der wird euch ersetzen. Dann ist natürlich halt die beste Lösung, die wird in so einem Autohaus nicht funktionieren. Ich meine, das ist ein Extrembeispiel, aber was ich damit nur sagen will, man muss den Mitarbeitern natürlich erklären, was da passiert und auch die Ängste nehmen. Das ist verständlich und klar. Und wenn man jetzt 30 Jahre mit der Mappe gearbeitet hat und plötzlich gibt es sie nicht mehr, kann ich das noch tun für die Zukunft? Deswegen ist es uns ganz wichtig, da die Mitarbeiter mitzunehmen. Das, was du gerade ansprachst, die Serviceannahme. Unterstützt ihr mit einem Terminal? Was muss ich mir da genau vorstellen? Ich habe es gesehen, aber die Hörer. Ja, ja. Genau, das ist eine andere Lösung. Die Lösung zielt auf zwei Use Cases eigentlich ab. Der eine Use Case ist für die Indoor-Variante, wenn morgens ganz viele Kunden auf einmal kommen und wir selektieren oder wir planen die alle schön in Slots, der Kunde macht dann doch, was er will und kommt alle auf einmal. Das heißt, ich habe die Möglichkeit, dort diesen Annahmeprozess an so einer Stele, an so einem Terminal zu machen. Und der zweite Use Case ist 24-7 als Outdoor-Variante, um halt einfach einen Check-In, aber auch einen Check-Out-Prozess 24-7 anzubieten. Was kann das Terminal? Das ist eigentlich ein Stück Software, das entweder auf dem Terminal Inside oder Terminal außerhalb läuft oder aber teilweise auch auf dem Endgerät des Verbrauchers, also dem Fahrer. Das heißt, er kann mit einem QR-Code das abscannen. Das heißt, man hat schon irgendeinen Safe an der Fassade eingebaut und möchte den einfach noch connecten. Auch das ist dann möglich. Und vom Prozessschritt ist es so, dass wir die Werkstattplanungsdaten nehmen. Das heißt, wir wissen, der Tim hat morgen einen Termin. Du kriegst abends schon mal eine SMS und sagst, hey Tim, morgen hast du einen Termin. Er guckt da schon mal alles an und passt das alles. Dann klickst du auf den Link in der SMS und sagst, ja, auch hier fehlt noch die E-Mail-Adresse. Du fügst die hinzu. Das ist jetzt kein Scherz, das passiert regelmäßig, … … das ist so das Lustige. Online macht man das, wenn jemand frägt, … … dann macht man es nicht, aber da wird es gemacht. Und hat dann die Möglichkeiten, Zusatzfragen zu beantworten, … … aber halt auch zu sagen, ist gerade eine Klimadesinfektion … … vielleicht sinnvoll, möchte ich das einsteuern … … und kann alle Sachen eigentlich im Vorfeld schon klären, … … kriegt dann nochmal gezeigt, wenn du dann morgen … … ins Autohaus kommst, gleich rechts steht ein Terminal, … … da kannst du dann einfach einen Schlüssel abgeben. Und wenn du dann morgens ins Autohaus gehst und sagst, … … ich habe das eigentlich eilig und möchte nicht zwingend hier … … warten, bis jetzt der Serviceberater Zeit für mich hat, … … kann man das Terminal, gibt seine Kennzeichen ein, … … beantworte gegebenenfalls nochmal die Fragen, … … wenn man sie nicht am Vorabend schon beantwortet hat, … … und kann dann den Schlüssel in die Säule einlegen. Und somit hat man ein Check-In gemacht, … … man hat eine Unterschrift geleistet, … … das ist also auf Thema Garantie, Revisionssicherheit, … … ist da gewährleistet, man wurde angezeigt, … … was in dem Werkstattplanungssystem hinterlegt ist, … … was der Kunde als Kundenbeanstandung genannt hat, … … also man ist da komplett sicher. Und das Schöne ist, das Gleiche geht es auch andersherum, … … das heißt auch wieder Check-Out ist möglich, … … auch da kann ich sagen, … … der Team kommt