Einleitung
In der aktuellen Episode des Podcasts „Benzingespräche“ beleuchtet Tim Klötzing, wie der Autohandel in der Corona-Krise nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen erkennen und nutzen kann. In einem persönlichen Monolog teilt er seine Gedanken und Anregungen für die Branche.
Die aktuelle Lage im Autohandel
Die Corona-Krise hat viele Branchen hart getroffen, und der Autohandel bildet dabei keine Ausnahme. Tim beschreibt das Gefühl, als hätte jemand die Stopptaste im normalen Leben gedrückt. Unsicherheit und ein Gefühl der Orientierungslosigkeit prägen die Gespräche mit Geschäftspartnern und Freunden. Doch anstatt sich von negativen Nachrichten überwältigen zu lassen, plädiert Tim für einen positiven Blick nach vorne.
Corporate Social Responsibility als Chance
Ein zentraler Punkt, den Tim anspricht, ist die unternehmerische soziale Verantwortung, auch bekannt als Corporate Social Responsibility (CSR). Er regt an, dass Autohäuser ihre Ressourcen nutzen könnten, um in der Krise zu helfen. Beispielsweise könnten Vorführwagen und Firmenwagen für soziale Zwecke bereitgestellt werden, etwa um Mobilität für Risikogruppen oder medizinisches Personal zu gewährleisten.
Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern
Tim betont die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in Krisenzeiten. Er ermutigt Autohäuser, kreative Ideen zu entwickeln und gemeinsam mit ihren Mitarbeitern sinnvolle Projekte umzusetzen. Solche Initiativen könnten nicht nur helfen, sondern auch das Image des Unternehmens stärken und eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit fördern.
Die Rolle der Agenturen
Als Inhaber einer Werbeagentur bietet Tim seine Unterstützung an, um solche Projekte zu realisieren. Er betont, dass es nicht immer um finanzielle Gewinne geht, sondern darum, einen Beitrag zu leisten und gemeinsam durch die Krise zu kommen. Seine Agentur ist bereit, kreative Ideen zu unterstützen, auch wenn dies bedeutet, dass einige Leistungen kostenfrei angeboten werden.
Ein Blick in die Zukunft
Abschließend stellt Tim die Frage, ob die Branche ausreichend auf solche Krisen vorbereitet war und welche Lehren daraus gezogen werden können. Die Digitalisierung und das Online-Marketing werden als entscheidende Faktoren genannt, die in Zukunft eine noch größere Rolle spielen könnten. Diejenigen, die bereits vor der Krise in diese Bereiche investiert haben, könnten nun besser aufgestellt sein.
Fazit
Die Episode endet mit einem Aufruf zur Aktion: Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten. Tim lädt seine Zuhörer ein, Feedback zu geben und Ideen zu teilen, um den Zusammenhalt in der Branche zu stärken.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf den Autohandel
- Corporate Social Responsibility im Autohandel
- Gemeinschaft und Zusammenhalt in Krisenzeiten
- Rolle der Agenturen in der Krise
- Digitalisierung und Zukunft des Autohandels
Key Takeaways:
- Die Krise als Chance für soziale Verantwortung nutzen
- Kreative Ideen und Zusammenhalt sind jetzt gefragt
- Agenturen können Projekte unterstützen, auch ohne finanzielle Gegenleistung
- Digitalisierung und Online-Marketing sind entscheidend für die Zukunft
- Feedback und Austausch innerhalb der Branche fördern
- Verantwortung übernehmen und gemeinsam durch die Krise gehen
📄 Vollständiges Transkript anzeigen
Benzingespräche, der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstorys, die es wert sind erzählt zu werden. Es geht um verschiedene Blickwinkel und persönliche Ausblicke, vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Online-Marketing-Experte und freier Berater für die Automobilbranche, Autoliebhaber und Agenturinhaber. Hallo und herzlich willkommen zurück bei meinem Podcast Benzingespräche. Heute mal ein anderes Format, wo ich keinen Interviewpartner habe, weil es sich einfach mit der aktuellen Lage befasst. Dem Podcast heute habe ich die Überschrift gegeben Corona, Krise und Chancen für den Autohandel. Meine persönliche Meinung. Da möchte ich einsteigen mit den Erfahrungen der letzten Tage, die möchte ich mit euch so teilen. Und da ist echt so ein Gefühl, ich bin ja auch Unternehmer mit einer eigenen Werbeagentur und Mitarbeitern und da ist irgendwie so ein Gefühl, als hätte da letzte, vorletzte