Einleitung
In der neuesten Folge von ‚Benzingespräche‘ tauchen wir tief in die Welt der deutschen Automobilbranche ein. Tim Klötzing, zusammen mit seinen Gästen Jascha Breuer und Philipp Kroschke, diskutiert über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Erfolge in der Branche. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke und inspirierende Geschichten, die sowohl für Brancheninsider als auch für Interessierte von Bedeutung sind.
Ein Rückblick auf das erste Quartal 2024
Das erste Quartal des Jahres 2024 hat in der Automobilbranche für Überraschungen gesorgt. Trotz anfänglicher Skepsis zeigt sich eine positive Marktentwicklung, die sich in den Zahlen der Unternehmen widerspiegelt. Die Erholung der Marktlage hat eine optimistische Grundstimmung erzeugt, die sich in den Projekten und der strategischen Ausrichtung der Unternehmen bemerkbar macht.
Digitalisierung und Systemumstellungen
Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Digitalisierung und die damit verbundenen Systemumstellungen. Jascha Breuer berichtet über die Herausforderungen und Fortschritte bei der Umstellung auf ein neues Backend-System, das ab dem 1. Mai 2024 in Betrieb genommen wird. Diese Umstellung ermöglicht eine größere Flexibilität und Effizienz für die Händler, die mit der Plattform arbeiten.
Networking und Veranstaltungen
Ein weiterer Schwerpunkt der Episode liegt auf der Bedeutung von Networking und dem Austausch von Wissen. Tim Klötzing hebt die Wichtigkeit von Veranstaltungen hervor, die als Plattform für den Austausch von Ideen und Best Practices dienen. Die NeoMobility Marketeers Veranstaltung in Düsseldorf ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die richtigen Impulse zu setzen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Ausblick auf die Zukunft
Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf die kommenden Projekte und Herausforderungen im Jahr 2024. Die Gäste teilen ihre Pläne und Visionen für die Zukunft der Automobilbranche und betonen die Notwendigkeit, sich kontinuierlich anzupassen und zu innovieren, um im sich schnell verändernden Markt erfolgreich zu bleiben.
Fazit
Diese Episode von ‚Benzingespräche‘ bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik der deutschen Automobilbranche. Die Mischung aus persönlichen Geschichten, fachlichen Diskussionen und zukunftsorientierten Perspektiven macht diesen Podcast zu einer wertvollen Ressource für alle, die sich für die Entwicklungen in der Automobilwelt interessieren.
Show Notes & Key Takeaways
Themen:
- Marktentwicklung im ersten Quartal 2024
- Digitalisierung der Fahrzeugzulassung
- Systemumstellung bei Autobörsen
- Networking und Veranstaltungen
- Ausblick auf zukünftige Projekte
Key Takeaways:
- Positive Marktentwicklung trotz anfänglicher Skepsis
- Wichtigkeit der Digitalisierung in der Automobilbranche
- Erfolgreiche Systemumstellung als Schlüssel zur Effizienz
- Bedeutung von Networking und Wissenstransfer
- Kontinuierliche Anpassung und Innovation sind entscheidend
- Veranstaltungen bieten wertvolle Impulse und Vernetzungsmöglichkeiten
- Optimistische Grundstimmung in der Branche
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Benzingespräche – der Branche- und Personality-Talk der deutschen Automobilwirtschaft. Der Podcast für und mit Menschen aus der deutschen Automobilbranche, die etwas zu sagen haben. Wir teilen die Liebe zum Automobil in persönlichen Erfolgsstories, die es wert sind, erzählt zu werden. Es geht um neue und verschiedene Blickwinkel auf die Autobranche und persönliche Meinungen zukünftiger Geschäftsmodelle und Mobilitätskonzepte. Vom prüfenden Blick in den Rückspiegel bis zur spannenden Aussicht mit Fernlicht in die mobile Zukunft. Ich bin Tim Klötzing, Experte der deutschen Autobranche, Content-Creator und freier Automarketing-Berater. Bevor wir in die neue Folge starten, ein kurzer Hinweis auf meinen starken Partner, der mich bei der Produktion meines Podcasts unterstützt. Die Kroschke-Gruppe ist Euch allen sicher ein Begriff, weil die Kollegen einfach der Marktführer im Bereich Fahrzeugzulassungen in Deutschland sind. Kroschke hat die Abläufe bereits soweit digitalisiert, dass man den analogen Ablauf dahinter als Kunde nicht mehr spürt. Von daher, Kroschke digitalisiert Eure Zulassungen und spart Euch jedes Mal Zeit und Nerven. Klare Empfehlung. Vielen Dank für Euren Support. Herzlich Willkommen zurück bei einer neuen Folge der Benzingespräche. Und in dieser Folge wird wieder mehr, also die Folge wird wieder doppelt als großartig sozusagen, weil heute treffen wir uns in einer geilen Freundesrunde mal wieder mit dem lieben Jascha Breuer und dem lieben Philipp Kroschke im schönen Hamburg. Hallo Jascha. Hallo Tim, das erste Mal live. Ja endlich. Philipp, hi. Moin, moin ihr beiden und herzlich Willkommen in der schönsten Stadt der Welt. Und hier bei mir in meinem Hafen. Ist ja super. Schön, dass du es einrichten konntest, dass du noch mit deiner letzten Textnachricht fertig geworden bist. Lies sie mal. Lies sie mal, dann wird das was. Achso, ja okay. Meinst du das bringt mich nach vorne? Ja, nee. Wir endlich mal live und in Farbe. Bisher haben wir immer online aufgenommen. Und umso schöner, dass wir heute hier endlich mal zusammensitzen. Letztes Mal wirklich intensiv zu dritt gesprochen haben wir schon wieder drei Monate her, Anfang Januar. Da haben wir so ein bisschen so den Jahreswechsel Revue passieren lassen. 