jetzt heute Abend erst um 20 Uhr, … … wir machen um 19 Uhr zu, … … und geht dann an das Outdoor-Terminal, … … hinterlegt da einen Schlüssel, … … und ich kann sogar noch, wenn es jetzt kein Kreditkunde ist, … … zu sagen, es ist ein Payment-Link dabei, … … dass ich vorab das Ganze bezahle, … … dass auch dann nur das Fach auch aufgeht, … … wenn dann bezahlt wurde. Ja, das ist natürlich, … … da macht ihr mehrere Sachen auf einmal, … … was das System halt kann. Ich muss jetzt mal eben sortieren, … … als erstes fiel mir auf, … … was ich auch gesehen habe bei euch, … … bei der ihr hattet als Beispiel die Outdoor-Stähle, … … glaube ich, da stehen. Nee, das war die Indoor. Das Thema Upselling, … … sehr intuitiv, … … ich gebe das ab und mache und tue und bestätige, … … und dann, … … haben wir, wolltest du nicht noch neue Wischer, … … oder was auch immer, … … also sehr intelligent involviert. Payment hast du gerade angedeutet, … … auch echt ein Thema, schnell das Geld zu bekommen, … … und ich glaube, … … das schließt sich auch ein, wo du sagtest, … … die Datenpflege, … … wo du immer ein Problem sonst hast, … … gerade … … in der Annahme, … … wenn die Daten vielleicht nur Name, Adresse sind, … … und aber dann vielleicht die Telefonnummer … … oder die E-Mail-Adresse fehlt, … … schwieriges reinzuholen und in so einem, … … ich sage mal, digitalen Prozess die Leute einfach, … … ja klar, ich kann erst weiter klicken, … … wenn die E-Mail-Adresse drinsteht, ne. Genau. Also das sind tatsächlich genau die … … die Benefits, die du gerade angesprochen hast, … … vom Zusatzverkäufen bis zur Datenqualität, … … aber halt auch wirklich Custom Experience, … … wie man so schön sagt, weil … … es gibt viele Befragungen, die halt sagen, … … war alles gut, aber ich musste morgens … … 10 Minuten warten, bis ich mein Fahrzeug abgeben durfte, … … ja und das ist dann einfach weg. Ja und es gibt immer mehr Kunden, … … ich weiß, da werden jetzt auch einige Retailer sagen, … … das ist nicht so, … … die einfach nur ein Fahrzeug abgeben möchten … … und die gar nicht zwingend jetzt mit einem Serviceberater … … unter das Fahrzeug rollen müssen. Ich habe auch verstanden, das war während Corona gegen Null, … … das kommt wieder ein bisschen mehr, … … aber für mich ist ein Fahrzeug ein Fahrzeug und … … ich mag da am liebsten 3 Minuten raus rein … … und dann ist gut. So unterschiedlich wie die Menschen auch sind, ne, … … du wirst nie 100% Satisfaction haben. Perfekt und auch ganz wichtig, ich sage ja auch, … … es ist einfach eine zusätzliche Möglichkeit, … … also wir sagen ja auch nicht, … … 100% der Kunden werden an dieses Terminal gehen, … … was wir aber auch erleben, also das Produkt ist … … ja europaweit im Einsatz und … … umso, wie soll ich denn sagen, … … umso anders die Prozesse sind, … … weil im z.B. UK oder auch im norwegischen … … haben die teilweise nicht diese Situation, … … dass du mit dem Serviceberater sprichst, … … sondern nur mit der Serviceassistentin, … … das heißt, sie sind gewohnt einfach nur schnell … … den Schlüssel abzugeben, unterschreiben und weg … … und da haben wir teilweise Raten von 60-70% … … der Durchgänge, die über dieses Terminal laufen. Also bei Deutschland sind wir da irgendwo bei 20-30, … … aber auch das ist natürlich schon ein Effekt, … … das heißt, wenn du 30 Fahrzeugdurchläufe am Tag hast, … … sind da vielleicht best case 10 darüber, … … die dann einfach nicht … … deine Mitarbeiterkapazität binden, … … zumindest zu den Zeiten