Einleitung
In der neuesten Episode der Benzingespräche widmen wir uns den Herausforderungen, die das Marketing im Jahr 2025 für den deutschen Autohandel bereithält. Gemeinsam mit unserem Gast Paul Merten, einem Experten für Social Media Marketing im Autohaus, beleuchten wir die Trends und Strategien, die Autohäuser heute und in Zukunft erfolgreich machen können.
Der Wandel im Marketing
Paul Merten, der selbst aus dem Autohaus kommt, hat sich als Marketingexperte etabliert. Er berichtet von seiner Erfahrung, wie er Social Media Kanäle wie Instagram und TikTok erfolgreich für Autohäuser genutzt hat, um Reichweite und Leads zu generieren. Der Fokus liegt dabei auf der Effizienz und der Qualität der generierten Leads.
Social Media als Schlüssel zum Erfolg
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Rolle von Social Media im Autohandel. Merten betont, dass es nicht nur darum geht, viele Leads zu generieren, sondern auch die Qualität dieser Leads sicherzustellen. Hierbei spielt die richtige Ansprache und das Verständnis der Zielgruppe eine entscheidende Rolle.
Herausforderungen durch KI und neue Agenturen
Ein weiteres Thema ist der Einfluss von Künstlicher Intelligenz und die Herausforderung durch neue Agenturen, die mit großen Versprechen auf den Markt drängen. Merten warnt vor überzogenen Erwartungen und betont die Wichtigkeit von Branchenkenntnis und einer fundierten Strategie.
Fachkräftemangel im Marketing
Der Fachkräftemangel ist auch im Marketing des Autohandels spürbar. Viele Autohäuser haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden, das die neuen digitalen Herausforderungen meistern kann. Merten sieht hier einen klaren Bedarf an Weiterbildung und Motivation der Mitarbeiter.
Fazit
Die Episode zeigt, dass der Autohandel vor großen Herausforderungen steht, aber auch enorme Chancen bietet. Mit der richtigen Strategie und einem klaren Fokus auf Qualität können Autohäuser die Potenziale von Social Media und KI voll ausschöpfen.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Herausforderungen im Marketing 2025
- Rolle von Social Media im Autohandel
- Einfluss von KI auf Marketingstrategien
- Fachkräftemangel im Marketing
Key Takeaways:
- Effizienz und Qualität der Leads sind entscheidend.
- Social Media bietet große Chancen für Autohäuser.
- Künstliche Intelligenz verändert die Marketinglandschaft.
- Neue Agenturen bringen frischen Wind, aber auch Herausforderungen.
- Fachkräftemangel erfordert gezielte Weiterbildung.
- Branchenkenntnis ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Herzlich willkommen zurück bei den Benzingesprächen. Heute habe ich ein Thema ausgesucht, was mir meistens, wie ihr wisst, groß am Herzen liegt, das ist das Thema Marketing. Da möchte ich eine Serie aufgreifen, die ich im letzten Jahr mit einem lieben guten Freund und Partner aufgegriffen habe. Die Headline heute ist, was sind die größten Herausforderungen im Marketing 2025, aber mit dem Fokus auf den deutschen Automobilhandel. Da kann nur einer zu Gast sein, der Paul Merten. Hallo lieber Paul. Hallo Tim, schön, dass wir uns mal hier im Podcast wiederhören. Jetzt wirst du auch mal wieder Gast. Ja, ist cool. Fühlt sich richtig klasse an. Jetzt muss ich mir die Fragen nicht ausdenken, das nimmt mir extrem viel Arbeit ab. Also vielen, vielen Dank, dass du mich eingeladen hast. Ja, sehr gern, weil der Paul hat nämlich inzwischen auch einen Podcast, der sich auch ganz viel mit Social Media Marketing im Autohandel auseinandersetzt. Und da sehr hands-on, glaube ich, ist in den lösungsorientierten Talks. Ja, absolut. Also wir gehen da wirklich tief rein, geben da Quick Wins, Anleitungen, kleine Impulse, die man direkt umsetzen kann. Manche brauchen ein bisschen länger, aber wir gucken uns halt wirklich an. Das ist so mein Herzensthema, wie können wir mit Social Media im Endeffekt irgendwie Geld verdienen und Autos verkaufen. Und das sind so viele Ebenen, je tiefer man da eintaucht, desto spannender wird das ganze Thema. Absolut. Ich habe mal geschaut, unser letzter Talk, der war, ich dachte, erst im Juni 2024, der war im Oktober 2024. Und da haben wir das Thema Black Friday aufgemischt. Das ist Oktober bis jetzt in Marketing gedacht oder auch in KI gedacht, eine Ewigkeit. Absolut. Also da haben wir auf jeden Fall ein bisschen Futter, worüber wir reden können. Und heute bleiben wir ein bisschen allgemeiner und schauen mal. Aber erst mal, vielleicht sind ja ein paar neue Hörer dabei. Und da ist so meine Fangfrage an dich, lieber Paul. Warum ist es denn eine sehr gute Idee, sich mit dir im Kontext Social Media Marketing im Autohaus zu unterhalten? Ja, also es ist auf jeden Fall eine gute Idee, weil ich selber aus dem Autohaus komme. Ich war Autoverkäufer, bin dann später ans Marketing gewechselt, weil ich dachte, ich