Einleitung
In der dynamischen Welt der Automobilbranche ist die digitale Transformation zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg geworden. In dieser Episode von ‚Benzingespräche‘ spricht Tim Klötzing mit Oz Özcan von Mobility Ads über innovative Ansätze zur Unterstützung des Autohandels. Mobility Ads hat sich zum Ziel gesetzt, den Autohandel durch strategische Partnerschaften und moderne Technologien zu revolutionieren.
Mobility Ads: Der Robin Hood des Autohandels
Mobility Ads sieht sich selbst als der Robin Hood des Autohandels. Das Unternehmen unterstützt Händler dabei, unabhängig und selbstständig ihre Vermarktungsstrategien zu optimieren. Durch die Nutzung der Reichweite großer Leitmedien in Deutschland bietet Mobility Ads eine Plattform, die Sichtbarkeit und Vertrauen schafft.
Die Herausforderungen der Automobilbranche
Oz Özcan erläutert, dass viele Händler von den großen Plattformen abhängig sind, um ihre Fahrzeuge zu vermarkten. Diese Abhängigkeit kann zu einem erheblichen Preisdruck führen. Mobility Ads bietet eine Lösung, die es Händlern ermöglicht, ihre Online-Präsenz zu stärken und neue Kunden zu gewinnen, ohne auf traditionelle Plattformen angewiesen zu sein.
Innovative Lösungen für den Autohandel
Mobility Ads nutzt ein Netzwerk aus Content, Reichweite und SaaS-Lösungen, um für Händler, Hersteller und Gruppen Verkäufe und positive Reputationen zu generieren. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie T-Online oder Focus-Online wird die Sichtbarkeit der Händler erhöht, was zu einer verbesserten Markenwahrnehmung führt.
Die Zukunft der Automobilvermarktung
Mit einem klaren Fokus auf die Digitalisierung des Autohandels bietet Mobility Ads eine zukunftsweisende Lösung, die Händlern hilft, ihre Marktposition zu stärken. Die Plattform sorgt dafür, dass Händler nicht nur sichtbar sind, sondern auch als vertrauenswürdig wahrgenommen werden.
Fazit
Mobility Ads bietet eine innovative und effektive Lösung für die Herausforderungen der modernen Automobilvermarktung. Durch die Kombination von Reichweite, Vertrauen und messbaren Ergebnissen unterstützt das Unternehmen Händler dabei, ihre Ziele zu erreichen und langfristig erfolgreich zu sein.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Digitale Transformation im Autohandel
- Strategische Partnerschaften von Mobility Ads
- Unabhängigkeit von traditionellen Plattformen
- Sichtbarkeit und Vertrauen im Internet
- Erfolgsbasierte Modelle für Autohändler
Key Takeaways:
- Mobility Ads bietet innovative Lösungen für den Autohandel.
- Das Unternehmen nutzt die Reichweite großer Leitmedien.
- Händler können ihre Online-Sichtbarkeit unabhängig von Plattformen erhöhen.
- Vertrauen und Reputation sind entscheidend für den Erfolg im digitalen Zeitalter.
- Mobility Ads arbeitet erfolgsbasiert, was das Risiko für Händler minimiert.
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content Creator und freier Automarketingberater. Herzlich Willkommen zurück in meinem Podcast Benzingespräche und heute sind wir mal wieder dran mit einem Unternehmensspecial. Und es gibt ja wirklich in dem Universum an Dienstleistern und Partnern für den deutschen Autohändlern ja wirklich viele Unternehmen. Und ja, immer wieder trifft man auch auf besondere Unternehmen, wo man so denkt, Mensch, innovative Lösung für den Handel, das ist irgendwie, finde ich gut, dass das sich auch um den Handel irgendwie so innovativ sich so entwickelt. Und so ist das auch heute, da sprechen wir mit einem innovativen Unternehmen. Zu Gast heute Oz Özcan von Mobility Ads. Hallo Oz. Hi Tim, grüß dich. So, jetzt habe ich erstmal deinen Namen richtig ausgesprochen, da musste ich gerade noch ein bisschen nachfragen, weil geschrieben wird ja, die klassische deutsche Kartoffel sagt ja Oguz, weil es so geschrieben ist. Das hast du gesagt zum Glück. Ja, ist ja so. Von daher ist aber Oguz geschrieben, aber Oz ausgesprochen, das habe ich einmal gelernt. Genau. Ja, wir trafen uns bereits vor einigen Jahren im Rahmen der IFA in Nürtingen und ja, da bist du mir auch so in Erinnerung geblieben, weil vorher kannten wir uns eben nicht und da wart ihr relativ präsent. Wir haben gesprochen und das fand ich ganz spannend, weil du auch so sagtest, ja, wir wollen die Robin Hoods für den Autohandel sein und den Autohandel unterstützen, einfach, simpel, profitabel Autos verkaufen und ist ja jetzt erstmal so, Robin Hood ist Autohandel, ganz schön broad aufgetreten. Tatsächlich ist das immer noch die Motivation und wir sehen uns immer noch als Robin Hood des Autohandels. Ja, sehr gut. Ja, jetzt manche Projekte haben ja auch einen längeren Anlauf, jetzt haben wir ja eine Zeit lang nicht gesprochen und dass wir uns länger nicht gesprochen haben, darüber haben wir gesprochen und hast