dann halt, … … wo das Ganze halt dann auch möglich ist. Ja gut, die Frage nach der Akzeptanz … … hast du jetzt gerade schon beantwortet … … und mir ging gerade noch der … … Autohausinhaber mit dem krummen Spruch … … gerade durch den Kopf, … … der hätte eigentlich sagen müssen, … … guck mal da, da ist euer neuer Kollege, … … mir liegt es auf den Lippen, … … der macht die Drecksarbeit für euch, … … Entschuldigung, wenn ich das mal so formulieren, … … nein, der unterstützt euch. Und der wird nicht krank, … … das hat er noch dazu gesagt … … und er hat auch keine Freundin, … … die am Wochenende Probleme macht. Ja, das wollte ich das vorher nicht sagen, … … aber wenn das, ja, das ist so, ja. Ja, ich glaube, wir können hier offen sprechen. Ja genau, wir sind ja bei uns. Und das Lustige ist ja auch, … … ich habe mich mit dem Thema auch beschäftigt, … … ich dachte immer, bei McDonalds … … gibt es ja ein ähnliches System, … … du kannst vorab bestellen, … … du kannst an diese Säulen hingehen … … und ich dachte damals, … … das machen die 100 Prozent, … … um Mitarbeiter einzusparen. Kann eine Motivation gewesen sein, … … aber da gibt es eine Studie von denen … … und die sagen, … … dass Kunden bis zu 50 Prozent mehr bestellen, … … im Schnitt den Warenkorb legen, … … an der Säule. Ja, und das ist auch sowas, was ich sage, … … das verstehe ich 100 Prozent, … … weil wenn jetzt so eine Schlange ist, … … hinter dir drei Mann, … … darf es noch Wicherblätter sein? Nein, ist immer gleich gesagt. Ja, was kostet das? Ja, das ist immer so ein bisschen eine Hemmschwelle. Und an einem Gerät … … wird es mir einfach angezeigt, … … es wird also nicht verkauft, … … sondern angeboten, … … das ist eine ganz andere Psychologie. Und dadurch habe ich die Möglichkeit, … … dort viel besser was anzubieten, … … zu verkaufen, … … tatsächlich als in der personellen Theme, ja. Also von daher bietet es tatsächlich auch … … da großen Mehrwert. Ist aber schon auch, … … ich sage mal so ein bisschen das … … physisch geworden Resultat … … von dem, was ihr da macht letztendlich, oder? Ja, absolut, ja. Kann man so sagen. Ja, also echt cool. Und die Outdoor, … … das Outdoor Terminal, … … wie nennst du es genau? Outdoor Terminal, genau. Ist dasselbe nur draußen, … … was natürlich auch ein bisschen … … andere Verantwortungen hat, … … aber theoretisch ja auch noch … … die Use Cases … … außerhalb der normalen Öffnungszeiten … … ja wirklich dramatisch erweitert, ne? Genau. Also man muss sagen, ein Use Case sehen wir jetzt … … gerade in der Finalisierung, … … das ist das Thema Ersatzmobilität. Das, wenn ich jetzt … … Samstagmittag irgendwie die Motorleuchte … … geht an und sagt, … … geht gar nichts mehr. Ich stelle das Fahrzeug idealerweise auf den Hof … … und nehme mir einfach eine Ersatzmobilität … … aus dem … … aus der Säule wieder raus … … und bin mobil. Ja und kann vielleicht am Montag … … dann direkt zum Kunde fahren, … … ohne dass ich jetzt irgendwie da Stress habe … … und das Autohaus kann am Montag … … das Fahrzeug reparieren. Das ist ein Thema und das nächste … … ist natürlich auch das Thema Probefahrt. Ja eines Tages zu sagen, … … wäre jetzt so ein Sales … … Abstecher, … … zu sagen, ich habe da vielleicht dann … … zwei, drei Modelle drin liegen, … … ich gebe mir eine Kreditkarte … … als Sicherheit, … … ich habe mit den Geräten eine Kamera drin, … … ich habe Mikrofone drin, … … das heißt ich kann auch so eine Validierung machen, … … ist der … … Herr Klötzing auch