2023 Revue passieren lassen, war ja nun mal schon auch wieder viel los im letzten Jahr. Und jetzt haben wir gefühlt dreimal geschlafen. Und jetzt ist das Quartal 1, Q1 schon wieder Geschichte. Wie geht’s euch? Wer darf zuerst? Ihr habt ein bisschen Zeit mitgebracht. Hier ist der Lautsprecher sozusagen. Ich regle mal runter, okay. Nein, lieber Tim, das erste Quartal ist tatsächlich überraschend gut verlaufen. Also sowohl, ich sag mal, Marktlage aus unserer Sicht. Haben wir eine Erholung gesehen, die wir auch ganz gut bei uns in den Zahlen, die sich in unseren Zahlen widerspiegeln. Das beruhigt so ein bisschen. Nach den Perspektiven, die uns das letzte Jahr gegeben haben, waren wir doch eher skeptisch. Weil es ja auch hieß so, große Kaufzurückhaltung, aktuell für uns nicht so ersichtlich, eher Erholung. Das wiederum entspannt auch insgesamt die Situation, positive Stimmung. Wir haben viele große Projekte, wir bauen uns massiv um. Nur weil es jetzt gerade mal am Markt ein bisschen besser läuft, wird der Markt ja schon ein anderer sein. Und große Projekte laufen, aber irgendwie alles mit einer sehr, sehr positiven Grundstimmung. Insofern hier zwei Daumen nach oben und ein grüner Smiley. Eieiei, und fünf Sterne Deluxe und alles, was man so haben kann. Fragen wir doch mal, der Jascha, der guckt schon ganz skeptisch. Ich finde das ja auch so schön, dass wir jetzt mal wirklich live, live sind wir ja immer dann zusammen in dem Moment, aber körperlich, physisch. Ich kann euch beide anfassen. Ja, lass, lass. Das könnt ihr alle natürlich nicht sehen, aber Tim und ich haben zwei rote Bierdeckel hier liegen. Auf dem einen steht, halt die Schnüsse und auf dem anderen steht, stopp, falls der dritte Kollege von uns einfach ein bisschen zu viel redet. Aber das ist nicht dazu. Mein erstes Quartal, mein erstes Quartal, das ist schon wieder, ja, wir sind schon im zweiten jetzt. Das war anstrengend, weil wir haben eine Systemumstellung, da kommen wir vielleicht gleich noch zu. Und da haben wir intern mit, zusammen mit unserem Technologieanbieter, ganz schön zu wuckern gehabt. Und das wird jetzt am 1. Mai umgestellt, da gehe ich gleich nochmal drauf ein. Ich habe gefühlt ein bisschen gezerrt noch von unserer Veranstaltung in der Bank mit den Auto-Business-Friends. Gehen wir gleich vielleicht auch nochmal drauf ein. Ich freue mich auf die nächste Veranstaltung. Also insofern anstrengend, aber nach wie vor zufrieden und gesund. Und lieber Tim, das ist ja ein Dreier-Podcast, also wie geht es dir denn? Oh Gott, jetzt fragt ihr mich? Ausgerechnet mich? Ich stelle normalerweise die Fragen. Das stimmt wohl, aber da uns dein Wohlbefinden auch am Herzen liegt, würden wir gerne wissen. Du lächelst, du strahlst, ja. Und um 100 Prozent ehrlich und authentisch zu sein und zu bleiben, ist nicht alles Gold, was glänzt, aber mir geht es grundsätzlich gut. Aber auch echt ein anspruchsvoller Jahresauftakt, weil ich bin ja frei in der Marketing-Beratung hauptsächlich eigentlich tätig. Und das Podcasting ist ja nach wie vor, es ist auch natürlich, nimmt viel Zeit ein, ist aber ja, ich nenne es immer noch mein Spaß-Projekt. Und alles, was so in der Beratung los ist, mehrere Mandaten, muss man schon sagen, dass das Marketing im Autohandel, was ich da so mitbegleite, echt anspruchsvoll ist, weil meiner persönlichen Meinung her, das immer noch nicht so weit sich entwickelt hat wie andere Branchen und da ist echt noch ein Brett zu bohren und du triffst überall auf andere Stände und so und da ist so im Kopf ein unheimlicher Spagat zu gehen, das ist schon nicht immer so einfach. Auf der anderen Seite geht es mir gut, im Januar hatte ich mit der Jule zusammen den NeoMobility Marketeers, wenn ich mich recht entsinne, den Event in Düsseldorf mit 40 Marketeers und das war echt cool, die Leute zusammen zu haben und da Wissen zu schaffen und zu machen und zu tun, das war schon geil. Hat man da das Thema auf der Veranstaltung gemerkt, was du eben aus deiner freien Beratung erzählt hast, diese Anspannung, diese Vielseitigkeit der Themen inzwischen? Ich habe das mit Absicht auch probiert da reinzubringen, weil wir hatten ja Fachvorträge, die waren alle on point, die waren sehr gut zusammengestellt, wir hatten aber auch eine Podiumsdiskussion und da haben wir das auch wirklich adressiert und ich habe die auch wirklich darauf aufmerksam gemacht, weil es viele junge Personen oder Menschen sind, die Marketingleitungen innehaben inzwischen, dass die sich wirklich auch untereinander vernetzen und austauschen und machen und tun, also das ist schon ein Wort. Was man wirklich sagen muss, auf der Veranstaltung sind die, die schon begriffen haben, dass man sich von außen auch Impulse holen muss und dass das nicht von alleine kommt und dass es nicht reicht, alles quasi ungelesen, was der Hersteller einem vorlegt, sondern sich wirklich auch Gedanken zu machen, was man mit der eigenen Marke macht, das ist ja auch immer so ein bisschen mein Thema, wie baust du Marke und wie wichtig ist das eigentlich und die Leute, die da waren, das war ich auch, war ganz begeistert, war eine richtig tolle Veranstaltung, das waren aber schon sehr aufgeschlossene Menschen und du hast halt nicht die, die es noch nicht verstanden haben, die sind nicht auf der Veranstaltung, auf der Veranstaltung sind halt die, die wissen, alles klar, geil, ich brauche Impulse, ich brauche ein Netzwerk, ich will das auch und das ist halt leider nicht der Querschnitt. Eigentlich kannst du zwei, drei von den Veranstaltungen im Jahr machen. Ja, wenn du die anderen dazu bekommst. Ja, Marketing, so viel Input, so viele Themen, da kannst du ja, mega spannend. Bei mir springt mir dann wieder mein Bruder in den Nacken, weil ich dann ja als Sponsor das auch bezahlen müsste. Ich weiß nicht, ob ich das darf. Ja, okay, also das war auf jeden Fall… Kannst ja mal fragen. Kommt ihr mit? Ja, das war für mich aber auf jeden Fall ein Highlight, endlich ein Event zu haben, was auch ein bisschen, also Jule hat das fantastisch organisiert und hat auch so den groben Rahmen alles schon vorgegeben und ich bin dann so inhaltlich reingegangen und hab gesagt, lass uns bitte das Thema besetzen mit dem und dem, damit wir da wirklich besten Content haben und das war mir, was ja da ist, war echt ein Herzensprojekt, endlich da zu stehen und genau für diese Zielgruppe den Content zu geben, die nach vorne zu bringen und das ist einfach, da