gesagt, hinter den Kulissen haben wir ganz schön gewerkelt und wir haben gemacht und getan und jetzt war so der Zeitpunkt, jetzt sitzen wir hier und reden drüber, weil ihr da große Entwicklungen gemacht habt und große Schritte zuletzt gemacht habt. Ja, kannst du mal in Kürze, bevor du alles verrätst, sagen, was war denn so los in der letzten Zeit? Ja, also das ist die Welt, da kann ich mich noch ganz gut dran erinnern und warum Robin Hood? Weil wir das Vorhaben haben, den Autohandel dabei zu unterstützen, unabhängig und selbstständig irgendwie Vermarktungsgeschäft zu machen, Autos zu verkaufen, Neukunden zu generieren. Staat unserer Unternehmung, aber auch gleichzeitig der Staat von Corona, deswegen sind wir quasi in der Krise geboren, kannten es gar nicht anders. Nach Corona kam Kabelbau und nach Kabelbau ein Kabelchip, ich meine, wem erzähl ich es? Und deswegen mussten wir immer weiter an unserer Lösung arbeiten, haben im Hintergrund viele tolle Partnerschaften, viele tolle Händler angeknüpft, viele Erfolge mit denen gefeiert und einfach dafür gesorgt, dass das Produkt noch runder ist. Ja, und das war halt quasi die Zeit nach der IFA und vor unserem Podcast jetzt. Ja, sind ein paar Tage ins Land gegangen. Bevor wir jetzt auf Mobility-Ads so zu sprechen kommen, nochmal so ein bisschen was zu dir, weil ich finde es immer sehr interessant, wer ist denn da mit im Gespräch? Und wie ist denn dein Werdegang? Was waren denn deine beruflichen Stationen bisher? Ja, also ich komme klassisch, also mein Vater ist Steuerberater, deswegen haben wir alle irgendwann mal die Ausbildung in der Buchhaltung gemacht, auch mein Bruder. Das hat ganz gut getan, um irgendwie kaufmännisches Wissen erstmal sich anzueignen und das alles zu verstehen. Ja, und im Nachhinein haben wir im Telekommunikationseinzelhandel oder ich im Telekommunikationseinzelhandel gearbeitet, viele Vertragsprodukte immer verkauft, habe dann irgendwann mir gesagt, das würde ich gerne online machen. Habe dann BWL studiert, Schwerpunkt digitale Medien, habe angefangen bei RTL Interactive zu arbeiten, bei einem großen Couponing-Anbieter, war dann bei der größten Deal-Plattform der Welt. Da ging es rund um Angebote, Deals, Vorteilskampagnen und, und, und. Und der Schwerpunkt Dauerschuldverhältnis ist aber geblieben. Das heißt, ich habe mich darum gekümmert, spannende Handy- oder Telekommunikationskampagnen auf die Beine zu stellen, attraktive Kreditkartenkampagnen zu machen, Strom- und Gaswechsler zu ambitionieren, ihren Strom- und Gasvertrag zu wechseln. Das heißt, immer Produkte mit einer langen Antragsstrecke und mit einem Dauerschuldverhältnis, also mit einer Vertragslaufzeit, die habe ich online vermarktet und das halt bei verschiedenen Unternehmen. Und dadurch, dass Auto-Abo und Leasing irgendwo auch ein Dauerschuldverhältnis sind und du eine gewisse Rate für dein Auto bezahlst, die monatlich von deinem Konto abgebucht wird, habe ich dann natürlich irgendwann auch angefangen, das Thema Automotive auf die Agenda zu nehmen und ganz aktiv in dem Bereich zu werden. Und ja, da ist auch quasi Mobility jetzt daraus entstanden, weil während der Arbeit habe ich gemerkt, Telekommunikationsanbieter oder Banken sind schon viel, viel weiter und Händler noch nicht so oder vor allem Hersteller, Händler und Gruppen, da können die auch gar nichts für, aber da habe ich eine Lösung für entwickelt und aus dieser Tätigkeit quasi bei diesen Unternehmen ist die Lösung zum Mobility jetzt entstanden. Ja, interessant. Wir hatten auch im Vorgespräch einmal darüber gesprochen, es gibt ja durchaus noch Handyverträge, die nicht 9,99 Euro kosten, sondern 69, 79 Euro kosten, je nach Paket. Und hier und da bekommt man Autos im Abo, je nach Fahrzeug, die ja nicht viel teurer sind. Das ist ja eigentlich ganz schön crazy, ne? Im Grunde genommen ist es tatsächlich so und es gibt Anbieter, die gehen ein Abo oder ein Leasingrat rein, die ist sehr sportlich und das unterscheidet dann nicht mehr viel von einem Telekom-Exklusivvertrag mit dem neuesten iPhone und einer geringen Anzahlung, weil ob ich jetzt 120 Euro an die Telekom überweise oder zahle monatlich oder halt von einem Auto, von einer Bank halt quasi 120 Euro Leasingrate abgebucht wird, da ist erstmal kein Unterschied. Genau, da gebe ich dir vollkommen recht. Ja, krass. Mit Blick so auf deine Vita, Deal-Plattform, RTL Interactive und sowas alles, was hat dich denn dann also in die Autobranche so gebracht? Einfach so der Blick darüber, so hey, da gibt es so ähnliche, wie wir gerade gesprochen haben, so ähnliche Angebote oder wie kam das? Es war halt so, dass ich mit verschiedenen Gruppen zusammengearbeitet habe, also Händlergruppen, und gemerkt habe, dass die massiv abhängig sind im GW-Bereich von den herkömmlichen Plattformen und