könnte besser Marketing machen als viele anderen Autohäuser oder Marketingabteilungen. Und ich würde sagen, das habe ich auch bewiesen. Wir haben damals in der Autohaus-Liebegruppe einen Instagram-Kanal von 300 auf 15.000 Follower gebracht. Wir haben einen TikTok-Kanal mit 10.000 Follower aufgebaut. Wir haben Leads generiert, wir haben Recruiting gemacht, wir haben die Webseite, haben einen Relaunch gemacht. Also ich habe wirklich rechts, links Einblicke bekommen. Und jetzt mittlerweile, dieses Jahr werden es zwei Jahre, bin ich jetzt selbstständig und mache im Endeffekt den ganzen Tag nichts anderes, außer mir zu überlegen mit meinem Team, was mittlerweile sind wir jetzt vier Leute, die täglich daran arbeiten, gute Social Media zu machen, mehr Werte zu liefern und im Endeffekt unseren Kunden, den Autohäusern, ja, letztendlich die Leads in der bestmöglichen oder höchstmöglichen Lead-Qualität zu liefern. Okay. Deswegen kriege ich da natürlich bei unseren Partnern vieles mit, wo da auch die Hürden sind und aktuell da auch die Herausforderungen, du hast vorhin schon das Stichwort KI gesagt, da ändert sich einiges und es ist super spannend. Wenn das alles Ponyhof wäre, wäre es ja auch langweilig, vor allem für dich dann. Ja, absolut. Absolut. Ja, letztes Mal hier im Podcast 2024 im Oktober, du hast gerade schon gesagt, bei dir hat sich einiges getan. Du hast inzwischen da ein Team mit vier Leuten, die sich um Content, Social Media und Co. kümmern. Was ist denn so, wenn du so ein bisschen schaust, was hat sich denn seitdem so getan? Womit beschäftigst du beziehungsweise ihr euch denn aktuell auf deutsch gesagt am meisten mit euren Kunden oder für eure Kunden? Also hauptsächlich ist es so, dass wir, also ich komme eher so aus dem organischen Bereich, das heißt wir haben Videos, Inhalte erstellt für unsere Kunden, damit die mehr in die Sichtbarkeit kommen, ohne jetzt irgendwie Werbebudget zu investieren. Machen wir immer noch. Trotzdem ist es halt aktuell so, und das ist so eine mit der Herausforderung, man will einen Ticken effizienter werden. Man will quasi das Geld, was man investiert, irgendwie wieder rausbekommen. Und dementsprechend haben wir mit dem Lukas Dolbner zum Beispiel jemanden bei uns mit dem Team, der sehr performanceorientiert ist. Und dort schalten wir tatsächlich Werbeanzeigen, wo wir halt direkten Impact bekommen, wo wir sagen, ich gebe das Geld aus und kriege am Ende das Geld zurück, beziehungsweise hab da durch diesen Mitteleinsatz eben Autos verkauft. Und da beschäftigen wir uns extrem viel mit. Schauen, wie kriegen wir Leadpreise noch günstiger, aber gleichzeitig eben auch diese Leadqualität noch einen Ticken höher. Und das ist immer so die Waage, das sage ich immer wieder, immer diese Waage zwischen Leadqualität und Leadquantität zu finden. Und damit verbringen wir gerade extrem viel Zeit. Das ist ja auch wirklich hochkomplex. In dem Kontext fällt mir was ein, worüber wir auch in der jungen Vergangenheit gesprochen haben. Es tauchen halt immer mehr Angebote auf von, ich sag mal, jungen, unbekannten Agenturen, die mit dem Versprechen daherkommen, mehr Leads als mobile.de zu schaffen in kürzester Zeit und wie toll die alle sind und nimmst du auch so wahr? Ja, total. Also ich muss erst mal sagen, Respekt an all die, die das machen. Ich finde das richtig geil, wenn ich nach der Schule mit 18 schon gewusst hätte, dass ich irgendwie eine Agentur gründe, crazy. Also ich finde das richtig. Also meinen Respekt haben die Jungs und die Mädels. Nichtsdestotrotz ist das alles halt kein Zuckerschlecken und im Endeffekt, ja, es ist nicht schwer im Monat 100 oder im Monat 400 Leads zu generieren, vielleicht sogar noch mehr. Aber was bringen dir die Leads, die irgendwie 5 Euro kosten, wenn am Ende davon keiner verkauft wird, wenn der Verkäufer oder die Verkäuferin damit nicht umgehen kann, die dann irgendwann super frustriert ist und sagt, das ist alles nur Scheiße, was da kommt. Das kann halt nicht die Lösung sein. Und eine Autobörse zu ersetzen, das ist wirklich super naiv. Also haben wir damals im Hauthaus auch probiert, aber ganz ehrlich, es funktioniert nicht. Die hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Es gibt Menschen, die suchen jetzt nach einem Auto und die Börse ist eine super Erfindung dafür. Und dann gibt es halt eben aber auch diese Seite, die Leute, die jetzt noch nicht aktiv suchen. Und das sind ja die, die wir zum Beispiel über Social Media ansprechen, die daran noch gar nicht gedacht haben, also die sozusagen lauwarm sind und die holen wir. Dementsprechend hat das beides seine Berechtigung. Ja, ich habe konkret, indiskret habe ich ein Beispiel, weil nicht mal ein Kunde von mir, sondern jemand, den ich so aus der Branche, aus dem Autohandel kenne, hat mit einer Agentur