geht mir so persönlich das Herz auf. Deswegen ist das ja auf der Ebene echt wunderbar, also ich war ja, ich will nicht sagen zu dringend gerührt, wo die Auftaktansprache kam, ich hab die in die Runde geguckt und gedacht, ey, Traumwild war. Hab ich auch genauso gesagt übrigens. Hast du gesagt. War eine tolle Veranstaltung und man kann sich, glaube ich, wirklich auf weitere Veranstaltungen dieser Art freuen und lass es uns mitnehmen, also genug Content, wie du sagst oder wie ihr beide sagt, ist, glaube ich, da und genug Impulse oder beziehungsweise die Notwendigkeit, Impulse zu setzen, halt genauso. Absolut, absolut. Ja, 2024, jetzt sind wir da so schon so dran. Was steht denn so 2024 noch so an Projektchen an? Ich meine, ihr habt ja, glaube ich, gerade den, die Plattform hast du gerade an. Jetzt musste ich gerade, ich gucke den, ich gucke den Philipp an und will mit dir sprechen. Ja, weil ich, ja, weil ich. Hast du Angst vor dem Stopp-Schild? Nee, vom Snout-Schild. Wir werden ein Bild posten. Er hat schon wieder so viel erzählt. Ich will mich mal zurückhalten. Versuch’s mal. Vielleicht in deine Richtung, Jenscher. 2024, du hast gerade schon angedeutet, ihr seid da mit eurer Plattform da ganz hart am relaunchen, am entwickeln, am machen und am tun. Und das ist ja quasi am lebenden Objekt. Das ist ja online und live. Ja, sozusagen am 30. April wird umgestellt, 1. Mai haben wir ein neues Backend. Das heißt, den Technologie-Partner, den wir jetzt in den letzten zwei Jahren schon hatten für die Autobörse, der hat bisher das Backend nicht gestellt. Das macht er ab 1. Mai. Bedeutet, wir haben ganz viele Vorteile. Also der Backend-Partner ist eine Plattform, die wir im Konzern haben. Das heißt, wir haben viel mehr Möglichkeiten. Wir kommen dann selber an die Fahrzeuge dran. Wir können diese optimieren. Wir haben keine Beschränkungen mehr bei der Anzahl der Händler. Also jeder Händler, der mit Santander zusammenarbeitet, kann dann Autobörse nutzen. Das war vorher mit ein bisschen Beschränkung behaftet. Das geht jetzt einfach in die COSI-Verein, das ist unten links, Herr Batten, Autobörse. Und dann ist das ein ganz einfacher Prozess. Kleiner Marketinghinweis, also einfach den Distriktleiter ansprechen oder auf autobörse.santander.de eine E-Mail schreiben. Dann beantworte ich die. Also das wird ein riesen Switch jetzt in den nächsten Tagen. Und das hat uns in den letzten Wochen, insbesondere meinen Kollegen und Kolleginnen, viel Mühe und Arbeit gekostet. Viele Schweißperlen auch. Ist der grauer geworden? Hat der viel mehr graue Haare? Nein, hat er nicht. Nur wenn ich Themen übernehmen muss, dann kriege ich graue Haare. Ich finde, er sieht sehr erholt aus. Dafür, dass wir eine Umstellung haben. Die Kollegen haben hart gearbeitet. Ja, noch ist er nicht vollzogen, die Umstellung. Die grauen Haare kriege ich im Mai vielleicht. Aber meine internen Kollegen und so weiter, das läuft schon sehr gut. Da haben wir gute Arbeit geleistet. Solange am 1. Mai nicht 404 auf der Startseite kommt. Nein, nein, das wird auf keinen Fall passieren. Verschiedene Backup-Lösungen haben wir. Das ist auf keinen Fall passiert. Aber anstrengend. Und jetzt sehen wir, was dann am 1. Mai passiert. Aber ein wichtiges Thema für uns, weil wir wirklich dann keine Begrenzung in Fahrzeugen, keine Begrenzung in Händler. Wir haben teilweise Händler, die uns 5-stellige Bestände schicken. Und damit haben wir bisher ein bisschen Probleme gehabt. Und die können wir jetzt auf die Plattform lassen. Wir haben da auch taffe Ziele bis Jahresende, die Nummer 3 zu sein in Deutschland. Gemessen am Fahrzeugbestand. Okay. Habt ihr eigentlich schon Zulassungsdienstleister? Nein, wir sind noch auf der Suche nach einem. Der das online abwickeln kann, aber da kannst du ja gleich was dazu sagen. Aber am Ende ist es ein Punkt in der Customer-Journey, über den wir nachdenken. Mein Lieblingspunkt übrigens. Da kannst du ja gleich mal was dazu erzählen, nicht so lange vielleicht. Aber wir haben jetzt erstmal die Systemumstellung und die ist wichtig. Und dann kümmern wir uns wieder um die normalen Themen, womit die Händler aber auch wir Geld verdienen. Also eine Neuerung in diesem Jahr bei euch. Ihr habt fantastische neue Pullis in eurer Groschke CI, die mal über die Flotte gelaufen ist. Das war jetzt das Einzige, was wir in diesem Jahr zustande gekriegt haben. Schöne Pullis. Deswegen sage ich es ja. Freshe Farben. Auf der Flotte war ja Nummer 4 los. Das ist egal, wo du lang gegangen bist. Du hast immer irgendwo so ein Groschke-Pulli gesehen. Das war gar nicht schlecht. Die Flotte war auch echt gut. Wir hatten auch einen tollen Stand. Ich hatte tatsächlich echt eine Menge Highlights, wenn ich das so Revue passieren lasse. Die Flotte war wirklich gut. Und es gab tatsächlich Anfragen von Kunden und befreundeten Unternehmen, die gesagt haben, ganz ehrlich. Wo sind die Gastgeschenke? Ich weiß es auch nicht. Wir sind in Hamburg. Ich würde den tragen. Du hast keine Tüte dabei. Wo ist es los hier? Ich habe keine Tüte dabei. Ach Gott. Du kommst aus Amsterdam. Aber gab es die nur in einer Farbe, die Pullis? Oder auch in Pink? Nein, nein. Das ist so ein Mint. Das war eines der Highlights. Das war wirklich cool. Bei uns auch viel Bewegung drin. Wo nicht so viel Bewegung drin ist, ist tatsächlich die digitale Zulassung. Oh ja, gib mal ein Update. Die gibt es nicht. Wie wir sehen, sehen wir nichts. Passiert gerade nicht so viel. Ist auch ein komplexes Thema, gar keine Frage. Und es ist tatsächlich so, wenn du 400 Zulassungsstellen koordinieren musst, ist das sicherlich eine wahnsinnige Herausforderung. Und insofern muss man sagen, sehen wir da gerade im Moment noch nichts und auch irgendwie nicht so richtig ein Licht am Ende des Tunnels. Also bestimmte Abmeldungen funktionieren teilweise schon, wobei wir zuletzt wieder eine Abschaltung verschiedener Zulassungsstellen hatten, weil die Sicherheitsanforderungen