Börsen. Ich habe erstmal gesagt, okay. Gleichzeitig habe ich aber auch mit großen Plattformen zusammengearbeitet, die Kunden dazu animieren sollen, Strom und Gas zu wechseln. Und habe gemerkt, dass die Strom- und Gasanbieter auch sehr, sehr abhängig sind. Und die haben mir dann im Gespräch gesagt, Herzgarten, wissen Sie, wenn mir jemand vor 15 Jahren gesagt hätte, dass ich heute so abhängig bin mit meinem Produkt von der Plattform, dann hätte ich mir dreimal überlegt, und wahrscheinlich hätten es auch alle anderen Strom- und Gasanbieter, hätten sich dreimal überlegt, ob wir uns darauf einlassen. Weil mittlerweile können wir nicht mehr ohne. Sie haben die absolute, wir sind total abhängig und können eigenständig eigentlich kein Geschäft machen. Dann habe ich mir die Automobilbranche mal angeschaut und habe geguckt, okay. Die Händler und die großen Gruppen sind der Teil der Wertschöpfungskette, der das größte Risiko trägt. Kreditlinien, Glaspaläste, riesen Mitarbeiter aufkommen. Das heißt, die haben eine riesen Verantwortung, müssen die Ware vorfinanzieren, müssen alles, die Party komplett schmeißen und hoffen dann, dass Gäste dahin kommen. Und sind aber gleichzeitig in der Digitalisierung des Autohandels irgendwie derjenige, der den größten Preisdruck hat, der von Banken als auch Herstellern unterstützt, aber auch manchmal sehr, sehr stark gefördert wird oder gefordert wird vor allem. Und da habe ich gesagt, Mensch, die Branche ist im Umbruch, da wird sich einiges tun. Autohandel geht nicht ohne den Handel und das ist auch richtig so. Und da ist tatsächlich so eine Leidenschaft in mir entstanden, dass ich gesagt habe, ich würde den Händlern gerne helfen, die Fehler zu vermeiden, die in der Vergangenheit vielleicht Telekommunikationsanbieter oder Strom- und Gasanbieter gemacht haben. Und ja, aus der Motivation heraus bin ich zum Autohandel gekommen. Okay, ja spannend. Dann setzen wir jetzt den Fokus anders. Jetzt kommen wir auf Mobility Ads also zu sprechen. Ich frage mal ganz gerne erstmal so ganz, ganz verkürzt, was ist denn euer Elevator-Pitch? Worum geht’s? Also Mobility Ads ist das Automotive-Online-Netzwerk für Händler, Hersteller und Gruppen, welches durch Content, Reichweite und SaaS-Lösungen für Sichtbarkeit, Verkäufe und positive Reputationen sorgt. Hierbei nutzen wir die Reichweite der größten Leitmedien in Deutschland, um für die Händler, Hersteller und Gruppen Neukunden zu generieren. Und dabei, ganz wichtig, verdienen wir nur Geld, wenn es der Autohandel auftut. Okay, alles klar. Welches Problem, das ist jetzt natürlich der Elevator-Pitch, der ist erstmal sehr groß. Lass uns ein bisschen näher dran gehen. Welches Problem im Autohandel löst ihr? Seid ihr eingetreten, welches Problem wie zu lösen? Ja, du musst dir überlegen, große Gruppen sind meistens in gewissen Streukreisen, zum Beispiel in NRW oder in Dörfern, Städten bei NRW irgendwie ansässig, haben dann da ganz viele Standorte, sind da auch sehr, sehr bekannt, machen viel für Sponsoring und Co. Das Internet funktioniert aber nicht so. Das Internet belohnt denjenigen, der sich bemüht, Sichtbarkeit zu erlangen. Und das heißt, wir haben, dadurch, dass wir mit den größten Leitmedien in Deutschland zusammenarbeiten und dafür sorgen, dass Händler dort sichtbar werden, lösen wir das Problem der Sichtbarkeit durch unsere Reichweite. Das heißt, der Händler kriegt Spotlight, bekommt Sichtbarkeit und wird dadurch langfristig im Internet auffindbar sein. Das ist das eine Problem. Gleichzeitig ist es so, dass große Gruppen in ihrem Streukreis sehr bekannt sind. Man kennt sie, man kauft seit Jahrzehnten dort Autos. Unternehmer vertrauen diesen Firmen. Das Internet kennt diese Firmen aber nicht und andersherum haben deutlich kleinere Händler oder vielleicht auch unseriöse Händler die Möglichkeit, wenn sie sich online ganz gut anstellen, dafür zu sorgen, dass sie sehr vertrauenswürdig aussehen. Also nehmen wir diese großen Händlergruppen an die Hand und sagen, Mensch, wenn eine T-Online oder eine Focus-Online sagt, du bist gut, dann werden die Leute dir das in Deutschland glauben. Und wir arbeiten mit diesen Partnern zusammen und schaffen dadurch Bekanntheit, Vertrauen und Unterscheidbarkeit. Weil in dem Moment, wo ich für mich festgelegt habe, dass ich ein Seat Leon haben möchte, ist es erstmal nicht so wichtig, von welchem Händler der Seat Leon kommt. Hauptsache es ist halt ein direkter Seat Händler. Und deswegen ist es wichtig, für eine positive Reputation zu sorgen. Und genau das machen wir oder da unterstützen wir. Und natürlich ganz messbar, wir generieren Leads oder Abschlüsse, was auch immer wir mit dem Händler vereinbart haben. Das ist sehr, sehr messbar, das ist erfolgsbasiert. Das heißt, wir machen Online-Vertrieb und Händler