zusammengearbeitet. Hat den Kundennamen nicht und seinen Agenturnamen nicht und hat das über einen gewissen Zeitraum getestet. Und sagen wir mal so, der war nicht so ganz so happy. Und dann habe ich so mit ihm darüber gesprochen und er hat mir mal die Zahlen verraten, was da generiert wurde über ein paar Monate hinweg und was nachher auch. Der konnte auch relativ gut sagen, was die verkauft haben. Und das war eine Volumenmarke, sprich, da ist nicht viel Budget an einem neuen Wagen. Und ja, da hat die Marketingkampagne pro verkauftem Fahrzeug jenseits der 2000 Euro gekostet. Und das ist nicht cool. Also das ist, glaube ich, auch der große Unterschied zwischen diesen ganzen jungen Agenturen, die kommen, wie gesagt, die Anzeigen zu schalten, so eine Kampagne aufzusetzen, das ist keine Raketenwissenschaft, das könnte ich jemandem im Autohaus oder außerhalb vom Autohaus in 15 Minuten erklären, dann ist es erledigt. Die Magie liegt zum einen natürlich drin, ein ordentliches Tracking aufzubauen, dass man halt sieht, okay, wenn ich das Geld jetzt hier ausgebe, wie kann ich nachweisen, dass ich das irgendwie reinbekomme. Und dann ist es halt wirklich ein ganz, ganz großer Part, diesen Übergang von ich habe diesen Lead bekommen zum Verkäufer oder zu der Verkäuferin, die im Endeffekt ein ganz anderes Mindset haben muss, als wenn jemand, ein Laufkunde ins Autohaus kommt und sagt, den hätte ich gern, da hast du eigentlich als Verkäufer oder Verkäuferin schon gewonnen. Hier ist es halt ein bisschen was anderes. Und diesen Prozess, und da haben wir auch einen Online-Kurs entwickelt, einen sehr, sehr guten Verkaufstrainer aus der Autobranche, den Frank Frichert, den kennst du ja auch, der da uns nochmal supportet und wir sprechen regelmäßig mit den Verkäufern, um uns halt auch Infos zu holen, wo es hängt. Und wenn wir diesen Prozess halt ganzheitlich sehen, und den würde ich gerne ganzheitlich sehen bei uns in der Firma, dann ist es glaube ich auch das, was uns einen Ticken stärker macht als die Marktbegleiter. Ja, eher Branchenkenntnis, aus dem Autohaus für das Autohaus. Da bin ich ein großer Freund übrigens von. Sagt der, der nicht im Autohaus gearbeitet hat. Smart. Ja, aber ich bin schon ultimativ lange dabei. Ich fühle mich so, ich sage ja heute immer noch gerne, dass wir eine Ausbildung im Autohaus machen, in einer Werkstatt, um selber schrauben zu können, weil ich es einfach nicht kann. Aber es wird ja kaum noch was geschraubt, von daher. Ja gut, das stimmt, aber Ausbildungsplätze, ich glaube, da fallen mir zwei, drei ein, wo du dich bewerben könntest. Ob die mich nehmen? Das weiß ich nicht. Was ist denn so im Marketing, wenn du das so Revue passieren lässt? Was ist gerade los im Marketing mit dem Autohandel? Was sind da so die Buzzwords? Die Buzzwords sind natürlich KI, Marketingeffizienz. Es gibt auch ein Thema, ich will es jetzt ungern sagen, aber Fachkräftemangel. Ist jetzt vielleicht nicht so krass, wie wenn ich keine Leute für die Werkstatt habe. Aber was ich halt eben oft sehe, und das ist auch auf gar keinen Fall despektierlich gemeint, es fehlt halt im Marketing an dem entsprechenden Personal. Also es rutschen da Leute rein. Ich meine, im Endeffekt, ich bin da auch reingerutscht. Du auch. Als Autoverkäufer ins Marketing, aber ich habe halt extrem viel Zeit mit diesen Themen verbracht, weil ich da einfach gut drin werden will. Da holst du dir Leute rein, die haben teilweise leider keine Erfahrung da drin und sind nicht stark genug motiviert leider, das ist so. Und dementsprechend, wenn ich die Motivation nicht habe, setze ich mich nach Feierabend nicht nochmal hin und gucke mir irgendwie zwei Stunden ein Webinar und da hast du halt eben, und da will ich auch keinen Vorwurf machen, eine Verkaufsleiter oder eine Verkaufsleiterin oder eine Geschäftsführung, die musste vor 20 Jahren nicht so krass gut im Marketing sein. Das musste man nicht. Das hat auch so irgendwie funktioniert. Und worauf ich hinaus will, wenn jemand, der selber kein Marketing gemacht hat, hat, aber die Leute einstellt, woran will er denn im Bewerbungsgespräch wissen, ob die Person geeignet ist oder nicht? Das funktioniert halt nicht. Und das ist ein Thema, was ich sehe. Ja, da gebe ich dir definitiv recht, dass das Marketing im Autohandel früher, ich traue mich, das fast nicht zu sagen, viel einfacher war. Du hattest weniger Kanäle. Das ist ja eine Komplexität. Heute musst du dir ja wirklich überlegen, was für ein Angebot habe ich da? Welches Angebot? Welche Zielgruppe? Welcher Kanal könnte denn passen? Ist es Reichweite? Ist es lead-orientiert? Ist es ein teures Produkt? Ist es ein Werkstattangebot? Die Matrix, die ist schon krass geworden. Ja, voll. Also deswegen, warum gibt es im Endeffekt auch so viele Agenturen? Weil du irgendwie ja, also im E-Commerce