nicht entsprochen haben. Also das wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Und für uns heißt das halt wahnsinnig nah am Markt dran sein. Weil wir müssen ja genau wissen, wann schaltet jetzt wieder eine Zulassung. Das ist nicht, Colli, du hast nicht irgendwie einen Überblick und sagst bis zum 24. so und so viel haben sich folgende Zulassungsstellen. Und die melden sich halt auch nicht aktiv. Nein, das ist nicht die. Herr Grosche, dürfen wir dann jetzt auch aufschalten? Ja, bitte. Hätte ich erwartet. Nein, aber wir sammeln halt diese Daten bei uns zusammen, einfach um den Überblick zu haben. Wir hatten auch ein großes technisches Rollout-Projekt und wir haben uns damals dabei von einem externen Partner helfen lassen. Der, weil wir gesagt haben, wir haben irgendwie 5000 Autohäuser anzubinden. Wir haben 400 Menschen, die damit arbeiten sollen in unseren 60 Zulassungsdiensten. Haben wir gesagt, das kriegen wir alleine nicht hin. Und ich gucke manchmal so drauf und denke, ja, das ist wahnsinnig komplex, weil das mit Schulungen und Schnittstellen und all sowas verbunden ist. Dass das komplex ist, ist klar, aber ganz ehrlich, die Erwartungshaltung wird jetzt einfach mehr als torpediert. Und wie willst du da Vertrauen in ein solches System irgendwann haben? Also das ist ein Thema, da bewegt sich gerade nicht viel. Wir sind ready, aber wir haben zum einen eine Infoveranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um halt drüber zu informieren, wie der Status ist. Weil wir doch häufig gefragt werden. Wir haben gesagt, alles klar, lass uns das proaktiv machen. Wir haben einen Händlerbeirat gegründet mit wirklich tollen Mitgliedern, die uns dabei unterstützen sollen, in dieser Transformationsphase zu verstehen, was auch am Ende am Kunden passiert. Was denen wichtig ist. Aber auch zum Beispiel, wenn wir Pricings verändern, wenn wir jetzt die Systeme umbauen, das auch immer mal abgleichen zu können. Das fehlte uns so ein bisschen. Nicht, dass wir nicht auch viel am Markt sprechen, aber das mal so ein bisschen in konsolidierter Form. Wir bauen massiv unsere Operations um, nochmal in Richtung Wirtschaftlichkeit. Wir haben festgestellt, dass wir an vielen Stellen doch echt noch Herausforderungen, was das angeht, haben. Du bist so gewachsen und gewachsen. Und irgendwie hast du nie deine Strukturen dem auch dann wieder angepasst und gestreamt. Das machen wir jetzt, so ein großes Projekt. Und es gibt keinen Deutschen Autodienst mehr. Wir haben den Deutschen Autodienst in Kroschke Deutschland GmbH umbenannt, um den auch unter unserer Farbe und unserer Flagge schon mal laufen zu lassen. Aber natürlich vor dem Hintergrund, wir wollen als Organisation auch enger zusammenwachsen, weil es im Endeffekt nicht mehr die Notwendigkeit zweier Firmen als solches gibt, sondern weil es alles Teilbausteine von ganzheitlichen Prozessen sind. Also ihr habt eine ganze Menge zu tun, aber ihr merkt Bock drauf, tolle Stimmung in der Organisation mit allen Herausforderungen, die man so kennt, Personalthemen und und und, aber irgendwie gute Stimmung gerade. Macht Spaß. Cool. Zu dem ersten Thema Online-Fahrzeug-An- und Abmeldung. Ich hatte jetzt den Fall, dass ich ein Fahrzeug abmelden musste. Und das geht ja online schon zum Teil. Problem ist nur, du brauchst ja das Fahrzeug dafür. Mir wurde halt ein Anhänger gestohlen, den musste ich abmelden. Und dann gehst du in den digitalen Prozess rein und dann sagst du im Fahrzeugschein, Code frei rubbeln. Super. Ich habe das noch nie vorher gemacht. Da rubbelst du frei, alles klar, gibst den Code ein. Ja und jetzt rubbeln Sie bitte auf dem Kennzeichen irgendwie den Code frei und geben den ein. Ach war der Dieb nicht so freundlich und hat das Kennzeichen stehen lassen? Total geil. Ich habe mir Anfang des Jahres einen Anhänger gekauft, wenn ich mal meine Hobby-Rennstrecke betreibe. Total happy, ein total geiles Ding, irgendwie geschossen, super Sache, stell das hin. Vier Wochen später war meine Freundin im Auto unterwegs am irgendwo Altpapier wegbringen und sagte so, sag mal, wo hast du den Hänger hingestellt? Ich sag da und da, gegenüber Altpapier-Container, da stehen zwei Wohnmobile rechts. Sagt sie, nee, glaubt sie nicht. Ich so, wie glaubt sie nicht? Ja, da steht keiner, da steht was anderes. Ich so, naja, blablabla. Ja, hingefahren, Hänger weg. Mit Kennzeichen. Mit Kennzeichen. Doof. Doof für die Abmeldung. Solange dein Auto da nicht noch hinten drauf stand, ist es vielleicht gerade noch zu verkraften. Also dann wäre ich, war Sonntagabend, wo das festgestellt wurde. Und ich war dann so, ja, ja, der Hänger ist nicht weg. Dann fährst du da hin und dann ist der Hänger weg. Kannst ja auch nichts mehr dran ändern. Ich war total entspannt. Und meine Freundin so, wie kannst denn du da so entspannt bleiben? Ich sag, das macht mich aufregend, der ist halt weg. Ich hab den Tatort dazu gesehen. Ach so, okay, stimmt, alles klar. Essen-Tatort. Genau. Und hätte mein Auto drauf gestanden, hätte ich definitiv anders reagiert. Definitiv. Wie viele Podcasts hast du gemacht im ersten Quartal? Boah. Nicht vorbereitet auf so eine Frage. Jede Woche einen, ne? Echt? Krass. Jede Woche ist einer rausgekommen. Ich muss gestehen, natürlich jeden Monat war Jule einmal mit Pink Network dabei. Also so drei, sechs, neun, zehn, elf, keine Ahnung. Und es ist auch immer schon echt ordentlich Koordinierung, Dampf in der Bude. Jetzt fragte mich jemand, ey, was machst du jetzt so zeitnah, wer steht denn da so an? Da hab ich gesagt, keine Ahnung. Also ich hab so eine Longlist, was ganz cool wird. Aus der Social-Media-Branche wird jemand da sein, der wirklich auch Head of Automotive da ist, weltweit. Du müsstest den von einem Event auch noch kennen, aber was anderes. Geheimnis. Geheimnis. Ne, das wird ganz cool. Dann hab ich einmal im Monat so eine Marketing-Folge, die ich mit dem Paul zusammen mache, wo wir uns halt immer