Woche jemand eine Stopptaste in meinem normalen Leben gedrückt. Das ist ganz merkwürdig. Da habe ich mich auch schon mit dem Olli, also meinem Geschäftspartner Oliver Nowak, darüber ausgetauscht. Das ist echt merkwürdig und auch in vielen Gesprächen mit Freunden und Bekannten, denen geht das alle irgendwie genauso. Da herrscht eine Unsicherheit, das ist auch klar, aber irgendwie fühlen sich viele gerade so in so einem ganz komischen, ja nicht luftleeren Raum, aber sowas ähnlichem. Und ich habe vor ein paar Tagen aber auch beschlossen, ich filtere. Ich nehme seit einigen Tagen nicht mehr jede Statistik auf und was, wie schlimm und wo ist, das ist alles natürlich auch schlimm. Da will ich jetzt auch gar nicht hier in diese allgemeinen Gespräche reingehen, aber ich habe meine Denke so ein bisschen dahingehend verändert, das wahrzunehmen, aber in dieser Zeit trotzdem positiv zu denken und vor allem nach vorne zu schauen und mich jetzt schon damit zu befassen, was da kommen wird und mich persönlich auch darauf vorzubereiten. Das noch ein bisschen zu verlassen, auf das Thema, weil es soll ja nicht nur persönlich um mich gehen, sondern es geht ja im Kern hier in dem Podcast um den Autohandel und da möchte ich auch ein paar natürlich Gedanken teilen und was kann der Autohandel tun, neben natürlich den wirtschaftlichen Notwendigkeiten, die jetzt jeder Unternehmer und jeder Autohändler da treffen muss, um sein Geschäft abzusichern und auch in Zukunft da zu sein. Als Beispiel, so Gedanken wie Bereitstellung von Vorführwagen und Firmenwagen für die Tafeln. Die Tafeln müssen schließen gerade, weil die ein Problem haben mit deren Helfern, weil die in einer Risikogruppe sind. Schwieriges Thema, weil da hängen ganz viele Menschen hinten dran, die jetzt noch ein größeres Problem haben oder alte Menschen oder Risikogruppen, die nicht einkaufen gehen können. Dafür kann man ja Mobilität bereitstellen oder auch Mitarbeiter bereitstellen. Da ist das Stichwort Corporate Social Responsibility. Der Handel lebt von seinen Kunden und die Kunden sind sehr häufig relativ alt oder aber echt angewiesen auf Mobilität und an der Stelle könnt ihr jetzt zurückgeben und das ist dieses, was ich gerade sagte, dieses tolle englische Wort, was auf Deutsch nichts anderes heißt als unternehmerische soziale Verantwortung. Wir haben uns in der Agentur in den letzten, ja eigentlich zwei Wochen, viel ausgetauscht und auch über solche Ideen gesprochen und im Endeffekt jede dieser möglichen Ideen für gut befunden, weil sie Menschen hilft. Wir haben auch überlegt, wie wir dies in Kampagnen und Angebote überführen. Problem, jedes Auto ist aktuell mit sich selber beschäftigt, zu Recht, mit der Absicherung des Unternehmens und da ist die Wahrscheinlichkeit extrem groß, dass wir da kein Gehör finden, wenn wir damit konkreten Ansätzen, mach mal dies, mach mal das genau, das wird aus den verschiedensten Gründen häufig nicht passen oder nicht machbar sein. Die Ideen sollten aus den Autohäusern kommen, von den Inhabern, den Mitarbeitern, den Menschen, die dort arbeiten. Jetzt ist der Moment, in dem gute Ideen oder einfach machen gefragt sind oder einfach Zusammenhalt, Gemeinsamkeit, Fürsorge, alles andere, das kommt. Jetzt ist die Zeit zu geben, zum Beispiel Mobilität. Denk mal an einen Fahrdienst, wie auch immer der gestaltet sein mag, mit auch Sicherheitsvorkehrungen, für Ärzte und Pfleger, die nach 18 Stunden Schichten fertig aus Krankenhäusern und Einrichtungen kommen und denen das glaube ich total viel geben würde, sich dann nicht mehr um Fahren, um nach Hause kommen kümmern zu müssen. Und ich glaube, also wer das nicht versteht, der versteht nicht, dass auch das Geben vor Bekommen kommt. Oder überlegt einfach, was ihr euch wünschen würdet oder was euch persönlich helfen würde von einem Partner wie euch selber, jetzt in der Situation. Und das sollten wir geben. Und ja, jetzt werden einige sagen, ja, aber das ist ja alles so ein Add-on und wir haben schon so viel um die Ohren und zu machen und zu tun. Ja klar, nachdem das Sichern der Arbeitsplätze des Unternehmens gewährleistet ist, das muss natürlich an oberster Stelle stehen. Ich denke auch, dass eure Mitarbeiter dem gegenüber sehr positiv sein werden und sogar super gern bei sowas