sieht man das ja auch total krass. Da gibt es, also auch jetzt hier im Autohandel, eine Social-Media-Agentur, dann gibt es eine Recruiting-Agentur, dann gibt es eine Agentur, die deine Website macht, dann gibt es noch die Agentur, die Agentur, Conversion-Optimierungsagentur, was es nicht alles gibt. Aber weil es halt eben so komplex ist, wenn du halt als Unternehmen irgendwo in einem Bereich richtig gut sein willst, musst du dich halt auf ein Thema mal committen. Du musst halt sagen, jetzt mal in unserem Beispiel, ja, wir würden gerne Performance-Marketing machen, dann heißt es aber auch, ja, mach das jetzt mal mal richtig und wir ziehen das jetzt mal für einen längeren Zeitraum durch, bis es funktioniert. Und nicht, ja, wir probieren das jetzt mal zwei Monate, ach, irgendwie hat es nicht geklappt und dann holt man sich das nächste shiny object und sagt, ja, dann machen wir da jetzt halt wieder Zeitungswerbung. Keine Ahnung. Also ein bisschen Ausdauer und ein bisschen Vertrauen in den Prozess, den sollte man auch mal gewinnen. Ich glaube, wir haben da mal drüber gesprochen und ich muss echt jetzt gerade schmunzeln, wo du sagst shiny object und danach sagst du Print-Marketing oder sowas. Weil ich weiß nicht, ob wir darüber sprachen, aber ein Podcast, den du mir irgendwann, glaube ich, mal empfohlen hast, da geht es hauptsächlich um Online-Marketing und da war jemand zu Gast und auf einmal kamen die auf Print-Mailings irgendwie zu sprechen und waren so, überleg mal, du schickst da Briefe und die kommen da, nicht alle kommen in den Haushalt rein, aber wenn die im Haushalt sind, dann liegen die da rum und das wird ja von mehreren gelesen. Überleg mal, welche Öffnungsgrad und Klickrad, das ist ja total Wahnsinn. Und ich dachte so, ja, guten Morgen, das gibt es schon länger, das ist nicht neu. Aber das ist halt die Verpackung, die es macht. Sie wird einfach neu erzählt, die Geschichte und auf einmal ist es das neue Ding, was du machen musst, worauf du dich stürzen musst und da muss man manchmal auch die Kirche im Dorf lassen. Definitiv, es ist eine Frage, ob es funktioniert. Also es gibt definitiv, es gibt sogar Händler, die geografisch irgendwo sehr dezentral auf dem Land sind, wo die Zeitungsanzeige noch funktioniert, weil die Marke, die sie haben, der Neuwagenkäufer ist 57 Jahre alt. Warum nicht? Ja, da bin ich total dabei. Zentral Berlin vielleicht nicht machen, aber so ist es halt. Genau. Das ist also, wie gesagt, das Personal ist halt ein Thema. Das sind zwei Seiten. Das ist einmal das, was reinkommt und im Endeffekt von den Personen, die halt das Personal einstellen, wo es auch manchmal fachlich nicht ausreichend ist. Dementsprechend hast du dann mal angenommen, diese Person auch eingestellt, die vielleicht zu 40 Prozent in diesen Job passt. Und wie bildest du die dann weiter? Und das ist so auch diese zweite Herausforderung, die ich sehe. Du hast von den Herstellern deine Verkaufstrainings, die Trainings im Servicebereich und so weiter. Ich merke auch, es gibt mehr Hersteller, die da auch Zeit und Energie investieren und das finde ich super. Aber das Angebot ist halt noch nicht, also meiner Meinung nach noch nicht breit genug. Es gibt keinen, wo man jetzt irgendwie sagen kann, wenn ich mich im Marketing speziell im Autohaus weiterbilden möchte, dann gucke ich mir das an, weil die wissen das, die haben die Erfahrung. Und dann hast du halt eben, ja, versuchst du immer Vergleiche zu ziehen. OMR guckst du halt als Mitarbeiter aus dem Autohaus oder Mitarbeiterin und sagst, ja okay, OMR, die machen das für einen Schulladen so. Probieren wir auch mal und merken dann, es ist halt doch ein anderes Geschäft. Schwierig, wir sprachen ja auch drüber und mein erster Impuls war auch OMR, weil die einfach sehr breit aufgestellt sind. Und ich sage mal die Basic-Trainings, das ist okay, das kannst du jemandem definitiv an die Hand geben. Aber wenn es dann spezifischer wird, Autohandel ist leider echt komplex, weil du hast halt einfach keinen Online-Shop, wo das Produkt 15 Euro kostet oder 100 Euro ein paar Schuhe sind, sondern du hast da ein Objekt, was im Zweifel im Durchschnitt 50.000 Euro kostet und da sieht es halt echt anders aus. Und du kannst auch nicht darauf zielen, dass der Sneaker-Kunde im Durchschnitt, sagen wir mal, greifen wir mal hoch an 30 ist, ist halt da auch wieder anders. Da kann ich dir auch noch mal ein Beispiel geben aus der Praxis, weil das ist auch nochmal ein Unterschied, der war uns auch nicht bewusst. Wir haben für einen Händler, die verkaufen Verbrenner, aber auch natürlich auch Elektrofahrzeuge. Und wir haben gesehen, als wir geschaut haben, also ich habe die Verkäufer gefragt, wie lange braucht ihr denn von Lead-Eingang, bis ihr das Teil verkauft. Und bei dem Elektroauto war es oft so, dass