aktuelle Themen so nehmen. Personal Branding LinkedIn. Riesenthema. Und das haben wir halt gemacht und da merkst du halt so selber, da ist man schon echt gut aufgestellt. Und wenn man sich so anguckt, wer da so rumspringt und jetzt LinkedIn-Coach ist und da Angebote macht und Co. Und du denkst dann so, okay, wer es nötig hat, ist okay. Aber es gibt ja auch viele Anfänger, muss man ja einfach sagen. Und da haben wir halt eine Folge zu gemacht, wie das so geht. Dann haben wir Videokontent-Erstellung im Autohandel halt mal gemacht. Was für Technik brauchst du? Bereite den Dreh vor. Geh nicht einfach mit irgendjemanden dahin, der nicht vorbereitet ist. So das Einmal-Eins. Aber das brauchen die Leute leider dann doch als Anleitung. Jetzt machen wir demnächst glaube ich noch Newsletter-Marketing und danach weiß ich schon wieder nicht mehr. Also es ist echt immer, ich will auch so reagieren. Ich habe auch einen Podcast mit meinem besten Kumpel Peter gemacht. Der ist Spediteur, der hat 60 Zugmaschinen. 40 Tonner. Und mit dem habe ich mal so über diesen politischen Mythos der Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs gesprochen. Das ist spannend. Das ist erstmal wahnsinnig teuer. Ich war auf einer Veranstaltung vom ZTK in Berlin. Und da waren tatsächlich auch Vertreter des Logistikverbandes. Und da sagte, ich weiß nicht, war das der große Wehne oder auch so ein großer Spediteur, der sagte ganz ehrlich, wenn wir alle unsere LKWs auf Elektro hätten, würden wir so viel Strom brauchen, dass das ganze Industriegebiet kein Strom mehr hätte. Ich kann dir die Zahl sagen. In Deutschland, das sagte der Peter, der sagte was zum Kosten einer neuen Zugmaschine im E, kostet das zweieinhalbfache. Und die Dinger sind schon teuer. Verstromung in Deutschland. Entweder 17 neue AKWs oder 55.000 neue Windräder. Oh Gott. Von den Ladeinfrastrukturen mal ganz zu schweigen. Und ein Funfact, ich habe es vor ein paar Tagen nochmal veröffentlicht. Die Zugmaschinen, die neuen, sind so sauber, dass das, was hinten im Auspuff rauskommt, sauberer ist als das, was der vorne ansaugt. Also Feinstaubtechnisch. Und da sagt er so, wenn in Stuttgart wieder Smog ist, dann sollten wir auf die Straße. Das ist echt total irrsinnig. So, weitermachen bitte. Ich muss mal eben, ihr könnt das nicht sehen, aber hier ist eine Lüftung angegangen. Ich nehme euch mal wirklich mit. Wie geht denn die aus? Philipp, die Auto-Business-Friends, wann treffen wir uns? Nächste Woche treffen wir uns. Nächste Woche gehst du weiter in unserer Reihe. Wir drei laden die uns bekannten netten Händler ein zu Fiegenschuh. F3 Fiegenschuh. Hammergeil, ich freue mich riesig. Nur feine Autos. Ich glaube, ich war noch an seiner alten Location und die war schon beeindruckend. Und er ist ja umgezogen. Das ist, glaube ich, nochmal ein bisschen schicker geworden. Ich glaube, Tim war vor Ort und hat sich das angeguckt. Er kämpft da gerade noch mit der Lüftung. Frank, ihr seht das ja nicht. Ich stehe hier mit dem Raum und probiere zeitgleich eine Lüftung zu regulieren. Einschalter war das Licht, das kannst du wieder anmachen. Er tut nichts mehr. Wir werden die Veranstaltung ja öfter machen. Wenn zukünftig Händler dabei sein wollen, dann sollen die sich nach wie vor bei uns melden. Genau, nach den drei ersten Veranstaltungen, die wir immer in einem unserer Büros oder in unseren Häusern gemacht haben, ist das jetzt der erste externe. Wir werden immer ein bisschen gucken, dass wir spannende Locations haben, wo man vielleicht so nicht ganz von alleine drauf kommt. Wir sehen das ja auch. Wir haben eine tolle Anmeldezahl. Ja, total. So Locations finden, wo man Events machen kann. Vor allem du weißt das ja sehr gut, Jascha. Finden, klar machen und dann auch kosten und der ganze Zirkus. Und dann soll es auch noch cool sein. Frank, Fränki, kenne ich schon ein paar Jahre. Dem habe ich so die Idee gepitcht und er sagte, ja klar. Wie machen wir das? Sag mir wann und dann gucke ich, wie ich da bin und dann machen wir das hier. Und dann selber auch Bock drauf und ist ja auch total der Automobilist und das wird richtig gut. Und Teil unserer Veranstaltung ist natürlich nicht nur nett zusammenkommen, lecker essen und viel quatschen, sondern bei jeder Veranstaltung hatten wir doch einen coolen Referenten zu Themen dabei. Uwe Brosset, Eva Kellershoff, Malte Krüger. Und jetzt nächsten Dienstag ist der Christian Malorny als Referent mit dabei. Der ein oder andere sagt, Christian wer? Aber wenn du so ein bisschen im Automotive Bereich unterwegs warst. Christian war früher Automotive, weltweiter Automotive Chef von McKinsey. Ist jetzt bei AT Kearney Automotive Head und hat einfach einen wahnsinnig guten Blick auf den ganzen Wandel. Nicht nur im Handel, sondern insbesondere auch der Hersteller, aber auch anderer Märkte. Also der hatte einen sehr, sehr schönen und spannenden Artikel über das, was hat China oder was hat die Entwicklung auf dem chinesischen Markt für die deutschen oder die europäischen Hersteller eigentlich mit den europäischen Märkten zu tun. Und da war er schon sehr kritisch und ich erhoffe mir da spannende Impulse, einen kritischen Austausch nächste Woche. Also das wird, glaube ich, echt gut. Gute Überleitung zu unseren Themen. Ja, es kommen noch zwei, drei Themen. Letztes Mal, als wir bei euch im November in der Bank waren, erstmal war es richtig cool, mal hinter die Kulissen einer Bank zu kommen und so eine private Führung zu haben. Und dann hier Co-Working, ich glaube 2.0, 3.0, ihr seid ja stetig ganz weit vorne. Auch nachher in den 10-fach geschützten Keller reinzukommen, wo Fahrzeugbriefe in Millionen, keine Ahnung wie viele Millionen Fahrzeugbrieffäller liegen, das war schon echt geil. Und auch die Eva Kellershoff. Ich glaube, dass viele, die da waren, sie vielleicht nicht so gut kannten, aber nachher wusste jeder, du kannst der Gottverdammt jede Frage stellen und die beantwortet die dir. Das