mitmachen, weil es ist was Sinnvolles und sinnstiftendes. Denkt da mal drüber nach, sprecht mit euren tollen Mitarbeitern und schaut, was geht. Zu uns als Agentur oder zu mir auch, der ja mit euch irgendwo Geld verdient. Ob wir das dann umsetzen und Kohle wollen? Ja und nein. Wir unterstützen jede tolle Idee und helfen im Rahmen unserer Möglichkeiten mit. Wir sind dabei. Dabei schauen wir, was ohne Kohle geht. Letztendlich, wenn wir irgendwo Medienleistungen einkaufen müssen, dann können wir natürlich Axel Springer und Co. gerne fragen, ob die uns umsonst Werbeflächen und Co. geben. Das wird wahrscheinlich nicht passieren, aber wir können mit unserer Leistung das unterstützen und machen. Wir geben und wenn wir da gemeinsam durch sind, lasst uns in der neuen Zukunft an neuen Ideen arbeiten und auch wieder Geld verdienen. Letztendlich ist das der richtige Ansatz und da stehen auch alle hier hinter. Wir tragen da alle Verantwortung und wir können das. Übernehmt die Verantwortung und helft. Auch dadurch werdet ihr euer Business prägen und für die neue Zukunft aufstellen. Eine abschließende Frage, die ich mir aktuell selber stelle, war es vielleicht naiv zu glauben, dass mein beziehungsweise unser Business für immer so weitergehen wird? Ob sich das weiterentwickelt oder wo ist der Plan B für solche Zeiten? Gibt es nicht. Warum? Welche möglichen Antworten gibt es? Keine Zeit. Na ja, also Zeit war da. Das ist eine Ausrede, eine schmerzhafte Erkenntnis. Wir reden alle seit Monaten über die Veränderungen im Automobilhandel, Digitalisierung, Online-Marketing und all dem Zeug und jetzt werden wir möglicherweise auch sehen, dass die, die da schon die Zeit genutzt haben und keine Ausreden jetzt brauchten, möglicherweise ganz gut aufgestellt sind und da ist es möglicherweise eine schmerzhafte Erkenntnis, Dinge nicht getan zu haben. Auch für mich, auch für uns selber. Ich für meinen Teil, ich möchte mal schauen, mit wem ich über das Thema sprechen kann und wer aktuell Zeit für so ein Interview hat und wer dazu eigentlich auch von sich aus was sagen möchte und das gern teilen mag. Da mache ich mir Gedanken zu, weil das Wissen jetzt so teilen und die Erfahrungen aus dem direkten Handel, das könnte dem einen oder anderen schon Anregungen bieten und da gilt es auch vielleicht einen gewissen Zusammenhalt zu machen. Da schaue ich mich um, wer das mitmachen möchte und wer das jetzt hört und Bock hat mitzumachen, bitte gerne melden. Auch gerne einfach generelles Feedback dazu, würde mich auch freuen, wie ihr die Zeit da so erlebt und was da so passiert. Und wenn es nicht, es muss jetzt kein Inhaber von einem Autohaus sein, der mir erzählt, wie es gerade da so abläuft. Es können auch Mitarbeiter sein oder ich weiß, ich habe auch viele, ich sage mal Branchen um den Autohandel drumherum, Banken und Co., die dazuhören. Wer da ein bisschen Input geben möchte, feel free, meldet euch. Die normale kommende Folge meines Podcast-Formats, also im Interview-Format, ist der tolle Derek Finke. Das ist bereits im Kasten, es ist bearbeitet, es steht zum Upload quasi bereit. Ich warte damit noch einen Moment, weil ich möchte irgendwie, dass es auch irgendwie passt und ich hatte das Gefühl, erst das hier zu machen, das mit euch zu teilen und jetzt versagt mir schon die Stimme, wunderbar. Und ja, das wird folgen. Auch ein ganz tolles Interview und das kommt. Ansonsten, ja, ich sammle weiter Erfahrung im Nicht-Alltag und werde euch mit meinen Erkenntnissen da irgendwie laufend unterhalten. In welchem Rhythmus? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Da der Podcast keinen Drucktermin oder ähnliches hat, ist es auch weiterhin kein Problem. Meldet euch gerne mal mit Feedback, alle, die das so hören und sei das nur ein, zwei, drei Zeiler. Egal, ich teile in den Shownotes noch den Link. Ansonsten geht einfach auf tim-klötzing.de. Ja, da habe ich ein schönes Zitat aufgeschnappt in einem Webinar am Wochenende. Jetzt war erbezeigt sich, wer eine Badehose anhat. Mit diesem irgendwie schönen, merkwürdigen Bild verabschiede ich mich für heute von euch und sage, trotz einiger Sorgen mit aller Positivität, kommt ins Handeln und bis bald. Wir hören uns, wir sehen uns. Macht’s gut.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.