sind halt keine Google-Startups, die sich irgendwie einen riesen Apparat an IT-Fachkräften und Co. zulegen. Die sind auch historisch gar nicht so gewachsen. Also sagen wir, Mensch, wir unterstützen durch unsere vertrieblichen SaaS-Lösungen, also quasi Online-IT-Lösungen, den Handel dabei, sich das Leben einfacher zu machen, rechtlich konform Autos zu verkaufen, ihren Gesamtbestand zu exportieren und Co. Also insgesamt gesehen, Reichweite, Reputation, Vertrieb und quasi Online-Expertise. Das ist das, was wir mitbringen. Okay, gehen wir noch näher dran. Was bietet ihr ganz konkret und wem? Sorry, wenn ich dich so piekse, aber ich möchte es einfach so plastisch wie möglich haben. Absolut und dadurch, dass unsere Lösung halt keine Standardschubladen-Lösung ist, ist es tatsächlich ab und zu schwer, das Thema innerhalb von kürzester Zeit zu beschreiben. Deswegen ist es so, grundsätzlich richtet sich unser Angebot an alle Händler, Gruppen und Hersteller, die ihren Online-Vertrieb ausbauen möchten und gleichzeitig den Kanal online für die Neukundengenerierung auch erschließen wollen. Das heißt, wenn der Händler sagt, ich habe Lust, online stattzufinden, ich weiß, ein Online-Vertrieb funktioniert anders als ein Offline-Vertrieb, dann bist du schon mal richtig bei uns. So, in einer Zusammenarbeit sorgen wir dafür, dass der Händler seinen gesamten Bestand online abbilden kann. Das geht entweder über eine Webseite, die wir ihm erstellen, wo er eine eigene Plattform quasi bekommt. Dort importieren wir seinen gesamten Bestand inklusive allen Finanzierungsmatrixen, die es gibt. Das heißt, Abo, Leasing, Finanzierung und Barkauf mit den gesamten Laufzeiten, die er halt hinterlegt hat. Das sind die online auf seiner Webseite oder wenn er keine Webseite von uns haben möchte oder wenn er sagt, ich möchte das erstmal ausprobieren, können wir das auch über unsere eigene Plattform machen, die heißt ninedrive.com. So wie die neuen, dann drive und dann .com. So, jetzt sind die ganzen Angebote online. Die Kunden können das entweder auf der Plattform des Händlers oder auf der Plattform ninedrive.com sich anschauen. Wie kommen jetzt die Kunden auf diese Plattform? Also, es ist egal, ob der Händler ein oder 1.000 Angebote bei uns installieren möchte, das geht alles. Und wir machen das auch für Neu- und Gebrauchtwagen und für alle Finanzierungsfonds. Weil das ist ganz, ganz wichtig, dass der Nutzer bei uns auch das findet, was er sucht und nicht quasi abspringt, weil er kein Abo findet. Oder wir auch den Händler nicht in die Mangel nehmen und sagen, bei uns kannst du nur Leasing machen. Und du kannst bei uns nur stattfinden, wenn du Leasing-Faktoren unter 0,4 hast. Ne, auch nicht. So, jetzt sind die Angebote vom Händler oder der Gruppe online. Und jetzt ist es so, dass wir durch unsere eigene Redaktion spannende und verkaufsfördernde redaktionelle Artikel erzeugen. Diese Artikel veröffentlichen wir innerhalb der bekanntesten Leitmedien in Deutschland. Zum Beispiel Focus, Business Insider, T-Online und, und, und. Und insgesamt haben wir über 250 solcher Medienpartner unterschiedlichster Gattung. Bis hin zur TV-Werbung, die rein auf Performance stattfindet. Das heißt, wir haben Rahmenverträge mit über 250 Webseiten und Medienlandschaften. Dort veröffentlichen wir Inhalte. Teilweise manuell, wie bei unseren Redakteuren. Teilweise automatisiert, über automatisierte Lösungen. Oder halt sogar TV-Werbespots. Das heißt, der Händler hat die Angebote jetzt online, auf seiner eigenen Plattform oder bei uns. Wir sorgen dafür, dass diese Angebote innerhalb vom Mediennetzwerk oder von unserem Reichweitennetzwerk geteilt wird. Und dann entstehen dadurch neue Kundenanfragen. Weil die Kunden werden auf das Angebot aufmerksam. Konsumieren das Angebot und sagen, Mensch, auf das Angebot habe ich Lust oder interessiere ich mich für. Und dann stellen sie eine Anfrage. Wir können die Anfrage dann direkt an den Händler schicken. Oder wir gehen in die Vorqualifizierung durch unser eigenes Callcenter. Das ist quasi unsere Lösung. Deswegen auch, wir machen es dem Händler so einfach wie möglich, die Daten bei uns zu importieren. Der Händler müsste sich nicht mit 250 verschiedenen Werbepartnern und Meta und Google und SEA und allem Möglichen auseinandersetzen. Das machen alles wir. Wir nehmen dafür auch kein Geld. Sondern wir kosten erst Geld, wenn der Händler auch Geld verdient. Und das sorgt halt dafür, dass er Leads bekommt. Aber auch riesengroße Sichtbarkeit innerhalb der größten Leitmedien in Deutschland. Okay. Muss ich ganz kurz so ein bisschen einhaken. Ich bin ja nun mal auch Marketeur. Vor allem online und vor allem Auto. Am Anfang, wo du so erzählt hast, dachte ich so, ja, okay. Wir bringen die Fahrzeuge online. Wir machen irgendwie eine