ist echt total krass. Ja, supergeil. Das hat so einen Spaß gemacht mit ihr. Das war schön. Das war schön lang auch. Also das Kantin hier, das Security, sagt ja, ob wir jetzt noch länger bleiben wollen oder nicht. Aber das war gut. Können wir nochmal machen. Also was ich ja total spannend finde und das ist halt bei fast jedem Mal auch geglückt ist, dass der Referent am Ende eine Diskussion ausgelöst hat. Wir hatten ursprünglich, wenn ihr euch erinnert, so, ja komm, irgendwie eine halbe Stunde Vortrag und dann wird halt ein bisschen gequatscht. Bei jeder Veranstaltung sind wir danach irgendwie bestimmt noch in einem zweistündigen Austausch mit dem jeweiligen Referenten und untereinander und so. Und dafür ist es ja am Ende auch da. Ich sag nur, den damals Uwe, Uwe Brosset, Agenturvertrieb, wo er irgendwann da stand und sagt so, oh Leute, können wir mal einen Stuhlkreis machen? Ich kann nicht mehr stehen. Auch super spannend mit Uwe. War ein tolles Veranstaltung. Themen. Wir haben irgendwie noch so zwei, drei aktuelle Themen hier gecastet. Chat-GPT ein bisschen herangezogen, gemacht und getan, waren wieder interessante Treffer und auch teilweise, muss man fairerweise sagen, nicht Treffer. Was haben wir da so? Ich habe mal zwei, drei Sachen rausgesucht. Das zum Beispiel als erstes chinesische Hersteller, die zum Teil schon auf dem Markt sind, neu eintreten, immer stärker auf den Handel doch zugehen und nicht nur versuchen, hey, das lösen wir mal online oder wir machen irgendwo einen Concept-Store und warten ab, dass hier die Bude eingerannt wird. Und dann wird hier das eine nach dem anderen Auto rausgerollt. Also die gehen stärker auf den Handel. Eure Meinung, Jascha? Also ich glaube, wir haben im letzten Podcast das schon mal kurz angerissen. Ich finde erstaunlich, diese unterschiedlichen Strategien, wie die neuen Marken auf den Markt kommen. Viele versuchen, den einen großen Amerikaner nachzumachen, alles online etc. Der andere geht auf Mercedes-Händler zu. Der dritte baut große Stores in den Innenstädten, Pop-Up-Stores. Also diese unterschiedlichen Konzepte finde ich ganz spannend. Umso erfreulicher ist es für mich, weil ich im Handel groß geworden bin auch und wir haben bei uns im Team da in der New Workspace einen Ausschnitt aus einem Fachmagazin, Branchenmagazin hängen, da ist die Headline, ohne Händler geht es halt nicht. Und das merken anscheinend jetzt andere auch. Ich glaube, es funktioniert für Branding, wenn du eine kleine oder große Innenstadt-Store hast, wo ein paar Autos drinstehen. Kupra? Ja, Kupra in München, daneben ist Mercedes, daneben ist Lotus. Super, BMW dahinter, der Pavillon etc. Alles gut für Branding. Verkauft man Autos? Weiß ich nicht. Probefahrt, Logistik, Autos rein, raus. Weiß ich nicht, ob das funktioniert. Wir haben doch ein Händlernetz, also viele Händlernetze. Wir haben doch vernünftige Händler, die das ganz professionell können. Und dann lässt sich da vielleicht noch ein Showroom abteilen oder ein neuer Showroom dran bauen. Und anscheinend merken das jetzt die ein oder andere Marke auch. Xpeng, Xiaopeng habe ich jetzt nur gelesen, mit Grill in Bayern zusammen oder mehreren Händlern, Oliver Bohnen ist auch dabei etc. Ich glaube 16 große Ketten oder 16 große Golf-Händler zu. Also im Prinzip ähnlich wie bei BYD. Stadt AG hierbei und hier oben. Ja, Ruhrgebiet Luke. Stadt AG nimmt auch, genau. Luke Gruppe. Also die unterschiedlichen Konzepte, auf der einen Seite spannend. Und jetzt dann zu sehen, dass sie doch viele wieder auf Händler zukommen. Aus unterschiedlichen Gründen. Die waren halt der Meinung, dass ihre Marken, weil sie auf dem chinesischen Heimatmarkt teilweise schon sehr erfolgreich waren. BYD ist ja einer der Größten. Der Größte ist, glaube ich, der größte Elektrohersteller der Welt. Und macht sich gerade an, auch eines der Größten, das größte Automobilunternehmen der Welt zu werden. Aber auf dem deutschen Markt kannte sie noch keiner. Wie kommst du an den Kunden ran? Na klar, wer kennt denn den Kunden? Der deutsche Autohändler. Natürlich, der ist am Kunden. Und du hast ja dann auch, wenn du eine Marke nicht kennst, dieses Vertrauen nicht. Die ganze Logistik und Reparatur, also das Verservice mal hinten angestellt. Aber die Verbindung mit dem deutschen Autohändler schafft ja auch das Vertrauen. Weil meinem Autohändler vor Ort, dem vertraue ich im Zweifel. Wenn dann mal mit dem Auto was ist. Ich kenne die Marke zwar noch nicht, aber ich kenne ja hier meinen Starag oder meinen Kuhn und Witte oder wie auch immer. Und dem vertraue ich. Und das ist natürlich für eine chinesische Marke dann auch, der schließt der Händler so ein bisschen dieses Vertrauensgap und das Gap der unbekannten Marke. Also erstaunlich, wie die reingekommen sind in den Markt. Mit ganz viel breiter Brust. Genau, und einige ändern das Konzept. Jetzt wollen sie sagen, puh, geht doch nicht ohne Handel. Haben wir vorher gesagt, aber erstaunlich. Genau das. Aber es ist ja auch umgekehrt. Du musst ja nicht nur sagen, die kommen jetzt drauf, dass es sinnvoll ist, den deutschen Autohandel zu nehmen. Auch der umgekehrte Fall. Von wie vielen Händlern hast du am Anfang gehört? Nee, ganz ehrlich, mit dem Chinesen? Nee. Und jetzt kommen die deutschen Hersteller, die sagen, teilweise nehmen sie die Volumenmodelle weg. Und der Händler sagt, aber was mache ich denn mit meinem ganzen freien Platz? Und da sticht am Ende auch der Chinese jetzt rein und sagt, wunderbar, da stelle ich mein Auto halt hin. Beziehungsweise mit den Kunden, die ich im Portfolio habe, die früher so ein Auto gekauft haben, was du Hersteller mir nicht mehr anbieten kannst. Aber das ist doch jetzt auch neu, dass der Handel, und ich kann da nur zu beglückwünschen, dass diese Erkenntnis entsteht. Und ich weiß auch, ich hatte gerade vor kurzem noch mit Arne Joswig zusammengesessen, auch der sagt, nein, das müssen wir tun. Wir müssen unseren Händlern dazu