es zwischen zwei und vier Wochen ist. Bei dem Verbrenner war es, sage ich mal, ein bis zwei Wochen. Das ist erstmal der Sales-Cycle. Die erste Erkenntnis, okay, Lead kommt rein, der unterschreibt nicht sofort, das ist wirklich so, weiß nicht, ein Prozent. wo es funktioniert, beim Rest ist es ein bisschen anders und bei Elektrofahrzeugen dauert es noch länger. Dann haben wir hinterfragt, woher kommt das? Da haben uns die Verkäufer zurückgespiegelt, es liegt einfach daran, wir haben sehr, sehr viele Kunden, die sich das erste Mal, also für uns alle normal, Elektromobilität mittlerweile, aber die haben sich das erste Mal damit beschäftigt, haben sich gefragt, wie ist denn das mit den Ladekarten, wo kann ich denn laden, kann ich zu Hause laden, wie ist die Reichweite und so weiter. Dementsprechend mussten die Verkäufer erstmal viel mehr Zeit in die Aufklärung investieren, damit dann der Kunde sagen kann, okay, jetzt verstehe ich es, jetzt kaufe ich es. Das ist halt auch spannend, das darf man halt nicht vergessen. Also am Endeffekt, und das hast du glaube ich auch schon ein paar Mal gesagt, ist Autohandel, Autohaus ist halt ein People-Business. Definitiv und das ist ja auch kurios, weil man sagt ja auch immer wieder, dass häufig die Kunden, die ins Autohaus kommen, besser informiert sind als der Autoverkäufer. Weil die wollen ein ganz spezifisches Auto haben und dann wissen die genau, alles klar, wenn der 10 Kilometer eine Linkskurve fährt, dann verbraucht er weniger, als wenn er rechts herum fährt. Und der Verkäufer so, what the, egal. Und das ist glaube ich im E-Auto-Bereich anders. Ich glaube, die informieren sich auch, aber wenn die dann da sind, dann so, achso, wie ist denn das mit der Wallbox, achso, wie ist denn das mit der Tankkarte oder was auch immer. Das ist dann schon nochmal ein Showstopper vielleicht für eine schnelle Unterschrift. Ich glaube, da wäre ich persönlich auch echt, boah, da wäre ich auch anders. Da würde ich viel mehr Fragen stellen, das Verbrenner, würde ich jetzt mal sagen, weiß ich alles. Ja, ja, total. Ja, spannend, okay. Und dann hast du aber auch gedroppt, ich habe noch die Buzzwords Marketingeffizienz und KI. Was möchtest du zuerst? Mensch, du lässt mir die Wahl, na gut, ich bin ja auch der Gast. Ja, okay, dann lasse ich dir die Wahl, Marketingeffizienz. Ach, Mist. Ja, Marketingeffizienz ist absolut mehr denn jenem Thema. Also zumindest so, was ich jetzt in den letzten Jahren mitgenommen habe. Viel, sag ich mal, um Corona, nach Corona wurde extrem viel probiert. Da kamen ja auch so vor Corona noch so 2016, 17, 18 so die ersten Social-Media-Agenturen, die alle nicht geliefert haben und die dann viele verbrannte Erde hinterlassen haben. Dann hat man probiert, vieles selber zu machen. Dann hat man nach Corona sehr viel getestet, wo können wir online irgendwie was machen und überall irgendwo Geld ausgegeben. Und jetzt schaut man natürlich, okay, Nachfrage, wirtschaftliche Situation, Nachfrage geht zurück. Braucht man diesen Kanal wirklich? Braucht man diese Agentur wirklich? Müssen wir das unbedingt machen? Und wie können wir aus dem, was wir aktuell haben, noch mehr rausholen? Ist ja, glaube ich, die Wunschlösung, die jeder Unternehmer oder Unternehmerin hat. Also es geht mir genauso. Da rate ich auch all meinen Kunden, ja. Das ist ja total logisch, aber das hat auf jeden Fall einen Stellenwert gewonnen. Aus den Erfahrungen oder aus den Gesprächen, die wir mitbekommen. Und so nice-to-have-Dinge wie, ach ja, komm, wir machen jetzt mal ein bisschen Social-Media. Ohne Ziel funktioniert halt nicht. Also wenn dann hast du vorher ein Ziel und du weißt, wo du hin willst, okay. Aber wenn du jetzt sagst, ja, wir machen das jetzt mal, um, weiß ich nicht, mal ein paar schöne Videos zu haben, das reicht nicht. Ja, ist, dieses, komm, wir machen ein paar schöne Videos, wo wir Autos irgendwie featuren und das war’s. Den Content, weiß ich nicht, es muss schon konkret individuell vom Autohaus sein, wenn sowas gemacht wird, weil dieses, ach, guck mal hier, wir haben hier das und das Auto. Die Hersteller machen den gleichen Content in 8K-Cinema-Production. Da braucht man das Autohaus eigentlich nicht das gleiche nochmal in grün machen und Geld dafür ausgeben. Je konkreter, desto besser. Also das ist definitiv richtig, was du sagst, ja. Genau, also das merken wir. Dementsprechend ist das eigentlich ein super Übergang, gerade zu dem Thema KI, weil mehr bräuchte ich dazu eigentlich nicht sagen. Also man will einfach, vielleicht abschließend, man will aus dem, was man hat, in der Marketing-Effizienz mehr rausholen. Sachen, die nicht funktionieren, abschneiden und das ist auch völlig legitim, würde jeder Unternehmer oder Unternehmerin genauso machen. Und KI ist natürlich dafür, also wir haben es vorhin im