Website. Fahrzeuge online. Das ist so, dachte ich so, ja, okay. Ist jetzt nicht der Stein der Weisen. Und auch im Vorgespräch, wo wir darüber gesprochen haben. Weil ich musste das ja auch erst mal verstehen. Weil jetzt haben wir uns noch lange nicht gesprochen. Und du hast gesagt, ey, wir machen hier im Hintergrund, haben so viele Deals gemacht. Und hin und her. Und ich so, was für Deals? Und dass ihr halt die Fahrzeuge, der Händler braucht. Also die Daten der Fahrzeuge braucht. Mit den Finanzierungsformen. Und die letztendlich über die Plattform, die ihr da habt, NineDrive, erst mal, ich sag mal, zusammenregiert und von da aus dann die Unterseiten von Focus und Co. im Automotive-Bereich. Das muss man vielleicht nur mal ganz kurz erwähnen. Ich hoffe, das ist okay. Wenn man auf Focus ist und da in dem Fahrzeugbereich ist, sind die im Endeffekt bei euch. Ist das richtig? Genau. Das heißt, wir haben, so wie der Autohandel Ziele hat, haben wir eine Reichweite. Die Plattformen haben auch Ziele. Die wollen Inhalte für ihre Nutzer, die wollen Diversität, die wollen breit aufgestellt sein. Und wir übernehmen dort den ganzen Bereich Automotive. Nicht bei allen Partnern. Bei manchen Partnern haben wir eine ganz tiefgehende Lösung, bei manchen haben wir nur einen kleinen redaktionellen Part. Aber im Grunde genommen, wie du gesagt hast, die Angebote sind dann auf NineDrive und von da aus verlängern wir die. Oder sie sind auf der Seite vom Händler und von da aus verlängern wir diese Angebote dann innerhalb von diesem Reichweitennetzwerk, was wir haben, zum Beispiel die Online-Focus und Co. Und bei manchen, wie zum Beispiel bei Focus Online, da ist tatsächlich der ganze Mobilitätsbereich, also Leasingangebote.focus.de, komplett bei uns. Den bespielen wir komplett. Und da können die Nutzer von Focus, wenn sie auf der Suche nach einem Auto sind, natürlich das passende Angebot finden, wenn der Händler dann mit uns zusammenarbeitet. Ja, es ist ja interessant, weil wenn die Nutzer organisch auf diesen Seiten unterwegs sind, sind die ja auch nicht immer in der Suchphase. Also der Punkt der Customer-Journey ist ja vielleicht sogar noch viel früher im Interestbereich. Und wenn die dann in diesen Bereichen, Focus, ach guck mal hier, Fotos-Auto-Bereich, mal gucken, was da so gibt. Und dann taucht da irgendwie der Seat Leon mit dem Artikel von euch, der auch geschrieben ist, auf und dann passenden Angeboten. Dann biegst du die ja schon relativ früh im Interestbereich, in der Anbahnung ja ab auf den konkreten Händler einfach. Absolut. Das heißt, da ist eine Nutzerin morgens auf der Plattform unterwegs, wo sie jeden Tag ist und sie weiß noch gar nicht, dass sie heute ein Angebot konsumieren wird von einem Händler, von einem Seat Leon. Tut das aber und dann ist natürlich so der erste Funken gesetzt. Und ob es danach direkt zu einer Anfrage kommt oder sie es sich noch ein paar Tage überlegt, vielleicht am Abend nochmal zurückkehrt auf die Seite, sich ein Artikel nochmal durchliest, das ist ja ihr überlassen. Aber wir geben ihr oder der Nutzerin oder dem Nutzer alle Inhalte, die er braucht, um eine Kaufentscheidung zu fällen. Das heißt, der Kunde ruft jetzt auch nicht an und sagt, gibt das Fahrzeug auch so? Sondern er weiß ganz genau, worum es geht. Und gleichzeitig ist es natürlich auch so, dass wenn der Kunde dann bei Google ist und der googelt nach Seat Leon Leasing, dass dann wir mit den einzelnen Artikeln relativ gut ranken, weil wir halt diese großen Leitmedien nutzen. Und dann sagt sich der Nutzer, Mensch, von der Webseite kam ich ja eh und wenn die jetzt auch bei Google so gut angezeigt wird, dann scheint da ja was dran zu sein. Und das sorgt natürlich in der Customer Journey dafür, dass der Nutzer immer mehr Richtung Anfrage, Kauf ganz konkret mit Interesse geht. Ja, super relevante Punkt, den du sagst, weil durch diese reichweiten Medien ja, ich sag mal, die SEO-Signale super hochwertig sind und ihr dann natürlich sehr weit hoch rankt und andere überholt, auf deutsch gesagt. Und ich musste vorhin schmunzeln, wenn die Dame, die morgens auf Focus Online im Autobereich surft, noch nicht weiß, dass sie abends ein Auto kauft, wäre viel schöner. Es ist aber tatsächlich so, man holt Nutzer manchmal ab und das kenne ich aus dem Telekommunikationshandel auch. Du hast einen Handyvertrag, der hat eine Laufzeit, du hast beim DSL noch viel schlimmer, der ist ja bei dir installiert. Das heißt, wenn du Kunde beim Vodafone bist, bist du Kunde beim Vodafone. Du kannst gar nicht früher wechseln, gibt es jetzt mittlerweile ein paar Tricks, aber an sich kannst du nicht wechseln. Und das heißt, bei jedem Tag stehen Nutzer auf, wo ein neuer Bedarf zu einer Mobilitätslösung entsteht. Und ein Großteil dieser Nutzer bewegt sich auf den