raten, sich dem zu öffnen, sowas auszuprobieren, sich breiter aufzustellen, sich mehr Unabhängigkeit dadurch zu verschaffen. Denn eins, auch wenn wir jetzt einen Dip haben, da kommen ja gleich schon wieder die Kritiker und sagen, ja, guck dir doch mal den Marktanteil an, 3 Prozent, wenn überhaupt. Und ich sehe jetzt auch gerade noch gar nicht, dass es anzieht. Wir haben gerade eine schöne Studie mit den Leuten gemacht, wie entwickelt sich, weil für uns auch wichtig wäre, welche Marken, wo müssen wir drauf setzen, wie müssen wir uns aufbauen. Und die sagen, nein, ganz klares Petitum, Elektromobilität wird anziehen und da sind einfach gerade die neuen Marken wahnsinnig stark. Dem ist so wenigstens zuzufügen. Ich bin ja viel neutraler als ihr, deswegen haue ich mal einen raus. Ich kann mit dem einen oder anderen Store, der irgendwo in der Innenstadt ist, geländegesagt nichts anfangen. Ich sage halt mal eine Marke, Lynk & Co in Berlin. Da läufst du einem Laden vorbei, da kannst du Socken, Tassen, keine Ahnung was kaufen. Und dann ist da noch ein Coworking-Space, alles ultra-hip, alles ultra-modern und hinten in der Ecke steht ein Auto. Im Club. Ja, Entschuldigung. Wobei ich das Modell mal sehr, sehr spannend fand. Also, man kann ja auch ausprobieren und scheitern. Und ich finde gerade das, finde ich wahnsinnig faszinierend. Gut, Lincoln Co. hat jetzt nicht in der Form, also dieser Community-Gedanke mit den Innenstadt-Stores. Ich glaube, auch NIO ist nicht ganz glücklich mit ihrer Strategie. Die sehen ja immer richtig geil aus. Wir waren ja diese Marketing-Veranstaltung. Genau, wir waren in Düsseldorf im NIO. Der sah ja einfach auch richtig geil aus. Aber trotz alledem, wir hatten es gerade gesagt, dann fehlt dann so ein bisschen die Struktur dahinter. Die Verservicung, die Auslieferstruktur. Und am Ende auch die Marke ist noch zu unbekannt. Geh mal noch einen Schritt höher. Wenn du dir, was weiß ich, Lotus BYD oder sowas in München anguckst, da stehen Fahrzeuge für weit über 100.000 Euro. Ich weiß nicht, ob da jemand reinrennt und sagt, boah, ist das geil, weil das jetzt irgendwie auf der Leopoldstraße oder wo auch immer auf dieser großen Meile da in München irgendwie ist. Dass das so hip ist, dass die Leute da rein. Ich will es ja nur meine Meinung. Ich sehe es so ähnlich, aber ich habe mich neulich mit einem BYD-Händler unterhalten, der auch so einen BYD-Store in der Innenstadt hat. Und der sagte, doch, hier kommen Leute gezielt rein und gucken sich das an. Spannend. Okay, next. Jetzt haben wir hier, habe ich wirklich aus Chat-GPT, das lese ich mal vor, weil es ein bisschen sperrig ist, aber Elektroautos im Einzelhandel. Eine neue Initiative von FIN und Mediamarkt bietet Kunden die Möglichkeit, Elektroautos im Abo-Modell direkt in Einzelhandelsgeschäften zu abonnieren. Dies könnte die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von E-Fahrzeugen erhöhen und neue Vertriebskanäle erschließen. Okay, im Einzelhandel. Das kann ja alles sein. Ja, nehmen wir jetzt Mediamarkt. Ah, Mediamarkt. Nehmen wir Mediamarkt. Okay, das hat aber eine andere Marke mal probiert, Airways, glaube ich, mit Auronics. Genau, Airways-Auronics. Die die Struktur auch irgendwie ändern wollen. Ich weiß gar nicht, ob die noch aktiv sind, ehrlich gesagt, im Moment. Ja, war das nicht in einem Podcast irgendwo? Aber die haben schon mal geäußert, dass sie ihre Strategie da auch ändern wollen. Also, jetzt ist Auto-Abo vielleicht was anderes. Aber ich weiß nicht, ob das funktioniert bei Mediamarkt. Ja, weil wir sind so… Entschuldigung, die Anfangsidee war ja von Smart damals. Wisst ihr noch, diese hohen Tower, wo dann die ganzen gelben und schwarzen Autos, da hast du auch gedacht. Ja, du hattest wie so eine Vending-Machine. Ja, da hat Smart früher gedacht, komm, beim Einkaufen, dann nimmst du noch eben Smart mit für 14.000 Euro, 30.000 Euro. Ich weiß nicht, ob das funktioniert. So ein bisschen wie wenn du bei Ikea unten dir dann immer noch die Dings mitnimmst, die Teelichter oder sowas. Hast du wieder Smart mitgebracht? So, wie ist das jetzt im Mediamarkt? Also, ich kaufe eine Waschmaschine. Ach, guck dir den schönen, weiß ich nicht was an. Nehmen wir den jetzt mit für 132 Euro im Monat im Abo? Funktioniert das? Also, ich glaube, das Abo anders funktioniert als der normale Autokauf. Das ist schon noch was anderes. Ich glaube aber, dass wir, auch wieder so typisch deutsch, dass wir das, da wir es noch nicht gewohnt sind, auf diesen Wegen ein Fahrzeug zu erstehen, wirkt es jetzt erstmal ganz absurd. Ich freue mich halt immer, wenn neue Wege gegangen werden, wenn neue Sachen ausprobiert werden und es mal getestet wird. Wie der Dirk Steger von König mal mit Amazon gestartet ist und versucht hat über Amazon. Gut, hat dann auch noch nicht so gut funktioniert. Die Lidl ging sehr schnell, aber der Preis war auch super scharf. Da war es wahrscheinlich auch natürlich irgendwo der Preis. Also, ich finde es wichtig, neue Wege zu gehen und einfach mal zu versuchen, weil Abo ist halt auch was anderes als ein Autokauf. Ich kann mir vorstellen, weil du da ja auch nicht so diese Bindungsängste hast. Das ist keine Investition in dem Moment, sondern hast ja nicht das Gefühl, so gebunden zu sein. Könnte funktionieren, aber nur, weil ich glaube, dass Abo eine andere Herangehensweise an Mobilitätsbeschaffung ist. Das ist so ein anderer Gedanke dahinter. Ob Mediamarkt dann das Richtige ist, weiß ich nicht, weil irgendwie ist das der Break. Ich hätte eher gedacht, dass man sich tatsächlich noch mal wieder mit so einem Amazon oder so etwas, also mit einem digitalen Einzelhändler sozusagen zusammentut, weil Mediamarkt ist ja dann doch wieder lokaler, stationärer Einzelhandel. Da kann ich auch zu meinem Autohändler gehen eigentlich. Aber why not? Ich finde es einfach spannend. Du gehst natürlich mit einem deutlich leichter abzuschließenderen Paket, Auto-Abo-Produkt, also nicht