Vorgespräch gesagt, so vor einem Jahr, war so Shaggy Beauty, hat mal jemand so gehört, vielleicht mal ein bisschen rumgetestet in der kostenfreien Version. Und heute, also zumindest die Erfahrungen mit unseren Kunden, die sind auch schon ein Stück weiter, die bezahlen mittlerweile dafür und erfreuen sich daran, was man damit alles Cooles machen kann. Und ich muss sagen, das ging so auf einmal, es wurde Mainstream. Also so wie letztes Jahr im Autohandel LinkedIn Mainstream wurde, ist es jetzt Shaggy Beauty, sind es KI-Lösungen. Und ich sehe das auch im Social-Media-Bereich, da sieht man ja eine kulturelle Entwicklung. Es gibt sehr viele Videos mittlerweile, die sich, wie soll ich sagen, lustig machen über dieses Thema Shaggy Beauty. Wie viele Leute reden jetzt abends auf der Couch mit Shaggy Beauty und ich schließe mich da auch nicht aus. Ich frage den auch noch mal was. Es ist richtig, definitiv, das ist angekommen. Boah, habe ich aber aus diversen Anlässen echt differenzierte Meinung zu, weil auf der einen Seite, wenn man sich da so mal umschaut, in seinem Bekanntenkreis ist bei mir zumindest so, dass viele bei künstlicher Intelligenz noch sehr zurückhaltend und vorsichtig sind und eher so sagen, oho. Hoffentlich explodiert das ganze Thema nicht und wir sind alle unsere Jobs los, also wirklich angstbehaftet und auf der anderen Seite haben die meisten ihr Telefon und quatschen mit Chatschipiti und vertrauen der Antwort ungesehen. Das ist schon spooky und auch ich beschäftige mich in letzter Zeit viel mit was sind denn intelligente KI Anwendungen im Autohandel. Du jetzt konkret Hands-on Marketing hast ja viel mit Texten, Bilder generieren, vielleicht Videos generieren, all sowas zu tun und kannst dich da wunderbar unterstützen lassen. Ich bin da eher bei wo sind KI Lösungen im Autohandel wirklich sinnvoll, sprich dass die mit Daten, mit Kundendaten und Fahrzeugdaten interagieren und intelligent sind und dann eine Lösung, Mehrwert schaffen wie Leads anreichern, outbauen, Telefonie mit den Daten, Abfragen, das ist Lead Management und so und nicht einfach so eine Insellösung ah hier hat jemand irgendein GPT gebaut, das kannst du nutzen zahlst da 20 fache dafür was du in der Freeware zahlst oder so, nur weil da einer ein GPT vorgebaut hat. Weiß ich nicht, das sind so Insellösungen, die sind nicht angeschlossen, das ist noch nicht richtig intelligent. Ja, also ich glaube das ist auch irgendwie normal, ich denke mal, das ist mein Gefühl, ob es jetzt richtig ist oder nicht, weiß ich nicht. Jetzt werden sich sehr sehr viele Leute mit diesem Thema beschäftigen, es wird super viele Tools, also die war ja im letzten Jahr schon so, ist dieses Jahr genauso, es kommen extrem viele Tools auf den Markt. Ja und man hat auf jeden Fall ein Overload und dann wird sich das alles wieder konsolidieren und da wird man eigentlich mal sehen, wo jetzt wirklich die Qualität halt drinnen steckt und das ist genau halt auch so, also gibt es gerade viel und mir persönlich geht es da genauso, wenn ich da irgendwie eine neue KI lese, dass du damit, du hast gerade Video angesprochen, dass ich damit Videos machen kann, natürlich will ich das testen, es frisst aber auch meinen Fokus und das ist halt eben auch gerade die Gefahr, weil so vieles möglich ist und da darf man sich nicht verirren. Man muss ja mal gucken, was passt, was kannst du machen. Ich habe im letzten Jahr schon mit mit einer KI gearbeitet, ich habe mich geklont, meine Stimme geklont, mein Video geklont und ich habe damit auch Inhalt gemacht, aber nur für einen Kunden, dem ich was erklärt habe, der hat das überhaupt nicht gemerkt. Das ist cool und ich weiß auch, wie es geht, ich merke aber, weiß ich nicht so richtig und ich muss noch ein Beispiel erklären, dann wird es auch ganz augenscheinlich, was ich damit meine. Es gibt ein Tool, was ich kenne und ich habe überlegt, ob ich einen vollautomatisierten Podcast mache. Den könnte ich skripten lassen, automatisch auf ein Stichwort, dann arbeitet der mir den Text durch, ich tue das in so eine Plattform, meine Stimme ist geklont und der macht, ich gebe dem an, 10, 15, 20 Minuten Podcast, mach fertig. Das wird da draußen höchstwahrscheinlich keiner spüren, weil er schon so gut ist und ich könnte einen wöchentlichen Podcast daraus tun. Ist ja erst mal so, es hat ja irgendwas, aber und das ist das, was auch langsam, sicher in der Szene, die sich mit KI so auseinandersetzt, das Thema Authentizität, mein Lieblingswert und mein Lieblingswort. Wenn ich anfange, mich oder meine Stimme zu klonen und viele Hörer hören das ja, weil die mich irgendwie kennen, weil die mich mögen, weil die den Content gut finden und dann hören die das und irgendwann kriegen die Spitz, das hat der nie gesagt. Vertrauensverlust. Von daher, also der Versprecher in