derjenige, … … der da vorne dran steht, … … und er passt das alles … … und zeigt mir den … … den Führerschein auch, … … dann auch freigegeben. Das ist krass, also du kannst diese, … … wie nennt sich diese Online-Video-Validierung, … … oder sowas, Henne? Ich kann das, ja, ich glaube ja, … … ich sage mal, sagen wir mal so, ja. Also die könnt ihr darüber auch machen? Genau, also das ist jetzt, … … wo kann ich es sagen, das kommt jetzt, … … ja, also das ist jetzt, … … das ist jetzt genau das Thema, … … brauchen wir ja für das Thema … … Ersatzmobilität Führerschein, … … wir werden jetzt demnächst … … auch mal mit Elektrofahrrädern testen, … … weil da brauchst du keine Führerschein-Kontrolle, … … das heißt, wir haben einfach … … ein Elektrofahrrad-Schlüssel drin liegen, … … ja, und somit kann er mobil bleiben, … … das wäre jetzt der einfachste Weg, … … und der zweite Weg ist jetzt zu sagen, … … wir machen eine Führerschein-Prüfung … … an dem Gerät, und dann kann er tatsächlich auch … … einen Mietwagen … … unterschreiben und mitnehmen. Echt spannend. Echt spannend, mir geht gerade noch so ein bisschen … … diese Worte wie … … Netflix, Convenience und Co. durch den Kopf. Ja, absolut, ja. Deswegen habe ich vorhin auch gesagt, … … ich weiß, dass die Retailer … … das sehr, sehr gespalten sehen, die sagen immer, … … wir wollen den Menschen, … … den Kontakt mit dem Menschen machen, … … das ist auch so. Ich halte da immer mal wieder gerne dagegen, … … ich bin leider ein großer Amazon-Freund, … … und für mich, ich kenne keinen einzigen … … Amazon-Mitarbeiter, aber ich habe da ein großes … … Vertrauen, und wahrscheinlich auch seit … … 13 Jahren, 14, 15, keine Ahnung, … … wie lange ich das Konto schon habe, … … auch permanent Umsatz gemacht, weil einfach … … Zufriedenheit, es ist immer Convenience, … … du hast es gerade eben angesprochen, … … es ist transparent, ich kann alles schauen, … … und ob es da 5 Euro mehr ist, … … ist mir es da gar nicht wert, ist mir ja egal. Ja, man kann sich so darauf verlassen, … … und auch wenn es mal Probleme gibt, … … ist das relativ gut gelöst. Von meiner nächsten Frage haben wir schon … … relativ viel Standort, Mitarbeiter, … … Schwerpunkte und so … … besprochen, was ist denn so … … euer Wunschkunde oder eure Kundenstruktur, … … also eure Zielgruppe? Ja, also den Wunschkunden, … … so klassisch gibt es nicht, wir merken, … … dass teilweise eine gewisse Größe … … uns eher liegt, weil natürlich Synergieeffekt, … … das heißt, wenn du papierlos bist, … … und kannst dann von überall die Aufträge … … vorbereiten, abrechnen oder sonst irgendwas, … … ergibt es halt Sinn, wenn du 3, 4, 5 Standorte hast, … … weil dann kannst du an einer Stelle … … Mitarbeiter einsetzen, die jetzt nur … … Terminvereinbarungen machen, … … die Auftragsvorbereitungen machen, … … die Fakturen machen, … … das ist halt bei einem Standort, … … ist der Synergieeffekt nicht so groß. Bei der Säule merken wir auch, … … wenn du jetzt vielleicht … … 10, 15 Fahrzeugdurchläufe hast, … … ist der Benefit vielleicht nicht so groß, … … wie bei einem größeren Standort, … … oder aber, was wir auch noch haben, … … ist ja so ein Bot, … … dem wir einfache … … Aufgaben lernen lassen, … … wie zum Beispiel das Thema Auftragsvorbereitung, … … das heißt, der guckt ein Werkstattplanungssystem rein, … … qualifiziert den vor, … … stellt den dann in die OEM-Systeme ein, … … als Vorgang, … … und öffnet dann auch einen scharfen Auftrag … … im Dealer-Management-System, … … und