mehr den teuren Kaufpreis, sondern relativ soft, mit flexiblen Laufzeiten wahrscheinlich auch, an den Point of Sale, wo super viel Traffic ist. Das stimmt. Schneller auch mitzunehmen, weil es wahrscheinlich schon zugelassen ist. Möglicherweise, ja. Und in so Mediamärkten ist ja einfach permanent die Hölle los und du hast da eine Riesenfrequenz. Ob du da allerdings jetzt, du kaufst dir die Waschmaschine oder ein Handy oder einen Fernseher und beim Rausgehen machst du dann Auto-Abo und klar. Tim, ich habe jetzt nicht verstanden. Steht das Auto dann schon irgendwo da irgendwo im Parkhaus? Ich habe keine Ahnung. Ich habe nur die Headline vorgelesen. Oder schließe ich das Abo ab und es wird mir zugestellt dann? Oder wie? Dann machen wir eine Wiedervorlage für den nächsten Podcast. Um das erneut zu diskutieren. Spannendes Thema. Ja, es zeigt aber auch, dass das Thema Abo, wird ja auch viel darüber diskutiert, sinnvoll, nicht sinnvoll. Gab es schon einen, der das auch wirtschaftlich betreibt oder nicht? Eine Zeit lang hattest du ja das Gefühl, dass die Abo-Anbieter wie Pilze aus dem Boden schießen und jetzt hast du gerade so ein bisschen eine Konsolidierungsphase. Aber dass da so Dinge ausprobiert werden und Abo auch Dinge dann wieder andere Vertriebswege möglich macht, zeigt ja, dass es spannend ist, sich damit auseinanderzusetzen. Und das ist eine Daseinsberechtigung. Ich bin sehr gespannt. Ja, definitiv. Ich meine, wir haben ja Riesenbewegungen in der Art der Elektro, also nicht der Elektromobilität, sondern der Mobilitätsform. Also Elektroverbrenner ist ja nun mal richtig Power in the house. Im Bereich Vertriebswege ist gerade, Jürgen Stackmann nannte es letztens im Newsletter, Crunch-Time für die Agenturvertriebe. Dann, was will der Kunde da draußen eigentlich? Reagieren die? Und Abo-Modelle sind da mit Sicherheit ein interessantes Vehikel, um da mal beizubleiben. Weil ansonsten, wenn du so durchschaust, was für Fahrzeuge gerade neu reinkommen, da kostet ja irgendwie kaum eins unter 60.000, 70.000 Euro. Und dann gehen wir bitte einmal ganz kurz hier vorne in die Innenstadt und gucken uns mal um, wer sich das leisten kann. Du guckst aber hier in die Hamburger Innenstadt. Ja, das ist ja was ganz anderes. Wo die Groschkes dieser Welt wohnen. Pass auf, verkaufen nur Autoschäler. Die können sich keine großen Autos leisten. Ich wollte nicht auf die Seite, wo das Alsterhaus ist, sondern vielleicht eher obere Ende Mönke, Richtung Hauptbahnhof. Und dann gucken wir mal weiter. Aber Jungs, illustrer, interessanter Talk mit euch mal wieder. Wir sollten uns dazu öfter persönlich treffen. Dann kannst du ein bisschen deine Lüftung spielen. Und am Licht, das haben wir jetzt auch ausgemacht. Genau, Licht ist halt gar nicht mehr angegangen. Aber so ist das Leben. Kommen wir zur Abschlussfrage. Was ist dein Lieblingsauto der letzten zwei, drei Monate, was neu auf den Markt kam? Und deins natürlich auch. Tim, fang du mal an. Soll ich anfangen? Ich habe ein ganz geiles im Kopf. Renault R5, den neuen Electric. Wie geil ist der gemacht? Von Alpine gibt es ja noch ein bisschen schärfer. Megascharf. Wirklich ein Retro. Habe ich tatsächlich nicht vor Augen. Nein? Gucken. Ist wirklich retro. Sehr gute Wahl. Das ist für mich eine wirklich gemeine Frage, weil ich es tatsächlich gar nicht so sehr weiß. Zuletzt hatte ich in einem sehr schönen Auto von X-Peng gesessen. G9. Der weiße G9. Der hat mich aus vielerlei Hinsicht fasziniert. Technologisch toll. Auch so Gimmicks. Ich liebe Gimmicks. Irgendwie bin ich ein Spielkind. Das hat mich fasziniert. Am Ende auch natürlich. Das ist schon ein Angriff auf die Preisstrukturen. Qualität? Aber alles. Draußen wie drinnen. Technik. Bildschirme. Das hat mir Spaß gemacht. Aber ich bin vielleicht auch nicht der richtige Anführer. Ich lasse mich dann von Spielkrams gerne beeinflussen. Aber der hat mir Spaß gemacht. Und ja, natürlich ein Lotus Elettre, der da auch steht. Ah, auch schön. War letztes Mal mein Pick übrigens. Da stehst du schon davor. Aber das ist kein neues Auto. Wir waren gerade auf einer Verkehrsmesse und hatten einen kleinen Hingucker. Den hatte der Christian Maloney uns zur Verfügung gestellt. Und den fand ich einfach schön. Weil der einfach cool aussieht. Der XL1, das 1-Liter-Auto von Volkswagen. Ist kein neues Auto. Aber ich fand es faszinierend. Hat unfassbar viele Leute angezogen. Und der hat mich irgendwie fasziniert. Der war schön. Boah, wirklich in junger Vergangenheit schwer. Den X-Peng G9 fand ich auch wirklich toll. Was ich wirklich immer wieder geil finde, wenn ich es auf der Straße sehe, was noch relativ aktuell ist, ist der BMW M2. Weil der wirklich sehr kompakt ist. Den haben die in die Breite gezogen. Da hat BMW wirklich noch mal einfach gesagt, wir können das. Oder BMW M3 Touring. Das Ding ist halt ein Statement. Ja klar, das ist halt ein Sportwagen. Darf man nicht verkennen. Das ist schon krass. Aber ansonsten auf R5 habe ich auch schon Bilder von gesehen. Die noch getarnten Alpinen-Bilder. Ich kenne jemanden bei Alpinen, der sagte, das wird so kommen. Der wird nur ohne Tarnung kommen. Aber genauso breit. Der wird noch ein bisschen emotionaler. Und da sage ich, da gucken wir mal. Alright. Jungens. Danke für den Weg nach Hamburg. Dass wir uns hier mal in der schönsten Stadt Deutschlands treffen konnten. Ich hätte einen kurzen Weg, ja. Ganz genau. Ja, geil. Ja, machen wir weiter. Ich habe von sehr vielen Leuten Feedback bekommen, dass die es sehr lustig mit uns finden, ich weiß gar nicht warum. Also, es gab auch einen, der gesagt hat, jetzt höre ich denen da beim Labern zu. Da treffe ich euch doch lieber persönlich. Können sie auch machen. Wenn er ein Händler ist, als Händler kannst du uns auch live labern hören. Alright. Jungs, alles klar. Wir sehen uns bei Feekschuh. Auf geht’s, schönes Wochenende. Danke. Ciao.
Diese Episode ist Teil des Podcasts Benzingespräche von Tim Klötzing.