Authentizität, den könnte die KI auch hinkriegen, aber daran merkt der, ich bin es wirklich. Ist tatsächlich so, also menschliche Interaktion. Ja und das ist auch das, was wir auch merken, man kann ja mit ChatGPT auch, also wir schreiben ja unsere Videos zum Beispiel, schreiben wir Skripte vor und ich habe über Jahre, habe ich geguckt, Copywriting, wie kann ich mich verbessern, wie baue ich es so auf, dass Leute dem folgen können, wie kriege ich die Leute dazu, eine gewisse Richtung zu denken oder wie kriege ich das hin, dass die Leute das denken, was ich will, sozusagen. Klingt jetzt ein bisschen manipulativ, aber es ist Werbung und jetzt hat man das Gefühl auch zum Beispiel mit ChatGPT, schreibt mir ein Skript zu dem Thema, zack, kriegst du ein gut gewordetes Skript. So und dann liest du drüber und merkst irgendwie, da fehlt die Seele, es macht irgendwie nicht so viel Sinn und es bewegt mich nicht in eine Aktion. Ich kann es auch nicht bewerten, so wenn ich das das Grundverständnis nicht habe, wie soll ich dann bewerten, ob was gut oder schlecht ist. Das finde ich ein bisschen schade, sieht man auch auf LinkedIn viele Beiträge, die mit ChatGPT geschrieben sind. Ich nutze es natürlich auch, also zur Unterstützung, aber eben mit dem Wissen, was wir über Jahre halt antrainiert haben und noch ein Funfact, wann hast denn du das erste Mal mit ChatGPT gearbeitet? Ich habe nämlich mal geschaut, wann ich mich angemeldet habe. GPT, warte mal, jetzt 24, ich glaube die haben im Oktober oder November 23 gingen die doch online, meine ich. Ich habe gar nicht gedacht. Oder 22, also wo die Große, 22, ich müsste jetzt, lass schon mal. Aber wenn du ganz kurz die Brücke baust, sehe ich das in GPT, weil ich mich angemeldet habe, meinen Account? Ne, das weiß ich jetzt nicht. Das weiß ich jetzt nicht. Auf die Schnelle. Auf die Schnelle, ich gucke mal eben auf dem zweiten Monitor, das ist alles hier live und gefloggt, aber ich sehe es leider nicht, wann ich mich angemeldet habe, aber ich weiß, ich glaube, ich war sogar noch in dieser ersten Welle in x Tagen zu ersten Millionen oder zu 100 Millionen Nutzer oder keine Ahnung. In der Welle war ich noch drin. Also das war ganz direkt. Das ist ziemlich krass. Also ich habe auch mal geschaut, ich weiß jetzt aber tatsächlich nicht mehr, wo ich es gefunden habe. Aber es war so Oktober oder, ja doch Oktober, genau Oktober 2022. Und das ist schon krass, weil es eigentlich gar nicht so lange her ist, aber mir kommt schon so vor, als würde ich immer damit arbeiten. Ich habe es witzigerweise gefunden, wenn das die richtige Validation-Mail ist, 5. Januar 2023. Ok, war ich ein paar Tage eher online, aber du hast da viel mehr mitgearbeitet. Wie auch immer, Paul, wir driften völlig in KI-Talk hier ab. Ich weiß jetzt auf jeden Fall, was dich bewegt. Ja, danke. Danke, dass ich mein Leid klagen durfte. Ja, ist ja immer, wir müssen ja auch im Laufenden bleiben und die Hörer da draußen auch, was sich so tut. Dann, denke ich, könnte ich dir nochmal einen guten Einblick geben, was mich so bewegt. Was gibt es denn da bei dir, Tim? Sind wir jetzt in deinem Podcast auf einmal oder was? Ja, aber bei dir ist ja auch viel passiert die letzten Wochen, Monate, oder? Kann man ja auch mal sagen. Ja, definitiv. Was hat sich denn so im letzten halben Jahr getan? Das ist echt krass. Ich arbeite mit einigen, es ist sehr unterschiedlich. Ich habe ja Autohausgruppen als Kunde, die ich berate. Wirklich, ich mache ja nicht Hands-on-Marketing, sondern strategische Marketingberatung. Und da arbeite ich mit Autohausgruppen zusammen, aber auch mit einigen Dienstleistern. Und das ist echt unterschiedlich, wo die Unterstützung brauchen. Bei den Dienstleistern ist das häufig so, ob das jetzt junge Firmen sind oder wirklich ganz alteingesessene, da habe ich viel Arbeit damit, die eigene Positionierung mal gerade zu rücken, um zu gucken, wie sind die positioniert und welche Kommunikation haben die gegenüber ihrer Kunden. Und da stelle ich echt häufig fest, dass das nicht so klar ist und teilweise die Kunden nicht eindeutig das Angebot verstehen. Und das ist dann echt Arbeit am Fundament, wo man das mal so gerade rückt. Sag mal, wer seid ihr eigentlich? Und wenn das klar ist, was bieten wir eigentlich? Und wie redet ihr mit euren Kunden? Wie sendet ihr die Botschaft? Und dann immer die Gretchenfrage, glaubt ihr, dass eure Kunden das verstehen? Das ist immer höchst spannend. Was sagen die Leute? Gehen die erstmal prinzipiell davon aus, dass ihre Kunden das verstehen? Die gehen davon aus, ja, unausgesprochen. Und wenn ich dann so konkret die Frage stelle, dann ist die Antwort so jein. Und wenn ich dann sage, okay, jetzt versetzen wir uns mal in den Kunden. Und der Kunde ist nicht eine Autohausgruppe mit tausend Menschen, sondern ein Mensch, der