dann ist natürlich da auch ein Grundpreis … … für diese Technologie da, … … und das ist dann halt erst dann wieder, … … wenn mehr ist, sozusagen so, … … ab 3 Standorte plus sind die … … meisten Lösungen sehr, sehr gut kalkulierbar, … … und da ist man relativ schnell in dem … … Point of Return, … … wo dann auch wieder das Geld zurückkommt. Du sagst das so am Rande, … … ja, dann haben wir da noch einen Bot, … … der macht dies und das, … … wenn wir es jetzt mal ein bisschen überzeichnen, … … arbeitet ihr mit künstlicher Intelligenz … … oder? Da würde ich jetzt, nein, … … also das künstliche Intelligenz ist für mich … … erinterpretiert und denkt da noch mit, … … wir haben da einen Bot, den haben wir gelernt, … … das heißt, Use Case 1, … … wenn Bremsen drauf, dann das machen, … … wenn Räder wechseln, dann das machen, … … wenn Garantie, dann das, … … ja, also das ist die, … … wir lernen das an, … … das Schöne ist natürlich, solche Prozesse sind … … in der Regel beim Hersteller gleich, … … vielleicht nochmal ein bisschen verschieden, … … aber zumindest mal der Hauptstream ist da gleich, … … und den Prozess haben wir und können dadurch … … auch beraten, also auch da merken wir zum Beispiel, … … auch das ist vorhin auch schon gesagt, … … wir sind jetzt nicht nur die Softwarekompanie … … oder der Dienstleister, da die Kombination zu haben, … … weil bevor wir sowas auch einsetzen, … … gucken wir uns ganz nah ran, … … wie ist das Werkstattplanungssystem strukturiert, … … sind da gute Vorgaben drin, … … sind die harmonisiert, arbeiten die Mitarbeiter gleich, … … weil nur wenn die Datenbasis, auf der man … … so ein Bot aufsetzt, gut ist, … … kommen die Resultate auch hinten raus, … … und das ist da immer die Kombination … … aus Vorarbeiten, Prozess, Mitarbeiter mitnehmen, … … und dann die Technologie einsetzen. Da war AI oder Künstliche Intelligenz … … vielleicht ein bisschen hochgegriffen von mir, … … aber ich finde das so spannend, … … weil so im Vorbeigehen so, … … ja da haben wir so ein Bot und so, … … ich finde sowas ist schon wirklich ein Schritt nach vorne, … … das ist ja nicht irgendwie. Was wir ja merken, ist das Thema, … … im After Sales gibt es für mich zwei große Themen, … … das ist auf der einen Seite das Thema Effizienz, … … weil die ganzen ölgetriebenen Fahrzeuge weniger werden, … … das heißt man hat da einfach einen Gewinnbringer, … … der wegfällt, und man muss gucken, … … wie man mit den gleichen Fahrzeugen … … Gewinn bringen kann in der Arbeit, … … und ich glaube da muss man einfach … … nicht wertschöpfende Tätigkeit reduzieren, … … das kann durch bessere Prozesse sein, … … durch digitale, aber halt auch durch solche … … Hilfsmittel wie einen Terminal, … … weil da einfach kein Mitarbeiter sitzt, … … oder aber auch ein Bot, … … der gewisse Routinearbeiten automatisiert ableistet. Und das Zweite ist natürlich auch das Mitarbeitergewinnung generell, … … weil natürlich wenn ich in der … … zwanzig verschiedenen Softwaremöglichkeiten, … … die so ein Mitarbeiter hat, … … die schulen muss, ist das halt ein Wahnsinn, … … und die auch zu halten. Und wenn ich jetzt noch einen Schritt weitergehe, … … wenn ich dann überlege, dass das Thema Mehrmarke … … immer stärker wird, … … und ich habe es vorhin schon gesagt, … … einer unserer Hauptmarken ist Mercedes, … … das ist jetzt ein Mehrmarkenbetrieb, … … weil sie Mercedes-Benz, Daimler Truck und Smart haben, … … und die haben schon drei Marken, … … und jetzt kommt noch ein