größten Leitmedien in Deutschland und genau da holen wir die Nutzer dann ab. Cool, verstanden, alles klar. So, wie seid ihr aufgestellt? Das interessiert mich auch immer sehr, wenn da solche Ideen entstehen, solche Unternehmen wachsen, Innovationen geschaffen werden. Wie seid ihr aufgestellt? Erzähl mal so ein bisschen was dazu. Also es ist so, ich habe einen Zwillingsbruder, der Fatih, und wir sind einige Zwillinge, haben eine sehr ähnliche Vita, wie soll es doch anders sein. Und sind beide Automotive begeistert und beide Marketing begeistert. Wir haben zusammen im März 2020, fünf Tage vor Corona, unsere Lösung live genommen. Und dann haben wir erstmal massive Probleme gehabt, aber haben dann natürlich die aktuellen Herausforderungen des Handels, des Autohandels auch direkt kennengelernt. Haben uns da gegründet, komplett selbstfinanziert, kommen aus dem Bereich Partnermarketing, Affiliate-Marketing, sind dort, bekannt würde ich jetzt sprechen, ungern gut über mich selbst, aber wir haben da viel Erfahrung, ein großes Netzwerk mitgebracht und haben gesagt, Mensch, wir haben relativ viele Medienpartner, jetzt brauchen wir noch die Händler. Wenn wir das zusammenbringen, dann ist das ja eine tolle Lösung. Haben dann im Laufe der Jahre, und zwar 2021, den ersten Elektro-Auto-Vergleichsrechner entwickelt, das ist so die Vorstufe von NineDrive gewesen quasi. Den haben wir dann bei Verivox, Tagesspiegel, RTL und Co. veröffentlicht. Das lief dann schon ganz gut, haben wir gesagt, Mensch, die Nutzer, die bei Verivox nach einem Stromvertrag suchen, werden die angesprochen werden auf ein Elektro-Auto. Ich kenne ja auch den Strombedarf ungefähr, das kann ganz gut funktionieren. 2022 haben wir dann gemerkt, dass das Problem im Handel mit der Webseite, und wir sind gar nicht scharf darauf gewesen, Webseiten zu bauen, haben aber einfach gemerkt, es gibt keine Webseiten von Autohändlern, wo man wirklich Performance-Marketing drauf machen kann, oder mit Leitmedien zusammenarbeiten kann, ohne dass man WKZ oder Werbekostenzuschlag zahlen muss. Dann haben wir gesagt, gut, dann bauen wir einfach eine effektive Automotive-Shop-Lösung. Haben wir dann gebaut, haben wir dann verprobt mit den ersten Händlern. Mittlerweile nutzen das sehr, sehr große Händlergruppen und das funktioniert sehr gut. Konnten in der Zeit über 20 Händlergruppen und Hersteller davon begeistern, mit uns zusammenzuarbeiten. Sind da eher selektiv unterwegs, wollen keinem Händler was versprechen, was wir nicht halten können. Haben dann Ende letzten Jahres, im Dezember 2023, eine erste Finanzierungsrunde gemacht. Konnten Gesellschaften davon überzeugen, mit uns zusammenzuarbeiten oder in uns zu investieren. Seit 2024 gibt es NineDrive, gibt es unsere eigene Content-Redaktion. Wir haben die strategischen Zusammenarbeiten mit einigen großen Medienhäusern und so sind wir aufgestellt. Insgesamt sind wir aktuell rein bei Mobility eine Entwicklung mit einem Content plus das Management um die 15 Leute. Haben dazu nochmal ein Callcenter. Das funktioniert ganz gut und wir entwickeln uns da stetig. Cool, wenn du sagst so Wunschkunde, wie sieht dein, jetzt malen wir uns mal unseren Wunschkunden, wie sieht denn deiner aus? Für mich ist es so, man muss den Autohandel respektieren. Wir sind auch nicht bei Wünsch dir was, weil das sind historisch gewachsen. Es ist immer respektlos zu sagen, der der den besten Preis gibt und der super Online-Vertrieb hat und am besten hat er gar kein Autohaus und alles digital, um die Kosten gering zu halten und einen geilen Share für beide zu haben. Das ist nicht der Wunschkunde. Der Wunschkunde ist einer, der weiß was er macht. Der ein Händler, Hersteller oder Gruppe, die Online-Vertrieb machen möchten, die dort mitspielen möchten. Natürlich ist es so, dass Volumenhändler oder Volumenmarken online mehr Absatz finden als Premiummarken. Aber auch Premiummarken haben eine ganz eigene Strategie. Das heißt, die Geschäftsführung des Händlers oder der Gruppe muss erstmal den Mindset oder den Werten für die Zukunft verinnerlicht haben. Ich möchte Online-Vertrieber, ich möchte online stattfinden. Dann wäre es toll, wenn die ein paar Online-Vertriebler hätten oder in den Häusern Leute haben, die sagen, wir nehmen gerne Online-Leads und qualifizieren die. Und das war es eigentlich schon. Man muss einfach Lust haben und ob es dann ein ganz kleiner oder ein ganz großer Händler ist, das ist nur ein Parameter. Genau, Hauptsache das Mindset stimmt. Man muss Lust haben, mit uns zusammenzuarbeiten und Online-Vertrieb zu machen. Was ich in der Recherche über euch auch noch herausgefunden habe, ihr seid BVDW-Mitglied. Um das mal irgendwie ganz kurz zu transkribieren, ist der Bundesverband der Digitalwirtschaft, da seid ihr Mitglied. Und das finde ich