es empfängt und entscheidet, ob das für ihn relevant ist oder für seine Firma relevant ist. Ich sage jetzt mal ganz platt, Horizont, das versteht. Und da geht man dann häufig noch mal echt dran und arbeitet an den Botschaften, damit das besser verstanden wird. Das ist so die Business-Cluster-Ebene. Und bei Autohäusern oder bei Autohändlern ist es, ich kenne kaum eins, das wirklich eine valide Marketing-Strategie hat. Und dazu zähle ich saubere Marketingprozesse, Überblick über die Kennzahlen, eine Marketingplanung oder Budgetplanung im Forecast. Nächstes Jahr gebe ich eine Million aus, super. Oder auch in der Retrospektive, okay, ich habe nur 800 ausgegeben, aber habe alle Ziele erreicht, supergeil. Oder eben nicht, ich habe alles gerissen. Und ganz klar das Zusammenspiel Vertrieb und Marketing. Und da glaube ich, renne ich auch bei dir offene Türen ein, dass da immer noch die Zähne oder die Zahnräder nicht ineinander greifen. Das ist so mühselig. Da kann man echt nur hart dran arbeiten. Ja, da musst du dranbleiben, auf jeden Fall. Wir tun unser Bestes. Ja, ganz genau. Also von daher, das beschäftige ich mich so aktuell. Das sind sehr unterschiedliche Aufgaben, aber echt hochspannend. Und da möchte ich gerne auch meine Erfahrungen genau einbringen, um die Kunden besser zu machen. Na gut, und die Erfahrungen bringst du jetzt nicht mit Lob zu schütten, aber du machst ja noch ein paar Tage länger. Ja, und habe nicht im Auto ausgearbeitet früher. Okay, Kontra. Nein, aber durch die Zeit hast du ja schon so viel gesehen. Das kannst du nicht einfach so aufholen. Das kannst du auch nicht aus Büchern lesen. Nein, und da ist, glaube ich, wie soll ich das jetzt neutral formulieren? Ich glaube, ich habe da einen Sweetspot oder einen Vorteil, gerade mit dieser ganzen KI-Geschichte, die da aufkommt. KI ist immer nur so intelligent wie derjenige, der sie füttert oder anleitet oder sich unterstützen lässt. Und ich glaube, dass der strategische und kreative Prozess in Zukunft der Input so super relevant ist. Und wenn man da erfahren ist und erst mal die Auswahl der Tools versteht und dann auch noch den Input, den du ihm gibst mit dem Kontext, bist du einfach besser. Und da sehe ich… Startups, die von der Seite kommen, in der Insellösung, guck mal hier, meine KI kann permanent das A besser zum B ausmalen, halt echt limitiert sind. Das sind nicht die Dinge, die wir in Zukunft brauchen und ich glaube, da bin ich Gott sei Dank noch neugierig genug, um mich da fortzubilden. Das mache ich seit über zwei Jahren und habe die richtigen Kontakte und die richtigen Cases. Also das ist super spannend, also ich bin echt zufrieden gerade. Also ich habe gut zu tun und habe tolle Dinge zu tun. Du hast gefragt. Ja, sorry. Nee, ist aber auch mal interessant. Also das auch mal zu hören, weil ich glaube, man kriegt das manchmal gar nicht so richtig mit. Also klar, ich lese ja viele auf LinkedIn bei dir. Also wer jetzt mit Tim nicht vernetzt ist, aber seinen Podcast hört, der sollte das jetzt tun. Ja, stets bemüht, Wissen zu teilen. Ja, das finde ich auch cool. Also gab es ja schon ein paar Beiträge. Letztens den fand ich ganz cool hier mit der Zusammenfassung, Meeting Zusammenfassung, dass du da so ein Tool hast. Das habe ich mir gleich geholt. Danke, dass du mir den Link geschickt hast. Übrigens, das ist echt mega praktisch. Ich kann es nur echt jedem empfehlen und also keiner meiner Kontakte findet das irgendwie doof oder merkwürdig. Ich sage denen das. Es ist einfach nur mein persönlicher Notetaker und das hilft mir so, so krass. Also das ist wirklich, kann ich jedem nur empfehlen, sich unterstützen zu lassen. Cool. Alright. Stark. Paul. Perfekt. Das war schön, wieder mit dir gesprochen zu haben. Und ich merke, du als Podcast Host gehst in der Rolle auf, wenn du hier das Ruder übernimmst. Immer sehr gern. Okay, dann würde ich sagen, wir sprechen uns in einiger Zeit wieder und gucken, wo wir dann wieder stehen und was uns gerade beschäftigt. Absolut. Und ich fand es wichtig, das mal wieder zu teilen, was uns beschäftigt als Spezialisten auf unseren Gebieten, die sehr ähnlich sind, aber doch ein bisschen differenziert sind. Weil da muss Wissen weiter rein und ich finde auch, hier werden mit Sicherheit welche zuhören, die sagen, das ist eigentlich gar nicht so relevant für mich. Aber zum allgemeinen Verständnis ist das schon ganz gut. Ja. Okay. Also, wie gesagt, dann habe ich dir auch nochmal zu danken, Tim. Vielen Dank für die Einladung. Hat wieder super viel Spaß gemacht. Immer sehr gern. Und ich freue mich auf jeden Fall aufs nächste Mal. Alles klar. So verbleiben wir und dann immer schön weitermachen. Und da draußen, danke fürs Zuhören und wir hören uns bald wieder. Macht’s gut. Ciao. Ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.