BYD, … … dann kommt der Maxius, und … … andere Marken hinzu, und … … jetzt stellst du den Mitarbeiter ein, … … und sagst so, jetzt sind ja dann 80 Systeme … … für die vier Marken. Ja, ich glaube, das wird eine ganz große Challenge, … … zu sagen, wie kriegen wir es auch dahin, … … über Systeme, über Prozesse, … … die relativ einfach da durchzuführen, … … dass sie gar nicht so viele Möglichkeiten haben, … … und auch gar nicht so viel Know-how brauchen, … … um das gut zu machen. Weil beim Garantiefall, beim Unfallschaden, … … beim Scheiben erneuern, … … sind ja immer sehr, sehr komplexe Themen, … … und man muss genau wissen, … … da muss das und das gemacht werden. Okay. Also ich glaube, das ist so die Challenge, … … und das ist so das, wo wir sagen, … … da versuchen wir Lösungen anzubieten, … … und das etwas besser zu machen. So, mit Blick auf After-Sales und Service und so was, … … welche Herausforderungen und Chancen siehst du … … im deutschen Markt denn so gerade, in dem Bereich? Also, Herausforderungen, was ich gerade gesagt habe, … … ich glaube, das ist tatsächlich das Thema … … Mitarbeitergewinnung, das höre ich ganz massiv. Also, wir haben ja auch so, wie vorhin angesprochen, … … Marketing, wo wir sagen, … … wir können dir hier Leads generieren, … … und dann höre ich uns, wenn ich brauche keine Leads, … … ich brauche Mitarbeiter, die die Autos reparieren. Also ich glaube, das ist, und früher waren es die Elektriker, … … die man gebraucht hat, momentan, glaube ich, … … ist es von der Serviceassistentin, … … über Fakture, Terminvereinbarung, … … komplett über den ganzen Bereich, … … wo ich einfach einen Engpass habe. Das sehe ich so, und ich glaube, das wird spannender. Ich erlebe da auch, dass die Autohäuser da sagen, … … okay, ich muss mich jetzt als Marke präsentieren, … … ich muss da verändern, … … um dann natürlich auch, also, … … nichts Schöneres, als in einem schönen Autohaus zu arbeiten, … … aber oft wird das gar nicht so verkauft. Ich glaube, da gibt es viel Potenzial, … … was sie auch nutzen können. Das ist so das Thema Chancen. Aber ich glaube, das ist eine Herausforderung, … … Mitarbeitergewinnung, … … und das Zweite ist das Thema, wie schaffe ich es mit, … … wahrscheinlich mehr Fahrzeugdurchläufen am Tag, … … mit mehr Mehrmarktenbetrieb, … … also das heißt, mehr organisatorischer Aufwand, … … trotzdem Effizienz zu steigern, … … oder Effizienz zu bleiben. So, ich glaube, ich kann nicht steigern, … … sondern Effizienz zu bleiben. Ich glaube, das sind so die großen Herausforderungen, … … die da sind. Und das Spannende ist nur, … … wenn ich so die Diskussion erlebe, … … dann höre ich immer, es kommt Direktvertrieb, … … es kommt da und es kommt dort, … … aber das, … … glaube ich, … … war aufgrund vielleicht auch der letzten Jahre, … … die in der Regel recht gut waren, … … in der Werkstatt, … … rutscht jetzt gerade so ein bisschen in den Vordergrund, … … von daher freuen wir uns da auf die nächsten … … Monate, Jahre, was da passiert. Ja, wenn man jetzt mal so, … … ich weiß nicht, … … 5, 7, 8, 9, 10 Jahre zurückblättern, … … da war ja auch schon … … häufig so das Wort, … … ja, die Werkstatt … … rettet so ein bisschen den Return vom Gesamtergebnis. Und … … auf der Verkaufsseite wird es ja nicht unbedingt … … nur rosiger, aber … … mit Elektromobilität und Co. … … wird sich ja auch im Service was ändern, ne? Genau. Da muss man gut aufgestellt sein. Absolut, also das, … … wie gesagt, das sehen wir und … … das merkt