erwähnenswert, weil es Agenturen, Dienstleister, die im Online-Marketing, nennen wir es mal so, unterwegs sind, da gibt es ja wirklich eine riesen Flut. Und da gibt es natürlich auch so Anbieter, der Klassiker ist ja, macht Google Ads mit uns, ich bringe euch auf Platz 1. Und dann gibt es als Beweis ein Screenshot von einer Sekunde, wo man mit viel Budget einmal auf Rang 1 gerankt hat und das ganze Budget ist weg und der Rest ist in seiner Tasche. Die sind nicht im BVDW. Das ist also schon so ein gewisses Siegel, dass ihr einen guten Job macht und vertrauenswürdig im Sinne eines Bundesverbands arbeitet. Absolut. Tim, wenn man nachhaltig ein Unternehmen betreiben möchte und digital unterwegs ist, Marketing oder Budgets von anderen Firmen verantwortet, und damit meine ich nicht nur den Handel, ich meine ja auch die Medienpartner, die haben Geld von uns zu bekommen und der Handel, von dem bekommen wir was, dann müsste das Standard sein. Das ist es leider nicht. Und wenn jeder Unternehmer, bevor er sich für Dienstleister entscheidet, einmal die Sieb stellen würde und schauen würde, wie aktiv jemand ist oder in welchen Verbänden er auch aktiv ist, dann hätten wir es viel einfacher, als guter Dienstleister ist oder als gutes digitales Unternehmen. Aber ja klar, das ist für uns auf jeden Fall Standard und wir sind bei unterschiedlichen Verbänden, aber unter anderem auch beim BVDW. Wir arbeiten schon länger mit denen zusammen, kennen auch dort viele Leute in den höheren Positionen, versuchen auch immer wieder bei Austauschrunden mit dabei zu sein und uns einzubringen. Schön. Genau. Sehr gut. Nehmen wir den Blick nochmal vom Mobility-Ads ein bisschen weg, weil du bist jetzt mit dem Unternehmen seit ein paar Jahren auch für die deutsche Autobranche tätig. Mit Blick auf die deutsche Autobranche, welche Herausforderungen und Chancen siehst du so für den Autohandel? Es ist relativ offen gefragt, aber ich wollte die Frage einfach mal so rüberwerfen, weil es interessiert mich, weil du ja auch Teil dieser Branche bist, aber einen anderen Einstieg hast. Also ich glaube, dass eine große Chance für den Handel, für Händler ist irgendwo schon die neuen Antriebsmodelle, auch wenn es so ein bisschen ein Zwangsheirat ist, gerade zum Anfang. Aber ich würde schon sagen, dass neue Antriebsmodelle dafür sorgen, dass die Relevanz steigt, dass die Leute doch ein erklärungsbedürftigeres Produkt bekommen, was sie ihrem Kunden wieder nahe bringen können. Neue Marken, neue Mobilitätslösungen, Auto-Abo etc. bieten auf jeden Fall eine große Chance für den Händler. Ich finde eine Herausforderung ist ganz klar die Beziehung Händler-Hersteller-Bank. Das wird nicht einfacher, das wird immer ein bisschen komplizierter. Wer dafür was kann und wer aus welcher Motivation heraus was macht, kann ich dir nicht sagen, aber das ist eine große Herausforderung. Da muss der Handel, das machen Gott sei Dank viele Händler, an ihre eigene Marke denken. Sie müssen ihre Marke in den Vordergrund stellen und müssen dort auch irgendwo straight ihr eigenes Ding machen und sagen, wenn du lieber Hersteller nicht möchtest, wie ich möchte oder wie es gesund in der unternehmischen Partnerschaft sich gehört, dann stelle ich mich anders auf. Online-Vertrieb, Aufbau, Kundendaten, ganz wichtig. Alle sagen immer, das ist Gold. Es ist Gold, weil es geht hier nur darum, Kundendaten gut sortieren, Systeme vernünftig einstellen, mit den Kunden langfristig arbeiten und versuchen unterjährig während der Laufzeit immer wieder Berührungspunkte mit dem Kunden zu finden. Und ansonsten geht es für die Kunden mittlerweile, um es abzuschließen, mehr oder weniger nur noch um das Nutzen anstatt um das Besitzen. Nicht bei allen. Die Welt muss sich jetzt hier schwarz anmalen, dass keiner mehr ein Auto kauft, aber viele wollen Nutzen statt Besitzen und es gibt natürlich dem Handel die Möglichkeit, das zu ermöglichen und die Kunden irgendwo an sich zu binden. Weil das Auto, und da unterscheidet es sich ganz klar, ein iPhone kann ich von heute auf morgen wechseln, das ist kein Problem oder ich kann auch drei iPads haben zu Hause, aber das Auto ist und bleibt mein Mobilitätspartner. Das brauche ich jeden Tag. Und wenn ich weiß, dass Händler A mir seit Jahren da weiterhilft, sich immer bemüht einen guten Job zu machen, dann bin ich auch nicht derjenige, der super preissensibel ist, sondern dann bleibe ich dem loyal und treu. Ja, unterschreibe ich alles, vor allem du hast so mein beinahe Herzensthema starke Eigenmarke im Autohandel rausgestellt, total wichtig. Bestandskundendaten sind auch so unfassbar wichtig und wie häufig ich da auf, ja hier ist mal unsere Datenbank mit 30.000 Kundeneinträgen, die wir nutzen können. Also kurze Frage, wie viele Jahre gehen die zurück? Sind die Daten