man natürlich auch von Marke zu Marke, … … verschieden, also … … wenn du mit so einem … … VW-Händler, der die IDs … … jetzt dann schon doch ein paar Tage verkauft, … … hat er natürlich einen ganz anderen … … wie soll ich denn sagen, Erfahrungswert, … … als vielleicht eine andere Marke, die … … erst mal 1, 2, 3 Modelle in ihrem Portfolio hat … … und das auch noch nicht in Masse verkauft. Das heißt, da gibt es schon eine Verschiebung, … … die dann in Zukunft stattfindet. Auch privat, meine Frau fährt so ein … … Smart Elektro, … … das ist natürlich super, wenn du da irgendwie … … in eine Wartung fährst und hast dann irgendwie … … 5, 6, 7 AW, … … ja ich meine, nach einem Jahr, … … das ist natürlich als User, … … also als Anwender ist das natürlich super, … … aber für die Werkstatt ist das natürlich nicht ideal. Das ist nicht ganz so ideal. Ja, du, … … ganz, ganz lieben Dank, dass du … … uns mal einen Einblick gegeben hast … … in dein Unternehmen und … … wie gesagt, ich war vor Ort, ich konnte so, … … ich kannte euch vorher nicht so gut … … und ich habe auch immer so gedacht, … … ihr seid viel Marketing-lastiger, … … habe ich jetzt erst mal dazugelernt … … und, aber vor allem habe ich so mal … … kennengelernt, … … was ihr da für ein tolles Unternehmen habt. Ihr macht unheimlich viel für eure Mitarbeiter, … … seid da sehr mitarbeiterorientiert … … und das hat echt Spaß gemacht. Also, wenn ich wieder in der Nähe bin … … und an den Ring muss, … … dann fahre ich auf jeden Fall wieder bei euch vorbei, … … das ist ganz, ganz klar. Perfekt. Ja, aber das ist, … … ich habe es ja vorhin gesagt, … Und ich glaube, ich sehe das genauso beim Kunden als bei uns. Wir brauchen die richtigen Mitarbeiter, um unsere Challenges bei uns zu lösen. Und das Gleiche brauchen wir auch bei den Kunden. Und wir versuchen, die Internen bestmöglich zu involvieren, zu betreuen, dass sie Spaß haben. Und dadurch, glaube ich, können wir da auch erfolgreich sein. Perfekt. So. Mein Podcast, meine Gäste kommen nie ohne Abschlussfrage raus. Der Klassiker. Wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto und achtest nicht drauf, was um dich herum passiert? Also wirklich einsteigen, Kommando geben und dann irgendwann wieder aussteigen? Also ich habe nochmal überlegt. Ich glaube, die Frage sollte sein in Deutschland. Weil ich war 2019 in San Francisco und da sind damals schon die ersten Modelle herumgefahren. Und ich verfolge das tatsächlich seitdem immer sehr, sehr stark. Und deswegen, ich glaube, wenn ich heute nach San Francisco gehen würde, dann könnte ich heute schon in so einem Fahrzeug fahren. Und ich glaube, deswegen auch geht das relativ schnell. In Deutschland, ich weiß, du willst eine Zahl hören, ist es irgendwas 20, 30, 20, 32. Ich glaube, das nage ich mich. 20, 32. Alles klar. Okay. Keine zehn Jahre, aber neun Jahre. Alles klar. Sven, herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast und da Einblicke gegeben hast und wir auch so ein bisschen so philosophieren konnten zwischen Mensch, Digitalisierung. Finde ich auch immer sehr spannend, wenn ich mal jemanden so vor dem Mikrofon habe, der so tief in der Materie Aftersales und so drin ist und Digitalisierung, Prozesse. Herzlichen Dank. Vielen Dank, Tim. Hat auch richtig Spaß gemacht. Alright. Ja, damit sind wir mit der heutigen Ausgabe von Benzingesprächen durch. Danke, dass ihr zugehört habt und wir beide sagen bis bald. Ciao. Tschüss.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.