mal gecheckt worden? Wie ist die Qualität? Leben die noch oder sind die schon dreimal umgezogen? Das ist echt irrsinnig und da sind ja zum Teil dennoch so Datenschätze, die nicht gehoben werden und wenn wir das verstaubte, alte Newsletter, E-Mail-Marketing mal rausziehen, was ja schon irgendwie zehnmal abgehakt ist, aber nur weil sie es nicht können, aber wie wertvoll das sein kann mit guten Daten, das ist ja irrsinnig. Ja, way to go, also Online-Marketing und Autohandel, da ist noch Musik drin, da brauchst du auch so Köpfe wie euch, die solche Innovationen reinbringen. Tim, es ist ja auch nicht einfach. Der Hersteller hat eine Datenbank, der Händler hat eine eigene Datenbank, man hat verschiedenste Herausforderungen, man muss die Datenbänke bespielen, sonst ist der Hersteller sauer, dann gibt es irgendwie wieder Regularien, die Margen für Qualität oder für Touchpoint, für den Kundenkürzen. Es ist ja nicht einfach für den Händler und es gibt, wie du schon gesagt hast, ganz viele Dienstleister, die auch vor allem im CRM oder im Datenexport, Import, in der Thematik sich behaupten, sie sind die Besten, aber sie sind genauso gut oder so schlecht wie die anderen und es gilt einfach für den Autohandel sich gute Talente, die Lust haben auf Online-Marketing und Digitalisierung ins Haus zu holen, die zu fördern und dann hat man das Wissen intern und kann es halt auch langfristig und nachhaltig nutzen. Erstmal an der Stelle vielen Dank, das war schon mal echt ein super erfrischendes Gespräch, weil ihr eine super interessante, innovative Lösung da an den Start gebracht habt und bringt, die anders gedacht ist, die so einen Blick von außen auf die Branche, die so andere Trends mit reinbringt, das finde ich höchst spannend und ich merke auch so, wir werden in Ruhe nochmal weitersprechen, weil wir haben ganz viele Anknüpfungspunkte, die ich total interessant finde, die wir sehr ähnlich finden. Aber es gibt noch die klassische Abschlussfrage und ich bin letztens, ich glaube auf dem, wo war das, Automotive Business Days vor dem Kfz-Betrieb, haben mich mehrere darauf angesprochen, Tim, du hast in den letzten Folgen nicht mehr regelmäßig diese Abschlussfrage mit dem autonomen Fahren gestellt, das möchten wir wieder und ich so, okay, dass es einem überhaupt auffällt. Also, wann sitzt du das erste Mal in einem komplett autonomen Auto in Deutschland? Als Beispiel, du willst morgen zur Arbeit, lässt dir ein Auto kommen, setzt dich rein, das weiß schon, wo du hin willst und du guckst in die Zeitung und steigst wieder aus und bist da. Also, vor fünf Jahren habe ich gesagt, in fünf Jahren, jetzt ist es doch nicht so gut. Deswegen, also ich glaube, dass wir technisch oder das Hersteller technisch dazu schon teilweise imstande sind oder auf einem ganz, ganz guten Weg sind. Es aber so ist, dass natürlich irgendwo das ganze Thema reguliert ist und da der, würde ich sagen, nochmal fünf Jahre, in fünf Jahren, in fünf bis sechs Jahren, denke ich, da hole ich dich von zu Hause mit einem autonomen Auto ab und wir treffen uns auf einen Kaffee und keiner von uns beiden fährt. Ja, das sehe ich als realistisch. Okay, also das war, also intoniert hast du dich selber in fünf Jahren nochmal eingeladen, finde ich auch gut, dann sprechen wir nochmal drüber, aber wir sprechen sowieso weiter. Ich hoffe nicht erst in fünf Jahren, aber ja, spätestens dann komme ich dann mit einem autonomen Auto oder das Auto kommt zu dir. Alles klar, prima. Also nochmal, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast und dass ich dich da so ein bisschen löchern durfte, was ihr denn da Tolles mit Mobility-Ads so macht und ich kann sagen, ich finde es cool und ich kann es nur empfehlen, sich damit mal auseinanderzusetzen oder mit dir zu sprechen, weil man muss es schon einmal verstehen, was ihr da macht. Das ist nicht einfach so, hey, gib mir deine Fahrzeugdaten, wir machen eine Unterseite für deine Website, wo die Fahrzeuge gesucht und gefunden werden können, weil das ist echt viel mehr und empfehle ich nur das Gespräch mit dir. Es ist viel mehr, trotzdem sollten Händler, Hersteller und Gruppen da jetzt keine Angst vor haben, wir sind sehr, sehr smart und sehr dünn im Onboarding, also es geht schnell, ohne viel Aufwand, ohne Kosten zu verursachen. Und die Zusammenarbeit, alles kann, nichts muss. Wir machen das voll aus Überzeugung. Also von daher, wir freuen uns immer auf neue Kontakte. Ich bedanke mich auch für den tollen Austausch, hat Spaß gemacht und ja, dann würde ich sagen … Motorist, du ab! Dann ja, gute Weiterfahrt, viel Spaß beim Zuhören und auf jeden Fall Benzingespräche abonnieren und den nächsten Podcast zuhören, ja. Bis ganz bald. Alles klar, macht’s gut da draußen. Tschau tschau.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.